Wer wird Recht erhalten: Stiglitz oder Soros


Im Nachhinein werden wir es wissen – heute können wir würfen, raten oder haben eine eigene Meinung. Zwei recht unterschiedliche Ansichten …

«Soros sieht schlimmste Krise seit 60 Jahren
Der Finanzgigant ist davon überzeugt, dass die gegenwärtige Krise die Weltwirtschaft stärker verändert wird als alle Krisen nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Platzen der Immobilienblase sei der Superboom außer Kontrolle geraten … lesen sie weiter bei WELT ONLINE …»

Sie können den Artikel auch original auf Englisch im persönlichen Blog von Soros lesen. Einer der Grössten weltweit, aber keiner der mir immer imponiert. Wie Jérôme Kerviel hatte auch Soros Erfahrungen mit der Société Général gesammelt – nicht ganz so viele Nullen. Sollte er aber Recht bekommen, hat er vermutlich wie schon einige Male, seine Finger mit extrem riesigen Summen mit im Spiel. Ich wiederhole mich, aber Personen muss man in die Augen schauen, die blaue Farbe alleine macht es nicht aus.

«“Das Problem wird noch grösser

Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger für Wirtschaft, erwartet, dass die US-Finanzinstitute nochmals 100 bis 200 Milliarden Dollar abschreiben müssen. Seiner Meinung nach haben die Banken mit Absicht intransparent agiert … lesen sie weiter bei espace.ch …»

Diese Meinung gefällt mir besser und ich schätze mal, dass im Frühling das Schlimmste hinter uns liegt. Aber vermutlich sollten die Deutschen nicht zu früh aufatmen.

«Deutschland in der Sozial-Falle

Mindestlohn-Streit, Nokia-Eklat, Protest gegen hohe Managergehälter: Die Deutschen handeln, als sei die Globalisierung nur ein böser Traum. Volk und Politiker sind vereint im Umverteilungsrausch – das bittere Ende ist gewiss … weiter bei SPIEGEL ONLINE …

Ja, so genau weiss es keiner, wie die Welt weitergeht. Drehen wird sie noch lange und es gibt auch in jeder Situation Aktien zu kaufen, die sich gut entwickeln werden. Zur Zeit zeichnen wir eine ganz spezielle Aktie aus dem Ökobereich … welche, das wissen meine Kunden, immer vorausgesetzt sie sind nicht in Ländern wohnhaft, wo es einige Restriktionen gibt – aber die Amis werden nie begreifen, dass die Welt auch ohne ihr Zutun dreht.

Vor einem Jahr erschienen: Schweizer Immobilienbrief Nr. 21

Vor zwei Jahren erschienen: Ich mache – statt ich sollte machen

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig

HBM BioVentures AG

HBM BioVentures AG

Sieger am Swiss Equity otcday – Ruedi herzliche Gratulation

Die offiziellen Mitteilungen werden vermutlich erst morgen erfolgen – Finanzblog-Leser sind manchmal schneller orientiert. Nicht weil der Verwaltungsrat Dr. Rudolf Lanz der HBM BioVentures AG praktisch mein Nachbar ist. Nein, weil ich vermutlich – wie fast immer – der einzige Finanzmensch bin, der ein Foto mit seinem Handy in ein Blog beamen kann. Bis jetzt sind nur die Meldungen über den geplanten Börsengang erschienen (mehr auf Firmen-Homepage).

Auch am Vortrag von Prof. Cuno Pümpin kann man erahnen, dass unsere Gilde manchmal noch etwas rückständig ist, obschon alle Tage wieder neue Produkte erfunden werden. «Wer mehr Rendite will, muss strategisch investieren.» Der Artikel ist noch nicht aufgeschaltet. Sobald er online ist, werde ich mich dazu melden, denn ich denke als ehemaliger Student von Boe müsste ich etwas zur Schnelligkeit der Berner beifügen.

Zum otcday vor Jahr erschienen: unfiltriert – non filtré

Zum otcday vor zwei Jahren erschienen: otcday in Bern

… demnächst werden die alten Leitartikel des Swiss Equity magazin frei zugänglich gemacht – und Abonnenten finden dann zusätzlich auch die anderen Artikel und und viel Research über die Mid und Small Cap …

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 45


Investiert wird weiterhin in Immobilien – aber nicht in ganz alle Länder im gleichen Ausmass

PPP Public Private Partnership hat in der Schweiz noch einen schweren Stand. Dabei kann die Zusammenarbeit der öffentlichen Hand und Privaten Rechtspersönlichkeiten bis zu einer (Teil)-Privatisierung führen. Es ist eigentlich nur eine einzige Überlegung wichtig – erhält der Bürger als indirekter Besitzer einen Mehrwert. Meiner Ansicht nach kann man über alle öffentlichen Teilbereiche über eine PPP oder eine Privatisierung sprechen – aus beim Frischwasser.

Auf Seite 12 ist ersichtlich, dass die Preiskurve für Wohneigentum weiterhin nach oben zeigt – nur nicht überall gleich stark.

… der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim …

Immobrief

Vor einem Jahr erschienen: Blitzlehrgang für Finanz-Zeitungsleser

Vor zwei Jahren erschienen: 27. Januar – vom Leben und vom Tod

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Milliardenbetrug – wie ist so etwas möglich?


«Geld und Finanzen- einfach erklärt» ist eine neue Serie von Beiträgen, die auf eine unterhaltende Art Wissenswertes und Hintergründe über das erklären soll, von dem einige Wenige viel zu viel haben und Viele viel zu wenig – Geld.

Scrooge McDuck erklärte vor 40 Jahren Tick, Trick und Track die Entstehungsgeschichte des Geldes und den Umgang damit. Ja von Dagobert Duck wissen wir wie Gold riecht. Nicht kleckern, sondern klotzen! Also, lasst uns mit dem Milliardenbetrug von Jérôme Kerviel anfangen.

Warnung

Geld hat immer mit Links und Rechts, mit Konservativ oder Liberal, mit lieb und böse zu tun – es begleitet Aller Alltag. Tari Eledhwen (Fotografin, Authorin und Beschützerin) und Stephan (unabhängiger Performance orientierter Vermögensvermehrer) sind total unterschiedlich und trotzdem ähnlich denkend. Vermutlich über dem Durchschnitt – nicht unbedingt was Geld anbelangt und aus diesen Gründen wünsche ich Sandra viel Erfolg – sie wird als UN-Botschafterin geprüft – da kommt mir Angelina Jolie in den Sinn. Toi toi toi …. Und damit wir neutral bleiben, erkären wir Geld und Finanzen viel lieber aus der Sicht von Donald Duck. Bitte nicht schockiert sein, wir kennen unseren IQ, lieben Spassen und denken quer – düsentriebhaft gleich.

Beim Namen wollen wir beginnen, den oft lässt sich daraus etwas ableiten. Der Name «Sandra» ist so verführend, dass ihr selbst eine Erklärung suchen müsst. «Marti», auch der Schreibende ist kämpferisch und für Gerechtigkeit. Und da gab es einen Bekannteren Schweizer, der hatte den deutschen Vornamen von Jérôme: Jeremias Gotthelf. «Gott helf» schrieb «Geld und Geist». Das Buch ist heute für CHF 1 im Bücherflohmarkt zu kaufen. Eine Ausgabe, die sich lohnen dürfte. «Ker-viel» bedeutet fast das Gegenteil. «Viel» dürfte klar sein und Ker ist die Göttin des gewaltsamen Todes. Zufall? Ich weiss es nicht – aber ist doch spannend.

Geldgier wird es vermutlich nicht gewesen sein, was ihn zum Milliardenbetrug veranlasste. Er hat ja für sich vermutlich nichts abgezwackt. Eher Grössenwahn oder vielleicht wollte er sogar der Welt seine Intelligenz beweisen. Im Handelsbüro sei er als begabter Trader (kaufen und verkaufen von Aktien oder Währungen innert Stunden oder gar Minuten) aufgefallen. Man und frau hat ihn geschätzt. Und hier ist eine weitere ganz ernst zu nehmende Problematik. Per Zufall habe ich vernommen, dass Jérôme in London gearbeitet hat – in Paris vielleicht auch, aber ich denke eher nein. Im gleichen Handelsraum scheinen verschiedene Firmen ansässig zu sein, denn dort kennt frau mein Finanzblog.

