SGV – so das Dümmste was die je geschrieben haben

Lieber Leser, ich entschuldige mich, dass ich auch zu denen gehöre, die die Gewerbezeitung regelmässig im Briefkasten haben.

Weder objektiv noch nachhaltig – lesen sie den Quatsch vom stv. Direktor sgv Henrique Schneider gleich selbst. Wie mancher Gewerbler wird jetzt enttäuscht sein, dass der so eine Gemeinheit gegen uns schreibt?

Vielleicht muss ich noch was zu seiner Verteidigung schreiben. Der SGV, das weiss ich aus vielen Diskussionen, scheint nicht zu wissen, mit welcher Mitarbeiterzahl eine KMU anfängt. Bei einer Veranstaltung einer KMU nach SGV – 1000 Leute in der Schweiz – hat ein ehemaliger hoher Politiker gesprochen. Andere haben darüber gesprochen, wie Wahlen stattfinden. Man wählt diejenigen, hinter denen man steht. Einige wurden nicht mehr gewählt. Ich bin unschuldig, im Kanton Aargau stimmberechtig.

Ich hab mal gelernt, dass eine KMU bis 250 MA – Mitarbeiter – hat. Über dieser Zahl liegen in der Schweiz 0.3% aller Unternehmungen. Unter 10 Mitarbeitern sind es über 90%. In der masslos übertriebenen Schreibe von Schneider wären das 900 gegen 75. Blanker Hohn, was dieser Tuchzusammenschuster gegen die zahlenmässig eindeutig überlegenen Nachhaltigen Investitionsberater schreibt. Er mag ja Recht haben, dass einige – vor allem die Grossen – unter Nachhaltigkeit, nicht das Gleiche verstehen, wie wir.

Wir und ich, sind seit rund 30 Jahren in diesem Geschäft. Nachhaltigkeit, das gibt es eigentlich nur in der Forstwirtschaft, aber heute braucht jeder das Wort. Nachhaltige Zeitung, nachhaltige Rückenlehne, nachhaltiger Kaugummi oder nachhaltige Anlage. Wir Profis auf dem Gebiet, brauchen „nachhaltig“ eigentlich nie. Das sind vor allem die Werbefritzen der Nicht-KMU’s … worüber der stv. Direktor schreibt. Und wenn nicht, dann hat er gar nichts begriffen.

Entschuldigen sie, wenn ich so schreibe … ohne nachzulesen … denn ich mag mich nicht noch mehr ärgern. Vor zwanzig Jahren habe ich das martische 6-Eck vorgestellt. Eigentlich ausschliessslich vor Gewerbetreibenden. Stölker hat damals knallharte Fragen gestellt. Der Schweiss stieg bei mir. Ich entgegnete ihm und alle klatschten. Klaus, in der Zwischenzeit per „du“. Er war auch bei den besten Blogs der Schweiz, ist ein genialer Wortakrobat. Und der Applaus hat mir echt gut getan. Er ist ein Unternehmer, den man bewundern darf. Herr Schneider, sie argumentieren ähnlich, aber 20 Jahre zu spät.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Ökologische Anlagen, wie wir Profis sie nennen, haben deutlich besser abgeschnitten, als die „normalen“ Anlagen. Besorgen sie sich mal einen ÖkoInvest. Lieber Herr Schneider, schauen sie sich mal den NX-25 an und dann schreiben sie bitte einen Nachtrag in der Gewerbezeitung. Vermutlich bezahle ich nächstes Jahr im Kanton wo diese Zeitung ihren Sitz hat, noch meinen Mitgliederbeitrag … aber die Ausgleichkasse des Kantons Bern wird wird anfangs nächstens Jahr einen Brief schreiben, der dann zum Austritt bewegen wird. Vielleicht noch „Privat Mitglied“ oder wie das heisst. Hab 26 Jahre in einem Bereich als Revisor mitgewirkt, aber die  allerkleinste Mitgliederkategorie habe ich zahlenmässig nicht im Kopf. Der ÖkoInvest, der massgebende in Europa für ökologische (meinetwegen nachhaltige Anlagen) gibt es seit knapp dreissig Jahren und ich bin praktisch von Anfang dabei, damals noch mit einer Grossbank mit zwei Buchstaben. Beim 20-jährigen Jubiläum 2011  war ich in Wien dabei. 2021 vielleicht auch als einer der ersten ökologischen Anlageberater, Vermögensverwalter? Max Deml, ein Name, den man sich bei SGV merken müsste, wird entscheiden. Max ist einer der interessantesten und massgebendsten Menschen auf diesem Gebiet.

Entschuldigen sie, aber das Urgestein aller deutschsprachigen Finanzblogs, musste diesen Beitragzu später Stunde schreiben. Und eine Bitte, alle Finanzorganisationen, die Schneider anspricht, sollten seine Worte ernst nehmen. Wir „seriösen“ fühlen uns über diesen Beitrag zutiefst gekränkt.

Martisches 6-Eck für Blog neu

Auf dem Festland lebt es sich gut …

…schon eine Zeitlang her, dass wir durch das grosse Britannien huschten. Anschliessend durch Frankreich, aber hier scheint vieles recht stabil zu sein.

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Fangen wir doch in Le Havre an, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. Mit der AIDAperla im Hintergrund.

Brexit ist vermutlich eine Abkürzung: B Rex it … B ist das rechte Stereosignal, also, sein Bruder wird vermutlich nicht Rex (König) it (es/ihm). Über die Satzstellung habe ich eh nur Ärger gehabt: Lokomotivtempo, aber da versagt sogar Wikipedia. Super, ich hab mich durchgeschlagen … etwas viel hirnen musste ich in Ch9dP, aber dazu später.

Die Engländer haben eine Königin, die war im Krieg Motorfahrerin und ich habe ein Motorfahrzeug, in dem schon Prinz Charles sass. Kein Witz. Nicht ganz so gepflegt, wie er es sich vermutlich gewöhnt ist. Ich brauche ein Fahrzeug, das bequem und alltagstauglich ist. Der Vorgänger, einige Monate jünger, hat der E10 gekillt.

