Ich bin dann mal weg … und das Nikonobjektiv auch

Heute verlinke ich auf meinen umfassendsten Blogbeitrag seit 12 Jahren – www.proref.ch – Reservieren sie sich den 19. August 2017

500 Jahre Reformation – was nun?

                      Flyer     –      libref.ch

 Zurückschauen, wie die andern? Uns interessiert die Zukunft. Die Kirche muss diese gestalten. Es gibt einiges zu tun. Progressiv  reformiert geht voran.

Jeder darf mitmachen. Egal ob, an was oder wen er glaubt. Was wir nicht brauchen, sind Extremisten, Fundamentalisten. Wir verbinden, bauen Brücken.

Pilgern zu 95 Themen in Bern und der Agglomeration – an sechs Tagen, auf sechs Jahre verteilt. Die Reformation fand auch über Jahre statt.

Gedanken zu „Friede herrscht – proref pilgern“ und alle Pilgertage in fortlaufender Reihenfolge.

Der Umfassendste Kirchenführer für Touristen, nicht nur Pilger der Region Bern. Jetzt brauche ich Ferien und will schauen, wie die Franzosen Macron am 14. Juli feiern.

Paris kommt dann erst, wenn die Tour de France dort einläuft. Es wird vermutlich dort mehr Menschen haben, als an meinem schönsten Tour der France Erlebnis. Unterhalb des Ballon d’Alsace. „Da kommen sie nicht durch.“ So die polizeiliche Strassensperre. Da haben wir ihn vom Gegenteil überzeugen können, denn schliesslich sind wir von Belfort auch auf der abgesperrten Strecke durchgefahren. 14-jährig und mit meinen Franzkenntnissen. Das ist erwähnenswerter als die vorgespulten 80 km mit einem Fünfgänger. „Suchen sie die andere Gruppe, die auch hoch wollte. Zwei von uns müssen auch noch auf den Pass, die werden euch begleiten.“ Bei Amateurkriterien habe ich später auch Polizeibegleitung mit Motorrädern erlebt – aber vor 100 000 Zuschauern, die rund ein Dutzend Radfahrer ohne Startnummern anfeuern. Sowas vergisst mann nie. 1969 – der  Belgier Merckx siegt. Unter Arrivé erwähnt, aber er und die nächsten fuhren nach dem Ziel weiter ins Tal. So etwas geht heute schon nur aus Marketinggründen nicht mehr.

Ab nächster Woche soll Regen und kälteres Wetter angesagt sein, wie der Nachbar feststellt, dass ich immer dann in den Süden abhaue. Es war auch schon kühl dort unten. Gar bei Radrennen, wo man dem französischen Rad Idol Poulidor rund zehn Meter gegenüber steht. Der Mann, der die Tour de France nie gewann.

Pilgern, ja vielleicht nach Puy-en-Velay und die Tour anschauen und den Start des Pilgerweges – vielleicht schauen wir die zwei verbleibenden Orte auch an. Arles, im Sommer eine Reise wert und Vézelay. War ich da schon mal? Ich werde es sehen. Anflug evtl. via Chablis, gar nach Beine und über Zapfenzieher diskutieren. Könnte ihm ja einen als Geschenk mitnehmen. Dann hätte er den weltzweiten.

Müsste man mit der Kamera festhalten. Und „festhalten“, da kommt mir Nikon in den Sinn, die diesen Monat 100 Jahre feiert. Bin diesem Laden erst im 45. Jahr treu. Das Meiste war wirklich gut und es ist toll, wenn man Jahrzehnte alte Spezial-Objekte weiter einsetzen kann. Autofokus, das gab es damals noch nicht. Geht eh heute manchmal von Hand noch exakter, vielleicht nicht so schnell. Festhalten, das wollen wir doch wirklich mal festhalten. Die Kamera fällt, denn frau hält nicht an der  Handschlaufe, die sie am Handgelenk festziehen könnte. Narrensicher und viel bequemer und schneller als Kameragurte. Und knallt auf die Strasse. Mausetot. Zumstein kann nicht helfen. Also ab nach Küsnacht. Reparatur unmöglich – so die Reparaturabteilung, die in den früheren Jahren super war … und selten von Nöten. Als Ersatz wird was von den neuen Billigserien angeboten – aber doch CHF 1 350. Ich kaufe ein Occasion-Magnesium-Gehäuse. Wesentlich billiger. War mal sauteuer. Vermutlich hat es der Vater bezahlt, der war ein gutverdienender Banker. Daten löschen! Es könnte ja sein, dass man sich kennt.

Kamera entsorgen. Nein! Die will ich auseinander nehmen. Im Rockefellercenter war mal eine F2 demontiert im Schaufenster von Nikon NY. Die Anzahl der Produktionsteile dürften wesentlich kleiner sein. Damals in Südfrankreich wurden dann nur 18 Kleinstschrauben entfernt. Nichts fällt auf, ausser der kleine Gehäuseriss, der von aussen schon sichtbar ist. Die Elektronik geht nicht mehr. Kontaktfehler, meine Vermutung. Den Bus andrücken. Das ist so ein Kabelstrang, der vermutlich hier mit einem Leitkleber verbunden ist. Akku rein, Karte rein – die Kamera läuft perfekt. Zwei. Dann eine an die Schadenverursacherin mit grösserem Zoom, Karten, Akku, denn alles passt. Bei einem Ersatz hätte das Zubehör auch alles ersetzt werden müssen und für fünfzig Franken noch ein kleines Zoom.

Ich will ja nicht meine Künste rühmen, aber es ist absolut traurig, dass so etwas in der heutigen Zeit fast zur Tagesgeschichte gehört. Liegt es daran, dass die Menschen nicht mehr ausgebildet sind, nicht mehr denken können oder ist das Absicht, nur um nach 100 Jahren wieder neue Kameras verkaufen zu können? Ich habe Objektive, die sind schon wesentlich weiter in der Welt unterwegs gewesen und strapaziert worden, als ein neueres Nikon-Objektiv, das nach relativ kurzer Zeit ersetzt werden musste. Irgendeine Schraube locker, dass das Gewinde nicht mehr richtig geht. Beim Ersatz nach kurzer Zeit, dasselbe Problem. Da ist wirklich irgendwo eine Schraube locker, klein gezoomt.

Ja, manchmal sitzt das Zeugs locker. Auch auf dem Rückfahrersitz, weil nicht alles in den Kofferraum passt. Zugedeckt mit einer Decke. Profis sind beim Pont d’Ardèche am Werk. Einige wenige Autos im Umkreis von rund 100 Meter halten dort in der „toten“ Saison auf dem grossen Parkplatz. Scheibe einschlagen, alles rausräumen ohne die Türen zu öffnen – der Alarm könnte losgehen. Und dann Pneu zerstechen, dass man nicht folgen kann. Keiner merkt etwas. Es muss schnell gehen. Sie klauen sogar einen Weinkarton. Das grosse versteckte Zoom finden sie auch. Es ist zwar alt, aber ich kaufe genau ein identisches als Occasion. Das wird garantiert länger funktionieren als ein neues. Es ist etwas schwerer und länger.

Profitgier und 100 Jahre Jubiläum von Nikon. Wenn ich an meine Erste Nikon denke, auch eine Occasion, die heute noch meine Tochter braucht (analog), da war ich „König“. Heute ist Nikon ein Massending. Immer noch gut, aber mit Fehlern. Schauen sie das Video an, sicher nur optimiert für Smartphones und Co. Die Filmqualität ist miserabel. Wenn sich Nikon nicht umstellt, wird die vermutlich nicht 200 jährig und ich begreife langsam, wieso ich immer mehr Profis mit Konkurrenzprodukten sehe. Liebe Nikon denkt um, mindestens mir zuliebe, denn ich war noch nie solange einer Firma treu. Und Cockies mögen wir nur, wenn die gebacken sind und vor allem gute Zutaten innehaben. Eigentlich hätte ich ein Poster verlinken wollen, das viele Nikon-Kameras zeigt – aber this link has expired – kurzlebige Zeit im Mitsubishi-Konzern. Dabei habe ich doch schauen wollen, ob eine meiner Nikon-Kameras da auch drauf ist – die wurde nicht selbst von Nikon produziert und dürfte eine Seltenheit sein.

Und wenn ich auf dem letzten Link die grafische Gestaltung dieses Konglomerats anschaue, bin ich ganz zufrieden mit dem Flyer fürs pilgern. „Etwas mehr Bilder“ meinte gestern der Mitinterviewte – lesen sie reformiert. – zumindest im August die Ausgabe von Bern.

Bilder zu schiessen ist nicht ganz einfach, zumindest solche, die einige Ansprüche abdecken. Seit ich das Blog habe, fotografiere auch ich anders. Will mehr zu Themen etwas bieten, was andere nicht haben. Heute gibt es nur ein Bild. Viele andere könnt ihr übers Pilgern auf www.proref.ch nachholen. Oder auf www.ruedmilan.ch – der hier war knappe 20 Meter entfernt vom Goldfasan. Macht zum Beispiel einen Fotokurs über Vogelaufnahmen.  Ifalor, die auf den Rotmilan gestossen ist, schreibt im Lexikon über Nikon – die D70 in Bern wird vielleicht noch gleich lange halten, wie die D300, die sehr häufig gebraucht wird. Und vermutlich bin ich zumindest beim Gehäuse auf der besseren Seite, als bei ihrem damaligen Angebot. Aber vielleicht bieten sie mal was Gutes an. Oder auf eine gute Occasion im Wegwerfzeitalter hoffen – so 18-300 mm. Nicht ganz leicht, aber mit einem dabei, das im analogen Zeitalter auf 450 mm kommt. Hoffen wir, dass das Ausrutscher waren, denn am Ende unserer Pilgerei möchte ich auf 50-Jahre Nikon kommen.

So, nun bin ich erst im August wieder zurück, verlasse mich auf meinen fahrbaren Inder und den knipsenden Japaner. Vermutlich werde ich auch nicht ganz alle Flohmärkte in Frankreich besuchen. Die digitale Kommunikation wird wie gewohnt runtergefahren. HP hat auch kein Handy mitgenommen – bin dann mal weg.

Das dürfte eigentlich beim Pilgern auch an der Diskussion mit „Mein Gott Walter“ erwähnt werden. Also nicht vergessen, pilgern am 19. August in Bern.

 

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Fangen, da war dieser Vogel zu schnell – mit Kamera einen wild lebenden Goldfasan einfangen, das ist sicher auch nicht allen möglich.

Aeschi über sein Haupt! So sicher nicht.

Die Publica, die grösste Pensionskasse der Schweiz, die des Bundes stösst Rüstungsfirmen ab. Bravo.

Thomas Aeschi – Nationalrat, das heisst, einer der das Schweizervolk vertreten sollte – ist dagegen. Er weiss, wie andere auch, dass Rüstungsfirmen oft eine bessere Rendite erzielen. Sagen zumindest die meisten. Die Gesamtkosten der Auswirkungen der Rüstungsindustrie bezahlt die Gesamtheit. Krieg und Rüstung lohnt sich nicht einmal ökonomisch. Hier kurz was zum lesen. Man könnte jetzt stundenlang antworten.

Was Aeschi da erzählt, ist der allerdümmste je geäusserte Vorschlag eines Nationalrats, an den ich mich je besinnen kann. Asche über sein Haupt.

Er könnte ja noch die RUAG öffentlich machen. Friede herrscht zur Zeit nicht überall.

Langfristig gesehen fährt man mit dem martischen 6-Eck besser. Vorgestellt wurde es das erste Mal Ende des vergangenen Jahrtausends am Finanzsymposium … dort wo dann auch der ehemalige Militärfluplatz Bönigen eingegangen ist. Herr Aeschi, arbeiten sie sich doch bitte in diese nicht ganz einfache Angelegenheit etwas gründlicher ein, sonst wird es garantiert auch für andere mystery.

Martisches 6-Eck für Blog neu

Nachtrag 14.6.17 – Dann gab es noch etwas im Nationalrat, das die Gemüter aufregen dürfte. „Erst mit 75 zum Arzt.“ Meiner Ansicht nach ist das Alter nicht so wichtig. Ich kenne 80-jährige, die fahren vorsichtiger, als mancher viel Jüngere. Da könnte man auch tagelang darüber diskutieren. Einer sieht das noch etwas anders. Staunen sie? Wer die Schweiz kennt, staunt sicher nicht.

