Der Gebrüder Grimm’sel Stausee

Märchen haben den Vorteil, dass sie immer gut ausgehen.

Fast immer. Aber gut für wen? Den Wolf, die Prinzessin, die Räuber oder das Waisenmädchen? „Doppelt bitter für Umweltverbände„. Auch dieser Titel dürfte nicht ganz der Wirklichkeit entsprechen. Viel dazu brauche ich nicht mehr zu schreiben – das geschah vor zehn Jahren und geändert hat sich nicht viel. Immer noch Bio-Grüne gegen Energie-Grüne. Und ich selbst bin mittendrin, wie im Sandwich. Was ist das beste am Sandwich? Der Schinken mittendrin. Na ja, nur um die Hälfte die Staumauer zu erhöhen bringt keinem etwas.

Das Moor, die Arven. Sorry, manchmal finde ich das einen Verhältnisblödsinn. Nichts dagegen, dass man die Natur schützen will, aber um welchen Preis. Vermutlich werde ich am 29.9.17 mit der Exkursion Kleinwasserkraftwerke etwas deutlicher, wie heute oft auf Flusskrebse und Fische mehr Rücksicht genommen wird, als auf Menschen. Und die meisten sind ja überzeugt, dass der Klimaanstieg nur durch selbigen erzeugt wird und die Gletscher deshalb schmelzen. Oder anders gesagt, Arven gedeihen auch 200 Meter höher. Übrigens, sind sie schon mal am Grimselstausee entlang gelaufen? Das ist übrigens auch mit Kindern zu bewerkstelligen. Nur damals hatte es vermutlich weniger Wanderer, als es diesen Sommer haben dürfte.

Vor zehn Jahren kam auch Toni Vescoli im Beitrag vor. Von ihm gibt es ein Stück, die „N1“, das ich leider nur als Youtube-Konserve habe. Hier sieht und vor allem hört man die Gegensätze. Eine fährt mit Grimselstrom rund um die Grimsel rum und Toni singt über die Autobahn …

… und wir sprachen meist über Wasser, das ohne Druckleitung seine Kraft hat.

Kein Stein bleibt auf dem andern

Die elektronische Transaktionssteuer und die Kürzung der Einspeisevergütung für Berner Sonnenstrom wecken die Gemüter.

Dreimal intensiver oder zumindest länger müsste die Sonne scheinen, damit die BKW gleich viel zahlen würde, wie früher. Die Geschichte wiederholt sich. Vor Jahren zum ersten Mal in Deutschland, jetzt in der Schweiz.

Die Transaktionssteuer tönt interessant, aber jeder wird sich überlegen, wie er Transaktionen vermeiden kann. Wie beim Grundeinkommen wird diese Initiative vermutlich einen schweren Standpunkt haben. Vor allem bei den grossen Zahlungen werden Ideen gesucht werden, wie man diese Steuer vermeiden kann.

Für den Eigenverbrauch dürfte Sonnenenergie weiter interessant bleiben. Vielleicht könnte man ja auch Nachbarn beliefern, aber da käme ja 0,2% Zahlungsverkehrstax dazu. Verbraucht nicht zuviel Energie, beim Nachdenken.

Solltet ihr immer noch über die Zukunft philosophieren wollen, so schaut euch mal Liberland an. Steuerfrei – eine Steueroase die selten jemand kennt und dabei ist diese freie Republik an der Donau doch immerhin dreimal so gross wie Monaco. Die Währung „Merit“ entspricht zur Zeit einem US-Dollar. Alle Transfers finden über eine Blockchain statt.

Mehr mehr dazu wissen will, kann sich im GDI Impuls 2/16 informieren. Eine der letzten Ausgaben übrigens. Diese futuristische Zeitschrift wird leider nach 30 Jahren eingestellt. Bis auf die ersten zwei Ausgaben habe ich alle gelesen. War spannend und manchmal gar anstrengend.

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind – Teil III

Demnächst könnte es in unserer Gegend billiges Holz geben, denn es wird darüber diskutiert, ob die Windräder in den Wald verlegt werden könnten. Zum Beispiel Richtung Schiltwald, weil in Triengen ein Mindestabstand von 700 Metern gilt.

Sorry, fast alle 68-iger haben sich seit ihrer Jugend mit der Energie auseinander gesetzt. Ich habe in der Sek damals eine volle Lektion über die Atomenergie gehalten. Im Fach „Deutsch“. Üben eines Vortrages. Note 6. Seltenes Ereignis damals in Sprachen, beim Rechnen schon eher möglich. In Franz auch mal einen Stachel. Und genau so kommt mir die Energiegilde pro und kontra vor. Ungeachtet der Kenntnisse wird da drauflos informiert … und über das richtige Wichtige kriegt man selten etwas zu lesen … manchmal unter vorgehaltener Hand zu hören.

Hier ein aktuelles Beispiel, wie informiert wird: „Die Schmalspurbahn macht sich breit„. Das sei eine weltweit einmalige Anlage! Der erste Kommentar erwähnt die beiden Anlagen, die ich auch kenne. Den Wechsel in der Mongolei sogar aus eigener Erfahrung. Aber das war nicht ein Wechsel von Schmalspur zu Normalspur, sondern von Breitspur zu Normalspur. Wer hat nun Recht? Informiert wird meist aus einem extremen Blickwinkel. Und hier auch ein extremer Blickwinkel im Zusammenhang mit breitspurig – Zufall – vermutlich nicht. Ich stelle gleich zwei Bilder dieses Kraters zur Ansicht – Sturm pur. Das bei meinem Beitrag über Strom zweier Inseln (Schweiz und Azoren) erwähnte Blackout hat selbst einen Blackout erlitten – oder doch nicht? Sie sehen, informiert wird extrem oft unsauber – auch über saubere Energie und ganz speziell unsaubere.

Ich erlaube mir nun, einige Links einfach mal aufzuschalten. Irgendwann mal wird schon informiert werden und vermutlich sind einige erschrocken, als sie das Flugblatt der IG Lebensqualität Oberes Suhrental erhalten haben. Sauber gemachte Internetseite mit viel Information. Die erste in diesem Link ist sogar relativ neutral. Von einem, der meinen Weg schon mal gekreuzt hat, von Prof. Dr. Silvio Borner. Die andere Plattform, Pro Kullmerauer Allmend, informiert ähnlich. Beide sind vermutlich für viele zu extrem.

Wer aber ihren Quellen nachgeht und das ist für mich wichtig, könnte erstaunt sein, dass er nicht bei DailyMail sondern bei KoppOnline landet. Es nimmt sich doch eh keiner die Mühe, alles auf Deutsch zu übersetzen. Kopp hat am 1./2. Oktober seinen ersten grossen Kongress. Der ist sicher nicht für jedermann, aber wenn jemand mitkommt, das wären mir EUR 150.- wert. Ein Vortrag ist über Nullpunktenergie, Raumenergie oder auch Freie Energie. Und in letzter Zeit deutet einiges darauf hin, dass es sich hier nicht um Parawissenschaft handelt. Claus W. Turtur oder Konstantin Meyl zum Beispiel. Das ist reine Glaubenssache, denn schon Galileo wurde wegen der Religion nicht anerkannt und im Nachhinein weiss jeder, dass die Erde rund ist. Jeder Kapitän zumindest hätte damals den Beweis erbringen und dies jedem Schüler plausibel erklären können.

Glauben sie das nicht? Dann lesen sie „Der Wind, der Wind, das Himmlische Kind – Teil 2„. Teil 1, Fledermäuse oder Fliegenpilze bringen auch diverse Links und meine Überlegungen zur Windkraft in unserer Umgebung … oder auch ältere Beiträge über Windenergie.

Wenn sie sich mit obigen Links auseinandersetzten, haben sie einen riesigen Fundus an Informationen über Windkraft und hier die aktuellsten, die über kurz oder lang noch zu Diskussionen führen werden:

2016-04-25_Ruth Schmitt_KiKu_Praesentation_Begleitgruppe

2016-05-30_WPKiKu_BG2_CKW_E4

2016-06-14_KiKu_BG_Protokoll_def

2016-06-28-AZ-Steht-der-Windpark-auf-der-Kippe

2016-06-28-Neue-Situation

Schauen sie diesen Beitrag nicht als politischen Standpunkt, sondern als Informationsplattform an. Bei all den Gerüchten, die herumgeistern und von offizieller Seite praktisch nichts zu hören ist, erstaunt es eigentlich nicht, dass die dort aufgeschalteten Filme nicht auf allen Betriebssystem laufen. Ihre PR-Agentur schafft auch das nicht, trotzdem sie schon mindestens zweimal darauf aufmerksam gemacht wurde. Sorry, wenn via Ruedmilan sie auf einem Deadlink oder nur einer Fotobezeichnung, statt Bild landen. Wir haben drei Blogs im D-I-Y-Verfahren gezügelt und sind keine Milliardenunternehmen.

Hier noch ein ganz spezieller Link, der darauf hinweist, dass bei uns die Windenergie vermutlich nicht einmal nur von der Subventionsseite her lukrativ ist. Die aktuellen Einkaufspreise für 1000 KWh – die Spotpreise. Wegen der Vernetzung auch die Spottpreise. Zumindest ökonomisch gesehen, werden die Wälder in nächster Zeit nicht gerodet. Und ökologisch kommt mir ein bekannter Spruch über Wald und Mist-eln in den Sinn.

 

 

Informationspolitik – 3. Teil

Die CKW hat zur Mitwirkung am Windpark KIKU informiert. Die Frage ist nur, was wollen die Leute an Informationen erhalten.