Zu diesem Thema melde ich mich demnächst. Es gibt was ganz neues, das jetzt auf den Markt kommt. Aber lasst mir Zeit, ich muss es erst auf Herz und Nieren prüfen. Wer sehr gut analysieren kann, es ist irgendwo ein Hinweis versteckt.

Um was geht es?

DSD_0286Bei der Herstellung von Öl wird der „Ölkuchen“ verbrannt. Hier handelt es sich um Oliven, Olivenkerne, die für die Ölgewinnung gepresst, gemahlen wurden. Und der Rest muss weg. Verbrennen, allenfalls als Bioenergie verwenden. Muss das sein? Aus dem lassen sich vegane Grundnahrungsmittel herstellen!!!!!!!!!!!!!!!!! Klingt verrückt, nicht? Bis bald.

Die Politik lassen wir heute am Rande liegen. Frankreich gefällt, ist vermutlich auf dem richtigen Weg … bis wieder mal ein neuer Präsident mit anderen Ideen kommt. Bei uns gibt es Zweifler über die Taktik der SNB und solche die antworten … nur, die Antwort von der AZ ist extrem einseitig. Die arbeiten mit der NZZ zusammen und haben selbst immer weniger Druckaufträge von der Coop, die die Prospekte, die in der Coopzeitung eingeklemmt sind, im Ausland drucken lassen. Also, fertig Politik, wenden wir uns Frankreich zu.

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Ach du Schande, in Frankreich denkt man überall ans Essen … wobei gute Beizen nicht mehr ganz einfach zu finden sind … und vielfach überrissen teuer.

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Gedenkfeier der Kanadier an den Krieg – die eindrücklichste Veranstaltung, die ich je auf einem Friedhof erlebt habe. Eiskalt über den Rücken läuft es. Und heute wurde mir in einem Mail ein Todesfall gemeldet. Zumindest natürlich und nicht kriegerisch. Nur die SRF macht den Tod zu einer Sensation. Fetsch und futsch! Eine solche Sensationshascherei ist eindeutig unter der Gürtellinie.

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Diese Foto ist symbolisch übergross – hoffen wir es.

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Saint-Suzanne … erstaunlich … wenn sie mehr lernen wollen – VRGS. Und die Lust auf Essen ist vergangen.

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No comm-ent, esse lieber Ente, die schmeckt nicht nach Fisch, nach Omega-3, das vermutlich für den Fischgeschmack „zuständig“ ist. Leinöl schmeckt auch nach Fisch … zum Glück schmecken das längst nicht alle. Über den Ölkuchen und was man daraus machen kann … demnächst. Frankreich, das war das Jahr der Enten. Die feierten Geburtstag von Citroën – 100 Jahre. Ganz jeder Citroen wurde nicht 100-jährig.

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Vergessen wir das Essen, wenden wir uns dem Trinken und den Reformierten zu. Château Monbazillac. Vor 35 Jahren verkauften sie einen Wein, heute sind es eher 35 verschiedene. Aber alle haben ein Problem – die Pockenmilbe und die Temperaturanstiege, die Klimaerwärmung, wie man heute sagt. Schön, wie man vom Schloss auf Bergerac hinabsieht. Ganz in der Nähe von Bordeaux, nur nicht so bekannt, aber sicher nicht schlecht. In der IT haben wir auch Viren, Milben, Parasiten. Für meine IT-Kollegen: Ich suchte nach Heinrich Walti im Finanzblog und es kam, keine Ahnung wieso – analog oder digital. Was wir zwei am Börsenapéros erlebt haben, müsst ich auch mal berichten … machen wir das doch gleich. Ich räume im Saal noch etwas auf, komme zum Tisch im Bären Langenthal, wo der Finanzchef von Elektrowatt und zwei der CS sitzen. Ich kneipe mich ein. Pfui Spinne, der Wein hat Korken! Walti meint, schön, dass das endlich einer feststellt. Er war bei AIESEC Praktikant bei einem Weinhändler in Bergerac und ich früher Vice President Marketing and Projects und habe damals die Fachhochschulen der Schweiz zu AIESEC gebracht. Über die Energie haben wir nur noch flüchtig diskutiert. Da weiss man ja nie, was in ungefähr 10 Jahren sein wird … und da wurde meine Tochter Präsidentin dieser weltgrössten Studenten-Austauschorganisationen in der Schweiz.

Über die Dordogne könnte ich noch viel berichten …

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… aber von diesem Rebberg in Cahor habe ich vermutlich noch nie einen Schluck genossen. Auch nicht von denen in Cahors – warum schreibt man das in der Mehrzahl. Franz werde ich vermutlich nie und nimmer begreifen. Manchmal bin ich schon froh, wenn ich mich auf Deutsch durschlage … wieso sagt man begreiffen und schreibt begreifen? Sorry, wenn es Druckfehler hat, aber dann habt ihr doch irgendwas zu motzen. Da fällt mir ein, ich könnte noch einen in Detmold und einen in OW grüssen.

Die Brücke liegt am Weg der Pilger … nur, der Zugang ist versperrt. Steinschlag! Magisch sind sie trotzdem, diese Orte. Sie ziehen an. proref. pilgern, das kann schon faszinieren. Vor allem, wenn man zufälligerweise auf solche Orte stösst. Vermutlich haben sich die Pilger mehr Zeit gelassen, wie ich und sind nicht auf schnellem Weg durch die Gegend gefahren.

