Guinness Rekord und anderes nicht Alltägliches

Die Schlacht von Estavayer hat ein Glarner, genau genommen ein Berner gewonnen. Einige Eindrücke vom Eidgenössischen, wo ich doch eigentlich zu dieser Sportart nichts am Hut habe.

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Borsalino.ch – den Kampf gegen den König haben wir gewonnen – das wissen nur Insider.

Das Schwingfest habe ich gewonnen – zumindest den Eintritt. Mindestens einmal muss man dies erlebt haben. Das ist eine andere Welt. Die meisten haben mit dem Schwingen wesentlich mehr am Hut als ich und die meisten tragen einen Hut oder eine Mütze. Vor Jahren wurde ich verspottet, dass ich so einen Hut trage und heute werden die als Werbegeschenk verteilt oder sie werden im Souvenirshop gekauft. Die Zeiten ändern sich. Und ich bin stolzer Besitzer eines neuen Käppis mit Gockel darauf, dem Erkennungszeichen der Reformierten. Der Guinness-Rekord steht am Samstag kurz vor drei Uhr fest … das aus gut unterrichteter Quelle … aber noch finde ich nichts Offizielles auf Deutsch auf dem Netz. Mais, nous sommes bilingue. Ne, nicht echt, aber im Gegensatz zu Google weiss ich nun was eine Toupin ist – eine Trycheln, e Treichle. Was soll es, die „Rekordsucht“ liegt wohl in der Familie.

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Voller Wonne verspeisen Tausende ein halbes Poulet. Keine Ahnung ob es eine Henne oder ein Hahn war. Ein Weber, einige von diesen spinnen auch, findet das aber eher einen Hohn. Dieser scheint Besitzer von Dritt- und Viertwohnungen zu sein, also darf man getrost gegen Zweitwohnungen abstimmen lassen. Michales Zeitung habe ich erst einmal gekauft, als sein Vater starb. Hans war ein ganz toller Typ, mit dem ich mehrmals in Zofingen diskutiert habe. Den heutigen Blick gibt es gratis. Seite 6, nicht mit Sex – das war früher doch auf Seite 3 – berichtet über das grösste Cordonbleu der Welt aus der Ostschweiz, das geknackt werden soll. Schwein ist halt was anderes, als Huhn. „Blick sprach zuerst mit dem Toten … Vater, Mutter, Kind und Knabe, warten auf die nächste Blickausgabe … .“ Bei Lust auf mehr, könnte der ganze Text aus den 70-er Jahren eingescannt werden.

Eine Viertelmillion Besucher wurden erwartet und …

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… es kamen 280 000 und alles andere als Stau auf den Anfahrtswegen, weit ab von GPS-erfassten Strassen, umsäumt auch von Mais- und Tabakfeldern …

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… Bullish ein ausgebüxter Stier in Edelweiss-Unterhosen und …..

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… 1000 Kilo Muni, die man wunderbar als Sitzbank verwenden könnte. Nicht des wunderbar verzierten Leders wegen. Sehen sie den Gockel, dessen Kopf nach rechts schaut? Sambo auf dem oberen Stierenberg – Montbautier – habe ich im Landdienst als Sitzfläche verwendet. Mein Chef-Bauer hatte einen mittleren Schock, aber als Alt-Teuffer hat man geschichtlich schon einiges über das Zusammenleben von verschiedenen Lebewesen mitbekommen. Und wer einen eigenen Blick hat, stellt fest, dass in diesem Beitrag ausgewanderte französische Protestanten, Hugenotten, schon erwähnt wurden. Und einer neben mir meint, dass Schwinger hauptsächlich aus reformierten Kreisen stammen. Diese Beobachtung scheint mir nicht ganz abwegig zu sein. Wieso? Ich weiss nur, dass ich mit sechszehn den etwas leichteren Muni am Marché Concours National des Chevaux in Saintlégier im Trab vorführen durfte – der gehorchte wie ein Hund. Na ja, Franz – pas le tisseur (ou tireur) – das Ziel meiner Mutter, habe ich damals sicher nicht erreicht. Dort, wie in Estavayer-le-Lac heute, spricht praktisch alles Deutsch. Die Mutter meines Kollegen hatte damals die gleiche Idee, echt nicht abgesprochen. Sie wollten, dass wir zwei mal sechs Wochen getrennt waren. Wären, denn Winu war eine knappe Wegstunde über Felder und Wälder in Les Genevez (von Wachholder) mit Hahn im Wappen. Das „Dazwischen“ liegt heute, fast wie im meist friedlichen Kampf beim Schwingen, nicht mehr im Kanton Bern, sondern im Jura. Estavayer liegt im Kanton Freiburg, aber das Fest findet vermutlich nur im Kanton Waadt, auf Gemeindegebiet von Payerne, auf dem Flugplatz statt …

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… le Ginèbre, der Gin, wird auch hier wie viel anderes in rauen Mengen geflossen sein. Trinken, jede Stunde per Lautsprecher zum Wassertrinken angeregt. Herrlich heiss. Auch die Cigarre. Der Maulwurf, der hat keinen Hunger, der will nur Stroh einsammeln, denn die Getreidekörner kann er immer noch nehmen. Heute muss er sich gegen Lärm schützen. Der ist allgegenwärtig …

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… nur im Fumoir bei Villiger hinter dem Stand herrscht Ruhe. Vorne kann Mann und Frau aus drei Geraden ein Bündel Krumme zöpfeln. Danke für diesen Tag und mit viel Glück sehen wir uns in Hawai wieder oder in Zug mit dem Zug, wo in der finanzkräftigen Stadt, das nächste Eidgenössische in bescheidenerem Rahmen stattfinden soll …

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… so wie es aussieht fliegt auch die Patrouille Suisse verschiedene Destinationen an … vielleicht als Ersatz für die Swiss gar Genève … Begeisterung pur, auch wenn die nicht ganz zu den Flüsterjets gehören. Hier ein ganz spannender Beitrag zu  der Jagdtechnik des Tigers

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… und ob diese Schattensuchenden wohl ihre Situationskomik bemerken und an die aktuelle Lage der Kampfhandlungen in der Wüste Syriens oder auf den sieben Sägemehlplätzen denken. Irgendwie kommt mir der Beitrag über die bösen Buben in den Sinn. Den König Hussein kenne ich nicht, nur König Ruedi …

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… der Tag schien ein voller Erfolg gewesen zu sein …

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… 52 016 Sitzplätzte – auch das ist Rekord mit der weltgrössten transportablen Tribüne – das macht 50 Kilo pro Person …

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… hier die kleinste Bühne, gewichtsmässig mag das bei Francine Jordi wohl noch hinhalten, aber stimmgewaltig wie sie ist, hat der Speaker vom Nachmittag eindeutig das Nachsehen. Und einen Feldstecher brauchte ich auch nicht. Ja, später erhalte ich noch Glückspost-Nachhilfeunterricht – „die Liebe ist der Sinn des Lebens“. Es wird wohl kein Zufall sein, wo dies Interview geführt wurde und dass ich spät abends noch „Ja wenn i Bundesrat chönt si“ sang.

Chronologisch machen wir jetzt einen digitalen Hüpfer, einen Einschub und hören was „meine Tabletänzerin“, am nächsten Tag erzählte. Übrigens, sie hat wohl geahnt hat, dass ich noch nie ein Konzert von ihr life erlebt habe. Ich glaube, bei ihr kommt sogar der eingefleischteste Opernfan ins Schwitzen und Klatschen. Hören wir zu, was Frau Jordi mit Bundesrat Parmelin begleitet durch Sonja (die Weise oder Schlafmaus) Hasler – unser Minister für Kampf und Sport. Eigentlich wollte Jordi Militärpilotin werden.

Sport dann Kampf. Schwingerhosen, die fast an Lederhosen erinnern. Solche und Dirndl sah man viel beim Schwingen. Da lob ich mir meinen Nabholz-Trainer – ein Sammlerstück.  Sempach wird von Glarner abgelöst. Sich in der Geografie zurecht zu finden ist nicht immer ganz einfach – beide aus Bern und beide Mättus, Matthias – ein „Geschenk Gottes„, Matthäus. Vor 12 Stunden: Meiringen feiert trotz Regen. Und eine Stunde zuvor wird gemeldet „Meiringen vermisst eine F/A-18„. Ja, zum Glück bin ich doch nicht Bundesrat. Der Artikel berichtet von 400 Flugunfällen bei der Schweizer Flugwaffe seit 1941 mit über 350 Toten! Kann das wirklich sein? Vermutlich müsste nun der Beitrag über die bösen Buben doch gelesen werden, zumindest von Guy Parmelin – genau vor drei Jahren, am 29. August. Zufälle gibt es nicht. Und unser König, den ich damals noch nicht nannten, heisst Peter Bichsel. Sorry, wenn dort nicht alle Fotos geladen sind. Technik ist nicht immer ganz einfach zu begreifen … noch suchen sie am Sustenpass und die meisten begreifen nicht mal, dass man einen Jumbo im Pazifik nicht finden kann.

