Engel reisen zu den Weinbergschnecken

Der Männerchor war wie alle Jahre wieder mal auf Reisen. Ob der Zweitagesausflug auf den Kaiserstuhl gut war, müssen sie die andern fragen.

Der Beitrag ist etwas wohl ausführlich, aber eignet sich, um eine solche Reise noch einmal zu erleben – vorzugsweise mit andern Leuten. Und wenn sie „klauen“ wollen, kontaktieren sie mich … es gibt noch einiges, das nicht hier zu finden ist. Abstimmen muss man auf die Teilnehmer … bei uns mehrheitlich Biertrinker … und sie kamen auch auf ihre Rechnung.

Wär hets organisiert? Stephan und Josef und deshalb danke ich an dieser Stelle allen andern, nur mir nicht. Josef schon, der schreibt ja nicht den Beitrag … aber Mails und telefoniert damit alles klappt. Gut drei Mails pro Teilnehmer, denn wir wagen uns in eine Gegend vor, wo es nicht allzu viele Gruppenreisen gibt und das grösste Hotel vor Ort wurde eben umgebaut. Die Antwort von der Stadt Breisach wird wohl nie kommen, denn das Best im Western gab vermutlich keine Infos an den neuen Besitzer weiter. Eigentlich das Beste, was uns hier in der Hochsaison während der Traubenlese geschehen konnten.

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Wär hets erfunde? Ricola. Hier gab es nach dem Überqueren des Passwang den ersten Halt. Der vermutlich grösste industrielle Stampflehmbau der Welt, das Kräuterzentrum , wurde von aussen betrachtet. Aus hygienischen Gründen ist eine Fabrikbesichtigung nicht möglich.

Wenn wir schon bei der Hygiene sind, das zweite bekannte Unternehmen in Laufen, früher Kanton Bern, heute Basel-Land, ist eben Laufen, das seit fast 20 Jahren dem spanischen Roca-Konzern gehört. Wer hier nicht sattelfest ist, in welchem Kanton er sich befindet, ist in guter Gesellschaft. Das Wochenende wurde wieder ein Pflock eingeschlagen. „Abgeschlossen!“ Ich denke nicht, denn die „Juraübung“ dauert jetzt schon zweihundert Jahre – 202 genau, Wien lässt grüssen. Seit Verlassen der Autobahn hätte ich nur über Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, erzählen können. Eine etwas „hinterlistige“ industriegeschichtsträchtige Angelegenheit im Intimbereich. Papierfabrik Balsthal, Tela, Attisholz Holding und Borregaard, Hakle, Kimberly Clark und die indische Saber. Echt intim, wer da voll durchblickt. Und da wären noch die verschiedenen von Roll Fabriken zu erwähnen, die dafür besorgt sind oder waren, dass das Spülwasser angeliefert wird.

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Singen ohne Ricola, das geht bei uns nicht. Vermutlich  haben wir auf der Reise nie gesungen, weil wir hier einen ganzen Stoffsack der  Geschmacksrichtung Gletschermünze geniessen konnten. Von den beigemischten neuen Kräuter-Caramel hat vermutlich nicht jeder probieren können – die waren extrem schnell weg. Nur, das gewohnte Original mit 13 Kräutern bringt Männerstimmen anscheinend zum Tönen. Ja, wer verkauft schon über die chinesischen Onlineshops? Ricola ist schon bei Alibaba dabei. Sogar für Frauen findet sich ein praktisches Ricola-Zubehör. Wie anhin geniessen, wird wohl weniger umständlich sein.

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Im Bund ist in seinem Beitrag – ein Tag nach unserem Besuch – ein aktuelleres Bild des Kräuterzentrums von innen zu sehen. Meines entstand kurz vor der Eröffnung. Wenn sie an Lehm interessiert sind, hier die brandneue Pressemitteilung für die „Wahre Erde“. Die letzten beiden Links werden in unsere Geschichte eingehen. Wetten? Migros wird seine Produkte in China mit Kaola verkaufen. Das ist kein Witz. Unser Reisewochenende wird die Welt nicht vergessen. Ja, wenn Engel reisen …

… derweil unser Cardriver Claudio etwas aufgeregt nach einem Ersatz-Kabel für das GPS suchte und den zugeteilten Parkplatz nicht berücksichtigte. Missachtung von Ricolas Befehl. Im Militär würde er jetzt eine Woche zu Fuss gehen … Spass beiseite, wir hatten den Plausch und er auch. „Solange ohne Autobahn bin ich noch nie gefahren“ und das hat er am Ende via Mikrofon erzählt. Nach dem Mittagessen im dritten Land konnte ihm ein Klaus eine Garage vermitteln, die so ein altes Kabel an Lager hatte. Da liegt nun auch schon ein Dezennium dazwischen und heute haben wir noch viel mehr Leistung in einem Handy oder wie das Zeugs heute heisst. Nur, immer haben alle Probleme mit Apfel und Kohorten. Und Schreiben war vor 500 Jahren mit dem Federkiel schneller. Das Leimental hat auch seine Tücken und im Elsass könnte man sich streiten, ob vor uns die Vogesen oder der Schwarzwald in der Ferne ersichtlich sind, wenn man „querfeldein“ und nicht über Basel reisen möchte. Ein Ratschlag, vergesst ab und zu mal die moderne Technik und macht auf einer längeren Reise einfach Kopfakrobatik. Zugvögel haben das immer im Griff … na ja, wir haben restlos alles in der festgesetzten Zeit gefunden.

Mann und frau hätte ja einen Kräutertee beim Benediktiner Kloster Mariastein geniessen können. Oder einen St. Anna WeinMarechal Foch, Pinot Noir, Regent und ab und zu gibt es auch einen Cuvée. Einen mit Foxton? Nein, das lasse ich sein, es wird heute noch eine Neuzüchtung zum Trinken geben. Im Rebberg hinter dem Kloster sind geschätzte 1000 Rebstöcke. Keiner geht hin und dann ab in die Kirche. Oh weia, eine ausserordentliche Predigt und mindestens fünf in „Vollmontur“. Alle in festlichem Weiss. Ich kenne nur „Rot und Schwarz“ von dieser Region aus persönlichen Gesprächen. Kopf zurückziehen, denn hier ist eine heikle Gegend. Basel und hier Solothurn eingequetscht, keine Handvoll Kilometer von Röschenz entfernt. Soviel sehe ich, Koch und Trauffer stehen nicht in Reih und Glied. Draussen vor der Kirche spielt ein Blinder auf einer transportablen elektronischen Orgel. Drinnen wären zwei ziemlich neue, alt aussehende Orgeln zum Bestaunen. Der Obolus für den Opferstock erhält der Musikant. Ich höre ihm einige Minuten zu. Weit und breit ist niemand anderes zu sehen. Ein eindrückliches Orgelspiel.

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Fliegend gehts in den beiden Tagen über die Grenze, aber der Formularkrieg muss peinlich genau geführt werden. Wie viele sind im Car? He, da ist noch einer draussen und wir fahren schon. Max, ruft einer. Ne, es war einer von Geistlich. Nicht vom Kloster, von der Knochenstampfe. Heute ist der Tag des Holzes und wir fahren bei der eindrücklichsten Holzsägerei vorbei. Es gäbe so viel zu sehen, wir könnten eine Woche unterwegs sein. Die Goldstein Creation sägt und schleift 200 Millionen Jahre altes Holz. Zu finden, kurz nach dem Überqueren des 237 km langen Rhone-Rhein Kanal, der es ermöglicht mit dem Schiff vom Mittelmeer quer durch Europa zu fahren.

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Die Leute verspüren Hunger, also fahren wir nicht der kurvenreichen Weinstrasse durchs Elsass entlang. Die ist ja nur 185 km lang und anschliessend folgt die 85 km lange deutsche Weinstrasse. Wir machen auch den kleinen Umweg zum Kernkraftwerk Fessenheim nicht, dem ältesten und leistungsschwächsten KKW in Frankreich das noch im Betrieb ist – 1760 MW. Halb so viel Leistung, wie alle KKW in der Schweiz. Wetten, dass sie nicht alle kennen?

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Moderne Technik und alte Lagertechnik. Reben sind im Elsass nicht vorherrschend. Es ist eindeutig der Mais. Mach ke Mais!

Der Hunger wird beim Weingut-Rebschneckle gestillt, das ich seit der Gründung 1981 kenne und seither regelmässig besuche. „Angeheirate Verwandtschaft“ hat mich zum ersten Biowinzer im Kaiserstuhl gebracht. Da gab es nur noch eine, die etwas schneller war. Seine ehemalige Freundin mit dem Sonnewirbele (Löwenzahn), das schon lange nicht mehr existiert. Zuerst hat man über Klaus Labudde gelacht, dass er „Gründünger“ im Rebberg hatte. Dann das erste Gewitter in den Rebbergen des Kaiserstuhls und die Hänge sind auf dem Lös-Boden regelrecht abgerutscht. Heute ist praktisch der ganze flurbereinigte Kaiserstuhl „grün“. Brach liegen meist nur Neuanpflanzungen.

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Zur Weinbaugeschichte müsste eigentlich einmal nachgetragen werden, dass ich Klaus mit Heger, einem der besten Weingüter in Deutschland, bekannt gemacht habe. „Ein Berner muss mir den Biowinzer vorstellen, der dreihundert Meter neben mir wohnt!“ Zwei Jahre später stellte ich fest, dass die Rebschneckle Weine noch besser ausgebaut sind. „Du bist schuld, denn Heger ist heute mein Kollege.“ Der Sohn Luca hat auch die Hälfte seiner Weinausbildung bei ihm gelernt und die andere Hälfte beim Weingut, das wir morgen besuchen. Luca ist dort sogar auf einem Bild verewigt, wie ein Reiseteilnehmer feststellte.

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Es scheint sich gelohnt zu haben, obschon der andere jährlich einige Tausend Mal mehr Wein herstellt. Klaus Labudde ist vermutlich die modernste Lohnweinabfüllerei von Deutschland und spezialisiert auf die Druckabfüllung. Wein wird mit Kohlesäure angereichert und abgefüllt. Prosecco lässt grüssen. Der heutige Trend in der Weinherstellung. Ein Blick auf seine Referenzen ist eine Freude. Wenn sie mal wirklich gut essen wollen, merken sie sich Franz Keller. Reservation ist empfehlenswert.

Bei der Weindegustation hat sicher jeder seinen Liebling auserkoren. Secco, Weisser, Weissherbst (rosé) oder Roter. Der letzte Rote wurde blind verkostet. Die meisten waren nicht wirklich begeistert. Für einen Garanoir, einer Neuzüchtung, aber sehr gut, wenn man ihm etwas Luft gibt. Es war ein Schlossrueder. Ein ganz spezielles Dankeschön an Bonney und Klaus. Es war toll. Zumindest ich komme wieder … oder ihr mal ins Ruedertal. Dann könnten wir am Donnerstag zusammen singen.

Quer durch den Kaiserstuhl und bei einem Zwischenhalt sind die meisten ausgestiegen und haben eine Wanderung über den ehemaligen Vulkankegel ins Liliental unternommen. Zwei ganz Verwegene sind gar hoch auf den Neunlindenturm gestiegen und mit einer sensationellen Aussicht auf den Schwarzwald, das Marktgräflerland und die Vogesen belohnt worden.

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Das Wetter war zum Hochsteigen toll. Wolkenspiel und seit Labudde keinen Regen mehr. Regen? 13 Tropfen bei warmen Wetter und Sonnenschein. Und etwas mehr Tropfen hat er mir mitgegeben … als Ausgleich für den Ruedertaler, so dass die Vereinskasse nicht belastet wird. Hinuntersteigen ins Liliental ist alleine einen Tagesausflug wert. Total schön, wenn sie im Spätfrühling oder Anfangs Sommer hingehen.

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Tausende von Orchideen beim Rekognoszieren. Ein Paradies für Orchideenliebhaber. Wer gerne seltene Bäume sieht, ist hier gut aufgehoben. Zu finden ist die Felsenbirne – schmeckt nicht sonderlich gut – und der Speierling. Im kleinen Schlösschen, dem Gasthaus zur Lilie, stiessen die Wanderer mit den Carfahrern zusammen. Draussen in der Gartenwirtschaft, umgeben von zig verschiedenen Bäumen. Fast alles was wächst, sieht man hier. Nur Pfifferlinge in der Pfanne hatten sie (diesmal) noch nicht. Das  ist ein Gratistip und der ganze Beitrag kann verwendet werden, um die Reise mit dem Gewerbeverein usw. usf. nachzuahmen … drei haben mich schon angefragt, ob sie Unterlagen erhalten könnten. Hier steht eigentlich alles.

Und ganz wichtig, wenn sie ein Hotel suchen, denn fragen sie das Hotel zum Schiff in Freiburg, Sankt Georgen an. Da gibt es nur einen Nachteil. So zumindest Herr Frey, der Eigentümer. Während der Lese (Wimmet oder wie das überall heissen mag) ist die im Hotelkelller untergebrachte Weinkellerei etwas überstellt. Der Hotelier gewährt uns sogar einen Blick in den Gärbottich und im daneben liegenden Raum, in seine Brennerei –  im Hotel wohlverstanden. Ich habe sieben Jahre in dieser Branche gearbeitet, aber das ist auch für mich ein absoluter Hit.

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Vorderste Reihe – links und rechts zwei Brenner. Das Essen ist auch nicht angebrannt, aber zuerst gab es eine Einweihung in die Hotelgeschichte. Die finde ich nicht im Netz, aber die erzählt der Hotelier beim Apéro im Restaurant. Den Ledignamen seiner Urgrossmutter habe ich mir nicht gemerkt. Aber, dass nicht einmal mein Mitorganisator eingeschlafen ist .., total spannend, wie er die Geschichten erzählt, warum das Hotel zum Schiff heisst. Ochsenfleisch, zubereitet als Tafelspitz (Siedfleisch) bestellten die meisten. Kann man das essen? Ich habe vergessen, nach der Adresse des Metzers zu fragen. Noch Fragen?  Und dann das Frühstück. Schwachpunkt sind alleine die Käse … aber das ist ein deutschlandweites Kapitel. Zur Ehrrettung ist zu sagen, dass es auch bei uns im Tal teuren, aber … Käse gibt. Gekauft mit dem Garanoir. Übrigens, mein Übernahme von einem Sängerkollegen ist „Chäshändler“. Und nicht vergessen, den Hauswein bestellen … EUR 12.80 die Flasche. Restaurantpreis nicht über die Gasse. Absolut sensationell.

Das war ein echter Frey-tag … Car und Hotel. Herrlich kutschiert im einen ernährt und gepennt im andern. Übrigens, die Wettervorhersagen waren nicht so rosig, aber wenn Engel reisen gibt es Sonnenschein, sicher keinen Regen, aber doch imposante Wolkenfronten. Mal schauen, was der Samstag bringt.

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Paul übernimmt Kugelis Aufgabenbereich … Verspätungen organisieren. Exakt eine Viertelstunde und Herr Frey hat uns zuvor persönlich im Car verabschiedet. Das nennt man persönliches Marketing.

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Der Badische Winzerkeller ist immer noch die grösste Kellerei in Europa. Die erste ist Gallo, dann folgt ein Südafrikaner und auf der vierten Stelle ist eine Kellerei in der Krim. Die grösste Kellerei hat etwa das 20-fache an Jahresumsatz, als die Kellereien n Breisach, die 120 Mio. Liter Lagerkapazität hat. Aber heute noch knapp die Hälfte gefüllt hat. Das ist ein Nachteil, wenn die Qualität steigt und der Hektarertrag sinkt.

