Brexit – die üben nun schon länger als vier Jahre

Alpenal lassen wir hinter uns – erreichen wieder mal das United Kingdom …

King-Dom das hat weder mit einer grossen Kirche noch was mit Nordkoreanischen Präsidenten, King Kong oder so, zu tun. Vor vier Jahren war ich das letzte Mal in GB – der Brexit war damals schon ein Thema. Einmal haben wir eine ganz kleine Veranstaltung diesen Sommer über dieses Theam auf der Strasse erlebt. Ansonsten war das kein Thema für die Masse. London, die Hauptstadt, das scheint die Ausnahme zu sein.

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Möven … die ersten die uns auf der Fahrt zur Insel begrüssen.

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Kurz darauf neu angelegte Rebberge – rathfinnyestate – absolut sehenswert. Wunderschöner Kalkboden für sparkling wines.

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Hier hat es noch echte englische Autos. Alt oder schnell. Man sieht heute viele japanische, deutsche und französische Wagen. So ändern sich die Zeiten. Die Autoindustrie könnte unter dem Brexit leiden.

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Greatbritishfoodfestival … die haben vermutlich englisches Convienience Food erwischt. Grässlich, was der durchschnittliche Brite heute verdrückt. Joghurtwerbung preist den absolut feinen Mix an – ohne ganze Stücke. Gegenläufig zu den alpenalen Ländern. Je mehr Fruchtstücke, desto lieber. Die Briten sind eher auf dem Breitrip. Gutes Essen wurde auf der Insel ziemlich teuer.

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Na ja, auf dem Festival sehen viele total gut genährt aus. Mixgetränke noch und noch und auf der Konzertbühne sind gerade mal eine Handvoll Menschen zu sehen … dabei spielen die absolut gut. Man hört hier lieber mit dem Ohrstöpsel. Zufälliger hier auf das Festival gestossen … dabei kenne ich doch diese Gegend … Polo-Grössen spielen hier. Pangbourne.

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Päng. In einer Schiefermine in Welses fahren österreichische Lkw’s die Touristen herum. Uch, sorry Puch. Gar nicht gewusst, dass es heute noch solche Fahrzeuge gibt. Federung ist tatsächlich doch vorhanden – Blattfedern. Symbolbild für brexiten?

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Hat hier der Brexit gewütet? Mit der Zeit flacht alles ab!

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Die Engländer machen einen weiten Bogen um den Brexit-Stand. Hier stellt die Brexit-Party ihre MEPS vor – Member of the European Parliament … oder mittlerer Nutzdruck. Etwas mehr Druck wäre nötig gewesen, wenn sie bis zum 31. Oktober hätten aussteigen wollen, können, sollen. Vielleicht liegen ja die Zweifler richtig. Man sollte mehr zweifeln … nicht verzweifeln. Es gibt auch in der Schweiz Zweifler und ich denke, dass die richtig liegen.

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Es erstaunt nicht, wenn man einiges hier nicht versteht.

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Oh, ist der freundlich. Lässt uns doch die Butterringe noch stehen. Die einbeinige Möve ist da nicht so wählerisch. Die klaut den Schinken samt Plastik einige Tage später vom Tisch und versucht die längste Zeit, den Kunststoff auch runter zu würgen. Wir haben unsere Freude daran und gönnen unserem Jonathan Livingston Seagull das Fleisch. Die Verpackung lässt er schlussendlich liegen. Das erinnert an die Erste Allgemeine Verunsicherung – drei weisse Tauben:

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Zum Glück gibts auch schwarze Tauben oder andere Vögel.

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Und einige Vögel sind wie die Briten nicht ganz gleicher Meinung.

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Die Nippon Yüsen beim Verlassen der Insel – vermutlich transportierte die Schweizer MSC Gayane die wertvollere Fracht. Die Schweizer Hochseeflotte macht wieder mal Schlagzeilen. Ja, die Schiffsfonds, das sind schon fast 30 Jahre her, als die Spekulaten und Steuersparer davon Wind bekamen … nur, die haben keine Segel. Dafür können Container vielseitig verwendet werden.

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Festland in Sicht. Ein Leuchtturm … die Kirche von Le Havre.

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Wieder Festland unter den Füssen … nur, hier schwankt es auch langsam und immer stärker. Nun hoffen wir, dass wir nicht nach Pakistan blicken müssen und dass einige „Grosse“, dieses Land im Auge behalten.

Steck dir deine Sorgen an den Hut, das T-Shirt in die Hose

Lieder die man gerne hört. Vorgetragen vom Männerchor Schmiedrued und „Sauglatti Verwächslige“ beim Theater.

21 Blätter voller Noten und Linien haben wir gesungen. Das hat zumindest bei den Proben ab und zu mal besorgte Gesichter gegeben. Unsere Sorgen haben sich etwas gemildert, aber sie bleiben weiterhin. Zwei neue Mitglieder haben mitgesungen. Rossano, der Biobauer – leicht zu erkennen. Er trägt braune Schuhe und lacht immer und kommt ursprünglich aus der Toskana.  Den andern kennt ihr sowieso, die Schlossrueder seit 41 Jahren – der „Museumsdirektor“ Kuno.

DSC_5104Die beiden Neuen haben noch etwas Sorgen, sie verstecken sich in den hinteren Reihen. Kommen sie das nächste Mal an einen der beiden Abende, mann und frau hört sie. Sie singen gut. Oder kommen sie zum Singen an einem Donnerstagabend im Schulhaus Walde. Auf der Bühne hat es noch Platz für weitere Herren und auch für Damen.

Unsere Dirigentin Anastasija Kadiša versteckt hinter ihrem etwas anderen Kleid als üblich, auch etwas. Aber nicht aus Sorgen, aus Freude. Toi, toi, toi wünschen wir. Männer lernen vermutlich nie und verwechseln immer, was Frauen schon immer konnten. Frau lässt hängen. Mann steckt T-Shirt in die Hose. Erwin, du hast gewonnen, ich als Berner bin halt etwas langsam und dies ist die zweite Saison, wo Gucci zulässt, „steck dir dein T-Shirt in die Hose“  – die Slim-Ära neigt sich dem Ende zu. Aber eben, das betont den Bauch und den möchten einige ja verstecken.

Peter Alexander’s Lieder fanden Anklang: „Steck dir deine Sorgen an den Hut“ sowie „Und manchmal weinst du sicher ein paar Tränen“ – letzteres ist im Juni 79 für eine Woche auf Platz 2 geklettert. Ein Lied das x-mal gecovert wurde, auch von Peter Maffay: „Über sieben Brücken musst du gehn„. Ursprünglich von der DDR-Band Karat, aber eindeutig kein Hard Rock Hit mehr …

… man kann sogar Slow Rock dazu tanzen. Aber nicht auf Brücken und schon gar nicht im Gleichschritt über Brücken. Einige sind dabei schon eingestürzt.

„Rot sind die Rosen“, nun wird es volkstümlich, von Semino Rossi – ein talentierter Sänger, in Argentinien geboren, der vermutlich kein Lied nicht singen kann. Er hat als Strassensänger angefangen. Hut ab. Drei Lieder waren aus Italien. Non italiano, Südtirol genau genommen, von den  Kastelruther Spatzen.

Die singen auch über Feuervögel, aber ich vermute, dass sie in diesem Video eher einen Falken oder sonst einen aus Feuerwasser sitzen haben. Die sieben Spatzen sind sehr beliebt, andere ziehen einen Spatz vor, den oder eben die Piaf. Hat auch als Strassensängerin angefangen.

DSC_5050Keine Ahnung, ob unsere Begleitung am Klavier und Akkordeonspieler Finn Juhl und Raphalea Schillinger, Geige, auch als Strassenmusiker angefangen haben. Dem Applaus nach, dürfte ihre Karriere mit Windflower weitergehen. Spielen sie nach dem System von Joseph Schillinger? Eine vor allem schon lange in den USA bekannte mathematische Art, Musik zu komponieren. Als Grundlage kann auch ein Börsenbericht dienen. Hier die Gratisfreeware Stratasynch – läuft vermutlich nicht nur auf xp.

DSC_5179Finn Juhl! Ist ihnen der Name nicht irgendwie bekannt vorgekommen? Vermutlich war ich zu lange in der Design Stadt unterwegs. Sind die beiden nächstes Jahr wieder dabei? Ich würde mich freuen.

DSC_5135                                          Ruedi Tanner ist schon seit 40 Jahren singend im Ruedertal dabei – herzliche Gratulation. Hoffentlich bringt das Geschenk nicht …

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DSC_5071… Bauchweh und Kopfweh, da Willy zumindest im Theater   von zwei Italienern auf den Kopf geschlagen wurde. Von Barbera und Chianti. Sauglatti Verwächslige, brachte alle zum Lachen …

DSC_5170… vermutlich auch mal auf den Stockzähnen um sich beim Theatern oder Soufflieren nichts anmerken zu lassen. Am Samstag spielte noch die Schwyzerörgeli-Formation Chrüz & Quer zum Tanz auf.

Kritik am weltweiten Finanzsystem wie ich sie liebe

Chesney, Marc (2019): Ökonomie und Finanzen: das Monopol des vorherrschenden Denkens und seine Gefahren, in: SAGW Bulletin 3/2019. DOI: 10.5281/zenodo.3475124

Ein unüblicher Lead im Finanzblog. Vermutlich gab es das in den vergangenen 176 Monaten noch nie. Lesen sie diesen Artikel von Prof. Marc Chesney, Uni Zürich. Lesen? Nein, begreifen müssen sie das. Aber seien sie ungetrost, die meisten Leute schaffen das nicht auf Anhieb und „Finanzmenschen“ ganz selten. Die ticken noch eine Zeitlang falsch. Rufer in der Wüste haben es schwer. Sie brauchen Zeit, aber die Geschichte zeigt, dass sie meist Recht bekommen. Unser Finanzsystem, unser Geldsystem, Finanzen heisst nichts anderes als Geld, ist eine Desertifikation. Die Steppenbildung haben wir in der Finanzkrise 2008 erreicht.

Haben sie den Artikel von Chesney nun gelesen! Ein MUSS. So das Beste, was ich seit langem in der Finanz- und Ökonomiebranche gelesen habe. Für mich steht eigentlich nichts Überraschendes drin. War vermutlich alles schon einmal im Finanzblog. Ist ja auch das Urding aller Blogs in der Finanzwelt in deutscher Sprache. Zwei drei Sachen picke ich raus und sage das in meinen Worten.

Hier ist noch der Originalbeitrag auf Französisch oder die kürzere Fassung auf Infosperber. Die Sprachenfrage am Schluss des Beitrages freut mich. Ich ging vor kurzem noch etwas weiter, was unsere Kultur und Sprache anbelangt. Im Zweiten Abschnitt lesen sie über die alpenalen Wirtschaftsflüchtlinge.

Die massenhaften Derivaten. Das x-Fache an Geld schaut darauf, wie sich in die Wirtschaft investiertes Geld verhält. Das Geld kann allenfalls wirtschaftlich arbeiten, wenn die Kreditschöpfung der Banken Kredite an die Wirtschaft gibt. Aber die kaufen lieber weitere Derivative, die bei zwei Kunden auf einem Bankkonto-/Depot liegen. Einmal beim Käufer und einmal beim Verkäufer. Courtage ist für mich keine eigentliche Wirtschaftsleistung. Vieles in der Bankbranche ist einfach Luft. Oft sogar noch schlechter, als mit 0,03% Co2 versetzt, wie das „normale Luft“ gewichtsmässig sein sollte.

Milton Friedman wird auch erwähnt. Ja, seinen Assistenten habe ich geliebt, der hat mir Ökonomie begreifbarer machen können. Über die Gewinnmaximierung habe ich schon rund vierzig Jahren eine andere Meinung gehabt. Optimierung. Maximierung führt immer irgendwann zum Kollaps. Mit der eulerschen Zahl ist das vielleicht zu kompliziert. Mit dem exponentiellen Wachstum könnte das schon mehr Ideen geben, wann die Kurve zu steil wird. Huch, suche im Finanzblog mit Euler, dann kommt der H-euler. Das Stehlen mit grösster Heimlichkeit: Scoach. Der Tipp war nicht von mir. Von einem, der in diesem Metier Logistik anbot. Unter diesem Namen haben sie 7 Jahre gehandelt. Alle gehen einmal … wenn sie Glück haben, weiter.

Martisches 6-Eck für Blog neu

Wieder mal Zeit, das Martisches 6-Eck vorzustellen. Genau 20 Jahre ist es her, als es in Interlaken vorgestellt wurde. Das Finanzsymposium gibt es vermutlich nicht mehr … oder unter anderem Namen?

 

Alpenal … zu langsam oder zu schnell alpenal?

Von global oder mondial ist überall die Rede … aber das unbeachtete alpenal geht vermutlich manchem zu schnell.

Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Slowenien – die einen mehr, die andern weniger. Alpenal – die Alpen verbinden uns. Vielleicht habe ich heute dieses Wort erfunden. Suchen sie mal mit alpenal – sie werden garantiert fündig: al penal – dem Gefängnis (Dativ – der Wem-Fall). Und wem gehören nun die obigen einzelnen Länder oder wer hat da das sagen?

Hören sie mal SFR, das ist nicht die Abkürzung wie früher für den CHF, den Schweizerfranken, sondern diejenige des ehemaligen DRS, des Schweizer Radios. Viele nerven sich, dass viel zu häufig Experten angefragt werden, die Deutscher Muttersprache sind. Wir wollen Experten hören, die Mundart sprechen. Die wirken glaubwürdiger, als alpenale „Wirtschaftsflüchtige“. Haben wir den wirklich keine Schweizer, die wichtige Ämter, Stellen bekleiden können, wird oft gefragt. Doch, aber sind unsere Leute zu teuer oder haben kein Interesse an solchen Stellen?

Vom Phänomen wie bei der Finma, Industrie, gar Banken lassen wir mal die Hände. Nicht dass sie gebunden wären. Man könnte stundenlang schreiben. Nur eines. Die verstehen unsere Kultur nicht so recht. Immer spricht man nur vom Islam, der die abendländische Kultur, geschweige denn die schweizerische, nicht intus habe. Ich habe muslimische Freunde, die Schweizerischer sind als mancher, dessen Vorfahren, sagen wir mal vor 100 Jahren, echte Eidgenossen, reformiert oder katholisch waren. Voll integriert ist, wer Mundart spricht. Zwei Freunde lachen jetzt, die schaffen es nie – weder muslimisch noch alpenal.

Globalisierung, das ist das Schlüsselwort. Gleichrichten. So verlieren wir unsere Vorteile. Die SVP ist immer noch grösste Partei der Schweiz und vermutlich nicht zu unrecht. Hier im Aargau zumindest, hat sie den einzig brauchbaren Wahlprospekt, eher Zeitung, zugestellt. Mustergültig. Wobei das ja nicht heisst, dass man die wählen muss. Bei den Wahlen schaue ich eher auf Bern, bin Berner geblieben und wohne heute ja im Berner Aargau. Stöckli, Markwalder (die Daumen drücke ich immer noch), Rytz und ich glaube Salzmann. Können sie alle vier auswendig aufsagen. Die meisten Wähler müssen nachschauen. Mit Stöckli haben ich in Huttwil am Käsemarkt vor zwei Wochen diskutiert – danke fürs spezielle Blofi. Lesen sie mal, was hier der Journalist schreibt. Stöcklis Bleistift ist tatsächlich rot, aber hat auf der linken (?) Seite eine rote Mine und auf der andern eine Bleistiftmine. Da kommt mir der Journi Stöckli in den Sinn. Der hätte erst nach Rückfragen in einem halben Jahr bemerkt, dass es zwei Spitzen hat. Der Journalismus und die Medienwelt sollten wieder etwas anders werden. Präziser, nachforschender und unabhängiger. Wer wird das Rennen als Ständerat in Bern machen? Laforcebilingue oder gar zwei Frauen?

Ja, die Politik ändert überall – hüben und drüben. Couchepin, ehemals FDP Bundesrat, empfiehlt, die SP zu wählen. Reformiert oder katholisch, links oder rechts? Weder noch. Mit einem auf dem drittletzten Link, beide ex BR, habe ich auch schon diskutiert, warum Umweltschutz links sei. Bis heute hat mir das noch niemand erklären können. Hier noch der Faktencheck über den Klimanotstand und einige Bilder der friedlichen Demo in Bern.

Total alpenal war ich diesen Sommer nicht ganz unterwegs, aber einiges habe ich gesehen. Fangen wir doch am Ende an. Schauen uns ein Möbelhaus an. Echt toll, was die da bieten.

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Spätestens bei den Teppichen merkt man, dass sie Möbel Pfister sicher nicht die Stirn halten können. Aber wird heute überhaupt noch langlebige Qualität gefragt? Es darf nicht schlecht sein und sollte einige Jahre halten. IKEA hat das vorgemacht und die Wegwerfmentalität wird im IKEA-Effekt allenfalls am Rand betrachtet. Vermutlich bringt  XXXLutz mit dem Kauf von Möbel Pfister eine gute alpenale Lösung. Etwas ist mir aufgefallen. Die Leute antworten auf Fragen nur kurz, fast mürrisch. Ich war lange genug Personalchef um sagen zu können, dass der Mitarbeiterblick und ihr Verhalten Managment geprägt sind. XXSLutz soll sich zumindest in der Schweiz an Möbel Pfister orientieren.

