CONTI – Zentraleuropäisches Sibirien – die quarantierte Garantäne

Kann eigentlich ein Hund auch das Corona-Virus übertragen? Diese hielten sich in den vergangenen Wochen nicht an die vorgeschriebenen unterschiedlichen Mindestabstände. Hier einiges, was auf einer Reise nach Frankreichs Süden aufgefallen ist.

Hochverseucht, wie ich jetzt nach den neusten Regelungen sein könnte, warne ich jeden, mich nächste Woche zu besuchen.

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Ich müsste sie an der Türe mit meiner neuesten Maske auf CONTI aufmerksam machen. Diese Maske wurde schon in Venedig getragen und nun hängt sie griffbereit vor den „Welten“ von Dr. Maria Gertrud Meister Röttinger. Mit der Virus-Maske ist zumindest gemeinsam, dass die Aufhänger oft ausreissen. Für Gerti und mich bedeutet der phonetische Ausdruck Conti eigentlich nur eins: die Konti oder genauer, die Konten. Ganze Welten haben wir in den letzten drei Wochen nicht bereist, nur auf unserem Kontinent die Schweiz und Frankreich.

Continental! Da verwendet man doch auch den Namen „Conti„. Genau, Conti ist einer der eindrücklichsten Bier-Kartons, den ich je gesehen habe. Der Einzelnachweiss bei der Wikipedia gefällt mir – Braunschweigheute schweigt. Aber auch den finden wir. Ein nachgestellter Container. Und wo liegt Braunschweig? Zwischen den Nachbarstädten Wolfsburg und Hannover … Sitz der Continental-International, dem ehemaligen „Gummiball“. Eines der grössten Ballungszentren der europäischen Automobil-Industrie.

Ob ich auf Conti-Reifen fahre, müsste ich nachschauen. Beim rumkurven waren wir garantiert im Hochrevier von Michelin. Wenn sie gerne auf Nebenstrassen unterwegs sind, dann geniessen sie die digitalen Karten von  Michelin. Und wieso werden wir im Aargau auf CONTI verwiesen. Weil der ganze Süden von Frankreich seit einiger Zeit ein Hochrisiko wegen Covid19 für uns Schweizer ist. Politisch gesehen wissen nicht mal alle Franzosen, was die Provence- Alpes-Côte d’Azur und l’Occitanie genau sind. Seit 2016 ist mehr Klarheit mit den Verwaltungsregionen – 13 in Europa.

In vielen Publikationen werden  grosse Gebiete der Provinz Gard zur Provence gerechnet. Und keiner hat sich je gewehrt. Dabei ist die Aufteilung seit der Französischen Revolution gleich geblieben. Nur das Vivarais machte damals eine Ausnahme. Eigentlich ganz einfach zu merken. Die Provence ist immer rechts der Rhone, meist der alten Rhone. Nur ganz bei der Mündung ist die Grenze rund 10 km nach Westen verschoben. Der Pont-du-Gard gehört, wie in der Wikipedia nicht überall richtig erklärt wird, eindeutig zum Gard. Okzitanien ist eh für viele Neuland. Früher das Languedoc-Roussillon (kurz LR) und die  Pyrenäen-Departemente, die Midi-Pyrénées. Ein Gebiet, das einige hundert Kilometer luftlinienmässig misst und wir geniessen nicht einmal 2,5 km entfernt zu einer noch jetzt konfliktfreien Region die Ferien. In einem „Grenzrestaurant“ meint der Wirt, er sei auch gefährlich, denn er kam eben in diesem Saint-Ambroix auf die Welt. Alle fünf Personen im Restaurant lachen.