Für die Verkehrssicherheit gäbe es noch einige weitere Punkte. Gute Brille. Kein Zeitdruck und bei Firmenfahrzeugen, durchsetzten, was in den Leitlinien steckt. Das steht zum Beispiel bei einem der grössten LKW-Pflanzer:

beweglich: Mit Innovationsdenken und Sicherheit lassen unsere Dienstleistungen Ihre Ware gut ankommen – national, international, im Lager, Hightech- oder 2-Mann-Geschäft.“

So die Leitlinien. Gestern war ich recht nahe an den Leitplanken. Fast auf der Höhe, des Armeefahrschulparks bei Wangen. Knapp 30 kmh Unterschied. Links ziemlich korrekt, rechts zumindest einem zu langsam. Geschätzte Distanz zwei Meter, als der LKW-Fahrer nach links zieht. Stiel Porsche 942. Bremsen. Hornen und ausweichen. Dann zieht er wieder nach rechts. Das sollten für den Logistiker an der Limmat, wo diese unter Autobahn ruhig dahinfliesst, im Gegensatz zur A1 Richtung Bern, genügend Anhaltspunkte sein, diesem Fahrer so auf die Füsse zu stehen, dass dieser eine Zeitlang nicht mehr auf das Gaspedal stehen darf. Der ist deutlich jünger als 75. In dem Transportunternehmen, wo ich die kaufmännische Leitung hatte, würde der jetzt mindestens drei Monate Vogelfutter abpacken. Solche Fahrer schädigen extrem jedes gute Firmenansehen. Dabei sind es absolute Einzelfälle. Wie bei den Senioren, wo jeder Unfall zum Medien-Reisser wird.

Bei den feldgrünen, wäre der zum Fussvolk umgeteilt worden. Es macht ja jeder Fehler, aber die Handzeichen dieses Fahrers zum offenen Fenster raus waren eindeutig. Stress, Druck und einhändig fahren. Zumindest keines dieser Handzeichen. Und falls sie in China mal zwei Hemden bestellen möchten, nicht so wie bei uns. Es kommen mit angeschlossenen Fingern sieben. Sieben feldgraue Hemden, wenige hundert Meter südwärts. Anno dazumal. Alle in einem Pinz. Der Fahrer unseres Fernsehteams wollte auch mal über den Parkur. Zuerst Steilrampe runter. Er macht einen Fehler. Kann ja passieren. Und ich übersehe es. Dritter Gang statt erster. Er fährt los. Wir merken es. Ich schreie „Gas geben“. Er gibt. Der grosse Motoff: „Gut, aber etwas schnell.“ Im richtigen Moment Gas geben, im richtigen Moment bremsen.

Oder den ÖV nehmen. Zumindest einem wäre das zu empfehlen. LKW – runde sechs Kilometer weiter, nähe des Golfplatzes. Keine Ahnung, wohin der schaut, nachdem ich mich getraue, zu überholen. Kurz zuvor braucht er beinahe zwei Fahrspuren. Dieses Fahrzeug mit Kranausleger ist mit SBB angeschrieben. Die geomagnetische Aktivität lag im grünen Bereich, also kann es nur die Hitze gewesen sein oder heraufkommende Hungergefühle eine knappe Stunde vor dem Mittagessen. Der war auch deutlich unter 75. Ein LKW so gefahren, kann auch zum Kriegsgerät werden. Dann müssten wir noch einige Firmen mit Lastwagen auf die schwarze Liste nehmen. Übrigens, beide sind nicht kotiert.

UPPS – die Pannenshow

Zürich ist zu teuer, deshalb werden Arbeitsplätze nach Biel verlegt.

Das von Rennens ist auch neu, aber Schaffhausen, das wird seit Monaten rumgereicht. Gestern habe ich kurz Arbeitsplätze erwähnt, die ins Ausland gehen. Es gibt auch Banken, die lösen das Problem, indem sie Arbeitsplätze in den ehemaligen Ostblock auslagern. Könnte ja sein, dass nicht die Kosten, sondern die Servicequalität zu schlecht ist. Und unproduktive Arbeitsstunden drücken ganz gross auf den Bogen der Kostenrechnung. Lohn mal Zeit für Kleinprobleme zu lösen. Niedrigerer Lohn mal kurze Zeit ergäbe das bessere Resultat. Am einfachsten ginge es, wenn sauber gearbeitet wird, dann werden Kosten erspart.

Ein kleines Beispiel gefällig? Um keine Namen zu nennen, sage ich aus Datenschutzgründen einfach UPPS – die serielle Busbank.

Sehr geehrte Damen und Herren
vor rund zwei Jahren hat die Busbank Zürich beschlossen, Konten von kleinen Vermögensverwaltern aufzulösen. Inzwischen hat das Zürich geschafft. Aber auf dem Konto 235-… wurden Kontoführungsspesen von CHF 70.17 abgezogen. So macht man Gewinn und verärgert einst sehr zufriedene Kunden. Das VIM-Desk Bern, das speditiv arbeitete, wurde ja aufgehoben. Diese waren zum Teil auch „mitschuldig“, dass das erste deutschsprachige Finanzblog gegründet wurde. Und ich denke, dass diese Angelegenheit zufriedenstellend abgewickelt wird, bevor ich zum dritten Mal, aber ausführlich über die Arbeitsweise der Busbank an der Stockerstrasse 64 schreiben werde. Und da Finanzen nicht nur Geldanlagen sind, sondern Geld allgemein, darüber berichten, was das für die Busbank an Kosten bedeutet. Und falls Sie jemanden brauchen, der dort die Administration etwas unter die Lupe nimmt, bewerbe ich mich gerne auf Honorarbasis. Übrigens, seit meinem letzten Brief sind mehr als zwei Monate vergangen. Totale Steigerung um 50% – das vorletzte Mal dauerte es drei Monate. Und in den vergangenen zwei Jahren einige Telefonate und lockere Gespräche, wer Kinder erhalten hat, wo der Mann die Lehrzeit verbrachte und dieser mit dem Arbeitsdruck noch umgehen konnte. Heute sei dies nicht mehr so einfach. Schöne Geschichten für das www.finanzblog.com.
Danke für Ihr Verständnis, aber ich denke, es wäre an der Zeit das etwas Positives geschieht, worüber ich berichten könnte.
Viele Grüsse
Stephan Marti
PS: Die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung habe ich nicht gelesen, musste aber mit einem Stern bestätigen, dass ich diese gelesen habe – nur, es ist nicht so einfach, eine Postadresse zu finden. Deshalb via https://www.busbank.com/global/de/contact/contact.html – aber seien Sie unbesorgt, meine Daten dürfen Sie ruhig veröffentlichen.

Liebe Busbank, sorry, im Mail hatte es noch Druckfehler und da ich keine Kopie machen konnte, ist es im Finanzblog gut aufgehoben. Wenn ich es noch erlebe, werde ich auch die Reaktion bekanntgeben.

Der 150igste Tag – 30. Mai – Hitzeferien sind angesagt

Einfach mal so einige Gedanken zum Tag – verbracht mit denken, organisieren, jäten und schwitzen.

Der 150. Tag im Jahr, bei geschalteten plus eins. Ich habe heute wieder mal zu „Friede herrscht – proref pilgert“ geschrieben … merken sie sich den 19. August. Aber was war heute. Ausser wieder mal heiss. Seit Tagen. Verrücktes Jahr. Kalt. Heiss. Verregnet. Heiss. War es schon mal so lange Ende Mai heiss. Wir müssten Bucheli fragen. Frankreich wurde auch erwähnt und 1431 starb Jeanne d’Arc. Das ist eine Dame, die mir imponiert. Mit Fahne, Hände erhoben, vorwärts … wie ein Bär, der aufrichtig geht. Der Tag war für sie nicht echt bullish.

Bullish und bearish, da haben einige wirklich Mühe. Und ich möchte es nicht unterlassen, zu zeigen, wie die Welt kopfüber oder sollte man sagen kopflos Investitonen tätigt. Aber dazu später, zuerst zum Bär. Der schlägt nach unten und der Bulle hebt mit den Hörnern hoch. So ist es. Wäre es. Kühe und Bullen haben schon lange keine Hörner mehr. Viele andere auch. Mut sogar noch seltener.

Einer hatte Mut. Der hat den Bär im Kanton Bern fotografiert. Freilebend, die allererste Foto. Die echte Fotografie ist 191 Jahre alt und der stand sicher nicht in den Voralpen um zu fotografieren. Der Bär hätte eh geglaubt, da wär ein Gewitter. Heute könntet ihr wieder einige Kilometer fahren und rausgucken. Petrus fotografiert. Bei uns tut sich noch nichts und dabei sind wir erfahren an Badewannen im Regen. Toll und der Gemeindepräsident von Eriz hat Freude. Nicht abschiessen. Das ist Tourismuswerbung. Aber bitte, geht dem Bär nicht zu nahe. Das könnte ins Auge gehen. Dieser Bär hat mich einmal veranlasst, den Rekord im Autoeinsteigen zu realisieren und dabei war es in einen Kadett – Aspenpark lässt grüssen. Da gab es missachtete Warnschilder. Im Hogantgebiet dürfte es noch keine geben.

Und was war dann heute noch so alles los, ausser dem Bären. In der Stadt, die den Bären im Wappen hat, gibt es etwas Ärger über „kleinere Fehlinvestitionen„. Hab ich doch schon mal im Mai erwähnt: „vermutlich stehen diese Platanen länger als das neue Frauenspital …“ und da ist noch ein schöner Bericht, über ältere, anfällige IT-Anlagen … kommt mir auch irgendwie bekannt vor. Mehr am Tag der kalten Sophie.

30. Mai, da kommt Benny Goodman, Voltaire und gleich zweimal Churchill vor. Der Biafra-Krieg begann … und dieser Erdteil ist immer noch voll von Kriegswirren. Der erste Giro d’Italia ging zu Ende, das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis wurde zum ersten Mal gestartet, die ESA gegründet und die Allianz Arena in München eröffnet. Sie wird nicht umgetauft, so meine Vermutung. Und schlussendlich hatte Hans-Christian vermutlich ein schwerster Tag in der Ammann Group. Vielleicht Zeit, ab heute öfters zu meditieren. Oder Bob Marley zu geniessen, der an diesem Tag 1980 das einzige Konzert in der Schweiz gab. Bei uns war er nie in den Charts – 171 Wochen aber mit Catch a fire in den USA.

Sieg für Kaltduscher und Bürostuhl-Hocker, aber sicher nicht für Rückwärtsfahrer

Wir vom Männerchor Schmiedrued hatten eindeutig dieses Wochenende ein eigenes Energie- und Verpflegungs-Gesetz. Hier die allerwichtigsten Weltereignisse der letzten zwei Renntage.

Bremsen und Gasgeben, das ist heute Trump-f. Entschuldigen sie meine Ironie, aber Schreibfehler können das Leben lustiger oder unlustiger machen. Manche sind für ein gemässigtes Regime dankbar, denn sonst könnte das SMS „Begnadige nicht hängen“ mehr als nur ins Auge gehen. Kommafehler können gar tödlich sein. Bleiben wir bei dessen Nachbarland, da hat einer zum ersten Mal eine Frau gesehen.

Trumps Haarpracht hat keine Chance

Und wer denkt, bei unserem Hightechnik-Anlass wären nur Männer zugegen, hat sich extrem stark trumpiert. Ohne Kopftuch, das war im letzten Jahrtausend, super, gefällt und vermutlich fällts auch auf. Fast so üppig und lang wie meine … Tochter hatte mal die Haare verfärbt. Hennageil, das musst du als absoluter neuester Hit verkaufen. Hat funktioniert, es gab Nachahmer. Wirklich Tolles, Neues kommt  selten aus Ballungszentren. Dort tummeln sich meist Bürolisten auf Bürostühlen mit Rollen, die mühsam rückwärts gestossen werden müssen. Beine anziehen und gleichzeitig abstossen und das dreimal pro Meter.

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René Vontobel braucht zum Abbremsen seines Kerosin-Raketen-Bürostuhls einen Bremsfallschirm und zwei „Rettunganker“. Ich komme schlicht und einfach nicht darum herum, dieses Renngefährt als erstes zu erwähnen. Weit über hundert Bürostühle habe ich in meinem Leben einkaufen müssen, dürfen … da musste ich doch mal auf den sitzen. Klammheimlich, damit es ja niemand je herausfinden könnte, dass ein studierter Büromensch mal quer schlagen würde.

