2020: Viren und Kekse und einen guten, volumigen Schluck

Der erweiterte Weihnachtsbrief 2020. Mehr finden sie in den Beiträge von diesem Jahr.

Sie besuchten heuer Medien irgendeiner Art und womit beginnen sie? Mit Corona oder Covid-19. Corona war uns bisher als Krone oder Gerstengetränk aus Mexiko bekannt. Covid war ein Längenmass von 469 mm z.B. aus Kanton in China. Rund 469 Meilen von Wuhan entfernt.

Schon das sind nicht mehr exakte Informationen. Typisch für das Jahr 2020. Alles ist inexakt. Halbkantonal, departemental, selten ländermässig geregelt. Viele informieren nach den Erkenntnissen des Buches „Statistik für Anfänger in einer Viertelstunde“. Eines ist global geregelt. Mann und frau bekämpft Viren in- und extern mit Alkohol. Wie wär es mit dem Blackmoon Gin aus unserer Gegend. Zweimal Neumond in einem Monat. Von einem Kollegen einen Gin Fizz? Als Genuss natürlich oral.

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Viel Wichtigeres 2020 geschah einen Tag nach dem Vollmond nach dem Bluemoon im November. Ast-rologen (Trennung nach Word) sind jetzt gefragt. KI wäre auch gefragt, aber trennen bleibt eine Kunst. Die Behörden würden verzweifeln. Von einer nahen Verwandten und einem Bekannten erblickt „Ihre Wichtigkeit“ Fitz Karl die Welt. Ein seltenes Ereignis. Für mich in dieser Art das erste. Toll.

Ja, man wird alt, AHV-Bezüger, zählt zur Risikogruppe, schlägt sich mit einer ambulant behandelten Lungenentzündung herum, doppelter bodennaher Salto über Duffsteine, statt wie normale Menschen die Treppe zu nehmen, fällt auf den Kopf, zum Glück das stärkste Körperteil eines Berners.

Wo ist Original - nicht auf den Kopf gefallen

Masken dienen auch als Notverband. Der Hausarzt meinte nur: „Nicht auf den Kopf gefallen.“

Vermutlich auch Ursache für eine inkarzerierte spiegelausche Hernie.

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Schemenhafte Darstellung: statt Hemd stellen sie sich den Dünndarm vor!

Lassen wir den Blutdruck sinken. Vor allem wegen Handwerkerpfusch. Helfen wir mit Pharma nach. Ein Wettkampf beginnt weltweit, wer impfen, abwehren kann. 1955 wurde die Kinderlähmung mit einem Gratispatent besiegt. Sowas wird es vermutlich aus Geldgier nie mehr geben. Oder denken die Chinesen an ihr Versprechen.

Nicht nur Corona ist lästig und hoffentlich bald besiegbar, sondern auch die Cookies. Vorschriften noch und nöcher. Gehst du ins Netzt, kommt die datenschutzhaftpflichtjuristische Frage nach erlaubten Keksen. Oder gar Viren und die Melani-Behörden lachen nur, bis sie dann zwei Tage später auf 20 Minuten erfahren, dass das mittlerweile 15-jährige Finanzblog Recht hat und als erster Alarm schlug.

Ja die obersten Behörden, die verbreiten sogar Unwahrheiten im Abstimmungskampf. Die Konzernverantwortungsinitiative unterliegt nur dem Ständemehr, wie das letzte Mal 1955 in meinem Geburtsjahr. Kriegsmaterial beschäftigte uns. Die Andern, die überwiegende Mehrheit der Schweizer liebt dies und will weiterhin in die Kriegswirtschaft anlegen und wie 2019 bei Bürgerkriegen profitieren. P-26 wird allenfalls auf 2021 verschoben. Dies ist Fast eine Geheimmitteilung an einige Leser, aber sicher nicht Teil der Kryptoaffäre. Die Cyber-Koryphäe Dr. Keshavarz-Nia sorgt für Aufregung. Hoffen wir mal, dass in der US-Stimmen-Auszählung Verschwörungstheorien solche bleiben und sich nicht als Wahrheit herausstellen. Beim letzten Link sollte man wissen, dass hier nicht Welten aufeinander prallen, sondern die beiden Grossmächte USA und China. Eine alte Weisheit von Geheimdiensten ist, beide Seiten zu hinterfragen.

Nicht nur die Schweiz, die ganze Welt ist manchmal schwer zu begreifen. Umweltschutzmässig sind extreme erste Erfolge auf der Welt zu beobachten. Die Franzosen verbieten 2020 Plastik-Watte-Stäbli um die Ohren zu reinigen und die Chinesen gar Kunststofftrinkhalme. Gewaltig solche Erfolge. Jute statt Plastik war bei uns, als ich vor 42 Jahren Nordamerika bereiste. Trumpieren um die beiden Trump und Biden heute, vielleicht ziehen sie jetzt im Pariser Abkommen nach. Klimaneutralität wollen sie gar erreichen. Im Sommer extrem heiss und im Winter saukalt. Unterstützen sie meine „Initiative für warmen Schnee“!

Nun wissen wir es, der höchste Berg ist höher. Nicht 8848, sondern 8848,86 m hoch ist der Mount Everest. Zwei cm höher wäre praktischer zum Merken. Was, sie waren auch noch nie oben, dabei wären auf dem Bild sicher noch drei Plätze in der Warteschlange frei. Nehmen sie lieber zu Hause ganz gemütlich einen Bohnenkaffee und studieren sie etwas Betriebswirtschaft. 40 Rappen teurer soll der in Gaststätten werden. Nicht das Kilo, die Tasse. Schmunzeln sie über die Kommentare. Dieses Jahr habe ich einmal über „meinen Kaffee“ geschrieben. Absolut eine Preis-Leistungs-Wucht und den getrockneten Kaffeesatz können sie vielleicht mal zum Heizen nehmen. Wenn sie anders heizen, hier noch 7 Life-Hacks über Kaffeesatz. Einige können sogar darin lesen. Ich las lieber Bücher oder hörte zu, wie Prof. Dr. Max Boemle (Link – meinen Kaffee) dozierte. Nun ist auch Prof. Dr. Silvio Borner gestorben. Der Professor, der mich aufgefordert hat, meine Diplomarbeit in einer Woche mit einer ganz andern Ausrichtung neu zu schreiben. Vorschlag für eine Fabrikreorganisation, statt Einführung von Stellenbeschreibungen bei seinem Bruder für zwei Leinenwebereien in Worb und Kleindietwil, wo die beiden im Oberaargau aufgewachsen sind.

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Heute nehme ich es eindeutig gemütlicher. Aber erstaunlich, was Mann in sechs Tagen leisten kann. Von beiden habe ich gelernt, dass man alles hinterfragen muss, das „Gspüri für Zahlen und Marketing“ einsetzen, wo immer möglich. Hier noch drei Ideenskizzen oder Hilfen über das Berechnen des Preis-Leistungs-Koeffizienten  resp. das Umrechnen von ge-Parker-ten , dessen Massstab erst bei 50 anfängt – von Beruf ist Robert Parker Rechtsanwalt – und etwas über die  schöntönenden Kristallgläser. Ich selbst geniesse nicht Säure abbauende Gläser, für Mund- und Gaumen- statt Nasentrinker eben. Der teuerste Syrah, schmeckt sicher nicht nach Chirat, kostet etwas über siebenhundert Franken – im Laden. Ich habe wesentlich mehr Freude, wenn ich einen Gewürztraminer geniessen kann. Im Dezember gekauft. Die Preisnotierung ist in Franken, nicht ein Vreneli, wobei dieser Preis in einem Top-Restaurant gerechtfertig wäre. Lacht nur über mich, ich habe schon in der ersten Hälfte der 90-iger Jahre den richtigen Riecher für Champagner gehabt. Unter den Jahrgangs-Champagnern finden sie absolute Spitzenweine. Nicht ganz billig, aber so für CHF 200 finden sie noch heute eine 100-Punkte und eine 97 Punkte Flasche. Beide zusammen für diesen Preis und diesmal echte 100 resp. 97 von 100 Punkten

Für Nasentrinker stehen die Zeiten supergut. Bald wird man Getränke in Tagen, statt Jahren mit Fassgeschmack massschneidern können. Bespoken Spirits verrät noch nicht viel. Bestellen sie vor. Geeignet auch für Whisky und kein Mais, aber in diesem Land machen sie meinen bevorzugten Whiskey. Trinken wird sogar zu Hause für manche eingeschränkt. Maximal fünf erwachsene Personen in einem Haushalt, an Weihnachten zehn. Schränken wir doch den Bundesrat auf fünf Personen ein, dann gibt es etwas weniger verschiedene Meinungen.

Das Jahr zum Ausmisten. Brockenstuben, Flohmärkte, Trödler werden überfüllt. Alles Überflüssige muss weg. Zuhause eingesperrt. Zeit ist da. Singen auf Weihnachten wird auch verboten. Einige Kinder wird es freuen – den andern fehlen.

Rägi Schöpfli

Wir singen vor dem Rägi Schöpfli in Regensdorf, drinnen ist Pianokonzert live. In dem Dorf sind andre auch eingesperrt. Hoffen wir, dass es für uns kürzer sein wird. Das Jahr der Forschung. Stoffwechsel 2.0 – die künstliche Fotosynthese macht gewaltige Fortschritte. Vitamin D, Cholecalciferol, sei gut oder Sonnenschein. Also ab in die Türkei, zu Hause den Sommer geniessen oder ab nach Südfrankreich. Da gab es auch Regen. Bis 1400 mm in drei Tagen. Den letzten habe ich miterlebt. Schlimmer als jedes Monsunende.

Ja, ein Jahr wo teilweise 1. April-Scherze verboten wurden, dafür wird die Weihnachtspoststelle in Bethlehem nicht geschlossen. Danke Ueli, für die Unterstützung. Und wer bedient? Nicht die philatelistische Abteilung. Karin, deren Chef noch einmal mein Vater war. Und es freut mich zu vernehmen, dass das Bild mit dem Postauto und den rund 65 Angestellten immer noch im Aufenthaltsraum dort hängt. Dort macht es sich besser, als bei mir zu Hause. Heuer ist das Sonderpostamt zum 65. Mal geöffnet, aber mit einem Mindestabstand und einer Maske, wie bei einem Postüberfall. Hoffen wir mit allgemeiner Versicherung, dass das Böse nicht überall ist.

Sie müssen nur die Maske aus der Tasche ziehen, weil dann die Viren quasi von alleine fliehen … damit’s dann irgendwann wie früher wird.“

Der Hintergrund auf dem von 3027 versandten Weihnachtsbrief ist der meistgesuchte Gegenstand 2020.

WC-Papier unschärfe

Nicht die Maske,  das Papier, das von Hamstern gehortet wurde … bleibt oder werdet wieder gesund, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins 2021 und macht es wie der Geier im Sturzflug, steigert das Bruttosozialprodukt.

Bleibt nicht am Alten kleben (Thomas mit dem ersten Kommentar, war Pressesprecher der Migros Aare) dreht weiter progressiv an der Welt, bleibt systemrelevant und nachhaltig.

Speziell www.libref.ch zu 150 Jahren und www.ruedmilan.ch wünsche ich das Überleben!

Dottikon ES und ER …

… nach dem gestrigen Tag, tut es gut, etwas Vernünftiges, Ausgewogenes zu lesen.

Er, „Markus Blocher bot dem Staat an, Generika in der Schweiz zu produzieren: «Es hat niemanden wirklich interessiert»„.

In diesem Interview geht es nicht um Namen oder was die Schweiz hätte tun müssen, können, sein lassen. Lesen sie über eine gesunde betriebswirtschaftliche Einstellung eines Unternehmers.

Spannend, vor 6 Jahren habe ich nach der Abstimmung auf seinen Vater verwiesen. Sechs Jahre, die viele beschäftigte, aber eigentlich noch nichts gelaufen ist. Blocher oder Ems Chemie, ein Name, der ab und zu mal bei mir auftaucht. Renzo und Andreas schmunzeln jetzt vielleicht.

KVI … Konzernverantwortungsinitiative

Nächsten Sonntag gibt es auf SRF1 keine Hitparade … aber hoffentlich einen Hit. JA zur KVI, der Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt».

Eigentlich traurig, mit was für Falschinformationen der Bundesrat arbeitet. Nicht das erste Mal in der Schweizer Abstimmungsgeschichte, aber diesmal mit massiver Desinformation.

Der wohl interessanteste Artikel dazu ist in der Schweizer Illustrierten zu finden. „Dick Marty wirft Bundesrat Trump-Methoden vor.“ Einiges war schon im Finanzblog zu lesen … aus anderer Quelle. Sie können ja auch unter Youtube anhören, was an der Medienkonferenz vom Bundesrat gesagt wurde … wenn sie 46 Minuten zuhören wollen. Ich staune eigentlich nur, wie viele Partei gegen die KVI übernehmen. Etwas mehr Ethik würde der Schweiz anstehen und es würde garantiert ein Zeichen auf der Welt setzen. Garantiert ein positives.

Marty oder Marti … die Kämpfer. Zumindest heute musste ich nicht gegen den Strom schwimmen. Ein Aufenthalt in der Badewanne liess mich die restliche Post lesen, die während des Türkeiaufenthaltes eintraf. Eben der Separatdruck über Dick Marty und ein Werbeeemplar der Schweizer Illustrierten. Ich habe diese Zeitschrift schon einige Monate nicht mehr durchgeblättert. Heute habe ich gar einige Artikel gelesen.

Gespaltenes Amerika auch in New Bern„. Eine Stadt der Gegensätze. 1978 im Frühjahr besucht. Schwarz-Weiss. Ja, die Zeit vergeht. Auf www.visipix.com von Hannes Keller waren bis Mitte Jahr einige digitalisierte farbige Bilder von mir aus dieser Stadt gespeichert. Nun ist die Seite nicht mehr aktiv.

Ein Duo, das Spektakel verspricht“ über Marc Hirschi und Fabian Cancellara, beide aus Ittigen BE. Über meine mitgemachten Velorennen würden die beiden schmunzeln und auch über meine Aufenthaltsdauer von ca. einem Jahr in diesem Vorort.

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Welcher ist Hirschi bei der Durchfahrt in Charbonny? Vermutlich der am Hinterrad klebende. „Im Leben angekommen“ ist Pedro Lenz. Nur den Artikel dieses Stammgastes in der SI finde ich nicht. Zufall, dass ich Pedro vor zwei Tagen erwähnt habe? Zufälle gibt es nicht. Vor etwas mehr als 22 Jahren haben Ellen und Michael Ringier auch eine Todesanzeige erhalten, mit einer Foto eines gemeinsamen „Bekannten“. Diese Foto habe ich vier Tage vor seinem Tod  auf der Terasse  des aux3amis in Schernelz aufgenommen. Einen älteren Beitrag finde ich. Jetzt thronen dort 15 Gault&Millau Punkte. Vor vier Jahren war ich das letzte Mal dort. Zeit wieder mal hinzugehen und der 22 Jahre zu gedenken. Nicht aufregen, wenn sie diese Bemerkung nicht begreifen. Einige wenige wissen, um was es geht.

Bin seit einer guten Woche mit Recep „per Du“ … und Vitamin D3

„Um Himmels Willen, während der Corona-Pandemie gehst du in die Türkei“ … einige Eindrücke aus Anatolien. Am Schluss etwas über Vitam D, spezial Colecaliciferol.

Recep heisst Respekt und den hatten wir von unserem Chauffeur. Sehr angenehmes Busfahren in der West-Türkei. Man nimmt Rücksicht, hat ja vor den andern auch Respekt. Ob die Geschwindigkeitslimiten pro Fahrzeug oder pro Achse gelten, hat keiner so recht rausgefunden. Unser Vortrittssignal 3.01 Stop, sieht hier wie „DUR“ (halt oder Moment mal) aus. Wenn keine Ampel dabei ist, muss vermutlich nicht gebremst werden. So gesehen, eher „moll“. Nur, alle halten immer nach rot ober blau leuchtenden Lichtern Ausschau.

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Oft steht „Polis“ darauf, aber hier ist Jandarma angeschrieben … als adj. für „schlau, pfiffig“. Für diesen ist es übrigens ein Parkplatzsignal. General Dynamics aus Kreuzlingen? Mowag, eher nein. Null Probleme, wenn man anständig fährt. In der Türkei mit herkömlichen Fahrzeugen. Nicht unbedingt mit Cobra. Normale Schützenpanzer sieht man in der Schweiz sogar häufiger. Recep ist ein bekannter Vorname und den meisten hier kommen Fussball-Spieler in den Sinn. Andere scheint man und frau in dieser Gegend nicht zu kennen.

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Verwechslungen sind ausgeschlossen. Die türkischen Frauen geniessen es vermutlich, dass sie nur die Covid-Maske anziehen müssen. Ihre meist schönen Augen sind voll ersichtlich. Die türkischen Männer sind da schon nicht mehr voll auf Schutz eingestellt und die vielen russischen Touristen scheinen die Masken gar nicht zu kennen. Rund 90 Franken Busse wäre in einem Hotel fällig – aber kein einziger hält Kontrolle.

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Der Gott der Meere, der griechische Poseidon oder der römische Neptun hält anderorts strickt Kontrolle. Mich erinnert dieser ältere Herr mit der Mistgabel eher an Maserati aus Modena. Falls sie auf einem Markt einmal echt reife Früchte und reifes Top-Gemüse kaufen wollen, gehen sie eher auf den Samstagmarkt dort. In der Türkei ist es wie in Zentraleuropa. Alles erst auf dem Weg zur Reifung … aber viel günstiger zum Transportieren. Falls sie hier einmal eine gelbe Frucht sehen, die formmässig sicher nicht an eine Zitrone erinnert, ist es eine Orange. Aber Früchte gibt es in Hülle und Fülle. Selten sogar in Plastik.

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Russen gibt es hier auch in Hülle und Fülle und die schlagen zu. Versuchen sehrwahrscheinlich den Weltrekord im Tellerauftürmen zu schlagen. Aber fertig essen, das kennen die nicht. Hier lernt man die verschiedenen Weltanschauungen zu kennen, oder zu vertiefen. Keine Ahnung, wie sich Covid hier in Zukunft verhält. Hoffentlich bleibt es tief. Dabei hat dieses Land mit Pandemien geschichtliche Erfahrung. Die Malaria wurde hier vor allem durch Feigen verbreitet. Feuchtgebiete mit vielen Feigen die herabfallen und von Mücken befallen werden. Auch heute noch gilt, nie eine Feige vom Boden auflesen und geniessen.