Die waren zu Fuss unterwegs und wir etwas schneller. Da hat man auch mehr Eindrücke. Die Dordonge begeistert immer noch und da war doch eine Herberge. Einer, der als Golfteacher ausgestiegen ist und eine Herberge eröffnete. Müsste meine Begleiterin fragen … ein wandelndes Wikipedia. Ne, das schaff ich auch ohne – Goldiger Löwe. Auf unserer langen Reise ist die wirklich erwähnenswert. Da ich mal Wirtschaft studiert habe, finde ich aber sofort das Haus, das einen kleinen Steinwurf weit weg ist. Wir haben sogar Wiskey dort degustiert. Liebe Antoine, der Calvados von Affentranger ist mir lieber … und dieser Name gab mir Gelegenheit rund zwei Tage zuvor im Château le Breuil (das Wäldchen) zu fachsimpeln. Im Besitz der Diwisa. Scrollen sie nach unten, denn zuoberst sind diejenigen Getränke, die sich heute leichter verkaufen lassen. Aber ja nicht mit dem im Cognac le Breuil verwechseln. Das Höchste, was ich von Weinbrand je erlebt habe. Besuchen sie die Bar … museumswürdig. Der Calvados ist auch gut … nun ja, ich lagere sauren Most drei Jahre um dann „zwei Glatzen“ zu brennen … die spanische Übersetzung von dos Calva … übrigens, calvar heisst hereinlegen. Kommen wir noch auf die Kirche in diesem Dorf zurück … dort wo Antoine ist … sie steht am Place de Payrol …

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… müsste ich mal Peter Bichsel dorthin nehmen? Schön, wenn Wikipedia nicht ganz alles weiss, aber von allen alle Daten absaugen und die schönen Sachen unbeachtet lassen, weil sie nicht in ihr IT-Datenklau-Schema passen. Den Kommentar im aktuellen K-Tipp über Facebook erspare ich ihnen … da hat doch einer sage und schreibe einen gedruckten Wisch über Zürich mit ihrem ländlichenScharm herausgegeben.

Lassen wir uns beeinflussen:

Kommun-ismus – Kapital-ismus – Digital-ismus

Kommun heist gemein oder bösartig … müsste es heute demzufolge Liebe-ismus oder Ego-ismus heissen?

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Die Landschaft in Frankreich stimmt uns wieder friedlich.

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Zweieinhalb Monate unterwegs und nicht mal zwei Stunden Regen – einer der schönsten Sommer, die ich je erlebt habe. Dank der Trockenheit habe ich einen halben Kubikmeter Lorbeerblätter in die Grünabfuhr gebracht. Für Liebhaber der mediterranen Küche eigentlich ein Vermögen. Das Wachstum der Grünmasse in Südfrankreich ist enorm – dank des Co2. Trotz dem Klimaziel zieht es immer mehr Leute in den warmen Süden. Freuen wir uns doch über die Klimaerwärmung … draussen ist es aktuell 2.2 Grad und wir spüren noch nicht viel über die Klimaerwärmung bei uns.

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Und wenn sie Abkühlung suchen, gehen sie doch mal in die Grotte de la Salamandre … vermutlich die grösste und schönste öffentliche Höhle, die wir zurzeit in Europa bestaunen können. Sensationell, aber noch unbekannt.

Einige Tage später lernen wir Roger Muller in Mons in seinem Kunstatelier kennen. Er hat 1965 in seiner Jugendzeit mit einigen Freundendiese Höhle  entdeckt. In seiner Ausstellung war ein Bild von Valerie Prats, meiner Nachbarin …

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… dieses Fenster von Valerie wird in rund einer Woche in Urdorf hängen … muss nur noch mal den Bohrhammer mitnehmen, da die tragende Wand dort für herkömmliche Akkubohrer zu hart ist.DSC_2893

Pierre Brun an einer Ausstellung in Barjac … französische Künstler scheinen im deutschen Sprachraum nicht so bekannt zu sein. Absolut eine Wucht.

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Alt, 19 jährig oder edel? Wir durften gratis parkieren und einige haben meinen wirklich staubigen Jaguar begutachtet.

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Ich schaute lieber meinen „Haustieren“ zu. Daneben besuchte uns noch oft ein Gecko. Farblich passen die gut …

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… zu diesen Weinetiketten. Jede ist anders. Den Keller kenne ich seit 20 Jahren.

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Eben werden Bag in Box abgefüllt. 2000 Liter in der Stunde. Im Languedoc Roussillon können sie in dieser Verpackung richtig gute Weine finden … und staunen sie nicht über die Preise. Boxen werden selten versandt. In dieser Beziehung ein Geheimtip – les Vignes de l’Arque. Hier kaufen nicht nur Einheimische ein. Dürfte mal eine Visite wert sein, um zusammen über Ethik zu diskutieren.

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Ch9dP – der Papst begrüsst uns am Fête de la Veraison

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… und eine Maskierte. It’s wine o’clock, wie auf einem Plakat steht. Sortenreine Fruchtsäfte ziehe ich Smoothies vor. Es wird wohl niemanden erstaunen, dass ich in Ch9dP des Öfteren meine Mühe mit dem Wein habe. Bis 13 Sorten sind erlaubt – zusammengemixt in der gleichen Flasche. Liegt im heutigen Trend. Nur, der Gegentrend zu sortenreinen Weinen hat schon vor einigen Jahren begonnen. Dann wird es echt kompliziert. Ecole de degustation. 26 Fragen, bei denen es schon auf Deutsch nicht leicht wäre – aber Franz über dieses Spezialgebiet und kein Internetempfang in diesem schönen Keller. 22 richtig. Bis am späteren Nachmittag das beste Tagesergebnis. Das hat mich gefreut – die 10% Rabatt für einen Kurs lasse ich fahren. Aber etwas werde ich von diesem Fest behalten – chateaulegrandretour.

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Couleur Tavel – fast getroffen, der Rosé war bei weitem nicht so staubig. Schön wenn man hier diskutiert, einige sagen sogar, unter welchen Namen sie an Grossverteiler liefern … zum Teil auch aus anderen Gebieten. Spannend, wie hier geparkte Flaschen mit vielen Punkten herumstehen. Alles Werbung und oft findet man Weine, die ehrlicher munden, als solche in Gläsern mit Metall … damit sie feiner schmecken. Der bekannteste Punkteverteiler hat eine ganz feine Masche. Er fängt erst bei 51 an zu zählen. Wenn er auf 92 kommt, heisst das, hier handelt es sich um 84 oder keine 17 auf der 20iger-Skala. Wenn es ihnen Vergnügen bereitet, so schauen sie lieber auf Medaillen aus den einzelnen Wein-Region … Paris sagt nicht sonderlich viel aus.

Einiges wurde neu entdeckt …

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zwanzig Jahre kennen wir uns. Herr Klein schaffte den ersten Preis in Uzès – die Gratulation erfolgte nach der Preisverteilung direkt am Stand. Wir kamen genau in diesem Moment in die Messe, als die vielen Leute dort beim Forum im Eingang klatschten. Zufall?

