Die Schweiz ist überfordert – Z-Post statt A-Post etc. etc. usw. usf.

Wissen Sie, was Entitäten sind? DiePost auch nicht! Geschafft, nach genau drei Monaten kennt mich DiePost wieder und dabei hat sie mindestens ein halbes Dutzend „Doppelgänger“.

In Elektrotechnik und Informatik: Die Internationalen Normen ISO/IEC 20924 Internet of Things / Vocabulary und IEC 60050-741 / Internet of Things definieren“entity — thing (physical or non-physical) having a distinct existence“,und in der deutschen Fassung (DKE-IEV) entsprechend „Entität — Ding (physisch oder nicht-physisch), das eindeutig existiert.“

Danke liebe Post, dass meine eindeutige E-Mail nun bei euch auch privat geht. Grossartig und stellt euch vor, wieviel der Spass an Stunden euch gekostet hat. Mindestens acht Personen waren daran beteiligt und eigentlich alles nur, weil ihr Datenbanken habt, die nicht richtig aufgebaut sind. Vor über 50 Jahren wurde das erste mal der Vorschlag für relationale Datenbanken in die Welt gesetzt. DiePost hat nicht nur eine, sondern viele. Einmal ist eben die E-Mail als eindeutiger Suchbegriff vorhanden, einmal sicher die Privatadresse. In diesen drei Monaten habe ich mindestens sieben verschiedene Datenbanken gezählt, die DiePost für sich geklont hat und sich damit herumschlägt. Das heisst, mindestens sechs digigale Klon’s – den echten kenne ich. Übrigens, eine Datenbank zumindest sollte aktualisiert werden: 5046 Schmiedrued-Walde gibt es nicht mehr. Die Daten stammen noch aus einer Zeit, wo die Vietnamesen für euch die unzustellbare Post sortiert und chiffriert haben. Die letzte Dame, mit der ich dann tatsächlich sprechen konnnte, war toll. Sie nimmt die Kunden ernst und die meisten andern wissen, der Kunde kann einem den ganzen Tag versauen. Vielleicht sollten sie „Kundendienst“ irgendwie umtaufen.

In der Schweiz gibt es meiner Kenntnis nach eine gute Lösung mit einer sinnvollen Entität – die Einwohnerkontrolle. Der Stromzähler. Er dient hier als Entität, eindeutiger Suchbegriff für Familienmitglieder. Die dort erwähnte Power Point Lösung ist vermutlich nur noch im Nirvana zu finden. (Nachtrag – hier ist sie – Punkt 12). Wenn sie denken, die Postadresse dient als Entität, landen sie nur auf einer einzigen (Teil-)-Datenbank.

Na ja, der Mai war so interessant, dass ich nichts geschrieben habe. Er wird trotzdem in die Geschichte eingehen. Die Schweiz hat ein grösseres Problem. Unser Bundesrat hat die Verhandlung mit der EU abgebrochen. Abgebrochen! Zumindest unser Bundesrat scheint überfordert zu sein – genauer gesagt mindest vier der sieben.

Und jetzt wollen sie, dass in der Corona-Angelegenheit ein Dokument erstellt wird. Ein eindeutiges, fälschungssicheres. Da kommt mir die Geschichte mit Ruth Metzler in den Sinn. Ihre „Vorzimmerdame“, war meine Nachbarin. Die ganze Passgeschichte wurde in der Schweiz neu aufgerollt und meine Ex erhielt – zufälligerweise – eines der ersten Exemplare. Der alte wurde nicht eingezogen und nicht als ungültig gelocht. Sie hatte zwei gültige Schweizer Pässe. Ich habe mir den Gesichtsausdruck der Bundesrätin beschreiben lassen, als diese die beiden Pässe sah. Sorry, die Geschichte ist echt und nicht erfunden. Und wie kommt das mit dem Corona-Dokument raus. Morgen ist zumindest mal der zweite Impftermin.

Oder möchten sie noch ein elektronisches Patientendossier bei der Post in Aarau eröffnen? Wird ja im Radio empfohlen. Ach ja, man soll zuvor eine TrustID eröffnen. Abkürzen, statt den ganzen Wulst lesen. Die Ergänzung „de“ wird automatisch generiert. Schauen sie sich doch mal den Text an, total vertrauenswürdig. Englisch ist ja unsere Landessprache. Vielleicht ist es notwendig, weil dieses Unternehmen auch Firmensitze in Granada, Mauritius and Ho Chi Minh City und City West hat. Saigon hiess die letzte Stadt, bis die Amerikaner Vietnam verliessen. Übrigens, sie sind nicht ganz sicher, ob sie bei der gleichen Firma landen, wenn sie eigenhändig die Adresse anpassen und eben mehr erfahren wollen. Die Nutzungsbedingungen sind etwas lang und der Punkt 4 „Gebühren“ etwas kurz geraten. Geänderte Adressen sind so einfach zu umschiffen, wie DiePost letztes Jahr umschifft wurde und auch heute noch davor warnt. Der Pressesprecher vor einem halben Jahr hiess anders, als die Dame, die im Radio erklärt, die Post wolle keine Briefkästen abbauen … aber diese werden zum grössten Teil in Zukunft nur noch von Montag bis Freitag bedient. Ich werde mal etwas über die Leute in der City West erfahren. Als Schlüssel muss ich mir nur die Hausnummer merken, die auch an der Seilerstrasse ist. Aller guten Dinge sind drei … das reicht eben nicht. Ein Bekannter dort sammelt museale Datenträger und ich habe ihm einige. Vielleicht auch ein Original-IBM-Kabel – aber bitte mit Sorgfalt aufbewahren, die sind äusserst selten geworden. Beim Hosttransport vom Technikum Zürich nach Fraubrunner, ist das Bild auf der Strecke geblieben … aber überlegen sie sich, was in diesen 16 Jahren alles geändert hat. Dieser Text wird auf einem Nachfolgemodel von IBM geschrieben, aber besser gesagt, Lenovo hat diesen gemacht, die mal die PC-Sparte von IBM übernommen hat. Schön, die Chinesen können sogar automatisch auf Deutsch umstellen.

Übrigens, Zufälle gibt es nicht. Firmen ziehen um. Die Hausnumer muss ich mir nicht merken. Den Glanzmann muss ich halt mal suchen, der war früher um die Ecke an der Effingerstrasse und welchen Verstärker hat er abgebildet … Marantz Model 1090 … welcher läuft bei mir im Büro? Damals hat er einen Superscope-Verstärker ersetzt. Die Mutter von Marantz. Sollte es mal Kratzen, kann man auch die Poti leicht drehen …

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… die Huusmusig Marti, signiert, kommt diese Woche bei mir zum ersten Mal auf den Plattenteller. Kenne ich tatsächlich erst seit ich eben in Bern wegen den Steuern war … habe etwas über 100 Vinyl gekauft … zwanzig Franken. Nicht das Stück, alle zusammen. Wegen Corona sind die Lager überfüllt. Platz wird rar. Der Verstärker läuft seit November 1977. Beim Chef damals selbst gekauft. Vorname? Sorry, der ist weg. Im Folgejahr habe ich in den USA ein Marantz-Kassettendeck gekauft. Deutlich billiger, als in der Schweiz, wegen des Dollarsturzes … halten wir es in guter Erinnerung, denn die sind technisch anfälliger, als Verstärker. Testresultate gab es erst im Frühjahr 79. „Ausgezeichneter Verstärker mit sehr guter Ausstattung zu einem sehr günstigen Preis. Best Buy, hat die UE (Unterhaltungs-Elektronik) geschrieben. Das Gerät erzielt auf dem Occasionmarkt heute beinahe Erstverkaufspreise. Damals schon 36 Monate Garantie von Dynavox, Fribourg. Ein DAT, vor Jahrzehnten auch im City West gekauft, lebt und spielt noch. Industriegeschichte pur.

Sicherheitsvorkehrungen haben wir heute erlebt. Mein Kollege, der erwähnte Datenbankspezialist hatte alle seine Steuererklärungsunterlagen mit in den Aargau genommen. Das Mobile hat er zu Hause liegen lassen. Da kann man ja mal darauf verzichten … oder nicht? Bitte rechnen sie aber ja nicht mit der Steuerverwaltung des Kantons Bern. Largo (s. Klon), es tut mir leid, aber dein Verbindungsname hat bei deinem letzten Arbeitgeber riesengrossen Eindruck hinterlassen. Im Mai wollten wir bei ihm die Daten digital erfassen und sicherheitshalber hat ihm die allerliebste Steuerverwaltung einen Code zur Freistellung seiner Registrierung gesandt. Ja, mit wem wohl. Sie erraten es. Mit DiePost. Über vierzehn (14) Tage hat das gedauert. Ich will ja nicht wissen, wer schuld daran ist. Zumindest der Brief wurde am gleichen Tag erstellt – an einem Samstag, dem 15. IT sei Dank.

Also einloggen. Es wird ein Sicherheitscode auf seine Mailadresse gesadt. Mit welcher Adresse meldest du dich an? Mit meiner Mail! Nein, die Hostadresse muss ich haben. Die ist auf seinem Kompi in einem Vorort von Bern gespeichert. Also fragt man eine Bekannte an, die den gleichen Host hat. Geschafft! Nein, rechnen sie ja nicht mit den erfinderischen Sicherheitsgegenheiten der Bernischen Steuerverwaltung. „Bitte gegen sie den Code ein, den wir ihnen eben per SMS zugestellt haben! Das Handy liegt 80 km entfernt in einer Gemeinde, wo die Birag war. Aber diese Geschichte kommt ein andermal. Wir geben auf und knacken den Telefonhost nicht. Rein theoretisch müsste dies gehen. Die nächste Steuerrunde wird in Bern stattfinden … sicherheitshalber und hoffentlich haben sie nicht wieder einen Code auf Lager, den sie per Post senden. IT hiess bei uns, als wir uns vor 40 Jahren kennenlernten, EDV -Eh Du Vröhliche.

Erstaunlich, dass es über die BIRAG Banken- und Industrie-Rechenzentrum AG im Netz praktisch Null und Nichts zu finden gibt. Vier Menschen scheinen dort gearbeitet zu haben. Unter anderem ein Pfarrer aus der Kirche, wo ich getauft wurde. Bei der Birag waren sicher über 100 Menschen beschäftigt. Ich finde noch die Wohlfahrtsstiftung – was übrig geblieben ist. Ein Eintrag darüber ist zufälligerweise das ehemalige Baugeschäft, das einmal unser Haus gebaut hat. Eine interessante Seite … die Logik dahinter etwas anspruchsvoller … eher keine.

Nun gibt es Nachtessen. Rösti vom Mittag in der Mikrowelle aufwärmen … mache ich sicherheitshalber in der Werbepause, weil sich das WLAN nicht mit dieser Welle verträgt und die Übertragung „abwürgt“. Mal schauen, ob eine Distanz von 5 Metern und eine Wand genügend Wiederstand gibt. Sorry, ich denke an „Mein Gott Walter“ … er wird von oben zuschauen und so wie ich ihn kannte, schmunzeln – es funktioniert.

Im Film über den Krieg in Vietnam, „Wir waren Helden„,den ich mir jetzt anschaue, kann niemand schmunzeln. Einer sagt: „So wahr mir Gott helfe!“ Für viele gilt eher: „So war mir. Gott helfe!“ Ein Kriegsberichterstatter wird eingeflogen. Mir schauert. Im Krieg wäre ich bei denen gewesen, die Kriegsberichterstatter ausgebildet hätten … auch an der Front. Er hat eine Nikon Photomic, die gleiche, wie meine erste. Die heutige Nikon liegt neben dem Notebook. Weit über 100 000 Bilder habe ich schon geschossen … hoffentlich in Zukunft auch nie solche. Und in der Schweiz überlegt man sich indessen, ob die Ruag an die Rheinmetall verkauft werden soll. Vielleicht sollten einige mal diesen Film anschauen … und darüber nachdenken.

Vieles wird nicht an die grosse Glocke gehängt und erst recht nicht schnell in den Suchmaschinen aufgeschaltet. Ich hab jetzt neu in der Pravda gefunden, was sie zur Geheimarmee sagt. Mehr unter an Grenzen stossen, überschreiten und verschieben. In den letzten Tagen habe ich auch das erste mal gehört, dass der Sohn von General Guisan 1942 unter anderem 300 Holz-Baraken nach Dachau geliefert hat. Darf man wirklich stolz sein, Schweizer zu sein?

Dass wir den kältesten Frühling seit langem haben, ist echt nebensächlich. Und einer der letzten Sätze im Film an den Kriegsberichterstatter: „Sagen sie der Welt, wie meine Männer starben.“ Amen.

Teil 1 – symbolische Zeit – Fortsetzung folgt.

Nachtrag: Erstaunt es sie, dass die Sendungen trotz zwei Bestätigungsmails der DiePost von gestern nicht abgeholt wurden!

Schön, als ich nachgeschaut habe, waren die Sendungen noch im Milchkasten neben dem Briefkasten und mein Nachbar hat zugeschaut. Sie können drei mal raten, bei welchem Unternehmen er arbeitet und er hat mir bestätigt, dass der K-Tipp heute verteilt wurde. Er arbeitet in der grössten Stadt der Schweiz.

Und die Geschichte geht weiter … weil DiePost auch nach drei Monaten noch einmal versagte, musste eine Medikamentenbestellung umdisponiert werden. Diese werden am Samstag nicht zugestellt. Oder mit horrendem Zuschlag. Es dürfen heute keine Rezepte mehr im Doppel ausgestellt werden. Der Missbrauch könnte zu gross sein. Oder allenfalls gibt es Leute, die einfach alles an Tabletten zu sich nehmen, das irgendwie noch schluckbar aussieht. Ob dann jemand seinen Blutverdünner nicht erhält, dafür ein Blutgerinsel A-postmässig auf die Tour geht und er an einem Schlaganfall stirbt, spielt ja keine Rolle. Auf dem Totenschein steht dann einfach „Herzversagen“. Der Ursache wird nicht nachgegangen. So, jetzt hoffe ich auf die Dame bei der Apotheke zur Rose, die mich bei ihrer Homearbeit ganz freundlich bedient hat. Rosen? Ja, die Pfingstrosen blühen seit zwei Tagen … vielleicht kommt der Sommer ja wirklich.

Keine doppelten Rezepte und Statistiken, die garantiert auch in der Schweiz nicht richtig sind. Bitte schmunzeln sie nicht, was sie jetzt lesen, es ist zu traurig … und veranlasst werden solche Tatsachen immer von den gleichen Ämtern … ob Schweiz oder Deutschland, es spielt diesen Mitarbeitern keine Rolle.

Es werden keine Todesfälle analysiert, ob er an der Impfung gestorben sein könnte. Man stellt einfach fest, dass er gestorben ist und weiss vielfach nicht einmal, dass er zuvor geimpft wurde. Auf dem Totenschein fehlt die Frage nach den letzten Impfungen. Ein natürlicher Tod wird bestätigt. Kein Impftod und es wird nicht wie vorher der Impfung Covid-19 als Todesursache angegeben. Eine Ignoranz ist grob fahrlässig, denn pathologisch kann die Ursache nach dem Tod nicht geklärt werden – statistisch hätte sie aber eine wichtige Aussagekraft. Unterlassen wird dies von der Ärzteschaft aus finanziellen Gründen – der Haftung entgehen. Sie können ja auch nicht auf die Forschungsresultate der Pharmaindustrie zurückgreifen – die bleiben geheim. Die Wirkung von Aspirin auf die spanische Grippe wird ja auch heute noch totgeschwiegen. Genau wie die beinahe grösste Umweltkatastrophe in der Schweiz – in Gamsen.

SRF1 19.3.2021 „… 10 Fälle auf 15 Mio. geimpfte …“ – Patrik Hülser … leere Hülsen direkt aus London. Das ist schon fast fahrlässig, eine solche Information im Radio … aber die werden ja auch finanziel unterstützt.

Telefon- und Stromstangen, -Masten, Antennen und Pflöcken

Wegen Corona wurde ein Vortrag über 5G abgesagt … also bleiben wir bei herkömmlicher Technik und machen uns einige Gedanken über die Swiss- und Bakom.

Eine schöne Tanne hält seit gestern eine Stromstange oder Strommasten, wie das ausserhalb unserer Mundart heissen mag. Das Bild, das diesen Beitrag untermauert, sehen sie samt Tanne und Textlichem, auf was ich mich jetzt beziehe, im Beitrag „Die Wölfe, es lebe die PTT … schöner Quark„. Oder das letzte Bild in diesem Beitrag. Verlassen wir diese Tanne, die wie selten im Mittelland, Äste bis an den Boden hat. Gehen wir zur Schönetanne in Schwarzenburg. Keinen Kilometer entfernt der ehemalige KWS – der Kurzwellensender Schwarzenburg. Genau genommen war der in Mamishaus. Dort war ich in meiner Jugend oft und die Sendeanlagen haben imponiert. Einer hat mir das erklärt. Ein Elektroingenieur, der früher auf seiner ID wie ich Wahlern hatte. FEAM, bin ich nicht geworden (Punkt 18) bei denen, die diese Anlage hauptsächlich bauten. Einiges war dort mit 5G identisch. Beides für Lebewesen ungesund. Muhhhh.

