"Auslandschweizer: Probleme mit Schweizer Konten"


Heute gehört auf SRF1 und dazu müsste man doch noch etwas quer denken.

Vor fünf Jahren habe ich zu diesem Thema nicht viel geschrieben. Zeitaufwand für diese wenigen Zeilen sicher eine Stunde. Nach drei Monaten konnte ich wieder einmal Sonne tanken. Nicht selbst. Ich war auf Hilfe anderer angewiesen. Auch Auslandschweizer sind auf Hilfe angewiesen. Die beiden Grossbanken UBS und CS haben zumindest die nicht rentablen „Kleinkunden“ aus der USA rausgeworfen. „Klein“ kann relativ sein.

Weit über ein Dutzend Schweizer Banken haben abgewuncken. Schweizer die in Amerika leben dürfen wir nicht als Kunden aufnehmen. Für einen „Solchen“ habe ich eine Bank gefunden. Aber bitte, fragen sie mich nicht an, welche das sei. Denn rund ein halbes Jahr, als die CS kündete, nahm auch diese grossgenossenschaftliche Bank keine Amerikaner mehr auf – mit Schweizerpass und Namen die noch richtig nach „Ureinwohnern“ deuten.

Stellen sie sich einmal vor, sie möchten im Ruhestand in den Süden ziehen. Als Geheimtipp nehmen sie ex-Jugoslawien oder F-30. Die Häuser sind beider Orts recht günstig – nur die Sprache. Aber sie schlagen sich durch, geniessen die Sonne, das günstigere Leben, vor allem aber die regional gültige Lebensphilosophie und möchten ein Bankkonto in der Schweiz.

Letzteres können sie vergessen, wenn es nach dem heutigen Bundesrat geht. Aber vermutlich dürfen die im Alter nicht mehr auswandern. Einige Gegner sind hart und möchten sie auf den Mond schiessen. Da hab ich einen kleinen Tipp. Wenn schon, schiesst sie auf den Mars. Vom Mond könnten sie zurückgeholt werden. Dort oben gibt es auch keine Regenstürme, wie zu weil in der Schweiz, vor allem im Emmental. Touch wood – Griff an den Kopf. Bis jetzt hatten wir Glück – im Gegensatz vor fünf Jahren. Ich habs verpasst – sieben Wochen Tiefschlaf auf einer harten Matratze … wegen des Wundliegens. Na ja, auf dem Mars hätten sie dies auch und andere Wetterprobleme. Sandstürme und Schneefall.

Wundliegen könnten auch in Zukunft einige Auslandschweizer, wenn das Bürgerrecht bei Doppelbürgern abgeschafft würde. Sorry, aber das traue ich heute einigen Politikern und ehemaligen Politikern und heutigen DepartementsvorsteherInnen zu. Irgendeiner wird mal die „Initiative“ ergreifen. Ich kann überall leben. Andere können sich das nicht mal in einem Albtraum vorstellen. Die streiten sich lieber, ob es Alptraum heisst.

Abwegige Gedanken? Quatsch. Lesen sie sich durch die folgenden Links und interpolieren sie die Politik der vergangenen Jahre. Sehen sie sich manchmal auch in das 20. Jahrhundert zurück? Nicht des Alters wegen – der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit.

Kommentieren sie die Links und Rechts nach Belieben selbst:

Motion Büchel

Tax and banking – übrigens, die obigen Geschwister haben immer alles versteuert. Kann man auf dem Kontoausdruck anschauen, wenn die Eidg. Steuerverwaltung die Verrechnungssteuer zurückerstattet – und dazu braucht es den Stempel eines amerikanischen Tax-Beauftragten. Um dies kontrollieren zu können, müssen heute amerikanische Kunden (zumindest bei einer Bank) eine GE-Aktie im Depot haben. Er hat mehrere. Von GE habe ich noch nie direkt eine Information erhalten. Scheint zumindest organisatorisch eine ganz leide Gesellschaft zu sein – sorry, eine amerikanische. Diese hassen Aktionäre.

Birkenstock-Rassisten – ich verabscheue Rassisten und mag Birkenstock nicht. Zudem geben mir diese ultragrün angehauchten „Heiland-Pantoffeln“ zu wenig Halt. Und genau Halt suchen wir als Schweizer – oder Auslandschweizer.

Halt, Halt zu haben oder zu finden ist heute schwierig. Die Grünen werden immer belächelt. Aber ich vermute, dass der Prozentsatz von denen, die die Gefährlichkeit dieser Schlange beurteilen können, grösser ist. Schlangen, das wär ein anderer Beitrag wert. Ohne die Ringelnatter am Strand am Neuenburger See – acht giftige und eine kräftige. Fast wie in der Politik und im Beamtentum. Oder heisst es Beamtendumm?

Und es könnte ja sein, dass amerikanische Auslandschweizer einmal in die Schweiz kommen … „Su“, wir haben nur administrative Probleme – enjoy Switzerland – it is mostly wunderfull.

Albis-Bank

… Bank auf dem Albis in Zürich … noch Fragen?

Forellen sterben aus und Banken im Schilf


Das sind die beiden Themen, die uns Schweizer zurzeit am meisten beschäftigen sollten. Beides Gebiete, wo die zuständigen Führungsleute massenweise im Sumpf stecken. Das ist kein Märchen und deshalb fangen wir mit der Bank an, die nicht im Schilfe sondern im Walde steht und auf ihre Art extrem an den auch kriselnden Bankenplatz London erinnert.

Haltestelle Bank in Schmiedrued-Walde

Nicht dass an dieser Postauto-Haltestelle grosse Finanzprobleme und -diskussionen anstehen und genau genommen steht die Haltstelle „Bank“ nicht „im“ Walde sondern „in“ Walde, in Schmiedrued-Walde. Genau wie in London-Bank hat die umliegende Bankenszene der Haltstelle den Namen gegeben. Kennen sie eine weitere Haltstelle, die Bank genannt wird? Na ja, Metrostation in London – Central, Northern und Waterloo & City Lines – dürfte pro Rush Minute etwas mehr Gäste haben, als unsere „Bank“ pro Monat.

An dieser Haltestelle fängt der Märliwäg an. Es ist kein Märchen, was die Schweizer über Forellen und Banken beschäftigen sollte. Aber verhext ist es alleweil. Schuld ist nicht die Hexe aus der Hammerschmitte, die Schmiedrued-Walde einen Teil des Namens gab, sondern unsere Bundeskanzlerin Corina Casanova. Nicht zu vergoleichen mit dem Bundeskanzler aus Deutschland. Dieser hat mehr Macht. Die Casanova könnte man eher als „Schatten“ der sieben Bundesräte bezeichnen. Der Name erinnert an Lust und um die geht es auch bei „In der Kürze liegt die Würze„. Die Broschüre zu den Nationalrats- und Ständeratswahlen der Schweiz. Lust am Essen und Gefressenwerden. Was uns Bürgern hier vorgelegt wird, hat nichts mit einem Kabinett sondern eher mit einem Kabarett zu tun. Im Finanzblog darf ich satirisch und ironisch schreiben. Aber in einem offiziellen amtlichen Dokument das in fünffacher Millionenhöhe und einem Gesamtgewicht von geschätzten 100 Tonnen gedruckt und verteilt wurde, ist das total daneben. Eigentlich wären die Wahlen als nichtig zu erklären.

