Seit Jahren haben wir nach neuen Vorstandsmitgliedern gesucht – vergeblich. ZGB Art. 77 Abs. 2 tritt in Kraft.
Mit der brieflichen Mitgliederversammlung gemäss Art. 27 der Covid-19 Verordnung 3, wurde einstimmig beschlossen, dass das Protokoll, der Jahresbericht, die Jahresrechnung und der Revisionsbericht genehmigt wurden.
Ebenso wurden einstimmig die Statuten in drei Punkten geändert:
Der Name heisst nun offiziel Natur- und Vogelschutz-Verein Rued. So wird unser Verein nach 87 Jahren mit dem richtigen Namen und nicht nur Natur- und Vogelschutz-Verein zu Grabe getragen werden.
Briefliche und digitale Abstimmungen sind möglich.
Ein Liquidationsüberschuss geht bei der Auflösung an BirdLife Aargau.
Die Suche nach Vorstandsmitgliedern ist ergebnislos verlaufen, damit ist der Natur- und Vogelschutz-Verein Rued per 28. Februar 2021 aufgelöst – von Gesetzes wegen.
Herzlich danken möchte ich all jenen, die seit dem 6. Januar 1934 in irgend einer Form für den NVV Rued, wie er auch entgegen den Statuten genannt wurde, etwas geleistet haben und/oder finanziell unterstützt haben.
Falls bis Ende Februar 2026 ein Verein mit ähnlicher Zielsetzung im Ruedertal zustande kommt, kann er sich mit BirdLife Aargau in Verbindung setzen, die das restliche Vermögen treuhänderisch bis zu diesem Datum verwalten und anschliessend übernehmen können. Besten Dank auch BirdLife Aargau.
Die Internetseite www.ruedmilan.ch wurde ausschliesslich von mir gesponsert und nach Möglichkeit,in einer separaten Kategorie ins www.finanzblog.com gezügelt.
… so gesehen, hab ich doch die letzten 66 Jahre auch schon gelebt …
… und es geht vermutlilch weiter … beiss nicht gleich in jeden Apfel. Erstaunlich, dass heute doch noch viel Musik aus «unserer Zeit» gehört wird. Eher hard, als Schlager und trotzdem, manchmal weich …
… am 1. März vom Denkmalschutz Aargau erthalten – 8:25 dort fotografiert einer, der sich noch nicht zum alten Eisen zählt, in der anderen Hammerschmitte.
Aufs Motorrad werde ich nicht umsteigen, wie das Jürgens und Co. machen. Die Route 66 werde ich auch nicht abfahren. Einige Male die Strecke gekreuzt oder ihr sogar gefolgt, aber nicht in der üblichen Reihenfolge:
– Illinois – SF – Chicago mit dem Greyhound quer durch die USA nach NY
– Oklahoma – da hab ich meinen Opel Kadet Sport (Handschaltung) gekauft
– Texas – von jetzt an zwei Monate durch Mexiko, Guatemala, Belice
– Arizona – ja, da gibt es vor allem landschaftliche Erinnerungen
– Kalifornien bis Santa Monica – so genau abgrenzen, was wo ist, ist in Los Angeles fast nicht möglich – dort bin ich beim zweiten Besuch den Opel gefahren, in einem Mini und einem Rolls Royce herumgefahren worden und das High Light war der 150 Millionste Ford …
… auf die nächsten 66 Jahre.
Und wer es nicht bemerkt haben sollte, der Denkmalschutz für 66ig-jährige betrifft natürlich nur meinen Sarkasmus. Bin gut aufgewacht und habe dann im Internet so rumgetummelt. Eine Flasche Calvados Belorgey im Netz gesucht, die ich gestern für rund 5 Euro gekauft habe. Etwas über fünf Franken, aber es gab noch einen Aufrundungsrabat. Also bitte nie mehr etwas gegen Grossväter oder Grossmütter sagen, die können vermutlich besser rechnen, als mancher, der noch keine Enkel*innen hat. Und das Gefühl für Handelswaren muss mann und frau haben.
Eine hat das Gefühl für Handelswaren garantiert – die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala, der neuen Chefin der Welthandelsorganisation (WTO – World Trade Organisation). Mindestens drei Zeitungen der CH-Media headerten sie als Grossmutter. Ja, dieser Schreiber-Mann ist herb, herber, am herbsten und hat von Frau rein gar nichts begriffen. Hier, was der Duden über herb schreibt: «Adjektiv – 1. (in Bezug auf den Geschmack, … 2. Kummer verursachend, schwer zu ertragen; … 3a. nicht lieblich, sondern von strengem, …» Für eine Redaktionsgruppe, wo auch «die alte Dame» dazu zählt, nicht besonders glücklich gewählt. Na ja, über die Denkweise dieser alten Dame habe ich mich auch schon geäussert. Sie nennt sich liberal, ist aber doch eher schon lange konservativ.
Das Alter ist eh relativ. Frau Okonja ist zur Zeit im gleichen Jahrgang wie ich und eine Schulkollegin von mir traf ich mit 34 Jahren. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt eine vier Jährige Enkelin, die etwas älter als meine Tochter war. Diese kann mit ihrem Nachwuchs heute genau drei Monate feiern.
Sie arbeitet eben im andern grossen Medienverlag, als der Schwiegersohn meines Kollegen. Er wird voller Freude, diesen Beitrag weiterleiten. Also lebt lange, bleibt möglichst lange gesund und frech … aber immer mit Anstand und danke für die Wünsche, die eben aus der Türkei kommen.
Dem Grund gehe ich nicht nach. Auf der einen Seite wird das KSA reorganisiert und auf der andern Seite ist es nicht eben einfach zur Corona-Zeit in einer IPS. Ich habe selbst grössere Firmen reorganisiert, aber Spitäler überliess ich Kolleg*innen. Meist ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Na ja, eine Hightechfirma mit 200 Leuten auf eine selbsterstellte PPS-Lösung umzukrempeln, ist auch nicht ganz einfach. Die personellen Hindernisse in einem Spital scheinen aber grösser zu sein. Auch dem KSA viel Glück.
Ja, ich bin schon lange wieder auf den Beinen. PD Dr. Marc Michot hat geweint, als er mich vor 11 1/2 Jahren nach 5 Monaten an den Krücken laufen sah. Na ja, es waren knapp 300 Meter in einer halben Stunde. Vorbei an einem Neubau, wo vorher eine Hebamme gearbeitet hat, die mir das erste Leben schenkte. Meine Mutter. Ein weiteres Leben ermöglichte Michot und sein Team. Nach der Chance 1:1000 meinten alle, dass ich nie alleine den Rollstuhl bedienen kann. Nicht mit einem kämpfenden Berner Grind gerechnet … heute Nachmittag geht es wieder ans Holz fällen. Im Hang … aufpassen, will nicht ins KSA zurück.
Etwa zur gleichen Zeit gab es einen im Lindenhof Bern, der die Chance 1:1000 auch hatte. Wir beide gingen in den unterschiedlichen Spitälern, als Wunder in die Geschichte ein. Ich habe nur von ihm erfahren, weil ein ganz seltener statistischer Zufall aus dem Bereich Kombinatorik, das Arztgeheimnis um einen ganz kleinen Bruchteil ausgehebelt hat. Denjenigen, den ich gerne kennenlernen möchte, heisst auch Marti. Wie gross ist hier die Chance, dass man das erfährt? 1000 * 1000 = 1 zu einer Million? Extrem viel kleiner, denn von den einzelnen zwei Martis haben ja viele gewusst. Und wenn jemand den einen nur aus der Administration kennt und den andern von der Stimme am Telefon, den Namen weiss und dann erfährt, dass ich MODS hatte, dann darf frau schon annehmen, dass es sich um den gleichen handelt. Und das geht dann eigentlich nicht mehr unter dem Dienstgeheimnis … eher Zufall. Berechnen sie gerne Wahrscheinlichkeiten?
Der Lindenhof, kennen wir doch. Ein Kollege war kaufm. Leiter und die Frau eines Arbeitskollegen meine Coiffeuse. Das waren noch echt haarige Zeiten. Ja, Geburt und Wiedergeburt sind manchmal so nah – Punkt 22 und 27. Wer vom andern Marti etwas weiss, der könnte ja mal ein Treffen veranstalten.
Herrn Michot wünsche ich alles Gute – und ganz herzlichen Dank noch einmal.
Oh Gott, die Welt wird immer komplizierter und bei Homework hat man, frau genügend Zeit, Corona-Statistiken zu entwerfen. Oh, so schöne Bilder über schauernde Zahlen findet man selten.
Draussen ist es kalt und ich habe bei diesen Temperaturen nicht viel Lust, die vom Schnee malträtierten Bäume zu Brennholz zu verarbeiten. Am Nachmittag soll es wärmer werden.
Also beweise ich mit einer Statistik meinem Kollegen, dass Obwalden nicht im Zentrum der Schweiz liegt, sondern neu in der Romandie:
Das martisches 6-Eck – Statistiken werden heute eher nach Vorlieben gemacht, oder sollte man Unkenntnis sagen?
Soll ich jetzt nach Basel gehen … sieht nicht so nach Gefahr aus. Hellblau! Oder doch nach Bern? Zwei Stufen dunkler … sieht nach gefährlich aus. Anzahl Fälle pro Kanton bringen eigentlich gar nichts. Basel-Stadt ist «50x gefährlicher» pro Quadratkilometer, als Bern … also doch lieber nach Bern? Oder müsste man nicht eher nach Einwohneranzahl rechnen. Dann gehen sie auf keinen Fall in den Jura. Hochbrisant – mehr als 1,5%o der Bevölkerung ist mit einem Corona-Mutant befallen – laborbestätigt.
Aber seien wir doch ehrlich. In Basel oder Genf sehen sie wesentlich mehr Masken, als wenn sie durch die verschneiten Jurahöhen schneeschuhen oder langlaufen. Vermutlich sind die Leute dort eher mit Kältemaske denn mit Virusschutz unterwegs. Jede Verhüllung ist zur Zeit erlaubt. Lesen sie in diesem Link, was Yahya über die islamische Terrorwelle schreibt. Auch eine Art Kältewelle und dabei soll es der wärmste Winter seit Messbeginn sein. 5,5 Grad ist es und die Sonne scheint. Lasst euch nicht verirren. Alles ist Ansichtssache und der Standpunkt und die Blickrichtung sind wichtig. Das war gestern. Heute soll die Sonne scheinen, tut sie aber nicht so richtig, aber es ist rund ein Grad wärmer. Wetter, auch das sind Prognosen und da sie die Zukunft betreffen, sind sie nicht immer ganz einfach. Zehn Minuten persönliche Diskussion mit «Bucheli», hat gezeigt, dass Wettergötter und Finanzgötter ähnlich funktionieren. Zeitdruck, nicht Tiefdruck, eine Diskussion mit dem ganzen Saals gab es nicht … alle wollten futtern und Flüssiges in Glasform geniessen. Ja, Regen sollte nur in der Nacht stattfinden.
Mit Corona können sie die Zahlen der laborbestätigten Mutationen auch anders anschauen:
Wunderschöne Bilder gibt es zu betrachten und schauen sie sich die dritte Statistik im Detail an. Sieht aus, wie an den Haaren herangezogen. Lichtenstein habe ich gefunden, bin mir aber nicht so ganz sicher, ob ich dem Strich folgen kann und wo ist die Schweiz? Echt haarsträubend, was da so alles an statistischem Quatsch herumgeboten wird.
Und wollen sie Daten des BAG, dann haben sie allenfalls die APP oder kriegen fast Vögel, bis sie wirklich was Vernünftiges finden. Das doch recht übersichtliche PDF finden sie vielleicht, falls sie schon mal die Suchfunktion gefunden haben … dann viel Glück: Null Treffer oder 150 Treffer. Ja, so langsam kommen mir wirklich Zweifel, ob der Bund die E-ID schaffen könnte. Christa, es tut mir leid, ich habe wie Sibel Arslan gestimmt – hab immer noch Vertrauen in die Bundesverwaltung. Krank? Nein, aber genau diese Daten gehören nicht in die Privatwirtschaft. Zuviel erlebt in rund dreissig Jahren mit der gleichen E-Mail-Adresse.
Spricht, nein schreibt, genau genommen. Aber wir nehmen das nie so genau. Sind stolz, wenn es wenig Rechtschreibefehler hat. Da gab es die etwas zickische Frl. Wenger, die sogar Grüsse von den Stiften aus den Ferien mit dem Rotstift traktierte. «Stift» aus dem Duden (er Jahrgang 42 – wäre zu kaufen), sie hätte den so zu ihrer KV-Prüfung kaufen können: (Blei)stift;Nagel;halbwüchsiger Junge;Lehrling – zumindest männlich. Bleiben wir sachlich, sächlich ist das eine fromme Stiftung; auch: Altersheim …
Artemisia, die Göttin der Jagd, jagt. Relativ lange musste ich warten, bis das Kraut, das ich anfangs der 80iger Jahre in die Schweiz brachte, wieder auftauchte. D’Siegfriedi, hat es damals beurteilt und gefunden, dass für so ein Kraut, das aus der chinesischen Naturheilpraxis kommt, in Zofingen kein Bedarf sei. Heute hätte die Siegfried Holding vermutlich Interesse. Dass dieser Wikipedia-Artikel vielleicht nicht ganz der Neutralität entspricht, erstaunt mich nicht. Vor 40 Jahren war es ja auch eher eine erweiterte Familiendiskussion. Vermutlich haben wir «Beifuss» anders verstanden. Artemisinin – sicher weiblich, an den «in in» zu schliessen – wird schon lange als Wunderkraut gehandelt. Gegen Malaria und seit einiger Zeit als Corona-Tee anzutreffen. Mein Halsweh damals am Jangstsekian hat sich in einer halben Stunde gelegt und ich rauchte auf dem Schiff wieder eine chinesische Cigarre. Die übertreffen in Sachen Inhaltsstoffen noch die auf der gleichen Reise kennen gelernten Papirossy. Es spielt halt eine Rolle, ob man Tee macht oder das Kraut eine halbe Stunde kaut … fürchterlich bitter. Dieses Kraut, betiteln wir es doch als Unkraut in der alten Sprache, hat zu einem Medizin-Nobelpreis für Tu Youyou geführt. Begleitvegetation nennt man das … oder Beikraut. Der Beifuss hat zumindest Karriere gemacht.
Haben sie es lieber süss, als bitter. Schokolade. Da schrieben sie schon vor einer Weile von Mogelpackung. Von 100 auf 80. Und nun gleiche Verpackungsgrösse, aber 200 auf 100. Lindt Excellence 99% Kakao. Hauchdünn, daher stabiler Kunststoff in der Schachtel. Gab es in der Türkei noch nicht. Dort habe ich aber Lindt-Kugeln gekauft. «Bestechungsschoggi» sozusagen, aus der Schweiz. Ich habe aber keinem erzählt, dass ich sie hier zu weniger als einem Drittel dessen gekauft habe, was ich bei uns bezahlen müsste. Übrigens, in Deutschland habe ich letzten Herbst 100gr Toblerone für 75 Eurocents gekauft.
Vergesst bitte langsam den Spruch, die Schweiz sei teuer, wegen den Löhnen. Das ist nichts anderes als Abzocke. Medikamente, Telefonie, Hörgeräte, … wie bei Corona bestimmen die gleichen Sieben … ja manchmal sind wir in der Schweiz noch hinter den Bergen.
Kauen wir doch lieber an einem Pariserli. Kein Witz, so hiess das Baguette einmal, das sie nun adeln wollen – zumindest als UNESCO-Kulturgut aufzunehmen. Es gibt sie noch, die guten Bäckereien in Frankreich. Meistens findet man aber die aufgebackenen Industrieteiglinge. Und damit es einfacher und billiger wird, nimmt man kurzes (brösmeliges) Mehl. In den letzten Jahren kaufen immer mehr Leute, statt ein Baguette, ein Pain. Un pain bien cuit – wenn es gut gebacken sein soll. Dazu sollte man noch was trinken. Bordeaux passt sich der Klimaänderung an. Sechs neue Rebsorten sind zugelassen. Unter anderem der Marselan – aus Marseillan. In dieser Ortschaft gibt es eine ambre Trouvaille aus dem Hause Bacardi zu finden, die sonst nirgends verkauft wird. Perrier, eine Autostunde entfernt, wird wohl so bleiben, aber bei Nestlé ist eine Neuausrichtung angekündigt … ich finde es den besten Entscheid seit 16 Jahren (einer der ersten Finanzblog-Beiträge).
… ihr Pomelkophiler sms. Übrigens, der welterste Zapfenzieher ist immer noch im Museum zu sehen.