Im KWS-Dokument ist auch Bülach erwähnt. Erst jetzt wird mir klar, warum einer seiner 65 Cousin*en mit meinem Vater mit auch seinem Cousin über diesen Ort sprach. Für Historiker, schauen sie unter libref. Fritz, der meine Eltern in Uniform verheirat hat, ist alleine beim pilgern mindestens zwei mal erwähnt. Bülach war die Verbidungsstelle zwischen der Schweiz und unseren Soldaten in Korea. Die Geschichte um die Masten in Zimmerwald waren mir bekannt. Ich frage mich, ob der Mast mit den vielen Antennen in der Nachbargemeinde von Wald und auch Schwarzenburg, der Ulmizberg, auch eine solche Geschichte hat. Er liegt in der Gemeinde, wo das heutige Staatsoberhaupt von Nordkorea wohnte, um in Bern die Schule zu besuchten.

Heute wohne ich in der Gegend von Beromünster. Da stehen noch einige Sendeantennen. Sottens wurde stark abgespeckt. Die Masten mit den Messgeräten in unserer Gemeinde wurden abgebrochen. Die Windräder kamen nicht. Wegen den Finanzen und der Wirbelwellen. Der Einsatz einiger Leute hat sich gelohnt.

Nun stehen aber in dieser Gemeinde noch einige Telefonstangen, deren heutige Kabel bei weitem nicht das zu leisten vermögen, was das Gesetz vorschreibt. Die Swisscom könnte ein Glasfaserkabel dranhängen, dann würde die neuen Massstäbe der Grundversorgung erreicht. Die Swisscom meint zwar, heute sei 500 mal mehr Leistung möglich. Aber vermutlich nur, wenn sie das Glasfaserkabel anschliessen und an einen Ausbau denken sie nicht. Und genau dort, wo die Stange steht, geht seit Jahren ein Glasfaserkabel durch. Die Stange ist vermutlich mit Arsensalz behandelt und steht 20 cm neben einem Bächlein.

Die Swisscom-Expertin blogt, wie das heute besser möglich wäre: 5G und Pilzbefall zum Trotz. Aber das Unternehmen, das sich „Schweizer Computerausgabe auf Mikrofilm“ nennt, will hier nichts investieren und zurückbauen, wie seit über 10 Jahren versprochen, will zumindest einer von denen nicht. Eine Beschwerde ans Bakom bringt auch nichts. Die lassen solche Sachen versanden.

Missachtet Swisscom das Gesetz? Ich denke an Jean Ziegler zürück, an unser Gespräch an der Menschenrechtsdebatte in Genf. Der kritische intellektuelle Schweizer wird als Staatsfeind betrachtet und wenn man Kritik angebracht hat, geschieht gar nichts, man versteckt sich hinter Gesetzten, die wir zu Hauff in der Schweiz  haben. Ja, im Mail klangen einige Ausführungen der Swisscom echt kraus.

Also, es wird nichts gemacht. Versprechen und Gesetz hin oder her. Die Stangen werden bleiben und vielleicht wird sich noch eine Amsel daran erfreuen. Die Stromstangen, die fast parallel verlaufen und seit Jahren nicht mehr benützt werden, da alle auf Alternativen umgestiegen sind. Hier geht es um 4 bis 5 Stangen. Ich könnte die ja sogar zählen. Aber vor 2 1/2 Jahren hatte man noch 500 000 Stangen in der Schweiz und in unserer Gemeinde gibt es solche, die noch gebraucht werden und bei denen die Leistung gesetzeswidrig nicht erreicht werden kann. Es ist traurig, was ein zu 51% dem Staat gehörender Apparatschick sich leisten kann. Irgendwie kommen mir jetzt Ähnlichkeiten von Subventionen mit Postautos in den Sinn.

Auf dem Bild von gestern (oder ganz unten) sehen sie auch zwei Libellen, von Stewi und eine Leiter. Beides kann als Antenne verwendet werden. Guglielmo Marconi, der italienische Marcese und Nobelpreisträger wusste mehr. Vermutlich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, wo er über den Ozean gesendet und empfangen hat. Hier etwas Radiogeschichte. Und heute spiele ich vermutlich wieder Vinyl von RCA ab. Tönt eindeutig besser, als DAB. Auch UKW hat viel den volleren Klang, aber heute sind die Leute mit mp3, mp4 etc. zufrieden. Wieso ist Vinyl wieder stark am kommen? Analog statt digital! Übrigens, meine Hörgeräte brauche ich nur, wenn mehr als eine Schallquelle gleichzeitig wirkt. Musikfeinheiten höre ich besser, als die meisten andern. Das nur zur Problematik der Akkustik. DAB hat nebst dem Stromverbrauch und die grösseren Sendekosten und andere Nachteile.

Übrigens, ich entschuldige mich für Schreibfehler. Antennen schreibt man ja mit vier oder drei „n“. Meta, die Minze, ich schreibe über den Metamenschen Antenen. Hier ein Bild von ihrem weitestens Sprung – leider wegen Rückenwind aberkannt. Wind kann auch für Antenen lästig sein. Unser Leichtatletiktrainer war auch Medaillenhorter und er meinte immer, versucht an Meta heran zu kommen. Im Weitsprung hat es nicht einmal Sigi geschafft. Mir fehlten über 2 Meter. Weit und hoch springen, das war nicht mein Ding. Aber 100 Meter, da war ich fast dabei – knapp unter 13.

Und wenn sie selbst einen Pflock einschlagen wollen, dann messen sie auf www.geschwindigkeit.ch. Die Zahlen von upload und download sollten möglichst hoch sein und das Ping möglichst tief. Rein theoretisch wäre bei mir ein Ping von unter 1 möglich, aber da müsste alles stimmen … aber es kann beruhigend festgestellt werden, dass meine Daten nicht über die USA umgeleitet werden. Mit 15/20/15 kann ich leben … via Koaxkabel und intern ist Kabel besser als WLAN.

Bei der Netzauskunft von Swisscom müsste vielleicht auch der einte oder andere Pflock eingeschlagen oder ausgetauscht werden:

Swisscom login registrierung

Na ja,  mein Handy scheint auch irgendwo in einer nicht ganz datenschutzkonformen Art gespeichert zu sein. Da kommt mir meine Fiche in den Sinn, die unauffindbar war. Liebe Kolleg*en, wenn es das Wetter zulässt, gehen wir demnächst nach Solothurn ins Zeughaus und essen auf einer Terasse etwas zusammen und diskutieren über Kommunikation … es wird, wenn alles klappt, einige Spezialisten dabei haben.

Nachstehend habt ihr drei Bilder von Antennenanlagen, die alle vom gleichen Standort aufgenommen wurden. Ein Turm wird auch in Solothurn zur Sprache kommen, aber nicht im Zusammenhang mit Papyrus 26, einem Teil der Bibel. Welche Sendeanlagen sind es?

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Und hier die aktuelle Situation um meine Kommunikation:

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Ein Dschungel und vermutlich verlässen sich Sachbearbeiter lieber auf den Dschungelkompass, als auf die Messresultate ihrer Mitarbeiter. Im Dschungel kennt man wenigstens meine Adresse.

 

Die Wölfe, es lebe die PTT … schöner Quark

Wolf, der war eben zweimal vom Bundesrat in den Schlagzeilen, die PTT gibt es nicht mehr, dafür zwei Nachfolgefirmen … oder auch einige mehr. Das CERN schreibt allenfalls wieder mal Geschichte, mit dem Beauty Quark.

Wolf … Spätlese trocken, Chardonnay vom Ungsteiner Nussriegel … die Flasche „läuft“ mir im Keller über den Weg, da gibt es einen Apéro. Letzte Woche hatte ich einen Dézelay-Marsens 1983 vom Genfer See. Suchen sie diesen Jahrgang nicht. Es hat noch. Aber etwas teurer. Wir haben für die Flasche weniger als vier Franken bezahlt. Alter Weisswein ist noch immer nicht in Mode. Eine Wucht, nur sie müssen den maderisierenden Geschmack mögen. Tolles Telefon mit Babette (sorry, das ist nur für mich als Erinnerung). Je länger, je mehr – monosépage.

Lassen wir den Wein, gehen wir zum Wolf. Der Bundesrat lockert den Schutz der Wölfe! Irgendwie haben die ein schlechtes Kurzfristgedächtnis. Ja trösten, dass der Herdenschutz unterstützt wird! In 45 oder 50 Jahren? Blättern wir doch an den 19. Februar 1975 zurück.

Dritter Tag in der RS und schon ist ein Nachtmarsch angesagt. Am nächsten Tag erhalten die sieben Motorfahrer durch einen Korporal „Nachhilfeunterricht in Marschkleidung“. Danke, das haben dann einige meiner Velorennfahrer-Kollegen im Raum Bern kopiert. Was schlägt mein „Liebingskorpis“ vor. Gehen sie ins Migros und kaufen sich Damenstrümpfe und Damenunterhosen. Hipster, Slip und wie das Zeugs alles heisst, war damals noch einfacher. Und vor allem ohne die dämlichen dicken Nähte wie sie Herrenunterhosen meist heute noch aufweisen. Modal, das kannte man damals noch nicht. Schätze, dass die im dritten Jahrtausend aufkamen. Leinen war zu meinem Diplomabschluss ein Hit.

Wir hatten den Wolf, in der Fachsprache heisst dies der Itertrigo. Und was findet der Bundesrat nach 45 Jahren heraus? Unsere Frauen in der Schweizer Militär-Armee tragen ordonanzmässige, eher sau(m)mässige Männerunterhosen. Toll. Das hat nie funktioniert. Heute will man das ändern. Man, resp. frau macht einen Test. Aber das EMD sag nicht, wer den Test macht. „Doch Armasuisse möchte über die Zusammensetzung der Testgruppe keine weiteren Informationen geben und verweist darauf, dass die Resultate Ende Mai vorliegen werden.“ Horror pur! Kennen wir doch. Hörschutz pur. Der von Fielmann ist gratis und besser. BR Maurer, als er noch für das Militär zuständig war, hatte mein Mail dreimal auf seinem Pult. Es ist schön, wenn man  Leute dort im Vorzimmer kennt, die Details verraten. Traurig, dass einige tausend ehemalige Wehrmänner heute Hörgeräte brauchen, weil das EMD extrem schlecht evaluiert hat. Und das in der Zeit, wo alle von Gender sprechen und vermutlich keine Ahnung haben.

Wünschen wir unserer ersten Militärministerin viel Glück, wirklich einfach hat sie es nicht. Zumindest wird jetzt im Munitionsdepot Mitholz kein Rechenzentrum mehr geplant … aber es geht halt so nun fünf Jahre länger. „Plan- gemäss kriegt das VBS nicht mal ein Kantinenmenu ausgedruckt…“ – es hat einige spassige, nachdenklich stimmende Kommentare. Sie können aber die überflüssigen Baumwollunterhosen noch für die Forschung brauchen. Streuen wir Erde darüber.

Spannend, was die heute alles herausfinden und auf der andern Seite haben wir noch Telefonstangen die vermutlich nicht ganz umweltschonend neben einem Bach eingeschlagen sind und langsamer als Unterhosen zerfallen.  Alles garniert mit einer versandeten Bakom-Beschwerde. Unter der Hand lief das Gerücht, dass das Bakom nichts unternehme, um der Swisscom zu schaden. Ich habe nie herausgefunden, wie viele Tausend Schweizer finanziell geschädigt wurden … oder in abgelegenen Gebieten vermutlich noch heute übers Ohr gehauen werden. Na ja, die Sunrise hat mir schlussendlich einen schönen vierstelligen Betrag zurück erstattet.

Die Swisscom wurde vor über einem Monat angefragt, ob die seit über 10 Jahren tote Freileitung, wie mehrmals versprochen wurde, jetzt zurückgebaut wird. Es ginge gleichzeitig mit dem Rückbau der Stromfreileitung. Billiger geht es nie. Nach fünf Wochen kommt die Meldung: “ Swisscom investiert jährlich etwa 1.6 Mia. CHF in den Netzausbau. Von diesem Ausbau konnte auch ihr Quartier profitieren, wodurch dort eine sehr gute Bandbreite verfügbar ist.
Folgendes zu ihrem Grundversorgungsanschluss welcher ihr Gebäude über eine oberirdische Leitung erschliesst. Über diesen Anschluss sind Bandbreiten von etwa 325/70 Mbit/s  möglich.“ Jetzt plötzlich. Technisch geht es aber nur mit 600Kb, wie der Techniker des gleichen Unternehmens gemessen hat. Plötzlich 500 mal schneller!! Wow. „Mein Gott Walter“ … und später erzählt Walter von den Raketenstarts in Guyana, an denen er als PTT-Direktor anwesend war. Geschwindigkeit ist relativ und Kommunikation auch. Vielleicht brauchte das „T“ auch einen Levrat – hier ein etwas aufreisserischer Lead einer stockkonservativen alten Dame. Zumindest muss ich mich nicht mehr mit der NZZ sondern der Aargauerzeitung anmelden.

Nachtrag am gleichen Tag: Diskussion mit dem Baggerführer und dem EW-Mann. Einer lebt hier im gleichen Dorf, ist sogar noch an einer Freileitung der Swisscom angeschlossen und bestätigt, dass die Leistung des Internets unter jedem Hund ist. Wieso haben viele das Internet hier via Kabel? Horror, wie die Swisscom arbeitet und was für Stuss einige mir per Mail wagen zu schreiben.

Und oh wie schön, die Swisscom hat sich heute Morgen gemeldet. Pech, dass ich früher via Fernsehkabel in Fraubrunnen meine Mails abgeholt habe. Hoffentlich nimmt es dieser Herr nicht zu persönlich. Er kann ja sicher nichts dafür, dass die Swisscom wieder mal extrem schlecht organisiert und vor allem intern informiert ist. Die wissen nicht, was über ihre Freileitungen läuft. Bei uns rein gar nichts mehr:

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Rechts ist die Stromstange und links die Telefonstange und dazwischen liegt das Glasfaserkabel der Swisscom und neu dann auch das unterirdische Stromkabel – Aufnahme heute um 11.30 Uhr. „Ich denke wir reden hier aneinander vorbei.“ Sorry liebe Swisscom, in einem Mail und einem Brief kommuniziere ich meist nur schriftlich.

Der Postman wird sogar besungen, später mal auch von den Beatles und im Telefonmekka der damaligen Zeit, in Berns Westen, haben wir die Coverversion von den beiden Zimmerleuten, den Carpenters  aufgelegt. PTT, da gab es auch das „P“ für Post, die mir einige Jahre zu einem Verdienst  verholfen hat und wenn sie sich mal erheitern wollen, so fragen sie doch den digitalen Assistenten:

„Digital Assistant

11:05

Guten Tag
Ich bin der digitale Assistent und beantworte gerne Ihre Fragen.
Wie kann ich Ihnen helfen?

Sie

11:06

Meine Karte gibt bei einem Bezug immer an „kein PIN-Versuch mehr“

Digital Assistant

11:06

Mit der PostFinance Card beziehen Sie weltweit Bargeld und kaufen schweizweit bequem im Geschäft oder im Internet ein.

Mit den Kreditkarten von PostFinance und derTravel Karte beziehen Sie weltweit Bargeld, kaufen bargeldlos ein und bezahlen Ihre Einkäufe im Internet.

Die Karten eignen sich für kontaktloses Bezahlen an der Kasse.

Möchten Sie in der Schweiz oder im Ausland Bargeld beziehen?

Sie

11:07

Digital Assistant

11:07

Möchten Sie zu «Karte ersetzen» wechseln?

Sie

11:08

lies demnächst www.finanzblog.com oder hör dir doch radio srf1 an

hallo schläfst du – wie kann ich dich überlisten, dass ein echtz denkender Mensch antwortet

Digital Assistant

11:09

Guten Tag.

Möchten Sie in der Schweiz oder im Ausland Bargeld beziehen?

Viel länger habe ich das nicht ausgehalten. Einen Link können sie selbst suchen … da ändert immer was. Vielleicht landen sie dann auch auf dem Chatbot. Diese Programmierer stammen aus einem Schuhgeschäft … Abteilung Halbschuhe. Denken aber, dass sie für KI angestellt sind. Meine PostFinance Anlaufstelle hat dann sofort geholfen. Nach einer technischen Panne an einem Kartenlesegerät, kann die Karte an jedem Postmat entsperrt werden. Man lernt nie aus. Das Konto habe ich diesen Monat seit 50 Jahren. Ob da wohl auch einer gratuliert? Wie damals vor rund 10 Jahren zu meinem 50-jährigen Firmenjubiläum. Die Firma in der Form gab es damals seit 5 Jahren.

Na ja, das Steckschild derdiePost verschwindet. Wer hat es erfunden? Fragen sie den ehemaligen Pressesprecher der Post, wie die Geschichte damals bei swissblogpress abgelaufen ist. Wir haben uns beide auf die „Schenkel“ geklopft. Nun gibt es einen Code für die Firma. Diese ist aber liquidiert und innert Monatsfrist meldet sich von diePost eh keiner. Also Adressänderung auf Privat umstellen. Schaffe ich. DiePost will das überprüfen. Ausloggen kann man nicht. Doch es ginge, aber das hat einer mit Spieltrieb programmiert. Und da fragt sich jemand, wieso die Post so einfach zu hacken ist. Übrigens, diejenigen, die mir geholfen haben, bei meiner Geschäftseröffnung die IT zu organisieren haben damals über einen Auftrag gejammert. Bei der SBG (drei Jahre später UBS) brauchten wir drei Tage, um ins System einzudringen. Der Chef hat in Genf mitgeholfen, das Internet mit Berners Lee ins Leben zu rufen. Da wusste man in einem Unternehmen noch, was die andere Hand machte.