Wir schauen uns auch ein Weltwunder an. Artemis in Ephesos, unter anderem auch die Göttin der Geburt. Allzu viel ist nicht mehr erhalten.

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Grob gesagt 15 kleinere Säulenelemente die aufeinandergetürmt sind. Touristen – praktisch keine. Die Gänse sind fast interessanter.

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Rund 100 Gänse hat unser Fahrer vertrieben. Nein, nicht Recep, der Ballonfahrer in Pamukkale, der sein Gefährt in den kleinen See aufsetzt und eine „Zwischenlandung“ einleitet. Im Hintergrund fährt auch keiner Ski, Sulzschnee fahrbar … nein, alles nur Kalkstein und Wasserpfützen. Sintertherassen … einen kleineren Sinterhang gibt es auch in Schmiedrued … in meinem Garten. Das ist echt kein Witz. Nur hat es dort kein warmes Wasser.

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Wenn sie die Sitzplätze eines antiken Theaters zählen und mit durchschnittlich 8 multiplizieren, erhalten sie die ungefähre Einwohnerzahl der damaligen Ortschaft.

Stellen sie sich ein Leben ohne TV, ohne Handy vor. Nicht mal ein Radio. Und plötzlich schreit einer. Ich will ihm zu Hilfe eilen. Fehlalarm, es ist die Ferienvertretung des Imans, der über die Lautsprecher des Minaretts zu hören war. Wunderschönes Gespräch mit ihm und wir verweilen rund eine Viertelstunde in der Moschee.

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Er ist begeistert, als ich ihm erzähle, dass der Vater meines Freundes der erste Iman in der Schweiz war. Yahya, diese Moschee hier gab uns viel Kraft, wir konnten Energie tanken. Einige Meter weiter kaufte ich einen tirbuson. Hier noch das versprochene Bild, der beiden Damen, die uns bedienten. Und das nächste Mal, werden wir hier Wein probieren. Bin überzeugt, dass der besser ist, als einige Meter weiter im Dorf hinauf. Die beiden hier sind machen einen super Eindruck. Schade, dass wir sie nach der Touristen-Weindegu kennen lernten.

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Das Bild geht dann weiter nach Sirince, wo alle den Weltuntergang gut überstanden haben. Schönes Dorf und die Wein- und Olivenöl-Degustation war ein Erlebnis. Im Nachhinein muss ich sogar meine Erinnerungen an meinen selbst hergestellten Pinot Noir korrigieren. Der war fast ein Genuss. Jemand hat vorgeschlagen, den Weissen hier zum Fenster reinigen zu verwenden. Andere Länder, andere Sitten. Nein, denn ich habe in der Türkei schon sehr guten Wein getrunken. Aber die hier waren eindeutig auf Touristenabriss aus. Total überrissene Preise und das schöne Wein-Carnozette war nicht für uns bestimmt. Das Olivenöl ist zwar fein, aber von pfeffrigen Noten spürt man rein gar nichts. Und sollten sie jemals ganz frisches „kalt“ gepresstes Olivenöl degustieren können, passen sie auf Verbrennungen auf – kalt gepresst ist sozusagen nicht definiert. Bei Olivenöl in etwas bis 60 Grad. Nur? Vor oder während der Pressung, wo durch den Druck die Temperatur stark ansteigen kann. Eigentlich nur ein Werbe-ver-sprechen.

Die Leute hier leiden unter der Corona-Krise. Die Touristenströme sind total eingebrochen und damit auch die Verkäufe an die Touristen. Hartnäckige Verkäufer sind die Türken und nun brauchen sie Liquidität. Für eine wunderschöne Lederjacke wollten sie nur noch einen Sechstel, des angeschriebenen Preises. Die Produktionskosten in Bursa und die Verkaufskosten dürften dennoch gedeckt bleiben. Übrigens, die grosse Firma hat als erstes Auslandgeschäft, Lederuniformen für die Hamburger Polizei geliefert. Die Lira wird immer billiger – Einkäuferzeit, aber keiner will investieren. Die Nationalbank in der Schweiz hat andere Probleme. Die SNB will weiter an Kriegen verdienen. Es gibt echt kein traurigeres Land auf der Welt, welches nicht zu den Grossmächten zählt, das pro Kopf der Bevölkerung mehr am Krieg verdienen will als die Schweiz. Und alles immer unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit, der Unaufgedecktheit. Wenn ich im Ausland mit ethisch denkenden Menschen diskutiere, muss ich mich heute schämen, Schweizer zu sein. Hoffentlich kriegt die SNB am 29.11.2020 den Zahltag heimgezahlt. Neu für Sie? Dann lesen sie zu wenig im Finanzblog, geschweige denn auf libref.ch. Wir Schweizer haben immer schon am Krieg mitverdient. Söldner usw., usf., udg., etc.

Ja, vielleicht sollte man einigen den Zapfhan zudrehen, den Robinet. Allenfalls macht dies in Zukunft der Joseph Robinette Jr. Sie kennen den Wasserhahn nicht? Hoffentlich hat Biden nichts mit der französischen Mehrzahl von Bide zu tun. Zumindest berücksichtigen die Amerikaner den Wunsch, den ich vor 5 Jahren geäussert haben … sie trumpierten sich.

Und was beschäftigt die Welt in dieser Zeit. Izmir, liegt rund 50 km Luftlinie von einem tollen Hotel entfernt, wo wir zwei Tage übernachteten.

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Das Erdbeben hat auch hier Auswirkungen. Der Verputz ist gerissen. Die Gebäude hier sind sehr stabil gebaut. Energie in der Türkei ist auch ein Thema. Da gäbe es fast unendlich Flächen um Sonnenenergie zu verwerten. Aber man denkt eher an Erdgas, an Fracking, Gas de Schiste. CS und UBS wird das sicher freuen.

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Schmunzeln musste ich auch über den Artikel „Corona am Frühstücksbuffet„. Je nach Hotel, Region schlimmer oder besser. Und über die Tatsache, wie sich die Schweiz verhält muss man eher Weinen, denn Schmunzeln. Viele verschwenden nur die Zeit und was der Bundesrat heute zu sagen hat, heisst eigentlich, dass er gar nichts zu sagen hat. Mit einem jahrelangen Schiffskoch, Bankkoch haben wir heute lange diskutiert ein anderer Koch soll einfach schweigen. Und immer wieder die Zahlen: „Wir haben jetzt so viele neu Angesteckte!“ Das ist etwa so, wie wenn sie sagen, sie hätten in der letzten Woche nur dreimal tanken müssen und nicht erwähnen, wie viele km sie gefahren sind. Vergleiche fehlen immer noch.

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Nehmt es geruhsam, die heutige Zeit vergeht auch einmal. Und wir geniessen leider nur noch einige Tage die West-Türkei im Limak Atlantis.

Mit Vitamin D3 schlage ich mich Venture Capital mässig seit rund 20 Jahren „herum“. Speziall, das vom Menschen benötigte Cholecalciverol. Ich übernehme keine Verantwortung, ob ich das Wort richtig geschrieben habe, geschweige denn wie es aufgebaut ist und genau wirkt. Dazu kann ich ihnen aber gerne einige Spezialisten vermitteln. Ist das Ganze noch nicht verwirrlich genug, dann lesen sie doch noch über Calcitriol. Über Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel wird viel geschrieben. Wahr, nicht wahr? Bis vor kurzem galt eigentlich „Erschlagen sie ihren Arzt und Apotheker“. Es gab immer schon Ausnahmen, die auf Vitamin D3 und Omega-3 aufmerksam machten.

Lesen sie, wie man Corona den Giftzahn ziehen kann. Die alten bekannten Verschwörungstheoretiker haben meistens im Mittelmeerraum gelebt … und heute glaubt jeder an sie. Die Welt ist rund, nicht im Mittelpunkt des Sonnensystems … vielleicht liegt es auch am Sonnenschein, wobei es nicht direkte Strahlung sein muss. Und ich vermute, dass Fisch nicht nach Fisch stinkt, sondern nach Omega-3. Fisch stinkt bekanntlich zwei mal. Wenn er aus dem Meer kommt und ganz frisch ist und wenn er eindeutig zu alt ist. Wieso stinkt dann oft  pflanzliches Omega-3 nach Fisch?

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Vitamin C soll man auch nehmen. Ob die mehr schlecht als recht reifen Citrusfrüchte hier schon oder noch Vitamin C enthalten, scheint mir fraglich. Petersilie scheint gehaltvoller zu sein … und schmeckt gut. Vitamin C kann man problemlos chemisch herstellen und wenn erstaunt es, dass der Fruchtsaft hier vermutlich nicht einmal in der Nähe einer Frucht gestanden ist. Ascorbinsäure resp. das VitaminC ist darin und vieles Andere. Nur kein Fruchtsaft. Nicht synthetisches Vitamin D3 wird meines Wissens nur an einem einzigen Ort auf der Welt verschiedenen Produkten beigesetzt. Ich war mal kaufm. Leiter dort – heute heisst das CFO.

Schön, wenn Leben in die Abwehr von Corona kommt und nicht nur die Symptombekämpfung, derweil sich unsere Behörden noch mit dem Zahlensalat herumschlagen, aber hoffentlich doch nicht kapitulieren. Statistik haben die meisten bei der Ausbildung gehasst. Aber irgendwann sollte beim Bund doch ein Funken Hoffnung aufkommen. Die Welt spottet über Trump, wo soeben verlautet, dass er mit 217 zu 290 endgültig ausgezählt wurde. Rechnen sie mal 217 / 3 *4 = 289 1/3. Ein Drittel mehr. Oder von oben gerechnet 14 Prozent mehr. Bei der Statistik ist immer wichtig, was man am Schluss aussagen will. Schlimm ist es erst, wenn die Auftraggeber nicht mehr so ganz durchschauen, was zurzeit der Fall zu sein scheint.

Und wenn wir schon beim Bund sind, schauen wir doch auf den Gegenvorschlag der KVI (Konzernverantwortungsinitiative) – und mich freut, dass in Zürich, im dortigen Westen, eine JA-Flagge hängt. So, jetzt noch etwas dem Strand nach laufen und mal die Hotels anschauen, die leider „schon aufgeben“ mussten. Bleibt gesund … tankt Sonne.

JJJJAAAA ….. Konzernverantwortung …

… fragt mich doch einer, was ich dazu denke?

Martisches 6-Eck für Blog neu

Noch Fragen? 99,…% aller Schweizer Unternehmen werden schätzungsweise auch dafür sein. Sie haben nichts zu verbergen, leiden  durch die wenigen ganz schwarzen Schafe, die unsere Gesetzeslücken international ausnützen. Rechtlich gesehen ein schwieriges Feld.

Beispiel gefällig? „«Peinlich und bedenklich»: Wie die USA zwei Schweizer Betrüger verhafteten – und die Behörden aussen vor liessen„. Vermutlich weiss auch nicht immer jeder bei den Bundesbehörden, wer jetzt wofür, geschweige denn wozu, verantwortlich wäre. Heute kamen wieder zwei Mails, wozu die Post mal gehackt wurde und die Adresse jetzt vorhanden ist. „Die Melani – Cybergötter“ scheinen  nicht durchgreifen zu können. Na immerhin, DiePost warnt jetzt beim Einloggen. Für mich stellt sich die Frage, wieso Melani dem Finanzdepartement unterstellt ist und nicht dem Wirtschaftsdepartement oder dem Justizdepartement?

Beim EJPD scheint frau resp. man im Keller ja auch auf Rückhalte zu stossen.

Echt traurig, sowas hat die Schweiz nicht nötig. Ich schreibe es gerne noch einmal: In der Schweiz wird nicht Recht studiert und betrieben, sondern vielfach Unrecht. Wer mehr dazu lesen will, soll sich bei der 150-jährigen Institution einklinken, die mal mitgeholfen hat, die Landeskirche – ein doch eher ethisches Gebilde – aufzustellen. Bei libref.ch – liberal-reformiert.

JA – das sollte eigentlich klar sein. Auch wenn es vermutlich Probleme geben könnte, wenn in Zukunft ein Fall geklärt werden muss. Dann müssten wir uns mit ausländischen Richtern zumindest absprechen.

DiePost hat ja aber noch viel die grösseren Probleme. Mehr als drei verschiedene Sachen kann man nicht mehr in ein Paket einpacken, das zu Weihnachtszeit an die lieben Ver- und Bekannten gesandt wird. Geht nicht, dank der digitalen Erfassung. DiePost hat einfach das grüne Zoll-Zettelchen digitalisiert. Früher nahm man halt zwei Zettel! Der DiePost-Sprecher Götschi meinte, man solle halt für Bonbons und Schokolade einfach Süssigkeiten hinschreiben. Absolut idiotisch … schreibt doch einfach „Geschenke“. Kognitives Denken müssen die IT-Facheute haben, hiess es heute im Radio. Was heisst das wohl, werden jetzt viele fragen.

… Kognition ist geistige Wahrnehmung. Die kognitiven Fähigkeiten des Menschen beschreiben seine Fähigkeit Signale aus der Umwelt wahrzunehmen und weiterzuverarbeiten. Das Wort ‚kognitiv‚ leitet sich aus dem lateinischem ‚cognoscere‚ ab, was mit ‚zu erkennen‚ zu übersetzen ist. Kognition findet immer und überall statt. Sie macht erst die Umwelt zu einem Teil des menschlichen Lebens und ist quasi die Schnittstelle zwischen Umwelt und Gehirn.“

„Quasi die Schnittstelle zwischen Umwelt und Gehirn … und nachdenken.“ Aus der Arbeitsgruppe Medieninformatik und Mensch-Maschine-Interaktion der LMU München. Noch so ein Beispiel von DiePost nötig. Beim Postauto löse ich ein Billet. „Du musst jetzt hinten einsteigen.“ Mache ich doch gerne. Nun sehe ich, dass der Chauffeur fast in einem Hochsicherheitstrackt ist. Total abgesperrt.

„Der Ticketkauf beim Fahrer ist zurzeit nicht möglich. Hier können Sie Ihr Ticket kaufen! SBB Mobile App, Ticketautomat, Schalter. Wir danken für Ihr Verständnis.“

Sorry, falls ich die rund zehntausend verschiedenen und sich oft widersprechenden Weisungen nicht alle kenne, ich bin angerannt. Mit der App kaufen, das ginge auch bei mir. Nur, das dauert meist länger. Ticketautomat, der hiess früher Billetautomat, das gibt es nach einem Fussmarsch von 10 Kilometern und der Schalter wäre gleich nebenan. Im Internet hätte ich das auch kaufen können, wird aber nicht erwähnt. Dazu brauche ich keine App – eine Anwendung. Nur, heute wird vieles nur noch für den Hand-Telefon-Kabinen-Anwender programmiert. Wer ist nun ein Ape?

Aber das Allerschönste, echt, wirklich, das lesen sie im K-Tipp Nr. 18 vom 28. Oktober 2020 auf den Seiten 8 und 9. Unglaublich, echt. „Notstopp wegen ein paar Mücken“ – „ÖV: Die sogenannten selbstfahrenden Busse fahren noch lange nicht alleine“. Soviel künstliche Intelligenz, dass ein Buss in Schaffhausen nicht einmal wusste, wer Vortritt hat. Eine Velofahrerin auf der Hauptstrasse oder der Bus aus der Nebenstrasse. Die Velofahrerin musste ins Spital. Übt doch vielleicht zuerst an den niedlichen alten grünen Zettelchen, das ist ungefährlicherer. In Bern können sie sogar gratis fahren, haben aber keine Garantie, dass sie bis ans Ziel kommen. Ein Kollege, der oft in Bern unterwegs ist, meint, dass er dort selbstfahrende Busse noch nie gesehen hat. Er müsste halt vielleicht mal in die Reparaturstätten gehen. Auf alle Fälle, wenn ich das nächste mal Zumi sehe, erfahre ich mehr. Sie kennen Zumi nicht. Der Beste der SVB. Am Schalter am Bärenplatz können sie ihm einen Gruss geben. Für nicht Einheimische, steigen sie am richtigen Ort aus, im Tram kündigen sie den Beerenplatz an. Die Sprecherin scheint Vegetarierin oder gar Veganerin zu sein.

Na ja, der ehemalige Postladen ist nicht alleine. Die SBB-CFF (siebe Bube bisle circa füf Fass) ist voll mit dabei: „SBB Change – Fremdwährungen bestellen – Schnelle Lieferung„, so die Anpreisung bei der Google-Werbung. Am Freitag bestellen und es wird vermutlich am Mittwoch geliefert!! Wie früher, in die Schublade greifen und ausliefern geht nicht mehr. In den sechs Tagen könnte die SBB in die Türkei fahren und umtauschen. Oder haben die Probleme mit der Lira – ja da gibt es eigentilch sieben verschiedene Lira. Bei der alten italienischen mussten wir 4 Stellen streichen, um etwa den Wert zu erhalten. Die alte türkische wurde 1:1 000 000 umgetauscht.

„Ihr seid ja verrückt, zu dieser Zeit in die Türkei zu gehen.“ Na ja, verrückt bin ich seit mehr als 65 Jahren. Dort wird es viel weniger Leute geben, als jetzt, wo ich im Raum Zürich bin. In der Schweiz sieht es zurzeit nicht so gut aus. Zum Teil lache Gesundheitspersonal über die Sicherheitsregeln. So wird mir heute erzählt. Bitte, lasst Vorsicht walten. Haltet euch an die Vorschriften!

Izmir, in der Süd-Ost-Ägäis ist schlimm, aber vermutlich werden wir nicht viel oder gar nichts davon bemerken. Die Reise wurde im Frühjahr storniert und morgen findet sie vermutlich statt. Es werden viel weniger sein, als üblich. Nur, die Menschen dort unten brauchen Devisen, müssen von etwas weiter leben können. Das Festnetz und das Mail werden halt wieder mal nicht bedient. Ich zumindest werde die Ruhe geniessen. Mit local.ch hatte ich zwei superschöne Diskussionen, wie „DasTelefon“ heute funktioniert. Das Festnetz ist digital wieder aufspürbar. Liebe ehemalig PTT, ihr solltet vielleicht mal kognitiv umdenken. UPC und Sunrise werden in Zukunft einen Teil des ehemaligen „Bundesladen“ noch stärker ummischen. Und wer es noch nicht weiss, 20Minuten ist die stärkste Medienmarke in der Schweiz und für traditionsreiche Marken auf Platz 25 – vor Coca-Cola oder Zalando.

