„PRESSE … (hochaktuell – nicht getürkt)

… (und dann in ganz kleiner Schrift) deine Nase nicht zu stark an meine Scheibe“, stand früher mal auf einem Schild unter der Windschutzscheibe. Zurzeit sieht man nicht einmal klar durch die Scheibe. Dreckig oder verstaubt?

Lesen sie in der Basler Zeitung, was Pietro Supina, Verleger und VRP der Tamedia über die Medienbranche sagt. Und der letzte Abschnitt scheint nutzlos zu sein. Ringier ist aus dem Verlegerrat ausgetreten und will gemäss SRF1 nicht zurück.

Das Problem hat seinen Ursprung bei der SRG – no Bill AG würde sicher mehr Freiheit und Unabhängigkeit bringen. Sollten sie diesen Ausführungen nicht folgen können, dann haben sie die obigen Links nicht gelesen, interessieren sich nicht für das Medienangebot oder geniessen nur Vorverdautes. Das hier ist eher Unverdautes und könnte die Medienlandschaft Schweiz ziemlich stark ändern. Es scheint im Hintergrund zu brodeln, einige wollen sich nicht mehr alles gefallen lassen.

Eines werden wir in der Schweiz garantiert nicht haben – Zustände wie in der Türkei. Lesen sie bei der Hexenjagd zuerst den Schluss – wie bei einem Krimi. Nur leider wissen wir nicht, wie dies ausgehen wird. Nachdem sie den Artikel ganz zu Gemüte geführt haben, wäre es noch sinnvoll, über die zwei bisherigen Kommentare nachzudenken.

Die letzte Hexe in Europa wurde 1782 hingerichtet – wo, in der Schweiz – Anna Göldi. Zur Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges … und aus strategischen Gründen schweigt die USA und die NATO. Man kann dem auch Abhängigkeit sagen. In diesem Jahr wurde auch die Entführung aus dem Serail uraufgeführt. Wolfgang Amadeus Mozart hat diese Operette geklaut und umgeschrieben und im gleichen Jahr seine Frau Konstanze gegen den Willen des Vaters geheiratet. Wissen sie was ein Serail ist – der türkische Palast des Sultans, der dort Paschas empfangen  und über sie entscheiden konnte. Irgendwie herrscht in einigen Ländern noch heute ein spät-mittelalterliches Klima – na ja, in knapp vierzehn Tagen schreiben sie das Jahr 1438. So gesehen ist dieser Beitrag in einem acht jährigen, modernen Haus geschrieben worden.

Geografie- und Sprachkurs

Es ist nicht ganz einfach, wenn ein Aargauer Männerchor, obwohl aus dem Aargauer Emmental, ins echte, ins Berner Emmental, Oberland und Schwarzenburger-Land fahren.

Für die einen war es Erkundung des „Auslandes“, änet dem Deutschschweizer Röstigraben im Wiggertal, dort wo sich die Grenze befindet, von denen die nach Westen und denen die nach Osten, zumindest Zürich, orientiert sind. Für die andern, eine schöne Reise durchs Heimatland.

Erstes Raunen im Car. Wieso fährt der Chauffeur nach Zell, noch im Luzernischen, nicht geradeaus nach Huttwil sondern nach Ufhusen. Ganz einfach, er will uns eine aussichtsreiche Strecke zeigen, die dann in die Nähe der Flyer-Bikes führt, gute 100 Meter entfernt, wo ich einst wohnte. Nicht ganz Heimat, aber doch drei Jahre hier gearbeitet und  einige empfehlen den Weihnachtsmarkt. Ich genoss eher den Käsemarkt.

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Keiner nimmt gross zur Kenntnis, dass wir neben der Leuenberger AG vorbeifahren. Migros Teigwaren Fabrikant und der Jowa unterstellt. Dann die nächste freiwillige Umleitung – Dürrenroth. Extrem viel gibt es hier nicht zu berichten. Zwei schöne Restaurants, das eine mit einem alten Leuchter der Kirchgemeinde Langenthal im Saal, damit sie im Bären löien können. Und dann hat da mal einer ein Haus nicht gekauft und ist dann schliesslich in der Hammerschmitte gelandet und dieser kennt auch die einzige bekannte Persönlichkeit dieses Dorfes. Mit Erich kann man genauso gut über Lastwagen diskutieren, wie mit unserem Frey-em Chauffeur.

In der Schaukäserei Affoltern – weder am Albis noch Grossaffoltern bei Lyss – im Elend, sorry Emmental zeigt uns eindrücklich, wie mechanisch die Milch- und anschliessend die Käseproduktion abl

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äuft. Früher waren es Männer, die den Tutu herumdrehten, heute sind nur Frauen hier. Müsste mal fragen, wie das Ding auf Hochdeutsch heisst. Bei Tutel bevormundet mich sogar der Duden.

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Nidle scheinen sie auch zu machen. 9 Uhr 30 – Josef ist schon am Verhungern. Übrigens, Rahm hat es nur in der Milch, damit die Kühe beim Melken nicht quietschen.

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Nicht geschützt, Emmentaler darf die ganze Welt herstellen. Aber viel aufregender war, dass bei einem früheren Besuch, Henri hier Brunnenwasser trinken konnte und dann von Freudiger direkt Emmentaler-Meringuen erhielt. Und im Französischen heissen diese Dinger einfach Baiser, der Kuss. Und dabei haben viele doch schon Probleme mit dem Berndeutschen. Am Abend wurde es noch schlimmer, da waren wir im Oberland, wo einige gerne das Idiotikon in Griffnähe gehabt hätten.

Dann Hasli, nicht im Haslital, anschliessend Schafhausen – mal ohne „aff“, nur „af“ – im Bigetu gelegen, wo der Biglenbach durchfliesst und in die Emme mündet. Das alles in der gleichen Gemeinde. Pro Kilometer hat dieser Fluss rund zwei Zuflüsse. Alle fünfhundert Meter ein neues Tal. Dazu ist die Ruederche im Vergleich fast langweilig. Wobei zu berücksichtigen ist, dass der Zufluss aus dem Hammertal nicht mitgerechnet wurde.

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Nach der Henri-Kussfabrik gelangen wir nach Konolfingen. Hier werden wohl einige Liter Milch mehr verarbeitet, als in der Schaukäserei. Der Ironie nach zu schliessen, trinken einige hier nicht Kuh- sondern Brumm-Bärenmilch. Dann quer durchs Emmental. Vor Bowil wird abgezweigt und Hans und die Paletten kann ich nicht besuchen. Etwas grösser, als dort wo wir heute im Ruedertal abgefahren sind. Dann verfahren wir uns. Statt Wildenei Bad wo auch ich heute ein GPS brauche um durch diese Abgeschiedenheit zu kommen und dann Linden, nehmen wir den Weg über das Chuderhüsi zum Würzbrunne Chiuchli und fahren bei Hinter Naters vorbei. Wir sind zwar nicht im Wallis, aber Panorama’s gäbe es die eindrücklicheren … wenn die Alpen heute nicht „hereingenommen“ wären.

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Das ist weder eine Süssschaumklemme, so der offizielle Ausdruck für einen Baiser, noch ein in Interlaken verirrter Golfball. Wobei verirrt der Sachlage um diesen mystery Park doch recht nahe kommt und die Autobahnkurve genau wie im Bild des Beitrages genommen haben. Das Bild wurde vom Ballenhöchst (2095m) aufgenommen. Wir kurven weiter nach Ballenberg West. Das ist ein echt faszinierendes Freilichtmuseum …

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… total modern und hat mehr als 100 Häuser in seiner Sammlung und nur eines ist älter als die Hammerschmitte. Ja, das Moderne spricht alle an. Ob die wohl mein Haus von 1430 auch haben möchten. Für ein gutes Angebot ziehe ich ins Bernerland um, wobei sie auch die Umzugskosten übernehmen müssten und die dürften nicht ganz klein sein. Spass beiseite. Ich denke, es gibt niemanden, dem diese grosszügige Museumslandschaft mit all den Trouvaillen nicht gefällt. Das grösste der acht Freilichtmuseen der Schweiz. Und wer zu wenig hat, der schaut sich mal nördlich und östlich um. Deutschland hat nur zwanzigmal mehr dieser Museen, als die Eidgenossen.

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Mittagessen und zweiter Umtrunk bei der Pinte zum Bär, Wein und Branntwein im Berner Mittelland, ursprünglich aus Rapperswil. Eben nicht dasjenige mit den Elefanten und auch nicht Rupperswil, das Zuckerdorf im Aargau, sondern dasjenige in der Nähe der Zuckerstadt Aarberg, das dem Rapperswiler Plateau den Namen gab, wo ich am andern Ende einige Jahre gelebt habe und nach Reiseende die vielen Tonziegel bei der Durchfahrt bestaunte. Hier auf dem Ballenberg, der in etwa gleich hoch gelegen ist wie Walde – (Schmiedrued ist tiefer als der Brienzerseespiegel) – sieht man Pizzaöfen aus Lehm. Noch ein anderer unserer Sänger kennt den Baumeister und dann treffe ich einen anderen Lehmbauer. Die pflanzen nicht Lehmstauden an, die arbeiten mit diesem erdenen Pfludi. Den kannte ich noch nicht und der andere hat eben diesen, seinen Kollegen nicht gefunden. Es braucht mehr als einen Tag, um alles zu sehen.

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Absolut logisch, der Töpfer war neben der Schmitte von Bümpliz im Berner Oberland. Zumindest so die Einordnung des Ballenbergmanagements. 1000 Jahre Bümpliz und eine Fliegenfalle und die Oberländer schnallen nicht, wo die PLZ 3018 zu finden ist. Ja, von der Strasse her betrachtet, steht sie meiner Meinung nach den falschen Weg rum. Strasse hin oder her, Bümplizer Giele würden das Haus so nicht erkennen. Schande über Ballenberg, silentium ganz traurig. Das sind wohl die kleinsten Probleme, die ich in einer halben Stunde über dieses Freilichtmuseum zu hören bekomme …

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… brennen kann man hier nicht. Physikalisch bautechnische Unkenntnis, wie sie auch bei der Hammerschmitte von sogenannten Fachleuten immer wieder vorgeschlagen wird. Ballenberg ist schön gemacht, aber alles andere als identisch restauriert. Rat suchen muss man eher nordwärts, wo man solche Schandtaten vermeiden will. Schön ist alles andere als korrekt oder bauchemisch geschickt – böse Falle. Zum Glück kenne ich seinen Kollegen, den Langhausschreiner, der mir beim Umbau als Baubiologe hilft. Keine Ahnung, wieso der Töpfer plötzlich auf Wein wechselt und sagt, dass er eigentlich Schweizer Wein nicht mag. Und ich gehe am Sonntag an den Bielersee. Dort kennt er einen, der ihm gesagt hat, dass die Ambience extrem wichtig sei. Festi, guet, es ist derjenige, den ich kennen lernen soll.

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Handwerk wird auch gezeigt. Hier die Haarkunst – die fasziniert mich, weil ich in dieser Beziehung eher weniger begnadigt bin – Flöigezibi. Vermutlich würde sich mein Grossvater (mütterlicherseits) im Grab über diese Farbenvielfalt drehen. Ihm ist ein Zimmer gewidmet – Dällebach Kari. Diese Damen haben Frisuren, die die ausgestellten fast schlagen. Viel feiner sind nur Fledermäuse, die hier tags rumfliegen, aber das ist starker Tubak

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… alter Tabak gibt eher Probleme. Was ist das für eine Schlauchcigarre, eine originell gedrehte Cigarre? Tabak wird auch hier im Sektor Tessin angepflanzt, aber die Lösung kenne ich nicht, obschon mit Cigarren nicht ganz unerfahren.

Und was sieht man beim Tabakfeld Richtung Susten – den Flughafen Meiringen, der eben Schlagzeile machte – Geschwindigkeit vor Sicherheit. Zeit, dass wir ins Waldhotel nach Interlaken fahren. 100 Meter neben dem überschäumenden Rugenbräu, wo vermutlich das Duschwasser herkommt und zuerst diese Strecke überwinden muss. Alles andere ist super …

… allem voran die familiäre Hotelcrew – Stefan der Chef, Stefanie die Servierdüse und Rocco der Weinverkäufer. Gesungen haben wir drei nicht italienische Lieder. Ja die Zeiten ändern sich. Als Jugendlicher war das mein Weg, vorbei an der Brauerei und dem vornehmen Hotel, von den anstrengenden Tagen des Bergsteigens ins erholsame Interlaken, wo wir heuer nicht mal das Hotel verlassen haben. Dabei wäre meine Nichte etwas neben dem Viktoria-Jungfrau im Stande, uns Bier oder Wein zu besorgen … sorry, ein andermal, der Männerchor war wieder erwarten nicht nachtunternehmungslustig. Ob’s wohl an den Strapazen liegt … eh, das waren erst maximal 16 Stunden – ,,buona sera“ … Napoli … da hat meine Mutter ganz ganz viele Kinder auf die Welt gebracht – zumindest geholfen.