So zwischendurch muss man ja etwas anderes machen, als nur Wein geniessen. Ab an das Fest der süssen Zwiebel in Saint-André … welches Dorf nun? Die Zwiebelseite wird vermutlich überarbeitet. Und wo wachsen diese wunderbaren Knollen?

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In der Cooperative verkaufen sie natürlich auch Wein. An einem Weinfest kann man nicht immer alle Winzer kennen, aber einige schon. Zumindest die beiden in Schwarz am oberen Bildrand. In der Bildmitte, der aus Baron und gegen rechts, der aus Saint Ambroix – rechts ist noch das Fass des zweiten aus dieser mittelalterlichen Stadt zu erkennen. Kenne beide, je einer ihrer Rebberge ist in zwei Ballwürfen entfernt. Sie können dreimal raten, welchen ich bevorzuge.

Dort wo es mehr Grünzeug im Rebberg hat, bei Simon. Dieses Bild zeigt den Juniorenchef. Valentin Marcinkowski, der den Artikel geschrieben und die Fotos geschossen hat, ist gerne einmal bei mir eingeladen. Irgendetwas Flüssiges werde ich schon finden. Unter dem Bild steht etwas von zwei aus der Schweiz …

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… hier noch der ganze Text dazu und der Link zum Bild

SMS und Ursula im Midi Libre

… wir sind am Degustieren und dann kommt einer auf uns zu, den ich zuerst mit Patrik verwechsle. Er hat für die UNO-Friedenstruppe in Korea gedient und Patrik in Afrika. Vielleicht kennen sie sich. Eine gute halbe Stunde haben wir am Stand zu viert diskutiert und es ist fast zu viel der Ehre, dass Valentin uns mit den eigenen Gläsern abbildet – natürlich mit „Glas Gläsern“ ohne Blei oder Platin. Und das auf der Titelseite des Midi Libre im ganzen Languedoc Roussillon. Eines der Gläser bleibt in meiner Sammlung, die andern hat meine Nachbarin Valerie (siehe oben) für den nächsten Apéro in einer Kunstausstellung.

 

 

Sänklochdechu hei a riesegrosse Vorteu …

… Vorteil, für solche die nicht poliglott sind. Wie viele haben an unserer Exkursion über Dolendeckel teilgenommen?

Ich gebe mir Mühe, dass ich die Zahl bis am Schluss dieses Beitrages nicht vergesse.

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Noch herrscht Ruhe bei der Telefonkabine – Gschichte in mindestens fünf Spachen – eine sogar Berndeutsch.

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Wetter wie aus dem Bilderbuch, obschon von der Klimaerwärmung rein nichts zu spüren war.

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Der hat vermutlich zu viel Kälte erlebt oder taut langsam aus dem Permafrost aus … eine Kappe auf dem Kopf war ganz angenehm …

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… der kleine Bruder, auch in Beton. Da ich nicht Prof. Dr. dolo. bin, darf ich auch solche zeigen. Wissen sie, wie diese kleinen Schachtdeckel heissen? Strassenkappen! Die Dolologen mögen mir verzeihen.

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Vermutlich ist diese Kappe schon ziemlich lang am gleiche Ort.

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Der freundlichste Runde in Schlossrued. Aber trotz Teilnehmerzahl immer noch am Lachen.

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Ach du Sche…, das ist ja auch keiner.

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Und wer hat gesagt, dass die immer rund oder quadrisch sein müssen?

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Das ist genau der 200erste Dolendeckel auf unserem Rundgang, den wir gesehen haben. Gezählt ab dem Storchen. Wir wollten doch wissen, ob wir anschliessend noch so eine Art Vortstandssitzung abhalten können. Und wo ist der 200.? Danke für die Beratung, wo jetzt ein Clochard an der Rued entlang spazieren würde.

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Beim Regenwassersammler stossen wir auf ein interessantes Lager.

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Zum Glück hat uns Clochard nicht begleitet – eim Jack Russel, ein Jagdhund zumindest für kleinere Fälle. Zwei Schüsse auf der andern Talseite. Wenn es nach dem neuen Jagdgesetz ginge, wäre es vielleicht ein Braunbär oder Luchs. Dann mehrfach ein Jagthorn … nein, es werden damit Schafe in Sicherheit gebracht. Entschuldigen sie, ich habe überhaupt nichts gegen die Jagt, nur einige Tiere sollten geschützt werden. Ich esse liebend gerne Wild – Maro lässt grüssen, ein Geheimtip – also bis zu den Ravioli vordringen.

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Schon wieder ein Kuhpflütter … ne, ein Dolendeckel, der 250igste, fernab jeder Zivilisation und daneben wird Mitte November Gras gemäht und mit dem Ladewagen zusammengetragen.

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Vielleicht ist da mal einer abgestellt worden … oder davon gerollt …

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… wir sind wieder beim Storchen, halten sowas wie eine Vorstandsitzung im 2/3-Rahmen ab und beschliessen einiges, das wir ihnen im nächsten Jahr vorstellen. Der Dritte im Bunde wird schmunzeln und dann machen wir das offziell. Hilfe erhalte ich vom Blick in in Zeitung …

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… Fisch als Sternzeichen und Biber als Aszendent. Wir wissen nun genau, was zu tun ist.

Die Überschrift dieses Beitrages lautet: Sänklochdechu hei a riesegrosse Vorteu …

… sie verhindern Abstürze und einen solchen Deckel braucht auch der NVV Rued, denn der Absturz ist programmiert. Hier noch einiges Zahlenmaterial zu unserer Exkursion. Entschuldigungen – 6  – besten Dank. Mit exkursionierende Gäste – 1. Sie war auch schon an der Rebbergwanderung dabei. Und wenn ich mal mich als Exkursionsleiter nicht mitzähle, dann sind aus dem Ruedertal, wo alle Haushalte angeschrieben wurden und im Aktuell von Schmiedrued auf diesen Anlass frühzeitig hingewiesen wurde, so viele auf die Exkursion mitgekommen:

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Verschmutztes, schweres H2O und Gusseisen

Wasser sollte unverschmutzt sein und über die physikalischen Eigenschaften von Eisen werden wir nicht lange diskutieren, denn hier wird es endgültig zu kompliziert und zu widersprüchlich.