KIKU – hier ist nicht die Apfelsorte gemeint, darüber habe ich schon berichtet. Unter der Informationspolitik – 2. Teil habe ich über Fremdsprachen und das Lachen geschrieben. In meinem Buch, das vielleicht einmal erscheinen wird, dürfte dem Nichtlachenden auch einige Zeilen gewidmet werden. Lachen musste ich gestern an der Veranstaltung.

Da lässt einer lautstark Dampf ab, wie schlecht die CKW heute Abend informiert hat. Hat sie das wirklich? Nicht nur Fremdsprachen sind manchem ein Übel, auch die Deutsche Sprache kann nicht gelesen werden. Auf dem Flyer der CKW stand haargenau über was informiert wurde. Und dies geschah ausführlich. Die Präsentation wird irgend mal aufgeschalten. Ich finde sie noch nicht – vielleicht ist der Stromausfall in Ebikon von heute schuld – allenfalls im Schindler-Lift stecken geblieben. Pannen gibt es heute noch und noch und ist Windenergie vermutlich sicherer, als zum Beispiel Fessenheim, wo ich beim Natur- und Vogelschutzverein geschrieben habe.

Für mich war die Veranstaltung super. Mehr als ich erwartet habe und ich konnte mit einigen Verantwortlichen diskutieren. Als Windkraftbefürworter möchte man aber mehr über die möglichen Nachteile wissen. In der UVP (Umweltverträglicheitsprüfung) die im Mai und Juni stattfinden soll, wird allenfalls mal die Frage über Wirbelschleppen, Wirbelwellen und Skalarwellen aufgeworfen. Da möchte ich mehr darüber wissen. Auch die Angesprochenen. Eine Dame kennt aus der Fliegerei die Wirbelschleppen. Na also, ein Anfang ist gemacht.

Warum aber informiert die CKW an diesem Abend nur über die Mitwirkung. Zeitgründe? Ich denke nicht. Wir haben schon vor Jahrzehnten an einer andern Fachhochschule gelernt, dass 18 Folien pro Sekunde einen Film ergeben. Einige Folien weniger wäre für die Allermeisten gerne verkraftet worden, denn es war eigentlich keine Vorlesung sondern eine Veranstaltung in einer ländlichen Region. Und die meisten der Besucher haben sicher nicht versucht, den Film zu schauen, der bei der CKW aufgeschaltet ist. Sorry, der dreht bei mir, wie dies ein Windkraftwerk tun sollte. Hier ist der entsprechende Link für Befürworter und …

… hier (ab 17. Minute) versuche ich mal, einen Film für Gegner einzubetten. Ja, wieso wird nicht über die Windmessung informiert, die gemäss Projektverlauf im Januar/Februar stattfand. Wenn es zu wenig Wind gäbe, hätte man garantiert die Veranstaltung kurz und ohne Apéro abgehalten und das Projekt eingestellt. Zudem informierte man, dass nicht für 16 000 Haushalte Strom produziert würde, sondern für 1 600. Aber auf der Internetseite stehen immer noch: „Der gesamte Windpark produziert Strom für rund 2’800 Vier-Personen-Haushalte.“ Das fördert nicht eben das Vertrauen.

Zudem hat die Windmessung 14 Monate gedauert und eigentlich wären nur 12 Monate drin gelegen, ohne Baubewilligung – dies vermeldet ein Behördemitglied. Umfragen von Behörden bei der Bevölkerung und dann wird im Rat gegenteilig entschieden. Die schweizerische Demokratie ist nicht einfach, denn es gibt zu viele Vorschriften und vor allem andere Möglichkeiten.Vermutlich suchen die Einwohner mehr Daten, Fakts zu unserer Region … so wie das inzwischen fünfjährige „Konzept Windenergie Kanton Luzern„.

Nur eins ist sicher, es wird informiert und man kann seine Meinung beitragen. Versuchen sie dies mal in der EU, da muss die Bevölkerung viel mehr unternehmen, damit sie auch mitmanipulieren kann. „Manipulieren“, dies ein Wort aus der Diskussion. Ärgern, lachen oder schmunzeln, das ist jedem freigestellt. Information ist nicht einfach, auch nicht, wenn nächste Woche das erste deutschsprachige Finanzblog 12 Jahre feiern kann. Übrigens, in dieser Zeit wurde einige Male darauf hingewiesen, dass Finanzen Geld bedeutet und nicht nur Finanzanlagen.

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind – 2. Teil

KIKU – Kinderkultur? Nein, der Windpark Kirchleerau/Kulmerau! Zu finden unter www.ckw.ch/windpark-kiku. Und schon stellen wir einen Planungsfehler fest!

Planung heisst „Irrtum durch Zufall ersetzen“. Windkraft, da war ich nie dagegen, aber es gab immer kritische Bemerkungen zu den Alternativenergien. Zu den herkömmlichen Energien, gab es mehr solcher Feststellungen, aber das soll uns zumindest in diesem Beitrag nicht beschäftigen. Vor rund 10 Jahren schrieb ich: „Die Energieszene ist zur Zeit hoch interessant. Nicht nur für Börsengeschäfte. Auch Fachleute wissen nicht genau, wohin die Reise geht.“ Hier hat sich bis heute nicht viel geändert.

Mich laust der Affe und daher zwischendurch so etwas wie eine kleine tierische Randgeschichte. Die beiden dort erwähnten Firmeninhaber des Blackout haben vor einem halben Jahr verkauft und die neuen Inhaber scheinen mit einem Mangel an Geldüberfluss zu kämpfen – wie so viele andere leider auch. Der erwähnte Affenplatz wurde vor einem Jahr verkauft. Und wieso heisst der Affenplatz? Der Ur-Grossonkel meiner Kinder, hat dem Zirkus Knie einen Affen abgekauft, weil dieser damals in Geldnot war und Mühe hatte, für die Tiere Futter aufzutreiben. Und so lebte der Affe im Kleiderhaus Holliger in Langenthal weiter. Den Platz nannte man im Volksmund nun Affenplatz – vis-à-vis der damaligen Wirtschaft Tell. Und das verkaufte Haus heisst so, weil ich dem Architekten mal diese Geschichte erzählte und er fand, nun hätte er den Namen für dieses Einkaufszentrum.

An die hundert Jahre im Zeitraffer. Vermutlich wird es auch solange dauern, bis unsere Kinderkindeskinder mehr die Auswirkungen von Windkraftanlagen wissen werden. Die CKW – zu 4/5 von der Axpo gehalten – orientiert unsere Umgebung über den Windpark KIKU. Diese Abkürzung steht an etlichen Orten für Kinderkultur. Zudem ist KIKU ist ein eingetragenes Markenzeichen für einen Apfel. Am Baum mit einem Schmuckanhänger gezeichnet. Dem sagt man Marketing. Ein Ausländer, ein Österreich-Japaner sozusagen. Mehr dazu am 12. August beim Bräteln des Naturschutz- und Vogelvereins Rued. Der CKW-Link wird umgeleitet. Wieso wohl. Haben sie den Planungsfehler bemerkt?

Und haben Sie den Film angeschaut? Ich nicht – Error 2035. Wieso? Auf der Welt gibt es einige Sicherheitslücken und auf die kann ich nach Möglichkeit verzichten. Erstaunlich, dass Energieunternehmen und andere risikosensitive Unternehmen, hier nicht einen Schritt weiter sind. Ist das bei denen in allen Bereichen so? In der heutigen Zeit ist die Frage berechtigt. Es gäbe Filme, die man mit weniger Risiko anschauen kann. Youtube lässt grüssen und bei andern müssen wir noch 19 Jahre bis ins 2035 warten, bis sie auf Mainstream sind. Sorry, wenn ich es ab und zu nicht bin. Aber ich bin auch etliche Nummern kleiner, als die sogenannten „Grossen“.

Bleiben wir bei der Windkraft. Nennt es zumindest anders. Kirchleerau (AG) / Kulmerau (LU) – haben sie die ehemalige Gemeinde gefunden, die nun zu Triengen gehört? Oder Walde, das bei allfälligen Auswirkungen der vier geplanten Windräder vermutlich am meisten zu leiden hätte? Marketing scheint nicht das Fachgebiet von Energieunternehmen zu sein. Vorschläge habe ich schon weitergereicht. Auch an politische Behörden. Wenn erstaunt es, dass sich auch der Hersteller auf meine Anfrage zu den ungefähren Zusatzkosten für eine Aussichtsplattform auf der Windanlage beim „Passübergang“ nicht gemeldet hat. Das könnte man touristisch vermarkten.

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind – im ersten Teil habe ich auf ein Mail über Ottensoos über die Schallwellen mit meinen Erkenntnissen reagiert. Es scheint aber bei Windkraftwerken ein zusätzliches Problem zu geben, das ich als wichtiger einstufe.

Vielleicht steht an dieser Stelle einmal ein sensationelles Bild das von Christian Steiness/Vattenfall geschossen wurde. Tönt deutsch und deshalb habe ich Vattenfall Deutschland angefragt, ob ich das Bild widergeben darf. Hier einige Links zu diesem Bild, das vermutlich schon oft kopiert wurde:

Vattenfall Deutschland habe ich gebeten, mir bis Ende Woche mitzuteilen, wenn ich das Bild nicht verwenden kann. Ausser einer Systemmeldung, dass man sich der Anfrage widmen will, habe ich nichts gehört … hier also das Bild. Danke.