Frühstücksbuffet – schön, ärgern sich die Leute nur über die kalten Eier und ich geniesse jede Menge an Nierbaum-Nüssen, getrockneten Aprikosen und wunderbarem frischen Brot. Japan, China, USA etc. geniessen Toast der eher an Kunststoff erinnert … aber scheint auch im Ruedertal Anhänger zu geben. Und dabei will ich ja in die Baumhasel-Zucht einsteigen. Nüsse warten zu Hause – gefunden in Zürich, Nähe Neumünster, geradeaus gen See. ca. 15 Meter hoch. Alperose müsse das gsi si … aber wir sind doch erst in Merligen. Ich sollte es wissen, der Männerchor sing nur ungern auf Reisen und bis Oberhofen läuft eh nichts. Wünschen wir doch Polo Ober-Hofer alles Gute. Die Zeit steht still,  schrieb ich damals – Wein, Weib und Gesang … wo näbe mir gläge si.

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Ja, Thun ist schön, nichts tun schöner …

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… ja es gibt ja noch riesengrosse Fahrzeuge wie zu Hause zu bestaunen. Zwei hamburgern durch das Tor des Berner Oberland, diskutieren wunderbar und schauen …

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… schauen der Blümlere zu, die in „See“ sticht. Wir stechen zur Reise in den Naturpark Gantrisch auf. Kreuzen Allmendingen wo es angeblich Orchideen zu sehen gibt. Vermutlich wäre das im anderen Allemdingen, das wir am Nachmittag um rund einen Kilometer „verfehlen“. Aber ganz in der Nähe, bei der Uttigenbrücke, wachsen zehn verschiedene wilde Orichideen.

Quer durchs Schwarzenburgerland und im Hauptort, seit kurzem meine Heimatgemeinde, scheint die Sonne. Ansonsten wir mit Regen verwöhnt wurden. „Hier werden die Farmerstengel für die Migros gemacht“, meint unser Konzern kennender 1. Tenor. Nachforschungen ergeben, dass dies tatsächlich in der ehemaligen Gemeinde von Wahlern war. Aber nicht in Blackburry sondern bei der Narida in Lanzenhäusern, in Riedstern, in der Nähe bei meinem Grossonkel in der Äckematt. Die Umgebung des Simeliberg, Rüschegg und die Chilchhaute von Wahlern lassen grüssen – Heimat meiner Grosseltern und meines Vaters. Da gibt es auch einen Spycher, den man gerne auf dem Ballenberg hätte. Da ich die gleichen Gene habe, bleibt die Hammerschmitte in Schmiedrued.

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Vorbeifahrt bei Zimmerwald mit Lenin und Käsitz  – Erinnerungen aus dem Car betrachtet. Viele geschichtsträchtige Orte haben wir passiert, die nicht allen geläufig sind. Unser Nachrichtendienst in diesen zwei Orten lässt grüssen, aber da kommen nur Eingeweihte nach. Über ein Schmuckstück, den Onyx gibt es was zu lesen und die polyglotte, globale Betrachtung, die Kralle, sagt genug. Auf der Echelon-Liste werden sie auch ab Oktober nicht sein. Andere sahen die Antennen auf dem Gurten … aber das war der Ulmizberg. Und vis-a-vis der Belpberg und einige verstehen Feldberg (im Schwarzwald).

Fast so verwirrlich, wie die Emme, die Ilfis und die kleine Emme, die wir in diesen zwei Tagen mehrmals gekreuzt haben. Die Hochwasserschutz-Baustelle in Worb entpuppt sich bei genauem  Hinsehen eher als neue Umfahrung, die an diesem Samstag in Betrieb genommen wurde. Die Worble, wie ich sie in Erinnerung habe, führt hier schätzungsweise gleich viel Wasser wie die Ruederche, die eigentlich nur Rued genannt wird. Interessanter ist das Wasserrecht aus dem frühen Mittelalter, als unterhalb von Biglen Wasser abgezweigt werden durfte. An der Mündung in die Aare dürfte sie rund doppelt so viel Wasser führen – HHQ 20 gegenüber 41. Wobei vermutlich die 41 Mitte 80-er Jahre übertroffen wurden. Das orange Bähnli hätte tauchen müssen und das blaue Bähnli stand vermutlich am Bahnhof auch unter Wasser. Soweit bin ich nicht vorgestossen. Der Tag mit meinem längsten und einem eindrücklichen Arbeitsweg von Huttu via Worb nach Muri/Bern, nicht AG. Das ganze Tal war unpassierbar – schön, wenn es Brücken und Wahrzeichen gibt. HHQ heisst übrigens höchster Hochwasser Querschnitt in m3. Oder wer meer Wasser lieber mag, der denkt an den Flugplatz von Hua Hin in Tailand.

Meine umfangreichste Schreibarbeit habe ich in Worb gemeistert und die hat ein ganzes Unternehmen auf den Kopf gestellt. Einer der diese Zeilen umgesetzt hat, ist heute auch bei der Windkraft über dem Ruedertal zu lesen. Vermutlich nicht schlecht, wenn sie sich hier mal weiter neutral informieren und wie damals bei Silvio’s Denksportaufgabe weiter denken. Die direkt betroffenen orientieren höchst mangelhaft. Fast wie beim Geheimdienst.

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Vertrauter war unseren Motorrad affinen Sängerkollegen die Schrattenfluh mit der Hiubi Chiubi oder dem Vintage … und allenfalls hat der Zug wieder …

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… Hunger gebracht. Und unser „Bäckermeister“ erzählt vom einheimischen, für mich den Längässler, Rüedu Hunsperger, der für die Soldaten einmal Samiclous spielte. Zum Glück haben wir die Reise im Car gemacht. Mit dem ÖV hätten wir vermutlich einige Minuten bis Tage länger aushalten dürfen. Das Gebiet wird heute hauptsächlich von der BLS und Postautos bedient. EBT, das Gehörte, gehört zur Geschichte und die Vorgängerin, die BTB, schrieb wirklich als erste elektrische Vollbahn Eisenbahngeschichte. Dann gab es noch die VHB, die RM, die GBS, die BSB, GTB und wie sie irgendwann mal geheissen haben. Schön anstrengend, nicht aber unser Ausflug. Kommen sie das nächste Jahr auch mit – am Donnerstagabend um 19.45 singen wir im heutigen Gemeindehaus in Schmiedrued.

 

 

 

 

 

Hilfe, wir müssen abstimmen!

Wenn man nicht weiss, wie es rauskommen würde, stimmt man einfach Nein. Vermutlich wird dies mit der „Grüne Wirtschaft“ geschehen.

Im Grunde genommen eine gute Sache. Nur, wie lässt sich das umsetzen. Es wird gefordert und keine garantierten Lösungen präsentiert. Das macht die Sache nicht ganz einfach. Jeder wird nach seinem Bauchgefühl stimmen müssen. Und dem sagen wir Demokratie. Da stelle ich mir eigentlich was anderes darunter vor. Fakten und nicht nur Meinungen.

Die „andere Seite“ ist keinen Deut besser. «Hören Stimmbürger von mehr Nachhaltigkeit, sind sie sofort dafür – bis es sie selbst betrifft.» Doris Leuthard,Bundesrätin. Steht auf Seite 4 des e-Papers – neben dem Editorial von Schnebi, der 4,3 Welten braucht. Und die beiden schauen sich nicht in die Augen. Vermutlich besser, wenn wir das Resultat der Bundesrätin nicht wissen. Blumenstrauss im BR-Jet nach Abu Dhabi und hat selbst Sonnenkollektoren auf dem Dach. Vermutlich thermische, um warm zu duschen mit Doris. Blick war vermutlich auch dabei.

Sie ist besonders stolz: „Wir haben unsere Heizung ausgemessen und konnten dank eines kleineren Boilers rund 30 Prozent des Heizverbrauches senken.“ Schön, aber das ist ganz sicher erklärungsbedürftig. Da denke ich gleich in Fragezeichen und nicht nur einem. Und hoch erfreut habe ich gelesen, wie sie zum Recycling kam. Sie hat Kaffeerahmdeckeli gesammelt. Hoffentlich landet meine Briefmarkensammlung nie in der Papiersammlung. All das steht nicht in einem Humorblatt, sondern im Migrosmagazin.

Ansonsten ist der Artikel doch recht interessant, aber ich komme nicht darum, dass ich die Dame eher als PR-Beraterin sehen würde. Eine totale Lobhudelei über das Recycling in der Schweiz. Frau sieht nur eine Seite an. Auf der andern, sind wir nur noch von Dänemark geschlagen, was die Menge in Kilo an Abfall pro Person ausmacht.

Exakt zwei (2) Kilo Abfall pro Tag und Person in der Schweiz.

Alain Berset hat dazu Zahlen in seinem Department – Umwelt Taschenstatistik 2016 (Seiten 52f) und mit diesen Zahlen kann ich spielen, damit man darüber nachdenken kann. Mich nimmt wunder, wer am Schluss am meisten Netto-Abfall hat, der nicht recycelt wurde. Schweiz (339 Kilo – rund 1 pro Tag) Platz 4. Spitzenposition und dabei wäre die belgische Schlussposition Spitze. Die Dänen führen mit 422 Kilo, vor Griechenland und Irland. Wir produzieren gut die Hälfte mehr als Deutschland und immer noch mehr als Frankreich, welche vor allem im Kunststoffsammeln wesentlich besser als die Schweiz ist. Für unsere Bundesrätin reichen die Pet-Flaschen und wohin mit der Bett-Flasche?

Diese Denkweise der rechten Seite könnte wieder einmal ins Auge gehen. Wir werden es in zwei Wochen wissen. Einseitig informieren ist heutzutage Brauch – Schade. Frau Leuthard hat auch den Gegenvorschlag nicht durchgebracht. Wenn ich so das gängige Abstimmungsdebakel, das der Bundesrat schlussendlich ausbaden muss, so mal Richtung EU anschaue, dann fehlen vermutlich dort einige Strategen. „Dort“ darf frei interpretiert werden: Brüssel und/oder Bern.

Energie politisch zu vertreten ist nicht immer ganz einfach. Das hat schon Moritz Leuenberger auf meine Fragen erleben dürfen. Eine Doppelfrage hat er damals nicht beantwortet – aber auch das ist eine gute Antwort, denn die Schweiz streitet immer noch. Lieber Moritz, du hast mich als Bundesrat und Bloggerkollege überzeugt – zumindest habe ich jetzt in einem fast 600-jährigen Haus eine Pelletheizung. Und der andere in diesem Beitrag, der für Beamte betet, hat dieses Bild als Facebook-Konterfei und feiert heute Geburtstag, Yahya, die Gratulation gilt noch einmal.

Hier noch Christian Wasserfallen, der energiepolitisch meiner Meinung nach eher mittig anzusiedeln ist. Keine Zwänge und schon gar nicht Subventionen. Aber bitte, den Mut haben und Zahlenmaterial selbst zu recherchieren und nicht einfach zu übernehmen. Erinnerst du dich noch an unsere Diskussion im Frühjahr in der Matte, wie über die IT-Studentenzahl an der Fachhochschule für Wirtschaft orientiert wurde. Nicht Miss- sondern Mistermissverständlich durch einen Chefdozenten. Denkt doch etwas quer und überzeugt mit wirklichen Argumenten. In der Schweiz können wir gut ökologisch und ökonomisch verbindend denken. Vielleicht wiederhole ich nun zum 100-sten mal. Ökologie wird gelebt, wenn sie Einsparungen bringt.

Bill AG-mässig habe ich mich schon geäussert. Das sind die in der gleichen Stadt, wo Einsprachen nichtwahr genommen werden. Mein Bild von Doris Leuthard ist in diesem Artikel zu sehen. Zum Nachrichtendienst nur so viel. Das muss sein, damit wir gleich lange Spiesse haben. Wieso ich dieser Ansicht bin, ist auch dort zwischen den Zeilen zu lesen. Es wird wohl nicht Zufall sein, dass auf einer Social Plattform wieder einer als „vielleicht kennen sie xy“ aufgelistet wurde, der nur durch den transatlantischen Mailversand herausgefiltert werden konnte. Und so viel wie im Finanzblog über mich steht, schaffen die nie, in einer allfällig neuen Fiche aufzunehmen. Die alte taucht in rund 20 Jahren auf, denn Catalan hat meinen Vornamen gekannt – das ist sowas wie eine Geheimsprache, oder der Wink mit dem Zaunpfahl, für solche, die schnell denken können.