Nachtrag – 8.2.08: «Die waren doch nicht in London, sondern kurz zuvor noch in Paris. Man kannte sich auch vom Studium her. Was „Strukies“ erzählen muss man dreimal hinterfragen – scheint eine Berufskrankheit zu sein. Auf alle Fälle hat man überall die Kontrollen erhöht.»

Die Kontrolle muss überall erfolgen. Dass die Beteiligten keine Details bekannt geben ist überaus verständlich. Vermutlich wird aber jetzt die Englische Behörde – die Financial Services Autorithy FSA – auch andere europäische Firmen kontrollieren. Und nach Verbündeten suchen, die Jérôme vermutlich gar nicht gehabt hat. Ich denke, der hat einige unschuldig missbraucht und Passwörter gesucht, gefunden und geknackt.

Es werden nicht immer die intelligentesten Menschen befördert, eher die jenigen, die sich anpassen um dann selbst die Karriereleiter ein Stück zu steigen – praktisch nur des Geldes Willen. Vielleicht wollte er sich einfach rächen und vielleicht sollte man und frau den Leuten einfach etwas besser in die Augen schauen. Eines der besten Auswahlsysteme.

Solche Missbräuche werden noch anderswo möglich sein. Aber es braucht zwei Sachen, den Täter und die Lücken. Lücken habe ich auch schon erlebt. 10 Millionen hätte ich problemlos klauen können, aber dann innert vierzehn Tagen raus aus der Schweiz. Die Lücke habe ich gemeldet. Sie bestand aber 10 Jahre später noch und ein ehemaliger Schulkollege hat sie dann geschlossen. Er arbeitet heute noch dort. Und vielleicht hat sich dies im Eidg. Finanzdepartement rumgesprochen. Ich selbst werde heute vom Chef der Kontrolleure revidiert und es wird geschaut, dass ich keine Geldwäsche betreibe (GwG). Das ist kein Misstrauen, das ist eine Ehre für mich. Er hat nach mir in der gleichen Abteilung gearbeitet, wo man die 10 Millionen hätte mitgehen lassen können. Aber eben, beim Betrug braucht es Intelligenz, erkannte Lücken und ein persönliches Profil, das zum Glück die meisten Menschen nicht (in dieser Ausgeprägtheit) haben.

Wer Fragen hat, soll die ruhig in den Kommentar stellen. Sandra Infanger wird mir diese weiterleiten, wenn ich nicht immer dran denke.

Vor einem Jahr erschienen: Kennzahlen zum Finanzstandort Schweiz

Vor zwei Jahren erschienen: 27. Januar – vom Leben und vom Tod

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig

Der Vermögensverwalter und Frauengeschichten


Danke den zwei Bloggern, mit denen ich heute sprechen konnte. Es waren aufstellende Gespräche. Sie als Leser werden davon profitieren. Es wird in Zukunft einiges anders sein im Finanzblog. Aber eine Zeit lang werden auch meine sozialen und politischen Gedanken ohne die neue Idee einfach fortlaufende Beiträge sein. Hier ein Beitrag aus dem Land mit der 6. grössten Weltbevölkerung – Pakistan.

Eine pakistanische Geschichte der jungen Mutter S*.

Islamabad, 20.1.2007 – *Alle Namen wurden aus Sicherheitsgründen geändert.

Dast-e-Shafqat (Schützende Hand) / Menschenrechtsbüro für Frauen in Islamabad – eine Unterorganisation von LivingEducation Trust / Pakistan. Ich war 22 Tage alt, als meine Mutter geschieden wurde und ich der Stiftante übergeben wurde. Meine Mutter heiratete wieder und hat eigene Kinder. Meine Stiftante ist inzwischen verstorben.

Ich wurde das erste Mal verheiratet, als ich etwa 12 oder 13 Jahre alt war. Nach einem Jahr kam zu meinem Unglück meine Tochter zur Welt, die nach einem Monat verstarb. Weil ich eine Tochter und nicht einen Sohn gebar, wollte mich niemand mehr behalten. Mein Ehemann gab dann die Scheidung ein. Ich musste weitere zwei Jahren dort bleiben und wurde auch gequält und benutzt. Die zweite Tochter kam zur Welt und heisst Laila. Dies geschah während der Zeit, als ich gar nicht mehr verheiratet war. Sie wurde mir weggenommen.

Nach der Scheidung lebte ich zwei Jahre im Haus meines Stiefbruders. Dort war ich ohne Rechte und war nur geduldet. Dies war für mich eine enorme psychische Belastung. Dann wurde ich mit meinen jetzigen Ehemann verheiratet. Diese Ehe wurde durch Leute im Quartier vermittelt. Er war verwitwet und hat drei Kinder im Alter bis 11 Jahre. Seine Kinder haben mich als einen Feind wahrgenommen und wegen jeder Kleinigkeit wurde ich von ihm misshandelt. Seit der Geburt meiner Tochter Hodah hat sich die Situation weiter verschlechtert, so dass mein Ehemann mir ständige drohte und mich aufforderte wegzugehen. Zu letzt drohte er mir, mich vor der Tür meines Stiefbruders zu werfen. Ich war dieser Qual und Gewalt ausgesetzt, weil ich niemanden hatte, wo ich hätte hingehen können. Nach der Geburt meiner Tochter Hodah wurde ich sehr oft geschlagen und mein Mann fing an, mich zu hassen.

Eine Freundin erwähnte den Namen Dast-e-Shafqat und sagte mir, ich
solle mich an diese Organisation wenden. Ich wollte nicht zurück zu
meinem Stiefbruder und wollte auch nicht mehr zuhause geschlagen
werden. Jetzt muss ich fürchten, dass mein Mann, als auch mein
Stiefbruder mich wegen ihrer verletzten Ehre umbringen werden. Ich habe
aus dem Grund gebeten, dass man mich für einige Zeit hier aufnimmt.

Dies ist mein Abschlusstext. Ich werde mich erst wieder im Februar
melden, wenn die Wahlen losgehen…

Dr. Yahya Hassan Bajwa

40 Jahre Rückblick – WEF und «wir 68er» – «I Can’t Get No Satisfaction»


«Nicht der politische Theoriescheiss.» So sprach Hardy Hepp vor 40 Jahren und doch ist das Ganze extrem politisch. Vielleicht sieht der eine oder andere auch Ähnliches mit den heutigen Globalisierungsgegnern.

«I Can’t Get No Satisfaction» von den Rolling Stones – aber das hat ja nichts mit der Börse zu tun, wird derjenige sagen, mit dem ich das Mittagessen verbringe. Mit dem Verhalten der Gesellschaft kann viel Geld verdient oder verloren werden. Das Finanzblog hat über die Stones berichtet und schauen sie sich heute einmal EMI oder Universal an. Und die Band wurde noch einmal erwähnt – schauen sie sich die heutige Symbolik des Bildes an – der blaue Fussball dürfte heute etwas «verbrauchter» aussehen.

Der Beobachter erwähnt noch andere Personen (siehe unten im Zitat). Zum Beispiel Sergius Golowin – schauen sie sich das Bild an. Haben sie damals verkauft? An den Globus-Krawallen war ich nicht dabei – Gewalt mag ich nicht und werfe keine Pflastersteine. Heute ist es das teuerste Pflaster der Schweiz. Ja sogar mit Pflastersteinen lässt sich Geld verdienen.

Die 68er sind für viele nicht nachvollziehbar – die Globalisierungsgegner, die Anti-WEF-Demonstranten auch nicht. Als Finanzmensch kann ich einfach beurteilen, dass es in der Schweiz und in anderen Ländern wieder vermehrt brodelt. Das wird sich zwangsläufig auf die Börse auswirken – je nachdem, wer gewinnt oder noch besser, wenn sich beide Seiten annähern. Was in Zukunft geschieht wissen wir nicht, was nächsten Samstag geschieht auch nicht. Man sollte die Unzufriedenheit keinesfalls unterschätzen. An diesem Tag schaue ich mir eine andere Road Show an – es geht um eine Kampfsportart – vermutlich kann ich Parallelen ziehen.