Wieso? Wenn sie die Parteienlandschaft in der Schweiz kennen merken sie, dass hier auf der gegenüberliegenden Seite der jeweiligen Parteivorstellung ein spezieller Titel gesetzt wurde. Diese Seiten erklären zwar in einem Einheitsbrei etwas über die Wahlen, wurden aber vermutlich absichtlich so gesetzt. Entscheiden sie selbst:

  • Schweizerische Volkspartei – SVP – Was hineinkommt bestimmen sie
  • Sozialdemokratische Partei – SP – Die Schweiz, die grösste Monarchie
  • FDP.Die Liberalen – Jetzt haben wir den Salat
  • Christlichdemokratische Volkspartei – CVP – Etwas Theorie für Erbsenzähler
  • Grüne Partei der Schweiz – Die Grünen – Die Grossen haben gut Kirschen essen
  • Bürgerliche-Demokratische Partei – BDP – Transparenz in Vollendung
  • Grünliberale Partei Schweiz – glp – Harmonie der Sinne
  • Evangelische Volkspartei der Schweiz – EVP – Was dabei herauskommt
  • Eidgenössische-Demokratische Union – EDU – Convenience – der grosse Trend (mit einem Bild einer italienischen Pizza)
  • Lega dei Ticinesi – LEGA – Ja nach Gusto – Bild mit Käse
  • Christlich-soziale Partei – CSP – Hilfe, es geht nicht auf – Bild mit Soufflees (Hauch)
  • Alternative Linke – Das haben Sie sich verdient – teure ur-sprüngli-che Luxemburgerli
  • Parteientorte

    Das ist politische Manipulation vom „Feinsten“ – vom bundesamtlichen Bern allen stimmberechtigten Schweizern zugemutet

    Die Grafik stammt von sotoma . Sie scheint mir denjenigen von smartvote nachempfunden zu sein. Vielleicht gelingt ihnen der Link zu smartvote nicht – zur Zeit total überlastet. Diese Seite wird von den Wählern genutzt und es arbeiten mindestens 11 Politikwissenschaftler daran. Sotomo scheint den Schwerpunkt GIS zu haben. Liebe Leute, wo sich die Kandidaten zwischen links und rechts resp. liberal und konservativ befinden, ist nicht mit dem Handy und GPS zu finden. Schaut euch mal zum Beispiel ein Bild von smartvote an – ich bin selbst darauf zu finden. Und nun telefoniere ich einem, der GIS-Leute unterrichtet, frage ihn aus … und gratuliere meinem nächsten Verwandten zum Geburtstag.

    Das breiteste Spektrum – die Verteilung der Zuckerperlen von sotoma ist nicht einmal Wunschdenken der Parteispitze – hat die dunkelblaue Partei. Es sind sogar einige aus der Ortspartei eines amtierenden Bundesrates dabei und die konservative Dame stammt aus der Nachbargemeinde. Die Bandbreite wurde voll ausgenützt.

    „Fische“ verteilen wollen wir mitnichten. Im Gegenteil. Macht keinesfalls die Bünderner Gestensuppe mit einem Engadiner Forellenfilet. Ein halbes Filet soll pro Person reichen, eine Forelle demnach für eine Familie. Wenn jeder auf die Idee kommt, diese für mich doch eher wässrige Suppe auszuprobieren, dann wird soviel Fisch benötigt, wie in rund 17 Jahren gefangen wird. Die Forellen dürften dann ausgestorben sein. Und mit einigen Safranfäden aus Mund wird die Suppe verfeinert – das entspricht rund der Ernte von 100 Jahren.

Safranzwiebeln

Safranzwiebel kann man bei uns anpflanzen – man muss nur wissen, wo man diese kaufen kann. Und sonst können sich Tier- und Pflanzenschützer nicht die Safranfäden, sondern die Haare ausreissen, was die in Bern nur so für Ideen haben. Feinschmecker des Finanzblogs gehen lieber mal in die nebenbei erwähnten Gourmetecken.

Eine befindet sich neben der Grossbank, die eben downgerated wurde. Es werden garantiert noch andere folgen. Kaum zu übersehen, dass viele mit den Banken nicht mehr einverstanden sind. Bei weitem nicht nur in der Schweiz. Praktisch weltweit wird gegen die Banken demonstriert. Unrecht haben diese Demonstranten nicht. Ich denke, es ist höchste Zeit, dass bei vielen herkömmlichen, bei geldgierigen Bankinstituten und auch bei alternativen Banken dringend über ihre ethische Einstellung nachgedacht werden sollte. Es reicht nicht, wenn man Ethikberichte verfasst und hochwohllöblich tönende Geschäftsgrundsätze publiziert. Der Plebs ist aufgestanden. Ein Umdenken sofort angebracht. Es braucht Taten, keine Worte und schon gar nicht irgendwelche sinnlosen Rezepte.

Liebe Bankmanager und Chefbeamte, eure Zeiten werden härter. Es wurde auf beiden Seiten übertrieben. Der Wahlkampf dürfte einige Ueberraschungen bringen und die Demonstrationen noch lange nicht vorbei sein. Vergesst nicht, genau heute vor 38 Jahren wurde die Oelkrise mit einem 70%igen Preisanstieg ausgelöst. Zudem haben wir heute das 66. Jubiläum des Welternährungstages. Zufall?

Wer im Kanton Aarau noch etwas bewegen will, der soll einen Doppelbürger aus der Schweiz und Pakistan, einen Doktor der Kommunikation und pakistanischer Bürgermeister, einen Muslim und Revisor einer landeskirchlichen liberalen Vereinigung wählen, einen Grünen und einen Motorradfahrer. So etwas gibt es in einer Person, dafür zweimal auf die Liste 05a.10 – meinen Freund Dr. Yahya Hassan Bajwa.

Falls ihr wissen müsst, wie ein Wahlzettel nun richtig auszufüllen ist, so hilft zumindest ansatzweise der Link auf der Wahlbroschüre weiter. Aber auch dort haben die Köche den Brei verdorben. Panaschieren und kumulieren wird erklärt. Ja sie können den leeren Wahlzettel ausfüllen.

Wahlfälschung ist in der Schweiz gar nicht nötig. Auf die Möglichkeit der Vergabe einer Parteistimme auf dem leeren Wahlzettel wird nicht hingewiesen. Das ist nicht nur eine Schlamperei, das ist rechtlich anfechtbar. Zudem wird im elektronischen Bild ein Wahlzettel gezeigt, der nicht mehr eingesetzt wird. Das gezeigte Muster ist korrekt mit den nötigen Feldern „Partei“ und „Liste“ bedruckt. Jetzt gibt es nur eine Zusatzlinie, die etwas mehr gerastert wurde. Ich bin gespannt, ob je herauskommt, ob im Kanton Aargau zum Beispiel aus diesem Grunde 16 statt nur 15 Kandidaten aufgeschrieben wurden und wie viele Wahlzettel keine Parteistimme enthalten. Wer keine vergeben will, soll ins dunklere Feld einen Strich machen.