Und es wird auch kein Zufall sein, dass es jetzt fünf vor zwölf ist – nicht GMT, eher FFT – french flexibel time.

 

Schön dieselig – Diesel zum 1., zum 2., zum Letzten …

… wir dürfen aufatmen. Feinschmecker, die zudem Alergiker sind, haben es einfacher – im Riechen von Dieselfahnen zumindest. Und so langsam merken auch die Normalsterblichen, dass Diesel eigentlich des Teufels ist.

Sorry, was so langsam in den Nachrichten und einigen schnell reagierenden Zeitungen steht, haben andere schon lange angekreidet. Dieselfahrzeuge. Von der ganzen Branche gelobt, denn an Dieselfahrzeugen lässt sich mehr Geld verdienen. Sie sind einfacher zu fertigen und deshalb wird die Marge garantiert höher sein. Das wird mir garantiert kein Automobilkonzern vorhalten, denn dann müsste er mir mal seine Betriebsbuchhaltung zeigen. Einige Details habe ich ja schon gesehen, aber eine Dieselfahrzeug-Kalkulation gegenüber einem Benziner. Das wird besser behüttet, als jedes Staatsgeheimnis.

Nun kommt Leben in die Dieselbranche. Verfolgen sie die Neuigkeiten in den nächsten Stunden, Tagen. Hier nur einige erste Meldungen.

Vermutlich sind die Herren bei Bosch schon in Pension. Damen kamen nie zu uns in die totale Abgelegenheit des hintersten Oberaargaus oder dem Tor zum Emmental. Und für Insider, auch hier ist die Tafel an der Strasse am falschen Ort angebracht. Und heute wird wohl einer staunen, was sich dort so alles tut … aber nur ruhig Blut. Heute gibt es Diskussionen über Automobil-Zubehör und landwirtschaftliche Produkte. Der Dieselbeitrag wird kein Zufall sein. Zufälle gibt es nicht. Ein spannender Tag heute. Und vermutlich gehe ich mit einem einmal dorthin, wo ich eigentlich nur den Kunstmaler Fred kenne – nur einige Steinwürfe weiter.

Bosch habe ich schon mal einen Stein in den Garten geschossen. Sie haben nicht angebissen … der Fehler 1646 dürfte, wenn wir das mal mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung anschauen – bei dieser Gesellschaft mit beschränkter Haftung liegen.

Blicken wird doch etwas zurück, was ich so über diese dieseligen Geschmäcker geschrieben habe … die meisten haben mich ausgelacht. Sorry, ich habe eigentlich gar keine Zeit zu schreiben, aber wenn nach Jahren, der Erfolg kommt, dann mache ich gerne eine Ausnahme:

Zum letzten Link. Wir wissen schon lange, dass deutsche Automobilhersteller es mit der Wahrheit nicht genau nehmen. Das Fahrzeug mit Verbrennungmotor hat Rivaz ein Schweizer erfunden und sicher nicht die, die sich mit einem Sternchen schmücken.

So, nun ein kleiner Nachtrag mit dem Auslöser. Der Verkehrsclub hat Probleme mit der Abgasliste – unter den ersten 10 gäbe es keinen Diesler mehr. Und der General-Anzeiger schreibt unter anderem: „Der Umwelthife zufolge verpesten die heutigen Euro-6-Diesel-Pkw die Luft in Deutschlands Städten 70 Mal mehr als moderne Benzin-beziehungsweise Benzin-Hybrid Fahrzeuge.“ Nicht nur Hybrid, auch reine Benziner!

 

Pomelkophiler zeigt Zieher und Heber – eine Zapfenzieherperformance

1795 wurde das erste Patent für einen Zapfenzieher von einem englischen Pfarrer angemeldet. Was würde näher liegen, dass diese in zwei Hauptkategorien aufgeteilt sind – mit Seele und ohne Seele.

Zuerst muss abgeklärt werden, ob allen der Begriff Zapfenzieher klar ist. Sollte dies der Fall sein, so darf dieser Beitrag, der als Grundlage eines kleinen Referats über Zapfenzieher dient, in Mundart gehalten werden. Ein Sammler unter fast 20 Künstlern. Eine Künstlerin klärte mich auf. „Dies ist eine Korkenzieher-Performance“.

Sprachen sind nicht ganz einfach. Der Schweizer hat seinen Zapfenzieher, der Österreicher den Stoppelzieher, das ist kein Rasierapparat oder Barthaarzupfer, und offiziell heisst das am weitaus meist verwendete Gerät zum Entfernen eines Korken oder eben Zapfens, der Korkenzieher.

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Hier ein Bild des weltersten echten Zapfenziehers – kurz vor der Vernissage erstellt.

Sammeln kann eine Wut sein oder eine Lust. Vor allem bei Pomelkophilen oder Helixophilen, da habt ihr bei den eindeutigen Bildern doch alle gleich Hintergedanken, geht es eher um Kunst. Dieses Museum mit rund 1200 Stück in Ménerbes auf der Domaine la Citadelle müsste man einmal besuchen. Kein mondäner Ferienort, eher ein Geheimtyp. Dora Maar, eine Muse von Pablo Picasso wohnte hier. Sie war auch eine Bekannte von Louis Aragon, einem der Begründer des Surrealismus. Salvador Dali, Joan Mirò und der Schweizer auf der 100-Franken-Note lassen grüssen. Korkenzieher und Kunst verbinden und viele Künstler kennen dieses Werkzeug, brauchen es gerne, manchmal gar zu oft. Ganz alles kann ich heute nicht erzählen oder aufschreiben, wer mehr wissen will, kommt halt mal in mein Wohnzimmer, zwar noch eine Baustelle, aber die Möbel sind von einem gestaltet, der Schüler von dem auf der 10-er Note war. Gute 50 Jahre alt und aus der Musterwohnung des weltbekannten Quartiers, des Tscharnerguts. Ein Unikat eines bauhausmässigen Möbeldesigners.

Design ist ein Modewort, es kommt von Zeichnen und im industriellen Design gibt es verschiedene Voraussetzungen die erfüllt sein müssen, damit es ein Design-Produkt ist.

  • praktische Funktion, wie Ergonomie, Sicherheit, Gebrauchstauglichkeit
  • sinnliche Funktionen, wie Ästhetik, Haptik (spüren sie am klebrigen Muster)
  • ökonomische Funktionen, wie Kosten, Technik, Fertigungsschritte, Logistik
  • ökologische Funktionen, wie Lebensdauer, Entsorgung

Zum letzten Punkt hat damals der Direktor des Design Center zu unserer NDS-Arbeit gesagt: „Das wird nie nötig sein.“ Zwei Jahre später hat er als waschechter Casanova dies als seine Idee vorgetragen. Ab und zu im Leben muss man aufstehen und etwas berichtigen. Einer unseres Dreierteams kam übrigens aus Kirchleerau, unserer Nachbargemeinde.

Zusammenfasst kann gesagt werden, dass praktisch kein Korkenzieher alle Designanforderungen erfüllt. Lassen sie nie, niemals einen Sammler reden. Der hört nie auf. Ich kürze ab, im Finanzblog wird mehr stehen. Und wenn wir schon bei der Kunst sind, ich sammle nicht nur Bilder, sondern auch schöne Weinetiketten und andersartige Weinflaschen.

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Der Besitzer der Hammel S.A. Rolle, der Hammel Vins, hat das Original von Jean Tinguely und durfte 1000 Wein-Etiketten drucken. Die allermeisten dürften weggeworfen worden sein. Im Internet bin ich nirgends auf diese Kleinauflage gestossen und dabei wurde eine dieser Flaschen der Domaine de Riencourt (1989) für tausend Franken versteigert. Die Kreditanstalt hatte in Langenthal eine Kunstausstellung und wir schenkten diesen Wein am Freitag, 30. August 1991 aus. Erst am nächsten Tag haben wir beim Abernten von fünfzig Johannisbeerstöcken für die Weinherstellung , aus dem im Garten aufgestellten Radio in den 11-Uhr Nachrichten erfahren, dass Tinguely an diesem Tag starb. Zuvor gönnten wir uns diesen Chasselas als Apéro und bestellten telefonisch auf dem Alibiphon noch zwei Kartons. Einen für mich, einen für meinen Bruder. Wir haben sie erhalten, obschon das Weinhaus erst ab diesem Tag den Wein mit einem Zuschlag von zwei Franken gut hat verkaufen können. Eigentlich traurig, dass ein Künstler oft erst nach seinem Tod richtig begehrt wird. Selbstverständlich ist heute der Korkenzieher von Hammel ausgestellt. Über drei Mitarbeiter, Hans, Hansruedi und Martin gäbe es noch viel zu erzählen. Alle drei sind irgendwo im Finanzblog schon erwähnt worden, derjenige mit dem Namen wie ein bekannter Tennisspieler ist als Grossratskandidat sogar in einem Bild verewigt.

Die Pomelkophilie der „freundlichen Stöpselzieher“ oder die Philatelie der „freundlichen Steuerbefreiter“, könnte ganz schön ins Geld gehen, wenn man spezielle Luxusstücke kaufen will. Einige tausend Franken könnte man pro Stück ganz einfach ausgeben. Zwei Stück haben über hundert Franken gekostet – diejenigen, die ich in der Küche habe. Über gesammelte 300 Stücke sind doch nicht schlecht und es befinden sich auch Stücke aus dem 19. Jahrhundert darunter. Nicht jeden Preis zu bezahlen und trotzdem schöne Stücke zu finden, das macht Spass. Ländliche Flohmärkte und Brokenstuben sind für Sammler ein Eldorado. Ein Zapfenzieher, ein Gebrauchsgegenstand der bei Wohnungsräumen in der Brockenstube oder im Abfall landet. Die allererste Zapfenzieher-Recycling-Box steht an der Ausstellung und dann neben meiner Haustüre. Jedes noch so wertlos aussehende Stück wird gesammelt. Querbeet.

Der Hélice, ein französisches Urgebilde, wird nicht einmal im französischen Wikipedia erwähnt – und nun könnte es schrecklich kompliziert werden. Ich möchte mich nicht auf die Äste lassen, was mathematisch eine Helix ist und wie das berechnet wird. Die bekannteste ist wohl die italienische Teigware, die Fusilli, die Teigwaren-Spirale. Und die häufigste, die Desoxyribonukleinsäure – DNS oder engl. DNA – erinnert an den orangen Zapfenzieher mit einer Doppelhelix. Der hat eine richtige Seele, wo ein Streichholz in den Wendel oder Krätzer gestossen werden kann. Vom den andern, die keine Seele haben, gibt es jede Menge an Zapfenziehern, die den Korken durchlöchern und eher als Bohrmaschine für Gipsplatten oder zum Suchen von Erdöl eingesetzt werden können – Korkenzieher mit einer Schraube.

Und es gibt die weltgrössten Korkenzieher, die vor allem bei Kindern und Jugendlichen äusserst beliebt sind, der Interlocking Corkscrew auf Achterbahnen – alle gebaut durch Bolliger & Mabillard – einem Schweizer Ingenieurbüro. Der weltgrösste echte Korkenzieher ist auch ein Schweizer Produkt – der Coutale aus Buchs/ZH – derjenige in der Sammlung mit dem Schweizer Kreuz, der Kleine nur.

Zugegeben, sammelwürdig sind sie allemal und oft auch noch einfacher zu bedienen, als Tricks, wie man sonst noch zum Wein gelangen kann:

  • Schraube und Gabel oder Zange
  • Schraubenzieher oder Messer
  • Schlüssel oder mehrere Nägel
  • Korken reindrücken
  • Flasche in Tuch zerschlagen und sieben
  • Baumstamm oder Mauer und einen Schuh – einige Male kräftig dagegen schlagen

Einfacher, man nimmt einen Federzungen-Korkenzieher mit dem die Flasche auch wieder verschlossen werden kann. Und wenn gar nichts mehr geht …

… sollte man einen Tenaz (stur), eine Portweinzange, nehmen. Abgesehen davon kann eine Flasche mit einem brüchigen Zapfen oder einen für den Korkenzieher zu grossen Durchmesser auch mit einem glühenden Draht umschlungen werden. Wichtig ist, dass man auf der Höhe des Korkens arbeitet.

Das Ziel beim Entfernen eines Korkens ist eigentlich immer gleich:

  • sauber
  • schnell
  • möglichst wenig Kraftaufwand

Physikalisch gibt es noch ein weiteres – möglichst kurze Wege. Hier die ausführlichen Berechnungsformeln … mir reicht „Handgelenk mal Pi“. In diesem Zusammenhang gibt es in meiner Sammlung einige Exoten und einige Patienten.