Wasted Wind

Triengen hat einen Flugplatz und bei uns in resp. über Schmiedrued wird regelmässig Kunstflug geübt. Die Windkraft könnte allenfalls nicht nur der Skyguide, sondern auch der herkömmlichen Fliegerei ein Dorn im Auge werden, wenn sich diese vermehrt, mit dem Wirbelschleppen auseinandersetzen. Einige schöne Beispiele sieht man bei Youtube.

Eindrücklich, was nach ungefähr 30 Sekunden geschieht. Hier ein wunderschönes Bild der U.S. Air Force. Ich werde mich weiter mit Wirbelwellen und auch den Auswirkungen von Skalarwellen beschäftigen. Ein faszinierendes Gebiet. Für die Meisten echtes Neuland, für andere Verschwörungstheorie. So, nun weiss vermutlich der eine oder andere mehr, wer oder was alles ein Tesla ist. Eines wissen wir mit Garantiertheit. Im Nachhinein werden praktisch überall in der Physik sogenannte Spinner, die neue Ideen verbreitet haben, anders angeschaut.

So nach dem Motto: „Und sie dreht sich doch.“ Und früher hätte jedem Seemann auffallen müssen, dass die Erde rund ist. Im Krähennest, später auf dem Mars, bei einem Segelschiff, von wo aus man weiter sieht als von der Reeling. Nur, man musste denken wollen, alles hinterfragen und nicht einfach glauben, was uns irgendwelche Götter und Angebetete vermitteln und es brauchte für die eine oder andere Überlegung etwas mehr, wie Irak im ISO 3166 genannt wird.

Erde - Segelschiff symbolischErde und Segelschiff nur skizzenhaft dargestellt. Wenn die Erde flach wäre, würden alle gleich weit sehe.

Eigene Windanlage


Föhn, Sturm in den Bergen. Schön, wenn jeder diese Kraft nützen könnte.

Der Kanton Aargau will die erneuerbare Energie ausbauen. Nicht dass das jetzt schlecht wäre. Aber Planung ist in unserem Kanton was für Glückpilze, die alles lieber dem Zufall überlassen. Im sda-Artikel ist dies am Schluss ganz knapp notiert.

Bauen sie doch ihr eigenes Windkraftwerk. Aber Achtung, die Deutschen haben mit den erneuerbaren Energie die weltgrösste Hüst- und Hott-Politik betrieben. Vor allem bei der Hot-Politik, der Sonnenwärme. Zuerst viel Subventionen und jeder Produzent ruht sich aus, weil der Umsatz stimmt. Dann dramatischer Abbau der Subventionen und die Produktion bricht zusammen. Die Chinesen haben in all den Jahren die Technologie und Produktion weiterentwickelt. Kurz, Deutschland ist heute alles andere, als noch Weltmarktführer. Also rechnen sie mit keinen Subventionen.

Soll man jetzt auf Solar-, Wasser- oder Windenergie setzen? Alles hat seine Vor- und Nachteile. Sonnenenergie ist de fakto gut, wenn sie auf Dächern ist und kein Land verschwendet. Und in der Wüste scheint wohl die Sonne aber weniger Erfolg – bei Desertec sind noch 3 von ursprünglich 50 Beteiligten dabei.

Mögliche Windenergie in Gösgen 

Auf dem Kühlturm von Gösgen hätte sich viel Energie mit einer zusätzlichen Windkraftanlage gewinnen lassen. Lesen sie bei meinem Freund Hörbie, der die Wolken beherrscht, wieviel Kraft so eine Cumullus hat – rund 250 Lokomotiven oder 5000 sehr starke LKW. Eigentlich hat er meine Artikel zur Windkraftenergie in den Höhen zwischen Ruedertal und Suhrental als Anlass genommen.

Es gibt nur einen Punkt, wo ich nicht einverstanden bin. Nicht nur mit dem Personalblogger, mit den Meisten, die über alternative Energie schreiben. Windkraft ist wie Wasser- noch Windkraft, geschweige denn Sonnenenergie CO2-neutral. Alle brauchen Bauten und Anlagen, die „mit“ CO2 erstellt wurden.

 

 

 

Klimawandel II


Bisher war ich der Ansicht, dass sich jedermann für einen schonenden Umgang mit der Umwelt einsetzen und sich überlegen sollte, wie er sich einem ändernden Klima anpassen kann.

Das war gestern im vielleicht kürzesten Sommer, den ich je erlebt habe. Zur gleichen Zeit warnt der abtretende DEZA Chef Martin Dahinden vor dem Klimawandel.

Heute fängt der meteorologische Herbst an. Und „da hinden“ im Garten hat meine Partnerin …

Schlüsselblume am 1.9.2014

… eine Schlüsselblume gefunden. Heute am 1. September – auf der Nordhalbkugel wohlverstanden. Es erstaunt auch nicht, dass am Heiligen Abend 2013 Primeln blühten und ein Schmetterling vor dem Haus herumflog (das ist kein Witz) …

schwalbenschwanzraupe auf Wasserschlauch

… und vermutlich nimmt man es als klimagegeben hin, wenn heute eine Schwalbenschwanz-Raupe versucht einen Gartenwasserschlauch zu fressen. Sattes grün, zugegeben …

hummel und Hibiskus

… und eine Hummel bereichert sich an meinem Salat. Hibiskus , die unbekannte Salatblume … dann Ringelblumen, Malven, Kapuzinerkresse – die gedeihen heuer besser, als Blattsalat. Also, passen wir uns dem Wandel an.

Was mit den Karotten im Wandel geschieht, wissen wir ja schon, sie werden menschlicher.

Klimawandel I


Alarmisten stehen im Regen

In diesem Artikel von „Bild der Wissenschaft“ wird über den „AR5 – Fifth Assessment Report„, der Bericht vom Klimarat der Vereinigten Nationen, geschrieben. Vermutlich werden auch sie sich nicht die Mühe nehmen, diesen Report in mehreren Tagen durchzuarbeiten. Er ist mit allen Detailberichten extrem umfassend.

Seit dem Jahrtausendwechsel hat sich die Klimaerwärmung abgeflacht. BdW zeigt drei mögliche Gründe auf:

– „Kurzfristige interne Schwankungen des Klimasystems, zum Beispiel eine verstärkte Aufnahme von Wärmeenergie durch die Ozeane.

– Ein Minimum im Sonnenfleckenzyklus und eine damit einhergehende leicht verringerte Sonnenstrahlung.

– Einen deutlichen Kühleffekt durch Aerosole aus mehreren Vulkanausbrüchen der letzten Jahre.“

Es gibt immer mehr Forscher, die darauf aufmerksam machen, mit dem zukünftigen Klimawandel leben zu müssen und sich entsprechend anzupassen.

Eigentlich zeige ich immer neue Fotos – aber hier muss ich bei der Bio-Karotte eine Ausnahme machen.

Bio-Karotte

Es ist diesem Hoppy-Landwirt gelungen, dieses Rüebli tatsächlich zu clonen und das in kürzester Zeit:

Zwillingsbruder der Bio-Karotte

Fast eineiige gleichgeschlechtliche Zwillings-Karotten. Dass es auch Pärchen geben kann, beweist „swooble„. Eine Seite, die vermutlich länger als der Klimabericht angeschaut wird. Viel Spass.

Das Klima und die Ökologie wird uns weiter beschäftigen. Auch als Anlagethema. Die BernerZeitung berichtet über die Grüngeldstrategie. Ganze 2,5 Prozent sind in der Schweiz in diesem Anlagebereich angelegt. Und die Schweiz mischt hier weltweit ganz oben mit. Zu einem Teil auch nur im „hellgrünen“ Bereich.

Martisches-6-Eck

Das Martische-6-Eck feiert heuer seinen 15. Geburtstag. Vielleicht gibt ihnen diese Grafik eine Idee, ihre Anlagen einmal unter erweiterten Gesichtspunkten unter die Lupe zu nehmen.

Bilanzfälschungen beim Klima


Bilanzfälschungen kennt man allgemein in der Finanzbranche. Hier erstaunt eigentlich gar nichts mehr und Bilanzschönungen gehören eigentlich schon fast zum Alltag – sogar bei unserer Post sind schwarze Löcher zu finden.

Entschuldigen sie wenn heute mein Sarkasmus durchbrennt, aber in den angeschnitten Gebieten wird soviel an Steuergeldern verbrannt, dass dies schon beinahe nicht mehr klimaneutral ist.

Ja sogar schwarze Löcher sind nicht mehr, was sie einmal waren. Meine Mutter hat mir beigebracht, das in einem schwarzen Loch eine Streichholzschachtel soviel wiegt, wie die ganze Erde. Wieso war meine Mutter für „wissenschaftliche, zukunftsgerichtete“ Informationen zuständig? Ganz einfach. Sie war Hebamme, eher zukunftsgerichteter als mein Vater, der bei der Post arbeitete. Na ja, über die Post will ich nicht schlecht schreiben, denn ich war ja während meiner Studienzeit auch auf deren Lohnliste – heute Payroll genannt. Nachtdienst, Pakete sortieren – von Hand natürlich – und nach einigen Stunden Schlaf Prüfungsvorbereitungen im Marzili. Eher überschnelle Lichtgeschwindigkeit, denn Traum von der Langsamkeit … heute B-Post genannt.