Aktuell bei libref. – liberal reformiert: „140-jährige Geschichte – Gratisdownload der Essays des prix libref. 2011

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Image von Berufsgruppen im Öffentlichen Dienst

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„Schwankungen – etwas für Gambler und Profis

Vor 2 Jahren erschienen:
CS in der Rehabilitation

Vor 3 Jahren erschienen:
Kreuzzüge, Ritter, Könige und Präsidenten

Vor 4 Jahren erschienen:
Über 50% – «Mir ist alles Wurst!»

Vor 5 Jahren erschienen:
ETF – das Wundermittel?

Vor 6 Jahren erschienen:
«Abzocker wollen sein wie Gott»

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Das Tagesgeld und die Autobank


Das Tagesgeld hat nichts mit dem Hartz IV ähnlichen Taggeld, dem Arbeitslosengeld, noch mit dem Taschengeld resp. Sackgeld zu tun. Letzteres bessert man damit auf – am Beispiel einer Autobank.

Es ist eine interessante Anlageform für den flexiblen und in Deutschland erstaunlicherweise auch für den kleinen Anleger – in der Schweiz heisst es Callgeld, wird aber üblicherweise ab CHF 100’000 oder gar ab einer Million angeboten.

Gute Produkte entstehen, wenn Innovatives kreiert wird und dies verursacht dann vielleicht Konkurrenzdruck. Es kann auch umgekehrt sein. Durch Konkurrenzdruck wird man gezwungen innovativ zu sein. Betriebswirtschaft ist nie ganz eindeutig, fast wie das Huhn und das Ei. Nur eines haben beide gemeinsam … der Kunde profitiert.

Tagesgelder werden im Internet auch von Schweizer Banken beworben … nur habe ich kein entsprechendes Angebot gefunden. Aber es steht Schweizern frei auf einer Bank in Deutschland anzulegen. Tagesgelder gibt es im Euro, also besteht ein Währungsrisiko. Es gibt sie auch in Fremdwährungen. Nur ist etwas Suchen angesagt. Also viel Spass. Hier eine Hilfe, der Tagesgeld-Vergleich. Bedenken sie eines, es sind nicht immer diejenigen die besten, die am meisten Zins versprechen und immer wieder zu wechseln, bedeutet administrativen Aufwand in Kauf zu nehmen.

Christian Holzschuh erklärt uns das Tagesgeld. Besten Dank für den Beitrag.

Tagesgeld – vergleichen lohnt sich

Das Tagesgeld (Anm.: hier am Beispiel derVolkswagenbank) ist eine attraktive Sparform, die mehr bietet, als ein herkömmliches Sparbuch. Es sind nicht nur die höheren Zinsen, die die Sparer anlocken, sondern auch die Flexibilität ist es, die das Tagesgeld so beliebt macht. Jederzeit kann auf das Konto zugegriffen werden. Kündigungsfristen, wie sie bei anderen Sparformen üblich sind, gibt es hier nicht. Und die Zinsen werden bereits ab dem ersten Euro gezahlt.

Trotzdem lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Tagesgeld Konditionen. Denn diese unterscheiden sich doch in erheblichem Maße von einander. Das Hauptentscheidungsmerkmal ist die Höhe der Zinsen. Es gibt Banken, die zahlen lediglich geringfügig mehr Zinsen als bei einem Sparbuch. Andere schütten ihren Kunden mehr Rendite aus. In guten Zeiten wurden bereits bis zu sechs Prozent Zinsen auf dem Tagesgeld Konto gewährt. Zugegeben, diese Zeiten sind im Moment vorbei, aber trotzdem kann der Sparer von drei Prozent und oftmals sogar mehr Zinsen profitieren.

Interessant ist dabei auch der Blick ins europäische Ausland. Hier werben die Banken verstärkt und wollen deutsche Kunden anlocken. Doch wenn Sie vorhaben, Ihr wertvolles Erspartes im Ausland anzulegen, sollten sie vorsichtig sein und zunächst die Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bank unter die Lupe nehmen. Denn Hierzulande ist das Geld durch den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken abgesichert. Doch wie sieht es im Ausland aus? Nicht jedes Land hat einen Einlagensicherungsfonds oder etwas Ähnliches anzubieten. Deshalb ist es unerlässlich, die Angebote für ein Tagesgeld Konto genau zu prüfen. Außerdem stellt sich bei einer Geldanlage im Ausland auch die steuerrechtliche Frage. Dieses Thema ist zurzeit äußerst aktuell.

Ein Tagesgeld Vergleich lohnt sich aber auch im eigenen Land. Den können Sie völlig kostenlos über das Internet machen. Geben Sie einfach in den Suchmaschinen Tagesgeld ein, und schon bekommen Sie eine Fülle von Informationen und die Banken und deren Konditionen auf einen Blick wie auf einem Tablett serviert. Handelt es sich bei den Angeboten um eine große deutsche Bank, brauchen Sie sich um die Sicherheit Ihres Ersparten keine Gedanken zu machen. Denn in Deutschland ist ihr Geld auch sicher.“

Übrigens, Sie können ein Tagesgeldkonto gleich online eröffnen, wenn Sie das passende Angebot gefunden haben. Auch die Kontoführung erfolgt dann online. Bequemer geht es wirklich nicht mehr.

Autobank? Das ist ein Begriff, den zumindest viele Schweizer noch nie gehört haben dürften. Innerhalb eines Autokonzerns dient diese Art Bank nicht nur zur Finanzierung von Autos – z.B. durch Leasing – sondern oft auch als Inhouse Cash Management. Die Margen fallen direkt an den Automobilkonzern und sind deshalb oft günstiger bei Kundenangeboten.

Schiffsbanken sind nur dem Namen nach ähnlich, haben aber einen anderen finanziellen Background als Autobanken. Diesen stehen, nennen wir sie einmal Industrie- und Konzernbanken, Institute wie früher die Degussa-Bank, die Migros-Bank, die Coop-Bank oder die Institute von (ehemaligen) Staatsbetrieben, zum Beispiel die PostFinance dem Wesen nach näher.

Autobank unter Konkurrenzdruck

… Autobank, die dem Konkurrenzdruck weichen musste …

Visionaere Autobank

… eine echt visionäre Autobank …

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Ethik, Bankgeheimnis, Fischen, P-26 und anderes … – es rumort ums Bankgeheimnis

Vor zwei Jahren erschienen:
«Wenn Geld gebraucht wird, ist die Krise womöglich schon vorüber»

Vor drei Jahren erschienen:
SNB – 99. Generalversammlung und doch schon 100 – die Schweizerische Nationalbank

Vor vier Jahren erschienen:
Tschernobyl – einige nicht ganz quere Gedanken

Vor fünf Jahren erschienen:
Tunnel – gesprengt, gebohrt oder gedeckt

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Der grüne Stumme und die leere Bank


Ökologie und Ökonomie unter eine Haube zu kriegen ist nichts Aussergewöhnliches … aber für die Ethik reicht es vielleicht nicht mehr ganz … einige Gedanken zu einem „ökologischen Musterknaben“!