Vor 20 Jahren habe ich meinen ersten Leverpull von le Creuset gekauft und der gab halt den Geist auf. Die nachgemachten halten meist nicht länger. Mein Vater benützt seit sechzig Jahren immer noch den gleichen – ein Werbegeschenk von Radio Pfister. Alle meine Korkenzieher habe ich ausprobiert. Alle bis auf einen haben ihren Dienst zumindest einmal verrichtet. Das Hightech Modell, gekauft im Musee du Vin in Beaune, ist beim Praxistest durchgefallen. Manches Werbegeschenk ist tauglicher.

Mein schönster und teuerster – 110 Franken – ist ein ganz rarer Sommerlier-Korkenzieher von Laquiole (Laiolle ausgesprochen). Die meisten stammen nicht aus Frankreich, denn der Name und die Biene wurden nie geschützt. Meist sind dies billige Kopien aus China. Das grösste Stück ist eine Grillgabel und der kleinste Korkenzieher aus Draht erstellt worden. Nur für starke Zeigefinger geeignet. Es gibt Stücke in verschiedenen Farben, Ausführungen, mit Verzierungen, rostige, glänzende, kombiniert mit Gabeln, Messern, Kronkorkenhebern, in Tierformen, handliche und unhandliche, aus Eisen, Silber, Holz, Plastik. Es gibt fast nichts, das nicht irgendwo zu finden wäre und oft kombiniert mit hilfreichen Sachen wie Kapselschneider. Es sind keine Grenzen gesetzt.

Nebst verkorkten Flaschen müssen auch Beutel, Tetrapacks und verkapselte Flaschen geöffnet werden. Und nicht jeder Drehverschlussöffner eignet sich für alle Flaschen – Weinflaschen mit diesem Verschluss sind meist kleiner im Durchmesser. Auch Korkenheber finden sich in der Sammlung. Kombiniert mit einem Feuerzeug, als Flaschenverschluss, zum zwirbeln und und und …

30 verschiedene Möglichkeiten, wie eine Flasche geöffnet werden kann. Das Soorser Bier wird mit einem Kapselheber geöffnet, das Schlossbreu mit ihrem Feuerzeug und im Ristaurante Pizzeria Sternen und in der Pinte verwenden sie Werbegeschenke. Bei mir ist kein einziges geklaut worden. Alle haben Spass, eine Sammlung zu bereichern.

Daneben gibt es auch Champagnerkorkenzieher und wenn der Korken wirklich nicht zu entfernen ist, dann gibt es noch den Champagnerheber. Wenn mal ein Korken in die Flasche gefallen ist, so gibt es zwei Ausstellungsstücke, um diesen aus der Flasche zu holen. Der interessanteste, aus einer Lismernadel gefertigt, wurde jahrzehntelang von Emmelis Crew im Hirschenbad in Langenthal verwendet.

Vergessen wollen wir nicht die verschiedenen Verzäpfer, denn irgendwie muss ein Korken auch in die Flasche und um einen Wein zu testen, wie er in einigen Jahren munden wird, verwenden wir den Clef du Vin – eine Erfindung der alten Römer.

Viele Korkenzieher finden sie auch im gleichnamigen Buch aus dem Benteli Verlag, die mit dem Cementit und dem neuen Schloss Bümpliz – Zivilstandsamt mit meiner Cousine, zuvor WG, unter anderem war mein Bruder dort und zuvor der CEO von Merz-Benteli, Ted Scapa und wir wären wieder mal bei der Kunst.

Aram ist ein historisches Gebiet in Syrien, wo sich auch die Stadt Aleppo befindet und der Zapfenzieher von Michael Aram einer meiner schönsten und ergonomisten Korkenzieher, gekauft im Guggenheim Museum. Wenn ihr den im Internet sucht, stoss ihr vielleicht stattdessen auf ein ganz bekanntes Kinderlied Aram sam sam, gulli gulli gulli, ram sam sam. Ein gutes Training, für die Handhabung von vielen Korken- oder eben Zapfenziehern. Auch wenn Wein oft verpönt wird, es ist besser einen Korken, denn einen Abzug zu ziehen. Denkt daran, sämtliche Korken immer ohne Knall entfernen.

Ja, wenn alle Korkenzieher sprechen könnten, was sie schon alles erlebt haben. Das gäbe ein endloses Buch. Ich habe mit der Religion angefangen und höre damit auf. Der Zapfenzieher der liberalen reformierten der Landeskirche aus Genf ist mit einer gestrigen Mitteilung an Wert gestiegen. Es wird nie mehr einen geben … das ist der Verlauf der Zeit, die auch mit Korkenziehern dokumentiert werden kann.

Noch einige Links:

 

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind – Teil III

Demnächst könnte es in unserer Gegend billiges Holz geben, denn es wird darüber diskutiert, ob die Windräder in den Wald verlegt werden könnten. Zum Beispiel Richtung Schiltwald, weil in Triengen ein Mindestabstand von 700 Metern gilt.

Sorry, fast alle 68-iger haben sich seit ihrer Jugend mit der Energie auseinander gesetzt. Ich habe in der Sek damals eine volle Lektion über die Atomenergie gehalten. Im Fach „Deutsch“. Üben eines Vortrages. Note 6. Seltenes Ereignis damals in Sprachen, beim Rechnen schon eher möglich. In Franz auch mal einen Stachel. Und genau so kommt mir die Energiegilde pro und kontra vor. Ungeachtet der Kenntnisse wird da drauflos informiert … und über das richtige Wichtige kriegt man selten etwas zu lesen … manchmal unter vorgehaltener Hand zu hören.

Hier ein aktuelles Beispiel, wie informiert wird: „Die Schmalspurbahn macht sich breit„. Das sei eine weltweit einmalige Anlage! Der erste Kommentar erwähnt die beiden Anlagen, die ich auch kenne. Den Wechsel in der Mongolei sogar aus eigener Erfahrung. Aber das war nicht ein Wechsel von Schmalspur zu Normalspur, sondern von Breitspur zu Normalspur. Wer hat nun Recht? Informiert wird meist aus einem extremen Blickwinkel. Und hier auch ein extremer Blickwinkel im Zusammenhang mit breitspurig – Zufall – vermutlich nicht. Ich stelle gleich zwei Bilder dieses Kraters zur Ansicht – Sturm pur. Das bei meinem Beitrag über Strom zweier Inseln (Schweiz und Azoren) erwähnte Blackout hat selbst einen Blackout erlitten – oder doch nicht? Sie sehen, informiert wird extrem oft unsauber – auch über saubere Energie und ganz speziell unsaubere.

Ich erlaube mir nun, einige Links einfach mal aufzuschalten. Irgendwann mal wird schon informiert werden und vermutlich sind einige erschrocken, als sie das Flugblatt der IG Lebensqualität Oberes Suhrental erhalten haben. Sauber gemachte Internetseite mit viel Information. Die erste in diesem Link ist sogar relativ neutral. Von einem, der meinen Weg schon mal gekreuzt hat, von Prof. Dr. Silvio Borner. Die andere Plattform, Pro Kullmerauer Allmend, informiert ähnlich. Beide sind vermutlich für viele zu extrem.

Wer aber ihren Quellen nachgeht und das ist für mich wichtig, könnte erstaunt sein, dass er nicht bei DailyMail sondern bei KoppOnline landet. Es nimmt sich doch eh keiner die Mühe, alles auf Deutsch zu übersetzen. Kopp hat am 1./2. Oktober seinen ersten grossen Kongress. Der ist sicher nicht für jedermann, aber wenn jemand mitkommt, das wären mir EUR 150.- wert. Ein Vortrag ist über Nullpunktenergie, Raumenergie oder auch Freie Energie. Und in letzter Zeit deutet einiges darauf hin, dass es sich hier nicht um Parawissenschaft handelt. Claus W. Turtur oder Konstantin Meyl zum Beispiel. Das ist reine Glaubenssache, denn schon Galileo wurde wegen der Religion nicht anerkannt und im Nachhinein weiss jeder, dass die Erde rund ist. Jeder Kapitän zumindest hätte damals den Beweis erbringen und dies jedem Schüler plausibel erklären können.

Glauben sie das nicht? Dann lesen sie „Der Wind, der Wind, das Himmlische Kind – Teil 2„. Teil 1, Fledermäuse oder Fliegenpilze bringen auch diverse Links und meine Überlegungen zur Windkraft in unserer Umgebung … oder auch ältere Beiträge über Windenergie.

Wenn sie sich mit obigen Links auseinandersetzten, haben sie einen riesigen Fundus an Informationen über Windkraft und hier die aktuellsten, die über kurz oder lang noch zu Diskussionen führen werden:

2016-04-25_Ruth Schmitt_KiKu_Praesentation_Begleitgruppe

2016-05-30_WPKiKu_BG2_CKW_E4

2016-06-14_KiKu_BG_Protokoll_def

2016-06-28-AZ-Steht-der-Windpark-auf-der-Kippe

2016-06-28-Neue-Situation

Schauen sie diesen Beitrag nicht als politischen Standpunkt, sondern als Informationsplattform an. Bei all den Gerüchten, die herumgeistern und von offizieller Seite praktisch nichts zu hören ist, erstaunt es eigentlich nicht, dass die dort aufgeschalteten Filme nicht auf allen Betriebssystem laufen. Ihre PR-Agentur schafft auch das nicht, trotzdem sie schon mindestens zweimal darauf aufmerksam gemacht wurde. Sorry, wenn via Ruedmilan sie auf einem Deadlink oder nur einer Fotobezeichnung, statt Bild landen. Wir haben drei Blogs im D-I-Y-Verfahren gezügelt und sind keine Milliardenunternehmen.

Hier noch ein ganz spezieller Link, der darauf hinweist, dass bei uns die Windenergie vermutlich nicht einmal nur von der Subventionsseite her lukrativ ist. Die aktuellen Einkaufspreise für 1000 KWh – die Spotpreise. Wegen der Vernetzung auch die Spottpreise. Zumindest ökonomisch gesehen, werden die Wälder in nächster Zeit nicht gerodet. Und ökologisch kommt mir ein bekannter Spruch über Wald und Mist-eln in den Sinn.

 

 

Guinness Rekord und anderes nicht Alltägliches

Die Schlacht von Estavayer hat ein Glarner, genau genommen ein Berner gewonnen. Einige Eindrücke vom Eidgenössischen, wo ich doch eigentlich zu dieser Sportart nichts am Hut habe.

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Borsalino.ch – den Kampf gegen den König haben wir gewonnen – das wissen nur Insider.

Das Schwingfest habe ich gewonnen – zumindest den Eintritt. Mindestens einmal muss man dies erlebt haben. Das ist eine andere Welt. Die meisten haben mit dem Schwingen wesentlich mehr am Hut als ich und die meisten tragen einen Hut oder eine Mütze. Vor Jahren wurde ich verspottet, dass ich so einen Hut trage und heute werden die als Werbegeschenk verteilt oder sie werden im Souvenirshop gekauft. Die Zeiten ändern sich. Und ich bin stolzer Besitzer eines neuen Käppis mit Gockel darauf, dem Erkennungszeichen der Reformierten. Der Guinness-Rekord steht am Samstag kurz vor drei Uhr fest … das aus gut unterrichteter Quelle … aber noch finde ich nichts Offizielles auf Deutsch auf dem Netz. Mais, nous sommes bilingue. Ne, nicht echt, aber im Gegensatz zu Google weiss ich nun was eine Toupin ist – eine Trycheln, e Treichle. Was soll es, die „Rekordsucht“ liegt wohl in der Familie.

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Voller Wonne verspeisen Tausende ein halbes Poulet. Keine Ahnung ob es eine Henne oder ein Hahn war. Ein Weber, einige von diesen spinnen auch, findet das aber eher einen Hohn. Dieser scheint Besitzer von Dritt- und Viertwohnungen zu sein, also darf man getrost gegen Zweitwohnungen abstimmen lassen. Michales Zeitung habe ich erst einmal gekauft, als sein Vater starb. Hans war ein ganz toller Typ, mit dem ich mehrmals in Zofingen diskutiert habe. Den heutigen Blick gibt es gratis. Seite 6, nicht mit Sex – das war früher doch auf Seite 3 – berichtet über das grösste Cordonbleu der Welt aus der Ostschweiz, das geknackt werden soll. Schwein ist halt was anderes, als Huhn. „Blick sprach zuerst mit dem Toten … Vater, Mutter, Kind und Knabe, warten auf die nächste Blickausgabe … .“ Bei Lust auf mehr, könnte der ganze Text aus den 70-er Jahren eingescannt werden.