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Immerhin, es ist das exakt 25 000 Bild auf meiner fünften Maschine. Nicht selbst geschossen, sondern vom Partner der Dame, die Feuerzeuge sammelt …

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… und dem Fahrer genüsslich zuschaut und wohl ein drittes zu Hause hätte holen können. Ein Fondue-Rechaud anzuzünden ist eindeutig viel einfacher. Ich hätte noch schöne Bilder, wo das Raketengeschoss beinahe am Abheben ist. Aber es scheinen quere Bilder gefragt zu sein. Badewannen hochstehend, genau so ist sie, hätten wir auch. Von vorne, mit einer ganz mutigen Plastikente – sicherheitshalber aber mit Helm.

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Echt nichts für Warmduscher und wir wissen jetzt genau, das Kaltduscher gewonnen haben. Waren die vier konservativsten Kantone dagegen oder haben die eine Vorahnung, was für revolutionäre Machtkämpfe im Energiesektor an die Tagesordnung treten werden? Bremsspuren sieht man im Zeitalter des ABS selten. Allenfalls sehr schwere oder schlecht gewartete Fahrzeuge lassen regelmässig Gummi liegen, die meisten andern hinterlassen nur Regelflecke. Driften und Schleudern hinterlässt Spuren oder wenn die Elektronik überlistet oder nicht vorhanden ist.

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„Hoffentlich haben die im Lehrerzimmer noch genügend Ratzefummel, damit ich doch noch ruhig in den Sonntag kann“. Ein erfundener Gedanke unserer guten Seele des Schulhauses. Oder überlegt er sich, ob ich knapp eine Drei für meine Tippereien erhalten würde? Bleiben wir bei der Rechtschreibung.

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Wenn sie im Grossverteiler – wie heisst er – ein Einkaufswägeli holen, dann können sie mit diesem Typ mit über 100 kmh durch die Gestelle düsen. Aber bitte, beachten sie die Steuerung.

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Ein original Migros-Wägeli! Sind sie sicher? Der Chef-Redaktor des Migros-Magazins wird ein E-Mail erhalten. Ja, warum kam der Schnebi nicht ins Ruedertal. Ein Katzen- oder Töffsprung von Aarau. Micross und Mirgros? Na ja, etliche Produkte sind von Migros. Der M-Budget-Energie-Drink war auf Ebbe. Wie die Bierharassen im Bierexpress. Nur einer war enttäuscht. Sein Sohn hatte kein alkoholfreies im Anhänger.

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Eichhof als Kühlwasser? In diesem Fall könnte Alkohol tatsächlich schon in kleineren Mengen schädlich sein. Fast genauso wie mein Rasenmähen. Am Samstagmorgen. Rasen ist übertrieben, das ist eher Unkraut mit Gräsern. Hin und zurück und hin und zu… und schon ist der Sack voll. Kaputt vom Schieben. Leider läuft meiner nur solo und nicht mit über 100 kmh Spitze. Aber, meiner hat doch Heimvorteil, worüber ein anderer Aargauer singen könnte. Jede Samstig, jede Samstig tümer Raase mähe. Der von Peach Webers Nachbar läuft nur 78.

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Hier fehlt ein ganz kleines feines Detail – das Messer. Und wenn wir ganz genau beobachten, dann könnte es doch sein, dass diese Zahnlücken von Rollerblades, rollenden Klingen, stammen. Und wer noch genauer hinschaut, sieht die Bronzemedaille der schnellsten Ruedertaler … die silberne war auch auf dem Renngelände zu sehen. Die Sportprominenz war präsent. Nur zum Sieg mit den Rollschuhen bedarf es noch etwas Übung.

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Aber noch zwei echt gewichtigere Details fehlen – versteckt im Grasfangkorb. Lautsprecher und Kühlschrank. Der Wettergott hat ja voll mitgespielt. Genau genommen versuchte er nach Rennschluss, die Spuren auf dem Asphalt mit Regenwasser zu entfernen …

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…wo Unentwegte immer noch unterwegs waren – echte Kaltduscher …

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… derweil sich die Spaghetti-Esser sich wie bei einem Massenstart verhalten. Die langsamsten 20 Meter am Samstag. Herzlichen Dank all den Helfern, dem …

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… Teamchef Hannes Roth, Badewanne, der wohl bei der roten Flagge hinter ihm an das heutige Rennen in Le Mans denkt.

Danke dem Fahrerteam, dass hier alles problemlos ablief.

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Lukas Reber, Schlossrued, Rasenmäher – Thomas Neeser, Schmiedrued, Bierharassen – Sämi Bolliger, Schmiedrued, Einkaufswagen – René Vontobel, Winterthur, Bürostuhl und …

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… Erwin Schmied, Rennleiter, Speaker, Vereinspräsident, Garçon in der Festwirtschaft und einer, der immer wieder Damen und junge und jungebliebene Herren zur Verstärkung des Männerchors sucht.

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Die einzigen, die ich habe singen hören, wären allesamt geeignet. Das Gabalier-Double haben wir doch schon irgendwo gesehen. Unser Programm in den nächsten Monaten: Openair in Rothrist (9. Juni), Vereinsreise in den Kaiserstuhl und Unterhaltungsabend (27./28. Oktober).

Ein ereignisreiches Wochenende …

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… nichts für Warmduscher und auch nichts für Rückwärtsfahrer. Keines dieser fünf Fahrzeuge verfügt über einen Rückwärtsgang. Braucht man ja auch nicht, vorwärts schauen.

Vorwärts schauen, da gab es im Kirchgemeinde-Saal Rued noch die Ausstellung: „Was heisst reformiert sein heute?“ Diskussionen, gar mit der bekanntesten Bloggerin im Tal. Nur alle ausgestellten Meinungen finde ich im Internet nicht – die von Thomas Heiniger gefällt mir am besten. Die ist dort bis am 12. Juni ausgestellt. Bei den Aargauern nicht zu finden, also zu den Bernern. Gleich zwei Köpfe die ich kenne. Er lebt in Meikirch – so steht es bei Pfarrer Balsiger zu lesen. Das letzte Mal, als ich mit Max in Kontakt trat, flog er gerade von Grindelwald aus über den Aletschgletscher. Vorwärts schauen. Der andere, Andreas Zeller, schrieb eine Würdigung über das liberale Urgestein, welche von der Hammerschmitte Schmiedrued in die digitale Ewigkeit hochgeladen wurde.

Was heisst für SIE, reformiert sein heute?

ICH: Reformiert. Manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger.

WIR. Reformiert! Es geht für alle weiter, in Wirtschaft, Politik, Kirche …!

Die andern vom Männerchor haben am Sonntag aufgeräumt. Einer am Samstagabend: „Was, du gehst in die Predigt?“ Wegen der roten Flagge wurde ich nicht Theologe. Griechisch, Lateinisch, Hebräisch – das musste echt nicht sein. Der Lästerer wird am 19. August vermutlich nicht mit mir durch Bern-West pilgern. Friede herrscht! www.proref.ch – progressiv-reformiert. PRO.. sicher nicht AG…

Nachtrag: Hier noch die Titelseite des Wynetaler Blatt und der ausführlichen Bericht von Frieda Steffen. Merci.

Was hat die Staldencreme mit dem Ruedertal zu tun?

Der May und einige verrückte Ideen. Und nicht vergessen, am 20. May um 17.00 ist Rennbeginn beim Schulhaus WaldeBadewanne, Raketenbürostuhl

Nestlé-Stalden-Cremé, wer kennt sie nicht – 125 Jahre alt. Herzliche Gratulation. Vor allem dass der Schweizer Cäsar Ritz, Hotelier, patentieren liess, wie man Milch haltbar macht. Damals hätte keiner gedacht, dass die Milch, die unsere Talbauern aus ihren Kühen abzapfen lassen, mindestens drei Monate in einem Papierbeutel ohne Kühlung haltbar ist. Und vermutlich wären sie auch Kopf gestanden, wenn sie das Entgeld für einen Liter abgelieferte Frischmilch mit einer knapp einem halben Kilo schweren Dessertkonserve verglichen hätten.

Marketing, heisst das Zauberwort – ob wir neue Mitglieder finden, Frauen und Männer, die im Männerchor Schmiedrued mitsingen, hängt auch davon ab. Wir veranstalten jetzt mal ein Badewannenrennen und dann gibt es Spaghetti … rund eine Badewanne voll. Die Marge wird bei uns nicht ganz so gross sein. Wir haben ja auch viel zu wenig in Marketing gesteckt. Das Konkurrenzprodukt ausserhalb der Schweiz kostet einen Viertel und liebe Nestlé entschuldigt mich wieder einmal, mir ist die Stalden zu mastig … zu steil. Das ist nämlich der Ausdruck für Stalden – ein steiler Hang.

Aargauerstalden – wo ist der wohl? Sicher nicht im Aargau, das zum Teil mal den Berner gehört hat, sondern eben in Bern. Genau dort wo es die meisten Bilder auf die Altstadt gibt. Genau unter dem Rosengarten. Und was machen die dort. Mal Seifenkistenrennen, mal Wasserrutschbahn. Slidemycity – nicht ganz korrektes Mattendeutsch, aber sie schreiben „Freude herrscht“. Wie wärs mit Friede herrscht – am 19. August.

Ein May war schuld, dass man in Stalden Alpenmilch angesiedelt hat. Die hatten fünf Schlösser. Toffen und das zweite im heimatlichen Bern in Hünigen, dort wo 1933 Knofligen, sorry Konolfingen entstand. Und welche Schlösser gehörten auch der Wonnemonat-Dynastie? Brestenberg (Seengen) und Schöftland und Rued – alle im Aargau. Zwei seht ihr, wenn ihr von Westen an unseren Spaghetti-Plausch kommt. Und wer noch mehr Geschichte über unser Tal möchte, der fährt bei der Hammerschmitte – das Haus, um das die Strasse gebaut wurde und nicht zu übersehen ist – zwangsläufig vorbei. Das Haus kam im Alter von 90 Jahren in die Herrschaft von May.

Stalden und Rued – für echt nachforschende Historiker eine wahre Fundgrube. Die Milch hat in diesen 125 Jahren einen richtigen Höllenstart hingelegt, fast wie ein Raketenbürostuhl. Die Frage ist, ob wir Schweizer demnächst wieder etwas gegen die Riesenbakterien im Wasser erfinden müssten. Vielleicht sind wir Schweizer ja nicht einmal ganz unschuldig. Fragen wir doch mal den Baselinsider an. Zumal in alten Zeiten hatten die an den Habsburgern auch nicht viel Freude.

Viel Freude aber heute Nachmittag mit unter anderem:

Und falls sie beim Männerchor mitmachen wollen, der weiss, wo die Stalden-Creme hergestellt wird und demnächst wird er in Laufen kurz laufen müssen, um etwas ganz anderes von Ricola zu sehen … wär het’s erfunde?

„Zurück an Absender“ … unausgegohren!

Begeisterung über die Politik … das ist echt selten zu hören. Immer weniger.

USRIII – nicht ganz einfach. Einige nicht nur Beitragszahlende von Wirtschaftsverbänden haben gestaunt, wie das eigentlich abläuft. „Hätte ich nie gedacht!“ Analysieren, denken, verlinken – das ist nicht allen gegeben. Die schreien nach, was die „oben“ vorschreien.

Kontinentenwechsel! „Trump erfüllt Erwartungen – der Superreichen.“ Vielleicht hat er auch WordPress soweit gebracht, dass man nicht mehr verlinken kann. Virus oder einfach ein dähmlicher Fehler. Mir doch Wurst – schaut nach unter

http://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/USA-Trump-Wirtschaft-1Quartal2017-Grosse-wachsen-schneller    .

Irgendwann wird es schon wieder gehen. Nur nicht runterkriegen lassen. Cyber Attacke heisst das. Spitäler in England sind lahmgelegt. Renault produziert nicht mehr. Zürich ohne Strom. Ich habe nur das Link-Unterlegen-Problem und einige Seiten laufen langsam. Nicht Antwortzeiten – Lieferfristen.

Wir haben diskutiert. Wer Spitäler lahmlegt und Menschenleben einfach so wahllos dahinraffen lässt … dem gehört die Todesstrafe. Ich bin zwar im Menschenrechtsrat akkredidiert, aber hier ist ein ganz leisen Nicken angebracht.

