Samstag – es wird vermutlich programmiert

Oh Gott, heute geht eine digitale Zahlung dreimal länger, als dies mit einem Einzahlungsschein war.

Na ja, über einen meiner ehemaligen Arbeitgeber habe ich schon einige Male geschrieben.

Einige Male wiederholt – mit Zeugen.

Na ja, wenn man genügend lange wartet, hat einer am Programm herumgeschraubt, dass auch die sechs letzten Zahlen der ID abgefragt werden.

Und da gibt es noch so ein schönes Erlebnis von gestern:

Die Einladung zur GV der Alumni BFH Wirtschaft erhalte ich wieder in Briefform. Jedes Mal steht, «dass normalerweise per e-Mail eingeladen wird. Leider haben wir zurzeit keine gültige Emailadresse von dir.»

Also, von euch kann sicher niemand etwas dafür, dass meine Mailadresse nicht gefunden wird. Sie lautet seit über 30 Jahren

marti at martischweiz dot ch (Hier in Prosa, aber versuchen sie doch, die Adresse zu kopieren.)

Anfangs der 80-iger Jahre habe ich selbst das Who’s Who der GBEB (damals noch die Gesellschaft Berner Betriebsökonomen HWV) zusammengestellt und die Adresse-Administration hatten wir beim WBZ, das heuer auch den 50 Geburtstag feiert.

Der kaufmännische Leiter war einer von uns, im Rollstuhl und bei einem Besuch habe von ihm ein Lob erhalten. Ein Behinderter hat mir Rivella eingeschenkt – mehr als die Hälfte lief über den Tisch – und ich sagte ihm merci und nahm einen Schluck. Das waren die Pannen von früher, heute gibt es andere Pannen. Ich denke zurück an die Veranstaltung, als uns KI von einem Dozenten der BFH im Cinématte vorgestellt wurde. Er brauchte gute fünf Minuten um meine Frage ob die KI nicht einfach sehr gute Programmierung mit extrem schnellem und grossen Datenzugriff ist, mehr oder weniger zu bestätigen.

Heute haben wir meistens Mühe mit einfachen administrativen Vorgängen. Die Zeit fehlt, um sie sauber abzuschliessen. Die Programme ändern dauernd und werden vor allem grafisch aufgebessert … aber oft nicht ausreichend von Aussenstehenden getestet.

1978 hatte ich an der HWV den ersten programmierbaren Finanzrechner – polnische Notation und per Zufall arbeitet auch die Programmiersprache Joy damit (da kommen jetzt nur Eingeweihte nach). Na ja, ich habe über 50 Jahre IT-Erfahrung, am Anfang noch EDV (Eh Du Vröhliche) … .

Denn Termin für die 50. GV kannte ich schon, aber ich habe mich noch nicht abgemeldet, weil ich nicht wusste, ob ehemalige Delegierte früher eingeladen werden, oder ob meine E-Mail wieder mal nicht erfasst wurde. Ich werde an diesem Datum in Südfrankreich oder allenfalls in Nordspanien sein … wetterabhängig. Als Ehrenmitglied denke ich an euch und lasse alle ganz herzlich grüssen.

Und noch etwas, vergesst nicht am Sonntag auf Sommerzeit umzustellen – eine Stunde vorwärts. Nicht ganz so einfach, denn der 30. April ist auch an einem Mittwoch und nicht wie in der Einladung am Dienstag.

Tanken ist wieder angesagt. Dort funktioniert die Karte seit Jahren immer anstandslos. Aber die «5 Rappen sparen pro Liter» (Seite 11) haben es neu in sich. «Sie müssen den Code im Handy Scannen!» Und was macht der gute Handyman oder die Handywomen … Mobile raus, scannen, einige Sekunden warten und was macht dann die Verkäuferin? Sie lächelt und scannt den Strichcode. Mir bringt das nur negative Wartezeit und der Verkäuferin auch. Ein Verkäufer hätte den gleichen Mehraufwand. Wer profitiert? Coop! Was laden die wohl alles vom Mobile herab, aber es ist doch so, die Geheimdienste schauen auch nicht immer genau hin.

«Die schriftlichen Produkte und Präsentationen sind von sehr guter Qualität. Sie überzeugen durch moderne Layouts und hervorragende Visualisierungen.»  Staatsbetriebe schauen vielfach nur auf das Aussehen, aber nicht auf die Funktionalität. Und alle wollen nur noch fürs Mobile programmieren. Die guten IT-Erfahrenen können mit dem Handy meist sehr gut umgehen. Mein Widerstand gegen diese Taschentelefonkabinen haben zum Glück nur ganz wenige Menschen. Diejenigen, die ich bis jetzt kennen gelernt habe, hatten Krebs mit einer Chemotherapie und die haben heute in den Fingern einen höheren ohmschen Widerstand. Die SBB hat darüber nur gelacht, als ich ihr dies mitteilte. Aber es geht bei ihr ja auch fast Jahrhunderte, bis sie echt rollstuhlfähig ist. Echte Probleme geht man nicht gerne an. Möglichst schnell … wie das US-Datenleck. Die obersten Chefs sollten mal ihre eigenen Anwendungen austesten. Da würde auch heute noch ganz viel Erstaunliches zu Tage befördert.

Weinen und Tränen ist nicht das Gleiche. Krokodilstränen entstehen aus einem andern Grund, als der Trauer, unserem Weinen … und ich übe mich nun in Weinen. Vielleicht auch wieder mal mit einem, den ich schon länger kenne. Ringier – Migros-Magazin und jetzt wieder Ringier – der Weinjournalist Hans Schneeberger. Habe ich nie bemerkt, aber ich trage länger als du ein Hörgerät … «Geschenk» der Schweizerischen Militär Armee. Wovon in einem solchen Fehlentscheid von Investition, sollte man Armee eigentlich mit einem E schreiben. Sein Tipp: kauft einige Flaschen 2023/24 – mengenmässig die schlechtesten seit 1961. Und für Eingeweihte – 1961 war ein Spitzenjahrgang.

Zum Schluss meldet sich noch Avira «Standort ist sichtbar». Nur, das Fenster lässt sich nicht schliessen – ctrl, alt, delete und dann Programm schliessen. Herrlich, alle Tage zehn neue Sachen … das drückt auf unsere volkswirtschaftliche Produktivität. Vielleicht sollten wir solche «Übungen» langsam aber sicher abstellen, die kosten nur Geld und Nerven und bringen eigentlich für den Benützer, den Kunden wenig bis gar nichts.

Testen, testen, testen und noch einmal testen, bis ein geändertes oder neues Programm freigegeben wird. Und zu guter Letzt, als ich alles auf Facebook verlinken will – «keine Internetverbindung» mit Quickline. Keine Unterbrüche! Ist ja logisch, wer kein Internet hat, kann es auch nicht mitteilen … es sei denn, man habe die Möglichkeit auf einen andern Hotspot zuzugreifen.

Und nun das Höchste, Facebook lehnt meinen Beitrag ab. Das erste mal in 20 Jahren. Ich glaube, heute spüren alle die partielle Sonnenfinsternis und dabei ist nicht alles so schlimm.

Zweimal «HOCH» für den Westen …

… vielleicht gibt es ein drittes Mal. Der Ferne Osten holt rasend schnell auf.

20 Jahre zurück geblickt. Zuerst war es der «Sonnenstrom», die Photovoltaik, die an China abgegeben wurde, jetzt die Automobilbranche und welcher Industriebereich folgt in den nächsten Jahren? Vermutlich die Chemie, Pharma und das Gesundheitswesen! Erinnern wir uns ans Jahr 2006. Die Solarbranche hatte technische Probleme. 2007 habe ich über dreissig chinesische Visitenkarten an der gleichen Messe gesammelt. Die Sonnenwärme ist immer noch so etwas wie ein Stiefkind. Im Sommer 2008 bin ich mit meinen Kunden aus der Sonnenenergie ausgestiegen. Sie haben profitiert, dass wir vier Jahre früher eingestiegen sind.

In die Automobilbranche habe ich – Irrtum vorbehalten – nur einmal investiert. Nicht extrem ökologisch – sorry heute ESG-mässig (viel Spass beim Lesen … echt ironisch gemeint). Früher war dies die Emissionszentrale der Schweizer Gemeinden. Die hat auch unüberlegt investiert. Investiert haben wir in das leichteste Zwischengetriebe von Asha. Aufgekauft von Mercedes in Zusammenarbeit mit McLaren. Ich schrieb damals «Änderungen in der Automobilbranche brauchen seine Jahre, Jahrzehnte». Diese scheinen nun endgültig angebrochen zu sein. Na ja, bei Mercedes werden vermutlich nur die guten Leute gehen – Kündigungsprämien. Tesla’s Cybertruck scheint Probleme zu haben. In die Aktie scheint etwas Bewegung gekommen zu sein. Zumindest charttechnisch scheint der Weg gezeichnet zu sein und sie fliegt aus dem NX-25. Die Schweiz wird auch erwähnt. Und wie reagiert China mit dem BYD? Die zwei Minuten Film sind absolut sehenswert – für uns eigentlich unvorstellbar. Am Flughafen München wurde für zwei chinesische Autos geworben – es können auch noch einige andere sein (144Einträge!). Flugzeuge haben zumindest in Heathrow am Boden Probleme. Nicht ganz ideal, wenn man vermutlich nur einen Hauptstecker hat, der mal 24 Stunden gezogen wurde. Aber auch in Beznau gab es einen Stromausfall – erstaunlich, dass der Berliner Kurier am schnellsten berichtet. Die AXPO ist auch im Netz zu finden – nicht ganz aktuell. Wie geht es wohl dem ehemaligen Pi. Sorry, wenn die Bilder verschwunden sind … ich habe vom Ruedmilan gezügelt und die Bilder nicht erfasst. Sie sind aber immer noch unter meiner Tastatur, wo ich gerade schreibe … und sicherheitshalber auch ausgelagert. Sicherheitshalber – die Info von Keystone erfolgte 6 3/4 Stunden nach der Schnellabschaltung. Der Bund will in 10 Minuten informieren, wenn ein tragisches Unglück geschieht. Via DAB+. Ich weiss immer noch nicht, wo mein Schutzkeller ist. Gehe dann halt in den Weinkeller. Hoffen wir auf Frieden und keine gravierende Panne. Die Schweiz ist nicht gerüstet für solches Unheil. Und vor 49 Minuten warnte Rösti, dass wir eine Stromlücke bekommen werden. Das ist fast so klar, wie das Amen in der Kirche. Hier wird es interessante Kommentare geben – bis jetzt schon 18. «Das wird über 30 Jahre gehen.» Ja, wenn man solche Bauinstanzen hat, wie im Kanton Aargau. «Schön, wenn jeder seinen eigenen neuen Stromer hat.» Ironie off!

In der Schweiz ist eher alles wie immer. Korruptionsdetails von der Ruag, die SNB steht vor einem Trumpschock – die Währungsreserven betragen ja «nur» rund hunderttausend Franken je Einwohner. Gespannt dürfen wir sein, was mit dem Nationalen Adressdienst laufen wird. Mindestens drei Verwaltungen haben etwas dazu geschrieben. Na ja, nur drei, vermutlich gibt es noch andere, habe nicht lange gesucht … sonst halbkantonal nach 26 Kantonsnummern. Dann hat zumindest noch die Post ein nationales Verzeichnis. Die scheint wenigstens die Ortschaften richtig verdrahtet zu haben. Wie oft kommt Post zu mir, die mit Schmiedrued-Walde angeschrieben ist. Entweder oder, zusammen ist inoffiziell. Am schönsten ist aber die Migros. Ich habe die Staubsaugersäcke mit der neuen Bezeichnung doch noch erhalten, aber meine Adresse, Matt 18, wollten sie nicht akzeptieren. Die gibt es nicht. Die arbeiten auch mehrst-spurig, das Migrosmagazin kommt im 18 Jahr an diese unbekannte Adresse. Wie viele funktionierende Staubsauger wurden weltweit schon weggeworfen, weil es keine passenden Säcke mehr gibt?

Und kurz zuvor:

Sicher nicht das einzige Institut, das in letzter Zeit recht häufig Mühe hat.

Verständnis, das haben auch andere nicht. Und mich nähme noch wunder, wie man ohne Handy die 3-D Secure bewerkstelligen kann, dies ist die Umleitung von «postfinance.ch/newcard», das eigegeben werden muss. Hoffentlich kriegen solche Analysten nicht noch eine Prämie, falls sie freiwillig gehen.

Tolle Leistung: unterhalb der Briefmarke gestempelt und erst noch auf dem Kopf. Totales Vertrauen in die Postlogistik. Die wird aber jetzt verstärkt durch einen, den ich als einen der ersten Blogger kennen gelernt habe. Daniel … viel Glück und Spass.

Am Abend kommt noch ein Artikel über den Goldverkauf der SNB vor 25 Jahren. «Wie es zum womöglich teuersten Fehlentscheid der Schweizer Geschichte kam.» Im Text steht: «… denn generell war eher mit einem sinkenden Preis gerechnet worden.» Wie bei Aktien – es gibt immer gleichviele Kilo die gekauft und gleichviele Kilo die verkauft werden! Es gibt praktisch immer die entgegengesetzte Meinung, wie sich ein Markt längerfristig entwickeln könnte. Beachten sie den Goldchart im oberen Link oder hier ein anderer historischer Goldkurs in CHF. Beachten sie aber, dass die Schwankungen je nach Stichtag und Quelle innerhalb eines Monats riesig sein können. Anfangs 90-iger Jahre manchmal mehrere tausend Franken – mal 1000 in einer halben Stunde. Ich habe einem Kunden empfohlen nicht zu kaufen. Der Kunde ist König. 50′ Verlust in einer halben Stunde – er hat es verkraftet und ich habe ihm geraten, das Gold langfristig zu halten. Seine Tochter hat mir über zehn Jahre später mal gedankt. Heute wäre es fünfmal mehr, als beim Kauf zu 16′.

Im Kleinen kann mann und frau sparen, wenn nicht abgestempelte Briefmarken ein zweites Mal verwendet werden. Und jetzt hat diePost den Vogel endgültig abgeschossen – 13.50 für ein Paket mit Revisionsunterlagen in einem schönen Block nicht abgestempelt. Hätte ihn lieber gestempelt und echt gelaufen.

Dafür könnte die Post demnächst für einen weiteren Skandal sorgen! Wer kriegt die Kryptomarken (zu sündhaft teuren Preisen verkauft) und Marken, die nur in beschränkter Auflage erhältlich sind? Zum Beispiel 1967 Exemplare «Samstig-Jass» – maximal drei pro Bestellung – nicht Kunde. Und Deutsch, oder eine andere Landessprache, kann diePost schon lange nicht mehr: Crypto – Angst ist die härteste Währung. Und wie heisst der, dem vor einigen Monaten etwas naheglegt wurde. Cryilo?

Erstaunlich, einige seltene Exemplare treten an ähnlichen Stellen wieder an den Tag. Krypto Krypto Krypto – können sie täglich anschauen und neue Meldungen lesen. Lykke – nicht like. Na, eine weitere Krypto die in der Krypta landete. Übrigens, von Basel habe ich schon lange nichts mehr gehört. Kommen sie aber mit Krypto nicht auf den Hund, lesen sie lieber einige Weisheiten über Glück.

Die schweizerische Stahlindustrie macht auch wieder mal Schlagzeilen. Wenn ein Unternehmen Stellen abbaut, dann steigert es im besten Fall seine Produktivität. Ich habe jahrelang in solchen Firmen gearbeitet, auch solche, die durch Automation produktiver wurden. Nur, jetzt haben wir ein anderes Phänomen. Mitarbeiter müssen abgebaut werden, damit überhaupt noch etwas produziert werden kann. So ändern sich die Zeiten. Die Stahlbranche konnte ich ab den frühen 80-iger etwas mitverfolgen. Bei Kofmehl herrschen immer noch gewisse Aktivitäten. Und etwas weiter nördlich scheint auch Alex unter die AHV-Bezüger gegangen zu sein. Ja, die Zeiten ändern sich.

Wissen sie, was ein Hörgerät kostet?

CHF 4.99 – kein Witz. Es funktioniert und da es in wenigen Jahren von EUR 20.-, dann CHF 12.-, über CHF 9.99 und EUR 7.47 noch einmal stark im Preis gesenkt wurde, dürfte es für hochrote Köpfe sorgen. Den jetzt noch wie Pilze aus dem Boden schiessenden Akustiker-Geschäften dürfte es demnächst etwas schwammig gehen … «gsehsch du e Schwumm, de stüpf ne um».

Braun ist doch eine schöne Farbe. Erinnern sie sich an einen Whisky oder an einen Bordeaux aus dem Barrique und erraten sie nun, was das ist?

Ein Stück Eichenholz, das man in den Wein im Stahltank schmeisst, damit er einen Eichengeschmack bekommt … aber heute gibt es noch ganz andere Methoden. Prost.

Im Westen wäre langsam ein Umdenken angesagt!

Das erste deutschsprachige Finanzblog wird 20 Jahre alt

Danke Hans, wir sehen uns am Donnerstag, danke Peter, dem spitzen IT-Journalist, R.I.P. und auch ein Merci an die UBS-Bern, die damals mit mir ein Börsenblog eröffnen wollte.