Es gibt keine schwarzen Löcher aber genügend Informationen, die an Ostern durchs Hirn kurven können. Hier verlasse ich den Sarkasmus, denn hier wird es wirklich hoch interessant – vielleicht liegt es ja auch am Vornamen. Keine Black Holes, na ja, so exakt hat das Stephan Hawking nicht gemeint. Die könnten vergänglich sein, ohne sogenannte Firewall. Die Idee gefällt mir, denn Energie oder Information, wie man heute in dieser Disziplin sagt, kann nicht vernichtet, nur umgewandelt werden. Was ins Loch reingeht, muss irgendwo wieder herauskommen. Vorne aus Wurmlöchern mit überschneller Lichtgeschwindigkeit vielleicht Informationen, energiereiche Informationen. Und hinten kann rauskommen, was will, wir sehen es nicht, denn da ist eben das schwarze Loch dazwischen, das alles aufschluckt. Wie es hinten rauskommt, werden wir wohl nie erfahren. Dannzumal gibt es garantiert weder Menschen noch die Erde. Und hinten fliegen vielleicht massenreiche Partikel raus oder bilden ein Paralleluniversum.

Die Klimatologen … oder wie man die Gruppe nennen will, die sich um die Zukunft unseres mittelfristigen Klimas befasst … haben auch ihr Paralleluniversum. Der Weltklimarat hat heute in Berlin seinen neuesten Bericht vorgestellt. Hier die gröbsten Schnitzer des Weltklimarates aus der Vergangenheit und fünf Vorschläge das Klima zu retten. Ich habe nur einen Wunsch, dass es die nächsten 40 Jahre immer wieder einen so schönen Frühling wie heuer gibt. Zum Schreiben geniesse ich einen wunderherrlichen frischen Löwenzahnsalat, angreichert mit frischen Blüten (und welchen aus dem Gefrierschrank).

Wechseln wir zum mittelfristigen Klima – der Infosperber hat es aufgeschaltet. Der Bericht ist um einiges kürzer als das was ich heute über die knallschwarzen Löcher gelesen habe, aber sicher nicht leichter verständlich. Das Klima wird beileibe nicht von staatsbesoldeten Wissenschaftlern gemacht, sondern vor allem von den übrigen rund 8 Milliarden Menschen. Wäre nicht das Dümmste, wenn die verstehen würden, was die wollen oder zumindest festgestellt haben. Siehe in obigen Links der Wiwo, was die in der Vergangenheit nicht richtig festgestellt haben.

Klimabilanzen, das tönt nach Finanzen. Ich hab ja auch das Finanzblog im deutschsprachigen Raum erfunden. Nur, heute sind die allermeisten Finanzblogs als reine Spekulationsblogs für kürzestfristige Investitionen degeneriert. Finanzen – in der Wirtschafts­wissenschaft werden damit alle Aktivitäten „rund um Zahlen“ bezeichnet. Dazu gehören auch Klimabilanzen und Ökobilanzen. Eigentlich die „höchste Stufe“ von betriebswirtschaftlicher Rechnungslegung – nur, die wenigsten, die in dieser Disziplin tätig sind, haben eine betriebswirtschaftliche, finanzielle Ausbildung, meist eine naturwissenschaftliche.

Picken wir doch mal eine Kennzahl aus diesem Bericht. Die Heizgradtage – Tabelle 2 auf Seite fünf. Der Frühling mit seinem Blumenwachstum sondergleichen ist rund 6-7 Wochen im Vorsprung auf letztes Jahr. Das Wetter läuft nicht nach Kalenderjahr und schon gar nicht der Winter. Der hat seit Einführung des Julianischen Kalenders immer deren zwei Jahre tangiert. Wenn wir eine sinnvolle Zahl für Heizgrade hätten, dann wüssten wir auch, welche Winter wirklich kalt waren und welche nicht. Es ist uns nicht einmal geholfen, wenn wir die eine Hälfte des Winters zur anderen zählen könnten. Gradtagzahlen oder Heizgradtage – sind erst sinnvoll, wenn sie eine Heizperiode umfassen. Also zum Beispiel von Sonnenwende zu Sonnenwende oder einfacher und vermutlich in 99 von 100 Jahren identisch, vom 1. Juli zum 30. Juni – ein tropisches Jahr

Dafür können die Schweizer nichts, sie haben ja auch nur rund 0,5% Stimmrecht im IPCC mit heute 195 Mitgliedsstaaten. Nehmt mir meinen Sarkassmus nicht übel – ich kenne ja die Problematik im Bereich Menschenrechte. Wenn sie bei dieser Bemerkung stocken, dann gehören sie noch nicht zu den regelmässigen Lesern – es gibt welche seit 9 Jahren – suchen sie nach Stichworten auch bei www.libref.ch.

„Faktor für Klimakorrektur der Brennstoffe“ erweitert das Mass aller Dinge bei den Heizgradtagen . Gerade mal drei Funde bei Google – alle aus News des Bafu – der neueste wurde von Google noch nicht einmal gefunden. Toll, was wir hier bilanzmässig nachvollziehen sollten. Entschuldigen sie, wenn ich das als Willkür betitle.

„Das Kyoto-Protokoll (KP) erlaubt die Anrechnung von Aufforstungen sowie weiterer forst- und landwirtschaftlicher Massnahmen.“ Auch hier wird nicht mit offenen Karten gespielt. Die Ausweitung der schweizerischen Waldgebiete entstand nicht durch solche geplante Massnahmen, sondern durch „Garnichtstun“. Vor allem in den Alpen und zum Teil auch im Mittelland, werden vergandete Wiesenränder zwischen Wald und Feld, der Rain, von der „Buschlandschaft“ zum Wald.

Die Heerscharen von bestens ausgebildeten Beamten, sorry Angestellten des Bundes, die solche klimafinanzrelevanten Zahlengebilde aushecken oder ausbushen – (Bush war auch so ein Fantast) sollten lieber in der Natur statt am Bürotisch arbeiten. Gelinde gesagt und steuerfinanzrelevant ist es auch fraglich, ob man diese Herr- und Frauscharen immer an die Klimakonferenzen senden will (muss – sprachlich eindeutig am falschen Ort). Anfangs Dezember, genau genommen im Herbst wird die (K)-Limakonferenz die COP 20 stattfinden, dort wo man kurz vor dem Sommeranfang steht.

Wie viele werden reisen? 80 wie auch schon mit Blogger Moritz oder dem Trend entsprechend einige Prozent mehr, denn man könnte doch mit dieser langen Flugreise nach Lima bei entsprechender Leistung jede Menge an klimaneutralen Flugkilometern zur Reduktion unserer Bilanz leisten. Alles Zahlenklaubereien. Das Klima leidet darunter und der Steuerzahler. Aber lesen sie, was der Infosperber zu diesen Klimabilanz-Jongleuren und –Zauberern schreibt.

Viel Spass und geniessen sie die herrlichen Frlühlingstage.


Aktuell bei libref. – liberal reformiert: „Tierliebe“

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Personenfreizügigkeit der EU als Teilstrategie für „Landnahme““

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Kommentar zu Zypern“

Vor 2 Jahren erschienen:
Wann wurde das Automobil erfunden?

Vor 3 Jahren erschienen:
Mega-Giga-Super-GAU im Gammelfleischzeitalter

Vor 4 Jahren erschienen:
Der grüne Stumme und die leere Bank

Vor 5 Jahren erschienen:
Sind Bärenmärkte und Crashs vergleichbar?

Vor 6 Jahren erschienen:
Couchepin, Pestallozi und der ethische Hofnarr

Vor 7 Jahren erschienen:
Bioethanol – ist der wirklich biologisch?vermutlich der Blogbeitrag mit der weitreichensten Auswirkung

Vor 8 Jahren erschienen:
Tschernobyl – einige nicht ganz quere Gedanken

Vor 9 Jahren erschienen:
Tabak – Ökologie oder Ethik

© Marti + Partner unabhängige Finanzberatung für KMU’s und Privatpersonen: von der Firmengründung bis zur Sanierung, persönlichen Geldangelegenheiten von der Geburt bis zum Vererben – ökonomisch, ökologisch und ethisch – profitieren Sie von über 40 Jahren Erfahrung in vielen Finanzgebieten. Stephan Marti, Schmiedrued freut sich über Ihre Kontaktaufnahme.

Rohstoffmarkt – die Zwiebel


Rohstoffe, wer kennt all diejenigen, die an Börsen gehandelt werden. Es gibt unbekanntere wie die Kokosnuss die an Börsen oder einfach wie die Zwiebel an Märkten gehandelt werden.

Die Kokosnussbörse haben wir in Indien und vielleicht wird in Afghanistan, wo die Zwiebel beheimat ist, dieses Liliengewächs einmal börsennotiert sein. In Bern, der anscheinend wichtigste Umschlagplatz für europäische Zwiebeln, werden am Zibelemärit, gerade mal zwei Lastwagen voll gehandelt. Respekt hat man am Tag der Konfettischlacht in der Hauptstadt eigentlich nur vor der Kirche. Am 4. Montag im November findet er statt – es sei denn, der 1. Advent fände einen Tag vorher statt.