In der Nähe, wo der fotografierte Stuhl neben meinem Kleinstwagen steht, gibt es noch andere, die in die Höhe streben, riesengross sind.

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Der von hier aus klein scheinende weisse Schlot schauen wir uns später an. Die Holzmanufaktur Rottweil ist nicht riesengross … aber qualitativ mal was ganz anderes. Denkmalpflegerisch ein echtes Erlebnis. In der Schweiz im Aargau zu finden. Da fehlt aber das alpenale Verständnis. Danke für den Geschäftsrundgang. Eure Kirche wird noch auf libref.ch nachgetragen – einige sind schon verewigt. Wir sehen uns im Januar an der cultura suisse, noch ein Geheimtip für Leute, die alte Häuser besitzen.

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Horizontale Distanz 800 Meter bis zum Gelände der Pulverfabrik Rottweil. Geschützpulver zu Land und Wasser und Fallschirmseide. Leider extrem wichtige Produkte in Kriegen. „Dank“ internationalen Beteiligungen, wurde die Fabrik weder im ersten noch zweiten Weltkrieg angegriffen. Wer sich für Geschichte interessiert, soll im Mittelalter anfangen. Berner finden sich in der Altstadt sofort zurecht.

Von hier am Neckar bis zum Berner Feld sind doch etliche Höhenmeter zu überwinden. Dann geht es in Windeseile auf die Aussichtsplattform in 232 m auf den Testturm Rottweil der thyssenkrupp mit 246 m Gesamthöhe. Ein faszinierender Turm. Etwas länger als die halbminütige Fahrt dauert das Anstehen. Ticket im Internet lösen hilft nichts. Alle müssen in der Reihe anstehen. Geschätzte 3/4 Stunden. Oben etwas kürzer.

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Oben im Lift mache ich noch eine „wunderschöne“ Foto, die den Thyssen-Leuten nicht gefallen wird oder sie aufschrecken sollte. Vermutlich läuft die Garantiefrist noch. Aber ein verdeckter Mangel …

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… ist abgeplatzter Beton nicht. Nicht gerade vertrauenserweckend für im 2018 eingeweiht …

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… der ehemalige Holländerbau, wo die Schiesswolle verarbeitet wurde, ist vom Jahre 1888. Ein Betonbau, der fasziniert. Nicht von der Höhe, von der Qualität. Von der Schnelligkeit des Bauens wollen wir gar nicht reden, geschweige denn von Servicearbeiten. Die bekannteste Rolltreppe in Bern läuft jetzt nach Wochen allenfalls wieder. Sie dürfen ein einziges Mal raten, wer die Rolltreppe gebaut hat. Der Kandidat hat 100 Punkte: Thyssenkrupp. Alpenal? Da kann ich nur schreiben: Beatrice und/oder Bernhard baut doch auch Rolltreppen.

Es gibt mineralische Verbindungen, die länger halten, als heutiger gewinnverheissender Beton. Kristalle, Mineralien.

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Eine etwas grosse Schatulle für in eine Frauenhandtasche.

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Fürs andere Geschlecht zumindest in Rottweil erhältlich.

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Neben den Eisenmeteorit setzt sich eine Frau mit einem Bebe. Nach etwa 10 Sekunden steht sie auf und es ist sichtbar, dass ihr nicht wohl ist. „Irgendetwas irritiert mich!“ Sie setzt sich auf meinen Rat zum wunderschönen Bergkristall in der Welt der Kristalle. Das Kleinkind hätten sie sehen sollen, es strahlt nun – es ist noch jung, „unverdorben“ und spürt die Kraft, der verschiedenen Exponate. Verschwörungstheorie. Ne! Wer es nicht glaubt, spürt schon gar nicht, ist einfach ein Mitläufer, quasi ein kräftezerrender Meteorit. Denkt, spürt global, alpenal aber nicht universal. Das kann ins Auge gehen.

Schade, Freitagnachmittag, da habe ich aus dem Team, das in Saint-Marie-aux-Mines war, niemanden gesehen. Mariakirch ist in der Wikipedia wie ein ganz gewöhnliches Dorf erwähnt. Keine Spur, dass hier die sensationellste Ausstellung stattfindet, die ich je gesehen habe. Und ich habe schon zig Ausstellungen besucht. Faszinierender, als jede Weltausstellung – die Mineral & Gem.

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Irgendwie verspüre ich Lust auf ein Glas Wein. Erstaunlich, was die Natur alles hervorbringt. Mindestens 100 Fotos könnte ich wiedergeben. Aber es folgt nur …

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… Gold …

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… Gold …

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… und noch mal Gold. Nicht ganz billig, gleichviel in USD wie eine Postleitzahl zwischen zwei Orten, die ich vermutlich im nächsten Beitrag erwähne. Und zwischendurch erspähe ich ein …

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… Pferd. Dürfte älter als das Urpferd, das Przewalsk-Pferd sein. Seit 2018 weiss man, dass es nur ein verwildertes Hauspferd ist – Gen-Technik sei Dank. Hab ich nicht bei Pferdeflüsterei entdeckt, aber BdW schaltet den Artikel immer erst einige Monate später auf. Hier der ältere Beitrag, damals erst 30% Hauspferd.

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Ein Fluorit, Flussspat. Mit dem Vater von Diana Maria hatte ich die schönsten Gespräche. Crystalclassics könnte sie einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Das UV-Licht im Sonnenlicht reicht aus … ein echtes uk-miningventures. 130 Meilen fehlten noch …aber darüber das nächste Mal. Mit einem englischen Wagen … der Kleinwagen beim XXXL-Stuhl. Derweil beschliesst die Schweiz, die Flüge C02-mässig zu belasten … je Flugpassagier nach Entfernung. Egal, ob einer im Privatjet darin sitzt oder 850. Gerecht? Ganz sicher nicht. Aber einfacher zum Rechnen und schreckt allenfalls ab.

Vermutlich hilft ein echter Shungit gegen solche Strahlung nichts, aber sie können diesen doch günstig an der Mineralienausstellung kaufen. Testen ist einfach – er ist elektrisch leitend, hat mit dem Messgerät wenig Wiederstand oder lässt bei der Taschenlampe die Birne leuchten, wenn er an Stelle des Batteriedeckels verwendet wird. Andere schwarze Steine leiten schlecht, sind eher Isolatoren. Genau wie bei alpenal, da gibt es auch Isolatoren und Leiter … und ab und zu einen Kurzschluss.

Und hier noch ein kurzer Schluss: Route des vins de Moselle. Wir schauen uns den Teil „Pays Messin“an, das Metzgau. Irgendwann kommen die Weinberge, wo sind die Rebberge … ganze zwei haben wir gesehen …

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… der andere war etwas grösser. Messin, das sagt mir doch was … umfahren sie die Ecke hier auf der Autobahn und hören sie in dieser Zeit Musik …

… brauchen sie die eingesparte Zeit, um im nicht alpenalen Belgien die Nationalspeisen zu geniessen …

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… solche Pommes Frites habe ich in der Schweiz noch nie kaufen können – herrlich. Wer hat’s erfunden? Die Belgier. Und wie mache ich meine Pommes seit Jahrzehnten. Das Rezept habe ich in der Wirtschafts Woche gesehen. Zuerst 130 dann 160 Grad und Kokosfett. Die WiWo hat ein neues, müsste man mal ausprobieren. Und sollten sie einen guten Wein suchen, dann machen sie den Umweg nach Schengen … dort an der Mosel sehen sie in Luxemburg und Deutschland auch mehr Rebberge. Wir wollen aber nach Brexit etwas brexiten … bis bald im nächsten oder einem nächsten Beitrag.

Allenfalls haben sie noch Bedenken, dass die Privatindustrie demnächst den digitalen Schweizer Pass erstellen kann. Dagegen gibt es ein Referendum.

Kleiner Rückblick: Strom-Formel-1 und Hammerschmitte

Sie nennt sich Formel-E, aber Strom-Formel-1 tönt ganz modern. Das Neueste und was mit den Balkon-Plätzen geschehen ist.

Dis zum eigentlichen Rennen habe ich in Bern bei der Formel-E sehr viel gesehen. Das Rennen selbst habe ich am TV verfolgt … da ist die Übersicht besser, sie müssen sich nicht durch Ellbogen und Köpfen hindurch einen Blick erkämpfen und der ist dann für einige Sekunden, manchmal nur Sekundenbruchteile fast nicht wahrnehmbar … summmmm. Und dann wieder warten bis zur nächsten Runde summmmm.

In den letzten Monaten habe ich nur gestaunt, wer so alles in Goldgräberstimmung ist. Hier ein Projekt, das garantiert zum Erfolg der Gesellschaft beitragen wird und da eins. Namen können sie selbst einsetzten. Bleiben wir bei der Formel-E. Hier könnte das nächste Rennen auch etwas anders im Vorfeld aufgegleist werden. Im Juli, der Name stammt von Julius, 2021 vielleicht. Ob dann Bär und Berner noch ins Geschäft kommen, ist fraglich. Das wäre ein mutiger Sponsoringentscheid. Für die Stadt Bern wurde von Julius Bär eine Bankgarantie geleistet.

Keine Panik, irgendwie wird hoffentlich auch dieses Problem gelöst. Geldengpässe scheinen heute an der Tagesordnung zu liegen. Hier ein Projekt, das Sorgen hat und da eins.

Die Berner sind ja bekanntlich langsam. Na ja, die Aargauer haben ja vor 600 Jahren von den Bernern lernen dürfen. Im gleichen Beitrag des Formel-E-Rennens wird am Schluss hingewiesen, dass der Kanton Aargau nach einigen Jahrhunderten feststellt, dass ich an der Hammerschmitte neue Balkon angebaut habe.

Den Brief möchte ich nicht vorenthalten. Danke, er hat mich gefreut.

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Als das Haus gebaut wurde, gab es noch keine Fotografen. Hier mal eine Ansichtskarte von 1901.

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Die Balkone bestehen immer noch und wurden im Grundriss seit Jahrhunderten nicht verändert. Wenn wir den Brief im letzten Abschnitt anschauen, hat nicht der Geometer 2016 den Fehler gemacht, sondern er hat den Fehler gemacht, nicht zu überprüfen, ob schon über Jahrhunderte, zumindest seit der ersten Vermessung, jemand einen Fehler gemacht hat.

Es ist erstaunlich, wie oft wir heute davon ausgehen, dass alles was gegeben ist, früher funktioniert hat, auch stimmt. Eines was mit Sicherheit gesagt werden kann, Geometer verdienen ihr Geld ring. Vielleicht sollten sich einige am Bielersee melden: „Bundesamt für Strassen: Willkür im Naturschutzgebiet„.

An andern Orten kann es gefährlicher werden, wenn Fehler übernommen oder Richtlinien mit Füssen getreten werden. Atomkraft wäre vermutlich eine Lösung, wenn das Risiko Mensch nicht wäre.

Ein herrlicher Samstag mit einem tollen Climat-Ziel

Pause, einige Monate, absichtlich … hat richtig gut getan.

Wer wissen will, ob ich in den drei Monaten etwas erlebt habe, soll www.prixlibref.ch mit dem mächtigen Zwingli oder www.ruedmilan.ch lesen. Abe mit em Co2, ufe mit em Klimaziel. Oder, wer mehr wissen will, soll sich halt noch etwas gedulden.

Die Auswirkungen von Co2 habe ich heute hautnah erlebt. Es gab hier noch nie so viel Wachstum in der Talsenke, wo sich das Co2 staut … und daher die Pflanzen viel besser wachsen. Noch nie? Wenigstens in den letzten Jahrzehnten. Die Erde musste schon oft mit einem Co2 Anstieg kämpfen. Jetzt muss das Gras nur noch in den Kompost … Nachbars Kanninchen haben schon einen genügend grossen Vorrat angelegt bekommen.

Dann am Abend eine Flasche vom Brockenhaus hervorgezaubert. Der Flüssigkeitsstand in der Flasche ist bedenklich. Den Zapfen kriege ich raus … mit Feingefühl und einigen Jahren praktischer Erfahrung. Die Jahrzahl? Zuerst mal rausfinden, wo die hier zu finden ist. Mit einer starken Zusatzlampe und einer Lupe schaffe ich auch das – 1952. Volnay Caillerets!? Volnay, da weiss ich wo suchen. Um Beaune herum. Weitersuchen, die französische Wikipedia weiss mehr unter dem Stichwort „Climas„. Klimaziel? Nein, ein Climat ist eine Lage im Burgund.

Seguin-Manuel – muss ich mal anschauen. Ja, ganz so alt wie die Domaine ist der Wein nicht … nur 67 Jahre. Erster Eindruck: maderisierend, schon die Farbe ist leicht bräunlich. Und das Verrückteste, zuviel Säure. Also aufpushen. Verstehen sie nur „Bahnhof“? Da kann geholfen werden. Versuchen sie es mal, dem Wein Energie aus ihrem Umfeld zu geben. Hexerei? Sicher nicht, aber das können lange nicht alle Leute. Der Wein ist eine absolute Wucht und so wie der aussah, habe ich gedacht, da kann man nicht mal Essig machen. Kostenpunkt des Spasses? Knapp soviel, wie ein Deziliter gewöhnlicher Hauswein in einem Restaurant kostet.

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Echt toll, aber wer nur noch die modernen Weine mag, ist nicht wunschlos glücklich mit solchen Trouvaillen. Hier spielte die Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Rolle, aber beachten sie in Zukunft die Mathematik beim Weineinkauf.

 

Welt schaut auf Bern – auf den Aargau eher nicht

Formel-E – Bern war mittendrinn. Mond-Landung – Bern war vor 50 Jahren vorne dabei. Mittelalter – der Aargau arbeitet auf.

Auf dem Mond war ich nicht dabei – aber vor 50 Jahren vor der Glotze. Weit über 100 Menschen in einem Spitalzimmmer. Fernsehgeräte standen noch lange nicht überall. Die Zeit ändert. Lesen sie am Schluss des Beitrages das Spassigste. Der Kanton Aargau hat bei der viele Jahrhunderte alten Hammerschmitte entdeckt, dass unter anderem ein Balkon angebaut wurde … der schon immer dort war.

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Fangen wir aber mit Apollo 11 an. War am 20. oder 21. Juni 1969 die erste Mondlandung? Die Amerikaner hinken den Bernern in der Zeit ja hinten nach. So gesehen waren leider doch die Amerikaner die früheren. Sie feiern am 20. UTC – universal time, coordinatet – plus zwei Stunden ergibt unsere Sommerzeit. Am 21.06.1969 um 02:56:20 UTC betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond.

Fällt ihnen beim Bild etwas auf – dem Emblem der Apollo 11? Die meisten sind mit schwarzem Hintergrund! Er ist dunkelviolett. Oder haben einen Adler, dessen Federn eher wie der Teddy, nicht der Julius, Bär aussehen. Reine Nachahmungen.

Was sie auf dem Bild sehen, haben wenige Menschen wirklich echt in den Händen gehabt. Ein echtes Emblem, wie sie auf den Mond geschickt wurden. Die Schiffchen für die Qualitätsstickerei wurden in der Schweiz gefertigt. Bei Ricardo gab es einen, der mehr als nur Schwein hatte. Absoluter Schnäppchenpreis, den der Käufer zahlen musste. Hoffentlich weiss er, dass er Besitzer einer historischen Weltsensation wurde. Nicht mal jedes Raumfahrtmuseum auf der Welt hat diese Sammlung. Ich habe die Ausgabe Nr. 37 von Dr. Bruno Stanek. Wer es möchte, muss wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

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Ich habe eine relativ grosse Steinsammlung und schaue mir vermutlich am Donnerstag noch einige Steine und Mineralien an, damit ich zumindest einer Dame davon erzählen kann. Auf dem Bild mit dem Emblem ist leider kein Mondgestein, nur Duff aus meiner eigenen „Mine“, die aber schon lange stillgelegt wurde. Echter Mondstein zu kaufen, wird vermutlich noch einige Jahre ein ziemlich teurer Spass sein. Die Kraft der Steine, darüber wollen viele noch nichts wissen. Aberglaube und auch die USA sollen nie auf dem Mond gewesen sein.

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Hier der Beweis. Hinter dem Sonnensegel aus Bern, das vor der amerikanischen Flagge auf dem Mond gehiesst wurde, ist eindeutig die Heiliggeistkirche zu sehen. Fake? Nein, ein Bild aus dem Loeb-Schaufenster.

Verschwörungstheorien gibt es überall. Die waren garantiert auf dem Mond. Es gibt andere Gebiete, die als Verschwörungstheorien abgetan werden, die meiner Ansicht nach auf physikalischen Begebenheiten beruhen, die wir erst in Jahrzehnten, wenn Aargauer daran beteiligt sind, in Jahrhunderten beweisen können.