Sie hat die Bewilligung von Zürich nie erhalten, aber ich habe das zum Auslöser genommen, das erste deutschsprachige Finanzblog zu erstellen. Der Name, ganz einfach aus dem Englischen übersetzt. Börsentipps habe ich nie gegeben, denn es gibt bei jedem Anlagetipp drei Möglichkeiten. Entweder steigt das Vehikel, worauf die meisten hoffen, oder dann fällt es, worauf solche setzten, die leer verkaufen oder dann bleibt es gleich, was ganz selten passiert. Es sei denn, man nehme Festverzinsliche und es gibt weder Reaktionen von Nationalbanken oder Staatshäuptern. Das war in den letzten 20 Jahren eher selten. Heute trump-hen aber einige leider mit solchen Möglichkeiten.

Ich verzichte alles aufzuzählen, was sich geändert hat. Was gleich geblieben ist, wäre vermutlich schneller aufgelistet. Picken wir ganz wenig heraus und fangen mit der Musik an, denn heute kam die Hitparade vom März 1974. Damals war ich im «Prüfungsstress» und Erholung suchte ich in unserer Discothek. Susi 4 und die Welt war wieder in Ordnung. Das am meisten von ihr gespielte bei uns war «48 kaputt«. Die meisten andern Lieder haben wir auch gebracht. Und dann vor 20 Jahren:

Schnappi, das kleine Krokodil – Platz 1 auf der Jahresliste. Suchen sie in der Liste selbst nach Immergrünen. Das fällt heute leichter (Stand Mitte März). Platz 2 – Patent Ochsner. Büne, «Tag und Nacht» viel Erfolg. Im 74 für mich noch der Hanspeter, 6 Stockwerke unter uns. Ich frage mich heute, wie dass Musiker eigentlich noch überleben können. Und beachten sie nun Platz 24 – «Keith Jarrett – The Köln Konzert«. Das Konzert fand nicht 2025 statt, sondern 1974. Das scheint ein echter/echtes Evergreen zu sein. Bei mir die 359. und 360. Schallplatte in meiner umfangreichen Sammlung – Doppelalbum auf Vinyl. Was wurde in den letzten 6 Stunden noch so alles gespielt? Nur eine kleine Revue – Endo Anaconda mit Stiller Has (Fäderlicht) – ich habe dich in bester Erinnerung (R.I.P.). Polo Hofer (Sommer 68) – innerert zwei Tagen mit zwei Personen «Duzies» gemacht und mit Polo, R.I.P., einen Pinot aus Oberhofen getrunken und gestern einen aus Weiningen. Dann noch Persönlich, ja Christine Lauterburg wie sie leibt und lebt.

Bis jetzt zwei Stücke mit etwas «ungewöhnlicher» Musik, wobei mir bewusst ist, dass dies für viele noch gelinde ausgedrückt ist. Und wenn man Schnappi betrachtet, scheint es doch viele Menschen zu geben, die Freude an solchen Musikstücken haben. Hier noch eines vom Hampelstern Terzett.

Wie das Bild, bevor es abgespielt wird, werden sie in Kuhzunft allenfalls noch als Duo auftreten oder Matthias Wilhelm, R.I.P., leider ersetzen müssen. Gestern habe ich diese Mitteilung erhalten. Mit zwei Bildern, du als Velofahrer, genau so, wie ich dich kennengelernt (am Schluss) habe.

Matthias, ich behalte dich in bester Erinnerung. Das reicht für heute. Das Couvert, in dem deine Todesanzeige steckte, zeige ich das nächste Mal. Ein schönes Stück für meine spezielle Briefmarkensammlung über postalische Irrläufer. Aber solche gibt es heute wesentlich häufiger, als vor 20 Jahren und alle sprechen heute von KI. Im musikalischen Sektor, höre ich mir noch eine Schallplatte von Beny Rehmann an. Beide lebten in der Schweiz knappe zehn Kilometer voneinander.

Noch einige Bilder aus der Umgebung wo Matthias lebte im November letzten Jahres:

Die Extern Steine im Teutoburger Wald.

Das Hermannsdenkmal

… in Detmold.

Kleiner Nachtrag: Polo hätte heute seinen 80-igsten Geburtstag – diese Meldung ist 4 Minuten alt, als ich sie sehe und zur Zeit ist noch der ganze Beitrag zu lesen. Und nota bene haben wir heute 5 Jahre Lockdown zu Corona. Alles Gute und beste Gesundheit.

Nachtrag am Montag-Morgen: «Peter Bichsel ist tot». Die Solothurner-Zeitung schreibt es etwas vernünftiger. Der Beitrag ist zehn Minuten alt. Peter, in genau einer Woche wärst du 90 Jahre alt geworden. Ist alles gesagt? Du hättest noch Vieles zu sagen. Ich schreibe nur. Besten Dank, was ich alles mit dir erleben durfte und auch dir einen guten letzten Flug.

Damals nachdenkend, heute betrübt. Hier noch etwas auf libref.

Leider muss ich zwei Tage später noch einen Nachtrag schreiben. Ellen Ringier hat dies verdient. Michael, ich wünsche dir und deinen beiden Kindern viel Kraft. Ellen musste viel zu früh gehen. Ich habe euch über meine Ex-Frau kennengelernt, dann über Borsalino, Fritz und Fränzi und über einen Bekannten. Er war auch Pelzhändler, wie ihr Vater. Dank des Nachlasses unseres gemeinsamen Bekannten habe ich ein Land und Leute kennengelernt, denen Ellen sehr nahe stand. Ich wünsche euch allen viel Mut und hoffe, dass bald Frieden eintreten möge.

D A CH – RKS NMK AL MNE

Mühe mit der Überschrift? Der Headline, wie das heute heisst! Dann sind sie noch nicht so richtig europafähig. Sie sind mit den Kraftfahrzeug-Nationalitätszeichen nicht ganz vertraut. Einiges, was in acht Ländern auffällt … oder eben auch nicht.

Für eine Strecke, die andere in vier Stunden schaffen, brauche ich lieber vier Tage. Leider habe ich noch kein bezahlbares NAVSTAR GPS gefunden, das die grünen (sehenswerten) Strecken zeigt und bezahlbar ist. Das bedeutet, dass für mich umfangreiches Kartenmaterial unentbehrlich ist bis sich mein Bruder oder mein Cousin meldet und aus ihrem Expertengebiet eine Alternative gefunden haben. Das heisst im Normalfall etliche Ziele neu eingeben und die «kürzeste Strecke» wählen. Herrlich, wie sie so Länder erkunden können.

Unbekannte Täler, Seen, Kirchen, Klöster und via …

Pfarrer Braun landen sie in München. Landen? Nein, hier sind wir gestartet und der Zollbeamte erklärt uns, dass in Deutschland die Identitätskarte nicht gültig ist! Und das, einen Tag nachdem Deutschland wählt und Österreich im Endspurt ist. Merz ist gewählt. Das ist bei uns die Bezeichnung eines Fahrzeuges, das in Stuttgart produziert wird und hier sind wir in der BMW-Stadt. Für welche Fahrzeuge wird am Flughafen geworben? Für die Bayern oder Mercedes, Audi, Volkswagen, Porsche? Sicher nicht. Aiways und MG. Der erste hat immerhin die Generalvertretung für Europa in München – Hauptsitz in Shanghai. MG – Morris Garage – ist etwas komplizierter. Zuerst britisch, Austin, Leyland, dann Rover, dann bei BMW und ein Teil ging nach China oder Indien zu Tata. Zuvor wurde Jaguar selbständig, dann ein Teil von Ford und landete auch bei Tata. MG wird heute in China produziert. Was zumindest geblieben ist, das Signet und das Renomee des Namens. Zwei Chinesen werben in München – das ist Autogeschichte oder ist es der Anfang des Untergangs der deutschen Automobilbranche?

Überspringen wir kurz die Reise durch die drei Länder von Ex-Jugoslawien und Albanien. Zurück in Deutschland, unterwegs mit meinem Jaguar und was zeigt Volkswagen? E-Auto für 20’000 Euro, die Morgenlektüre in Friedrichshafen. Vor 1 1/3 Jahren habe ich geschrieben, was ich von den E-Autos von Volkswagen gehalten habe. Zusätzliches habe ich von einem Ehepaar aus Dresden mitbekommen, mit denen wir oft auf unserer Reise diskutiert haben … und Geburtstage gefeiert. Den 80-igsten und einen Tag später meinen 70-igsten. Ja, Deutschland muss schleunigst umdenken, wenn sie am Ball bleiben wollen. Ich liebe den 2. Merz – man kann nicht immer 17 sein …

… ich wünsche allen, dass sie auch mitsingen können wenn «einmal da wirst du 70 sein» so weit ist – sicherheitshalber kommt der Refrain schon am Anfang.

Die Schweiz muss vermutlich auch umdenken. Bei der Ruag ist es ja «nur» ein Verdacht auf Betrug etc. Die Zahlen im Internet zeigen, dass dies ja «knapp unter» 100 Franken je Schweizer ausmacht. Die amerikanische Autostadt Detroit scheint auch nicht mehr auf dem neusten Stand zu sein. Trump will ja die Wissenschaft reduzieren. Vermutlich will er die «eingesparten Leute» in anderen Gebieten beschäftigen. Einige wüsste ich. Deutschland und andere lassen grüssen. Akustik in Flughallen, Flugzeugen und Bussen – es war ein Merz. Himmelschlecht, aber wir wollen wissen, was 500 Millionen Lichtjahre von uns entfernt abläuft. In der Forschung würde viel mehr erreicht, wenn Querköpfe nicht gemieden, sondern gefördert würden und es weniger lohnmässige Mittläufer gäbe. Quer zumindest im Denken und nicht allenfalls krankheitsbedingt.

Die Reise war super und die Hotels toll. Eigentlich waren es nur Kleinigkeiten, die wegen des Arrangementpreises sicher nicht ins Gewicht fallen, wie wir mit bis zu 5-Sternen sieben Nächte in Hotels verbrachten. Danke an die rsd-reisen. Der Reiseleiter war etwas eigen. Zig-mal am Tag sprach er ins Mikrofon ohne die Lüftung abstellen zu lassen. Wenn sie im hinteren Teil des Busses sind, rund um die Hinterachse und wenn die Strassen noch schlecht sind, hört man über die Lautsprecher nur ein Gemurmel. Es dauerte auch zwei Tage, bis er den Ratschlägen an ihn, doch das Mikrofon mit einem Windschutz zu versehen, mit einem Tuch nachkam. Er sei so angespannt, jeweils die Bemerkungen abzulesen, dass er die Lüftung nicht beachten könne. Ablesen! Und was er erzählte, liess manchmal aufhorchen. «Der zweitgrösste See in Europa» – es gibt zig grössere. Oder der «drittgrösste Fluss ins Mittelmeer». Allenfalls mit der jemals gemessenen Höchstwassermenge – HHQ – nach Rhone und Nil. Bei der mittleren Wassermenge – MQ – allenfalls auf Platz fünf. Da haben sicher sogar hydrologisch Vorbelastete Mühe an die richtigen Zahlen zu kommen. Rolf und Benu kennen vielleicht ein «Mittel» oder einen Link.

Vier herrliche Länder – echt sehenswert. Natur pur, zumindest an den meisten Orten und zig-km dem grünen Band Europas entlang. Etwa gleich lang, die Baustellen von Autobahnen und bei Häusern sieht man oft nicht, ob das Geld schon ausgegangen ist oder ob die gedenken, allenfalls mal die Bauten doch noch fertig zu stellen. Es gibt unendlich viele Baustellen, extrem viele Tankstellen – wo meist keiner am Tanken ist – und es fallen die vielen Merz-edes auf. So eine Dichte gibt es nicht mal in Deutschland. Hier einige Bilder von der Reise durch einen Teil des Balkans:

Zweimal Bau von Autostrasse – resp. von Autobahn.

Viele Architekten setzten sich ein Denkmal.

Die oft gesehene andere Seite. Viele Gegenden, wo jedes zweite Haus leer und verlottert ist. Chancen für andere … Glas Trösch und Geberit, einige Schweizer Hersteller, denen man begegnen kann. Die Schweiz hat andere Probleme: Anzahl Zimmer minus eins ergibt die Mindesbelegung. Alles über eine Leiste schlagen, das ist der Untergang der Schweiz. Nehmen sie lieber die Chancen gemäss der besuchten Juwelierfabrik in Angriff – das Gold soll bis Ende Jahr auf 4500$ steigen. Das hat allenfalls einen Nachteil. Sie müssten mehr Vermögenssteuern bezahlen. Jetzt noch einsteigen, das machen sie auf eigenes Riskiko. Ich kann erst Anfangs 2026 sagen, ob sie Recht hatten. Oder doch besser einen Tansanit kaufen? Zumindest die Preise für Leder und Teppiche sind schon stark gestiegen, auch wenn im Schnitt maximal ein Drittel des angeschriebenen Preises verlangt wird. Ob Nordzypern, Türkei, ex-Jugoslawien, es sind zum Teil die gleichen Anbieterfamilien. Teppiche können vom Einzelstück nach Jahren zur Massenware werden, aber jeder zumindest zweite Stock zeigt schönere Einzelstücke, als die meisten Museen bei uns, geschweige denn viele Teppichhäuser.

Vermutlich gäbe es in diesen vier Ländern noch viel Schönes zu entdecken. Eine der weltweit grössten Schluchten – die Tara-Schlucht zum Beispiel.

Aber es gibt auch die andere Seite. Leider oft so … oder so:

Russisch-orthodox … und demnächst einige andere Kirchen und Moscheen auf libref.ch.

Am Schluss noch quer durch Bayern und Baden-Württemberg. In Friedrichshafen ins Zeppelin– und ins Dornier-Museum. Interessant, vor allem für die, die noch nicht viel über dieses Gebiet wissen. Schön gemacht, aber alles mit Flugzeug- und Busglas versehen. Oft fast wie ein undurchsichtiger Spiegel. Entspiegeltes Glas kennen die noch nicht. Falls jemand das aus Bützberg liest, Gruss an Erich. Oder vielleicht anfangs November mal nach Leipzig an die MUTEC gehen, die zusammen mit der Denkmal stattfindet. Ja, die Forschung ist schon da, aber keiner weiss es. Übrigens, die Reise wurde für uns dank Bild der Wissenschaft möglich.

Wenn die mageren Museums-Beschreiben nicht weiterhelfen, gibt es noch das Wiki, das wesentlich mehr Informationen bietet – hier zum Beispiel die D0 214. Die erwähnte Literatur zeigt allenfalls die damaligen Industrieprobleme auf und beim Zeppelin wäre vermutlich auch noch mehr zu erfahren, wieso eigentlich der Cargolifter misslang. Schade, hier hat Deutschland allenfalls Chancen verpasst.

Entschuldigen sie, wenn ich ab und zu – oder fast immer? – direkt bin. Andere sind es auch. Nur viel zu Wenige. Hier ein Beitrag vom Infosperber – von Urs P. Gasche. «Vor 40 Jahren wurde ich als Chefredaktor abgesetzt«. Ihn hab ich schon gemocht, als noch im Fernsehen war und wir wissen es längst, Zufälle gibt es nicht. Wir hätten mit ihm nach der Fahrt durch Albanien in Nord-Mazedonien am Ohridsee feiern können. Keine Ahnung, ob Martina oder Gasche älter ist – maximal 24 Stunden Differenz ist theoretisch möglich. Ursula hätte ihn vorgestellt, denn sie weiss, das Peter, wie sie ihn nennt, nicht nur schreiben, sondern auch kochen kann. Beide am 1. März 1945 auf die Welt gekommen und sie kennt noch einen, der aber genau zwei Jahre älter ist. Franz Hohler – natürlich auch per Du.

Minderwertigkeitskomplexe habe ich sicher nicht, denn mit mindestens einem, der im Beitrag von Gasche erwähnt ist, bin ich per Du. Mit Rudolf Hafner habe ich lange diskutiert, denn mit der Geschichte um Marti-gnohne – oder wie der hiess – habe ich auch einiges aus erster Hand mitbekommen. Vermutlich lag das daran, dass wir den gleichen «Saldo» hatten, dem ich die Migros-Daten geben konnte. Hier etwas zu den Bilanzfälschungen von Coop. Ich muss wieder mal nach Dresden, denn Marti-na kennt Putin persönlich. Einen, der Gasche erwähnt, kannte ich nicht persönlich. Holte aber noch CHF 100′ rein, weil ich dem Vizedirektor sagte, er müsse mir hier visieren, dass wir dem nicht die Betreibung androhen dürfen. Er hat nicht visiert, mich aber rund vierzehn Tage später im meinem Büro gelobt. Das Geld war hereingekommen und im Nachhinein hoffte ich, dass die Angestellten den ausstehenden Lohn doch noch aus einer andern Bundeskasse erhalten haben.

In meiner Zeit in und rund um Bern war ich Bund-Leser – manchmal dreimal mit einer andern Ausgabe pro Tag und in Langenthal wechselte ich, weil der Bund anscheinend nicht wusste, dass der Oberaargau zum Kanton Bern gehört. Na ja, meistens hatten wir auch die andere Zeitung auf Lager, dort wo ich arbeitete. Und nun freue ich mich auf die Diskussionen mit meiner Tochter und dem Bloggötti – die kennen diese Journalistenrichtung besser aus eigenen Quellen als ich … oder habe ich Haue verdient? Na, einer wird sich an diesem Artikel, an der (oder dem?) ersten Foto, freuen. Unser Zürcher Spider-Man mit französischem Kostüm. Natürlich auch an der Fasnacht getragen.