Nachtrag: Manchmal hilft nicht mal mehr der Ah So. Aber der Korken dürfte in diesem Fall schon etwas älter sein.
«Ah»!!! «So» einen schönen Wein. Kaum zu glauben. Letztes Jahr in einer Brockenstube gekauft … billiger, als ein junger im Laden. Wenn sie alten Schweizer Wein nicht lieben, dann sind sie wirklich selbst schuld … ein Traum … es wäre noch zu steigern.
Palmöl und E10 – Biotreibstoffe sind wieder einmal in aller Munde.
«Der Biosprit E10 soll … laut einer Studie begünstigt er die Ausbreitung krebserregender Dämpfe.» Und angeblich soll er für Motoren nicht gefährlich sein. Für neue Motoren, denn die haben andere Motorblockdichtungen. Stabiler, als in den Motoren, älterer Art – auch Supermotoren, nicht nur den billigen. Vermutlich steckt in den neueren aber PFAS – Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. Ja, meine zweite Gross-Katze wird heuer 20 Jahre alt. Und Warnungen gab es damals noch nicht, als die Dichtung nicht mehr standhielt und damit den Motorblock zerriss. Keine Warnungen vom Hersteller und keine an den Tanksäulen. Heute gibt es den Kleber, der fast an allen Säulen mit E10 zu finden ist.
Wie war die Geschichte in der Schweiz:
April 2007 – Bioethanol kommt ins Gespräch und aus «undichter Quelle» weiss ich, dass zwei andere auch schriftlich reklamiert haben.
Mai 2007 – die Ökobilanz für Biosprit wird bei der EMPA in St. Gallen in echter «Rekordzeit» erstellt. Vier Monate später sind die Resultate öffentlich. Biosprit bringt gar nichts – seither in der Schweiz kein Thema mehr.
Vielleicht wüsste ein Kandidat für Kantonsrats-Wahlen Solothurn mehr – Nicolas Berg.
Schade, wenn wieder einmal eine verheissungsvolle Technologievermutlich zu Grabe getragen wurde.
Bisher ging es um Benzin-Ersatz oder -Zusatz. Aber wie sieht es beim Diesel aus? Da landen wir beim Palmöl, das auch zur Herstellung von Bio-Diesel verwendet wird. Da können sie in der BernerZeitung lesen, was ich davon halte. Wie der WWF ein bedingt tauglich, also ein JA zum Freihandelsabkommen mit Indonesien. Lesen sie die Kommentare. Ich gebe ja höchst selten «Antworten auf Antworten». Aber hier musste es sein. Hier noch die Argumente vom BMF – Bruno Manser Fonds. Absolut nachvollziehbar, wenn man die Gesamtsituation anschaut. Aber die Schweiz will eine nachhaltigere Palmöl-Industrie unterstützen und Palmöl kann niemand abschaffen.
Jemand schreibt in den Kommentaren, dass sie auf alle Palmölprodukte verzichtet. Ob die Dame wohl noch von Hand mit Seife ihre Wäsche reinigt? Die Tenside in Waschmitteln sind nicht deklarationspflichtig … aber praktisch überall enthalten. Palmöl oder Palmkernöl: Fragen sie ja nicht, wo nicht?
Die Stimme des Regenwaldes ist der einzige Film, den ich letztes Jahr in einem Kino angeschaut habe. Openair – rund ein halbes Dutzend Personen anwesend. Leider nur eine Erinnerung an Bruno. Hier nur ein Ausschnitt aus meinen Kommentaren in der BZ:
Aber es gibt sie noch, diejenigen, die den Mittelweg suchen und Erfolg haben. Und den müssen wir gehen, denn wir können weder Ökonomie noch Ökologie ausschalten, wenn wir weiterhin gut leben wollen. Extremisten sind nie gut.
Hoffentlich nur aufs Eis gelegt und nicht ganz abgesägt. Ob die Kampagne wirklich Bundesrätin Sommaruga gestoppt hat, ist für mich fraglich. Wurde das nicht im Bundesrat diskutiert. Gar beschlossen. Das Meiste findet ja immer hinter verschlossenen Türen statt. Die Bundesrätin, im Aargau aufgewachsen, kennt die Problematik der Kollektiventscheide. Der Link führt zu Gabler. Für den hab ich einmal für einen Studenten doch einen ansehnlichen Betrag bezahlt. Heute schlägt man eher im Netz nach. Und Frau Sommaruga hat spätestens in Köniz gelehrt, dass es nicht immer einfach ist, einen Entscheid in der Öffentlichkeit zu präsentieren, mit dem man oder frau nicht einverstanden ist. Die Mehrheit bestimmt.
In diesem Vorort von Bern wurde auch einer ausgebildet … ich sage immer der King Kong (Punkt 35). Politik ist nicht wirklich einfach. Und auch Artenschutz nicht. Nicht nur in der Schweiz. Auch für die nächsten Wahlen in Frankreich, wird über Le Pen, oder eher la Penne – Päng – diskutiert. Wie will die Politik für eine Artenvielfalt sein, denn bei denen ist manchmal eine Art echt zu viel. Vor fünf Jahren hatte ich noch Hoffnung, dass sich ein Land nicht trumpieren wird. Dieser «Wiederansiedlungsversuch» scheint endgültig gescheitert zu sein. In der Natur wäre das anders. Dort könnten wir wirklich einige Arten erhalten.
Mit dem «Nein» zum Jagdgesetzt letzten September betreiben wir weiterhin Artenschutz. Aber einige Jäger, auch wenn ich mit dem per Du bin, scheinen das Prinzip gar nicht begriffen zu haben. Die beiden gesehenen Hirsche oberhalb der Hammerschmitte sollten keine Trophäe sein, sondern das wäre eben Wiederansiedlung. Sie wurden geschossen. Der Schütze ist ganz stolz. Sein Glück, dass ich Namen nicht gut behalten kann. Beides ist leider kein Jägerlatein.
In der Schweiz schiessen auch ehemalige Bundesräte. Wer Recht hat werden wir nie erfahren. Eben das Amtsgeheimnis und dabei gibt es ja auch das Öffentlichkeitsrecht. Entscheiden sie selbst, wo der Artenschutz einfacher ist. In der Natur oder der Politik? Oder die Artenvielfalt? Die Mittelländische Zeitung schreibt über Leerdenker, die keinen Durchblick haben. Der Artikel ist mir nun echt zu lang, um nicht nur quer zu lesen. Ja heute weiss jeder, dass die Sonne im Zentrum unseres Systems ist, auch wenn ein Professor in diesem Artikel Verschwörungstheoretiker durch den «Butter» zieht. Nur, eine Kirche war extrem lange dagegen, dass nicht die Erde in der Mitte ist und zudem war sie doch eine Scheibe.
Ja, wenn dann Leuenberger noch die Bibel ins Feld führt, wird es für einige zu viel. Aber Nächstenliebe ist sicher am richtigen Ort. Die schiessenden Bundesräte habe ich beide kennengelernt und mit ihnen diskutieren können. Mit dem einen mehr, dem andern weniger. Das «Du» ist eigentlich unter Bloggern üblich und deshalb schauen sie mal, was mit dem Blog von Moritz geschehen ist. www.moritzleuenberger.blueblog.ch. Hier nimmt auch keiner Rücksicht auf politische Machenschaften. Hoffen wir, dass im Artenschutz die Ethik zum Zug kommt und Vielfallt schadet auch nicht.
Wer sich beim Bund noch etwas genauer informieren möchte, der kann dies bei meinem jahrelangen Begleiter, bei DerBund machen. Fast 150 Jahre Information … nicht nur einmal am Tag, mehrmals täglich gab es früher diese Tageszeitung. Toll, was man da alles finden kann. Probe aufs Exempel. Toll. Stellen sie sich mal die Menge an Zeitungen vor, die gescannt wurden. Über Fehler schmunzelt man. Die Schanaenpost, da ist keine Bananpolitik gemeint, dort wo ich oft meine Ferien abverdient habe. Bei Friedli kommt der Scanner auf Friedh. Ja Friedhof, da sind einige im Artikel erwähnt, die ich auch gekannt habe. Nicht wegen missachtetem Artenschutz, wegen dem Lauf der Zeit.
Von diesem ist auch bei meinem Jahresrückblick die Rede und ich wünsche ihnen ein gutes 2021 und beachtet doch dort die beiden letzten Zeilen.
Sie besuchten heuer Medien irgendeiner Art und womit beginnen sie? Mit Corona oder Covid-19. Corona war uns bisher als Krone oder Gerstengetränk aus Mexiko bekannt. Covid war ein Längenmass von 469 mm z.B. aus Kanton in China. Rund 469 Meilen von Wuhan entfernt.
Schon das sind nicht mehr exakte Informationen. Typisch für das Jahr 2020. Alles ist inexakt. Halbkantonal, departemental, selten ländermässig geregelt. Viele informieren nach den Erkenntnissen des Buches „Statistik für Anfänger in einer Viertelstunde“. Eines ist global geregelt. Mann und frau bekämpft Viren in- und extern mit Alkohol. Wie wär es mit dem Blackmoon Gin aus unserer Gegend. Zweimal Neumond in einem Monat. Von einem Kollegen einen GinFizz? Als Genuss natürlich oral.
Viel Wichtigeres 2020 geschah einen Tag nach dem Vollmond nach dem Bluemoon im November. Ast-rologen (Trennung nach Word) sind jetzt gefragt. KI wäre auch gefragt, aber trennen bleibt eine Kunst. Die Behörden würden verzweifeln. Von einer nahen Verwandten und einem Bekannten erblickt „Ihre Wichtigkeit“ Fitz Karl die Welt. Ein seltenes Ereignis. Für mich in dieser Art das erste. Toll.
Ja, man wird alt, AHV-Bezüger, zählt zur Risikogruppe, schlägt sich mit einer ambulant behandelten Lungenentzündung herum, doppelter bodennaher Salto über Duffsteine, statt wie normale Menschen die Treppe zu nehmen, fällt auf den Kopf, zum Glück das stärkste Körperteil eines Berners.
Masken dienen auch als Notverband. Der Hausarzt meinte nur: „Nicht auf den Kopf gefallen.“
Vermutlich auch Ursache für eine inkarzerierte spiegelausche Hernie.
Schemenhafte Darstellung: statt Hemd stellen sie sich den Dünndarm vor!
Nicht nur Corona ist lästig und hoffentlich bald besiegbar, sondern auch die Cookies. Vorschriften noch und nöcher. Gehst du ins Netzt, kommt die datenschutzhaftpflichtjuristische Frage nach erlaubten Keksen. Oder gar Viren und die Melani-Behörden lachen nur, bis sie dann zwei Tage später auf 20 Minuten erfahren, dass das mittlerweile 15-jährige Finanzblog Recht hat und als erster Alarm schlug.
Ja die obersten Behörden, die verbreiten sogar Unwahrheiten im Abstimmungskampf. Die Konzernverantwortungsinitiative unterliegt nur dem Ständemehr, wie das letzte Mal 1955 in meinem Geburtsjahr. Kriegsmaterial beschäftigte uns. Die Andern, die überwiegende Mehrheit der Schweizer liebt dies und will weiterhin in die Kriegswirtschaft anlegen und wie 2019 bei Bürgerkriegen profitieren. P-26 wird allenfalls auf 2021 verschoben. Dies ist Fast eine Geheimmitteilung an einige Leser, aber sicher nicht Teil der Kryptoaffäre. Die Cyber-Koryphäe Dr. Keshavarz-Nia sorgt für Aufregung. Hoffen wir mal, dass in der US-Stimmen-Auszählung Verschwörungstheorien solche bleiben und sich nicht als Wahrheit herausstellen. Beim letzten Link sollte man wissen, dass hier nicht Welten aufeinander prallen, sondern die beiden Grossmächte USA und China. Eine alte Weisheit von Geheimdiensten ist, beide Seiten zu hinterfragen.
Nicht nur die Schweiz, die ganze Welt ist manchmal schwer zu begreifen. Umweltschutzmässig sind extreme erste Erfolge auf der Welt zu beobachten. Die Franzosen verbieten 2020 Plastik-Watte-Stäbli um die Ohren zu reinigen und die Chinesen gar Kunststofftrinkhalme. Gewaltig solche Erfolge. Jute statt Plastik war bei uns, als ich vor 42 Jahren Nordamerika bereiste. Trumpieren um die beiden Trump und Biden heute, vielleicht ziehen sie jetzt im Pariser Abkommen nach. Klimaneutralität wollen sie gar erreichen. Im Sommer extrem heiss und im Winter saukalt. Unterstützen sie meine «Initiative für warmen Schnee»!
Nun wissen wir es, der höchste Berg ist höher. Nicht 8848, sondern 8848,86 m hoch ist der Mount Everest. Zwei cm höher wäre praktischer zum Merken. Was, sie waren auch noch nie oben, dabei wären auf dem Bild sicher noch drei Plätze in der Warteschlange frei. Nehmen sie lieber zu Hause ganz gemütlich einen Bohnenkaffee und studieren sie etwas Betriebswirtschaft. 40 Rappen teurer soll der in Gaststätten werden. Nicht das Kilo, die Tasse. Schmunzeln sie über die Kommentare. Dieses Jahr habe ich einmal über «meinen Kaffee» geschrieben. Absolut eine Preis-Leistungs-Wucht und den getrockneten Kaffeesatz können sie vielleicht mal zum Heizen nehmen. Wenn sie anders heizen, hier noch 7 Life-Hacks über Kaffeesatz. Einige können sogar darin lesen. Ich las lieber Bücher oder hörte zu, wie Prof. Dr. Max Boemle (Link – meinen Kaffee) dozierte. Nun ist auch Prof. Dr. Silvio Borner gestorben. Der Professor, der mich aufgefordert hat, meine Diplomarbeit in einer Woche mit einer ganz andern Ausrichtung neu zu schreiben. Vorschlag für eine Fabrikreorganisation, statt Einführung von Stellenbeschreibungen bei seinem Bruder für zwei Leinenwebereien in Worb und Kleindietwil, wo die beiden im Oberaargau aufgewachsen sind.
Heute nehme ich es eindeutig gemütlicher. Aber erstaunlich, was Mann in sechs Tagen leisten kann. Von beiden habe ich gelernt, dass man alles hinterfragen muss, das «Gspüri für Zahlen und Marketing» einsetzen, wo immer möglich. Hier noch drei Ideenskizzen oder Hilfen über das Berechnen des Preis-Leistungs-Koeffizienten resp. das Umrechnen von ge-Parker-ten , dessen Massstab erst bei 50 anfängt – von Beruf ist Robert Parker Rechtsanwalt – und etwas über die schöntönenden Kristallgläser. Ich selbst geniesse nicht Säure abbauende Gläser, für Mund- und Gaumen- statt Nasentrinker eben. Der teuerste Syrah, schmeckt sicher nicht nach Chirat, kostet etwas über siebenhundert Franken – im Laden. Ich habe wesentlich mehr Freude, wenn ich einen Gewürztraminer geniessen kann. Im Dezember gekauft. Die Preisnotierung ist in Franken, nicht ein Vreneli, wobei dieser Preis in einem Top-Restaurant gerechtfertig wäre. Lacht nur über mich, ich habe schon in der ersten Hälfte der 90-iger Jahre den richtigen Riecher für Champagner gehabt. Unter den Jahrgangs-Champagnern finden sie absolute Spitzenweine. Nicht ganz billig, aber so für CHF 200 finden sie noch heute eine 100-Punkte und eine 97 Punkte Flasche. Beide zusammen für diesen Preis und diesmal echte 100 resp. 97 von 100 Punkten
Für Nasentrinker stehen die Zeiten supergut. Bald wird man Getränke in Tagen, statt Jahren mit Fassgeschmack massschneidern können. Bespoken Spirits verrät noch nicht viel. Bestellen sie vor. Geeignet auch für Whisky und kein Mais, aber in diesem Land machen sie meinen bevorzugten Whiskey. Trinken wird sogar zu Hause für manche eingeschränkt. Maximal fünf erwachsene Personen in einem Haushalt, an Weihnachten zehn. Schränken wir doch den Bundesrat auf fünf Personen ein, dann gibt es etwas weniger verschiedene Meinungen.
Das Jahr zum Ausmisten. Brockenstuben, Flohmärkte, Trödler werden überfüllt. Alles Überflüssige muss weg. Zuhause eingesperrt. Zeit ist da. Singen auf Weihnachten wird auch verboten. Einige Kinder wird es freuen – den andern fehlen.