Der Gruene und die Bank

Dieser Grüne bleibt stumm, die Bank vermutlich in nächster Zeit leer oder allenfalls verschwindet sie ganz …

133 Jahre

… 133 Jahre Kartonfabrik Deisswil, ein Unternehmen des eigentlich in ökologischer Sicht angesehenen Konzerns der MM Karton AG … das Wort „Ethik“ findet man nirgends auf der Unternehmenswebseite … die per E-Mail angeforderte „Detailinformationen der Umwelterklärungen für Deisswil“ sind noch nicht eingetroffen. Die wenigen „auf die Strasse gestellten Mitarbeiter“ mit denen man einige Worte wechseln kann, winken ab, wenn ich über die beispielhafte ökologische Einstellung von Mayr-Melnhof nachfrage. So mustergültig scheint MM doch nicht zu sein, schon gar nicht ethisch. Die noch Angestellten haben aus der Presse erfahren, dass sie nach den Osterbetriebsferien nicht mehr arbeiten müssen – das Werk wird geschlossen.

Angeblich, weil die Schweiz zu hohe ökologische Anforderungen stellt. Jedem darf man das glauben, aber sicherlich nicht MM, die in etwelchen ökologischen Fonds anzutreffen ist. Da sind sehr wahrscheinlich nur knallharte ökonomische Fakten im Spiel. Die alten Anlagen haben ausgedient, MM hat jahrelang von der Investitionsseite her günstigen Produktionskosten profitieren können. Die Presse ist noch erstaunlich ruhig …

Bantiger

Altpapier sammelt sich hier und wurde zu Karton verarbeitet und links oben in der Wolke der Bantiger … das militärische Wahrzeichen vieler Medienleute und einige mögen sich noch ans „Aquarium“ im Nachdorf erinnern. Klartext für die Atomkatastrophe. Das Fernseh-, Radio- und Medienzentrum, als es den kalten Krieg noch gab. Hier gibt es genüg explosiven Stoff um zu recherchieren. Kalter Krieg dürfte auch hier herrschen. Dampf vom Kernkraftwerk als ökologische Lösung. Ökologie und Ökonomie ist ein heikles Thema … politisch brisant … mehr zu erfahren wäre hochinteressant.

Einige der Medienzunft kennen sogar das Fabrikgelände … Abfahrtsort nach Lyss um frühmorgens um 04:00 auf Sendung zu sein … Ansprache hatte die Bundesrätin Kopp … wir habe dann gepennt … pennt jetzt nicht, schreibt was Sache ist … Geheime Kommandosache ist heute fehl am Platz …

Schlank in den Fruehling

… die Medien am Bahnhof … der Krebs ist an einigen Orten drin … wenn man(n) Glück hat, kann er besiegt werden … ich weiss wovon ich schreiben darf und wünsche allen andern auch viel Glück …

Polizei in Deisswil

… ob die Polizei am recherchieren ist …

der Zug ist abgefahren

… der Zug scheint schon abgefahren zu sein, ausgerockt, der Wurm war schon am sprichwörtlichen Ende der Fabrik drin …

Geier kreisen ueber Deisswil

… derweil vier Geier über Deisswil kreisen … sorry Rotmilane – drei in der Bildmitte oben, einer liebt es bewölkt. Ich gebe es ja zu, Investitionen in börsenkotierte Familienunternehmen müssen immer besonders überlegt sein. Es gibt viele Punkte die dafür sprechen und einige wenige die dagegen sprechen … wobei letztere den Ausschlag geben können. Der Besitz der Familie Mayr-Melnhof mag uns Schweizer erstaunen … Wald in der Grössenordnung der Kantone Genf oder Schaffhausen, wesentlich grösser als die ganze Agglomeration Bern … das gab es das letzte mal zu Zeiten von Habsburg …

sans gruesst

… Löit in Wien, sans grüesst und überlegt euch mal, wieso ich entgegen vieler Meinungen aus der Wissenschaft Ökologie und Ethik trenne, obschon sie viele Abhängigkeiten haben … und beim Anlegen in Aktien sind Abhängigkeiten manchmal entscheidend. Zumindest ein Stück Bernischer Industriegeschichte scheint wieder geschrieben worden sein.

Martisches 6-Eck

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Sind Bärenmärkte und Crashs vergleichbar?

Vor zwei Jahren erschienen:
«Hektik bringt nichts»

Vor drei Jahren erschienen:
Bioethanol – ist der wirklich biologisch?

Vor vier Jahren erschienen:
Warnsignale?

Vor fünf Jahren erschienen:
Millau – Bauqualität in der Schweiz und Frankreich

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Die rostige Grossbank


Bei dieser Grossbank war gestern ein anstrengender Tag …

… es wurden markante Änderungen mit einschneidenden Massnahmen beschlossen die weh tun können. Es wurde eine Linie eingeführt wie sich das eigentlich so gehört. Später, wenn die heftigen Reaktionen verkraftet sind, werden vielleicht wieder freundschaftliche Beziehungen aufgenommen oder gar das Netzwerk erweitert. Manchmal braucht es eine Krise …

… ähnliche Überlegungen werden angestellt, wenn sie die heutigen Zeitungen lesen …

Rostige Grossbank

… je nach Befallenheitsgrad kann Rost entfernt werden …

Gefrässige Tiere bleiben am anderen Ufer

… und Angenagtes wieder heilen. Hier werden aber nicht alle gefrässigen Tiere am anderen Ufer bleiben, einige werden auf der neuen Seite ihr „Unwesen“ treiben, die Charakter starken werden sich in Zukunft „artig“ verhalten. Einiges ist in der ursprünglichen Art nicht mehr zu retten und doch wird es möglicherweise noch einmal sinnvoll eingesetzt werden … und wie dieser Baum auf der anderen Uferseite der rostigen Grossbank gibt es Schönes, schöne Augenblicke und schöne Erinnerungen …

… die Bilder von gestern, der heute zum ersten mal dafür ausgetestete neue USB-Anschluss, die rostige Bank und der gleichen Tags vor den Eigentümern präsentierte UBS-Abschluss sind vielleicht zufällig …

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Couchepin, Pestallozi und der ethische Hofnarr

Vor zwei Jahren erschienen:
Vom Büro aus den Gletscher betrachten …

Vor drei Jahren erschienen:
Vom Verkehrsverhalten kann auf die Wirtschaftslage zurück geschlossen werden.

Vor vier Jahren erschienen:
Rohstoffe – mageres Schwein, Zucker und Zahlenakrobatik

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Aus Schulden werden Wertpapiere, CDO hoch drei


H.Odermatt, «personalblog»

… einige der folgenden von Herbie aufgezählten Produkten werden sehr oft auch mit unseriösen Vertriebsformen in der Art des Strukki-Club vertrieben – wobei der Name aber eher zufällig ist (Anm. Finanzblogger).