UniPress Ausgabe 177 – Bern im All

Absolut lesenswert, aber ich schaffe es noch nicht, ein Emblem zu ergattern … oder sind schon alle verkauft? Das war heute Morgen, jetzt kann man bestellen. Tamedia hat auch eine interessante Seite zur ersten Mondlandung.

Was kann man in Bern am E-Zirkus alles kaufen? Bier. Das Grüne, aber nicht echt umweltfreudlich. Es gäbe auch in Bern und um Bern herum Bier. Für meinen Geschmack sogar die besseren. Zwei Fabriken habe ich bisher vom Sponsor gesehen. Das muss sein, sonst läuft gar nichts mehr. Die eine Heineken-Brauerei ist nicht übersehbar, die andere Jahrzehnte jünger und um einiges grösser. Echt imposant, wenn ich daran denke, dass ich meist 22,5 Liter braue – das erste mal 1972. Die Ditzler-Flasche nicht ganz füllen … und nicht auf einmal austrinken. Heute ist es Schwilch, aber immer noch Flasche Nr. 1. Aus den Niederlanden habe ich einen Kronkorkenzieher gekauft – „Save Water – Drink Beer.“

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Blue Water ist gratis. Becher darunterhalten und auffüllen. Es gibt auch einen Beutel zum anhängen für zwei Franken. Am andern Automaten, etwas abseits, habe ich auch die Hände darunter gehalten. Verbrennungsgefahr, das Wasser kommt süttig warm, dafür auch hier nur mit 3000 Boviseinheiten. Das zugeführte, vermutlich Berner Hahnwasser, hat 6000. Das beim Gerechtigkeisbrunner im Hintergrund auch.

In andern Ländern sehe ich absolut einen Sinn für diese Hydration Station – dort wo die Wasserqualität schlechter ist. Schon in Süd-Frankreich lasse ich das Trink- und Kochwasser durch einen Kohlefilter laufen … Chlor schmeckt nicht echt gut, kann aber erstaunliche Wirkungen entwickeln. Über die Hutter-Methode z.B. will ich mehr wissen, was dahinter steckt.

Die obige Anlage steht direkt über dem Stadtbach, der hier offen durch die Gassen läuft. Hier würde ich kein Wasser nehmen. Die Restwassermenge ist hier schon beachtlich klein und zumindest nikotinstummelhaltig.

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Vor den Schalltafeln hat hier das Stadtbachwasser 5000 Einheiten, nach der Barrage, die Forellen hier freuts, mit Luft aufgewirbelt schon 6000. Von hier sieht man auf www.muehledorf.ch eine Wohnung, die zu vermieten ist. Top-Lage und -Aussicht und erst noch ökologisch renoviert.

Übrigens, Blue Water ist ein Zauberstein, der Gefahren anzeigt. Marketing ist halt manchmal Glückssache. Hoffentlich haben wir für Blu Keys nicht so einen Zweideuter gewählt. Demnächst mehr über diesen kürzlich gegründeten Verein.

Wer genügend Kleingeld bei sich hat, kann auf dem Festgelände auch einen DS Crossback kaufen oder einen Jaguar I-Pace mit Elektromotor. Der E-Pace ist mit einem Ottomotor eingestellt für Benzin oder einem Dieselmotor angetrieben. Wie war das eben mit dem Marketing, mit dem I resp. dem E?

Die Rennwagen sind von verschiedenen Autofirmen. Nur, nach Reglement, kann in allen das gleiche sein. Für Ottonormalverbraucher ist das nicht zu überblicken und für die teilnehmenden Automarken, könnte dieser Paragraf teuer werden. Der andere bestimmt den Preis. Und wie werden eigentlich Formel-E-Rennwagen geladen? Mit Glycerin. So ganz ökologisch, geschweige denn nahrungsmittelfrei scheint das nicht zu sein. Co2-frei? Sicher nicht. Die Herstellung von Autos, Aufbauten am Rennen etc. braucht Co2. Vom Recycling und Abbau der Materialien für die Batterien wollen wir gar nicht sprechen. Auch nicht, wie Strom heute noch produziert wird. Wasserstoff ist echte Zukunft, zumindest mal meine Einschätzung.

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Die Berner Fachhochschule zeigt zwei Brennstoffzellen – eine komplett mit den Zusatzaggregaten …

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… und eine „nackt“. Ebenso interessant ist die Ausstellung über Asphalt … nicht nur für Formel-E. Toll gemacht. Für Details wenden sie sich an den Bereich Technik und Energie der BFH. Etwas über das mir näherliegende Departement Wirtschaft, das auch das 50-jährige Jubiläum feiert – zum Beispiel das Interview mit Max Boemle.

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Formel-E ade. Hoffentlich nicht endgültig für Bern, wo es ein tolles Marketing-Instument ist. Der Bund Chefredaktor ist da anderer Meinung. Und der Tagesanzeiger: Die Formel E gehört in die Schweiz. Zumindest darf bei Tamedia jeder seine Meinung kundtun.

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Die Stadt Bern war für einige halt wohl für dieses Wochende etwas zu schief … und die andern haben sich vermutlich nicht allzulange an den wunderschön blühenden Rosen im Rosengarten erfreut.

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Das erste Formel-1 Rennen, der „Grosser Preis der Schweiz“ in Bern wird filmmässig auf der Grossleinwand am Klösterlistutz gezeigt. Der „Preis vom Bremgarten“, nicht der Grand Prix von Bremgarten, wie auf der Wikipedia zu lesen ist. Der Bremgarten ist der grösste Wald am Stadtrand von Bern. Ich lebte im Alter von sechs Jahren, als Buemi das erste Rennen fuhr, an der Bremgartenstrasse auf der andern Strassenseite des Waldes. Zwei Orte die Bremgarten heissen, gibt es in der Schweiz. In Deutschland, recht nahe der Schweizer und neben der französischen Grenze den Flugplatz Bremgarten. Ob es wohl einen Flugplatz gibt, der näher an einem Kernkraftwerk liegt? Fessenheim ist auf der andern Seite des Rheins in Frankreich. Landerecht nur mit Sondergenehmigung!

Toller Film. War damals noch nicht dabei. Beim letzten Formel-1 Rennen irgendwie schon. Meine Mutter war im dritten Monat schwanger. Ob man da schon etwas Fahrzeuggeschmack mit ins Blut bekommt?

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Zum Abriss der Tribüne fand ein Fest statt. Ich durfte hier mein erstes Rennen fahren – mit dem Drahtesel. Ohne Elektromotor natürlich. Es gab Jahre später noch ein Erinnerungsrennen – weitere 42 Bilder auf Visipix. Im Blogbeitrag ist eine Kurve erwähnt …

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… rechts war zuvor der Sensemann, jetzt der Heuer. Ich habe heute Rückenweg vom Heuen und vom Fotografieren auf dem Stahlgerüst beim Rosengarten. Der Elektrosmog war hier gewaltig. Die Dame, die hier den Porsche ohne Überrollbügel überschlug, lief mit Rückenschmerzen herum. Ich fuhr zufällig mit dem Fahrrad an diesen Unfall und bat die jüngere Frau abzuliegen. Zwecklos. Sie starb gleichentags an einem Genickbruch. Die ersten Bügel, an die ich mich erinnere, wurden im Motorfahrsport eingesetzt.

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Sébastian Buemi, der Name, der in Bern wohl am meisten genannt wurde. Der Schweizer wurde ehrenvoller Dritter. Eduardo Mortara, der zweite Schweizer, wurde nicht klassiert.

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Jean-Éric Vergne, der Sieger in der dritten Kurve. Weiter geht es beim Julius Bär Swiss E-Prix den Aargauerstalden hinunter zum Julius Bärengraben. 50 Meter Höhenunterschied auf dem 2,75 km langen Rundkurs – knapp 4% Durchschnittssteigung ist Rekord bei Formel-E. Stellt mehr Anspruch an die Batterieleistung.

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Der einzige Bär, über dem rechten Ä-Zeichen, ist schon zu Metall erstarrt, denn so leise sind die Elektro-Rennwagen nun auch nicht.

Vor dem Bildschirm können sie ein Rennen besser verfolgen … nicht genau die gleiche Atmosphäre … aber die Details sind besser sichtbar. Meiner Ansicht nach war der Crash in Bern nicht so schlimm. In dieser Formel ist man sich anderes gewöhnt.

Da ist eindeutig der Bewesenwagen angesagt.
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Der ist nicht beim Aufräumen, sondern nimmt als eines der rund 65 Fahrzeuge an der E-Fahrzeug-Vorstellung teil …

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… ist das letzte Fahrzeug nun ein Elektro-Motorrad … ich nehme es zumindest mal an. Auch die Polizei hier ist international – Police. Muss man die jetzt auf Französisch oder Englisch ansprechen? Es gibt noch viel zu lernen. Wann steigt VW in diese Formel ein? Es gibt noch andere Elektro-Rennwagen. Der VW Pikes Peak weisst ungefähr 2000 Teile auf, die aus dem 3D-Drucker stammen. Auf diesem Gebiet wird noch viel gehen … vermutlich demnächst mit neuen Batterien. Soweit zur ABB FIA Formel E Meisterschaft in Bern …

… es sei denn, sie möchten das Rennen sehen.

Nun noch zum Kanton Aargau. Der scheint einige Jahrhundert nachzuhinken. Ich erhalte eine Rechnung über Fr. 425.90 für „Aufnahme Anbau und Balkon auf Parz. 463“.

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Ausschnitt des Planes, hier nach Süden orientiert. Toll, zwei Anbauten. Der Balkon links ist seit Jahrhunderten unverändert im Grundriss dort …

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… im Buch „Talgeschichte Rued“ ist die alte und die neue Situation abgebildet. Vermutlich ist die Hammerschmitte fast 600 Jahre alt – zuerst als Waffenschmiede.

Auf der rechten Seite des Planes haben wir den „Anbau“ zu sehen. Dieser wurde im Spätherbst 2010 erneuert. Die ehemaligen Mauern scheinen auch schon einige Jahrhunderte alt zu sein …

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… und die ehemalige Decke dürfte aus dem 19. Jahrhundert stamm, allenfalls Beginn des 20.

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Die Idee, das heute Pelletslager so zu gestalten, kam vom Denkmalschutz des Kantons Aargau. Der Grundriss wurde eingehalten, nur auf dem bestehenden Keller aufgebaut erhöht. Dafür hat es heute keinen direkten Kellereingang mehr. Und auf den Plänen gibt man meines Wissens den Grundriss an und nicht die Dachmasse, die hier vergrössert wurden und etwas über die Mauern herausstehen.

Früher, als ich noch Gemeinden und Städte beraten habe, wurde der Aargau immer als Schweizer Musterkanton erwähnt. Kantonale Stellen haben wir nicht überprüft. Wäre aber allenfalls sinnvoll. Zumindest bei der Amtlichen Vermessung ist bei der Hammerschmitte Aufklärungsbedarf angesagt. Die Strassenvermessung hat man ja zuvor schon erstellt und wie der damalige zuständige Kreisoberingenieur, oder wie das heisst, mir einmal sagte, sogar bei Bau einen Konstruktionsfehler gemacht.

Muss ich wirklich dafür bezahlen, das der Kanton Jahrhunderte verschlafen oder nicht richtig vermessen hat?

Was ist über die Rechtslegung zu lesen: „Amtliche Vermessung … Gebäude … unterliegen einer gesetzlichen Nachführungspflicht.“

Dann könnte man noch die Lärmfenster unter die Lupe nehmen. Zig Seiten Papier was geschehen soll, aber kein einziges Bild, wie die Fenster aussehen. Mit dem Denkmalschutz des Kantons Aargau hat man das zusammen mit einer Firma angeschaut, die 100 000 Kapital im Kanton Aargau einbezahlt hat, von der man aber keine Kenntnisse an der betreffenden Staatsstelle hat. Die Auftragsvergabe des Kantons läuft über eine GmbH mit 20 000 Sacheinlage, wenn ich mich richtig erinnere und eine der nichts sagendsten Internetseiten hat. Die Holzmanufaktur-Swiss AG produziere nicht in der Schweiz, hiess es. Aber macht in Rottweil absolut Superfenster. Die GmbH hat vermutlich gar keine Produktion. Dann warten wir mal, bis alle Fenster zusammen erneuert werden können. Das kommt von den Einrichtungskosten günstiger.

Sorry, wenn ich das schreibe, aber es wäre nicht das erste mal, dass durch Berichte im Finanzblog etwas überdacht wird. Der grösste Erfolg ist wohl, die Geschichte in der Schweiz und Öko-Treibstoff. Von drei Seiten die Kontaktaufnahme an zwei Bundesbehörden und später die Empa-Ökobilanz. Zu guter letzt noch der Beschluss, dass Treibstoff aus Nahrungsmittelabfällen steuerbefreit ist, nachdem sich die gleichen noch einmal gemeldet haben.

Entschuldigung liebe Aargauer, ich habe das Eidg. Turnfest vergessen, das in Aarau stattfand. Wie man sieht, vor allem beim letzten Filmchen, hat es sogar Bundesräten Spass gemacht. Ob es allen Sportlern auch Spass gemacht hat. Ich erinnere mich 1967 in Bern. Üben, üben und nochmals üben und dann zusammen auf dem Rasen die gleichen Bewegungen machen. War nicht echt mein Ding, bin dann eher auf Einzelsportarten oder bis 10 Mitspieler umgestiegen. Massenbewegung kann auch lockerer erfolgen … Line Dance Weltrekord in Kaprun.

Im Kanton Aargau sind aber auch ganz neue Ideen realisierbar. Das Abwasserreglement unserer Gemeinde scheint so was zu sein. Ich muss dem noch nachgehen, was das für Auswirkungen hat. Die Fixkosten für Einwohner mit einer Quelle wurden extrem starkt erhöht, damit das Abwasser saniert werden kann. Das kommt fast einer Enteignung gleich resp. wird sich der eine oder andere überlegen, seine Quelle nicht mehr zu benützen, geschweige denn zu unterhalten. Diejenigen, die am meisten für das Trinkwasser gemacht haben werden nun bestraft. Volkswirtschaftlich gesehen ist das eine absolute Idiotie, wenn dies Schule macht. Wasser wird einmal unser kostbarstes Gut sein, das die Schweiz nebst Bildung oder Einbildung zu bieten hat. Das Ruedertal wäre prädestiniert, aber macht solche Zukunftsmöglichkeiten frühzeitig kapput.

Schluss, der allererste deutsprachige Finanzblogger verabschiedet sich nun in die Ferien.

Wohnung in Bern zu vermieten – Top-Lage und -Aussicht

Wir vermieten unsere 4 1/2 Maisonette Wohnung im 15./14. Stock im Fellergut – Bern-Bümpliz.

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Na ja, das Inserat ist nun aufgeschaltet, aber es strotzt noch vor Fehlern und vieles ist nicht erwähnt … Betterhomes muss sich noch etwas Mühe geben, sonst macht das hier eine schlechte Falle. Ich werde diesen Text anpassen, sobald ich auf meiner England-/Frankreichreise im Internet die Korrekturen entdecke … habe sicher nicht immer Zugang zum Internetten. Wir sind positiv gestimmt.

Nachtrag: Die Wohnung ist vermietet, aber die Werbung für Betterhomes habe ich eben entfernt. Der Agent arbeitete sehr gut, aber der Hauptsitz hat ganz gelinge gesagt, arge administrative Engpässe. Ich habe schon viel erlebt, auch in dieser Branche, aber hier wäre der erste Negativpreis angebracht. Immer wieder heisst es „die Automatik“ ist schuld. Schuld sind alleine unfähige Menschen, die falsches Zeugs programmieren und noch mehr Mitarbeiter, die Informationen nicht verarbeiten. Es werden vermutlich noch etliche Jahre vergehen, bis mit KI (künstlicher Intelligenz) unstruckturierte Mails verarbeitet werden können. Einiges geht heute zum Teil schon: Terminfixierungen, Bestellungen … aber Reklamationen sind etwas anspruchsvoller.

Fotos sind am Schluss des Beitrages.

Die Grafik ist (war – s. oben) mit einem Link auf das Betterhomes-Blog versehen … interessant … Nachhaltigkeit ist auch untenstehend ein Thema. Im Ausbau, vom Standort und erst die Raumausnützung. Charles-Édouard Jeanneret-Gris, der dahinter steckt, war ein Genie. Vermutlich haben sie von ihm auch schon gelesen oder ihn auf der alten 10-Franken-Note gesehen …

Bildergebnis für corbusier zehn franken

… bekannt unter dem Pseudonym Le Corbusier. Ein Haus, das auf seinen Ideen beruht, hat einiges zu bieten. Wenn mir etwas unpraktisches an einem andern Haus auffällt, hat das vermutlich mit meinen Jugenderinnerungen zu tun. Da war ein Praktiker am denken, als er diesen Haustyp schuf.