Über Dolendeckel, hochwissenschaftlich Dolologie genannt, können sie bei der Einladung zum Rundgang mehr lesen.

In zehn, zwanzig, fünfzig oder wenn es solange wie mit den Gravitationswellen geht, werden die Menschen in 100 Jahren über den heutigen Wikipedia-Inhalt über Wasser lachen. Wozu brauchen wir Wasser? Zum Trinken und Schwimmen. Und wozu wird Wasser in Zukunft auch noch gebraucht. Als Informations- und Speichermittel. Das ist ein Spezialgebiet in der modernsten Forschung. Eine etwas veredelte Form von Wasser ist Wein und mit dieser Flüssigkeit kann ich am Ende der Exkursion etwas Erstaunliches in dieser Richtung zeigen … falls wir Spender und Versuchspersonen finden. Über dem Wasser habe ich es diese Woche schon demonstriert. Die Eigenschaften von Wasser sind total erstaunlich. Es geht auch mit Brunnerwasser, aber hier ist das Degustieren für die meisten viel anspruchsvoller. Heute trinken Menschen Hektoliter weise Mineralwasser und rühmen deren Qualität und meist ist es nur das Co2, das die Menschen und das Wasser zum Sprudeln bringt. Ich nenne keine Namen, aber da gibt es zuhauf Produzenten, deren Wasser ich über längere Zeit nicht mal meinen Zimmerpflanzen zumuten möchte.

Wasser ist der wichtigste Rohstoff, den wir Schweizer besitzen.

Tragt um Himmels Willen Sorge dazu. Der Kanton Aargau ist daran, einen riesengrossen Fehler zu machen. Schauen sie mal die Abwasserreglemente in unserem Tal an. Wer eine eigene Quelle hat, wird übermässig zur Kasse gebeten. Ich habe einige Jahre Gemeinden und Städte beraten. Den Aargau haben wir damals als Musterkanton hervorgehoben. Die anderen haben dazugelernt, der Aargau ist vielerorts stehen geblieben … andere sagen, vermutlich zurecht, er hat Rückschritte gemacht

Unsere Reglemente sind so ausgelegt, dass in Zukunft vermehrt einfach Gemeindewasser verbraucht wird. Das ist einfacher und es braucht keinen Unterhalt mehr, für die eigene Quelle. Billiger! Wir haben aber einige supergute Quellen im Tal – Waldquellen. Etwas Besseres gibt es nicht. Der Mineralgehalt ist eigentlich nicht massgebend, den können sie auch als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Wasser, das gelitten hat, wieder zu verbessern ist auch möglich. Weltweit ein Milliardengeschäft. Wieso nicht einfach geniessen, was uns die Natur gibt. In unserem Tal haben wir auch einen grossen Vorteil, was Pestizide anbelangt, was Kunststoff betrifft. Die meisten andern haben mehr. Die andern vergleichen wir nicht mit einem einstelligen Faktor, in Prozenten, da dürfen wir mit Promille rechnen.  Also tragt Sorge zu unseren kleinen guten Quellen. Vor allem zu denen im Nagelfluhgebiet oder in robusten Sandsteinlagen.

Biodiversität ist in aller Munde. Im Tal oben haben sie unter diesem Stichwort auch Bäumchen gepflanzt. Das Banner mit der Doppelinitiative wollten sie nicht aufhängen. „Wir sind politisch neutral.“ Vier an einem Tisch haben das gesagt oder nicht widersprochen. Ich stand, aber sicher nicht in Achtungsstellung. Wir vom NVV Rued haben Probleme mit dem Überleben. Falls uns dies nicht gelingt, sollte ein Restvermögen nie an die politischen Kommissionen gehen. Sorry, das sind Schönwetterpolitiker, die von Umweltschutz nicht viel verstehen … oder sich zu stark beeinflussen lassen.

Naturschutz, Umweltschutz ist weder links noch rechts. Nur, es gibt mehr Linke, weniger Gutsituierte, die sehen, was auf uns zukommt. Wenn uns die Klimaerwärmung nicht umbringt – und das macht sie garantiert nicht – dann macht uns der Geldwahn mal fertig. In unserem Tal ist es nicht mal das Geld, um das es geht. Hier ist mann und frau vielfach nur konservativ.

Eine Initiative oder ein Referendum kann man immer unterschreiben – ab dafür oder dagegen. Der Volkswille kommt dann raus … zumindest von denen die stimmen gehen. Doppelinitiative Biodiverstität und Landschaft – oder zum Jagdgesetz. Entschuldigen sie, ich esse gerne Fleisch, aber einen Biber oder Bären auf dem Teller, da hab ich Bedenken.

Ohne Wasser, geht es garantiert nicht. Ohne Dolendeckel schon, obwohl die einiges abhalten, was in den Wasserkreislauf einströmen will oder runterfallen könnte. Einige Dolendeckel aus Gusseisen werden wir sehen. Unter Kunststoffdeckel versteckte Handy-Antennen habe ich nicht gesichtet. Aber es gibt andere Kunstoffprodukte, die zu oft weggeworfen werden und die Umwelt gefährden – oder anders gesagt, uns gefährden, denn wir zählen auch zur Umwelt. Und wer etwas sagt, was im Wasser nichts zu suchen hat, erhält von Guy Parmelin einen Mundkorb. Und wer es nicht wissen sollte, Waadtländer Reben werden bis auf wenige Ausnahmen öfters gespritzt, als solche in Südfrankreich. Ob letztere wohl deshalb meist günstiger sind, weil Spritzmittel nicht gratis sind? Vermutlich besitz er auch Nestlé-Aktien.

Am 14.1.2020 können sie im Naturama mitdiskutieren.

