Es lebe die Statistik – der Duden, die Dudin und das Dud – Artemisinin

Oh Gott, die Welt wird immer komplizierter und bei Homework hat man, frau genügend Zeit, Corona-Statistiken zu entwerfen. Oh, so schöne Bilder über schauernde Zahlen findet man selten.

Draussen ist es kalt und ich habe bei diesen Temperaturen nicht viel Lust, die vom Schnee malträtierten Bäume zu Brennholz zu verarbeiten. Am Nachmittag soll es wärmer werden.

Also beweise ich mit einer Statistik meinem Kollegen, dass Obwalden nicht im Zentrum der Schweiz liegt, sondern neu in der Romandie:

Sind die neuen Coronavarianten gefährlicher? Neun Fragen und Antworten zu den Mutanten. Etwas nach unten scrollen und die wunderschöne Statistik kommt zum Vorschein. Na ja, die einzelnen Formen sehen ja ganz vertraut aus:

Martisches 6-Eck für Blog neu

Das martisches 6-Eck – Statistiken werden heute eher nach Vorlieben gemacht, oder sollte man Unkenntnis sagen?

Soll ich jetzt nach Basel gehen … sieht nicht so nach Gefahr aus. Hellblau! Oder doch nach Bern? Zwei Stufen dunkler … sieht nach gefährlich aus. Anzahl Fälle pro Kanton bringen eigentlich gar nichts. Basel-Stadt ist „50x gefährlicher“ pro Quadratkilometer, als Bern … also doch lieber nach Bern? Oder müsste man nicht eher nach Einwohneranzahl rechnen. Dann gehen sie auf keinen Fall in den Jura. Hochbrisant – mehr als 1,5%o der Bevölkerung ist mit einem Corona-Mutant befallen – laborbestätigt.

Aber seien wir doch ehrlich. In Basel oder Genf sehen sie wesentlich mehr Masken, als wenn sie durch die verschneiten Jurahöhen schneeschuhen oder langlaufen. Vermutlich sind die Leute dort eher mit Kältemaske denn mit Virusschutz unterwegs. Jede Verhüllung ist zur Zeit erlaubt. Lesen sie in diesem Link, was Yahya über die islamische Terrorwelle schreibt. Auch eine Art Kältewelle und dabei soll es der wärmste Winter seit Messbeginn sein. 5,5 Grad ist es und die Sonne scheint. Lasst euch nicht verirren. Alles ist Ansichtssache und der Standpunkt und die Blickrichtung sind wichtig. Das war gestern. Heute soll die Sonne scheinen, tut sie aber nicht so richtig, aber es ist rund ein Grad wärmer. Wetter, auch das sind Prognosen und da sie die Zukunft betreffen, sind sie nicht immer ganz einfach. Zehn Minuten persönliche Diskussion mit „Bucheli“, hat gezeigt, dass Wettergötter und Finanzgötter ähnlich funktionieren. Zeitdruck, nicht Tiefdruck, eine Diskussion mit dem ganzen Saals gab es nicht … alle wollten futtern und Flüssiges in Glasform geniessen. Ja, Regen sollte nur in der Nacht stattfinden.

Mit Corona können sie die Zahlen der laborbestätigten Mutationen auch anders anschauen:

Corona Statistik nach Marti

Wunderschöne Bilder gibt es zu betrachten und schauen sie sich die dritte Statistik im Detail an. Sieht aus, wie an den Haaren herangezogen. Lichtenstein habe ich gefunden, bin mir aber nicht so ganz sicher, ob ich dem Strich folgen kann und wo ist die Schweiz? Echt haarsträubend, was da so alles an statistischem Quatsch herumgeboten wird.

Und wollen sie Daten des BAG, dann haben sie allenfalls die APP oder kriegen fast Vögel, bis sie wirklich was Vernünftiges finden. Das doch recht übersichtliche PDF finden sie vielleicht, falls sie schon mal die Suchfunktion gefunden haben … dann viel Glück: Null Treffer oder 150 Treffer. Ja, so langsam kommen mir wirklich Zweifel, ob der Bund die E-ID schaffen könnte. Christa, es tut mir leid, ich habe wie Sibel Arslan gestimmt – hab immer noch Vertrauen in die Bundesverwaltung. Krank? Nein, aber genau diese Daten gehören nicht in die Privatwirtschaft. Zuviel erlebt in rund dreissig Jahren mit der gleichen E-Mail-Adresse.