Immerhin, diePost warnt auf ihrer Seite! „Warnung: Diese Nachricht stammt unter Umständen nicht von dem angegebenen Absender. Folgen Sie keinen Links in dieser Nachricht und hüten Sie sich davor, dem Absender persönliche Daten preiszugeben. Die Links, die diese Warnung ausgelöst haben, sind mit der gleichen Farbe hinterlegt wie diese Meldung.“

Bleiben wir doch in Genf, beim CERN, bei den Beauty Quarks. Wenn sie jetzt das Gefühl haben, ich könnte ihnen erzählen, wie die ganze Geschichte im Detail aussieht, dann fangen sie vielleicht mal mit dem Tobler-Buch „Zaubermacht Atom“ an – ich war gerade vier jährig, als die Eltern dieses Buch kauften … besser gesagt, meine Mutter. Das war der technische, moderne Freak bei uns. Sechs Jahre später habe ich meinen ersten Vortrag in der Sek mit diesem Buch und vor allem, dem ein Jahr älteren „unser Freund, das Atom“ von Disney gehalten. Ganz alles werden wohl meine Schulkamerad*en damals nicht begriffen haben. Und heute braucht es Spezialwissen. Generalistentum ist hier fast nicht mehr möglich. Aber so aus den verschiedenen Reaktionen zu schliessen, könnte dies schon eine interessante Meldung sein. Keine Verschwörungstheorie. Beachten sie in diesem Beitrag, was sie über Analysierende denken, keine Pauschalisierungen machen. Ich freue mich, mit André wieder mal über den Wolken schwebend zu diskutieren.

Vielleicht ist man am CERN jetzt einem Teilchen-Antiteilchen-Paar auf der Spur, das uns mal als Beobachter auf eine Reise in der gekrümmten Zeit in die Zukunft oder Vergangenheit mitnehmen kann. GW151226 ist ja erst an meinem 60igsten Jahrestag aufgetreten. 100 Jahre vorher wurden sie vorausgesagt.

Schnell und exakt scheint überall relativ zu sein. Bleiben sie vorsichtig und möglichst virenresistent und schmieren sie sich die Beauty Quarks nicht ins Gesicht. Versuchen sie es mit andern Beautytipps.

16 Jahre und 87 Jahre

Heute ist das Urgestein der deutschsprachigen Finanzblogs genau 16 Jahre online und www.ruedmilan.ch wird demnächst verschwinden.

Vor 16 Jahren erschien „Swiss oder Swissair – die Einen gehen, die Andern kommen“. Ja, so ist das Leben. Die von mir gesponsorte Seite des Natur- und Vogelschutzes Rued wird in die neue Kategorie „27 Ruedmilan – Naturschutz“ transferiert. Nicht alle Beiträge, diejenigen von eher allgemeinem ökologischen Interesse. Der NVV Rued wurde von Gesetzes wegen aufgelöst. Wir können den Vorstand nicht mehr bestellen und alleine mache ich nicht weiter … ist auch nicht möglich.

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Das Signet wird verschwinden. Diesen Rotmilan habe ich vor einigen Jahren über meinem Garten fotografiert und ins Netz gestellt. Ob er noch lebt – keine Ahnung. Für mich sehen alle in etwa ähnlich aus. Aber es gibt sie noch bei mir und ich habe Freude, wenn sie nachschauen, wer ihnen hier pfeift. Letzte Woche waren es auf einmal neuen Stück.

Die kopierten Beiträge werden nach Möglichkeit mit dem Original-Datum publiziert. Allfällige Verlinkungen auf das ehemalige Blog, werden aber wegfallen.

Der Vorstand kann nicht mehr statutengemäss bestellt werden!

Seit Jahren haben wir nach neuen Vorstandsmitgliedern gesucht – vergeblich. ZGB Art. 77 Abs. 2 tritt in Kraft.

Mit der brieflichen Mitgliederversammlung gemäss Art. 27 der Covid-19 Verordnung 3, wurde einstimmig beschlossen, dass das Protokoll, der Jahresbericht, die Jahresrechnung und der Revisionsbericht genehmigt wurden.

Ebenso wurden einstimmig die Statuten in drei Punkten geändert:

  1. Der Name heisst nun offiziel Natur- und Vogelschutz-Verein Rued. So wird unser Verein nach 87 Jahren mit dem richtigen Namen und nicht nur Natur- und Vogelschutz-Verein zu Grabe getragen werden.
  2. Briefliche und digitale Abstimmungen sind möglich.
  3. Ein Liquidationsüberschuss geht bei der Auflösung an BirdLife Aargau.

Die Suche nach Vorstandsmitgliedern ist ergebnislos verlaufen, damit ist der Natur- und Vogelschutz-Verein Rued per 28. Februar 2021 aufgelöst – von Gesetzes wegen.

Herzlich danken möchte ich all jenen, die seit dem 6. Januar 1934 in irgend einer Form für den NVV Rued, wie er auch entgegen den Statuten genannt wurde, etwas geleistet haben und/oder finanziell unterstützt haben.

Falls bis Ende Februar 2026 ein Verein mit ähnlicher Zielsetzung im Ruedertal zustande kommt, kann er sich mit BirdLife Aargau in Verbindung setzen, die das restliche Vermögen treuhänderisch bis zu diesem Datum verwalten und anschliessend übernehmen können. Besten Dank auch BirdLife Aargau.

Die Internetseite www.ruedmilan.ch wurde ausschliesslich von mir gesponsert und nach Möglichkeit,in einer separaten Kategorie ins www.finanzblog.com gezügelt.

Schade, aber schaut destotrotz zur Natur.

Mit 66 Jahren … o-ho, o-ho, o-ho … fast unter Denk-mal-schutz

Danke für all die Sprüche, die ich heute erhalte.

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Da scheint Udo Jürgens mindestens 66 Jahre lang etwas falsch gemacht zu haben. Statistisch gesehen wird wohl „Halbzeit“ vorbei sein, aber noch mal die Hälfte dazu, das ist erstrebenswert. Zum Glück wissen wir es nicht. 99 reicht, nicht ganz 100.

Jürgens hört sich „sein Lied“ von Chris de Burgh zum 80igsten an. Das ist viel sympathischer … und es gibt auch andere Texte:


Wencke Myhre hat das schönste Video …

… und nun denken wir 40, 50 Jahre zurück … diese Schlagernudel wurde in meiner Disco oft aufgelegt …  der Mann auf dem Zehn-Mark-Scheindas wär John nie passiert … und dann noch im Frühling, Sommer, Herbst und Winter, mag es regnen, mag es schnein … er steht im Tor … und er hat ein knallrotes Gummiboot das kippt beim Küssen um …

… so gesehen, hab ich doch die letzten 66 Jahre auch schon gelebt …

… und es geht vermutlilch weiter … beiss nicht gleich in jeden Apfel. Erstaunlich, dass heute doch noch viel Musik aus „unserer Zeit“ gehört wird. Eher hard, als Schlager und trotzdem, manchmal weich …

… Tubular Bells und „schön ist es, auf der Welt zu sein„. Anita und Mike Oldfiel – aber nicht die, die Cordalis in Mexiko fand. Na ja, vermutlich gibt es jetzt etwas mehr Zeit fürs Vinyl, für die Hitparade, die digital 25 Jahre feiert

 

… ein bischen Friede, ein bischen Denkmalschutz …

… am 1. März vom Denkmalschutz Aargau erthalten – 8:25 dort fotografiert einer, der sich noch nicht zum alten Eisen zählt, in der anderen Hammerschmitte.

Aufs Motorrad werde ich nicht umsteigen, wie das Jürgens und Co. machen. Die Route 66 werde ich auch nicht abfahren. Einige Male die Strecke gekreuzt oder ihr sogar gefolgt, aber nicht in der üblichen Reihenfolge:

– Illinois – SF – Chicago mit dem Greyhound quer durch die USA nach NY

– Oklahoma – da hab ich meinen Opel Kadet Sport (Handschaltung) gekauft

– Texas – von jetzt an zwei Monate durch Mexiko, Guatemala, Belice

– Arizona – ja, da gibt es vor allem landschaftliche Erinnerungen

– Kalifornien bis Santa Monica – so genau abgrenzen, was wo ist, ist in Los Angeles fast nicht möglich – dort bin ich beim zweiten Besuch den Opel gefahren, in einem Mini und einem Rolls Royce herumgefahren worden und das High Light war der 150 Millionste Ford

Route 66 20210301_150340

… auf die nächsten 66 Jahre.

Und wer es nicht bemerkt haben sollte, der Denkmalschutz für 66ig-jährige betrifft natürlich nur meinen Sarkasmus. Bin gut aufgewacht und habe dann im Internet so rumgetummelt. Eine Flasche Calvados Belorgey im Netz gesucht, die ich gestern für rund 5 Euro gekauft habe. Etwas über fünf Franken, aber es gab noch einen Aufrundungsrabat. Also bitte nie mehr etwas gegen Grossväter oder Grossmütter sagen, die können vermutlich besser rechnen, als mancher, der noch keine Enkel*innen hat. Und das Gefühl für Handelswaren muss mann und frau haben.

Eine hat das Gefühl für Handelswaren garantiert –  die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala, der neuen Chefin der Welthandelsorganisation (WTO – World Trade Organisation). Mindestens drei Zeitungen der CH-Media headerten sie als Grossmutter. Ja, dieser Schreiber-Mann ist herb, herber, am herbsten und hat von Frau rein gar nichts begriffen. Hier, was der Duden über herb schreibt: „Adjektiv – 1. (in Bezug auf den Geschmack, … 2. Kummer verursachend, schwer zu ertragen; … 3a. nicht lieblich, sondern von strengem, …“ Für eine Redaktionsgruppe, wo auch „die alte Dame“ dazu zählt, nicht besonders glücklich gewählt. Na ja, über die Denkweise dieser alten Dame habe ich mich auch schon geäussert. Sie nennt sich liberal, ist aber doch eher schon lange konservativ.

Das Alter ist eh relativ. Frau Okonja ist zur Zeit im gleichen Jahrgang wie ich und eine Schulkollegin von mir traf ich mit 34 Jahren. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt eine vier Jährige Enkelin, die etwas älter als meine Tochter war. Diese kann mit ihrem Nachwuchs heute genau drei Monate feiern.

Sie arbeitet eben im andern grossen Medienverlag, als der Schwiegersohn meines Kollegen. Er wird voller Freude, diesen Beitrag weiterleiten. Also lebt lange, bleibt möglichst lange gesund und frech … aber immer mit Anstand und danke für die Wünsche, die eben aus der Türkei kommen.

Viel Glück auf dem weiteren Lebensweg – Statistischer Zufall

Auch der zweite Chefarzt der Intensivmedizin geht. Ich wünsche ihm auf dem weiteren Lebensweg viel Erfolg.

Dem Grund gehe ich nicht nach. Auf der einen Seite wird das KSA reorganisiert und auf der andern Seite ist es nicht eben einfach zur Corona-Zeit in einer IPS. Ich habe selbst grössere Firmen reorganisiert, aber Spitäler überliess ich Kolleg*innen. Meist ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Na ja, eine Hightechfirma mit 200 Leuten auf eine selbsterstellte PPS-Lösung umzukrempeln, ist auch nicht ganz einfach. Die personellen Hindernisse in einem Spital scheinen aber grösser zu sein. Auch dem KSA viel Glück.

Ja, ich bin schon lange wieder auf den Beinen. PD Dr. Marc Michot hat geweint, als er mich vor 11 1/2 Jahren nach 5 Monaten an den Krücken laufen sah. Na ja, es waren knapp 300 Meter in einer halben Stunde. Vorbei an einem Neubau, wo vorher eine Hebamme gearbeitet hat, die mir das erste Leben schenkte. Meine Mutter. Ein weiteres Leben ermöglichte Michot und sein Team. Nach der Chance 1:1000 meinten alle, dass ich nie alleine den Rollstuhl bedienen kann. Nicht mit einem kämpfenden Berner Grind gerechnet … heute Nachmittag geht es wieder ans Holz fällen. Im Hang … aufpassen, will nicht ins KSA zurück.

Etwa zur gleichen Zeit gab es einen im Lindenhof Bern, der die Chance 1:1000 auch hatte. Wir beide gingen in den unterschiedlichen Spitälern, als Wunder in die Geschichte ein. Ich habe nur von ihm erfahren, weil ein ganz seltener statistischer Zufall aus dem Bereich Kombinatorik, das Arztgeheimnis um einen ganz kleinen Bruchteil ausgehebelt hat. Denjenigen, den ich gerne kennenlernen möchte, heisst auch Marti. Wie gross ist hier die Chance, dass man das erfährt? 1000 * 1000 = 1 zu einer Million? Extrem viel kleiner, denn von den einzelnen zwei Martis haben ja viele gewusst. Und wenn jemand den einen nur aus der Administration kennt und den andern von der Stimme am Telefon, den Namen weiss und dann erfährt, dass ich MODS hatte, dann darf frau schon annehmen, dass es sich um den gleichen handelt. Und das geht dann eigentlich nicht mehr unter dem Dienstgeheimnis … eher Zufall. Berechnen sie gerne Wahrscheinlichkeiten?

Der Lindenhof, kennen wir doch. Ein Kollege war kaufm. Leiter und die Frau eines Arbeitskollegen meine Coiffeuse. Das waren noch echt haarige Zeiten. Ja, Geburt und Wiedergeburt sind manchmal so nah – Punkt 22 und 27. Wer vom andern Marti etwas weiss, der könnte ja mal ein Treffen veranstalten.

Herrn Michot wünsche ich alles Gute – und ganz herzlichen Dank noch einmal.

 

Es lebe die Statistik – der Duden, die Dudin und das Dud – Artemisinin

Oh Gott, die Welt wird immer komplizierter und bei Homework hat man, frau genügend Zeit, Corona-Statistiken zu entwerfen. Oh, so schöne Bilder über schauernde Zahlen findet man selten.

Draussen ist es kalt und ich habe bei diesen Temperaturen nicht viel Lust, die vom Schnee malträtierten Bäume zu Brennholz zu verarbeiten. Am Nachmittag soll es wärmer werden.

Also beweise ich mit einer Statistik meinem Kollegen, dass Obwalden nicht im Zentrum der Schweiz liegt, sondern neu in der Romandie:

Sind die neuen Coronavarianten gefährlicher? Neun Fragen und Antworten zu den Mutanten. Etwas nach unten scrollen und die wunderschöne Statistik kommt zum Vorschein. Na ja, die einzelnen Formen sehen ja ganz vertraut aus:

Martisches 6-Eck für Blog neu

Das martisches 6-Eck – Statistiken werden heute eher nach Vorlieben gemacht, oder sollte man Unkenntnis sagen?

Soll ich jetzt nach Basel gehen … sieht nicht so nach Gefahr aus. Hellblau! Oder doch nach Bern? Zwei Stufen dunkler … sieht nach gefährlich aus. Anzahl Fälle pro Kanton bringen eigentlich gar nichts. Basel-Stadt ist „50x gefährlicher“ pro Quadratkilometer, als Bern … also doch lieber nach Bern? Oder müsste man nicht eher nach Einwohneranzahl rechnen. Dann gehen sie auf keinen Fall in den Jura. Hochbrisant – mehr als 1,5%o der Bevölkerung ist mit einem Corona-Mutant befallen – laborbestätigt.

Aber seien wir doch ehrlich. In Basel oder Genf sehen sie wesentlich mehr Masken, als wenn sie durch die verschneiten Jurahöhen schneeschuhen oder langlaufen. Vermutlich sind die Leute dort eher mit Kältemaske denn mit Virusschutz unterwegs. Jede Verhüllung ist zur Zeit erlaubt. Lesen sie in diesem Link, was Yahya über die islamische Terrorwelle schreibt. Auch eine Art Kältewelle und dabei soll es der wärmste Winter seit Messbeginn sein. 5,5 Grad ist es und die Sonne scheint. Lasst euch nicht verirren. Alles ist Ansichtssache und der Standpunkt und die Blickrichtung sind wichtig. Das war gestern. Heute soll die Sonne scheinen, tut sie aber nicht so richtig, aber es ist rund ein Grad wärmer. Wetter, auch das sind Prognosen und da sie die Zukunft betreffen, sind sie nicht immer ganz einfach. Zehn Minuten persönliche Diskussion mit „Bucheli“, hat gezeigt, dass Wettergötter und Finanzgötter ähnlich funktionieren. Zeitdruck, nicht Tiefdruck, eine Diskussion mit dem ganzen Saals gab es nicht … alle wollten futtern und Flüssiges in Glasform geniessen. Ja, Regen sollte nur in der Nacht stattfinden.

Mit Corona können sie die Zahlen der laborbestätigten Mutationen auch anders anschauen:

Corona Statistik nach Marti

Wunderschöne Bilder gibt es zu betrachten und schauen sie sich die dritte Statistik im Detail an. Sieht aus, wie an den Haaren herangezogen. Lichtenstein habe ich gefunden, bin mir aber nicht so ganz sicher, ob ich dem Strich folgen kann und wo ist die Schweiz? Echt haarsträubend, was da so alles an statistischem Quatsch herumgeboten wird.

Und wollen sie Daten des BAG, dann haben sie allenfalls die APP oder kriegen fast Vögel, bis sie wirklich was Vernünftiges finden. Das doch recht übersichtliche PDF finden sie vielleicht, falls sie schon mal die Suchfunktion gefunden haben … dann viel Glück: Null Treffer oder 150 Treffer. Ja, so langsam kommen mir wirklich Zweifel, ob der Bund die E-ID schaffen könnte. Christa, es tut mir leid, ich habe wie Sibel Arslan gestimmt – hab immer noch Vertrauen in die Bundesverwaltung. Krank? Nein, aber genau diese Daten gehören nicht in die Privatwirtschaft. Zuviel erlebt in rund dreissig Jahren mit der gleichen E-Mail-Adresse.