Eine Viertelmillion Besucher wurden erwartet und …

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… es kamen 280 000 und alles andere als Stau auf den Anfahrtswegen, weit ab von GPS-erfassten Strassen, umsäumt auch von Mais- und Tabakfeldern …

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… Bullish ein ausgebüxter Stier in Edelweiss-Unterhosen und …..

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… 1000 Kilo Muni, die man wunderbar als Sitzbank verwenden könnte. Nicht des wunderbar verzierten Leders wegen. Sehen sie den Gockel, dessen Kopf nach rechts schaut? Sambo auf dem oberen Stierenberg – Montbautier – habe ich im Landdienst als Sitzfläche verwendet. Mein Chef-Bauer hatte einen mittleren Schock, aber als Alt-Teuffer hat man geschichtlich schon einiges über das Zusammenleben von verschiedenen Lebewesen mitbekommen. Und wer einen eigenen Blick hat, stellt fest, dass in diesem Beitrag ausgewanderte französische Protestanten, Hugenotten, schon erwähnt wurden. Und einer neben mir meint, dass Schwinger hauptsächlich aus reformierten Kreisen stammen. Diese Beobachtung scheint mir nicht ganz abwegig zu sein. Wieso? Ich weiss nur, dass ich mit sechszehn den etwas leichteren Muni am Marché Concours National des Chevaux in Saintlégier im Trab vorführen durfte – der gehorchte wie ein Hund. Na ja, Franz – pas le tisseur (ou tireur) – das Ziel meiner Mutter, habe ich damals sicher nicht erreicht. Dort, wie in Estavayer-le-Lac heute, spricht praktisch alles Deutsch. Die Mutter meines Kollegen hatte damals die gleiche Idee, echt nicht abgesprochen. Sie wollten, dass wir zwei mal sechs Wochen getrennt waren. Wären, denn Winu war eine knappe Wegstunde über Felder und Wälder in Les Genevez (von Wachholder) mit Hahn im Wappen. Das „Dazwischen“ liegt heute, fast wie im meist friedlichen Kampf beim Schwingen, nicht mehr im Kanton Bern, sondern im Jura. Estavayer liegt im Kanton Freiburg, aber das Fest findet vermutlich nur im Kanton Waadt, auf Gemeindegebiet von Payerne, auf dem Flugplatz statt …

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… le Ginèbre, der Gin, wird auch hier wie viel anderes in rauen Mengen geflossen sein. Trinken, jede Stunde per Lautsprecher zum Wassertrinken angeregt. Herrlich heiss. Auch die Cigarre. Der Maulwurf, der hat keinen Hunger, der will nur Stroh einsammeln, denn die Getreidekörner kann er immer noch nehmen. Heute muss er sich gegen Lärm schützen. Der ist allgegenwärtig …

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… nur im Fumoir bei Villiger hinter dem Stand herrscht Ruhe. Vorne kann Mann und Frau aus drei Geraden ein Bündel Krumme zöpfeln. Danke für diesen Tag und mit viel Glück sehen wir uns in Hawai wieder oder in Zug mit dem Zug, wo in der finanzkräftigen Stadt, das nächste Eidgenössische in bescheidenerem Rahmen stattfinden soll …

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… so wie es aussieht fliegt auch die Patrouille Suisse verschiedene Destinationen an … vielleicht als Ersatz für die Swiss gar Genève … Begeisterung pur, auch wenn die nicht ganz zu den Flüsterjets gehören. Hier ein ganz spannender Beitrag zu  der Jagdtechnik des Tigers

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… und ob diese Schattensuchenden wohl ihre Situationskomik bemerken und an die aktuelle Lage der Kampfhandlungen in der Wüste Syriens oder auf den sieben Sägemehlplätzen denken. Irgendwie kommt mir der Beitrag über die bösen Buben in den Sinn. Den König Hussein kenne ich nicht, nur König Ruedi …

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… der Tag schien ein voller Erfolg gewesen zu sein …

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… 52 016 Sitzplätzte – auch das ist Rekord mit der weltgrössten transportablen Tribüne – das macht 50 Kilo pro Person …

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… hier die kleinste Bühne, gewichtsmässig mag das bei Francine Jordi wohl noch hinhalten, aber stimmgewaltig wie sie ist, hat der Speaker vom Nachmittag eindeutig das Nachsehen. Und einen Feldstecher brauchte ich auch nicht. Ja, später erhalte ich noch Glückspost-Nachhilfeunterricht – „die Liebe ist der Sinn des Lebens“. Es wird wohl kein Zufall sein, wo dies Interview geführt wurde und dass ich spät abends noch „Ja wenn i Bundesrat chönt si“ sang.

Chronologisch machen wir jetzt einen digitalen Hüpfer, einen Einschub und hören was „meine Tabletänzerin“, am nächsten Tag erzählte. Übrigens, sie hat wohl geahnt hat, dass ich noch nie ein Konzert von ihr life erlebt habe. Ich glaube, bei ihr kommt sogar der eingefleischteste Opernfan ins Schwitzen und Klatschen. Hören wir zu, was Frau Jordi mit Bundesrat Parmelin begleitet durch Sonja (die Weise oder Schlafmaus) Hasler – unser Minister für Kampf und Sport. Eigentlich wollte Jordi Militärpilotin werden.

Sport dann Kampf. Schwingerhosen, die fast an Lederhosen erinnern. Solche und Dirndl sah man viel beim Schwingen. Da lob ich mir meinen Nabholz-Trainer – ein Sammlerstück.  Sempach wird von Glarner abgelöst. Sich in der Geografie zurecht zu finden ist nicht immer ganz einfach – beide aus Bern und beide Mättus, Matthias – ein „Geschenk Gottes„, Matthäus. Vor 12 Stunden: Meiringen feiert trotz Regen. Und eine Stunde zuvor wird gemeldet „Meiringen vermisst eine F/A-18„. Ja, zum Glück bin ich doch nicht Bundesrat. Der Artikel berichtet von 400 Flugunfällen bei der Schweizer Flugwaffe seit 1941 mit über 350 Toten! Kann das wirklich sein? Vermutlich müsste nun der Beitrag über die bösen Buben doch gelesen werden, zumindest von Guy Parmelin – genau vor drei Jahren, am 29. August. Zufälle gibt es nicht. Und unser König, den ich damals noch nicht nannten, heisst Peter Bichsel. Sorry, wenn dort nicht alle Fotos geladen sind. Technik ist nicht immer ganz einfach zu begreifen … noch suchen sie am Sustenpass und die meisten begreifen nicht mal, dass man einen Jumbo im Pazifik nicht finden kann.

Schwingen wir uns nach einem tollen Tag doch ins Bett und fühlen uns als König – dazu braucht es kein sciure (Sägemehl) und man muss sich nicht „die Zwei abwischen lassen“.

 

W.Nuss-Fliegenfalle und Span-ende Zeiten in Bern West

1000 Jahre Bümpliz-Bethlehem und nicht mal 2% davon selbst miterlebt – aber diese ziemlich intensiv. Rund ums Stadtfest Bern. Und ein weitere Variante, wer und was mit W.Nuss in Verbindung gebracht werden kann.

Zwei spannende Tage in Bern und davon eine übervolle und tolle Stunde Span im Westend in Bern. Die dienstälteste aktive Mundardrockband, die den „Bärner Rock“ erfunden hat. Und papper la papp, wer in der Geschichtekiste wühlt – und das werde ich heute – kommt nicht um Hofer Polo’s Schmetterband herum.

Ein Span ist genau 22,86 cm lang, etwas länger und höher, als eine durchschnittliche Treppenstufe. Stägeli uf Stägeli ab juhe singen die Span …

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… wer kennt das Stück nicht und derweil schleppen sie Harassen weise auf der Treppe hoch und runter. Courgenay, die Gilberte habe ich nie kennen gelernt, aber dort wurde ich mal kurzerhand zum Zivilschutzkadi gekürt und war zuständig, dass halb Langenthal mit Jura Wein versorgt wurde – ein Palette. Verdursten musste an diesem Platz niemand. Wein gab es zwar nicht, aber Berner Felsenau Bier. Das Bärner Müntschi musste selbst organisiert werden. Das könnte in Erinnerung bleiben.

Dr Louenesee – den habe ich vermutlich noch nie gesehen, weil der Lauenensee heisst – das tönt ja wie ein Sprachfehler.

Fehler, da blenden wir zurück. Dem Vetterli-Wirtschafts Werner sein Tscharnergut Delikt. Schade haben wir nicht die amerikanische Recht(s)sprechung, denn dann wäre die damalige SRG, das SRF zu solch hohen Schadenersatzforderungen verklagt worden, dass man das Tscharnergut ganz neu hätte erstellen können. DSC_9622

So sieht der aktuelle Scheibenblock der himmeltraurigen Berichterstattung durch das Schweizer Fernsehen heute aus. Journalismus vom allertraurigsten, was ich in 60 Jahren je erlebt habe. Vetterli Wirtschaft vom Leidsten, wie die ganze Schweiz manipuliert werden kann. Und das schreibt einer, der viel mit Menschen aus Leutschenbach und Beromünster zu tun hatte und nie werde ich die erste Begegnung mit Beni-National vergessen … in einem Aquarium. Beni ist ein echt toller (Fernseh)-Mensch.

Vetterlis Glück, dass mir der nie in der „Fernsehkompanie“ über den Weg gelaufen ist, der müsste jetzt kriechen. Aber herrlich ist, dass diesem traurigen Kapitel der Schweizer Fernsehgeschichte auf Reportagen – einer Sonderausgabe „Zu Besuch in Bümpliz Bethlehem“ die Schlussseite gewidmet wurde. Und so einen wählte man zweimal in den Nationalrat. Was aber viel interessanter ist, einer aus der Redaktion soll mit mir Kontakt aufnehmen. Ich vermute sogar, dass ich Dänu schon kenne, er meinen Brüetsch, der wirklich Karten und GIS-Daten lesen kann und sich dieser mal irgendwo im Himalaya verfahren hat, weil er nicht Karten lesen konnte.

Die Welt ist klein. Heute liest mein Vater in Reportagen und sagt, dass die nicht mal den Namen der Bümplizer Hebamme kennen. Einen Topolino soll sie in den 40-iger Jahren gefahren haben. Dieser war grün und lief noch in den 70-iger Jahren. Da war ich mehrmals eingeladen, dem Kipfi seine Fahrkünste zu geniessen. Da ich nicht so ängstlich bin, hatte ich nicht die gleichen Erlebnisse, wie Housi. Von Nelly, meiner Mutter, wollen wir gar nicht über die Angst berichten, denn Frau Kipfer besass keinen Führerschein. „Es reicht doch, wenn ich ein Auto habe.“ Und destotrotz bestand zwischen der resoluten Hebamme und der Präsidentin dieses Vereins ein herzhaftes Miteinander. Einiges ist hier nachzulesen.

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Hier stand mal ein Bauernhaus und ein Anbau, wo die „Dorfhebamme Kipfer“ wohnte. Die Bauernfamilie ist ins Welschland ausgezogen. In „Reportagen“ steht, dass man vermutet, dass die W.Nuss dem Küpfi gewidmet wurde. Der Songschreiber, Büne Huber, lebte unter anderem im Haus links im Fellergut. Und wegen ihm gab es einmal kratzfeste Erinnerungen und Ärger … und nun schmunzelt einer, den ich morgen sehe. Diesen habe ich an einem kirchlichen Anlass kennengelernt.

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B5710Butterick, fast eine Venus aber mein Stück dürfte den höheren Handelswert haben

Die Geschichte um W.Nuss dürfte auch kirchlichen Charakter haben. Housi hat mich zu dieser Analyse verleitet, der mal Kirchgemeinderat von Bethlehem war. Nicht der Abwart Housi, den Endo Anakonda besingt, wie am Samstagabend auf dem Europaplatz unter der Autobahn. Hans und der Öttu, der Vater vom Öufi-Bier Alex und der Pesche traten einmal zusammen aus dem Kirchgemeinderat Bethlehem aus – weil sie in der Kirchgemeinde Bümpliz wohnhaft wurden. Dort wurde der letzte im Alphabeth auch beerdigt und es könnte sein, dass dort eine nordamerikanische Moor-Blume aufs Grab gepflanzt wurde, die dieser liebte und oft im Botonischen Garten Bern angeschaut hatte. Sein Tod, der mich als ehemaliger Rollstuhlfahrer heute mehr berührt, war allles andere als einfach und nahm seinen Anfang, indem er mit dem Auto, in der Nähe seines Sanitärinstallateur-Betiebes bei eben diesem Garten in eine Mauer krachte. Frühmorgens, im Frühling zur Spargelzeit. Der ehemals sehr muskulöse Mann liebte die Venusfliegenfalle, die Dionaea muscipula.