Ich geniesse das Leben. Nicht jeder wird 91 wie heute mein Vater. Ich musste schon einen Zwischenstopp einlegen. Der Lotto-Sechser ist seltener, aber eins zu Tausend ist schon verd… hoch. Schwein gehabt. Merci. Und im Radio läuft Hans Bargeld – Johnny Cash. Many Cash, die wollen die Politik bestimmen. Da hören wir doch lieber auf „Mitklarersicht.ch“ – NEIN für das Energiezeugs, über das wir abstimmen dürfen, müssen. Unausgegohren. Zurück an Absender, so wie wir das mit USRIII erreicht haben.

Mich erstaunen die Umweltverbände, -anhänger. JA! Warum nicht taktisch ein NEIN, um das Ganze besser werden zu lassen. Wenn dieser Vorschlag daneben schlagen würde, dann wäre doch immerhin noch ein etwas besseres JA als ein NEIN da.

http://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Energiestrategie-Atomkraftwerke-Risiken

Sorry, vermutlich würde das Verlinken in html gelingen, aber das ist mir zuwidder, wieder, witter oder wie man das schreibt. Heute geht nichts und das muss so dokumentiert werden. Eine Kernschmelze komme nur in 50 Millionen Jahren einmal vor, bei der Radioaktivität in die Umwelt gelangt.

http://finanzblog.ch/?s=kernschmelze

Die Kernschmelzen habe ich einmal namentlich aufgeführt. So gesehen wäre ich jetzt mindestens 100 Millionen Jahre alt. Dreimal bisher mindestens geschehen. Stattliches Alter … oder dann sind einige Riskioschätzungen ganz, ganz knapp daneben. Zynismus nicht mit eingerechnet.

Zurück an Absender … oder so langsam aber sicher die Notbremse ziehen. Die heutige Zeit scheint nicht echt für Warmduscher zu sein … die Eiskaltduscher überwiegen. Ich wünsche mir mehr Leute wie Macron. Hoffentlich reussieren die. Na ja, 75 000 Computer wurden lahmgelegt … meiner scheint doch noch einigermasser zu laufen. Ja, was heute so alles im Sonntagsblick steht – sicher nicht meine Lieblingslektüre – das dürfte zu einem Zeitdokument werden. Mal echt nachdenkenswert. Das Wetter morgen soll heiss werden. Schliesslich ist die Kalte Sophie Tagesdame. „Keine Prognose verfügbar.“ Vermutlich sind es wesentlich mehr Computer, die zur Zeit lahmliegen. Hoffentlich haben wir bald anderes „Wetter“.

Nachtrag: 15.5.2017 morgens – Wanna Cry: 200 000 Opfer sind betroffen. Was heisst das? Computer oder wenn in einem Spital 100 Stationen, die am gleichen Computer angehängt sind oder gar 1000 Patienten, die betroffen sind. Selbst schuld, schreiben viele in Kommentaren, wenn die noch Windows XP brauchen. Und dabei gibt es ja noch etliche grössere kaufmännisch orientierte Unternehmen in der Schweiz, die immer noch Cobol fahren. Auch Weltkonzerne und ob die alle eine wirkliche gute Software-Dokumentation besitzen. Ich wage dies aus eigenen Erlebnisen zu bezweifeln. Eine Sprache, die heuer 57-jährig wird und das Betriebssystem XP ist noch nicht mal 16-jährig. Mitsprechen. Das können ja nicht einmal mehr Fachleute, das Gebiet ist viel zu riesig. Feststellen, das kann man ab und zu. Und was stellen sie in diesem Abschnitt fest? Die Links gehen wieder.

Da gab mir einer zu bedenken, dass 100 Millionen Jahre ein mathematisches Problem sei, ob man das Ereignisses einer Kernschmelze mit an die Aussenwelt austretender Radioaktiviät am Anfang oder am Ende betrachte. Ich habe sie am Anfang betrachtet und er nebst Tschernobyl und Fukushima nicht an Harrisburg mit Three Mile Island gedacht. Von der Menge wurde ja nicht gesprochen.

Zurück an Absender wird in einer Beziehung nicht so einfach sein. Gestern war der Eisheilige Bonifatius: „Der Name „Bonifatius“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „der gutes Geschick Verheißende“. Kim, den ich nur King Kong nenne, damit ich mit ihm nicht so schnell digitalen Ärger kriege, scheint vollends durchzudrehen. Wünsche eine strahlende Zukunft – aber bitte, bitte, nur Sonnenschein. Es ist mir sogar gleich, wenn meine zum Trocknen aufgehängte Wäsche, wie gestern, noch einmal kalt geduscht wird.

Prognosen für Wetterwechsel – vorwärts Marsch!

En Marche! Aufatmen, Emanuelle Macron hat gewonnen.  Zumindest ein Salto, auf dem ich die erste Hochrechnung sah. Und dann schauen wir uns die Kunst der Prognosen noch etwas genauer an.

Ich lag etwas daneben, habe mich um mindestens 3 Prozent verschätzt. Nach den Vorwahlen ist er weit unter 60% gesunken. So die Prognosen. Dann haben angeblich die Russen seine Mails auf Wikileaks preisgegeben. Inklusive manipulierte Mails. Meine Prognose darauf: das hilft. Und wie. 2/3 rund für Macron schlussendlich. Vielleicht haben die Befürworter von ihm ja diese Mails hochgeladen. Rausfinden wird man das nie – zumindest die Ergebnisse nicht lesen.

Was solls. Der Bessere hat gewonnen. Seine Frau wird ihm helfen. Schauen sie sich einmal einige Bilder an. Die beiden strahlen Freude aus. Wie viele Jahre Altersunterschied sind dazwischen? Raten sie mal. Ich würde daneben liegen. Viel schöner ist doch, aus welchem Hause sie kommt – Macron d’Amiens. Sorry Macaron d’Amiens. Ganz einfach wird er es in Frankreich nicht haben. Die Umbruchsstimmung, Aufbruchsstimmung muss auch bei den Parlamentswahlen im Juni spürbar sein. Im Parlament braucht er begeisterte Politiker. Ob das in Frankreich wirklich möglich ist. Schön wäre es. Frischer Wind täte Frankreich enorm gut … und auch der EU. Im schlimmsten Fall wird in fünf Jahren Le Pen gewählt. Wenn Macron keine Änderungen vollbringt, ist dies eine naheliegende Variante.

Die Republik braucht frisches Blut. Die Republik in der Schweiz macht es vor. Lesen sie mal, was Peter Hogenkamp schreibt. Interessant ist auch, was die NZZ berichtet, dort wo Peter mal tätig war. In die Medienwelt dürfte wieder etwas Leben kommen. Fast wie damals, als swissblogpress tätig war. Wissen sie, wer hinter dem Stadtwanderer in Bern steckt? Prognosen, das ist sein Metier und ich wandere durch Bern und sehe eine andere Republik in der Matte. Dank denen weiss ich sogar, dass da irgendein entscheidender Match war. Sportprognosen, das ist sicher nicht mein Metier, aber ab und zu schaue ich mir doch was an:

„SCB – niene meh.“ Gilt wohl für die überstandene Saison nicht. Herzliche Gratulation.

Sport auch in der Cinematte. Das Lauberhornrennen im Sommer.

Lauberhorn

Hoffen wir mal, dass im Winter viel Schnee liegt oder das Geländer entfernt wird. Hat der Filmer Daniel Zimmermann wohl etwas mit dem Metallbauer an der Aare zu tun? Sein Projekt Stick Climbing geht vielleicht dem nachfolgenden Referenten durch den Kopf. Stick – Steck? War es eine Prognose? Nein. Pech. Ein falscher Fusstritt. Oder denkt er an die Finanzen? Wer hätte schon die Prognose abgegeben, dass das ehemalige Luxushotel Bernerhof, mal Sitz des EFD wird.

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„Die Meteorologie behandelt das zweitkomplizierteste aller Systeme. Das komplizierteste ist wohl im menschlichen Verhalten zu sehen.“ Richtig taktvoll sagt das der „Wettergott“ Thomas Bucheli. Sind jetzt die Finanzen auf Platz drei oder die Politik? Zum Kompliziertesten kommt mir eben ein Witz in den Sinn. Nicht wirklich ernst gemeint, aber ich bin halt nicht so taktvoll. Wenn sie nicht lachen, zumindest schmunzeln müssen, dann sollten sie ihn wenigstens schon gekannt haben. Der Geist sagt: „Du hast einen Wunsch zu gut.“ Eine Autobahn von Zürich nach Hawaii.“ „Das geht nun wirklich nicht.“ „Dann erklär mir mal die Frauen.“ Der Geist: „Willst du eine zwei- oder dreispurige Autobahn?“

Bei Bucheli musste man auch oft lachen. Das war der beste Vortrag, den ich je an einer GV der Alumni BFH Wirtschaft gehört habe, der nicht aus unserem Fachbereich kam. Im ähnlichen Sinn könnte man den wirklich auch bei den Finanzprognosen anwenden. Einige seiner Sprüche müsste man allenfalls umschreiben. „Wenn man aussieht wie die Muotathaler, muss man ja das Wetter spüren.“ Zumindest wenn ich ihre Prognoserankings anschaue, hat jeder Wetterschmöcker eine markante Standartabweichung. Im Schnitt sind sie vielleicht nicht einmal grob daneben

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Aus den verschiedenen Computer-Systemprognosen die wahrscheinlichste Wettervorhersage abzuleiten ist nicht so einfach, wie sich das mancher vorstellt.

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Das ist wie in der Beratung. Kunden wissen es immer besser. Bei diesem Bild werden einige Kollegen garantiert schmunzeln. Aber ich muss euch enttäuschen, es ist nicht der ehemalige Käsehändler und Curlingkollege. Bei ihm kommt immer zuerst der Nachname. Curling? Ja, so wenig Sport wie ich schaue, ich hab auch welchen getrieben. So richtig angefangen habe ich mit em Frauchiger Pole. Das hat Spass gemacht, aber nach dem „einturnen“ die Kunst zu turnen, das war eher ein Kreuz an den Ringen zu hängen. Ganz besonders um mehr als drei Micro-Sekunden in der Waagrechten zu bleiben. Beim Radsport hat es dann zu einigen Amateurkriterien gereicht, beim Fussball zu den Firmenmeisterschaften und beim Curling zumindest zu einer guten Idee. Mentales Training einführen – der Trainer hats gemacht und der Skip (1992) ist heute selbst Trainer. Und als das Velofahren mir dann im Verkehr zu gefährlich wurde, habe ich eine Zeitlang noch den Sattel getauscht und bin Habermotor gefahren.

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Ski werde ich wohl auch nie mehr anschnallen. Im Nebel fahren schon. Am Tag nach dem Vortrag – stockdichter Nebel in Bern. Wenn man herauskam, hat die Prognose voll zugetroffen. Musste wohl so sein. Echt stockdichter Nebel im Mai. Ja, manchmal treffen Prognostiker recht gut. Einfach ist es nicht. Aber spannend und abwechslungsreich der Vortrag. Vermutlich sind die Kurzfristprognosen des Wetters doch etwas einfacher, als die Langfristprognosen der französischen Politik. Die Trefferquote für Buchelis Wetter ist garantiert grösser. Und er ist garantiert viel showmässiger und wissenschaftlicher an einem Vortrag, als um … ich müsste mal wieder das Wetter auf SRF anschauen. Meist reicht mir aber das Wetterradar … oder der Konkurrenz – vom Wetter her lieber das von Frankreich.

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Grenzüberschreitende Macron-i-Betrachtungen von Badewannen, Bürostühlen, Einkaufswagen, Rasenmähern und Bierkisten

Raketenhaft starten wir in den Mai. International gesehen müssen sie sich zwei Termine merken. Den nächsten Sonntag, wobei die Geschichte vermutlich schon gegessen ist – es wird Macron-i geben. Viel wichtiger ist der 20 Mai. Da können sie in Schmiedrued-Walde ab 16.00 Uhr sensationelle Fahrzeuge erleben … getarnt als Spaghetti-Plausch … schon wieder Teigwaren.

Fangen wir doch mit den Teigwaren an. Nicht dass ich diese jetzt mit ihnen von A bis Z durchprobieren will, aber zumindest den Beginn wie Agnolotti schauen wir uns mal an. So eine Art Ravioli. Gleich kommen die Erinnerungen an den Test auf. Fleischabfälle. Pfui Teufel. Quatsch. Heute ist da meist weniger Convenience (Verbraucherfreundlichkeit) darin als bei hochgelobten Markenprodukten. Deshalb esse ich solche wieder. Zweimal gar in Frankreich. Einmal als XXL-Büchse gekauft – Kilopreis einen Euro. Mit Rindfleisch. Vermutlich kein Filetstück, aber aus ethischen Stücken, darf das ganze Tier verzehrt werden. Vegetarier entschuldigen mich und Veganer kreuzen meinen Lebensweg noch nicht täglich.