Politik ist heute wie eine Seilziehmeisterschaft. Jeder will möglichst viel Terrain gewinnen und macht einen extremen Vorschlag und der andere zieht extrem auf die andere Seite, bis man etwas Vernünftiges hat. Wenn sich die Politik wieder mal einige Jahrzehnte zurück erinnern würde, müsste man nicht so viel Geld, Information und Unwissen aufwenden, bis man etwas Ausgegorenes hat. Sie können es ja nächste Woche mit der Biodiversität mal antönen. Alle Initiativen, Referenden sind extrem und ein Gegenvorschlag wäre angebracht. Ganz ohne Spritzmittel wird es nicht gehen. Aber die sollten gezielt ausgebracht werden – und hier hapert es noch ganz extrem.

Vermutlich werde ich nächste Woche in der Lage sein, etwas im Internet vorzustellen, das in dieser Beziehung seines gleichen sucht.  Noch bin ich daran, auf „Herz und Nieren“ zu prüfen. Es geht nicht um Wasser, sondern um Boden und wie man „landwirtschaftlichen Abfall“ besser nutzen kann. Sicher auch nicht, wie man Gletscherwasser recyceln kann.

Für Kanaldeckel, die leiser werden, habe ich eigentlich auch noch nie ein Bedürfnis gehabt. Faszinierender ist schon die Liebe zur Mathematik und Dolendeckeln. Es geht hier nicht darum, dass konische Deckel den Druck besser verteilen. Auch nicht, wenn wir in der Schule immer auf diesen Deckeln mit Märmeln gespielt haben. Dolendeckellöcher können für Verschiedenes verwendet werden – diese Idee ist eher zu vermeiden. Sie können ruhig schmunzeln, das Eichhörnchen hat es überlebt.

Dolendeckel sind schwer, aber es gibt nicht so viel schweres Wasser um uns vor einer andern drohenden Umweltkatastrophe zu schützen. Dieser Deckel ist wesentlich grösser und gefährlicher. Es droht nukleares Material auszutreten. So betrachtet, sind Fukushima und Tschernobyl leider nur Nebenschauplätze. Der Originalbericht vom 10.11.2019 in der Los Angeles Times.

Tragt sorge zu unserem Wasser.

Hier noch die aktuellste Mitteilung über die Dolologen und falls sie noch mehr Initiativen vertragen – hier geht es zur Initiative für sauberes Trinkwasser.

Brexit – die üben nun schon länger als vier Jahre

Alpenal lassen wir hinter uns – erreichen wieder mal das United Kingdom …

King-Dom das hat weder mit einer grossen Kirche noch was mit Nordkoreanischen Präsidenten, King Kong oder so, zu tun. Vor vier Jahren war ich das letzte Mal in GB – der Brexit war damals schon ein Thema. Einmal haben wir eine ganz kleine Veranstaltung diesen Sommer über dieses Theam auf der Strasse erlebt. Ansonsten war das kein Thema für die Masse. London, die Hauptstadt, das scheint die Ausnahme zu sein.

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Möven … die ersten die uns auf der Fahrt zur Insel begrüssen.

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Kurz darauf neu angelegte Rebberge – rathfinnyestate – absolut sehenswert. Wunderschöner Kalkboden für sparkling wines.

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Hier hat es noch echte englische Autos. Alt oder schnell. Man sieht heute viele japanische, deutsche und französische Wagen. So ändern sich die Zeiten. Die Autoindustrie könnte unter dem Brexit leiden.

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Greatbritishfoodfestival … die haben vermutlich englisches Convienience Food erwischt. Grässlich, was der durchschnittliche Brite heute verdrückt. Joghurtwerbung preist den absolut feinen Mix an – ohne ganze Stücke. Gegenläufig zu den alpenalen Ländern. Je mehr Fruchtstücke, desto lieber. Die Briten sind eher auf dem Breitrip. Gutes Essen wurde auf der Insel ziemlich teuer.

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Na ja, auf dem Festival sehen viele total gut genährt aus. Mixgetränke noch und noch und auf der Konzertbühne sind gerade mal eine Handvoll Menschen zu sehen … dabei spielen die absolut gut. Man hört hier lieber mit dem Ohrstöpsel. Zufälliger hier auf das Festival gestossen … dabei kenne ich doch diese Gegend … Polo-Grössen spielen hier. Pangbourne.

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Päng. In einer Schiefermine in Welses fahren österreichische Lkw’s die Touristen herum. Uch, sorry Puch. Gar nicht gewusst, dass es heute noch solche Fahrzeuge gibt. Federung ist tatsächlich doch vorhanden – Blattfedern. Symbolbild für brexiten?

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Hat hier der Brexit gewütet? Mit der Zeit flacht alles ab!

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Die Engländer machen einen weiten Bogen um den Brexit-Stand. Hier stellt die Brexit-Party ihre MEPS vor – Member of the European Parliament … oder mittlerer Nutzdruck. Etwas mehr Druck wäre nötig gewesen, wenn sie bis zum 31. Oktober hätten aussteigen wollen, können, sollen. Vielleicht liegen ja die Zweifler richtig. Man sollte mehr zweifeln … nicht verzweifeln. Es gibt auch in der Schweiz Zweifler und ich denke, dass die richtig liegen.

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Es erstaunt nicht, wenn man einiges hier nicht versteht.

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Oh, ist der freundlich. Lässt uns doch die Butterringe noch stehen. Die einbeinige Möve ist da nicht so wählerisch. Die klaut den Schinken samt Plastik einige Tage später vom Tisch und versucht die längste Zeit, den Kunststoff auch runter zu würgen. Wir haben unsere Freude daran und gönnen unserem Jonathan Livingston Seagull das Fleisch. Die Verpackung lässt er schlussendlich liegen. Das erinnert an die Erste Allgemeine Verunsicherung – drei weisse Tauben:

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Zum Glück gibts auch schwarze Tauben oder andere Vögel.

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Und einige Vögel sind wie die Briten nicht ganz gleicher Meinung.

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Die Nippon Yüsen beim Verlassen der Insel – vermutlich transportierte die Schweizer MSC Gayane die wertvollere Fracht. Die Schweizer Hochseeflotte macht wieder mal Schlagzeilen. Ja, die Schiffsfonds, das sind schon fast 30 Jahre her, als die Spekulaten und Steuersparer davon Wind bekamen … nur, die haben keine Segel. Dafür können Container vielseitig verwendet werden.