Zwiebel als Rohstoff

Zwiebeln als einzelne Zwiebeln sieht man nur bei Versicherungen …

Zwiebelstränge

… der linke Zwiebelstrang ist der originale, rote sind zwar schmackhafter und Knoblauch ist in hiesigen Breitengraden geernet, für manche Därme einfach zu verhängnisvoll …

Zwiebel-Fonds

… der Zwiebelfonds … mit nicht essbarem „Unrat“ verziehrt und vielerorts wird Knobli angepriesen. Sorry, hier heist diese Knolle ganz einfach Knoblouch …

Mässmögge

… fast schon „Ausländer“, die hier anbieten … Mässmögge muss man mögen … ich habe seit rund 40 Jahren dankend darauf verzichten können …

Kunstzwiebeln

… derivative Zwiebeln … der Zwiebelkuchen heute Abend schmeckt wesentlich besser …

Spatzen und Konfetti

… ob die Konfetti den Spatzen wohl besser schmecken …

Toni Brunner und Fernsehteam

… ob der Toni Brunner neben dem Bundeshaus über fremdländisch angebotenen Kebab, Bretzel, Pizza … spricht …

kàutze vor dem Bundeshaus

… oder ob ihn die Käutze vor dem Bundeshaus nerven …

SNB Biberfladen

… oder die in letzter Zeit von der SNB GmbH vordergründig produzierten Biberfladen oder die Zuckerwatte …

SNB Hintereingang

… oder den beim Hintereingang der Schweizerischen Nationalbank angebote Restposten von Käse zum Schnäppchenpreis …

Angebot und Nachfrage

… oder hat er über diesen einzigen inovativen Landwirt Freude, der ab drei Zwiebelsträngen einen Rabatt von einem Franken gewährte … Angebot und Nachfrage nennt man das.

Ein Markt kann sehr lehrreich sein … aber nur für diejenigen, die beobachten können.

Zwiebel Hedge fonds

Diese Kreation scheint von einem Hedge-Fonds-Manager zu stammen.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Eurozone am Anschlag – die Milchmädchenrechnung“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Onshore – eine kleine Frage dazu!“

Vor zwei Jahren erschienen:
Vor lauter Finanzdebakel wird die Bundesratswahl zum Nebenkriegs-Schauplatz

Vor drei Jahren erschienen:
Profit und Gier – über randständige Reiche und randständige Arme

Vor vier Jahren erschienen:
Prosecco in der Dose … einfach irre!

Vor fünf Jahren erschienen:
Was Gentech heute ist, ist Nano in 15 Jahren

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Pellets-Zukunft hat begonnen: Verwendung und Verstromung von Astmaterial


In Stuttgart findet das 10. Industireforum Pellets statt und für einige Länder dürften hier neue politische Ideen diskutiert werden. Das grösste Pellets-Werk Deutschlands offeriert ihnen Rundholz-Pellets 25% billiger als Erdöl. Vermuten sie nicht auch, dass Pellets die auch aus Astmaterial hergestellt werden, noch günstiger zu Kaufen sein werden? Zudem kann die Rinde zur Verstromung und Vortrocknung genutzt werden. Die österreichische Öko-Pellets aus Reichraming stellt ihr Executive Summary zur Verfügung.

Vor knapp fünfzehn Jahren haben mich alle ausgelacht, weil ich in die Sonnenenergie investiert habe. Meine Kunden haben nie gelacht, aber Risikobereitschaft gezeigt. Die Aktienpreise sind zwar zwischenzeitlich gesunken, aber noch lange nicht auf das Niveau, wo wir gekauft haben. Die Sonnenenergie abzuschätzen schien mir damals wesentlich schwieriger, als die Pellets-Industrie heute. Ohne Subventionen können Pellets heute billiger als das Äquivalent an Heizkraft in Erdöl angeboten werden. Zudem ist die neue Technologie, die nicht mehr am Pelletsforum vorgestellt werden muss, in Betrieb.

Es können bei der Öko-Pellets nicht nur Rundholz und Sägespäne zu Pellets verpresst werden, sondern auch Rest- und Astmaterial aus Durchforstungen. Die patentierte Technik der Öko-Pellets sägt oder mahlt das Holz nicht, sondern hämmert das vorgetrocknete Holz. Dadurch fällt das ökologisch die Luft stärker belastende Rindenmaterial durch ein Sieb und kann für die Heizung zur Vortrocknung und zusätzlich zur Verstromung genutzt werden. Zudem hat das vorbereite Holz durchs Schlagen die längeren Fasern und deshalb werden die Pellets mit niedrigerem Druck oder weniger Leim „formstabil“.

Sollte sie jemand darauf aufmerksam machen, dass Pellets nicht geleimt werden, dann soll er ihnen einmal erklären, wozu in Pelletswerken Lignin oder die billigere Maisstärke verwendet wird. Und vermutlich hören sie auch gleich eine zweite, fast billig wirkende Ausrede: „Wir benutzen schon lange Äste für die Pelletsherstellung.“ Mit herkömmlicher Technik ist das auch kein grosses Problem. Es braucht nur hohe Drücke um die zerkleinerte Masse durch die Matrizen zu pressen. Zudem müssen diese Pellets in der Industrie oder in einem Land mit heute noch weniger hohen Umweltvorschriften abgesetzt werden.

Pellets und Erdnuesse

Pellets die dunkler als Erdnüsse sind kann man noch in der Schweiz antreffen und heute noch legal verfeuern – bis wir EU-Vorschriften einführen werden/müssen. Es sei denn, man verwende wie die NEWECOTEC oder die Industrie elektrostatische Partikelfilter um nach dem Brenner den Feinstaub anzusammeln. Ob Co2-Vorschriften eingehalten werden können, bezweifle ich, denn mir ist keine wirtschaftliche Co2-Sequestrierung bekannt und eine mögliche Co2-Wäsche ist erst bei Prototypen in Grossanlagen im Einsatz.

Verstromung“ ist ein Begriff, der meist bei Braunkohle-Kraftwerken und in letzter Zeit auch für Biomasse benützt wird. Grob gesagt wird ein anderer Energieträger in Elektrizität umgewandelt. Der Begriff ist nicht eindeutig und in der Wikipedia weder auf Deutsch noch Englisch vorhanden. Sie können aber sicher sein, dass dieses Unwort in nächster Zeit öfter in den Holz-Medien erscheinen wird.

Hier das Executive Summary zur Kapitalerhöhung der Öko-Pellets, mit interessanten Informationen über die heutige Pelletssituation.

EXECUTIVE SUMMARY: INVESTITIONSANGEBOT 1. September 2010

Das erste Pelletier-Werk für „Pellets der neuen Generation“ der Öko-Pellets AG in Reichraming wurde im Juli 2009 eröffnet. Der technische Machbarkeitsbeweis für die neu entwickelte Technik in einer nachhaltigen Fertigung und in einem zu 100 % geschlossenen, ökologischen Kreislauf zum Schutz der Natur und im Interesse der Kunden liegt vor. Erstmals wird die Verwendung von minderwertigem, rindenhaltigem Waldhackgut (aus Durchforstungen, Windbruch, Schadholz, etc.) für die Erzeugung von hochstabilen, abriebfesten und damit staubarmen ÖNORM-Qualitätspellets möglich. Damit stehen enorme, bisher ungenutzte Materialressourcen zur Verfügung (z.B. ca. 5 Mio. Festmeter Durchforstungsreserven per anno nur in Österreich!). Denn diese unterliegen nicht wie Nebenprodukte der Sägeindustrie einem enormen Preisdruck und Lieferengpässen (je nach Einschnittmenge der Sägewerke). Welche langfristig die Pellets-Preise auch für Konsumenten erhöhen würden. Schwach- und Schadholz einer werthaltigen Nutzung als hochwertigen Qualitäts-Brennstoff für Privathaushalte zuzuführen, ist also ein umwelt-politisches, kaufmännisches und forstwirtschaftliches Gebot der Stunde! Öko-Pellets® bieten hier eine einzigartige und nachhaltige Lösung als preiswerter und langfristig preisstabiler Ersatz für Öl-Heizungen.

Die laufende 4. Kapitalerhöhung der Öko-Pellets AG bietet aufgrund der derzeitigen Gesamtlage der Gesellschaft eine besonders attraktive Einstiegsmöglichkeit für an grünen Veranlagungen interessierte Investoren. Die Gesellschaft ist durch die Baukostenerhöhungen für ihr erstes Referenzwerk ihrer Tochtergesellschaft in Reichraming aufgrund etlicher Erschwernisse, der Winterbauzeit, zusätzlich erforderlicher peripherer Anlagen und ähnliches und durch die längere Vorlaufzeit mit höheren Anlaufverlusten konfrontiert. In Verbindung mit einem unglücklichen Brandschaden knapp nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der Anlage ist die GmbH-Tochter in Reichraming derzeit in Summe mit Belastungen von ca. 1,6 Mio. Euro konfrontiert. Um die erfolgreiche Fortführung der neuartigen Fertigungstechnik zu sichern, will die Öko-Pellets AG über eine Art „Kapitalnachschuss“ die relativ geringen Mittel für eine operative Betriebsgesellschaft aufbringen. Deshalb wurden für die bisherigen Aktionäre Bezugsrechte für einen Aktienpreis von nur 6,00 Euro eingeräumt. Diese Bezugsrechte stehen seitens der Gründerfamilie, die alle ihre Finanzierungsmöglichkeiten bereits investiert hat, zur Verfügung, um die Sicherung der Gesellschaft zu ermöglichen.

Auf dieser Grundlage bietet das jetzt entstandene knappe Zeitfenster bis 8. September 2010 eine außergewöhnlich günstig mögliche Beteiligung an der Öko-Pellets AG und eine Einstiegsmöglichkeit, die einem Unternehmenswert von gerade einmal 1,5 Mio. Euro entspräche.

Ein trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Tochtergesellschaft in Reichraming interessantes Angebot, wenn man die Möglichkeiten der Kombination der Absiebung des Rindenstaubs in der neuen Öko-Pellets-Technologie mit einer Verstromungsmöglichkeit eben dieses Rindenstaubs dank der neuen Öko-Strom-Gesetzeslage berücksichtigt. Diese kann in den kommenden Werken der Gesellschaft – egal ob diese als eigene Werke oder als Lizenznehmer strukturiert werden – zusätzlich umgesetzt werden und würde die Rentabilität noch einmal deutlich erhöhen.