Gut schmecken die. Da sind aus Kostengründen keine Verfeinerer drin. Bei einem selbstdurchgeführten Spaghetti-Test haben die Migros-Budget am zweitbesten abgeschnitten. Allfällige Resultate der drei grossen B halten wir geheim. Am besten abgeschnitten haben die türkischen Teigwaren. Absolute Spitzenklasse. Aber wer will heute türkische Ware, wo die Türkei doch ins Mittelalter abzusteigen droht. Ganz ganz knapp die Hälfte, die konservativen und vor allem die ländlichen. Die Zentren sind unisono gelinde ausgedrückt, nicht ganz zufrieden mit der heutigen Situation. Wer türkische Teigwaren als Wiederverkäufer haben möchte – in deutschen und französischen Spitzenrestaurants gehören die dazu – melde sich bei mir.

Und auch türkische Motorräder wären zu haben. Das haben wir in Barjac am Flohmarkt besprochen. Ein deutscher Händler ass neben uns. Ich Pizza mit Ravioli. Echt. Und Ravioli kommen aus Frankreich. Seit 1228 in Roman-sur-Isère zu Hause. Wetten, dass der Papst die nach Italien gebracht hat! Teigwaren sind irgendwie wie die Politik. Ein undurchsichtiges gewursteltes Gemisch. Und am Schluss stehen bei diesen Teigaffen, wie wir zu sagen pflegen, als treffendes Beispiel das Ziti. Die „Neapolitanische Braut“ soll verantwortlich sein. Meine Mutter war zwei Jahre dort am Schweizerisch-Amerikanischen Spital. Sie hat uns von frühster Kindheit an alles auf den Tisch gestellt, was irgendwie erhältlich war und aus Süditalien stammte. Italien fängt übrigens erst nach Rom an. Der Papst möge mich entschuldigen, aber der kannte ja Frankreich … vermutlich des Essens der Götter wegen. Ziti gab es nie und diejenigen, die ich kenne, sind meine Lieblingsteigwaren. Wikipedias mm-Angaben kann ich weder roh noch gekocht nachvollziehen – 5 mm meinetwegen. Ist aber enorm wichtig, denn Erdogan hat genau aus diesem Grund das Wikipedia in der Türkei abgestellt. Ach Gott, sind die von Gestern. Da gibt es viele andere, die kopieren und erreichbar seien … nur oft nicht ganz à jour.

Meine geliebten Zitis sehen aus wie Spaghetti mit Loch. Pasta! Am Spaghetti-Plausch des Männerchor Schmiedrueds wird es vermutlich den B-Typ geben. Keine Angst, wer diese Dinger degustieren will ob sie Geschmack haben, muss ohne Öl, Butter geschweige denn Sauce Vorlieb nehmen. Und genau solche werden wir servieren, die die Leute begeistern. Es müsste also Saucen-Plausch heissen. Aber schauen wir mal, was da so alles geboten wird.

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  • Fahrende Bierkiste, Fahrer Thomas Neeser. Übrigens, das ist einer meiner Nachbaren. Wenn sie von Schöftland kommen, hier oder an der nächsten Haltestelle „Bank“ aussteigen. Bank werden sie keine mehr finden, aber unser abgesperrtes Renngelände ist beim Schulhaus. Übrigens, im letzten Links hat es einige schöne Bemerkungen zur Politik und zur Manipulation der Stimmbürger.

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  • Fahrender Einkaufswagen, Fahrer Sämi Bolliger

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  • Rasenmäher Traktor mit über 100PS, Fahrer Lukas Reber

Bleiben wir bei den Teigwaren. Meine Macron-i sind nicht zu finden, aber vermutlich ahnen sie, auf welche ich hinweise. Macroni, genau so sagen wir in meiner Mundart. So können sie sich einen Namen merken, der bislang bei uns nicht so geläufig war. Der ehemalige Wirtschaftsminister Emmanuel Macron liegt mit 23.91% vor Marine Le Pen mit 21.42 %. Oder anders gerechnet, hat er 11.6% mehr Stimmen erhalten als sie. Sollten sie des Französischen gar nicht oder noch schlechter mächtig sein als ich, so ersetzen sie im Link einfach fr mit de. Zudem haben sie noch weniger zu lesen. Und fragen sie mich ja nicht, wieso man bei Pen das auf Deutsch ausspricht und nicht P und den Nasallaut oder gar La Penne, die weibliche Form, was eigentlich Schwungfeder heisst. Und den hat sie garantiert in den Wahlkampf gebracht.

Candidats arrivés en tête au 1er tour

Das Innenministerium wird mir verzeihen, wenn ich diese Grafik ohne Anfrage veröffentliche. Sie zeigt die Kompliziertheit von Frankreich. Eine genaue Logik darin zu sehen, wer wie wählt ist nicht ganz einfach. Oben links gegen unten rechts mit der Ausnahme der Alpen und einiger südwärts gerichteten Tälern. Und das Burgund sticht wie eine Badewanne heraus. Keine einzige grössere Stadt, die für die Dame ist, wenn ich alles richtig angeschaut habe. 2012 (oben rechts) war doch einfacher zu interpretieren. Oder doch nicht? 62 zu 38 Prozent im 2. Wahlgang sollen es sein. Wer Lust hat, dem stelle ich gerne die 20 Seiten Wahlanalyse des Midi Libre zur Verfügung und nur knapp eine halbe Seite hauseigene Reklame. Die 62% sind vermutlich etwas hoch gegriffen. Wir werden ja sehen, aber Frankreich ist echt unzufrieden, was im Land abläuft. Ob es im zweiten Wahlgang wieder 77,77% Stimmbeteiligung geben wird, scheint fraglich.

Erinnern wir uns doch an 2007 oder gar was nach den letzten Wahlen versprochen wurde. Es wurde noch schlimmer. Nicht einmal mehr Orange ist in der Lage, Festnetztelefonie aufrecht zu erhalten. Wer das Rennen in der Politik machen wird, da sind sich nicht alle einig. Den Mut zu haben, dass sie le Pen wählen, da steht praktisch keiner offen dazu. Aber was der Nachfolger von France Telecom leistet, da sind sich alle einige. Mit dem Rasenmäher drüber, lästige, die sich bemerkbar machen, einfach runterfahren. Und etliche jammern, dass ihr Telefon abgestellt wurde, weil sie angeblich nicht bezahlt hätten. Die französische Administration tendiert gegen den Nullpunkt. Alle sind total überfordert, weil sich eine Panne nach der andern häuft und die Reklamationen sich zu Türmen bilden. Hier fehlen eindeutig Bürostühle mit Raketenmotor.

Dito bei den Banken. Aber da sind sie mit der UBS in superguter Gesellschaft. Vor über einem Jahr wurde ein Konto aufgelöst und weil sie dauernden Personalwechsel haben und den Pendenzen nicht mehr habhaft werden, verschlammen sie die Auszahlung und ziehen pro Monat CHF 5 ab. Auf meine Reklamation vor mehr als einem Monat hat man nicht reagiert. Wenn man sich so bei Mitarbeitern und Ehemaligen rum hört, staunt man nur und weiss, wieso der Gewinn markant gesteigert werden konnte.

Dann bleiben noch der Einkaufswagen und die Bierharasse. Dieselmotor oder Benzinmotor? Seit einer Woche ist die Welt ganz diffus. Keiner weiss mehr, was gelten soll. Sauber, ja, der wird auch andere Motoren haben – Honda. Der einzige dieser Marke, den ich bisher „gefahren“ habe, ist ein Rasenmäher mit kleiner PS-Leistung. Und ob es wirklich „nach 17 Jahren Ferrari“ wie der Blick schreibt einen Wechsel gibt, bezweifle ich. 2006 bis 2010 waren es meines Wissens nach BMW-Motoren.

Bierharassen sind bei mir nur einige alte mit leeren Bügelverschluss Flaschen zu finden. Und mittlerweile ist Bier hüben wie drüben im Laden in oft höheren Preiskategorien als Wein anzutreffen. Bier ist eh Geschmackssache und ich zähle hier eindeutig zur dunklen Minderheit.  Micronnement und hoffen wir, dass Frankreich eher macronnement wird.

Falls sie noch die Energie aufbringen, mit klarer Sicht berichtet heute darüber. Am andern Ende ist die Beseitung der Kernkraftwerke in Deutschland – die teuerste Baustelle des Jahrhunderts.

Nicht vergessen, am 20. Mai ab 16.00 Uhr in Walde, wo wir dann über Micronesia und vielleicht ein neues Macronesia diskutieren könne.

 

Der Gebrüder Grimm’sel Stausee

Märchen haben den Vorteil, dass sie immer gut ausgehen.

Fast immer. Aber gut für wen? Den Wolf, die Prinzessin, die Räuber oder das Waisenmädchen? „Doppelt bitter für Umweltverbände„. Auch dieser Titel dürfte nicht ganz der Wirklichkeit entsprechen. Viel dazu brauche ich nicht mehr zu schreiben – das geschah vor zehn Jahren und geändert hat sich nicht viel. Immer noch Bio-Grüne gegen Energie-Grüne. Und ich selbst bin mittendrin, wie im Sandwich. Was ist das beste am Sandwich? Der Schinken mittendrin. Na ja, nur um die Hälfte die Staumauer zu erhöhen bringt keinem etwas.

Das Moor, die Arven. Sorry, manchmal finde ich das einen Verhältnisblödsinn. Nichts dagegen, dass man die Natur schützen will, aber um welchen Preis. Vermutlich werde ich am 29.9.17 mit der Exkursion Kleinwasserkraftwerke etwas deutlicher, wie heute oft auf Flusskrebse und Fische mehr Rücksicht genommen wird, als auf Menschen. Und die meisten sind ja überzeugt, dass der Klimaanstieg nur durch selbigen erzeugt wird und die Gletscher deshalb schmelzen. Oder anders gesagt, Arven gedeihen auch 200 Meter höher. Übrigens, sind sie schon mal am Grimselstausee entlang gelaufen? Das ist übrigens auch mit Kindern zu bewerkstelligen. Nur damals hatte es vermutlich weniger Wanderer, als es diesen Sommer haben dürfte.

Vor zehn Jahren kam auch Toni Vescoli im Beitrag vor. Von ihm gibt es ein Stück, die „N1“, das ich leider nur als Youtube-Konserve habe. Hier sieht und vor allem hört man die Gegensätze. Eine fährt mit Grimselstrom rund um die Grimsel rum und Toni singt über die Autobahn …

… und wir sprachen meist über Wasser, das ohne Druckleitung seine Kraft hat.

GIMS – no particular place to go zum herumchucken

gims.swiss“ – sie wissen nicht was das ist? Vermutlich die erste Geneva International Motor Show – oder ganz einfach der 87. Autosalon in Genf.

Abkürzungen sind Trumpf und vor allem Englisch:

Genf ist wirklich kein particular (besonderer) place to go. Zumindest nicht dieses Jahr um den Autosalon zu besuchen. Viele haben ihn verpasst – die Zuschauerzahlen sind in den letzten Jahren genau genommen rückläufig. 40 000 weniger als vor einigen Jahren. Die Welt will getäuscht werden! Die Verbrauchslüge (Seite 18). Nicht nur die Dieselfahrzeuge stinken, sondern neuerdings sogar der Mercedes-Benz Prospekt. Nach geschätzten vierzehn Tagen hat sich aber der Geruch doch weitgehend verzogen. Das soll das älteste Automobil sein? Der Schweizer Rivaz hat den Verbrennungsmotor im Automobil schon 88 Jahre früher erfunden und gefahren. In der Automobilbranche stinkt vieles zum Himmel und Quantensprünge gab es in den letzten 11 Jahren nicht.

90 Prozent der normalen neuen Autos finde ich eigentlich hässlich und je länger je mehr sehen alle ähnlich aus. Aber es gibt einige Ausnahmen.