Schwingen wir uns nach einem tollen Tag doch ins Bett und fühlen uns als König – dazu braucht es kein sciure (Sägemehl) und man muss sich nicht „die Zwei abwischen lassen“.

 

W.Nuss-Fliegenfalle und Span-ende Zeiten in Bern West

1000 Jahre Bümpliz-Bethlehem und nicht mal 2% davon selbst miterlebt – aber diese ziemlich intensiv. Rund ums Stadtfest Bern. Und ein weitere Variante, wer und was mit W.Nuss in Verbindung gebracht werden kann.

Zwei spannende Tage in Bern und davon eine übervolle und tolle Stunde Span im Westend in Bern. Die dienstälteste aktive Mundardrockband, die den „Bärner Rock“ erfunden hat. Und papper la papp, wer in der Geschichtekiste wühlt – und das werde ich heute – kommt nicht um Hofer Polo’s Schmetterband herum.

Ein Span ist genau 22,86 cm lang, etwas länger und höher, als eine durchschnittliche Treppenstufe. Stägeli uf Stägeli ab juhe singen die Span …

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… wer kennt das Stück nicht und derweil schleppen sie Harassen weise auf der Treppe hoch und runter. Courgenay, die Gilberte habe ich nie kennen gelernt, aber dort wurde ich mal kurzerhand zum Zivilschutzkadi gekürt und war zuständig, dass halb Langenthal mit Jura Wein versorgt wurde – ein Palette. Verdursten musste an diesem Platz niemand. Wein gab es zwar nicht, aber Berner Felsenau Bier. Das Bärner Müntschi musste selbst organisiert werden. Das könnte in Erinnerung bleiben.

Dr Louenesee – den habe ich vermutlich noch nie gesehen, weil der Lauenensee heisst – das tönt ja wie ein Sprachfehler.

Fehler, da blenden wir zurück. Dem Vetterli-Wirtschafts Werner sein Tscharnergut Delikt. Schade haben wir nicht die amerikanische Recht(s)sprechung, denn dann wäre die damalige SRG, das SRF zu solch hohen Schadenersatzforderungen verklagt worden, dass man das Tscharnergut ganz neu hätte erstellen können. DSC_9622

So sieht der aktuelle Scheibenblock der himmeltraurigen Berichterstattung durch das Schweizer Fernsehen heute aus. Journalismus vom allertraurigsten, was ich in 60 Jahren je erlebt habe. Vetterli Wirtschaft vom Leidsten, wie die ganze Schweiz manipuliert werden kann. Und das schreibt einer, der viel mit Menschen aus Leutschenbach und Beromünster zu tun hatte und nie werde ich die erste Begegnung mit Beni-National vergessen … in einem Aquarium. Beni ist ein echt toller (Fernseh)-Mensch.

Vetterlis Glück, dass mir der nie in der „Fernsehkompanie“ über den Weg gelaufen ist, der müsste jetzt kriechen. Aber herrlich ist, dass diesem traurigen Kapitel der Schweizer Fernsehgeschichte auf Reportagen – einer Sonderausgabe „Zu Besuch in Bümpliz Bethlehem“ die Schlussseite gewidmet wurde. Und so einen wählte man zweimal in den Nationalrat. Was aber viel interessanter ist, einer aus der Redaktion soll mit mir Kontakt aufnehmen. Ich vermute sogar, dass ich Dänu schon kenne, er meinen Brüetsch, der wirklich Karten und GIS-Daten lesen kann und sich dieser mal irgendwo im Himalaya verfahren hat, weil er nicht Karten lesen konnte.

Die Welt ist klein. Heute liest mein Vater in Reportagen und sagt, dass die nicht mal den Namen der Bümplizer Hebamme kennen. Einen Topolino soll sie in den 40-iger Jahren gefahren haben. Dieser war grün und lief noch in den 70-iger Jahren. Da war ich mehrmals eingeladen, dem Kipfi seine Fahrkünste zu geniessen. Da ich nicht so ängstlich bin, hatte ich nicht die gleichen Erlebnisse, wie Housi. Von Nelly, meiner Mutter, wollen wir gar nicht über die Angst berichten, denn Frau Kipfer besass keinen Führerschein. „Es reicht doch, wenn ich ein Auto habe.“ Und destotrotz bestand zwischen der resoluten Hebamme und der Präsidentin dieses Vereins ein herzhaftes Miteinander. Einiges ist hier nachzulesen.

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Hier stand mal ein Bauernhaus und ein Anbau, wo die „Dorfhebamme Kipfer“ wohnte. Die Bauernfamilie ist ins Welschland ausgezogen. In „Reportagen“ steht, dass man vermutet, dass die W.Nuss dem Küpfi gewidmet wurde. Der Songschreiber, Büne Huber, lebte unter anderem im Haus links im Fellergut. Und wegen ihm gab es einmal kratzfeste Erinnerungen und Ärger … und nun schmunzelt einer, den ich morgen sehe. Diesen habe ich an einem kirchlichen Anlass kennengelernt.

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B5710Butterick, fast eine Venus aber mein Stück dürfte den höheren Handelswert haben

Die Geschichte um W.Nuss dürfte auch kirchlichen Charakter haben. Housi hat mich zu dieser Analyse verleitet, der mal Kirchgemeinderat von Bethlehem war. Nicht der Abwart Housi, den Endo Anakonda besingt, wie am Samstagabend auf dem Europaplatz unter der Autobahn. Hans, der Vater vom Öufi-Bier Alex und meinem Schulkameraden, Öttu (Frau Huber macht mich darauf aufmerksam, dass es vier und nicht drei waren) und der Pesche traten einmal gemeinsam aus dem Kirchgemeinderat Bethlehem aus – weil sie in der Kirchgemeinde Bümpliz wohnhaft wurden. Dort wurde der letzte im Alphabeth auch beerdigt und es könnte sein, dass dort eine nordamerikanische Moor-Blume aufs Grab gepflanzt wurde, die dieser liebte und oft im Botonischen Garten Bern angeschaut hatte. Sein Tod, der mich als ehemaliger Rollstuhlfahrer heute mehr berührt, war allles andere als einfach und nahm seinen Anfang, indem er mit dem Auto, in der Nähe seines Sanitärinstallateur-Betiebes bei eben diesem Garten in eine Mauer krachte. Frühmorgens, im Frühling zur Spargelzeit. Der ehemals sehr muskulöse Mann liebte die Venusfliegenfalle, die Dionaea muscipula.

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Und wo lebt sie … in einem Glashaus. Am Sonntag aufgenommen, auf dem Weg zum Schlauchturm der alten Feuerwehrkaserne Bern.

Und es würde mich freuen, wenn wir hier noch einmal das kunstwerk.ch in Bern auferstehen lassen könnten. Die Treppenstufen sind hoch und steil und was haben wir oben. Ein absolut einmalige Aussicht auf Bern. Auch auf den Bantiger, der mit einem Kabel zum „Aquarium“ verbunden war, der militärischen Fernseh- und Radiosendeanstalt.

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Der alte Schlauchturm der Feuerwehr-Kaserne Bern von aussen …

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„What else“, „ich lebe nur einmal“ – Shang Hutter auf dem Friedhof Bümpliz und heute zweimal im Gespräch, Nespresso, the else und ein Biokaffeekapsel-Projekt … ein Capital Venture. Absolut zwei sensationelle Tage und morgen – sorry hüt isch nid morn, aber morn isch de scho hütt – geht es so weiter.

Das gibt es wirklich in 1000 Jahren nur einmal. Tschau zäme. Dieses Stück von den Span habe ich in der Disco Grotte im alten Brünnengut nie auflegen können. Es ist zu modern. War es 1979 oder 1980, wo der Ausbau des Brünnentunnels kam? Ich weiss es nicht mehr, auf alle Fälle im Herbst 81 gab es dann einen ganz neuen Lebensabschitt. Bern West gehörte dann meiner Vergangenheit an. Nur eins weiss ich noch heute, im Gegensatz zu vielen anderen. Das Westside gehört endgültig zu Bethlehem und nicht zu Bümpliz. Und auch wenn es in „Reportagen“ so steht, die Toblerone wurde nie in Bümpliz produziert – bis 1985 ir Längige (Länggass) und dann noch westlicher als das Westside – am Westend.

Und übrigens, die Disco Grotte stand dort, wo der Neophyten-Stand zu finden war. Aus bestens unterrichteter Quelle weiss ich, dass auf dem Friedhof, wo auch „meine“ Hebamme ruht, vor einigen Jahren keine Venusfallen zu finden waren.  Diese können bei uns gedeihen … zumindest im milderen Basel und dort geht es jetzt hin … wegen Kaffeekapseln und und und … eben ganz-anders. Aber dazu später mal mehr.