Wenn, dann stellen wir Blogger selbst das rein, was alle in der Welt lesen dürfen. Hier Corona mit klarer Sicht – und der weiss, wovon er spricht.

Spricht, nein schreibt, genau genommen. Aber wir nehmen das nie so genau. Sind stolz, wenn es wenig Rechtschreibefehler hat. Da gab es die etwas zickische Frl. Wenger, die sogar Grüsse von den Stiften aus den Ferien mit dem Rotstift traktierte. „Stift“ aus dem Duden (er Jahrgang 42 – wäre zu kaufen), sie hätte den so zu ihrer KV-Prüfung kaufen können: (Blei)stift;Nagel;halbwüchsiger Junge;Lehrling – zumindest männlich. Bleiben wir sachlich, sächlich ist das eine fromme Stiftung; auch: Altersheim …

Duden Dudin Sieden

und Ichden, Duden, Sieden, Wirden, Ihrden wollen modern bleiben. Dudenin, eher Dudin oder einfach sachlich, ne sächlich, das Dud. Oder auf Englisch – the Dude. Details auf der Welt ändern sich.

Artemisia, die Göttin der Jagd, jagt. Relativ lange musste ich warten, bis das Kraut, das ich anfangs der 80iger Jahre in die Schweiz brachte, wieder auftauchte. D’Siegfriedi,  hat es damals beurteilt und gefunden, dass für so ein Kraut, das aus der chinesischen Naturheilpraxis kommt, in Zofingen kein Bedarf sei. Heute hätte die Siegfried Holding vermutlich Interesse. Dass dieser Wikipedia-Artikel vielleicht nicht ganz der Neutralität entspricht, erstaunt mich nicht. Vor 40 Jahren war es ja auch eher eine erweiterte Familiendiskussion. Vermutlich haben wir „Beifuss“ anders verstanden. Artemisinin – sicher weiblich, an den „in in“ zu schliessen – wird schon lange als Wunderkraut gehandelt. Gegen Malaria und seit einiger Zeit als Corona-Tee anzutreffen. Mein Halsweh damals am Jangstsekian hat sich in einer halben Stunde gelegt und ich rauchte auf dem Schiff wieder eine chinesische Cigarre. Die übertreffen in Sachen Inhaltsstoffen noch die auf der gleichen Reise kennen gelernten Papirossy. Es spielt halt eine Rolle, ob man Tee macht oder das Kraut eine halbe Stunde kaut … fürchterlich bitter. Dieses Kraut, betiteln wir es doch als Unkraut in der alten Sprache, hat zu einem Medizin-Nobelpreis für Tu Youyou geführt. Begleitvegetation nennt man das … oder Beikraut. Der Beifuss hat zumindest Karriere gemacht.

Haben sie es lieber süss, als bitter. Schokolade. Da schrieben sie schon vor einer Weile von Mogelpackung. Von 100 auf 80. Und nun gleiche Verpackungsgrösse, aber 200 auf 100. Lindt Excellence 99% Kakao. Hauchdünn, daher stabiler Kunststoff in der Schachtel. Gab es in der Türkei noch nicht. Dort habe ich aber Lindt-Kugeln gekauft. „Bestechungsschoggi“ sozusagen, aus der Schweiz. Ich habe aber keinem erzählt, dass ich sie hier zu weniger als einem Drittel dessen gekauft habe, was ich bei uns bezahlen müsste. Übrigens, in Deutschland habe ich letzten Herbst 100gr Toblerone für 75 Eurocents gekauft.

Vergesst bitte langsam den Spruch, die Schweiz sei teuer, wegen den Löhnen. Das ist nichts anderes als Abzocke. Medikamente, Telefonie, Hörgeräte, … wie bei Corona bestimmen die gleichen Sieben … ja manchmal sind wir in der Schweiz noch hinter den Bergen.

Kauen wir doch lieber an einem Pariserli. Kein Witz, so hiess das Baguette einmal, das sie nun adeln wollen – zumindest als UNESCO-Kulturgut aufzunehmen. Es gibt sie noch, die guten Bäckereien in Frankreich. Meistens findet man aber die aufgebackenen Industrieteiglinge. Und damit es einfacher und billiger wird, nimmt man kurzes (brösmeliges) Mehl. In den letzten Jahren kaufen immer mehr Leute, statt ein Baguette, ein Pain. Un pain bien cuit – wenn es gut gebacken sein soll. Dazu sollte man noch was trinken. Bordeaux passt sich der Klimaänderung an. Sechs neue Rebsorten sind zugelassen. Unter anderem der Marselan – aus Marseillan. In dieser Ortschaft gibt es eine ambre Trouvaille aus dem Hause Bacardi zu finden, die sonst nirgends verkauft wird. Perrier, eine Autostunde entfernt, wird wohl so bleiben, aber bei Nestlé ist eine Neuausrichtung angekündigt … ich finde es den besten Entscheid seit 16 Jahren (einer der ersten Finanzblog-Beiträge).

Übrigens, bei Perrier können sie auch Wein einkaufen. Sollten sie noch keinen Korkenzieher haben, so gibt es hier einige Tipps. Die Jury scheint aber nur neuere Jahrgänge zu mögen. Mit keinem Wort ist erwähnt, wozu der Vacuvin dient. Suchen sie nach einem Spangen- oder Federzungenkorkenzieher – ein „Ah So“ Korkenzieher, oft schon Hilfe in Not gewesen … und dient bei einigen Herstellern auch als Kronkorkenheber …

… ihr Pomelkophiler sms. Übrigens, der welterste Zapfenzieher ist immer noch im Museum zu sehen.

Nachtrag: Manchmal hilft nicht mal mehr der Ah So. Aber der Korken dürfte in diesem Fall schon etwas älter sein.

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„Ah“!!! „So“ einen schönen Wein. Kaum zu glauben. Letztes Jahr in einer Brockenstube gekauft … billiger, als ein junger im Laden. Wenn sie alten Schweizer Wein nicht lieben, dann sind sie wirklich selbst schuld … ein Traum … es wäre noch zu steigern.

 

Biosprit und Biodiesel – beide sind verwerflich

Palmöl und E10 – Biotreibstoffe sind wieder einmal in aller Munde.

Der Biosprit E10 soll …  laut einer Studie begünstigt er die Ausbreitung krebserregender Dämpfe.“ Und angeblich soll er für Motoren nicht gefährlich sein. Für neue Motoren, denn die haben andere Motorblockdichtungen. Stabiler, als in den Motoren, älterer Art – auch Supermotoren, nicht nur den billigen. Vermutlich steckt in den neueren aber PFAS – Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. Ja, meine zweite Gross-Katze wird heuer 20 Jahre alt. Und Warnungen gab es damals noch nicht, als die Dichtung nicht mehr standhielt und damit den Motorblock zerriss. Keine Warnungen vom Hersteller und keine an den Tanksäulen. Heute gibt es den Kleber, der fast an allen Säulen mit E10 zu finden ist.

Wie war die Geschichte in der Schweiz:

Schade, wenn wieder einmal eine verheissungsvolle Technologievermutlich zu Grabe getragen wurde.

Bisher ging es um Benzin-Ersatz oder -Zusatz. Aber wie sieht es beim Diesel aus? Da landen wir beim Palmöl, das auch zur Herstellung von Bio-Diesel verwendet wird. Da können sie in der BernerZeitung lesen, was ich davon halte. Wie der WWF ein bedingt tauglich, also ein JA zum Freihandelsabkommen mit Indonesien. Lesen sie die Kommentare. Ich gebe ja höchst selten „Antworten auf Antworten“. Aber hier musste es sein. Hier noch die Argumente vom BMF – Bruno Manser Fonds. Absolut nachvollziehbar, wenn man die Gesamtsituation anschaut. Aber die Schweiz will eine nachhaltigere Palmöl-Industrie unterstützen und Palmöl kann niemand abschaffen.

Jemand schreibt in den Kommentaren, dass sie auf alle Palmölprodukte verzichtet. Ob die Dame wohl noch von Hand mit Seife ihre Wäsche reinigt? Die Tenside in Waschmitteln sind nicht deklarationspflichtig … aber praktisch überall enthalten. Palmöl oder Palmkernöl: Fragen sie ja nicht, wo nicht?

Die Stimme des Regenwaldes ist der einzige Film, den ich letztes Jahr in einem Kino angeschaut habe. Openair – rund ein halbes Dutzend Personen anwesend. Leider nur eine Erinnerung an Bruno. Hier nur ein Ausschnitt aus meinen Kommentaren in der BZ:

Aber es gibt sie noch, diejenigen, die den Mittelweg suchen und Erfolg haben. Und den müssen wir gehen, denn wir können weder Ökonomie noch Ökologie ausschalten, wenn wir weiterhin gut leben wollen. Extremisten sind nie gut.

Hier noch ein Beitrag mit einem Bild von Waldrodungen in Berlin – Tesla und die Krise der deutschen Autoindustrie.

Freihandel … jetzt wird es endgültig, ganz politisch: US-Kampfjets gefährden die Unabhängigkeit der Schweiz.

Lieber Artenschutz in der Politik oder der Natur?

Die Artenvielfalt wird im Bundesamt für Umweltschutz aufs Eis gelegt. Wer steckt dahinter?

Hoffentlich nur aufs Eis gelegt und nicht ganz abgesägt. Ob die Kampagne wirklich Bundesrätin Sommaruga gestoppt hat, ist für mich fraglich. Wurde das nicht im Bundesrat diskutiert. Gar beschlossen. Das Meiste findet ja immer hinter verschlossenen Türen statt. Die Bundesrätin, im Aargau aufgewachsen, kennt die Problematik der Kollektiventscheide. Der Link führt zu Gabler. Für den hab ich einmal für einen Studenten doch einen ansehnlichen Betrag bezahlt. Heute schlägt man eher im Netz nach. Und Frau Sommaruga hat spätestens in Köniz gelehrt, dass es nicht immer einfach ist, einen Entscheid in der Öffentlichkeit zu präsentieren, mit dem man oder frau nicht einverstanden ist. Die Mehrheit bestimmt.

In diesem Vorrat von Bern wurde auch einer ausgebildet … ich sage immer der King Kong (Punkt 35). Politik ist nicht wirklich einfach. Und auch Artenschutz nicht. Nicht nur in der Schweiz. Auch für die nächsten Wahlen in Frankreich, wird über Le Pen, oder eher la Penne – Päng – diskutiert. Wie will die Politik für eine Artenvielfalt sein, denn bei denen ist manchmal eine Art echt zu viel.   Vor fünf Jahren hatte ich noch Hoffnung, dass sich ein Land nicht trumpieren wird. Dieser „Wiederansiedlungsversuch“ scheint endgültig gescheitert zu sein. In der Natur wäre das anders. Dort könnten wir wirklich einige Arten erhalten.

Mit dem „Nein“ zum Jagdgesetzt letzten September betreiben wir weiterhin Artenschutz. Aber einige Jäger, auch wenn ich mit dem per Du bin, scheinen das Prinzip gar nicht begriffen zu haben. Die beiden gesehenen Hirsche oberhalb der Hammerschmitte sollten keine Trophäe sein, sondern das wäre eben Wiederansiedlung. Sie wurden geschossen. Der Schütze ist ganz stolz. Sein Glück, dass ich Namen nicht gut behalten kann. Beides ist leider kein Jägerlatein.

In der Schweiz schiessen auch ehemalige Bundesräte. Wer Recht hat werden wir nie erfahren. Eben das Amtsgeheimnis und dabei gibt es ja auch das Öffentlichkeitsrecht. Entscheiden sie selbst, wo der Artenschutz einfacher ist. In der Natur oder der Politik? Oder die Artenvielfalt? Die Mittelländische Zeitung schreibt über Leerdenker, die keinen Durchblick haben. Der Artikel ist mir nun echt zu lang, um nicht nur quer zu lesen. Ja heute weiss jeder, dass die Sonne im Zentrum unseres Systems ist, auch wenn ein Professor in diesem Artikel Verschwörungstheoretiker durch den „Butter“ zieht.  Nur, eine Kirche war extrem lange dagegen, dass nicht die Erde in der Mitte ist und zudem war sie doch eine Scheibe.

Ja, wenn dann Leuenberger noch die Bibel ins Feld führt, wird es für einige zu viel. Aber Nächstenliebe ist sicher am richtigen Ort. Die schiessenden Bundesräte habe ich beide kennengelernt und mit ihnen diskutieren können. Mit dem einen mehr, dem andern weniger. Das „Du“ ist eigentlich unter Bloggern üblich und deshalb schauen sie mal, was mit dem Blog von Moritz geschehen ist. www.moritzleuenberger.blueblog.ch. Hier nimmt auch keiner Rücksicht auf politische Machenschaften. Hoffen wir, dass im Artenschutz die Ethik zum Zug kommt und Vielfallt schadet auch nicht.

Wer sich beim Bund noch etwas genauer informieren möchte, der kann dies bei meinem jahrelangen Begleiter, bei DerBund machen. Fast 150 Jahre Information … nicht nur einmal am Tag, mehrmals täglich gab es früher diese Tageszeitung. Toll, was man da alles finden kann. Probe aufs Exempel. Toll. Stellen sie sich mal die Menge an Zeitungen vor, die gescannt wurden. Über Fehler schmunzelt man. Die Schanaenpost, da ist keine Bananpolitik gemeint, dort wo ich oft meine Ferien abverdient habe. Bei Friedli kommt der Scanner auf Friedh. Ja Friedhof, da sind einige im Artikel erwähnt, die ich auch gekannt habe. Nicht wegen missachtetem Artenschutz, wegen dem Lauf der Zeit.

Von diesem ist auch bei meinem Jahresrückblick die Rede und ich wünsche ihnen ein gutes 2021 und beachtet doch dort die beiden letzten Zeilen.

2020: Viren und Kekse und einen guten, volumigen Schluck

Der erweiterte Weihnachtsbrief 2020. Mehr finden sie in den Beiträge von diesem Jahr.

Sie besuchten heuer Medien irgendeiner Art und womit beginnen sie? Mit Corona oder Covid-19. Corona war uns bisher als Krone oder Gerstengetränk aus Mexiko bekannt. Covid war ein Längenmass von 469 mm z.B. aus Kanton in China. Rund 469 Meilen von Wuhan entfernt.

Schon das sind nicht mehr exakte Informationen. Typisch für das Jahr 2020. Alles ist inexakt. Halbkantonal, departemental, selten ländermässig geregelt. Viele informieren nach den Erkenntnissen des Buches „Statistik für Anfänger in einer Viertelstunde“. Eines ist global geregelt. Mann und frau bekämpft Viren in- und extern mit Alkohol. Wie wär es mit dem Blackmoon Gin aus unserer Gegend. Zweimal Neumond in einem Monat. Von einem Kollegen einen Gin Fizz? Als Genuss natürlich oral.

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Viel Wichtigeres 2020 geschah einen Tag nach dem Vollmond nach dem Bluemoon im November. Ast-rologen (Trennung nach Word) sind jetzt gefragt. KI wäre auch gefragt, aber trennen bleibt eine Kunst. Die Behörden würden verzweifeln. Von einer nahen Verwandten und einem Bekannten erblickt „Ihre Wichtigkeit“ Fitz Karl die Welt. Ein seltenes Ereignis. Für mich in dieser Art das erste. Toll.

Ja, man wird alt, AHV-Bezüger, zählt zur Risikogruppe, schlägt sich mit einer ambulant behandelten Lungenentzündung herum, doppelter bodennaher Salto über Duffsteine, statt wie normale Menschen die Treppe zu nehmen, fällt auf den Kopf, zum Glück das stärkste Körperteil eines Berners.

Wo ist Original - nicht auf den Kopf gefallen

Masken dienen auch als Notverband. Der Hausarzt meinte nur: „Nicht auf den Kopf gefallen.“

Vermutlich auch Ursache für eine inkarzerierte spiegelausche Hernie.

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Schemenhafte Darstellung: statt Hemd stellen sie sich den Dünndarm vor!

Lassen wir den Blutdruck sinken. Vor allem wegen Handwerkerpfusch. Helfen wir mit Pharma nach. Ein Wettkampf beginnt weltweit, wer impfen, abwehren kann. 1955 wurde die Kinderlähmung mit einem Gratispatent besiegt. Sowas wird es vermutlich aus Geldgier nie mehr geben. Oder denken die Chinesen an ihr Versprechen.

Nicht nur Corona ist lästig und hoffentlich bald besiegbar, sondern auch die Cookies. Vorschriften noch und nöcher. Gehst du ins Netzt, kommt die datenschutzhaftpflichtjuristische Frage nach erlaubten Keksen. Oder gar Viren und die Melani-Behörden lachen nur, bis sie dann zwei Tage später auf 20 Minuten erfahren, dass das mittlerweile 15-jährige Finanzblog Recht hat und als erster Alarm schlug.

Ja die obersten Behörden, die verbreiten sogar Unwahrheiten im Abstimmungskampf. Die Konzernverantwortungsinitiative unterliegt nur dem Ständemehr, wie das letzte Mal 1955 in meinem Geburtsjahr. Kriegsmaterial beschäftigte uns. Die Andern, die überwiegende Mehrheit der Schweizer liebt dies und will weiterhin in die Kriegswirtschaft anlegen und wie 2019 bei Bürgerkriegen profitieren. P-26 wird allenfalls auf 2021 verschoben. Dies ist Fast eine Geheimmitteilung an einige Leser, aber sicher nicht Teil der Kryptoaffäre. Die Cyber-Koryphäe Dr. Keshavarz-Nia sorgt für Aufregung. Hoffen wir mal, dass in der US-Stimmen-Auszählung Verschwörungstheorien solche bleiben und sich nicht als Wahrheit herausstellen. Beim letzten Link sollte man wissen, dass hier nicht Welten aufeinander prallen, sondern die beiden Grossmächte USA und China. Eine alte Weisheit von Geheimdiensten ist, beide Seiten zu hinterfragen.