«Jubiläum – Wir 68er

Vor 40 Jahren stiegen die Jungen auf die Barrikaden. Die revolutionären Ideen von damals sind heute Allgemeingut. Nur hat das kaum jemand gemerkt … lesen sie im Beobachter weiter …»

… und machen sie ihre eigenen Beobachtungen. Wenn es für sie zu anstrengend ist, für ihr Depot können wir unsere Beobachtungen als unabhängiger Vermögensverwalter langfristig einfliessen lassen.

«Auf unsere Jacken schrieben wir: ‹Wir sind die, vor denen unsere Eltern uns gewarnt haben.›» Das hat Chris von Rohr vor 40 Jahren gesagt. Heute ist die Gesellschaft wieder in einem Umbruch. Die Demonstranten von heute werden Morgen unsere Kunden sein. Nicht bei allen, bei denen, die ein gewisses Verständnis aufbringen.

Und eben – Donnerstag 16.30 – ruft die Französin an. Am Montag hätten wir uns treffen können. Sie ruft an, Lärm, ungünstig, ich am Flughafen Zürich – sie in vier Stunden. Heute berichtet sie, was läuft. Vor allem derivative Produkte mit Inflationsschutz und Kapitalschutz. Sorry, kein Interesse. Sie – haben sie vom Betrugsfall der Société Général gehört? Dieser Tipp sass im gleichen Tradingraum wie wir. Keiner hat es gemerkt. Entgegen der BAZ sass er nicht in Paris, sondern arbeitete in London … 00442 … und die Welt dreht weiter …

… und morgen ein erschütternder Bericht über eine Frau in Pakistan …

Der zukünftige Kunde I: «Hilfe – ich muss endliche meine Bank wechseln»


Unzufriedenheit macht sich breit bei vielen Anlegern. Sie sind mit ihrer Bank nicht mehr glücklich. Sie wollen die Bank wechseln. Wieso nicht zu einem unabhängigen Vermögensverwalter gehen – unter dem Strich gibt es einige, die mit Sicherheit günstiger zu stehen kommen und auf ihre Wünsche eingehen. Das ist unser tägliches Leben.

Wenn es gut läuft, bleibt man bei der Bank. In Zeiten, wie dieser mit kleinem Crash, Unsicherheit, schlechter Rendite und all die anderen kleinen Unzufriedenheiten, die sich angehäuft haben, denkt man an den unabhängigen Vermögensverwalter.

Um Geld richtig an zu legen braucht es keine direkte Betreuung einer grossen Institution. Diese muss bezahlt werden. Und ohne es zu wissen – einige vermuten es aber – bezahlen die Kunden die Gewinne, Boni und die meist hohen Gehälter.

Ich muss kein Budget erfüllen und auf Umsatz bolzen. Jeder Handel kostet meist zweimal – verkaufen und dann kaufen. 1 – 2 % kostet das. Ihre Rendite schmälert sich und der Ertrag der Bank steigt.

Wir können auch nicht hexen, aber dafür langfristig denken und etwas ist in diesem Geschäft unheimlich wichtig:

Wir haben eine eigene Meinung. Keine Manager über uns, die uns vorschreiben, was wir zu verkaufen haben.

Wir haben das gleiche Ziel wie die Kunden. Eine gute Performance, Gewinn machen. Der grösste Teil bleibt beim Kunden einen kleinen Bruchteil wollen wir. Das ist fair und es zahlt sich für beide Parteien aus.

Ein unverbindliches Gespräch – +41 62 923 923 0 – ist meist der Anfang einer langfristigen Vermögensvermehrung.

Privat Banking ganz privat

… bei der Marti + Partner – unabhängige Vermögensverwaltung.

M+PzukünftigerKunde

Rezession – das haben wir doch schon gehört


Ich weiss ja echt nicht, ob in den USA und dann bei uns tatsächlich eine Rezession kommt – aber so schnell wie Grossbanken (innerhalb einer Woche) wechsle ich normalerweise meine Meinung nicht. Aber das WEF hat in den zwei letzten Tagen extrem an Bedeutung verloren

2 bis 2,5 Prozent haben diese gegen unten korrigiert – aber im Grunde genommen sind ja die Banken am ganzen Schlamassel schuld. Wenn wir wieder mit unserem amerikanischen Busfahrer (nicht Bush-Fahrer oder Busch-Fahrer) vergleichen, scheint dieser mit seinem vollgestopften Gefährt in einem Höllentempo die Lombard Street hinterunter zu donnern.

Ja danke der Nachfrage, liebe KollegInnen, mir geht es weiterhin gut. Ein Strudel zieht einem immer etwas in die Mitte und nach unten. Wenn man es falsch macht, halt auch zu tief nach unten – aber die Welt dreht weiter wie der Strudel. Nicht der Kuchen, der Wirbel ist gemeint. Aber Verwirrung ist am heutigen Tag gefragt und angesagt. Nur wirbelt der nördlich immer rechts herum und südlich links. Ich weiss es zu wenig genau, ob da der Corioliseffekt im Spiel ist. Aber das Schöne ist, die Wissenschaft weiss es auch nicht so genau. Genau gleich, wie die rhythmische Erhöhung der Zinsen in Amerika durch Greenspan. Ich habe schon damals einige Zwischenzeilen eingestreut und heute sag ich es klipp und klar. Eine solche exakte Steigerung ist dem krankhaften Nachrennen der Masse zu verdanken. Anders als in der Massenpsychologie (Hysterie), betriebswirtschaftlich oder gar volkswirtschaftlich ist eine solche Grafik nie möglich.

Ich habe damals geschrieben, dass Bernanke kein einfaches Erbe angetreten hat und vermutlich hätte Greenspan den Zins gescheiter nicht so step by step erhöht. Entschuldigen sie bitte, aber ich bin ein Querdenker und habe meine ganz eigene Meinung und lasse mich von der Masse selten beeinflussen. Die Handlungsweise von Bernanke gefällt mir wesentlich besser, als die seines Vorgängers. Heute wird noch viel mehr einfach nur Nachgeplappert, was «Grössen» erzählen. Ein Beispiel mit einem der besten Dozenten die ich hatte und mit dem ich super gut auskam. Milton Friedman‚s Assistent hat in der VWL-Vorlesung zu mir gesagt: «Und das habe ich tausenden von Studenten erzählt und sie beweisen mir diese Fehlüberlegung einfach so während der letzten Stunde, nach den Prüfungen.» Hewlett Packard sei Dank – aber Achtung, Taschenrechner und Computer müssen auch richtig bedient und interpretiert werden. Der Rechner wurde «Schnittlauch» genannt und so wird es in nächster Zeit extrem vielen Bänker ergehen – sie werden abgeschnitten. Die Materie ist echt kompliziert – aber spannend.

Werbespruch

Übrigens sollte ein guter, ehrlicher Banker, seines Zeichen Verkäufer auf die Strasse gesetzt werden, so könnten wir mal zusammen diskutieren. Es gibt vermutlich immer wieder Kunden, die nicht dem so genannten Trend nach rennen und eine neue Betreuung suchen.

50 Prozent liegen immer richtig. Und 50 Prozent liegen immer falsch. Jede Aktie die gekauft wird, wird im haargenau gleichen Zeitpunkt verkauft. Ich muss das vermutlich noch in den nächsten 10’000 Jahren sagen, bis es jeder begreift. Die Kunst ist nur auf der richtigen Seite zu sein.

Ich bin eigentlich nie dort, wo die Masse ist – jetzt können sie selbst entscheiden auf welcher Seite sie sein möchten.

Lesen sie was mehr über die Rezession – geschrieben von einem, der in der Zulieferindustrie der Bankenwelt lebt und was ich schon über Stagnation, Deflation und Rezession geschrieben habe. Das Erstaunliche ist nur, dass die meisten Links nicht mehr funktionieren – Stagnation resp die Stagflation und Deflation sind aber heute in Wikipedia beschrieben und auch die Depression hat heute ihren Standort wie auch die Reflation und die Disinflation. Grob gesagt ist dies eine Inflation der Begriffe, die vielleicht gar mal zu einer Hyperinflation führt. Wie beim Wirbel, alles geht immer rundherum und je nach Standort ändert sich die Richtung – links, rechts oder an der Börse schon wieder aufwärts. Und manchmal wird es schneller, vor allem je tiefer es geht. Hoffentlich nur beim Wirbel. Die Frage ist nur wie lange.