Die Zeit steht …


… still. Zurück aus Frankreich und die Internetzeitung anschauen. 13 Minuten ist sie alt, die Mitteilung dass Beny Rehmann gestorben ist.

Und eben wird es im Radio erwähnt. Sein Tod bewegt mich wesentlich mehr, als den unerwarteten Tod von Udo Jürgens, der zwei Tage später und zwei Jahre älter von uns ging. Jürgens hatte mehr Anhänger, aber wurde in meiner Diskozeit vermutlich noch weniger oft abgespielt, als Beny, der es gegen Ende meiner „DJ-Karriere“ in die Schweizer Hitparade schaffte. Zugegeben, der Musikstil war nicht für alle damaligen Jugendlichen. Wir lagen eher auf Hard und Rock.

Beny durfte ich einmal für ein Kurz-Konzert in einem Schlosskeller engagieren. Einer der ersten Auftritte, als Solo-Spieler – 1992 oder Anfangs 1993 müsste das gewesen sein. Er fing mit dem schwierigsten Stück an. Warum spielst du nicht zuerst deine Lippen ein? „Ich wollte es wissen!“ Ja so war er. Keine Ahnung, wie viele Weihnachtswünsche er versandt hat. Aber seit Jahren tauschen wir so unsere Grüsse und Wünsche aus. Erträgliche Gesundheit und eine Briefmarke mit einer goldenen Tropmpete – meine Wünsche dieses Jahr lassen die Zeit still stehen.

Hier steht die Zeit nicht still und ich kenne niemanden, der nicht Spass an diesem Stück hat. Der Morgenmuffel … solche müssen bei diesem Lied immer schmunzeln, wenn man sie damit weckt. Die Fahne bei seinem Haus in Strengelbach steht jetzt auf Halbmast. Die Schallplatten bleiben und die Erinnerungen. Zeit, über Weihnachten einige Trompetenstücke anzuhören.

Zu später Stunde nimmt man wahr, dass heute der kürzeste Tag war … mit viel Sonnenschein … aber nicht mehr für alle. Woodstock, Luftgitarre, Joe Cocker

… auch für ihn steht ab heute die Zeit still. With a little help from my friends, der 68-iger Covertitel der Beatles deren Original nie als Singel erschien, aber Cocker zum Durchbruch verhilf.

Hannes Keller wird 80 – Sophia Loren auch


„Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der alles Geld kostet und mit dem geringsten Aufwand und Risiko bereitgestellt wird.“

Ein Ausspruch von Hannes Keller, gefunden in Wikipedia. Eigentlich müsste man heute den Satz noch auf die Fehlerhäufigkeit erweitern. Die Reise und Erlebnisse meines Geburtstagsgeschenks könnten ausgeschmückt ein halbes Buch füllen. Auf mehreren Schienen gleichzeitig fahren ist nicht einfach. Die Douglas Holding versucht dies. Schmuck und so weiter bis blühendes Glück und fröhliches Gelage – besser bekannt unter Thalia. Danke der Dame von Thalia Bern und meiner Partnerin, die sich eingesetzt haben, dass „An der Hand meiner Schwester“ doch noch bei mir eintraf. Früher hatte das Porto weniger als einen Franken gekostet. In der heutigen Welt praktisch gleich viel wie das Buch. Danke liebe DiePost für das grammatikalische Problem und die Kleinstentschädigung von vier Briefmarken, die jeder Haushalt in der Schweiz gratis erhalten hat. Zumindest ein Sammlerstück.

Wieso dieses Buch? Bärbel Probert ist genau vier Jahre jünger. Ich hab es nicht gewusst und kenne Bärbel seit rund zwanzig Jahren. Herausgefunden im Buch, das morgen nach Frankreich mitkommt, vermutlich auch in dem, das Hannes kriegt. Ich hoffe, dass diese gleich sind und nicht der Fehlerhaftigkeit unserer Zeit unterliegen. Hannes und Bärbel – beides wundervolle Menschen.

Von Hannes weiss man auf Wikipedia nicht ganz alles. Computer- und Tauchpionier, Pianist und es fehlt der Kunstmaler.

Einstein von Hannes Keller

Einstein von Hannes Keller, gefunden auf Visipix, der Gratis-Bilderplattform von Hannes Keller.

Und ein Bild möchte ich euch nicht vorenthalten – das sogenannte „Bild Nummer 1“. Das erste, das er verkauft hat. Wer es kaufen möchte, es ist nicht günstig. Ein sechsstelliger Betrag müsste es schon sein. Ein Bild das inspiriert, aufstellt, zu Gedanken anregt …

Hannes Keller - Bild Nummer 1

… und mich heute Morgen an der Einladung Vorfreude fühlen lässt. Heute mal keine Blasen und kein Kater, einfach Freude.

Hannes – auf die nächsten 80 Jahre und Bärbel, alle guten Wünsche nach Greater London – sie kommen noch telefonisch.

Hannes Keller und Galina Vracheva

Hannes Keller spielt Chopin und Galina Vracheva, die zuvor herrliche Improvisationen über Sherlock Homes und Watson gespielt hat, gibt Tipps. Na ja, Sophia Loren wird heute auch 80. Mir leider nicht persönlich bekannt. Da wäre noch Friedrich Soennecken, der hat die Rundschrift erfunden, damit mit seinem Füllfederhalter fliessend geschrieben werden kann. Er wäre jetzt 166 Jahre alt … und seine Schrift veraltet. Die Widmung im Buch war in Steinschrift – nicht gemeisselt, sondern mit Kugelschreiber niedergelegt. Danke Hannes für die schönen Stunden.

Zum Nachdenken


Gelesen? Gesehen?

Martin Naville: «Der Druck auf die Schweiz ist enorm»“ – der beste Artikel über den „Steuerstreit USA – CH“ aus dem Migros Magzin.

Zudem ist in der Beilage, dem Nachhaltigkeits-Extra auf Seite 24 fast beiläufig ein Satz über das Stromsparen eingefügt: „Abwägen: Neue Technologie ist effizienter. Obschon es sich lohnt, hängt aber auch davon ab, wie lange die alte Maschine noch laufen würde.“

Hier wird über die Ökologie aus ökonomischer Sicht betrachtet. Alte Geräte haben auch Geld gekostet und es ist nicht ganz einfach abzuschätzen, wann der beste Zeitpunkt zum Wechseln kommt. Die meisten Medien vernachlässigen diesen Punkt, der den Geldbeutel betrifft – und das Stromsparen, denn in alten Geräten steckt „Graue Energie“, die für die Umwelt unschädlich weitergenutzt werden kann. Beachtenswert ist, dass diese nicht in einer Öko- oder Konsumentenschutz-Zeitschrift oder von einem Bundesamt veröffentlich wurde – von einem der grössten Geräteverkäufer in der Schweiz.

Entsprechend der Film, wie man den alten iPAD vernüftig weiter nutzen könnte:

Dank Virus abnehmen – kostenlos


Sorry, vermutlich wurden meine Mail-Adressen für die Weiterleitung eines Links über „Raspberry Ultra Drop“ verwendet …

… Gewicht abnehmen, kann man auch auf eine billigere Art.

Der Virenschutz durchkämmt zur Zeit die beiden Compis auf denen ich in den letzten Tagen tätig war. Kann sogar sein, dass ich den Virus in einem englischen Wald oder Garten eingefangen habe. Nur die Rasperries, die Himbeeren, blühen dort noch nicht – dafür das Rhododendron – in Umgangssprache männlich. Zwanzig Meter (20m) hohe Bäume haben wir gesehen. Wenn ich Zeit finde, schalte ich einige Bilder auf.

Sollte jemand das Mail noch einmal erhalten, meldet euch, dann setzte ich den Mailsupport auf die Spur.

Wer abnehmen will und sein Gewicht nicht durch eine Erkrankung entstanden ist, der soll auf einfache Art probieren. Joggen oder Walken, wenn das möglich ist. Eine Stunde jede Woche. Und diese 60 Minuten ohne Verschnaufpausen. Vielleicht einige Lockerungsübungen oder an einem Brunnen Wasser trinken.

Das wäre ganz einfach, das habe auch ich früher über Jahre versucht. Nur, es hilft rein gar nichts, wenn man sich zu sehr anstrengt. Ausser Atem geraten und zuviel schwitzen und man nimmt zu, bildet Muskeln. Aerob, mit Luft und nicht anaerob, ohne Luft, muss trainiert werden.

Ganz einfach? Nein, abnehmen ist eine Kopfsache, man muss sich überlisten, nicht mal einen Zwischenspurt einzuschalten oder „diesen Hügel kriege ich doch auch hin“. Machen sie ihr Training zu zweit und sprechen sie dauernd miteinander, denn wer aus der Puste kommt hat verloren – nur kein Gewicht. Stellen sie sich immer vor, ein Glas Wein (oder Wasser) mit ausgestrecktem Arm mitführen zu können. Dann sind sie nicht zu schnell und verlieren schnell einige Kilos. Bei mir waren es in knapp zwei Monaten im Schnitt jede Woche drei Kilo. Das ist kein Witz.