Die eigene Wohnung! Wer seit 14 Jahren das Urgestein aller deutsprachigen Finanzblogs verfolgt, weiss, dass ich keine bezahlten Beiträge aufschalte und seit einiger Zeit nichts mehr über Immobilien berichtet habe. Nun kommt aber, was mal hat kommen müssen. Die Administration zum Vermieten. Hab das zwar mal studiert, aber lieber war ich Analytiker und Projektleiter für die damals grösste Immobilien-Software-Lösung in der Schweiz oder habe dann die Immobiliengespräche wiedergeben und kommentieren können. Die Idee mit Bernfinanz haben wir dann beerdigt. Die Seite ist wieder freigegeben und ich bin nicht ins angegliederte Immobilien-Brokerwesen eingestiegen. Einer ruft an. Habe dazu einen interessanten Link gefunden – Blockchain in der Immobilienwelt. Zumindest einige Basler Kollegen werden nun schmunzeln. Arianit Djambazi hat angerufen. Er hat nun den Auftrag mit Betterhomes die Wohnung zu vermieten. Sehr sympatisch und beim Besprechen haben wir zusammen eine Wuhrmann geraucht. Auf dem Balkon. Ungesund! Ja, habe das auch schon gehört. Es ist schlimmer in der Wohnung Zigaretten zu inhalieren … die nachhaltige Farbe wird auch inhalieren. Sie kann zum Teil Gerüche absorbieren.

Im Link  über die Immobiliengespräche befindet sich viel Lehrreiches über Immobilien – zum kaufen oder zum vermieten. Wir wollen nur vermieten, aber ein Spruch von Remy bleibt mir – eine Liegenschaft können sie nie standortneutral kaufen. Oder anders ausgedrückt.

Der betriebswirtschaftliche Lehrsatz Nr. 1 über Immobilien:

Entscheidend ist nur Eines: Der Standort. Der Standort und noch einmal der Standort.

Und der ist an der Mühledorfstrasse 1 für ein Stadtgebiet absolut ideal. Wenn sie lieber den grossen Garten, mit der damit verbunden Arbeit und das Haus im Grünen haben, dann kaufen sie doch die Hammerschmitte und ich ziehe selbst in Bern ein … aber lassen wir noch mals einige Jahre, Jahrzehnte vorbeigehen, bis ich vielleicht wieder Stadt Berner werde.

Einige Standortvorteile:

  • öffentlicher Verkehr
    • Bahnhof Bern-Bümpliz-Nord ist rund 200 Meter neben dem Gebäude auf der andern Strassenseite (Neuenburg Linie)
    • zwei Stationen Bus 27 neben dem Haus (Weiermannshaus – Bümpliz Dorf – Niederwangen Bahnhof)
    • Tram Nr. 8 fünf Minuten zu Fuss (West-Side nach Sali)
    • Tram Nr. 7 10 Minuten zu Fuss (Bümpliz – Ostring) oder zwei Haltestellen mit Bus 27
  • Auto
    • Autoeinstellhallen-Platz Nr. 190 ist im Mietpreis inbegriffen (CHF 100.–) – mehrere grosszügige Waschplätze vorhanden
    • Autobahnanschlüsse A1 (Bern-Lausanne-Genf) und A12 (Bern-Freiburg-Lausanne) je gut einen Kilometer entfernt
  • Flugplatz
    • der Flughafen Belp ist sagenhafte 13 km entfernt. Wenn sie die Eincheckzeit berechnen, sind sie rund eine Stunde früher in London, als von Zürich aus. Von den Parkplatzkosten sprechen wir gar nicht. Die sind wesentlich billiger, als in Kloten. Oder knapp eine Stunde von der Wohnungstüre und 3.70 fürs Liberoticket.
  • Schulen
    • knappe 200 Meter zum Kindergarten – das Schaffen die „Gäggelischüler“ ohne Eltern
    • 300 – 800 Meter für Primar- und Sekundarschule
    • Fachhochschule der Künste auf der andern Seite der Bahnlinie und rund 20 Minuten zu Fuss ins Weyermannshaus bis zum neu geplanten Campus Bern
    • Uni eine Viertelstunde mit der Bahn
    • Gymer demnächst mit der neuen West-Nord Bus-Tangente direkt erschlossen
  • Einkaufen
    • viele Fachhändler in Fussdistanz
    • VOI (Migros Satelit) 100 Meter, dort hat es auch einen Coiffeur (Doris einen Gruss geben), eine Kleiderreinigung …
    • Grossverteiler wie mehrere Migros, Coop und Heim und Hobby, der Denner, Otto in Fussdistanz – Lidl und Aldi schaffen die meisten auch zu Fuss
    • das Einkaufszentrum Bern-West eine Bahnstation entfernt
    • zur Loeb-Ecke brauchen sie eine Viertelstunde und müssen im schlimmsten Fall 15 Meter durch den Regen laufen, bevor sie von den neuen Lauben im Nachbargebäude trockenen Fusses bis in die Berner Altstadtlauben gelangen.
    • Die Poststelle Bern-Bümpliz und Bern-Bethlem und mehrere Banken sind in zehn Minuten zu Fuss erreichbar.
    • Haben sie sonst noch Wünsche. Ich entschuldige mich auch, wenn ich einiges nicht aufgeführt habe.

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  • Gesundheit
    • im Haus hat es ein Ärztezentrum, gegenüber ist die Spitex und auf der andern Strassenseite die Hirslanden Klink Permanence mit Notfallstation und dem Institut für Radiologie – Sportlern bestens bekannt.
  • Diverses
    • Von der Haustüre aus sind sie in einer Viertelstunde im grössten Freibad Europas, dem Weihermannshaus-See, am baden
    • der Bremgartenwald, der  Rehag, das Winterhäli und der Könizbergwald sind in unmittelbarer Nähe.
    • das neue und das alte Schloss Bümpliz, mit Restaurant, sind gegenüber der Strasse. Im Restaurant Tscharnergut erhalten sie die besten Raviolis, die ich je genossen habe. Vom Wildbuffet gar nicht zu sprechen. Das nur so nebenbei als Geheimtip. Und wenn ihnen das zu weit ist, es hat ein Quartierbeizli.

Noch einiges zur Wohnung:

  • Die Wohnung ist neu renoviert. Kein Umbau, wie es heute üblich ist. Parkett gibt es nicht.   Le Corbusier (zweites Bild) würde sich freuen. Bis auf den Eingang und die Treppe finden sie strapazierfähige grosse weisse Vinylplatten mit einem Steinmuster. Sie passen herrlich zu den hellen Wänden. Nachhaltige Baustoffe haben wir benützt. Der Blaue Engel bedeutet echte Wohnkomfort. Ich selbst bin Allergiker, habe ein Nachdiplomstudium in Umwelt Management gemacht und mich als einer der ersten Finanzfachleute mit der Ökologie auseinandergesetzt. Das Martische 6-Eck ist daraus vor 20 Jahren entstanden.
  • Erstaunlich, wie ruhig es in diesem Hochhaus ist. Was man ab und zu hört, ist ein Schlagbohrer. Für Bilder brauchen sie nicht in die Wand zu bohren, da gibt es Haken, um diese an der Deckenleiste zu befestigen. Unser Vinyl ist mit einer Trittschalldämpfung versehen. Der Nachbar hört sie nicht und wenn sie Vinyl abspielen, dann brauchen sie ja nicht eine Konkurrenz zu den heutigen Techno-Discos zu sein. Also ehemaliger DJ in Bern-West liebe ich Vinyl über alles. Die beste Qualität auch dort und wenn sie Schallplatten entsorgen wollen, denken sie an mich.
  • Es hat eine Waschmaschine für die Wäsche zwischendurch im Badezimmer, aber für die grosse Wäsche empfehle ich die Einrichtungen im Erdgeschoss – die bessere Filmkulisse als in einem Waschsalon.
  • Beim Keller haben schon viele Leute gestaunt. Unser Kellerabteil befindet sich im 7. Stock. Im Untergeschoss hat es einen Schrank für Wein … oder vielleicht haben sie dafür andere Vorlieben.
  • Noch was zum Keller. Da hat es einen Schrank und zwei Gestelle, die sie benützen können. Wir können die auch entsorgen … aber vielleicht sind sie ja froh, wenn schon was vorhanden ist.
  • Das gleiche mit dem Reduit beim Eingang. Eine praktische Aufteilung für Schuhe, Mäntel etc. aber nicht unbedingt zum Design der Wohnung passend. Aber ganz praktisch. Man könnte darüber diskutieren.
  • Vorhänge. Wer braucht hier oben schon Vorhänge? Es sind aber solche vorhanden. Wenn sie die nicht benützen wollen, so landen sie vorderhand bei mir in Schachteln. Viel Spass allenfalls beim Herstellen von neuen Vorhängen – es hat extrem viele Fensterfronten.
  • Eine Fensterfront ist mir fast heilig. Hier sprechen wir über Haustiere. Hunde sind hier im Stockwerkeigentum nicht erlaubt. Ein Hund braucht Auslauf … Katzen meiner Ansicht nach auch. Bin halt Präsident eines Naturschutzvereins, wo ich immer sage, für Vögel sei ich nicht zuständig. Im Kanton Aargau habe ich einige Vogelnester und Nistkästen.  Freude an den Gartenrotschwänzen, die sich in einem alten aufghängten Trichter gemütlich gemacht haben. Im oberen Kinderzimmer, wie wir dem gesagt haben, hat sich hinter der Lamellenstore ein Rauchschwalbenpaar angesiedelt. Absolut einmalig, sowas im 15. Stock. Alpensegler sind manchmal hoch oben, aber die haben weisse und nicht gesprenkelte Eier. Und sie sind ruhig, denn sie wissen, dass ich sie schon mit dem Endoskop beobachtet habe. Wer sowas als Mieter nicht ertragen könnte, dem kann geholfen werden. Im Winter wird die Store entfernt und das Loch „verdrahtet“. Mit dem Nachbar absprechen, denn der hat auch ein Paar. Hab es beim beobachten bemerkt, als sie zu viert „Angriff“ flogen.

Wenn ihr noch mehr über „unser“ Haus lesen wollt, da hab ich schon einiges geschrieben. Ihr könnt darin auch lesen, wer wohl der berühmteste Hausbewohner war … und im 9 Stock steht in der Lifteingangshalle noch immer kein Gummibaum.

Sollte jemand Bern-West zu wenig kennen, hier ein Pilgervorschlag und der Bericht aus dem grössten Kirchenführer der Aglo Bern.

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Vom Ladenzentrum her gesehen – Links unter den Lauben (Durchgang zum Bahnhof) ist das Beizli.

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Google Street View hat für mich eine Runde gedrecht … kein Witz … mit Erlaubnis von Zürich. Leider war einer schon früher dort. Und einer sogar weiter oben.

Die Fotos sind in einer Art Rundgag durch die Wohnung sortiert.

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Der Teppich gehört nicht dazu. Chinesischer Seidenteppich, Anfangs 80-iger Jahre selbst importiert. Der Teppicheinkäufer Nr. 1 in Bern hat ihn auf den Wert eines kleineren Wagens geschätzt. Vier Lampen, die teilweise noch auf den Bildern sind, wurden auch durch „Baustellenlampen“ ersetzt. Ein Leuchter ist hier nicht mein Idealvorschlag.

Plan Mühledorfstrasse 1-99

Plan Fellergut

Lust, dann rufen sie Herrn Djambazi an und den andern noch was zum Lachen, was Mieter anbelangt … mit interessanten Anregungen.

Hier noch etwas „aus Sicht“ der Wohnung:

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Wem die Aussicht nicht genügt, der kann auf die grosse Dachterasse …

Glückstag war gestern

Schön, gestern 20. März 2019 war der Glückstag …

… das bedeutet, dass nun 364 Unglückstage beginnen:

  • Generele Versicherungen mahnen einen Toten … sie wurden informiert, zwei mal und verlangen dann noch CHF 10 Mahnspesen. Generell scheinen die ein Problem zu haben … Administration war noch nie eine Leidenschaft vieler Versicherungen, geschweige denn eine gelebte Kunst. Die Mail Antwort – umgehend: „Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir leiten sie umgehend an die zuständige Stelle weiter. Ihre Anfrage wird so schnell wie möglich bearbeitet. Wir werden Sie in den nächsten Tagen kontaktieren.“ Und beschäftigen dann fünf Personen. Es geht nichts, über eine saubere Administration. Das könnte man lernen, gar studieren. Aber die schaffen das nie. Im Abstand von einer Sekunde wird durch zwei Mails bestätigt, dass sie sich in den nächsten Tagen melden werden. Gratuliere. Doppelt genäht hält besser.
  • Ja, bei einem Todesfall stellen die Überlebenden spätestens fest, welche Unternehmen funktionieren und welche Mühe haben … vielfach Grossbetriebe, bei denen keiner weiss, was der andere schon gemacht oder an Informationen erhalten hat.
  • Spitäler im Kanton Bern brauchen Monate, bis sie vielleicht doch mal eine Rechnung senden. Ich denke nicht, dass sie den Einsatz … der nicht viel geholfen hat … gratis machen. Es war eine Wunde verbinden, ambulant … und eine Dame spricht mit mir über andere Probleme die sie haben. Zu hauff. Schauen sie sich nur mal die wegweisenden Schilder an. Es sind eher weg-weisende Schilder.
  • Obiges trifft auch für einen Arzt zu. Ein Urahne scheint „Dichter, Maler, Musiker und Staatsmann der chinesischen Tang-Dynastie“ gewesen zu sein … hoffentlich geht es nicht solange bis er mit dem neuen Arztabrechnungsbüro zurecht kommt. Mit dem alten in Lausanne hatte er Ärger, nicht juristisch, administrativ.
  • Wikipedia streickt heute. Ich zitiere resp. kopiere:

Wikipedia Streik

  • Ich schliesse mich dem Protest an … hoffentlich wirkt das Lied, das eben abgespielt wird: Honigmelonenmond von Büne. Das in etwa bei Vollmond und dem ersten Frühlingstag – Hurra, der Winter scheint besiegt zu sein. Vielleicht sollten wir auch mal eine Petition starten, für „warmer Schnee„. Aber das scheint ja kalter, alter Schnee von vorgestern zu sein.
  • Hilferuf für den Natur- und Vogelschutz – wir werden erhöht, wir gehen zur Zeitung.

Viel Glück für die nächsten 364 Tage und geniessen sie den Frühling.

Nachtrag zu Vorgestern.

  • CHF 585 pro Tag hätte ich verdient, wenn ich all das Geld, das einer in einem Jahr verdient, auf mein ganzes Leben umlegen könnte. Ermotti – das gibt einem zu denken – mit klarer Sicht heisst das: UBS – schlechter Stil.
  • Einem Sängerkollegen hat der Glückstag insofern geholfen, dass er erlöst wurde. Er starb am gleichen Ort, wo ich die Chance 1:1000 hatte. Er hatte sie nicht. Tut mir leid für ihn und seine Frau. Mit ihm konnte man unbeschwert reden. Guter letzter Flug – er arbeitete bei der Swissair. Der erste Artikel in einem deutschsprachigen Finanzblog und fünf Tage später auf dem gleichen Blog, genau heute vor 14 Jahren wird die Swiss vom Kranich geschluckt.
  • Die Chance durfte ich packen, ich habe auch den Rollstuhl wieder erwarten selbst bedienen können und kann heute sogar wieder rennen. Nie wie früher, aber da war mann ja noch jung, jünger. Ein anderer Kollege wird auch nicht mehr Ski fahren. Hab ihn am Samstag in Nottwil besucht. Toi toi toi.
  • Etwas ist geblieben. Sieben Wochen Koma, wo das Gehirn mit voller Kraft beschäftigt ist, gehen nicht spurlos vorbei. Namen merken und auswendig lernen ist heute für mich extrem schwierig. Zusammenhänge erkennen und merken viel einfacher geworden. Das findet nicht in der gleichen Hirnhälfte statt. Hab oft mit den gleichen Chefärzten und Professoren, die der Verstorbene mit Garantie als Betreuer hatte, diskutiert. Sie wissen nicht wie ich auswendig-wieder-erlernen kann. Unser Benjamin bei den Sängern weiss wie. Auswendiglernen ist kein Problem, das kann jeder. Man müsste ihn für den Nobelpreis vorschlagen, aber wie er das dem Chor gestern Abend vorgetragen hat war nicht nobel. Ihm fehlt das Fingerspitzengefühl. Mir auch und gestern abend besonders. Ich werde im Schnitt nicht einmal pro Jahr laut, aber dann nervt einer ganz unethisch und da kommen die beiden Lungen schon mit einigen Litern mehr Durchfluss, dass die Phon etwas ansteigen können. Ein Glücksgefühl wenn mann das kann – vor 10 Jahren waren es fünf Deziliter mit beiden Lungenflügeln. Heute sind es fünf Liter, habe es eben gemessen. Aber ich kann die Luft noch nicht lange anhalten. Und das Fingerspitzengefühl fehlt wirklich noch. Auswirkungen der Chemotheropie. Vielleicht kommt es wieder ganz. Keiner weiss es, aber ich bin glücklich, dass ich heute auf meinem Land an Hügel und Bach arbeiten kann und die Sonne scheint, die Natur erwacht … und wieder Glückshormone produziert werden, die im Winter allenfalls strapaziert wurden. Den Nobelpreiswürdigen sehe ich noch einmal, in der Kirche. Vielleicht singen wir dann ganz versöhnlich nach der Predigt, statt „der alte Jäger vom Silbertannental“  –  „der alte Josef vom Ruedertal“. Die letzte Zeile vor dem Refrain regt garantiert an, über Un- und Glück nachzudenken.