Wenn, dann stellen wir Blogger selbst das rein, was alle in der Welt lesen dürfen. Hier Corona mit klarer Sicht – und der weiss, wovon er spricht.

Spricht, nein schreibt, genau genommen. Aber wir nehmen das nie so genau. Sind stolz, wenn es wenig Rechtschreibefehler hat. Da gab es die etwas zickische Frl. Wenger, die sogar Grüsse von den Stiften aus den Ferien mit dem Rotstift traktierte. „Stift“ aus dem Duden (er Jahrgang 42 – wäre zu kaufen), sie hätte den so zu ihrer KV-Prüfung kaufen können: (Blei)stift;Nagel;halbwüchsiger Junge;Lehrling – zumindest männlich. Bleiben wir sachlich, sächlich ist das eine fromme Stiftung; auch: Altersheim …

Duden Dudin Sieden

und Ichden, Duden, Sieden, Wirden, Ihrden wollen modern bleiben. Dudenin, eher Dudin oder einfach sachlich, ne sächlich, das Dud. Oder auf Englisch – the Dude. Details auf der Welt ändern sich.

Artemisia, die Göttin der Jagd, jagt. Relativ lange musste ich warten, bis das Kraut, das ich anfangs der 80iger Jahre in die Schweiz brachte, wieder auftauchte. D’Siegfriedi,  hat es damals beurteilt und gefunden, dass für so ein Kraut, das aus der chinesischen Naturheilpraxis kommt, in Zofingen kein Bedarf sei. Heute hätte die Siegfried Holding vermutlich Interesse. Dass dieser Wikipedia-Artikel vielleicht nicht ganz der Neutralität entspricht, erstaunt mich nicht. Vor 40 Jahren war es ja auch eher eine erweiterte Familiendiskussion. Vermutlich haben wir „Beifuss“ anders verstanden. Artemisinin – sicher weiblich, an den „in in“ zu schliessen – wird schon lange als Wunderkraut gehandelt. Gegen Malaria und seit einiger Zeit als Corona-Tee anzutreffen. Mein Halsweh damals am Jangstsekian hat sich in einer halben Stunde gelegt und ich rauchte auf dem Schiff wieder eine chinesische Cigarre. Die übertreffen in Sachen Inhaltsstoffen noch die auf der gleichen Reise kennen gelernten Papirossy. Es spielt halt eine Rolle, ob man Tee macht oder das Kraut eine halbe Stunde kaut … fürchterlich bitter. Dieses Kraut, betiteln wir es doch als Unkraut in der alten Sprache, hat zu einem Medizin-Nobelpreis für Tu Youyou geführt. Begleitvegetation nennt man das … oder Beikraut. Der Beifuss hat zumindest Karriere gemacht.

Haben sie es lieber süss, als bitter. Schokolade. Da schrieben sie schon vor einer Weile von Mogelpackung. Von 100 auf 80. Und nun gleiche Verpackungsgrösse, aber 200 auf 100. Lindt Excellence 99% Kakao. Hauchdünn, daher stabiler Kunststoff in der Schachtel. Gab es in der Türkei noch nicht. Dort habe ich aber Lindt-Kugeln gekauft. „Bestechungsschoggi“ sozusagen, aus der Schweiz. Ich habe aber keinem erzählt, dass ich sie hier zu weniger als einem Drittel dessen gekauft habe, was ich bei uns bezahlen müsste. Übrigens, in Deutschland habe ich letzten Herbst 100gr Toblerone für 75 Eurocents gekauft.

Vergesst bitte langsam den Spruch, die Schweiz sei teuer, wegen den Löhnen. Das ist nichts anderes als Abzocke. Medikamente, Telefonie, Hörgeräte, … wie bei Corona bestimmen die gleichen Sieben … ja manchmal sind wir in der Schweiz noch hinter den Bergen.