Zurück in den Süden. 2 1/2-mal so gross wie die Schweiz und nur rund drei Millionen Einwohner mehr. Aber in einigen Städten gibt es Probleme mit Covid19. Die ECDC scheint die Auswahl zu machen. Also sicherheitshalber in Läden etc. die Maske anziehen und den Mindestabstand einhalten. Der variiert in etwa zwischen einem und zwei Metern. Und falls sie mal die Maske zu spät anziehen, gibt es meist ältere, ängstliche Leute, die mir vorkommen, wie sie den Schützengraben aufsuchen würden. Viele ziehen sich zurück und es kommt zu keinem persönlichen Treffen. Man ist vorsichtig, eher zwei Kilometer Distanz. Nur die Hunde halten sich nicht an Distanzen. Wissen sie, wie das Corona Virus aussieht? Wissen sie, wie eine Schiffsmine aussieht? Wovon hat die Mehrheit mehr Respekt? Abstand einhalten ist garantiert bei beiden von Vorteil.

Wir lernen einen neuen Nachbarn kennen. Sie brauen Bier für den Hausgebrauch. Kennen wir doch. Bier hilft auch im gefährlichen Okzitanien (franz.) nicht gegen das Corona-Virus. Auch nicht Wein, aus dem weltgrössten Anbaugebiet. Es sei denn, beides wird hochgradig gebrannt. Ein Desinfektionsmittel riecht eindeutig nach Kirsch. Made in Switzerland.

Mit den Nachbarn kommen wir auch auf Flugzeuge zu sprechen. Gestern kam ein Kondensstreifen aus Richtung Toulouse und bog kurz vor unserer mittelalterlichen Stadt in der militärischen Flugzone nach Norden ab. Ohne Lärm, ohne dass wir – der Nachbar auch – ein Flugzeug sahen. Das kennen wir ja auch schon. Und urplötzlich war gar nichts mehr zu sehen. Kein Kondensstreifen, kein Flugzeug und auch kein Lärm zu hören. Das einzige Flugzeug war 22 km entfernt von Montpellier Richtung Norden unterwegs. Auf der normalen Flugstrasse wie im App meiner Begleiterin sichtbar. Drei Personen haben nun dieses Flugmanöver beobachtet. Für mich gibt es nur eine einzige taugliche Erklärung. Wie das letzte Mal schon geschrieben, ein Tarnkappenflugzeug über Frankreich. Vermutlich haben die Franzosen nun ein Radar zur Verfügung, das solche Flugzeuge und allenfalls sogar amerikanische erfassen kann, ohne dass der Kondensstreifen zeigt, wo das Flugzeug ist. Die Frage bleibt offen, ob das ein französisches oder gar ein US-Militär-Flugzeug war. Es könnte natürlich auch die fast geheime Tarndrohne sein.

Die Welt hier unten scheint zum Teil menschenleer zu sein. Nur bei schönen Wetter und wenn es mal etwas wärmer ist, herrscht Grossandrang beim Gemüsemarkt oder am Freitag-Abend und erst am Samstag in den Einkaufsläden. Also, diese Zeiten meiden. Nicht der Viren wegen, eher der Schlangen, die sich vor den Kassen bilden. Sonst herrscht zum Herbstanfang eher Winterstimmung und in der Schweiz drohen sie gar mit sibirischen Temperaturen. Kurz zuvor herrschten hier noch Temperaturen von über 40 Grad. Viele Menschen nutzen die Zeit, die sie jetzt zu Hause verbringen um die Wohnung, das Haus aufzuräumen. Es gab noch nie so viele Flohmärkte, wo jeder seine Wahre feilbieten kann, wie jetzt. Alles landet da, sogar solches, das ich als Müll entsorgen würde. Aber schön getrennt natürlich. Die Preiskultur ist faszinierend. Es gibt die professionellen Händler, die vielleicht mal die Neupreise von Lidl und Aldi studieren sollten oder dann gibt es tatsächlich noch Menschen, die für Schund viel zu viel zahlen.

Dann gibt es die andern, die wollen einfach mal Zeugs loswerden, das ihnen nichts (mehr) wert ist oder allenfalls auf einen Zusatzverdienst angewiesen sind. Ein Paradies für Vinyl-Sammler, die ihre Plattensammlung vergrössern möchten. Man merkt es, dass die sammelnden Engländer, Deutschen und Holländer fehlen.