Einen Bus , entsprechend starker Motor vorgesetzt auf auf dem Highway auf über 180 km/h zu bewegen braucht weniger Können und Mut, es wird weniger schütteln, aber es ist extrem viel gefährlicher, als den gleichen Bus mit 20 km/h die Lombard Street herunter zu fahren. Das Gefühl der Angst wird hier extrem viel grösser sein, denn es wird extrem wackeln und unser Bus braucht einige Zeit, bis er auf der zur Ruhe kommt und wieder hoch fahren, steigen kann. Im Keller hätte ich noch ein schöneres Dia dieser einmaligen Strasse, aber ich müsst es suchen und einscannen … und das können wir bei der nächsten Rezession nachholen, die wird sicherlich wieder einmal die Runden in den Medien machen,

Wer es nicht bemerkt haben sollte, Greenspan fuhr auf der Autobahn und Bernanke muss muss nun die Passstrasse richtig erwischen, weil er den Herdentrieb und die Geldgier der sogenannten Profis und Experten korrigieren muss.

Übrigens, hier der Link falls sich heute doch noch jemand für das WEF interessieren sollte. Die Beachtung am Public Eye in Davos könnte sich keine bessere Publizität wünschen, als die Bewegungen an der Börse und die extremsten Zinskorrekturen.

«Im selben Boot – globable Giganten»


Das WEF steht vor der Türe und einige eher etwas neben den Schuhen. Aber nicht ganz, es gibt Gedankengänge die sind bei den WEF-Gegnern absolut nach zu vollziehen. Probleme lösst man aber nicht mit Gewalt, sondern mit Diskussionen oder friedlichen Verhandlungen.

Es ist erstaunlich dass viele in der heutigen Zeit nicht bereit sind, zu verhandeln – ob Militär, Politik, Religion, Privat oder in der Wirtschaft. Erstaunlicher ist vielleicht noch, wie gross die grössten Wirtschaftsgiganten sind. Und hier liegt einer der Hauptgründe, warum das WEF immer wieder kritisiert wird Der Umsatz von Wal-Mart ist grösser als das Bruttosozialprodukt von Österreich, Exxon und Saudi-Arabien sind praktisch gleich gross und Royal Dutch etwas kleiner als Indonesien.

Und das Land mit der 6. grössten Bevölkerung weltweit, Pakistan, ist etwas kleiner als Volkswagen oder Arkansas der USA. Ein weiterer Vergleich, der uns vermutlich mehr erstaunt, weil er uns näher liegt – Frankreich und Kalifornien haben in etwa das gleiche Bruttoinlandprodukt. Wenn sie ihre weltweiten Betrachtungen machen sollten sie die USA nicht ganz vergessen.

« … Die Börsen werden sich von den schwächelnden USA abkoppeln, so die These vieler Finanzauguren. Ihre Hoffnung: Die dynamisch wachsenden Schwellenländer, allen voran China, werden sich zum Retter der Weltkonjunktur aufschwingen und zu Tonangebern der globalen Börsenkurse aufsteigen … lesen sie weiter bei der WIWO …

Anti-WEF und Ferienstimmung

Anti-WEF und Ferienstimmung

Ferienmesse in Bern – sie gibt immer Anhaltspunkte, welche Länder offener werden und um Touristen werben. Es gibt Anhaltspunkte für die Entwicklung dieser Länder an der Börse – vorausgesetzt, sie kennen die jährlichen ändernden Trends. Und am Nachmittag gibt die Demo noch Anhaltspunkte für die Entwicklung der Schweiz – meist der ärmeren und schlecht ausgebildeten.

Internet, Freitag – ah du gehst nach Bern, an die Demo? Nein, an die Ferienmesse. Messe im Sinne einer Ausstellung. Messe kann auch Kirche sein …

Heiliggeistkirche Bern

… die Heiliggeistkirche. Dort wo Bundesrat Moritz Leuenberger gesprochen hat. Die Laterne leuchtet in voller Energie-Pracht. Die Bahnhofplatzumbaumensch haben nicht begriffen, was seine 26 Massnahmen bedeuten – die Laterne leuchtet noch heller als der Vormittagshimmel. Und wen trifft man dort – den Kirchendirektor. Bilder habe ich auch, aber die kommen später einmal. Aber herzlichen Dank für das tolle Gespräch …

Kamel

… an der Messe treffe ich andere Kollegen …

Bier

… die auch immer durstig sind. Diskutiere über die Antarktis und die Wüste. Letztere haben viel Geld und die Wüstensöhne investiert in schönste Bauten in Dubai – das wäre mein Ferientipp im Ausland – oder in …

Adelboden

… Adelboden. Touristisch arbeiten die mit Engelberg und Saas Fee zusammen. Beim Mittagessen erfährt man viel darüber und zusätzlich noch über Wellness. Analysieren, beobachten und im Blog nicht alles ausplaudern, denn meine Kunden wollen profitieren …

Wabern

… und nach der Ferienausstellung – wohin fährt das Tram Nr. 9? Gar nicht, aber es würde mich freuen, wenn ich in diesem demnächst einmal an die Endstation fahren kann, darf. Es stört mich auch nicht wenn jetzt nur Ka-ner nachkommt. Das ist eine Geheimmitteilung, wie wir sie in den nächsten zwei Stunden noch und noch hören – Polizeifunk und Handymitteilungen von WEF-Gegnern. Kurz zuvor. Zwei Strassenbahnen stehen bereit zum einsteigen, man hetzt hinein und keine fährt. Man steigt aus und informiert sich. Demo – die Innenstadt von Bern ist für den Verkehr geschlossen? Vermutlich ja. Auf den ehemaligen Pressesprecher kommen wir noch zu sprechen. In den Bus einsteigen. Überfüllt. Die Mitteilung im Bus ist eine schlechte Nachahmung an Dällebach Kari. Hoffentlich nicht der Spressesprecher der SVB, der über das Netz spricht, staggelt: Linie 9 nach Wab…Wab…Wabern … kein Strom und eine Kundgebung in Bern. Chaos pur. Ich denke in der Schweiz, dem Land der Qualität und Erfahrungen mit Demonstrationen, dürfte dies etwas professioneller ablaufen. Was soll es, ich kann mir meine Gedanken zur Schweiz machen, wie professionell wir wirklich sind …

Polizei, Menschen und Demo

… Menschen vorne, Menschen in der Mitte und Menschen hinten – wobei die in der Mitte von der Polizei sind – Berner und Aargauer Kantonalpolizei. Die Mehrheit die das vermutlich auf das Äusserte hassen und einige, die sich jetzt voll in ihrer Materie fühlen. Das Geschäft, in dem ich noch etwas kaufen wollte, vergesse ich, aber alle haben geöffnet. Das Schweizer Fernsehen ist anderer Meinung.

Falls sie mal zufällig einen neuen Vermögensverwalter – meine Kollegin sagt immer, das heisst Vermögensvermehrer – suchen, der an vorderster Front dabei ist – denken sie an mich – unsere ehemalige Militär-Einheit hätte an vorderster Front Kriegsbericht-Erstatter ausgebildet. Zum Glück ist hier nicht Krieg und wo die vorderste Front ist weiss keiner. Ich schaue mir solche Sachen, wenn ich zufälliger weise Gelegenheit habe, echt gerne an. Gewalt und Zerstörung verabscheue ich aufs Tiefste – aber ich möchte mehr über die Menschen erfahren, die hier dabei sind. Vielleicht diskutiere ich heute noch mit einer Person, die so etwas gar nicht mag. Ich will beobachten, mir eine eigene Meinung bilden können. Wenn sie mich gestern nicht darauf angesprochen hätte. wäre ich ohne Teleobjektiv nach Bern gegangen.