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Sechs Monteverdi sind ausgestellt, wobei mir seine Geländewagen nie gefielen. Auch nicht die Nachfolger der verschiedensten Autofirmen. Die ersten 167 Range Rover, die auch das englische Königshaus fuhr, baute Peter Monteverdi. Er machte mit diesem Fahrzeugtyp Automobilgeschichte. 22 Autos sind neu im Verkehrshaus zu sehen. Das Museum in Binningen ist geschlossen. Falls sie Kleinserien mögen und über etwas Kleingeld verfügen, empfehle ich den LaFerrari Aperta – 708 kW (963 PS) – die 70-Jahr-Jubiläums-Variante kostet nur 2,3 Mio. Nicht Lira, Euro und nur noch im Occasionsmarkt erhältlich.

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Jaguar F – aber ich wiederhole mich. Der Vorgänger, der E, ist mittlerweile 56 Jahre alt und der abgekupferte Toyota 2000 GT ein halbes Jahrhundert alt – bis Ende Juni im Classic Center Schweiz zu sehen. Danke für den Eintritt. In den VIP-Bereich werde ich aber nicht eingelassen. Sie haben keine Zutrittskarte! Hatte ich vor 16 Jahren auch nicht. Sieht man mir an, dass ich keinen neuen kaufen will. Oder haben sie ein schlechtes Gewissen? Ist ja in der Autobranche zum Teil an der Tagesordnung und nicht nur bei den Wagen fürs Volk. Kurz vor Torschluss klappt der Aufstieg in den gesicherten Teil und kann mit Karin über Raubkatzen sprechen.

Der Autosalon ist der schönste Konjunkturbarometer in der Schweiz und wer nicht nur rassige Fahrzeuge anschauen will, der sieht hier die Trends.

Hoffentlich wird meine Raubkatze auch zum Oldtimer – zumindest der älteste in der Schweiz mit Anhängerkupplung und dabei gab es drei Typen in England. Autos die auf Inseln gebaut wu(e)rden haben etwas Faszinierendes – ob diese Insel mit vielleicht demnächst zwei Ländern oder Japan. Es gibt sogar Leute, die tragen Raubkatze und andere, die „lieber nackt als im Pelz“ sind. Jasmin ist heute nicht am Autosalon – sie hat den freien Tag. Sie wurde fiat von meinem Freund, mit dem ich gestern einen Wein getrunken habe. Zusammenhang erkannt? Nicht so einfach. Meine Tochter hat den Viano am Autosalon betreut – und Wiktionary „meinten sie vino?“.

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Mein Begleiter wird bei obigem Abschnitt schmunzeln, denn Vino haben wir nur in der Zubehörhalle getrunken und er hat nicht ganz die Traummasse der Dame die aus London gekommen ist um den Fiat 124 zu präsentieren. Mit dem ersten Platz hat er ja schon mal ein Foto in seiner Sammlung. Die Sexy Tradition war ja mal anders und scheint in diesem Jahr vor allem am Journalistentag Gültigkeit zu haben.

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Es gibt auch andere, die sich für den 124iger und speziell für den Spider interessieren – im Grunde genommen ein Mazda.

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Wunderschöne Kurven sind in. Die flachen Formen verschwinden langsam und zumindest viele Wagen sind mit Dellen und Wellen ausgestattet. Was sagt da Mr. Stromlienkoeffizient dazu? Übrigens, von vorne kriegen die Rolls Royces von mir das Zertifikat „potthässlich“. Erinnert mich an ihren ehemaligen Panzerwagen, obschon heute unbewaffnet.

Hier sehen sie, was mann mit schlanken, beweglichen Beinen alles machen kann – der Erfinder des Duckwalks. Es gibt noch eine Steigerung.

Zwei der begnadetsten Gitarristen …

… Steigerung pur mit „Hey, Bo Diddley. Am Salon sind auch einige schöne Amerikaner zu sehen.

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Der Motorenöl- und Pneusektor ist heiss umkämpft. Wer die Einstandspreise kennt, weiss wieso. Ab einem Fass oder auch für Pneus können sie mit mir Kontakt aufnehmen. Ich leite die Anfrage an meinen Partner weiter … das ist echt kein Witz. Auch für Autobatterien hat er unschlagbare Verkaufspreise – sogar Schweizer Batterien – das ist ein Insidertyp. Bei anderen Fahrzeugen wird der Markt auch neu aufgemischt – Migros steigt gross in den Fahrradmarkt ein. Falls jemand an einer neuen Generalvertretung interessiert ist, wir öffnen ungeahnte Preis-Leistungs-Möglichkeiten für qualitativ super Zweiräder – auch Motorräder, wenn jemand Lust hat. Diese Marke kennt man in Europa zumindest schon in Frankreich. Kein kleiner, ein riesengrosser, bei uns unbekannter. Ein Joint-Venture mit einem Weltmarktführer.

Der Ölmarkt wird umgeschichtet. Wieso brauchen die Saudis Geld?

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Die schönsten Erinnerungen über den Ford Mustang sind schon bald vierzig Jahre her. Speziell sind dort die Farben erwähnt und diese hier passen eigentlich ganz harmonisch dazu. In diesem Link ist auch meine Fahrt mit dem 150-millionsten Ford zu lesen. Amerikanische Wagen können echt begeistern. Einige ganz spezielle durfte ich dort fahren. Am 20. Mai ab 16.00 Uhr zeigen wir einige ganz besondere Fahrzeuge beim Schulhaus in Schmiedrued-Walde … unter anderem einen Bürostuhl mit Raketenantrieb. Bei uns aber neu mit 20 Kilo Schub. Der Männerchor ist zurzeit am einholen aller Bewilligungen. Nicht verpassen! Aber bleiben wir doch bei den Beinen.

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Eine Darbietung von Ford … den männlichen Mittänzern nach zu beurteilen, aber die Damen sind irgendwie doch anziehender.

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Vermutlich ist dieser Ford EcoBoost nicht im Standard-Sortiment von Lego zu haben. Wieso sind hier keine Kinder rund herum. Die sind schon im Bett. Wir haben uns zu lange in der Halle 7 aufgehalten. Dort war auch etwas nicht ganz alltägliches zu sehen:

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Einige Aussteller waren nur knapp die halbe Zeit an der Messe.

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Diesen Aussteller möchte ich einmal anschauen … vielleicht gar in Kombination mit Rhododendren und Saurierspuren. Normalerweise sieht man am Autosalon eher Fahrzeuge mit Spurverbreiterung …

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… es ist auch der in der Spur verkürzte VW-Bus von Continental zu sehen. Hier eine schöne Bildergalerie. Am Salon sind aber auch ganz andere Fahrzeuge zu sehen.

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Und solche, die hoffentlich nicht für immer schlafen gehen, wie der Renault Trezor

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… andere sind schon am schlafen …

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… und Chuck Berry ist am zweitletzten Ausstellungstag für immer verschlafen. Er war meiner Ansicht nach mehr King of Rock’n’Roll als Elvis, aber erfunden hat er ihn garantiert nicht. Einer der imposantesten Musiker und meist ohne eigenes Orchester auf Tournee. Live habe ich ihn nie gehört, nur seinen Mitstreiter Bo. Vergessen werden wir ihn nie. C’est la vie.

Es gibt nicht manches Lied von ihm bei dem er weniger herumjoggte oder müsste man herumchuckte schreiben.

Gute zwanzig Jahre, nachdem der Begriff rock’n’roll durch den DJ Alan Freed bekannt gemacht wurde, durfte ich in der eigenen Disco als DJ den brandneuen US-Hit „ding-a-ling“ auflegen. Beautifull obschon bei vielen Radio- und Fernsehstationen geächtet. Und was bitte schön bedeutet rock and rolling im Slang – wippen und im Bett herumrollen. Nicht nur Fahrzeuge rollen.

 

Rund 5 Milliarden mal hat sein Herz seit dem 18. Oktober 1926 geschlagen. Kennen sie im Automobilbereich eine Pumpe oder sonst ein bewegliches Teil, das 91 Jahre und genau 5 Monate hält oder so viele Takte hinter sich bringt? Der Automobilforschung dürfte es noch nicht langweilig werden.

Verschwörungstheorien … – Fortsetzung

… oder Wahrheit. Vielleicht wird es die Zukunft zeigen.

An einigen Verschwörungstheorien in den vergangenen Jahrzehnten war zumindest ein Quentchen Wahrheit dran. Dass wir in der Neuzeit mehr Ereignisse haben, liegt an verschiedenen Gründen (sicher nicht abschliessend) :

  • wir kommunizieren mehr und schneller (B-„Wochen“-Post ausgenommen)
  • wir vergessen einfach Ehemaliges aufzuschreiben
  • etliches wurde nachträglich bewiesen und zählt heute einfach zur Geschichte

Galileos runde Welt z.B. können sie heute in zwei Minuten jedem im Kindergarten erklären. Erstaunlich viele Theorien haben mit dem Glauben zu tun. Es wäre besser, ich würde Unglauben schreiben. In neuester Zeit kommen wieder viele Sachen auf. Die Zeit wird allenfall zeigen, ob was dran ist.

  • Deutlich vermehrt Gerüchte mit Pädophilen. Diese werden zum Teil mit der Pizza-Connection in Verbindung gebracht. Da bin ich sicher nicht der Richtige, um über Drogenhandel zu schreiben. Ich habe ein einziges Mal drei Züge Gras genommen. Schlagartiges Kopfweh hat mich seither immer abgehalten, es zu wiederholen. Viel gefährlicher war für mich dort der Garten in Fort Lauderdale, Florida … dort kann man Alligatoren antreffen. Oder noch viel schlimmer, eine Kokosnuss kann einem Jugendlichen den Schädel zertrümmern. Drei Links, drei Tatbestände, die Kopfweh und hoffentlich nicht nur Kopfschütteln verursachen, falls das neueste Gerücht wirklich war ist. Derjenige vom Geheimdienst in der USA, der meinen Bericht garantiert begutachtet, weiss mehr. Hi, enjoy the early morning! Bin eh auf der besseren Liste, weil ich solche Mails erhalte.
  • Luther als Ketzer. Das hat es schon in der Exeter-Verschwörung gegeben. Mein Kommentar ist in der BZ zu lesen. Interessant ist vielleicht, wie wenig Menschen sich dafür interessieren. Im Tagi scheint er nicht erschienen zu sein. Und das er getwittert hätte, steht schon seit längerem beim liberalen Pilgern. Übrigens, das ist ganz anders als eine Verschwörung geplant. Also haltet den 10. Juni frei.

Verschwörungstheorien

Heute ist wieder mal so ein Tag, wo man feststellt, dass Menschen anscheinend bis 125 Jahre alt werden sollen.

Na ja, dann hätte ich mal die Hälfte. An diesem Datum pflege ich nicht so oft die digitale Feder zu zücken. Auf Facebook, Xing etc. wird gratuliert, aus Asien, dachte, er wäre der erste, aber nicht fifo sondern fish ist usus – first in still here und dann die Delate-Taste und bei FB wird erwähnt, dass vor allem Männer über 40 an Verschwörungstheorien glauben.

Watson meldet sich bei mir – keine Ahnung, wie der zu mir kommt. Verschwörung? Über 40 ist ja wohl logisch, denn dann fängt das Wissen an umfangreich zu werden und diejenigen, die links im Gehirn stark sind, vernetzten. Nicht unter Leuten und – sorry mit – Geld, sondern unter den Synapsen oder wie die Dinger heissen. Ich freue mich immer über Frauen, die intensiv Politisches, Technisches, Progressives lesen. Ohne wissenschaftliche Nachforschung würde ich sagen, dass Männer weniger Literatur, Romane etc. lesen. Männer über 40, wäre jetzt einigermassen klar.

Eben kommt wieder ein SMS rein. Ne zwei und das neuere wieder zuerst. Grüsse aus dem verregneten und sauwindigen Amsterdam und dann „Glück ist die Kunst, einen Strauss zu binden mit Blumen, die du selber pflücken kannst“. Danke beiden, hier blühen Feuerbüsche in voller Pracht. Und gestern haben wir über Feinschneiden diskutiert. Hast du noch so eine Broschüre für einen, der mehr wissen möchte?

Eben kommt ein Telefon rein … und gleich noch eins. Hightechprojekt in der Schweiz. Da weiss auch einer mehr über einen, der heute auch feiert. Scheint ein guter Tag zu sein, keine Verschwörung.