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Herr Rother, der einzige Angestellte im ganzen Unternehmen, der auch offiziell Weissen geniessen kann, können sie alles fragen. Drei Jahre schon in Pension. Vermutlich sogar mit Trudi Gerster oder Franz Hohler verwandt. Er ist schlagfertig und erzählt, dass im erst ein Baby die Sprache verschlagen hat und er fünf Minuten sprachlos war. Er zeigte ihm die Flasche von Gosch mit einem Fisch drauf. Lore wusste eine Antwort: „Papa!“ das verschlug ihm nur zwei Minuten die Sprache. Der Säugling sagte „Brrrrrrr“. Erinnert uns ans Einturnen beim Singen. Übrigens, diesen Wein, einen Rother, sorry Roten, ist erst geniessbar, wenn sie diesen dekantieren. Die Flasche mit dem Grossaugen-Thun hat nichts mit der letztjährigen Vereinsreise via Thun zu thun, sorry tun. Keine Etikette, aufgedruckt – kommt in meine Sammlung mit den verschiedenen Weinflaschen und anderen -Utensilien. Ja Sammlung. Ich bewerbe mich demnächst als Bundesrat, denn heute hat der neue BR Cassis eine seiner Eigenschaften preisgegeben. Ich habe rund viermal mehr Vinyl als er. Und wissen sie, woher der Name Vinyl kommt – von Wein. Na dann prost … jetzt läuft ein russisches Orgelstück, vinylt und daneben ein Glas roter Gosch, eine Cuvée. Eine Mischung von verschiedenen Rotweinreben und mit starkem Eichengeschmack. Nicht mehr mein Ding. Mit Bordeaux dieser Art habe ich angefangen und heute liebe ich die Südfranzosen, Tschechen und Deutschen aus dem Stahl-, Glas-, Ton- oder Betontank. Ich liebe den Geschmack von Reben und nicht von Holz. Bin voll im Trend, eher voraus … aber bis das alle merken, vergehen mindestens noch zwanzig Jahre.

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Mit der Fasskellerbahn fünfmal im Tempo Teufel um den grossen Tisch rum – heute ohne Stange, bei der mal eine Tabledance vorgeführt hat. Um die Pneus aufzuwärmen. Also geht es nicht in die Hölle, sondern in den Keller mit den Raritäten …

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… den grössten Holzfasskeller Deutschlands. Wie man auch hier sieht, wird während der Lesezeit gearbeitet und dabei kann der Boden halt nass oder gar klebrig werden, wie eine Dame gestern erschrocken festgestellt hat.

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Trump twittert. „It was so fantastic, I couldn’t drink it all.“ Und ich musste eine Amerikanerin darauf aufmerksam machen, dass sie ruhig in unserem Bus bleiben dürfe, aber vermutlich doch besser mit einem von Gate1 in ihrer Reisegruppe aufgehoben wäre. So viele Besucher habe ich hier noch nie gesehen. Die beste Führung war auch mit einem Amerikaner und sein Kollege hat sie geleitet. Der Architekt der ganzen Anlage.

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Breisach … ach … überall Strassen gesperrt, also muss man sich aushelfen und an der besten Ecke kurz anhalten und aus- resp. später einsteigen lassen. Von diesen wilden Reben hat vermutlich noch keiner einen Wein gemacht. Dann im Bus rund eine Viertelstunde Regen. Wenn Engel halten, scheint immer die Sonne.

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Schwarzwald? Wo. Eher Grünwald und ab nach Sankt Blasien, wo wir noch einen Crashkurs in Deutsch machten. „Eine Stange bitte.“

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René musste mit einer Laugenstange Vorlieb nehmen.

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Vermutlich haben an unserem letzten Rastplatz nicht ganz alle den Dom besucht. Eindrücklich. Einer der grössten Kuppelbauten in Europa. Kennen sie den wesentlich grösseren in der Schweiz? Die Markthalle Basel. Der Ort, den unsere Dirigentin von Frick aus mit der Bahn erreichte. Wir erreichten via Staffelegg, quer durch den Aargau, am Schluss noch die Pizzeria Sternen Walde, wo der Ausflug ausklang. In den zwei Tagen nie den Regenschirm oder die -jacke angerührt. Aber viel Sonnenschein … gibt Hunger und ganz viel Durst. Manchmal halt doch eher Bengel, denn Engel.

Abwechslung in Frankreich – Teil 2

Etwas zurück liegt die Durchquerung von Frankreich und deshalb werden einige Details einfliessen, die im letzten Monat zu reden gaben. Teil 1 ist hier zu finden.

Fahren wir beim Flughafen von Clermont-Ferrand weiter – mit einem Citroen C3. Knallrot und mit Franzosennummern. Knall … womit hat Citroen sein Imperium aufgebaut? Mit Schrappnelgranaten für den ersten Weltkrieg. Das gab dem Unternehmen die Finanzkraft den Citroen A in Serie zu bauen. Etwas früher war Adam Opel in Paris. In einer Nähmaschinenfabrik und zurück in Deutschland startete er mit solchen Apparaten. Gut ein Dutzend Jahre vor NSU – Neckarsulmer Strickmaschinen Union – die heute zu Audi gehört. Kolben und Pleuelstangen funktionieren ähnlich. Die vom Büsi nicht mehr. Der indisch-englische Jägu ist unterwegs in die Schweiz. Im Heimatland verschrotten ist billiger, wegen der Mehrwertsteuer. Angeblich, so die Versicherung. Dabei hat sie doch Erfahrung. Mein Volvo blieb anno dazumal auch in Frankreich stehen und wurde von der gleichen Versicherung dort zu Grabe getragen … zwanzig Kilometer von Genf. Einiges ist für mich nicht nachvollziehbar. Aber es klappte beide Male gut.

Hier ein Ratschlag. Verwenden Sie in älteren Fahrzeugen um Himmels Willen nie E10. Bioethanol greift deren Dichtungen an. 

Ein Oldtimer-Freak hat mir das erklärt. Er fährt Rolls. Jaguar wusste das, aber hat es den Kunden nie gesagt. Das Verhalten der Fahrzeugbranche lässt ethisch echt zu wünschen übrig. Was da an grauer Energie geopfert wird, bedenkt keiner. Wieso muss gerade ich das erleben? Weil ich einer der drei war, die das Bioethanol in der Schweiz gekippt haben. Zehnjähriges Jubiläum für das Erfolgreichste des Finanzblogs. Und wieso habe ich oben Opel erwähnt? Weil derjenige in den USA mein billigstes Auto – vielleicht gar Fahrzeug – je war? Nein. Opel hilft jetzt Citroen sparen. Ja, Innovationen heute und gestern.

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René Näf wird über dieses Bild schmunzeln. Ich freue mich über seinen Brief an BR Leuthard – sein Kommentar ist nicht leuthard, der ist leuthart. RGS 2/2017, Seite 89ff. Jetzt scheint sie den Kurs doch zu ändern und merkt, dass die Schweiz nicht nur aus Grosskapitalisten besteht.

Na ja, vielleicht haben wir mal keinen Strom mehr, dann halt …

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… mit dem Pferd oder dem Esel im ehemaligen Nationalgestüt.

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Und sollten sie mich einmal in Südfrankreich besuchen wollen und sehen dieses Schild, dann haben sie sich leicht verfahren. Zu Fuss rund 400 km oder 84 Stunden. Mit dem öffentlichen Verkehr gemäss Google nicht erreichbar. Mit dem INOUI auch spiegelbildlich nicht erreichbar. Die Franzosen stehen Kopf und bei uns weiss fast keiner, was das ist. Der TGV! Aber wenn sie schon mal da sind, besuchen sie unbedingt das Relais. Das ist noch Frankreich, das echt durch die Speiseröhre und den Magen geht. Und verständlich sprechen die Menschen hier. Kein katalanischer Einfluss und im Nachbarland brodelt es weiter, wie vor zwei Stunden berichtet wurde.  Näher an Paris und meinen, aus dem gleichnamigen Ort im Lanquedoc-Roussillon hätte sich noch keiner hierhin verirrt. Wir waren absichtlich dort. Fast minutengenau wie Junckers Rede zur EU-Lage … etwas Schieflage. Ich habe schon einige Male geschrieben, dass die EU zum langfristigen Überleben eine Einheitswährung, den Euro, braucht und eine gemeinsame Finanzhoheit. Wetten, dass das kommt oder die EU neben China und den USA längerfristig keine Chance hat. Auf Sand bauen ist nicht immer gut, aber aus Sand gebaut, das ist die Zukunft – Beton und Kunststoff.

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Die U-Bahn verkupfern, das passt doch?

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Oder Treppen einfärben. Sie können wie Pascal Foucart auch …

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… ganz einfach Baguettes einfärben. Merken sie sich Pascal. Ein Anlagetyp gefunden im 95 Rivoli. Und wenn wir schon bei Kunst sind, da wäre noch das Konzert im anderen Saint-Ambroix zu erwähnen. Erinnerung an Maurice André, der in der Nähe, in Ales, aufgewachsen ist. Und wenn ich das richtig mitbekommen habe, war vor allem sein Bruder oft in unserer Cité Medival. Vielleicht kann ich ein Bild auftreiben, das ich auf einem fremden Apparat geschossen habe. Übrigens, Mitorganisator und persönlicher Bekannter von André ist Monsieur Simon … Clos de la Roque, Pinot 2002, mundet zum Schreiben.

Die eindrücklichsten Bilder aus Paris finden sie bei libref. Und die Polizei räumt zum 35. Mal.

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Vive la France …

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Chris Froom im gelben Tricot hatte am Schluss 54 Sekunden Vorsprung. Den ersten Durchgang neben dem Louvre anschauen und die anderen 7 lieber bei einem Bier in einem Restaurant. Der halbe Liter zu knapp elf Euro … dreissigmal teurer, als bei einer Aktion beim deutschen Discounter in der Schweiz. Es will überall Geld abgesahnt werden. Auch in der Schweiz. Da kostet das Caffè Latte satte dreimal mehr, als hier im Discounter. Made bei Emmi. Und vor einigen Stunden hab ich zugeschaut, wie die ersten Meter der Milch verlaufen, die dort landen. Nur, die grosse Marge geht sicher nicht in unser Tal. Der andere Kollege berichtet mir am Telefon. 200 Franken für eine kurze Visite und für 100 Medikamente ins Euter spritzen – der Viertel ist krank. Wir manchmal auch. Manchmal werden wir es auch. Unabsichtlich. Es keimt im Katheter. Zum Lesen empfehle ich den Proxi von Startpage. Und das allerschönste, der Chefmechaniker, sorry Operationsprofessor, wusste nicht mal, ob mir einer eingesetzt wurde. Bei so einer kleinen Operation eigentlich nicht. So mein Namensvetter und ich zwei Monate out of order. Die können sich die teuren Barilla in der Schweiz leisten – andere wären froh, sie bekämen diese zu einem Drittel in Frankreich. Das ist kein Witz und Galbani Mozzarella kostet die Hälfte was sie im Outlet von Emmi bezahlen … und der ist supergünstig und hat oft Käse am Verfalldatum – Kilopreis 12 Franken oder billiger. Dann noch etwas lagern und er ist geniessbar – voll Genuss. Und die verdienen immer noch was an dem. Schön, dass ich doch einige Erfahrungen im betrieblichen Rechnungswesen und in einigen landwirtschaftlichen Branchen habe. Das Sahneland Schweiz. Nicht für alle, aber für einige allumfassend. Schön, nächstes Jahr ist Jubiläum – 50 Jahre 68. Vianney sing je m’en vais – i hou ap (ab). Nicht abhauen, aber den Sänger merken…

… so, nun ist Feierabend. Vielleicht gibt es noch einen dritten Teil. Aber zuerst noch von einem, der nicht mehr unter uns weilt und die Todesanzeige habe ich in meine Musiksammlung aufgenommen. Erben bereitet Hass … im wahrsten Sinne des Wortes … nur das wird erst in einem Buch aufgeklärt. Polo ist echt nicht immer ganz einfach zu verstehen und da kommt mir der Poloball in den Sinn, den Prinz Charles in Windsor aus dem Spielfeld geschlagen hat. Vermutlich einer, der schon in meinem neuen, noch älteren Jaguar mitgefahren ist. Und da kommen Erinnerungen hoch, was in Paris vor 20 Jahren vorgefallen ist. Der Wagen ist erst 17 jährig. Also, da sass sie nicht drin. Aber bei der Tour de France – im Bild weiter oben – vor einem der Seine-Tunnel in der französischen Hauptstadt …

… Polo, nimm dert obe ou dr Bescht. Du weisch o was guet isch. Das ist die Antwort, auf die beste Bemerkung, die mir Polo Hofer einmal gab. Flüg guet … und wir fahren mit dem Männerchor auf der Vereinsreise morgen hoffentlich gut. D’Alperose wollen sie dann am Unterhaltungsabend lieber nicht singen – das Lied ist anspruchsvoll und dabei tönt es so einfach, lässig … flüg gut. Mir chöme o einisch nache. Vergesst das nicht und lebt …

… und liebe Journalisten, übertreibt nicht immer. Zu Tode erschrocken in Paris ist noch selten einer. Aber es ist immer wieder erstaunlich, dass es nicht mehr Opfer im Strassenverkehr gibt. Oder wie heute Unfälle. Hoffen wir zumindest auf gutes Wetter. Gestern Tropennacht und heute Sturm – Sebastian und so heisst eine der Hauptpersonen im Buch.

Irma – die Grosse oder die Milde

Der Hurrikan Irma wirft Fragen auf.

Es werden Ursachen für den vermutlich grössten, stärksten, regenreichsten Hurrikan gesucht, der über die Karibik Richtung USA schleicht. Nicht rast, wie Kachelmann korrigiert, mit Velogeschwindigkeit vorwärts geht. Nun, diese Geschwindigkeit ist auch recht verschieden. Ich kenne einen recht gut, der war des öfters mit seiner Tochter mit dem Rennvelo unterwegs – Tochter im Kindersitz. Das dies möglich ist, braucht es vielleicht ein Mehrgewicht von zehn Gramm – eine kleine Ausbuchtung neben einem zusätzlichen Loch beim Gestell wenige cm über der Nabenbefestigung. Übersichtliche Strasse, leicht abfallend, guter Belag, da sind Tempi über 80 km/h nichts Aussergewöhnliches. Der Tochter hat es immer gefallen. Die meisten finden das fahrlässig. Damals erst recht. Heute sind Extremsportarten überall in.

Es ist immer die Art, wie man etwas anschaut, wie man es hinterfragt und vor allem wie man im wahrsten Sinn des Wortes sattelfest ist. Und das war ich damals. Das Fahrradfahren habe ich aufgegeben, als mir das dritte Mal in Langenthal der damaligen Durchschnittsstadt eine Frau – sorry, es ist so – vors Rad gefahren ist und mir den Vortritt abgeschnitten hat. „Ich habe nicht gedacht, dass sie so schnell fahren.“ Fünfzig war es nie, aber das wäre erlaubt gewesen. Elektrofahrräder fahren heute ähnlich schnell, aber man hat sich noch nicht daran gewöhnt. Nur, das Fahrverhalten lässt heute vielfach zu wünschen übrig.