Seid ehrlich und sorgt dafür, dass wir Frieden erreichen. Alles andere kostet viel Geld … und noch viel mehr Menschenleben. Hoffen wir, dass sich solcher Kriegsaufbau wieder legt. Der Einbezug von Kindern – Horror im Kubik …

… und hier das letzte Bild aus einem der vier Ländern RKS NMK AL oder MNE an einem Strand (Meer oder See verrate ich nicht). Es ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt. Das Militärfahrzeug habe ich zwei Mal ganz aufgenommen, es hat im Sand herumgekurft und Fahrer war vermutlich der Sohn des Soldaten, der ihm den «Spass» erlaubt hat. Er hat mir fast angriffsartig gedroht, dass man keine Militärfahrzeuge fotografieren darf. Sie können aber dreimal raten, was er auf meine Antwort, wer wohl mehr Ärger haben wird, wenn ich das ganze Bild veröffentliche, gemacht hat. Fahrerwechsel und mit Vollgas durch die Menschenmenge, die ihm zugeschaut hat.

Tolle Ferien, aber oft über unsere Zukunft nachgedacht und diskutiert. Hoffen wir für Deutschland, dass sie sich keinen Sch-Merz eingehandelt haben. Oder wie heute KKS – Keine Klare Stellungname. Ein weiterer Zahlen- und Statistiksalat: die Erbschaftssteuer (ganzer Artikel heute noch offen).

ADHS und Finanzen

Warum Impulsausgaben und vergessene Rechnungen keine Seltenheit sind – und wie Gossik helfen kann. Ein Gastbeitrag mit meinen einführenden Bemerkungen.

ADHS – am Namen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung kann man leicht feststellen, dass dies keine einfache Sache ist. Auf Englisch heisst es ADHD oder Attention deficit hyperactivity disorder. Das englische Wiki ist zumindest in den Einzelnachweisen mit Literatur-Angaben doppelt so umfassend (378), wie das deutsche Pendent (156). Bei einem langen Gespräch vor 36 Jahren in einer Bar mit Sägemehl am Boden, im Bezirk Bank, in London, habe ich vermutet, dass nicht alle Köpfe gleich verdrahtet sind. Wir hatten auch eine Haltestelle «Bank» und seit die Gemeindeverwaltung daneben ist und nicht mehr die Bank, heisst sie Walde. An beiden Orten habe ich schon über Kinder gesprochen. Das eine mit ADHS und mein Diskussionspartner, heute Pate eines meiner Kinder, hat mich knapp 10 Jahre später darauf aufmerksam gemacht, dass die andere Tochter auch ADHS haben könnte. Nicht der hyperaktive Typ, sondern wie man herausgefunden hat, gäbe es auch einen hypoaktiven Typ. So war es und dank ihm und dem in Langenthal ansässigen Arzt, der das gleiche Seminar besucht hatte (keine Werbung machen darf), schaffte sie in vier Wochen die Sekundarschulprüfung. Der Rektor war total erstaunt und musste dann feststellen, dass seine Tochter am genau gleichen Syndrom litt. Heute nennt man es: Sluggish cognitive tempo (SCT, „Träges kognitives Tempo“) oder auch cognitive disengagement syndrome (CDS, in etwa „Syndrom kognitiver Distanzierung“). Behandelt wird es oft mit Methylphenidat. Das bekannteste Medikament ist wohl Ritalin, aber dieser Wirkstoff hat viele Nebenwirkungen. Mit einer App lassen sich aber auch andere Wege beschreiten. Lassen wir nun Diego Gladig in der Wir-Form «sprechen»:

«ADHS ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet, doch viele denken dabei vor allem an Konzentrationsprobleme in der Schule oder Hyperaktivität bei Kindern. Was oft übersehen wird: ADHS betrifft alle Lebensbereiche – auch die Finanzen. Wer sich schwer tut, eine klare Struktur im Alltag zu halten, kämpft oft auch mit Impulsausgaben, vergessenen Rechnungen oder der langfristigen Finanzplanung.

Als Finanzblog beschäftigen wir uns oft mit der Frage, wie Menschen bewusster mit ihrem Geld umgehen können. Doch für ADHS-Betroffene reicht «mehr Disziplin» oder «ein besserer Finanzplan» oft nicht aus. Die Lösung liegt darin, die dahinterliegenden Schwierigkeiten zu verstehen und den Alltag so zu gestalten, dass gute Entscheidungen einfacher werden.

Hier kommt die Gossik-App ins Spiel.

Warum ADHS und Finanzen oft kollidieren

Menschen mit ADHS sind nicht einfach «vergesslich» oder «chaotisch» – ihr Gehirn funktioniert schlicht anders. Klassische Finanztipps wie «einfach ein Budget einhalten» oder «genügend sparen» funktionieren oft nicht, weil:

●            Impulsivität: Grosse Spontankäufe, unnötige Abos oder ungeplante Restaurantbesuche – das Gehirn sucht nach sofortiger Belohnung.

●            Vergesslichkeit: Rechnungen bleiben liegen, Mahngebühren häufen sich, wichtige Zahlungsfristen werden übersehen.

●            Prokrastination (Aufschub) und Überforderung: Steuererklärung, Versicherungsverträge oder Budgetplanung? Viele schieben es so lange auf, bis es teuer wird.

Diese Herausforderungen sind nicht die Schuld der Betroffenen – es sind Symptome einer neurobiologischen Besonderheit. Der Schlüssel liegt darin, passende Strategien und Tools zu nutzen, die helfen, die Kontrolle über den Alltag zurückzugewinnen.

Gossik: Eine App, die ADHS-Betroffene strukturiert unterstützt

Die Gossik-App wurde speziell für Menschen mit ADHS entwickelt. Sie hilft nicht nur dabei, den Alltag besser zu organisieren, sondern auch langfristige Ziele im Blick zu behalten. Dazu setzt sie auf drei Säulen:

1.           KI-gestützte Assistenz – Ein digitaler Begleiter, der individuell abgestimmte Pläne und Erinnerungen erstellt.

2.           ADHS-Coaching – Unterstützung durch Experten, um neue Strategien für den Alltag zu entwickeln.

3.           Community – Austausch mit anderen Betroffenen, die ähnliche Herausforderungen erleben.

Und was hat das mit Finanzen zu tun?

Obwohl Gossik kein Finanztool ist, hilft die App dabei, Struktur in den Alltag zu bringen. Viele ADHS-Betroffene berichten, dass sie dadurch auch ihre Finanzen besser im Griff haben: Sie setzen sich bewusster mit ihren Ausgaben auseinander, behalten Rechnungen im Blick und können sich besser an ihre eigenen finanziellen Ziele halten.

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Wie funktioniert die Gossik-App?

Jeder Nutzerin kann die App zwei Wochen lang kostenlos testen. Danach kostet sie CHF 20 pro Monat oder CHF 150 pro Jahr.

Wer sich unsicher ist, kann ein kostenloses Einführungsgespräch mit dem Gründer Diego Gladig buchen, um mehr über die App und ihre Funktionen zu erfahren.

👉 Mehr Infos & Testphase starten: www.gossik.ch/app-usertest

👉 Direkt Einführungsgespräch buchen: Hier Termin wählen

Fazit: Mehr als eine App – ein Weg zu mehr Selbstbestimmung

ADHS kann finanzielle Herausforderungen mit sich bringen – doch es gibt Wege, diesen entgegenzuwirken. Gossik hilft nicht nur beim Finanzmanagement, sondern unterstützt ein besseres Selbstmanagement in allen Lebensbereichen. Und wenn der Alltag strukturierter ist, profitieren automatisch auch die Finanzen.

Falls du oder jemand in deinem Umfeld mit ADHS kämpft, könnte die App eine wertvolle Unterstützung sein. Probieren sie die App aus und finde heraus, wie sie helfen kann, mehr Kontrolle über den eigenen Alltag zu gewinnen.»

So, nun hoffe ich, dass Diego einigen helfen oder zumindest Mut machen kann. Mit den Schilddrüsen habe ich das auch schon einmal geschafft. Nicht mit einer App, sondern der Suche im Internet und dem Drucker. In der Forschung ist man daran herauszufinden, was die Haupt- oder allenfalls die vier Neben-Schilddrüsen genetisch für einen Einfluss auf ADHS haben und den Kindern unerwünscht mit auf den Lebensweg gegeben wird.

Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Nur so einige Beispiele aus den letzten zwei Monaten … man könnte tagtäglich schreiben …

… und ich entschuldige ich, wenn da ab und zu Tippfehler oder grammatikalische Holpersteine anzutreffen sind, aber es geht noch viel schöner:

Dies war unsere letzte Seite nach dem Ausfüllen der Berner Steuererklärung. «Leichter Sprache» mit «Schwerem L» – rot umrandet als Engagement 2030 als Richtlinie der Regierungspolitik. Leichter geworden ist diese digitale Steuerklärung auch nicht geworden. Bankenauszug hochladen und es folgt eine grosse orange Warnung unten am Bild, dass es einige Minuten dauern kann … und dann sehen wir oben klein und grün «Erfolgreich». Mein Chef gab einmal meinem Kollegen den Befehlt, ein «kleineres» Programm über Liegenschaften auszudrucken. Ich habe mich dann beim Dr. «Hausberg zu Solothurn» vergewissert, ob ihm das Ernst sei. 140 cm haben wir ihm gebracht – gestapelt, nicht ausgezogen. Auf das wesentlich umfangreichere Lohn-Pensionskassen-Programm hat er in Papierform dann freilich verzichtet.

Es gibt noch einige andere Fehler im Programm. Man könnte ja auch Bemerkungen angeben, aber diese wurden über all die Jahre, wo wir dies gemacht haben, nicht korrigiert. Schon das Anmeldeverfahren ist eigentlich ein echtes Verfahren. «GMV-Anteil 0% habe ich gehört, oder A… im Kubik – A für Anfänger, Angestellte, Ausländer … setzen sie ein, was sie möchten.

DiePost in ähnlicher Manier. Wieder einige Mails, dass ich meinen Empfang des Pakets steuern soll! Liebe Post, ihr habt es selbst veranlasst, dass Pakete gegen Unterschrift nicht deponiert werden dürfen. Ihr habt doch mindestens im Ankündigungsmail den Fehler nun korrigiert. Neu habe ich es zweimal mitgeteilt, aber alle Mailadressen-Möglichkeiten wurden spätestens per Ende November stillgelegt. Dafür folgt unweigerlich der Assistent beim Kontakt-Knopf. HIHI mit KI hat das nichts zu tun, sondern mit ungenügender Programmierung und schwachem Testverfahren. Aussenstehende haben sicher nicht getestet, nur solche, die das Programm und die grafischen Hürden schon kennen. Eine Todsünde in der IT.

Toll die Stempelqualität, die sie nach 175 Jahren erreichen – schon etwas zittrig und das Couvert hinten zerknickt und eingerissen. «Irrläufer der Post» ist mein Spezialsammelgebiet. Vielleicht sollten sie auch einmal einen Leimspezialisten einstellen. Einige Marken kleben praktisch nicht und andere lassen sich kaum vom Papier lösen. Ein Problem, das man bei Sammlern oft hört, aber diePost gibt lieber extrem viele Marken heraus. Der Kleinbogen «Samschtig -Jass» ist ab 6. März erhältlich – Auflage 1967 Exemplare. Eine vollständige Schweiz-Sammlung ist heute nicht mehr möglich. Alle Schweizer sind gleich – einige gleicher und wie verlinkt, ein Grösstverdiener geht zum Glück für uns Bürger. Hoffen wir, dass es besser wird und diePost nicht weiter ein Casino bleibt.

Wollen sie die Vignette oder in Frankreich die Umweltplakette bestellen? Dann allenfalls viel Spass. In Frankreich ist das nur mit Chrome möglich. Schön, dass man mit Deutsch arbeiten kann … Wesen? – Das ist Benzin, denn Essence heisst auch das Wesen. KI? Praktisch, wenn die Freundin auf dem Mobile mit Chrome arbeitet. Sollten sie einmal irgendetwas vergessen haben, fragen sie einfach Google, die haben dank Chrome alles gespeichert.

In der Schweiz sieht es ähnlich aus. Toll, wie schnell mann das doch auf dem BAGZ findet und schön gross sieht man „Im Internet kaufen“ und da landet man in Deutschland beim ADAC. Zugegeben, oben ist klein die Adresse geschrieben, aber wenn schon grafisch unterstützt, dann korrekt – vermutlich nur fürs Handy brauchbar, weil da die Übersicht übers Ganze fehlt. Danke, der Fehler wurde inzwischen schon korrigiert, nun ist die Seite brauchbar. Vignettenkauf abschliessen. «https://pajar.bazg.admin.ch/checkout/online«.

Um Online Transaktionen zu bestätigen, registrieren Sie Ihre Karte bitte unter ‹https://one-digitalservice.ch/register›. Die Verarbeitung der Transaktion ist fehlgeschlagen. Bitte probieren Sie es später nochmals oder setzen Sie sich mit Ihrem Kartenherausgeber in Verbindung.  Nur beim Bund kann ich nicht bezahlen, der alles über die USA abwickelt, sonst gibt es eigentlich beim Zahlen nie Probleme. Hoffentlich mit der USA auch nicht, sonst sieht die Schweiz mit den AHV-Milliarden ganz düster aus. Denn Warenkorb geleert und dann … Bitte versuchen Sie es noch einmal oder melden Sie sich beim Support. … nun ist die Frage, wie man den Support findet.  Auskunftszentrale für Zollbestimmungen, ist das was man hier finden kann. Dann noch das Logout und im gleichen Bundesamt Warnungen vor gefälschten Mails und SMSs. Vermutlich sind sie selbst Opfer, Pajar ist mehr als ein Halbschuh oder Heu im Schober.

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google – ich glaube, einigen beim Bund fehlt es irgendwo, am meisten in den Köpfen – sie können ja die Storys mit dem Bundesamt und Covid raussuchen, oder die Postfinance … ja, Trump weiss mehr über meine Beziehungen zum Bund, als der Bund – die P-26-Akten und die zweimalige Fichenaffäre lassen wir jetzt aus dem Spiel.

Dann will ich meine Postcard mit diesem Verfahren anmelden:

Stundenlang … versuche es gegen Ende Monat noch einmal.

Die Schweiz und Frankreich sind garantiert in ihren Verwaltungen vom amerikanischen Geheimdienst unterlaufen[M1] , sonst würde man solche wichtige Dinge in der Schweiz und nicht via USA machen. Übrigens, jetzt hat sich bei meinen Notizen das erste Mal das Microsaft-Konto eröffnen wollen … ich habe noch nie die Schreibkorrektur gebraucht, es sei denn, man arbeitet mit andern Leuten zusammen, die das gleiche Schreibstück bearbeiten. Also, wir werden noch und nöcher kontrolliert. Werde das mal mit andern Ausdrücken ausprobieren, wo die CIA scharf ist.

Aufatmen, es geht zu den Banken. Da hab ich echt schöne Müsterchen gesehen. Jahresabschluss und vieles wieder mal neu. Das schönste Beispiel – 9.46 Franken nach einem Jahr und 8 Monaten nach Ankündigung des Zahlungsabwicklers erhalten. Ein anderes Institut, das es inzwischen nicht mehr gibt, verlangt für den Bezug von CHF 200.– bei der gleichen Bank in der Gesamtgemeinde – die reichste rund um Bern – CHF 7.50 Spesen. So wird man reich. Ups und das beim Kollegen, der mal das neue Hypotheken-Programm bei der übernehmenden Bank zum Laufen gebracht hat. Diese Bank hat damals rund eine Million eingespart. Ihre IT-Menschen, damals waren es noch EDV-Mitarbeiter, wollten das Programm beerdigen. Aber diese Programmierer scheinen geblieben zu sein. Ich sehe einen Kontenauszug mit rund einem Dutzend Belastungen von Spesen und anschliessend wurden diese Belastungen wieder storniert. Liebe Mitarbeiter, die Bankkonten gehören nicht immer nur aussenstehenden Kunden. Einer, zeitansässig in Asien meinte, «dass unsere Bank alle einfachen Sachen viel zu kompliziert macht». Der Satz erfolgte in seinem Heimatland irgendwo in der GD. Wo vermute ich, denn das Haus hat immerhin zwei Hauptsitze und weitere zehn Sitze weltweit. Meine «beherzte» Hauptbank ist es nicht.