„Der Begriff Verschwörungstheorie im heutigen Sinne wurde erstmals von Karl Popper eingeführt. Popper schreibt von der «Verschwörungstheorie der Gesellschaft» und kritisiert damit Vulgärmarxisten, die denken, dass sich alle Kapitalisten insgeheim in Hinterzimmern absprechen und die Unterdrückung der Arbeiterklasse planen.“ Das ist im Link von Watson erwähnt. War das nicht der Direktionsassistent von Sherlock Holmes? Wenn die richtig zitiert haben, dann ist das reiner Quatsch. „Alle Kapitalisten“ schreibt er. Der Gorbi ist ein Kommunist. Zumindest wurde er einmal als solcher „gehandelt“. Die Zeiten ändern. Und wir alle waren Kapitalisten. Nun kommt aber schneller als so langsam die Zeit, wo einige Kapitalisten zu etwas werden, das dazwischen liegt. Vielleicht gibt es auch schon einen Namen.

Was die über Verschwörungstheorie schreiben und wie viele Wissenschaftler die da einsetzen wollen ist ja hanebüchern. Sind das so Typen wie anno dazumal, als festgestellt wurde, dass ein Galilei nicht Recht hatte und die Erde zumindest damals noch ganz flach war? Und dann hat es Sprüche dabei, die stammen 100%-ig von Kreationisten. Garantiert Rechtsdenker, die neuroanatomische Ungleichheit. Populär ausgedrückt, wer auswendig lernen kann oder muss, das ist ein Rechter und diejenigen, die Zusammenhänge verdrahten, das sind die Linken. Zumindest mit einer gewissen Häufung für Rechtshänder.

Lassen wir es für heute, denn alles hat immer Vor- und Nachteile … wie schon vor Jahren an diesem Tag geschrieben – etwas Pech, das fast schon Freude macht.

Ist wirklich alles Verschwörung oder wissen wir manchmal einfach zu wenig?

Und falls sie das Manipulieren lernen wollen – 35 neue Verschwörer?

Nachtrag: Der Verschwörungsbegriff vernebelt das Denken – mein Namensvetter scheint sich auch zu nerven, dass jeder, der hinterfrägt ein Verschwörer ist. Könnte es sein, dass wir dieses Thema gleichzeitig aufgenommen haben, weil die geomagnetischen Stürme der Sonne in den vorangehenden 30 Stunden hoch waren? Oder ist das schon wieder eine Verschwörungstheorie?

EFK-Bericht und Anhang – hier sind sie

Der EFK-Bericht, der drei Tage vor der USR III Abstimmung vorgestellt wurde, zeigt einige Probleme auf.

„4.2.5 Ergebnisse nach Auswirkungsart
Eine detaillierte Betrachtung nach Auswirkungsart zeigt, dass die Ämter bei den Auswirkungen auf den Bund in 80 % der Fälle die Mindestpunktzahl erreicht haben. Von den sieben Botschaften, die den Test nicht bestanden haben, waren eine für den Bund von hoher, vier von mittlerer und zwei von geringer Relevanz“
Zitiert wird Seite 50 … da ist ganz Schönes zu finden. Und wer meinen Sarkasmus nicht bemerken sollte, da folgen Aufstellungen, die mir die letzten Haare aufstellen. All die, die noch viele Haare haben, könnten sich diese ausreissen.
Was da veröffentlich wird, zeigt ein absolut trauriges Bild für die Schweizer Demokratie. Nicht für alle, denn es gibt einige, die sich dagegen stellen. Aber im Durchschnitt ergibt dieser Bericht ein ganz schlechtes Zeugnis für:
– den Bundesrat
– die Politiker und Lobbyisten der vereinigten Bundesversammlung
– etliche Chefbeamte, auch wenn die schon lange keine Beamte mehr sind aber sich wie Könige aufführen
Und der annex, herzlicher Dank, dass der nicht in Räthoromanisch abgefasst wurde … ich habe den französischen Anhang nur durchgestöbert, lesen wäre mir zu mühsam. Anderen dürfte das leichter oder auch mühsamer gehen. Übrigens, bis Seite 50 ist er schon auf deutsch übersetzt. Die Sprache ist leichter verständlich, als wenn sie französische Regionalzeitungen lesen, die meistens von Dorflehreren fast in Prosa verfasst wurden.
Die Unternehmenssteuerreform III habe ich sowohl im Bericht wie im Anhang nirgends erwähnt gefunden. Mit einer extrem hohen statistischen Wahrscheinlichkeit kann aber gesagt werden, dass hier ein tiefes Punktresultat erreicht worden ist. Das heisst, wichtige Informationen wurden dem Stimmvolk mit Sicherheit vorenthalten.
Es ist aber ein Armutszeugnis, dass den Medien vorgeworfen wird, dass sie diesen Bericht nicht interpretieren können. Total 215 Seiten und für Deutschweizer in verschiedenen Sprachen. Na ja, irgendwo steht, dass der Vorwerfende für einfache Fragen zwei Monate brauchte und für komplexere auch zwei Jahre, bis eine Antwort eintraf. Unsere Medien und die Blogger berichten etwas schneller und sorry, wenn sich mal einer leicht irrt, weil er etwas Verstecktes nicht gelesen hat.
Die Zusammenfassung ist auf rund zwei Seiten zu haben. Eines ist aber toll in der Schweiz, dass wir die Berichte öffentlich einsehen können. Wir? Die ganze Welt darf mitlesen und in einigen Ländern würde nach deren Recht jetzt Köpfe rollen. Aber die richtigen, nicht derjenige, der die schreibende Zunft total tollpatschig kritisiert, denn eigentlich hat er ja ein Superwerk vorgelegt.

 

Bundesrat Brändli …

… viel zu schreiben über das eindeute NEIN zur Unternehmenssteuerreform III gibt es nicht.

40,9% JA zu 59,1% NEIN – das sind 44,5% mehr NEIN- als JA-Sager. Ich mag mich nicht besinnen, wann die letzt Abstimmung zu Ungunsten des Vorschlags des Bundesrates abgelehnt wurde – und nach so eindeutig. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

Herr BR Brändli hat absolut Recht. In zwei Jahren sollte eine ausgereifte Unternehmungssteuerrevision IV kommen. Ich freue mich, dass jetzt sogar BR Brändli begriffen hat, um was es hier geht.

Und noch eins, es soll ja niemand mehr sagen, dass die Linken das USR III abgelehnt haben. So viele Linke gibt es in der Schweiz gar nicht. Es ist nicht BR Brändli, der jetzt jammert, dass die Frist gar  nicht eingehalten werden kann. Es ist derjenige, der am Anfang am lautesten geschrien hat und dem Volk gedroht hat. Dieser Schuss ging nach hinten los und es wäre vielleicht angebrachter gewesen, dass man sich schon früher Gedanken darüber gemacht hätte, was unternommen werden muss, wenn einmal die JA-Sager verlieren.

Nebst Wahlen gibt auch das Skifahren an der WM Anlass zur Freude: Gold für  Beat Feuz und Wendy Holdener und Silber für Michelle Gisin.

Im Ausland gibt es noch nicht viele Berichte über dieses Thema – die leichtere Einbürgerung ist das grössere Thema (60,4% JA). Und im grossen Kanton wurde Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten gewählt. Seinen Vorgänger Joachim Gauck habe ich nur einmal erwähnt. Wie bei USR III ist es für Politiker manchmal nicht leicht, hinter die Kulissen zu sehen.

Nebst Gewinnern gibt es auch die andere Seite. Mein Namensvetter Kurt Marti hat einmal gesagt: „Es gibt kein ewiges Leben.“ Es hat sich bei ihm bestätigt.

Fukushima strahlt … we kill the world

Die Meldungen in den letzten Tagen laufen quer – beobachten ist angesagt

Und hier zumal die beschwichtigende Studie. Da wird es mehr Leute geben, die sich dazu äussern werden und die neuen Resultate abwarten.

Über die nicht ganz unähnliche Informationsart der Energie- und Umweltbranche in der Schweiz habe ich mich vor kurzem im Natur- und Vogelschutz geäussert – 20,7 tote Vögel pro Windenergieanlage und Jahr.

Danke für den Tipp von RS und seine Bemerkung: „Gut verteilt kann die Menge an spaltbarem Material, die dort lagert und sich langsam in den Boden frisst mehrere Planeten der Groesse der Erde komplett unbewohnbar machen fuer eine sehr lange Zeit. Da brauchen wir wohl Hilfe.“

Da gibt es schon einige Beiträge im Finanzblog – und speziell dieser dürfte einem über den mangelnden Ideereichtum, oder ist es Geldgier, der BKW zu denken geben.

… hört ganz besonders auf die Kinder.

Diese Woche – einfach mal so

Das Wetter schlägt aufs Gemüt – vielerorts haben wir seit Wochen Hochnebel, die Sonne ist im Mittelland zumindest Mangelware, dafür kalt …

der kälteste Januar seit 30 Jahren. Aber nur bei der Spitzenminustemperatur im Jura. Und im Mittelland. Genau, gestern vor 32 Jahren war es um 04.00 Morgens unter der Flugschneise von Muri minus 26 Grad – am 26.1.85 – Samstag. Und am Montag standen zwischen Bern und Basel auf der Autobahn gegen 100 Lastwagen still – der Diesel war gekallt. Einige meiner Leser haben jetzt leicht feuchte Augen, sie denke an diese Flugschneise, wo Eis einem Verbindungskollegen und seinen fünf Arbeitskollegen zum Verhängnis wurde. Ja, einige Daten bleiben im Kopf, andere nicht.

Zumindest zwischen Mexiko und den USA wird es hoffentlich keinen Rekord geben – 3200 km lange Mauer. Er trumpiert sich, denn die Chinesen waren etwas länger – fast sieben mal länger war die Chinesische Mauer.

Und wieder ist ein Stück Schweiz auf und davon nach Amerika – Actelion sei Dank. Schauen sie sich auch die Kommentare an. Und da wäre noch der Dow Jones – 20 000 plus. Da war auch schon die Hälfte erwähnt, aber er fiel damals nicht darunter. Geschafft hat er es am 6.10.2008, als wir in der Finanzkrise steckten.

Käse, Schokolade, Uhren und Waffen – Schande über die Schweiz

„Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel“

Und dies nicht nur pro Kopf der Bevölkerung an Entwicklungsländer, wie in mehreren Zeitungen heute zu lesen ist – Freitag, der 13. als Erinnerung. Sondern auch bei der gesamten Waffenausfuhr. Aus obigen erwähnten 700 Mio USD werden dann halt mal 800 Mio USD. Nur 1/8 ging an Nichtentwicklungsländer.

Zahlen sind ja bekanntlich geduldig, aber auch Definitionen. Was ist ein Entwicklungsland? China, Indien, Brasilien? Gehören die dazu? Nach  heutiger UN-Definition, die selbst nicht mehr von allen UN-Organisationen angewendet wird, gehören diese Länder nicht dazu, weil sie über 75 Mio. Einwohner haben. Die Weltbank zählt sie zu den LIC – low income countries.

Oder anders gesagt, die Kommastellen können hier total vernachlässigt werden. Das Prinzip bleibt sich gleich, die Schweiz ist wieder einmal „Spitze“. Pflüge statt Kanonen, galt allenfalls, bevor Luther die 95 Thesen anschlug.

Ich bin garantiert nicht der einzige Schweizer, der auf diese Zahlen und Spitzenränge nicht stolz ist … gelinde ausgedrückt.

Die ersten Zahlen sah ich nicht am Freitag, den 13. – sondern bei Infosperber. Ich habe mit den zugänglichen Daten eigene Berechnungen erstellt. Ungefähr richtig ist richtiger, als genau falsch.

Arms Transfers and Deliveries

Je nach Berichtsperiode und nach Lieferungen oder Vertragsabschlüssen ergeben sich andere „Ranglisten“. Bei den Gesamt-Zahlen ist die Reihenfolge immer die gleiche:

  1. USA
  2. Russland
  3. Frankreich
  4. China

Pro Kopf der Bevölkerung musste ich eine Bewertung vornehmen:

  1. Frankreich
  2. Schweiz
  3. Russland und Schweden

Schweden habe ich nicht speziell nachgeschaut, aber der Spitzenplatz bei den abgeschlossenen Verträgen hängt vermutlich mit den zurzeit heftigen Grippen-Wellen zusammen. Kommentare zu den Schweizer Waffenlieferungen sind hier zu finden:

Und wer es noch lieber präziser hat, was in der Welt abläuft, der schaut mal was ich über den Schwarzen Donnerstag vor dreieinhalb Jahren schrieb – das Resultat kennen wir. Und wir wissen auch, wer Handgranaten produzierte, die zuvor im Bürgerkrieg eingesetzt wurden. Ja, aus gut unterrichteter Quelle weiss ich auch, dass meine Blogbeiträge resp. Mails mehrmals auf dem Pult des Militärvorstehers gelandet sind – Antwort kam nie eine und der Pfeifenblaser erwähnte auch nicht, was und ob darüber gesprochen oder gedacht wurde. Letzteres vermutlich schon, aber das ist nicht jedermans Berufsaufgabe.