Nicht nur die Schweiz, die ganze Welt ist manchmal schwer zu begreifen. Umweltschutzmässig sind extreme erste Erfolge auf der Welt zu beobachten. Die Franzosen verbieten 2020 Plastik-Watte-Stäbli um die Ohren zu reinigen und die Chinesen gar Kunststofftrinkhalme. Gewaltig solche Erfolge. Jute statt Plastik war bei uns, als ich vor 42 Jahren Nordamerika bereiste. Trumpieren um die beiden Trump und Biden heute, vielleicht ziehen sie jetzt im Pariser Abkommen nach. Klimaneutralität wollen sie gar erreichen. Im Sommer extrem heiss und im Winter saukalt. Unterstützen sie meine „Initiative für warmen Schnee“!

Nun wissen wir es, der höchste Berg ist höher. Nicht 8848, sondern 8848,86 m hoch ist der Mount Everest. Zwei cm höher wäre praktischer zum Merken. Was, sie waren auch noch nie oben, dabei wären auf dem Bild sicher noch drei Plätze in der Warteschlange frei. Nehmen sie lieber zu Hause ganz gemütlich einen Bohnenkaffee und studieren sie etwas Betriebswirtschaft. 40 Rappen teurer soll der in Gaststätten werden. Nicht das Kilo, die Tasse. Schmunzeln sie über die Kommentare. Dieses Jahr habe ich einmal über „meinen Kaffee“ geschrieben. Absolut eine Preis-Leistungs-Wucht und den getrockneten Kaffeesatz können sie vielleicht mal zum Heizen nehmen. Wenn sie anders heizen, hier noch 7 Life-Hacks über Kaffeesatz. Einige können sogar darin lesen. Ich las lieber Bücher oder hörte zu, wie Prof. Dr. Max Boemle (Link – meinen Kaffee) dozierte. Nun ist auch Prof. Dr. Silvio Borner gestorben. Der Professor, der mich aufgefordert hat, meine Diplomarbeit in einer Woche mit einer ganz andern Ausrichtung neu zu schreiben. Vorschlag für eine Fabrikreorganisation, statt Einführung von Stellenbeschreibungen bei seinem Bruder für zwei Leinenwebereien in Worb und Kleindietwil, wo die beiden im Oberaargau aufgewachsen sind.

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Heute nehme ich es eindeutig gemütlicher. Aber erstaunlich, was Mann in sechs Tagen leisten kann. Von beiden habe ich gelernt, dass man alles hinterfragen muss, das „Gspüri für Zahlen und Marketing“ einsetzen, wo immer möglich. Hier noch drei Ideenskizzen oder Hilfen über das Berechnen des Preis-Leistungs-Koeffizienten  resp. das Umrechnen von ge-Parker-ten , dessen Massstab erst bei 50 anfängt – von Beruf ist Robert Parker Rechtsanwalt – und etwas über die  schöntönenden Kristallgläser. Ich selbst geniesse nicht Säure abbauende Gläser, für Mund- und Gaumen- statt Nasentrinker eben. Der teuerste Syrah, schmeckt sicher nicht nach Chirat, kostet etwas über siebenhundert Franken – im Laden. Ich habe wesentlich mehr Freude, wenn ich einen Gewürztraminer geniessen kann. Im Dezember gekauft. Die Preisnotierung ist in Franken, nicht ein Vreneli, wobei dieser Preis in einem Top-Restaurant gerechtfertig wäre. Lacht nur über mich, ich habe schon in der ersten Hälfte der 90-iger Jahre den richtigen Riecher für Champagner gehabt. Unter den Jahrgangs-Champagnern finden sie absolute Spitzenweine. Nicht ganz billig, aber so für CHF 200 finden sie noch heute eine 100-Punkte und eine 97 Punkte Flasche. Beide zusammen für diesen Preis und diesmal echte 100 resp. 97 von 100 Punkten

Für Nasentrinker stehen die Zeiten supergut. Bald wird man Getränke in Tagen, statt Jahren mit Fassgeschmack massschneidern können. Bespoken Spirits verrät noch nicht viel. Bestellen sie vor. Geeignet auch für Whisky und kein Mais, aber in diesem Land machen sie meinen bevorzugten Whiskey. Trinken wird sogar zu Hause für manche eingeschränkt. Maximal fünf erwachsene Personen in einem Haushalt, an Weihnachten zehn. Schränken wir doch den Bundesrat auf fünf Personen ein, dann gibt es etwas weniger verschiedene Meinungen.

Das Jahr zum Ausmisten. Brockenstuben, Flohmärkte, Trödler werden überfüllt. Alles Überflüssige muss weg. Zuhause eingesperrt. Zeit ist da. Singen auf Weihnachten wird auch verboten. Einige Kinder wird es freuen – den andern fehlen.

Rägi Schöpfli

Wir singen vor dem Rägi Schöpfli in Regensdorf, drinnen ist Pianokonzert live. In dem Dorf sind andre auch eingesperrt. Hoffen wir, dass es für uns kürzer sein wird. Das Jahr der Forschung. Stoffwechsel 2.0 – die künstliche Fotosynthese macht gewaltige Fortschritte. Vitamin D, Cholecalciferol, sei gut oder Sonnenschein. Also ab in die Türkei, zu Hause den Sommer geniessen oder ab nach Südfrankreich. Da gab es auch Regen. Bis 1400 mm in drei Tagen. Den letzten habe ich miterlebt. Schlimmer als jedes Monsunende.

Ja, ein Jahr wo teilweise 1. April-Scherze verboten wurden, dafür wird die Weihnachtspoststelle in Bethlehem nicht geschlossen. Danke Ueli, für die Unterstützung. Und wer bedient? Nicht die philatelistische Abteilung. Karin, deren Chef noch einmal mein Vater war. Und es freut mich zu vernehmen, dass das Bild mit dem Postauto und den rund 65 Angestellten immer noch im Aufenthaltsraum dort hängt. Dort macht es sich besser, als bei mir zu Hause. Heuer ist das Sonderpostamt zum 65. Mal geöffnet, aber mit einem Mindestabstand und einer Maske, wie bei einem Postüberfall. Hoffen wir mit allgemeiner Versicherung, dass das Böse nicht überall ist.

Sie müssen nur die Maske aus der Tasche ziehen, weil dann die Viren quasi von alleine fliehen … damit’s dann irgendwann wie früher wird.“

Der Hintergrund auf dem von 3027 versandten Weihnachtsbrief ist der meistgesuchte Gegenstand 2020.

WC-Papier unschärfe

Nicht die Maske,  das Papier, das von Hamstern gehortet wurde … bleibt oder werdet wieder gesund, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins 2021 und macht es wie der Geier im Sturzflug, steigert das Bruttosozialprodukt.

Bleibt nicht am Alten kleben (Thomas mit dem ersten Kommentar, war Pressesprecher der Migros Aare) dreht weiter progressiv an der Welt, bleibt systemrelevant und nachhaltig.

Speziell www.libref.ch zu 150 Jahren und www.ruedmilan.ch wünsche ich das Überleben!

Fitzen wegen Fitz ist vorbei

Der 2. Dezember, ein ganz spezieller, energie- und erlebnisreicher Tag.

Am 2. Dezember  1942 beginnt das Zeitalter der Kernenergie. In vier Jahren nicht vergessen, dann feiert Napoléon I (Bonaparte) 200 Jahre Coronation in der Notre Dame. 48 Jahre später diejenige des Onkels von Napoléon III, einem Schweizer Offizier. Eben kommt das Telefon, dass Hörbie jetzt zu Hause ist. Hat Corona überstanden. 1956 landet Fidel Castro mit Che Guevara in Kuba. Fünf Jahre später führt Castro an diesem Tag den Kommunismus in Kuba ein … und ich bin beim Schreiben wieder einmal am Rauchen einer Habana.

1901 meldet Gilette den Nassrasierer mit Ersatzklingen zum Patent an. Vier Jahre später wird Norsk Hydro gegründet. Die einzigen, die später schweres Wasser in Europa herstellten. 1925 entsteht die IG Farben. An einem zweiten Dezember übernehmen die Kuwaiter ein bedeutendes Aktienpaket von Daimler-Benz, fünf französische Banken werden verstaatlicht und der Energiekonzern Enron meldet Insolvenz an und flüssiger Sauerstoff wird erfunden, der oft als Raketentreibstoff verwendet wird. Mit einem Berner Instrument versehen wird das Weltraumobservatorium SOHO, von dem ich kein Emblem heute weiterschenken kann, mit einer Atlas Trägerrakete mit Flüssigsauerstoff und Kerosin, in den Weltraum geschossen …

… und Pablo Escobar wird erschossen. Positiver an diesem Tag ist die erste „Einpflanzung“ eines künstlichen Herzes und das Fürstentum Lichtenstein erhält das eigene Erzbistum Vaduz. Und heute höre ich mir meine allererste selbst aufgenommene DAT-Kassette  von Aaron Copland an – Symphony No. 3 …

… leider nicht auf dem Copland-Verstärker, der muss revidiert werden. Ja, der Lebenszyklus besteht aus Geburt, Revision und Tod. Wobei wir an die beiden letzten heute gar nicht denken mögen. Heute herrscht Freude. Ein gefitzter Tag.

Nachtrag am 3.12.2020 was gestern geschah:

Und beinahe hätte ich es vergessen, an einem 2. Dezember starb auch ein anderer, Komiker, Marty Feldman …

…  welches Video gefällt mehr? „It’s Marty“. Wurde sein spezielles Aussehen beachtet? Marty ein toller Vorname, aber wieso nicht Marti? Mich als ironisch schreibender grandsire müssen sie nicht fragen, ich bin eindeutig vorbelastet. Na, dann Prost … aber sicherheitshalber nicht mit Wasser.

Dottikon ES und ER …

… nach dem gestrigen Tag, tut es gut, etwas Vernünftiges, Ausgewogenes zu lesen.

Er, „Markus Blocher bot dem Staat an, Generika in der Schweiz zu produzieren: «Es hat niemanden wirklich interessiert»„.

In diesem Interview geht es nicht um Namen oder was die Schweiz hätte tun müssen, können, sein lassen. Lesen sie über eine gesunde betriebswirtschaftliche Einstellung eines Unternehmers.

Spannend, vor 6 Jahren habe ich nach der Abstimmung auf seinen Vater verwiesen. Sechs Jahre, die viele beschäftigte, aber eigentlich noch nichts gelaufen ist. Blocher oder Ems Chemie, ein Name, der ab und zu mal bei mir auftaucht. Renzo und Andreas schmunzeln jetzt vielleicht.

KVI … Konzernverantwortungsinitiative

Nächsten Sonntag gibt es auf SRF1 keine Hitparade … aber hoffentlich einen Hit. JA zur KVI, der Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt».

Eigentlich traurig, mit was für Falschinformationen der Bundesrat arbeitet. Nicht das erste Mal in der Schweizer Abstimmungsgeschichte, aber diesmal mit massiver Desinformation.

Der wohl interessanteste Artikel dazu ist in der Schweizer Illustrierten zu finden. „Dick Marty wirft Bundesrat Trump-Methoden vor.“ Einiges war schon im Finanzblog zu lesen … aus anderer Quelle. Sie können ja auch unter Youtube anhören, was an der Medienkonferenz vom Bundesrat gesagt wurde … wenn sie 46 Minuten zuhören wollen. Ich staune eigentlich nur, wie viele Partei gegen die KVI übernehmen. Etwas mehr Ethik würde der Schweiz anstehen und es würde garantiert ein Zeichen auf der Welt setzen. Garantiert ein positives.

Marty oder Marti … die Kämpfer. Zumindest heute musste ich nicht gegen den Strom schwimmen. Ein Aufenthalt in der Badewanne liess mich die restliche Post lesen, die während des Türkeiaufenthaltes eintraf. Eben der Separatdruck über Dick Marty und ein Werbeeemplar der Schweizer Illustrierten. Ich habe diese Zeitschrift schon einige Monate nicht mehr durchgeblättert. Heute habe ich gar einige Artikel gelesen.

Gespaltenes Amerika auch in New Bern„. Eine Stadt der Gegensätze. 1978 im Frühjahr besucht. Schwarz-Weiss. Ja, die Zeit vergeht. Auf www.visipix.com von Hannes Keller waren bis Mitte Jahr einige digitalisierte farbige Bilder von mir aus dieser Stadt gespeichert. Nun ist die Seite nicht mehr aktiv.

Ein Duo, das Spektakel verspricht“ über Marc Hirschi und Fabian Cancellara, beide aus Ittigen BE. Über meine mitgemachten Velorennen würden die beiden schmunzeln und auch über meine Aufenthaltsdauer von ca. einem Jahr in diesem Vorort.

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Welcher ist Hirschi bei der Durchfahrt in Charbonny? Vermutlich der am Hinterrad klebende. „Im Leben angekommen“ ist Pedro Lenz. Nur den Artikel dieses Stammgastes in der SI finde ich nicht. Zufall, dass ich Pedro vor zwei Tagen erwähnt habe? Zufälle gibt es nicht. Vor etwas mehr als 22 Jahren haben Ellen und Michael Ringier auch eine Todesanzeige erhalten, mit einer Foto eines gemeinsamen „Bekannten“. Diese Foto habe ich vier Tage vor seinem Tod  auf der Terasse  des aux3amis in Schernelz aufgenommen. Einen älteren Beitrag finde ich. Jetzt thronen dort 15 Gault&Millau Punkte. Vor vier Jahren war ich das letzte Mal dort. Zeit wieder mal hinzugehen und der 22 Jahre zu gedenken. Nicht aufregen, wenn sie diese Bemerkung nicht begreifen. Einige wenige wissen, um was es geht.

Bin seit einer guten Woche mit Recep „per Du“ … und Vitamin D3

„Um Himmels Willen, während der Corona-Pandemie gehst du in die Türkei“ … einige Eindrücke aus Anatolien. Am Schluss etwas über Vitam D, spezial Colecaliciferol.

Recep heisst Respekt und den hatten wir von unserem Chauffeur. Sehr angenehmes Busfahren in der West-Türkei. Man nimmt Rücksicht, hat ja vor den andern auch Respekt. Ob die Geschwindigkeitslimiten pro Fahrzeug oder pro Achse gelten, hat keiner so recht rausgefunden. Unser Vortrittssignal 3.01 Stop, sieht hier wie „DUR“ (halt oder Moment mal) aus. Wenn keine Ampel dabei ist, muss vermutlich nicht gebremst werden. So gesehen, eher „moll“. Nur, alle halten immer nach rot ober blau leuchtenden Lichtern Ausschau.

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Oft steht „Polis“ darauf, aber hier ist Jandarma angeschrieben … als adj. für „schlau, pfiffig“. Für diesen ist es übrigens ein Parkplatzsignal. General Dynamics aus Kreuzlingen? Mowag, eher nein. Null Probleme, wenn man anständig fährt. In der Türkei mit herkömlichen Fahrzeugen. Nicht unbedingt mit Cobra. Normale Schützenpanzer sieht man in der Schweiz sogar häufiger. Recep ist ein bekannter Vorname und den meisten hier kommen Fussball-Spieler in den Sinn. Andere scheint man und frau in dieser Gegend nicht zu kennen.

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Verwechslungen sind ausgeschlossen. Die türkischen Frauen geniessen es vermutlich, dass sie nur die Covid-Maske anziehen müssen. Ihre meist schönen Augen sind voll ersichtlich. Die türkischen Männer sind da schon nicht mehr voll auf Schutz eingestellt und die vielen russischen Touristen scheinen die Masken gar nicht zu kennen. Rund 90 Franken Busse wäre in einem Hotel fällig – aber kein einziger hält Kontrolle.

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Der Gott der Meere, der griechische Poseidon oder der römische Neptun hält anderorts strickt Kontrolle. Mich erinnert dieser ältere Herr mit der Mistgabel eher an Maserati aus Modena. Falls sie auf einem Markt einmal echt reife Früchte und reifes Top-Gemüse kaufen wollen, gehen sie eher auf den Samstagmarkt dort. In der Türkei ist es wie in Zentraleuropa. Alles erst auf dem Weg zur Reifung … aber viel günstiger zum Transportieren. Falls sie hier einmal eine gelbe Frucht sehen, die formmässig sicher nicht an eine Zitrone erinnert, ist es eine Orange. Aber Früchte gibt es in Hülle und Fülle. Selten sogar in Plastik.

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Russen gibt es hier auch in Hülle und Fülle und die schlagen zu. Versuchen sehrwahrscheinlich den Weltrekord im Tellerauftürmen zu schlagen. Aber fertig essen, das kennen die nicht. Hier lernt man die verschiedenen Weltanschauungen zu kennen, oder zu vertiefen. Keine Ahnung, wie sich Covid hier in Zukunft verhält. Hoffentlich bleibt es tief. Dabei hat dieses Land mit Pandemien geschichtliche Erfahrung. Die Malaria wurde hier vor allem durch Feigen verbreitet. Feuchtgebiete mit vielen Feigen die herabfallen und von Mücken befallen werden. Auch heute noch gilt, nie eine Feige vom Boden auflesen und geniessen.