Wir singen vor dem Rägi Schöpfli in Regensdorf, drinnen ist Pianokonzert live. In dem Dorf sind andre auch eingesperrt. Hoffen wir, dass es für uns kürzer sein wird. Das Jahr der Forschung. Stoffwechsel 2.0 – die künstliche Fotosynthese macht gewaltige Fortschritte. Vitamin D, Cholecalciferol, sei gut oder Sonnenschein. Also ab in die Türkei, zu Hause den Sommer geniessen oder ab nach Südfrankreich. Da gab es auch Regen. Bis 1400 mm in drei Tagen. Den letzten habe ich miterlebt. Schlimmer als jedes Monsunende.
Ja, ein Jahr wo teilweise 1. April-Scherze verboten wurden, dafür wird die Weihnachtspoststelle in Bethlehem nicht geschlossen. Danke Ueli, für die Unterstützung. Und wer bedient? Nicht die philatelistische Abteilung. Karin, deren Chef noch einmal mein Vater war. Und es freut mich zu vernehmen, dass das Bild mit dem Postauto und den rund 65 Angestellten immer noch im Aufenthaltsraum dort hängt. Dort macht es sich besser, als bei mir zu Hause. Heuer ist das Sonderpostamt zum 65. Mal geöffnet, aber mit einem Mindestabstand und einer Maske, wie bei einem Postüberfall. Hoffen wir mit allgemeiner Versicherung, dass das Böse nicht überall ist.
Der Hintergrund auf dem von 3027 versandten Weihnachtsbrief ist der meistgesuchte Gegenstand 2020.
Nicht die Maske, das Papier, das von Hamstern gehortet wurde … bleibt oder werdet wieder gesund, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins 2021 und macht es wie der Geier im Sturzflug, steigert das Bruttosozialprodukt.
Bleibt nicht am Alten kleben (Thomas mit dem ersten Kommentar, war Pressesprecher der Migros Aare) dreht weiter progressiv an der Welt, bleibt systemrelevant und nachhaltig.
Der 2. Dezember, ein ganz spezieller, energie- und erlebnisreicher Tag.
Am 2. Dezember 1942 beginnt das Zeitalter der Kernenergie. In vier Jahren nicht vergessen, dann feiert Napoléon I (Bonaparte) 200 Jahre Coronation in der Notre Dame. 48 Jahre später diejenige des Onkels von Napoléon III, einem Schweizer Offizier. Eben kommt das Telefon, dass Hörbie jetzt zu Hause ist. Hat Corona überstanden. 1956 landet Fidel Castro mit Che Guevara in Kuba. Fünf Jahre später führt Castro an diesem Tag den Kommunismus in Kuba ein … und ich bin beim Schreiben wieder einmal am Rauchen einer Habana.
1901 meldet Gilette den Nassrasierer mit Ersatzklingen zum Patent an. Vier Jahre später wird Norsk Hydro gegründet. Die einzigen, die später schweres Wasser in Europa herstellten. 1925 entsteht die IG Farben. An einem zweiten Dezember übernehmen die Kuwaiter ein bedeutendes Aktienpaket von Daimler-Benz, fünf französische Banken werden verstaatlicht und der Energiekonzern Enron meldet Insolvenz an und flüssiger Sauerstoff wird erfunden, der oft als Raketentreibstoff verwendet wird. Mit einem Berner Instrument versehen wird das Weltraumobservatorium SOHO, von dem ich kein Emblem heute weiterschenken kann, mit einer Atlas Trägerrakete mit Flüssigsauerstoff und Kerosin, in den Weltraum geschossen …
… und Pablo Escobar wird erschossen. Positiver an diesem Tag ist die erste «Einpflanzung» eines künstlichen Herzes und das Fürstentum Lichtenstein erhält das eigene Erzbistum Vaduz. Und heute höre ich mir meine allererste selbst aufgenommene DAT-Kassette von Aaron Copland an – Symphony No. 3 …
… leider nicht auf dem Copland-Verstärker, der muss revidiert werden. Ja, der Lebenszyklus besteht aus Geburt, Revision und Tod. Wobei wir an die beiden letzten heute gar nicht denken mögen. Heute herrscht Freude. Ein gefitzter Tag.
Potenzieller Wirkstoff aus Bern – lesen sie die Kommentare und freuen sie sich nicht zu früh. An welchem Geburtstag von Fitz werden wir Corona besiegt haben? Vor dem ersten wäre wirklich fast ein Wunder.
Und beinahe hätte ich es vergessen, an einem 2. Dezember starb auch ein anderer, Komiker, Marty Feldman …
… welches Video gefällt mehr? «It’s Marty». Wurde sein spezielles Aussehen beachtet? Marty ein toller Vorname, aber wieso nicht Marti? Mich als ironisch schreibender grandsire müssen sie nicht fragen, ich bin eindeutig vorbelastet. Na, dann Prost … aber sicherheitshalber nicht mit Wasser.
In diesem Interview geht es nicht um Namen oder was die Schweiz hätte tun müssen, können, sein lassen. Lesen sie über eine gesunde betriebswirtschaftliche Einstellung eines Unternehmers.
Spannend, vor 6 Jahren habe ich nach der Abstimmung auf seinen Vater verwiesen. Sechs Jahre, die viele beschäftigte, aber eigentlich noch nichts gelaufen ist. Blocher oder Ems Chemie, ein Name, der ab und zu mal bei mir auftaucht. Renzo und Andreas schmunzeln jetzt vielleicht.
Nächsten Sonntag gibt es auf SRF1 keine Hitparade … aber hoffentlich einen Hit. JA zur KVI, der Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt».
Eigentlich traurig, mit was für Falschinformationen der Bundesrat arbeitet. Nicht das erste Mal in der Schweizer Abstimmungsgeschichte, aber diesmal mit massiver Desinformation.
Der wohl interessanteste Artikel dazu ist in der Schweizer Illustrierten zu finden. «Dick Marty wirft Bundesrat Trump-Methoden vor.» Einiges war schon im Finanzblog zu lesen … aus anderer Quelle. Sie können ja auch unter Youtube anhören, was an der Medienkonferenz vom Bundesrat gesagt wurde … wenn sie 46 Minuten zuhören wollen. Ich staune eigentlich nur, wie viele Partei gegen die KVI übernehmen. Etwas mehr Ethik würde der Schweiz anstehen und es würde garantiert ein Zeichen auf der Welt setzen. Garantiert ein positives.
Marty oder Marti … die Kämpfer. Zumindest heute musste ich nicht gegen den Strom schwimmen. Ein Aufenthalt in der Badewanne liess mich die restliche Post lesen, die während des Türkeiaufenthaltes eintraf. Eben der Separatdruck über Dick Marty und ein Werbeeemplar der Schweizer Illustrierten. Ich habe diese Zeitschrift schon einige Monate nicht mehr durchgeblättert. Heute habe ich gar einige Artikel gelesen.
«Gespaltenes Amerika auch in New Bern«. Eine Stadt der Gegensätze. 1978 im Frühjahr besucht. Schwarz-Weiss. Ja, die Zeit vergeht. Auf www.visipix.com von Hannes Keller waren bis Mitte Jahr einige digitalisierte farbige Bilder von mir aus dieser Stadt gespeichert. Nun ist die Seite nicht mehr aktiv.
«Ein Duo, das Spektakel verspricht» über Marc Hirschi und Fabian Cancellara, beide aus Ittigen BE. Über meine mitgemachten Velorennen würden die beiden schmunzeln und auch über meine Aufenthaltsdauer von ca. einem Jahr in diesem Vorort.
Welcher ist Hirschi bei der Durchfahrt in Charbonny? Vermutlich der am Hinterrad klebende. «Im Leben angekommen» ist Pedro Lenz. Nur den Artikel dieses Stammgastes in der SI finde ich nicht. Zufall, dass ich Pedro vor zwei Tagen erwähnt habe? Zufälle gibt es nicht. Vor etwas mehr als 22 Jahren haben Ellen und Michael Ringier auch eine Todesanzeige erhalten, mit einer Foto eines gemeinsamen «Bekannten». Diese Foto habe ich vier Tage vor seinem Tod auf der Terasse des aux3amis in Schernelz aufgenommen. Einen älteren Beitrag finde ich. Jetzt thronen dort 15 Gault&Millau Punkte. Vor vier Jahren war ich das letzte Mal dort. Zeit wieder mal hinzugehen und der 22 Jahre zu gedenken. Nicht aufregen, wenn sie diese Bemerkung nicht begreifen. Einige wenige wissen, um was es geht.
«Um Himmels Willen, während der Corona-Pandemie gehst du in die Türkei» … einige Eindrücke aus Anatolien. Am Schluss etwas über Vitam D, spezial Colecaliciferol.
Recep heisst Respekt und den hatten wir von unserem Chauffeur. Sehr angenehmes Busfahren in der West-Türkei. Man nimmt Rücksicht, hat ja vor den andern auch Respekt. Ob die Geschwindigkeitslimiten pro Fahrzeug oder pro Achse gelten, hat keiner so recht rausgefunden. Unser Vortrittssignal 3.01 Stop, sieht hier wie «DUR» (halt oder Moment mal) aus. Wenn keine Ampel dabei ist, muss vermutlich nicht gebremst werden. So gesehen, eher «moll». Nur, alle halten immer nach rot ober blau leuchtenden Lichtern Ausschau.
Oft steht «Polis» darauf, aber hier ist Jandarma angeschrieben … als adj. für «schlau, pfiffig». Für diesen ist es übrigens ein Parkplatzsignal. General Dynamics aus Kreuzlingen? Mowag, eher nein. Null Probleme, wenn man anständig fährt. In der Türkei mit herkömlichen Fahrzeugen. Nicht unbedingt mit Cobra. Normale Schützenpanzer sieht man in der Schweiz sogar häufiger. Recep ist ein bekannter Vorname und den meisten hier kommen Fussball-Spieler in den Sinn. Andere scheint man und frau in dieser Gegend nicht zu kennen.
Verwechslungen sind ausgeschlossen. Die türkischen Frauen geniessen es vermutlich, dass sie nur die Covid-Maske anziehen müssen. Ihre meist schönen Augen sind voll ersichtlich. Die türkischen Männer sind da schon nicht mehr voll auf Schutz eingestellt und die vielen russischen Touristen scheinen die Masken gar nicht zu kennen. Rund 90 Franken Busse wäre in einem Hotel fällig – aber kein einziger hält Kontrolle.
Der Gott der Meere, der griechische Poseidon oder der römische Neptun hält anderorts strickt Kontrolle. Mich erinnert dieser ältere Herr mit der Mistgabel eher an Maserati aus Modena. Falls sie auf einem Markt einmal echt reife Früchte und reifes Top-Gemüse kaufen wollen, gehen sie eher auf den Samstagmarkt dort. In der Türkei ist es wie in Zentraleuropa. Alles erst auf dem Weg zur Reifung … aber viel günstiger zum Transportieren. Falls sie hier einmal eine gelbe Frucht sehen, die formmässig sicher nicht an eine Zitrone erinnert, ist es eine Orange. Aber Früchte gibt es in Hülle und Fülle. Selten sogar in Plastik.
Russen gibt es hier auch in Hülle und Fülle und die schlagen zu. Versuchen sehrwahrscheinlich den Weltrekord im Tellerauftürmen zu schlagen. Aber fertig essen, das kennen die nicht. Hier lernt man die verschiedenen Weltanschauungen zu kennen, oder zu vertiefen. Keine Ahnung, wie sich Covid hier in Zukunft verhält. Hoffentlich bleibt es tief. Dabei hat dieses Land mit Pandemien geschichtliche Erfahrung. Die Malaria wurde hier vor allem durch Feigen verbreitet. Feuchtgebiete mit vielen Feigen die herabfallen und von Mücken befallen werden. Auch heute noch gilt, nie eine Feige vom Boden auflesen und geniessen.
Wir schauen uns auch ein Weltwunder an. Artemis in Ephesos, unter anderem auch die Göttin der Geburt. Allzu viel ist nicht mehr erhalten.
Grob gesagt 15 kleinere Säulenelemente die aufeinandergetürmt sind. Touristen – praktisch keine. Die Gänse sind fast interessanter.
Rund 100 Gänse hat unser Fahrer vertrieben. Nein, nicht Recep, der Ballonfahrer in Pamukkale, der sein Gefährt in den kleinen See aufsetzt und eine «Zwischenlandung» einleitet. Im Hintergrund fährt auch keiner Ski, Sulzschnee fahrbar … nein, alles nur Kalkstein und Wasserpfützen. Sintertherassen … einen kleineren Sinterhang gibt es auch in Schmiedrued … in meinem Garten. Das ist echt kein Witz. Nur hat es dort kein warmes Wasser.
Wenn sie die Sitzplätze eines antiken Theaters zählen und mit durchschnittlich 8 multiplizieren, erhalten sie die ungefähre Einwohnerzahl der damaligen Ortschaft.
Stellen sie sich ein Leben ohne TV, ohne Handy vor. Nicht mal ein Radio. Und plötzlich schreit einer. Ich will ihm zu Hilfe eilen. Fehlalarm, es ist die Ferienvertretung des Imans, der über die Lautsprecher des Minaretts zu hören war. Wunderschönes Gespräch mit ihm und wir verweilen rund eine Viertelstunde in der Moschee.
Er ist begeistert, als ich ihm erzähle, dass der Vater meines Freundes der erste Iman in der Schweiz war. Yahya, diese Moschee hier gab uns viel Kraft, wir konnten Energie tanken. Einige Meter weiter kaufte ich einen tirbuson. Hier noch das versprochene Bild, der beiden Damen, die uns bedienten. Und das nächste Mal, werden wir hier Wein probieren. Bin überzeugt, dass der besser ist, als einige Meter weiter im Dorf hinauf. Die beiden hier sind machen einen super Eindruck. Schade, dass wir sie nach der Touristen-Weindegu kennen lernten.
Das Bild geht dann weiter nach Sirince, wo alle den Weltuntergang gut überstanden haben. Schönes Dorf und die Wein- und Olivenöl-Degustation war ein Erlebnis. Im Nachhinein muss ich sogar meine Erinnerungen an meinen selbst hergestellten Pinot Noir korrigieren. Der war fast ein Genuss. Jemand hat vorgeschlagen, den Weissen hier zum Fenster reinigen zu verwenden. Andere Länder, andere Sitten. Nein, denn ich habe in der Türkei schon sehr guten Wein getrunken. Aber die hier waren eindeutig auf Touristenabriss aus. Total überrissene Preise und das schöne Wein-Carnozette war nicht für uns bestimmt. Das Olivenöl ist zwar fein, aber von pfeffrigen Noten spürt man rein gar nichts. Und sollten sie jemals ganz frisches «kalt» gepresstes Olivenöl degustieren können, passen sie auf Verbrennungen auf – kalt gepresst ist sozusagen nicht definiert. Bei Olivenöl in etwas bis 60 Grad. Nur? Vor oder während der Pressung, wo durch den Druck die Temperatur stark ansteigen kann. Eigentlich nur ein Werbe-ver-sprechen.
Die Leute hier leiden unter der Corona-Krise. Die Touristenströme sind total eingebrochen und damit auch die Verkäufe an die Touristen. Hartnäckige Verkäufer sind die Türken und nun brauchen sie Liquidität. Für eine wunderschöne Lederjacke wollten sie nur noch einen Sechstel, des angeschriebenen Preises. Die Produktionskosten in Bursa und die Verkaufskosten dürften dennoch gedeckt bleiben. Übrigens, die grosse Firma hat als erstes Auslandgeschäft, Lederuniformen für die Hamburger Polizei geliefert. Die Lira wird immer billiger – Einkäuferzeit, aber keiner will investieren. Die Nationalbank in der Schweiz hat andere Probleme. Die SNB will weiter an Kriegen verdienen. Es gibt echt kein traurigeres Land auf der Welt, welches nicht zu den Grossmächten zählt, das pro Kopf der Bevölkerung mehr am Krieg verdienen will als die Schweiz. Und alles immer unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit, der Unaufgedecktheit. Wenn ich im Ausland mit ethisch denkenden Menschen diskutiere, muss ich mich heute schämen, Schweizer zu sein. Hoffentlich kriegt die SNB am 29.11.2020 den Zahltag heimgezahlt. Neu für Sie? Dann lesen sie zu wenig im Finanzblog, geschweige denn auf libref.ch. Wir Schweizer haben immer schon am Krieg mitverdient. Söldner usw., usf., udg., etc.
Ja, vielleicht sollte man einigen den Zapfhan zudrehen, den Robinet. Allenfalls macht dies in Zukunft der Joseph Robinette Jr. Sie kennen den Wasserhahn nicht? Hoffentlich hat Biden nichts mit der französischen Mehrzahl von Bide zu tun. Zumindest berücksichtigen die Amerikaner den Wunsch, den ich vor 5 Jahren geäussert haben … sie trumpierten sich.