Kauen wir doch lieber an einem Pariserli. Kein Witz, so hiess das Baguette einmal, das sie nun adeln wollen – zumindest als UNESCO-Kulturgut aufzunehmen. Es gibt sie noch, die guten Bäckereien in Frankreich. Meistens findet man aber die aufgebackenen Industrieteiglinge. Und damit es einfacher und billiger wird, nimmt man kurzes (brösmeliges) Mehl. In den letzten Jahren kaufen immer mehr Leute, statt ein Baguette, ein Pain. Un pain bien cuit – wenn es gut gebacken sein soll. Dazu sollte man noch was trinken. Bordeaux passt sich der Klimaänderung an. Sechs neue Rebsorten sind zugelassen. Unter anderem der Marselan – aus Marseillan. In dieser Ortschaft gibt es eine ambre Trouvaille aus dem Hause Bacardi zu finden, die sonst nirgends verkauft wird. Perrier, eine Autostunde entfernt, wird wohl so bleiben, aber bei Nestlé ist eine Neuausrichtung angekündigt … ich finde es den besten Entscheid seit 16 Jahren (einer der ersten Finanzblog-Beiträge).

Übrigens, bei Perrier können sie auch Wein einkaufen. Sollten sie noch keinen Korkenzieher haben, so gibt es hier einige Tipps. Die Jury scheint aber nur neuere Jahrgänge zu mögen. Mit keinem Wort ist erwähnt, wozu der Vacuvin dient. Suchen sie nach einem Spangen- oder Federzungenkorkenzieher – ein „Ah So“ Korkenzieher, oft schon Hilfe in Not gewesen … und dient bei einigen Herstellern auch als Kronkorkenheber …

… ihr Pomelkophiler sms. Übrigens, der welterste Zapfenzieher ist immer noch im Museum zu sehen.

Nachtrag: Manchmal hilft nicht mal mehr der Ah So. Aber der Korken dürfte in diesem Fall schon etwas älter sein.

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„Ah“!!! „So“ einen schönen Wein. Kaum zu glauben. Letztes Jahr in einer Brockenstube gekauft … billiger, als ein junger im Laden. Wenn sie alten Schweizer Wein nicht lieben, dann sind sie wirklich selbst schuld … ein Traum … es wäre noch zu steigern.

 

Schwankungen – etwas für Gambler und Profis


CFD’s – Contract for Difference, zu Deutsch Differenzkontrakte – werden wohl in diesen Tagen im Bereich der Währungen Hochsaison haben. Mit kleinen Summen kann viel bewegt werden und so was „muss“ doch richtig ausgenutzt werden. Wobei vor allem das Wort „richtig“ richtig interpretiert werden sollte.

Auf der einen Seite machen die Währungen zurzeit wirklich „richtig“ Spass – zumindest für diejenigen, die auf der richtigen Seite liegen oder liegen werden. Der US-Dollar war heute unter einem Franken zu haben. Zu zweiten mal in der Geschichte und dies bei einem ganz interessanten Chartbild. Während meiner Ausbildung musste man für einen Buck rund das Fünffache rechnen und kurz darauf habe ich den ersten programmierbaren Finanzrechner für CHF 1.50 je Dollars gekauft. Zu unserem Pech (oder Glück) gab es damals die Differenzkontrakte noch nicht, um mit diesen extremen Hebel-wirksamen Produkten auf 70% Verlust der Weltwährung innerhalb weniger Jahre zu spekulieren. Dagegen fallen eigentlich die heutigen Schwankungen kaum mehr gross ins Gewicht. Es sei denn, sie kaufen ein Produkt mit einem grossen Hebel. Nicht dem Zwei- oder Dreifachen. 100 oder gar höher ist hier möglich.

Sie können also richtig vom Leverage-Effekt profitieren. Oder zumindest derjenige, der eben auf der richtigen Seite sitzt. Auf der andern Seite sollten sie diese derivativen Produkte richtig und gekonnt einsetzen können. Ich selbst kann dies nicht, denn hier zähle ich garantiert nicht zu den Profis – ich denke betriebs- und volkswirtschaftlich. Langfristig! Es liegt nicht an der umfassenden Berechnungsweise mit den Zinsauswirkungen, denn diese sind problemlos nachvollziehbar. Aber das kurzfristige Gefühl müssen sie haben. Hier hilft auch die bis heute recht unbekannte Trailling Stop Order.