Als die Geldinstitute noch Geld ausleihten, boten sie Obligationen, Anleihen, Kassenobligationen, Kredite, Hypotheken, Kontorrentkredite, Spar- und Lohnkonti an und Kinder sammelten die Batzen in einem Kässeli, welches nur die Bank öffnen konnte. „Spezielle“ Banken boten auch Kleinkredite an, was „seriöse“ Banken kaum taten und wenn, wickelten sie dies über eine Tochterfirma ab, um den Namen nicht zu beschmutzen. Spargeld wurde anständig verzinst, Anleihen, Kassenobligationen usw. waren gute Geldanlagen.

Die Veränderung: Was oben erwähnt wurde gibt es zwar immer noch, doch wegen den Zinsen müsste man nicht mehr sparen. Die Erträge werden nun für die Bezahlung der horrenden Löhne, Boni und der Befriedigung der Aktionäre gebraucht. Ein Teil davon geht via Spekulation „verloren“, oder kriminelle Elemente sorgen dafür, dass die „Umverteilung“ etwas beschleunigt wirsd. Als Sparer kannst du froh sein, dass für das Parkieren des Geldes nicht noch bezahlt muss!

Auch eine Veränderung:

Einst kam die Gefahr von ausserhalb des Bankschalters…

Die neuen Produkte haben wenig sagende Fantasienamen, meist in Englisch. Jemand hat mal gesagt, wenn ein Betrieb beginnt, seine Bezeichnungen in der englische Sprache auszudrücken, ist es der Beginn eines sich abzeichnenden Endes… Nun, Der Mann von Welt wird kaum zugeben, dass er zu wenig Fremdsprachenkenntnis besitzt, um alles, was man ihm vorsetzt verstehen zu können. Daher kommt es auf die Beratung an und die hat das Wohlergehen des eigenen Betriebes im Auge!

Die neuen Produkte heissen etwa:

Hebelprodukte: Warrants, Spreadwarrant, Knock-out Warrants, Mimi-Futures

Partizipationsprodukte: Tracker Zertifikate, Outperformance-Bonus-Zertifikat, Airbag-Zertifikat, Twin-Win Zertifikate

Renditeoptimierungsprodukte: Discount Zertifikate, Barrier-Discount-Zertifikate, Reverse Convertibles, Barrier Reverse Convertibles, Barrier Range Reverse Convertibles, Chapped-outperformance Zertifikate, Express zertifikate, Chapped-Bonus-Zertifikate

Kapitalschutz-Produkte: Kapitalschutz ohne Cap, Excahangeable-Zertifikate, Kapitalschutz mit Cap, Kapitalschutz mit Coupon, Kapitalschutz mit Knock-Out

Mehr bei: SVSP Schweiz Verband für Strukturierte Produkte

Knock-Out“-Produkte„: da muss man sich als Kunde wohl vorher mit Kopf- und Mundschutz sowie mit Boxhandschuhen ausrüsten!
Airbag-Produkte„: Achtung: Unfallschutz einplanen!

Wer risikoreich Geld anlegt, kann gut verdienen, aber auch viel verlieren. Das ist von Anfang an klar. Wer Anlageprodukte nicht versteht, soll die Hände davon lassen. Wenn aber Sicherheit versprochen wird, die es nicht gibt, dann ist das destruktiv bis kriminell, denn der Anbieter kennt kennt sein Produkt genau.

Lohnt es sich, seine Bank zu verklagen? Ismail Ertekin hat es getan – und wurde prompt selber vor Gericht gezerrt.

«Merrill Lynch will mich schlicht kriminalisieren»: Ismail Ertekin

„(…) Für das Foto zu diesem Artikel wäre Ismail Ertekin gerne zum «Tatort» zurückgekehrt, in die Zürcher Filiale der US-Investmentbank Merrill Lynch. Doch der 49-Jährige hat Hausverbot. Mehr noch: Der ehemalige Unternehmer mit Pizza-Kette, Bar und Restaurant ist wegen versuchter Nötigung verurteilt. Was hat er getan?

Drei Millionen Franken aus Familienvermögen vertraute Ertekin zwischen Ende 2000 und Mai 2003 den Investmentbankern an. Diese machten aus drei Millionen eine. Zum Vergleich: In jenem Zeitraum verlor der Aktienindex Dow Jones mit 17 Prozent deutlich weniger. «Die Bank tätigte Geschäfte ohne meine Ermächtigung», sagt Ertekin. Unter anderem investierte sie in marode Firmen, bei denen sie als deren Bank selber ein finanzielles Interesse hatte. Deswegen haben Geschädigte in den USA eine Sammelklage eingereicht. Es geht aber um mehr: Ertekin sagt, er sei von der Bank über Verluste nicht rechtzeitig informiert worden. Ebensowenig sein Bruder, der sein Stellvertreter war, als Ertekin für mehrere Monate zum Meditieren nach Indien reiste. Und eine mündlich besprochene Stop-Loss-Vereinbarung, die die Verluste begrenzen sollte, sei nicht eingehalten worden. Als Ertekin über die massiven Verluste ins Bild gesetzt worden war, riet ihm sein Bankberater, eine halbe Million Franken Kredit aufzunehmen, um die Einbussen schnell wieder zu kompensieren. Ertekin weigerte sich anfangs, liess sich aber dann überreden. Später stellte sich heraus, dass mit der halben Million bereits vor der Vertragsunterzeichnung spekuliert worden war. Merrill Lynch bestreitet die Vorwürfe. Der Kunde habe alle Transaktionen autorisiert und jeweils Bestätigungen per Post erhalten. …)“

2005 reichte Ertekin Klage gegen Merrill Lynch ein. Quelle: …Die Millionen sind weg… (Beobachter 24/08). Der Fall endet am Bundesgericht!

 

 

Und so sieht der Plan für dieses Kapitalverbrechen aus. Es sei von Bankern begangen und von Politikern geduldet worden.

Bilder: Der Spiegel Nr 47, 17. 11. 08
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Wem gehören am Ende des Prozesses die Häuser?
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Ich wiederhole mich bewusst:

„(…) Der Unterschied ( zu früheren Finanzkrisen), sagt Roubini, liege darin, dass das amerikanische Finanzsystem zu einem intransparenten, unverständlichen Organismus mutiert ist.

„Du nimmst eine Hypothek und wandelst sie in ein Wertpapier. Dann machst du daraus eine CDO, und daraus die CDO einer CDO einer CDO einer CDO“, sagt Roubini. „Das macht dann eine CDO hoch drei„, sagt er. Am Ende dieser Verbriefungskette stehe ein Instrument, „komplex, exotisch, illiquide, mit dem ein Voodoo-Finanzsystem erschaffen wird“; Quelle: Der Spiegel 47/2008 Übertitel: Das Kapitalverbrechen, Anatomie einer Weltkrise, die gerade erst begonnen hat: „Der Bankraub“. Siehe auch mmnews, SPIEGEL: …Das Kapitalverbrechen…