Wie geschrieben, der eigene Kopf ist der einzige Schweinehund, den es zu überlisten gilt. Tabletten und Pulver zu schlucken ist schade für den Geldbeutel. All diejenigen, die jetzt anderer Meinung sind, sind nicht zu dick oder haben einen zu schwachen Schädel, um den Körper zum Abnehmen zu zwingen. Der muss knallhart überlistet werden, weil dem stinkt das gewaltig, so durch den Wald zu huschen. Dann gibt es die Sorte, die damit Geld verdienen will – die Himbeertippen zum Beispiel. Beeren zu pflanzen wäre vermutlich billiger. Und schmackhafter. Zumindest wenn sie richtig reif sind und beim Ablesen ganz einfach in die Hand fallen. Ohne Zusatzstoffe und künstliche Aromen.

So, am Schluss kommt noch eine Warnung und nehmt die bitte ernst. Fett bindet Giftstoffe, die nach dem Fettabbau ins Blutsystem gelangen können. Das kann gefährlich werden. Bitte fragt euren Arzt oder Apotheker. Nur, die sind nicht aller gleicher Meinung und vor dem Abnehmen hat mich nie einer über diese Zusammenhänge gewarnt. Abnehmen wird mehrheitlichst gesehen empfohlen.

Alles erlebt. Jahrelang 100-110, mal auf 120, nur kurz, das hat der Kopf dann schnell hingebracht, dann freiwillig auf 85 und unfreiwillig auf 60, mein Gweicht wie mit 20 (nur damals etwas sportlicher) und wieder auf rund 85. Die beiden letzten Bewegungen haben mehr Kopfarbeit gebraucht. Vermeidet die lieber. Nicht die Kopfarbeit, die Bewegung.

"Dr. Doom schreibt den Dollar und US-Anleihen ab


Die aufgeblähte Geldmenge hat dem Börsenskeptiker Marc Faber zufolge handfeste Folgen: Anleger würden künftig Dollar und US-Anleihen links liegen lassen und auf asiatische Aktien setzen, sagt der Fondsmanager. Und aus dieser Analyse zieht er drastische Schlussfolgerungen …

… lesen sie weiter bei WELT ONLINE …

Auch wenn sich einige Leser schon mit bissigen Kommentaren über Dr. Doom zu Wort gemeldet haben, ist der Artikel äusserst interessant … und vermutlich mehr als nur ein Körnchen Wahrheit dahinter.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
60. Geburtstag – Gelobtes Land oder böses Israel?

Vor zwei Jahren erschienen:
Frangreich, Frangreich – das Blog mit dem Tick-er

Vor drei Jahren erschienen:
Ölpreise und Aktienkurse im Gleichschritt

Vor vier Jahren erschienen:
GM-Xianyou-63 und GM-II-Youming-86

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Der 11. März oder eine eigene Meinung haben …


… ja dies hat längst nicht jeder. Zudem muss nicht jeder mit solchen einverstanden sein. Aber meist sind es die mutigeren Menschen …

… und einer feiert heute Geburtstag: Ricci Riegelhuth, den Finanzblog-Lesern bestens bekannt. Na dann mal herzliche Gratulation und mach weiter so … und verwirkliche deine Ideen. Gelle.

Damit er mit unseren Dialekten etwas zu studieren hat, verlinke ich hier auf die Alti Stainlemer und er kann die Spysskarte vom maagermoscht studieren. „D Bryys sinn in Mensche-Lääbe aagää!“ Einige Schnitzelbängg, die wirklich lesenswert sind.

Und wenn wir schon bei Menschenleben sind, da hat noch ein anderer Geburtstag. Ein etwas undurchsichtiger und daher ist sein Geburtstag mal am 10. mal als 11. März erwähnt. Fragen können wir ihn nicht – Usāma ibn Muhammad ibn Awad ibn Lādin – Usama oder Osama bin Laden. Steckbrieflich gesucht und vermutlich war auch der Grossvater von Ricci auf einer solchen Liste. Nur hatte dieser eine etwas andere Meinung. Er hat zum Beispiel während zwölf Jahren den Hitlergruss nie erwidert. Das braucht Mut. Solche Gene werden vererbt.

Und wen erstaunt es, wenn wir schon einige dubiosen Tippen erwähnen, dass der Cigarren-Raucher Slobodan Milošević heute vor drei Jahren gestorben ist.

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Zum Nachdenken an dieser Stelle der Hippo-Inflations-Dollarschein. Gefunden von einer meiner Kundinnen am Sitz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ. Vielleicht gut, dass die Verse über die „Anal-ytiker“ vom närrischen Treiben nicht im Netz zu finden sind.

Eine eigene Meinung haben liegt allenfalls auch am Datum. Den 11. März haben einige Persönlichkeiten als Geburtstag. Massimo Rocchi, Franz Lambert, Nina Hagen, Joachim Fuchsberger, Rupert Murdoch und Beppo Brem. Erinnern sie sich noch an die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger?

Und da gab es noch einen mit einer eigenen Methode – Zino Davidoff. Persönlich hat er mich und meinen Kollegen bedient, erst genommen und uns zu unserem Ersparten aus dem Lehrlingslohn noch eine dritte Cigarre geschenkt. Ich bedankte mich und sagte, dass dies eine Lektion in Verkaufsschulung war. Er lachte und meinte: Ja, vielleicht kommt wieder mal etwas zurück. er hat recht gehabt.

Ricci schreibe weiterhin von der Leber weg. Tagtäglich, wie dies seit dem 11. März 1702 Brauch ist. „The Daily Courant“ in der Fleet-Street London. Die Strasse der Journalisten und Piss-Artists und der herrlichen Pups. Daneben der Laden am Strand, der die zweite Wahl der Dunhill-Pfeifen verkauft (hat). Ohne Label natürlich, damit man es nicht so genau weiss. Wie auch mit der Zeitung … vielleicht war die Norwich Post ein Jahr früher. Und über die Geschichts-Ereignisse am 11. März kannst du gleich selber schreiben – ein verrückter Tag.

Ricci für dich ist immer noch eine Zigarre aufgehoben – mehr dazu in unten stehendem Link.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Wie kommt Castros Staatsgeschenk nach Langenthal? Ein Dankeschön an Ricci und die Hansen!

Vor zwei Jahren erschienen:
Bank auf der Kippe

Vor drei Jahren erschienen:
Cash daily und «Das höchste Gut heisst Freiheit».

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Schall und Rauch I – die falsche Managementausbildung


Schall und Rauch“ ist eine Redewendung, die ich recht häufig anwende … sie passt zur heutigen Zeit …

… und zu vielen Namen. Goethe schrieb „Name ist Schall und Rauch“. Die heutige Managerwelt spielt fast wie im Kabarett … wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Bühne im Kabarett „Schall und Rauch“ in Berlin. Entstanden aus dem Stammtisch, genannt die Brille … Morgenstern, Tucholsky, Ringelnatz … und nun meldet sich wieder Riegelhuth – auf die zweite Stelle hat er sich schon hochgearbeitet, sein Rufname Ricci ist erst auf Seite zwei zu finden – Ricci, unser Klaus wünscht schöne genussreiche rauchende Weinachten – sollte meinen Lesern bekannt vorkommen. Ziel wäre doch zu Nina Ricci einige Ränge auf zu schliessen. Eines ist ihnen gemeinsam, es sind beides Familienunternehmen, die selbst gemanagt werden … vermutlich aber etwas anders als im folgenden Artikel der von Ricci kam. Danke.

Der soziale Stillstand Amerikas

Der kanadische Professor Henry Mintzberg ist einer der renommiertesten Kritiker klassischer Manager-Ausbildungen. Er schreibt exklusiv für wiwo.de warum die Finanzkrise im Kern eine Management-Krise ist … weiter in der wiwo.de …

Brille

„Die Brille“ würde auch bei mir passen. Hinter dieser Wand werden wir dereinst auch über Schall und Rauch und dies bei Schall und Rauch diskutieren … die Ideen sind da. Ein Thema steht „Die Zigarrenfabrik in Schmiedrued„. Ein Referent hat bereits zugesagt, er wird einige schöne Dokumente zeigen können. Der andere weilt zur Zeit in Kuba und wird vom „Linkvermittler Schall und Rauch II – am 27.02.2009) eben angefragt. Manchmal müssten einige in der heutigen Zeit über Schall und Rauch springen und zusammen die Friedenspfeife rauchen …

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Die Bank, die Maulwürfe und der Maschendraht – der Blick in die Zukunft ist eingetroffen

Vor zwei Jahren erschienen:
Gringsvoraa – hot stocks – Vorsicht vor Aktienspam

Vor drei Jahren erschienen:
100 Jahre FDP Langenthal – 75 Jahre SRG – schon lange nichts mehr gehört, aber der Mitgliederbeitrag ist noch bezahlt worden

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"10 goldene Regeln" von Walter Wittmann


Wer das Finanzblog regelmässig liest, weiss, dass ich zwei „Finanz-Professoren“ echt geniesse.