Und Vereinskassiere sehen auch in andere Banken, was da alles so neu verprogrammiert wird. Ich hatte dieses Jahr aber keine Mühe … habs am Compi gemacht. Für andere ist für den Februar kein Kontoauszug ersichtlich, obschon da Bewegungen waren. Welche Bank? Diejenige, die noch das gleiche Mutterhaus hat. Dort wo man Staubsaugersäcke kaufen kann, aber nicht solche, wo Migros 3500 draufsteht. Meine Ursula geht in Spreitenbach noch nachschauen. «Die Migros hat nie Staubsaugersäcke» gehabt, gehen sie in die M-Electronic. Das war gestern, nicht vor über einem Quartal. Vielleicht hilft die andere Ursula weiter. Gabs ja vor Jahren schon in Frankreich. Und hier ist im Gross-Detailhandel auch der Teufel los. LeaderPrice, Casino, Geant, alles wurde verkauft oder geschlossen. Ob dieser Trend auch bei uns folgt? Cora, ein ehemaliges Unternehmen der belgischen Delhaize-Gruppe, die praktisch nur noch im Heimatland vertreten ist. Wir wollten dort zahlen. So ein Chaos habe ich noch nie in einem Laden gesehen. Von rund 20 Kassen waren zwei offen und je etwa 20 Personen am warten. Eine Mitarbeiterin hat dann fliegendes Selfscanning bei uns gemacht. Hier haben wir vor Jahren mal die Staubsaugersäcke gesucht und dann etwas gefunden, mit dem der Staubsauger in Frankreich zufrieden ist. Nun ist es eine der über 12 000 Filialen von Carrefour. Die Gruppe zählt gut 4/5 an Mitarbeitern, wie die Stadt Zürich Einwohner hat. Zweitgrösster Einzelhandel in Europa. Grösster ist Schwarz mit Lidl. Interessant ist Schwarz-Digits. Was nervt, dass so langsam alle Läden anders aufgebaut werden. Suchen sie mal Milch oder Eier in einem noch nie besuchten Lidl. Und auf der Welt hat nur noch Aldi mehr Filialen. Oh Gott, was werden die für Logistik-Probleme zu lösen haben. Sollte wieder mal meine 45-Jahre alten Arbeiten über den Einzelhandel in der Schweiz zu Gemüte führen. Da hat sich einiges geändert und mann und frau kauft auch nicht mehr immer am gleichen Ort ein … aber billiger wurde es nicht. Nach Abzug der Inflation ist heute doch einiges günstiger zu kaufen. Vor allem, wenn der Produktionsfortschritt ausgenutzt wird und nicht durch aufgeblähte Administration und Logistik alles wieder zunichte gemacht wird.

KI – Schmunzeln, denn über KI habe ich schon einige Male meine Meinung kundgetan. Einige sind billiger und haben vermutlich die besseren Analytiker und Programmierer. Über die Schweiz dürfen wir eigentlich nicht schmunzeln – die Adoptionen aus dem Ausland sollen gestoppt werden. Eine traurige Geschichte für die Schweiz. Werde mal mit meinem engsten Verwandten darüber diskutieren. Ja, unsere Kinder und deren Paten sollten auch den nächsten Blogbeitrag lesen. Wieder einmal ein Fremdbeitrag, von Diego und allenfalls findet er noch einiges über die Schilddrüsenfuktionen der Mütter heraus. Der Link betraf die Grossmutter.

Traurig ist auch das Verhalten auf den Autobahnen. Mindestabstand ist für viele ein Fremdwort, ganz sicher für einen Welt…-Farrer Führer mit einem Spezialtransporter und mit Röstis Lieblingstier beladen. Mit guten 90 Sachen links raus vor zwei Überholende PWs- Beinahecrash und mit Volldampf bei Hundzenschwil rechts raus und dann weniger als zwei Metern Abstand. Muss vermutlich vor dem Mittag noch das Ladegut loswerden. Wie damals der Rekrut der andern Kompanie auf der Schwägalp. Er hat am nächsten Tag die RS vorzeitig verlassen dürfen. Oder letzten Samstag. Rothrist-Bern plus 45 Minuten. Selten so viel Stau erlebt. UKW sei Dank. Idiotisch, aber wir können ja auch mal eine Rechnung anschauen. Insgesamt rund 10 Mio neue Radios – Haushaltungen und –autos – à 100.— Franken. Im Schnitt vermutlich mehr. Ergibt eine Milliarde Gesamtinvestitionen über gut 10 Jahre. Geteilt das Ganze durch 15 Mio. Stromeinsparung der Sender pro Jahr – in 66 Jahren macht sich das Ganze nicht bezahlt, nur ausgeglichen. Na ja, mein erstes UKW-Radio hatte ich 1971 zur Konf erhalten … dieser Weltband-Empfänger läuft heute noch. Neue Staubsauger wegen fehlender Beutel kaufen – da gäbe es sicher auch eine mathematische Methode. Aber PET-Flaschen-Verschlüsse müssen verschweisst sein.

Über die Militärlage in Europa und am Mittelmeer mag ich nicht schreiben. Es leiden und litten zu viele Menschen darunter. «Wir» in der Schweiz haben alles fest im Griff und einige planen voraus. Es gab einen neuen Bundesratsjet! Piste zu kurz, Hangar zu klein, kann wegen dünner Luft in La Paz nicht landen – der Palast der Lüfte. Der Bund hat aber Geld gefundenplane voraus. Arme Armee und Bund – bündelweise unter die Arme greifen?


Und zum Schluss, deutsche Fabriken könnten an Chinesen gehen. Hab zumindest vorher schon darauf aufmerksam gemacht. Ja, eine echt gläserne Auto-Fabrik. Und noch was aus der Schweiz. Der soziale Kit bröckelt – die Gesellschaft droht auseinanderzudriften. Zwei Sätze aus dem 6-seitigen Artikel: «Es ist unverkennbar, dass die Kluft grösser wird.» «Das Vertrauen, dass die politische und wirtschaftliche Elite zum Wohle der Allgemeinheit handelt, schwindet auch hier.»

2024 ade

Nun, ich wünsche allen, dass 2025 für alle etwas Positives beinhalten möge. 2024 war eigentlich überall etwas durchzogen.

Immer nur Opitmist spielen, ist den Meisten nicht möglich und einer meinte gar auf meinen Weihnachtsbrief, das die Welt im 24 nicht ähnlich war, wie 2023. Syrien kam erst im 2024. Alles ist nur eine Sache des Blickwinkels oder der Seite, auf der man steht. Er hat ja seine Seite auch geändert. Zuerst Flugzeuge produziert, dann für die Waffenindustrie gearbeitet und die letzten AHV-pflichtigen Jahre in der Spital-Administration. 2023 waren ziemlich genau 4-mal mehr Flüchtlinge aus Syrien alleine in der Türkei, als in den Kantonen rund um den Vierwaldstättersee leben. Das scheint einer mit klarer Sicht nicht zu beachten. Er kann ja bei mir auch mal das Schwert des Islam – zumindest die 12 Seiten Zeittafeln – von Scholl-Latour nachlesen. Wenn ich mich nicht täusche, ist da Syrien auch schon erwähnt worden. Den Koran kannst du zur Zeit bei mir nicht zu Gemüte führen, der ist im Tal auf «Wanderschaft». Ein gutes Buch übrigens, wenn man es nicht extremistisch interpretiert. Ab Morgen geht es an die Buchhaltung von LivingEducation – Spenden für unsere Schule in Pakistan werden gerne angenommen und sinnvoll eingesetzt.

Noch etwas zur Rüstungsindustrie. Elon Musk äussert sich zu unserem neuen militärischen Tarnkappenflugzeug. Mal schauen, ob der F-35 je auf die Flugplätze in der Innerschweiz kommt. Übrigens, musk ist die Gauklerblume und ihn habe ich schon einige Male auf einem Handy gehört. Nicht meinem, ich beurteile es als reinen Romance Scam, als Catfishing. Vor Spam ist heuer niemand gefeit. Via Adventsfenster erhalten andere Spam via NZZ. Überall muss man heute aufpassen. Deshalb wurde das Wort des Jahres auch der Unterschriften-Bschiss. Hoffen wir zumindest, dass der Krieg in der Ukraine bald vorbei ist. Die Frage ist nur, ob die Nato-Distanz die Rohstoffsituation in diesem Land ausgleichen kann.

Wie geht es mit der Energie weiter? Überlegen sie sich, ob die Schweiz im Stande ist, zum Beispiel gegen China etwas in die Waagschale zu werden. Hoffen wir auf die Sicherheit der Technik …

… die elektrische Verkabelung auf der Toilette im Besucherzentrum des CERN, das vor 70 Jahren gegründet wurde. André, entschuldige, aber du kennst ja meinen Sarkasmus. Zudem, der Plasmateilchen-Beschleuniger mit rund 20 cm dürfte etwas kürzer werden, als der knapp 27 km lange Ring des Large Hadron Colliders (LHC) in Genf und Umgebung. 6G wurde dieses Jahr zum ersten mal produktiv mit einer Breitbandverbindung mit 26GBits/sek ausgetestet. Um alle Daten auf meinem PC zu übertragen, brauchte es knapp 4 Minuten. Wenn ich richtig gerechnet habe, heisst das, aufs Mobile geht es in einigen Jahren rund 18 000 mal schneller, als vor rund 20 Jahren die Internetverbindung mit einem 56k-Modem möglich war. Pro Sekunde, was früher in 5 Stunden möglich war. Von den Quantencomputern wollen wir gar nicht schreiben.

In der IT-Sparte gibt es immer mehr die Trennung zwischen absoluten Profis und der Masse, die uns vielfach das Leben erschwert, statt leichter macht. Was früher mit einem Telefonanruf erledigt werden konnte, braucht heute deren drei und zwei Mails und dann geht es mindestens zwei Monate. Es lebe die Baubehörde und es macht Spass, mit überlasteten Baufirmen ins Gespräch zu kommen. Überlastet? Irgendetwas machen wir falsch. Heute brauchen wir für einen Kilometer fast dreimal länger beim einspurigen Albula-Tunnel, wie vor 140 Jahren für den doppelspurigen Gotthardtunnel. Ob uns die KI im Alltag viel bringen wird, sei dahingestellt. Wer den schnellen Zugriff auf Unmengen von Daten als künstliche Intelligenz bezeichnet, hat wohl Schnelligkeit mit Intelligenz verwechselt. Der ehemalige Bundeskanzler nennt einige Gefahren. Am meisten «Freude» bereiten mir Telefonassistenten. Den dümmsten, den ich bis jetzt erlebt habe, wirkt bei der Post. Die ist ja auch 175 Jahre geworden und deshalb wird sie immer langsamer. Könnt ihr im Blog nachlesen. Spass gemacht hat der künstliche intelligente Tipp einer Versicherung mit schweizerischem Namen. «Hausratversicherung? Das verstehe ich nicht.» Er hat dann zu einem echten Menschen verbunden und der wusste sofort, um was es ging. Nur, von Selbstbehalt hat er nichts erwähnt … so können Kunden und Versicherung stundenlang ohne Resultat arbeiten. Es war nicht meine Versicherung, nur so nebenbei. Echt künstliche Intelligenz wird es meiner Ansicht noch lange nicht geben. Es sind immer Menschen, die intelligent programmieren und auf riesige Datenbanken zurückgreifen können.

Freuen wir uns übers Essen und Trinken …

… zwei unterschiedliche Boskop. Seit 156 Jahren gibt es den Schönen aus Boskoop in den Niederlanden. Der kleine schmeckte herrlich, auch wenn er noch nicht lange gelagert worden ist. Der grosse wog gut 500 Gramm und kostete auf dem Apfel-Markt in Schlossrued 1.50. Pfui Spinne, er war mit Wachstumshormonen aufgezogen worden. Der kleine war gratis. Auf dem Grüngut-Sammelplatz mit vielen Schwestern und Brüdern weggeworfen worden, weil er eine braune Stelle hatte – evtl. Hagel. Néstle war wieder mal mit Perrier in den Schlagzeilen. SRF zeigte bei den Nachrichten eine Hügellandschaft. Vergèze ist auf 10 Meter über dem Meeresspiegel zu finden – das Fabrikgelände ist rechts oben zu sehen. Echt sehenswert. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Menschheit bringt sich noch selbst um.

Dieses Jahr habe ich eine Flasche Schweizer Wein für 2.99 probiert. Erstaunlich dieser Preis. Meine Bewertung: tatsächlich flüssig. Schön ist aber, dass die geosensorische Weinverkostung wieder langsam aufkommt. Nicht die Nase ist wichtig, sondern der Mund, der Gaumen – sechs Jahre nach dem Nasentrinker. Das Ganze kann man in Strassburg sogar studieren.

Nächstes Jahr wird die Migros 100 jährig. Vielleicht gibt es dann 12 statt 120 verschiedene Joghurts. Früher gab es Kuchen- und Blätterteig in 500 gr Packungen. Sonst nichts. Heute gibt es 39 Teige nur unter Anna’s Best. Der Discounter wird in Zukunft das Rennen machen, der sein Sortiment stark strafft und wieder auf Eigenmarken setzt. Wetten! Es gab Zeiten, da fand man fast alles in einem Verkaufswagen und Spezielles wurde bei der nächsten Tour geliefert. Heute sind die Logistikkosten eines der grössten Probleme und der grosse Kostenfresser.

Die Logistik und die Kompliziertheit der heutigen Technik. Die westliche Automobilbranche hat seit diesem Jahr ihre Probleme bemerkt. Zwei Beispiele. Früher konnte ich innert einer Minute eine Schweinwerfer-Birne ersetzten. Heute braucht der ausgebildete Mechaniker ein Vielfaches davon. Mein Kollege hatte Pech mit seinem Wagen. Die Franzosen konnten nicht helfen und die Schweizer Vertretung, mit einem ganz runden Jahresjubiläum wollten für die Reparatur mindestens das 200-fache, was eine kleine «Nichtmarken-Garage» für 149.50 ersetzte.

Politik, das wird echt zu kompliziert. USA, Deutschland ampellos, Frankreich wie schon 1968 bei De Gaulle ohne komplette Regierung etc. und so fort. Die Schweiz mit Budgetsorgen, Sparübungen, AHV etc.

Zwei private Sachen aus dem heute zu Ende gehenden Jahr …

Candida (systemische) ist 15 Jahre her und Barolo wurde 27 Jahre alt – R.I.P.

Freuen wir uns auf die Fussball EM der Frauen und im Auto auf den Verzicht der SRF … war ja eh in der Romandie besser auf Deutsch zu empfangen, als in der Deutschschweiz … gezwungen wird überall. Nicht der Qualität wegen, sondern weil das Senden billiger wird. Also, geniessen wir andere Sender. Wer es noch nicht wissen sollte, das Weltall dehnt sich vermutlich nicht regelmässig aus, sondern mit verschiedenen Geschwindigkeiten und allenfalls sogar Achsförmig. Das wird für unseren Alltag vermutlich keinen grossen Einfluss haben, aber wer weiss, was in 5 Millionen Lichtjahren noch alles geschehen kann. Bleibt auf dem Boden, geniesst die Gegenwart und hofft, dass es 2025 besser, ausgeglichener, friedlicher wird.

Fröhliche Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Pour mes amies en France

Joyeux Noël et bonne année

Merry Christmas and a Happy New Year

Veselé Vánoce a šťastný nový rok

圣诞快乐,新年快

메리 크리스마스 그리고 새해 많이 받으세요

Веселого Різдва та щасливого Нового року

Счастливого Рождества и счастливого Нового года

חג שמח ושנה טובה

عيد ميلاد سعيد وسنة جديدة سعيدة

میری کرسمس اور نیا سال مبارک ہو۔

میری کرسمس تے نواں سال مبارک ہووے

Feliz Navidad y próspero año nuevo

Bon Nadal i feliç any nou

Bon Nadal e una bona annada

Buon Natale e felice anno nuovo

క్రిస్మస్ మరియు నూతన సంవత్సర శుభాకాంక్షలు

Mutlu Noeller ve Mutlu Yıllar

メリークリスマス、そして新年明けましておめでとうございま

Gëzuar Krishtlindjet dhe Vitin e Ri

Sretan Božić i Nova godina

Среќен Божиќ и Среќна Нова Година

Срећан Божић и Нова година

Mundarten sind keine dabei

2024 war ähnlich wie 2023! Nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Meine Wünsche sind in verschiedenen Sprachen die ich 2024 miterleben durfte und 2025 sicher antreffen werde, oder solche die Angeschriebene beherrschen. Zum Glück können wir uns meistens mit Fremdsprachen aushelfen und ich hoffe, dass ihr fünf Sprachen darunter nicht lernen müsst und die uns hoffentlich nicht beherrschen werden, sondern in diesen Sprach- und Söldnerregionen Frieden einkehren möge. Im nächsten Jahr werde ich vermutlich heisse Geschichten über einen der reichsten Unternehmer der Welt und einem Preisträger des Gründerpreises vor genau 20 Jahren erzählen, welche das „Kapi-Tal“* betreffen werden.

Auf das Wesentliche reduziert“: Frohe Weihnachten und ein tolles, erlebnisreiches, aber rundum friedliches und gesundes oder zumindest erträgliches Neues Jahr

Das sind meine Weihnachtsgrüsse aus 3027 Bern-Bethlehem … vor 60 Jahren habe ich den Weihnachtsstempel verwenden können, um meine Weihnachtswünsche nach Basel und Zürich zu senden. Basel hat dann schnell zu meiner Sammelleidenschaft den Ausschlag gegeben. Dank einer Geschäftsbeziehung der Geigy zu Lichtenstein, haben sich zwei Kollegen getroffen, die diesem Hobby verfallen waren und ich erhielt dann Doubletten, als Start für meine Sammlung. Dank der «kriminellen» Geschäftstätigkeit der diePost, ist es auch nicht mehr möglich, eine komplette Schweiz-Ausgabe pro Jahr zu erwerben. Horror, was ich über diesen Gemischtwarenladen alles schreiben könnte. Eigentlich müssten meine A-Couverts heute Nachmittag so etwas vor 16.00 Uhr eintreffen. Na ja, der eingeschriebene hat bei der «letzten Übung nur» 2,5 Monate gebraucht. Ein Armutszeugnis für Schweiz mit ihrem heutigen zum Teil mangelhaften Apparatschick. Schade, denn all die guten «Staatsmitarbeiter» leiden unter diesem Ruf.