7 Rappen Gewinn für einen Toten … und die Mitwelt

Wieso heisst es Umwelt und nicht Mitwelt? Wir leben mitten drin und heute demonstrieren sie für unseren Planeten und eigentlich alles was da fleucht, kreucht und wächst.

Aber genau genommen, kann man diese Lebewesen und Pflanzen auch umbringen, killen. Sie brauchen nicht unbedingt einen Unkrautvertilger, es geht auch mit Internet-Artikeln anderer Art. Der Shop der Ruag soll nur so eine kleine Auswahl aufzeigen. Schauen sie die Preise an, denken sie daran, dass ein Grossbezüger vielleicht einen Drittel bezahlt und so stellen sie fest, dass meine Behauptung, dass eine Gewehrpatrone 7 Rappen Gewinn einbringt nicht abwegig. Das Gegenteil müsste bewiesen werden, aber das wird garantiert keiner machen. Vermutlich ist der Gewinn sogar höher und deshalb macht man es in der neutralen Schweiz. Was macht man? Lassen wir den Boten der Urschweiz berichten: Keine Verschärfung für Waffenexporte. Ein echtes Armutszeugnis für die Mehrheit des Ständerates!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Vermutlich haben die das Buch von Verena Brunschweiger schon gelesen. Diese kinderlose Dame ist zwar noch nicht in der Wikipedia erwähnt, aber meint, Kinderkriegen sei Umweltverschmutzung. Schön, ich habe zumindes nach ihr drei mal die Umwelt verschmutzt. Ha und es freut mich und ich bin stolz auf diese Art Umweltverschmutzung.

Bringt die Entwicklungsländer und Bürgerkriegsländer dazu, dass sie Frieden haben, ihre Kinder eine Zukunft haben, nicht hungern und dursten müssen, steigert deren Bruttosozialprodukt …

… und erklärt ihnen, was Geburtenkontrolle ist. Übrigens, es gibt einen Kleinstaat am Ende des Alfabeths, dem das auch erklärt werden sollte. Vati … hat es einige dort, aber keine offiziellen Mütter. Im Radio erzählt eben einer über die Basler Fasnacht – Seifeblööterli und Stechmugge … einige Jahre zurück, war das im Gesamtkanton ein Thema. Empörungskakophonie wird jetzt im Schnitzelbankrhythmus erwähnt.

Über den heutigen Umwelt-Demo-Tag könnt ihr im Hilferuf lesen. Und wenn wir den konservativen Umweltverschmutzern auf den Grund gehen wollen, dann sollten wir die Gehirnaktivitäten genauer anschauen. Vielleicht sollen wir mit Marius weiterdiskutieren, was nicht „in der Forschung das Gute tun und das Böse erwarten„.  … „es stirbt sich einfach schöner, durch Schweizer Qualität … wieder so ein Reim aus Basel. Könnten wir die nicht Demonstranten, die konservativen Urschweizer nicht auch mit dem Handy auf normal, sorry neutral, umprogrammieren.

Schön, wenn einige an die Zukunft denken … an eine lebenswerte, nicht an eine finanzversaute. Aber denken wir mal 100 Jahre zurück. An den Römerbrief aus Safenwil, dort wo später eine freye Autowelt hinzog. Karl Barth war auch für eine freie Welt. Eine imposante Persönlichkeit, der erste Barthianer nicht ganz Liberaler.

In Bern stand eine Kirche im Bau (1918 – 1920) – die Friedenskirche. Sie dürfen drei mal raten, wieso sie Friedenskirche heisst. Das war noch neutral. Und heute. Eine Kreuzfahrt. Bach kreuzt andere!

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Pascale van Coppenolle an der imposanten Orgel und Barbara Gasser am Violoncello. Hören sie sich ein Stück an, von Sofia Gubaidulina.

Nicht ganz einfach, anstrengend, wie die heutige Welt. Nur, nach dem Orgelstück können sie erholt in die Neutralität zurück. Einigen kommt jetzt der Gedanke, dass die Schweiz an der Lieferung von Stalinorgeln in Bürgerkriegsländer mehr verdienen könnte. Schade, unser Ruf als neutrales Land wird mit Füssen getreten.

Ein kleiner Trost, dass Schrott auch aus den USA kommt. Max 737 … ein Kollege hat noch einige andere Details zu dieser Fehlkonstruktion erzählt.

Hier noch drei interessante PDF’s von Bruno Leugger:

 

E-Autos und Kälte

„E-Autos: Im Winter 50 Prozent weniger Reichweite und „nicht oder nur bedingt alltagstauglich““

Gelesen bei EpochTime.

An Orten, wo es wärmer ist hat man andere Sorgen. Der Milliardenkredit an Mosambik. „Mandelas Witwe an die Credit Suisse: «Den Kredit abschreiben!»“

20 mal so gross wie die Schweiz und nur dreieinhalb mal soviele Einwohner. Und wir haben das 50 fache BIP pro Kopf. Nur eben, das sind Durchschnittswerte und einige dürften weit vom Median entfernt sein … in Mosambik und der Schweiz. Oder mit den E-Autos verglichen, dürften beim Einkommen der tiefste und der höchste Wert viel weiter auseinanderliegen, als die Kälteverluste bei den Elektro-Autos, wie die e-Autos früher hiessen. Ja, in Zürich dürfte es an einigen Orten ziemlich unter der Gefrierpunkt sein.

Haare lassen … „man muss dran glauben“

Mann und Frau redet wieder mal intensiv über die Migros. Und dazu möchte ich ein spezielles Wertpapier zeigen – vermutlich heute ein Nonvaleur mit speziellem innerem Wert.

Kennen sie die „Gretchenfrage“ der Bernerzeitung?

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“

Hätten sie es gewusst – Margarete, genannt Gretchen, stellt diese Frage an Faust.

Ich habe schon oft über die Migros geschrieben. Auch in Semesterarbeiten, aber das können sie verlinkt unter 125 Jahre Frey lesen … und was esse ich zufälligerweise gerade … Classic Branches Noir … von wem wohl? Ach du Schreck, ich stelle fest, dass die Dinger bis am 25.09.2018 geniessbar waren. Ich werde es aus Erfahrung gut überleben. Etwas ungeniessbar dürften auch die Zahlen für 2018 sein … vermutet man. Vor einigen Jahrzehnten habe ich mal das Sortiment im Shoppy analysiert. Heute zwecklos. 172 verschiedene Joghurts, zumindest viele mit zuviel Zucker, 48 Waschmittel … bunt, grünbunt, gelbbunt, gescheckt. Die Zahlen sind erfunden. Nur, ich habe das Gefühl, das Sortiment ist viel zu umfangreich. Straffen, das dürfte bessere Zahlen geben. Aldi und Lidl machen es vor. Vermutlich jammern die nicht um den Umsatz und was hängen bleibt.

Mein Grossvater mütterlicherseits war ein echter Sozi. Aber eingekauft hat man bei der Migros und nicht im Konsum, das zweihundert Meter näher lag. Vermutlich auch nicht, weil es bei der Migros oft gut schmeckte – nach Toblerone, die auf der andern Strassenseite produziert wurde. Tannenweg, Fichtenweg und hier hat er vermutlich mit einem Coiffeurmeister diskutiert und dabei war Ernst jahrelang Kunde bei Dällebach Kari. Beim Dällebach war ich nie, beim andern schon und musste Haare lassen.

Ursula Nold oder Jeannine Pilloud, die nicht in der Wikipedia ist!? Mein Grossvater wäre garantiert auch für die Erste. Er besass drei Anteilscheine der Genossenschaft Migros Bern – zwei ohne Stimmrechte. Wenn Ursula Nold gewählt wird, erhält sie einen Anteilschein. Ernst hat sie vermutlich nicht kennengelernt, aber … hier ist jetzt Insiderwissen von Nöten. Allenfalls würde die Ahnenforschung etwas bringen … aber Achtung, hier liesst das FBI mit.

Migros Anteilschein spez (gleicher Tab) – den meiner Mutter erhält sie nicht. Zu speziell mit dem gestrichenen Aufdruck „Liberiert mit Fr. 5.–„.

Migros Anteilscheine von Ernst Stettler

 

„Hymne an das Postamt 3018 Bern-Bümpliz“

Beamte, das gab es schon vor tausenden von Jahren. Hoch angesehene Staatsdiener. Heute fast schon ein Schimpfwort. So ändern sich die Zeiten.

Pakete, das kenne ich vor allem aus meiner Studienzeit – genau genommen, den Ferien, die ich oft in der Schanzenpost verbracht habe. Wie der Vater, so der Sohne. Gelebt und gearbeitet haben wir mehrmals in Gebäuden von Hans und Gret Reinhard. Nur er hat es bei der PTT, so hiess DiePost damals von der auch die Swisscom hervorkam, viel weiter, höher gebracht. Die Telegraphie für das zweite „T“, die scheint mir endgültig ausgstorben zu sein. Das letzte und einzige Mal habe ich so ein Unding während der Lehrzeit erlebt … und ein ganzes Schiff voll Alkohol in den USA bestellt. Zumindest die Tastatur war einfacher und viel schneller zu bedienen, als das mit den heutigen Kommunikationsgeräten der Fall ist.

Und heute gibt es bei der SBB vermutlich ganze „Beamtenstäbe“, die den Passfotos für den Swisspass nachrennen. Wieso? Weil die nur mit einem Standard arbeiten, dem neusten. Wie kommt das mit 5G raus? Vermutlich wie bei G5, den Schwellenländern. Viele Probleme und plötzlich braucht man eine neue Bezeichnung, weil die alte veraltet ist.

Nun, ich habe in einem Paket herumgestöbert und im Nachlass einen Rahmen mit einem Gedicht gefunden, das an alte Zeiten erinnert.

Hymne an das Postamt 3018 Bern-Bümpliz

Hinter Schaltern stehen Mensch, nicht Beamte kalt und stur. Freilich leben sie den Pflichten und der klaren Vorschrift nur. Und doch – und doch, trotz aller Pflicht, die Heiterkeit aus Augen bricht.

Hinter Schaltern grüssen Menschen, stets besonnen, froh gelaunt, dass man immer – immer wieder, über dieses Wunder staunt. Fürwahr-fürwahr, wer so was sieht, nicht unberührt zur Türe flieht.

Hinter Schaltern wirken Menschen stets mit Ruhe, unverzagt, auch wenn Kundschaft vor den Schaltern mit den Nerven mal versagt. Das ist – das ist sehr menschlich, ja! Beamte stehn als Beispiel da.

Jenen Menschen hinter Schaltern, sag ich laut: auf Wiedersehen! Und ich werde fröidig wieder immer zu den Schaltern gehn.

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Frankenstrasse 1 – Franken! Oder Kelten, Normannen …?

Das Gedicht hat mein Vater in den achtziger Jahren von seinem Bekannten Beat Jäggi erhalten. Ein Schriftsteller, der mal Sekretär der FDP war und auch im Sumpfinstitut arbeitete. Ein schönes Andenken an den Chef der einmal grössten Postfiliale der Schweiz. Der geplante Umbau der Postfilialen, welcher auf Verunsicherung stösst, haben beide nicht mehr erlebt. Vielleicht philosophieren sie jetzt auf Wolke Sieben.

Das Lied von Stefanie Hertel stammt aus den Jahren, in der das Gedicht entstand. Allenfalls weiss die damalige Kreispostdirektion Bern mehr … sie besitzt eine Fotokopie … ohne Original-Signatur.

Feinstaub und das Fingerspitzenphänomen

Wissen schaft … Wissenschaft. „Lungenärzte erklären Feinstaub-Grenzwerte für „völlig unsinnig““.

Feinstaub verursacht schwarze Fingernägelränder, wobei aber nicht alle Menschen gleich schnell solche „ungewaschene Hände“ erhalten. Wieso, konnte mir noch niemand sagen. Am Waschen der Hände liegt es garantiert nicht. Vermutlich ist es nicht einmal die unterschiedliche Haut, sondern eher die elektrische Leitfähigkeit der Fingerspitzen. Das mechanische Fingerspitzengefühl. Hängt vermutlich mit dem „Touchscreen Phänomen“ zusammen, aber dazu ein ander mal. Wer vor einigen Jahrzehnten in London oder in deutschen Ruhrstädten war, kennt die schwarzen Fingernägel. Kohlenstaub aus Heizungen.

In London kennt man das heute nicht mehr – dafür vermutlich in Peking. Und die Ärtze sagen jetzt – zumindest die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie – Feinstaub ist nicht so schlimm. Hoffentlich haben sie Recht. Ganz sicher scheinen sie sich indes noch nicht zu sein, denn auf der Internetseite finde ich zu dieser sensationellen Erkenntnis noch nichts und diese ist doch immerhin schon eine Woche alt.

Und die Grünen blasen in Stuttgart ins gleiche Horn: „Palmer kritisiert Diesel-Fahrverbote: Nutzen für menschliche Gesundheit „völlig unklar“„. Diesel bläst hier 6 Prozent des Feinstoffes in die Luft. Und die andern 94, wenn man annimmt, dass die Rechnung stimmt?

Ökonomische Betrachtungen sind nicht immer einfach. Ökologische noch weniger. Könnte es sein, dass beide Seiten Recht oder Unrecht haben? Ich glaube ja. Entschuldigen sie, wenn ich mich wiederhole und gleich das Geschriebene noch einmal hineinkopiere. Aber meine Vermutung habe ich vor 13 Jahren veröffentlicht und es hat mir noch keiner widersprochen:

Hier stelle ich eine Behauptung auf, bei der mir einmal einer auf Grund einer wissenschaftlichen Studie, das Gegenteil beweisen soll:

«Stoffe, die der Mensch im Normalfall verträgt, wie das Herumkauen auf Holz oder das Essen von Erde (Kleinkinder lassen grüssen), sind als Feinstaub (durch Verbrennung oder Aufwirbelung) nicht toxisch und vermutlich weit weniger karzinogen, als Feinstaub aus Stoffen, die für den Menschen in kleinen oder grösseren Mengen ungeniessbar oder giftig sind, zum Beispiel Diesel, chemische Produkte oder auch Kochsalz.»

Vielleicht müssten beide Seiten noch einmal etwas Grips aufwerfen und sich mal Gedanken machen, ob Feinstaub Feinstaub ist! Zumindest welche Arten von Feinstaub wirklich gefährlich sind. Und warum sind eigentlich die früheren Menschen nicht alle im Feinstaub umgekommen? Die haben ja Jahrhunderte lang nur mit Holz geheizt!

Ja, so manchmal muss ich Gedanken ins Netz hauen, damit ich „in Stimmung komme“.  Ich muss, darf was Interessantes anpacken und da muss man eben so auf Touren kommen. Zum Feinstaub noch etwas. Schwarze Bürofinger bekommen sie auch wegen des Lasertoners und früher, wenn sie beim Stempelkissen abgerutscht sind. Und Feinstaub kann Rückenschmerzen verursachen.

Atmen, das ist gelinde ausgedrückt, wichtig, lebenswichtig. Ich schätze, dass ich so 2/3 Milliarden mal ein- und ausgeatmet habe. In Erinnerung bleiben eher die jenigen Male, die nicht so gut gingen oder wenn man vor Freude ganz tief eingeatmet hat. Vermutlich hat mir sogar eine Impfung vor knapp fünf Jahren geholfen. Versuchsprogramm mit Pneumovax 23, eine Boosterimpfung (Auffrischimpfung) wäre in einigen Wochen fällig. Ich bin ja nicht so sehr dafür sich für und gegen alles impfen zu lassen, aber hier bin ich über den Schatten gesprungen … weil ich mal fast über meinen Schatten gesprungen wäre.

Atmen ist wichtig und vor allem, was sie damit einatmen. Zur Zeit restauriere ich eine Hochhauswohnung. Parkett, Dispersion, Verdünner … lieber nicht. Ökologische Material sind zwar teurer und wesentlich komplizierter um die Wände damit zu streichen oder zu verputzen. Aber es macht Sinn. Und Parkett in einem Hochhaus. Le Corbusier würde sich sicher im Grab umdrehen, wenn man in seinem Haustyp Holz als Standardmaterial nimmt. Es ist nicht nur Holz gesund, auch Kalk … aber dazu braucht es wesentlich mehr Wissen. Es ist kein Bauhaus, ein Hochhaus mit bald 50 Jahren auf dem Buckel und wer feierte letzten Sonntag: 100 Jahre Bauhaus – Zeit zum UmdenkenEs ist Zeit zum Umdenken.