Ich kann ihnen versichern, eine Nikon, eine grosses Objektiv, ein eher alternatives als Krawatten gebundenes Aussehen und manchmal mehr zu wissen als andere hilft extrem. Ich werde als neutral, als reportierend und analysierend eingestuft und kann mit Polizei, Tourist und Krawallbruder gut diskutieren – wobei letztere für ich extrem selten zu sehen sind …

Polizei Sperrzone

… warum fährt da ein Velofahrer? Keiner ist orientiert. Hören sie beim Diskutieren mit der Polzei den Polizeifunk und diskutieren sie mit Jungen, die mit dem Handy telefonieren. Vielleicht braucht es ein geübtes Auge, aber sie finden immer heraus, was «interessant» sein könnte. Man hat darüber diskutiert, den Mobilfunk zu stören – ich kann aber problemlos Bilder ins Blog stellen. Vielleicht treffe ich wieder einmal den ersten Berner Polizisten und kann mit Hans-Jürg Käser über Software diskutieren. In Zürich misst man das Verkehrsaufkommen mit den Handyverbindungen – eine Berner Firma hat dies organisiert – auch meine eigene IT-Struktur. Keiner weiss, was wo läuft und da hilft nur extreme IT-Technik aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet. Einen solchen «IT-Spinner» treffe ich kurz darauf zwischen den zwei Säulen auf dem Bild. Polizei-Sperren darf man hier umgehen – ich habe zweimal gefragt. Der IT-Mensch sucht vermutlich auch einen neuen Job. Ehemals Grossfirma, Medienhaus über noch Frau noch anverwandt. Es tut weh, was heute so alles in der Schweiz abläuft. Das Fernsehen steht daneben und filmt, wie Chinesen – oder sind es Japaner – vor die Polizeitfront stehen und Erinnerungsbilder mit dem Zeitglockenturm aufnehmen. Die Ferienmesse hat den besseren Eindruck unseres Landes hinterlassen. Der IT-Mensch und ich diskutieren, ob der ehemalige Sprecher der Verkehrsbetriebe zu seinem Ex-Chef geht und von der einen in die andere Gratiszeitung wechselt. In unserer Zeit schadet es nicht, wenn man einige Hintergründe kennt …

Fernseh oder Wasserwerfer

… Fernseh- oder Wasserwerfer-Fahrzeug? Wir wissen es nicht. Es wendet um 180 Grad, man könnte aber schneller um einen Häuserblock fahren. Die Polizei behindert sich mit all ihren Fahrzeugen selbst. Einige helfen wenden, rufen, buhen, pfeiffen … sind das jetzt Anti-WEF-Demonstranten oder wie der IT-Mensch, der das mal zwei Stunden anschauen will und dafür in die Innenstadt gekommen ist. Viele die mitmachen haben keine Stelle, keine Lehrstelle. Dank Nikon kann ich mit diesen problemlos diskutieren und bin eigentlich geschockt, was die alles erzählen und auf der anderen Seite diskutiere ich mit mindestens gleich vielen Polizisten und Journalisten. Dank Nikon und grossem Zoom sehe ich neutral aus und ich denke, ich bin es auch …

Zytgloggeturm

… zuerst wird man von der Strasse Richtung Bärengraben verbannt und anschliessend dürfen Bewohner der Nebenstrasse nicht mehr beim Rathaus Richtung Bärengraben gehen. Keiner weiss was läuft, die Aargauer Polizisten, die friedlich mithelfen, auch nicht. «Wir haben keine Ahnung was läuft.» Ich denke, dass ich nach Hause will. Beim Käfigturm am oberen Waisenhausplatz (so komme ich mir auch fast vor) bin ich links und hinten von der Polizei umzingelt. Drei vier fünf Sekunden Massenbewegung – unangenehmes Gefühl. Rechts brüllen sie Judenschwein, Hitlersau und keiner unternimmt was. Nur eine Dame wird gepackt, weint und sagt, ich habe ja nur zugeschaut und wird abgeführt. Richtung Polizeikaserne – die steht zum Glück gleich unten an diesem Platz. 100 Meter weiter wird ein Mann und eine Frau verprügelt – für mich sehen die beiden nicht aus wie Demonstranten. Ich bin aber Tourist und kann dies nicht beurteilen. Aber die Gewalt, die einige ganz wenige Polizisten jetzt verüben, kann ich zur Kenntnis nehmen. Lieber Hans-Jürg, da wird noch einige Schulung nötig sein. Bei einigen ganz wenigen, denn die meisten Polisten und es hat auch viele Polizistinnen ist dies nicht nötig. Die bleiben ruhig, anständig, wie sich das für eine Hauptstadt gehört – die Hauptstadt der neutralen Schweiz …

Polizei prügelt

… mit den Fäusten werden Abgeführte verprügelt – ich habe das schon einmal erlebt – das tut weh, auch zum Zuschauen. Der Hans-Jürg, der Bernische Polizeidirektor, sieht das garantiert auch nicht gerne. Das ist «Nahrung» für die WEF-Gegner. Er ist in der gleichen liberalen Partei wie ich, in der gleichen landeskirchlichen liberalen Vereinigung und seine Frau gehörte zum Kader in unserer Stadtkirche. Einer unserer Pfarrer hat sich einmal auch für eine WEF-Veranstaltung eingesetzt. Friedlich, nicht demonstrierend, aufmerksam machend was auf der Welt falsch läuft, mit dem WEF zusammenarbeiten und nicht gegen das WEF sein. Mit Kampf können wir die Welt nicht verbessern, sondern indem wir auf Missstände aufmerksam machen und gemeinsam versuchen, diese zu beheben …

Kerzen und 6000 Paar Schuhe

… Kerzen und 6000 Paar Schuhe – eine solche Aktion ist sinnvoll und Frieden stiftend. Krawallbrüder sind nicht die Lösung und es ist gut, wenn so viele hunderte von Polisten Ruhe bewahren und Ruhe ausstrahlen. Der grösste Teil hat sich absolut super verhalten und durch die imposante Anwesenheit vermutlich viel verhindert. Zwei Stunden war ich an vorderster Front dabei und habe ganz andere Erfahrungen gemacht, als einige Medien berichten. Schade, wie heute auch von eigentlich angesehenen Medien berichtet wird. Um 10 vor 10 ist mein Text geschrieben und ich schaue am Samstag um 22.35, wie da informiert wird. Machen sie sich selbst ein Urteil, damit sie wissen, wo wir stehen und wohin die Reise geht.

Ich versuche, für meine Kunden ein ethischer Vermögensverwalter zu sein und deshalb erlaube ich mir auch, manchmal ganz anderes zu berichten und zu denken – für die Welt wäre dieses System nicht so schlecht.

Bush und das Giesskannenprinzip


Präsident Bush will Alleinstehenden USD 800 und Verheirateten USD 1600 an den Steuern zurück zahlen.

«Präsident Bush spendiert Milliarden

Von Norbert Kuls

18. Januar 2008 In den Vereinigten Staaten zeichnen sich gesetzgeberische Maßnahmen ab, um der Konjunktur neuen Schwung zu verleihen. Präsident George W. Bush fordert angesichts einer unsicheren Wirtschaftslage ein konjunkturelles Stützungsprogramm, das sowohl Steuerrabatte für Verbraucher als auch Investitonsanreize für Unternehmen vorsieht. „Das Wachstumspaket sollte auf breit gefassten Steuererleichterungen basieren“, sagte der amerikanische Präsident am Freitag … lesen sie weiter bei der Frankfurter Allgemeine im FAZ.net …

… unserem Busfahrer wird es leider nichts helfen – 800 oder 1600 wäre das, was er pro Monat und nicht pro Jahr braucht. Sein Giesskannensystem wird ihm vielleicht einen guten «Nachruf» bringen, aber garantiert nicht das amerikanische Grundproblem lösen.

Wer Sarkasmus nicht versteht, soll doch am Dienstag im Finanzblog weiterlesen …

… da waren einmal Putin, Sarkosy und Bush in einem Flugzeug. Dann schmeisst Putin 100 Rubel zum Fenster hinaus. «Ich will jemandem eine Freude bereiten.». Sarkosy wirft darauf hin 100 10er-Euro-Noten hinaus. «Ich bereite 100 Menschen eine Freude.» Nach zehn Minuten öffnet Bush die Türe und sagt ich will allen eine Freude bereiten …»

Key Business Highlights und 9,8 Mia Verlust – Merrill Lynched


«Highest full-year and quarterly Net New Money since 2000», das ein Highlight von Merrill Lynch. 9,8 Milliarden USD Verlust … aber das ist ja fast schon an der Tagesordnung.