Und genau das gleiche könnte sich mit Hurrikans ereignen. Sie werden kräftiger, häufiger. Die NZZ hat zwei Einflussfaktoren auf Lager – el Niño und der wärmere Atlantik. Wie in der heutigen Medizin – nach Ursachen wird nicht gesucht. Klimaerwärmung wird es sein. Ist wirklich alles menschgemacht? Würden wir uns nicht lieber Gedanken machen, wie wir gegen Murgänge, wie bei Bodio oder gegen Überschwemmungen vorgehen und uns schützen. Von der Zunahme der Schwankungen im Klimabereich haben wir schon am NDS Umweltmanagement gesprochen, als Co2 den meisten nur als Kohlensäure im Mineralwasser bekannt war.

Lesen sie, was Kachelmann im Interview sagt – spannend. Einen Kommentar mit Antwort möchte ich ganz zitieren. Der scheint mir extrem interessant zu sein und unterstützt meine nachdenkliche Haltung, zu „alles menschgemacht“ (anthropogen):

  • „Claudio Hammer

Seit 1980 haben die Energiemengen in den Weltmeeren sowohl gemäss NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) als auch MRI/JMA (japan. Aequivalent von NOAA) um 15*10^22 Joules zugenommen, Tendenz immer noch stark steigend.
Zum Vergleich: 1*10^22 Joules entsprechen ca. dem 18 fachen Weltenergieverbrauch pro Jahr – die Weltmeere haben also seit 1980 den rund 270-fachen Jahresenergieverbrauch aufgenommen + geben diesen in Form von Irma & Co auch gelegentlich wieder einen Teil davon ab.
Da davon auszugehen ist, dass die antropogen mitverursachte Klimaerwärmung und Meeresenergieaufnahme weitergeht, werden so Monsterstürme wie Irma bald regelmässiger auftreteten vermutlich wird man auch bald noch die Kategorien 6 & 7 schaffen müssen für Stürme mit über 400/500 km/h!
Brave new World!

  • Olivier Fuchs

    Diese absolute Energieveränderungsangabe und der Vergleich mit humangenerierter Energie haben keinen Sinn. Ebenfalls nicht das Propagieren neuer Stärkstufen, da Naturgesetze existieren könnten, die eine obere Grenze setzen, zweitens sie überproportional unwahrscheinlich würden. 500 km/h bräuchte mind. das Dreifache an Energie.

Die kleine Frage lautet nun: Wo kommt diese 270-fache Energie her? Ich freue mich demnächst auf eine Diskussion mit einem Fachmann. Und jetzt über die Kommentare in der BZ. Da ärgern sich einige über Details, wie man das schreibt. Ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist und ich das einigermassen geschickt in Tastenschläge umhämmern kann. Da macht auch einer einen Fehler – antropogen. Der könnte von mir sein. Bei meiner Abschlussarbeit meinte mein Professor, dass man authorithär ohne th schreibe – beim 1. oder beim 2.?

Die kleinen Fehler, über die diskutiert man, über die grossen wird nicht geschrieben, weil es dazu extrem viele Zusammenhänge zu erkennen gilt. Aber eines ist sicher, mit Meteorologen zu diskutieren ist interessant – Bucheli ist auch Analytiker.

Hoffen wir, dass Irma, die Grosse, eher wie Irma la Douce wirken möge. Übrigens, die Teufelsinsel von Cayenne liegt etwas unterhalb der Karibik und auf dieser Insel wurde und wird nicht nur Schweizer Kommunikationsgeschichte geschrieben. Walter, der das Handy eingeführt hat, berichtet von der Trommel zum Satelliten.

 

Rentenreform – die wievielte? Sicher nicht die letzte!

Viel braucht dazu nicht geschrieben zu werden. Eigentlich reichen jetzt zwei Buchstaben – JA.

Vielleicht wird dann in einigen Jahren mal was wirklich Vernünftiges vorgeschlagen. So in jedem Dezenium kommt die Rentengeschichte mindestens einmal zur Abstimmung.

Erinnern sie sich? Frühling 2010:

„Ja oder Nein am 7.März zum BVG-Umwandlungssatz einlegen? Die weniger schlechte Variante ist ein NEIN, denn es wurde noch selten eine Abstimmung mit so vielen unrichtigen oder falschen Argumenten geführt.“

Sieht es heute nicht viel anders aus? Die in obigem Link aufgeführte Idee von Walter Wittmann wäre immer noch die beste. Die AHV als Grundversicherung und eine Grossrisikoversicherung – dazwischen schaut jeder selbst. Wie im Sandwich. In der Mitte bestimmt jeder freiwillig, ob es heute viel oder langfristig immer genug hat.

Vermutlich muss zugewartet werden, bis die Pensionskassen wirklich kein Geld mehr haben. Vermutlich nicht der Renten wegen, sondern der immensen Löhne und Aufwände auf Kosten der Versicherten. Vor über dreissig Jahren habe ich mir beim Gemeinde- und Städteverband die Frage erlaubt, wieso der Direktor ein weniger schönes Büro habe, als der Pensionskassenverwalter. Er hat dann die Frage gestellt, wer das finanziere. Nicht der Arbeitgeber, die Arbeitnehmer, indem sie auf Rente verzichten. Wieso müssen heute PK-Verwaltungen mehr als nur zweckdienliche Bauten haben? Es gibt einige Luxusbauten in der Schweiz, genau gleich, wie von der öffentlichen Hand. Schön für die, wo das Geld einfach fliesst.

Dann der vielgehörte Angriff auf die Spät-68iger. Dazu ein Spitzenartikel von Stefan von Bergen: „Achtung, die Babyboomer kommen.“ Berger ist zwei Jahre jünger. Ach, sie können den Artikel nicht lesen. Dann gibt es drei Möglichkeiten – ausser dem Nichtlesen. Sie abonnieren eine Tamedia-Zeitung oder bezahlen die CHF 2.– um alle Artikel eines Tages zu lesen. Oder sie arbeiten mit einem Proxybrowser. Huch, eine solche Beschreibung erinnert mich an die Abstimmungsvorlagen in den letzten Jahren.

Vorlagen, bei denen man entweder viel Zusätzliches lernen muss oder einfach einer Meinung nachträllert. Oder sich der Physiognomie bedient. Sicher nicht ganz einfach und einigen Menschen kann man damit arg Unrecht antun. Früher sagte man einfach, einander in die Augen schauen.

Hier noch ein Beispiel von der Nein-Seite – ob sie hier bezahlen wollen, liegt an ihnen, ich suche nicht mal mit dem Proxy. Hier wird jetzt eine schmunzeln, die arbeitet oben im Digitalbereich und empfielt den 12App. Der 0,9 Bevölkerungsschwund verhindernde Bruder könnte die Hochrechnung durchführen, wie weit die Weltwoche bis heute daneben liegt – Italien hat gute 8% mehr Einwohner und die Flüchtlinge noch nicht mal dazugerechnet. Aber die Weltwoche hat ja noch 23 Jahre Zeit um ihre Ansichten zu revidieren. Vielleicht liegt sie ja richtig, aber 48 Jahre vorauszuplanen, das kann ich sicher nicht und manchmal wissen wir nicht mal, was morgen ist. Und um es noch viel böser zu sagen, es gibt Journalisten, die können nicht mal die Gegenwart richtig beurteilen.

Und beachten sie, wie verschieden abgestimmt werden muss. Vor Jahren war es ein „Nein“, um den Leistungsabbau zu bremsen und jetzt wird es etwas komplizierter. 70 Franken mehr ist auf die Jahre gesehen überhaupt kein Leistungsausbau. Beachten sie nur mal die Krankenkassenprämien – nur die Medikamente sind im Warenkorb des Landesindex für Konsumentenpreise.

Übrigens, nächstes Jahr ist das 50-Jahr-Jubiläum der 68iger. Genau genommen, war letzten Montag 49 Jahre nach dem Prager Frühling. Mit einem Flüchtling habe ich vor einer Woche über den Erinnerungstag diskutiert und gestern bei einem Sirup an ihn gedacht. Etwas von ihm aus Tschechien war beigemischt – echt konzentrierBAR.

Hier noch ein Zinseszinsrechner – aber der Zins ist langfristig unwichtig. Wichtig ist nur die Differenz zischen ihm und dem Index der echten Lebenskosten.

Abwechslung in Frankreich

Drei Wochen Frankreich waren etwas anders geplant, als zu einer längeren Testfahrt mit einem Citroën C3 zu kommen.

In sechs Stunden nach Südfrankreich zu fahren, macht nicht eigentlich Spass. Also, muss auch dieses Jahr wieder eine neue Idee her. Diesen Samstag „FRIEDE HERRSCHT – proref pilgert“ brachte einen Einfall. Wir besuchten alle Startorte in Frankreich für den Jakobsweg. Mehr dazu in libref.ch.

Auf dem Weg zum ersten Startort besuchten wir das Reben- und Korkenziehermuseum von Alain Geoffroy in Beines (Chablis). Er ist nun Besitzer des zweiten Zapfenziehers.

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Über den tir-pomme de pin hat er sich gefreut. Es war ihm eine Flasche weissen Burgunder wert, die ich nach meinem zweiten Museumsbesuch noch weiter ergänzt habe.

Weiter nach Vézelay, wo ich doch noch was ergänzen muss …

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… etwas quer … erkennen sie es …

… wie der Film … quer, da bleibt kein Auge trocken.

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Tunnel de la Collancelle – 758 Meter lang und am 13. Juli kein einziges Schiff zu sehen …

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… nur Charolais die aus dieser Gegend stammen … und irgendwie suchen die zwei nach Abwechslung … nur die weiblichen sind auf der andern Strassenseite friedlich am grasen.

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Convoi exceptionnel I …

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… 3 1/2 Stunden – convoi execeptionnel II. Nicht echt, es hat an diesem Tag bisher noch zwölf andere auf diesem Autobahnabschnitt von 30 km erwischt. Dampf, Rauch und später ein Stück von 10 x10 cm Motorblock in den Händen. Aus, amen, Schluss – einige Kilometer zur Viertelmillion fehlen noch. Zwei Tage lang ist kein Ersatzfahrzeug zu haben. 14 Juillet, Nationalfeiertag. Hotel Saint Jacques in Saint-Flour hat noch ein Zimmer.

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Den Ärger runterspühlen. Sicher nicht. Im Pech hat doch alles geklappt – also einen herrlichen Calvados geniessen. Der Hotelier staunt nur noch, dass dieses Schloss den Konzernsitz in meinem Nachbarkanton hat und ich den ehemaligen Chef kenne. Saint-Flour, da war ich schon zweimal, aber noch nie nur zu Fuss unterwegs …

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… eine der schönsten Ortschaften in Frankreich … auf erstarrter Lavazunge gebaut. Eine Scheibe ziert jetzt meinen Garten, sozusagen als Grabstein für einen einen onca onca onça schweren Panthera onca .

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Fahrzeuge gab es zu Hauff, für alle … Junge …

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… und jung Gebliebene.

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Zwei mal übernachten, denn s war billiger, als ein Taxi für 500 km zu bezahlen. Also nicht nach Montpellier, sondern zum Flugplatz Clermont-Ferrand, denn die hatten ein Hertz für einen Citroën C3 – 20 Tage à 300 km. Haben aber nicht alles ausgeschöpft. Zwei Striche Abstand: die rechts sind gemeint. Die meisten nehmen lieber die in der Mitte. Schlimmer sind nur die Schweizer, wenn man mit einer Franzosennummer die Geschwindigkeit einhält – km-genau mit externem GPS. Zürcher drängen, Berner sind mal echt schnell und einige Aargauer kommen dem AG (Achtung Gefahr) extrem nahe. Einer wird erst vernünftig, als ich ihm meine eigenen Aargauer-Nummern hochhalte. Die liegen auf dem Beifahrersitz, denn es gilt eine 17 jährige Katze in Chur abzuholen und anschliessend eine Spritzfahrt nach Klosters, um „merci“ zu sagen. Der Ehemann hatte Freude, denn er sah den Poloball seines Freund des Hauses. Gestern bei den Sternschnuppen wünschte ich dem zum Verwechseln ähnlichen Jaguar ein langes Leben.

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Kennt jemand dieses Bild?

 

 

 

Ich bin dann mal weg … und das Nikonobjektiv auch

Heute verlinke ich auf meinen umfassendsten Blogbeitrag seit 12 Jahren – www.proref.ch – Reservieren sie sich den 19. August 2017

500 Jahre Reformation – was nun?

                      Flyer     –      libref.ch

 Zurückschauen, wie die andern? Uns interessiert die Zukunft. Die Kirche muss diese gestalten. Es gibt einiges zu tun. Progressiv  reformiert geht voran.

Jeder darf mitmachen. Egal ob, an was oder wen er glaubt. Was wir nicht brauchen, sind Extremisten, Fundamentalisten. Wir verbinden, bauen Brücken.

Pilgern zu 95 Themen in Bern und der Agglomeration – an sechs Tagen, auf sechs Jahre verteilt. Die Reformation fand auch über Jahre statt.

Gedanken zu „Friede herrscht – proref pilgern“ und alle Pilgertage in fortlaufender Reihenfolge.

Der Umfassendste Kirchenführer für Touristen, nicht nur Pilger der Region Bern. Jetzt brauche ich Ferien und will schauen, wie die Franzosen Macron am 14. Juli feiern.

Paris kommt dann erst, wenn die Tour de France dort einläuft. Es wird vermutlich dort mehr Menschen haben, als an meinem schönsten Tour der France Erlebnis. Unterhalb des Ballon d’Alsace. „Da kommen sie nicht durch.“ So die polizeiliche Strassensperre. Da haben wir ihn vom Gegenteil überzeugen können, denn schliesslich sind wir von Belfort auch auf der abgesperrten Strecke durchgefahren. 14-jährig und mit meinen Franzkenntnissen. Das ist erwähnenswerter als die vorgespulten 80 km mit einem Fünfgänger. „Suchen sie die andere Gruppe, die auch hoch wollte. Zwei von uns müssen auch noch auf den Pass, die werden euch begleiten.“ Bei Amateurkriterien habe ich später auch Polizeibegleitung mit Motorrädern erlebt – aber vor 100 000 Zuschauern, die rund ein Dutzend Radfahrer ohne Startnummern anfeuern. Sowas vergisst mann nie. 1969 – der  Belgier Merckx siegt. Unter Arrivé erwähnt, aber er und die nächsten fuhren nach dem Ziel weiter ins Tal. So etwas geht heute schon nur aus Marketinggründen nicht mehr.

Ab nächster Woche soll Regen und kälteres Wetter angesagt sein, wie der Nachbar feststellt, dass ich immer dann in den Süden abhaue. Es war auch schon kühl dort unten. Gar bei Radrennen, wo man dem französischen Rad Idol Poulidor rund zehn Meter gegenüber steht. Der Mann, der die Tour de France nie gewann.

Pilgern, ja vielleicht nach Puy-en-Velay und die Tour anschauen und den Start des Pilgerweges – vielleicht schauen wir die zwei verbleibenden Orte auch an. Arles, im Sommer eine Reise wert und Vézelay. War ich da schon mal? Ich werde es sehen. Anflug evtl. via Chablis, gar nach Beine und über Zapfenzieher diskutieren. Könnte ihm ja einen als Geschenk mitnehmen. Dann hätte er den weltzweiten.