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Festland in Sicht. Ein Leuchtturm … die Kirche von Le Havre.

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Wieder Festland unter den Füssen … nur, hier schwankt es auch langsam und immer stärker. Nun hoffen wir, dass wir nicht nach Pakistan blicken müssen und dass einige „Grosse“, dieses Land im Auge behalten.

Du bist kein Neandertaler, du bist ein Guggenmosi …

Neandertaler, das war auch ein Schimpfwort. Das ist seit dem 6.11.2019 vorbei.

Gorilla

Ein geniessender Gorilla wem schaut er zu?

An diesem Tag ist der Bericht erschienen, dass ein rund zehnmal älterer aufrechtgehender Menschaffe gefunden wurde – zumindest einige Knochen – der Danuvius guggenmosi. Er wurde 2015 in der Tongrube Hammerschmiede im Allgäu gefunden. Hammerschmitte, da muss ich doch schauen, wo das ist – bei Pforzen im Allgäu. Ganz einfach zu finden. Ziemlich genau zwischen München und Lindau, bei Kaufbeuren. Lindau am Bodensee natürlich. Lindau im Kanton Zürich, das war offiziell genmanipuliert. Keine Ahnung, was heute auf diesem Gebiet in der Schweiz läuft. Es wechselt eh alles. Als Jugendlicher habe ich noch auf dem Strickhof gespielt – der war damals in der Stadt Zürich, wo heute das Tierspital ist.

Zurück zu Guggenmosi im Allgäu. Das ist in Bayern. Der Vorgänger der Menschen war Deutscher, Europäer und nicht Afrikaner. Genau genommen Bayer. Gen-mässig habe ich zumindest einen Viertel davon. Meine Grossmutter war gebürtige Lindauerin. Mein Kollege und Blogger kann jetzt ganz beruhigt schlafen. Ich habe zuerst nach Guggenmoos gesucht und das liegt knappe 5 km von ihm. Der Name kommt von Sigulf Guggenmos.

Das Ganze ist eine Sensation – hier wird die Menschheitsgeschichte umgeschrieben.

Die zehn grössten Klimairrtümer

so als aktuelle Zugabe für alle Guggenmosi’s.

Steck dir deine Sorgen an den Hut, das T-Shirt in die Hose

Lieder die man gerne hört. Vorgetragen vom Männerchor Schmiedrued und „Sauglatti Verwächslige“ beim Theater.

21 Blätter voller Noten und Linien haben wir gesungen. Das hat zumindest bei den Proben ab und zu mal besorgte Gesichter gegeben. Unsere Sorgen haben sich etwas gemildert, aber sie bleiben weiterhin. Zwei neue Mitglieder haben mitgesungen. Rossano, der Biobauer – leicht zu erkennen. Er trägt braune Schuhe und lacht immer und kommt ursprünglich aus der Toskana.  Den andern kennt ihr sowieso, die Schlossrueder seit 41 Jahren – der „Museumsdirektor“ Kuno.

DSC_5104Die beiden Neuen haben noch etwas Sorgen, sie verstecken sich in den hinteren Reihen. Kommen sie das nächste Mal an einen der beiden Abende, mann und frau hört sie. Sie singen gut. Oder kommen sie zum Singen an einem Donnerstagabend im Schulhaus Walde. Auf der Bühne hat es noch Platz für weitere Herren und auch für Damen.

Unsere Dirigentin Anastasija Kadiša versteckt hinter ihrem etwas anderen Kleid als üblich, auch etwas. Aber nicht aus Sorgen, aus Freude. Toi, toi, toi wünschen wir. Männer lernen vermutlich nie und verwechseln immer, was Frauen schon immer konnten. Frau lässt hängen. Mann steckt T-Shirt in die Hose. Erwin, du hast gewonnen, ich als Berner bin halt etwas langsam und dies ist die zweite Saison, wo Gucci zulässt, „steck dir dein T-Shirt in die Hose“  – die Slim-Ära neigt sich dem Ende zu. Aber eben, das betont den Bauch und den möchten einige ja verstecken.

Peter Alexander’s Lieder fanden Anklang: „Steck dir deine Sorgen an den Hut“ sowie „Und manchmal weinst du sicher ein paar Tränen“ – letzteres ist im Juni 79 für eine Woche auf Platz 2 geklettert. Ein Lied das x-mal gecovert wurde, auch von Peter Maffay: „Über sieben Brücken musst du gehn„. Ursprünglich von der DDR-Band Karat, aber eindeutig kein Hard Rock Hit mehr …

… man kann sogar Slow Rock dazu tanzen. Aber nicht auf Brücken und schon gar nicht im Gleichschritt über Brücken. Einige sind dabei schon eingestürzt.

„Rot sind die Rosen“, nun wird es volkstümlich, von Semino Rossi – ein talentierter Sänger, in Argentinien geboren, der vermutlich kein Lied nicht singen kann. Er hat als Strassensänger angefangen. Hut ab. Drei Lieder waren aus Italien. Non italiano, Südtirol genau genommen, von den  Kastelruther Spatzen.

Die singen auch über Feuervögel, aber ich vermute, dass sie in diesem Video eher einen Falken oder sonst einen aus Feuerwasser sitzen haben. Die sieben Spatzen sind sehr beliebt, andere ziehen einen Spatz vor, den oder eben die Piaf. Hat auch als Strassensängerin angefangen.

DSC_5050Keine Ahnung, ob unsere Begleitung am Klavier und Akkordeonspieler Finn Juhl und Raphalea Schillinger, Geige, auch als Strassenmusiker angefangen haben. Dem Applaus nach, dürfte ihre Karriere mit Windflower weitergehen. Spielen sie nach dem System von Joseph Schillinger? Eine vor allem schon lange in den USA bekannte mathematische Art, Musik zu komponieren. Als Grundlage kann auch ein Börsenbericht dienen. Hier die Gratisfreeware Stratasynch – läuft vermutlich nicht nur auf xp.

DSC_5179Finn Juhl! Ist ihnen der Name nicht irgendwie bekannt vorgekommen? Vermutlich war ich zu lange in der Design Stadt unterwegs. Sind die beiden nächstes Jahr wieder dabei? Ich würde mich freuen.