„Heute ist erst der 12. und Donnerstag“ – ja, wenn die Welt immer so einfach wäre wie im ehrlichen Mey.

USR III – Leserbrief für alle Spezialisten

In einem Leserbrief der Basellandschaftlichen Zeitung steht, wer sich USR III in dieser Art ausgeheckt hat – Spezialisten. Aber vielleicht wäre es Zeit, Generalisten einzusetzen, die über den eigenen Gartenhag schauen können.

Entschuldigen sie mich bitte, wenn ich es nicht schaffe, den Leserbrief zu zitieren. Ich finde den auf den AZ-Medien nicht. Es zählt auch nicht zu meinen Lieblingszeitungen, da ich liberal in der Mitte bin. Zudem bin ich sicher nicht Spezialist, sondern Generalist und deshalb erlaube ich mir diesen Leserbrief gleich so zu zitieren, wie ich ihn kopieren kann – eher zittern – vor allem diejenigen aus Wirtschaft, die das lesen.

„LESERFORUM BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG
ZWINGLIANISCHES NEIN ZUR UNTERNEHMENSSTEUERREFORM III bz vom 4.1.2017: Kommentar von Henry Habegger
Während Handelskammer, Wirtschaftskammer, Advokaten, Notare und vor allem Steuerexperten schon in der Adventszeit für die Blackbox Unternehmenssteuerreform III Inserate platzierten und Plakatwälder längs der Kantonsstrassen pflanzten, haben die Kirchen und ihre Vertreter sich intensiv mit den Steuerschlupflöchern auseinandergesetzt. Nach dem Dreikönigstag beginnen sie nun das Jubiläumsjahr der Reformation vor 500 Jahren mit einem herzhaften NEIN zu den von der Firma Price Waterhouse Coopers ausgetüftelten und von den SVP-, FDP- und GLP-ParlamentarierInnen übernommenen Steuergeschenken für global tätige Konzerne, Investoren aus den Emiraten und Grossaktionäre aller Länder. Die Unternehmen werden zunehmend aus ihren «Gemeinwohlverpflichtungen» zugunsten der Kantone, Gemeinden und Kirchgemeinden entlassen, indem ihre Steuersätze unverschämt gesenkt werden. Wie Martin Luther seinerzeit den Ablasshandel und den Luxus der päpstlichen Kurie bekämpfte, hat Huldrych Zwingli seine Lebensaufgabe in der Abschaffung des Söldnerwesens gesehen, von dem die reichen Familien in Schwyz, Zug, Fribourg, Luzern und Bern auf Kosten der Kleinbauern und Hintersassen ausbeuterisch profitierten. Mit Ueberzeugung sagen wir darum heute NEIN zu Steuer- und Gebührenerhöhungen für den Mittelstand und die kleinen Einkommen. Werner Strüby, Reinach BL“

Sein zweiter Leserbrief: nicht-schon-wieder-nein-zur-unternehmenssteuerreform-iii-004-1im Wochenblatt Birseck/Dornach.

Sozialliberal ist dieser Leserbriefschreiber, auf den ich früher schon zumindest in der Tageswoche gestossen bin. Namen kann ich mir nicht so gut merken, es sei denn, es gäbe einen Zusammenhang. Und den gibt es, eine halbe Stunde nach dem Schreiben weiss ich woher.

So, nun ärgern sich die PwC-Geilen und alle, die merken, oder eben nicht, dass hier ein Verbund mitgeholfen hat, der das Wort Steuervermeidung sehr gut kennt. Etwas weiter unten bei Wiki taucht die Überschrift Caterpillar auf. Jetzt dürfte das Gehirn bei einigen heiss laufen. Ich hätte noch solche Walking Machines Schuhe im Auto, aber heute ist es mir echt zu kalt. Bei der AZ ist mir noch ein Artikel ins Auge gestossen: „Bürgerlicher Muttenzer Gemeinderat droht mit Steuererhöhung„. Das war schon vor über dreissig Jahren so, nur haben die damals auf einen progressiven Finanzberater gehört und ein liberaler Bankdirektor als Finanzvorstand hat einiges mit Umdenken in dieser Stadt erreicht. Ich habe sogar später noch einmal ein „Merci“ erhalten für den ersten nach neuem Muster erstellte Finanzplan im Kanton Basel-Land.

 

Alles Käse oder was …

so war 2016 garantiert nicht. Viele schöne Seiten, wobei der Mensch, vor allem Medientätige die Eigenheit haben, lieber das Negative zu erwähnen.

Ja, warum wohl? Weil die Menschen solches Zeugs eher mögen. Fangen wir doch gleich beim Käse an. Beim Geniessen. Mascarpone hat die Eigenschaft, uneingefroren nicht lange haltbar zu sein. Zuviel produziert und dann … na eben nicht. 3 Kilo für 2 Schweizer Franken! Und 250 gr. Schlagsahne in der Dose für fünfzig Rappen. Sorry, da muss man über den Schatten springen. Ökonomie und Ökologie studiert, da muss man Kompromisse eingehen, optimieren. Und das mache ich mit Kaki.

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Ich habe acht Jahre beruflich mit Obst zu tun gehabt, bin in einigen südlichen Ländern rum getrumpt, sorry getrampt und als Geniesser dem Guten nie abgeneigt gewesen. Wenn sie in einem Rezept lesen, dass die Götterfrucht, wie sie auch genannt wird, in Scheiben geschnitten wird, dann vergessen sie alles, was sie je über diese heidekrautähnliche Frucht gelesen und gegessen haben. Ungeniessbar, Giftklasse 5 hiess das früher. Orange, das geht jetzt wirklich nicht, das ist den Orangen und ähnlichen vorbehalten. Rot und pflütterweich muss es sein. Richtig grusig muss es aussehen. Mein Kollege Essig hat die fürs Dessert vorbereiteten in den Kübel geschmissen. Der war zum Glück ausgespült und von mir immer nur für Lebensmittel verwendet worden. Mit der Schale untereinander rühren. Wenn es pelzig ist (Tannin wie beim Wein), dann sind sie noch nicht reif. Vors Fenster stellen und gefrieren lassen, das hilft. Ungeziefer hat es nicht, denn diese Frucht ist weltweit schädlingsfrei und eine der ältesten Kulturpflanzen.

Umdenken, in Frage stellen, anderes und alles ausprobieren. Das dürfte für manches Gebiet in Zukunft angesagt sein. Ein Dessert der Sonderklasse, das sie in jedem gesternten Restaurant für teures Geld anbieten können. Dabei ist es zurzeit spotbillig. Aber bitte nicht für nächsten Sylvester so kalkulieren. Was weggeworfen werden soll, wissen wir nicht. Vermutlich war das ein einmaliger Luckypunch mit dem Doppelrahm-Frischkäse – hat ja nur 80% Fettgehalt. Ein anderer Kollege ruft mich „Käsehändler“. Sein Sohn Jonas wird 2017 unter einer Dessertneurose leiden. Über den Milchpreis, den sein Vater erhält mag ich jetzt nicht diskutieren, wir wollen doch eher positiv denken. Einige der daraus hergestellten Produkte dürfte in Zukunft das Zeichen der Armbrust fehlen – Swiss made – in Zukunft genau hinschauen.

Zum Weinen? Nein, hier gibt es Wunderschönes. Eigentlich gibt es keine schlechten Weine mehr. Sogar die unterste Qualitätsstufe hat ihre Reize.

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„Diese Quittung musst du aufbewahren.“ Eine Flasche Merde. Vin de Pays. Genossen und vor allem den Ärger runtergespült, dass sie nebenbei sechs Flaschen Cairanne aus dem Wagen geklaut haben. Positiv sehen: Scherben bringen Glück. Das Kapitel „Cairanne“ ist um eine Story reicher – zum Glück war es solcher aus dem Lidl. Übrigens, Aldi Nord und Süd machen neuerdings gemeinsam Werbung. Ja, Migros steigt ins Apothekengeschäft ein. Demnächst dürften nicht nur Medikamente sondern auch Nahrungsergänzungsmittel in der Schweiz im Preis fallen. … so und ich schenk mir jetzt ein Glas Weisswein ein – offener aus der Côte-Rhône … müsste eigentlich in Flaschen abgefüllt werden, aber die Konsumenten kennen die schönen Weissen aus dieser Gegend zu wenig.

Dieses Jahr gab es einige wunderschöne Degustationen. Die Jubiläumsdegustation von Divo, die beste in rund 40 Jahren Club de la Barrique über gepanschten Wein und diverse Hölzer für Fässer und am nationalen Brennertag einen Cognac XO im Vergleich zu einem 20-jährigen Calvados Schokolade und einem 21-jährigen Whisky – genau diese Reihenfolge und der erste ist mit Abstand mein Liebling.

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Bleiben wir bei der Industrie. Unser Bundesrat empfindet es als positiv, wenn die Ruag expandiert. Zumindest mein Besuch und begleitet mit klarer Sicht bei der Ruag in Emmen war eindrücklich und spannend. Und einer ist von der Schweiz begeistert – Donald Trump. Hoffen und glauben wir es. Wechseln wir doch kurz zur Kirche, resp. zur Religion.

„Schon bald ging es um Leben und Tod“ – der Theologieprofessor Sallmann über Luther und Zwingli und 500 Jahre Reformation. Spätestens am 99. Tag von heute an spreche ich mit Martin über das liberale Pilgern.

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Ein wunderschöner Lichtblick in der Kirche, die man nur aus Südaufnahmen kennt – Notre Dame du Haut in Ronchamp …

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… die unbekannte Ost-Seite. Der auf der Zehnernote hat die Kirche, vermutlich das bekannteste Bauwerk der klassischen Moderne, erbau und dieses Jahr wurde das Schaffen des Schweizer Architekten zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Und liebe Leute im Fellergut, ich muss euch enttäuschen – Arbon wurde zehn Jahre früher gebaut. Wenn ich jetzt so an Hochhäuser denke, muss ich für meinen Kollegen eine Gedenkminute einschalten – auf dem Sofa, das an Le Corbusier erinnert.

Zeit, um eine neue Schallplatte aufzulegen. „Neue“ ist eigentlich das falsche Wort, eine 70zig-jährige singt – Mireille Mathieu. Le vent nous portera ein Song von Noir Désir (Manu Chao Gitarre) singt heute auch Sophie Hunger

… die den zum dritten Mal vergebenen Grand Prix Musik erhalten hat. Schön, dass hier Künstler ausgezeichnet werden, die nicht einfach für die Masse Musik produzieren. „Das Leben ist zu kurz um schlecht Musik aufzuführen und zu machen.“ Das sagt der letztjährige Preisträger Heinz Holliger. Der Beitrag über sein „Leben und Werk“ wurde à jour gebracht.

Ganz immer schafft es keiner, aktuell zu bleiben. Zur Zeit ist ein Artikel (Seite 30 und 31) vom neuen Finanzmagazin Sphere noch nicht online (allenfalls dann auf www.sphere.swiss) „Ein Jahrzehnt im Schnelldurchgang“, zeigt, was in der letzten Dekade bewegte. Then Years After, I’m going Home, ist ein Musikstück, das zumindest mal persönlich bewegt, berührt …

Und wenn ihnen das 2016 etwas zu wenig steil war, empfehle ich die Nordwand vom Obergabelhorn … vorsichtshalber vom bequemen Sessel aus.

Coming war im letzten Jahr  … bei Redbull im 2016 mit allen echten Höhepunkten … und ein steiles, gemütliches, tolles und vor allem gesundes und friedliches 2017.

Und sollte es ihnen an Sylvester langweilig werden, die allerneuesten historischen Freigaben von „Hitlers geheimes Spionagenetzwerk in der Schweiz“ könnten ihnen dies ermiesen. Hier die Dokumente der OSS – Office of Strategic Services – heute verwaltet das CIA die Dokumente.

Ein Ausschnitt aus dem ersten Dokument, der Spannendes vermuten lässt:

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