Müsste man mit der Kamera festhalten. Und „festhalten“, da kommt mir Nikon in den Sinn, die diesen Monat 100 Jahre feiert. Bin diesem Laden erst im 45. Jahr treu. Das Meiste war wirklich gut und es ist toll, wenn man Jahrzehnte alte Spezial-Objekte weiter einsetzen kann. Autofokus, das gab es damals noch nicht. Geht eh heute manchmal von Hand noch exakter, vielleicht nicht so schnell. Festhalten, das wollen wir doch wirklich mal festhalten. Die Kamera fällt, denn frau hält nicht an der  Handschlaufe, die sie am Handgelenk festziehen könnte. Narrensicher und viel bequemer und schneller als Kameragurte. Und knallt auf die Strasse. Mausetot. Zumstein kann nicht helfen. Also ab nach Küsnacht. Reparatur unmöglich – so die Reparaturabteilung, die in den früheren Jahren super war … und selten von Nöten. Als Ersatz wird was von den neuen Billigserien angeboten – aber doch CHF 1 350. Ich kaufe ein Occasion-Magnesium-Gehäuse. Wesentlich billiger. War mal sauteuer. Vermutlich hat es der Vater bezahlt, der war ein gutverdienender Banker. Daten löschen! Es könnte ja sein, dass man sich kennt.

Kamera entsorgen. Nein! Die will ich auseinander nehmen. Im Rockefellercenter war mal eine F2 demontiert im Schaufenster von Nikon NY. Die Anzahl der Produktionsteile dürften wesentlich kleiner sein. Damals in Südfrankreich wurden dann nur 18 Kleinstschrauben entfernt. Nichts fällt auf, ausser der kleine Gehäuseriss, der von aussen schon sichtbar ist. Die Elektronik geht nicht mehr. Kontaktfehler, meine Vermutung. Den Bus andrücken. Das ist so ein Kabelstrang, der vermutlich hier mit einem Leitkleber verbunden ist. Akku rein, Karte rein – die Kamera läuft perfekt. Zwei. Dann eine an die Schadenverursacherin mit grösserem Zoom, Karten, Akku, denn alles passt. Bei einem Ersatz hätte das Zubehör auch alles ersetzt werden müssen und für fünfzig Franken noch ein kleines Zoom.

Ich will ja nicht meine Künste rühmen, aber es ist absolut traurig, dass so etwas in der heutigen Zeit fast zur Tagesgeschichte gehört. Liegt es daran, dass die Menschen nicht mehr ausgebildet sind, nicht mehr denken können oder ist das Absicht, nur um nach 100 Jahren wieder neue Kameras verkaufen zu können? Ich habe Objektive, die sind schon wesentlich weiter in der Welt unterwegs gewesen und strapaziert worden, als ein neueres Nikon-Objektiv, das nach relativ kurzer Zeit ersetzt werden musste. Irgendeine Schraube locker, dass das Gewinde nicht mehr richtig geht. Beim Ersatz nach kurzer Zeit, dasselbe Problem. Da ist wirklich irgendwo eine Schraube locker, klein gezoomt.

Ja, manchmal sitzt das Zeugs locker. Auch auf dem Rückfahrersitz, weil nicht alles in den Kofferraum passt. Zugedeckt mit einer Decke. Profis sind beim Pont d’Ardèche am Werk. Einige wenige Autos im Umkreis von rund 100 Meter halten dort in der „toten“ Saison auf dem grossen Parkplatz. Scheibe einschlagen, alles rausräumen ohne die Türen zu öffnen – der Alarm könnte losgehen. Und dann Pneu zerstechen, dass man nicht folgen kann. Keiner merkt etwas. Es muss schnell gehen. Sie klauen sogar einen Weinkarton. Das grosse versteckte Zoom finden sie auch. Es ist zwar alt, aber ich kaufe genau ein identisches als Occasion. Das wird garantiert länger funktionieren als ein neues. Es ist etwas schwerer und länger.

Profitgier und 100 Jahre Jubiläum von Nikon. Wenn ich an meine Erste Nikon denke, auch eine Occasion, die heute noch meine Tochter braucht (analog), da war ich „König“. Heute ist Nikon ein Massending. Immer noch gut, aber mit Fehlern. Schauen sie das Video an, sicher nur optimiert für Smartphones und Co. Die Filmqualität ist miserabel. Wenn sich Nikon nicht umstellt, wird die vermutlich nicht 200 jährig und ich begreife langsam, wieso ich immer mehr Profis mit Konkurrenzprodukten sehe. Liebe Nikon denkt um, mindestens mir zuliebe, denn ich war noch nie solange einer Firma treu. Und Cockies mögen wir nur, wenn die gebacken sind und vor allem gute Zutaten innehaben. Eigentlich hätte ich ein Poster verlinken wollen, das viele Nikon-Kameras zeigt – aber this link has expired – kurzlebige Zeit im Mitsubishi-Konzern. Dabei habe ich doch schauen wollen, ob eine meiner Nikon-Kameras da auch drauf ist – die wurde nicht selbst von Nikon produziert und dürfte eine Seltenheit sein.

Und wenn ich auf dem letzten Link die grafische Gestaltung dieses Konglomerats anschaue, bin ich ganz zufrieden mit dem Flyer fürs pilgern. „Etwas mehr Bilder“ meinte gestern der Mitinterviewte – lesen sie reformiert. – zumindest im August die Ausgabe von Bern.

Bilder zu schiessen ist nicht ganz einfach, zumindest solche, die einige Ansprüche abdecken. Seit ich das Blog habe, fotografiere auch ich anders. Will mehr zu Themen etwas bieten, was andere nicht haben. Heute gibt es nur ein Bild. Viele andere könnt ihr übers Pilgern auf www.proref.ch nachholen. Oder auf www.ruedmilan.ch – der hier war knappe 20 Meter entfernt vom Goldfasan. Macht zum Beispiel einen Fotokurs über Vogelaufnahmen.  Ifalor, die auf den Rotmilan gestossen ist, schreibt im Lexikon über Nikon – die D70 in Bern wird vielleicht noch gleich lange halten, wie die D300, die sehr häufig gebraucht wird. Und vermutlich bin ich zumindest beim Gehäuse auf der besseren Seite, als bei ihrem damaligen Angebot. Aber vielleicht bieten sie mal was Gutes an. Oder auf eine gute Occasion im Wegwerfzeitalter hoffen – so 18-300 mm. Nicht ganz leicht, aber mit einem dabei, das im analogen Zeitalter auf 450 mm kommt. Hoffen wir, dass das Ausrutscher waren, denn am Ende unserer Pilgerei möchte ich auf 50-Jahre Nikon kommen.

So, nun bin ich erst im August wieder zurück, verlasse mich auf meinen fahrbaren Inder und den knipsenden Japaner. Vermutlich werde ich auch nicht ganz alle Flohmärkte in Frankreich besuchen. Die digitale Kommunikation wird wie gewohnt runtergefahren. HP hat auch kein Handy mitgenommen – bin dann mal weg.

Das dürfte eigentlich beim Pilgern auch an der Diskussion mit „Mein Gott Walter“ erwähnt werden. Also nicht vergessen, pilgern am 19. August in Bern.

 

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Fangen, da war dieser Vogel zu schnell – mit Kamera einen wild lebenden Goldfasan einfangen, das ist sicher auch nicht allen möglich.

Aeschi über sein Haupt! So sicher nicht.

Die Publica, die grösste Pensionskasse der Schweiz, die des Bundes stösst Rüstungsfirmen ab. Bravo.

Thomas Aeschi – Nationalrat, das heisst, einer der das Schweizervolk vertreten sollte – ist dagegen. Er weiss, wie andere auch, dass Rüstungsfirmen oft eine bessere Rendite erzielen. Sagen zumindest die meisten. Die Gesamtkosten der Auswirkungen der Rüstungsindustrie bezahlt die Gesamtheit. Krieg und Rüstung lohnt sich nicht einmal ökonomisch. Hier kurz was zum lesen. Man könnte jetzt stundenlang antworten.

Was Aeschi da erzählt, ist der allerdümmste je geäusserte Vorschlag eines Nationalrats, an den ich mich je besinnen kann. Asche über sein Haupt.

Er könnte ja noch die RUAG öffentlich machen. Friede herrscht zur Zeit nicht überall.

Langfristig gesehen fährt man mit dem martischen 6-Eck besser. Vorgestellt wurde es das erste Mal Ende des vergangenen Jahrtausends am Finanzsymposium … dort wo dann auch der ehemalige Militärfluplatz Bönigen eingegangen ist. Herr Aeschi, arbeiten sie sich doch bitte in diese nicht ganz einfache Angelegenheit etwas gründlicher ein, sonst wird es garantiert auch für andere mystery.

Martisches 6-Eck für Blog neu

Nachtrag 14.6.17 – Dann gab es noch etwas im Nationalrat, das die Gemüter aufregen dürfte. „Erst mit 75 zum Arzt.“ Meiner Ansicht nach ist das Alter nicht so wichtig. Ich kenne 80-jährige, die fahren vorsichtiger, als mancher viel Jüngere. Da könnte man auch tagelang darüber diskutieren. Einer sieht das noch etwas anders. Staunen sie? Wer die Schweiz kennt, staunt sicher nicht.

Für die Verkehrssicherheit gäbe es noch einige weitere Punkte. Gute Brille. Kein Zeitdruck und bei Firmenfahrzeugen, durchsetzten, was in den Leitlinien steckt. Das steht zum Beispiel bei einem der grössten LKW-Pflanzer:

beweglich: Mit Innovationsdenken und Sicherheit lassen unsere Dienstleistungen Ihre Ware gut ankommen – national, international, im Lager, Hightech- oder 2-Mann-Geschäft.“

So die Leitlinien. Gestern war ich recht nahe an den Leitplanken. Fast auf der Höhe, des Armeefahrschulparks bei Wangen. Knapp 30 kmh Unterschied. Links ziemlich korrekt, rechts zumindest einem zu langsam. Geschätzte Distanz zwei Meter, als der LKW-Fahrer nach links zieht. Stiel Porsche 942. Bremsen. Hornen und ausweichen. Dann zieht er wieder nach rechts. Das sollten für den Logistiker an der Limmat, wo diese unter Autobahn ruhig dahinfliesst, im Gegensatz zur A1 Richtung Bern, genügend Anhaltspunkte sein, diesem Fahrer so auf die Füsse zu stehen, dass dieser eine Zeitlang nicht mehr auf das Gaspedal stehen darf. Der ist deutlich jünger als 75. In dem Transportunternehmen, wo ich die kaufmännische Leitung hatte, würde der jetzt mindestens drei Monate Vogelfutter abpacken. Solche Fahrer schädigen extrem jedes gute Firmenansehen. Dabei sind es absolute Einzelfälle. Wie bei den Senioren, wo jeder Unfall zum Medien-Reisser wird.

Bei den feldgrünen, wäre der zum Fussvolk umgeteilt worden. Es macht ja jeder Fehler, aber die Handzeichen dieses Fahrers zum offenen Fenster raus waren eindeutig. Stress, Druck und einhändig fahren. Zumindest keines dieser Handzeichen. Und falls sie in China mal zwei Hemden bestellen möchten, nicht so wie bei uns. Es kommen mit angeschlossenen Fingern sieben. Sieben feldgraue Hemden, wenige hundert Meter südwärts. Anno dazumal. Alle in einem Pinz. Der Fahrer unseres Fernsehteams wollte auch mal über den Parkur. Zuerst Steilrampe runter. Er macht einen Fehler. Kann ja passieren. Und ich übersehe es. Dritter Gang statt erster. Er fährt los. Wir merken es. Ich schreie „Gas geben“. Er gibt. Der grosse Motoff: „Gut, aber etwas schnell.“ Im richtigen Moment Gas geben, im richtigen Moment bremsen.

Oder den ÖV nehmen. Zumindest einem wäre das zu empfehlen. LKW – runde sechs Kilometer weiter, nähe des Golfplatzes. Keine Ahnung, wohin der schaut, nachdem ich mich getraue, zu überholen. Kurz zuvor braucht er beinahe zwei Fahrspuren. Dieses Fahrzeug mit Kranausleger ist mit SBB angeschrieben. Die geomagnetische Aktivität lag im grünen Bereich, also kann es nur die Hitze gewesen sein oder heraufkommende Hungergefühle eine knappe Stunde vor dem Mittagessen. Der war auch deutlich unter 75. Ein LKW so gefahren, kann auch zum Kriegsgerät werden. Dann müssten wir noch einige Firmen mit Lastwagen auf die schwarze Liste nehmen. Übrigens, beide sind nicht kotiert.

UPPS – die Pannenshow

Zürich ist zu teuer, deshalb werden Arbeitsplätze nach Biel verlegt.

Das von Rennens ist auch neu, aber Schaffhausen, das wird seit Monaten rumgereicht. Gestern habe ich kurz Arbeitsplätze erwähnt, die ins Ausland gehen. Es gibt auch Banken, die lösen das Problem, indem sie Arbeitsplätze in den ehemaligen Ostblock auslagern. Könnte ja sein, dass nicht die Kosten, sondern die Servicequalität zu schlecht ist. Und unproduktive Arbeitsstunden drücken ganz gross auf den Bogen der Kostenrechnung. Lohn mal Zeit für Kleinprobleme zu lösen. Niedrigerer Lohn mal kurze Zeit ergäbe das bessere Resultat. Am einfachsten ginge es, wenn sauber gearbeitet wird, dann werden Kosten erspart.

Ein kleines Beispiel gefällig? Um keine Namen zu nennen, sage ich aus Datenschutzgründen einfach UPPS – die serielle Busbank.

Sehr geehrte Damen und Herren
vor rund zwei Jahren hat die Busbank Zürich beschlossen, Konten von kleinen Vermögensverwaltern aufzulösen. Inzwischen hat das Zürich geschafft. Aber auf dem Konto 235-… wurden Kontoführungsspesen von CHF 70.17 abgezogen. So macht man Gewinn und verärgert einst sehr zufriedene Kunden. Das VIM-Desk Bern, das speditiv arbeitete, wurde ja aufgehoben. Diese waren zum Teil auch „mitschuldig“, dass das erste deutschsprachige Finanzblog gegründet wurde. Und ich denke, dass diese Angelegenheit zufriedenstellend abgewickelt wird, bevor ich zum dritten Mal, aber ausführlich über die Arbeitsweise der Busbank an der Stockerstrasse 64 schreiben werde. Und da Finanzen nicht nur Geldanlagen sind, sondern Geld allgemein, darüber berichten, was das für die Busbank an Kosten bedeutet. Und falls Sie jemanden brauchen, der dort die Administration etwas unter die Lupe nimmt, bewerbe ich mich gerne auf Honorarbasis. Übrigens, seit meinem letzten Brief sind mehr als zwei Monate vergangen. Totale Steigerung um 50% – das vorletzte Mal dauerte es drei Monate. Und in den vergangenen zwei Jahren einige Telefonate und lockere Gespräche, wer Kinder erhalten hat, wo der Mann die Lehrzeit verbrachte und dieser mit dem Arbeitsdruck noch umgehen konnte. Heute sei dies nicht mehr so einfach. Schöne Geschichten für das www.finanzblog.com.
Danke für Ihr Verständnis, aber ich denke, es wäre an der Zeit das etwas Positives geschieht, worüber ich berichten könnte.
Viele Grüsse
Stephan Marti
PS: Die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung habe ich nicht gelesen, musste aber mit einem Stern bestätigen, dass ich diese gelesen habe – nur, es ist nicht so einfach, eine Postadresse zu finden. Deshalb via https://www.busbank.com/global/de/contact/contact.html – aber seien Sie unbesorgt, meine Daten dürfen Sie ruhig veröffentlichen.

Liebe Busbank, sorry, im Mail hatte es noch Druckfehler und da ich keine Kopie machen konnte, ist es im Finanzblog gut aufgehoben. Wenn ich es noch erlebe, werde ich auch die Reaktion bekanntgeben.

Der 150igste Tag – 30. Mai – Hitzeferien sind angesagt

Einfach mal so einige Gedanken zum Tag – verbracht mit denken, organisieren, jäten und schwitzen.