Auf welchem Platz ist wohl die Toblerone? Kommt sie auch bei Migros ins Regal? Dabei schmeckt mir die Mahony besser – etwas weniger süss. Den billigsten Preis für eine Toblerone habe ich letzten Monat in Süddeutschland gefunden. 85 Euro-Cents für einen Riegel. In drei Geschmacksrichtungen. „Wir wollen das beste Sortiment zum besten Preis.“  „Unser Ziel ist klar: Es soll keinen Grund mehr geben, zum Discounter zu gehen.“ … nur noch ins Ausland. Einiges sollten wir in der Schweiz überdenken!

Zurzeit müssen auch die Amerikaner, genau genommen diejenigen aus der USA, einiges überdenken. „Es gibt Dinge, da bin ich mit Trump einig„, sagt Arnold Schwarzenegger in einem Interview. Er lebt zwar heute noch in der Republik und nicht der „Demokratie“, meint zwar, warum Umweltschutz ein Thema der Linken sei? Haben sie das nicht auch schon einige Male im Finanzblog gelesen? „Aber die Politiker in Washington vegetieren ja nur so vor sich hin.“ „Als ich Ende der 60er-Jahre nach Kalifornien kam, lebten hier 18 Millionen Menschen. Jetzt sind es 40.“ Und noch ein Mensch mehr. „Zum ersten Mal wurde mir für etwas gratuliert, mit dem ich überhaupt nichts zu tun hatte.“ Er wurde Grossvater. Dann allen viel Glück und gute Gesundheit.

CONTI – Zentraleuropäisches Sibirien – die quarantierte Garantäne

Kann eigentlich ein Hund auch das Corona-Virus übertragen? Diese hielten sich in den vergangenen Wochen nicht an die vorgeschriebenen unterschiedlichen Mindestabstände. Hier einiges, was auf einer Reise nach Frankreichs Süden aufgefallen ist.

Hochverseucht, wie ich jetzt nach den neusten Regelungen sein könnte, warne ich jeden, mich nächste Woche zu besuchen.

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Ich müsste sie an der Türe mit meiner neuesten Maske auf CONTI aufmerksam machen. Diese Maske wurde schon in Venedig getragen und nun hängt sie griffbereit vor den „Welten“ von Dr. Maria Gertrud Meister Röttinger. Mit der Virus-Maske ist zumindest gemeinsam, dass die Aufhänger oft ausreissen. Für Gerti und mich bedeutet der phonetische Ausdruck Conti eigentlich nur eins: die Konti oder genauer, die Konten. Ganze Welten haben wir in den letzten drei Wochen nicht bereist, nur auf unserem Kontinent die Schweiz und Frankreich.

Continental! Da verwendet man doch auch den Namen „Conti„. Genau, Conti ist einer der eindrücklichsten Bier-Kartons, den ich je gesehen habe. Der Einzelnachweiss bei der Wikipedia gefällt mir – Braunschweigheute schweigt. Aber auch den finden wir. Ein nachgestellter Container. Und wo liegt Braunschweig? Zwischen den Nachbarstädten Wolfsburg und Hannover … Sitz der Continental-International, dem ehemaligen „Gummiball“. Eines der grössten Ballungszentren der europäischen Automobil-Industrie.

Ob ich auf Conti-Reifen fahre, müsste ich nachschauen. Beim rumkurven waren wir garantiert im Hochrevier von Michelin. Wenn sie gerne auf Nebenstrassen unterwegs sind, dann geniessen sie die digitalen Karten von  Michelin. Und wieso werden wir im Aargau auf CONTI verwiesen. Weil der ganze Süden von Frankreich seit einiger Zeit ein Hochrisiko wegen Covid19 für uns Schweizer ist. Politisch gesehen wissen nicht mal alle Franzosen, was die Provence- Alpes-Côte d’Azur und l’Occitanie genau sind. Seit 2016 ist mehr Klarheit mit den Verwaltungsregionen – 13 in Europa.

In vielen Publikationen werden  grosse Gebiete der Provinz Gard zur Provence gerechnet. Und keiner hat sich je gewehrt. Dabei ist die Aufteilung seit der Französischen Revolution gleich geblieben. Nur das Vivarais machte damals eine Ausnahme. Eigentlich ganz einfach zu merken. Die Provence ist immer rechts der Rhone, meist der alten Rhone. Nur ganz bei der Mündung ist die Grenze rund 10 km nach Westen verschoben. Der Pont-du-Gard gehört, wie in der Wikipedia nicht überall richtig erklärt wird, eindeutig zum Gard. Okzitanien ist eh für viele Neuland. Früher das Languedoc-Roussillon (kurz LR) und die  Pyrenäen-Departemente, die Midi-Pyrénées. Ein Gebiet, das einige hundert Kilometer luftlinienmässig misst und wir geniessen nicht einmal 2,5 km entfernt zu einer noch jetzt konfliktfreien Region die Ferien. In einem „Grenzrestaurant“ meint der Wirt, er sei auch gefährlich, denn er kam eben in diesem Saint-Ambroix auf die Welt. Alle fünf Personen im Restaurant lachen.

Zurück in den Süden. 2 1/2-mal so gross wie die Schweiz und nur rund drei Millionen Einwohner mehr. Aber in einigen Städten gibt es Probleme mit Covid19. Die ECDC scheint die Auswahl zu machen. Also sicherheitshalber in Läden etc. die Maske anziehen und den Mindestabstand einhalten. Der variiert in etwa zwischen einem und zwei Metern. Und falls sie mal die Maske zu spät anziehen, gibt es meist ältere, ängstliche Leute, die mir vorkommen, wie sie den Schützengraben aufsuchen würden. Viele ziehen sich zurück und es kommt zu keinem persönlichen Treffen. Man ist vorsichtig, eher zwei Kilometer Distanz. Nur die Hunde halten sich nicht an Distanzen. Wissen sie, wie das Corona Virus aussieht? Wissen sie, wie eine Schiffsmine aussieht? Wovon hat die Mehrheit mehr Respekt? Abstand einhalten ist garantiert bei beiden von Vorteil.

Wir lernen einen neuen Nachbarn kennen. Sie brauen Bier für den Hausgebrauch. Kennen wir doch. Bier hilft auch im gefährlichen Okzitanien (franz.) nicht gegen das Corona-Virus. Auch nicht Wein, aus dem weltgrössten Anbaugebiet. Es sei denn, beides wird hochgradig gebrannt. Ein Desinfektionsmittel riecht eindeutig nach Kirsch. Made in Switzerland.

Mit den Nachbarn kommen wir auch auf Flugzeuge zu sprechen. Gestern kam ein Kondensstreifen aus Richtung Toulouse und bog kurz vor unserer mittelalterlichen Stadt in der militärischen Flugzone nach Norden ab. Ohne Lärm, ohne dass wir – der Nachbar auch – ein Flugzeug sahen. Das kennen wir ja auch schon. Und urplötzlich war gar nichts mehr zu sehen. Kein Kondensstreifen, kein Flugzeug und auch kein Lärm zu hören. Das einzige Flugzeug war 22 km entfernt von Montpellier Richtung Norden unterwegs. Auf der normalen Flugstrasse wie im App meiner Begleiterin sichtbar. Drei Personen haben nun dieses Flugmanöver beobachtet. Für mich gibt es nur eine einzige taugliche Erklärung. Wie das letzte Mal schon geschrieben, ein Tarnkappenflugzeug über Frankreich. Vermutlich haben die Franzosen nun ein Radar zur Verfügung, das solche Flugzeuge und allenfalls sogar amerikanische erfassen kann, ohne dass der Kondensstreifen zeigt, wo das Flugzeug ist. Die Frage bleibt offen, ob das ein französisches oder gar ein US-Militär-Flugzeug war. Es könnte natürlich auch die fast geheime Tarndrohne sein.

Die Welt hier unten scheint zum Teil menschenleer zu sein. Nur bei schönen Wetter und wenn es mal etwas wärmer ist, herrscht Grossandrang beim Gemüsemarkt oder am Freitag-Abend und erst am Samstag in den Einkaufsläden. Also, diese Zeiten meiden. Nicht der Viren wegen, eher der Schlangen, die sich vor den Kassen bilden. Sonst herrscht zum Herbstanfang eher Winterstimmung und in der Schweiz drohen sie gar mit sibirischen Temperaturen. Kurz zuvor herrschten hier noch Temperaturen von über 40 Grad. Viele Menschen nutzen die Zeit, die sie jetzt zu Hause verbringen um die Wohnung, das Haus aufzuräumen. Es gab noch nie so viele Flohmärkte, wo jeder seine Wahre feilbieten kann, wie jetzt. Alles landet da, sogar solches, das ich als Müll entsorgen würde. Aber schön getrennt natürlich. Die Preiskultur ist faszinierend. Es gibt die professionellen Händler, die vielleicht mal die Neupreise von Lidl und Aldi studieren sollten oder dann gibt es tatsächlich noch Menschen, die für Schund viel zu viel zahlen.

Dann gibt es die andern, die wollen einfach mal Zeugs loswerden, das ihnen nichts (mehr) wert ist oder allenfalls auf einen Zusatzverdienst angewiesen sind. Ein Paradies für Vinyl-Sammler, die ihre Plattensammlung vergrössern möchten. Man merkt es, dass die sammelnden Engländer, Deutschen und Holländer fehlen.

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In Frankreich trinkt man auch Wasser. 1963 hat Hans Erni zumindest das Poster für Evian geschaffen. Mein Fund ist auf eine Metalltafel gedruckt. Das Bild ist zurzeit entstanden, als der Schweizerische Hebammenkongress in Lausanne stattfand. Meine Mutter hat den  mitorganisiert. Als kleiner Junge durfte ich mit auf Evian. Rekognoszieren, das war für die Hebamme. Der Rest der Familie wurde durch die Evian-Mineralwasser geführt. Damals noch kein Danone-Unternehmen und die kleinste Evian-Flasche mit einem Fingerhut, zwei Fadenspulen und einigen Nähnadeln (ungefähr 7,5 cm) ging anfangs dieser Reise an meine Cousine in La-Chaux-de-Fonds – sie sammelt leidenschaftlich Fingerhüte. Ein seltenes Ding, einmal im Netz zu finden. Und wer denkt schon daran, eine Foto von sowas zu machen. Das Evian Metall-Poster hat seinen Platz neben der Kultflasche 2002 gefunden.

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Da hat noch jemand ein altes Vélosolex ausgegraben. Es scheint sich keiner dafür zu interessieren.

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Nu bleu … bei diesem Guache-Litho von Henri Matisse ist das Druckjahr eigentlich von Interesse. Oder für mich nach dem Kauf, der Anblick. Fünf Teile im Original mit der Schere geschnitten.

So ab und zu schlägt man sich mit industriellen Problemen herum. Staubsaugersäcke. Wenn sie nie nach einer Nr. gesucht haben, die im Laden nicht mehr vorrätig ist, wissen sie gar nicht um deren Vielfalt. Das wäre ein Sammelgebiet. Zig Staubsaugermarken und hunderte von verschiedenen Staubsäcken. Hier geht es nur ums Geldverdienen. Mit Nähmaschinennadeln scheint kein Geld zu machen sein. Alle herkömmlichen Hersteller scheinen mit einem Standard-Typ zu arbeiten, die sich durch das Garn und die zu verarbeitenden Stoffe unterscheiden.

Geld verdienen ist auch bei der Gesundheit vom BAG behördlich erlaubt. Laborkosten dürfen ins fast Unermessliche gesteigert werden. Wenn es nicht amtlich abgesegnet wäre, würde man das kriminell nennen. Nur ein Beispiel. Einige Minuten bei einer ambulanten Behandlung nach Mitternacht entlassen, bringt CHF 50.- ein. Das wird vermutlich nicht nur im Conti-Kanton absichtlich so gesteuert. Und das Schönste. Vor lauter Administration in den Spitälern werden Informationen nicht in die Administration weitergeleitet. Unnützes Papier, wovon schon Kopien vorhanden sind, gehen an den falschen Arzt … und der Kunde bezahlt.

Etwas mehr gesunder Menschenverstand wäre bei den Web-Seiten des BAG angebracht. Suchen sie mal, wie man sich für die Quarantäne anmelden muss. Und ums Himmel Willen, schreiben sie ja nicht Garantäne. Es reicht schon, wenn sie nicht wie Normalsterbliche die korrekte Schreibweise Quarantänemeldung als Suchbegriff eingeben. Ihre Suche ergibt keine Treffer. Quarantäne Meldung führt dann immerhin zu 8 Resultaten. Es wäre eigentlich kein Problem, jedem der einreist mit der Roming-Meldung aufs Handy mitzuteilen, wo er sich weiter informieren kann, soll. Aber wenn sie denken, dass sie stattdessen die Roming-Meldung eines Anbieters, die sie nur bei der Ausfahrt erhalten, auf einem Compi hilft, der irrt. Das sind für viele heute zwei Welten. Hier mal die wichtigsten Seiten:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#1759131064

Wer sich ein fast 50 Jahre mit IT, damals noch EDV (eh du Vröhliche) beschäftigt hat, muss mit der Suche und den URL’s mindestens Schmunzeln. Ich kenne viele, die beim Lesen einen Lachkrampf abhalten werden. Dann gehts bei den Aargauern schmunzelnd weiter:

https://www.ag.ch/de/themen_1/coronavirus_2/informationen_fuer_reiserueckkehrende/meldung_rueckreise_risikoland/meldung_rueckreise_risikoland_1.jsp

Die „Postleitzahl PLZ (maximal erlaubte Zeichen: 4)“. Wow, soviel Wissen. Aber dann klemmt es total. „Bitte Wohnort auswählen“. Wenn du denkst, schön, jetzt kannst du zwischen Schmiedrued und Walde auswählen – man könnte ja einige Buchstaben einsparen – der irrt. S eingeben und dann alle Ortschaften, die mit S beginnen, durchscrollen. Ein echter Wadenbeisser, den wir Tester schon vor 40 Jahren beanstandet hätten.

Bei den Einreisebemerkungen schreibe ich: „Um die Quarantäne einzuhalten, scheint mir mein grosses Haus ideal zu sein und ganz am Rand der l’Occitanie habe ich mich noch mit genügend Lebensmitteln eingedeckt. Für andere wird die Quarantänezeit einschränkender sein. Unter www.finanzblog.ch …“ – das sind genau 250 Zeichen, am Schluss musste ich halt den Satz abbrechen und .com auf .ch ändern. Fast wie die quarantierte Garantäne. Na ja, weiter unten kann man noch einmal Bemerkungen anbringen. Ich liebe digitale Formulare, die für den Ersteller absolut logisch sind, aber bei unseren Schlusstest immer mit Korrekturvorgaben versehen worden wären. Schön aussehende Steinzeit. Für den Nutzer eher eine Zumutung. Und jeder Kanton macht das selbst. Der Nachbarkanton hätte eine saubere Vorlage. Die Meldung dort wird quittiert und gleich mitgeteilt, was etwa unter CONTI zu lesen ist. Übrigens, die Quarantäne Meldung (ja kein Bindestrich) muss digital erfolgen. Es gibt immer noch recht viele Leute, die das nicht können. IT-mässig ist die Schweiz heute ein echtes Entwicklungsland, eine richtige Bananrepublik. Hübsch aussehen reicht.

Tonnenweise sollte man heute solche mühsamen Programm-Verantwortliche nach Sibirien schicken. Aber sie werden bei uns bleiben, denn von der Erwärmung spüren wir zurzeit wenig. Also nicht gleich bei jedem Schnupfen ausflippen.

Echt, in Frankreich gibt es auch Probleme, die sie nicht lösen. Können? Eher wollen, wie mir einer sagt, der mal in der entsprechenden Einheit gearbeitet hat. Faulheit sei zu wenig gesagt.

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Hier ist ein Abwasserrohr nach rund 15 Jahren beim Übergang heruntergerutsch und am oberen Ende ist echt die „Scheisse“ rausgeflossen. Vor einem Jahr gemeldet. Im Juni wurde der Fall noch einmal aufgerollt. Das Bachbett wurde in den vergangenen Jahren von der Gemeinde nicht mehr unterhalten und durch das Wasser wurde rund ein Meter Erdreich abgebaut. Dadurch sanken alle Rohrfundamente und es tropft weiter an mindestens drei Stellen über rund 100 Meter. Das ist eine Gesundheitsgefährdung der etwas anderen Art und zieht Mücken an. Es gab vor wenigen Jahren ein ähnliches Problem grösseren Ausmasses und dazu brauchten sie zwei Jahre, um behelfsmässig zu reparieren.

Vielleicht nimmt die örtliche Behörde an, dass es hier ja eigentlich trocken ist und selten ein Hochwasser kommt. Nur, als wir hier unten waren, hat es einmal geregnet. In den vergangenen 65 Jahren habe ich nie erlebt, dass in so kurzer Zeit so viel Regen kam. 50 km entfernt, beim Mont Aigoual, der Wetterküche von Frankreich, kamen über diese wenigen Tage über 1300 mm, je nach Meldung bis 1400 mm, Wasser vom Himmel. Das ist mehr als der Durchschnitt im Schweizer Mittelland pro Jahr. Zürich-Fluntern kommt auf gut einen Meter pro Jahr.

In der heutigen Zeit läuft in der Schweiz ganz Vieles mehr als nur leicht krumm und dazu braucht es einige, die aufmotzen. Tröstet euch keinesfalls mit dem Spruch des amerikanischen Präsidenten – „fürchtet das Virus nicht„, vielleicht trumpiert er sich. Und das in einem Land, das einen neuen Boss sucht.

Bleibt gesund oder erholt euch möglichst schnell und bevor alle Angst bekommen, lest auf Infosperber, dem Internetauftritt meines Namensvetters, der mit seinen Autoren sieht, was andere nicht sehen:

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (1)

Urs P. Gasche / 10. Okt 2020 – Statt sachlich einzuordnen wird dramatisiert. Das verspielt Vertrauen in Behörden und Experten und nährt Verschwörungsphantasien.“

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (2)

Urs P. Gasche / 11. Okt 2020 – Statt sachlich einzuordnen, wird dramatisiert. Das verspielt Vertrauen in Behörden und Experten und nährt Verschwörungsphantasien.“

Statistik ist nicht ganz einfach. Wenn es beim ersten Mal nicht verstanden wird, machen sie es nicht, wie ich früher mal mit meinem Statistiklehrbuch. Bücher waren stabilier als PC’s oder Handys.