CDO: Collateralized Debt Obligation = Anlagevehikel
Auch eine Veränderung: Aus den Zeiten von Al Capone standen die Gangster noch vor dem Bankschalter und verlangten mit der Pistole in der Hand, das Gesicht unter dem Rand des Südwesters verdeckt, nach dem Schlüssel des Tresors. Heute scheint sich das Bild gekehrt zu haben. Die Bösewichte sind bereits hinter dem Bankschalter. Sie nehmen den „Kunden“ das Geld ab.
… heute lauert die Gefahr hinter dem Bankschalter
Wir wollen nicht die pflichtbewussten Angestellten der Geldinstitute, welche hervorragende Arbeit leisten, an den Pranger stellen. Sie werden nun aber einen grossen Teil der Kosequenzen via Entlassung zu tragen haben. Hauptsächlich im Investmentbanking würde man die grossen Zocker finden. Ausgangsland: USA. Würde man noch weiter analysieren und fragen, von wem die grossen Bankhäuser wie Merryl Lynch, Lehmann Brothers, J.P.Morgan usw. gegründet wurden und wer sie beherrschte, gäbe es noch einiges zu staunen!
Das Karussel dreht in Form eines Spiralnebels weiter. Zur Erinnerung:
  • Werner K. Rey, als Genie gefeiert, als Betrüger verhaftet und abgeurteilt
  • Dieter Behring knackte nach eigenen Angaben den „genetischen Code der Börse“ Über 200 Mio Franken teure Luft
  • Jérome Kerviel wandelte 4 Mia EUR der Bank Société Générale in Luft um
  • Bernard Ebbers von WorlCom wandelte 11 Mia Doollar in Luft um
  • Michael Milken kassierte 10 Jahre gesiebte Luft wegen Betrug und Insiderhandel
  • Roberto Calvi ritt die Banco Ambrosiano in den Konkurs. Angerichteter Schaden: +/- eine Mia Dollar. Das war 1982
  • Bernard L. Madoff soll ein ganz dicker Fisch für die Justiz werden. Er soll 50 Mia Dollar via Schneeballsystem „umverteilt“ haben… (swissinfo)

Wer ist der nächste, noch grössere Brocken?

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Weiter zum Adventskalender

Liebe Leser, wenn sie etwas zu sagen helfen, so können sie ihren eigenen Blogbeitrag im Adventskalender gleichzeitig auf mehreren Blogs erscheinen lassen. Zur aktuellen Liste und bisher erschienene Beiträge.

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

Vor lauter Finanzdebakel wird die Bundesratswahl zum Nebenkriegs-Schauplatz


Wer wird wohl Nachfolger von Bundesrat Samuel Schmid …

… diese Frage wird noch etwas auf die lange Bank geschoben …

Bundesrat Schmid Bank

… sie können jetzt dreimal raten, in welcher Ortschaft im Kanton Bern diese Bank steht. In Rüti bei Büren, dem Wohnort von Samuel Schmid. Vielleicht wird er sich da in Zukunft etwas ausruhen, verdient hätte er es sicher, damals noch Berner habe ich ihm mal gratuliert. Jetzt als Aargauer wird es für mich schwieriger zu sagen, wer die Nachfolge antreten wird, die verschiedenen Rochaden übersteht die noch anstehen werden. Wieder ein Berner, ein Aargauer, ein Basler oder doch am Ende ein Zürcher. Ich will nicht spekulieren. Das wird heute an der Börse gemacht – 5 Prozent runter, drei hoch – nicht pro Jahr, pro Tag. Heute stehen alle etwas abgesägt da … wie der Baum neben dem Bank. Für Schmid trifft dies nicht zu, eher für das SVP-Gerangel, aber da würde ich mich wieder einmal wiederholen …

im Trüben fischen

… in der Umgebung der Bank kann man auch den Hobbies frönen und ich weiss, dass viele Schweizer jetzt sagen würden, hier kann man im Trüben fischen. Aber das Wasser ist klar!

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Jaeger antwortet Blocher – Musik in meinen Ohren!

Vor zwei Jahren erschienen:
Arbeitsgemeinschaft Finanzen

Vor drei Jahren erschienen:
Was Gentech heute ist, ist Nano in 15 Jahren

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig, gewinnorientiert

Ökologie und Ethik nicht auf die lange Bank schieben


Nicht nur für meine Kunden und zukünftigen Kunden habe ich die LiFEfair besucht – auch aus Eigeninteresse als LOHAS und Spass an Diskussionen mit Anhängern der «seichtgrünen Biohème».

Noch war sie eine Insider-Messe aber bei der nächsten Auflage dürfte es ein Gedränge geben. «Ökologie» und «Ethik» ist «in». Die beiden Themen werden nicht mehr auf die lange Bank geschoben, auch wenn es in der Maag-Halle in Zürich bei den Referaten noch leere Plätze gab …

lange Bank

… so ändern die Zeiten! Alles wird individueller, persönlicher. Auch Bänke sehen vermehrt einem Sofa gleich. Ethik und Nachhaltigkeit werden heute gelebt und zwar mit zunehmender Integration von Lifestyle. Das «Jutte statt Plastik» Denken herrscht nicht mehr vor. Immer mehr kommen Genussmenschen auf den Geschmack, dass Bio besser schmeckt und eine ethische Lebenseinstellung gesünder ist.

Die Anleger stellen zudem fest, dass sie in der Ökologie seit Jahren eine überdurchschnittliche Anlageperformance erzielen. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen..

LOHAS – gemeint ist der Personenkreis der mit «Lifestyle of Health and Sustainability» umzugehen weiss, die Neo-Ökos oder auch Biohème genannt.

Eines ist ihnen eigen. Sie geniessen Essen, Trinken, fahren, fliegen, duschen warm … – aber sie tragen zur Umwelt sorge und gehen mit den Menschen ethisch um.

Der extreme Öko-, Bio- oder Ethikfundi stirbt aus – die LOHAS kommen

erFritzung

Morgen lesen sie über einige Beispiele von LOHAS-Anbietern.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Berner Tagi: Finanzblog – bleibt (vorderhand) selbständig – wir sind es immer noch!

Vor zwei Jahren erschienen:
Kundenzufriedenheit – Kundenunzufriedenheit

Vor drei Jahren erschienen:
Orbit-iEx – Ausstellungen als Gradmesser für die Wirtschaft

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig

Die Bank, die Maulwürfe und der Maschendraht


Banken, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer und Bilanzierungsgremien kommen im Artikel bei der Wirtschaftswoche nicht all zu gut davon. Ein Beitrag, der leider der Wahrheit in unserer heutigen Zeit entspricht …

… aber bitte, immer daran denken, dass in jedem Unternehmen und jeder Branche die hier erwähnt werden, auch Leute arbeiten, die sich nicht nur Mühe geben, sondern die ein ehrliches und ethischen Verhalten an den Tag legen. Ich kenne viele Mitarbeiter die sich um ihren Arbeitgeber schämen – meist eigentlich nur um einige wenige Köpfe ganz oben.

«Elitärer Zirkel – Folgen der Finanzkrise sind hausgemacht

Das Kartell der Vertuscher: Banken, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer und Bilanzierungsgremien waschen angesichts der sich zuspitzenden Finanzkrise ihre Hände in Unschuld. Dabei haben sie ein System etabliert, das zur Verantwortungslosigkeit geradezu einlädt … weiter bei der wiwo.de …» (mit 2. Seite)

In dieser komplexen Materie ist vielleicht einiges nicht 100-%ig richtig wiedergegeben, aber zumindest dem Sinn nach korrekt.