Merrill Lynch meldet 10 Mia. Verlust – lesen sie im Manager-Magazin.de

– Merrill Lynch schreibt weitere 14,1 Mia. ab – lesen sie in der NZZ

– Rekordverlust – drei mal soviel wie Experten vermutet haben – lesen sie im Spiegel

Wenn sie weiter nach unten scrollen haben wir gestern von Ballonen gesprochen, aber es kann ja auch einfach ein Ball sein, dem die Luft ausgegangen ist. Mit Luft aufpumpen nützt nichts. In den USA pumpen Japaner – mit Geld. Die Saudis haben in der Schweiz, macht es Indien tatatsächlich in England für die USA und dann bleibt eigentlich nur noch die Frage, wo sich die Chinesen demnächst beteiligen …

darf es etwas mehr sein

… irgendwie wird alles immer grösser … und viel mehr Experde

«Der Gesang der Rohstoffe» – 8-tung auf die Sirenen


Irgendwie erinnert einem zur Zeit die Börse an die Fahrten von Odysseus. Während der Reise hatte er und seine Mannschaft zahlreiche Abenteuer zu bestehen und Unglücksschläge zu erleiden. Kommt ihnen das nicht bekannt vor? Damals gab es nur Schiffe die sinken konnten – Ballone gab es noch keine die platzen konnten.

«Die (un)endliche Rohstoff-Geschichte

von Tobias Bayer (Frankfurt)

Die Kreditkrise hält die Börsen in Schach. Nur Rohstoffe feiern eine beispiellose Rally. Gold und Platin kletterten auf Rekordstände, Öl ist in Reichweite der 100-$-Marke. Experten warnen jetzt vor einer wachsenden Spekulationsblase … lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland …»

Supermost

… langfristig betrachtet brauchen sie vermutlich nicht auf Supermost um zu steigen …

Ölballon

… oder von einem echten (Blaser-) Ölballon abzuspringen – vielleicht hilft ihr Beten in der Kirche? Die Frage ist nur, treffen sie ihre Entscheide vor oder nachher. Fragen kostet nichts

Schweizer Immobilienbrief Nr. 44


Sollte man jetzt Immobilien in Russland, Grossbritannien oder Zürich kaufen?

Ganz so einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Da sollte man zumindest vom Käufer noch einige Angaben haben und vielleicht einige Fragen rund um das Martische 6-Eck, zumindest aber das magische 3-Eck beantworten. Bei langfristigem Investment sind die sechs Punkte aussagekräftiger. Vielleicht haben sie ethische Bedenken in Moskau, ziehen ökologische Anlagen in England vor oder haben eine Vorliebe für Zürich. Sie können die Analyse selbst machen oder mit uns Kontakt aufnehmen. Für Direktanlagen werden wir sie an Spezialisten weiter verweisen. In diesem Fall beachten sie aber die vier gebräuchlichsten Bewertungsmethoden für Immobilien (Seite 9f).

Interessant ist der Brief auch für nicht Investionswillige. Der Mietpreis an der Bahnhofstrasse Zürich beträgt CHF 7500. Gleichviel wie z.B. eine ausgeschriebene 3 1/2 Zimmer Wohnung inkl. Nebenkosten pro Jahr in unserer Region – aber in Zürich pro Quadratmeter. Spitzenreiter ist der Globus (Seite 6).

Russlands Immobilienmärkte sind auch für ausländische Anleger interessant. Die Renditen bewegen sich von 8 bis 8,5 Prozent. Vermutlich wird sogar das Auswahlverfahren seriöser gemacht, als wir dies letztes Jahr von der anderen Grossmacht mit der subprime Krise gewohnt waren. Aber man kann ja nie wissen, wann wir die ersten gehedgten Hedgfunds finden werden. Der Immobilienbrief bleibt aber ganz sicher seriös und zeigt auch die Entwicklung in Grossbritannien auf – schnellste und ausgeprägte Renditesteigerungen.

… der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim …

Immobrief

Pestalozzi

… das Gebäude im Hintergrund ist im Text erwähnt und sinnigerweise ist die Johann Heinrich Pestalozzi Anlage im Vordergrund …

ausgefallene Schlösser

… oder doch lieber etwas in New Market, wobei dieses Objekt in Privatbesitz vermutlich nicht weiter verkauft wird – aber bei Interesse fragen wir direkt an. Von solchen Provisionen träumen wir natürlich gerne. Andere schon nur, dass sie dieses Schloss einmal zu Gesicht bekommen …

«Die neuen Mächte» – die Erdölmächte


Länderkenntnisse und Branchenkenntnisse sind heute eigentlich viel wichtiger, als ein rudimentäres Wissen über die Finanzanalyse von Aktien. Vor einigen Jahren hat man mich ausgelacht, als ich Lukoil kaufte. Was, ein russischer Titel? Die Zeit, ja DIE ZEIT lässt die Zeit etwas Revue passieren.

«Die neuen Mächte

Von Mark Schieritz

Der hohe Ölpreis bewirkt eine gigantische Umverteilung in der Weltwirtschaft – und gefährdet die westliche Vormachtstellung.

Rund 40 Milliarden Dollar für den venezolanischen Linkspopulisten Hugo Chávez, 50 Milliarden für das Regime von Mahmud Ahmadineschad in Teheran, 125 Milliarden für Wladimir Putins »gelenkte Demokratie« und fast 300 Milliarden Dollar für die luxusverliebten Scheichs am Persischen Golf … lesen sie weiter bei DIE ZEIT …»

Karachi: Bombenanschlag II


Es berichtet, Dr. Yahya Hassan Bajwa aus Pakistan

aus: personalblog

Weitere Einzelheiten

yahya hassan bajwa, Rahim Yar Khan, 14.1. 08, 22:47 Ortszeit

In Qaidabad, Landhi, Karachi,explodierte eine Bombe. Sie war in einem Früchtekarren versteckt. Andere sagen, dass sie in einem Motorrad war. Es ist nicht klar, ob es ein Selbstmordanschlag war oder fern gezündet. Das Motorrad wurde total zerstört. Die Polizei fand auch einen zerfetzten Schuh, der dem Attentäter gehören könnte. Es ist ein riesiges Durcheinander. Zwei Stundenlang sei niemand zur Hilfe gekommen. Die Leute versuchten zu helfen. Als die Polizei vor Ort erschien, versuchtesie mit Knüppel die Leute davon zu jagen.

Sechs Tote, Tendenz steigend. Jetzt 14 Tote, 35, jetzt 40 Verletze, 6 schwer verletzt. 2 Kinder sind umgekommen. Vorallem Männer wurden verletzt, gemäss Angaben eines Arztes im Jinnah Spital. Die meisten sind ins Jinnah Spital überführt worden. Es gibt genug Ärzte und Krankenpfleger, um die Verletzten zu versorgen, gemäss Spitalangaben. Es gibt widersprüchliche Meldungen betreffend den Verletzten. Ein Verletzter im Spital sagt, dass er plötzlich die Explosion hörte. Mehr wisse er nicht. Ein anderer Augenzeuge sagt, dass er gesehen habe, wie der 30-35 jährige Motorradfahrer gestoppt hätte und seinen Helm auf dem Motorrad deponierte. Dann sei er zum Früchtekarren, um einzukaufen. Kurz darauf sei die Bombe explodiert. Dann sei auch das Licht ausgegangen, da durch die Explosion das Stromkabel unterbrochen wurde. Rangers haben die Gegend abgesichert. Auch die Notfallstation des Spitals, da viele ihre Angehörige suchen wollen, aber auch wegen den Medienleuten.

Wegen Verkehrsaufkommen ist es für die Krankenwagen schwer vor Ort hinzukommen. Im Moment unklar, wie viele Leute bis jetzt in die verschiedenen Spitäler gebracht worden sind. Es werden aber bereits Namen der Verletzten genannt. Doch viele sind bewusstlos oder können ihren Namen gar nicht nennen.

Viele Menschen sind vor Ort angekommen, um den Menschen zu helfen. Viele Menschen sind gekommen, um ihre Angehörige zu suchen. Hunderte von Personen. Die Bombe explodierte vor einer Fabrik und der Platz war wie immer stark frequentiert. Viele Arbeiter kaufen hier noch ein, bevor sie nachhause gehen. Es sind vor allem arme Leute, die Opfer dieses Anschlages wurden. Einige Leute haben auch begonnen Fahrzeuge mit Steinen zu bewerfen. Kurze Zeit später sah man, wie Menschen sich gegenseitig halfen. Die Menschen haben also sehr überlegt gehandelt und so mehr Tote verhindert. Läden und auch Fabrik wurde nach dem Anschlag sofort geschlossen. Zum Teil hatten Läden wegen der Kälte bereits geschlossen. Junge Leute setzten ihr Leben ein und halfen. Viele begaben sich zu den Spitälern, um dort Blut zu spenden.