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In Frankreich trinkt man auch Wasser. 1963 hat Hans Erni zumindest das Poster für Evian geschaffen. Mein Fund ist auf eine Metalltafel gedruckt. Das Bild ist zurzeit entstanden, als der Schweizerische Hebammenkongress in Lausanne stattfand. Meine Mutter hat den  mitorganisiert. Als kleiner Junge durfte ich mit auf Evian. Rekognoszieren, das war für die Hebamme. Der Rest der Familie wurde durch die Evian-Mineralwasser geführt. Damals noch kein Danone-Unternehmen und die kleinste Evian-Flasche mit einem Fingerhut, zwei Fadenspulen und einigen Nähnadeln (ungefähr 7,5 cm) ging anfangs dieser Reise an meine Cousine in La-Chaux-de-Fonds – sie sammelt leidenschaftlich Fingerhüte. Ein seltenes Ding, einmal im Netz zu finden. Und wer denkt schon daran, eine Foto von sowas zu machen. Das Evian Metall-Poster hat seinen Platz neben der Kultflasche 2002 gefunden.

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Da hat noch jemand ein altes Vélosolex ausgegraben. Es scheint sich keiner dafür zu interessieren.

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Nu bleu … bei diesem Guache-Litho von Henri Matisse ist das Druckjahr eigentlich von Interesse. Oder für mich nach dem Kauf, der Anblick. Fünf Teile im Original mit der Schere geschnitten.

So ab und zu schlägt man sich mit industriellen Problemen herum. Staubsaugersäcke. Wenn sie nie nach einer Nr. gesucht haben, die im Laden nicht mehr vorrätig ist, wissen sie gar nicht um deren Vielfalt. Das wäre ein Sammelgebiet. Zig Staubsaugermarken und hunderte von verschiedenen Staubsäcken. Hier geht es nur ums Geldverdienen. Mit Nähmaschinennadeln scheint kein Geld zu machen sein. Alle herkömmlichen Hersteller scheinen mit einem Standard-Typ zu arbeiten, die sich durch das Garn und die zu verarbeitenden Stoffe unterscheiden.

Geld verdienen ist auch bei der Gesundheit vom BAG behördlich erlaubt. Laborkosten dürfen ins fast Unermessliche gesteigert werden. Wenn es nicht amtlich abgesegnet wäre, würde man das kriminell nennen. Nur ein Beispiel. Einige Minuten bei einer ambulanten Behandlung nach Mitternacht entlassen, bringt CHF 50.- ein. Das wird vermutlich nicht nur im Conti-Kanton absichtlich so gesteuert. Und das Schönste. Vor lauter Administration in den Spitälern werden Informationen nicht in die Administration weitergeleitet. Unnützes Papier, wovon schon Kopien vorhanden sind, gehen an den falschen Arzt … und der Kunde bezahlt.

Etwas mehr gesunder Menschenverstand wäre bei den Web-Seiten des BAG angebracht. Suchen sie mal, wie man sich für die Quarantäne anmelden muss. Und ums Himmel Willen, schreiben sie ja nicht Garantäne. Es reicht schon, wenn sie nicht wie Normalsterbliche die korrekte Schreibweise Quarantänemeldung als Suchbegriff eingeben. Ihre Suche ergibt keine Treffer. Quarantäne Meldung führt dann immerhin zu 8 Resultaten. Es wäre eigentlich kein Problem, jedem der einreist mit der Roming-Meldung aufs Handy mitzuteilen, wo er sich weiter informieren kann, soll. Aber wenn sie denken, dass sie stattdessen die Roming-Meldung eines Anbieters, die sie nur bei der Ausfahrt erhalten, auf einem Compi hilft, der irrt. Das sind für viele heute zwei Welten. Hier mal die wichtigsten Seiten:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#1759131064

Wer sich ein fast 50 Jahre mit IT, damals noch EDV (eh du Vröhliche) beschäftigt hat, muss mit der Suche und den URL’s mindestens Schmunzeln. Ich kenne viele, die beim Lesen einen Lachkrampf abhalten werden. Dann gehts bei den Aargauern schmunzelnd weiter:

https://www.ag.ch/de/themen_1/coronavirus_2/informationen_fuer_reiserueckkehrende/meldung_rueckreise_risikoland/meldung_rueckreise_risikoland_1.jsp