CFD’s könnten ja auch langfristig eingesetzt werden, da sie zumindest keinen Verfall haben. In der Praxis dürfte dies aber ganz anders aussehen. Der allergrösste Teilnehmerkreis handelt eh kurzfristig – gar im Tagesgeschäft. Falls sie aber mit der Absicht gekauft haben langfristig investiert zu sein um Kosten zu sparen, denn CFD’s sind fast konkurrenzlos günstig, müssen sie schlimmstenfalls damit rechnen, dass ihr „Partner“ verkauft wenn sie in der Verlust, gar Nachschussphase sind. Der Verlust ist in einem solchen Fall höher als der Einsatz. Wenn sie nicht zu den Profis gehören, dann sichern sie sich lieber ab. Bei igmarkets kostet sie eine Risikobegrenzungsprämie 0,3%. Drei mal mehr als die Provision (Courtage) von 0,1%. Bezahlen sie diese Prämie im Beispiel von EUR 1500 trotzdem, denn ohne Stoploss kämen sie bei einem langfristigen Einsatz von rund EUR 1000 Einsatz (Kauf- und Verkaufsprämie) bis heute auf einen Verlust von weit über EUR 100’000. Der befürchtete Margin-Call würde mit aller Garantie folgen, denn die ursprünglich hinterlegte Sicherheit (margin) von rund EUR 10000 würde hier bei weitem nicht reichen.

Eine Spielwiese also für Voll-Profis oder Gamblers. Und vor allem für Anleger, die mit kleineren Summen Geld verdienen möchten. CFD’s sind bei grossen Beträgen selbst Spekulanten zu risikoreich, denn diesen Nervenkitzel halten die meisten nicht aus. Viel Erfolg, falls sie mit kleinem Geldbeutel schnell reich werden wollen. Den gesuchten Adrenalinstoss kann ich voll begreifen, denn in unseren jungen Jahren, haben wir schliesslich auch mit „normalen“ Optionen gehandelt. Bedenken sie aber, dass ich noch nie ein CFD gekauft habe. Weil ich Angst habe? Nein, weil ich die Denkweise des Gegenparts zu wenig kenne und diese zu hinterleuchten ist alles andere als einfach. Aber eine der wichtigsten Informationsquellen. Warum verkauft der andere, wenn ich kaufen will?

Sind sie gegenteiliger Meinung? Dann lesen sie doch in der letzten Sonntagszeitung den Artikel „ETF-Anbieter verstecken Gebühren“. Der Artikel ist im Internet nicht frei verfügbar. Einer der mutigsten Beiträge, um der Fondsbranche berechtigterweise eines auszuwischen. Es wird erklärt, wie Fundsverwaltungen (Gegenpart) arbeiten und zum Teil über 4% (vier!!!) Gesamtgebühren kassieren ohne dies offen zu legen. In dieser Beziehung sind CFD’s viel einfacher zu „durchschauen“. Sie müssen nur den Spread anschauen und damit einverstanden sein. Bei igmarkets haben sie für 14 Tage die Möglichkeit eines Demokontos
und eines Einsteigerkurs mit reduziertem Handelsvolumen. Viel Spass, wer solchen Nervenkitzel braucht und viel Vorsicht.

Reine Gambler und Glückspielschüler die Roulette vorziehen, haben nur ein Risiko-Chancen-Potenzial, das einige Male kleiner ist. Die grösste Chance auf ein Plein zu setzen beträgt ca. 2,7% (1:37) und der durchschnittliche Gewinn der „Bank“ immerhin rund 1,8%.

Wem dies alles zu unethisch oder unverständlich ist, der hält sich lieber an die Themen des in Bern ansässigen cfd – christlicher Friedens Dienst – er verleiht unter anderem den Sicherheitsinteressen von Frauen Gewicht. Und diese sind bei den finanziellen CFD’s mit Sicherheit untervertreten. Schlauer oder ängstlicher? Für Mann-chen keine Frage.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Missbrauch am Sozialstaat“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
… ganz so neu ist die Idee mit der Ethik doch nicht …

Vor drei Jahren erschienen:
Der Hybride Kunde – 2. Teil – «preiselastisch»

Vor vier Jahren erschienen:
Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe

Vor fünf Jahren erschienen:
Neue US-Einsatzdoktrin für Atomwaffen-Erstschlag

© Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig, Gewinn orientiertes Honorar – Spezialgebiet Ökologie, Ethik, Technik und Energie.
Sind Sie mein zukünftiger Kunde? Ich freue mich über die Kontaktaufnahme.

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