Und was beschäftigt die Welt in dieser Zeit. Izmir, liegt rund 50 km Luftlinie von einem tollen Hotel entfernt, wo wir zwei Tage übernachteten.
Das Erdbeben hat auch hier Auswirkungen. Der Verputz ist gerissen. Die Gebäude hier sind sehr stabil gebaut. Energie in der Türkei ist auch ein Thema. Da gäbe es fast unendlich Flächen um Sonnenenergie zu verwerten. Aber man denkt eher an Erdgas, an Fracking, Gas de Schiste. CS und UBS wird das sicher freuen.
Schmunzeln musste ich auch über den Artikel «Corona am Frühstücksbuffet«. Je nach Hotel, Region schlimmer oder besser. Und über die Tatsache, wie sich die Schweiz verhält muss man eher Weinen, denn Schmunzeln. Viele verschwenden nur die Zeit und was der Bundesrat heute zu sagen hat, heisst eigentlich, dass er gar nichts zu sagen hat. Mit einem jahrelangen Schiffskoch, Bankkoch haben wir heute lange diskutiert ein anderer Koch soll einfach schweigen. Und immer wieder die Zahlen: „Wir haben jetzt so viele neu Angesteckte!“ Das ist etwa so, wie wenn sie sagen, sie hätten in der letzten Woche nur dreimal tanken müssen und nicht erwähnen, wie viele km sie gefahren sind. Vergleiche fehlen immer noch.
Nehmt es geruhsam, die heutige Zeit vergeht auch einmal. Und wir geniessen leider nur noch einige Tage die West-Türkei im Limak Atlantis.
Mit Vitamin D3 schlage ich mich Venture Capital mässig seit rund 20 Jahren «herum». Speziall, das vom Menschen benötigte Cholecalciverol. Ich übernehme keine Verantwortung, ob ich das Wort richtig geschrieben habe, geschweige denn wie es aufgebaut ist und genau wirkt. Dazu kann ich ihnen aber gerne einige Spezialisten vermitteln. Ist das Ganze noch nicht verwirrlich genug, dann lesen sie doch noch über Calcitriol. Über Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel wird viel geschrieben. Wahr, nicht wahr? Bis vor kurzem galt eigentlich «Erschlagen sie ihren Arzt und Apotheker». Es gab immer schon Ausnahmen, die auf Vitamin D3 und Omega-3 aufmerksam machten.
Lesen sie, wie man Corona den Giftzahn ziehen kann. Die alten bekannten Verschwörungstheoretiker haben meistens im Mittelmeerraum gelebt … und heute glaubt jeder an sie. Die Welt ist rund, nicht im Mittelpunkt des Sonnensystems … vielleicht liegt es auch am Sonnenschein, wobei es nicht direkte Strahlung sein muss. Und ich vermute, dass Fisch nicht nach Fisch stinkt, sondern nach Omega-3. Fisch stinkt bekanntlich zwei mal. Wenn er aus dem Meer kommt und ganz frisch ist und wenn er eindeutig zu alt ist. Wieso stinkt dann oft pflanzliches Omega-3 nach Fisch?
Vitamin C soll man auch nehmen. Ob die mehr schlecht als recht reifen Citrusfrüchte hier schon oder noch Vitamin C enthalten, scheint mir fraglich. Petersilie scheint gehaltvoller zu sein … und schmeckt gut. Vitamin C kann man problemlos chemisch herstellen und wenn erstaunt es, dass der Fruchtsaft hier vermutlich nicht einmal in der Nähe einer Frucht gestanden ist. Ascorbinsäure resp. das VitaminC ist darin und vieles Andere. Nur kein Fruchtsaft. Nicht synthetisches Vitamin D3 wird meines Wissens nur an einem einzigen Ort auf der Welt verschiedenen Produkten beigesetzt. Ich war mal kaufm. Leiter dort – heute heisst das CFO.
Schön, wenn Leben in die Abwehr von Corona kommt und nicht nur die Symptombekämpfung, derweil sich unsere Behörden noch mit dem Zahlensalat herumschlagen, aber hoffentlich doch nicht kapitulieren. Statistik haben die meisten bei der Ausbildung gehasst. Aber irgendwann sollte beim Bund doch ein Funken Hoffnung aufkommen. Die Welt spottet über Trump, wo soeben verlautet, dass er mit 217 zu 290 endgültig ausgezählt wurde. Rechnen sie mal 217 / 3 *4 = 289 1/3. Ein Drittel mehr. Oder von oben gerechnet 14 Prozent mehr. Bei der Statistik ist immer wichtig, was man am Schluss aussagen will. Schlimm ist es erst, wenn die Auftraggeber nicht mehr so ganz durchschauen, was zurzeit der Fall zu sein scheint.
Und wenn wir schon beim Bund sind, schauen wir doch auf den Gegenvorschlag der KVI (Konzernverantwortungsinitiative) – und mich freut, dass in Zürich, im dortigen Westen, eine JA-Flagge hängt. So, jetzt noch etwas dem Strand nach laufen und mal die Hotels anschauen, die leider «schon aufgeben» mussten. Bleibt gesund … tankt Sonne.
Noch Fragen? 99,…% aller Schweizer Unternehmen werden schätzungsweise auch dafür sein. Sie haben nichts zu verbergen, leiden durch die wenigen ganz schwarzen Schafe, die unsere Gesetzeslücken international ausnützen. Rechtlich gesehen ein schwieriges Feld.
Beispiel gefällig? ««Peinlich und bedenklich»: Wie die USA zwei Schweizer Betrüger verhafteten – und die Behörden aussen vor liessen«. Vermutlich weiss auch nicht immer jeder bei den Bundesbehörden, wer jetzt wofür, geschweige denn wozu, verantwortlich wäre. Heute kamen wieder zwei Mails, wozu die Post mal gehackt wurde und die Adresse jetzt vorhanden ist. «Die Melani – Cybergötter» scheinen nicht durchgreifen zu können. Na immerhin, DiePost warnt jetzt beim Einloggen. Für mich stellt sich die Frage, wieso Melani dem Finanzdepartement unterstellt ist und nicht dem Wirtschaftsdepartement oder dem Justizdepartement?
Echt traurig, sowas hat die Schweiz nicht nötig. Ich schreibe es gerne noch einmal: In der Schweiz wird nicht Recht studiert und betrieben, sondern vielfach Unrecht. Wer mehr dazu lesen will, soll sich bei der 150-jährigen Institution einklinken, die mal mitgeholfen hat, die Landeskirche – ein doch eher ethisches Gebilde – aufzustellen. Bei libref.ch – liberal-reformiert.
JA – das sollte eigentlich klar sein. Auch wenn es vermutlich Probleme geben könnte, wenn in Zukunft ein Fall geklärt werden muss. Dann müssten wir uns mit ausländischen Richtern zumindest absprechen.
DiePost hat ja aber noch viel die grösseren Probleme. Mehr als drei verschiedene Sachen kann man nicht mehr in ein Paket einpacken, das zu Weihnachtszeit an die lieben Ver- und Bekannten gesandt wird. Geht nicht, dank der digitalen Erfassung. DiePost hat einfach das grüne Zoll-Zettelchen digitalisiert. Früher nahm man halt zwei Zettel! Der DiePost-Sprecher Götschi meinte, man solle halt für Bonbons und Schokolade einfach Süssigkeiten hinschreiben. Absolut idiotisch … schreibt doch einfach «Geschenke». Kognitives Denken müssen die IT-Facheute haben, hiess es heute im Radio. Was heisst das wohl, werden jetzt viele fragen.
«Quasi die Schnittstelle zwischen Umwelt und Gehirn … und nachdenken.» Aus der Arbeitsgruppe Medieninformatik und Mensch-Maschine-Interaktion der LMU München. Noch so ein Beispiel von DiePost nötig. Beim Postauto löse ich ein Billet. «Du musst jetzt hinten einsteigen.» Mache ich doch gerne. Nun sehe ich, dass der Chauffeur fast in einem Hochsicherheitstrackt ist. Total abgesperrt.
«Der Ticketkauf beim Fahrer ist zurzeit nicht möglich. Hier können Sie Ihr Ticket kaufen! SBB Mobile App, Ticketautomat, Schalter. Wir danken für Ihr Verständnis.»
Sorry, falls ich die rund zehntausend verschiedenen und sich oft widersprechenden Weisungen nicht alle kenne, ich bin angerannt. Mit der App kaufen, das ginge auch bei mir. Nur, das dauert meist länger. Ticketautomat, der hiess früher Billetautomat, das gibt es nach einem Fussmarsch von 10 Kilometern und der Schalter wäre gleich nebenan. Im Internet hätte ich das auch kaufen können, wird aber nicht erwähnt. Dazu brauche ich keine App – eine Anwendung. Nur, heute wird vieles nur noch für den Hand-Telefon-Kabinen-Anwender programmiert. Wer ist nun ein Ape?
Aber das Allerschönste, echt, wirklich, das lesen sie im K-Tipp Nr. 18 vom 28. Oktober 2020 auf den Seiten 8 und 9. Unglaublich, echt. «Notstopp wegen ein paar Mücken» – «ÖV: Die sogenannten selbstfahrenden Busse fahren noch lange nicht alleine». Soviel künstliche Intelligenz, dass ein Buss in Schaffhausen nicht einmal wusste, wer Vortritt hat. Eine Velofahrerin auf der Hauptstrasse oder der Bus aus der Nebenstrasse. Die Velofahrerin musste ins Spital. Übt doch vielleicht zuerst an den niedlichen alten grünen Zettelchen, das ist ungefährlicherer. In Bern können sie sogar gratis fahren, haben aber keine Garantie, dass sie bis ans Ziel kommen. Ein Kollege, der oft in Bern unterwegs ist, meint, dass er dort selbstfahrende Busse noch nie gesehen hat. Er müsste halt vielleicht mal in die Reparaturstätten gehen. Auf alle Fälle, wenn ich das nächste mal Zumi sehe, erfahre ich mehr. Sie kennen Zumi nicht. Der Beste der SVB. Am Schalter am Bärenplatz können sie ihm einen Gruss geben. Für nicht Einheimische, steigen sie am richtigen Ort aus, im Tram kündigen sie den Beerenplatz an. Die Sprecherin scheint Vegetarierin oder gar Veganerin zu sein.
Na ja, der ehemalige Postladen ist nicht alleine. Die SBB-CFF (siebe Bube bisle circa füf Fass) ist voll mit dabei: «SBB Change – Fremdwährungen bestellen – Schnelle Lieferung«, so die Anpreisung bei der Google-Werbung. Am Freitag bestellen und es wird vermutlich am Mittwoch geliefert!! Wie früher, in die Schublade greifen und ausliefern geht nicht mehr. In den sechs Tagen könnte die SBB in die Türkei fahren und umtauschen. Oder haben die Probleme mit der Lira – ja da gibt es eigentilch sieben verschiedene Lira. Bei der alten italienischen mussten wir 4 Stellen streichen, um etwa den Wert zu erhalten. Die alte türkische wurde 1:1 000 000 umgetauscht.
«Ihr seid ja verrückt, zu dieser Zeit in die Türkei zu gehen.» Na ja, verrückt bin ich seit mehr als 65 Jahren. Dort wird es viel weniger Leute geben, als jetzt, wo ich im Raum Zürich bin. In der Schweiz sieht es zurzeit nicht so gut aus. Zum Teil lache Gesundheitspersonal über die Sicherheitsregeln. So wird mir heute erzählt. Bitte, lasst Vorsicht walten. Haltet euch an die Vorschriften!
Izmir, in der Süd-Ost-Ägäis ist schlimm, aber vermutlich werden wir nicht viel oder gar nichts davon bemerken. Die Reise wurde im Frühjahr storniert und morgen findet sie vermutlich statt. Es werden viel weniger sein, als üblich. Nur, die Menschen dort unten brauchen Devisen, müssen von etwas weiter leben können. Das Festnetz und das Mail werden halt wieder mal nicht bedient. Ich zumindest werde die Ruhe geniessen. Mit local.ch hatte ich zwei superschöne Diskussionen, wie «DasTelefon» heute funktioniert. Das Festnetz ist digital wieder aufspürbar. Liebe ehemalig PTT, ihr solltet vielleicht mal kognitiv umdenken. UPC und Sunrise werden in Zukunft einen Teil des ehemaligen «Bundesladen» noch stärker ummischen. Und wer es noch nicht weiss, 20Minuten ist die stärkste Medienmarke in der Schweiz und für traditionsreiche Marken auf Platz 25 – vor Coca-Cola oder Zalando.
Auf welchem Platz ist wohl die Toblerone? Kommt sie auch bei Migros ins Regal? Dabei schmeckt mir die Mahony besser – etwas weniger süss. Den billigsten Preis für eine Toblerone habe ich letzten Monat in Süddeutschland gefunden. 85 Euro-Cents für einen Riegel. In drei Geschmacksrichtungen. «Wir wollen das beste Sortiment zum besten Preis.» «Unser Ziel ist klar: Es soll keinen Grund mehr geben, zum Discounter zu gehen.» … nur noch ins Ausland. Einiges sollten wir in der Schweiz überdenken!
Zurzeit müssen auch die Amerikaner, genau genommen diejenigen aus der USA, einiges überdenken. «Es gibt Dinge, da bin ich mit Trump einig«, sagt Arnold Schwarzenegger in einem Interview. Er lebt zwar heute noch in der Republik und nicht der «Demokratie», meint zwar, warum Umweltschutz ein Thema der Linken sei? Haben sie das nicht auch schon einige Male im Finanzblog gelesen? «Aber die Politiker in Washington vegetieren ja nur so vor sich hin.» «Als ich Ende der 60er-Jahre nach Kalifornien kam, lebten hier 18 Millionen Menschen. Jetzt sind es 40.» Und noch ein Mensch mehr. «Zum ersten Mal wurde mir für etwas gratuliert, mit dem ich überhaupt nichts zu tun hatte.» Er wurde Grossvater. Dann allen viel Glück und gute Gesundheit.
«Herzlichen Dank für Ihren Einsatz für ein besseres Jagdgesetz!
In den letzten Monaten haben unzählige Helferinnen und Helfer Leserbriefe geschrieben, Plakate und Fahnen aufgehängt und Flyer verteilt, um das Referendum gegen das missratene Jagdgesetz zu unterstützen. Dafür möchten wir Ihnen ganz herzlich danken.
Umso mehr freuen wir uns, dass gegen 52 Prozent der Stimmenden das missratene Jagdgesetz abgelehnt haben.
Der Abstimmungskampf war sehr intensiv. BirdLife Schweiz, Pro Natura, WWF, Gruppe Wolf Schweiz, Zooschweiz, der Schweizerische Forstverein und die Nein-Komitees der Bundesparlamentarier, der Jäger, der Försterinnen und der Bauern sowie die aktiven kantonalen Komitees haben alles gegeben, um den Weg frei zu machen für ein besseres Jagdgesetz.
BirdLife Schweiz und die anderen Naturschutzorganisationen haben immer betont, dass sie jetzt Hand bieten für eine bessere Revision des Jagdgesetzes: ohne Abschüsse von geschützten Tieren auf Vorrat, ohne Abschaffung der Bundesbewilligung bei der Regulierung geschützter Arten, ohne Regulierungsliste des Bundesrates und mit einer massvollen Regulierung des Wolfs, welche die Rudel sichert und die Anliegen der Bevölkerung aufnimmt.
Der von niemandem bestrittene Schutz der Wildtierkorridore und von Entenarten und die dem Naturschutz dienenden Bundesmittel für die Kantone können unverändert in die neue Revision übernommen werden. Und neu muss für Birkhahn, Schneehuhn, Waldschnepfe und Feldhase der nötige Schutz garantiert werden. Zugleich muss der Bundesrat jetzt mit der Sicherung und Förderung der Biodiversität endlich vorwärts machen!
Heute hat die Natur gewonnen! Herzlichen Dank.
Werner Müller
Geschäftsführer BirdLife Schweiz»
Schön und gleich wird es fast traurig. Werner verlässt uns! Hier die Mitteilung von heute Nachmittag:
Werner Müller tritt nach 40 Jahren im Amt von seiner Stelle als Geschäftsführer von BirdLife Schweiz zurück. Er ist DIE prägende Figur des Verbands. An der diesjährigen DV von BirdLife Schweiz (am 22.11.) wird er durch den Vorstand, die Landesorganisationen und die Kantonalverbände verabschiedet. Leider ist dieses Jahr denkbar schlecht geeignet, ihm persönlich die Ehre zu erweisen und mit einem Heer an Naturschützern vor Ort zu sein.»