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (3)

Urs P. Gasche / 12. Okt 2020 – Die Pandemie sei faktisch vorbei, sagen zwei Experten: «Doch die gängigen Testverfahren bringen das Virus nie zum Verschwinden.»“

„Aufgrund der stark steigenden Zahlen soll die höchste Corona-Warnstufe ab Dienstag auch in den Grossstädten Toulouse und Montpellier gelten. Diese Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Schwelle von 250 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner innert sieben Tagen überschritten wird und wenn 30 Prozent der Intensivbetten in einer Region belegt sind.“

Sind „Neuinfektionen“ nun Spitaleintritte oder positive Testresultate und wie verhalten sich die Testzahlen mit diesen Resultaten und wie sehen die Todesraten aus? Wobei letztere meist verzögert reagieren.

Und noch eine Überlegungen zu den Kosten und der Verhältnismässigkeit:

„Covid-19: Alle wollen testen und getestet werden. Wozu?

Pietro Vernazza / 09. Okt 2020 – Die Strategie, Infizierte und Kontaktpersonen zu erfassen und während der Ansteckungszeit zu isolieren, geht vielleicht nicht auf.“

Und noch einige Bemerkungen von Peach Weber über einen Glarner, dem Land der Sabzago-Hersteller, der eigentlich Zürcher ist und anderes.

 

Jemand meldet sich per Telefon. „Ich weiss, wie man beim BAG die entsprechende Seite findet.“ Na ja, hab ich schon lange rausgefunden. Wir diskutieren noch eine Zeitlang und ich finde dann mit der Systemsuche (nicht der BAG-Suchmaschine) ein Stichwort „Quarantäne“. Versteckt im 10. Tweets. Gefunden? Die BAG-Seite hat noch zwei Scrollbereiche eingebaut – rechts oben „Medienmitteilungen“ und darunter die „Tweets“. Spieltrieb pur, statt brauchbare Darstellung. Und das allerhöchste für ein Bundesamt ist die Datensicherheit. Absoluter Horror. Wenn sie das Wort „Quarantäne“ gefunden haben, dann klicken sie mal darauf. Wo landen sie? Tatsächlich auf Twitter. Ist das nicht die Organisation, die fast mehr über Besucher geschweige denn Benützer weiss, als sie selbst und im Hintergrund immer alles abfrägt. Aber das Schöne, über Twitter finden sie die gesuchte BAG-Seite am schnellsten. Und die Amerikaner wissen, wer sich in einem Gebiet aufgehalten hat, das nach einer Quarantäne verlangt. Falls es sie interessiert, vor 17 Minuten hat der real Donald Trump das letzte Mal gezwitschert.

 

Nur „Zu-Fälle“ … gelesen, erlebt in Frankreich

Selten so über DiePost und die Software des Bundes gelacht.

Gestern habe ich über die Cybergötter vom Bundeshaus geschrieben, deren Aufgabe es eigentlich wäre, uns Schweizer und diejenigen, die bei uns leben zu beschützen. Und was machen die, sie verkaufen den Finanzbloger für dumm! Zugegeben, ich sollte noch viel mehr wissen. Aber lesen sie selbst, was wir gestern bei der Tour de France mit voller Freude von 20Minuten zur Kenntnis genommen haben:

„Post schlägt Alarm: «Es grassiert eine Phishing-Welle»

Und was schreibt der Mediensprecher von DiePost!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Dass die E-Mail-Adresse der Leserreporterin möglicherweise wegen eines Datenlecks geklaut worden sei, dementiert Goetschi: «Wir haben keinerlei Hinweise, dass Kundendaten abgezogen worden sind.» Dass A. die Phishing-Mail kurz nach Aufgabe eines Pakets erhalten hat, sei «Zufall».

Horror, was die den Medien melden und das Allerschlimmste, die glauben auch noch an diesen Wahnsinn, den sie da erzählen. Man soll sich bei DiePost melden!!!!!!!!!!! Mail wäre praktisch, wenn es dringend geht und ein Pishing-Verdacht, der sich als Pishing-Welle herausstellt. Da eilt die Zeit. Was hat DiePost anzubieten … Chat, Gebärdensprache und eine Telefonnummer, die keiner bedient. Früher wurden sie von „diesem Laden“ aus Vietnam bedient. Sorry, das ist keine Ironie, echte Wahrheit.

Von Kundendaten abziehen hat kein Mensch geschrieben … aber die kopieren die Mails und zwar sekundengenau.

Vietnam wurde schon einmal erwähnt. Letztes Jahr im Weihnachtsbrief … heuer dürfte er wirklich interessant werden. Einer wurde 2019 erwähnt und ich möchte ein ganz herzliches Dankeschön an alle richten, die beim Bund oder den erweiterten Bundesbetrieben saubere Arbeit leisten. Diesen Frauen und Männern und denen dazwischen gilt mein herzliches Dankeschön. Es gibt sie zu Hauff, aber sie werden durch den „Mist“, den z.B. ein PR-Mensch von oben verordnet erhält und kommentieren muss, unter Druck gesetzt. Ich kenne PR, Finanzen, PTT (wie sie damals hiess) und den Bund aus eigener Erfahrung. War hochinteressant, möchte es nicht missen. Aber Einiges hat sich in der Zwischenzeit geändert.

Das Gedicht von Beat Jäggi ans Postamt Bern-Bümpliz – das Original befindet sich bei mir zu Hause – möchte ich allen vernünftig arbeitenden und mitdenkenden Angestellten des erweiterten Bundesapparates widmen. Merci, ohne euch wäre einiges mühsamer … vielleicht nicht so lachhaft, wie die Aussagen von Leuten, die nur an Zufall glauben. Vielleicht sind die halt zufälligerweise unfähig, eindeutig fehl am Platz. Werden von den Steuern bezahlt. Ein Bekannter hat mir vor kurzem erklärt, dass sie sonst aus der Sozialrechnung bezahlt würden.

Sorry, manchmal müsste mann sich überlegen, wo man seine Lagervorräte anlegen müsste. Eine ganz spezielle Bank ist mir auf dem Weg in den Süden aufgefallen …

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… die Ragusa-Bank … der ehemalige Handelsattaché in der Schweiz wird sich auf das Mitbringsel freuen …

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… und der Zu-Fall führt uns in Charbonny zu einer Strassensperre – Tour de France. 90 Minuten Verspätung auf unsere Marschtabelle und das für ein Spektakel, dass in knapp einer Minute vorbei ist. Den kürzesten Durchgang aller Fahrer, den ich je bei der TdF erlebt habe und das sind doch einige. Superschöne Bilder, aber das Netz hat hier vermutlich noch ein 56-KB-Modem, wie vor 25 Jahren. Schaut fern …

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wir sind garantiert wieder im TV und jeder schützt sich heuer mit Maske …

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… wer sich nicht schützt und nur Zufälle verantwortlich macht, soll sich …

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… seinen Reim selbst reimen …

er kennt nicht mal das U … wie ungefähr … aber gefähr-lich …

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… beachten sie den Lastwagen … er wurde auch von der Strassensperre auf den letzten 200 Metern überrascht, aber die Sicherheit war super geregelt, wesentlich besser, als ich es selbst je bei einem mitgefahrenen Rennen erlebt habe, nur, die Luxemburger müssen dringend dazu lernen.

Melani.admin.ch scheint unfähig zu sein. Bleibt virenfrei.

In den Sortware-Abteilungen beim Bund und ehemaligen Bundesbetrieben arbeiten viel Menschen, die gerne schreiben, aber sicher nicht logisch denken, geschweige denn analysieren.

Über das Software-Debakel beim Bund brauche ich wohl nicht mehr zu schreiben. Das sollten nun alle wissen, dass hier Unsummen nutzlos verlocht wurden und weiterhin werden.

Gestern machte ich folgende Meldung an Melani, dass ich ein betrügerisches Mail erhalten habe.

ACHTUNG – den Link in diesem Mail nicht anklicken.

Geht an Melani (Cybersicherheitszentrum Schweiz) und Apotheke zur Rose. DiePost ist wie immer so total unkommunikativ, dass eine Meldung auf https://www.post.ch/de/hilfe-und-kontakt?shortcut=opp-de-pages-kontakt mir zur Zeit nicht möglich ist.

Sehr geehrte Damen und Herren
ich erhielt von der Versandapotheke zur Rose den Hinweis per Mail, dass meine Medikamente heute bei mir ankommen. Alles i.o. Danke für den Service.
Seit seit 1974 beschäftige ich mit der IT und denke, dass irgendwo ein Leck ist und dieses Mail abgefangen wurde, denn mit der genau gleichen Absendeminute erhielt ich das hier vorliegende Mail. Da ist 100%ig der Wurm drin, oder dann wurde das Paket tatsächlich aus dem Ausland gesandt. Falls das der Fall ist, hat sich DiePost wieder einmal stümperhaft verhalten. Ich hatte letzte Woche das Vergnügen, mit einem ehemaligen Kader-„Beamten“ zu sprechen. Und was ich da so hörte, könnte dies passen.

Viele Grüsse

Die Antwort von Melani:

Den Zusammenhang mit Ihrer Bestellung bei der Apotheke zur Rose halten wir für zufällig.

Derjenige, der hier antwortet, hätte ich fristlos entlassen. Der kann nicht einmal eine Meldung lesen. Der betrügerische Versuch liegt garantiert nicht bei der Apotheke zur Rose, deren Paket gestern ganz normal ankam. Das Mail wurde abgefangen, steht ja im Text. Traurig, wenn die vom Bund bezahlten Personen kein Deutsch mehr können. Phishing, wie sie in der Meldung verwenden, ist seit Jahrzehnten Hackerslam und heisst fishing, „fangen oder eben abfangen“.

Bundesmeldungen, ab Melani, BAG, etc. enthalten tonnenschweise Geschreibsel, statt eine brauchbare Übersicht, in der sich jeder schnell orientieren kann. Telefonangaben sind zwecklos. Ganz selten ist jemand erreichbar. Kollege Alibifon gibt Antwort. Mail sind bei diesen Stellen oft fahrlässig. Falls sie bei Melani das Mail mit einem Klick öffnen können, sind sie auf der unsicheren Seite, wo Amerika mithört und offiziel phisht oder sie sind ein Vollprofi. Wenn sie den „Fachkontakt“ beim Couvertsignet kopieren müssen, dann haben sie vermutlich einen brauchbaren, sicheren Webhost. Gmail und Yahoo-Mail habe ich mit meinem leider schon lange verstorbenen Freund in der Beta-Phase anschauen können. Im gleichen Jahr kam Linkedin auf den Markt. Plötzlich kannte Linkedin einen Bekannten in Boston, einer meiner Kunden aus England. Peter hat darüber geschrieben. Nahm auch Kontakt mit dem Bund auf. Alle lachten uns aus. Total schade, aber den Zeitungsartikel aus dem Jahre 2003 habe ich nicht. Peter, Meckermann wie er sich nannte, ist zumindest heute noch auf Xing mit dabei. So haben den manchmal schwierigen Kerl, doch noch einige Kollegen und Journalisten in ganz guter Erinnerung. Er hat Zeitgeschichte geschrieben, die ich ihm „gesteckt“ habe.

Gehen wir doch wieder zu Melani, die Schwarze, Dunkle, was der weibliche Vorname mit „ie“ bedeutet. Bisher habe ich drei betrügerische E-Mail erhalten, bei denen ich für DiePost CHF 1.10 bezahlen soll, damit das Paket ausgeliefert werden soll. Nicht viel. Zwei-, dreihundert Opfer, die täglich zahlen und schon ist ein schönes „Gehalt“ zusammen … vielleicht so eines, wie derjenige hat, der an Zufälle glaubt. Zu-Fall, Zufälle gibt es nicht!

Wenn die Bundesbehörde unfähig ist, den Mail-Link zu öffnen, den ich ihnen weitergeleitet habe, machen wir es halt selbst:

Betrügerische Webseite

Aber bitte, solche Links nicht ohne zu überlegen anklicken. Seid vorsichtig. Nehmt einen „Stand-alone Computer“, den gibt es in der Brockenstube zum Beispiel für zwanzig Franken … oder mit anderen Schutzmassnahmen. Am besten Finger davon lassen … die Adresse, die angeklickt wurde, lautet: https://post-suisse-ch. …

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Bleibt rundum virenfrei.

Oh happy day …

… in der Schweiz freut sich jeder, wenn es mal regnet. Aber nicht überall … drei Wochen Dürre sind hinter mir.

Heute hat es auch nur einige wenige Tropfen gegeben – das Radar wurde durch die Feuchtigkeit überlistet. Digitaliensis acutis rigorosis. Fangen wir aber dort an, wo ich letztes Mal aufgehört habe. Bei den Weinpreisen, die garantiert nichts über die Qualität aussagen! Ich habe mich überwunden, mal eine 10-Liter-Bag-in-Box zu kaufen. Degustieren konnte ich den Viognier nicht. Nur den teureren Flaschenwein … den ich auch bei mir im Keller habe. Der beste landet in Flaschen, der einfachere halt im Beutel. Umgerechnet auf die Flasche kostet er zwei Franken … und er ist besser, als was wir uns gewohnt sind, in Flaschen zu kaufen. Und der ausgebeutelte Karton hat genau im Kühlschrank Platz. Aber hinten auf den Rahmen stellen, sonst geht das Licht im Kühlschrank nicht aus.

Eigentlich hatte ich fast ein schlechtes Gewissen, denn meine Begleitung ist mit dem grössten aller „Wein-Päpste“ der Schweiz, über ihre Grossmutter und deren Cousine mit der Tochter des „Erfinders“ des Riesling-Silvaners bekannt. Zum Glück muss ich keine Erbschaftsberatungen mehr machen … denn eine Parantelenordnung, die über „10 000 Ecken“ geht, wird etwas kompliziert. Wie hiess dieser Professor? Die „Nachfolger“ versuchen nun, wegen der Temperaturanstiege, einen leichten Müller mit rund 8,5% Alkoholgehalt zu kreieren. Müller-Thurgau, so heisst er bei uns eben nicht, weil Müller es nicht wollte.

Biologie ist nicht ganz einfach zu begreifen. Der Viognier, ein starker Weisswein und der ist mit dem leicht roten Freisa aus Italien verwandt. Wenn wir nun tiefer greifen, wird es noch komplizierter. Mindestens 50 Prozent aller aktuellen Medienmitteilungen beinhalten Viren. Nicht die digital schädlichen, die Corona verursachenden. Die Frage ist, wie können wir uns dagegen wehren. Mit B-Lymphozyten oder den T-Lymphozyten, die zwar etwas langsam sind, oder Thrombozyten, Killerzellen, Makrophagen, Granulo- oder Monozyten, Esinophile oder Neutrophile oder gar Mastzellen. Ohne extremes Spezialwissen haben wir heute keine Ahnung mehr, wovon da gesprochen wird. Da können wir nur hoffen, dass uns kein Zytokinsturm überrascht. Corona-mässig wird es uns nicht leicht gemacht, mit dem Wissen mitzuhalten. Ob sich die Viren auch tiefgefroren verbreiten können? Vermutlich der Beitrag, den die wissenschaftlichen Gemüter am meisten aufschreckt. Da scheint die langanhaltende Information, dass Masken nicht schützen, fast lächerlich zu wirken. Ramses III lag mit seinen Koch-Künsten ziemlich stark auf der falschen Seite. Sogar Trump scheint sich trumpiert zu haben, aber er schwenkt vermutlich aus wahlkampftechnischen Gründen um.

Vielleicht müsste sich die Schweiz heute überlegen, wer einmal ein grosser Feind werden kann. Die kleinen Viren oder irgendeine riesengrosse Luftmacht, die uns,  total veraltet noch mit langsamen Fliegern angreift. Virenschutz wäre vermutlich angesagter … oder nur genügend Masken. Beides wäre im gleichen Departement angesiedelt. Zumindest in der Corona-Zeit habe ich noch nie so viele digitale Fehler-Anhäufungen gesehen, wie in den vergangenen Jahrzehnten. Ich entschuldige mich, dass ich das Blog mit WordPress schreibe und nicht alle Tage kontrolliere, was die wieder verbockt haben. Bilder fallen raus etc. usw. usf. Auch Bankverbindungen klappen nur noch mit dem neusten Release. Schön, wenn man drei Wochen das Digitale liegen lässt. Tut gut.

Sehr geehrte Damen und Herren

Darf ich Sie bitten, bei dieser Telefonnummer die „Marti + Partner“ (Vermögensverwaltung) zu löschen. Die Nummer ist dieselbe, wie meine Privatnummer. Das hat schon bei der Eröffnung vor 25 Jahren nicht geklappt. Der neue Name der Firma „Marti + Partner Hammrschmitte GmbH“ (in Liquidation) wurde von Ihnen auf meine Mitteilung auch nicht geändert. Es würde mich freuen, wenn Sie diesen Wunsch jetzt erledigen könnten, nachdem ich ihn schon vor gut einem Monat mitgeteilt habe.

Mit freundlichen Grüssen

Stephan Marti

www.finanzblog.com

Local oder Search – da gibt es keine grossen Unterschiede. Beim einen könnte man selbst ändern, aber das geht nur mit andern Einstellungen des Betriebsystem, dafür hat der doch ganze zwei Beiträge auf dem Finanzblog gefunden – es wurden 1460 unterschlagen

Geniessen sie einfach die Zeit … oh happy day … oder noch besser, auch gut 50 Jahre her, Give Peace a Chance

… wie viele Beatles sind bei der Aufnahme beteiligt?

Und jetzt? Erkenntnisse aus einer Krise.“ Echt mehr, als ein Denkanstoss, was von Public Eye aufgetragen wird … das Beste seit dem Namenswechsel von der Erklärung von Bern.

Und all die, die von der Politik noch nicht genug haben, hier noch einer aus dem Kanton Aargau, kein echter Glarner. Habe lange mit einem Lidl-Anhänger in Frankreich über diese Thematik diskutiert … ehemaliger Handels Attaché in der Schweiz … Norwegen und Kenia. Echt tolle zwei Tage in der Nähe von Montpellier … nur, ihm ist es dort zurzeit zu heiss.

Langsam kommt der Koller …

… einfach so einige Betrachtungen zur Notstandszeit.