Der 150. Tag im Jahr, bei geschalteten plus eins. Ich habe heute wieder mal zu „Friede herrscht – proref pilgert“ geschrieben … merken sie sich den 19. August. Aber was war heute. Ausser wieder mal heiss. Seit Tagen. Verrücktes Jahr. Kalt. Heiss. Verregnet. Heiss. War es schon mal so lange Ende Mai heiss. Wir müssten Bucheli fragen. Frankreich wurde auch erwähnt und 1431 starb Jeanne d’Arc. Das ist eine Dame, die mir imponiert. Mit Fahne, Hände erhoben, vorwärts … wie ein Bär, der aufrichtig geht. Der Tag war für sie nicht echt bullish.

Bullish und bearish, da haben einige wirklich Mühe. Und ich möchte es nicht unterlassen, zu zeigen, wie die Welt kopfüber oder sollte man sagen kopflos Investitonen tätigt. Aber dazu später, zuerst zum Bär. Der schlägt nach unten und der Bulle hebt mit den Hörnern hoch. So ist es. Wäre es. Kühe und Bullen haben schon lange keine Hörner mehr. Viele andere auch. Mut sogar noch seltener.

Einer hatte Mut. Der hat den Bär im Kanton Bern fotografiert. Freilebend, die allererste Foto. Die echte Fotografie ist 191 Jahre alt und der stand sicher nicht in den Voralpen um zu fotografieren. Der Bär hätte eh geglaubt, da wär ein Gewitter. Heute könntet ihr wieder einige Kilometer fahren und rausgucken. Petrus fotografiert. Bei uns tut sich noch nichts und dabei sind wir erfahren an Badewannen im Regen. Toll und der Gemeindepräsident von Eriz hat Freude. Nicht abschiessen. Das ist Tourismuswerbung. Aber bitte, geht dem Bär nicht zu nahe. Das könnte ins Auge gehen. Dieser Bär hat mich einmal veranlasst, den Rekord im Autoeinsteigen zu realisieren und dabei war es in einen Kadett – Aspenpark lässt grüssen. Da gab es missachtete Warnschilder. Im Hogantgebiet dürfte es noch keine geben.

Und was war dann heute noch so alles los, ausser dem Bären. In der Stadt, die den Bären im Wappen hat, gibt es etwas Ärger über „kleinere Fehlinvestitionen„. Hab ich doch schon mal im Mai erwähnt: „vermutlich stehen diese Platanen länger als das neue Frauenspital …“ und da ist noch ein schöner Bericht, über ältere, anfällige IT-Anlagen … kommt mir auch irgendwie bekannt vor. Mehr am Tag der kalten Sophie.

30. Mai, da kommt Benny Goodman, Voltaire und gleich zweimal Churchill vor. Der Biafra-Krieg begann … und dieser Erdteil ist immer noch voll von Kriegswirren. Der erste Giro d’Italia ging zu Ende, das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis wurde zum ersten Mal gestartet, die ESA gegründet und die Allianz Arena in München eröffnet. Sie wird nicht umgetauft, so meine Vermutung. Und schlussendlich hatte Hans-Christian vermutlich ein schwerster Tag in der Ammann Group. Vielleicht Zeit, ab heute öfters zu meditieren. Oder Bob Marley zu geniessen, der an diesem Tag 1980 das einzige Konzert in der Schweiz gab. Bei uns war er nie in den Charts – 171 Wochen aber mit Catch a fire in den USA.

Sieg für Kaltduscher und Bürostuhl-Hocker, aber sicher nicht für Rückwärtsfahrer

Wir vom Männerchor Schmiedrued hatten eindeutig dieses Wochenende ein eigenes Energie- und Verpflegungs-Gesetz. Hier die allerwichtigsten Weltereignisse der letzten zwei Renntage.

Bremsen und Gasgeben, das ist heute Trump-f. Entschuldigen sie meine Ironie, aber Schreibfehler können das Leben lustiger oder unlustiger machen. Manche sind für ein gemässigtes Regime dankbar, denn sonst könnte das SMS „Begnadige nicht hängen“ mehr als nur ins Auge gehen. Kommafehler können gar tödlich sein. Bleiben wir bei dessen Nachbarland, da hat einer zum ersten Mal eine Frau gesehen.

Trumps Haarpracht hat keine Chance

Und wer denkt, bei unserem Hightechnik-Anlass wären nur Männer zugegen, hat sich extrem stark trumpiert. Ohne Kopftuch, das war im letzten Jahrtausend, super, gefällt und vermutlich fällts auch auf. Fast so üppig und lang wie meine … Tochter hatte mal die Haare verfärbt. Hennageil, das musst du als absoluter neuester Hit verkaufen. Hat funktioniert, es gab Nachahmer. Wirklich Tolles, Neues kommt  selten aus Ballungszentren. Dort tummeln sich meist Bürolisten auf Bürostühlen mit Rollen, die mühsam rückwärts gestossen werden müssen. Beine anziehen und gleichzeitig abstossen und das dreimal pro Meter.

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René Vontobel braucht zum Abbremsen seines Kerosin-Raketen-Bürostuhls einen Bremsfallschirm und zwei „Rettunganker“. Ich komme schlicht und einfach nicht darum herum, dieses Renngefährt als erstes zu erwähnen. Weit über hundert Bürostühle habe ich in meinem Leben einkaufen müssen, dürfen … da musste ich doch mal auf den sitzen. Klammheimlich, damit es ja niemand je herausfinden könnte, dass ein studierter Büromensch mal quer schlagen würde.

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Immerhin, es ist das exakt 25 000 Bild auf meiner fünften Maschine. Nicht selbst geschossen, sondern vom Partner der Dame, die Feuerzeuge sammelt …

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… und dem Fahrer genüsslich zuschaut und wohl ein drittes zu Hause hätte holen können. Ein Fondue-Rechaud anzuzünden ist eindeutig viel einfacher. Ich hätte noch schöne Bilder, wo das Raketengeschoss beinahe am Abheben ist. Aber es scheinen quere Bilder gefragt zu sein. Badewannen hochstehend, genau so ist sie, hätten wir auch. Von vorne, mit einer ganz mutigen Plastikente – sicherheitshalber aber mit Helm.

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Echt nichts für Warmduscher und wir wissen jetzt genau, das Kaltduscher gewonnen haben. Waren die vier konservativsten Kantone dagegen oder haben die eine Vorahnung, was für revolutionäre Machtkämpfe im Energiesektor an die Tagesordnung treten werden? Bremsspuren sieht man im Zeitalter des ABS selten. Allenfalls sehr schwere oder schlecht gewartete Fahrzeuge lassen regelmässig Gummi liegen, die meisten andern hinterlassen nur Regelflecke. Driften und Schleudern hinterlässt Spuren oder wenn die Elektronik überlistet oder nicht vorhanden ist.

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„Hoffentlich haben die im Lehrerzimmer noch genügend Ratzefummel, damit ich doch noch ruhig in den Sonntag kann“. Ein erfundener Gedanke unserer guten Seele des Schulhauses. Oder überlegt er sich, ob ich knapp eine Drei für meine Tippereien erhalten würde? Bleiben wir bei der Rechtschreibung.

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Wenn sie im Grossverteiler – wie heisst er – ein Einkaufswägeli holen, dann können sie mit diesem Typ mit über 100 kmh durch die Gestelle düsen. Aber bitte, beachten sie die Steuerung.

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Ein original Migros-Wägeli! Sind sie sicher? Der Chef-Redaktor des Migros-Magazins wird ein E-Mail erhalten. Ja, warum kam der Schnebi nicht ins Ruedertal. Ein Katzen- oder Töffsprung von Aarau. Micross und Mirgros? Na ja, etliche Produkte sind von Migros. Der M-Budget-Energie-Drink war auf Ebbe. Wie die Bierharassen im Bierexpress. Nur einer war enttäuscht. Sein Sohn hatte kein alkoholfreies im Anhänger.

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Eichhof als Kühlwasser? In diesem Fall könnte Alkohol tatsächlich schon in kleineren Mengen schädlich sein. Fast genauso wie mein Rasenmähen. Am Samstagmorgen. Rasen ist übertrieben, das ist eher Unkraut mit Gräsern. Hin und zurück und hin und zu… und schon ist der Sack voll. Kaputt vom Schieben. Leider läuft meiner nur solo und nicht mit über 100 kmh Spitze. Aber, meiner hat doch Heimvorteil, worüber ein anderer Aargauer singen könnte. Jede Samstig, jede Samstig tümer Raase mähe. Der von Peach Webers Nachbar läuft nur 78.

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Hier fehlt ein ganz kleines feines Detail – das Messer. Und wenn wir ganz genau beobachten, dann könnte es doch sein, dass diese Zahnlücken von Rollerblades, rollenden Klingen, stammen. Und wer noch genauer hinschaut, sieht die Bronzemedaille der schnellsten Ruedertaler … die silberne war auch auf dem Renngelände zu sehen. Die Sportprominenz war präsent. Nur zum Sieg mit den Rollschuhen bedarf es noch etwas Übung.

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Aber noch zwei echt gewichtigere Details fehlen – versteckt im Grasfangkorb. Lautsprecher und Kühlschrank. Der Wettergott hat ja voll mitgespielt. Genau genommen versuchte er nach Rennschluss, die Spuren auf dem Asphalt mit Regenwasser zu entfernen …

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…wo Unentwegte immer noch unterwegs waren – echte Kaltduscher …

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… derweil sich die Spaghetti-Esser sich wie bei einem Massenstart verhalten. Die langsamsten 20 Meter am Samstag. Herzlichen Dank all den Helfern, dem …

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… Teamchef Hannes Roth, Badewanne, der wohl bei der roten Flagge hinter ihm an das heutige Rennen in Le Mans denkt.

Danke dem Fahrerteam, dass hier alles problemlos ablief.

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Lukas Reber, Schlossrued, Rasenmäher – Thomas Neeser, Schmiedrued, Bierharassen – Sämi Bolliger, Schmiedrued, Einkaufswagen – René Vontobel, Winterthur, Bürostuhl und …

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… Erwin Schmied, Rennleiter, Speaker, Vereinspräsident, Garçon in der Festwirtschaft und einer, der immer wieder Damen und junge und jungebliebene Herren zur Verstärkung des Männerchors sucht.

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Die einzigen, die ich habe singen hören, wären allesamt geeignet. Das Gabalier-Double haben wir doch schon irgendwo gesehen. Unser Programm in den nächsten Monaten: Openair in Rothrist (9. Juni), Vereinsreise in den Kaiserstuhl und Unterhaltungsabend (27./28. Oktober).

Ein ereignisreiches Wochenende …

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… nichts für Warmduscher und auch nichts für Rückwärtsfahrer. Keines dieser fünf Fahrzeuge verfügt über einen Rückwärtsgang. Braucht man ja auch nicht, vorwärts schauen.

Vorwärts schauen, da gab es im Kirchgemeinde-Saal Rued noch die Ausstellung: „Was heisst reformiert sein heute?“ Diskussionen, gar mit der bekanntesten Bloggerin im Tal. Nur alle ausgestellten Meinungen finde ich im Internet nicht – die von Thomas Heiniger gefällt mir am besten. Die ist dort bis am 12. Juni ausgestellt. Bei den Aargauern nicht zu finden, also zu den Bernern. Gleich zwei Köpfe die ich kenne. Er lebt in Meikirch – so steht es bei Pfarrer Balsiger zu lesen. Das letzte Mal, als ich mit Max in Kontakt trat, flog er gerade von Grindelwald aus über den Aletschgletscher. Vorwärts schauen. Der andere, Andreas Zeller, schrieb eine Würdigung über das liberale Urgestein, welche von der Hammerschmitte Schmiedrued in die digitale Ewigkeit hochgeladen wurde.

Was heisst für SIE, reformiert sein heute?

ICH: Reformiert. Manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger.

WIR. Reformiert! Es geht für alle weiter, in Wirtschaft, Politik, Kirche …!

Die andern vom Männerchor haben am Sonntag aufgeräumt. Einer am Samstagabend: „Was, du gehst in die Predigt?“ Wegen der roten Flagge wurde ich nicht Theologe. Griechisch, Lateinisch, Hebräisch – das musste echt nicht sein. Der Lästerer wird am 19. August vermutlich nicht mit mir durch Bern-West pilgern. Friede herrscht! www.proref.ch – progressiv-reformiert. PRO.. sicher nicht AG…

Nachtrag: Hier noch die Titelseite des Wynetaler Blatt und der ausführlichen Bericht von Frieda Steffen. Merci.

Was hat die Staldencreme mit dem Ruedertal zu tun?

Der May und einige verrückte Ideen. Und nicht vergessen, am 20. May um 17.00 ist Rennbeginn beim Schulhaus WaldeBadewanne, Raketenbürostuhl

Nestlé-Stalden-Cremé, wer kennt sie nicht – 125 Jahre alt. Herzliche Gratulation. Vor allem dass der Schweizer Cäsar Ritz, Hotelier, patentieren liess, wie man Milch haltbar macht. Damals hätte keiner gedacht, dass die Milch, die unsere Talbauern aus ihren Kühen abzapfen lassen, mindestens drei Monate in einem Papierbeutel ohne Kühlung haltbar ist. Und vermutlich wären sie auch Kopf gestanden, wenn sie das Entgeld für einen Liter abgelieferte Frischmilch mit einer knapp einem halben Kilo schweren Dessertkonserve verglichen hätten.

Marketing, heisst das Zauberwort – ob wir neue Mitglieder finden, Frauen und Männer, die im Männerchor Schmiedrued mitsingen, hängt auch davon ab. Wir veranstalten jetzt mal ein Badewannenrennen und dann gibt es Spaghetti … rund eine Badewanne voll. Die Marge wird bei uns nicht ganz so gross sein. Wir haben ja auch viel zu wenig in Marketing gesteckt. Das Konkurrenzprodukt ausserhalb der Schweiz kostet einen Viertel und liebe Nestlé entschuldigt mich wieder einmal, mir ist die Stalden zu mastig … zu steil. Das ist nämlich der Ausdruck für Stalden – ein steiler Hang.

Aargauerstalden – wo ist der wohl? Sicher nicht im Aargau, das zum Teil mal den Berner gehört hat, sondern eben in Bern. Genau dort wo es die meisten Bilder auf die Altstadt gibt. Genau unter dem Rosengarten. Und was machen die dort. Mal Seifenkistenrennen, mal Wasserrutschbahn. Slidemycity – nicht ganz korrektes Mattendeutsch, aber sie schreiben „Freude herrscht“. Wie wärs mit Friede herrscht – am 19. August.

Ein May war schuld, dass man in Stalden Alpenmilch angesiedelt hat. Die hatten fünf Schlösser. Toffen und das zweite im heimatlichen Bern in Hünigen, dort wo 1933 Knofligen, sorry Konolfingen entstand. Und welche Schlösser gehörten auch der Wonnemonat-Dynastie? Brestenberg (Seengen) und Schöftland und Rued – alle im Aargau. Zwei seht ihr, wenn ihr von Westen an unseren Spaghetti-Plausch kommt. Und wer noch mehr Geschichte über unser Tal möchte, der fährt bei der Hammerschmitte – das Haus, um das die Strasse gebaut wurde und nicht zu übersehen ist – zwangsläufig vorbei. Das Haus kam im Alter von 90 Jahren in die Herrschaft von May.