Werner, wir wünschen dir nach 40 Jahren CEO «VogelLeben» alles Gute und danke für deinen Einsatz zugunsten der Vögel, der Ökologie.
Das Jagdgesetz ist abgelehnt. Zum Glück. Die Jäger sind wirklich selbst schuld. Das Gesetz müsste wirklich einmal revidiert werden. Aber nicht so. Nicht alle Wildtiere abknallen. Bär, Wolf und Co. waren vor uns in der Schweiz. Vielleicht habt ihr etwas gelernt. Viele von uns haben Wild ja auch gerne. Einigen wird wohl der Artikel im heutigen Migros Magazin über die Jägerin des Jahres (ab Seite 32ff) sauer aufstossen … die sollen halt bei den Pilzen bleiben. Aber den «gemeinen Schmiegermutter Täuschling» meiden. Das ist der Rote mit den weissen Punkten. Vegetarier sollen halt beim Rezept auf Seite 31 den Salsiz weglassen und Veganer zusätzlich den Honig. Hier sind die Zuckerrüben ein Problem wegen der Pestizide, nicht nur, dass mit der Aarberger Sonne viel Honig gestreckt wird. Kastanienhonig zum Beispiel, sollte sehr dunkel sein. Wetten, dass der nächstes Jahr spätestens teurer ist, denn in den Cevennen gibt es keine mit Neonicotinoiden zu spritzende Zuckerrüben.
Zurück zum Schweizer Wald. Am Waldrundgang haben wir Witze gemacht, dass es gefährlich sei mit einer Mamutjacke oder Puma-Turnschuhen in den Wald zu gehen. Ich habe auch mit einem Jäger diskutiert, dass wir zwei Hirsche oberhalb der Hammerschmitte gesehen haben. «Ja, die beiden habe ich vor kurzem geschossen!» Er müsste mal «Die stille Heimkehr des grössten Wiederkäuers» (Seite 30f) im Milan lesen, besonders den letzten Satz.
Hier noch einige Ferienfotos aus Südfrankreich … meistens ohne Kommentar. Kennt ihr alles?
Wie bei der Edelkastanie weiter oben. Es war zu trocken und die Natur versucht mit vielen Nachkommen zu überleben. Viele sagen auch, dass dann ein kalter Winter folgt.
Die Platanen sind heuer ganz leicht dunkler, als im Jahr zuvor. Sie haben trotzdem noch viel Nahrung. Platanen sind interessant zum Betrachten. Wie sie geschnitten sind, welche Formen sie haben, die auch zu Fantasien anregen können. Wäre das nicht ein Baum zum Umarmen? Zumindest für Männer?
Eine wilde Ziege an der Ardèche. Bisher habe ich nur dunkle beobachtet. Menschenleere Strasse, die in andern Jahren zur gleichen Zeit von mir gemieden wird. Regnerische Corona-Spätnachmittage haben auch ihren Vorteil.
Zikaden sind in den letzten Jahren extrem viel häufiger anzutreffen.
Ich habe die Oleander noch nie so üppig blühen sehen, wie dieses Jahr. Ein wunderschöner Neophyt.
Was ist das. Schauen sie das Bild an, bevor sie weiterlesen. Die ehemals roten Beeren werden von den Ameisen gesammelt und es gelingt ihnen nicht, die ins Nest zu nehmen. Die Beeren sind zu gross. Die Vögel verteilen dann liebend gerne den Rest der gefressenen, getrockneten Beeren. Und was entsteht dann daraus. Überall zu finden. In den ersten Jahren hat man noch Freude, weil man die jungen Triebe essen kann, aber plötzlich werden sie extrem lästig, reisst sie aus. Aber zwingend mit Handschuhen, denn sie sind extrem stachelig. Der Wilde Spargel. Fragen sie mich bitte nicht, welcher Asparagus es ist. Sieht ähnlich wie der albus aus, ist es aber nicht. Zumindest eines haben wir seit 15 Jahren erreicht. Heute darf man/frau laut Duden auch die Spargel sagen. Das ist e-Mannzipation. Ja, Spargel bildet.
Ein Breitwegerich und weil er extrem breit ist, habe ich ihn mit voller Auflösung in den Blog gestellt. Das habe ich in den vergangenen 15 Jahren höchst selten gemacht. Zählt mal die Samen nach. Es sind mehr als 100. Bei Wikipedia ist zu lesen, dass maximal 46 vorkommen und die Wuchshöhe 3-25 cm beträgt. Dieser war deutlich über 40 cm hoch. Wer noch ein Exemplar von 41 cm vermessen will, muss sich in den nächsten Tagen bei mir melden. Weltrekord? Oder stimmt das Wiki nicht? In der englischen Wikipedia wird der «white man’s foot», wie er auch heute noch genannt wird, der prodleaf plantain oder plantago major, besser beschrieben. Leider ist hier die Samenkapselzahl nicht angegeben, die pro Pflanze bis 20 000 Samen enthalten können. Aber der Durchmesser meiner Pflanze ist über 80 cm um zehn grösser. Also immer noch Weltrekord. Es wäre Bild 6578 von Reise 1, mit diesen Angaben würde ich dann das Original schneller finden.
Kann eigentlich ein Hund auch das Corona-Virus übertragen? Diese hielten sich in den vergangenen Wochen nicht an die vorgeschriebenen unterschiedlichen Mindestabstände. Hier einiges, was auf einer Reise nach Frankreichs Süden aufgefallen ist.
Hochverseucht, wie ich jetzt nach den neusten Regelungen sein könnte, warne ich jeden, mich nächste Woche zu besuchen.
Ich müsste sie an der Türe mit meiner neuesten Maske auf CONTI aufmerksam machen. Diese Maske wurde schon in Venedig getragen und nun hängt sie griffbereit vor den «Welten» von Dr. Maria Gertrud Meister Röttinger. Mit der Virus-Maske ist zumindest gemeinsam, dass die Aufhänger oft ausreissen. Für Gerti und mich bedeutet der phonetische Ausdruck Conti eigentlich nur eins: die Konti oder genauer, die Konten. Ganze Welten haben wir in den letzten drei Wochen nicht bereist, nur auf unserem Kontinent die Schweiz und Frankreich.
Continental! Da verwendet man doch auch den Namen «Conti«. Genau, Conti ist einer der eindrücklichsten Bier-Kartons, den ich je gesehen habe. Der Einzelnachweiss bei der Wikipedia gefällt mir – Braunschweigheute schweigt. Aber auch den finden wir. Ein nachgestellter Container. Und wo liegt Braunschweig? Zwischen den Nachbarstädten Wolfsburg und Hannover … Sitz der Continental-International, dem ehemaligen «Gummiball». Eines der grössten Ballungszentren der europäischen Automobil-Industrie.
Ob ich auf Conti-Reifen fahre, müsste ich nachschauen. Beim rumkurven waren wir garantiert im Hochrevier von Michelin. Wenn sie gerne auf Nebenstrassen unterwegs sind, dann geniessen sie die digitalen Karten von Michelin. Und wieso werden wir im Aargau auf CONTI verwiesen. Weil der ganze Süden von Frankreich seit einiger Zeit ein Hochrisiko wegen Covid19 für uns Schweizer ist. Politisch gesehen wissen nicht mal alle Franzosen, was die Provence- Alpes-Côte d’Azur und l’Occitanie genau sind. Seit 2016 ist mehr Klarheit mit den Verwaltungsregionen – 13 in Europa.
In vielen Publikationen werden grosse Gebiete der Provinz Gard zur Provence gerechnet. Und keiner hat sich je gewehrt. Dabei ist die Aufteilung seit der Französischen Revolution gleich geblieben. Nur das Vivarais machte damals eine Ausnahme. Eigentlich ganz einfach zu merken. Die Provence ist immer rechts der Rhone, meist der alten Rhone. Nur ganz bei der Mündung ist die Grenze rund 10 km nach Westen verschoben. Der Pont-du-Gard gehört, wie in der Wikipedia nicht überall richtig erklärt wird, eindeutig zum Gard. Okzitanien ist eh für viele Neuland. Früher das Languedoc-Roussillon (kurz LR) und die Pyrenäen-Departemente, die Midi-Pyrénées. Ein Gebiet, das einige hundert Kilometer luftlinienmässig misst und wir geniessen nicht einmal 2,5 km entfernt zu einer noch jetzt konfliktfreien Region die Ferien. In einem «Grenzrestaurant» meint der Wirt, er sei auch gefährlich, denn er kam eben in diesem Saint-Ambroix auf die Welt. Alle fünf Personen im Restaurant lachen.
Zurück in den Süden. 2 1/2-mal so gross wie die Schweiz und nur rund drei Millionen Einwohner mehr. Aber in einigen Städten gibt es Probleme mit Covid19. Die ECDC scheint die Auswahl zu machen. Also sicherheitshalber in Läden etc. die Maske anziehen und den Mindestabstand einhalten. Der variiert in etwa zwischen einem und zwei Metern. Und falls sie mal die Maske zu spät anziehen, gibt es meist ältere, ängstliche Leute, die mir vorkommen, wie sie den Schützengraben aufsuchen würden. Viele ziehen sich zurück und es kommt zu keinem persönlichen Treffen. Man ist vorsichtig, eher zwei Kilometer Distanz. Nur die Hunde halten sich nicht an Distanzen. Wissen sie, wie das Corona Virus aussieht? Wissen sie, wie eine Schiffsmine aussieht? Wovon hat die Mehrheit mehr Respekt? Abstand einhalten ist garantiert bei beiden von Vorteil.
Wir lernen einen neuen Nachbarn kennen. Sie brauen Bier für den Hausgebrauch. Kennen wir doch. Bier hilft auch im gefährlichen Okzitanien (franz.) nicht gegen das Corona-Virus. Auch nicht Wein, aus dem weltgrössten Anbaugebiet. Es sei denn, beides wird hochgradig gebrannt. Ein Desinfektionsmittel riecht eindeutig nach Kirsch. Made in Switzerland.
Mit den Nachbarn kommen wir auch auf Flugzeuge zu sprechen. Gestern kam ein Kondensstreifen aus Richtung Toulouse und bog kurz vor unserer mittelalterlichen Stadt in der militärischen Flugzone nach Norden ab. Ohne Lärm, ohne dass wir – der Nachbar auch – ein Flugzeug sahen. Das kennen wir ja auch schon. Und urplötzlich war gar nichts mehr zu sehen. Kein Kondensstreifen, kein Flugzeug und auch kein Lärm zu hören. Das einzige Flugzeug war 22 km entfernt von Montpellier Richtung Norden unterwegs. Auf der normalen Flugstrasse wie im App meiner Begleiterin sichtbar. Drei Personen haben nun dieses Flugmanöver beobachtet. Für mich gibt es nur eine einzige taugliche Erklärung. Wie das letzte Mal schon geschrieben, ein Tarnkappenflugzeug über Frankreich. Vermutlich haben die Franzosen nun ein Radar zur Verfügung, das solche Flugzeuge und allenfalls sogar amerikanische erfassen kann, ohne dass der Kondensstreifen zeigt, wo das Flugzeug ist. Die Frage bleibt offen, ob das ein französisches oder gar ein US-Militär-Flugzeug war. Es könnte natürlich auch die fast geheime Tarndrohne sein.
Die Welt hier unten scheint zum Teil menschenleer zu sein. Nur bei schönen Wetter und wenn es mal etwas wärmer ist, herrscht Grossandrang beim Gemüsemarkt oder am Freitag-Abend und erst am Samstag in den Einkaufsläden. Also, diese Zeiten meiden. Nicht der Viren wegen, eher der Schlangen, die sich vor den Kassen bilden. Sonst herrscht zum Herbstanfang eher Winterstimmung und in der Schweiz drohen sie gar mit sibirischen Temperaturen. Kurz zuvor herrschten hier noch Temperaturen von über 40 Grad. Viele Menschen nutzen die Zeit, die sie jetzt zu Hause verbringen um die Wohnung, das Haus aufzuräumen. Es gab noch nie so viele Flohmärkte, wo jeder seine Wahre feilbieten kann, wie jetzt. Alles landet da, sogar solches, das ich als Müll entsorgen würde. Aber schön getrennt natürlich. Die Preiskultur ist faszinierend. Es gibt die professionellen Händler, die vielleicht mal die Neupreise von Lidl und Aldi studieren sollten oder dann gibt es tatsächlich noch Menschen, die für Schund viel zu viel zahlen.
Dann gibt es die andern, die wollen einfach mal Zeugs loswerden, das ihnen nichts (mehr) wert ist oder allenfalls auf einen Zusatzverdienst angewiesen sind. Ein Paradies für Vinyl-Sammler, die ihre Plattensammlung vergrössern möchten. Man merkt es, dass die sammelnden Engländer, Deutschen und Holländer fehlen.
In Frankreich trinkt man auch Wasser. 1963 hat Hans Erni zumindest das Poster für Evian geschaffen. Mein Fund ist auf eine Metalltafel gedruckt. Das Bild ist zurzeit entstanden, als der Schweizerische Hebammenkongress in Lausanne stattfand. Meine Mutter hat den mitorganisiert. Als kleiner Junge durfte ich mit auf Evian. Rekognoszieren, das war für die Hebamme. Der Rest der Familie wurde durch die Evian-Mineralwasser geführt. Damals noch kein Danone-Unternehmen und die kleinste Evian-Flasche mit einem Fingerhut, zwei Fadenspulen und einigen Nähnadeln (ungefähr 7,5 cm) ging anfangs dieser Reise an meine Cousine in La-Chaux-de-Fonds – sie sammelt leidenschaftlich Fingerhüte. Ein seltenes Ding, einmal im Netz zu finden. Und wer denkt schon daran, eine Foto von sowas zu machen. Das Evian Metall-Poster hat seinen Platz neben der Kultflasche 2002 gefunden.
Da hat noch jemand ein altes Vélosolex ausgegraben. Es scheint sich keiner dafür zu interessieren.
Nu bleu … bei diesem Guache-Litho von Henri Matisse ist das Druckjahr eigentlich von Interesse. Oder für mich nach dem Kauf, der Anblick. Fünf Teile im Original mit der Schere geschnitten.
So ab und zu schlägt man sich mit industriellen Problemen herum. Staubsaugersäcke. Wenn sie nie nach einer Nr. gesucht haben, die im Laden nicht mehr vorrätig ist, wissen sie gar nicht um deren Vielfalt. Das wäre ein Sammelgebiet. Zig Staubsaugermarken und hunderte von verschiedenen Staubsäcken. Hier geht es nur ums Geldverdienen. Mit Nähmaschinennadeln scheint kein Geld zu machen sein. Alle herkömmlichen Hersteller scheinen mit einem Standard-Typ zu arbeiten, die sich durch das Garn und die zu verarbeitenden Stoffe unterscheiden.
Geld verdienen ist auch bei der Gesundheit vom BAG behördlich erlaubt. Laborkosten dürfen ins fast Unermessliche gesteigert werden. Wenn es nicht amtlich abgesegnet wäre, würde man das kriminell nennen. Nur ein Beispiel. Einige Minuten bei einer ambulanten Behandlung nach Mitternacht entlassen, bringt CHF 50.- ein. Das wird vermutlich nicht nur im Conti-Kanton absichtlich so gesteuert. Und das Schönste. Vor lauter Administration in den Spitälern werden Informationen nicht in die Administration weitergeleitet. Unnützes Papier, wovon schon Kopien vorhanden sind, gehen an den falschen Arzt … und der Kunde bezahlt.
Etwas mehr gesunder Menschenverstand wäre bei den Web-Seiten des BAG angebracht. Suchen sie mal, wie man sich für die Quarantäne anmelden muss. Und ums Himmel Willen, schreiben sie ja nicht Garantäne. Es reicht schon, wenn sie nicht wie Normalsterbliche die korrekte Schreibweise Quarantänemeldung als Suchbegriff eingeben. Ihre Suche ergibt keine Treffer. Quarantäne Meldung führt dann immerhin zu 8 Resultaten. Es wäre eigentlich kein Problem, jedem der einreist mit der Roming-Meldung aufs Handy mitzuteilen, wo er sich weiter informieren kann, soll. Aber wenn sie denken, dass sie stattdessen die Roming-Meldung eines Anbieters, die sie nur bei der Ausfahrt erhalten, auf einem Compi hilft, der irrt. Das sind für viele heute zwei Welten. Hier mal die wichtigsten Seiten:
Wer sich ein fast 50 Jahre mit IT, damals noch EDV (eh du Vröhliche) beschäftigt hat, muss mit der Suche und den URL’s mindestens Schmunzeln. Ich kenne viele, die beim Lesen einen Lachkrampf abhalten werden. Dann gehts bei den Aargauern schmunzelnd weiter:
Die «Postleitzahl PLZ (maximal erlaubte Zeichen: 4)». Wow, soviel Wissen. Aber dann klemmt es total. «Bitte Wohnort auswählen». Wenn du denkst, schön, jetzt kannst du zwischen Schmiedrued und Walde auswählen – man könnte ja einige Buchstaben einsparen – der irrt. S eingeben und dann alle Ortschaften, die mit S beginnen, durchscrollen. Ein echter Wadenbeisser, den wir Tester schon vor 40 Jahren beanstandet hätten.