Die Lösung: Nicht nur alleine dem Geld nachrennen, sondern etwas Ethik vermischt mit GMV … gesunder Menschen-Verstand.

Wenn ich meine Weihnachtskarten aufgebe, mache ich meistens einige Besuche in oder rund um Bern. Einer bedankt sich per Mail: «für Eueren Besuch von gestern noch einmal vielen Dank. Nur eine Kleinigkeit dazu. Deine Besuche sind immer mit grossen Weltereignissen verbunden. Es war der Ueberfall der Ukraine von Russen oder gestern das Ende von Assad-Regime, also auch etwas was mit Russen zu tun hat. Es ist doch nicht normal !?» Sein Text in signum citationis – es handelt sich um den gleichen Freund, der auch mal vor den Soviets fliehen musste.

Nun noch etwas über Baudenkmäler. Das jüngste haben wir besucht. Florian Dombois hat die von mir «auf ursprünglich» renovierte Wohnung im 70-iger-Stil eingerichtet und …

… möbliert. Wer hat das Sofa gemacht? Nele aus Frankfurt und vor 25 Jahren im Schloss Holligen auf «Du». Und ich musste nachträglich feststellen, dass man Gegenstände, die man dauernd braucht zu wenig gut ansieht …

… der Plattenspieler. Es ist doch genau der gleiche Typ, den ich vom Bürosessel auf Kopfhöhe oft bediene, aber nie freiwillig mit Scratchen. Und hier noch der Beitrag auf SRF über dieses Baudenkmal.

  • Das und Anderes. Demnächst mehr über 2024 und was im 2025 sein könnte.

Tag des Bloggens – Ampel Orange blinkend und bei Rot darf man rechts abbiegen.

Heute, am 13. ist der Tag des Bloggens und in Deutschland und auch der Schweiz steht eigentlich die Ampel auf Orange – gefährlich blinkend.

Am 13. November 1990 ging in Genf das erste Blog online – an die Linie. Nicht einmal fünf Jahre später lernte ich einen Mitarbeiter von Tim Berners-Lee kennen, der beim Internetaufbau mitgeholfen hatte. Mittlerweilen hatte Klaus ein eigenes Geschäft beim Gaswerk in Bern. In der zweiten Hälfte 1995 bauten er und Chicco, einer seiner Mitstreiter, bei mir die IT auf. Genannt damals noch EDV – Eh Du Vröhliche – ja das Digitale.

Das haben wir die letzten zehn Tage erlebt. In Deutschland! Parkhausticket bezahlen mit automatisch erkannter Autonummer. Dauer einige Minuten! AG – das könnte allenfalls nicht in Deutschland sein. Oh, wie ich Programmierer hasse, die nicht logisch denken können und analysieren ein Fremdwort ist. Wie in der Schweiz, die Chat-Dame der Helvetia: Hausratversicherung? Nicht erkannt! Mit solchen Spässen muss ja der Tiefkühler der Freundin wohl ausgestiegen sein. ÖV-Ticket in Leipzig, wo nord-östliche Fahrer auf Ersatzbussen fahren … sitzen sie einfach ab, bei mir brauchen sie keines. Ich habe ein Gratisticket – danke an die Holzmanufaktur Rottweil. Das Ampelland. Grün? Sicher nicht. Rot? Noch nicht ganz, aber extrem am abbremsen. Orange – auf Dauerblinklicht eingestellt. Oft darf man auch bei rot rechts abbiegen. Demonstrationen und Manifestationen gehen wir aus dem Weg. Was man in diesem Land länger je mehr findet, sind Umleitungen. Oder eigentlich meist sind es gesperrte Strassen und man sucht sich dann selbst seine Umleitung. In meinem nächsten Leben werde ich Signalisations-Ingenieur. Es wird in Deutschland immer schlimmer … dito bei uns in der Schweiz.

Von der Politik sprechen wir lieber nicht. Die Demokratie wird von unserem Bundesrat nicht mehr ganz so richtig kapiert. Der bisherige Erfolg der Schweiz liegt nicht in der 50:50 Tendenz, sondern es braucht Mehrheiten. Vermutlich könnte es eine grosse Schlappe bei den vier Abstimmungen geben. 120 – 80 – 60 – 120 – 80 … wieso nicht einfach dauernd 100 und bei starkem Verkehrsaufkommen generell 80. Die Baukosten sind in der Schweiz auch horrend. An einem Vortrag der Denkmal in Leipzig wurde gesagt, dass ein Produkt 120 Euro pro m2 koste und in der Schweiz das Gleiche 250 Franken. 2,2222222222 mal teurer! Vitamin D3 dito und dabei produziert die Schweiz als einziges Land nicht synthetisches … wenn nicht alles ins Ausland verlagert wurde, aber eben, das ist das Problem, sobald ein Venture Capital mal in einen andern Besitz übergeht … fast ein Vierteljahrhundert hat es gedauert.

Das war keine Sekundentransaktion. Aber Geld regiert die Welt. Wenn man es genau nimmt, eigentlich Wettgeld. Auch ein Grund, wieso ich 1995 bei der CS ging. Das verflixte 7. Jahr. Nein, das entscheidende Jahr. Derivative gab es dann bei mir selten mehr und ab März 2005 war das auch oft im ersten deutschsprachigen Finanzblog zu lesen. Na ja, YouTube war einen Monat schneller. Ich wollte nie gross werden, sondern unabhängigen, ehrlichen Graswurzel-Journalismus betreiben. Ich liebe auch keine Vollbremsungen. Nur eine gemacht. Gestern, der Lastwagenfahrer, ein echter Zieg(l)er, stammt vermutlich aus der Zeit der Wagenführer von Augusta raurica. Na ja, wenn die so bauen, wie sie fahren, dann ist das wirklich nicht ihre Kompetenz.

Auf der Strasse, in der IT und in der Politik sollte in Deutschland und der Schweiz einiges ändern, sonst fahren wir in kurzer Zukunft mit voller Kraft über Rot.

Herrlicher Herbst … mit Nebel.

Dank GPS eine kleine Werksrundfahrt auf dem Merz-Gelände.

Dieses Glücksmodel von VW habe ich erst in Wolfsburg entdeckt.

Herbie – den kennen wir. Der erste Link in diesem Beitrag «Ampel» habe ich entdeckt, nachdem er 13 Minuten aufgeschaltet worden ist. Die Rede ist etwas böse, aber nicht unwahr. 13 – ist das wirklich eine Unglückszahl, sie ist auch eine Glückszahl … also vielleicht doch am Steuer drehen, aber nicht übersteuern. Hören sie am besten nach dem ersten Beitrag noch weiter. Die Ampel scheint nicht mal mehr am Blinken zu sein …

… und nach 10 Minuten und 52 Sekunden landet auch die Rede von Scholz im Nirvana … eine gute Viertelstunde wäre er noch am Sprechen, hat aber vermutlich nicht mit den Hackern gerechnet, die auch die Welt reinlegen. Na ja, zur Zeit scheinen etliche internationale Server Verbindungsprobleme zu haben.

Es gibt in Deutschland auch zumindest einen Hotelier, der an der Reception weder bei der Ankunft noch der Wegreise erreichbar ist und einen Gasthof empfiehlt, der Räucher-Aal als Hauptspeise hat – mit durchschlagendem Erfolg. Mein Wildschwein war sehr gut. Für das dadurch verschmutze Frottetuch will er siebzig Euro … vermutlich der zweite Garni-Gasthof, der bei booking.com durch unsere Reaktion rausfliegen wird. Alle andern Gasthöfe/Hotels waren echt super. Tolle Reise durch Deutschland.

„Wie geht es weiter?

Teil 2 – eher digital betrachtet. Im ersten Teil ging es um die Ernährungspyramide.

Toll, in Lugano wurde ein echter Supercomputer eingeweiht. Es wird mit diesem Energiefresser viel Gutes erreicht werden können. Nur, er funktioniert immer noch nach demselben System: Rubish in – Rubish out! Der Computer hat uns in den letzten Jahrzehnten viel Zeitersparung gebracht. Aber was machen wir mit dieser Zeit? Wir sitzen vor dem Computer oder dem Mobile. Und wir sparen angeblich Papier ein. Ein Billet Zürich – Pisa ergab acht (8) Seiten Papier um es der Mobiliar vorlegen zu können. Die haben toll geholfen, denn der Panthera Onca hat fast vierzehn Tage in Italien auf Ersatzteile und deren Einbau gewartet.

Nach sechs Stunden haben Sie uns auf der Autostrasse gefunden. Mit dem Strassennamen, der Kilometerangebe und 1,9 km vor der Ausfahrt haben sie nichts anfangen können. Sie wollten Koordinaten und dabei wäre es mit Google so einfach – auf ca. 25 Meter genau zu orten. In der Bildmitte ist die Pannenausbuchtung, wo wir bei knapp 40 Grad am Schatten gewartet haben. Nur den gab es dort nirgends. Drei verschiedene Varianten haben wir verwendet, um die Koordinaten zu ermitteln. Keine war genau, hat mit der späteren Anzeige Google übereingestimmt. Am Horizont, gegen die Sonne sah man den abnehmenden, fast noch den Vollmond. Hat er die Daten beeinflusst. An diesem Tag hatten auch diverse Banken, resp. Bezahlungsverfahren Probleme. Na ja, sie haben uns gefunden und abgeschleppt. Zurück mit einem Mietwagen – Fiat 500. Der war mal ein 5-Dezi, auch die erwähnten 1,2 Liter reichen nicht mehr, nun können sie am Berg grössere BMW’s abhängen. Kein Witz – eher Spass.

Die Bahnfahrt war schnell und Verspätungen sind hier anscheinend an der Tagesordnung. 300 km/h war nie auf dem Bildschirm, dafür rund 20 Minuten die Anzeige, dass wir in 3 Minuten einfahren. Mit der angezeigten Geschwindigkeit hätte dies gut eine Minute gedauert. EDV – eh du Vröhliche! Dafür war im SBB-Wagen die eine Toilette gesperrt und bei der andern war 10-mal Spülen angesagt und Gummistiefel wären ganz nützlich gewesen. Gemäss SBB war alles bis auf unsere zwei Plätze ausgebucht. Anscheinend haben viele den Zug nicht erreicht und im letzten Moment auf nicht reserviert umstellen lassen. Die acht Seiten Papier waren auch hier ganz nützlich, denn das Handy hatte nicht immer Zugriff. Früher gab es das in Form eines kleinen Kartons. Und draussen hat es in der Schweiz geregnet, aber es wird immer noch stark runtergekühlt. Es lebe die Technik. Zumindest leiden die Anwohner nicht so stark unter diesen Schnellzügen – ein Grossteil der Schnellstrecke ist mit Lärmschutzwänden verbaut. Immer die gleiche Aussicht.

Aber auch Autofahren macht heute nicht immer Spass. Kreisel und auf der rechten Spur fahren einige bei der zweiten Ausfahrt raus. Einer, der zuvor immer mit einem Meter Abstand die ganze Kolonne anstossen wollte, überholt im Kreisel und hat dann auf der erzwungenen Ausfahrt echt Probleme …

… eigentlich sollte er auf sich ärgerlich sein, aber kurz darauf überholt er bei doppelter Sicherheitslinie. Er wäre vielleicht besser mit einem Tesla beraten, denn nicht jeder hat einen Rennwagen, der einen Cupra fährt. Georgia Meloni scheint es in diesem Land nicht ganz einfach zu haben. Der Fahrstil hier ist wesentlich aggressiver als in vergangenen Jahren, Jahrzehnten. Das war noch nie ein gutes Zeichen für die wirtschaftliche Lage – ein Krisenbarometer sozusagen. Einige Tage später warnt auch Draghi vor der existenziellen Herausforderung für die EU. Na ja, das Fahrverhalten lässt auch in Frankreich und der Schweiz zu wünschen übrig.

Mit dem Wetter hatten wir acht Wochen eigentlich Glück, was man in unseren östlichen Ländern zurzeit nicht behaupten kann. Wir haben hier am Morgen nur 3 Grad zu beklagen. Erstaunlich, dass die Wettervoraussage in den letzten Tagen sehr exakt war. Das war im heissen Bereich über Wochen in Südfrankreich und Oberitalien nicht immer der Fall. Mit grosser Wahrscheinlichkeit weniger als 1 mm Niederschlag … es wurden dann in kürzester Zeit zigmal mehr. Glauben sie bitte an KI oder ChatGPT. Denken wir an die Post, die testet auch. Der Test ist misslungen. Es hat sich keiner mehr gemeldet. Ich habe die Kryptomarke erhalten – einfach noch mal in der Schweiz auf dem Postweg bestellt. Aber dafür hilft sie jetzt Briefmarken aus Gold herauszugeben – 17,5 Gramm für CHF 1750.– – das ergibt einen stolzen Goldpreis und der soll angeblich gemäss SRF heute auf dem höchsten Stand aller Zeiten zu sein. Die Frage an die SRG, in welchem Land sind wir, mit welcher Währung rechnen wir? Es fehlen noch mehrere hundert Franken. Chat und KI – warten wir doch noch einige Jahre, bis wir das wirklich gut gebrauchen können. Freuen wir uns über die Fortschritte z.B. in der Sprachübersetzung. Die goldene Marke scheint ausverkauft, ich finde nur noch die silberne – der Aufpreis ist nur im zweistelligen Prozentbereich. Was verdient die Post daran?

Tolle IT-Beispiele gibt es viele, aber es hapert auf unseren Strassen oft mit der Signalisation. In Italien sind wir mindestens dreimal auf Nebenstrassen an ähnliche Situationen gestossen:

Ich habe gekehrt und der nächste stand schon Schlange, aber es gibt auch Signalisationen, an denen ich anhalte und in Marti ein Foto schiessen lasse:

In Matri-gny ist auch was Interessantes vorgefallen. Wir suchen das Hotel auf und eine hübsche Dame ist an der Reception. Genau genommen auf dem Bildschirm …

… mit der wir es nach fünf Minuten schaffen, Kontakt aufzunehmen. Wir können einchecken … die Dame sitzt in Indien und kann vermutlich sogar besser Französisch als ich. Die CS beschäftigte auch mal 11 000 IT-Mitarbeiter in Indien. Ja, Sprachen muss man können. Wie wäre es aber mit etwas Mathematik. Der Bund schiesst wieder einmal Vögel ab. Peinlich, peinlich für alle. AHV – steht das H für Hinterlassen oder Hinterbliebenen? Stimmen die Zahlen jetzt?

Es sind noch andere der Meinung, dass die Erwartungen an KI völlig überzogen sind. Sie brauchen heute auch nicht ins Ausland zu gehen, um Ferien zu machen – es geht auch in Bümpliz – wie ein Beitrag aus der Romandie zeigt. Alles in Butter? Gab es nicht mal bei der Butter so 25-Gramm Unterteilungen auf dem Papier, damit man nicht abwägen musste. Wo fehlen die heute? Bei Kochbutter! Toll, was wir für Fortschritte machen. Wir rennen heute nur dem Geld nach. Ein schönes Beispiel sind die ESG-Anlagen. Nicht mehr ganz neu der Link, aber man darf auch die Kommentare anschauen. Wieder einmal ist das Bankgeheimnis oder Bankkundengeheimnis unter Beschuss. Das war schon vor einem Dutzend Jahre der Fall und seit einem halben Jahr scheint nicht viel erfolgt zu sein. An der Anzahl der Kommentare scheint es aber ein aktuelles Thema zu werden.

Was lange währt wird endlich gut. Vor fünf Jahren habe ich Ursula Nold etwas versprochen. Am 17. Leaderanlass habe ich ihr den 2. Anteilschein von Ernst Stettler gegeben. Der zweite und dritte Anteilschein von ihm hatte kein Stimmrecht. Ursula ist eine Macherin – ich wünsche ihr viel Erfolg und Ernst war Bremser (Punkt 84). Schade, heute gibt es viele andere Bremser. Ein kurzes Gespräch gab es auch mit Mathias Flückiger, der sich oft auf gut funktionierende Bremsen verlassen muss. Wir haben darüber gesprochen, dass diese leider manchmal nicht das gewünschte Resultat erbringen. Erwähnt wurde auch tömu.ch, die ich mal Thömus gratis anbot.

Hoffen wir, dass sich weltpolitisch einiges zum Besseren drehen möge, sonst könnte es auch für uns ungemütlich werden.

Nachtrag – Tömu meldet sich aus den Niederlanden und besucht eine Veranstaltung von EY – Building a better working World. Und dann folgt noch ein Kommentar, über ein Unternehmen, die das eher am vergessen ist – nennen wir den heutigen Verantwortlich einfach mal «Standpipe» – die Unwahrheiten, die dieser in die Welt posaunt, reichen für eine Anklage … aber Juristerei habe ich satt, nachdem sein Namensvetter nach sieben Jahren auf dem Rücken in der ganzen Länge im Bodenmehl unterlegen ist. Eben eine bad und nicht eine well standpipe. Und dann hat der erste an der Gewerbeausstellung in Schöftland noch gesagt, dass er das gesamte Pack in der Matt schon kenne, da gäbe es keinen vernünftigen Einwohner.

Rund um Steilheit (oder Geilheit?) und die Frage, „wie geht es weiter?“

Gute Zeiten – schlechte Zeiten! Eigentlich geht es uns doch recht gut und trotzdem haben wir nicht ganz gute Zeiten. Geld regiert anscheinend die Welt.