Der eine Vorlesungs-mässig etwas mehr, der andere etwas weniger, dafür vielleicht mit den für die Meisten, auch Otto-Normalverbraucher (ONV) genannt, etwas utopischeren Ideen.

Bis zur nächsten Börsenkrise werden einige die 10 Regeln von Wittmann sicher lesen, sich zu Gemüte führen, vielleicht bleibt sogar was hängen, aber die Meisten werden dann wieder zum ONV. Nicht nur Laien, vorab Finanzleute, Finanzfachleute … sagen wir doch einfach „Finanzmenschen“.

10 Thesen, die gut sind, stimmen und doch erwähnte ich einige ketzerische Kleinigkeiten:

1. Informiere dich objektiv – seriöse Börsen- und Wirtschaftsbriefe werden genannt. Jeder ist subjektiv – auch unabhängige, neutrale Blogger und diese sind zumindest im K-Geld nicht aufgeführt – Kostenpunkt CHF 3.–. Aber diese Ausgabe wird viele reuen … sie werden es mit einem Mehrfachen an der Börse verlieren. Trotzdem, Herr Wittmann, eine objektive Information ist für Leute, die nicht sattelfest sind, praktisch nicht möglich. Und auch wir haben in der heutigen Zeit Mühe, neutrale Informationen zu beschaffen und es gibt auch Vermögensverwalter, die keine Tipps abgeben. Zudem habe ich in den vergangenen Tagen jede Menge von elektronischen Börsenbriefen abbestellt. Wer jetzt schon wieder Derivative empfiehlt, fliegt bei mir raus.

2. Spekuliere nicht – etwas Spieltrieb muss sein, aber vielleicht nur in jungen Jahren, bis man wirklich geheilt ist

3. Lass nicht zu, dass Zeit gegen dich arbeitet – Finger weg von Derivativen, aber ganz alle Lebenslagen bringt man nicht in den Griff

4. Kaufe nur das, was du verstehst – verstehen ist gar nicht so einfach, manchmal wird man auch klüger … mit Schaden

5. Diversifiziere deine Anlagen – wie in den meisten Tipps. Hier wird Grundsätzliches diskutiert … kann auch Ausnahmen geben

6. Investiere nur in liquide Märkte – im Buch „Wie man erfolgreich investiert“ stehen Details, die man in der heutigen Zeit vielleicht vermehrt beachten sollte

7. Achte auf das Timing – „Um den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen, ist man auf unabhängige Börsenbriefe angewiesen …“ Sorry gestatten sie mir die ketzerische Frage. Hat jetzt Wittmann selbst zu wenig Wissen, dass er Unabhängige zu Rate ziehen muss oder schreibt K-Geld mit dem Hinweis zwischen den Zeilen, dass sie keine Ahnung haben, wie man ein Buch interpretieren muss. Und manchmal bestimmt das Leben das Timing.

8. Veranstalte keine Aufholjagdnicht auf den fahrenden Zug aufspringen. Zumindest hat jetzt auch das Punktmagazin von Wittmann zu gelernt (Seite 27-29 – 17/09)

9. Arbeite mit Stop Loss – „Enge Limits von zum Beispiel 10 Prozent machen nur bei grosskapitalisierten Aktien Sinn.“ Dieses Kapital wurde vermutlich schon im Jahre 2007 geschrieben. Wie viel mal mehr war das mehrmals bei Schweizer Bluechips an einem einzigen Tag im 2008? „Diese Absicherung ist die einzige Medizin gegen Fehleinschätzungen.“ Ja so ändern die Zeiten in einigen wenigen Monaten.

10. Bleibe stets handlungsfähig – „Beruflich Hyperaktive und Senioren sollten ihr Geld deshalb in festverzinslichen Anlagen investieren.“ Nun wissen sie wegen zwei Gründen, wie Wittmann sein Geld investiert hat. Im Mai 2007 wurde er gemäss Punktmagazin spätestens zum Senior und ich hoffe für ihn, dass die Inflation nicht seinen sinkenden Zins im Geldmarkt wegfrisst.

Die Kunst des Anlegens ist nicht so einfach. Versuchen sie die 10 Punkte gewissenhaft zu befolgen und denken sie gleichzeitig an meine „Abers“.

„Wie man erfolgreich investiert“ kostet CHF 39.– und ein Teil dieser Investition geht erfolgreich an Walter Wittmann. „Im Prinzip“ hat Wittmann recht, aber wenn es wirklich so geschrieben ist, wie die Rezensionen verfasst sind, dann hätte Wittmann eine Wende eingeleitet. Er würde nun finanztechnische Trivialliteratur schreiben, statt seine „utopischen“ Ideologien zu verfechten. Schade, der „alte Wittmann“, nicht der Senior, hätte mir viel besser gefallen, aber jetzt spräche er die Masse an, mit 10 Punkten, die eigentlich seit Jahrzehnten gelebt werden sollten. Kostolani, Lynch etc. lassen grüssen.

Und dann gäbe es noch die Ökologie und die Ethik zu betrachten, aber heute wird das in den Printmedien veröffentlicht, was man, der ONV, lesen will und wenn im nächsten Abschnitt schon unsere Solothurnerin erwähnt wird, dann wollen wir doch auch Ramona (13) und Sohn Nico aus ihrer Nachbarschaft erwähnen. Der „Blick“ sprach von der Familie „O“. Oh, wäre eigentlich richtig, zwei Buchstaben fehlten – die des ehemaligen Bundesrats waren es nicht. Tagesgespräch! Clevere Journalisten haben ihren Namen herausgefunden – und in der Zeitung erwähnt. Damit kann die junge Mutter leben. Und der Ethik wegen, die heute zu wenig beachtet wird, schreiben wir nicht mehr weiter, auch wenn wir noch … Aber noch ein Tipp – so zwischen den Zeilen von Wittmann gelesen. Junge müssten in Aktien investieren, Risiken eingehen – aber bewusst und überlegt. Diejenigen, die es machen, denen wünsche ich viel Erfolg … vorsichtig sein kann man immer noch als Senior – Tipp Nr. 10

Die Beiträge über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Antwort aus Pakistan an «The Economist»

Vor zwei Jahren erschienen:
Kernenergie contra Öl

Vor drei Jahren erschienen:
UBS: Vorzeichen sprechen für ein turbulentes Jahr – am Mittwoch sind wir wieder in Solothurn und mit Änderungen wird nun wirklich jeder zu leben gelernt haben

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Das postamerikanische Zeitalter


Nachgedacht
Herbert Odermatt, personalblog

Adventskalender

“ Manchmal geht die historische Entwicklung einschläfernd langsam – über lange Zeiträume passiert wenig Weltbewegendes. Doch dann überschlagen sich die Dinge plötzlich: Große Veränderungen vollziehen sich schnell – politisch, ökonomisch, gesellschaftlich. Wir erleben es gerade.

Vieles geht zu Ende in diesen Wochen: der angelsächsisch geprägte Finanzkapitalismus mit seinem Grundvertrauen in die Eigenverantwortung des Individuums und die Stabilität der Märkte; die Erwartung schnellen Reichtums (für wenige) und der Traum von bescheidenem Wohlstand (für viele); zu Ende geht – auch das – die Nachkriegszeit mit ihrem US-zentrierten globalen Machtgefüge. Wir sind Zeitzeugen des Beginns des postamerikanischen Zeitalters. Der Weltmachtstatus der USA, seit einiger Zeit bereits angekratzt, verfällt im Zuge der Krise rapide. …“…mehr im Manager Magazin…

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“ Eine Supermacht besteht keine Minute länger, als sie muss. Die USA hatten lange Zeit die militärische Fähigkeit, ihre Konkurrenten zu zermalmen, aber ungeachtet der wiederholten Forderungen von Präsident Bush, die USA müssten „in die Offensive gehen und in der Offensive bleiben“,zwischen dem „Krieg gegen den Terror“ und der „Achse des Bösen“,ist es den USA kein Mal gelungen, die großen Bedrohungen, die sie ausgemacht haben, zu beseitigen.

Außerdem ist der amerikanische Einfluss dort am schnellsten zurückgegangen, wo sie ihre militärischen Muskeln am stärksten spielen ließ: in der arabischen Welt und in Ostasien. …“

Mehr in Frankfurter Rundschau: …Schwindender Einfluss, Die USA auf dem Weg nach unten…

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Neuer Job gesucht?

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Pressemitteilung: prix libref. und Weiterbestand von libref.