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Und wo lebt sie … in einem Glashaus. Am Sonntag aufgenommen, auf dem Weg zum Schlauchturm der alten Feuerwehrkaserne Bern.

Und es würde mich freuen, wenn wir hier noch einmal das kunstwerk.ch in Bern auferstehen lassen könnten. Die Treppenstufen sind hoch und steil und was haben wir oben. Ein absolut einmalige Aussicht auf Bern. Auch auf den Bantiger, der mit einem Kabel zum „Aquarium“ verbunden war, der militärischen Fernseh- und Radiosendeanstalt.

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Der alte Schlauchturm der Feuerwehr-Kaserne Bern von aussen …

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„What else“, „ich lebe nur einmal“ – Shang Hutter auf dem Friedhof Bümpliz und heute zweimal im Gespräch, Nespresso, the else und ein Biokaffeekapsel-Projekt … ein Capital Venture. Absolut zwei sensationelle Tage und morgen – sorry hüt isch nid morn, aber morn isch de scho hütt – geht es so weiter.

Das gibt es wirklich in 1000 Jahren nur einmal. Tschau zäme. Dieses Stück von den Span habe ich in der Disco Grotte im alten Brünnengut nie auflegen können. Es ist zu modern. War es 1979 oder 1980, wo der Ausbau des Brünnentunnels kam? Ich weiss es nicht mehr, auf alle Fälle im Herbst 81 gab es dann einen ganz neuen Lebensabschitt. Bern West gehörte dann meiner Vergangenheit an. Nur eins weiss ich noch heute, im Gegensatz zu vielen anderen. Das Westside gehört endgültig zu Bethlehem und nicht zu Bümpliz. Und auch wenn es in „Reportagen“ so steht, die Toblerone wurde nie in Bümpliz produziert – bis 1985 ir Längige (Länggass) und dann noch westlicher als das Westside – am Westend.

Und übrigens, die Disco Grotte stand dort, wo der Neophyten-Stand zu finden war. Aus bestens unterrichteter Quelle weiss ich, dass auf dem Friedhof, wo auch „meine“ Hebamme ruht, vor einigen Jahren keine Venusfallen zu finden waren.  Diese können bei uns gedeihen … zumindest im milderen Basel und dort geht es jetzt hin … wegen Kaffeekapseln und und und … eben ganz-anders. Aber dazu später mal mehr.

Welterste echte Zapfenzieherausstellung

An der Vernissage am Freitag, 2.9.2016, 19.30 Uhr im Weberei & Heimatmuseum, Schmiedrued eröffnen „Hobbykünstler und Sammler aus dem Ruedertal und Umgebung“ die Ausstellung. Alle sind herzlich willkommen.

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Als ehemaliger Weinbauer, Weinbergsmauer-Besitzer und Naturschutzpräsident in unserem Tal freut es mich, einige Stücke aus meiner Sammlung zu zeigen. Erste Aufgabe wird sein, einen echten Zapfenzieher herzustellen. Ausgangsmaterial gibt es im und um die Hammerschmitte zu Hauf. Aber seien sie beruhigt, ich zeige auch Flaschenöffner welche Kronkorken heben und einige spezielle Geräte. Und vermutlich werden auch einige Korkenzieher zu sehen sein.

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Keine Rechnungs-Aktiengesellschaft – kurz „No Billag“

Kommentare sind des einen Leid, des anderen Freud.

Beim Artikel der BernerZeitung – sie können auch den Tagesanzeiger in den Link eintippen, vermutlich auch andere Kopfblätter – rate ich ihnen an, vor allem die Kommentare zu lesen. Es hat einige wenige SRF-Fans. Der eine fühlt sich ohne Billag nach Somalia zurückversetzt. Der andere erinnert mich nur dem Namen nach an einen, der wirklich begeistern konnte. Bleiben wir doch bei Afrika – in guter Erinnerung blieb vom „einen“ Bibi Balù. Dort würde man diese beiden als Ureinwohner bezeichnen, hier sind es eher L-Eid-Genossen.

Der andere ist ein häufiger Kommentarschreiber, der eigentlich aus reinem Erbarmen doch auch mal eine „Empfehlung“ zu gut hätte – Zählerstand vermutlich immer auf (0). Er schlägt vor, dass wer nicht begreift, dass wir Schweizer die weltweit best ausgebaute Demokratie haben, einen Basiskurs für Staatskunde vor. Er würde gut daran tun, mal sein altes Staatskundebuch gegen eine neuere Ausgabe einzutauschen. Platz 6 – es reicht doch noch für ein Olympiadiplom beim Demokratieindex. Zahlen für die Länder Somalia, Südsudan und Uganda sowie die Westsahara und Antarktis sind nicht erhältlich (grau).

Ein Koch hat ein gutes Rezept: „Billag weg und die CH-Sender (insbesondere die Fernsehkanäle) auf das absolute Minimum abspecken – Nachrichten, Sport, Kultur. Kosten auf die allg. Bundessteuer abwälzen.“

Und einer will wissen, was es für Beispiele über Fehlinformationen gibt. Ob mein Kommentar aufgeschaltet wird, ist nicht sicher. Viele fliegen bei der Redaktion raus. Ach was soll es, meine erste engste Verwandte arbeitet oben bei den Digitalmedien dieses Medienkonzerns … und wird wieder mal schmunzeln. Nachtrag: Die etwas ketzerischen Kommentare sind nun aufgeschaltet worden. Aber hier nun mein Beispiel.

Dieses Wochenende findet das Bärnfest – genau genommen das Stadtfest Bern – statt. Es wird im 1000 Jahre Bümpliz-Bethlehem gefeiert. Wenn das SRF was senden will, soll sie doch im Archiv schauen, was der Fernseh-Vetterli (Werner) damals aus dem Tscharnergut gesendet hat. Zwei Familien inkl. Möbel wurden in eine einzige Scheibenhauswohnung gepfercht und von aussen mit einem Autokran im dritten Stock gefilmt. Daher entstand das Wort Vetterli-Wirtschaft und er wechselte ja schliesslich von der Politik in den Sport … und Aktenzeichen XY-ungelöst! Ich wiederhole mich, schreibe das aber gerne noch mals, denn all die Fernsehleute bei der APF haben bei dieser Story auch geschmunzelt.

Einer hat seit zehn Jahren nie Fernseh geschaut. Bei mir ist es schon einige Tage her, bin also sicher nicht Durchschnitt. Nur bei SRF Börse, wo sich einer mokiert, schmunzle auch ich und zappe, wenn ich nicht schon vorher eingeschlafen bin.

Wenn die Kommentarschreiber als Massstab gelten würden, wäre das Abstimmungsresultat gegeben – eben No Billag. Was geschieht dann aber mit Radio SRF 1 und den Staumeldungen? Da helfen Apps mit Handybewegungen weiter. Nicht durch Rumfuchteln, sondern wie sich tausende im Strassenverkehr verfolgen lassen – stehend oder lieber fliessend. Die Technik ist alles andere als neu. Sie wurde um die Jahrtausendwende schon in Zürich eingesetzt. Ausgedacht durch einen Mitarbeiter des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee am Cern. Und sein Team verhalf mir Jahre zuvor zum ersten Kabelanschluss in der Durchschnittsstadt. Seither wissen einige, was ein „gekreuztes Kabel“ für positive Auswirkungen haben kann.

Ja, das Kreuz auch mit dem Kabel-(Fernsehen). Stellen wir die Crossover (Kreuzweiche).

Nachtrag: Artikel von Politredakteur Peter Meier – echt lesenswert. Es könnte ein echt Leut harter Krimi werden.

Bill Gates, mich goo(r)gelt es an und hoffe auf Hilfe

Das Urgestein der deutsprachigen Finanzblogs erhält zur Zeit extrem viele Quatsch-Kommentare – alle via Googels gmail. Das nehme ich zum Anlass, 2 Mio. Euro für eine Weiterentwicklung einer Maschine zu suchen, die Krebs bekämpft.

Sorry ich leide nicht unter dem Einfluss des Vollmondes, allensfalls des Jupiters, der zur Zeit starke Anziehungskraft zumindest auf uns Menschen und einige Sternschnuppen ausübt. 12 habe ich gesehen und meine Wünsche in die Welt gesandt.

Meine Wünsche gehen meist nicht sofort in Erfüllung, aber meine „esoterische“ und grenzübergreifende Einstellung und Denkweise lassen nicht extrem lange warten.

Vor einigen Minuten habe ich einen Kommentar redigiert. Ich kann nicht perfekt Amerikanisch, aber die meisten im Staate von CIA und FBI können weniger gut Deutsch. Google, Facebook und all die Business mässig-en Plattformen verfügen über alle Mailkontakte, die wir je hatten. Und ich hatte auch einmal Krebs. Und hab den besiegt. Sorry, jetzt läuft es mir kalt über den Rücken und die Armen herab. Nicht alle können Krebs besiegen. Krebs ist vermutlich eine Zivilisationskrankheit und die meisten wissen nicht, wie man sich vor dieser schützen muss. Im Nachhinein, könnte ich einige Ratschläge geben. Dann kommt einmal vorbei und diskutieren sie mit mir. Fragen und vor allem Gegenfragen.

Jetzt läuft im Radio „ruft Teddybär 1.4“ – nun nicht kalt, sondern eiskalt über den Rücken … ja den Rollstuhl konnte ich selbst bedienen … und ihm entsteigen. Luft holen und Tränen abwischen.

Nun suche ich bei Bill Gates oder anderen zwei Millionen Euro um eine Maschine weiter zu entwickeln, die Krebs zusammen mit Humanmediziniern bekämpfen kann. Es braucht beide Seiten. Testexemplare laufen und es stehen mehrere Tausend Patienten Schlange.

Manchmale hasse ich die Amerikaner, denn sie könnten sich trumpieren. Die Einzigen, die sich heute für die „Krebs-Maschine“ interessieren, sind die Russen.

Die sind in Sachen Physik und Medizin anders auf dem Draht, was im Westen nicht nur fehlt, sondern belächelt wird, Sorry, ich bin noch nicht soweit, dass ich dem ehemaligen Ostblock mein ganzes Vertauen schenke … aber die entet dem Teich sollten sich langsam bewegen … Bill Gates, ich hoffe, sie lesen das und kein Subalterner stoppt die Info zu ihnen … einer der XP und Windows10 fährt. Na ja, welches alte System ist wohl stabiler und angriffsabwehrender, als das Neue.

Oh Gott, es wird schrecklich, „Mamatschis schenk mir ein Pferdchen“ läuft im Radio … und vielleicht müsste man sich mal auf den Text einsinnen. Sorry, wir hab dem immer „Henniez“  (von Nestle) gesagt. Ein „Laden“, der die zwei Millionen auch locker einsetzen könnte und nicht wirklich pharmaabhängig ist.

Es kann sich auch jemand melden, der einfach die Bekämpfung von Krebs weiter bringen will. Merci, Wir drei haben leider die rund zwei Millionen zum Weiterentwickeln nicht … aber Kontakt zu den Russen.

 

Stop that man

Falls die Kommentarfunktion mal gesperrt sein sollte …

… nicht erzweifeln, via e-Mail kann nachgeholfen werden. 100 Spam-Kommentare pro Tag das ist mir zuviel, die müssen gestoppt werden. Casino-Links und dabei sind die Chancen an der Börse besser – 1 : 1. Nur den Millionenjackpot gibt es noch seltener.

Und da gäbe es noch zwei andere, bei denen stop that man gelten müsste:

Schon für anderes wurden Männer gestoppt – hier die Lyrics der Sailors – auch wenn diese nicht einfach zu begreifen ist.

Baumbörse … oder die Welt wächst zu schnell

Seit knapp einem Monat war ich nicht mehr online – ich habe meine Offline-Zeit in Südfrankreich und Umwegen genossen. Ja, die Welt drehte in dieser Zeit nicht ganz ruhig weiter.

Fussball ist schon fast vergessen. Frankreich unterlag den Portugiesen. Wer schon nicht endend wollende 90 Minuten auf einem riesengrossen Fussballfeld verbracht hat, staunt nur über die Leistung dieser Athleten. Ein schönes Spiel, fair, schnell, äusserst lang und ein perfekter Schuss. Begeisterung ist hier angebracht.

Ein anderes Thema sind die Terroranschläge. Hier herrscht auch be-Geisterung – von Nizza bis Saint-Etienne-du-Rouvray. Und es sind leider nicht die einzigen. Beim letzten Anschlag macht mich ein Satz stutzig: „Zum Zeitpunkt der Tat sei die Fussfessel wie jeden Morgen deaktiviert gewesen, sagte (der Pariser Anti-Terror-Staatsanwalt François) Molins.“Deaktiviert? Denkfehler? Softwarefehler?