Wir schauen uns auch ein Weltwunder an. Artemis in Ephesos, unter anderem auch die Göttin der Geburt. Allzu viel ist nicht mehr erhalten.

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Grob gesagt 15 kleinere Säulenelemente die aufeinandergetürmt sind. Touristen – praktisch keine. Die Gänse sind fast interessanter.

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Rund 100 Gänse hat unser Fahrer vertrieben. Nein, nicht Recep, der Ballonfahrer in Pamukkale, der sein Gefährt in den kleinen See aufsetzt und eine „Zwischenlandung“ einleitet. Im Hintergrund fährt auch keiner Ski, Sulzschnee fahrbar … nein, alles nur Kalkstein und Wasserpfützen. Sintertherassen … einen kleineren Sinterhang gibt es auch in Schmiedrued … in meinem Garten. Das ist echt kein Witz. Nur hat es dort kein warmes Wasser.

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Wenn sie die Sitzplätze eines antiken Theaters zählen und mit durchschnittlich 8 multiplizieren, erhalten sie die ungefähre Einwohnerzahl der damaligen Ortschaft.

Stellen sie sich ein Leben ohne TV, ohne Handy vor. Nicht mal ein Radio. Und plötzlich schreit einer. Ich will ihm zu Hilfe eilen. Fehlalarm, es ist die Ferienvertretung des Imans, der über die Lautsprecher des Minaretts zu hören war. Wunderschönes Gespräch mit ihm und wir verweilen rund eine Viertelstunde in der Moschee.

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Er ist begeistert, als ich ihm erzähle, dass der Vater meines Freundes der erste Iman in der Schweiz war. Yahya, diese Moschee hier gab uns viel Kraft, wir konnten Energie tanken. Einige Meter weiter kaufte ich einen tirbuson. Hier noch das versprochene Bild, der beiden Damen, die uns bedienten. Und das nächste Mal, werden wir hier Wein probieren. Bin überzeugt, dass der besser ist, als einige Meter weiter im Dorf hinauf. Die beiden hier sind machen einen super Eindruck. Schade, dass wir sie nach der Touristen-Weindegu kennen lernten.

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Das Bild geht dann weiter nach Sirince, wo alle den Weltuntergang gut überstanden haben. Schönes Dorf und die Wein- und Olivenöl-Degustation war ein Erlebnis. Im Nachhinein muss ich sogar meine Erinnerungen an meinen selbst hergestellten Pinot Noir korrigieren. Der war fast ein Genuss. Jemand hat vorgeschlagen, den Weissen hier zum Fenster reinigen zu verwenden. Andere Länder, andere Sitten. Nein, denn ich habe in der Türkei schon sehr guten Wein getrunken. Aber die hier waren eindeutig auf Touristenabriss aus. Total überrissene Preise und das schöne Wein-Carnozette war nicht für uns bestimmt. Das Olivenöl ist zwar fein, aber von pfeffrigen Noten spürt man rein gar nichts. Und sollten sie jemals ganz frisches „kalt“ gepresstes Olivenöl degustieren können, passen sie auf Verbrennungen auf – kalt gepresst ist sozusagen nicht definiert. Bei Olivenöl in etwas bis 60 Grad. Nur? Vor oder während der Pressung, wo durch den Druck die Temperatur stark ansteigen kann. Eigentlich nur ein Werbe-ver-sprechen.

Die Leute hier leiden unter der Corona-Krise. Die Touristenströme sind total eingebrochen und damit auch die Verkäufe an die Touristen. Hartnäckige Verkäufer sind die Türken und nun brauchen sie Liquidität. Für eine wunderschöne Lederjacke wollten sie nur noch einen Sechstel, des angeschriebenen Preises. Die Produktionskosten in Bursa und die Verkaufskosten dürften dennoch gedeckt bleiben. Übrigens, die grosse Firma hat als erstes Auslandgeschäft, Lederuniformen für die Hamburger Polizei geliefert. Die Lira wird immer billiger – Einkäuferzeit, aber keiner will investieren. Die Nationalbank in der Schweiz hat andere Probleme. Die SNB will weiter an Kriegen verdienen. Es gibt echt kein traurigeres Land auf der Welt, welches nicht zu den Grossmächten zählt, das pro Kopf der Bevölkerung mehr am Krieg verdienen will als die Schweiz. Und alles immer unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit, der Unaufgedecktheit. Wenn ich im Ausland mit ethisch denkenden Menschen diskutiere, muss ich mich heute schämen, Schweizer zu sein. Hoffentlich kriegt die SNB am 29.11.2020 den Zahltag heimgezahlt. Neu für Sie? Dann lesen sie zu wenig im Finanzblog, geschweige denn auf libref.ch. Wir Schweizer haben immer schon am Krieg mitverdient. Söldner usw., usf., udg., etc.

Ja, vielleicht sollte man einigen den Zapfhan zudrehen, den Robinet. Allenfalls macht dies in Zukunft der Joseph Robinette Jr. Sie kennen den Wasserhahn nicht? Hoffentlich hat Biden nichts mit der französischen Mehrzahl von Bide zu tun. Zumindest berücksichtigen die Amerikaner den Wunsch, den ich vor 5 Jahren geäussert haben … sie trumpierten sich.

Und was beschäftigt die Welt in dieser Zeit. Izmir, liegt rund 50 km Luftlinie von einem tollen Hotel entfernt, wo wir zwei Tage übernachteten.

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Das Erdbeben hat auch hier Auswirkungen. Der Verputz ist gerissen. Die Gebäude hier sind sehr stabil gebaut. Energie in der Türkei ist auch ein Thema. Da gäbe es fast unendlich Flächen um Sonnenenergie zu verwerten. Aber man denkt eher an Erdgas, an Fracking, Gas de Schiste. CS und UBS wird das sicher freuen.

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Schmunzeln musste ich auch über den Artikel „Corona am Frühstücksbuffet„. Je nach Hotel, Region schlimmer oder besser. Und über die Tatsache, wie sich die Schweiz verhält muss man eher Weinen, denn Schmunzeln. Viele verschwenden nur die Zeit und was der Bundesrat heute zu sagen hat, heisst eigentlich, dass er gar nichts zu sagen hat. Mit einem jahrelangen Schiffskoch, Bankkoch haben wir heute lange diskutiert ein anderer Koch soll einfach schweigen. Und immer wieder die Zahlen: „Wir haben jetzt so viele neu Angesteckte!“ Das ist etwa so, wie wenn sie sagen, sie hätten in der letzten Woche nur dreimal tanken müssen und nicht erwähnen, wie viele km sie gefahren sind. Vergleiche fehlen immer noch.

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Nehmt es geruhsam, die heutige Zeit vergeht auch einmal. Und wir geniessen leider nur noch einige Tage die West-Türkei im Limak Atlantis.

Mit Vitamin D3 schlage ich mich Venture Capital mässig seit rund 20 Jahren „herum“. Speziall, das vom Menschen benötigte Cholecalciverol. Ich übernehme keine Verantwortung, ob ich das Wort richtig geschrieben habe, geschweige denn wie es aufgebaut ist und genau wirkt. Dazu kann ich ihnen aber gerne einige Spezialisten vermitteln. Ist das Ganze noch nicht verwirrlich genug, dann lesen sie doch noch über Calcitriol. Über Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel wird viel geschrieben. Wahr, nicht wahr? Bis vor kurzem galt eigentlich „Erschlagen sie ihren Arzt und Apotheker“. Es gab immer schon Ausnahmen, die auf Vitamin D3 und Omega-3 aufmerksam machten.

Lesen sie, wie man Corona den Giftzahn ziehen kann. Die alten bekannten Verschwörungstheoretiker haben meistens im Mittelmeerraum gelebt … und heute glaubt jeder an sie. Die Welt ist rund, nicht im Mittelpunkt des Sonnensystems … vielleicht liegt es auch am Sonnenschein, wobei es nicht direkte Strahlung sein muss. Und ich vermute, dass Fisch nicht nach Fisch stinkt, sondern nach Omega-3. Fisch stinkt bekanntlich zwei mal. Wenn er aus dem Meer kommt und ganz frisch ist und wenn er eindeutig zu alt ist. Wieso stinkt dann oft  pflanzliches Omega-3 nach Fisch?

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Vitamin C soll man auch nehmen. Ob die mehr schlecht als recht reifen Citrusfrüchte hier schon oder noch Vitamin C enthalten, scheint mir fraglich. Petersilie scheint gehaltvoller zu sein … und schmeckt gut. Vitamin C kann man problemlos chemisch herstellen und wenn erstaunt es, dass der Fruchtsaft hier vermutlich nicht einmal in der Nähe einer Frucht gestanden ist. Ascorbinsäure resp. das VitaminC ist darin und vieles Andere. Nur kein Fruchtsaft. Nicht synthetisches Vitamin D3 wird meines Wissens nur an einem einzigen Ort auf der Welt verschiedenen Produkten beigesetzt. Ich war mal kaufm. Leiter dort – heute heisst das CFO.

Schön, wenn Leben in die Abwehr von Corona kommt und nicht nur die Symptombekämpfung, derweil sich unsere Behörden noch mit dem Zahlensalat herumschlagen, aber hoffentlich doch nicht kapitulieren. Statistik haben die meisten bei der Ausbildung gehasst. Aber irgendwann sollte beim Bund doch ein Funken Hoffnung aufkommen. Die Welt spottet über Trump, wo soeben verlautet, dass er mit 217 zu 290 endgültig ausgezählt wurde. Rechnen sie mal 217 / 3 *4 = 289 1/3. Ein Drittel mehr. Oder von oben gerechnet 14 Prozent mehr. Bei der Statistik ist immer wichtig, was man am Schluss aussagen will. Schlimm ist es erst, wenn die Auftraggeber nicht mehr so ganz durchschauen, was zurzeit der Fall zu sein scheint.

Und wenn wir schon beim Bund sind, schauen wir doch auf den Gegenvorschlag der KVI (Konzernverantwortungsinitiative) – und mich freut, dass in Zürich, im dortigen Westen, eine JA-Flagge hängt. So, jetzt noch etwas dem Strand nach laufen und mal die Hotels anschauen, die leider „schon aufgeben“ mussten. Bleibt gesund … tankt Sonne.

JJJJAAAA ….. Konzernverantwortung …

… fragt mich doch einer, was ich dazu denke?

Martisches 6-Eck für Blog neu

Noch Fragen? 99,…% aller Schweizer Unternehmen werden schätzungsweise auch dafür sein. Sie haben nichts zu verbergen, leiden  durch die wenigen ganz schwarzen Schafe, die unsere Gesetzeslücken international ausnützen. Rechtlich gesehen ein schwieriges Feld.

Beispiel gefällig? „«Peinlich und bedenklich»: Wie die USA zwei Schweizer Betrüger verhafteten – und die Behörden aussen vor liessen„. Vermutlich weiss auch nicht immer jeder bei den Bundesbehörden, wer jetzt wofür, geschweige denn wozu, verantwortlich wäre. Heute kamen wieder zwei Mails, wozu die Post mal gehackt wurde und die Adresse jetzt vorhanden ist. „Die Melani – Cybergötter“ scheinen  nicht durchgreifen zu können. Na immerhin, DiePost warnt jetzt beim Einloggen. Für mich stellt sich die Frage, wieso Melani dem Finanzdepartement unterstellt ist und nicht dem Wirtschaftsdepartement oder dem Justizdepartement?

Beim EJPD scheint frau resp. man im Keller ja auch auf Rückhalte zu stossen.

Echt traurig, sowas hat die Schweiz nicht nötig. Ich schreibe es gerne noch einmal: In der Schweiz wird nicht Recht studiert und betrieben, sondern vielfach Unrecht. Wer mehr dazu lesen will, soll sich bei der 150-jährigen Institution einklinken, die mal mitgeholfen hat, die Landeskirche – ein doch eher ethisches Gebilde – aufzustellen. Bei libref.ch – liberal-reformiert.

JA – das sollte eigentlich klar sein. Auch wenn es vermutlich Probleme geben könnte, wenn in Zukunft ein Fall geklärt werden muss. Dann müssten wir uns mit ausländischen Richtern zumindest absprechen.

DiePost hat ja aber noch viel die grösseren Probleme. Mehr als drei verschiedene Sachen kann man nicht mehr in ein Paket einpacken, das zu Weihnachtszeit an die lieben Ver- und Bekannten gesandt wird. Geht nicht, dank der digitalen Erfassung. DiePost hat einfach das grüne Zoll-Zettelchen digitalisiert. Früher nahm man halt zwei Zettel! Der DiePost-Sprecher Götschi meinte, man solle halt für Bonbons und Schokolade einfach Süssigkeiten hinschreiben. Absolut idiotisch … schreibt doch einfach „Geschenke“. Kognitives Denken müssen die IT-Facheute haben, hiess es heute im Radio. Was heisst das wohl, werden jetzt viele fragen.

… Kognition ist geistige Wahrnehmung. Die kognitiven Fähigkeiten des Menschen beschreiben seine Fähigkeit Signale aus der Umwelt wahrzunehmen und weiterzuverarbeiten. Das Wort ‚kognitiv‚ leitet sich aus dem lateinischem ‚cognoscere‚ ab, was mit ‚zu erkennen‚ zu übersetzen ist. Kognition findet immer und überall statt. Sie macht erst die Umwelt zu einem Teil des menschlichen Lebens und ist quasi die Schnittstelle zwischen Umwelt und Gehirn.“

„Quasi die Schnittstelle zwischen Umwelt und Gehirn … und nachdenken.“ Aus der Arbeitsgruppe Medieninformatik und Mensch-Maschine-Interaktion der LMU München. Noch so ein Beispiel von DiePost nötig. Beim Postauto löse ich ein Billet. „Du musst jetzt hinten einsteigen.“ Mache ich doch gerne. Nun sehe ich, dass der Chauffeur fast in einem Hochsicherheitstrackt ist. Total abgesperrt.

„Der Ticketkauf beim Fahrer ist zurzeit nicht möglich. Hier können Sie Ihr Ticket kaufen! SBB Mobile App, Ticketautomat, Schalter. Wir danken für Ihr Verständnis.“

Sorry, falls ich die rund zehntausend verschiedenen und sich oft widersprechenden Weisungen nicht alle kenne, ich bin angerannt. Mit der App kaufen, das ginge auch bei mir. Nur, das dauert meist länger. Ticketautomat, der hiess früher Billetautomat, das gibt es nach einem Fussmarsch von 10 Kilometern und der Schalter wäre gleich nebenan. Im Internet hätte ich das auch kaufen können, wird aber nicht erwähnt. Dazu brauche ich keine App – eine Anwendung. Nur, heute wird vieles nur noch für den Hand-Telefon-Kabinen-Anwender programmiert. Wer ist nun ein Ape?

Aber das Allerschönste, echt, wirklich, das lesen sie im K-Tipp Nr. 18 vom 28. Oktober 2020 auf den Seiten 8 und 9. Unglaublich, echt. „Notstopp wegen ein paar Mücken“ – „ÖV: Die sogenannten selbstfahrenden Busse fahren noch lange nicht alleine“. Soviel künstliche Intelligenz, dass ein Buss in Schaffhausen nicht einmal wusste, wer Vortritt hat. Eine Velofahrerin auf der Hauptstrasse oder der Bus aus der Nebenstrasse. Die Velofahrerin musste ins Spital. Übt doch vielleicht zuerst an den niedlichen alten grünen Zettelchen, das ist ungefährlicherer. In Bern können sie sogar gratis fahren, haben aber keine Garantie, dass sie bis ans Ziel kommen. Ein Kollege, der oft in Bern unterwegs ist, meint, dass er dort selbstfahrende Busse noch nie gesehen hat. Er müsste halt vielleicht mal in die Reparaturstätten gehen. Auf alle Fälle, wenn ich das nächste mal Zumi sehe, erfahre ich mehr. Sie kennen Zumi nicht. Der Beste der SVB. Am Schalter am Bärenplatz können sie ihm einen Gruss geben. Für nicht Einheimische, steigen sie am richtigen Ort aus, im Tram kündigen sie den Beerenplatz an. Die Sprecherin scheint Vegetarierin oder gar Veganerin zu sein.

Na ja, der ehemalige Postladen ist nicht alleine. Die SBB-CFF (siebe Bube bisle circa füf Fass) ist voll mit dabei: „SBB Change – Fremdwährungen bestellen – Schnelle Lieferung„, so die Anpreisung bei der Google-Werbung. Am Freitag bestellen und es wird vermutlich am Mittwoch geliefert!! Wie früher, in die Schublade greifen und ausliefern geht nicht mehr. In den sechs Tagen könnte die SBB in die Türkei fahren und umtauschen. Oder haben die Probleme mit der Lira – ja da gibt es eigentilch sieben verschiedene Lira. Bei der alten italienischen mussten wir 4 Stellen streichen, um etwa den Wert zu erhalten. Die alte türkische wurde 1:1 000 000 umgetauscht.

„Ihr seid ja verrückt, zu dieser Zeit in die Türkei zu gehen.“ Na ja, verrückt bin ich seit mehr als 65 Jahren. Dort wird es viel weniger Leute geben, als jetzt, wo ich im Raum Zürich bin. In der Schweiz sieht es zurzeit nicht so gut aus. Zum Teil lache Gesundheitspersonal über die Sicherheitsregeln. So wird mir heute erzählt. Bitte, lasst Vorsicht walten. Haltet euch an die Vorschriften!