Gret Haller mit prix libref. geehrt

Die ehemalige Präsidentin des Schweizer Parlamentes (Nationalrat) und frühere Stadträtin der Stadt Bern, Frau Dr.iur., Dr.h.c.rer.publ. Gret Haller und heutige Lehrbeauftragte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main (Deutschland) erhält den mit 3 000 Franken dotierten ersten Sonderpreis „prix libref.“ für ihre Arbeit und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit Menschenrechten. Die Preisträgerin wirkte als Ombudsfrau für Menschenrechte in Bosnien und Herzegovina gemäss Annex 6 des Friedensabkommens von Dayton / Paris (gewählt durch die OSZE) und ist seit 2007 Mitglied der Europäischen Kommission für Demokratie durch Recht des Europarates („Venedig-Kommission„).

Der landeskirchliche Schweizerische Verein für freies Christentum – liberal, reformiert – kurz libref. hat im 138igsten Jahr seines Bestehens die Weiterführung ihres Gedankengutes mit einer für die heutige Zeit entsprechende Neuausrichtung beschlossen. In Zeiten des Umbruchs der Kirchen und Religionen wird in Zukunft ein erweiterter „prix libref.“ für liberale Arbeiten von Theologie-Studenten in der Schweiz vergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter libref. Wir werden
versuchen, die verschiedenen Referate und zusätzliche Bilder in den
nächsten Tagen im Advetnskalender zu veröffentlichen.

Reiner Anselm und Gret Haller

… Prof. Dr. Reiner Anselm überreicht die Urkunde an Frau Dr. Dr.h.c. Gret Haller …

Gret Haller

… Gret Haller:“Als Politikerin weiss ich, dass dieses Bild nicht veröffentlich werden sollte …“. Aber irgendwie passt es so schön zu unserer Thematik …

Gret Haller 2

… Gret Haller könnte fman stundenlang zuhören … ganz besonders, wenn sie aus dem „Stegreif“ erzählt …

Gret Haller 3

… Vortragstechnik vom Feinsten …

Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg

… und in Sachen Gestik ist Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg in Nichts nachstehend. Er beschränkt seinen Vortrag über das Bourbaki-Panorama, wo die Preisverleihung stattfand, „leider“ auf genau eine Stunde … vorgekommen ist es uns wie eine Viertelstunde …

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ABC mit Prof. Dr. Max Boemle


Zwei herrliche Fotos, einige bon Mots und ein Interview von Max Boemle

Die Theorie trägte eine Mitschuld

Max Boemle ist einer der profiliertesten Spezialisten für das Rechnungswesen. Die Theorie, dass die Firmen ihr Eigenkapital stark senken sollen, um dessen Rentabilität zu steigern, ist seiner Ansicht nach ein Grund für die Finanzkrise … lesen sie weiter in der BernerZeitung …

Einige Bemerkungen aus der Dankesrede von Max Boemle:

“ Keiner denkt daran, aber die HWV Schweiz ist dieses Jahr 40 Jahre alt … die Spende an die Oeconomia Bernensis kam nicht aus der Schulkasse – die war leer. Die war privat von mir … deshalb der Wunsch, dass der Beitrag lieber nicht für eine Fahne eingesetzt werde … in Sankt Gallen hat man es vergessen, mir als Gründungsmitglied die Ehrenmitgliedschaft zu überreichen … im Schweizer Treuhänder habe ich in einer Kolumne über schlechte Geschäftsberichte geschrieben und derer gab es damals ja genügend … nur ein Geschäftsbericht war super, der von Mövenpick … „

… mal schauen, ob sich da ein Beitrag oder gar ein Bild von der verantwortlichen Personen aus dem letzten Satz organisieren lässt … das sind dann eben so die Zufälle im Leben, die es anscheinend gar nicht gibt … noch etwas genauer, ein Bild hängt in meiner Küche, aber ich will ein Portrait-Foto, ein aktuelles, eines aus jüngeren Jahren habe ich …

… und eines von Max Boemle aus jüngeren Jahren hat mir Daniel Eicher der ABC-Cards zur Verfügung gestellt …

Boemle Max

… Daniel, ich darf dir und deinen Mitarbeitern an dieser Stelle ganz herzlich für die Idee und Durchführung des Anlasses im Bellevue Bern danken … und vermutlich auch die anderen rund 200 Gäste … und für das Bild aus jüngeren Tagen …

Boemle Max 2

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Vietnam geht bei der Entwicklung einen eigenen Weg»

Vor zwei Jahren erschienen:
Suche Job – Lohnvorstellungen 50′ – 1,5 Mio …

Vor drei Jahren erschienen:
Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch noch alle da?

Peak Oil – glücklich dürften nur die Alten sein


Einer der ersten Beiträge im Finanzblog berichtete über Peak Oil, der Zeitpunkt der maximalen Erdölförderung …

… und diese wurde durch die Experten in der Zwischenzeit um ein Jahr auf 2011 geschoben. Die NZZ schreibt, dass jeder das Wort Peak Oil, zu Deutsch das Ölfördermaximum, nun kennen müsste. Absolut einverstanden. Nur die älteren Leute dürfen etwas gelassener in die Zukunft blicken weil sie noch Erdöl zur Verfügung haben werden. Der Preis dürfte in einigen Jahren aber auch dieser Bevölkerungsgruppe zu schaffen machen. Er wird steigen, falls er nicht weltpolitisch in einer gewissen Bandbreite fixiert wird. Das haben knapp werdende Güter so an sich, weil die Nachfrage grösser als das Angebot sein wird.

Je mehr vom Peak Oil gesprochen wird, desto schwieriger wird eigentlich dessen Interpretation was das statistisch gesehen genau ist. Wichtig wäre eine Ableitung, wann der wirkliche Endpunkt kommt und es kein Erdöl mehr gibt. Und da sind nur ganz grobe Schätzungen möglich. Erstens kennen wir die Mengen der Ersatzenergien nicht, geschweige denn der Zeitpunkt, wo sie Erdöl in grösserem Mass ablösen. Und zweitens ist die Peak Oil Kurve keine Gaussche Normalverteilung, aber mit dieser Auseinandersetzung werden sich nur wenige Leser beschäftigen.

“ … Die Preise für fossile Energien steigen. Das ist derzeit wesentlich eine Folge des markant wachsenden Verbrauchs. Die Nachfrageproblematik wird verschärft, weil das weltweite Fördermaximum beim Erdöl bald einmal erreicht sein wird. Der Autor des folgenden Artikels weist darauf hin, dass Ersatz-Energieträger kaum zur Verfügung stehen, was gravierende Folgen für die menschliche Zivilisation haben dürfte … lesen sie weiter in der NZZ Online …

Vor einem Jahr erschienen:
«Analysten warnen vor Privat Equity für Private»

Vor zwei Jahren erschienen:
Was vom SMI übrig blieb

Vor drei Jahren erschienen:
Kultur – eine Vorliebe?

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig

Lärm: besser Disco als Pauken und Trompeten


„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden“ – über die Art der Musik lässt sich streiten. Bei Lärm nur über Vorurteile.

Dieser Spruch stammt von Wilhelm Busch. Nicht zu verwechseln mit einem G.W. Bush. Der «W» steht übrigens für «Walker». Gehen wird er demnächst und dann dürfte weniger Lärm über den Atlantik zu uns dringen.

Lärm wird von vielen Menschen nicht analytisch wahrgenommen, sondern mit vielen Vorurteilen. Vor allem Anhänger der klassischen Musik haben mir immer wieder gesagt, wie schädlich Disco-Musik ist. Klassische Musik hat es aber in sich. Die kann wesentlich lauter sein. Zugegeben, oft auch schöner. Ausgewogen sein und beides hören! In meiner Disco war vor Jahrzehnten ein Lautstärke-Begrenzer eingebaut. Eine zwei minütige Belastung von mehr als 95 Dezibel hat eine eben solange Ruhepause ausgelöst.

Dieses Gerät war damals eine Sensation. Nennen wir es doch einfach «Dingsdabumsda». So bezeichnet im Freundeskreis jemand eine technische Black-Box. In Venture Capital Kreisen wird heute ein anderes Lärmbekämpfungsgerät propagiert. Diese Box «unterdrückt» Lärm wird mit Gegenschallwellen. Die Technik ist beeindruckend. Die Höhe des offerierten Preises auch.

Lärm zu bekämpfen ist teuer. Billiger ist Lärm zu vermeiden oder aus dem Weg zu gehen. «Und so ergeht der Aufruf an das lauschende Volk: Hört bewußter! Wählt aus.»

«Bitte nicht so laut!

Lärm macht krank, sagen Bundesstellen und rechnen vor, wie viel früher lärmgeplagte Stadtbewohner an einem Herzinfarkt sterben. Ist die Lärmbelastung eine alarmistische Übertreibung? Ein paar Expertenantworten samt einem Selbsttest in Baustellennähe … weiter bei espace.ch … »

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

« Warum die Aktien weiter steigen werden»

Vor zwei Jahren erschienen:
News from China – heute würde ich schreiben, herzlich willkommen in der HS … morgen mehr!

Vor drei Jahren erschienen:
Hayek und von Hayek

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China schiesst mit Raketen: Künstlicher Regen


An den olympischen Spielen in Peking werden die Regenwolken vor den Sportstadien «zum Weinen» gebracht. Die Wettkämpfe sollen regenfrei durchgeführt werden.