Wie beim ersten tödlichen Unfall beim Tesla wegen des Autopiloten? Es sind immer Menschen, die richtig reagieren müssten. Nichts ist perfekt, schon gar nicht der einzelne Mensch. Und in Massen erst recht nicht. Sicherheit zu gewähren ist nicht immer einfach. Sicherheit zu fühlen wäre einfacher, wenn wir nicht immer über jedes Ereignis ausführlichst informiert würden. So erwähnt es auch Christian Prudhomme, der Direktor der Tour de France am Etappenort in Bern. Zum Glück hab ich die Idee im Sinn des Wortes abgeblasen, die Zielankunft auf dem vom Ferienort relativ nahe gelegenen Mont Ventoux anzuschauen. Vent tous, eher gar Vent toux (Husten) – Sturm, das Ziel wurde kurzfristig um einige hundert Höhenmeter nach unten verlegt.

Hier noch ein Link der geplanten (blau) und aktuellen (grün) Windkraftwerke in der Schweiz. Ein geplanter Windkraftwerk-Standort muss neu geplant, gar überdenkt werden. Im Hintergrund auf dem Bild ist die Nähe zur Gemeinde Schmiedrued-Walde schön zu sehen, die mehr betroffen wäre, als die Projektgemeinden.

Es ist wie beim Fussball. Begeisterung muss sein, bis ein Thema weltweites Aufsehen erregt. Fussball wurde in den letzten Jahrzehnten zum Milliardengeschäft. Die Solarenergie hat auch eindeutig Fortschritte gemacht und etliche Wandel durchlebt. „Alles Sonne oder was.“ Im Juli 2006 schrieb ich über den unterschiedlichen technischen Stand. Welten sind zwischen dem und Solar Impuls 2 beendet Weltumrundung und nun hat sie nach 500 Tagen wieder Bodenhaftung.

Jedes Ereignis kann auch verrissen werden, der umstrittene Nutzen einer Selbstinszenierung. Andreas Reinhard zerreisst – rein und hard. In sechs Jahren will er an der Fussball WM in Katar mit seinem Skylift Aufsehen erregen. Sensationell, nur PR-mässig noch etwas im Hintertreffen. Bei Swissolar nicht zu finden. Die würden sich kennen. PR ist so eine Glücksache. Sollte es nun nicht eher Swisssolar heissen oder Swiss Solar. El solar heisst übrigens Grundstück. Zusammenspannen, nicht gegen einander arbeiten. Ein Phänomen der heutigen Zeit. Oder sind es Sicherheitsgründe, damit nicht viel gefunden wird. Wie einst mit meinen Fotos von Solar Impuls 1, damals noch SolarImpuls, die heute Aviatikgeschichte sein dürften. Sorry, aber die ganz tollen Bilder werden nicht aufgeschaltet …

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hier noch eines der rund 50 Bilder vom Februar 2011 aus Payerne. Gespannt, ob man in sechs Jahren wieder von Schweizer Sonnenstrom-Projekten lesen wird. Es wäre toll.

Das Klima in Südfrankreich war auch toll. Heiss und nass. Das bedeutet, dass viel CO2 umgearbeitet wird – die Pflanzen wachsen extrem. Es ist in Südfrankreich so grün, wie seit mindestens 17 Jahren (meine Beobachtungszeit) im Sommer nicht mehr. Es wird Grünmasse produziert, die zumindest auf Rasenflächen und in Gartenanlage fast ins Bösartige geht. Gras, das Menschenhoch ist, Bambus, der in weniger als 3 1/2 Monaten über 8 Meter wächst. Naturphänomene, die in den Medien noch zu wenig beachtet werden.

Ist es wirklich nur der Mensch, der für den Klimawandel verantwortlich ist. Ich habe das schon oft in Frage gestellt. Ohne Sonne wäre es im Weltall um die Erde herum rund minus 270 Grad. Die Sonne hustet mit ihren Flecken auch und die könnten wesentlich für grössere Temperatureinflüsse verantwortlich sein. Aber gut, dass es Umweltschutz gibt. Klimafreundlich Schweiz, eine reinste PR-Broschüre zwar, lässt fünf Zeichen zu, die zurzeit noch selten zu sehen sind. Auf Seite 9 ist zu lesen: „Da wir wissen, dass der Klimawandel von Menschen (mit)verursacht wird …“. Meist wird nur der Mensch für den Klimawandel verantwortlich gemacht und das dürfte nur zu einem kleinen Teil zutreffen. Die Nationalratspräsidentin Christa Markwalder schreibt dies. Übrigens, wer hätte ihren Erfolg geahnt, als ich Christa vor gut fünf Jahren viel Glück im Kanton Bern wünschte – im Beitrag über die Feintool. Aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass auch heute dort nicht minder schöne Augen zu finden sind, bei deren Anblick mann mannche Male die Bodenhaftung verliert.

Und einer weiteren Dame muss ich – eher die Welt – viel Glück wünschen. Hillary Clinton. Ja, hoffentlich trumpieren sich die USA nicht. Aber irgendwie kommt mir da Vitamin B in den Sinn. Sinnvoll wäre jetzt vermutlich Vitamin B12 – „Schutz fürs Hirn„. Und dann gibt es da noch den Schutz vor dem Kopf – dem echt bullischen Bullen, genau wie der letzte Monat war.

In Facebook den Film suchen und was finde ich, „meine“ schönen Augen mit Anfrage und die mit den blauen hat heute Geburtstag. Herzliche Gratulation.

Nun zur schönsten Börse – der Baumbörse – lassen sie sich einen alten Baum schenken. Das ist kein Witz. Keine kleine Bambuswurzel oder ein neu entsprossener Lorbeer oder Feigenbaum aus Südfrankreich. Lieber eine Allee von Platanen. „Unser Angebot ist in der Schweiz einzigartig.“ Riesige Kronendurchmesser und lange Stämme sind kein Hindernis, dass ein alter Baum nicht gefällt, sondern gratis weitergegeben werden kann. Kreativ sein heisst Mut haben und voneinander getrenntes Wissen im Hirn auf eine neue Weise miteinander zu verbinden. Abendmenschen sind wissenschaftlich erwiesen kreativer, aber für Projekte braucht es immer den Träumer, den Realisten und den Kritiker.

Hier noch ein weiterer Impuls, der von DiePost heute zum Verkauf kam:

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„Brexit Nummer 2“ – die Fussballsensation und ein CH-Eigentor

Das die Worte vom Moderator Paddy Kälin zum 1 : 2 England – Island an der Fussball EM.

… England fliegt raus, die Isländer kommen in den Viertelfinal.

… vordergründig …

… und nun hintergründig. Der Brexit nicht mehr Standard, aber Poor – „nur noch“ AA – aber Achtung, das ist viel besser, als die meisten Anderen. Vielleicht wandern einige jetzt in die Schweiz aus. Profitieren wir vor dem Austritt der Britten, zumindest wirtschaftlich.

So, jetzt wird es echt politisch, persönlich und echt kompliziert. Hier ein Ausschnitt aus der BernerZeitung:

„Auch nach der Brexit-Entscheidung mit Grossbritannien zusammen einen erweiterten EWR anzustreben, kommt für Schneider-Ammann nicht in Frage: «Aus meiner persönlichen Sicht ist der EWR für uns keine Option. Mit einer Mitgliedschaft müssten wir die Unionsbürgerschaft und ähnliches übernehmen, was für uns nicht in Frage kommt.»“

Wenn die Aussage von JNS resp. BP JSA korrekt zitiert wird, dann liege ich wieder mal falsch oder eben der andere. Meiner Ansicht nach gilt bei der Unionsbürgerschaft für den EWR-Raum nur das Freizügigkeitsrecht und Diskriminierungsverbot. 50,3% waren 1992 gegen einen Beitritt und deshalb müssen wir mit allen – nicht nur der EU wie oft gesagt wird – bilaterale Verträge erstellen. Das gibt zumindest vielen Bundesbediensteten eine gut bezahlte Stelle, die sie vermutlich in der Langenthaler Industrie nicht erhalten würden

Dort gab es einen, der damals einen EWR-JA-Kleber am Auto angebracht hatte … der Kassier und Politideologe des FDP-Vorstandes, der immer beauftragt war, die politische Richtung des damaligen Präsidenten Richi zu analysieren. Nicht der andere … wenn i Bundesrat chönti si, de würdi einisch säge wis würklech isch oder chönti si. Itz suche i no d Lyrik „Bundesrat“ von Florian Ast, die hani vor zwöi Jahr einisch gschribe, wüwse im Netz nid gfunde ha. Zäme mit ere Biografie u dert gseni, dass er i Kräiligen ufgwachse isch. Bim erschte u letschte Lied mues i schmunzle – Träne u Zungenkuss. Aber das isch denn no chli z’früe gsi. U chöit ja Morn o d’Wuchemitti fyre u dr by dr Bundesrat singe. Viu Spass.

 

Ja wenn i BUNDESRAT chönt si … vom Flöru Ascht (Florian Ast) – Lyrik von Stephan Marti www.finanzblog.com – 24.5.14

Scho am erste Tag, gits die erschti Klag
Wenn i Bundesrat chönt si
I würd di angere sechs Nase no zum Tüfe jage
Hätt die Hütte allei für mi
Us em Militär miech i e Hobbibänd
Wo nume Hippilieder singt
U näbere jedere Chiuche es Puff irichte
So dass kene me es Buebli find.
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
I miech alles das, s‘wärmer scheissegal, wenn i Bundesrat chönt si
Dä riese Lohn würd i göd halbiere du d’Spese usenäh
U i de Limousesine stige i vorne inne,
de maul luege was die ma gäh
U mit em Bundesratsflüger is Tessin abe flüge
Züfdle schwänke im See
Us dr Pensionkasse ausses Gäld verprasse,
wobie mache sie das nid scho eh
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
I miech aues das, s’wär mir scheissegel,
wenn i Bundesrat chönt si
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
Au di wichtige Sache würde i sofort mache
Wenn i Bundesrat chönt si
Mit dene Millione Subventione
Äh Idee wo sech würklech lohnt
Bau di Rakete für aui Gigle u schickese se ufe zum Mond
Itz listmes überall – i bi der nöi – Conseil Federau
„Einstimmig gewählt ist – Florin Ast“
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
I miech aues das, s’wär mär scheissegal, wenn i Bundesrat chönt si
Ja wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat, wenn i Bundesrat chönt si
Au di wichtige Sache würd i sofort mache,
wenn i Bundesrat chönt si

Gott straft sofort, „See eu later“ oder brrrrrr Exit?

Huch, da lag ich wohl daneben. Brrrr exit, damit habe ich nicht gerechnet. Aber eben, das Volk hat abgestimmt und nicht die Finanzmärkte.

51,9 Prozent der Briten wollen austreten. Das sind immerhin fast 8% mehr, als dabei bleiben wollen. 27,8% haben nicht abgestimmt. Vielleicht nehmen die sich jetzt an der Nase. „See eu later“, alligator – after ‚while crocodil sagte schon der Texaner William John Clifton Haley, Jr., der Erfinder des Rock and Roll. Und vermutlich wird kein Stein im Britischen Reich auf dem andern bleiben. Allenfalls wird sich das Krokodil sogar in den eigenen Schwanz beissen.

Das GBP sank gegenüber dem Vorjahreshoch um 14,4% auf 1.333. Dieser Kurs ist ganz praktisch – wenigstens zum Kopfrechnen. Bei den Briten herrscht die Unordnung. Da hilft auch nicht, dass 95,9% der Gibr-altar-er bleiben wollten. Wie schon im Vatikan, Gott straft sofort. Mit Blitz und Donner hat er geantwortet. 80 000 mal in der Schweiz. Fast so viel wie normalerweise in einem Jahr. In Frankreich habe ich einmal über eine Stunde alle drei Sekunden einen Blitz gezählt. Am Samstagmorgen früh folgten sie sich schneller. Unglaublich, aber ein herrliches Naturschauspiel.

Warten wir mal auf Morgen, ob es da wirklich einen „Schwarzen Montag“ gibt.

 

Grossbritannien bleibt in der EU …

… so zumindest meine Schätzung.

Morgen werden wir um diese Zeit mehr wissen. Mutig oder fahrlässig wie ich nun mal bin, vermute ich, dass 55% bleiben wollen. Wenn wir das GBP anschauen, hatte ich zum ersten mal ganze zwölf Franken für ein Pfund entrichten müssen. Heute ist es auf 1.42 – Tendenz steigend. Warum? Weil die Mehrheit meine Ansicht teilt. Aber warten wir ab, ob die Briten auch vernünftig denken. Sonst dürfte das Pfund relativ schnell an Wert verlieren.