Kontakt für Rückfragen und weitere Unterlagen:
Dr. Harald Th. Büchel (CFO) – Mobil +43 (0)699 1101 3302 – harald.buechel@oekopellets.com“

Dies ist keine Anlageempfehlung im engeren Sinn. Wer mit Risiken und allenfalls sehr guten Chancen umgehen will und vor allem kann, soll sich direkt an Dr. Büchel wenden. Wer unabhängige Beratung sucht, kann sich an mich wenden. Ob ein allfälliger Einsatz ganz verloren geht oder ob eine extreme Rendite herausschauen wird, werden wir erst in Zukunft wissen. Im Executive Summary sind die letzten Aktionsbriefe ersichtlich. Zudem ist am Schluss ein Formular zu finden, das vermutlich noch ganze zwei Tage Gültigkeit hat.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Missbrauch am Sozialstaat“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
Friedhöfe – Ethik oder Ökologie? – es wurden keine Pflanzen gefunden

Vor drei Jahren erschienen:
HEULER: Börse «SCOACH» (e) heisst … «Stehlen mit grösster Heimlichkeit» (d)

Vor vier Jahren erschienen:
9/11 – Terror und Börse

Vor fünf Jahren erschienen:
Eco-Drive-Fahrweise – für viele erst heute ein Thema

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Weitere Peletts-Fabrik vor dem Konkurs?


Zurzeit läuft finanzwirtschaftlicher Horror ab. Milliardeninvestitionen in irgendwelche verrückte Projekte und die Pellets-Industrie sucht dringend Investoren im Promillebereich. Dabei gibt es Techniken, um nicht nur Baumstämme und Sägemehl verarbeiten zu müssen. Mit herumliegendem Holz wäre der Korb beim Pilze sammeln sofort voll. Es hat wie bei den Pellets-Fabriken geniessbare und giftige. Und wenn zulange gewartet wird, wird auch eine geniessbare giftig. Sie steht kurz vor dem Konkurs oder wenn Investoren gefunden werden, vor einer riesen grossen Chance.

Über Pellets habe ich schon viel geschrieben und möchte mich nicht wiederholen. Mein Gastblogger hat aber einmal erwähnt, dass Pellets viel zu teuer sind. Diese kauft man heute zu andern Preisen und nicht mehr im 5-Kilo-Papiersack sondern die kommen mit dem Tanklastwagen. Statt Flüssigkeiten fliessen Holzstückchen durch die Schläuche. Einen grossen Vorteil haben Pelletsheizungen gegenüber allen anderen Holzheizungen. Sie können mehrere Wochen autonom fahren, d.h. es braucht kein „Bedienungspersonal“. Wer einmal in einem Stückgut beheizten Haus einen Winter verbracht hat, kann diesen kleinen Luxus nur schätzen.

Die Pelletsheizungen werden weiter auf dem Vormarsch sein. Momentan gibt es einen kleinen Einbruch, der hängt aber mit der Wirtschaftslage zusammen, dass weniger Einfamilienhäuser gebaut werden. Dafür hat der Tiefbau Saison … fahren sie mal auf der Autobahn durch die Schweiz. Wärmepumpen sind eine Alternative, aber die fressen relativ viel Strom. Erdöl, ja entscheiden sie selbst. Gas ist auch nicht viel besser dran, zudem braucht es eine Leitung ins Haus. Oder einen Tank. Hand aufs Herz, kennen sie jemanden, der so feuert? Mir kommt ein Einziger in den Sinn. Dann bleibt eine Holzheizung, am liebsten eine bequeme. Und billiger als Erdöl und Erdgas soll sie auch sein – die Pelletsheizungen werden ihren Höhenflug erst noch nehmen. Wetten?

Anders sieht es mit den Pelletsfabriken aus. Das Pelletwerk Mittelland hat Konkurs gemacht. Ich habe vor der Eröffnung vom CEO vernehmen müssen, „dass er die Hammertechnik der Öko-Pellets bis zu meinem Hinweis nicht gekannt habe, dies bei einem späteren Weiterausbau geprüft werde, aber man jetzt unter Zeitdruck stehe und nicht noch ein Vorwerk einplanen könne“. Die damals noch mögliche Nachrüstung wäre um Millionen billiger gekommen, als die Summen, die kurz vor dem Konkurs genannt wurden.

Pelletwerk Schöftland

Vielleicht kann mir auch einmal jemand erklären, wieso diese Fabrik Pelletwerk und nicht Pelletswerk hiess. Vermutlich weil sie so wenige produziert haben. Suchen sie bei Google doch einmal eine Schockoladefabrik.

Die Erdgas Zürich, der damalige Vertreiber der Pellets aus Schöftland wollte helfen. Sie kennt durch meine Vermittlung mittlerweile auch die Öko-Pellets. Sollte man noch einmal diskutieren, vielleicht nur „schrittweise“?. Vermutlich haben die 60 Gemeinden, die ins Pelletwerk Mittelland investiert hatten keinen Mut mehr weiteres Risiko einzugehen oder es fehlen ihnen die Möglichkeiten. Das technische Problem der Trocknung wäre in Österreich zu besichtigen, vorausgesetzt, die hätten das Geld, Rohstoffe einzukaufen und damit produzieren zu können. Ähnliche Situation wie in der Schweiz – zumindest finanziell. Technisch sieht es heute wesentlich besser aus. Vermutlich werden sie in dieser Woche genügend Geld erhalten, um weiter zu produzieren und den Konkurs abwenden zu können.

Wenn man genügend Finanzen zusammen bringt um die Öko-Pellets am Leben zu erhalten und die zwei nächsten Jahre über Wasser zu halten, dann dürfte man es geschafft haben. Es dürfte längerfristig ein Miniboom wie zu den Solarzeiten geben. Nicht nur der Pellets wegen sondern ein Teil auf Kosten anderer Produzenten, die dann teuerer herstellen müssen. Wer jetzt einsteigt, hat ein kalkulierbares Riskio vor sich. Wer zuwartet, der kann schauen was er aus den Konkursmassen kaufen kann. Da ist meist nur einer am Zug und vermutlich erst noch ein ganz grosser, der zuwartet, dass alle Kleinen ihr Risikokapital verloren haben. Schöftland hat es vorgemacht. Schade wäre es, wenn das Know How verloren geht oder die Investionen nicht mehr genutzt werden können. Es geht ja nicht darum, Schuldige, sondern Möglichkeiten zu suchen. Ich werde mir erlauben, diesen Beitrag einmal an verschiedene Institutionen zu mailen. Als Optimist sehe ich immer Möglichkeiten bei Schwierigkeiten.

Diejenigen die jetzt investieren gehen ein erhöhtes Risiko ein, aber ich beurteile die Chancen als wesentlich grösser. Näheres erfahren sie direkt bei der Öko-Pellets oder für Informationen stehe ich ihnen am Telefon zur Verfügung .

Wie so oft wird in der Politik mit Beziehungsnetzen gearbeitet, mit Kollegen, Leuten die man kennt. Manchmal wäre es besser, man würde mit neuen, anderen Beziehungsnetzen zusammen arbeiten. Jubel und Begeisterung habe ich zur Genüge gehört. Hüben wie drüben. Lassen wir sie noch einmal zu Wort kommen.


Die Technik funktioniert, auch nasses Holz kann verarbeitet werden. Aber der PR-Mensch zeigt die eindrücklichen Baumstämme. Ein betriebswirtschaftliches Paradebeispiel. Die Zusammenhänge der Betriebswirtschaft, Technik und Ökologie sollte man kennen, die Stärken und nicht das, was andere auch können. Astmaterial, Baumstrünke, das kennen die meisten nicht … nur Baumstämme und Sägemehl.

Der Film über Schöftland sieht nicht so rosig aus, wie mir damals in etwa 10 Minuten klar gemacht wurde, dass eine Zusammenarbeit beider Firmen vermutlich nichts bringe. Der CEO der Öko-Pellets hat sich mehr Zeit genommen. Er kam spontan zu mir nach Bern und wurde in Schöftland vorstellig. Hier lag zumindest einer falsch. Dominant? Selbstherrlich?

Der frühere VRP von Öko-Pellets hat im Börsenbrief Öko-Invest diese Thematik erwähnt. Sonst wird nur bei vorgehaltener Hand über Führungsleute diskutiert. Danke Max, ich kann mitfühlen. Mal schauen, ob sich mit seinem und meinem Beitrag etwas regt. In Österreich wird es wohl weitergehen. Vielleicht findet man genügend Geld, damit auch das Pelletwerk in Schöftland zufriedenstellend genutzt werden könnte. Mit dem Konkursverwalter lässt sich vermutlich diskutieren, wenn ein sinnvoller Vorschlag zusammen kommt.

Wir in der Schweiz geben lieber mehrere Tausend mal mehr Geld für eine Raketenabwehr aus, als für sinnvolle Energie. Vielleicht wäre es an der Zeit, heute am 1. September, am Tag der Energie-Sparlampe, mal über eine wirkliche Chance über die Energienutzung nach zu denken. Holz, das im Wald vergammelt gibt gleich viel Co2 ab, wie wenn es zu Pellets verarbeitet wird. Die Herstellung fällt nicht gross ins Gewicht, da das Holz im Umkreis von einigen Dutzend Kilometern gebraucht wird.