Die Polizei ist dran auch raus zu finden, wem das Motorrad war und ob es gestohlen wurde. Das Nummernschild wurde sichergestellt. Es scheint nun, dass die Bombe in einem Motorrad eingebaut war. Jemand kam vor Ort, stellte ein Motorrad ab und kaufte sich Gemüse. Kurze Zeit später explodierte das Motorrad. Die Bombe hatte Eisenstücke und evtl Nägel, die die Gesichter der Verletzten völlig verstellt haben. Augenzeugen sagen aus, dass sie noch nicht sagen können, wie die Person aussah. Die Explosion war noch zwei Km entfernt stark hörbar. Ob der Anschlag damit zusammenhängt, dass Präsident Musharraf in Karachi ist, ist unklar. Präsident Musharraf wurde informiert. Er hat den Anschlag aufs Schärfte verurteilt und sagte, dass nur das Volk gemeinsam gegen Terroristen vorgehen kann. Er sagte, dass die Täter vor Gericht gebracht und dafür zur Verantwortung gezogen werden. Auch die Apotheken sind informiert worden, falls Medikamente benötigt werden.

Die Attentäter haben mit diesem Angriff die Regierung erneut herausgefordert. Sie wussten, dass der Präsident sich hier in Karachi aufhält.

Die Ranger sind dran, die Bevölkerung zu beruhigen. Keine einfache Sache bei hunderten von aufgeregten Menschen, die nun zu den verschiedenen Spitäler gelangt sind. Pausenlos fahren Ambulanzfahrzeuge vor.

TransCommunication – Research and Communication – Dr yahya hassan bajwa –

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Pakistan: Polizeikorruption, der Korruption im Volk…


Hier berichtet, Dr. Yahya Hassan Bajwa aus Pakistan
yahya hassan bajwa, Rahim Yar Khan, 14.1. 08, 17:36 H

Über Polizeikorruption, der Korruption im Volk und die inoffizielle Prostitution

Dr yahya hassan bajwa, 14.1.08, Rahim Yar Khan

Als Saleem als Polizist anfing zu arbeiten, war ihm das System noch nicht bekannt. Wenn z.B. jemand eine ID-Karte verliert, kommt er auf den Polizeiposten, um den Verlust zu melden. Ich muss einer solchen Person sagen, dass sie auf einem speziellen Dokument, das auch im Gericht verwendet werden kann, ihre schriftliche eidesstattliche Aussage festhalten und damit wieder zu mir kommen muss. Das Dokument kostet 20 Rupien und dem Schreiber bezahlt man etwa 50 Rupien. In dieser Aussage müssen Name, Name des Vaters, Adresse und der Umstand des Verlustes aufgeführt werden. Als Polizist muss ich den Bericht eintragen und er erhält daraufhin seine Registernummer. Alles, was auf dem Posten geschieht, ist umsonst. Der Stellvertreter des Schreibers (Muharrar) wird aufgesucht. Meine Aufgabe ist es, den Bericht einzutragen. Wir schauen, ob man bei einer Person einfach Geld einkassieren kann oder ob man sich mehr bemühen muss. Bei Polizei- oder Armeeangehörigen wird kein Geld abgezockt. Bei allen anderen Personen fangen wir bei 100-200 Rupien an (das sind etwa 2-3 Franken). Dann fängt das Feilschen an. Wir erhöhen jedes Mal die Summe, wenn die Person um Vergünstigung fragt. Wenn man sieht, dass einer nicht bezahlen will und z.B. damit kommt, dass er mit diesem oder jenem Polizisten befreundet ist, lassen wir ihn einfach einmal warten. Nach einer halben Stunde meldet er sich erneut. Wir versuchen möglichst einen Augenkontakt zu vermeiden. Irgendwann hat er keine Geduld mehr und zahlt. Dann geht die Sache ruckzuck und alles ist erledigt.

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Einmal verunfallte ein Major tödlich in unserem Rayon. Die Familie verzichtete auf eine weiterführende Untersuchung, da es offensichtlich ein Unfall war. Es ist aber normal, dass bei einem Militärangehörigen automatisch ein FIR (Polizeibericht) erstellt wird. Kurz darauf erschien ein Unteroffizier in Zivil und verlangte von uns eine Kopie des FIRs. Mein Kollege sagte, er solle 200 Rupien hinlegen, dann bekäme er die Kopie. Dieser ging zurück zum Major, der im Fahrzeug draussen wartete. Ich befand mich zu jenem Zeitpunkt gerade auf der Toilette, sah den Jeep des Majors und erkannte ihn auch sofort. Dieser, ebenfalls in Zivil, trat in unser Zimmer und empörte sich, dass Geld verlangt wurde. Mein Kollege wurde wütend und bestand auf die 200 Rupien. In dem Augenblick betrat ich das Zimmer und grüsste den Major mit „Sir“. Dieser fragte mich, was denn das soll. Ich sagte, dass dieser FIR, weil es sich um eine militärische Angelegenheit handle, versiegelt sei. Daher ist es eine Gebühr von 210 Rupien. Der Major verstand sofort das Argument, meinte aber, dass er nur 200 Rupien dabei hätte. Ich sagte ihm, dass dies kein Problem wäre, ich würde gerne die übrigen 10 Rupien bezahlen. So verdiente ich 100 Rupien und bekam auch noch meine 10 zurück. Interessant an der Sache ist, dass es gar keine solche Gebühr gibt. Aber, wer weiss das schon?

Einmal, erzählt mir Saleem weiter, als er noch Strassenkontrollen machte, hätte er einen Motorradlenker gestoppt und von ihm die Fahrzeugdokumente und den Führerschein verlangt. „Anstatt mir die Dokumente zu zeigen, legte er mir eine Visitenkarte des Distriktvorstehers hin. Ich wiederholte meine Bitte und dieser gab mir eine weitere Visitenkarte eines anderen, höheren Beamten. Am Schluss hatte ich fast 10 Visitenkarten. Als ich immer noch die Dokumente verlangte, zog er seinen Joker – eine Visitenkarte des damaligen Innenministers Zafar Waraich. Ich sagte ihm, dass ich keine Visitenkarten möchte. Daraufhin wählte er die direkte Telefonnummer des Innenministers. Ich weigerte mich, mit ihm zu sprechen – mit dem Innenminister, da macht man sich als Polizist gleich in die Hose. Schlussendlich gab ich klein bei und händigte ihm die Motorradschlüssel wieder aus. Dieser wollte dann die Visitenkarten zurück. Ich sagte ihm, dass ich alle verbrennen würde. Mit fast einer weinerlichen Stimme bat er mich, wenigstens seinen Joker, der doch vorzüglich gewirkt hatte, ihm zurückzugeben…“

Prostitution in Pakistan

In Pakistan gibt es keine Prostitution, meint Saleem. Die Polizei ist in erster Linie nur an Geld interessiert. Dann gibt es aber unter der Polizei auch solche, die mehr an einem Seitensprung mit den leichten Mädchen interessiert sind. Die Schlimmsten sind wohl jene, die beides interessiert. Hier in Rahim Yar Khan gibt es ein Haus, das von einer Zuhälterin geführt wird. Dort werden die Mädchen sogar aus Lahore eingeflogen. Falls nun die Zuhälterin nicht mit uns kooperiert, führen wir eine Razzia durch. Spätestens bei unserem zweiten Besuch wird sie einwilligen und ist bereit, mit uns zu arbeiten. Früher hatte sie Mädchen aus den Dörfern. Denen wurde gesagt, dass sie die Möglichkeit hätten, in der Stadt zu wohnen. Sie würden dort als Hausmädchen arbeiten. Im Haus der Zuhälterin läuft Kabelfernsehen mit „leichten Filmen“ und die Mädchen sitzen mit ihren zukünftigen Freiern zusammen und unterhalten sich. Irgendwann steigen sie dann auch ins Geschäft ein.