Stalden und Rued – für echt nachforschende Historiker eine wahre Fundgrube. Die Milch hat in diesen 125 Jahren einen richtigen Höllenstart hingelegt, fast wie ein Raketenbürostuhl. Die Frage ist, ob wir Schweizer demnächst wieder etwas gegen die Riesenbakterien im Wasser erfinden müssten. Vielleicht sind wir Schweizer ja nicht einmal ganz unschuldig. Fragen wir doch mal den Baselinsider an. Zumal in alten Zeiten hatten die an den Habsburgern auch nicht viel Freude.

Viel Freude aber heute Nachmittag mit unter anderem:

Und falls sie beim Männerchor mitmachen wollen, der weiss, wo die Stalden-Creme hergestellt wird und demnächst wird er in Laufen kurz laufen müssen, um etwas ganz anderes von Ricola zu sehen … wär het’s erfunde?

„Zurück an Absender“ … unausgegohren!

Begeisterung über die Politik … das ist echt selten zu hören. Immer weniger.

USRIII – nicht ganz einfach. Einige nicht nur Beitragszahlende von Wirtschaftsverbänden haben gestaunt, wie das eigentlich abläuft. „Hätte ich nie gedacht!“ Analysieren, denken, verlinken – das ist nicht allen gegeben. Die schreien nach, was die „oben“ vorschreien.

Kontinentenwechsel! „Trump erfüllt Erwartungen – der Superreichen.“ Vielleicht hat er auch WordPress soweit gebracht, dass man nicht mehr verlinken kann. Virus oder einfach ein dähmlicher Fehler. Mir doch Wurst – schaut nach unter

http://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/USA-Trump-Wirtschaft-1Quartal2017-Grosse-wachsen-schneller    .

Irgendwann wird es schon wieder gehen. Nur nicht runterkriegen lassen. Cyber Attacke heisst das. Spitäler in England sind lahmgelegt. Renault produziert nicht mehr. Zürich ohne Strom. Ich habe nur das Link-Unterlegen-Problem und einige Seiten laufen langsam. Nicht Antwortzeiten – Lieferfristen.

Wir haben diskutiert. Wer Spitäler lahmlegt und Menschenleben einfach so wahllos dahinraffen lässt … dem gehört die Todesstrafe. Ich bin zwar im Menschenrechtsrat akkredidiert, aber hier ist ein ganz leisen Nicken angebracht.

Ich geniesse das Leben. Nicht jeder wird 91 wie heute mein Vater. Ich musste schon einen Zwischenstopp einlegen. Der Lotto-Sechser ist seltener, aber eins zu Tausend ist schon verd… hoch. Schwein gehabt. Merci. Und im Radio läuft Hans Bargeld – Johnny Cash. Many Cash, die wollen die Politik bestimmen. Da hören wir doch lieber auf „Mitklarersicht.ch“ – NEIN für das Energiezeugs, über das wir abstimmen dürfen, müssen. Unausgegohren. Zurück an Absender, so wie wir das mit USRIII erreicht haben.

Mich erstaunen die Umweltverbände, -anhänger. JA! Warum nicht taktisch ein NEIN, um das Ganze besser werden zu lassen. Wenn dieser Vorschlag daneben schlagen würde, dann wäre doch immerhin noch ein etwas besseres JA als ein NEIN da.

http://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Energiestrategie-Atomkraftwerke-Risiken

Sorry, vermutlich würde das Verlinken in html gelingen, aber das ist mir zuwidder, wieder, witter oder wie man das schreibt. Heute geht nichts und das muss so dokumentiert werden. Eine Kernschmelze komme nur in 50 Millionen Jahren einmal vor, bei der Radioaktivität in die Umwelt gelangt.

http://finanzblog.ch/?s=kernschmelze

Die Kernschmelzen habe ich einmal namentlich aufgeführt. So gesehen wäre ich jetzt mindestens 100 Millionen Jahre alt. Dreimal bisher mindestens geschehen. Stattliches Alter … oder dann sind einige Riskioschätzungen ganz, ganz knapp daneben. Zynismus nicht mit eingerechnet.

Zurück an Absender … oder so langsam aber sicher die Notbremse ziehen. Die heutige Zeit scheint nicht echt für Warmduscher zu sein … die Eiskaltduscher überwiegen. Ich wünsche mir mehr Leute wie Macron. Hoffentlich reussieren die. Na ja, 75 000 Computer wurden lahmgelegt … meiner scheint doch noch einigermasser zu laufen. Ja, was heute so alles im Sonntagsblick steht – sicher nicht meine Lieblingslektüre – das dürfte zu einem Zeitdokument werden. Mal echt nachdenkenswert. Das Wetter morgen soll heiss werden. Schliesslich ist die Kalte Sophie Tagesdame. „Keine Prognose verfügbar.“ Vermutlich sind es wesentlich mehr Computer, die zur Zeit lahmliegen. Hoffentlich haben wir bald anderes „Wetter“.

Nachtrag: 15.5.2017 morgens – Wanna Cry: 200 000 Opfer sind betroffen. Was heisst das? Computer oder wenn in einem Spital 100 Stationen, die am gleichen Computer angehängt sind oder gar 1000 Patienten, die betroffen sind. Selbst schuld, schreiben viele in Kommentaren, wenn die noch Windows XP brauchen. Und dabei gibt es ja noch etliche grössere kaufmännisch orientierte Unternehmen in der Schweiz, die immer noch Cobol fahren. Auch Weltkonzerne und ob die alle eine wirkliche gute Software-Dokumentation besitzen. Ich wage dies aus eigenen Erlebnisen zu bezweifeln. Eine Sprache, die heuer 57-jährig wird und das Betriebssystem XP ist noch nicht mal 16-jährig. Mitsprechen. Das können ja nicht einmal mehr Fachleute, das Gebiet ist viel zu riesig. Feststellen, das kann man ab und zu. Und was stellen sie in diesem Abschnitt fest? Die Links gehen wieder.

Da gab mir einer zu bedenken, dass 100 Millionen Jahre ein mathematisches Problem sei, ob man das Ereignisses einer Kernschmelze mit an die Aussenwelt austretender Radioaktiviät am Anfang oder am Ende betrachte. Ich habe sie am Anfang betrachtet und er nebst Tschernobyl und Fukushima nicht an Harrisburg mit Three Mile Island gedacht. Von der Menge wurde ja nicht gesprochen.

Zurück an Absender wird in einer Beziehung nicht so einfach sein. Gestern war der Eisheilige Bonifatius: „Der Name „Bonifatius“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „der gutes Geschick Verheißende“. Kim, den ich nur King Kong nenne, damit ich mit ihm nicht so schnell digitalen Ärger kriege, scheint vollends durchzudrehen. Wünsche eine strahlende Zukunft – aber bitte, bitte, nur Sonnenschein. Es ist mir sogar gleich, wenn meine zum Trocknen aufgehängte Wäsche, wie gestern, noch einmal kalt geduscht wird.

Prognosen für Wetterwechsel – vorwärts Marsch!

En Marche! Aufatmen, Emanuelle Macron hat gewonnen.  Zumindest ein Salto, auf dem ich die erste Hochrechnung sah. Und dann schauen wir uns die Kunst der Prognosen noch etwas genauer an.

Ich lag etwas daneben, habe mich um mindestens 3 Prozent verschätzt. Nach den Vorwahlen ist er weit unter 60% gesunken. So die Prognosen. Dann haben angeblich die Russen seine Mails auf Wikileaks preisgegeben. Inklusive manipulierte Mails. Meine Prognose darauf: das hilft. Und wie. 2/3 rund für Macron schlussendlich. Vielleicht haben die Befürworter von ihm ja diese Mails hochgeladen. Rausfinden wird man das nie – zumindest die Ergebnisse nicht lesen.

Was solls. Der Bessere hat gewonnen. Seine Frau wird ihm helfen. Schauen sie sich einmal einige Bilder an. Die beiden strahlen Freude aus. Wie viele Jahre Altersunterschied sind dazwischen? Raten sie mal. Ich würde daneben liegen. Viel schöner ist doch, aus welchem Hause sie kommt – Macron d’Amiens. Sorry Macaron d’Amiens. Ganz einfach wird er es in Frankreich nicht haben. Die Umbruchsstimmung, Aufbruchsstimmung muss auch bei den Parlamentswahlen im Juni spürbar sein. Im Parlament braucht er begeisterte Politiker. Ob das in Frankreich wirklich möglich ist. Schön wäre es. Frischer Wind täte Frankreich enorm gut … und auch der EU. Im schlimmsten Fall wird in fünf Jahren Le Pen gewählt. Wenn Macron keine Änderungen vollbringt, ist dies eine naheliegende Variante.

Die Republik braucht frisches Blut. Die Republik in der Schweiz macht es vor. Lesen sie mal, was Peter Hogenkamp schreibt. Interessant ist auch, was die NZZ berichtet, dort wo Peter mal tätig war. In die Medienwelt dürfte wieder etwas Leben kommen. Fast wie damals, als swissblogpress tätig war. Wissen sie, wer hinter dem Stadtwanderer in Bern steckt? Prognosen, das ist sein Metier und ich wandere durch Bern und sehe eine andere Republik in der Matte. Dank denen weiss ich sogar, dass da irgendein entscheidender Match war. Sportprognosen, das ist sicher nicht mein Metier, aber ab und zu schaue ich mir doch was an:

„SCB – niene meh.“ Gilt wohl für die überstandene Saison nicht. Herzliche Gratulation.

Sport auch in der Cinematte. Das Lauberhornrennen im Sommer.

Lauberhorn

Hoffen wir mal, dass im Winter viel Schnee liegt oder das Geländer entfernt wird. Hat der Filmer Daniel Zimmermann wohl etwas mit dem Metallbauer an der Aare zu tun? Sein Projekt Stick Climbing geht vielleicht dem nachfolgenden Referenten durch den Kopf. Stick – Steck? War es eine Prognose? Nein. Pech. Ein falscher Fusstritt. Oder denkt er an die Finanzen? Wer hätte schon die Prognose abgegeben, dass das ehemalige Luxushotel Bernerhof, mal Sitz des EFD wird.

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„Die Meteorologie behandelt das zweitkomplizierteste aller Systeme. Das komplizierteste ist wohl im menschlichen Verhalten zu sehen.“ Richtig taktvoll sagt das der „Wettergott“ Thomas Bucheli. Sind jetzt die Finanzen auf Platz drei oder die Politik? Zum Kompliziertesten kommt mir eben ein Witz in den Sinn. Nicht wirklich ernst gemeint, aber ich bin halt nicht so taktvoll. Wenn sie nicht lachen, zumindest schmunzeln müssen, dann sollten sie ihn wenigstens schon gekannt haben. Der Geist sagt: „Du hast einen Wunsch zu gut.“ Eine Autobahn von Zürich nach Hawaii.“ „Das geht nun wirklich nicht.“ „Dann erklär mir mal die Frauen.“ Der Geist: „Willst du eine zwei- oder dreispurige Autobahn?“

Bei Bucheli musste man auch oft lachen. Das war der beste Vortrag, den ich je an einer GV der Alumni BFH Wirtschaft gehört habe, der nicht aus unserem Fachbereich kam. Im ähnlichen Sinn könnte man den wirklich auch bei den Finanzprognosen anwenden. Einige seiner Sprüche müsste man allenfalls umschreiben. „Wenn man aussieht wie die Muotathaler, muss man ja das Wetter spüren.“ Zumindest wenn ich ihre Prognoserankings anschaue, hat jeder Wetterschmöcker eine markante Standartabweichung. Im Schnitt sind sie vielleicht nicht einmal grob daneben

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Aus den verschiedenen Computer-Systemprognosen die wahrscheinlichste Wettervorhersage abzuleiten ist nicht so einfach, wie sich das mancher vorstellt.

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Das ist wie in der Beratung. Kunden wissen es immer besser. Bei diesem Bild werden einige Kollegen garantiert schmunzeln. Aber ich muss euch enttäuschen, es ist nicht der ehemalige Käsehändler und Curlingkollege. Bei ihm kommt immer zuerst der Nachname. Curling? Ja, so wenig Sport wie ich schaue, ich hab auch welchen getrieben. So richtig angefangen habe ich mit em Frauchiger Pole. Das hat Spass gemacht, aber nach dem „einturnen“ die Kunst zu turnen, das war eher ein Kreuz an den Ringen zu hängen. Ganz besonders um mehr als drei Micro-Sekunden in der Waagrechten zu bleiben. Beim Radsport hat es dann zu einigen Amateurkriterien gereicht, beim Fussball zu den Firmenmeisterschaften und beim Curling zumindest zu einer guten Idee. Mentales Training einführen – der Trainer hats gemacht und der Skip (1992) ist heute selbst Trainer. Und als das Velofahren mir dann im Verkehr zu gefährlich wurde, habe ich eine Zeitlang noch den Sattel getauscht und bin Habermotor gefahren.

Dasbinich

Ski werde ich wohl auch nie mehr anschnallen. Im Nebel fahren schon. Am Tag nach dem Vortrag – stockdichter Nebel in Bern. Wenn man herauskam, hat die Prognose voll zugetroffen. Musste wohl so sein. Echt stockdichter Nebel im Mai. Ja, manchmal treffen Prognostiker recht gut. Einfach ist es nicht. Aber spannend und abwechslungsreich der Vortrag. Vermutlich sind die Kurzfristprognosen des Wetters doch etwas einfacher, als die Langfristprognosen der französischen Politik. Die Trefferquote für Buchelis Wetter ist garantiert grösser. Und er ist garantiert viel showmässiger und wissenschaftlicher an einem Vortrag, als um … ich müsste mal wieder das Wetter auf SRF anschauen. Meist reicht mir aber das Wetterradar … oder der Konkurrenz – vom Wetter her lieber das von Frankreich.

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Grenzüberschreitende Macron-i-Betrachtungen von Badewannen, Bürostühlen, Einkaufswagen, Rasenmähern und Bierkisten

Raketenhaft starten wir in den Mai. International gesehen müssen sie sich zwei Termine merken. Den nächsten Sonntag, wobei die Geschichte vermutlich schon gegessen ist – es wird Macron-i geben. Viel wichtiger ist der 20 Mai. Da können sie in Schmiedrued-Walde ab 16.00 Uhr sensationelle Fahrzeuge erleben … getarnt als Spaghetti-Plausch … schon wieder Teigwaren.

Fangen wir doch mit den Teigwaren an. Nicht dass ich diese jetzt mit ihnen von A bis Z durchprobieren will, aber zumindest den Beginn wie Agnolotti schauen wir uns mal an. So eine Art Ravioli. Gleich kommen die Erinnerungen an den Test auf. Fleischabfälle. Pfui Teufel. Quatsch. Heute ist da meist weniger Convenience (Verbraucherfreundlichkeit) darin als bei hochgelobten Markenprodukten. Deshalb esse ich solche wieder. Zweimal gar in Frankreich. Einmal als XXL-Büchse gekauft – Kilopreis einen Euro. Mit Rindfleisch. Vermutlich kein Filetstück, aber aus ethischen Stücken, darf das ganze Tier verzehrt werden. Vegetarier entschuldigen mich und Veganer kreuzen meinen Lebensweg noch nicht täglich.

Gut schmecken die. Da sind aus Kostengründen keine Verfeinerer drin. Bei einem selbstdurchgeführten Spaghetti-Test haben die Migros-Budget am zweitbesten abgeschnitten. Allfällige Resultate der drei grossen B halten wir geheim. Am besten abgeschnitten haben die türkischen Teigwaren. Absolute Spitzenklasse. Aber wer will heute türkische Ware, wo die Türkei doch ins Mittelalter abzusteigen droht. Ganz ganz knapp die Hälfte, die konservativen und vor allem die ländlichen. Die Zentren sind unisono gelinde ausgedrückt, nicht ganz zufrieden mit der heutigen Situation. Wer türkische Teigwaren als Wiederverkäufer haben möchte – in deutschen und französischen Spitzenrestaurants gehören die dazu – melde sich bei mir.