Schon für Aristoteles war Ethik im 4. Jh. v. Chr. eine philosophische Disziplin. Philosophie ist weder exakt, noch kann sie verordnet oder gar befohlen werden. Die letzten Monate waren für Journalisten nicht einfach. Es gab viel zu schreiben. Ich kann schreiben, wann ich will, wann ich Lust oder die «Wut» dazu habe. Ich muss nicht alle Tage was im Blog bringen. Heute wissen die Leute eh nicht mehr, was Finanz-en bedeuten. Finanzen ist grob gesagt nichts anderes als Geld und heute verstehen die meisten Schreiberlinge und Börsengurus nur was im Millisekunden-Takt gehandelt wird.

Bei der UBS darf auch nicht mehr alles gelesen werden. Mein Blog dürfen sie sicher lesen. Die UBS Bern hat zwar in demnächst 20 Jahren nie eine Bewilligung von Zürich erhalten, mit mir das erste deutschsprachige Finanzblog herauszugeben, aber sie war ein Grund wieso es jetzt schon über 10 000 000 Minuten besteht. Irgendwie haben wir kein richtiges Verhältnis mehr zu Zahlen und Steigungen, auch negativen. Beachten sie doch mal UBSG – hiess diese Aktie immer so? War sie nicht schon mal mindestens dreimal teurer? Ich bin eigentlich froh, dass ich heute keine Kunden mehr habe und mich meinem AHV-Leben widmen darf. Und trotzdem fallen einem Zahlen auf.

Schlagen sie nächste Woche bei LIDL zu. Gemäss Prospekt verkauft er Prosciutto Crudo am Stück für 20 Rappen je 100 Gramm. 10-mal günstiger, als schon ein günstiger Preis. Es geht auch anders. Den Käse rund um Parma kenne ich recht gut, aber ich durfte als Mittesser ein Stück zum Kilopreis von über hundert Franken geniessen – 17 Jahre alt. Wow, aber sicher nicht was für alle Tage und gehört sicher nicht in die neue bundesamtlich verordnete Ernährungspyramide.

Schauen wir doch mal, was ich in den letzten zwei Monaten so alles über dieses steile, geile «dreieckige» Bauwerk erlebt habe. Fangen wir mit den Getränken an. Wasser ist im Ausland nicht immer ganz sauber oder ohne Nebengeschmack.

Sorry, da wir haben bei San Pellegrino von Nestlé nicht mal angehalten, weil es hier vermutlich keine anderen Getränke wie beim Schwesterchen Perrier gibt. Bin von beiden nicht ein besonderer Fan. Was sie hier auf keinen Fall versäumen sollten ist die Steilheit der Abhänge über den San Marco. Was für Motorradfahrer und Poira ist für Wandervögel oder Hotelsuchende, die nicht das teuerste an vielbefahrenen Strassen brauchen. Die Preise sind bis aufs Kaffee fast überall stark gestiegen. Die EU hat den Balneari den Krieg angesagt. Vermutlich sind in Oberitalien die Touristenzahlen dieses Jahr stark angestiegen – dem Wetter sei Dank.

Nicht ganz immer. Zum Beispiel drei kürzere Regengüsse in Südfrankreich, aber einer davon mit Hagel … hab ich in 25 Jahren noch nie gesehen oder gehört. Hagelkörner können sie lutschen – was für Kinder. Aber in Carmignano trinken sie lieber Wein als im Hotel hergestelltes Mineralwasser. Culligan (Englisch ist interessanter) geht so von einer Finanzgesellschaft zur andern und das merkt man hier und hier. Nur so als Warnung, die Umkehrosmose kann zu tödlichen Krankheiten führen – es gibt genügend Hinweise im Netz. Ich hatte nur einen «durchschlagenden» Erfolg. Beim etwas versteckten Namen auf der Sprudelflasche wurde ich hellhörig, denn vor 45 Jahren haben wir eine solche Anlage beim Nachbarn ausgeschaltet, die damals noch mit Zuschlagsstoffen arbeitete. Normales Wasser schmeckte besser und ich würde solch behandeltes Wasser nicht einmal den Pflanzen geben. Im untersten Teil der Pyramide wird heute extrem viel Geld verdient.

Zweite Stufe, Früchte und Gemüse. Die allermeisten dieser Nahrungsmittel bestehen heuer vor allem aus der ersten Stufe. Aus extrem viel Wasser, qualitätsmässig ein schwaches Jahr. Aber die Leute essen ja solches und wissen gar nicht mehr, wie köstlich ein reifer Apfel schmecken kann … er ist dann nicht mehr so knackig. Ich habe in einem Hotel eine Kiwi probiert – pfui Teufel. Das Wässern wird garantiert nachlassen, der Grundwasserspiegel sinkt weltweit. Aber bitte nicht gleich in Panik versinken, denn Wasser kann man nicht vernichten – mit kleinen Ausnahmen aufteilen – man muss es aber aufbereiten.

Nicht alles währt ewig. Das war meine Kiwi. Im Winter noch 1600 Früchte und wie befürchtet, war das der Todesschrei, um noch Nachkommen zu produzieren und demnächst wird sie im Cheminee verbrannt – hat nie Giftstoffe gesehen. Na ja, ab und zu mal eine Wespe. In der Schweiz ein ähnliches Bild. Meine wilden Zwetschgen waren von einem Tag auf den andern nicht mehr am Baum. Hoffentlich hat der Beobachter vorher doch einige essen können. Wilde Früchte haben in der Regel mehr Geschmack, sind kleiner und ab und zu mal nicht so interessant gesprenkelt gefärbt – oder in einer einzigen extremen Farbe wie die beliebte Pink Lady. Habe diese dreimal gegessen: das erste, das einzige und das letzte Mal. Halt mit sieben Jahren Früchtebranche etwas belastet, aber nicht so schlimm, wie Spritzmittel.

Getreide und Kartoffeln scheint das Wetter auch nicht so gut bekommen sein, wie man hört. Im Norden zu viel Wasser, im Süden zu wenig und wenn ich das nächste mal in Italien bin, finde ich vielleicht einen Bennet mit seinem 100-er Mehl – langes und nicht das Industriemehl für die heutigen Weissbrote. Kurzes ist geil, da lässt sich viel mehr Geld verdienen. Die Kartoffeln waren auch schon viel billiger. Früchte und Gemüse sind heuer auch in Italien und Frankreich viel teuer. Übrigens, essen sie Kartoffeln, das senkt gemäss Blick das Sterblichkeitsrisiko. Der dämlichste Header seit Jahren – das Risiko ist garantiert bei 100%. Hoffentlich sterben wir alle gesund und spät! Zuvor noch die 1.,2.,3a und3b-Säule geniessen. Was zurzeit über das BVG geschrieben wird, ist Horror. Hier geht es nur um Geld von den einen zu den andern zu schaufeln und das mit noch mehr gesetzlicher Genehmigung. Die Kirche, zumindest eine Ecke empfiehlt «JA». Das gibt garantiert viele Kirchenaustritte. Ich werde demnächst auf www.libref.ch dazu schreiben – auf das Wesentliche reduziert haben wir schon.

Milchprodukte sind im Preis in Frankreich in den letzten beiden Jahren extrem gestiegen. In Italien sind die Preise gleich, aber viele bieten Joghurts aus Oberitalien an, möglichst aus dem deutschsprachigen Teil. Tönt besser und dann ist immer Früchtezubereitung darin. Schon mal gehört? Nachgerechnet ergibt das meist ein Prozent Früchte in einem Yoghurt. Meine Joghurts habe ich vorgestern an der Milchstrasse eingekauft – 6% Kirschen, 175 g 40 Rappen. So nebenbei, die bekanntere Milchstrasse ist am Rand langsamer und leichter – wie Joghurts im laufe der Jahre. Käse ist nicht nur zum Essen da. Mit Milchprodukten und Fleisch lässt sich riesig Geld verdienen.

Nun zu den Hülsenfrüchten, Fleisch und Eiern – täglich eine bundesamtlich vorgeschlagene Ration. Aber Achtung, Hülsenfrüchte enthalten Phasin, ein Lektin, das sogar tödlich wirken kann. Gekocht soll es kein Problem mehr geben, aber in welcher Wirtschaft werden schon Bohnen echt durchgegart. Wieder ein «durchschlagender Erfolg» bei Allergikern. Sie können dreimal raten, wieso viele Lebensmittel-Grosskonzerne auch fast durchs Band Gesundheitsfirmen im Portefeuille haben. Gesund essen ist heute gar nicht mehr so einfach. Habe eben Kuchen mit braunen Bananen, das sind die fast richtig reifen und wilden Zwetschen gehabt. Letzte waren seit 2023 im Tiefkühler – total gefährlich, werden jetzt viele sagen. Vergessen sie das, sogenannt abgelaufene Lebensmittel sind meist immer noch geniessbar. Geschmack und Aussehen kontrollieren. Eier und Fleisch kann man verschieden produzieren. Ernähren tun sie notfalls alle, aber in der Schweiz ist beides eigentlich durchs Band sehr teuer und meist ist es nicht der Produzent, der am meisten daran verdient. Das ist unsere heutige Zeit und in naher Zukunft wird sich garantiert nicht viel ändern, auch wenn Aldi die Fleischpreise senkte. Übrigens, kennen sie das Bisteca Forientina. Toll, aber sie müssen Heisshunger mitbringen – gibt es meistens nur über einem Kilo im Restaurant. In Italien genossen. 1,2 Kilo 52 Euro. Dort im Restaurant billiger als bei uns im Laden kaufbar. Das Tierwohl merkt man meist an der Qualität, am Gout und dann gibt es immer noch die mariniert kaufenden Menschen, die mitdiskutieren wollen.

Nüsse, Samen, Öle und Fette gemäss Ernährungs-Pyramide etwas pro Tag. Flüssiges Gold – Seite 32f – ein interessanter Beitrag über Olivenöl. Nur, dass die grosse Mehrzahl von Oliven grün, unreif verarbeitet wird, ist mit keinem Wort erwähnt worden. Wenn sie mal wirklich gutes Olivenöl aus schwarzen Früchten suchen, empfehle ich Nyons – AOC der schwarzen Oliven. Ich merke mir le petit cottage und Michèle. Und in St-Privat bei Barjac in der Nähe schauen wir bei Kathrin und Daniel vorbei. Mein Jugendfreund hilft hier Olivenbäume zu schneiden. Ich kenne sie nicht und trotzdem begrüsst mich einer mit hoi Stephan. Er hilft hier einige Tage das Haus zu hüten und ich muss den andern Dänu an einem ganz andern Ort als Bern einstufen. Ehemaliger Pfarrer in Schöftland und dann, nach meiner Zeit als CEO Church, in Langenthal.

In Italien – hier in der Nähe von Vinci – gibt es unendlich viele Olivengebiete. Einfach herrlich, diese Bäume. Auf die Olivenzeitung kann ich verlinken, aber sie ist zurzeit nicht erreichbar. Andere berichten über die steigenden Preise. Ein Kommentar betrifft die Zukunft: „Wenn die Ölkrise bei den Oliven tatsächlich so schlimm ist, muss eben das Olivenöl synthetisch aus Erdöl hergestellt werden. Eigentlich ist es die Umkehrreaktion der Herstellung von Biodiesel aus Rapsöl, wo man die Triglyceride zu jeweils drei Alkanen aufspaltet. Durch eine Additionsreaktion müsste man Alkane aus Erdöl an ein Glyceringerüst binden – dann katalytisch noch die Molekültypen und die Sättigungsgrade anpassen – und fertig wäre das synthetische Olivenöl. Wäre nicht einmal neu, weil z.B. ein Grossteil des Industrie-Vanillins heute aus Erdöl synthetisiert wird. Auch an der enzymatischen Umwandlung von Erdöl in Speiseöl wird geforscht.“ Ich habe noch einige dl reines Vanillin – Kosten dreistellig je Liter.

«Süssgetränke, süsse und salzige Snacks: In kleinen Mengen. Gar nicht oder eine Portion am Tag.» Schön, dass die Pyramidenspitze nur eine Empfehlung ist und nicht ein Gesetz, an das sich praktisch keiner halten würde. Wenn sie in Zukunft in die Einkaufswagen oder auf die Förderbänder vor der Kasse schauen, werden sie feststellen, dass die Empfehlungen gelinde gesagt etwas weltfremd sind und sicher nicht dem Durchschnittsverbraucher entsprechen. Zudem können sie bei den gekauften Waren feststellen, dass mehr Markenprodukte als günstige Produkte eingekauft werden. Wenn sie denken, Markenprodukte sind immer qualitativ und Gout mässig besser, dann bleiben sie dabei. Lesen sie ja nie den K-Tipp oder ähnliche Information und unterstützen weiterhin grosszügig den Zwischenhandel. Und wenn sie Aktien kaufen, kaufen sie vor allem solche. Ich sage seit Jahrzehnten, kaufen sie entweder die Produkte oder die Aktie einer Unternehmung, aber nicht beides, wobei es Ausnahmen, vor allem bei small caps gibt. Wenn beim Umsatz viel hängen bleibt, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch die Aktie steigen. Geilheit, vor allem auf Geld und Steilheit hängen zusammen. Viel wird sich nicht ändern, wenn wir nicht durch eine arg verschlechterte Weltlage plötzlich gezwungen würden.

Im zweiten Teil wird es dann vor allem Betrachtungen aus der IT und Technik geben.

Post schon wieder gehackt?

Kennen wir doch, wo Melani und der Postpressesprecher gefunden haben, ich hätte keine Ahnung

… am nächsten Tag war es in den Tageszeitungen zu lesen und seither wird praktisch immer wieder gewarnt.

Jetzt wollte ich eigentlich aus Frankreich nur ein Paar Briefmarken bestellen …

… zahlen ist weder mit Postkarte noch mit Bankkarte möglich. Meine Bank wird verständigt, dass sie mein Konto auch beachten. Und vielleicht gibt es sogar eine Möglichkeit … na ja, jetzt meldet sich doch jemand und der dämliche Chat-Roboter hat tatsächlich einen Menschen gefunden … hoffentlich in der Schweiz und nicht wie früher in Vietnam. Sorry, das ist kein Witz. 10 Minuten warten und in Frankreich haben auch einige Probleme mit der Crédit Agricole.

Wäre schön, wenn ich die Briefmarken doch noch erhalte, aber eben, das mit den Krypto-Marken ist ein echtes Theater und es wäre an der Zeit, wenn die Finanzkontrolle hier mal ein Auge reinhält – total unsaubere Sache … tönt eher nach Banenrepublik, wie die Krypto-Ausgaben verkauft werden, als nach ehemals seriöser Art.

Und als Aufsteller, noch eine Lagerstömie, die man in Südfrankreich sehr selten sieht:

In den letzten Tagen hat sie praktisch alle Rinde abgeworfen – es war ihr vermutlich zu heiss und dabei ist es jetzt um rund 17:00 Uhr «nur» 35.7 Grad warm.

Nachtrag: B-Postmässig erhalte ich ein Mail nach drei Tagen – 5:31 Uhr (zumindest gibt es dort Frühaufsteher):

  Logo DIE POST     Was liegt da im Warenkorb?       Sehr geehrte Herr Marti,   Sie haben noch Artikel in Ihrem Warenkorb – wir haben diese glücklicherweise für Sie gespeichert. Schliessen Sie Ihren Einkauf ab, es kann sein, dass Ihre Produkte bald ausverkauft sind.   Zum Login   Viel Freude mit Ihrem Einkauf!
Ihr postshop.ch-Team    

Kopieren geht hier nur mit Trick und hier meine Antwort:

«liebe Post

lies doch mal: https://finanzblog.ch/2024/08/post-schon-wieder-gehackt/

Eine Dame hat sich der Sache annehmen wollen, aber geschehen ist vermutlich gar nichts. Belasten Sie doch die rund 20 Franken meinem Postkonto. Ich bin über 50 Jahre bei Ihnen als Abonnent für Briefmarken gemeldet und das Konto habe ich seit April 1971, aber in letzter Zeit hat die Post arge Probleme und es wäre für Sie wohl nicht gut, wenn der erste deutschsprachige Blogger auf dem Finanzblog erwähnen würde, dass er nach 53 Jahren Schluss macht.

Viele Grüsse und besten Dank, falls dies eine gute und kompetente Seele erledigt SMS»

Heute 160 cm Tunnellänge pro Tag – 460 cm vor 140 Jahren

Einiges scheinen wir Schweizer heute falsch zu machen. Bei uns gibt es wirklich gute Unternehmungen und es könnte ja sein, dass die alle nach China verkauft werden. Aber wir bemühen uns um Frieden – Bürgenstock nicht Birkenstock, die sogenannten Heilandsandalen.

Kunst auf dem Bürgenstock. Aufgenommen im Februar 2008. Erinnern sie sich an diese Zeit – rückblickend gesehen mittendrin in der Weltfinanzkrise 2007 – 2008. Die ganze Welt hat über die Friedenskonferenz berichtet, die am Wochenende dort im Kanton Nidwalden stattfand. Höhe und Aussicht etwa wie auf dem Beatenberg – nur, auf Letzterem brauchen der Tod und die Frau nur in eine Richtung zu schauen. Denkt mal etwas über dieses Bild nach. Von wem ist es? Ich habe noch nicht gesucht. Allenfalls ist es eine Nutte und einem ähnlich zumindest tönenden, um dieses Gewerbe nicht zu verletzen, hätte ich eine Postkarte von hier gesandt und ihn per B-Post (die ist viel schneller) informiert, dass er trotzdem eingeladen werde, obschon er vorgängig seine Absagte der ganzen Welt mitteilte. 10 Franken Kosten und es hätte keine bösen Worte über unsere Neuuntralität, eine halbwarme Alttralität gegeben. Das Ganze kostet uns ja eh etwa zwei Franken je Einwohner, die hoffentlich mittelfristig viel Erfolg – Frieden – bringen.