Nicht etwa die Sportler werden vor Regengüssen geschützt, sondern die Besucher.

«China schiesst mit Raketen auf Regenwolken

China will während der Olympischen Spiele alles kontrollieren – nun sogar das Wetter: Regenwolken werden zum Abschuss freigegeben. Eine Armee von Wetterbeeinflussern lauert ihnen auf – mit Kanonen und Raketenwerfern … lesen sie weiter bei espace.ch … »

Schon 1980 haben die Russen an den olympischen Sommerspielen in Moskau Kampfflugzeuge des Typ MiG (heute Russian Aircraft Coorporation – Migavia) eingesetzt, um die Wolken mit Silberiodid zu impfen. Ein Verfahren das bei der Hagelabwehr benutzt wird.

Wer Regen, Nebel, Trockenheit beherrscht gewinnt Kriege. Es erstaunt daher sicher nicht, dass die Vereinigten Staaten die ersten waren, die in grösserem Rahmen diese Technologien als Regenmacher ausgetestet haben. Praktische Einsätze gab es im Vietnam Krieg. Ethisch und ökologisch ist das Auslösen von künstlichem Regen umstritten, da den Vorteilen gewichtige Nachteile gegenüber stehen. Das dürfte der Grund sein, dass diese Technologien in der Öffentlichkeit nicht gross zur Sprache kommen, obschon viel Geld und Weltkonzerne dahinter stehen.

Das Beherrschen des Wetters ist finanziell lukrativ. Nur, ich will Sonnenschein und mein Nachbar Regen, damit sein Gemüse im Garten besser wächst!

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

Autobahnzubringer in Frontregion – Überlegungen für Regierungsräte

Vor zwei Jahren erschienen:

Generalversammlung

Vor drei Jahren erschienen:

Gold und der 8-Jahres-Zyklus

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig

Oboist Heinz Holliger – die Gebutstagsgratulation der ganz besonderen Art

Heute darf ihnen das Finanzblog eine Sensation präsentieren. Und der Zufall will es, dass es gerade heute ist. «Heinz Holliger – Leben und Werk» von Katharina Jing An Gebauer.

Musik verbindet. Musik kann aber auch die Geister trennen, denn nicht jeder liebt den gleichen Musikstil. Nur eines ist ganz sicher, Heinz Holliger ist – sagen wir es in unserer Finanzsprache – ein Anlagetipp der Weltklasse, Tendenz stark steigend.

Lieber Heinz, 69 Jahre, auf den Tag genau, das ist schon eine ganz beachtliche Leistung. Wir gratulieren ganz herzlich. Wir? Ich und eine Dame. Eine andere, als du jetzt vermutest. Darüber aber später. 76 wär doch etwas. Zumindest die Seite 76 im 100. Geschäftsbericht der Schweizerischen Nationalbank – offizielle Feierlichkeiten und du Heinz Holliger, dirigierst. Das hat bisher noch keiner geschafft. Im verlinkten Beitrag müsste ich heute um ehrlich zu sein, einiges ändern. Deine Musik würde ich am heutigen Tag nicht mit geschlossenen Augen oder mit der Aussicht auf die Bergwelt geniessen. Bei Vollmond – es war eine wundervolle Nacht, noch leicht bewölkt.

Es gibt Menschen die hören fast nie Musik. Zu diesen gehöre ich ganz sicher nicht. Und dann gibt es diejenigen, die klassische Musik nicht mögen. Aber vielleicht modernen Jazz. Und da kenne ich Leute, die plötzlich beides anhören. Im Repertoire als Musiker, Komponist, Dirigent findet man bei Dr. h.c. Heinz Holliger Musik, die die Klassik und Modern Jazz verbindt. Ich sage das so in meiner Art als ehemaliger DJ der auch mal klassische Stücke auflegte. Zum Beispiel eines aus Nabucco. Sorry Heinz, das ist nur eine kleine Zwischenbemerkung, denn mein Blog ist auch so eine Art Tagebuch, Gedächtnisstütze, mein weltweit verfügbares Notizbuch.

Solothurn – ja vielleicht verbindet die Oper von Verdi. Aber wechseln wir doch nun zu Wien. Auch hier gibt es eine Dame die das Finanzblog liest und an meinen Paparazzi-Bildern von dir Freude hat. Musik und das Interne verbinden.

Katharina Jing An Gebauer
Katharina Jing An Gebauer – ich kann es heute nicht verkneifen, ein Bild einer Dame ins Netz zu stellen. So ist das eben im Internet. Man sieht ein Bild, weiss nicht wer das geschossen hat und vielleicht lernt man sich, wie das Leben so spielt, einmal persönlich kennen.

Bachelorarbeit von Katharina Jing An Gebauer

über

Heinz Holliger – Leben und Werk

Mehr als nur Lebenslauf oder Biografie.

Katharina Jing An Gebauer gebührt ein ganz herzliches Dankeschön. Einmal, dass diese Arbeit hier präsentiert werden darf und für die Arbeit selbst. Das umfangreichste Werk über Heinz Holliger im Internet und ab Seite 36 die Literaturliste mit vielen Links – ein echtes Zeitdokument. Zufälle gibt es nicht. Das Dokument habe ich an einem aussergewöhnlichen Tag erhalten. Am 20. Mai 2008 – gerade rechtzeitig um es am Geburtstag von Heinz auf schalten zu können.

Schneewittchen - Küsse - Heinz Holliger

Details aus Notenbeispiel 3 (Schneewittchen, Epilog) – Seite 33 …

Ursula und Heinz Holliger-Hänggi

… Ursula und Heinz Holliger-Hänggi (einziges Foto im heutigen Beitrag von mir).

Nachtrag (29.12.16), damit die Wikipedia über Heinz Holliger nicht im Niwana von Kaywa landet. Zudem wurde das Video nicht zu Hoststar transferiert und dafür nun eins, das in diesen Beitrag passt und nicht nur meinen Kindern ihren sympathischen Grossonkel näher bringt:

Hier der Beitrag, wo Katharina Jing An Gebauer meine drei Bilder über Holligers fand. Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht und so schaut doch mal, was der Ex-Dirigent unseres Männerchors Peter Lindenmann und die heutige Dirgentin Anastasija Kadiša für Musik machen … auch andere Gratulationen sind im Finanzblog verlinkt.
Vor einem Jahr erschienen: Scalping – skalpieren an der Börse

Vor zwei Jahren erschienen: Eurovision, Columbus und Börse

Vor drei Jahren erschienen: Hans Moser – mein persönlicher Klon?

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«Einkaufen bis zum Umfallen»


Weltweit soll der Wohlstand erhöht werden – so will es die UNESCO. Die Frage ist nur, ob uns Wohlstand wirklich glücklicher und reicher macht.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Clive Hamilton weiss, dass wir einiges falsch machen – ich zitiere einige Passagen aus dem Beitrag «Einkaufen bis zum Umfallen» aus dem GDI IMPULS Herbst 2007 – nicht ganz billig, aber den Preis mehr als wert.

– Im Gleichschritt mit der Verschuldung wurde Shopping zur Freizeitbeschäftigung ganzer Nationen.

– Einkaufen bis zum Umfallen.

– Wir sind einem ständigen Druck ausgesetzt, uns zu besseren, schlankeren, reicheren, gebildeteren Personen zu entwickeln.

– Doch ebenso, wie unser Materialismus zunimmt, verarmen unsere persönlichen Beziehungen.

– Aber selbst, wenn sie die angestrebeten finanziellen Ziele erreichen, sind sie keineswegs zufrieden.

Shopping ist Ausdruck von Inhaltsleere – und der Versuch, sie zu bekämpfen.

Wichtiger, als mehr zu haben, ist es, mehr als die anderen zu haben.

Bemerkenswerterweise geben dagegen zwanzig bis dreissig Prozent der Befragten aus den tieferen Einkomensschichten an, dass sie sich tatsächlich alles Nötige leisten könnten.

– Die Bürger der reichen Länder geben mehr Geld für Haustiere als für Entwicklungshilfe aus. (Anm.: haben sie etwas anderes erwartet?)

– Das Konsumverhalten erreicht ungeahnte Stadien der Absurdität, aber die wenigsten von uns wollen das sehen.

– Menschen, die nach äusseren Belohnungen streben, neigen zur Depression.

– … was die Unglücklichen von den Glücklichen unterscheidet, besteht darin, ob sie in ihrem Leben einen Sinn und Zweck sehen.

Und das Fazit:

– Die Ironie darin, dass jene, die sich einem Leben in grösstmöglichem Reichtum verschreiben, höchstwahrscheinlich immer unzufrieden sein werden.

– Alles in allem zeigt sich, dass das Streben nach Geld, Rum und Schönheit zu einer tieferen Lebensqualität führt als jenes nach Beziehungen, Selbstvertrauen und Gemeinschaftswohl.