Toll, DiePost gibt eine Briefmarke zur Coronageschichte heraus. Echt eine gute Idee. Die Marke kostet CHF 5.–. So steht es auf allen Infokanälen. Alle? Nicht ganz. Auf DiePost findet man noch nichts – nur das, was vor rund einer Woche in der Lupe vorgestellt wurde. Ich erhalte auch den Newsletter der Lupe. Der kam nicht. Hier ein Bild der Briefmarke.

Absolut sensationell diese Briefmarke. Das heisst seit über 100 Jahren, als die Pro Juventute Marken 1912 „erfunden“ wurden, ist der Frankaturwert und der Zuschlag immer angegeben worden. 5 und 1 ergibt 6 – auf dem Bogen steht für 10 Marken aber 50.–. Wann der Ersttag ist, finde ich zur Zeit noch nicht heraus. Herzlichen Dank, dass DiePost mit dieser Briefmarke gratis zustellt.

In diesem „Institut“ habe ich einmal gearbeitet. Und noch in einem andern, das heute Schlagzeilen macht. Ethanol ist Mangelware. Huch, so schön. Attisholz, wo der mal gebrannt wurde, sind wohl meine wirksamsten Beiträge (und Mails) gewesen. In Attisholz war ich oft und auch in Delsberg. Der vordere Link zeigt im vierten Bild die Tanks … die durfte ich als Stift vermessen … und in den Tabellen mit der Temperatur umrechnen, um den richtigen Inhalt zu erhalten. Ziemlich eindrücklich für einen KV-Lehrling.

Ich hab dann studiert und mich mit BWL herumgeschlagen … eigentlich hat Prof. Max Boemle geschlagen … seine Hiebe hab ich verkraftet, meist sogar genossen. Das BWL ist auch Schuld, dass wir zu wenig Schnaps haben, um alles zu desinfizieren. Abkürzungen scheinen beim Bund Glücksache zu sein. Meiner Ansicht nach, haben einige der Departemente in der Schweiz zur Zeit Mühe … den Armeeangehörigen, die für den Corona-Notstand Dienst leisten, mit der Chance, dass sie sich anstecken, werden nicht alle Diensttage angerechnet. So schlechte Noten hat die Schweizer Militär Armee seit Jahrzehnten nicht mehr erhalten. Wenn es dann wirklich mal zu wenig Soldaten hat, könnte man ja Notrecht ausüben. Ich bin kein Miliz-Armeegegner … aber stellt euch mal vor, was die aushecken, wenn wir mal wirklich eine militärische Notlage haben sollten – was ich  keinesfalls hoffe.

Übrigens, falls sie die Briefmarken zu kaufen versuchen, so nehmen sie obigen Link -um zu diesen Briefmarken gelangen. Zum Glück gibt es in der Homeschoolphase keine Noten … die dürften ziemlich gering ausfallen: “

COVID-19 Solidarität, Kleinbogen

Produktnummer A344311

Kleinbogen mit 10 Marken à CHF 1.00+5.00 Spende, gummiert, ungestempelt

Bei diesem Artikel kann es zu Lieferverzögerungen kommen

CHF 50.00″

Eine absolute Sensation … der erste April ist ja schon vorbei – der Versand ist gratis – sie bezahlen nur die Spende.

Noch was zum ersten April. Es gab welche, die mich verrückt nannten, ins Tivoli Spreitenbach einkaufen zu gehen, wenn der Corona-Notstand ist. Um die Mittagszeit, am letzten Tag im März, waren höchstens 10 Menschen dort. Eine habe ich dreimal gesehen … sie hat im Lidl Produkte gesucht. Der ist neu und nicht nach dem Standard eingerichtet. Jedes Produkt ist am gleichen Ort in allen Läden zu finden … in den neuen Lidl’s nicht mehr. Ein Grund, diesen Laden zu meiden. Zweimal war ich im Tivoli. Am letzten Tag des 50-jährigen Jubiläums und im ersten Jahr. Als 15-jähriger unterwegs zu meiner Gotte – damals noch mit dem 5-Gänger. Schön gelegen … später an meiner Samstags-Trainingsstrecke: Bern – Zürich – Bern in maximal 6 Stunden.

Einkaufszentren sind nicht so meine Sache … meistens zu viele Menschen. Spreitenbach fasziniert. Es wurde auf der grünen Wiese bei einem Hochhaus gebaut und jetzt ist es etwas grösser. PD Dr. Martin Geiser hat mal im Oberaargau eine Studie gemacht und erklärt, wie der Zusammenhang zwischen den beiden Gegenden ist. Schauen sie sich mal am Abend an, wenn sie von Basel gegen Egerkingen fahren … das sah vor Jahrzehnten anders aus.

Ich berichtete über die Bank, Banken und Bänke im Tivoli Spreitenbach. Schauen sie sich ab Seite 241 (242) das Oberaargauer Jahrbuch an. Jetzt wird es familiär. Der Bruder schreibt, dessen Schwester an unserer Hochzeit gesungen hat und ihr Vater hat als erster im Tivoli eine Bankfiliale eröffnet – Bank Langenthal und der Chef war der Direktor Burkard. Unvergesslich, wie Clarence immer in seinem  Becher aus Silber den Wein genoss. Er war ein richtiger Banker … und heute hat es im Tivoli 5 Bank- oder Postomaten. Warmer April … ist es wohl schon Zeit, um Pos-Tomaten zu pflanzen. Und dann folgt im Jahrbuch Geiger mit seinen Überlegungen, wo man bauen soll. Ich habe ihn einige Male erlebt … sensationell. Der Zeit voraus … das ist heute leider selten.

Im Migros-Magazin ist eine Anzeige für die Corona-Marke … Die Post ist da. Für alle. Auch heute … sie kam spät, wie noch nie. Aber wenn ich den Verträger sehe, gibt es immer tolle Kurzgespräche. Kurz? 2 Meter Abstand mindestens. Total sympathisch – nicht der Abstand – mein „Lieferant“.

Einmal bin ich einige Stunden in Shoppy-Schönbühl rumgetigert. Ganz genau, bis ich über 100 Markenartikel bei der Migros gefunden habe. Markenartikel in der Migros, das gibt es doch nicht. Vor 40 Jahren gab es die halt schon, aber man hat nicht davon gesprochen. 80 Prozent Marktanteil für Triangoli … wer weiss heute noch, was das ist?

Übrigens, beim Postshop müssen sie allenfalls viermal nach vorne klicken, bis sie die Marke bestellen können … wenn sie nicht schon den Koller haben. Kaufen sie einen Block … und vielleicht finden sie das Ausgabedatum heraus. So wie sich DiePost heute mit der Briefmarkenausgabe verhält, wäre sie vor 50 Jahren von allen Ausstellungen verbannt gewesen. Schlimmer als damals Albanien oder die aarabischen Staaten. So ändern die Zeiten … und wir hoffen, dass sich diese auch demnächjst ändern.

Und nun noch der bundesrätliche Spruch: Bleiben sie gesund. Und ich füge hinzu, wenn sie es nicht sind, so werden sie es hoffentlich wieder oder haben nicht zuviele Schmerzen … die Mittel sind ja immer noch knapp.

Grenzen, fliegen und Statistik

In Notstandszeiten sollten einige Grenzen gesprengt werden … aber ab und zu hapert es.

Radio, Fernsehen, Zeitungen … ja, alle Medien sind voll von Corona-Beiträgen. Und ganz selten hört man, dass dieses Virus mit einer grossen Wahrscheinlichkeit überlebt werden kann. Traurig, dass es trotzdem viele Tote gibt. Indien hat ein Ausgangsverbot im ganzen Land. Die Frage ist nun, ob mehr Corona-Tote vermieden werden oder mehr Leute verhungern werden. Das ist amtlicher Mord.

Aber wir haben auch ganz andere Probleme. „Das bernische Baugesetz lässt Bauvorhaben über Landes-, Kantons- und Gemeindegrenzen nicht zu.“ Der Kanton Bern muss die Grenzen ändern, weil die Titlis-Bergstation neu gebaut wird. Ich habe nicht nachgeprüft, ob das Baugesetz noch so ist, aber der Kanton Bern kommt nirgends mehr an die Landesgrenze. Rund 200 – 250 Meter fehlen. Gesetz ist Gesetz.

Wechseln wir nun vom Titlis zum Pilatus – genau genommen zur Lex Pilatus. Grenzen werden geschlossen, aber die Schweiz möchte mehr Söldner. Vielleicht braucht der King Kong in Nordkorea noch welche. Sie testen ja die neuen supergrossen Raketenwerfer. Aktuell sind aber Hyperschall-Waffen. Hyperschall? Fragen sie lieber das englische Wikipedia. Manchmal sind wir im deutschsprachigen Raum noch etwas weltfremd. Ob wir wirklich bei dieser Entwicklung noch neue Kampfflugzeuge in der Schweiz brauchen, ist fraglich. Die Krise ist ja bereits in der wirtschaftlichen Fliegerei da. Auch ohne Corona-Virus. Gute Flieger kann man auch zu anderem brauchen. Albatrosse können illegale Fischer aufdecken.

Mit klarer Sicht macht uns auch darauf aufmerksam, dass der Abstand von 2 Metern je nach Windverhältnissen, zu kurz bemessen sein könnte. Polyglott müsste man sein. Calul, das ist Rumänisch … und vom Abstand der Holme wollte ich wissen, was das für ein Riesenesel ist, der diesen Wagen mal zog – ein Gaul. Im Blog von Herbie lesen sie auch noch viel anderes Interessantes über die Fliegerei.

Böse Börse, viele haben nicht mehr echt Freude daran, ausser einigen Spekulanten. Und falls sie stolzer Besitzer von mehr als 60′ USD an US-Aktien sein sollten, schauen sie sich doch mal einen Vorteil von ETF an. Zurzeit versucht auch die TX-Group von der Situation zu profitieren. Immerhin schön zu hören, dass es nicht alle betrifft. Statistisch gesehen wüsste die Schweiz seit rund sechs Jahren, dass im Notfall einiges schief laufen würde … zu wenig Medikamente, Masken, Beatmungsgeräte. Aus der gesamtschweizerischen Pandemie-Übung 2014 haben nicht alle Behörden etwas gelernt … hoffen wir, dass der Notfall jetzt zu mehr zukünftiger Sicherheit oder Vernunft helfen mag.

Aber Behörden haben es nicht immer einfach. Es ist auch verständlich, dass einige im Fach Statistik noch etwas Nachhilfeunterricht brauchen. So nach dem Motto, trau nicht mal deiner eigenen gefälschten Statistik. Ziemlich genau vor 39 Jahren … huch, die Zeit vergeht … habe ich einen Rekord in Weitwurf aufgestellt. In diesem Fach war ich schon immer relativ gut – bester in der neunten Klasse im ganzen Schulhaus … in einem der grössten der Stadt Bern. Aber genau hier flog nicht ein Ball, sondern mein Statistiklehrbuch von links über die Hecke ganz rechts in den Schnee. Ich habe dann die empfohlenen Bücher von Peter Tlach durchgearbeitet und das gab einiges Kopfschütteln an der Uni Bern, dass ich mir sowas freiwillig antat. Aber genau das brauchte es, die Ergänzung von reinster Theorie zu unserem Praxisbuch. In meinem ersten Bankseminar für institutionelle Betreuer, habe ich mich nach einiger Zeit gewagt zu fragen, was der Unterschied zwischen Standardabweichung und Korrelation sei. Die eine sei standardisiert, war die Antwort und ich habe dann bemerkt, dass die andern keine Ahnung hatten, was uns doziert wurde. Manchmal braucht es halt mal einen Notfall, bis man daraus etwas lernt. An Corona werden wir wohl nie Freude haben, im Gegensatz zur Statistik, die ich oft auch hinterfrage.

 

Recht langweilige Woche – oder Cyberkrieg um Cryptologie

Zumindest für mich – für die Schweiz nicht echt.

Sonntag, ich soll helfen Gespeichertes zu finden. Leichter gesagt als getan. Ein Schlag, one drive – mein Sohn kriegt die Krätze am Nachmittag, ich werfe das Handtuch. Eine halbe Stunde und es läuft. Wieso, weiss keiner. Ich habe vor knapp fünfzig Jahren angefangen, mich mit EDV – eh du Vröhliche – herumzuschlagen. Jetzt habe ich zu wenig Drive. Für das Wort gibt es etwa 1000 Übersetzung, so wie unser Ding. So lange schon und ich musste einige Müsterchen erzählen, denn die Hälfte der Anwesenden verdient vorwiegend ihr Geld in oder mit der Cyberwelt – ohne Kryptologie.

Das tollste Erlebnis schreibe ich des Resultats halber in Anführungszeichen, signum citationis wie das Ding anscheinendend auch heisst, die Amerikaner, perfekt wie sie immer sind, haben etwa 15 Bezeichnungen, darunter das single und das double … und wir noch das Schlusszeichen. Alles klar? Dann ab zu Hero Lenzburg.

Die Solothurner Kleiderfabrik spielt die grösste Personalverwaltungs-Software noch einmal auf Band. Am Aargau wird es auf den gleichen Maschinentyp geladen. Hatte etwas mehr „Käfer“. Nichts läuft. Schicke die Personalmenschen in ihre Büros zurück. 5 Minuten später kommt Huber. „Keine Ahnung mehr, von was die zwei sprechen. Er war doch immerhin der Präsident des Schweiz. EDV-Verbandes (o.ä.) Knappe halbe Stunde später Schärer, der Betriebssystemchef und eine gute Stunde habe ich bei IBM Unterstützung für meinen Kollegen mit damals sagenhafte CHF 395.-/h gefunden – 1982. Englisch haben sie diskutiert, damit man vom Gleichen spricht. Das war ein Fehler. Es hat nichts gekostet, er musste passen. Einige Stunden hat mein Kollege mit meiner Unterstützung als Handbuch-Raussucher aus 6 Paletten rausgefunden, dass IBM weltweit zwei verschiedene Betriebs-Systeme für CICS hatte. Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe einmal: ‚ „  ‚ und einmal ‚ ‚ ‚. IBM hatte daraufhin innert zwei Wochen weltweit alle informiert – Hut ab. Seither verzichte ich lieber auf Handbücher. Jemanden suchen der helfen kann.

Sabine war vermutlich auch am sonntäglichen Problem schuld. Am Montag scheint in Zürich die Welt digital wieder in Ordnung zu sein. Zürich West hat Probleme. Man verlässt sich besser nicht nur auf die automatische Speicherunterstützung. Dann Dienstag. Fängt gut an, dann kurz nach Vier diagnostiziere ich eine anschleichende Lungenentzündung. Schüttelfrost, leichtes Fieber und „Chräschle“ auf der Lunge. Muss nicht immer so sein, aber Handeln ist keine schlechte Einstellung. Festnetz ging, Handy und der Alarmdienst in der Schweiz war in grossen Teilen im Mittelland nicht mehr erreichbar. Erwische meinen Driver gerade noch in Zürich und machen Treffpunkt ab. Die Revanche für den Kompi, der jetzt wieder den richtigen einen Drive hat. Meine Diagnose war exakt – und schon um Mitternacht zuhause. Rekord. Hab wegen eines „Konstruktionsfehlers“ halt mehr Gelegenheit zum Üben. Ausruhen schlafen, Antibiotika gegen die Bakterien nehmen und zweimal wieder ins Spital zur Kontrolle. Gut gegangen. Keiner spricht heute in den Medien von Lungenentzündungen, aber es sterben in Deutschland allein rund 20 000 Menschen pro Jahr daran. Derweil schlägt man sich damit herum, ob der Coronavirus nach 2019-nCoV nun CoVi-d19 oder Sars-CoV-2 heissen soll. Bis jetzt hat man weltweit über 1000 Tote.

Keine Ahnung, ob durch ein kleines Gerät, wovon ich eines mal in Guatemala bei Soldaten an einem Flughafengesehen habe, weltweit mehr Tote vermieden oder gefordert wurden. Meine Neugier im nicht ganz konfliktfreien Gebiet von Guatemala/Belize und zusätzlich damals neu Mexiko, wurde nicht etwa bestraft, denn wir sprachen hauptsächlich über Lastwagen – etwa gleich alt, wie auf dem ich die Prüfung ablegte oder der durch meterhohen Schnee fuhr. Chiffrieren hat mich nie interessiert, Treibstoff schon. Der Beitrag im letzten Link ist von mir aus gesehen mein erfolgreichster. Der ist irgendwo ganz oben auch in einem Departement mit zwei andern Eingaben abgelegt … oder weggeworfen. Treibstoff aus Ölsaaten ist in der Schweiz bis heute zum Glück kein grosses Thema – vielleicht mal mit der CWS-Technologie. Suchen sie nicht zulange, es hat nichts mit Handtüchern oder Software zu tun – Cold Water Separation.

Zurück zum Chiffriergerät, das ähnlich aussah – weder Rechenmaschine, noch Prägeapparat, noch Telefon ohne Hörer. Die Crypto-Affäre haben noch nicht alle mitbekommen. Die Schweiz scheint die grössere Lungenentzündung zu haben. Rennrad fahre ich im Winter sowieso nie (im Beitrag unten erwähnt). Wiki weiss nicht so viel über die 2018 aufgelöste Crypto AG – wenn erstaunt es, die Amerikaner wissen mehr. Ob heute jeder noch stolz ist, dass er ein Schweizer ist – mit einer solchen Demokratie? Spätestens 1994 hätten einigen die Ohren läuten müssen, was in diesem Spionageskandal laufen könnte.

Zurzeit ist das für mich nicht wirklich beurteilbar. Ich weiss nur, was die Medien anno dazumal über die sogenannte Geheimarmee P-26 erzählt haben. Am Anfang wurde total falsch informiert. Und alle haben nachgeschrieben. Ein Schweizerischer Medienskandal sondergleichen.

Am Abend sagt mir noch jemand, dass das Gerücht herumgehe, dass in Wuhan, anscheinend vollständig mit 5G versorgt, deshalb das Coronavirus ausgebrochen sein. Fakten dagen. Und der hier – macht schon die Verwechslung 5G und G5 – solche Fehler sind sonst mir vorbehalten. Natürlich, die Amerikaner wissen mehr – G5 und 5G. Alles unklar. Gut so. Ob wir über alles je die Wahrheit erfahren, wissen wir nicht. Es werden ja öfters Daten entsorgt …  Apartheit, P-26, Crypto … vor allem im VBS . Wieso es nicht EDV-BS heisst, können sie selbst erraten oder die obersten Zeilen im Beitrag noch einmal lesen.