Und auch türkische Motorräder wären zu haben. Das haben wir in Barjac am Flohmarkt besprochen. Ein deutscher Händler ass neben uns. Ich Pizza mit Ravioli. Echt. Und Ravioli kommen aus Frankreich. Seit 1228 in Roman-sur-Isère zu Hause. Wetten, dass der Papst die nach Italien gebracht hat! Teigwaren sind irgendwie wie die Politik. Ein undurchsichtiges gewursteltes Gemisch. Und am Schluss stehen bei diesen Teigaffen, wie wir zu sagen pflegen, als treffendes Beispiel das Ziti. Die „Neapolitanische Braut“ soll verantwortlich sein. Meine Mutter war zwei Jahre dort am Schweizerisch-Amerikanischen Spital. Sie hat uns von frühster Kindheit an alles auf den Tisch gestellt, was irgendwie erhältlich war und aus Süditalien stammte. Italien fängt übrigens erst nach Rom an. Der Papst möge mich entschuldigen, aber der kannte ja Frankreich … vermutlich des Essens der Götter wegen. Ziti gab es nie und diejenigen, die ich kenne, sind meine Lieblingsteigwaren. Wikipedias mm-Angaben kann ich weder roh noch gekocht nachvollziehen – 5 mm meinetwegen. Ist aber enorm wichtig, denn Erdogan hat genau aus diesem Grund das Wikipedia in der Türkei abgestellt. Ach Gott, sind die von Gestern. Da gibt es viele andere, die kopieren und erreichbar seien … nur oft nicht ganz à jour.

Meine geliebten Zitis sehen aus wie Spaghetti mit Loch. Pasta! Am Spaghetti-Plausch des Männerchor Schmiedrueds wird es vermutlich den B-Typ geben. Keine Angst, wer diese Dinger degustieren will ob sie Geschmack haben, muss ohne Öl, Butter geschweige denn Sauce Vorlieb nehmen. Und genau solche werden wir servieren, die die Leute begeistern. Es müsste also Saucen-Plausch heissen. Aber schauen wir mal, was da so alles geboten wird.

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  • Fahrende Bierkiste, Fahrer Thomas Neeser. Übrigens, das ist einer meiner Nachbaren. Wenn sie von Schöftland kommen, hier oder an der nächsten Haltestelle „Bank“ aussteigen. Bank werden sie keine mehr finden, aber unser abgesperrtes Renngelände ist beim Schulhaus. Übrigens, im letzten Links hat es einige schöne Bemerkungen zur Politik und zur Manipulation der Stimmbürger.

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  • Fahrender Einkaufswagen, Fahrer Sämi Bolliger

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  • Rasenmäher Traktor mit über 100PS, Fahrer Lukas Reber

Bleiben wir bei den Teigwaren. Meine Macron-i sind nicht zu finden, aber vermutlich ahnen sie, auf welche ich hinweise. Macroni, genau so sagen wir in meiner Mundart. So können sie sich einen Namen merken, der bislang bei uns nicht so geläufig war. Der ehemalige Wirtschaftsminister Emmanuel Macron liegt mit 23.91% vor Marine Le Pen mit 21.42 %. Oder anders gerechnet, hat er 11.6% mehr Stimmen erhalten als sie. Sollten sie des Französischen gar nicht oder noch schlechter mächtig sein als ich, so ersetzen sie im Link einfach fr mit de. Zudem haben sie noch weniger zu lesen. Und fragen sie mich ja nicht, wieso man bei Pen das auf Deutsch ausspricht und nicht P und den Nasallaut oder gar La Penne, die weibliche Form, was eigentlich Schwungfeder heisst. Und den hat sie garantiert in den Wahlkampf gebracht.

Candidats arrivés en tête au 1er tour

Das Innenministerium wird mir verzeihen, wenn ich diese Grafik ohne Anfrage veröffentliche. Sie zeigt die Kompliziertheit von Frankreich. Eine genaue Logik darin zu sehen, wer wie wählt ist nicht ganz einfach. Oben links gegen unten rechts mit der Ausnahme der Alpen und einiger südwärts gerichteten Tälern. Und das Burgund sticht wie eine Badewanne heraus. Keine einzige grössere Stadt, die für die Dame ist, wenn ich alles richtig angeschaut habe. 2012 (oben rechts) war doch einfacher zu interpretieren. Oder doch nicht? 62 zu 38 Prozent im 2. Wahlgang sollen es sein. Wer Lust hat, dem stelle ich gerne die 20 Seiten Wahlanalyse des Midi Libre zur Verfügung und nur knapp eine halbe Seite hauseigene Reklame. Die 62% sind vermutlich etwas hoch gegriffen. Wir werden ja sehen, aber Frankreich ist echt unzufrieden, was im Land abläuft. Ob es im zweiten Wahlgang wieder 77,77% Stimmbeteiligung geben wird, scheint fraglich.

Erinnern wir uns doch an 2007 oder gar was nach den letzten Wahlen versprochen wurde. Es wurde noch schlimmer. Nicht einmal mehr Orange ist in der Lage, Festnetztelefonie aufrecht zu erhalten. Wer das Rennen in der Politik machen wird, da sind sich nicht alle einig. Den Mut zu haben, dass sie le Pen wählen, da steht praktisch keiner offen dazu. Aber was der Nachfolger von France Telecom leistet, da sind sich alle einige. Mit dem Rasenmäher drüber, lästige, die sich bemerkbar machen, einfach runterfahren. Und etliche jammern, dass ihr Telefon abgestellt wurde, weil sie angeblich nicht bezahlt hätten. Die französische Administration tendiert gegen den Nullpunkt. Alle sind total überfordert, weil sich eine Panne nach der andern häuft und die Reklamationen sich zu Türmen bilden. Hier fehlen eindeutig Bürostühle mit Raketenmotor.

Dito bei den Banken. Aber da sind sie mit der UBS in superguter Gesellschaft. Vor über einem Jahr wurde ein Konto aufgelöst und weil sie dauernden Personalwechsel haben und den Pendenzen nicht mehr habhaft werden, verschlammen sie die Auszahlung und ziehen pro Monat CHF 5 ab. Auf meine Reklamation vor mehr als einem Monat hat man nicht reagiert. Wenn man sich so bei Mitarbeitern und Ehemaligen rum hört, staunt man nur und weiss, wieso der Gewinn markant gesteigert werden konnte.

Dann bleiben noch der Einkaufswagen und die Bierharasse. Dieselmotor oder Benzinmotor? Seit einer Woche ist die Welt ganz diffus. Keiner weiss mehr, was gelten soll. Sauber, ja, der wird auch andere Motoren haben – Honda. Der einzige dieser Marke, den ich bisher „gefahren“ habe, ist ein Rasenmäher mit kleiner PS-Leistung. Und ob es wirklich „nach 17 Jahren Ferrari“ wie der Blick schreibt einen Wechsel gibt, bezweifle ich. 2006 bis 2010 waren es meines Wissens nach BMW-Motoren.

Bierharassen sind bei mir nur einige alte mit leeren Bügelverschluss Flaschen zu finden. Und mittlerweile ist Bier hüben wie drüben im Laden in oft höheren Preiskategorien als Wein anzutreffen. Bier ist eh Geschmackssache und ich zähle hier eindeutig zur dunklen Minderheit.  Micronnement und hoffen wir, dass Frankreich eher macronnement wird.

Falls sie noch die Energie aufbringen, mit klarer Sicht berichtet heute darüber. Am andern Ende ist die Beseitung der Kernkraftwerke in Deutschland – die teuerste Baustelle des Jahrhunderts.

Nicht vergessen, am 20. Mai ab 16.00 Uhr in Walde, wo wir dann über Micronesia und vielleicht ein neues Macronesia diskutieren könne.

 

Der Gebrüder Grimm’sel Stausee

Märchen haben den Vorteil, dass sie immer gut ausgehen.

Fast immer. Aber gut für wen? Den Wolf, die Prinzessin, die Räuber oder das Waisenmädchen? „Doppelt bitter für Umweltverbände„. Auch dieser Titel dürfte nicht ganz der Wirklichkeit entsprechen. Viel dazu brauche ich nicht mehr zu schreiben – das geschah vor zehn Jahren und geändert hat sich nicht viel. Immer noch Bio-Grüne gegen Energie-Grüne. Und ich selbst bin mittendrin, wie im Sandwich. Was ist das beste am Sandwich? Der Schinken mittendrin. Na ja, nur um die Hälfte die Staumauer zu erhöhen bringt keinem etwas.

Das Moor, die Arven. Sorry, manchmal finde ich das einen Verhältnisblödsinn. Nichts dagegen, dass man die Natur schützen will, aber um welchen Preis. Vermutlich werde ich am 29.9.17 mit der Exkursion Kleinwasserkraftwerke etwas deutlicher, wie heute oft auf Flusskrebse und Fische mehr Rücksicht genommen wird, als auf Menschen. Und die meisten sind ja überzeugt, dass der Klimaanstieg nur durch selbigen erzeugt wird und die Gletscher deshalb schmelzen. Oder anders gesagt, Arven gedeihen auch 200 Meter höher. Übrigens, sind sie schon mal am Grimselstausee entlang gelaufen? Das ist übrigens auch mit Kindern zu bewerkstelligen. Nur damals hatte es vermutlich weniger Wanderer, als es diesen Sommer haben dürfte.

Vor zehn Jahren kam auch Toni Vescoli im Beitrag vor. Von ihm gibt es ein Stück, die „N1“, das ich leider nur als Youtube-Konserve habe. Hier sieht und vor allem hört man die Gegensätze. Eine fährt mit Grimselstrom rund um die Grimsel rum und Toni singt über die Autobahn …

… und wir sprachen meist über Wasser, das ohne Druckleitung seine Kraft hat.

GIMS – no particular place to go zum herumchucken

gims.swiss“ – sie wissen nicht was das ist? Vermutlich die erste Geneva International Motor Show – oder ganz einfach der 87. Autosalon in Genf.

Abkürzungen sind Trumpf und vor allem Englisch:

Genf ist wirklich kein particular (besonderer) place to go. Zumindest nicht dieses Jahr um den Autosalon zu besuchen. Viele haben ihn verpasst – die Zuschauerzahlen sind in den letzten Jahren genau genommen rückläufig. 40 000 weniger als vor einigen Jahren. Die Welt will getäuscht werden! Die Verbrauchslüge (Seite 18). Nicht nur die Dieselfahrzeuge stinken, sondern neuerdings sogar der Mercedes-Benz Prospekt. Nach geschätzten vierzehn Tagen hat sich aber der Geruch doch weitgehend verzogen. Das soll das älteste Automobil sein? Der Schweizer Rivaz hat den Verbrennungsmotor im Automobil schon 88 Jahre früher erfunden und gefahren. In der Automobilbranche stinkt vieles zum Himmel und Quantensprünge gab es in den letzten 11 Jahren nicht.

90 Prozent der normalen neuen Autos finde ich eigentlich hässlich und je länger je mehr sehen alle ähnlich aus. Aber es gibt einige Ausnahmen.

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Sechs Monteverdi sind ausgestellt, wobei mir seine Geländewagen nie gefielen. Auch nicht die Nachfolger der verschiedensten Autofirmen. Die ersten 167 Range Rover, die auch das englische Königshaus fuhr, baute Peter Monteverdi. Er machte mit diesem Fahrzeugtyp Automobilgeschichte. 22 Autos sind neu im Verkehrshaus zu sehen. Das Museum in Binningen ist geschlossen. Falls sie Kleinserien mögen und über etwas Kleingeld verfügen, empfehle ich den LaFerrari Aperta – 708 kW (963 PS) – die 70-Jahr-Jubiläums-Variante kostet nur 2,3 Mio. Nicht Lira, Euro und nur noch im Occasionsmarkt erhältlich.

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Jaguar F – aber ich wiederhole mich. Der Vorgänger, der E, ist mittlerweile 56 Jahre alt und der abgekupferte Toyota 2000 GT ein halbes Jahrhundert alt – bis Ende Juni im Classic Center Schweiz zu sehen. Danke für den Eintritt. In den VIP-Bereich werde ich aber nicht eingelassen. Sie haben keine Zutrittskarte! Hatte ich vor 16 Jahren auch nicht. Sieht man mir an, dass ich keinen neuen kaufen will. Oder haben sie ein schlechtes Gewissen? Ist ja in der Autobranche zum Teil an der Tagesordnung und nicht nur bei den Wagen fürs Volk. Kurz vor Torschluss klappt der Aufstieg in den gesicherten Teil und kann mit Karin über Raubkatzen sprechen.

Der Autosalon ist der schönste Konjunkturbarometer in der Schweiz und wer nicht nur rassige Fahrzeuge anschauen will, der sieht hier die Trends.

Hoffentlich wird meine Raubkatze auch zum Oldtimer – zumindest der älteste in der Schweiz mit Anhängerkupplung und dabei gab es drei Typen in England. Autos die auf Inseln gebaut wu(e)rden haben etwas Faszinierendes – ob diese Insel mit vielleicht demnächst zwei Ländern oder Japan. Es gibt sogar Leute, die tragen Raubkatze und andere, die „lieber nackt als im Pelz“ sind. Jasmin ist heute nicht am Autosalon – sie hat den freien Tag. Sie wurde fiat von meinem Freund, mit dem ich gestern einen Wein getrunken habe. Zusammenhang erkannt? Nicht so einfach. Meine Tochter hat den Viano am Autosalon betreut – und Wiktionary „meinten sie vino?“.

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Mein Begleiter wird bei obigem Abschnitt schmunzeln, denn Vino haben wir nur in der Zubehörhalle getrunken und er hat nicht ganz die Traummasse der Dame die aus London gekommen ist um den Fiat 124 zu präsentieren. Mit dem ersten Platz hat er ja schon mal ein Foto in seiner Sammlung. Die Sexy Tradition war ja mal anders und scheint in diesem Jahr vor allem am Journalistentag Gültigkeit zu haben.

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Es gibt auch andere, die sich für den 124iger und speziell für den Spider interessieren – im Grunde genommen ein Mazda.

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Wunderschöne Kurven sind in. Die flachen Formen verschwinden langsam und zumindest viele Wagen sind mit Dellen und Wellen ausgestattet. Was sagt da Mr. Stromlienkoeffizient dazu? Übrigens, von vorne kriegen die Rolls Royces von mir das Zertifikat „potthässlich“. Erinnert mich an ihren ehemaligen Panzerwagen, obschon heute unbewaffnet.

Hier sehen sie, was mann mit schlanken, beweglichen Beinen alles machen kann – der Erfinder des Duckwalks. Es gibt noch eine Steigerung.

Zwei der begnadetsten Gitarristen …

… Steigerung pur mit „Hey, Bo Diddley. Am Salon sind auch einige schöne Amerikaner zu sehen.

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Der Motorenöl- und Pneusektor ist heiss umkämpft. Wer die Einstandspreise kennt, weiss wieso. Ab einem Fass oder auch für Pneus können sie mit mir Kontakt aufnehmen. Ich leite die Anfrage an meinen Partner weiter … das ist echt kein Witz. Auch für Autobatterien hat er unschlagbare Verkaufspreise – sogar Schweizer Batterien – das ist ein Insidertyp. Bei anderen Fahrzeugen wird der Markt auch neu aufgemischt – Migros steigt gross in den Fahrradmarkt ein. Falls jemand an einer neuen Generalvertretung interessiert ist, wir öffnen ungeahnte Preis-Leistungs-Möglichkeiten für qualitativ super Zweiräder – auch Motorräder, wenn jemand Lust hat. Diese Marke kennt man in Europa zumindest schon in Frankreich. Kein kleiner, ein riesengrosser, bei uns unbekannter. Ein Joint-Venture mit einem Weltmarktführer.