Zumindest beim Kalk mal eine Bemerkung. Die organischen Stoffe in einer Kalkmischung sind das Problem, sie können das Verkieseln verhindern, wenn sie als Bindemittel zugegeben werden. Oder in reinster Form ist Lüften nicht nötig. In diesem Zusammenhang war die Cultura Suisse sehr lehrreich, kleiner als die Denkmal, aber vor Ort und fast noch ein Geheimtipp, wer sich mit ökologischem Bauen beschäftigt. Nein… nicht aufhören, Therese danken, die mich durch die Ausstellung begleitet hat. Mit Alt und Jung kommt man ins Gespräch. Erfahrung von solchen, die nicht immer alles glauben und Drang zum Suchen nach solchem, was zum umdenken bewegen könnte. Vermutlich werden die Bausünden aus den letzten Jahrzehnten (und den kommenden) noch manchem den Atem anhalten … finanziell oder eben, was in der Haus-Luft ist …

… nicht jeder hat in der Öko-Branche das richtige Fingerspitzengefühl: Auflagenbetrug beim Öko-Test – mehr heute Abend bei ARD auf Plusminus … wie gut unterrichtete Quellen berichten.

Umbrüche orientieren sich nicht an Kalenderdaten

Umbrüche, Änderungen … noch und nöcher tauchen jetzt ähnliche Berichte auf.

Vermissen sie fast seit einem Monat einen Beitrag? Lesen sie doch auch mal auf libref was so alles zwischen Erde und Himmel abläuft oder auf Ruedmilan was sich im Umweltsektor tut.

2019 – Das WEF sieht schwarz. Schauen sie sich die letzte Grafik mal genau an, genau das letzte erwähnte Land. Frankreich. Nun wissen sie vielleicht, wieso Frankreich Gelb sieht.

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Vielleicht sogar ein ultra Rechter, denn das Gilet Jaune ist meist auf der linken Fahrerseite. In den Weihnachtstagen sah man weniger und sie häuften sich in der ersten Januarwoche. Meine privaten Zählungen auf der Strasse haben zwar keine grosse Statitische Signifikanz … aber meist liege ich richtig. Aufgrund der Bemerkung, dass ich für diese Menschen „Verständnis“ habe, hat einer bei mir reklamiert. Schweizer, eher konservativer Art. „Du hast keine Ahnung und nur das geringste Verständnis für diese Menschen ist fehl am Platz.“ Kollege Essig, wie ich solche Leute tituliere, hätte auch mit Macron ein Problem. Am Tag nach meinem „Verständnis“ …

Die von den «Gelbwesten»-Protesten ausgelöste Krise ist die bislang grösste Herausforderung für den jungen Staatschef, dessen Beliebtheitswerte im Keller landeten. Er äusserte Verständnis für Unzufriedenheit und Wut von Bürgern: «Ich teile diese Ungeduld.»

Erstaunlich, dass der Beitrag auf der NZZ nicht schärfer gegen Macron ist? Nein, er ist von der dpa. Die Schuld können sie sicher nicht einem einzigen Mann in die Schuhe schieben, wenn der Staatsapparat von Frankreich umgekrempelt werden soll und der Umbruch etwas harzt, Zeit in Anspruch nimmt. Wie sieht es wohl zur Zeit in den USA mit dem Shutdown aus?

Zurück zum WEF. Der Beitrag auf dem Global Risks Report 2019 dauert knapp eine Stunde. Blenden wir ziemlich genau 10 Jahre zurück. 2008 – es brodelt, die Finanzkrise ist greifbar. Die Kursstürze am Anfang wären ja eigentlich noch verkraftbar gewesen. Wenn es dann doch noch massiv nach unten geht, überlegt man sich, wie das auf lange sicht wohl herauskommt – hier der Dow Jones seit 1896.

126 Jahre Dow Jones

Gute Zeiten, schlechte Zeiten in 122 Jahren.Die Zeit um 1929 sollte eigentlich gut feststellbar sein. 2008 wird schon schwieriger und wo war 1968? Zufall, dass so viele 8 und 9 in der letzten Jahrzahl stehen? Ich weiss es nicht, aber die nächsten vierzehn Tage könnten anstrengend sein. Diese Zeit im 2008 war es auch für die Schweiz.

Und doch noch gleich zwei Sachenim fb gesehen und Langenthal fast vergessen, zu gratulieren:

wacker, wakker. Es gibt wirklich schöne Ecken, aber ab und zu auch mal andere. Was geschieht nun mit dem Mühlesilo? Von der „Beton-Geschichte“ her absolut erhaltenswert und vielen ein Dorn im Auge (Bild zwei hinter der Mühle). Immer zwei Seiten – Langenthal ist halt Durchschnitt … und sollte eigentlich nun diesen endgültig hinter sich lassen. Im fasnächtlichen Treiben wird es dann vielleicht gacker, gakker heissen.

Und noch einen: Der Überschussladen, der KostNixLaden – besser noch als „Bring und Holmarkt“. In unserer Wegwerfgesellschaft vielleicht etwas zum nachahmen. Ökologisch sehr sinnvoll und erst recht ökonomisch, denn das gesparte Geld kann für anderes ausgegeben werden.

 

50 Jahre nach 68 … und vom Mund- und Nasentrinker

1968 – damals sind russische Truppen in die Tschechoslowakei eingefallen und heute lesen wir, dass Trump amerikanische Truppen aus Syrien abzieht.

Alles Käse oder was? „I’m going home“ wird dort gesungen. Gut, nicht gut? Die Geschichte wird es zeigen. So schreibe ich doch so was wie einen zweiten Teil zum Käse.

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Der hier hat Schimmel angesetzt. Erfahrungen mit Schimmel sind vielfach unerfreulich. Hier kann ich entwarnen. Das gibt den Kaltbach von Emmi – höhlengereift.

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Stollengereift, riesenlang und sie wollen weiter ausbauen. Der Käse ist beliebt und schon verschiedene Arten wurden in meinem Kühlschrank zwischengelagert. Schlechte Produkte mag ich eigentlich nicht. Einen, ja, den mussten wir essen …

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… den Panzerkäse. Atomsicher verpackt. Das AKW resp. KKW Mühleberg hoffentlich auch – ein Jahr noch bis zum Anfang vom Ende. Das Fondue haben wir genossen, es hat geklebt, vom Emmentaler her sogar einige kleinere Fäden gezogen. Kleben, das ist so eine Sache …

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… um die Briefmarken, aus dem Fonduebogen auf einen Briefumschlag zu kleben, brauchen sie spezielles Geschick, Klebstreifen oder Leim. Das gab es vor wenigen Jahren schon einmal. Die silbrig glänzende, die wie ein Spiegel aussieht. In meiner Sammlung „Postalische Spezialitäten“ macht sich diese mit Bostich befestigt ganz gut. Und die Fonduemarke ging nach Südfrankreich mit einem Klebestreifen. Das ist Antiwerbung für die Schweiz. Käse kommt morgen auch mit. Zumindest mal das 49er-Bierfondue und wenn es klappt …

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… ein Mammut-Fondue. Wünschen wir mal dem, wo diese Foto aufgenommen wurde, toi toi toi. Viereinhalb Jahrzehnte war er bei der PTT. DiePost hat es heute nicht ganz leicht. Die Lupe bestelle ich jetzt zum dritten mal – zweimal wurde meine Adresse gelöscht. Eine Briefmarke habe ich nun halt nicht erhalten. Ausverkauft, weil sie in kleiner Auflage gedruckt wurde. Helvetia, dieses „Land“ kennen sie wohl. Kennen sie Shoiperia oder Shqipenia? Albanien – Briefmarken aus diesem Land wären früher für Ausstellungen gesperrt. Die Schweiz hat Glück, heute lässt man viel mehr Spielereien zu … sie können ruhig Schweinereien dazu denken.

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung hat ein echtes Königreich unter sich, aber es braucht nicht nur grosse Würfe, auch viel Kleinarbeit ist angesagt. Gestern konnte ich zum Beispiel aufgegebene pendente Zahlungen nicht mehr zu Gesicht bekommen. In der Hilfe stand „klicken sie auf die Lupe“ – aber wie so oft kommt einem ein Softwarefehler in die Quere. Die Lupe fehlt auch hier. Aus gut unterrichteter Quelle, soll das nicht der einzige Fehler im IT-Bereich dieses ehemaligen Staatsbetriebes sein. Die Postfinance kommt heute immer wieder mit ihren stark angestiegenen Kontokosten ins Gerede. „Man muss Gewinn machen.“ Die Frage ist nur, kurz oder langfristig. Bis die Kundengelder als Hypothek etc. ausgeleiht werden können, sind dann etwelche abgesprungen, die nie mehr zurückkommen.

So, nun genehmige ich mir ein Glas Wein. Seit zwei Tagen schon offen, aber immer noch super. Marqués de Càceres, 1985. Superkraftvoll nach 33 Jahren. Irgendwann habe ich nach einer günstigeren Wahl gesucht – Senior de los Lijanos war es dann. Nun bin ich auf einen neuen gestossen. Im Nachbardorf, gleiche Gemeinde, in Walde. Nach dem Singen trinken wir ein Bier in der Beiz. Kommt denn niemand an die Weindegustation im Nebenraum. Überredet, ich gehe. 18 Weine, das ist mir zuviel.

Drei von Arnolds Daily willigen zu einem Experiment ein. Ich pendle und schlage den Garnacha de Fuego Aragon vor. Er hat am meisten Boviseinheiten. Superwein für unter zehn Franken. Dann kommt Silvias „Trick“ dazu. Sie hat mich vor kurzem bewogen, einen Wein aufzupuschen. Energie zu geben. Ich hab ihr eine Woche zuvor geraten, mit der Rute im Denner vor dem Weingestell zu stehen. Knapp acht Franken. Genau so bei dieser Degustation. Das Resultat ist besser, als mit dem Clef du Vin. Dieser entzieht nicht nur Säure und verfeinert den Geschmack (Zunge), sondern auch den Geruch. Und mit den Händen aufgebessert, verliert er Säure (altert), aber behält den Geruch (Nase).

Dieses Experiment bringt dem Nasentrinker, der häufigste der heutigen Weingeniesser, nichts. Aber demjenigen, der den Wein nicht nur in der Nase sondern auch im Gaumen geniesst, den langanhaltenden Abgang schätzt. Heute wird der Nasentrinker beworben. Es ist viel einfacher, für den Wein zu machen. Mit vielen Tricks kommt der zu einem ausgeglichenen, schön schmeckenden Wein. Vielfach günstiger Wein, der dann mit einer stattlichen Marge verkauft wird. Es gibt etwas, das nicht für die Beurteilung eines guten Weins dient – der Preis. Es gibt billige sehr gute und teuer verkaufte, die ihre Anhänger haben, weil sie samtige Weine mögen. Einen habe ich noch aus Neugier probiert. Urchig, der Wein von Göla. Dieser Cuvé hat mit urchig, weinbautechnisch gesehen und probiert, nicht echt viel zu tun.

In der Coopzeitung schreibt Peter Keller: „Der Genussmensch liebt den Wein so sehr, dass er ihn nicht nur trinkt, sondern auch darüber schreibt.“ Die Frage ist nun, wer muss über einen Wein schreiben, weil er immer den gleichen trinkt, oder wer schreibt über verschiedene Weine, weil er Abwechslung braucht, etwas Passendes zum Essen, zur Stimmung. Besondere Freude hatte ich, als er schrieg: „Probieren sie mal eine 10- oder gar 20-jährigen Deézaley … .“ Alte Schweizer Weissweine kann man nicht trinken. So die vorgefasste Meinung. Denken sie an mich. Ich räume gratis ihren geerbten Weinkeller … na ja, über den Preis kann man diskutieren.

Dazu können sie einen Parmesan geniessen. Jemand hat mir erzählt, dass Parmesan als Zahlungsmittel dient. Das ist von einem Journalisten erfunden. Zahlungsmittel sicher nicht, einfach als Sicherheit … wie die meisten andern Warenlager auch, falls ein Unternehmen einen Kredit braucht. Sagen was ist, war einmal – in den Spiegel schauen das andere. Claase! Heute, am kürzesten Tag, stellt auch Ringier seinen gedruckten Blick am Abend ein. Ja Heute – gab es das nicht schon einmal? Die digitale Ausgabe von Blick am Abend ist nicht nur frech, sondern auch mit good News aus unserer Umwelt präsent – nicht immer nur bad News.

Umwelt! 200 Seiten gefällig, die sie über die Festtage durchackern wollen – der Umweltbericht. Und immer noch zu viel Plastik. Das meiste wird verbrennt, zuviel landet im Meer. Mit der Fischer-Tropsch-Synthese könnte man wenigestens wieder „Erdöl“ ersetzen. Sammeln sie Plastik separat? Die meisten Gemeinden haben dafür noch gar kein Verständnis.

Einige auch nicht für Elektro Autos – spezial die mithorchenden Teslas. Nicht nur die Basler Polizei hat solche, auch eine noch amtierende Bundesrätin. Und wenn wir schon bei der Umwelt sind. Haben sie gewusst, dass es zwischen 950 und 1250 in Europa sehr mild war und in Schottland Wein angebaut wurde? Und viele behaupten, dass in Georgien der erste Wein angebaut wurde? 1200 früher hatten die Chinesen schon Wein in Jiahu, im Tal des gelben Flusses. Der Artikel in Bild der Wissenschaft ist noch nicht freigeschaltet.

Gehen wir doch noch etwas dr schöne grüne Aare na

… erstaunlich, dass in Chikago das so schön grüne Uranin verboten wurde. Und da wären wir wieder bei denn USA wo ich mit dem Militär angefangen habe und mit den Generälen in der Schweiz aufhöre und mich langsam ins Land aufmache, wo einVerwandter mal General wurde. Feiern sie gut, rutschen sie gut … aber nicht aus.

 

Der Weihnachtsbaum und die Weihnachtsbank

2018 neigt sich dem Ende zu, 50 Jahre nach 1968.

Statt eine Prognose zu machen, zitiere ich:

„Auf der Erde wird man Geschöpfe sich unaufhörlich bekämpfen sehen, mit sehr schweren Verlusten und zahlreichen Toten auf beiden Seiten. Ihre Arglist kennt keine Grenzen. In den riesigen Wäldern auf der Welt fällen ihre grausamen Mitglieder eine riesige Zahl an Bäumen. Sind sie erst mit Nahrung vollgestopft, wie wollen sie ihr Bedürfnis befriedigen, jedem lebenden Wesen Tod, Trübsal, Verzweiflung, Terror und Exil zuzufügen … O Erde! Worauf wartest du, um dich zu öffnen und sie in die tiefen Spalten deiner großen Abgründe und deiner Höhlen zu reißen und dem Angesicht des Himmels ein so grausames und furchtbares Monster nicht mehr zu zeigen!“

Leonardo da Vinci, dessen 500. Todestag wir nächstes Jahr gedenken, hat dies geschrieben. Jeder soll selbst entscheiden, ob sich viel geändert hat. Persönlich gesehen, habe ich eine mühsame Baustelle in der Hammerschmitte. Aus Denkmalschutz-Kreisen eine Bemerkung dazu: „Es ist einfach unglaublich, welche Folgen das leichtfertige Handeln eines (unfähigen) Handwerkers haben kann, der in seiner Selbstsicherheit einfach drauflos wurstelt. Da überdauert ein Haus Generationen, um innert kürzester Zeit eine Bauruine zu werden!“ Nur nicht verzweifeln, das wird in Ordnung gebracht.

Ob das Haus nun 400 oder 600 Jahre alt ist, kann man mit den Funden in Archiven nicht schlüssig beweisen. Die Logik schliesst eher auf 1430 als Baujahr. Wichtige Daten scheinen auch heute noch zu verschwinden. Man denke nur an die Unterlagen zur P-26, die nach nochmaligen Recherchen alles andere als eine Geheimarmee war. Finanzblogleser wissen das seit Jahren.

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Hier noch der „grüne Geist“ vom Chalet im Lochbach, Oberburg. Interessant ist, dass der militärische Zaun des AMP noch heute mitten an die Hausmauer dieses Gebäudes, das Schweizer Geschichte „geschrieben“ hat, an die Rückseite ragt. Bei Google rechts unten zu sehen und 150 m davon Bäume in der Bildmitte Bäume, die seit anfangs Jahr nicht mehr stehen – nur Lothar war stärker.

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Der Felsenkeller am Lochbach, beim Seelein, nun baumlos. Hier sollen einmal Kartoffeln gelagert worden sein. Da weiss vielleicht ein anderer mehr.

Am 3. Januar haben wir Glück gehabt.  Einen guten Meter kracht die grosse Tanne vor uns bei Windstille auf den Boden. Drei Stunden hat sie mit den Wurzeln gegen die Kraft des Sturmtiefs Burglind, in Frankreich Eleanor genannt, getrotzt. Absolute Stille. Blick nach oben und Danke sagen! Dieses Jahr gibt es keinen Weihnachtsbaum, eher warmes Feuer von harzigem Tannenholz.

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Der blutrote Tannenbaum vor dem Technopark in Zürich erregt Geister und mich zum Nachdenken an. Jede Bank hier ist menschenleer. Dezember, 14 Grad und immer noch Blätter an den Bäumen. Für mich ein Superjahr. Alteingesessene Pflanzen haben das hitze- und nach dem Frühling regenarme Jahr meist gut überstanden. Die biologischen Immigranten der Oberflächen-Wurzler haben das  anders erlebt.