Lesen sie einmal die Kommentare durch und sie werden sofort sehen, welche pro oder contra die Journalisten Christoph Schürmann, Cornelius Welp und Mlanie Bergermann schreiben. Und der «jemand der etwas versteht» und der «unbekannt» disqualifizieren sich selbst, wie die Maulwürfe im Boden, die unbekannt noch mehr Dreck noch oben schieben. Es gibt nur etwas, das schade ist – man sieht im Artikel die Grafik «der Mechanismus der gegenwärtigen Finanzkreise: Wie kleine Kredite zum Milliardenrisiko werden» nicht. Die Darstellung ist wesentlich systematischer aufgebaut, als meine Vergleiche mit dem amerikanischen Busfahrer, aber ich denke «jemand und unbekannt» könnten auch bei ihm noch etwas lernen – vorausgesetzt sie wären etwas einsichtig …

Bank

… die Bank, die mit Gittern und Maschendraht umzäunt ist – welche Seite muss hier geschützt werden … und im Hintergrund aus dem Untergrund, das ist an und für sich schon tippisch genug, Dreck der aus dem Nichts kommt, vom Maulwurf der nur dunkel und hell unterscheiden kann und am interessantesten ist sein Arbeitswerkzeug – die Grabschaufel … und der Art der Verharmlosung und Vertuschung nach kommt jetzt noch die Waldheim-Affäre in Erinnerung.

Vor einem Jahr erschienen: Gringsvoraa – hot stocks – Vorsicht vor Aktienspam

Vor zwei Jahren erschienen: 100 Jahre FDP Langenthal – 75 Jahre SRG – und heute gründen die FDP und Liberale eine nationale Partei

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Finanzblog – 1000 Banktage online


Beim 2300 Tage Online-Jubiläum von SandraDie Bloggerin.com war ich exakt 1004 Tage selbst online. Das Jubiläum verpasst? Nein, schliesslich haben wir ja das Finanzblog und da feiern wir doch die Banktage! Klar?

So klar ist das auch wieder nicht. Es gibt nichts Unlogischeres als Daten. Bleiben wir in der Weihnachtszeit. Wann, wenn überhaupt, kam Jesus auf die Welt? Ende des Jahres Null? Und wussten sie überhaupt Anfangs Jahr, dass man neu mit Null beginnen muss? Und warum fängt man nicht mit eins an, wie man das in der Mathematik so pflegt? Und wurde das Jahr Null nicht erst einige hundert Jahre später rückwirkend festgelegt? Und gab es nicht noch irgend einmal etwas mit einem Julianischen und einem Gregorianischen Kalender. Wegen der Schaltjahre?

War 2000 nun ein Schaltjahr oder war es keines? Ich wette praktisch nie. Ich betreibe einen Beruf, wo die Chancen meist höher stehen, als beim wetten oder spielen. Es sei dann eben, man wette nur mit einem Partner. Rechnerisch stehen da die Chancen 50 : 50. Und da Wetten freiwillig ist, mache ich dies nur, wenn ich 100%ig sicher bin. So gesehen, gehen sie beim spielen sogar weniger Risiko ein als beim Kauf von Aktien. Ja, ich habe immer noch eine gräf-liche Kiste Champagner zu gut. Übrigens lernen sie in diesem Beitrag, von Albert Einstein wie die Fenster in den Adventskalender kommen.

Die ganzen mathematischen Einschaltübungen sind nur da, damit wir im Winter immer Winter haben. Der Winter ist doch die kalte Jahreszeit? Zur Zeit minus 6 Grad. Winter kommt von «feucht», also muss einer aus unseren Breitengraden den Kalender erfunden haben, sonst hätten wir nicht den Nordwinter und den Südsommer, weil es zur Zeit in Neuseeland eben heiss ist.

Fragen sie nun ja nicht, wer den Bankkalender erfunden hat. Es gibt weltweit deren neun offizielle Zinsberechnungsmehtoden und wir rechnen genau nach ACT/360, der Euro- oder Französische Zinsmethode. Und fragen sie mich ja nicht, wieso man das im Zeitalter der Computer immer noch macht.

Am 16. März 2005 ging ich online. Vom ersten Tag an ohne Pseudonym aber mit Respekt vor Risiko. Testen sie das Risiko gleich mal selbst. Kommen sie auch auf 1000 Tage? März 2005 – 15 Tage sind vorbei, also müssen es noch 15 sein. April bis Nov 2005 – 8 Monate à 30 Tage gibt 240. Plus zwei Jahre à 360 Tage = 720. Und beim Dezember haben wir bis heute 26 Tage. Gibt 1000? Nein 1001! Nicht das Jahr 1001, als Stefan König von Ungarn wurde oder wie 1001 Nacht (1002 Tage?). Es sind trotzdem nur 1000, da vom ersten und letzten Tag nur einer gezählt wird. Wem es zu kompliziert wird, hat beim Flaschengeist von Alibaba einen Wunsch offen.

Die Flasche wurde übrigens letzte Woche in London gefunden und der Finder wollte nach Hawaii, weil es da so schön und warm ist. Aber auf einer Autobahn, da er Flugangst hat. Der Geist war empört: «Ne, so was mach ich nicht, da muss ich mindestens zwei Jahre bauen.» «Gut, dann erklär mir die Psyche der Frau (Frauen dürfen Männer einsetzten)?» «Die Autobahn, soll die zwei- oder dreispurig sein?»

Wenn sie die Zinstage nicht von Hand rechnen wollen, dann können sie auch einen Zinsrechner nehmen. Wenn sie das Beispiel mit dem Stephans-Tag durchspielen, werden sie ganz Erstaunliches erleben. 997 Tage – der Programmierer ist vermutlich reformiert oder in einem Land, das reformierte Feiertage zu gesetzlichen Feriertagen erklärt hat. Im Kanton Solothurn können Geschäfte heute offen haben …

Solothurner Banken

… Solothurner Banken laden heute nicht zu einem Besuch ein und militärische Brückenköpfe sind wegen langweiligem Eis geschlossen …

Im Kanton Bern haben wir aber noch einige Tage keckes Eis und deshalb führt man am Stephans-Tag als Machtdemonstration ein Armee-Defilée durch. Keckeis weiss, wenn man diesen Text interpretiert, dass vermutlich Piranha-Radschützenpanzer in Zukunft eher gebraucht werden, als Kampfpanzer.

Hellköpfli Raketenbasis

… das Hellköpfli – die ehemalige Raketenbasis einmal von unten und einmal von oben. Von oben haben sie auch den Blick auf obige Bank und die im Advenskalender ist nur auf Glatteis zu erreichen und der Hund gehört demjenigen, der mal mit mir zusammen auf die Abschlussprüfungen gebüffelt hat, um in Mathematik und Betriebswirtschaftslehre nicht ins Schleudern zu kommen. Man trifft sich per Zufall.

Die schöne Sicht von dort oben gestattet auch einen Blick gegen das Ahorn im Napfgebiet, wo es in Eriswil Rückenwind für Windkraftwerke gibt – Frontwind ist aber geeigneter und wenn wir die militärische Front anschauen, ist dort oben, kurz nach Huttwil heute wieder eine der moderneren Einrichtungen.