Der Ölmarkt wird umgeschichtet. Wieso brauchen die Saudis Geld?

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Die schönsten Erinnerungen über den Ford Mustang sind schon bald vierzig Jahre her. Speziell sind dort die Farben erwähnt und diese hier passen eigentlich ganz harmonisch dazu. In diesem Link ist auch meine Fahrt mit dem 150-millionsten Ford zu lesen. Amerikanische Wagen können echt begeistern. Einige ganz spezielle durfte ich dort fahren. Am 20. Mai ab 16.00 Uhr zeigen wir einige ganz besondere Fahrzeuge beim Schulhaus in Schmiedrued-Walde … unter anderem einen Bürostuhl mit Raketenantrieb. Bei uns aber neu mit 20 Kilo Schub. Der Männerchor ist zurzeit am einholen aller Bewilligungen. Nicht verpassen! Aber bleiben wir doch bei den Beinen.

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Eine Darbietung von Ford … den männlichen Mittänzern nach zu beurteilen, aber die Damen sind irgendwie doch anziehender.

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Vermutlich ist dieser Ford EcoBoost nicht im Standard-Sortiment von Lego zu haben. Wieso sind hier keine Kinder rund herum. Die sind schon im Bett. Wir haben uns zu lange in der Halle 7 aufgehalten. Dort war auch etwas nicht ganz alltägliches zu sehen:

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Einige Aussteller waren nur knapp die halbe Zeit an der Messe.

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Diesen Aussteller möchte ich einmal anschauen … vielleicht gar in Kombination mit Rhododendren und Saurierspuren. Normalerweise sieht man am Autosalon eher Fahrzeuge mit Spurverbreiterung …

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… es ist auch der in der Spur verkürzte VW-Bus von Continental zu sehen. Hier eine schöne Bildergalerie. Am Salon sind aber auch ganz andere Fahrzeuge zu sehen.

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Und solche, die hoffentlich nicht für immer schlafen gehen, wie der Renault Trezor

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… andere sind schon am schlafen …

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… und Chuck Berry ist am zweitletzten Ausstellungstag für immer verschlafen. Er war meiner Ansicht nach mehr King of Rock’n’Roll als Elvis, aber erfunden hat er ihn garantiert nicht. Einer der imposantesten Musiker und meist ohne eigenes Orchester auf Tournee. Live habe ich ihn nie gehört, nur seinen Mitstreiter Bo. Vergessen werden wir ihn nie. C’est la vie.

Es gibt nicht manches Lied von ihm bei dem er weniger herumjoggte oder müsste man herumchuckte schreiben.

Gute zwanzig Jahre, nachdem der Begriff rock’n’roll durch den DJ Alan Freed bekannt gemacht wurde, durfte ich in der eigenen Disco als DJ den brandneuen US-Hit „ding-a-ling“ auflegen. Beautifull obschon bei vielen Radio- und Fernsehstationen geächtet. Und was bitte schön bedeutet rock and rolling im Slang – wippen und im Bett herumrollen. Nicht nur Fahrzeuge rollen.

 

Rund 5 Milliarden mal hat sein Herz seit dem 18. Oktober 1926 geschlagen. Kennen sie im Automobilbereich eine Pumpe oder sonst ein bewegliches Teil, das 91 Jahre und genau 5 Monate hält oder so viele Takte hinter sich bringt? Der Automobilforschung dürfte es noch nicht langweilig werden.

Verschwörungstheorien … – Fortsetzung

… oder Wahrheit. Vielleicht wird es die Zukunft zeigen.

An einigen Verschwörungstheorien in den vergangenen Jahrzehnten war zumindest ein Quentchen Wahrheit dran. Dass wir in der Neuzeit mehr Ereignisse haben, liegt an verschiedenen Gründen (sicher nicht abschliessend) :

  • wir kommunizieren mehr und schneller (B-„Wochen“-Post ausgenommen)
  • wir vergessen einfach Ehemaliges aufzuschreiben
  • etliches wurde nachträglich bewiesen und zählt heute einfach zur Geschichte

Galileos runde Welt z.B. können sie heute in zwei Minuten jedem im Kindergarten erklären. Erstaunlich viele Theorien haben mit dem Glauben zu tun. Es wäre besser, ich würde Unglauben schreiben. In neuester Zeit kommen wieder viele Sachen auf. Die Zeit wird allenfall zeigen, ob was dran ist.

  • Deutlich vermehrt Gerüchte mit Pädophilen. Diese werden zum Teil mit der Pizza-Connection in Verbindung gebracht. Da bin ich sicher nicht der Richtige, um über Drogenhandel zu schreiben. Ich habe ein einziges Mal drei Züge Gras genommen. Schlagartiges Kopfweh hat mich seither immer abgehalten, es zu wiederholen. Viel gefährlicher war für mich dort der Garten in Fort Lauderdale, Florida … dort kann man Alligatoren antreffen. Oder noch viel schlimmer, eine Kokosnuss kann einem Jugendlichen den Schädel zertrümmern. Drei Links, drei Tatbestände, die Kopfweh und hoffentlich nicht nur Kopfschütteln verursachen, falls das neueste Gerücht wirklich war ist. Derjenige vom Geheimdienst in der USA, der meinen Bericht garantiert begutachtet, weiss mehr. Hi, enjoy the early morning! Bin eh auf der besseren Liste, weil ich solche Mails erhalte.
  • Luther als Ketzer. Das hat es schon in der Exeter-Verschwörung gegeben. Mein Kommentar ist in der BZ zu lesen. Interessant ist vielleicht, wie wenig Menschen sich dafür interessieren. Im Tagi scheint er nicht erschienen zu sein. Und das er getwittert hätte, steht schon seit längerem beim liberalen Pilgern. Übrigens, das ist ganz anders als eine Verschwörung geplant. Also haltet den 10. Juni frei.

Verschwörungstheorien

Heute ist wieder mal so ein Tag, wo man feststellt, dass Menschen anscheinend bis 125 Jahre alt werden sollen.

Na ja, dann hätte ich mal die Hälfte. An diesem Datum pflege ich nicht so oft die digitale Feder zu zücken. Auf Facebook, Xing etc. wird gratuliert, aus Asien, dachte, er wäre der erste, aber nicht fifo sondern fish ist usus – first in still here und dann die Delate-Taste und bei FB wird erwähnt, dass vor allem Männer über 40 an Verschwörungstheorien glauben.

Watson meldet sich bei mir – keine Ahnung, wie der zu mir kommt. Verschwörung? Über 40 ist ja wohl logisch, denn dann fängt das Wissen an umfangreich zu werden und diejenigen, die links im Gehirn stark sind, vernetzten. Nicht unter Leuten und – sorry mit – Geld, sondern unter den Synapsen oder wie die Dinger heissen. Ich freue mich immer über Frauen, die intensiv Politisches, Technisches, Progressives lesen. Ohne wissenschaftliche Nachforschung würde ich sagen, dass Männer weniger Literatur, Romane etc. lesen. Männer über 40, wäre jetzt einigermassen klar.

Eben kommt wieder ein SMS rein. Ne zwei und das neuere wieder zuerst. Grüsse aus dem verregneten und sauwindigen Amsterdam und dann „Glück ist die Kunst, einen Strauss zu binden mit Blumen, die du selber pflücken kannst“. Danke beiden, hier blühen Feuerbüsche in voller Pracht. Und gestern haben wir über Feinschneiden diskutiert. Hast du noch so eine Broschüre für einen, der mehr wissen möchte?

Eben kommt ein Telefon rein … und gleich noch eins. Hightechprojekt in der Schweiz. Da weiss auch einer mehr über einen, der heute auch feiert. Scheint ein guter Tag zu sein, keine Verschwörung.

„Der Begriff Verschwörungstheorie im heutigen Sinne wurde erstmals von Karl Popper eingeführt. Popper schreibt von der «Verschwörungstheorie der Gesellschaft» und kritisiert damit Vulgärmarxisten, die denken, dass sich alle Kapitalisten insgeheim in Hinterzimmern absprechen und die Unterdrückung der Arbeiterklasse planen.“ Das ist im Link von Watson erwähnt. War das nicht der Direktionsassistent von Sherlock Holmes? Wenn die richtig zitiert haben, dann ist das reiner Quatsch. „Alle Kapitalisten“ schreibt er. Der Gorbi ist ein Kommunist. Zumindest wurde er einmal als solcher „gehandelt“. Die Zeiten ändern. Und wir alle waren Kapitalisten. Nun kommt aber schneller als so langsam die Zeit, wo einige Kapitalisten zu etwas werden, das dazwischen liegt. Vielleicht gibt es auch schon einen Namen.

Was die über Verschwörungstheorie schreiben und wie viele Wissenschaftler die da einsetzen wollen ist ja hanebüchern. Sind das so Typen wie anno dazumal, als festgestellt wurde, dass ein Galilei nicht Recht hatte und die Erde zumindest damals noch ganz flach war? Und dann hat es Sprüche dabei, die stammen 100%-ig von Kreationisten. Garantiert Rechtsdenker, die neuroanatomische Ungleichheit. Populär ausgedrückt, wer auswendig lernen kann oder muss, das ist ein Rechter und diejenigen, die Zusammenhänge verdrahten, das sind die Linken. Zumindest mit einer gewissen Häufung für Rechtshänder.

Lassen wir es für heute, denn alles hat immer Vor- und Nachteile … wie schon vor Jahren an diesem Tag geschrieben – etwas Pech, das fast schon Freude macht.

Ist wirklich alles Verschwörung oder wissen wir manchmal einfach zu wenig?

Und falls sie das Manipulieren lernen wollen – 35 neue Verschwörer?

Nachtrag: Der Verschwörungsbegriff vernebelt das Denken – mein Namensvetter scheint sich auch zu nerven, dass jeder, der hinterfrägt ein Verschwörer ist. Könnte es sein, dass wir dieses Thema gleichzeitig aufgenommen haben, weil die geomagnetischen Stürme der Sonne in den vorangehenden 30 Stunden hoch waren? Oder ist das schon wieder eine Verschwörungstheorie?

EFK-Bericht und Anhang – hier sind sie

Der EFK-Bericht, der drei Tage vor der USR III Abstimmung vorgestellt wurde, zeigt einige Probleme auf.

„4.2.5 Ergebnisse nach Auswirkungsart
Eine detaillierte Betrachtung nach Auswirkungsart zeigt, dass die Ämter bei den Auswirkungen auf den Bund in 80 % der Fälle die Mindestpunktzahl erreicht haben. Von den sieben Botschaften, die den Test nicht bestanden haben, waren eine für den Bund von hoher, vier von mittlerer und zwei von geringer Relevanz“
Zitiert wird Seite 50 … da ist ganz Schönes zu finden. Und wer meinen Sarkasmus nicht bemerken sollte, da folgen Aufstellungen, die mir die letzten Haare aufstellen. All die, die noch viele Haare haben, könnten sich diese ausreissen.
Was da veröffentlich wird, zeigt ein absolut trauriges Bild für die Schweizer Demokratie. Nicht für alle, denn es gibt einige, die sich dagegen stellen. Aber im Durchschnitt ergibt dieser Bericht ein ganz schlechtes Zeugnis für:
– den Bundesrat
– die Politiker und Lobbyisten der vereinigten Bundesversammlung
– etliche Chefbeamte, auch wenn die schon lange keine Beamte mehr sind aber sich wie Könige aufführen
Und der annex, herzlicher Dank, dass der nicht in Räthoromanisch abgefasst wurde … ich habe den französischen Anhang nur durchgestöbert, lesen wäre mir zu mühsam. Anderen dürfte das leichter oder auch mühsamer gehen. Übrigens, bis Seite 50 ist er schon auf deutsch übersetzt. Die Sprache ist leichter verständlich, als wenn sie französische Regionalzeitungen lesen, die meistens von Dorflehreren fast in Prosa verfasst wurden.
Die Unternehmenssteuerreform III habe ich sowohl im Bericht wie im Anhang nirgends erwähnt gefunden. Mit einer extrem hohen statistischen Wahrscheinlichkeit kann aber gesagt werden, dass hier ein tiefes Punktresultat erreicht worden ist. Das heisst, wichtige Informationen wurden dem Stimmvolk mit Sicherheit vorenthalten.
Es ist aber ein Armutszeugnis, dass den Medien vorgeworfen wird, dass sie diesen Bericht nicht interpretieren können. Total 215 Seiten und für Deutschweizer in verschiedenen Sprachen. Na ja, irgendwo steht, dass der Vorwerfende für einfache Fragen zwei Monate brauchte und für komplexere auch zwei Jahre, bis eine Antwort eintraf. Unsere Medien und die Blogger berichten etwas schneller und sorry, wenn sich mal einer leicht irrt, weil er etwas Verstecktes nicht gelesen hat.
Die Zusammenfassung ist auf rund zwei Seiten zu haben. Eines ist aber toll in der Schweiz, dass wir die Berichte öffentlich einsehen können. Wir? Die ganze Welt darf mitlesen und in einigen Ländern würde nach deren Recht jetzt Köpfe rollen. Aber die richtigen, nicht derjenige, der die schreibende Zunft total tollpatschig kritisiert, denn eigentlich hat er ja ein Superwerk vorgelegt.

 

Bundesrat Brändli …

… viel zu schreiben über das eindeute NEIN zur Unternehmenssteuerreform III gibt es nicht.

40,9% JA zu 59,1% NEIN – das sind 44,5% mehr NEIN- als JA-Sager. Ich mag mich nicht besinnen, wann die letzt Abstimmung zu Ungunsten des Vorschlags des Bundesrates abgelehnt wurde – und nach so eindeutig. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

Herr BR Brändli hat absolut Recht. In zwei Jahren sollte eine ausgereifte Unternehmungssteuerrevision IV kommen. Ich freue mich, dass jetzt sogar BR Brändli begriffen hat, um was es hier geht.

Und noch eins, es soll ja niemand mehr sagen, dass die Linken das USR III abgelehnt haben. So viele Linke gibt es in der Schweiz gar nicht. Es ist nicht BR Brändli, der jetzt jammert, dass die Frist gar  nicht eingehalten werden kann. Es ist derjenige, der am Anfang am lautesten geschrien hat und dem Volk gedroht hat. Dieser Schuss ging nach hinten los und es wäre vielleicht angebrachter gewesen, dass man sich schon früher Gedanken darüber gemacht hätte, was unternommen werden muss, wenn einmal die JA-Sager verlieren.

Nebst Wahlen gibt auch das Skifahren an der WM Anlass zur Freude: Gold für  Beat Feuz und Wendy Holdener und Silber für Michelle Gisin.

Im Ausland gibt es noch nicht viele Berichte über dieses Thema – die leichtere Einbürgerung ist das grössere Thema (60,4% JA). Und im grossen Kanton wurde Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten gewählt. Seinen Vorgänger Joachim Gauck habe ich nur einmal erwähnt. Wie bei USR III ist es für Politiker manchmal nicht leicht, hinter die Kulissen zu sehen.

Nebst Gewinnern gibt es auch die andere Seite. Mein Namensvetter Kurt Marti hat einmal gesagt: „Es gibt kein ewiges Leben.“ Es hat sich bei ihm bestätigt.