Baum mit Pilzen

Mit dem heutigen Wissen kann man sogar aus solchem Holz Pellets energieeffizient produzieren – nur eben, es braucht eine andere Technologie dazu. Hämmern statt mahlen – der von der www.hammerschmitte.ch sollte es ja eigentlich wissen. Baubeginn für meine Pelletsheizung dürfte demnächst sein.

Vielleicht kann man im Pelletsbereich noch retten, was zu retten ist. Querdenker wären jetzt gefragt. Pellets verbrennen, statt vorhandenes Wissen und Anlagen. Dies ist nicht eine Anlageempfehlung, sondern ein Hinweis darauf, dass hier Investoren gesucht werden. Im persönlichen Gespräch erfahren sie mehr.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „(Be-)Trug. Schluss!“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
Blogger Moritz

Vor drei Jahren erschienen:
2 Staatsmänner – 2 Länder – 2 Energietaktiken – 2 teure Energie-Sparleuchten …

Vor vier Jahren erschienen:
Blog ist ein FEINes TOOL / Melchizedek und Magnum

Vor fünf Jahren erschienen:
LEGO ist nicht BigStar – einige gehen (fast) entgültig

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Elektrisierende Ferienlektüre – geniessen sie den Sonnenschein und tanken sie Energie


Marktwirtschaftlich orientierte Ökonomen hassen Subventionen wie der Teufel das Weihwasser. Die Solarstromförderung wurde vom Bundestag gesenkt. Vorerst als Kompromiss nur um 13% statt der ursprünglich geplanten 16%. Der Umbruch in der Energiepolitik hat endgültig begonnen. Ein umfangreiches Dossier auf aktuellem Stand.

Ferien sind zum entspannen und zum Energietanken bestens geeignet. Zudem hat man Zeit, einige auch im obligaten Stau, sich Gedanken durch den Kopf jagen zu lassen. In der heutigen Zeit sind dies mit extrem grosser Wahrscheinlichkeit die Themen „Energie und Geld“. Ich bin mir bewusst, die Menge der Links und der Umfang dieser Artikel sprengt den täglichen Leserahmen. Eben als Ferienlektüre geeignet – Online oder halt ausgedruckt. Die Artikel der Serie „Energie“ aus der Wirtschaftswoche gefallen mir ausgezeichnet. Und sie erfreuen mich. Sehr vieles stand schon im Finanzblog. Machen sie sich doch mit dem Wiwo-Konzentrat einige Gedanken zur Zukunft. Die Ferien sind dazu meist geeignet.

Geld oder dessen Auswirkungen durchströmen heute vielleicht 100-mal täglich unser Gehirn. Bei den meisten Leuten ist dies eine Belastung, die bis hin zum Gesundheitsproblem, ja gar zum frühzeitigen Tod führen kann. Ein riesengrosses Gesellschaftsproblem. Und längerfristig kommt ein weiteres dazu. An der Spitze wird derjenige stehen, dem günstige Energie zur Verfügung steht.

700’000 Deutsche wollen sich eine Wohnmöglichkeit im Ausland kaufen. Eine sehr hohe Zahl, wenn man vergleicht, dass es bis heute 1,1 Millionen sind, die sich im Verlauf vor allem der letzten drei Jahrzehnte ausländisches Wohneigentum angeschafft haben. Wenn der Euro langfristig weiter am Sinken ist, werden diese mit grösster Wahrscheinlichkeit im Euroraum fündig werden. Frankreich dürfte an erster Stelle stehen und dann Spanien.

Meine Ferien waren am Anfang etwas verregnet. Nur leichter Regen der dem Boden richtig gut getan hat. Anscheinend war es in den vergangenen vierzig Jahren noch nie so grün in Südfrankreich. Der Farbe nach hätte es auch die Schweiz oder Deutschland sein können. Wasser wird in Zukunft nebst Geld und Energie eines der wichtigsten Themen sein. Ja Wasser, Energie und Geld werden die Gesellschaft in Zukunft noch mehr spalten, als dies heute schon der Fall ist. Solche Überlegungen sind für den Kauf von Aktien (und Währungen) wichtig. Bei Immobilien unerlässlich, da hier praktisch alle langfristig handeln und denken.

Wenn sie sich überlegen im Ausland eine Immobilie zu kaufen, dann schauen sie sich mit Vorteil die „Verkehrte Welt“ genau an.

Aktionäre müssen sich nur Gedanken machen, ob sie die richtigen Aktien im Bereich der Sonnenenergie gekauft haben. Solche, die international ausgerichtet sind und die gegenüber den Chinesen zu konkurrenzfähigen Preisen liefern können. Lesen sie die Artikel der untenstehenden Links. Sie werden zumindest zwei deutsche Unternehmen finden, die meiner Ansicht nach immer noch ein Kauf sind … sie wurden schon einige Male im Finanzblog erwähnt.

Wer längerfristig eine Immobilie kaufen will schaut sich vor allem die blauen Gebiete an. Es gibt in Europa keinen einzigen Ort, bei dem die Windenergie (Onshore) und die Sonnenenergie (Fotovoltaik und Solarthermie) zu sehr günstigen Kosten produziert werden kann. Wind kommt oft in kälteren und wolkigen Gebieten vor, die für die Sonnenenergie nicht so geeignet sind. Es gibt aber drei kleine Gebiete in Europa (ohne die ehemaligen GUS-Staaten):

– die Provinz Teruel in Spanien
– ein kleines Gebiet in den Ostkarpaten von Rumänien bei Suceava
– zwei Kantone in den Departementen Gard und Hérault von Frankreich

Drei kleine Gebiete mit einem ganz speziellen Mikroklima und erstaunlicherweise alle mit relativ tiefem Volkswohlstand – und entsprechend günstigen Immobilienpreisen. Ideal um Warmwasser zu gewinnen und einen kleinen Windgenerator zu kaufen. Für die Fotovoltaik ist es immer noch zu früh, da immer noch zu teuer und technisch noch zu wenig ausgereift. Ich weiss, dies ist ein hartes Urteil, aber ohne Subventionen wären in Deutschland die beiden hohen Balken in der Grafik nie Wirklichkeit geworden.

Im Zusammenhang mit der Serie „Energie“ aus den letzten Ausgaben der Wirtschaftswoche:

Solarbranche: Leben auf dem Sonnendeck

Was grüner Strom wirklich kostet

Atom- gegen Solarstrom

Rückkehr zur rationalen Energiepolitik“ – das letzte Statement von Kemfert zeigt ganz brutal die heutige Wirklichkeit – Solaranlagen haben immer noch eine Nischenstellung

Wie Kleinanbieter den Energieriesen Kunden abjagen

Längere Laufzeiten alleine reichen nicht

Kampf um das Stromnetz 2.0

Die Schmerzgrenze ist erreicht“ (Handelszeitung)

Im Überblick über Energie und Umwelt finden sie auch zwei Tests. Viel Spass, bei den Zahlenfragen geben sie am besten das am wenigste Erwartete an und sie liegen vermutlich richtig

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Der Markt ist gut (Vertrauen), Planwirtschaft ist besser (Kontrolle)“
Meine Ergänzung dazu: Blasen verursacht vor allem die Gesamtmasse der geldgierigen Menschen. Marc Faber zu diesem Thema „Ich traue überhaupt keiner Papierwährung„. Wir sind uns einig. Sachwerte bieten Potenzial. Volkswirtschaftliche Gegebenheiten wiederholen sich nie genau gleich, deshalb gibt es auch immer neue Thesen und entsprechende Nobelpreise, mit welchen Rezepten den Volkswirtschaften zu helfen wäre. Ich behaupte, wir werden „Volkswirtschaften“ nie ganz in Griff bekommen und daher wird es in den nächsten hundert Jahren spannend bleiben.

Herzlich Willkommen zur IPMZ-Umfrage zum Thema Finanzkommunikation!

Anlageverhalten
Danke für das Mitmachen – die Resultate werden im Finanzblog publiziert!

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Sendepause“

Vor zwei Jahren erschienen:
Risiken – alle Warnungen in den Wind geschlagen

Vor drei Jahren erschienen:
«An der Hand meiner Schwester» … – der Bestseller von Bärbel Probert

Vor vier Jahren erschienen:
Nächsten Montag ist die WM 06 Geschichte – ein echter „11 Meter“

Vor fünf Jahren erschienen:
Hayek und von Hayek – einer der imposantesten Schweizer ist vor einer Woche verstorben (28.6.10)

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Zusammenbruch des Goldmarktes


Sie haben fast auf die Minute genau noch 26 Stunden und 30 Minuten Zeit … nicht bis der Goldmarkt zusammenbricht, sondern um beim Goldbarren Gewinnspiel des Investor-Verlags echtes Gold zu gewinnen …

… echtes Gold? Ja es gibt noch das Papiergold und daher eine Theorie über den Zusammenbruch des Goldmarktes, wie es die wenigsten der Finanzblog-Leser je gelesen haben dürften.

Wer über Gold schreibt, hat technisch die Nase vorn. Versuchen sie mal den Text auf obigem Link zu kopieren … es geht schon, sie können es für sich privat versuchen …

… und wie schafft man es, für relativ wenig Geld, der Gewinnsumme und der gehabten Aufwendungen, professionell Werbung auf anderen Internetseiten zu betreiben …

Geschätzter Goldpreis: 817,80 Euro

… so!

Ob nun der Goldmarkt zusammenbricht oder nicht, die Aufteilung in physisches und Papier-Gold wird andiskutiert, sobald einige Staaten ähnlich der Finanzkrise zum zweiten mal wegen der Derivatprodukte weitere Verluste erleiden. In diesem Zusammenhang ist auch die neue Gesetzgebung der USA interessant, weil dann die Kontrolle, wer Derivativprodukte mit Aktien unterlegt hat und wer nicht, einfacher werden dürfte.