«Siegt» die bürgenstocksche Friedensglocke?

Oder die Hexe auf dem Turm? Vermutlich hielt sie Ausschau auf einen ganz speziellen Vogel – Andrea, der Grenzgänger. Über eine andere Foto von hier oben, habe ich auch geschrieben – vor oder hinter dem Gitter und wo ist die Bank?

Den Albula sieht man von hier aus nicht, wo Bundesrat Rösti rühmt. Die geschrederte Kartoffel, wie das Material beim Tunnelausbruch, machte mit dem Wolf Werbung und streute auch Äschi über die Häupter, nahm ihn in Schutz. Ich bin eher für den Wolf.

5862 Meter Tunnel in zehn Jahren – mit modernster, teuerster Technik natürlich. Irgendwie fühle ich mich im falschen Film. Vor rund 140 Jahren hat Louis Favre für 15003 Meter doppelspurigen Tunnel 8 Jahre und 10 Monate gebraucht. Heute brauchen wir fast drei Mal länger für einen einspurigen Tunnel (siehe Überschrift). Lest einmal das Buch über den Gotthardtunnel – extrem spannend, nicht ganz ethisch und destotrotz seit fast sechs Jahrzehnten in meiner Bibliothek. Der Albulatunnel soll 100 Jahre halten! Wer es glaubt. In 17 km Abstand wird Wasser abgepumpt, damit der Berg in Brienz/GR weniger rutscht. Wasser und Sanddurchbrüche kennt auch der Albulatunnel selbst. Gotthard-Basistunnel oder Lötschbergtunnel, überall gibt es Probleme. Wo sind unsere zuverlässigen Unternehmen.

In SRF1 wird gemeldet, dass wir ein «Hochtief» haben. Wow. Oder Gefahr durch eine Entenfamilie auf der Autobahn. Die Gefahr ist wohl für die Enten grösser. Gratiswerbung für Hochtief – mit 37′ Mitarbeitern einer der grössten Baukonzerne. Natürlich sind die auch im Tunnelbau tätig. Zumindest von den Kosten her scheint sich das zu lohnen. Die ulkigste Tunnelröhre der Welt kennen sie ja schon.

Noch eine Meldung aus meiner Umgebung. Alu Menziken wird chinesisch. Aber ich schätze, dass sie zumindest noch eine Generation im Wynetal bleiben werden. Der Blick hat meinen Kommentar, dass sie früher schon Firmenteile verkauft haben, die heute im Ausland angesiedelt sind, nicht publiziert. Früher sagte man: «Blick sprach als erster mit der Leiche«. Ja, den Eigentümer einer Firma oder einer Unternehmensgruppe herauszufinden ist nicht immer ganz einfach. Bei der Afag Bild 4 anschauen. Gab es da nicht schon früher andere Wege? 2011 und zehn Jahre früher gehörte Schaeffer schon den Amerikanern. Und was in der Geschichte von Afag nicht ersichtlich ist, wäre der Abstecher zur Alu Menziken … nach dem Debakel KLAG und KLUH mit der CS. Diese hat drei «Finänzlern» nicht geglaubt, die den Untergang von Viktor und Therese Kleinert prophezeiten. Gemäss Zeitungen waren es knapp 100 Mio Verlust. Den Namen des andern, der im Bellevue-Saal beim Kadertreffen und der Info durch die GD anwesend war, habe ich nie erfahren. Die Chinesen können zumindest eines, Börsenkurse von Nebenwerten (3 Jahre anschauen) in Erfahrung bringen und nach Perlen der Montana Tech tauchen.

Na ja, vielleicht kaufen mal die Chinesen etwas von mir ab. Diese schätzen heute Qualität zur Produktion von billig(er)en Industrieteilen und echt historische Sachen, die wir heute bei uns vielfach belachen. Die Zeiten könnten einmal ändern – was wir aber nicht hoffen

Wir haben am 15. auch klein gefeiert – nicht Frieden. Leben – 1:1000. Es gab einen Wein. Keinen vom Bürgenstock und übrigens, die Weinkarte scheint topsekret zu sein. 20 000 die teuerste Flasche, so gesehen gebe ich mich nur mit billigem Fusel ab. Ein 30 jähriger blanc de blanc – für mich ein herrlicher Wein. Es gab in der Schweiz auch eine Champagnerdegustation – Hut ab. Das von England wissen sie seit langem. Nun muss ich aber noch eine Appelation festhalten, die ich nicht gekannt habe – Brézème. Vor kurzem in Tournon einen Domaine Lombard getrunken. Wow.

Nun hoffen wir, dass der Anfang auf dem Bürgenstock möglichst schnell umgesetzt werden kann.

D-Day … P-Day – 25 Jahre martisches 6-Eck

Vor 80 Jahren war der D-Day. Was hat der gekostet?

Viele Menschenleben. Das ist nicht in Geld, in Finanzen aufzuwiegen. Hoffen wir, dass wir sowas nie mehr erleben müssen.

Dieses Bild habe ich schon einmal gezeigt … nun ist es quer, IT-Release sei Dank.

Es sagt mehr aus, als 1000 Worte und viel besser wäre es, wenn es den guerre, den Krieg gar nie gäbe. P-Day – Peace-Day.

Heute kam auch in den Nachrichten am Fernsehen, dass vor 200 Jahren der Schützenverein seinen Anfang nahm. Na ja, 15 Jahre Kenntnisse mit dem Stgw 57 habe ich hinter mir. Und im gleichen Beitrag wurde das Schützenmuseum Bern erwähnt. Seit 1939 ist es am gleichen Ort – ein kriegerisches Jahr. Es gibt vermutlich nur ein Museum in Bern, das ich nie von innen angeschaut habe – das Schützenmuseum. Drei Jahre habe ich vis-à-vis von ihm gearbeitet und es von meinem Büro aus gesehen.

Es gibt aber heute für mich einen Aufsteller. Das SEF – Swiss Economic Forum in Interlaken – findet statt und vor 25 Jahren habe ich an diesem mein martisches 6-Eck öffentlich vorstellen dürfen. Danke an Christian Jost vom Kunstwerk, der mir das ermöglicht hat. Ja, vor einigen Tagen habe ich erfahren, dass er schon gestorben ist – R.I.P. Wer ein Andenken an ihn möchte, soll sich bei mir melden – ich habe noch von den weltersten Wertkartons.

Es hat auch noch unterschriebene – Handelswert CHF 750.–. Ca. 60 x 80 cm – bin eben zu faul, um nachzumessen, ein Original befindet sich im Finanzmuseum Olten … schaue einen Kriegsfilm. Strategie und Taktik für den Notfall intus nehmen. Nur, leider ist mit Ironie nicht immer Frieden zu schaffen. Oder einfach gesagt: Nie mehr Krieg!

Berufsbildungs-Chaos im Anmarsch

Der Bund plant die Abschlussprüfungen bei den Berufsprüfungen abzuschaffen. Zwei Beispiele, was z.B. in einer Buchhaltung heute schon falsch laufen kann.

Drei, vier Jahre auf jede Probe zu lernen kommt vielfach dem Auswendiglernen gleich. Bei der Abschlussprüfung gilt es aber, auf relativ kurze Zeit alles Gelernte anwenden zu können. Man sollte es begriffen haben, nicht nur herunterleiern können. Im Berufsleben ist es eher wie an einer Prüfung, wenn plötzlich ein Problem, eine Reklamation auf dem Pult landet. «Fliessbandarbeiten» schätzen viele Menschen, aber etwas Unbequemes zu lösen, das überfordert oft. Zwei Beispiele aus den letzten Monaten.

Ärzte beschäftigen oft Laboratorien für ihre Untersuchungen. Schweizweit gesehen vermutlich viel zu oft und nicht jeder hat das Geld, um selbst die notwendigen Laborgeräte im Hause benützen zu können. Ein Kunde hat mich mal gefragt, ob er in Abbott Laboratories investieren soll. Er hat es gemacht. Damals war der Schweizer Sitz noch nicht in einem so steuergünstigen Kanton. Später mal haben wir in Medtronic investiert. Er hatte eben einen Herzschrittmacher erhalten und war mehr als nur zufrieden. Zwei erfolgreiche Aktiengeschäfte. Beide Firmen beschäftigen heute weltweit zusammen mehr Menschen als im Kanton Basel-Stadt leben – über 200 000.

Ein boomender Geschäftszweig und das hat Nachteile. Die Kunden haben auch immer mehr zu tun und Fehler gibt es meist auch mehr. Aber meist nicht von den professionellen Verkäufern, Produktingenieuren und der Produktion. Die grösste Fehlerquote in westlichen Ländern ist heute leider meist der Administration «zu verdanken». Egal, wer für den Fehler verantwortlich war, in der Administration läuft alles zusammen und wenn Fehler nicht blitzschnell eliminiert werden können, gibt es Pendenzen, die immer länger auf sich warten lassen und dadurch der Stapel «Unerledigtes» mit neuen Fällen immer höher wird.

So ein Labor an einer heissen Zürcher Adresse hat anscheinend ein solches Chaos. Es schreibt eine Rechnung. Ich sende diese mit einem erklärenden Brief zurück. Bitte an die Krankenkasse senden, die kontrolliert fachtechnisch besser als ich und bezahlt auch diese Leistung. Es folgt eine Mahnung, eine zweite Mahnung rund ein Jahr (!!!) nach der Blutabnahme des Arztes und wie sieht es auf der Zahlungsseite aus. Ich habe nach der ersten Mahnung bezahlt und dann nachgeforscht – die Krankenkasse hat schon vor über einem Jahr auch bezahlt. Der Brief nach der zweiten Mahnung fiel deutlich länger aus, denn etwas zweimal verrechnen, läuft eigentlich schon fast unter Betrug und es wird auch erwähnt, dass ich mal mit einer Dame telefoniert habe, die wie ein Französischer Sommervogel tönt. Rückzahlung bis heute – keine.

Nun noch eine kleine Denksportaufgabe zumindest für Betriebsbuchhalter. Rechnen sie mal aus, was so eine «administrative Übung» kostet … und ich kann ja meinen Aufwand auch nicht gleich verrechnen. Übrigens, es ging um CHF 47.70! «Lernt etwas!» hätte ein ehemaliger Insider gesagt. Falls ihr über Medizin was lernen wollt, besucht diesen Sonntag das mmbm – das Museum für medizinhistorische Bücher in Muri/AG.

Ein zweites Beispiel, was sich ein «Baunebengeschäft» leistet und in unserer Gemeinde herum erzählt, dass ich Rechnungen nicht bezahle und er mir nie mehr etwas verkaufen werde. Hat er aber …

… für dreissig Franken – man beachte allenfalls den schwachen roten Aufdruck. Beim Hersteller kostet es fünf Franken weniger. Meine Rechnung, die ich anscheinend nicht bezahlt haben soll, wurde zu 98% mit zwei Prozent Skonto, wie auf dieser vermerkt, in der gleichen Woche bezahlt, wie er sie ausgestellt hat. Nur, das Unternehmen von RD hat zwei Rechnung erstellt und die erste für ungültig erklärt, weil er es nicht schafte, die schon verrechnete Arbeit innert zwei Wochen doch noch zu beenden. Das war nötig, damit der andere pflichtbewusste Handwerker weiterarbeiten konnte. Er hat es dann gemacht. Dieser hat auch die 600 erhalten, der andere hat sie auf der neu erstellten Rechnung nicht mehr aufgeführt. Ganz schwache Administration. Ja, nie bezahlt und er meldet sich mit dieser schriftlichen Eingabe als Zeuge beim Gericht.

Toll. Hab selten das hohe Gericht lachen sehen, aber wenn noch ein anderer Zeuge aussagt, dass er beim Bau darauf aufmerksam gemacht hätte, was der Beklagte gefordert hätte. Nur, das war nicht möglich, denn die Baustelle wurde rund zwei Jahre vor seinem ersten Erscheinen in unserer Gemeinde fertiggestellt. Ein anderer Zeuge, der gegen mich aussagen sollte, gab mir Recht, denn der Beklagte hat schlicht und einfach brandschwarz gelogen und erst noch die mir anscheinend erwähnten auszuführenden Arbeiten verwechselt. Nicht beim Bau hätten die ausgeführt werden sollen, sondern sind korrekt von mir nach fast fünf Jahren bei der Schadensbekämpfung angewandt worden. Es gab nach dem Lachen eine Kaffeepause und der Prozess wurde dann zu meinen Gunsten im siebten Jahr in dreissig Minuten beigelegt.

Lügen haben kurze Beine und vermutlich wäre es sinnvoll, die Abschlussprüfungen weiter durchzuführen, denn an solchen kann man beweisen, dass man das Metier beherrscht und nicht nur auswendig gelernt und dieses dann noch vergessen oder verwechselt hat. Aber nur, falls man wirklich auf dem ausgeführten Beruf eine Berufsschule mit Abschluss gemacht hat, was leider nicht immer der Fall zu sein scheint. Schade, dass heute die Administration oft vernachlässigt aber riesig ausgebaut wird und oft unter schlechten IT-Hilfen leidet. Das kostet viel in der Produktivität …

… und schlägt sich im Bruttosozialprodukt nieder.

Nachtrag: Das Laborproblem ist gelöst. Kundenunfreundliche IT bei Labor und Krankenkasse. Die zukünftige Administration im Gesundheitswesen kann ja heiter werden. Mal schauen, was zusätzlich die nächste Abstimmung bringt und was das Gesundheitswesen für administrative Lösungen auf Lager hat. Übrigens, ich habe auch erfahren, wieso mich niemand zur Nach-Impfung gegen Lungenentgzündung eingeladen hat und warum kein Dossier gefunden wurde. Diese Geschichte, aber ein ander mal. Nur soviel, es wäre gut, wenn diese IT-Projektleiter eine entsprechende Berufsprüfung hätten.

Geniesst das Leben

Keiner auf der Welt kann etwas dafür, dass er an seinem Geburtsort auf die Welt kam. Die einen haben Glück, viele andere nicht.

Die heutige Zeit gefällt mir alles andere als gut. Vermutlich für uns in Europa die schlechteste Zeit seit dem 2. Weltkrieg. Und trotzdem können wir uns freuen, manchmal über Sachen, die andere zum Denken oder gar Nachdenken bringen, zwingen.

Die letzten Tage waren für meinen Umkreis nicht anstrengend, aber gefüllt mit neuen Sachen oder mit Wiedersehen. Zufall? Den gibt es nicht. Es ist die Anspannung, die in der Luft liegt. Die eine Hälfte sucht Erfolg an der Börse und bieten mehr. Und was macht die andere Hälfte? Die verkaufen, wollen aussteigen. Eigentlich nicht je die Hälfte, nur diejenigen, die genügend Geld haben oder irgendwie auftreiben können. Die andern lassen ihre Stimmung im Auto aus. Der Verkehr ist aggressiv. Tempomat haben viele nicht oder schalten ihn nicht ein und beschleunigen auf über 120, wenn einer überholen will. Dann überholen sie und plötzlich fahren sie mit 96. Psychologen können Bücher darüber schreiben. Und dann kommt noch die Sternen-Brücke. Kennen Sie nicht? Die Astra-Brücke gegen den Stau. Sterne sind im Himmel. Himmel noch mal, gestern Abend nebenher, sie wird weitergerückt, tolle 39 Stundenkilometer. Das letzte Mal darüber hinweg waren es drei weniger. Aber was soll es, die Behörden sind über ihre Erfolge begeistert.

Die Post auch. 170 Poststellen schliessen. Mein Vater würde sich im Grab umdrehen – er leitete einige Jahre die grösste Postfiliale in der Schweiz. Ich will mich ja nicht beklagen, Manfred und andere bringen mir immer noch Post und holen auch welche ab. Nur wenn ein eingeschriebener Brief 2 1/2 Monate braucht, bis ich ihn von 3027 Bethlehem bis zu mir erhalte, ist etwas faul im System. A- und B-Post wurden zum Teil sofort zugestellt, beide gleichzeitig. Aber das teurere Couvert kam erst einige Tage später und da war ich in den Ferien, ging zurück und einer hat es dann noch fertig gebracht, das Couvert zu öffnen – unsorgfältig natürlich – und den Absender zu suchen. Der steht seit Jahrzehnten bei mir immer klein über der Adresse, wie das die Post, oder war es noch die PTT, empfohlen hat. Unsere Staatsbetriebe glänzen manchmal so richtig. Ironie off, wer es nicht merken sollte. Freuen wir uns doch, dass wir noch Post lesen können …

… und nachdenken. «Was die Kirche weltweit für den Frieden leistet«. Und eben läuft im Radio dass man auch Biber und Wölfe schiessen kann und wer spricht, Raffael Ayé von Bird Life – Raffael, ich stoppe mit schreiben. Rösti hat nicht «Aye» gerufen – verstanden, in der Seemannssprache. Oh je, jetzt meldet sich eine Bäuerin, dass auch Menschen von Wölfen angegriffen werden können. Horror, was da gegen Biber und Wölfe alles in diesem Forum eingebracht wird. Freuen wir uns doch, wenn wir wieder vermehrt wilde Tiere sehen. Aber nicht wie die Hirsche eine Woche vor ihrem Abschuss.