Man schlägt sich lieber mit Krypto-Währungen auseinander – 2411 gibt es zur Zeit, wobei bei einigen das Graben nicht mehr möglich ist und andere sind noch gar nicht auf der Liste zu finden oder untergegangen?

Ah ja, fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass sich heute Abend jemand aus dem Land des BND praktisch nicht bei einem 5er-Skype einloggen konnte. Fehlbedienung? Vermutlich, aber vielleicht ist dieser auch wie ich seit fast 15 Jahren Dauergast beim CIA – die lesen chronisch das Finanzblog mit. Am 16.3.2020 genau 15 Jahre … sucht mich dann aber in der Südtürkei.

In der Spionageaffäre interessiert, ob die Schweiz profitiert hat? Finanziell, glaube ich eher weniger. An Informationen gelangte? Vielleicht, aber wozu, wir wären ja grundsätzlich neutral. Ich nehme Gedankenlosigkeit oder eine stärkere Form an.

Neutralität und Spionage passen nicht zusammen. Wie die Welt ohne diese Spionageaffäre heute aussehen würde, werden wir nie erfahren können. Die Geschichte können wir nicht rückwärtslaufen lassen.

Frankreich reduziert Kunststoffe

Zurück aus Frankreich. Hab einiges erlebt und in den letzten Wochen ist auch einiges geschehen. Vermutlich habe ich nicht alles mitbekommen, aber dazu sind Ferien ja auch da.

Frankreich hat auf 2020 einen gewaltigen Kunststoffverbrauch eingedämmt. Ehrlich, ich übertreibe keinesfalls. Verboten wurde der einmalige Gebrauch von …

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… Wattestäbli!  Die ganze EU soll folgen. Sollten sie noch eine Familienpackung haben, dann jedes Stäbli für die ganze Familie brauchen oder mindestens zweimal brauchen. Übrigens, zum Ohrenputzen sind die nicht geeignet. Ohren reinigen sich von selbst. Die Chinesen wollen mehr Kunststoff einsparen. Die verbieten Trinkhalme aus Kunststoff. In Deutschland haben sie einen flexiblen Halm aus Stahl entwickelt. Man sollte Fleisch in Schutzgas verbieten. Mit Schrumpfpackungen spart man wesentlich mehr ein und das Gas (vielfach einfach reiner Sauerstoff) lässt das Fleisch röter aussehen. Dafür verdirbt es schneller und nimmt einen schlechten Geschmack an. Ja nie Schutzgasware zu reduziertem Preis kaufen. Bei normal verpacktem Käse sieht das ganz anders aus. Wenn er das Verkaufsdatum erreicht oder überschritten hat, wird er langsam geniessbar. Und es gibt verschiedene Industriekäse, die sollte man nie kaufen oder geniessen … was gar nicht möglich ist.

Dem Kunststoff sagen wir auch Plastic …

… und der Belgier Plastic Bertrand war 1981 noch dafür, dass man nicht nur den Liebling, sondern auch die Lautsprecher plastifiziert.

Im Musiksektor habe ich mich diesmal zurückhalten können. Kunststoff wurde keiner gesammelt, aber während meiner Abwesenheit habe ich ein E-Mail erhalten mit einem Artikel über Vinyl. Lesen sie den Beitrag von Jochen Streiter über das Vivat-Vinylium. Es war ein Franzose, der 20 Jahre vor Edison Schallwellen aufzeichnen, aber noch nicht wiedergeben konnte. Vinyl hält „ewig“, CD’s und DVD’s haben zum Teil nach einer Dekade Mühe. Und analog klingt immer noch besser, als digital.

Streiter scheint einer Krankheit unterlegen zu sein, die ich bei mir auch bemerke und seit gut 50 Jahren pflege. Letztes Jahr gab es noch eine Zugabe mit rund 95m2. Ich habe eine Wohnung mit Vinylplatten renoviert … nicht mit zwei Rillen, wie die herkömmlichen, mit vier … logisch, auf jeder Seite eine. 30 Jahre Garantie auf diesen Bodenbelag. Und ökologisch wesentlich besser als jedes Parkett das verleimt wird und von den Boviseinheiten das Beste, was nicht aus reinem Holz oder Stein ist. Erstaunlich. Auch, wie in Frankreich die Preise für Scheiben ansteigen. Also ab zum Trödler Abraham oder meinem Kollegen Trödler Walter und dort suchen. Er hat rund 20-mal so viele Scheiben wie ich: über 105.

In Frankreich hat sich auch einiges verschlechtert und es gibt Dinger, die schmecken heute echter nach Kunststoff, als nach dem, wovon man träumt. Essen einzukaufen ist in Frankreich in den vergangenen Jahrzehnten sicher nicht einfacher geworden, falls man doch einige Ansprüche hat.

Lieben sie Seegetier? Ich habe vor rund fünf Jahren Schluss gemacht. Nach zehn Jahren werden die Ernte und der Verkauf nicht nur aus  Nordfränzösischer Kultur vorerst in Frankreich verboten. Bleiben wir noch kurz beim Vinyl. Wissen sie, woher dieser Ausdruck kommt? Vom lateinischen Vinum – Wein. Den haben wir genossen. 2017er kaufen! Oder wenn sie einen 1997er Rubin Car Lazar beim Trödler für fünf Franken finden, zuschlagen. Echtes Bärenblut? Das ist kein Franzose. War mal ein günstigerer Wein, leicht süss, aus einem Land, 650 km von der Schweiz entfernt, das die meisten gar nicht kennen. Viel Glück beim suchen … ein echt lohnendes Glücksspiel. Übrigens einige Sorten Roter aus dem Languedoc-Roussillon könnten sich in 20 Jahren ähnlich entwickeln.

Hier noch einige Tipps von Coop. Mindestens 6 der 8 Punkte konnten sie Jahre früher im Finanzblog lesen – Kapitel Wein –  (vor Jahren mal der Adventskalender). Bei Coop finden sie auf Seite 41 noch den Höhenflug des Heida. Das sind Jahrzehnte her, dass ich das erste Mal dort war und nach einer Höhenfahrt ein Glas Païen genoss. Ich war verantwortlich für die Fahrzeuge der Kompanie und das alte Postauto wollte ich mal auf dieser idealen Teststrecke ausprobieren. Der Saurer L4C Car Alpin Illa 1954 – Bilderschau unten. Ein Glas Wein zu probieren ist einfacher, vor allem, wenn ein Anderer zurückfährt.

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Viel weniger PS haben die zwei nicht aufzuweisen, die auf ihre Art die Reben geniessen. 10 km Luftdistanz von dort ist der Pole Méchanique von Alès wo ein Fahrzeug, der Buggy DXX von RD Limited von Romain Dumas gebaut wurde. Leider war nach 65 km am Dakar 2020 schon Schluss. Den Wagen, resp. den Autobauer sollte man im Auge behalten.  Jetzt sind die Sportfreaks gefragt. Franzosen sagten, dass es ein Elektroauto sei, weil Dumas bei VW électrique unter Vertrag stehe. Ich nehme an, dass es ein Ford V8 Benziner ist.

Elektro ist gefragt. Mallorca will nur Elektroautos auf der Insel und die Heirat von Peugeot mit Fiat-Chrysler dürfte vor allem den Amerikanern das elektrische Fürchten beibringen. Schauen wir, wann die Stückmässig Tesla überholen werden. Alle reden vom Stromer. Wieso nicht das Wasserstoffauto?

In Frankreich gab es anscheinend Streiks. Es tut mit wirklich leid, dass ich sie total enttäuschen muss. Ich habe rein gar nichts bemerkt und ich musste zuerst das Wort „grève“ lernen – lo sciopero kenne ich schon lange. Die Öl-Raffinieren wurden anscheinend alle geschlossen.

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Die Raffinerie hier im Hintergrund hätte seit drei Tagen lahmgelegt sein sollen. Benzin erhielt ich hier und überall brannten die Gasfakeln auf den Schlotten. Ich kenne mich auf diesem Gebiet nicht aus, aber wenn die brennen, dann steht meiner Meinung nach die Produktion nicht still. Jeder braucht dann vielleicht grössere Vorräte.

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Und was steht in der Umgebung? Das grösste Ölkraftwerk von Frankreich. Das sieht wenigstens recht ruhig aus. Ganz in der Nähe ist eine Stadt, mit einem doch recht schönen Namen …

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Die letzten Herbstblätter waren eben runtergefallen und der erste Termin in der Schweiz, war die GV der Dolologen. Sammelwürdige Dolendeckel die vor dem Einschmelzen gerettet werden könnten, nehmen wir gerne an … ebenso die leichteren Scheiben aus Vinyl.

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Kurz zuvor, am letzten Tag fahren wir bei der Raffinerie Cressier der Varo Energy vorbei und was senden die genau zu diesem Zeitpunkt in der Samstagsrundschau? Ein faktisches Verbot für Ölheizungen. Und was geschah, als wir die Schweiz verlassen hatten?

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Diese Veloständer beim Kernkraftwerk Mühleberg werden demnächst nur noch für die Rückbauequipe bis 2035 gebraucht. Ich habe viele Artikel dazu gelesen. In jedem hiess es, das erste KKW oder AKW, das in der Schweiz zurückgebaut werde. In jedem Reaktor wird Energie produziert.  Und das waffenfähige Plutonium, das für die Schweizer Atombombe hergestellt werden sollte, ist ein „Abfallprodukt“. Genau genommen ist es nach Lucens das zweite bekannte – morgen ist es genau 51 Jahre her und dann kommen noch sechs stillgelegte Versuchskraftwerke dazu, die praktisch nie in der Öffentlichkeit erwähnt wurden. Der CROKUS in Lausanne ist noch in Betrieb. Mindestens neu Reaktoren endeten in der Planung. Graben und Augst sind die bekannten, die andern blieben Träume. Das Versuchskraftwerk in Zürich an der ETH scheint nicht in der Wikipedia aufgeführt zu sein. Ist die Realisierung der Pläne allenfalls immer noch in einigen Köpfen herumschwirrend, wie Atomkerne. Wie viele Fehler wird es dann bei den weltweit aus der Kernenergie ausgestiegenen haben?

Zurück zu Frankreich. Da wir in der Gegend waren, wollte ich mal schauen, was man in Cadarache – (Englisch) – sehen kann. Auf der südlichen Zufahrt extrem schlechte Strassen und hier soll eines der modernsten Forschungszentren der Welt am Entstehen sein? Der Fusionsreaktor ITERInternational Thermonuclear Experimental Reactor.

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Das hier müssten die verschiedenen Versuchskraftwerke sein. Auf der Nordseite schaffen wir es doch bis zum braunen Gebäude rechts unten. Ein öffentlich zugängliches Informationszentrum gibt es nicht. Das wäre wohl noch eines der kleineren Probleme, die man hier am lösen ist.

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Da alles auf einer kleinen Anhöhe ist, sieht man wenig … auf der andern Talseite der Durance sieht man mehr. Hoffen wir, dass sie Erfolg haben, dann wäre ein Energie- und Co2-Problem weniger.

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Seit einigen Jahren beobachte ich, wie Platanen immer heller werden. Die abspringende Rinde bedeutet, dass sie genug Nahrung haben. Ich nehme an, dass das gute Wachstum nicht direkt auf die Klimaerwärmung zurückgeht, sondern an den steigenden Co2-Gehalt und das ist willkommene Nahrung für die Pflanzen. Aber fast ausschliesslich Pflanzen, die dem Breitengrad entsprechend gerechte Wurzeln haben. Die Kleinwurzler, die wasserintensiven, meist nicht ursprünglich in der Gegend vorkommend, leiden an der Trockenheit. Die Grünmassezunahme im nicht kultivierten Bereich ist in Südfrankreich und der Schweiz immens. Schauen sie sich an den Autobahnen um, dort wo es viel Co2 hat und erinnern sie sich wie es früher aussah oder gar, als noch Blei im Benzin war.

Weihnachten wurde auch gefeiert. Sogar Tannenbäume sah man im Süden.

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PET-Flaschen nicht ganz korrekt recycelt. Nur, die Franzosen sind uns in der Möglichkeit von Kunststoff sammeln Jahre voraus. Seit mindestens zwanzig Jahren kann man das sammeln. Nur machen es viele nicht. Die schmeissen alles in den Hauskehricht … in der Schweiz auch. Sammelsäcke für Kunststoffe gibt es in der Schweiz noch nicht viele, die „fachgerecht“ entsorgt werden. Und wenn man sich dann umsieht, wo die Säcke in den Recycling Centern landen, stellt man fest, dass diese zum Karton fliegen. Ab in die Cementproduktion. Gut ist, dass man die Leute so langsam an dieses Sammeln gewöhnt und die darin steckennde Energie zumindest besser genutzt werden kann. Aber in Sachen Kunststoff ist ein grosses Umdenken angesagt. Eine Kollegin hat mir heute von ihrer Reise durch Myanmar erzählt … die würden ab meinen Zeilen einen Lachanfall kriegen. Oder mann oder frau macht einen bezahlbaren Arbeitsurlaub mit WorldUnite.

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Zumindest in Saint Ambroix hat es in der Nähe des Kunststoffbaumes noch gutes Wasser. Hier tummeln sich tausende von Fischen, welche viele Einheimische ganz erstaunt anschauen, wenn man diese ihnen zeigt. Beobachten ist nicht die heutige Stärke der Menschen. Die gehen mit dem Hund gassi … aufpassen, wohin man tritt … oder kennen den Volo Biòu

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… aber nicht diesen aus der Provence. Wie müsste man hier eine Ökobilanz aufstellen, wen das schon bei einem Vergleich zwischen Kühen und Autos schwierig ist.

Auf libref.ch ist noch ein interessanter Beitrag über Menschenrechte, speziell Wasser aufgeschaltet. „Wasser: Im Visier der Finanzhaie“.

In Frankreich konnte ich einige Korkenzieher oder Zapfenzieher kaufen. Nur, ein Modell wollten sie mir nicht abtreten um meine Sammlung zu ergänzen.

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Gesehen in Tain-Hermitage. Kurz oberhalb fängt eines meiner liebsten Weinbaugebiete an – das Côte-du-Rhône. Aber gehen sie nie hin, es ist kompliziert. Die Rhone ist weiblich und für die Franzosen männlich und beim Rhein ist es umgekehrt. Von der Sonne, die eigentlich die Sonne heisst und dem männlichen Mond will ich mich gar nicht wagen, Sprachvergleiche zu ziehen … Zapfenziehen ist einfacher.

Machen wir noch einen 13-jährigen Rückblick. Beachten sie die Kommentare. Ich bin zufrieden, was ich damals geschrieben habe.

Kohle kontra Kohle oder Weihnachten verabschiedet sich

Das 2019 neigt sich langsam seinem Ende zu und der Weihnachtsbrief muss in Bethlehem bis am Freitag den 13. aufgegeben werden. Zum letzten Mal. In diesem Jahr wurde auch der 2019. Blogbeitrag erstellt.

  • finanzblog.com oder ch – seit März 2005 total 1447 Beiträge
  • libref. – seit Juli 2005 total 512 Beiträge
  • Ruedmilan – seit Juni 2015 total 85 Beiträge

Die einen sehen immer nur Kohle. Tagtäglich mehr und mehr und weit öfters in ihrem Gehirn als Sex. Geld, Geld, Geld, ein anderes Wort für Finanzen. Die andern denken dagegen öfters an C: Kohlenstoff gar Co2, close, clear, Cuba, C-moll, C für den echten M von 007, an ja oder die Schallgeschwindigkeit … oder an Cent um wieder bei der andern Kohle zu landen.

Food waste war 2019 ein grosses Thema. Die Broschüre ist von der FH / Wirtschaft Bern, die frühere HWV Bern. Sie wird heuer auch 50. Die neun ersten Jahre habe ich nicht mitverfolgt. Nahrungsmittelabfälle oder Abfall allgemein: Haben wir zuviel Geld? Haben wirklich alle zuviel? Krumm gewachsene Rüebli will keiner … weil sie zuviel kosten, teurer als die langweilig normalen sind. Flecken auf Kartoffeln oder Äpfeln das ist doch wirklich lebensgefährlich. Etwas mehr Rüstaufwand wäre von Nöten!

Zumindest in der Küche. Viele Politiker denken eher an Rüstungsertrag – Bürgerkriegs Länder mit Schweizer Waffen beliefern … auch wenn ein ausländischer Her-steller dahinter steckt. Haben wir das nötig?

Der Panzer 68 und die Feldbbäckerei 68 werden auch nicht mehr produziert. Seit Ende letzten Jahres weilt einer nicht mehr unter uns, der einige ältere Brot-Ungetüme herumkommandierte. Musste. Sonst war er viel friedlicher. Vor 50 Jahren stand er mit meiner Mutter im Geheimdienst ihrer Majestät, froren sich auf dem Eisfeld in Mürren die Füsse ab. Die Welt ändert sich, alle Bond Filme sind kürzer und dies war der erste in Stereoton. Umbruch-Stimmung auch damals. Sie haben sicher den Film gesehen, der diesen in der Hitparade ablöste: Easy Rider. Unser Kleiner, wie ihn die zwei Schwestern nannten, der easy Rider, hat sehr wahrscheinlich am Tag des Empfangs dieses Briefs auch 30 Jahre auf dem Buckel und Mühleberg wird dann fast abgestellt sein. Der letzte Brief aus Bethlehem. Danach wird irgendwo abgestempelt. Vielleicht wird DiePost wieder einmal in Vietnam fündig. Es ist billiger. Weihnachten verabschiedet sich.

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Hier finden sie ein Muster, wie heutige Schnellstempler arbeiten. Der Kleber voll auf die Marken und es hätte Platz gehabt. Stempel wie früher im Süden, Osten und Asien. Erinnern sie sich noch an die Beamten – das waren noch Zeiten. Das Verhalten heute könnte uns nochmals kalte Füsse bescheren. Klimaerwärmung hin oder her. Auf der Strasse und in der Politik erfolgte ein Umbruch. Nun müssen sie nicht Zuviel fordern, sondern vernünftig bleiben und beachten, dass nicht ganz alles menschverschuldet ist. Keiner weiss heute, was man glauben darf. Grün, Natur. Haltet mal beide Augen auf

Blu Keys
LivingEducation
Herbonis

wie immer ohne Gewähr. Zwei sind seit Jahren unterwegs und zwei sind ganz neu. Welche? Nächstes Jahr werde ich mir einiges an den Hut stecken. So auch das Singen. Intrigen durch und durch. Gelästert wird über alle und einer führt sich gegen mich wie Trump auf. Hat es dort gelernt. Vermutlich wählen sie den drüben noch einmal.