Bei den Einreisebemerkungen schreibe ich: «Um die Quarantäne einzuhalten, scheint mir mein grosses Haus ideal zu sein und ganz am Rand der l’Occitanie habe ich mich noch mit genügend Lebensmitteln eingedeckt. Für andere wird die Quarantänezeit einschränkender sein. Unter www.finanzblog.ch …» – das sind genau 250 Zeichen, am Schluss musste ich halt den Satz abbrechen und .com auf .ch ändern. Fast wie die quarantierte Garantäne. Na ja, weiter unten kann man noch einmal Bemerkungen anbringen. Ich liebe digitale Formulare, die für den Ersteller absolut logisch sind, aber bei unseren Schlusstest immer mit Korrekturvorgaben versehen worden wären. Schön aussehende Steinzeit. Für den Nutzer eher eine Zumutung. Und jeder Kanton macht das selbst. Der Nachbarkanton hätte eine saubere Vorlage. Die Meldung dort wird quittiert und gleich mitgeteilt, was etwa unter CONTI zu lesen ist. Übrigens, die Quarantäne Meldung (ja kein Bindestrich) muss digital erfolgen. Es gibt immer noch recht viele Leute, die das nicht können. IT-mässig ist die Schweiz heute ein echtes Entwicklungsland, eine richtige Bananrepublik. Hübsch aussehen reicht.
Tonnenweise sollte man heute solche mühsamen Programm-Verantwortliche nach Sibirien schicken. Aber sie werden bei uns bleiben, denn von der Erwärmung spüren wir zurzeit wenig. Also nicht gleich bei jedem Schnupfen ausflippen.
Echt, in Frankreich gibt es auch Probleme, die sie nicht lösen. Können? Eher wollen, wie mir einer sagt, der mal in der entsprechenden Einheit gearbeitet hat. Faulheit sei zu wenig gesagt.
Hier ist ein Abwasserrohr nach rund 15 Jahren beim Übergang heruntergerutsch und am oberen Ende ist echt die «Scheisse» rausgeflossen. Vor einem Jahr gemeldet. Im Juni wurde der Fall noch einmal aufgerollt. Das Bachbett wurde in den vergangenen Jahren von der Gemeinde nicht mehr unterhalten und durch das Wasser wurde rund ein Meter Erdreich abgebaut. Dadurch sanken alle Rohrfundamente und es tropft weiter an mindestens drei Stellen über rund 100 Meter. Das ist eine Gesundheitsgefährdung der etwas anderen Art und zieht Mücken an. Es gab vor wenigen Jahren ein ähnliches Problem grösseren Ausmasses und dazu brauchten sie zwei Jahre, um behelfsmässig zu reparieren.
Vielleicht nimmt die örtliche Behörde an, dass es hier ja eigentlich trocken ist und selten ein Hochwasser kommt. Nur, als wir hier unten waren, hat es einmal geregnet. In den vergangenen 65 Jahren habe ich nie erlebt, dass in so kurzer Zeit so viel Regen kam. 50 km entfernt, beim Mont Aigoual, der Wetterküche von Frankreich, kamen über diese wenigen Tage über 1300 mm, je nach Meldung bis 1400 mm, Wasser vom Himmel. Das ist mehr als der Durchschnitt im Schweizer Mittelland pro Jahr. Zürich-Fluntern kommt auf gut einen Meter pro Jahr.
Bleibt gesund oder erholt euch möglichst schnell und bevor alle Angst bekommen, lest auf Infosperber, dem Internetauftritt meines Namensvetters, der mit seinen Autoren sieht, was andere nicht sehen:
Urs P. Gasche / 10. Okt 2020 – Statt sachlich einzuordnen wird dramatisiert. Das verspielt Vertrauen in Behörden und Experten und nährt Verschwörungsphantasien.»
Urs P. Gasche / 11. Okt 2020 – Statt sachlich einzuordnen, wird dramatisiert. Das verspielt Vertrauen in Behörden und Experten und nährt Verschwörungsphantasien.»
Statistik ist nicht ganz einfach. Wenn es beim ersten Mal nicht verstanden wird, machen sie es nicht, wie ich früher mal mit meinem Statistiklehrbuch. Bücher waren stabilier als PC’s oder Handys.
Urs P. Gasche / 12. Okt 2020 – Die Pandemie sei faktisch vorbei, sagen zwei Experten: «Doch die gängigen Testverfahren bringen das Virus nie zum Verschwinden.»»
Sind «Neuinfektionen» nun Spitaleintritte oder positive Testresultate und wie verhalten sich die Testzahlen mit diesen Resultaten und wie sehen die Todesraten aus? Wobei letztere meist verzögert reagieren.
Und noch eine Überlegungen zu den Kosten und der Verhältnismässigkeit:
Pietro Vernazza / 09. Okt 2020 – Die Strategie, Infizierte und Kontaktpersonen zu erfassen und während der Ansteckungszeit zu isolieren, geht vielleicht nicht auf.»
Und noch einige Bemerkungen von Peach Weber über einen Glarner, dem Land der Sabzago-Hersteller, der eigentlich Zürcher ist und anderes.
Jemand meldet sich per Telefon. «Ich weiss, wie man beim BAG die entsprechende Seite findet.» Na ja, hab ich schon lange rausgefunden. Wir diskutieren noch eine Zeitlang und ich finde dann mit der Systemsuche (nicht der BAG-Suchmaschine) ein Stichwort «Quarantäne». Versteckt im 10. Tweets. Gefunden? Die BAG-Seite hat noch zwei Scrollbereiche eingebaut – rechts oben «Medienmitteilungen» und darunter die «Tweets». Spieltrieb pur, statt brauchbare Darstellung. Und das allerhöchste für ein Bundesamt ist die Datensicherheit. Absoluter Horror. Wenn sie das Wort «Quarantäne» gefunden haben, dann klicken sie mal darauf. Wo landen sie? Tatsächlich auf Twitter. Ist das nicht die Organisation, die fast mehr über Besucher geschweige denn Benützer weiss, als sie selbst und im Hintergrund immer alles abfrägt. Aber das Schöne, über Twitter finden sie die gesuchte BAG-Seite am schnellsten. Und die Amerikaner wissen, wer sich in einem Gebiet aufgehalten hat, das nach einer Quarantäne verlangt. Falls es sie interessiert, vor 17 Minuten hat der real Donald Trump das letzte Mal gezwitschert.
Und was schreibt der Mediensprecher von DiePost!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
«Dass die E-Mail-Adresse der Leserreporterin möglicherweise wegen eines Datenlecks geklaut worden sei, dementiert Goetschi: «Wir haben keinerlei Hinweise, dass Kundendaten abgezogen worden sind.» Dass A. die Phishing-Mail kurz nach Aufgabe eines Pakets erhalten hat, sei «Zufall».«
Horror, was die den Medien melden und das Allerschlimmste, die glauben auch noch an diesen Wahnsinn, den sie da erzählen. Man soll sich bei DiePost melden!!!!!!!!!!! Mail wäre praktisch, wenn es dringend geht und ein Pishing-Verdacht, der sich als Pishing-Welle herausstellt. Da eilt die Zeit. Was hat DiePost anzubieten … Chat, Gebärdensprache und eine Telefonnummer, die keiner bedient. Früher wurden sie von «diesem Laden» aus Vietnam bedient. Sorry, das ist keine Ironie, echte Wahrheit.
Von Kundendaten abziehen hat kein Mensch geschrieben … aber die kopieren die Mails und zwar sekundengenau.
Vietnam wurde schon einmal erwähnt. Letztes Jahr im Weihnachtsbrief … heuer dürfte er wirklich interessant werden. Einer wurde 2019 erwähnt und ich möchte ein ganz herzliches Dankeschön an alle richten, die beim Bund oder den erweiterten Bundesbetrieben saubere Arbeit leisten. Diesen Frauen und Männern und denen dazwischen gilt mein herzliches Dankeschön. Es gibt sie zu Hauff, aber sie werden durch den «Mist», den z.B. ein PR-Mensch von oben verordnet erhält und kommentieren muss, unter Druck gesetzt. Ich kenne PR, Finanzen, PTT (wie sie damals hiess) und den Bund aus eigener Erfahrung. War hochinteressant, möchte es nicht missen. Aber Einiges hat sich in der Zwischenzeit geändert.
Das Gedicht von Beat Jäggi ans Postamt Bern-Bümpliz – das Original befindet sich bei mir zu Hause – möchte ich allen vernünftig arbeitenden und mitdenkenden Angestellten des erweiterten Bundesapparates widmen. Merci, ohne euch wäre einiges mühsamer … vielleicht nicht so lachhaft, wie die Aussagen von Leuten, die nur an Zufall glauben. Vielleicht sind die halt zufälligerweise unfähig, eindeutig fehl am Platz. Werden von den Steuern bezahlt. Ein Bekannter hat mir vor kurzem erklärt, dass sie sonst aus der Sozialrechnung bezahlt würden.
Sorry, manchmal müsste mann sich überlegen, wo man seine Lagervorräte anlegen müsste. Eine ganz spezielle Bank ist mir auf dem Weg in den Süden aufgefallen …
… die Ragusa-Bank … der ehemalige Handelsattaché in der Schweiz wird sich auf das Mitbringsel freuen …
… und der Zu-Fall führt uns in Charbonny zu einer Strassensperre – Tour de France. 90 Minuten Verspätung auf unsere Marschtabelle und das für ein Spektakel, dass in knapp einer Minute vorbei ist. Den kürzesten Durchgang aller Fahrer, den ich je bei der TdF erlebt habe und das sind doch einige. Superschöne Bilder, aber das Netz hat hier vermutlich noch ein 56-KB-Modem, wie vor 25 Jahren. Schaut fern …
… beachten sie den Lastwagen … er wurde auch von der Strassensperre auf den letzten 200 Metern überrascht, aber die Sicherheit war super geregelt, wesentlich besser, als ich es selbst je bei einem mitgefahrenen Rennen erlebt habe, nur, die Luxemburger müssen dringend dazu lernen.
In den Sortware-Abteilungen beim Bund und ehemaligen Bundesbetrieben arbeiten viel Menschen, die gerne schreiben, aber sicher nicht logisch denken, geschweige denn analysieren.
Über das Software-Debakel beim Bund brauche ich wohl nicht mehr zu schreiben. Das sollten nun alle wissen, dass hier Unsummen nutzlos verlocht wurden und weiterhin werden.
Gestern machte ich folgende Meldung an Melani, dass ich ein betrügerisches Mail erhalten habe.
ACHTUNG – den Link in diesem Mail nicht anklicken.
Geht an Melani (Cybersicherheitszentrum Schweiz) und Apotheke zur Rose. DiePost ist wie immer so total unkommunikativ, dass eine Meldung auf https://www.post.ch/de/hilfe-und-kontakt?shortcut=opp-de-pages-kontakt mir zur Zeit nicht möglich ist.
Sehr geehrte Damen und Herren
ich erhielt von der Versandapotheke zur Rose den Hinweis per Mail, dass meine Medikamente heute bei mir ankommen. Alles i.o. Danke für den Service.
Seit seit 1974 beschäftige ich mit der IT und denke, dass irgendwo ein Leck ist und dieses Mail abgefangen wurde, denn mit der genau gleichen Absendeminute erhielt ich das hier vorliegende Mail. Da ist 100%ig der Wurm drin, oder dann wurde das Paket tatsächlich aus dem Ausland gesandt. Falls das der Fall ist, hat sich DiePost wieder einmal stümperhaft verhalten. Ich hatte letzte Woche das Vergnügen, mit einem ehemaligen Kader-«Beamten» zu sprechen. Und was ich da so hörte, könnte dies passen.
Viele Grüsse
Die Antwort von Melani:
Den Zusammenhang mit Ihrer Bestellung bei der Apotheke zur Rose halten wir für zufällig.
Derjenige, der hier antwortet, hätte ich fristlos entlassen. Der kann nicht einmal eine Meldung lesen. Der betrügerische Versuch liegt garantiert nicht bei der Apotheke zur Rose, deren Paket gestern ganz normal ankam. Das Mail wurde abgefangen, steht ja im Text. Traurig, wenn die vom Bund bezahlten Personen kein Deutsch mehr können. Phishing, wie sie in der Meldung verwenden, ist seit Jahrzehnten Hackerslam und heisst fishing, «fangen oder eben abfangen».
Bundesmeldungen, ab Melani, BAG, etc. enthalten tonnenschweise Geschreibsel, statt eine brauchbare Übersicht, in der sich jeder schnell orientieren kann. Telefonangaben sind zwecklos. Ganz selten ist jemand erreichbar. Kollege Alibifon gibt Antwort. Mail sind bei diesen Stellen oft fahrlässig. Falls sie bei Melani das Mail mit einem Klick öffnen können, sind sie auf der unsicheren Seite, wo Amerika mithört und offiziel phisht oder sie sind ein Vollprofi. Wenn sie den «Fachkontakt» beim Couvertsignet kopieren müssen, dann haben sie vermutlich einen brauchbaren, sicheren Webhost. Gmail und Yahoo-Mail habe ich mit meinem leider schon lange verstorbenen Freund in der Beta-Phase anschauen können. Im gleichen Jahr kam Linkedin auf den Markt. Plötzlich kannte Linkedin einen Bekannten in Boston, einer meiner Kunden aus England. Peter hat darüber geschrieben. Nahm auch Kontakt mit dem Bund auf. Alle lachten uns aus. Total schade, aber den Zeitungsartikel aus dem Jahre 2003 habe ich nicht. Peter, Meckermann wie er sich nannte, ist zumindest heute noch auf Xing mit dabei. So haben den manchmal schwierigen Kerl, doch noch einige Kollegen und Journalisten in ganz guter Erinnerung. Er hat Zeitgeschichte geschrieben, die ich ihm «gesteckt» habe.
Gehen wir doch wieder zu Melani, die Schwarze, Dunkle, was der weibliche Vorname mit «ie» bedeutet. Bisher habe ich drei betrügerische E-Mail erhalten, bei denen ich für DiePost CHF 1.10 bezahlen soll, damit das Paket ausgeliefert werden soll. Nicht viel. Zwei-, dreihundert Opfer, die täglich zahlen und schon ist ein schönes «Gehalt» zusammen … vielleicht so eines, wie derjenige hat, der an Zufälle glaubt. Zu-Fall, Zufälle gibt es nicht!
Wenn die Bundesbehörde unfähig ist, den Mail-Link zu öffnen, den ich ihnen weitergeleitet habe, machen wir es halt selbst:
Aber bitte, solche Links nicht ohne zu überlegen anklicken. Seid vorsichtig. Nehmt einen «Stand-alone Computer», den gibt es in der Brockenstube zum Beispiel für zwanzig Franken … oder mit anderen Schutzmassnahmen. Am besten Finger davon lassen … die Adresse, die angeklickt wurde, lautet: https://post-suisse-ch. …
Eine gute Woche, schätzungsweise 20 000 Kurven, viele kleinere Pässe und Mann und Frau darf sich ja verpflegen …
… und eine Unterkunft suchen. Eines vorweg. Zu Sommerzeiten habe ich in den Alpen noch nie so viele Menschen gesehen. Und die blieben nicht nur einen Tag. Wer pro Person CHF/EUR 150 pro Person und Nacht zahlen will, der findet immer etwas. Wir lagen pro Nacht inkl. Frühstück immer deutlich unter der Hälfte. Viel Auswahl gab es da nicht und ich reise immer ohne Plan. Und jedes Mal dabei ist eine Strassenkarte – mind. 1:200 000. Hier die Übersicht zu behalten und Strassenvariationen rauszufinden, ist extrem viel einfacher und schneller, als mit dem GPS. Aber diese Dinger sind trotzdem sehr hilfreich. Ich staune immer wieder, wie die jede Ecke (fast jede) in zig Ländern kennen. Jede Haarnadelkurve ist frühzeitig sichtbar und da gab es einige Hundert. Der einzige Unterschied bis jetzt. Schweizer Karten sind die besten, französische Atlasse sind sehr hilfreich und die Italiener haben auch Strassenatlasse.