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Welche Rindenfarbe hat die Platane? Zurzeit sieht man fast nur ganz helle Bäume, oft noch belaubt. Wir haben ja auch immer noch Herbst. Ein extrem reiches Jahr für Beeren und Früchte. Die schönsten Rebberge seit Jahrzehnten. Prost. Ein Jahr wo nicht nur „Der MorgenBlätter fallen lässt und Medienkonzerne fusionieren.

Die Bänke sind leer. Überall und dort wo man sitzen möchte und auf den Zug wartet, hat es keine. Da steht ein Samichlous vor einer Bank …

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… nein, es ist ein Fuchs.

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Tobsy war hellblau. Schauen sie einmal bei der UBS am Hauptsitz vorbei. Wunderschön gemacht. Ob die Aussicht auf die Bankenwelt auch so schön ist?

2018 wird in die Geschichte eingehen. Wahrlich, Rindviecher haben Politik gemacht! Wählt in Zukunft zwischen aphrodisierender Hornkuh- oder Stummelkuh-Milch. Mindestens noch zwei Jahre Ärger im Stall. Dann immer Sommerzeit! Der Schulbeginn kann um eine Stunde aufgeschoben werden. Das löst Pendlerprobleme. Greenwich gehört dann eh auch nicht mehr zu „Europa“.

Gute Gesundheit ist eh das Wichtigste, dass gewünscht werden kann und hoffen wir, dass mit dem Organoid in Zukunft Leben gerettet werden kann. Falls sie nicht wissen, was ein Organoid ist … nicht verzweifeln, lieber von Anfang an dabei sein.

Viel Geld wünschen ist eher eine Zeiterscheinung. Der Finanzplatz Schweiz dürfte wieder einmal weltweit zukunftsweisend sein. Das Vollgeld wurde zwar abgelehnt, aber die SNB, die vor über 100 Jahren zum gleichen Zweck gegründet wurde, darf, muss weiter schöpfen. Die Grossen finanzieren sich selbst – die Verkaufspreise sind ja auch entsprechend hoch – und viel geschöpftes Geld geht in eine Branche. Die Bankbranche. Bitte sagen sie nicht Finanzbranche, denn Finanzen heisst nichts anderes als Geld und es muss nicht zwingend alles in Courtage, Retro oder Petro affine Derivative, Index- Fonds, ETF … angelegt werden – indexiertes, abgesichertes, nur durchschnittliches, aber meist gelobtes Gambling.

Neu ist eine Frau mehr im Bundesrat. Alles im ersten Wahlgang. Alles klar. Abtretenden weint man selten nach. Freunde, Feinde, wie das so in allen öffentlichen Ämtern ist. Nur an eins müsst ihr denken. JNS resp. BR JSA will die Crypto Nation Switzerland. Jeder kennt nur Bitcoins. Nicht alles ist Casino. Es gibt weit mehr Kryptowährungen … und es werden neue dazu kommen. Seriöse. So nach dem Motto: Totgeglaubte „Inseln“ leben länger und trotzdem werden sie mal in der Krypta begraben.

Geniesst das Leben, „kämpft weiter, habt’s heiter, es geht weiter“ … so was wie eine Rückbesinnung an den Ernst des Lebens und die andern, die von uns gehen mussten. Ein echt spannendes und überraschendes 2019 wünscht SMS

Stephan Marti Schweiz, Schmiedrued oder Saint Ambroix

Leipzig – Kappadokien: Denk mal für Verkalkte und Fotosüchtige

Calcium, das fünfthäufigste Element, aber dasjenige, das man in seinen Verbindungen am meisten sieht, aber praktisch nie zur Kenntnis nimmt. In Häusern, Felsen, Autobahnen, Brücken, Knochen  … ein Reisebericht.

Denk mal! Manchmal vertraut man einem Fachmann und denkt, dass der auch denken kann. Erfahrung hat er ja. 100 mal einen Boden gelegt. 100 mal war Holz und seine Konstruktionen angebelich gut. Bei meiner hat er ja auch gesagt, dass die mindestens 200 Jahre halten werde – nicht mal fünf Jahre wurden daraus. Na ja, ärgerlich und wir werden uns vor Gericht wieder sehen. Sieben vertrauenswürdigere Fachleute haben die Hände verrührt und einer schreibt über den Uneinsichtigen, vermutlich Verkalkten:

„Es ist einfach unglaublich, welche Folgen das leichtfertige Handeln eines (unfähigen) Handwerkers haben kann, der in seiner Selbstsicherheit einfach drauflos wurstelt. Da überdauert ein Haus Generationen, um innert kürzester Zeit eine Bauruine zu werden!“

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Denkmal, das war dann ein Gedanke. Phil hat mal den Satz, der seit März 2005 im Header des Finanzblog ist – das Urgestein (ohne Calzium) aller deutschsprachigen Blogs über Finanzen – geschrieben:

„Weiterdenken ist unser Beruf“ – seit Jahrzehnten eher Berufung. Vorgestern war auch der 40. GC der Oeconomia Bernensis. Toller Anlass – im Rückblick nur etwas schade, dass ich Beret getauft wurde. Namen erinnern, das ist wirklich nicht meine Stärke und deshalb trage ich Beret – mit Verbindungszirkel versteht sich. Marketing, wegen Saldo, musste ja sein. „Philosoph“ war mein Vorschlag – heute wäre es Filosof. Vielleicht müsste man diesen Ausdruck mal den Füchsen stecken – Buchhaltungskurs für Studenten der FH Wirtschaft. Silencium traurig! Oder Silentium, Silenzium oder gar Silizium traurig?

Sie kennen diesen Ausdruck nicht? Dann suchen sie doch selbst mal in Suchmaschinen. Falls jemand eine Supersuchmaschine … ohne Datenschnüffelei-Einstellungen“ kennt, soll er sich bei mir melden. Werbung, mit der lässt sich umgehen und die überspringt man auch ziemlich schnell.

Also, ab nach Leipzig. Verflixt, wie am sinnvollsten? Flixbus, das war das Ergebnis. Nach den Ankunftszeiten können sie fast die Uhr stellen und beim Buchen schauen sie sich den Fahrplan genau an. Für einen Euro Mehrpreis haben sie unter Umständen eine andere Strecke und erkunden so nebenbei fremde Landschaften. Wen interessiert das schon. Frau und mann hängt am „Hyper-Eniac“. Degenerationserscheinung im heutigen Zeitalter. System „Adler“ – herunterstechen und tippen. Einfingersystem Zeigfinger oder die vermeintliche Elite schreibt mit zwei Daumen. Steinzeit, fast mit Meissel und Hammer. Das haben schon die Hausbauer in Kappadokien gekannt. Volltastatur lasermässig auf Tischblatte eingeblendet gibt es schon lange – nur nicht in smarten Äifons. Der nur einte Verflixtbus-Cauffeur kann es bei 100 km/h gut bedienen. Er schwankt aber bedenklich und braucht zwei Fahrspuren. Die Dame hinter mir steigt zu ihm hinunter und meint: „Wer tippt ist tot!“ Auf der von mir ausgefüllten Umfrage, wie das so alle heute nachträglich wissen möchten und fast allesamt rein gar nichts daraus lernen, geschweige denn Verbesserungen unternehmen, stand: „Fristlos entlassen. Das könnte tödlich sein. Nicht nur für den Fahrer!“

Na ja, deutsche Sprache, schwierige Sprache. Keiner der Fahrer beherrschte diese nur annähernd. Tiefster Ostblock – garantiert günstiger auf die Kalkulation auswirkend. Alle Reiseführer in der Türkei sprechen extrem viel besser. Warum gingen sie von Deutschland ins Heimatland zurück?

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Unser Tischnachbar Dieter im Auerbach liess sich von Mephisto nicht ins Boxhorn jagen – echt wahr, was Diehl über die Vahr erzählt. Mein Tscharni, das Tscharnergut ist in Bethlehem ist älter. In letzten Link finden sie auch mehr über das Fellergut und das Hochhaus nach der Idee von Le Corbusier. Für Gesprächsstoff war gesorgt.

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Den zweiten Abend haben wir im Kletterturm Mokau verbracht. Nebst der Aussicht geniessen bin ich auf den Barhocker gestiegen und ein ganz spezielles Bier getrunken – Detmolder Chardonnay, Hampelstern lässt grüssen.

Extrem viel von Leipzig haben wir nicht gesehen. Die beiden bekannten Kirchen waren geschlossen oder durch eine geschlossene Veranstaltung nicht von innen anzuschauen. Dafür überall Plakate über Ding Dong und kein Wort mehr. Marketingmässig ein „no go“. Bistro, Kekse, Strassenbahn, ex-Beatles Lied und und und oder ob sie wohl …

… von der EAV, Erste Allgemeine Verunsicherung, meinen. An der gleichen Strasse haben die Buckit Drumers gewirkt. Maischefässer, Plastikkübel, die besten Strassenmusiker, die ich je gehört habe.

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Denkmal, eine der besten Ausstellungen, die ich je besucht habe. Türkische hochmoderne Lederjacke, Blackjeans, schwarzes Hemd. Ich hätte mich  ja als Architekt ausgeben können. Wie Ökonom, ungeschützte Berufsbezeichnung. Aber ich habe meine fremdgemachten Hausprobleme diskutiert. Absolut super. Die Swissbau, das ist nur „Chemikalien und Bauschutt-Verkauf“ … vielfach börsennotiert. Ich wiederhole mich: Entweder Produkt oder Aktie kaufen – nie beides, denn eines wird in Tests schlecht bewertet. Nur kleinkapitalisierte machen ab und zu mal eine Ausnahme – beides gut oder beides schlecht bewertet. Wer ein Haus hat, das in die denkmalgeschützte Phase reicht (60 Jahre und jünger), ist hier in Leipzig echt gut bedient. Kommen sie an die cultura-swiss vom 24.-26. Januar 2019 in Bern. Ich freue mich schon auf die vertiefenden Gespräche mit Prof. Dr. Gerald Ziegenbald von der IBZ_Salzchemie und vielen anderen.

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Dolologen treffen sich schon am 8.12. in Wabern und diskutieren über Dolologie.

Kalk und wie die chemischen Verbindungen mit Calzium alle heissen, treffen wir einen Tag später in der Türkei.

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Unser imposantestes Hotel in Konya, die extrem stark wachsende Stadt mit zwei Hochhäusern …

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… und dabei sind Hochhäuser von alters her mehrere in Kappadokien zu finden. Extrem viel schöner und beeindruckendes, als die Bilder im gleichnamigen Restaurant in Bern. Hier finden sie nur für uns langweilige Bilder von Schweizer Alpen.

Und Dolendeckel sind oft Mangelware …

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… dabei hatten wir nur fünf Minuten den Regenschirm gebraucht …

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… aber einmal beinahe Schneeketten und zwei Tage zuvor haben wir blühende Kirschbäume gesehen.

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Es gibt sie doch, ganz spezielle Dolendeckel – die Pflanzen hätten seit Monaten gerne einmal ausgiebigen Regen.

Sonst immer herrliches Wetter und kurz mal Schnee und Regen und dazwischen einen Katzensprung weit …

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… mit dem Flamingo baden im 21 Grad warmen Meer.

Katzen sind nicht überall erwünscht …

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… und einige hundert Meter daneben …

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… das Hotel vor allem für streunende Katzen. Vermutlich liegt ihnen das Jagdrevier beim Katzenverbot nicht so.

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Wunderschöne Fische im Piratenhafen der kleinen Altstadt. Auf Tauben machen sie überall Jagt. Auch auf Roller und Purzler – die machen …

… auch Saltos in der Luft. Ich hatte zu wenig Gedult, die Takla – Martin auf digitales Celluloid zu bannen. Die wohl bekannteste Katzenart in der Türkei ist die Angora – so hiess früher die Hauptstadt Ankara. Unser Reiseleiter kannte das Waschmittel der Schnyder Biel nicht, die 1989 von Henkel übernommen wurde, obschon sein Bruder Länderchef für diesen Konzern war.

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Diese Art Möwen jagen die Katzen auch nicht. Die meisten, die heute ihr Telefon brauchen, sehen auch solche Sachen nicht.

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Die meisten Fotosüchtigen aus dem fernen Osten sind auch mit der Selfie-Stange bewaffnet. Diese stören beim Ballonflug, deren Preise vor allem durch die Chinesen, Japaner und Koreaner hochgetrieben werden. „Liebe Leute, keine Angst vor dem Ballonfahren. 50% kommen zurück. Busfahren ist gefährlicher.“ Und gleich noch einer der zahlreichen Witze vom Reiseleiter: „Ein Arzt und ein Jurist können mit dem Ballon in der Nacht nicht landen. Ruft der Jurist, als er Menschen am Boden hört, wo sie seien. Im Ballon! Darauf der Arzt. Das muss ein Jurist sein, der geantwortet hat. Schnell, präzis, aber die Auskunft ist nicht brauchbar.“ Mit seiner Organisation konnten wir die „Bimserei“ von oben betrachten. Kalk, Vulkangestein, so weit der Blick reicht.

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Etwas mehr als 100 Ballone frühmorgens – oder waren es genau 99 Luftballons? Absolut eindrücklich. Start in dunkler Nacht und den Sonnenaufgang über den Vulkanen erleben. Eindrücklich auch die Finanzen. Pro Tag werden so rund 0,5 Millionen Euro umgesetzt. Je Korb 32 Passagiere und ein Pilot und zwei, drei von der Bodenmannschaft. Superfeine Landung direkt auf den Transportanhänger.

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Der Landeplatz. Im Vordergrund sind keine Bimssteine zu sehen – das ist Plastikabfall – soweit das Auge reicht. In schā‘ Allāh, Amen! Die Spanier sagen mañana, Morgen vielleicht, wenn Gott es will. Hier der aktuelle Report von „Break Free From Plastic„. Zur Ehrrettung, in dieser Ecke waren die „führenden Plastiksünder“ Coca Cola, Pepsico und Nestlé nicht so oft vertreten.

Jeder einzelne Feenkamin im Love Valley ist nur zum Anschauen geeignet.

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Zu gross, zu hart, allenfalls vom alkalischen Kalk her für die Bakterienbekämpfung zu verwenden…

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… oder als Polizeiposten. Ausser einigen Strassenkontrollen sieht man hier in der Türkei selten Polizisten … und Bilder von Erdogan haben wir kein einziges gefunden. Rechtsextreme haben wir eine gesehen …

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.. und hier in Antalya ist der dunkle Schnauz ja links …

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… und in Göreme rechts.

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Einige christliche Kirchen haben wir besucht. Eindrücklicher für mich war nur die Église Monolithe Saint Jean Baptiste. Bei den bekannten herrscht Fotoverbot. Ganz immer hält man sich nicht daran. Zum Teil mit wundervollen Fresken.

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Wunderschöne Ausstattung auch in Moscheen. Eines fällt mir auf. In allen besuchten Moscheen hat es extrem niedrige Bovis-Werte. 2000 sind keine Seltenheit. Damit entziehen sie den Besuchern Energie. Oder anders ausgedrückt, man kann die Gläubigen damit einfacher gefügig machen. In den christlichen Gotteshäusern sind die Werte immer um ein Mehrfaches höher. Ein hochinteressantes Phänomen, das vor allem den Extremismus besser erklären könnte.

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Denken sie aber nicht, dass hier die Menschen extrem alt werden. Hier ruht jemand, der nach Umrechnung des Islamischen Kalenders in sehr hohem Alter starb.

Sieben Nächte in reich mit Sternen dotierten Hotels, umfangreiches Morgen- und Abendbuffet, grosszügige Lunches, viele Ausflüge und der Flug für CHF 399.-. Wer mehr über diese Art der Grenzkosten lesen will, im Reisebericht vor einem Jahr über Nordzypern ist die Erklärung zu finden. Aufgebessert kann der Umsatz mit den Getränken werden – ähnliche Preise wie bei uns. Und schätzungsweise 20 bis 30 Prozent Retro dürften bei den besuchten Teppich-, Leder- und Schmuckgeschäften und der Töpferei für den Tourveranstalter fällig werden. Wunderschöne Teppiche …

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… sensationelle Lederkleider, wie man sie bei uns nur selten in der Haute Couture sieht. Im Schmucksektor scheinen die Türken noch einige Jahrzehnte hinter meinem Geschmack zurück zu liegen. Konservativ ist schon zu viel gesagt und die ausgestellten Uhren haben fast schon musealen Charakter. Das einzig wirklich schöne Design war von Movado zu finden – auf dem Plakat an den Aussenwänden der riesengrossen Verkaufsliegenschaft. Zugegeben, die türkische Schuh- und Lederindustrie hat nicht gerade den besten Ruf auf der Welt. Auf der andern Seite hilft man mit dem Kauf, dass mehr Leute angestellt werden können, mehr Umsatz generiert wird und hoffentlich auch an die Arbeitnehmer weitergegeben wird. Letzteres dürfte in diesem Land noch eine Zeitlang hapern. Türken, die zurückkehren und Deutsch, Englisch, Französisch und immer mehr Russisch, Japanisch oder Chinesisch sprechen, haben in der Reisebranche aber gute Aussichten.