Technisch beängstigt uns G5. Vermutlich zurecht. Die Bakom mischt mit und das ist aus eigener Erfahrung ein ganz schlechtes Omen. Übrigens, die Kobolde haben sich nicht mehr gemeldet. Künstliche Intelligenz, darüber müssen wir uns nicht fürchten, die ist nur schneller, aber sicher nicht intelligenter als unkluge Köpfe die sich Neues ausdenken.

Was bringt 2020? Wir wissen nicht alles! 75 Jahre Ende des hoffentlich letzten Weltkrieges und Gründung der Vereinigten Nationen (UN) und 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung. Friedrich Engels würde 200 und Johann Sebastian Bach 250 und ich werde AHV-Bezüger.
Nun wünsche ich all denen, die kalte Füsse mögen keine eisfreien Tage für die Top-Division und die Finalspiele der Eishockey WM in der Schweiz. Andere denken in dieser Zeit schon ans warme Meer. Aber bitte sammelt Kunststoffe, werft nichts in die Natur, was nicht hin gehört und wenn ihr Co2 vermeiden wollt, dann meidet den SUV. Nebst der Energiegewinnung verursachte er im vergangenen Jahrzehnt die grösste Zunahme.

Tolle Festtage, einen guten Rutsch durch das ganze 2020 und gute Gesundheit

Nachtrag zu späterer Stunde. Seit dem Aufschalten habe ich wieder einen „zu beobachtenden“ angeschaut … einiges läuft noch nicht so, wie es sein könnte … also den Link rausnehmen … vielleicht hat ihn Google noch nicht gefunden und wenn schon, diese neue Cyber Firm ist mit Namen schon im James Bond 007 – Ein Quantum Trost erwähnt, den ich mir eben ansehe. Dort eine kriminelle Organisation – die Namensfindung scheint manchmal Glückssache zu sein.

SGV – so das Dümmste was die je geschrieben haben

Lieber Leser, ich entschuldige mich, dass ich auch zu denen gehöre, die die Gewerbezeitung regelmässig im Briefkasten haben.

Weder objektiv noch nachhaltig – lesen sie den Quatsch vom stv. Direktor sgv Henrique Schneider gleich selbst. Wie mancher Gewerbler wird jetzt enttäuscht sein, dass der so eine Gemeinheit gegen uns schreibt?

Vielleicht muss ich noch was zu seiner Verteidigung schreiben. Der SGV, das weiss ich aus vielen Diskussionen, scheint nicht zu wissen, mit welcher Mitarbeiterzahl eine KMU anfängt. Bei einer Veranstaltung einer KMU nach SGV – 1000 Leute in der Schweiz – hat ein ehemaliger hoher Politiker gesprochen. Andere haben darüber gesprochen, wie Wahlen stattfinden. Man wählt diejenigen, hinter denen man steht. Einige wurden nicht mehr gewählt. Ich bin unschuldig, im Kanton Aargau stimmberechtig.

Ich hab mal gelernt, dass eine KMU bis 250 MA – Mitarbeiter – hat. Über dieser Zahl liegen in der Schweiz 0.3% aller Unternehmungen. Unter 10 Mitarbeitern sind es über 90%. In der masslos übertriebenen Schreibe von Schneider wären das 900 gegen 75. Blanker Hohn, was dieser Tuchzusammenschuster gegen die zahlenmässig eindeutig überlegenen Nachhaltigen Investitionsberater schreibt. Er mag ja Recht haben, dass einige – vor allem die Grossen – unter Nachhaltigkeit, nicht das Gleiche verstehen, wie wir.

Wir und ich, sind seit rund 30 Jahren in diesem Geschäft. Nachhaltigkeit, das gibt es eigentlich nur in der Forstwirtschaft, aber heute braucht jeder das Wort. Nachhaltige Zeitung, nachhaltige Rückenlehne, nachhaltiger Kaugummi oder nachhaltige Anlage. Wir Profis auf dem Gebiet, brauchen „nachhaltig“ eigentlich nie. Das sind vor allem die Werbefritzen der Nicht-KMU’s … worüber der stv. Direktor schreibt. Und wenn nicht, dann hat er gar nichts begriffen.

Entschuldigen sie, wenn ich so schreibe … ohne nachzulesen … denn ich mag mich nicht noch mehr ärgern. Vor zwanzig Jahren habe ich das martische 6-Eck vorgestellt. Eigentlich ausschliessslich vor Gewerbetreibenden. Stölker hat damals knallharte Fragen gestellt. Der Schweiss stieg bei mir. Ich entgegnete ihm und alle klatschten. Klaus, in der Zwischenzeit per „du“. Er war auch bei den besten Blogs der Schweiz, ist ein genialer Wortakrobat. Und der Applaus hat mir echt gut getan. Er ist ein Unternehmer, den man bewundern darf. Herr Schneider, sie argumentieren ähnlich, aber 20 Jahre zu spät.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Ökologische Anlagen, wie wir Profis sie nennen, haben deutlich besser abgeschnitten, als die „normalen“ Anlagen. Besorgen sie sich mal einen ÖkoInvest. Lieber Herr Schneider, schauen sie sich mal den NX-25 an und dann schreiben sie bitte einen Nachtrag in der Gewerbezeitung. Vermutlich bezahle ich nächstes Jahr im Kanton wo diese Zeitung ihren Sitz hat, noch meinen Mitgliederbeitrag … aber die Ausgleichkasse des Kantons Bern wird wird anfangs nächstens Jahr einen Brief schreiben, der dann zum Austritt bewegen wird. Vielleicht noch „Privat Mitglied“ oder wie das heisst. Hab 26 Jahre in einem Bereich als Revisor mitgewirkt, aber die  allerkleinste Mitgliederkategorie habe ich zahlenmässig nicht im Kopf. Der ÖkoInvest, der massgebende in Europa für ökologische (meinetwegen nachhaltige Anlagen) gibt es seit knapp dreissig Jahren und ich bin praktisch von Anfang dabei, damals noch mit einer Grossbank mit zwei Buchstaben. Beim 20-jährigen Jubiläum 2011  war ich in Wien dabei. 2021 vielleicht auch als einer der ersten ökologischen Anlageberater, Vermögensverwalter? Max Deml, ein Name, den man sich bei SGV merken müsste, wird entscheiden. Max ist einer der interessantesten und massgebendsten Menschen auf diesem Gebiet.

Entschuldigen sie, aber das Urgestein aller deutschsprachigen Finanzblogs, musste diesen Beitragzu später Stunde schreiben. Und eine Bitte, alle Finanzorganisationen, die Schneider anspricht, sollten seine Worte ernst nehmen. Wir „seriösen“ fühlen uns über diesen Beitrag zutiefst gekränkt.

Martisches 6-Eck für Blog neu

Brexit – die üben nun schon länger als vier Jahre

Alpenal lassen wir hinter uns – erreichen wieder mal das United Kingdom …

King-Dom das hat weder mit einer grossen Kirche noch was mit Nordkoreanischen Präsidenten, King Kong oder so, zu tun. Vor vier Jahren war ich das letzte Mal in GB – der Brexit war damals schon ein Thema. Einmal haben wir eine ganz kleine Veranstaltung diesen Sommer über dieses Theam auf der Strasse erlebt. Ansonsten war das kein Thema für die Masse. London, die Hauptstadt, das scheint die Ausnahme zu sein.

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Möven … die ersten die uns auf der Fahrt zur Insel begrüssen.

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Kurz darauf neu angelegte Rebberge – rathfinnyestate – absolut sehenswert. Wunderschöner Kalkboden für sparkling wines.

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Hier hat es noch echte englische Autos. Alt oder schnell. Man sieht heute viele japanische, deutsche und französische Wagen. So ändern sich die Zeiten. Die Autoindustrie könnte unter dem Brexit leiden.

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Greatbritishfoodfestival … die haben vermutlich englisches Convienience Food erwischt. Grässlich, was der durchschnittliche Brite heute verdrückt. Joghurtwerbung preist den absolut feinen Mix an – ohne ganze Stücke. Gegenläufig zu den alpenalen Ländern. Je mehr Fruchtstücke, desto lieber. Die Briten sind eher auf dem Breitrip. Gutes Essen wurde auf der Insel ziemlich teuer.

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Na ja, auf dem Festival sehen viele total gut genährt aus. Mixgetränke noch und noch und auf der Konzertbühne sind gerade mal eine Handvoll Menschen zu sehen … dabei spielen die absolut gut. Man hört hier lieber mit dem Ohrstöpsel. Zufälliger hier auf das Festival gestossen … dabei kenne ich doch diese Gegend … Polo-Grössen spielen hier. Pangbourne.

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Päng. In einer Schiefermine in Welses fahren österreichische Lkw’s die Touristen herum. Uch, sorry Puch. Gar nicht gewusst, dass es heute noch solche Fahrzeuge gibt. Federung ist tatsächlich doch vorhanden – Blattfedern. Symbolbild für brexiten?

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Hat hier der Brexit gewütet? Mit der Zeit flacht alles ab!

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Die Engländer machen einen weiten Bogen um den Brexit-Stand. Hier stellt die Brexit-Party ihre MEPS vor – Member of the European Parliament … oder mittlerer Nutzdruck. Etwas mehr Druck wäre nötig gewesen, wenn sie bis zum 31. Oktober hätten aussteigen wollen, können, sollen. Vielleicht liegen ja die Zweifler richtig. Man sollte mehr zweifeln … nicht verzweifeln. Es gibt auch in der Schweiz Zweifler und ich denke, dass die richtig liegen.

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Es erstaunt nicht, wenn man einiges hier nicht versteht.

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Oh, ist der freundlich. Lässt uns doch die Butterringe noch stehen. Die einbeinige Möve ist da nicht so wählerisch. Die klaut den Schinken samt Plastik einige Tage später vom Tisch und versucht die längste Zeit, den Kunststoff auch runter zu würgen. Wir haben unsere Freude daran und gönnen unserem Jonathan Livingston Seagull das Fleisch. Die Verpackung lässt er schlussendlich liegen. Das erinnert an die Erste Allgemeine Verunsicherung – drei weisse Tauben:

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Zum Glück gibts auch schwarze Tauben oder andere Vögel.

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Und einige Vögel sind wie die Briten nicht ganz gleicher Meinung.

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Die Nippon Yüsen beim Verlassen der Insel – vermutlich transportierte die Schweizer MSC Gayane die wertvollere Fracht. Die Schweizer Hochseeflotte macht wieder mal Schlagzeilen. Ja, die Schiffsfonds, das sind schon fast 30 Jahre her, als die Spekulaten und Steuersparer davon Wind bekamen … nur, die haben keine Segel. Dafür können Container vielseitig verwendet werden.

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Festland in Sicht. Ein Leuchtturm … die Kirche von Le Havre.

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Wieder Festland unter den Füssen … nur, hier schwankt es auch langsam und immer stärker. Nun hoffen wir, dass wir nicht nach Pakistan blicken müssen und dass einige „Grosse“, dieses Land im Auge behalten.

Alpenal … zu langsam oder zu schnell alpenal?

Von global oder mondial ist überall die Rede … aber das unbeachtete alpenal geht vermutlich manchem zu schnell.

Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Slowenien – die einen mehr, die andern weniger. Alpenal – die Alpen verbinden uns. Vielleicht habe ich heute dieses Wort erfunden. Suchen sie mal mit alpenal – sie werden garantiert fündig: al penal – dem Gefängnis (Dativ – der Wem-Fall). Und wem gehören nun die obigen einzelnen Länder oder wer hat da das sagen?

Hören sie mal SFR, das ist nicht die Abkürzung wie früher für den CHF, den Schweizerfranken, sondern diejenige des ehemaligen DRS, des Schweizer Radios. Viele nerven sich, dass viel zu häufig Experten angefragt werden, die Deutscher Muttersprache sind. Wir wollen Experten hören, die Mundart sprechen. Die wirken glaubwürdiger, als alpenale „Wirtschaftsflüchtige“. Haben wir den wirklich keine Schweizer, die wichtige Ämter, Stellen bekleiden können, wird oft gefragt. Doch, aber sind unsere Leute zu teuer oder haben kein Interesse an solchen Stellen?

Vom Phänomen wie bei der Finma, Industrie, gar Banken lassen wir mal die Hände. Nicht dass sie gebunden wären. Man könnte stundenlang schreiben. Nur eines. Die verstehen unsere Kultur nicht so recht. Immer spricht man nur vom Islam, der die abendländische Kultur, geschweige denn die schweizerische, nicht intus habe. Ich habe muslimische Freunde, die Schweizerischer sind als mancher, dessen Vorfahren, sagen wir mal vor 100 Jahren, echte Eidgenossen, reformiert oder katholisch waren. Voll integriert ist, wer Mundart spricht. Zwei Freunde lachen jetzt, die schaffen es nie – weder muslimisch noch alpenal.

Globalisierung, das ist das Schlüsselwort. Gleichrichten. So verlieren wir unsere Vorteile. Die SVP ist immer noch grösste Partei der Schweiz und vermutlich nicht zu unrecht. Hier im Aargau zumindest, hat sie den einzig brauchbaren Wahlprospekt, eher Zeitung, zugestellt. Mustergültig. Wobei das ja nicht heisst, dass man die wählen muss. Bei den Wahlen schaue ich eher auf Bern, bin Berner geblieben und wohne heute ja im Berner Aargau. Stöckli, Markwalder (die Daumen drücke ich immer noch), Rytz und ich glaube Salzmann. Können sie alle vier auswendig aufsagen. Die meisten Wähler müssen nachschauen. Mit Stöckli haben ich in Huttwil am Käsemarkt vor zwei Wochen diskutiert – danke fürs spezielle Blofi. Lesen sie mal, was hier der Journalist schreibt. Stöcklis Bleistift ist tatsächlich rot, aber hat auf der linken (?) Seite eine rote Mine und auf der andern eine Bleistiftmine. Da kommt mir der Journi Stöckli in den Sinn. Der hätte erst nach Rückfragen in einem halben Jahr bemerkt, dass es zwei Spitzen hat. Der Journalismus und die Medienwelt sollten wieder etwas anders werden. Präziser, nachforschender und unabhängiger. Wer wird das Rennen als Ständerat in Bern machen? Laforcebilingue oder gar zwei Frauen?

Ja, die Politik ändert überall – hüben und drüben. Couchepin, ehemals FDP Bundesrat, empfiehlt, die SP zu wählen. Reformiert oder katholisch, links oder rechts? Weder noch. Mit einem auf dem drittletzten Link, beide ex BR, habe ich auch schon diskutiert, warum Umweltschutz links sei. Bis heute hat mir das noch niemand erklären können. Hier noch der Faktencheck über den Klimanotstand und einige Bilder der friedlichen Demo in Bern.

Total alpenal war ich diesen Sommer nicht ganz unterwegs, aber einiges habe ich gesehen. Fangen wir doch am Ende an. Schauen uns ein Möbelhaus an. Echt toll, was die da bieten.

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Spätestens bei den Teppichen merkt man, dass sie Möbel Pfister sicher nicht die Stirn halten können. Aber wird heute überhaupt noch langlebige Qualität gefragt? Es darf nicht schlecht sein und sollte einige Jahre halten. IKEA hat das vorgemacht und die Wegwerfmentalität wird im IKEA-Effekt allenfalls am Rand betrachtet. Vermutlich bringt  XXXLutz mit dem Kauf von Möbel Pfister eine gute alpenale Lösung. Etwas ist mir aufgefallen. Die Leute antworten auf Fragen nur kurz, fast mürrisch. Ich war lange genug Personalchef um sagen zu können, dass der Mitarbeiterblick und ihr Verhalten Managment geprägt sind. XXSLutz soll sich zumindest in der Schweiz an Möbel Pfister orientieren.

In der Nähe, wo der fotografierte Stuhl neben meinem Kleinstwagen steht, gibt es noch andere, die in die Höhe streben, riesengross sind.

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Der von hier aus klein scheinende weisse Schlot schauen wir uns später an. Die Holzmanufaktur Rottweil ist nicht riesengross … aber qualitativ mal was ganz anderes. Denkmalpflegerisch ein echtes Erlebnis. In der Schweiz im Aargau zu finden. Da fehlt aber das alpenale Verständnis. Danke für den Geschäftsrundgang. Eure Kirche wird noch auf libref.ch nachgetragen – einige sind schon verewigt. Wir sehen uns im Januar an der cultura suisse, noch ein Geheimtip für Leute, die alte Häuser besitzen.

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Horizontale Distanz 800 Meter bis zum Gelände der Pulverfabrik Rottweil. Geschützpulver zu Land und Wasser und Fallschirmseide. Leider extrem wichtige Produkte in Kriegen. „Dank“ internationalen Beteiligungen, wurde die Fabrik weder im ersten noch zweiten Weltkrieg angegriffen. Wer sich für Geschichte interessiert, soll im Mittelalter anfangen. Berner finden sich in der Altstadt sofort zurecht.

Von hier am Neckar bis zum Berner Feld sind doch etliche Höhenmeter zu überwinden. Dann geht es in Windeseile auf die Aussichtsplattform in 232 m auf den Testturm Rottweil der thyssenkrupp mit 246 m Gesamthöhe. Ein faszinierender Turm. Etwas länger als die halbminütige Fahrt dauert das Anstehen. Ticket im Internet lösen hilft nichts. Alle müssen in der Reihe anstehen. Geschätzte 3/4 Stunden. Oben etwas kürzer.

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Oben im Lift mache ich noch eine „wunderschöne“ Foto, die den Thyssen-Leuten nicht gefallen wird oder sie aufschrecken sollte. Vermutlich läuft die Garantiefrist noch. Aber ein verdeckter Mangel …

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… ist abgeplatzter Beton nicht. Nicht gerade vertrauenserweckend für im 2018 eingeweiht …

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… der ehemalige Holländerbau, wo die Schiesswolle verarbeitet wurde, ist vom Jahre 1888. Ein Betonbau, der fasziniert. Nicht von der Höhe, von der Qualität. Von der Schnelligkeit des Bauens wollen wir gar nicht reden, geschweige denn von Servicearbeiten. Die bekannteste Rolltreppe in Bern läuft jetzt nach Wochen allenfalls wieder. Sie dürfen ein einziges Mal raten, wer die Rolltreppe gebaut hat. Der Kandidat hat 100 Punkte: Thyssenkrupp. Alpenal? Da kann ich nur schreiben: Beatrice und/oder Bernhard baut doch auch Rolltreppen.