In Pandemie-Zeiten sind Vorräte wichtig. Am Oberalp scheint es noch einigen Schnee vorrätig zu haben. Die einzige Ecke, wo eine Windjacke ganz nützlich war.
Hotel oder Unterkunft war egal. In Sedrun haben wir etwas gefunden, das eindeutig für den Winterbetrieb ausgelegt ist. Fünf Betten im gleichen Zimmer. Keine Kajüten, schon gar nicht solche wie in der Jugi in Inverness vor bald 50 Jahren – 4-stöckig und ich zuoberst. Echt Platz zum versauen. Nein, es war überall sauber und da unterscheiden sich die Schweiz und Frankreich nicht. Hier musste immer zuerst noch aufgeräumt werden oder es fehlten die Frottiertücher usw. usf. etc. In Italien war immer alles perfekt. Die haben einen «grossen Vorrat» an arbeitswilligen Menschen. Oder anders gesagt, in normalen Zeiten haben sie dort mehr Probleme, für alle Arbeit zu finden.
Nehmen wir es vorweg. Die beiden andern Länder haben Probleme mit dem Zimmerservice, wenn ihre Häuser ausgebucht sind. Wieso? Es fehlen die Angestellten, die helfen. Es gibt hier mehrere Orte, die haben im Winter zehnmal so viele Touristen, wie Einwohner. Und jetzt haben sie Hochsommer-Höchstbetrieb. Meiner Meinung gab es dieses Phänomen noch nie im Sommer. So viele Touristen – die meisten aus dem eigenen Land. Wünschen wir denen, dass es auch nach Corona so bleiben möge. Die Tourismuswerber sind jetzt gefragt. Die Jungfrau scheint asienlos und englischfrei zu sein. Viele Schweizer gehen hoch, die noch nie oben waren. Drei, oder waren es viermal, sollte eigentlich reichen. Nichts zur Gewohnheit werden lassen.
Zurück zum Essen in Sedrun. Nachessen. Alles voll. Der Besitzer bedient selbst – alleine. Die Bündner-Spezialitäten sind super. Frühstück, ist ja inbegriffen und wir sind in der Bäckerei mit Café Dulezi. Alles supergut. Am besten schmeckt mir die Schmidella. Meine Kinder assen gerne Nutella. Aus Alba – hier haben wir heuer nicht mal angehalten – nur durchgefahren. Dann kauft doch der Vater mal den Haselnussaufstrich von Lidl in Frankreich. Eindeutig für alle drei. Das italienische schmeckt besser. Das war am Samstag. Am Sonntag wieder ein Nutella- und ein Lidl-Glas. Ich sage: «Das im Nutella-Glas schmeckt wirklich nussiger. Probiert doch nochmal beide.» Die drei waren sich einig. Das im Lidl-Glas schmeckt eigentlich viel fader. «Holt mal das zweite Lidl-Glas im Reduit.» Hast du den Inhalt ausgetauscht? «Ja.» Das war wohl die eindrücklichste Marketing-Ausbildung. Glaubt nicht immer alles, was in der Werbung steht.
Marketing ist die Kunst, möglichst viel aus den Kunden rauszuholen!
Diesen Satz habe ich das erste Mal vor 40 Jahren gesagt … und er wird immer gültiger!
Rund ein Jahr in meinem Leben war ich im Bündnerland, aber das Kloster Disentis kenne ich nur von weitem. Grund, wieder mal zurück zu gehen. Oder einen Mitpilger beim Vorderrhein anzupilgern. Oder derjenige am Rhein, der nicht fünf Stunden mit dem Corona-Filter Bahn fahren wollte. Man ist ja zum still sitzen verurteilt, kann rein gar nichts machen, denn die Brille läuft ständig an. MP4 und zumindest musikmässig riff waven ist auch nicht unser vorgezogener Stil. Lieber zwei Rillen pro Vinyl-Scheibe. Huch, haben die Italiener schon hohe Preise.
Sozusagen auch ein Riff für Wellen. Nur die etwas stärkeren hier auf dem Lukmanier.
Falls sie nicht gerne Auto fahren oder pro Kilometer so durchschnittlich einmal retour fahren, da kreuzen oft nicht möglich ist, lassen dieses herrliche Gebiet lieber unentdeckt. Lago del Narèt bei der Cristallina-Gruppe. Wanderschuhe sind ganz praktisch. Yogourtpur – super, aus der Kühlbox. Zusätzliche Informationen sind gesucht, wie der Yoghurt-Markt in den Alpenländern zurzeit läuft. Elaboré, sagt aus, wo es «ausgearbeitet» wurde. In Slowenien zum Beispiel. Der «Vertrieb» ist auch interessant. Wer, wo für wen arbeitet. Überangebot und Betriebe mit Shutdown – der Markt scheint lebendig zu sein. Lieferanten fehlen, Transporte laufen anders. Selten so gute und billige Joghurts gekauft, wie in den letzten Wochen.
Zum Übernachten suchen wir Bosco/Gurin auf. Booking.com ist zu lesen, dass öffentliche Parkplätze in der Nähe sind. Im Dorf gibt es einen grossen Gemeinschaftsparkplatz und ein Schild des Hotels Capanna-Grossalp, wo ein Pfeil und eine Zahl 2 ersichtlich sind. Eine Einheimische meint, dass wir mit mindestens einer Stunde rechnen müssen, bis wir in der Capanna sind – einer Berghütte. 5 km und 1 3/4 Stunden zu Fuss. Bis gegen 22:00 Uhr in der Nacht in den Bergen zu laufen macht echt keinen Spass. Lesen sie mal die Bewertungen, die hier abgegeben werden. Wenn jemand eine Berghütte sucht, ist er allenfalls am richtigen Ort. Aber wenn ein Hotel, das keines ist, angibt, wie weit die Flugplätze entfernt sind, zwanzig Orte ebenso erwähnt und verheimlicht, wie in der Ortschaft die Unterkunft zu finden ist, scheint mir das arglistig zu sein. Stornieren ging nach einem langen Gespräch und Booking.com lässt nach einer Stornierung keine Bewertungen mehr zu.
«Sehr schlecht – Nicht gefallen · Ich konnte das Hotel zu Fuss gar nicht erreichen. Ich bin wieder abgereist, ohne Übernachtung. Ich habe vorgängig geschrieben, dass ich erst um 22:00 uhr ankomme. Es hat geheissen kostenlose Parkplätze, also dachte ich nicht daran zu fuss denn Berg hoch steigen zu müssen.»
Das ist nicht etwa die Bewertung meiner Begleitung. Wir kamen zwei Stunden früher an. Aber der Vorname ist fast identisch. Booking.com müsste hier vorgehen, die Reklamationen sind eindeutig. Bisher war ich immer zufrieden, obschon mal auf abenteuerliche Art zum Schlüssel gekommen. Kurz und gut, wir haben ein Hotel gefunden und auch der Schlüssel lag bereit. Wie in andern Unterkünften auch. Die Leute für die Reception fehlen zurzeit häufig. Die Saisoniers sind nicht in den Orten, die sonst helfen … Corona zwingt sie, zu Hause zu bleiben. Das erste Essen im Tessin war gut, vis-à-vis der Unterkunft, aber auch hier, der Chef war der einzige, der bediente. Aber wir hatten ja Zeit. Immer toll, wenn man Personen in der Küche hat und da sind kleinere Restaurant, Familienbetriebe besser dran. Dann persönliche Begrüssung in Brissago.
Die Nacktkatze sucht Schatten. Eine kleine Sphinx, aber wie sie auf dem Bild sehen, habe ich seit bald zwei Jahrzehnten einen Panthera onca. Total zutraulich. Beide.
Zuerst eine Nobelbeiz mit wunderschöner Terrasse und Sicht auf den See. Das Essen war gut, aber die beiden Damen haben sich über die Wärme beschwert. Nicht des schönen Wetters weg, aber die Nahrung war von Anfang an kälter, als die Temperatur unter der grossen Sonnenstore. Bestellen ist nur mit einem Gerät möglich, das den QR-Code lesen kann. Speisekarte gibt es aus Sicherheitsgründen keine. Sechs Personen auf dem riesigen Vorbau, aber der Kellner ist im Stress. Er findet dann noch ein 150-gr A-3-Blatt, das andere als Telleruntersatz nehmen – mit der Speisekarte darauf. Der Kellner hat uns fast leidgetan. Vermutlich hat der zuvor noch nie ein Restaurant von innen gesehen und heute scheint der erste Tag offen zu sein.
Beim Hoteleingang und auch weiter unten beim Restaurant wird auf die Hygiene hingewiesen – ziemlich sarkastisch. Zum Teil neben der Desinfektionsflasche. Bis alle Reklame vorbei ist, mag ich nicht warten, Corona und Corona nebeneinander fotografieren zu können.
«Penne alla Nonna» erwähnt der Kellner am nächsten Tag. Es kommen dann nicht einmal «Penne alla Norma«. Sizilianisch. Palermo kommt mir in den Sinn oder die Spaghetti auf der Isola d’Orta zur Kindheit. Wow. Die hier sind viel zu wenig gekocht. Hart, aber doch nicht mehr gleich brechend. Ich gebe diese zurück, denn das kann tödlich sein. Teigwaren und Reis, der zuwenig gekocht ist, können einen Krampf in der Speiseröhre und Luftröhre geben, den ich nicht ein zweites Mal erleben möchte. Das hat nichts mit einer Krankheit der Speiseröhre zu tun. Meine Mutter, ehemals Präsidentin der Schweizer Hebammen, hat immer wieder Mütter mit Kleinkindern vor schwach gekochtem Reis oder Teigwaren al dente, gewarnt. Der Krampf tritt nicht sofort ein. Die meisten Leute lachen nur über dieses Phänomen. Ich möchte mehr darüber wissen. Was war am Comersee.
Die Penne gehen das zweite Mal retour. Beim dritten Mal ist viel mehr Sauce darauf und die Penne sind sichtlich kleiner geworden. Das ist die heutige Zeit. Alles aus dem Plastiksack oder dem Plastik-Kübel. Vorgekocht und in der Mikrowelle aufgewärmt. Und schon all dente angeliefert. Da hilft die Mikrowelle gar nichts. Steamer oder Pfanne mit Wasser. Ich esse einige und lasse die Teigwaren, ausser der Sauce mit dem Gemüse, stehen. Mit dem Kellner kann man wenigstens diskutieren. Der Koch (Aufwärmer) hat das auch nicht gewusst. Die beiden, die nicht das Menu nehmen, erhalten dafür einen Gratis-Kaffee, den sie zuerst bei mir vergessen – ist im Preis inbegriffen. Frisch Gekochtes zu Corona-Zeiten zu finden, ist nicht einfach. Und vor allem, es hat nichts mit dem Preis zu tun. Allenfalls hat der Mehrverbrauch bei solchen Aktien einen Einfluss. Zu Beginn meiner Selbständigkeit hatte ich die Möglichkeit, eine solche Fast-Fertig-Futter-Fabrik (FFFF) kennen zu lernen. Die Waren waren aus guter Qualität. Einige sehr gut besternte Gaststäten waren auf der Kundenliste.
Wer noch Hunger hat, kann sich an der Uferpromenade mit Früchten bedienen. Die Ginkgofrüchte sind noch rar. Nadelbaum oder Laubbaum? Vergessen, was wir in der Schule gelernt haben. Eine eigene Gattung, aber näher mit den Nadelbäumen verwandt. Auf dem Bild oben sind die Früchte des Amberbaumes zu sehen. Will jemand Samen? Aber lasst euch Zeit.
Pneuwechsel gefällig? Meiner hält nun. Wurde praktisch neu noch in der Schweiz ersetzt. Winziger kleinster Nagel eingefahren und dann alle 200 – 300 km neu pumpen.
Im schlimmsten Fall hätten wir in Oberitalien eine Rakete nehmen können.
Und was trifft man in Italien an? Velo und Motorradfahrer. Disziplinierter als in Frankreich, geschweige denn der Schweiz. Zufall? Ich denke nicht. Schaudern läuft über den Rücken. Ich habe selbst erfahren, wie es tut, wenn man mit 80 km/h mit dem ganzen Viererfeld aufs Feld fliegt … zum Glück vor der Kurve mit Steinmauer. In der fünften Klasse fuhr ein Schulkollege in einer Grimselkurve geradeaus. Bremskabel-Bruch. Bei einem anderen Kollegen, Goodie, hat nicht mal geholfen, dass er sein Rennrad beherrschte. Er wurde von einem überholenden Porsche in den Österreicher Alpen weggeschleudert. Beide tödlich.
Wenn sie schöne Trett- oder Motor-Räder sehen wollen, sind sie hier gut aufgehoben. Harleys sieht man überall, aber hier sieht man oft einen Triumph. Ursprünglich aus Deutschland. Kennen Sie Triumph? Von der Madonna del Sasso hat man einen herrlichen Ausblick auf den Orta-See. Etwas mehr über einige besuchte Kirchen sowie Barbaresco und Barolo.
Bei den meisten Kirchen war nur eine Maske erforderlich. Hier ist auch ein Wallfahrtsort für Töff-Fahrer.
Viverone, da war ich schon einmal und habe diesmal von der andern Seite das B&B Monastero del Lago ohne Adressangabe auf Anhieb gefunden. Manchmal ist das Erinnerungsvermögen sogar besser, als ab und zu ein GPS.
Superschön – nicht hoch modernes italienisches Design. Sie wollten uns das letzte Zimmer erst gar nicht geben. Viel zu heiss, unter dem Dach. Kein Problem für uns. Nur nicht zu kalt. Die Internetseite findet man z.Z. nicht, deshalb mal Booking.com – herrliche Fotos, wie in einem Museum. Wir sind direkt hingefahren, ohne zu buchen. Aus einem speziellen Grund haben wir diesen Wein aus dem Hauskeller noch nicht getrunken. Wir haben am nächsten Tag einen drei Jahre jüngeren und teureren in einer Kirche gesehen. Stammt von einem grossen Produzenten … zumindest mengenmässig. Von einem Kleinen und dem Bekanntesten aus dieser Gegend, nach dem Essen am See.
In einem Touristenort am Samstagabend ohne Reservierung einen Tisch zu Corona-Zeiten aufzutreiben ist gar nicht so einfach. Fast alle Tische sind vergeben. Sicherheitsabstände gibt es hier keine. Mücken sind die aktuelle Plage, an Viren denkt wohl keiner. Dann sticht es mich echt. Ich esse einen Hamburger und das in Italien. «President Trump Burger». Die Pommes Frites sind herrlich. Kalt natürlich, wenn man eine halbe Stunde warten muss. Dafür scheint das Brot eh nicht getostet zu sein. Kein Witz, aber am Fleisch ersticke ich fast und die Sauce, vermutlich die Zwiebeln, führen am nächsten Tag zu einem durchschlagenden Erfolg. Strafe muss sein. Wir diskutieren: «Assassinare lui, grillare lui, mangare lui». Kill him, grill him, eat him ungefähr so habe ich den Spruch schon gehört. Einer fragt noch, was an Dummheit grenze? Mexiko und Kanada! Das Personal wie immer. Total freundlich, aber am Anschlag.
In welchem Gebiet sind wir? Die vertikalen Rebzeilen links oben sind noch nicht geschnitten, denn hier sieht man nur die extraschlanken und die runden Dinger sind Haselnusssträucher. Auf der gerodeten Fläche werden garantiert Nebbiolo oder Haselnüsse angepflanzt. Zum Glück sind wir nicht an der Ferrero Bay, eher in Nutella …
… sondern wieder einmal in Verduno. Essen aber bei der Schwester im Schlossgarten. Die Schlossherrin serviert selbst. Köstlich und dann bei Sonnenuntergang aus dem Borologebiet zurück nach Barbaresco. Das Restaurant von der Locanda Rabayà war am Abend geschlossen. Unterkunft und Morgenessen waren super und wie wir am nächsten Tag feststellen, hat früher auch die Mutter von Danilo dort gearbeitet …
… Quazzolovini. Internetseite läuft auch nicht. Könnte ja am sintflutartigen Gewitter im Süden liegen. Vor kurzem vernommen, dass die repartiere Meerschaumpfeife in Brissago angekommen ist. Herrlich kühl zum Rauchen sei sie. Verkehrschaos pur. Das Wetterradar ist im Süden vielfach Violett oder gar Hellviolett. Unterwegs zu uns aber zumindest der Waldumgang morgen dürfte auf der nördlicheren Alpennordseite stattfinden.