Ich war dann mal weg …

… praktisch auf die Stunde genau vor sieben Jahren. Und ich beschloss zu kämpfen.

Nicht mit Waffen, wie dies heute leider an sehr vielen Orten der Fall ist. Mit dem Willen die Chance 1:1000 meine Zivilisationskrankheit zu packen gegen das Schicksal, das die 999 andern die auf der Strecke bleiben, anzukämpfen. Danken möchte ich noch einmal all jenen, die mich auf irgendeine Weise unterstützt haben.

Meine Beobachtungen über Zivilisationskrankheiten, wie ich sie nenne, habe ich mit meinem Onkologen diskutiert. Ich habe 40 Menschen beobachten müssen, die auch erkrankt sind. Genau die Hälfte hat es nicht überlebt. Dann hörte ich auf zu zählen. Diese 40 sehen oder sahen Ende Jahr kein anschauliches Ergebnis ihrer Arbeit. Allesamt waren Dienstleister. 38 in Büroberufen und 2 zwei als andere Dienstleister im Abwart- oder Wegmeisterdienst. Schnee wegräumen, Splitt streuen, dann Splitt zusammenwischen, Rasen mähen, dann Blätter zusammenrechen und dann kommt wieder der Schnee. Und die Büromenschen haben meist nur eine Zahl, die Ende Jahr übrig bleibt, meist nur eine Prozentzahl – x% vorwärts oder x% rückwärts im Vergleich zum Vorjahr.

Daraus ist eine Arbeit entstanden. Meine Vermutung traf zu. Aber es gibt drei Berufsgattungen, die statistisch gesehen noch anfälliger auf Zivilisationskrankheiten wie Burn Out, Depression, Hirnschlag, Schlaganfall, Lungenentzündungen, Blutvergiftungen und viele Arten von Krebs, sind. Das Lehrpersonal und das medizinische Personal. Die Reihenfolge weiss ich nicht mehr. Zuoberst bei der Untersuchung waren die Künstler. Hier ist ein anderer Grund wahrscheinlich, dass diese oft von Zivilisationskrankheiten aufgesucht werden – die schlechte Finanzlage und vor allem die Aussicht, dass sich dies in Zukunft nicht verbessern wird.

Geht daher mit dem beruflichen Alltag sorgfältig um, damit sie nicht das gleiche Schicksal erleiden – oder hoffentlich zu den Überlebenden gehören. Stress, vor allem der im Unterbewusste angesammelte, kann wirklich tödlich sein.

Die Prokrastination, das Aufschieben bis zum letztmöglichen Augenblick, kann eine Hilfe sein. Punkt – im Punktmagazin wäre der ganze Artikel zu lesen. Aber Arbeiten nicht bis ganz zum Schluss aufschieben, das verursacht Stress. Die Prekastination, ein ganz unbekanntes Thema, das sofortige Erledigen ist im Prinzip gesünder, ergibt aber die schlechteren Ergebnisse, weil die Zeit zum sorgfälligen Überlegen fehlt. Also, finden sie den richtigen Mittelweg und hoffen sie nicht immer, dass sich alle Probleme von selbst erledigen. Manchmal trifft dies zu und manchmal kann dies „ins Auge“ gehen.

Also, versucht gesund zu bleibt oder dagegen anzukämpfen um wieder gesund zu werden. Es lohnt sich. Ich wünsche allen viel Glück.

Der Mensch lebt nicht vom Geld allein

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… und George Cloony, sagte zu mir: „It was not our time“. Heute Abend gibt es keinen Nespresso, aber einen Schaumwein und bedenkt im Berufsleben, Schaum (oder schreibt man Cha…) geht schnell vorbei!

22.12. – die Wende ist eingeleitet

Zumindest die Sonnenwende fand heute morgen statt. Ich wage sogar, dass sich eine Wende in meinem Verständnis für die Quantenphysik vollbracht hat.

Die Sonnenwende erfreut mich extrem, denn die Hammerschmitte hat eine Lage, bei der sich in dieser Zeit, die direkte Sonneneinstrahlung in wenigen Stunden messen lässt. Aber hier herrscht eine milde Lage, die mich im T-Shirt draussen den Kaffee trinken lässt. Oder sollte es Tea-Shirt heissen? Egal, die Nächte werden kürzer, die Tage länger. Wir haben die schlimmste Nacht des Jahres wieder mal hinter uns gelassen. Schlimm? Zumindest die längste. Die Nacht war eher nicht schlimm. Im Gegenteil. So nach einer Leistenbruchoperation gibt es einige Folgeprobleme … und vielleicht sind die jetzt im Griff. Sonnenwende – Wende? Ich schreibe zumindest gegen Wände. Die Sonne wendet auf alle Fälle nicht genau gleich, wie dies bis vor wenigen Tagen die Landesquerfeldeinzüge in Zürich mussten.

Lassen wir die Sonne mal hinter uns und schauen wir auf etwas, was ich hinterfragt habe. Das ist mein Beruf und mein Naturell. Analysieren kann man nur, wenn man restlos alles in Frage stellt. Ne, nicht ganz alles, aber zumindest den Boskop-Test. Sorry aus dem Gebiet der Radiästhesie finde ich nicht alle Links, die ich eigentlich gerne zeigen würde. Zudem muss ich mal die Kategorien im Blog anpassen. Chart und Astrologie reichen nicht mehr für all die „Unexakten Wissenschaften“ wie sie genannt werden. Bei der Astrologie wurde einige Male über Iris Treppner geschrieben – die Prognosen trafen zu (Links, die auf Kaywa führen, im Finanzblog selbst suchen. Auch die Prognose, dass sich im Frühsommer ein Getriebeschaden einstellen werde. Es war dann mein Getriebe. Also, bitte, lacht nicht – einige immer – über diese Gebiete. Es ist eine Frage der Zeit, bis sie zu den Exakten gehören und dass bei Wikipedia immer noch steht „die Lehre von angeblichen Strahlenwirkungen auf Organismen“. Ein Wort ist fallen,

Zurück zum Boskop-Test. Der besagt, dass man einen Apfel teilen kann und eine Hälfte „anfluchen“ und die andere Hälfte wird den Fluch mitbekommen. Das muss ausprobiert werden. Ich hab so einige Kollegen, wo man unvoreingenommen solche Experimente starten kann. In Zürich, einen Apfel mitzunehmen, habe ich vergessen, aber einen neben dem Gymer gefunden. Energiemässig nicht mehr fit, aber superschön aussehend. Dann habe ich den halt wieder aufgestellt und mit meinem Anfängergeschick dann 10 000 Bovis gemessen. Die eine Hälfte blieb bei Res – der Pfarrer, wo die Zürcher Sektion das Übungslokal hat. Das lese ich jetzt im offiziellen Publikationsorgan des VRGS.

Die andere wurde im Landesmuseum noch einmal nachgessen. Eingesperrt in einen Garderobenschrank hat diese Apfelhälfte den Zeitpunkt erlebt, wo Res den Apfel gottlos arg heruntergekanzelt hat. Nach seinem Mail habe ich nachgesessen – keine Energie mehr.

 

Nun hängt eine Apfelhälfte in unserer Gemeinde, zusammen mit einer Apfelhälfte von meinem Nachbargrundstück.

 

Himmel sei Dank … Teil 2

… genau genommen Undank, denn bei schönem Wetter und angekündeter Kälte bleiben einige Teilnehmer zum Traktoren-Geschicklichkeits-Fahren aus – Sonntagsarbeit ist angesagt, das gute Wetter ausnützen.

Bei den zwei „Arbeitsposten“ für Kinder ist aber Grossandrang. Aufpassen ist angesagt, denn wir wollen keine Unfälle …

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… das ist nur eine Alterserscheinung, die taffe Zoe hat eingewilligt, dass ihr Konterfei erscheinen darf. Sie wird Freude haben und ihr Vater wird auch nichts dagegen haben, denn er will ja in zwei Jahren als neuer Präsident gewählt werden. Die Zahnlücken haben beim Spaghettiplausch à Diskretion für fünfzehn Franken mit vier verschiedenen Sorten kostlicher Saucen einen riesen Vorteil.

DSC_8721Zwei auf der Wippe – Heldenmut macht lernfähig …

DSC_8710                                                 … und von hinten in die Beine fahren, mutig … oder eher übermütig. Auf alle Fälle lernt mann, wie man auf die Zähne beissen kann. Gar nicht so schlecht, dass die beiden Postenleiter über je dreifache Erfahrung mit eigenen Kindern verfügen, denn wir müssen oft in die Trickkiste greifen.

DSC_8728Keiner zu klein, eigener Traktorbesitzer zu sein …

DSC_8719 … ganz abgesehen davon, dass wir noch jüngere Teilnehmer hatten …

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… ob sie wohl die Hüpfburg besiegt haben?

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Der „Softie“ bedient nicht nur Kinder und fragt sich vielleicht, …

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… wieso der dreirädrige David gegen den Goliath mit vier gleichen Rädern keine Chance hat. Dabei haben ungleich grosse Vorder- und Hinterräder viel mehr Vorteile. Der County hatte am Anfang gar nur Raupenketten – er sinkt wesentlich weniger ein. Mancher Bauer hat in den vergangenen Wochen diese Eigenschaft an seinem Schlepper vermisst. Und alte Traktoren haben oft noch einen weiteren Vorteil.

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Die Damensiegerin Brigitte Bauhofer, Schmiedrued (219 Punkte) vor Irene Staffelbach, Kuntwil (304) und Nicole Schmid, Schlossrued (317)

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Junior Swen Mauch, Schmiedrued (179), vor Christian Putscher, Wiggen (198) und Michael Müller, Meierskappel (225)

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Senioren – ab Jahrgang 1998 – Ruedi Dätwyler, Schmiedrued (16 Punkte, nicht Jahre) vor Ueli Liechti, Ersigen (41) und Fabian Erni, Neudorf (88)

Herzliche Gratulation auch an den Sieger im Kinderparcour – Jonas Bolliger (12) mit 920 von maximal 1200 Punkten.

Es gab für alle einen Preis. Danke den Sponsoren. Der Sieger fuhr gar mit seinem ausgewählten Velo eine Ehrenrunde und für den Ehrpreis, den 100. Platz nahm die Dame mit Kewnnerblick einen Business-Anzug. Er hatte mehr Glück …

DSC_8807… als derjenige, dem wir den Toaster ersetzt haben. „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“, wir aber in Zukunft in alle Schachteln.

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Der Speakter, René Dätwyler, foderte alle Kinder auf, auch einen Preis abzuholen.

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Sieben jährig und besonders stolz über den ergatterten Zapfenzieher. Ob er eine WVorahnung hat, was an den beiden ersten September-Wochenenden im Webereimuseum gezeigt wird. Ab sofort dient der grosse Briefkasten bei der Hammerschmitte auch als Zapfenzieher-Recyclingstelle.

Warum der Euro weiterhin schwächer wird …

… ist eigentlich das Fazit aus dem World Cempetitiveness Scoreboard.

Die Wiwo schreibt dazu ganz einfach: „Deutschland droht in die Falle zu tappen.“ Von Platz 10 auf 12 abgerutscht. Schauen wir auf andere wichtige Länder in Europa: Frankreich, Polen, Spanien, Italien, Portugal in dieser Reihenfolge zwischen Platz 32 und 39. Polen wird wohl noch lange Zeit den Zloty behalten.

Die Ränge 5 bis 9 belegen Schweden, Dänemark, Irland, Niederlande und Norwegen. Die drei Skandinavier sind nicht im Euro-Raum.

Platz 4 – Singapur – einen Rang eingebüsst

Platz 3 – USA – der bisherige Sieger rutscht nach unten

Platz 2 – wir, die Schweiz – zwei Plätze gut gemacht

Platz 1 – China/Hongkong – einen Platz aufgestiegen

Rang 24 ist noch interessant: Österreich kurz vor Japan

Hier alle Länder in der Weltwettbewerbs-Rangliste. Und wer Lust hat, kann die deutschsprachige Wikipedia nachtragen, oder muss sich mit der aktuellen, aber unübersichtlicheren englischen Ausgabe herumschlagen.

Interessant sind noch die Veränderungen der letzten 15 Jahre. Deutschland schafft zwar 7 Ränge, die Schweiz aber deren 10. Von den zwanzig Verlierern, die fünf oder mehr Ränge eingebüsst haben, sind ganze 12 aus Europa.

Vor knapp vier Jahren habe ich gegen die Stützung des Euro geschrieben. Und in diesem Monat glaubt einer immer noch, der Franken sei überbewertet. Langfristig sicher nicht, das glaube ich. Kurs heute 1.1049. Wetten, dass ich in zehn Jahren recht habe!