Es gibt mineralische Verbindungen, die länger halten, als heutiger gewinnverheissender Beton. Kristalle, Mineralien.

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Eine etwas grosse Schatulle für in eine Frauenhandtasche.

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Fürs andere Geschlecht zumindest in Rottweil erhältlich.

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Neben den Eisenmeteorit setzt sich eine Frau mit einem Bebe. Nach etwa 10 Sekunden steht sie auf und es ist sichtbar, dass ihr nicht wohl ist. „Irgendetwas irritiert mich!“ Sie setzt sich auf meinen Rat zum wunderschönen Bergkristall in der Welt der Kristalle. Das Kleinkind hätten sie sehen sollen, es strahlt nun – es ist noch jung, „unverdorben“ und spürt die Kraft, der verschiedenen Exponate. Verschwörungstheorie. Ne! Wer es nicht glaubt, spürt schon gar nicht, ist einfach ein Mitläufer, quasi ein kräftezerrender Meteorit. Denkt, spürt global, alpenal aber nicht universal. Das kann ins Auge gehen.

Schade, Freitagnachmittag, da habe ich aus dem Team, das in Saint-Marie-aux-Mines war, niemanden gesehen. Mariakirch ist in der Wikipedia wie ein ganz gewöhnliches Dorf erwähnt. Keine Spur, dass hier die sensationellste Ausstellung stattfindet, die ich je gesehen habe. Und ich habe schon zig Ausstellungen besucht. Faszinierender, als jede Weltausstellung – die Mineral & Gem.

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Irgendwie verspüre ich Lust auf ein Glas Wein. Erstaunlich, was die Natur alles hervorbringt. Mindestens 100 Fotos könnte ich wiedergeben. Aber es folgt nur …

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… Gold …

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… Gold …

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… und noch mal Gold. Nicht ganz billig, gleichviel in USD wie eine Postleitzahl zwischen zwei Orten, die ich vermutlich im nächsten Beitrag erwähne. Und zwischendurch erspähe ich ein …

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… Pferd. Dürfte älter als das Urpferd, das Przewalsk-Pferd sein. Seit 2018 weiss man, dass es nur ein verwildertes Hauspferd ist – Gen-Technik sei Dank. Hab ich nicht bei Pferdeflüsterei entdeckt, aber BdW schaltet den Artikel immer erst einige Monate später auf. Hier der ältere Beitrag, damals erst 30% Hauspferd.

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Ein Fluorit, Flussspat. Mit dem Vater von Diana Maria hatte ich die schönsten Gespräche. Crystalclassics könnte sie einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Das UV-Licht im Sonnenlicht reicht aus … ein echtes uk-miningventures. 130 Meilen fehlten noch …aber darüber das nächste Mal. Mit einem englischen Wagen … der Kleinwagen beim XXXL-Stuhl. Derweil beschliesst die Schweiz, die Flüge C02-mässig zu belasten … je Flugpassagier nach Entfernung. Egal, ob einer im Privatjet darin sitzt oder 850. Gerecht? Ganz sicher nicht. Aber einfacher zum Rechnen und schreckt allenfalls ab.

Vermutlich hilft ein echter Shungit gegen solche Strahlung nichts, aber sie können diesen doch günstig an der Mineralienausstellung kaufen. Testen ist einfach – er ist elektrisch leitend, hat mit dem Messgerät wenig Wiederstand oder lässt bei der Taschenlampe die Birne leuchten, wenn er an Stelle des Batteriedeckels verwendet wird. Andere schwarze Steine leiten schlecht, sind eher Isolatoren. Genau wie bei alpenal, da gibt es auch Isolatoren und Leiter … und ab und zu einen Kurzschluss.

Und hier noch ein kurzer Schluss: Route des vins de Moselle. Wir schauen uns den Teil „Pays Messin“an, das Metzgau. Irgendwann kommen die Weinberge, wo sind die Rebberge … ganze zwei haben wir gesehen …

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… der andere war etwas grösser. Messin, das sagt mir doch was … umfahren sie die Ecke hier auf der Autobahn und hören sie in dieser Zeit Musik …

… brauchen sie die eingesparte Zeit, um im nicht alpenalen Belgien die Nationalspeisen zu geniessen …

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… solche Pommes Frites habe ich in der Schweiz noch nie kaufen können – herrlich. Wer hat’s erfunden? Die Belgier. Und wie mache ich meine Pommes seit Jahrzehnten. Das Rezept habe ich in der Wirtschafts Woche gesehen. Zuerst 130 dann 160 Grad und Kokosfett. Die WiWo hat ein neues, müsste man mal ausprobieren. Und sollten sie einen guten Wein suchen, dann machen sie den Umweg nach Schengen … dort an der Mosel sehen sie in Luxemburg und Deutschland auch mehr Rebberge. Wir wollen aber nach Brexit etwas brexiten … bis bald im nächsten oder einem nächsten Beitrag.

Allenfalls haben sie noch Bedenken, dass die Privatindustrie demnächst den digitalen Schweizer Pass erstellen kann. Dagegen gibt es ein Referendum.

Glückstag war gestern

Schön, gestern 20. März 2019 war der Glückstag …

… das bedeutet, dass nun 364 Unglückstage beginnen:

  • Generele Versicherungen mahnen einen Toten … sie wurden informiert, zwei mal und verlangen dann noch CHF 10 Mahnspesen. Generell scheinen die ein Problem zu haben … Administration war noch nie eine Leidenschaft vieler Versicherungen, geschweige denn eine gelebte Kunst. Die Mail Antwort – umgehend: „Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir leiten sie umgehend an die zuständige Stelle weiter. Ihre Anfrage wird so schnell wie möglich bearbeitet. Wir werden Sie in den nächsten Tagen kontaktieren.“ Und beschäftigen dann fünf Personen. Es geht nichts, über eine saubere Administration. Das könnte man lernen, gar studieren. Aber die schaffen das nie. Im Abstand von einer Sekunde wird durch zwei Mails bestätigt, dass sie sich in den nächsten Tagen melden werden. Gratuliere. Doppelt genäht hält besser.
  • Ja, bei einem Todesfall stellen die Überlebenden spätestens fest, welche Unternehmen funktionieren und welche Mühe haben … vielfach Grossbetriebe, bei denen keiner weiss, was der andere schon gemacht oder an Informationen erhalten hat.
  • Spitäler im Kanton Bern brauchen Monate, bis sie vielleicht doch mal eine Rechnung senden. Ich denke nicht, dass sie den Einsatz … der nicht viel geholfen hat … gratis machen. Es war eine Wunde verbinden, ambulant … und eine Dame spricht mit mir über andere Probleme die sie haben. Zu hauff. Schauen sie sich nur mal die wegweisenden Schilder an. Es sind eher weg-weisende Schilder.
  • Obiges trifft auch für einen Arzt zu. Ein Urahne scheint „Dichter, Maler, Musiker und Staatsmann der chinesischen Tang-Dynastie“ gewesen zu sein … hoffentlich geht es nicht solange bis er mit dem neuen Arztabrechnungsbüro zurecht kommt. Mit dem alten in Lausanne hatte er Ärger, nicht juristisch, administrativ.
  • Wikipedia streickt heute. Ich zitiere resp. kopiere:

Wikipedia Streik

  • Ich schliesse mich dem Protest an … hoffentlich wirkt das Lied, das eben abgespielt wird: Honigmelonenmond von Büne. Das in etwa bei Vollmond und dem ersten Frühlingstag – Hurra, der Winter scheint besiegt zu sein. Vielleicht sollten wir auch mal eine Petition starten, für „warmer Schnee„. Aber das scheint ja kalter, alter Schnee von vorgestern zu sein.
  • Hilferuf für den Natur- und Vogelschutz – wir werden erhöht, wir gehen zur Zeitung.

Viel Glück für die nächsten 364 Tage und geniessen sie den Frühling.

Nachtrag zu Vorgestern.

  • CHF 585 pro Tag hätte ich verdient, wenn ich all das Geld, das einer in einem Jahr verdient, auf mein ganzes Leben umlegen könnte. Ermotti – das gibt einem zu denken – mit klarer Sicht heisst das: UBS – schlechter Stil.
  • Einem Sängerkollegen hat der Glückstag insofern geholfen, dass er erlöst wurde. Er starb am gleichen Ort, wo ich die Chance 1:1000 hatte. Er hatte sie nicht. Tut mir leid für ihn und seine Frau. Mit ihm konnte man unbeschwert reden. Guter letzter Flug – er arbeitete bei der Swissair. Der erste Artikel in einem deutschsprachigen Finanzblog und fünf Tage später auf dem gleichen Blog, genau heute vor 14 Jahren wird die Swiss vom Kranich geschluckt.
  • Die Chance durfte ich packen, ich habe auch den Rollstuhl wieder erwarten selbst bedienen können und kann heute sogar wieder rennen. Nie wie früher, aber da war mann ja noch jung, jünger. Ein anderer Kollege wird auch nicht mehr Ski fahren. Hab ihn am Samstag in Nottwil besucht. Toi toi toi.
  • Etwas ist geblieben. Sieben Wochen Koma, wo das Gehirn mit voller Kraft beschäftigt ist, gehen nicht spurlos vorbei. Namen merken und auswendig lernen ist heute für mich extrem schwierig. Zusammenhänge erkennen und merken viel einfacher geworden. Das findet nicht in der gleichen Hirnhälfte statt. Hab oft mit den gleichen Chefärzten und Professoren, die der Verstorbene mit Garantie als Betreuer hatte, diskutiert. Sie wissen nicht wie ich auswendig-wieder-erlernen kann. Unser Benjamin bei den Sängern weiss wie. Auswendiglernen ist kein Problem, das kann jeder. Man müsste ihn für den Nobelpreis vorschlagen, aber wie er das dem Chor gestern Abend vorgetragen hat war nicht nobel. Ihm fehlt das Fingerspitzengefühl. Mir auch und gestern abend besonders. Ich werde im Schnitt nicht einmal pro Jahr laut, aber dann nervt einer ganz unethisch und da kommen die beiden Lungen schon mit einigen Litern mehr Durchfluss, dass die Phon etwas ansteigen können. Ein Glücksgefühl wenn mann das kann – vor 10 Jahren waren es fünf Deziliter mit beiden Lungenflügeln. Heute sind es fünf Liter, habe es eben gemessen. Aber ich kann die Luft noch nicht lange anhalten. Und das Fingerspitzengefühl fehlt wirklich noch. Auswirkungen der Chemotheropie. Vielleicht kommt es wieder ganz. Keiner weiss es, aber ich bin glücklich, dass ich heute auf meinem Land an Hügel und Bach arbeiten kann und die Sonne scheint, die Natur erwacht … und wieder Glückshormone produziert werden, die im Winter allenfalls strapaziert wurden. Den Nobelpreiswürdigen sehe ich noch einmal, in der Kirche. Vielleicht singen wir dann ganz versöhnlich nach der Predigt, statt „der alte Jäger vom Silbertannental“  –  „der alte Josef vom Ruedertal“. Die letzte Zeile vor dem Refrain regt garantiert an, über Un- und Glück nachzudenken.

7 Rappen Gewinn für einen Toten … und die Mitwelt

Wieso heisst es Umwelt und nicht Mitwelt? Wir leben mitten drin und heute demonstrieren sie für unseren Planeten und eigentlich alles was da fleucht, kreucht und wächst.

Aber genau genommen, kann man diese Lebewesen und Pflanzen auch umbringen, killen. Sie brauchen nicht unbedingt einen Unkrautvertilger, es geht auch mit Internet-Artikeln anderer Art. Der Shop der Ruag soll nur so eine kleine Auswahl aufzeigen. Schauen sie die Preise an, denken sie daran, dass ein Grossbezüger vielleicht einen Drittel bezahlt und so stellen sie fest, dass meine Behauptung, dass eine Gewehrpatrone 7 Rappen Gewinn einbringt nicht abwegig. Das Gegenteil müsste bewiesen werden, aber das wird garantiert keiner machen. Vermutlich ist der Gewinn sogar höher und deshalb macht man es in der neutralen Schweiz. Was macht man? Lassen wir den Boten der Urschweiz berichten: Keine Verschärfung für Waffenexporte. Ein echtes Armutszeugnis für die Mehrheit des Ständerates!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Vermutlich haben die das Buch von Verena Brunschweiger schon gelesen. Diese kinderlose Dame ist zwar noch nicht in der Wikipedia erwähnt, aber meint, Kinderkriegen sei Umweltverschmutzung. Schön, ich habe zumindes nach ihr drei mal die Umwelt verschmutzt. Ha und es freut mich und ich bin stolz auf diese Art Umweltverschmutzung.

Bringt die Entwicklungsländer und Bürgerkriegsländer dazu, dass sie Frieden haben, ihre Kinder eine Zukunft haben, nicht hungern und dursten müssen, steigert deren Bruttosozialprodukt …

… und erklärt ihnen, was Geburtenkontrolle ist. Übrigens, es gibt einen Kleinstaat am Ende des Alfabeths, dem das auch erklärt werden sollte. Vati … hat es einige dort, aber keine offiziellen Mütter. Im Radio erzählt eben einer über die Basler Fasnacht – Seifeblööterli und Stechmugge … einige Jahre zurück, war das im Gesamtkanton ein Thema. Empörungskakophonie wird jetzt im Schnitzelbankrhythmus erwähnt.

Über den heutigen Umwelt-Demo-Tag könnt ihr im Hilferuf lesen. Und wenn wir den konservativen Umweltverschmutzern auf den Grund gehen wollen, dann sollten wir die Gehirnaktivitäten genauer anschauen. Vielleicht sollen wir mit Marius weiterdiskutieren, was nicht „in der Forschung das Gute tun und das Böse erwarten„.  … „es stirbt sich einfach schöner, durch Schweizer Qualität … wieder so ein Reim aus Basel. Könnten wir die nicht Demonstranten, die konservativen Urschweizer nicht auch mit dem Handy auf normal, sorry neutral, umprogrammieren.

Schön, wenn einige an die Zukunft denken … an eine lebenswerte, nicht an eine finanzversaute. Aber denken wir mal 100 Jahre zurück. An den Römerbrief aus Safenwil, dort wo später eine freye Autowelt hinzog. Karl Barth war auch für eine freie Welt. Eine imposante Persönlichkeit, der erste Barthianer nicht ganz Liberaler.

In Bern stand eine Kirche im Bau (1918 – 1920) – die Friedenskirche. Sie dürfen drei mal raten, wieso sie Friedenskirche heisst. Das war noch neutral. Und heute. Eine Kreuzfahrt. Bach kreuzt andere!

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Pascale van Coppenolle an der imposanten Orgel und Barbara Gasser am Violoncello. Hören sie sich ein Stück an, von Sofia Gubaidulina.

Nicht ganz einfach, anstrengend, wie die heutige Welt. Nur, nach dem Orgelstück können sie erholt in die Neutralität zurück. Einigen kommt jetzt der Gedanke, dass die Schweiz an der Lieferung von Stalinorgeln in Bürgerkriegsländer mehr verdienen könnte. Schade, unser Ruf als neutrales Land wird mit Füssen getreten.

Ein kleiner Trost, dass Schrott auch aus den USA kommt. Max 737 … ein Kollege hat noch einige andere Details zu dieser Fehlkonstruktion erzählt.

Hier noch drei interessante PDF’s von Bruno Leugger:

 

Haare lassen … „man muss dran glauben“

Mann und Frau redet wieder mal intensiv über die Migros. Und dazu möchte ich ein spezielles Wertpapier zeigen – vermutlich heute ein Nonvaleur mit speziellem innerem Wert.

Kennen sie die „Gretchenfrage“ der Bernerzeitung?

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“

Hätten sie es gewusst – Margarete, genannt Gretchen, stellt diese Frage an Faust.

Ich habe schon oft über die Migros geschrieben. Auch in Semesterarbeiten, aber das können sie verlinkt unter 125 Jahre Frey lesen … und was esse ich zufälligerweise gerade … Classic Branches Noir … von wem wohl? Ach du Schreck, ich stelle fest, dass die Dinger bis am 25.09.2018 geniessbar waren. Ich werde es aus Erfahrung gut überleben. Etwas ungeniessbar dürften auch die Zahlen für 2018 sein … vermutet man. Vor einigen Jahrzehnten habe ich mal das Sortiment im Shoppy analysiert. Heute zwecklos. 172 verschiedene Joghurts, zumindest viele mit zuviel Zucker, 48 Waschmittel … bunt, grünbunt, gelbbunt, gescheckt. Die Zahlen sind erfunden. Nur, ich habe das Gefühl, das Sortiment ist viel zu umfangreich. Straffen, das dürfte bessere Zahlen geben. Aldi und Lidl machen es vor. Vermutlich jammern die nicht um den Umsatz und was hängen bleibt.

Mein Grossvater mütterlicherseits war ein echter Sozi. Aber eingekauft hat man bei der Migros und nicht im Konsum, das zweihundert Meter näher lag. Vermutlich auch nicht, weil es bei der Migros oft gut schmeckte – nach Toblerone, die auf der andern Strassenseite produziert wurde. Tannenweg, Fichtenweg und hier hat er vermutlich mit einem Coiffeurmeister diskutiert und dabei war Ernst jahrelang Kunde bei Dällebach Kari. Beim Dällebach war ich nie, beim andern schon und musste Haare lassen.

Ursula Nold oder Jeannine Pilloud, die nicht in der Wikipedia ist!? Mein Grossvater wäre garantiert auch für die Erste. Er besass drei Anteilscheine der Genossenschaft Migros Bern – zwei ohne Stimmrechte. Wenn Ursula Nold gewählt wird, erhält sie einen Anteilschein. Ernst hat sie vermutlich nicht kennengelernt, aber … hier ist jetzt Insiderwissen von Nöten. Allenfalls würde die Ahnenforschung etwas bringen … aber Achtung, hier liesst das FBI mit.

Migros Anteilschein spez (gleicher Tab) – den meiner Mutter erhält sie nicht. Zu speziell mit dem gestrichenen Aufdruck „Liberiert mit Fr. 5.–„.

Migros Anteilscheine von Ernst Stettler