Die „Postleitzahl PLZ (maximal erlaubte Zeichen: 4)“. Wow, soviel Wissen. Aber dann klemmt es total. „Bitte Wohnort auswählen“. Wenn du denkst, schön, jetzt kannst du zwischen Schmiedrued und Walde auswählen – man könnte ja einige Buchstaben einsparen – der irrt. S eingeben und dann alle Ortschaften, die mit S beginnen, durchscrollen. Ein echter Wadenbeisser, den wir Tester schon vor 40 Jahren beanstandet hätten.

Bei den Einreisebemerkungen schreibe ich: „Um die Quarantäne einzuhalten, scheint mir mein grosses Haus ideal zu sein und ganz am Rand der l’Occitanie habe ich mich noch mit genügend Lebensmitteln eingedeckt. Für andere wird die Quarantänezeit einschränkender sein. Unter www.finanzblog.ch …“ – das sind genau 250 Zeichen, am Schluss musste ich halt den Satz abbrechen und .com auf .ch ändern. Fast wie die quarantierte Garantäne. Na ja, weiter unten kann man noch einmal Bemerkungen anbringen. Ich liebe digitale Formulare, die für den Ersteller absolut logisch sind, aber bei unseren Schlusstest immer mit Korrekturvorgaben versehen worden wären. Schön aussehende Steinzeit. Für den Nutzer eher eine Zumutung. Und jeder Kanton macht das selbst. Der Nachbarkanton hätte eine saubere Vorlage. Die Meldung dort wird quittiert und gleich mitgeteilt, was etwa unter CONTI zu lesen ist. Übrigens, die Quarantäne Meldung (ja kein Bindestrich) muss digital erfolgen. Es gibt immer noch recht viele Leute, die das nicht können. IT-mässig ist die Schweiz heute ein echtes Entwicklungsland, eine richtige Bananrepublik. Hübsch aussehen reicht.

Tonnenweise sollte man heute solche mühsamen Programm-Verantwortliche nach Sibirien schicken. Aber sie werden bei uns bleiben, denn von der Erwärmung spüren wir zurzeit wenig. Also nicht gleich bei jedem Schnupfen ausflippen.

Echt, in Frankreich gibt es auch Probleme, die sie nicht lösen. Können? Eher wollen, wie mir einer sagt, der mal in der entsprechenden Einheit gearbeitet hat. Faulheit sei zu wenig gesagt.

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Hier ist ein Abwasserrohr nach rund 15 Jahren beim Übergang heruntergerutsch und am oberen Ende ist echt die „Scheisse“ rausgeflossen. Vor einem Jahr gemeldet. Im Juni wurde der Fall noch einmal aufgerollt. Das Bachbett wurde in den vergangenen Jahren von der Gemeinde nicht mehr unterhalten und durch das Wasser wurde rund ein Meter Erdreich abgebaut. Dadurch sanken alle Rohrfundamente und es tropft weiter an mindestens drei Stellen über rund 100 Meter. Das ist eine Gesundheitsgefährdung der etwas anderen Art und zieht Mücken an. Es gab vor wenigen Jahren ein ähnliches Problem grösseren Ausmasses und dazu brauchten sie zwei Jahre, um behelfsmässig zu reparieren.

Vielleicht nimmt die örtliche Behörde an, dass es hier ja eigentlich trocken ist und selten ein Hochwasser kommt. Nur, als wir hier unten waren, hat es einmal geregnet. In den vergangenen 65 Jahren habe ich nie erlebt, dass in so kurzer Zeit so viel Regen kam. 50 km entfernt, beim Mont Aigoual, der Wetterküche von Frankreich, kamen über diese wenigen Tage über 1300 mm, je nach Meldung bis 1400 mm, Wasser vom Himmel. Das ist mehr als der Durchschnitt im Schweizer Mittelland pro Jahr. Zürich-Fluntern kommt auf gut einen Meter pro Jahr.