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In Ahmadpur Sherkia, etwa 130 km von hier entfernt, gibt es einen internationalen Mädchenmarkt. Das kommt noch aus der Zeit der Nawab (Adelstitel), die sich dort die Mädchen kauften. Ich war einmal dort und stellte fest, dass dort sogar ein Deutsches Mädchen als Prostituierte arbeitete. Vor ihrem Haus standen die Männer Schlange. Ich beobachtete, wie ein Polizist kam und alle verjagte und dann sich selber ins Establishment begab. Viele ausländische Frauen sind hier aus Indien und auch Bangladesch.

Einmal wurde ich von einem Armeeoffizier gefragt, das war als ich in die Armee eintreten wollte, was ich im folgenden Fall tun würde: „Ein Menschenhändler, der junge Mädchen und Knaben entführt, um sie zu verkaufen, wird gefasst. Man hätte ihn aber schon mehrmals gefasst und jedes Mal würde man ihn wieder laufen lassen. Sie begegnen ihm in der Nacht, als er gerade wieder mit einer Menschenladung unterwegs ist. Sie haben einen geladenen Revolver und wissen, dass der Menschenhändler unbewaffnet ist. Wie gehen Sie vor?“ Ich antwortete, dass ich den Revolver an seinen Kopf halten und ihm sechs Kugeln verpassen würde. Der prüfende Offizier meinte zu mir: „Ich akzeptiere Ihre Antwort voll und ganz. Ich kann Sie aber in diesem Fall nicht bei uns aufnehmen.“ Er hat Recht. Aber dieser Menschenhändler hat Geld und kauft sich jedes Mal wieder frei. Da ist die Kugel die einzige Lösung!

TransCommunication – Research and Communication – Dr yahya hassan bajwa –

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Aus verschiedensten Landschaften heraus entwickelten unterschiedlichste Völker mächtige Kulturen, die es ihnen erlaubten, für eine gewisse Zeit als Regional- oder gar als Weltbeherrscher aufzutreten. Aber wie bei einem lebendigem Organismus gibt es auch bei den Kulturen ein Aufblühen, Wachsen, Niedergang und Tod. Werden verschiedene Kulturen miteinander verglichen, zeigen sich überraschend Parallelen. Gewalt, Korruption und Sittenzerfall sind in allen Kulturen in ihren Endphasen sehr „hoch“ entwickelt. Pakistan in einer Endphase?

odh, personalblog

Karachi, Bombenanschlag 14.1.08


Hier berichtet, Dr. Yahya Hassan Bajwa aus Pakistan

Yahya hassan bajwa, Rahim Yar Khan, 14.1. 08, 17:30 H

Sechs Tote. In Qaidabad, Karachi, explodierte eine Bombe. Sie war in einem Früchtekarren versteckt. Andere sagen, dass sie in einem Motorrad war. 6 Tote, 35 Verletze, 6 schwer verletzt. 2 Kinder sind umgekommen. Frauen, Kinder und auch Männer sind verletzt, gemäss Angaben eines Arztes im Jinnah Spital. Die meisten sind ins Jinnah Spital überführt worden. Es gibt genug Ärzte und Krankenpfleger, um die Verletzten zu versorgen…

Rangers haben die Gegend abgesichert. Wegen Verkehrsaufkommen ist es für die Krankenwagen schwer vor Ort hinzukommen. Im Moment unklar, wie viele Leute bis jetzt in die verschiedenen Spitäler gebracht worden sind. Die Entwicklung wird beobachtet…

TransCommunication – Research and Communication – Dr yahya hassan bajwa –

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odh, personalblog

Interreligiöser Dialog unter Atombomben – hoffentlich nur ein Märchen!


Einen Börsencrash kann man nicht zuverlässig voraussagen. Auf der einen Seite läuft die Konjunktur gut – keine Gefahr. Auf der andern Seite sagt man, können Crash’s aus heiterem Himmel kommen. Heiterem Himmel? Leicht bewölkt? Sturm und Donnergrollen im Anzug? Wir hoffen nicht. Aber wir zeigen auf, wo der grösste Krisenherd ist – und vor allem, warum.

Das Personalblog hat einen Zeitungsartikel in der Serie über Pakistan am Ende eines Beitrages verlinkt der noch einmal – marktschreierischer – publiziert wird. Und Yahya Hassan Bajwa (Baden, Schweiz und Rahim Yar Khan, Pakistan) hat ein sarkastisches Märchen dazu verfasst. Hoffentlich kommt alles gut heraus. Gerade jetzt (beim Schreiben) beginnt ein fürchterlicher Sturm – zum Glück bin ich nicht abergläubisch, aber was Kernwaffen und den Aufenthaltsort von Yahya anbelangt, bin ich zur Zeit eher am «Anfang der Welt»

Die Gefahr der islamistischen Atombombe

Von Oliver Thränert

Gerät die Atommacht Pakistan immer tiefer in den Strudel des islamistischen Extremismus? Könnten pakistanische Kernwaffen in die Hände islamistischer Gewalttäter oder der Terrororganisation al-Qaida fallen? Ein kaum zu übertreffendes Schreckensszenario. Und: Experten warnen vor Sicherheitslücken … weiter bei WELT ONLINE – Politik, Pakistan …»

Antwort von Dr. Yahya Hassan Bajwa direkt aus Pakistan

«Der Artikel «Die Gefahr der islamistischen Atombombe» von Oliver Thränert finde ich sehr gut und fundamentalistisch recherchiert. Gratuliere. Unterstrichen wird seine Aussage durch ein Foto einer christlichen Atombombe. Entschuldigung, französischen -, die im Mururoa-Atoll 1971 gezündet wird. Das ist sicher eine Herausforderung. Man stelle sich nur einmal vor, wenn sich plötzlich alle Atombomben, die christlichen, die jüdischen, die atheistischen und islamistischen zu einem interreligiösen Dialog treffen würden. Da sagt eine Fraktion der christlich-amerikanischen Atombomben, dass sie einfach keinen Bock mehr habe, immer als Drohung wahrgenommen zu werden. Doch die Fraktion der britisch-christlichen Bomben widerspricht dem vehement und meint, dass man die islamistischen Fraktion nicht unterschätzen dürfe. Natürlich wäre da auch noch die jüdische Ansammlung, doch nach dem Holocaust solle man auch den Juden die Chance geben, die Araber in Schutt und Asche zu legen oder zumindest damit zu drohen sie seien ja für das ganze Schlamassel im Nahen Osten verantwortlich. Das wäre doch so akzeptable? Die US-christliche Fraktion stimmt dem nickend zu. Die russische Föderation der religiösneutralen Atombomben möchte sich zu Wort melden: Wir, die Religiösneutralen, finden, dass das Geschrei um einen interreligiösen Dialog hier fehl am Platz ist. Lernen Sie von uns. Es gibt keinen Gott. Hätte Er denn so einen Irrsinn, wie es Sie sind, je zulassen können?! Dies widerspricht doch jeder Logik. Wir und ich betonen hier nochmals, die wahren neutralen Atombomben, fordern Sie alle auf, an unserem Beispiel ein Vorbild zu nehmen. Nur so kann ein Frieden auf dieser Welt gesichert werden. Sie sehen selber, Sie streiten sich um religiöse Dogmen, die niemand mehr Ernst nimmt mit Ausnahme von Ihnen. Es kommt zu einem allgemeinen Aufschrei der religiös gesinnten Atombombenfraktion. Oh, Jesus, our Lord! Mon Dieux, c’est pas vrai! Ein Durcheinander, eine babylonische Sprachverirrung. Einige Atombomben erheben sich zu einem stillen Gebet. Alle stehen. Irgendwann hört das Geschnatter auf. Sie schauen sich alle gegenseitig fragwürdig an und fragen sich, was geschehen würde, wenn die falschen Leute die Macht über ihre Fraktionen in die Hand bekämen. Würde dann die Welt überleben?

Eine moderne Geschichte aus dem Märchenland Pakistan von dr yahya hassan bajwa, Rahim Yar Khan (am Ende der Welt, wo keine Atombombe sich je verirren wird, weder eine islamistische, noch eine jüdische, noch eine christliche, noch eine atheistische) / Pakistan»

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Bombe und Katze

… Bombe für die (eingeschüchterte) Katz?