Einkaufen können sie auch bei Migros Türk. Nicht nur MM und MMM – neuerdings sogar 5M – mindestens einen Migros MMMMM gibt es hier. An der Schlange in einem kleinen Migros-Laden in Antalya war ich schuld. Artikel der Migros Schweiz habe ich keine gefunden, nicht mal Frey-Schockolade – nur Markenartikel. Zwei Biere kaufte ich – Efes, schmeckt besser, als manches bekannte in der Schweiz. Meine Migros-Karte, mit Cumulus Kleber, ergab die Diskussion. Der Junior an der Kasse wollte vieles wissen … zum Glück musste ich ihm nicht ganz alles erklären, was ich in zwei Semesterarbeiten über die Migros geschrieben habe.

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Ozan, unserm Reiseleiter sei Dank. Superorganisation. „Liebe Leute, ich habe Katzen gerne.“ Sicher nicht auf dem Teller. Aber den hat er uns einmal lunchhalber echt gut gemacht. Essen war immer gut, Getränke meist auch.

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Die Qualität der kappadokischen Weine lässt sich erahnen. Es gibt auch Ausnahmen. Der K Kocabag Emir 2015 von Dr. çinar (türkische Tastatur fehlt, wäre gross geschrieben, dafür „i“ ohne i-Punkt) war wirklich gut – in Brüssel sogar prämiert. Er vermutete, dass meine Begleitung dieses Jahr auch wieder einen Teppich kauft. Sein Partner, Prof.Dr. Teppich – das gibt es wirklich nur in der Türkei – Ökonom aus Mannheim ist weltoffen und beweist, dass er mit Visionen Arbeitsplätze in der Teppichindustrie schaffen kann.

Ob sich Ozan Gedanken machte, ob er noch den Buschauffeur spielen soll. Der türkische Fahrstil hat mich total erstaunt. Viel anständiger als erwartet. Aber bitte, falls sie einen seltenen Fussgängerstreifen benutz wollen, lassen sie den Fahrzeugen Vortritt. Es ist keine Seltenheit, wenn Anfangs Ortschaft noch mit 90 gefahren wird. Abgebremst wird erst, wenn man die Polizei vermutet oder Ortsunkundige, wenn sie ein Polizeifahrzeug erspähen.

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Bitte keine Sorgen machen, dass das Benzin ausgehen könnte. So alle 5 Kilometer hat es eine Tankstelle – keine Ausnahme, wenn es zwischen zwei Ortschaften zehn sind …

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… und meistens wird extrem exakt gefahren.

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Unsere Reiseteilnehmer planen keinen Banküberfall. Die wollen bei Sonnenschein nur Geld abheben. Das Kopftuch hat schon seine Vorteile – hier ohne Einschränkungen erlaubt.

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Riesengrosses Plakat in Antalya – das Abendmahl mit Einstein – Albert lässt grüssen. Die geniessen hier garantiert nicht nur Calzium mit Vitamin D3.

Yarn über seekranke, torkelnde Männerchöre

Leicht im Takt am Unterhaltungsabend zu den Liedern schwankend und schon werden über 40 Seeleute seekrank.

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Ruhe vor dem Sturm und auf den warten viele seit Monaten. Wissen sie noch, wozu ein Regenschirm und Schneeketten gebraucht werden? Nicht das erste Mal, dass der Männerchor Schmiedrued nebst dem Konzert und Theater auch den Wetterumbruch organisiert. Yarn? Seemannsgarn – keine Spur.

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Samstag, 27. Oktober 2012 kurz vor Mitternacht. So früh sind wir noch nie nach einem Unterhaltungsabend nach Hause gekommen. Welches Thema hatten wir damals? Seemannslieder! Gibt es noch Fragen? Sechs Jahre später – der langersehnte Regen und Schnee! Zugegeben, ich könnte problemlos noch einmal sechs warme, wasserarme Monate geniessen.

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Links, nicht politisch gesehen, unser Oberbootmannsmaat (nicht Matt) und Klabautermann. Sein „Pumuckl“ darf nun zuhause Matrosin spielen. Für die nächste Schlacht auf Hoher See gäbe es diese Seefrauentracht für Frau Konteradmiral, die korrekt den Rücken dem „Feind“ zeigt, adret auch in passenden Grössen – nur vermutlich nicht kostenlos. Die richtige Anrede für sie wäre in Zukunft Frau Admiral – wir vom Männerchor Schmiedrued sagen einfach „Anastasija“ (auf „i“ betont).

Vom Dienstgrad her gesehen, kam ich mir wie der Старший сержант (Fäudwilli) vor – FotografInnen organisieren, selbst Bilder schiessen und dazwischen wieder mal singen, Tombolalose verkaufen oder Gläser und vor allem Löffeli für die Schümli-Pflümli organisieren.

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Das erste vom Shanty-Sänger Hugo nach einem minütigen Fotocrashkurs geschossene Bild – Shanty-Interpreten sind Charakterköpfe. Richtige Seebären?

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Ein echter Engel  hat dieses Foto und viele andere geschossen. „Sag Dankeschön mit roten Rosen“ war halt letztes Jahr. Seerosen konnten wir leider keine auftreiben. Wenn sie dies liest, wird sie laut lachen – ihr „Markenzeichen“. Angela di Ruggiero, nicht zu verwechseln mit der nicht ganz so zierlichen, aber legendären Eishockey-Spielerin Angela Ruggiero.

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Sie meinte zu Martin. „Ich habe ein Foto geschossen, wo du die Augen auf der Bühne geschlossen hattest.“ Er schläft garantiert nicht. Er hatte einen Tag vor der ersten Aufführung eine Augenoperation. Gleissendes Licht ist für ihn garantiert anstrengender als singen. Gute Besserung

Wir sind im 3. Jahrtausend und so ist das älteste Lied garantiert nach 1492 entstanden – „D’Chinder vom Kolumbus“ von Peter Reber und für den Männerchor arrangiert von Anastasija Kadiša. Schnellstes Berndeutsch und dann „De trybs se quer überen Ozean„. Nicht nur für Aargauer Sänger ein extremer Zungenbrecher, für Stadtberner nicht nachvollziehbar. Tryb’se oder tryb äs se und übere! Im Übungssaal unter dem Dach im Schulhaus findet unsere Dirigentin den Text dieses Liedes in den roten Ordnern. Trybt se!

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Aber wir wollen doch Frieden. Und welcher Nachwuchs ist ob seines Geburtsdatums dazu verpflichtet? Die erste Seeluft haben wir auf der Männerchorreise geschnuppert. Aber schon am morgen früh vor dem Bus kommt die Frage. Wer ist der Vater von Matt-eo Ulf (Wolf) aus der Matt, wo seit heute der Holzstorch aufgestellt ist? Der Organisator der Reise ist „nur“ stolzer Grossvater, spendiert die Merinque im Chemeribodenbad. Danke Päulu.

Nach der Überquerung des Brünigpasses sagt Max im Car: Jetzt tauche das erste Mal ins Meer! In Brienz empfängt uns Goethe – fein säuberlich in Brienzerholz geschnitzt. Seine Farbenlehre trifft voll zu. Zuunterst ist Grau. Die Farbe, die wir am ersten Tag gepachtet haben.

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Er liest seinen „Gesang der Geister über dem Wasser“ vor.

Vom schwankenden Schiff leicht zu erkennen. Das Grau, der Nebel stammt aus der Lokomotive der Brienzer Rothorn-Bahn. Nebel, Rauch bis auf den Berg, der kinderleicht mit drei Strichen zu zeichnen ist. Hat der Niesen einen Kittel, wird das Wetter mittel. In diesem Beitrag sind die Bilder und der Text zur Reise.

Wir Capri Fischer wollten die Netze im Tropenhaus Frutigen auslegen. Zwecklos, die kann man von Hand greifen und das Restaurant war eh geschlossen. Zum Glück haben sie eine Kläranlage, denn die Aquakultur ist nicht unproblematisch. Das wissen auch unsere Nachbarn. Die EU büsste 74 italienische Gemeinden, weil sie Fäkalien direkt ins Gewässer leiten. Darunter Palermo und Triest. Capri, 10 km2 gross, hat mindestens eine Kläranlage. Wir singen den offiziellen Text. „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt und zum Himmel das ungeklärte Abwasser stinkt“ wird weggelassen. Weggelassen haben wir auch „Santa Lucia“ – speziell die Version vom King of Rock and Roll. Hier fand 1960 die Segel-Olympiade statt. Zumindest haben wir damit nicht zwei Ortsteile der Metropolitan-Stadt Neapel im Programm.

Seekrank von Schifferlied, Schneemann oder doch eher Seemann, sicher aber nicht Zeman, weiter Junge komm nie wieder (sorry, bald wieder) und Heimatlos … immer etwas für Seekranke. Die Shanty-Crew Tribschenhorn die zwei Einlagen bietet und wir den Refrain bei „What shall we do with the drunken sailor“ singen, sind seefester, vielleicht auch trinkfester. Der Dirigent und Arrangeur (Arr.) für das Schlusslied mit über 40 Seeleuten ist Peter Lindenmann, unser früherer Chorleiter. Entschuldigen sie, wenn die Links nicht mit unseren Gesängen unterlegt sind – freiwillige Filmer vor. Immerhin schon rund 13’000 haben uns auf Youtube angeklickt.

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Der Shantychor Tribschenhorn ist im „DichKanal“ auch vertreten. Hier ihre weiteren gesungenen Lieder:
  • „Uns fehlt der Wind“, Karl Peter Mösser, Arr: Hans Buchmeier
  • „Rum aus Jamaica“, Richerd Gerner, Arr: Hans Buchmeier
  • „Sailing“, Traditional, Arr: Hans Buchmeier – das andere „Sailing
  • „Amsterdam“, Traditional, Arr: Peter Lindenmann

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Das Schifferklavier haben sie gleich selbst mitgenommen …

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… und so wie die schwanken mindestens eins der zweihundert Fass Rhum von der Santa Fee.

Seemannslieder haben auf Schmiedrued eine anziehende Wirkung. Blenden wir sechs Jahre zurück …

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… warum wohl?

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Zwei Ruder auf der Vereinsfahne! Und ein Hammer. Für unsere Galeere suchen wir immer wieder Sänger und Sängerinnen – unser neuer Auftritt heisst auch „www.chor-rued.ch„. Statt Ruder ziehen wir heute Segel oder Aussenborder vor. Mit oder ohne Noten singen? Wer genau zuhörte, es spielt keine Rolle. Die Luzerner ohne Noten werden den Fehler am Samstag als Gag wiederholen und zwei Schmiedrueder werden vermutlich heute unterstützt. Die Kinder des Kolumbus wurden bei der Zugabe zweimal wiederholt, wie im Original – Verständigungsfehler, aber das macht jede Vorstellung interessant. Sind wir nächstes Jahr mehr als 17 Seeleute? Genau siebzehn haben damals die erste Weltumsegelung mit Ferdinand erlebt. Magellan und Ozean sollen die einzigen Worte gewesen sein, die unsere Gasthörerin bei der Hauptprobe verstand – es könnten also alle mitsingen, ohne Vorkenntnisse – Lust ist gefragt.

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Beim gemeinsam gesungenen drunken Sailor, haben ja bei der Zugabe auch restlos alle Gäste den Refrain mitgesungen. Am Donnerstagabend ab 19:45 Uhr sind wir neu im Schulhaus Walde am üben – zweite Türe links, Vereinszimmer. Also, herzlich willkommen.

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Nebeneinander singen und zusammen Tombolalose verkaufen – Christian Hunziker und der Schreibende – SMS (Stephan Marti Schmiedrued).

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Geisterstunde: „D Geischter vom Lindenhof“, damit ist nicht das Spital in Bern (Punkt 27) gemeint. Ein geistreiches Lustspiel von Lukas Bühler unter der Regie von Lotti Giger – der zweite Teil, das Theater.

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Das Bild rechts fällt eben herunter, weil jemand flucht und das dem Geist nicht gefällt. Dafür hat er nichts dagegen, wenn mann sich die Fingernägel putzt und sich dabei die Zahnbürste von Frau nimmt. Das wäre was für den erwähnten Rechts- oder Linksanwalt.

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Für Tanz und Unterhaltung sorgten am Freitag die Schwyzerörgeli-Formation Chrütz & Quer

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… und am Samstag Hansruedi Fluder, der Alleinunterhalter aus Finsterwald.

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Hansruedi hat es geschafft, vor der Geisterstunde Tanzpaare auf die Bühne zu holen. Übrigens, er hat Erfahrung mit Getränken, die ohne steife Brise zum Schwanken führen können – die Entlebucher Kaffeeschnapswanderung. Vor dem Saal hätten bei uns noch einige Stühle organisiert werden können. Auf die Entlebucher zählen wir nächstes Jahr.

In der Kaffeestube können sie auch dem drunken Sailor nacheifern – aber geniessen sie lieber und etwas aus der Küche zum unterlegen. Shanty-Kleider, höre ich dort, sind am besten aus Storenstoff. Heuer empfehlen wir wasserdichten Stoff. Die See ist rau und die Geister gut gestimmt. Es kommt das erste Mal seit Monaten richtiger Regen.

Wohin führt uns die Reise nächstes Jahr? Keine Ahnung, heuer waren wir bei den Chleechüe im Berner Oberland. Nächstes Jahr vermutlich etwas mehr Müeh mit de Hornchüe und garantiert noch einmal die Sommerzeit-Umstellung am letzten Wochenende im Oktober. Die Fahrpläne gehen demnächst in Druck. Sofortiges Umstellen gäbe 2019 ein europaweites Chaos. Übrigens, drei-, viermal schnell in die Hocke und sie überwinden die Seekrankheit. Auge und Ohr laufen wieder parallel. Wenn schon, dann immer Sommerzeit um am Abend länger das Tageslicht geniessen zu können. TV-Süchtige sind für die Winterzeit.

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Unser Klabautermann bringt am Sonntag zum Aufräumen die Tafel bei der Gemeindeeinfahrt zurück. Im Rehag hat es schon Schnee und dieser Fällt auch im tiefergelegenen Walde. Dieses Jahr war im Landanzeiger im „Ruedertal- Special“ (Seite 11) zu lesen, dass die Gemeinde Schmiedrued den tiefsten Punkt bei 550 m ü.M. hat, den höchsten bei 750 m ü.M. Die Matt liegt tiefer. Heute schneefrei. Wenn wir nicht einmal in der heutige Zeit die richtigen Zahlen haben, wie wollen wir dann wissen, was im wichtigsten Ortsteil 1430 geschah. Unsere Talgeschichte muss umgeschrieben werden.

Mehr Links und Fotos auf www.hammerschmitte.ch.

90. Geburtstag von Prof. Dr. Max Boemle – herzliche Gratulation

Lieber Saldo

90 ist in Altersjahren angeschaut, eine ganz beachtliche Grösse. Kennzahlenmässig liegt sie deutlich über eins. Im Grunde genommen habe ich von Dir gar nichts anderes erwartet. Von all den „Lehrern“ die ich erlebt habe, hast Du mir am meisten mit auf den Lebensweg gegeben. Sogar in Rechtschreibung habe ich profitiert. „Autoritär“ schreibt man ohne „th“ – bei beiden „T’s“. Peter und Silvio Borner, die meine Diplomarbeit als Ideengrundlage zur Fabrikreorganisation verwendeten, mussten lachen. Jede Menge Erlebnisse in 3 Jahren anstrengender Ausbildung – eine super „Lehre“, keine Leere. Manchmal ein Kampf – wie die Briefmarke mit den Schwingern – aber immer friedlich. Die Karte ist von Gerti Meister – heute wohnt sie in Brunnen. Ich habe mit ihr vor Jahrzehnten mal die erste Kunst- oder Hobbymaler-Ausstellung gemacht. Sie war es, die den damals einzig guten Geschäftsbericht – Mövenpick – machte. 90 – ich gratuliere. Mach es wie die Anhänger, demnächst bis 100. Alles Gute und beste Gesundheit

Beret

 

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Karte von Dr. Maria Gertrud Meister und FuW im 91-igsten Jahrgang.

Max Boemle ist nicht nur Elite, er ist historisch. Ob ihm der andere Jubilar auch gratulieren wird? Die FuW – die Finanz und Wirtschaft. Mit dieser „Fleisch und Wurst„, wie wir sie immer schmunzelnd nannten, hat dieser Links nichts zu tun … nur zum Schmunzeln.

Hier der Link zu seinem 80-igsten.

Warum „Lieber Saldo“ – so habe ich ihn damals begrüsst. Er sagte zuerst „Herr Marti“, dann das ist Beret, wie er mir beibringt, dass ich jetzt mit 100 ehemaligen Studenten per Du bin.

Und hier noch zwei Bilder, die mir Daniel Eicher (sel.) zur Verfügung gestellt hat.