Bleiben wir hier in der Gegend. Vorgestern hat mir einer, der mal in Österreich geboren wurde einen Sticker geschenkt …

… vom Stumpenbataillon 56. Hab ich bisher nicht gewusst. Am nächsten Tag weiter, genau genommen 5,75km Luftlinie Richtung Südost – Fabrik von Villiger. Ja, die holen praktisch alle Jahre noch ihre Cigarren ab, mit eigener Binde und wer hat heute Geburtstag. Der Chef und Besitzer. Heute arbeiten sie drüben nicht – katholisch, Fronleichnam. Herzliche Gratulation Herr Villiger zu ihrem 94igsten Geburtstag. Da ist Biden doch fast wie ein Jungspund. Hoffen wir für alle, dass sie in diesem Alter noch arbeiten können und so fit sind.

Rauchen tötet, aber Waffen auch, ob dies ein Schützenpanzer, wie auf dem Sticker, ist oder eine andere Waffe. Nur, wir Schweizer sind da extrem viel friedlicher. Die Drohnen setzten wir zur Zeit nicht wirklich ein. Also, freut euch, dass es uns zur Zeit noch gut geht. Nochmals, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und heute habe ich mit einem gesprochen, der Aschenbecher sammelt. 10 Stunden intensiv diskutiert – so ist das Leben lebenswert.

Und gestern ein Konzert, fast in privatem Rahmen – Kirche Bremgarten – Bern natürlich. Modernste Musik nach klassischem Muster.

Klang-Galerie Bern – schön, dass wir in und um Bern leben können. Zumindest den Oboisten kennen wir und total beruhigend, dass seine Freundin heute in Schweiz leben darf, Sie konnte sich ihr Heimatland, das grösste in Europa, auch nicht auslesen. Es war eine tolle Woche und wir hoffen: Nie mehr Krieg!

Nachtrag: 21. Juni – Sommeranfang. Nicht wirklich, es ist keine 17 Grad warm, nein, kalt – ein milder Winter. Also, Stumpen kaufen gehen, damit es etwas wärmer wird. Vor einer Woche habe ich beim Lesen des Landanzeigers gesehen, dass das Stumpenbataillon das 150-Jahr-Jubiläum feiert. Streng geheim, dieser Beitrag schaffte es nicht bis ins Internet. Vermutlich wegen der Luftaufnahme. Rund 500 Mann schätze ich und zwei verschiedene Fahrzeugtypen. Sie sind so ausgerichtet, dass sie eher doch den Krummen ähneln, als den Stumpen. Auch in der AZ scheint das Meiste geheim zu sein – nur für Berechtigte. Die Luftaufnahme ist übrigens auf Facebook zu sehen. Mit gerade ausgerichteten Soldaten wird keine Schlacht gewonnen. Es gibt aber Fälle, wo nach einer Fahnenabgabe, eine zweite militärische Laufbahn beginnt, die dann auf einer zweiten Liste endet, die allenfalls ein Nachfolger von BR Kopp eingesehen hat … und die heute verschwunden sein soll.

1/99 – 20 Minuten hat andere Ansichten

Die Kommentare bei 20Minuten – ein Medium das ich seit Jahren eigentlich liebe – sind eingestellt. Hier mein geplanter Kommentar. (Am Schluss des Beitrages sind die verschiedenen andern Links über Reportagen dieser «Ferienwohnung» aufgeschaltet).

Böser Herr Ulrich

über diese Wohnung und das Quartier im Artikel werde ich wohl mehr wissen, als sie:

https://www.20min.ch/story/ghetto-tourismus-hier-bezahlen-feriengaeste-1400-franken-pro-woche-103110319

Es wird das grösste Quartier in Bern verrufen und dabei findet mit dieser Ferienwohnung eine marketingmässige Aufwertung statt.

Ihr Artikel über Bern-West ist noch schlimmer als der von Werner Vetterli (Vetterli-Wirtschaft) und dieser hat Geschichte geschrieben. Dieses Mail wird auch an die obere Etage in der TX-Group gehen, an den «Bürgermeister» von Bern, der eines der drei gleichen Hochhäuser kennt und mit dem ich darüber schon persönlich gesprochen habe und andere.

Der Empfänger in der TX-Group ist zufälligerweise mit einem Michael, der Vater hiess Hans, verwandt, aber ich glaube, im Konzern von Hans und seinem Sohn nie einen solchen sarkastischen Artikel gelesen zu haben.

Viele Grüsse und bleiben Sie weiterhin ironisch … aber schreiben Sie dies dazu … oder wie wäre es mit einer Gegendarstellung? Falls Sie es wirklich so gemeint haben, hätte ich Sie als Personalchef in mehreren mittelgrossen Unternehmen in einigen Monaten sicher nicht mehr auf der Lohnliste gesehen

Stephan Marti

PS: Die Kommentare sind zum Glück eingestellt, also lesen Sie meine Zeilen im www.finanzblog.com – dem ältesten deutschsprachigen Finanzblog

Mobil auf Anfrage – Mails stellen eine ungesicherte Kommunikationsart dar. Wichtiges per Telefon. 

www.finanzblog.com –  zum Nach-, Quer-, Über- über Geld und Anderes Vor-Denken – zeitweise ironisch

Es sind die ersten Zeilen und der Header, der Bern West nichts hilft. Mit meinem erwähnten Kollegen Ueli Jaisli – sorry muss seine Anschrift erst im Verzeichnis der Jungen Wirtschaftskammer suchen – werde ich noch Kontakt aufnehmen. Hab ihm eben auf die Com-Box gesprochen.

Mein Beitrag über diese Wohnung im Finanzblog.

Reaktionen:

  • Titel ist sehr hart an der Grenze – tx.group
  • Kommentarfunktion geschlossen – da ging intern was ab
  • 178 Kommentare und nur max. zwei mit vollem Namen – TX-unwürdig
  • beim Presserat melden und auf die Vetterli Wirtschaft verweisen
  • Die anerkannte Vermittlerin bietet Gewähr für seriöse und vor allem interessierte Gäste. Das müsste betont werden. Sie ist nicht Besitzerin der Eigentumswohnung.
  • Supino und Strehle lesen – Qualität in den Medien

Nachtrag: «Für Sie getestet: Ferienwohnung in Bümpliz» von Michael Feller. Dieser Beitrag gefällt mir viel besser. Der TX-Group ein Merci für die Revanche.

Und hier noch der Blick in Florians Wohnung der 70er Jahre – ja, am besten hören sie zu, den Blick kennen sie schon.

Idylle im Plattenbau – von der Wohnrevue. Das Bild mit dem Sofakissen im ehemaligen Zimmer meines Bruders hat mich elektrisiert. Nele Bode. Ob ich die heute 92ig-jährige E.R. Bode nicht mal kennengelernt habe? Das Buch über sie ist vermutlich in Schmiedrued und ich bin in Frankreich …

… meine Lampen von R.E. Nele im Gastzimmer …

… diese Lampen wurden im kunstwerk-fabric 8 unter der Leitung von E.R. Nele gefertigt (in der URL die letzte Ziffer jeweils erhöhen, wenn sie die Geschichte des Kunstwerks im ganzen Adventskalender lesen wollen). Zufälle gibt es nicht!

Auf www.hauptstdt.ch ist auch ein ganz schöner Artikel. Falls sie (noch) nicht Abonnent sind, auf X ist er auch zu finden. Andere Lampen von Nele finden sie bei Google.

Hier der Beitrag auf Ronorp.net – Wohnung mit Blick auf die Alpen.

Wow – «Denk mal» in Bern-West und wir suchen einen Gummibaum

Es ist nicht immer ganz einfach, eine spezielle Immobilie zu verkaufen oder zu vermieten. Es braucht eine tolle Idee – für die man oft belächelt wird – und das Glück, den entsprechenden Käufer zu finden.

Ferien im Baudenkmal – wow. Im gut 50-jährigen Hochhaus habe ich eine Wohnung renoviert – auf alt, fast so, wie sie ursprünglich war. Die meisten haben gelacht, denn das sucht doch niemand. Denkste. Prof. Dr. Florin Dombois ist der neue Besitzer. Er ist nicht nur Dozent, sondern auch Künstler.

Foto Studio Gataric Fotografie – schauen sie sich diesen Link an. Tolle Aufnahmen. Er lebt Fotografie und dann komme ich mir wie ein einfacher Knipser vor. In welcher Ortschaft wurde ich für die damalige Photographie begeistert? Auch in Zürich – bei Erich Wullschleger-Graf: Grafiker, Fotograf, Retouscheur und Kunstmaler – spezialisiert in Industriefotografie. Danke an Ferien im Baudenkmal für die Genehmigung. Seit bald 20 Jahren gibt es im Finanzblog praktisch keine Foto, ohne Bewilligung. Praktisch alle kommen eh von mir. Auf meine eigene Art habe ich Bewilligung jeweils eingeholt und musste noch nie ein Bild löschen. Ein Bild «Wasted Wind» habe ich einmal bei Vattenfall angefragt und nur eine automatische Antwort erhalten, dass ich eine Beantwortung erhalten werde. Die kam nie. Es wurde auf ihrer Seite entfernt und meine Wiedergabe ist auch weg. Jetzt finde ich es wieder mit gleicher Quelle im Humbold Wind Energy Project, samt Bericht. Zufälle gibt es nicht, vor etlichen Minuten habe ich René Näf und Stefan von Arb eine Antwort geschrieben. Das Foto mit den Windrädern und dem Wind habe ich vor Jahren bei René gesehen und vielleicht sieht man sich am Samstag gemäss Maileinladung, wieder. Oder morgen bei einem Mailvortrag von René über das Thema «Energie-Gesundheit-Politik». Siehe auch ganz unten – SRF1-Beitrag.

Blau und Orange – wow – das kann sich nicht jeder ausdenken: «In puncto Kontrast führen Blau und Orange unter allen Kombinationen die Spitze an. Orange gehört im Farbkreis zu den wärmsten Farben. Stimulierend und leidenschaftlich wie die Farbe daherkommt, muss jedoch einiges beachtetet werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir Blau als dominante Farbe auszuwählen. Auf diese Weise schafft ihr eine sanfte und friedliche Umgebung, die durch einige schlichte Accessoires in Orangefarben abgerundet wird.» Vielleicht wird jetzt Florian gar den kleinen Balkontisch auf Orange umfärben.

In der Blumenkrippe fehlt noch eine Pflanze. Einer, der mal sechs Stockwerke weiter unten wohnte, hat sich Gedanken darüber gemacht …

… dr Büne Huber – wenn i ä Gummibaum wär. Das war in den 70-iger Jahren, als er hier wohnte. Florian schreibt in einem Mail, dass er etwas über die erste Disco im Tscharnergut gefunden habe – die Disco Medora. Dort herum war mal der Hinkelstein und heute der Pinkelstein. Ein einziges Jahr habe ich die Band gemanagt – keine Chance, haben zu wenig geübt. Einige von diesen Bandmitgliedern mögen sich noch an meinen Kauf der Disco Grotte im 1972 erinnern. Die war nicht direkt im Tscharni, sondern gleich anschliessend im Brünnengut. Später hatten vier gleiche «Anteile» an unseren Kellerräumlichkeiten: Marti, Dähler, Zaugg und Hermann

Wir müssten mal beim Progr reinschauen – da kennen wir doch schon Martin Bliggenstorfer. 200 Meter Distanz, vielleicht 300, da gab es letzte Woche die Vernissage «Aufs Wesentliche reduziert» und auf meinen 13 Seiten als Co-Autor wird auch sein Vater erwähnt.

Ich habe sicher nichts Böses im Schild – aber leichtes Blau und Orange gab es doch schon mal. Denkkünstler finden auch heraus, was das Y soll – das Ypsilon, der IGrec oder wow, phonetisch waw, das phönizische Waw.

Also, wer einen Gummibaum gratis abzugeben hat, kann sich bei mir melden. Na ja, Fax habe ich seit 16 Jahren keinen mehr installiert und wer etwas Kraft braucht, der kann sich meine Ideen und Stimme auf SRF 1 – «Kraftorte – Faszination eines Phänomens» – anhören (17:30). Und wer in den Ferien in Bern Kraftorte ausprobieren will, kann es im 1/99 probieren. Es wird funktionieren.

Nachtrag: Schaut euch mal Baerntoday an – echt geil. Und dann einen Artikel später, das Kreuz Bützberg. Das Pascha dort und über den damaligen Besitzer liesse sich ganz viel viel schreiben.

Deeskalation – besser „zum Frieden zwingen“

Waffenruhe, Waffenstillstand, Deeskalation – eigentlich bräuchte es Frieden. In der Ukraine, im Nahen Osten – nicht nur. Die Welt ist aggressiv, aufgewühlt. Sie ist praktisch überall in Unruhe. Sogar das Wetter spielt verrückt.

Das wäre eigentlich gefragt. Ein Ausschnitt aus Andri Silberschmitdts Präsentation an der GV der Alumni der FH Wirtschaft. Freiheit bedeutet Friede und nicht Krieg um Freiheit zu erkämpfen. Verrückt, wie viele Leute sterben, leiden und viel verloren haben, nur weil Extremisten nicht Frieden oder zumindest ein Schlussstrick ziehen können. Einen Punkt setzen, um sinnlose Diskussionen zu beenden.

Das scheint heute nicht ganz einfach zu sein. Bei der AHV scheint es auch unterschiedliche Meinungen selbst in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit zu geben, was ja kürzliche die Abstimmung gezeigt hat. Ja, manchmal muss man auch aufzeigen, wenn man etwas will, wie das finanziert werden könnte. Andri wird sich damit auch noch weiter beschäftigen müssen, wie mit der ALV, die selbständig Erwerbende und andere zahlen müssen, aber nie im Notfall davon profitieren könnten. Fast 700 Kommentare und Ideen wie Mikrosteuer auf Finanztransaktionen, Vermögensteuern und Erbschaftssteuern auf grosse Posten erhöhen oder einführen oder hin zur Plutokratie (Reichtumsherrschaft). Es wird noch zu reden geben.

Manchmal wird auch mit ungleichen Waffen gekämpft, oder hilft die selbstschreibende KI mit? Unsere Armee hat eine ganz kleine Teuerung, wenn die NZZ mit andern Ausgabenposten vergleicht. Einige sind schon wesentlich stärker gestiegen, aber war das 1990 die gleiche Armee? Gab es im 1995 nicht einmal eine Reduktion der Armee um einen Drittel? Ja aber, werden jetzt viele sagen. Interpretiere nie eine Statistik, die du nicht selbst zurecht gelegt hast! Ja, in den Zeitungen steht heute vieles, das einem nicht gefällt oder auch schlecht recherchiert ist. Immer häufiger. Tagtäglich, eher stündlich. Allenfalls können wir unsere neuen unsichtbaren Atombomber gar nicht so richtig einsetzen – die Turbinen müssen ersetzt werden, aber das scheint ja bei einem Flugzeug nichts Problematisches zu sein. Wir können sie ja gleich wie die Panzer einlagern und rosten lassen. Pistolen von Beretta sind nicht nur für Thun ein Problem geworden – liebe Journalisten, findet mehr über Sirok heraus. Ist diese Fabrik auch verkauft worden? Und kann man ein 40mm Geschoss der Magnum als Kleinkaliber bezeichnen? Fragen über Fragen.

Die Diskussion am Swiss Peace Symposium 2024 der Ahmadiyya Muslim Jamaat gefiel mir besser. 2020 auch. Gedanken sind im Buch «die Weltkrise» von Mirza Masroor Ahmad nachzulesen (Gratis-Download). Danke für die Einladung und gleichentags auch zur Finanzmesse Schweiz.

Stellvertretend nur ein Bild von Briese.

Schreiben könnte ich noch viel. In den letzten Monaten ist extrem viel geschehen und die meisten Menschen sind nervös geworden. Die Börse steigt und steigt. Wiederholen wir 2008? So gesehen ist dieser Beitrag nur «Auf das Wesentliche reduziert» um zu zeigen, dass man mit andern Religionen auch gut auskommen kann oder diejenigen, die das nicht können, sollten Frieden schliessen oder andere sie dazu zwingen.

Heute vor 99 Jahren war Ostern

Vor Weihnachten letzten Jahres schrieb ich den letzten Blogbeitrag. Die Zeiten sind so verrückt, man könnte täglich schreiben … aber die Lust fehlt.

Heute, nur einige Zeilen. Meine Mutter würde heute 99 jährig – sie war nicht nur ein Sonntagskind, sondern ein Osterkind. Und heute bekomme ich Bescheid, dass das juristische Geplänkel (3. Kommentar) ein Ende hat. Anstossen und einen Gruss nach oben, falls dies klappen sollte.

Heute ist für einige ein Rekordtag – Gold auf dem Höchststand. In US$ je Unze – 2369.69. Uns interessiert aber eigentlich der Kilopreis in CHF – 69 453.–. Und der $ ist 91.25 zum Schweizer Franken. Der war auch schon höher. Mal auf rund 4 Franken, dann in kurzer Zeit auf 2 Franken runter. Das war der Grund, wieso ich über ein halbes Jahr durch Nordamerka reiste – so quasi Ferien zum halben Preis. Tiefstpreis vor 46 Jahren war 1.50. Manchmal geht es schnell und wenn man den Goldpreis anschaut, haben nicht alle Freude an der heutigen Zeit.