DSC_5135                                          Ruedi Tanner ist schon seit 40 Jahren singend im Ruedertal dabei – herzliche Gratulation. Hoffentlich bringt das Geschenk nicht …

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DSC_5071… Bauchweh und Kopfweh, da Willy zumindest im Theater   von zwei Italienern auf den Kopf geschlagen wurde. Von Barbera und Chianti. Sauglatti Verwächslige, brachte alle zum Lachen …

DSC_5170… vermutlich auch mal auf den Stockzähnen um sich beim Theatern oder Soufflieren nichts anmerken zu lassen. Am Samstag spielte noch die Schwyzerörgeli-Formation Chrüz & Quer zum Tanz auf.

Regiohöck

Einige Bilder und Eindrücke aus Holziken.

Was wann wo stattfand, steht hier … dann muss ich nicht viel schreiben. Ist ja eigentlich eh alles freiwillig.

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Diese Hartholzstämme sind vermutlich absichtlich da … Zeit lassen zum verrotten. Im ersten Teil haben wir einen Waldrundgang gemacht. Der erste Arbeitstag in der Lehre hat Urs geschildert. Er musste vier Pneus mit dem Veloanhänger holen. Wozu? „Du nimmst jetzt Altöl, zündest den Pneu an und dann verbrennst du die Äste“. Ja, so war das damals. Ich habe mal mit rund einem Dezi einen Asthaufen im Garten angezündet. Eine Stichflamme von einigen Metern und ich habe mich blitzschnell im nassen Gras gewälzt. Der Pullover hatte keine Fuseln mehr und ich einen graueren Bart als heute. Mein Ex-Schwager hatte Benzin darunter gemischt. Und Urs zeigte uns eindrücklich auf, wie der Wald in der Vergangenheit anders aussah. Und was im Boden zu finden ist. Viele Biomasse und Pilze, Mykorrhiza, die weit verwurzelt sind und dem Baum helfen, gut zu gedeihen … irgendwo gibt es einen Halimarsch in der Grösse von 50 Fussballfeldern.

Und was braucht der Baum noch? Regenwürmer! Und was braucht er keinesfalls? 30- und in Zukunft 40-Tönner, die den Waldboden zerstören … und es sieht auch noch schlecht aus. Hier wird nur auf Waldwegen gefahren. Sonst gezogen. Ein herrlicher Wald. Ich hab den  nicht gekannt, aber den schaue ich noch öfters an. Aargauer Wald habe ich vor Jahrzehnten kennen gelernt, mit einem Oberförster. Dem Vater von einer, die auch bei Bird Life ist. Er hat damals über den Kanton Aargau gejammert, dass die nichts machen. Schade kann er den Wandel nicht mehr mitverfolgen, dass man jetzt mit Achsamkeit dem Wald begegnet. Noch nicht ganz alle, aber hoffentlich kann man die überzeugen. Nicht die Förster, vor allem die Waldbesitzer. Zum Wald soll man schauen, denn aus ihm entspringt das beste Quellwasser. Eine grosse, gesunde Krone ist ein Zeichen für gesunden Wald, der die kleineren Bäume schützt und den jüngeren Wasser abgibt. Hoch gewachsene Bäume sind kein Qualitätszeichen. Ein Wald für die Zukunft.

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Irgend etwas sollte sich in Zukunft noch ändern … 30 Personen, 3 Frauen. Unser Vorstand im Ruedertal könnte noch einige brauchen.  Meine Anlaufstellen werdet ihr wohl noch herausfinden. FB stephan55, „was hoch“, da bin ich nicht zu finden, zu datensammelnd.

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Echt schöner Mischwald.

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Vier Etagen. Die Jungbäume dank der Verjüngung und die alten hohen mit schöner Krone … in etwa zwei drei Generationen werden die Etage zwei und drei auch aufgefüllt sein.

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Da brauche ich noch etwas Nachhilfeunterricht … das Kinder reinigen können? Oder muskelschonender Einstieg bei Hochdruck?

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Kiesgruben … vermutlich die schönsten Biotopgebiete in der Schweiz … Karden, es gibt sogar ehemalige Vorstandsmitglieder, die das Zeugs essen. Essen sie lieber Artischocken mit spitzen Stacheln … erhältlich auf italiennischen Märkten. Mit Handschuhen rüsten, aber ein göttlicher Genuss.

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Nun ist klar, wieso dieser Fischreiher, Graureiher heisst.

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Eine Libelle im November … muss mal an einem Sommerabend hingehen.

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Imposante Grube, aber recht unstabil … die Sandsteinschichten sind eher gepresster Sand, von Hand zerbröselbar. Hier wird renaturiert.

Dann Einfamilienhäuser. Viele Steine zieren die Gärten, aber keiner scheint aus der Grube zu sein. Und viele grosse herrlich grüne Rasen. Tief geschnitten … ohne einen Makel. Oder doch? Hier sollten die Alarmglocken läuten … die ganze Nacht lang. Irgend jemand müsste anfangen, den Nachbarn zu überzeugen, dass das sicher keine gesunde Biodiversität ist.

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Dritter Teil mit einem Film über Biber in der Uerke. Wunderschön. Echte Biodiversität. Unterschreiben sie die Doppelinitiative und ab die Post. Die Naturschutzkommission hatte heute in unserem Dorf einen Rundgang und Bäume gepflanzt. Thema Biodiversität. Sie wollten das Banner nicht aufhängen: „Wir sind politisch neutral.“

«Die heissesten Plätze in der Hölle sind für jene reserviert, die in Zeiten einer moralischen Krise ihre Neutralität aufrecht-erhalten.» Dante Alighieri zitiert von Beat Flach, (GLP)

Mehr Infos auf der Korrektur-Initiative. Dagegen ist der Vogel des Jahres, der Neuntöter, fast ein Heiliger.

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Am Schluss der Veranstaltung Glockengeläut. Keine Kirche, aber in Holziken umstritten. Lebt doch friedlicher miteinander! Danke dem Team aus Holziken und dem Echo. Nicht dem der Glocken, die mit den Büromöbeln.