Nun noch etwas zum Goldpreis der in EUR geschätzt werden muss. Die angegebenen EUR 1102.58 dürften etwas hoch geschätzt sein … in USD dürfte es etwa soviel sein. Schauen sie in der Blogroll unter Kitco und dort finden sie (fast) alles … gefunden? Sie können natürlich auch den USD-Preis nehmen und durch den EUR teilen, das müsste dann eigentlich zum gleichen Resultat führen, wenn die Margen nicht wären, die man nie so genau kennt. Sie dürfen auch den Goldpreis in CHF nehmen – CHF 39’213 war vor Kurzem der höchste Stand, aber nach wie vor nicht das Allzeit-Hoch. Da fehlen noch einige Hundert Franken. Na, jetzt müssten sie noch mit dem Euro rechnen, der zur Zeit auf dem Allzeit-Tief ist. Geht er noch tiefer?

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Verschwörungstheorie oder Augen zu und durch – Teil II …

Vor zwei Jahren erschienen:
Finanzkrise – Dollar-Sturz und Pleiten

Vor drei Jahren erschienen:
EU feierte – EU will sich neu ausrichten

Vor vier Jahren erschienen:
Chart Lehrgang (5) – warum funktionieren Charts?

Vor fünf Jahren erschienen:
Magisches Dreieck – Martisches 6-Eck – Magie?

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Schwierige Zeiten für ökologischen und ethischen Durchblick


Der langfristig orientierte Anleger kommt um die angesprochenen Themen am und ums WEF in Davos nicht herum, denn hier dürfte die eine oder andere Trendwende eingeläutet oder zumindest andiskutiert werden.

Heute schreien alle nach Ökologie und Ethik. Es ist „in“, sich in diesen Anlagegebieten zu tummeln und Empfehlungen ab zu geben. aber ganz so einfach ist es nicht, es gehört jahrelange Erfahrung dazu, zu wissen wo der „Wurm drin“ sein könnte. Wasserfonds waren (und sind immer noch) ein grosser Renner. Ökologisch mag dies ja vernünftig sein, aber mit der Ethik haben einige immer Mühe bekundet … und der Greenwash Award gibt ihnen recht (letzter Abschnitt). Hier geht knallhartes Business vor Ethik ab und das Label der UNO kriegt einige Kratzer. Wasser wird für alle einmal teurer als Benzin sein!

Da ist die Beurteilung des Schmähpreises an die Roche ethisch gesehen einfacher, aber zumindest für mich erstaunlicher. Dass sich die Roche hergibt, unter anderen auch Organe von zum Tode Verurteilen für ihre Forschung ein zu setzen, stimmt bedenklich. Grossbetriebe ethisch zu durchleuchten wird immer komplizierter, wenn nicht gar unmöglich.

So gesehen ist es in der Ökolgie einfacher zu beurteilen, was gut und was schlecht ist. Zumindest in den ökologischen Auswirkungen. Komplizierter wird es, wenn wir das zukünftige Verhalten der Anleger beurteilen wollen. Ölsand ist ökologisch ein schlechtes Beispiel, das in Davos auch mit einem Preis bedacht wurde. Der Preis wird aber nicht viel nützen, das Geld wird weiter im Vordergrund stehen … es geht ja wiederum um Wasser. Diesmal in ökologischer Sicht … und natürlich auch hier in vorwiegend ökonomischen Sinn.

Gerade wenn es sich ums grosse Geld dreht, wird die Beurteilung der Ökologie nicht immer einfacher. Interessantestes Tummelfeld ist heute die Sonnenenergie. Auf der einen Seite werden Subventionen abgebaut, die bisher für den Erfolg dieser Anlagesparte massgebend waren. Nun kommen aber die Chinesen mit billigeren, aber qualitativ guten Komponenten auf den Markt. Die Folge, die Preise sinken und jetzt wird Sonnenenergie für den Privaten auch ohne hohe Subventionen interessant. „Das Schicksalsjahr für die Deutsche Solarindustrie“ werden einige gut überleben.

Zum Überleben ist Grösse und Bekanntheit sicherlich nicht hinderlich, niemals aber Garant. Schwieriger haben es unbekannte kleine Unternehmen, die mit guten Ideen am Markt in Erscheinung treten. Eine solche ist die Öko-Pellets AG. Die verwendete Technik hat sehr grosse ökologische und kostenmässige Vorteile, denn sie können auch Astmaterial mit Rinde verwenden, Holz das normalerweise im Wald liegen bleibt. Da in der Mühle nicht gesägt sondern gehämmert wird, kann die Rinde entfernt und für die Wärmeproduktion bei der Pellets-Herstellung eingesetzt werden. Dies ist keine Aktienempfehlung für die laufende Kapitalerhöhung, allenfalls eine Information für risikofähige Personen. Sollten sie interessiert sein, können sie sich mit mir über Risiken und Chancen unterhalten. Die jetzige Kapitalerhöhung findet zu EUR 45 statt – vor ein einhalb Jahren hätte man noch für EUR 25 einsteigen können …

… den ökologischen oder ethischen Durchblick zu behalten, heisst auch in Zukunft Geld zu verdienen … vorausgesetzt, man liegt richtig.

Nachtrag zur aktuellen Situation am Pelletmarkt – siehe auch Kommentar:

Pelletwerk Schöftland steht vor unsicherer Zukunft“ – gefunden in „Der Landanzeiger“ vom 1.7.2010

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Spekulationsverbot – Blumiges seit Jahrhunderten

Vor zwei Jahren erschienen:
Ökologische Spitzenpostition der Schweiz – und keiner merkt es

Vor drei Jahren erschienen:
Die Bank – die rote Bank und der Tod

Vor vier Jahren erschienen:
Zum 1., zum 2. … zum 14., zum Letzten

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Klimgipfel – 40 Grad Temperaturanstieg


Der Wert der Klimakonferenz in Kopenhagen ist nicht abschätzbar. Die Meinungen gehen zu weit auseinander.

Böse Zungen behaupten, Bundesrat Leuenberger sei mit insgesamt 80 Personen nach Dänemark gefahren, damit sie in Ittigen nicht erfrieren – hier herrscht „kalter Krieg im UVEK-Gebäude„. So gesehen mag ich es jedem gönnen, der auf Staatskosten einige Tage Erholung geniessen durfte. „193 Staaten einigen sich auf heisse Luft„.

Wen jeder Staat gleich viele Personen teilnehmen liesse, wären dies immerhin deutlich mehr als 15’000 Personen. Kunststück, dass man sich hier nicht einigen kann. „Wenig Ergeiz bei den Klimazielen“ berichtet die Wiwo. In der Printausgabe ist der Titel noch besser gewählt: „Grün ist alle Theorie“. Machen sie sich in diesem Beitrag auf einige Überraschungen gefasst. Wer die Weltkarte der CO2-Emissionen anschaut, merkt, dass die Schweiz pro Einwohner ganz vorne mit dabei ist. Vergleichen sie auf dieser Karte einmal die Grösse der Schweiz mit Brasilien.

Wer sich durch die „Apoklypse NO“ durchwälzt, wird vermutlich nicht darum kommen, ab und zu etwas zu schmunzeln. Und schlussendlich begreiffe ich auch alle Menschen, die den tiefen Temperaturen in den letzten Tagen nicht nachweinen und eine sofortige Klimaerwärmung wünschen. Kein Problem. Der Stand des Rekordwertes von minus 34,2 Grad dürfte in den nächsten Tagen um ca. 40 Grad ansteigen – knappe 6 Grad über Null. Da liest sich der Kälterekord in Buffalora wie eine Zeitungs-Ente. Ein Haus am Ofenpass an der Grenze auf knapp 2000 Meter gelegen. Aber solche Vergleiche passen in die heutige Klimadebatte. Es war schon deutlich kälter.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Schräge Welten – 2008, das Jahr der Änderungen

Vor zwei Jahren erschienen:
«Unsere Mobilität wird sich massiv verändern»

Vor drei Jahren erschienen:
Adventskalender – 22. Tag – Trinidad und Tobago

Vor vier Jahren erschienen:
22. Fenster – relativer Wert

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Tilling anstelle von Gentechnik?


Das Molekular-Bio-Verfahren TILLING (Targeting Induced Local Lesions IN Genomes) wird vermutlich die Genetik nicht verdrängen. Es dürfte aber eine grosse Zukunft haben, weil die Akzeptanz der Bevölkerung grösser sein wird.

Die meisten Leser des Finanzblogs werden noch nie etwas über Tilling gelesen haben. Aber es kann bei der Geldanlage von Vorteil sein, wenn man revolutionäre Methoden früher kennt als die Masse der Finanzanlaysten und -berater.

Zuchterfolgeohne Gentechnik

Erstmals lassen sich Super-Kartoffeln, herzhafte Tomaten und ungezieferfreies Getreide erzeugen – auch ohne Gentechnik. Mit einer neuen Zuchttechnik helfen Forscher der Evolution auf die Sprünge … lesen sie weiter in der WIWO … „

Hier noch einige andere Tilling-Projekte – gefunden auf der Tilling-Seite der UC Davis (University of California).

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Alternativanlagen für den kleinen Mann

Vor zwei Jahren erschienen:
Profit und Gier – über randständige Reiche und randständige Arme

Vor drei Jahren erschienen:
Grüne, rote, blaue, weisse oder graue Biotechnologie

Vor vier Jahren erschienen:
Piezo – klein und fein

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