Also, organisieren wir vor dem grossen Regen schnell etwas Gasoline.
Das wäre organisiert, aber Salat im Garten zu holen, macht nicht echt Spass. Den Vater Carlo Quazzolo habe ich im Sommer 1996 kennen gelernt. Einer meiner Kunden hat mich zu ihm geführt. Von den ersten abgefüllten Flaschen, gab es dann einen Karton und im Herbst noch einmal eine reservierte Menge.
Wenn sie auf der andern Strassenseite schauen, sehen sie einen Talnachbarn – Gaja. Sturm hin, Sturm her, diese Seite sieht immer so aus. Vermutlich haben sie so etwas noch nie gesehen. Hier Gaja im Wiki. Angelo Gaja ist eine «Sage». Viele wie ich bewundern ihn, andere verteufeln ihn. Daniele Quazzolo ist wesentlich kleiner und auch ganz speziell. Vergleichen sie die beiden. Aber bitte, wenn man vergleichen will, sollte alle Weine gleich gelagert werden und dies trifft hier garantiert nicht zu. Die «Analyse» ist unbrauchbar … aber absolut lesenswert – Original in Englisch.
Ein echter Rebell. Ich schenke mir zwei Gläser ein. Das INAO-Glas ohne grosse metallische Zusatzstoffe. So hab ich den Wein gerne – kräftig, rebellisch und super im Abgang. Und eines der schönen Gläser mit dem Signet von Danilo – aber für meinen Geschmack eben mit zu viel Metall in der Glasmischung. Geschmäcker sind verschieden. Diese Woche hatten wir im Club eine Degustation über PIWI-Weine. In rund vierzig Jahren eine der erstaunlichsten Degustationen. Jeder Wein war gut. Vielfach sind heute pilzwiederstandsfähige Weine sauer – wie früher der Neuenburger. Das war einmal. Schauen sie mal beim Referenten Marc Schwab rein. Schande über mich. Ich musste studieren, wo Bellmund genau ist … ich habe diese Gemeinde vor Jahrzehnten beraten. Ja, seit den sieben Wochen künstlichem Komma, habe ich Ablesefehler beim Zugriff auf die eine Gehirnhälfte. Dafür funktioniert die andere, für Zusammenhänge viel besser. Ich habe am Montag mit einem Professor, der mich seit Juni 2009 kennt, intensiv darüber diskutiert. Hochinteressantes Thema. Zurück zur Degu. Der eine Teilnehmer, Jurymitglied in gesamtschweizerischen Degustationen, hat eine Nase, von der kann ich nur träumen. Denken sie nicht an De Gaulle oder Printz Charles, der schon in meiner Katze sass. So wie ich nach diesen sieben Wochen mit Sauerstoff riechen konnte. Vor einer Degu mit Sauerstoff beatmen und sie riechen garantiert wesentlich besser. Das ist Dopping für Degustatoren, nur werden die das nie zugeben, geschweige denn anerkennen, das dies machbar ist. Kurz, die Geschmäcker sind wirklich verschieden. Nasentrinker bin ich garantiert nicht und der Profidegustator kennt dieses schöne Gefühl vom Gaumen nicht. Diesen August habe ich vermutlich am meisten Zusammenhänge mit Wein wirklich begreifen können. Ich behalte jetzt die wunderschönen Gläser von Danilo Quazzolo und verschenke sie nicht an die Vornamensvetterin aus dem Tessin. Sie ist eine echte Nasentrinkerin. Und mit solchen zu diskutieren, macht echten Spass.
Na ja, der Salat wird wohl diesen Abend verwelken und dabei sollte ich noch das Rezept über die Salatsosse (oder wie man dieses Ding auch schreiben mag) redigieren. Mein zweilängster Freund war gestern hier – der längste ist der mit den Kristallgläsern. Das Salatsaucenzeugs wird er mit klarer Sicht mal genüsslich darstellen. Kerosinspezialist, aber diesen Petrolton beim Riesling, der Rest der Flasche, die unter die PIWI-Sorten gemischt wurde, konnte keiner erkennen. Ich gebe zu, andere haben die bessere Nase. Zum Glück. Ich will den Wein ja trinken und nicht nur schnüffeln und gar als Degustator ausspucken. Heute hat der Besitzer vom Nachbargrundstück pschüttet. Meiner Ansicht zumindest einen Tag zu spät, denn die Gülle muss in den Boden rein und nicht neben einem Gewässer oberflächlich ablaufen.
Der Salat von gestern. Mindestens 33 Zutaten und rund die Hälfte davon frisch. Peterlig fehlt. Da ist mein Grossvater schuld, dass der in meinem Garten nicht kommt. Er hat ihn erschossen. Jetzt wird zumindest eine Leserin laut lachen – die hatte den gleichen Grossvater. Also, Geschmäcker sind extrem verschieden und wenn eine Flasche schlecht gelagert wurde, ist das total verhängnisvoll, dann können sie nicht vergleichen (s. Gaja).
Mein Kollege schlug mir noch eine Aargauer Dame vor, die wir mal treffen sollten. Die schreibt ganz toll, wie frau, mann einen Weinkeller einrichten sollte. Ach Misère, wir sollten uns mal wieder sehen … wenn ich mich richtig erinnere, hat dein Schwiegervater mal diese Kellerei geleitet. Frau Meyers Blog ist nicht ganz einfach zu finden, aber der Beitrag über die Bag-In-Box hat mir sichtlich gefallen. Über Paris und Dosen habe ich auch schon geschrieben und der Kommentar schreibende, war der Mitpilger … und Tetra-Pack … unsere Clubfreunde aus Bern lassen grüssen. Über Bag in Box habe ich auch schon geschrieben … die zwei Mitdegustatoren von Bern sollen doch lesen, welche Gene mich begleitet haben.
Machen wir doch noch einen Test. Der «Gratis-Wein», den mir der Besitzer «gesteckt» hatte wird jetzt degustiert. Von seiner Frau habe ich einen älteren italienischen Syrah, oder wie sich der dort schreibt, erhalten. Für den bezahlten Preis ein guter Wein. Der andere wir jetzt eingeschenkt und wie vermutet, schmeckt im «Metall-Glas» feiner, schön, weil dieses durch die Elektrolyse Säure abbaut. Im «Glas-Glas» viel zu sauer. Da gibt es noch einen Trick. Karaffe raus und rumschwingen, damit er Luft erhält. Jetzt ist er im Glas-Glas eindeutig für meinen Geschmack viel angenehmer, echt schön. Im Glas, nach der neuen Art, schmeckt er im Gaumen elektrisierend. Danilo, kaufe noch ein Glas für Weintrinker und nicht nur Weinschnüffler, obschon die eindeutig heute im Trend sind. Ja, es scheint wirklich Nasentrinker, Mundtrinker sowie Gaumentrinker, wie ich die zwei letzten Arten echter beurteilen kann, zu geben. Sorry, wenn ich viel darüber schreibe, aber diese Erkenntnis muss in die marketing-geile Weinwelt eingehen. Wie schon oft geschrieben, Punkte oder Preis sagen gar nichts zu der Qualität eines Wein aus – das ist Ansichtssache (oder der Geldbeutel, der dazu verleitet, darüber zu schreiben – ich schreibe unbezahlt meine Meinung … und erhalte auch keinen Wein dafür).
Eigentlich bin ich an einem Reisebericht. Nur diese Art von Erntevorbereitung sehen sie in der Schweiz und Frankreich eher selten.
Dann unterwegs in Frankreich. Halt nach einer Stunde Sintflut in den französischen Alpen. Ich nehme an, dass sie meine Meinung teilen. Bei schönen Wetter ist das Reisen eindeutig schöner, angenehmer.
Alp d’Huez – das Touristenkaff ohne Wegweiser und das GPS hat keine Ahnung von Einbahnstrassen. Und am nächsten Morgen noch ein Amateur-Velofahren (nur die Strasse mit den 21 Tremolas runter), wenn möglich noch mit Elektrovelo – total Verkehrschaos und die Gendarmerie hat keine Ahnung, wo die Umleitung ist. Und gegen «Grenoble» gibt es ein einziges Signal … und da geht es eben nicht durch. Das hat sicher nichts mit Corona zu tun, die sind immer so. Aber das Hotelzimmer ist nicht gemacht. Kein Problem, wir arrangieren uns. Alles ausgebucht und keine französischen Saisoniers.
Beiz wird vorgeschlagen und die haben noch genau zwei Essen vorrätig. Fondue oder Raclette. Total voll die Bar und das Servicepersonal läuft fast Amok. Total lieb, die Leute. Wir bestellen Fondue-Savoie. 24 Euro. Zwei Monate früher habe ich 8 Kilo Fertigfondue für 20 Franken gekauft. Nicht null-acht-fünfzehn Mischung, die gute Gastromischung. Keiner ging mehr in Restaurants – also, alles Produzierte entsorgen oder im Outlet hoffen, dass noch einer das kauft. Super-Fondue, gehobene Gastroklasse … aber keiner, der im Restaurant essen kann, darf. Und vier-Kilo-Kübel sind auch nicht Jedermanns Sache. Das Fondue war super gut und die dazugehörende grosse Saucisson-Platte excellent. So gesehen, preiswert. Das beste Fondue, das ich auswärts je gegessen habe. Aber wie überall – das Servicepersonal war total im Stress, aber hat es genossen, kleine aufstellende Diskussion zu führen.
Col de la Sarrene, wegen dem Velorennen, gute 30 Kilometer Umweg und zweimal die gleich Strecke unten durchs Tal … aber diesmal bei schönstem Wetter. Der Pass hat normalerweise Fahrverbot, aber 2013 ging die Tour de France hier durch. Dieser Umweg hat sich total gelohnt.
Dann die letzte Übernachtung in der Schweiz. Unterhalb des Grossen Sankt Bernhards. Organisation pures Desaster … aber alle waren total freundlich. Aus Corono-Gründen musste man sich Zeit lassen. Das Motel-Zimmer war so, wie ich es am Morgen nie verlassen würde. Nach dem Nachtessen war alles aufgeräumt. Schnelles bestellen im Restaurant ist unmöglich. Der Rezi kam schnell und das verleiht manchen zur Ruhe. Super gut und diese Traubensorte ist selten zu finden. Und das Essen …… unvergesslich. Herrlich, Hirsch-Steak. Die Jagt war noch nicht eröffnet, aber Wild lässt sich in etwa fünf Wochen in den vakuumierten Plastiksäcken aufbewahren. Gefroren geht nicht, das zieht zu viel Blut nach. Super gut, wirklich. Weisswein könnte mit gefrorenen Weintrauben gekühlt werden. Sieht gut aus. War aber hier nicht nötig.
Da gibt es Jäger, die sind nicht mit mir einig:
Rotwild und all das, was wir gerne, normalerweise essen, das soll auch mit Weidmannsheil gepflegt und gejagt werden. Aber Luchs, Bär, Wolf gehören nicht dazu. Und sollte es mal wärmer werden, so sollten auch Krokodile und Karakal verschont werden.
Und was gab es noch zu erleben. Dr Lauenesee. Jetzt hört man eben «Alperose von Polo Hofer» im Radio. Dr Lauenensee ist von Span. Die Geschichte ist nicht ganz einfach. Schmetterling, Schmetterding, Schmetterband … Polo hat überall mitgemischt. Auch im Finanzblog. Span war auch schon da. Erinnerungen werden wach … von meinem Beruf her, wäre jetzt wieder mal der Kiosk angebracht … habe ich beim 10-jährigen Jubiläum erwähnt.
Alperose .. wir haben auf der Rückreise und dem kleinen Umweg zum Lauenensee statt Alpenrosen Edelweiss gesehn.
Viele Unterschiede in der Schweiz, Italien und Frankreich während der Corona Pandemie und was ist gleich. Einerseits von vielen die Gleichgültigkeit und andererseits der andern die Angst. Desinformation pur. Aber das sind wir uns ja gewöhnt. Was ist gleich. Alle erholen sich näher am Wohnort, als normal. Flugverkehr ist selten, viele die in diesem Gebiet arbeiten, haben Probleme. Probleme hat auch die Schweizer Armee. Überleben wir die nächsten Monate oder stimmen die gegen die Flugzeuge.
Ich habe viel über das Essen geschrieben, die Arbeit am Herd, aber eine Amherd wird uns vielleicht demnächst verlassen. Erpressung. Sicher nicht, es hat jeder seinen eigenen Geschmack. Wir könnten ja auch UCAV nehmen. Unbemannte Abwehrsysteme oder die Fliegerabwehr auf die heutige Zeit umstellen. Was ich schon über einen Maurer geschrieben habe könnt ihr selbst suchen. Er hat nie geantwortet, wieso er mit seinem Departement nicht in der Lage ist, einen guten Hörschutz auszulesen, den man heute gratis erhält und die gleichen Leute Flugzeuge auslesen wollen, die einige Potenzen mehr kosten. Er hat meine Reaktion mindestens dreimal gelesen.
Echt schön, wenn die Schweiz auch mal undicht ist.
Total schöne Tage in der sich alle auf ihr Heimatland konzentrieren. Und am letzten Tag gegen Abend, die Sonne scheint herrlich an den Löwen von Thörigen, als wir wegen Stau auf der Autobahn querbeet fahren. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich sollte nicht anhalten und fotografieren, obschon ich die Wirtschaft von Nik noch nie so schön gesehen habe. Frage aber doch meine Begleitung, ob sie in der Gaststube etwas Kleines bei Gygax essen wolle. «Wir haben zu wenig Zeit.» Ja, zu wenig Zeit. Zwei Tage später stirbt Nik Gygax. Vermutlich war er schon im Spital. Es bleiben etliche Erinnerungen und …
… mindests eine leere Flaschen des Champagne Nik Gygax (links) mit dem Bild von René Bürki. Die andern Etiketten hat auch René gestaltet. Den gleichen Schämpis mit seiner Etikette haben wir einmal beim Concours des Reithervereins Herzogenbuchsee ausgeschenkt. Und um Himmels Willen, was kommt im Radio – Diskussion über Thörigen. Und wer hat mich letzte Woche besucht. Eine Dame aus Thörigen, mit der ich mal zu Gygax wollte. Wir haben uns seit vier Jahren nie mehr gesehen. 23.18 echt Zeit um ins Bett zu gehen. Übrigens, Zufälle gibt es nicht. Ich sage sogar, Zufälle gibt es nie … wir lassen die über Hornussen weiter sprechen … hier machen uns ja nur die Wespen zu schaffen.
Vielen summt allenfalls der Kopf, da die Devisenreserven der SNB Ende Juli sehr stark gesunken sind. Ungefähr 0.8%. Pro Einwohner betragen die Reserven (ohne Gold) rund CHF 100’000.–. Da die Schweiz in Corona-Zeiten doch noch besser wirtschaften kann, als die Länder, wo wir Devisenreserven haben, könnten diese weiter sinken … oder es werden noch mehr Stützungskäufe getätigt und dann könnten sie wieder steigen. Wie beim Wein, auch hier gibt es verschiedene Ansichten.
Aktuell gibt es in der Natur viel zu entdecken: Schmetterlinge und Heuschrecken in den artenreichen Wiesen, durchziehende Vögel an den Seen und Teichen oder auch junge Igel und Blindschleichen im Garten. Besondere Einblicke in die Natur gibt’s in den BirdLife-Naturzentren, die sich auch jetzt über Ihren Besuch freuen. Gar nicht erfreulich ist das neue Jagdgesetz, das am 27. September zur Abstimmung kommt. Wir müssen eine Annahme unbedingt verhindern! Bitte stimmen Sie mit uns NEIN und informieren Sie wenn möglich Ihre Freunde, Nachbarn und ArbeitskollegInnen.
Danke für Ihr Interesse und Engagement!
Stefan Bachmann, BirdLife Schweiz»
«Am 27. September stimmt die Schweiz über die Revision des Jagdgesetzes ab. Eine Annahme wäre fatal für den Artenschutz! Zum einen kämen viele national geschützte Tierarten wie der der Höckerschwan, aber in Kürze auch Biber, Luchs und Graureiher unter Druck. Zum anderen würde die unzeitgemässe Jagd auf gefährdete Arten wie der Feldhase oder die Waldschnepfe auf lange Zeit hinaus zementiert. BirdLife Schweiz empfiehlt ein klares Nein.
Im September kommen neben der Jagdgesetz-Revision vier weitere Vorlagen zur Abstimmung. Es ist daher umso wichtiger, dass wir uns genügend Gehör verschaffen. Bitte helfen Sie mit beim Abstimmungskampf!Weitere Infos Material bestellen»