Izmir, in der Süd-Ost-Ägäis ist schlimm, aber vermutlich werden wir nicht viel oder gar nichts davon bemerken. Die Reise wurde im Frühjahr storniert und morgen findet sie vermutlich statt. Es werden viel weniger sein, als üblich. Nur, die Menschen dort unten brauchen Devisen, müssen von etwas weiter leben können. Das Festnetz und das Mail werden halt wieder mal nicht bedient. Ich zumindest werde die Ruhe geniessen. Mit local.ch hatte ich zwei superschöne Diskussionen, wie „DasTelefon“ heute funktioniert. Das Festnetz ist digital wieder aufspürbar. Liebe ehemalig PTT, ihr solltet vielleicht mal kognitiv umdenken. UPC und Sunrise werden in Zukunft einen Teil des ehemaligen „Bundesladen“ noch stärker ummischen. Und wer es noch nicht weiss, 20Minuten ist die stärkste Medienmarke in der Schweiz und für traditionsreiche Marken auf Platz 25 – vor Coca-Cola oder Zalando.

Auf welchem Platz ist wohl die Toblerone? Kommt sie auch bei Migros ins Regal? Dabei schmeckt mir die Mahony besser – etwas weniger süss. Den billigsten Preis für eine Toblerone habe ich letzten Monat in Süddeutschland gefunden. 85 Euro-Cents für einen Riegel. In drei Geschmacksrichtungen. „Wir wollen das beste Sortiment zum besten Preis.“  „Unser Ziel ist klar: Es soll keinen Grund mehr geben, zum Discounter zu gehen.“ … nur noch ins Ausland. Einiges sollten wir in der Schweiz überdenken!

Zurzeit müssen auch die Amerikaner, genau genommen diejenigen aus der USA, einiges überdenken. „Es gibt Dinge, da bin ich mit Trump einig„, sagt Arnold Schwarzenegger in einem Interview. Er lebt zwar heute noch in der Republik und nicht der „Demokratie“, meint zwar, warum Umweltschutz ein Thema der Linken sei? Haben sie das nicht auch schon einige Male im Finanzblog gelesen? „Aber die Politiker in Washington vegetieren ja nur so vor sich hin.“ „Als ich Ende der 60er-Jahre nach Kalifornien kam, lebten hier 18 Millionen Menschen. Jetzt sind es 40.“ Und noch ein Mensch mehr. „Zum ersten Mal wurde mir für etwas gratuliert, mit dem ich überhaupt nichts zu tun hatte.“ Er wurde Grossvater. Dann allen viel Glück und gute Gesundheit.

Danke von Werner Müller und einige Fotos aus Frankreich, inkl. Weltrekord

„Herzlichen Dank für Ihren Einsatz für ein besseres Jagdgesetz!
In den letzten Monaten haben unzählige Helferinnen und Helfer Leserbriefe geschrieben, Plakate und Fahnen aufgehängt und Flyer verteilt, um das Referendum gegen das missratene Jagdgesetz zu unterstützen. Dafür möchten wir Ihnen ganz herzlich danken.

Umso mehr freuen wir uns, dass gegen 52 Prozent der Stimmenden das missratene Jagdgesetz abgelehnt haben.

Der Abstimmungskampf war sehr intensiv. BirdLife Schweiz, Pro Natura, WWF, Gruppe Wolf Schweiz, Zooschweiz, der Schweizerische Forstverein und die Nein-Komitees der Bundesparlamentarier, der Jäger, der Försterinnen und der Bauern sowie die aktiven kantonalen Komitees haben alles gegeben, um den Weg frei zu machen für ein besseres Jagdgesetz.

BirdLife Schweiz und die anderen Naturschutzorganisationen haben immer betont, dass sie jetzt Hand bieten für eine bessere Revision des Jagdgesetzes: ohne Abschüsse von geschützten Tieren auf Vorrat, ohne Abschaffung der Bundesbewilligung bei der Regulierung geschützter Arten, ohne Regulierungsliste des Bundesrates und mit einer massvollen Regulierung des Wolfs, welche die Rudel sichert und die Anliegen der Bevölkerung aufnimmt.

Der von niemandem bestrittene Schutz der Wildtierkorridore und von Entenarten und die dem Naturschutz dienenden Bundesmittel für die Kantone können unverändert in die neue Revision übernommen werden. Und neu muss für Birkhahn, Schneehuhn, Waldschnepfe und Feldhase der nötige Schutz garantiert werden. Zugleich muss der Bundesrat jetzt mit der Sicherung und Förderung der Biodiversität endlich vorwärts machen!

Heute hat die Natur gewonnen! Herzlichen Dank.

Werner Müller
Geschäftsführer BirdLife Schweiz“

Schön und gleich wird es fast traurig. Werner verlässt uns! Hier die Mitteilung von heute Nachmittag:

„Liebe Sektionspräsidentinnen, liebe Sektionspräsidenten

Werner Müller tritt nach 40 Jahren im Amt von seiner Stelle als Geschäftsführer von BirdLife Schweiz zurück. Er ist DIE prägende Figur des Verbands. An der diesjährigen DV von BirdLife Schweiz (am 22.11.) wird er durch den Vorstand, die Landesorganisationen und die Kantonalverbände verabschiedet. Leider ist dieses Jahr denkbar schlecht geeignet, ihm persönlich die Ehre zu erweisen und mit einem Heer an Naturschützern vor Ort zu sein.“

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Werner, wir wünschen dir nach 40 Jahren CEO „VogelLeben“ alles Gute und danke für deinen Einsatz zugunsten der Vögel, der Ökologie.

Das Jagdgesetz ist abgelehnt. Zum Glück. Die Jäger sind wirklich selbst schuld. Das Gesetz müsste wirklich einmal revidiert werden. Aber nicht so. Nicht alle Wildtiere abknallen. Bär, Wolf und Co. waren vor uns in der Schweiz. Vielleicht habt ihr etwas gelernt. Viele von uns haben Wild ja auch gerne. Einigen wird wohl der Artikel im heutigen Migros Magazin über die Jägerin des Jahres (ab Seite 32ff) sauer aufstossen … die sollen halt bei den Pilzen bleiben. Aber den „gemeinen Schmiegermutter Täuschling“ meiden. Das ist der Rote mit den weissen Punkten. Vegetarier sollen halt beim Rezept auf Seite 31 den Salsiz weglassen und Veganer zusätzlich den Honig. Hier sind die Zuckerrüben ein Problem wegen der Pestizide, nicht nur, dass mit der Aarberger Sonne viel Honig gestreckt wird. Kastanienhonig zum Beispiel, sollte sehr dunkel sein. Wetten, dass der nächstes Jahr spätestens teurer ist, denn in den Cevennen gibt es keine mit Neonicotinoiden zu spritzende Zuckerrüben.

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Zurück zum Schweizer Wald. Am Waldrundgang haben wir Witze gemacht, dass es gefährlich sei mit einer Mamutjacke oder Puma-Turnschuhen in den Wald zu gehen. Ich habe auch mit einem Jäger diskutiert, dass wir zwei Hirsche oberhalb der Hammerschmitte gesehen haben. „Ja, die beiden habe ich vor kurzem geschossen!“ Er müsste mal „Die stille Heimkehr des grössten Wiederkäuers“ (Seite 30f) im Milan lesen, besonders den letzten Satz.

Hier noch einige Ferienfotos aus Südfrankreich … meistens ohne Kommentar. Kennt ihr alles?

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Wie bei der Edelkastanie weiter oben. Es war zu trocken und die Natur versucht mit vielen Nachkommen zu überleben. Viele sagen auch, dass dann ein kalter Winter folgt.

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Die Platanen sind heuer ganz leicht dunkler, als im Jahr zuvor. Sie haben trotzdem noch viel Nahrung. Platanen sind interessant zum Betrachten. Wie sie geschnitten sind, welche Formen sie haben, die auch zu Fantasien anregen können. Wäre das nicht ein Baum zum Umarmen? Zumindest für Männer?

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Eine wilde Ziege an der Ardèche. Bisher habe ich nur dunkle beobachtet. Menschenleere Strasse, die in andern Jahren zur gleichen Zeit von mir gemieden wird. Regnerische Corona-Spätnachmittage haben auch ihren Vorteil.

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Zikaden sind in den letzten Jahren extrem viel häufiger anzutreffen.

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Ich habe die Oleander noch nie so üppig blühen sehen, wie dieses Jahr. Ein wunderschöner Neophyt.

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Was ist das. Schauen sie das Bild an, bevor sie weiterlesen. Die ehemals roten Beeren werden von den Ameisen gesammelt und es gelingt ihnen nicht, die ins Nest zu nehmen. Die Beeren sind zu gross. Die Vögel verteilen dann liebend gerne den Rest der gefressenen, getrockneten Beeren. Und was entsteht dann daraus. Überall zu finden. In den ersten Jahren hat man noch Freude, weil man die jungen Triebe essen kann, aber plötzlich werden sie extrem lästig, reisst sie aus. Aber zwingend mit Handschuhen, denn sie sind extrem stachelig. Der Wilde Spargel. Fragen sie mich bitte nicht, welcher Asparagus es ist. Sieht ähnlich wie der albus aus, ist es aber nicht. Zumindest eines haben wir seit 15 Jahren erreicht. Heute darf man/frau laut Duden auch die Spargel sagen. Das ist e-Mannzipation. Ja, Spargel bildet.

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Ein Breitwegerich und weil er extrem breit ist, habe ich ihn mit voller Auflösung in den Blog gestellt. Das habe ich in den vergangenen 15 Jahren höchst selten gemacht. Zählt mal die Samen nach. Es sind mehr als 100. Bei Wikipedia ist zu lesen, dass maximal 46 vorkommen und die Wuchshöhe 3-25 cm beträgt. Dieser war deutlich über 40 cm hoch. Wer noch ein Exemplar von 41 cm vermessen will, muss sich in den nächsten Tagen bei mir melden. Weltrekord? Oder stimmt das Wiki nicht? In der englischen Wikipedia wird der „white man’s foot“, wie er auch heute noch genannt wird, der prodleaf plantain oder plantago major, besser beschrieben. Leider ist hier die Samenkapselzahl nicht angegeben, die pro Pflanze bis 20 000 Samen enthalten können. Aber der Durchmesser meiner Pflanze ist über 80 cm um zehn grösser. Also immer noch Weltrekord. Es wäre Bild 6578 von Reise 1, mit diesen Angaben würde ich dann das Original schneller finden.

Breitwägerich wächst auch bei mir in Schmiedrued. Ich bin allergisch unter anderem auf Insektenstiche und ein Blatt auf die Stichstelle gerieben wirkt Wunder. Ich habe mich erst heute mit dieser Pflanze im Netz beschäftigt und gelesen, dass „Neuere Studien verweisen auch auf eine mögliche antivirale und immunmodulatorische Wirkung von Plantago major“. Morgen erhalten einige von Herbodee und Herbonis ein Mail – ich habe noch von diesem Weltrekordsamen. Antiviral in der Corona-Zeit und das am Tag festgestellt wo meine Covid19-Quarantäne abläuft.

Die Umwelt ändert sich rasend schnell. Beobachtet sie.

CONTI – Zentraleuropäisches Sibirien – die quarantierte Garantäne

Kann eigentlich ein Hund auch das Corona-Virus übertragen? Diese hielten sich in den vergangenen Wochen nicht an die vorgeschriebenen unterschiedlichen Mindestabstände. Hier einiges, was auf einer Reise nach Frankreichs Süden aufgefallen ist.

Hochverseucht, wie ich jetzt nach den neusten Regelungen sein könnte, warne ich jeden, mich nächste Woche zu besuchen.

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Ich müsste sie an der Türe mit meiner neuesten Maske auf CONTI aufmerksam machen. Diese Maske wurde schon in Venedig getragen und nun hängt sie griffbereit vor den „Welten“ von Dr. Maria Gertrud Meister Röttinger. Mit der Virus-Maske ist zumindest gemeinsam, dass die Aufhänger oft ausreissen. Für Gerti und mich bedeutet der phonetische Ausdruck Conti eigentlich nur eins: die Konti oder genauer, die Konten. Ganze Welten haben wir in den letzten drei Wochen nicht bereist, nur auf unserem Kontinent die Schweiz und Frankreich.

Continental! Da verwendet man doch auch den Namen „Conti„. Genau, Conti ist einer der eindrücklichsten Bier-Kartons, den ich je gesehen habe. Der Einzelnachweiss bei der Wikipedia gefällt mir – Braunschweigheute schweigt. Aber auch den finden wir. Ein nachgestellter Container. Und wo liegt Braunschweig? Zwischen den Nachbarstädten Wolfsburg und Hannover … Sitz der Continental-International, dem ehemaligen „Gummiball“. Eines der grössten Ballungszentren der europäischen Automobil-Industrie.

Ob ich auf Conti-Reifen fahre, müsste ich nachschauen. Beim rumkurven waren wir garantiert im Hochrevier von Michelin. Wenn sie gerne auf Nebenstrassen unterwegs sind, dann geniessen sie die digitalen Karten von  Michelin. Und wieso werden wir im Aargau auf CONTI verwiesen. Weil der ganze Süden von Frankreich seit einiger Zeit ein Hochrisiko wegen Covid19 für uns Schweizer ist. Politisch gesehen wissen nicht mal alle Franzosen, was die Provence- Alpes-Côte d’Azur und l’Occitanie genau sind. Seit 2016 ist mehr Klarheit mit den Verwaltungsregionen – 13 in Europa.

In vielen Publikationen werden  grosse Gebiete der Provinz Gard zur Provence gerechnet. Und keiner hat sich je gewehrt. Dabei ist die Aufteilung seit der Französischen Revolution gleich geblieben. Nur das Vivarais machte damals eine Ausnahme. Eigentlich ganz einfach zu merken. Die Provence ist immer rechts der Rhone, meist der alten Rhone. Nur ganz bei der Mündung ist die Grenze rund 10 km nach Westen verschoben. Der Pont-du-Gard gehört, wie in der Wikipedia nicht überall richtig erklärt wird, eindeutig zum Gard. Okzitanien ist eh für viele Neuland. Früher das Languedoc-Roussillon (kurz LR) und die  Pyrenäen-Departemente, die Midi-Pyrénées. Ein Gebiet, das einige hundert Kilometer luftlinienmässig misst und wir geniessen nicht einmal 2,5 km entfernt zu einer noch jetzt konfliktfreien Region die Ferien. In einem „Grenzrestaurant“ meint der Wirt, er sei auch gefährlich, denn er kam eben in diesem Saint-Ambroix auf die Welt. Alle fünf Personen im Restaurant lachen.

Zurück in den Süden. 2 1/2-mal so gross wie die Schweiz und nur rund drei Millionen Einwohner mehr. Aber in einigen Städten gibt es Probleme mit Covid19. Die ECDC scheint die Auswahl zu machen. Also sicherheitshalber in Läden etc. die Maske anziehen und den Mindestabstand einhalten. Der variiert in etwa zwischen einem und zwei Metern. Und falls sie mal die Maske zu spät anziehen, gibt es meist ältere, ängstliche Leute, die mir vorkommen, wie sie den Schützengraben aufsuchen würden. Viele ziehen sich zurück und es kommt zu keinem persönlichen Treffen. Man ist vorsichtig, eher zwei Kilometer Distanz. Nur die Hunde halten sich nicht an Distanzen. Wissen sie, wie das Corona Virus aussieht? Wissen sie, wie eine Schiffsmine aussieht? Wovon hat die Mehrheit mehr Respekt? Abstand einhalten ist garantiert bei beiden von Vorteil.

Wir lernen einen neuen Nachbarn kennen. Sie brauen Bier für den Hausgebrauch. Kennen wir doch. Bier hilft auch im gefährlichen Okzitanien (franz.) nicht gegen das Corona-Virus. Auch nicht Wein, aus dem weltgrössten Anbaugebiet. Es sei denn, beides wird hochgradig gebrannt. Ein Desinfektionsmittel riecht eindeutig nach Kirsch. Made in Switzerland.

Mit den Nachbarn kommen wir auch auf Flugzeuge zu sprechen. Gestern kam ein Kondensstreifen aus Richtung Toulouse und bog kurz vor unserer mittelalterlichen Stadt in der militärischen Flugzone nach Norden ab. Ohne Lärm, ohne dass wir – der Nachbar auch – ein Flugzeug sahen. Das kennen wir ja auch schon. Und urplötzlich war gar nichts mehr zu sehen. Kein Kondensstreifen, kein Flugzeug und auch kein Lärm zu hören. Das einzige Flugzeug war 22 km entfernt von Montpellier Richtung Norden unterwegs. Auf der normalen Flugstrasse wie im App meiner Begleiterin sichtbar. Drei Personen haben nun dieses Flugmanöver beobachtet. Für mich gibt es nur eine einzige taugliche Erklärung. Wie das letzte Mal schon geschrieben, ein Tarnkappenflugzeug über Frankreich. Vermutlich haben die Franzosen nun ein Radar zur Verfügung, das solche Flugzeuge und allenfalls sogar amerikanische erfassen kann, ohne dass der Kondensstreifen zeigt, wo das Flugzeug ist. Die Frage bleibt offen, ob das ein französisches oder gar ein US-Militär-Flugzeug war. Es könnte natürlich auch die fast geheime Tarndrohne sein.