In der heutigen Zeit läuft in der Schweiz ganz Vieles mehr als nur leicht krumm und dazu braucht es einige, die aufmotzen. Tröstet euch keinesfalls mit dem Spruch des amerikanischen Präsidenten – „fürchtet das Virus nicht„, vielleicht trumpiert er sich. Und das in einem Land, das einen neuen Boss sucht.

Bleibt gesund oder erholt euch möglichst schnell und bevor alle Angst bekommen, lest auf Infosperber, dem Internetauftritt meines Namensvetters, der mit seinen Autoren sieht, was andere nicht sehen:

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (1)

Urs P. Gasche / 10. Okt 2020 – Statt sachlich einzuordnen wird dramatisiert. Das verspielt Vertrauen in Behörden und Experten und nährt Verschwörungsphantasien.“

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (2)

Urs P. Gasche / 11. Okt 2020 – Statt sachlich einzuordnen, wird dramatisiert. Das verspielt Vertrauen in Behörden und Experten und nährt Verschwörungsphantasien.“

Statistik ist nicht ganz einfach. Wenn es beim ersten Mal nicht verstanden wird, machen sie es nicht, wie ich früher mal mit meinem Statistiklehrbuch. Bücher waren stabilier als PC’s oder Handys.

„Das irreführende Starren auf die Corona-Fallzahlen (3)

Urs P. Gasche / 12. Okt 2020 – Die Pandemie sei faktisch vorbei, sagen zwei Experten: «Doch die gängigen Testverfahren bringen das Virus nie zum Verschwinden.»“

„Aufgrund der stark steigenden Zahlen soll die höchste Corona-Warnstufe ab Dienstag auch in den Grossstädten Toulouse und Montpellier gelten. Diese Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Schwelle von 250 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner innert sieben Tagen überschritten wird und wenn 30 Prozent der Intensivbetten in einer Region belegt sind.“

Sind „Neuinfektionen“ nun Spitaleintritte oder positive Testresultate und wie verhalten sich die Testzahlen mit diesen Resultaten und wie sehen die Todesraten aus? Wobei letztere meist verzögert reagieren.

Und noch eine Überlegungen zu den Kosten und der Verhältnismässigkeit:

„Covid-19: Alle wollen testen und getestet werden. Wozu?

Pietro Vernazza / 09. Okt 2020 – Die Strategie, Infizierte und Kontaktpersonen zu erfassen und während der Ansteckungszeit zu isolieren, geht vielleicht nicht auf.“

Und noch einige Bemerkungen von Peach Weber über einen Glarner, dem Land der Sabzago-Hersteller, der eigentlich Zürcher ist und anderes.

 

Jemand meldet sich per Telefon. „Ich weiss, wie man beim BAG die entsprechende Seite findet.“ Na ja, hab ich schon lange rausgefunden. Wir diskutieren noch eine Zeitlang und ich finde dann mit der Systemsuche (nicht der BAG-Suchmaschine) ein Stichwort „Quarantäne“. Versteckt im 10. Tweets. Gefunden? Die BAG-Seite hat noch zwei Scrollbereiche eingebaut – rechts oben „Medienmitteilungen“ und darunter die „Tweets“. Spieltrieb pur, statt brauchbare Darstellung. Und das allerhöchste für ein Bundesamt ist die Datensicherheit. Absoluter Horror. Wenn sie das Wort „Quarantäne“ gefunden haben, dann klicken sie mal darauf. Wo landen sie? Tatsächlich auf Twitter. Ist das nicht die Organisation, die fast mehr über Besucher geschweige denn Benützer weiss, als sie selbst und im Hintergrund immer alles abfrägt. Aber das Schöne, über Twitter finden sie die gesuchte BAG-Seite am schnellsten. Und die Amerikaner wissen, wer sich in einem Gebiet aufgehalten hat, das nach einer Quarantäne verlangt. Falls es sie interessiert, vor 17 Minuten hat der real Donald Trump das letzte Mal gezwitschert.

 

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