-Da ab einem bestimmten Punkt mehr Einkommen nicht zu mehr Wohlbefinden führt, lenkt uns die nationale Obsession für Wirtschaftswachstum von jenen Dingen ab, die unser Leben tatsächlich verbessern würden.

– Der Weg zu einem reicheren und erfüllteren Leben besteht darin, sich einer übergeordneten Sache zu widmen.

Anders gesagt. Die Konsumgüterindustrie wird nicht zurück gehen. Oder ironisch gesagt: Es lebe die Wegwerfgesellschaft.

über den Wolken

.. über den Wolken wird die Freiheit wohl grenzenlos sein … oder sind sie eher dr Tipp, der den Genuine Progress Indicator (GPI) sinken lässt oder den Life Satisfaction Index (LSI) nicht steigern kann …

Vor einem Jahr erschienen: Fritier-, Fusel-, Salatöl, ein Bobo und die zwei DJ

Vor zwei Jahren erschienen: Steuern – ein leides Thema, besonders wenn man den Immobiliensektor verfolgt. – steuerlich gesehen gibt es demnächst wieder eine tolle Sparmöglichkeit – fragen sie uns. Ganz legal. Bevor sie anrufen, lesen sie noch einmal den obigen Beitrag.

Vor drei Jahren erschienen: Meldung über Meldung aus den USA – (Anm. persönliche Warnung an Sa – nicht lesen

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Wie kommt Castros Staatsgeschenk nach Langenthal? Ein Dankeschön an Ricci und die Hansen!


Gestern hat mir Ricci eine riesengrosse Freude bereitet. Eine wunderschöne, schwarz lackierte Kiste mit noch wunderschönerem Inhalt vom X Festival del Habano und von Aficionado Hans …

… die beste Cigarre aus Kuba die ich je geraucht habe. Ich bin nach dem Rauchen fast etwas duselig geworden. Zu diesem Riesending habe ich vier Schallplatten Rock Revival genossen – runde drei Stunden voller Genuss. Herzlichen Dank. Dafür dürft ihr einmal Cigarren rauchen, welche Fidel Castro dem Staatspräsidenten von British Guiana als Geschenk überreicht hat. Von diesen existieren garantiert nur noch ganz wenige Exemplare auf diesem Planeten … und eben einige bei mir im Keller. Erhalten habe ich diese vom Nichtraucher Hans, aber lassen wir ihn doch gleich selber berichten:

Wie kommt Castros Staatsgeschenk nach Langenthal?

Kubanische Zigarren waren das Mitbringsel und offizielle Geschenk, das Fidel Castro seinen Staatsgästen anzubieten pflegte.

Einer der häufigen Staatsgäste war der Premierminister und spätere Staatspräsident von GuyanaLinden Forbes Burnham (d) – etwas ausführlicher auf Englisch – (20.2.1023 – 6.8.1985) .

Der ehemalige Kolonialstaat British Guiana wurde unter Premierminister Burnham am 26.5.1966 unabhängig und verfolgte offiziell eine „non alignment policy“. Burnham deklarierte 1970 die „Co-operative Republic of Guyana“ und verordnete seinen Landsleuten eine Ideologie der „self reliance“ – eine Selbständigkeit basierend auf Devisenkontrolle, Importrestriktionen und, paradoxerweise, Finanzierung der Programme „feed the nation“ und „clothe the nation“ durch multinationale Agenturen. England, USA und Kanada, zahlten Entwicklungshilfemillionen und Forbes Burnham wurde im „Ebony“ (einem Hochglanzmagazin der Schwarzen Bevölkerung in Amerika) zum „Reichsten Schwarzen“ deklariert. Etwa 1972 erhielten Flugzeuge aus Cuba auf dem Weg nach Angola erhielten Landerechte in Guyana, China baute eine Textilfabrik und die UDSSR ein überdimensioniertes festungsartiges Botschaftsgebäude in Georgetown, der Hauptstadt von Guyana. Die Stimmbürger wurden – nach kubanischem Vorbild zwar nicht zu Companeros, aber doch zu Genossen, zu „Comrades“ und die Warteschlangen vor den ausländischen Botschaften und Konsulaten und länger und länger. Nun leben etwa 30 % der Bevölkerung Guyanas in Kanada, USA und andern westlichen Ländern.

Wann genau Burnham mit seinen geschenkten kubanischen Zigarren nach Georgetown zurückkehrte, ist nicht bekannt. Überliefert ist die Tatsache, dass er auf seinem Schreibtisch immer eine grosse Schachtel davon stehen hatte, und seine Gäste aufforderte, sich eine Handvoll mitzunehmen, mit der offiziellen Bauchbinde

EXCMO. Forbes Burnham

Meine Schwägerin, Mrs. Lyla Kissoon-Sankar, die ebenso wie First Lady Viola Burnham (comrade «Vi») die Bishop’s High School in Georgetown besuchte, hat mir vor Jahren zwei Dutzend davon mitgebracht. Einige davon haben bis heute überlebt.
Zürich, 29. Mai 2007 Hans Trachsler-Sankar

Guyana und Kuba – beides Länder die das Wort Revolution sehr gut kennen. Und schauen sie doch einmal das neueste Bulletin der Credit Suisse über «Revolutionen – Zehn Dinge, die das 20. Jahrhundert bewegten» (evtl. noch nicht aufgeschaltet). Nummer vier – Chic mit Che Guevara – zwischen Bauhaus und Minijupe. Lesen, Cigarre rauchen, die Sonne und Musik geniessen und nachdenken. Auch über Kuba, ein Land das immer noch von einem gewissen Mythos lebt und doch letzte Woche zwei UN-Menschenrechtsverträge unterzeichnet hat. Es scheint sich doch einiges zu ändern. Blicken wir doch getrost in die Zukunft und danke den dreien – so etwas stellt richtig auf.

Cigarren

… die allerneusten aus Kuba und der Zeitungsausschnitt über die Menschenrechte …

Furbes Burnham Cigarren

… die Frage über das Zellophan kann vielleicht jemand anderes beantworten – sie müssten rund 30 Jahre alt sein und wurden in den letzten Monaten bei der richtigen Luftfeuchtigkeit auf einen herrlichen Rauchgenuss gebracht …

EXCMO

… eine kleine Weltsensation – viel zu schade zum Spekulieren … lieber mit guten Kollegen geniessen …

Che Guevara

… hängt im Zimmer bei der Jungmannschaft über der Türe. Ob man die Hintergründe wohl kennt – auf alle Fälle die Cigarre von Aficionado wurde auch probiert und als sehr milde und mit herrlichem Geschmack beurteilt …

Vor einem Jahr erschienen: Der Markt ist im Durchschnitt nicht zu schlagen – das Ziel ist eine Benchmark – den Durchschnitt – zu übertreffen

Vor zwei Jahren erschienen: Wetter und Börse – heute ein Hauch von Schnee, damals gegen einen Meter

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Generation X, Y und Z – Millennials und Generation Chips


Als Babyboomer oder doch eher als Generation Jones, als Spät 68er schauen wir mal auf die jüngeren Generationen. Diese Entwicklung hat Einfluss auf die Gesellschaft, Politik, die Wirtschaft und …

… eigentlich auf praktisch alles. Die Menschen ändern sich von Generation zu Generation. Der folgende Artikel wurde mir von einer Baby Boomerin empfohlen, deren Mutter im 2. Weltkrieg aus Deutschland in die Schweiz flüchtete. Und meine Grossmutter kam während des 1. Weltkrieges in die Schweiz. Vielleicht sind die Mütter unserer zukünftigen Grosskinder aus dem Kosovo geflohen. Wenn man Generationen betrachtet, sollte man immer die Geschichte, den Wohlstand und die Sicherheit der entsprechenden Zeiten vor Augen haben. Dieser Artikel dürfte ähnlich interessant sein Schlüsse für die langfristige Börsenentwicklung und die Entwicklung der Kirchen, der Religionen zu ziehen.

«Bühne frei für die „Millennials“

Eine neue Generation drückt der Arbeits- und Freizeitwelt zunehmend ihren Stempel auf
Die erste Generation, die mit dem Computer aufgewachsen ist, löst auf dem Arbeitsmarkt allmählich die Nachkriegs-Jahrgänge (Babyboomer) ab. Sie zeigt auch im Privatleben genügend Merkmale, um einen eigenen Namen zu verdienen … weiter in „Der Bund“ ..

Baby BoomersGenerations JonesGeneration XGeneration YGeneration Z oder Global GenerationGeneration PraktikumGeneration Chips – den jüngeren Generationen wird vermutlich auch nicht aufgefallen sein, dass einige Links auf Englisch sind – Übersicht

Vor einem Jahr erschienen: Vernunft Schweiz – und das sagt der Schweizer – in die Zukunft investieren

Vor zwei Jahren erschienen: Von Oil über Benzin zu Coop – Benzin ist zwar teurer geworden, aber dort immer noch günstiger

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