Die Welt hier unten scheint zum Teil menschenleer zu sein. Nur bei schönen Wetter und wenn es mal etwas wärmer ist, herrscht Grossandrang beim Gemüsemarkt oder am Freitag-Abend und erst am Samstag in den Einkaufsläden. Also, diese Zeiten meiden. Nicht der Viren wegen, eher der Schlangen, die sich vor den Kassen bilden. Sonst herrscht zum Herbstanfang eher Winterstimmung und in der Schweiz drohen sie gar mit sibirischen Temperaturen. Kurz zuvor herrschten hier noch Temperaturen von über 40 Grad. Viele Menschen nutzen die Zeit, die sie jetzt zu Hause verbringen um die Wohnung, das Haus aufzuräumen. Es gab noch nie so viele Flohmärkte, wo jeder seine Wahre feilbieten kann, wie jetzt. Alles landet da, sogar solches, das ich als Müll entsorgen würde. Aber schön getrennt natürlich. Die Preiskultur ist faszinierend. Es gibt die professionellen Händler, die vielleicht mal die Neupreise von Lidl und Aldi studieren sollten oder dann gibt es tatsächlich noch Menschen, die für Schund viel zu viel zahlen.

Dann gibt es die andern, die wollen einfach mal Zeugs loswerden, das ihnen nichts (mehr) wert ist oder allenfalls auf einen Zusatzverdienst angewiesen sind. Ein Paradies für Vinyl-Sammler, die ihre Plattensammlung vergrössern möchten. Man merkt es, dass die sammelnden Engländer, Deutschen und Holländer fehlen.

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In Frankreich trinkt man auch Wasser. 1963 hat Hans Erni zumindest das Poster für Evian geschaffen. Mein Fund ist auf eine Metalltafel gedruckt. Das Bild ist zurzeit entstanden, als der Schweizerische Hebammenkongress in Lausanne stattfand. Meine Mutter hat den  mitorganisiert. Als kleiner Junge durfte ich mit auf Evian. Rekognoszieren, das war für die Hebamme. Der Rest der Familie wurde durch die Evian-Mineralwasser geführt. Damals noch kein Danone-Unternehmen und die kleinste Evian-Flasche mit einem Fingerhut, zwei Fadenspulen und einigen Nähnadeln (ungefähr 7,5 cm) ging anfangs dieser Reise an meine Cousine in La-Chaux-de-Fonds – sie sammelt leidenschaftlich Fingerhüte. Ein seltenes Ding, einmal im Netz zu finden. Und wer denkt schon daran, eine Foto von sowas zu machen. Das Evian Metall-Poster hat seinen Platz neben der Kultflasche 2002 gefunden.

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Da hat noch jemand ein altes Vélosolex ausgegraben. Es scheint sich keiner dafür zu interessieren.

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Nu bleu … bei diesem Guache-Litho von Henri Matisse ist das Druckjahr eigentlich von Interesse. Oder für mich nach dem Kauf, der Anblick. Fünf Teile im Original mit der Schere geschnitten.

So ab und zu schlägt man sich mit industriellen Problemen herum. Staubsaugersäcke. Wenn sie nie nach einer Nr. gesucht haben, die im Laden nicht mehr vorrätig ist, wissen sie gar nicht um deren Vielfalt. Das wäre ein Sammelgebiet. Zig Staubsaugermarken und hunderte von verschiedenen Staubsäcken. Hier geht es nur ums Geldverdienen. Mit Nähmaschinennadeln scheint kein Geld zu machen sein. Alle herkömmlichen Hersteller scheinen mit einem Standard-Typ zu arbeiten, die sich durch das Garn und die zu verarbeitenden Stoffe unterscheiden.

Geld verdienen ist auch bei der Gesundheit vom BAG behördlich erlaubt. Laborkosten dürfen ins fast Unermessliche gesteigert werden. Wenn es nicht amtlich abgesegnet wäre, würde man das kriminell nennen. Nur ein Beispiel. Einige Minuten bei einer ambulanten Behandlung nach Mitternacht entlassen, bringt CHF 50.- ein. Das wird vermutlich nicht nur im Conti-Kanton absichtlich so gesteuert. Und das Schönste. Vor lauter Administration in den Spitälern werden Informationen nicht in die Administration weitergeleitet. Unnützes Papier, wovon schon Kopien vorhanden sind, gehen an den falschen Arzt … und der Kunde bezahlt.

Etwas mehr gesunder Menschenverstand wäre bei den Web-Seiten des BAG angebracht. Suchen sie mal, wie man sich für die Quarantäne anmelden muss. Und ums Himmel Willen, schreiben sie ja nicht Garantäne. Es reicht schon, wenn sie nicht wie Normalsterbliche die korrekte Schreibweise Quarantänemeldung als Suchbegriff eingeben. Ihre Suche ergibt keine Treffer. Quarantäne Meldung führt dann immerhin zu 8 Resultaten. Es wäre eigentlich kein Problem, jedem der einreist mit der Roming-Meldung aufs Handy mitzuteilen, wo er sich weiter informieren kann, soll. Aber wenn sie denken, dass sie stattdessen die Roming-Meldung eines Anbieters, die sie nur bei der Ausfahrt erhalten, auf einem Compi hilft, der irrt. Das sind für viele heute zwei Welten. Hier mal die wichtigsten Seiten:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#1759131064

Wer sich ein fast 50 Jahre mit IT, damals noch EDV (eh du Vröhliche) beschäftigt hat, muss mit der Suche und den URL’s mindestens Schmunzeln. Ich kenne viele, die beim Lesen einen Lachkrampf abhalten werden. Dann gehts bei den Aargauern schmunzelnd weiter:

https://www.ag.ch/de/themen_1/coronavirus_2/informationen_fuer_reiserueckkehrende/meldung_rueckreise_risikoland/meldung_rueckreise_risikoland_1.jsp

Die „Postleitzahl PLZ (maximal erlaubte Zeichen: 4)“. Wow, soviel Wissen. Aber dann klemmt es total. „Bitte Wohnort auswählen“. Wenn du denkst, schön, jetzt kannst du zwischen Schmiedrued und Walde auswählen – man könnte ja einige Buchstaben einsparen – der irrt. S eingeben und dann alle Ortschaften, die mit S beginnen, durchscrollen. Ein echter Wadenbeisser, den wir Tester schon vor 40 Jahren beanstandet hätten.

Bei den Einreisebemerkungen schreibe ich: „Um die Quarantäne einzuhalten, scheint mir mein grosses Haus ideal zu sein und ganz am Rand der l’Occitanie habe ich mich noch mit genügend Lebensmitteln eingedeckt. Für andere wird die Quarantänezeit einschränkender sein. Unter www.finanzblog.ch …“ – das sind genau 250 Zeichen, am Schluss musste ich halt den Satz abbrechen und .com auf .ch ändern. Fast wie die quarantierte Garantäne. Na ja, weiter unten kann man noch einmal Bemerkungen anbringen. Ich liebe digitale Formulare, die für den Ersteller absolut logisch sind, aber bei unseren Schlusstest immer mit Korrekturvorgaben versehen worden wären. Schön aussehende Steinzeit. Für den Nutzer eher eine Zumutung. Und jeder Kanton macht das selbst. Der Nachbarkanton hätte eine saubere Vorlage. Die Meldung dort wird quittiert und gleich mitgeteilt, was etwa unter CONTI zu lesen ist. Übrigens, die Quarantäne Meldung (ja kein Bindestrich) muss digital erfolgen. Es gibt immer noch recht viele Leute, die das nicht können. IT-mässig ist die Schweiz heute ein echtes Entwicklungsland, eine richtige Bananrepublik. Hübsch aussehen reicht.

Tonnenweise sollte man heute solche mühsamen Programm-Verantwortliche nach Sibirien schicken. Aber sie werden bei uns bleiben, denn von der Erwärmung spüren wir zurzeit wenig. Also nicht gleich bei jedem Schnupfen ausflippen.

Echt, in Frankreich gibt es auch Probleme, die sie nicht lösen. Können? Eher wollen, wie mir einer sagt, der mal in der entsprechenden Einheit gearbeitet hat. Faulheit sei zu wenig gesagt.

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Hier ist ein Abwasserrohr nach rund 15 Jahren beim Übergang heruntergerutsch und am oberen Ende ist echt die „Scheisse“ rausgeflossen. Vor einem Jahr gemeldet. Im Juni wurde der Fall noch einmal aufgerollt. Das Bachbett wurde in den vergangenen Jahren von der Gemeinde nicht mehr unterhalten und durch das Wasser wurde rund ein Meter Erdreich abgebaut. Dadurch sanken alle Rohrfundamente und es tropft weiter an mindestens drei Stellen über rund 100 Meter. Das ist eine Gesundheitsgefährdung der etwas anderen Art und zieht Mücken an. Es gab vor wenigen Jahren ein ähnliches Problem grösseren Ausmasses und dazu brauchten sie zwei Jahre, um behelfsmässig zu reparieren.

Vielleicht nimmt die örtliche Behörde an, dass es hier ja eigentlich trocken ist und selten ein Hochwasser kommt. Nur, als wir hier unten waren, hat es einmal geregnet. In den vergangenen 65 Jahren habe ich nie erlebt, dass in so kurzer Zeit so viel Regen kam. 50 km entfernt, beim Mont Aigoual, der Wetterküche von Frankreich, kamen über diese wenigen Tage über 1300 mm, je nach Meldung bis 1400 mm, Wasser vom Himmel. Das ist mehr als der Durchschnitt im Schweizer Mittelland pro Jahr. Zürich-Fluntern kommt auf gut einen Meter pro Jahr.

In der heutigen Zeit läuft in der Schweiz ganz Vieles mehr als nur leicht krumm und dazu braucht es einige, die aufmotzen. Tröstet euch keinesfalls mit dem Spruch des amerikanischen Präsidenten – „fürchtet das Virus nicht„, vielleicht trumpiert er sich. Und das in einem Land, das einen neuen Boss sucht.

Bleibt gesund oder erholt euch möglichst schnell und bevor alle Angst bekommen, lest auf Infosperber, dem Internetauftritt meines Namensvetters, der mit seinen Autoren sieht, was andere nicht sehen:

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (1)

Urs P. Gasche / 10. Okt 2020 – Statt sachlich einzuordnen wird dramatisiert. Das verspielt Vertrauen in Behörden und Experten und nährt Verschwörungsphantasien.“

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (2)

Urs P. Gasche / 11. Okt 2020 – Statt sachlich einzuordnen, wird dramatisiert. Das verspielt Vertrauen in Behörden und Experten und nährt Verschwörungsphantasien.“

Statistik ist nicht ganz einfach. Wenn es beim ersten Mal nicht verstanden wird, machen sie es nicht, wie ich früher mal mit meinem Statistiklehrbuch. Bücher waren stabilier als PC’s oder Handys.

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (3)

Urs P. Gasche / 12. Okt 2020 – Die Pandemie sei faktisch vorbei, sagen zwei Experten: «Doch die gängigen Testverfahren bringen das Virus nie zum Verschwinden.»“

„Aufgrund der stark steigenden Zahlen soll die höchste Corona-Warnstufe ab Dienstag auch in den Grossstädten Toulouse und Montpellier gelten. Diese Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Schwelle von 250 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner innert sieben Tagen überschritten wird und wenn 30 Prozent der Intensivbetten in einer Region belegt sind.“

Sind „Neuinfektionen“ nun Spitaleintritte oder positive Testresultate und wie verhalten sich die Testzahlen mit diesen Resultaten und wie sehen die Todesraten aus? Wobei letztere meist verzögert reagieren.

Und noch eine Überlegungen zu den Kosten und der Verhältnismässigkeit:

„Covid-19: Alle wollen testen und getestet werden. Wozu?

Pietro Vernazza / 09. Okt 2020 – Die Strategie, Infizierte und Kontaktpersonen zu erfassen und während der Ansteckungszeit zu isolieren, geht vielleicht nicht auf.“

Und noch einige Bemerkungen von Peach Weber über einen Glarner, dem Land der Sabzago-Hersteller, der eigentlich Zürcher ist und anderes.

 

Jemand meldet sich per Telefon. „Ich weiss, wie man beim BAG die entsprechende Seite findet.“ Na ja, hab ich schon lange rausgefunden. Wir diskutieren noch eine Zeitlang und ich finde dann mit der Systemsuche (nicht der BAG-Suchmaschine) ein Stichwort „Quarantäne“. Versteckt im 10. Tweets. Gefunden? Die BAG-Seite hat noch zwei Scrollbereiche eingebaut – rechts oben „Medienmitteilungen“ und darunter die „Tweets“. Spieltrieb pur, statt brauchbare Darstellung. Und das allerhöchste für ein Bundesamt ist die Datensicherheit. Absoluter Horror. Wenn sie das Wort „Quarantäne“ gefunden haben, dann klicken sie mal darauf. Wo landen sie? Tatsächlich auf Twitter. Ist das nicht die Organisation, die fast mehr über Besucher geschweige denn Benützer weiss, als sie selbst und im Hintergrund immer alles abfrägt. Aber das Schöne, über Twitter finden sie die gesuchte BAG-Seite am schnellsten. Und die Amerikaner wissen, wer sich in einem Gebiet aufgehalten hat, das nach einer Quarantäne verlangt. Falls es sie interessiert, vor 17 Minuten hat der real Donald Trump das letzte Mal gezwitschert.

 

Nur „Zu-Fälle“ … gelesen, erlebt in Frankreich

Selten so über DiePost und die Software des Bundes gelacht.

Gestern habe ich über die Cybergötter vom Bundeshaus geschrieben, deren Aufgabe es eigentlich wäre, uns Schweizer und diejenigen, die bei uns leben zu beschützen. Und was machen die, sie verkaufen den Finanzbloger für dumm! Zugegeben, ich sollte noch viel mehr wissen. Aber lesen sie selbst, was wir gestern bei der Tour de France mit voller Freude von 20Minuten zur Kenntnis genommen haben:

„Post schlägt Alarm: «Es grassiert eine Phishing-Welle»

Und was schreibt der Mediensprecher von DiePost!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Dass die E-Mail-Adresse der Leserreporterin möglicherweise wegen eines Datenlecks geklaut worden sei, dementiert Goetschi: «Wir haben keinerlei Hinweise, dass Kundendaten abgezogen worden sind.» Dass A. die Phishing-Mail kurz nach Aufgabe eines Pakets erhalten hat, sei «Zufall».

Horror, was die den Medien melden und das Allerschlimmste, die glauben auch noch an diesen Wahnsinn, den sie da erzählen. Man soll sich bei DiePost melden!!!!!!!!!!! Mail wäre praktisch, wenn es dringend geht und ein Pishing-Verdacht, der sich als Pishing-Welle herausstellt. Da eilt die Zeit. Was hat DiePost anzubieten … Chat, Gebärdensprache und eine Telefonnummer, die keiner bedient. Früher wurden sie von „diesem Laden“ aus Vietnam bedient. Sorry, das ist keine Ironie, echte Wahrheit.

Von Kundendaten abziehen hat kein Mensch geschrieben … aber die kopieren die Mails und zwar sekundengenau.

Vietnam wurde schon einmal erwähnt. Letztes Jahr im Weihnachtsbrief … heuer dürfte er wirklich interessant werden. Einer wurde 2019 erwähnt und ich möchte ein ganz herzliches Dankeschön an alle richten, die beim Bund oder den erweiterten Bundesbetrieben saubere Arbeit leisten. Diesen Frauen und Männern und denen dazwischen gilt mein herzliches Dankeschön. Es gibt sie zu Hauff, aber sie werden durch den „Mist“, den z.B. ein PR-Mensch von oben verordnet erhält und kommentieren muss, unter Druck gesetzt. Ich kenne PR, Finanzen, PTT (wie sie damals hiess) und den Bund aus eigener Erfahrung. War hochinteressant, möchte es nicht missen. Aber Einiges hat sich in der Zwischenzeit geändert.

Das Gedicht von Beat Jäggi ans Postamt Bern-Bümpliz – das Original befindet sich bei mir zu Hause – möchte ich allen vernünftig arbeitenden und mitdenkenden Angestellten des erweiterten Bundesapparates widmen. Merci, ohne euch wäre einiges mühsamer … vielleicht nicht so lachhaft, wie die Aussagen von Leuten, die nur an Zufall glauben. Vielleicht sind die halt zufälligerweise unfähig, eindeutig fehl am Platz. Werden von den Steuern bezahlt. Ein Bekannter hat mir vor kurzem erklärt, dass sie sonst aus der Sozialrechnung bezahlt würden.

Sorry, manchmal müsste mann sich überlegen, wo man seine Lagervorräte anlegen müsste. Eine ganz spezielle Bank ist mir auf dem Weg in den Süden aufgefallen …

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… die Ragusa-Bank … der ehemalige Handelsattaché in der Schweiz wird sich auf das Mitbringsel freuen …

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… und der Zu-Fall führt uns in Charbonny zu einer Strassensperre – Tour de France. 90 Minuten Verspätung auf unsere Marschtabelle und das für ein Spektakel, dass in knapp einer Minute vorbei ist. Den kürzesten Durchgang aller Fahrer, den ich je bei der TdF erlebt habe und das sind doch einige. Superschöne Bilder, aber das Netz hat hier vermutlich noch ein 56-KB-Modem, wie vor 25 Jahren. Schaut fern …

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wir sind garantiert wieder im TV und jeder schützt sich heuer mit Maske …

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… wer sich nicht schützt und nur Zufälle verantwortlich macht, soll sich …

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… seinen Reim selbst reimen …

er kennt nicht mal das U … wie ungefähr … aber gefähr-lich …

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… beachten sie den Lastwagen … er wurde auch von der Strassensperre auf den letzten 200 Metern überrascht, aber die Sicherheit war super geregelt, wesentlich besser, als ich es selbst je bei einem mitgefahrenen Rennen erlebt habe, nur, die Luxemburger müssen dringend dazu lernen.