Militärisch gesehen ist der Stephans-Tag einer der wichtigsten Daten in der ganzen Weltgeschichte.

1898 – die Entdeckung von Radium wird bekannt gegeben

1991 – Michail Gorbatschow tritt ab – die Sowjetunion ist damit aufgelöst, der kalte Krieg zu Ende

Harry S. Truman ein ehemaliger Bankangestellter und verlustreicher Investor in Zinkminen und Ölbohrungen starb heute vor 35 Jahren. Durch seinen Befehl Atombomben auf Hiroshima und Nagasak ab zu werfen starben und litten viele Leute. Der 2. Weltkrieg wurde dadurch beendet – wie viele sonst gestorben oder verwundet wären, weiss man nicht – vermutlich aber wesentlich mehr.

Ob das Todesurteil gegen Sadam Hussein, das am 26. Dezember 2006 bestätigt wurde, einen militärisch positiven Einfluss hatte, wage ich zu bezweifeln. Gleichentags starb Gerald Ford der sich zusammen mit der Sowjetunion um die Menschenrechte gekümmert haben soll. Vor kurzem hat sich auch Bush wieder einmal durchgesetzt. Was heute passiert, weiss ich nicht – der Bericht ist eine Konserve. Ader der amerikanische Präsident wird sicher aktuelle Schlagzeilen liefern. Über Menschenrechte haben wir eh eine andere Meinung – ist sehr treffend am 24.12. bei Yahya über Pakistan nach zu lesen. Auch die Richter der USA sind mit der Regierung Bush 2007 in Sachen Menschenrechte eher unserer Meinung. Und hoffen wir zumindest dass heute in Sachen Katastrophe mein Namenstag etwas Zurückhaltung übt. Da wären wir wieder bei Huttwil angelangt, in Uniform, aber beim Umweltschutz, einem Hauptthema im Adventskalender von 2007. Mit 26 Tagen vielleicht neuer Weltrekord und sollte es nicht langen, dann zur Feier meiner 1000 Banktage, am 27. Dezember über einen ehemaligen Arbeitgeber, bei dem ich 2609 Banktage angestellt war – 27 Fenster im 27. Fenster.

Ihr Stephan am Stephans-Tag

Bank im Winterschlaf

… Bank im Winterschlaf, hat auch heute nicht geöffnet …

Adventskalender 26

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Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden – hier das Word Dokument 26 html)

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

Einsame Bank oder ein Parteigutschein unter dem Tannenbaum


Morgen und übermorgen werden viele Weihnachtsgeschenke eingekauft. Ja, auch am Sonntag. Vielleicht kauft sich auch der eine oder andere einen Weihnachtsbaum oder gar einen Geschenkgutschein für eine Parteimitgliedschaft. Parteien sind wie Banken – überall wird Teilung verlangt. Ist dies sinnvoll?

Frau Barbara Rhabarberblust und Herr Ventcent Düsewind kennen wir ja schon …

Ventcent: Sonntagsverkauf, darüber hast du ja schon mal geschrieben …

Martischweiz: … ja, als FDP-Grossratskandidat habe ich die Aufgabe gefasst, vor rund zwei Jahren darüber zu referieren. Pro und Kontra haben viele Diskussionen ausgelöst …

Barbara: … wie immer in der Politik. Traurig bist du aber nicht, dass du es nicht geschafft hast. Und wie die meisten, bist du auch überrascht worden, was bei der anderen (bürgerlichen?) Partei abgelaufen ist. Dafür ein Partei-Kollege der bei Bundesrat Schmied arbeitet …

Ventcent: … Schmied, das ist einer der das Glück formt, die Hufeisen. Aber über Pferde und Ponys kommen wir später zu sprechen und Esel oder gar Lämmchen gibt es heute keine …

Martischweiz: … aber Leute, die etwas neues machen wollen. Eine neue Partei wird im Januar gegründet und auch Bundesrat Samuel Schmid wird eine Einladung erhalten. Danke, dass man als organisierender Adventskalender-Blogger solche Informationen vernimmt …

Barbara: … denn nicht alle lesen das Blog von Sandra (der Titel von gestern fast Mitternacht gilt für mehrere Länder). Sie hat dir das verraten und erst noch am Telefon. Peinlich ist ihr, dass sie seinen Namen mit «ie» getippt hat, dafür hat sie ihm schon mal einen offenen Brief geschrieben

Ventcent: … und ihr Artikel im Adventskalender kommt in den nächsten Tagen. Lest doch mal wer SandraInfanger war, jetzt ist und in Zukunft sein will.

Martischweiz: Wir wünschen ihr als Nationalrats-Kandidatin viel Erfolg und für neue Idee scheint die Politlandschaft heute wie geschaffen zu sein. Sie hat noch einen viel schöneren Tippfehler im Blog – sie schreibt zu schnell und das «m» bleibt auf der Strecke – «Schied». Er schied zur Fraktion der SVP aus und da bräuchte ich doch etwas staatskundlichen Unterricht. Bestimmt die Fraktion wirklich, wer in der Fraktion ist oder ist dies eine Parteifrage?

Barbara: Auf alle Fälle hat die SVP zwei Bundesräte. Da machen einige Herren aus dem Zürcher Flügel einen Denkfehler. Schmid und Eveline Widmer-Schlumpf sind (noch) in der SVP und das gibt nach Adam Riese «zwei» …

Ventcent: … eigentlich müsste man jetzt in einen Nord-Flügel und einen-Südflügel unterteilen. Ob sie sich dann trennen oder die BGB (Bauern-Gewerbe-Bürger-Partei) aus der Versenkung auferstehen lassen …

Martischweiz: … und eine dritte Dimension einfügen. Oft die Höhe, resp. die Berge die keine Weitsicht zu lassen. Es reicht nicht wenn ein Tunnel dort beginnt, irgendwo gegen das Wallis zu um nicht zu sagen Am stutz. Man bedenke, in einer Röhre fährt man mit Höchstgeschwindigkeit und die andere Röhre hat noch kein Geleise. Den Namen müsste man/frau sich noch genau überlegen. Nicht der Bauern wegen. Das Gewerbe hat Probleme. Vor allem Maurer, die jetzt zerbröckelnde Mauern gebaut haben und dann gibt es noch solche die auch anderswo ins Spuhlern gekommen sind und vermutlich an beiden Debakel nicht ganz unschuldig sind. Macht und industrielles Wissen alleine genügt nicht, Fachwissen wäre manchmal ganz praktisch, vor allem für die Risikoerkennung …

Barbara: … bei der SVP wird das vielleicht Halbe-Halbe sein. Die hitzigsten Köpfe hat man ja im Fernsehen gesehen und es wurden gar Köpfe gefordert, die Rollen sollen. Bei der UBS ist das Verhältnis wesentlich schlimmer. Zig-tausend Angestellte haben wegen wenigen Hundert zu leiden. Bankier Hummler von der Privatbank Wegelin spricht auch hier von teilen.

Martischweiz: Die einen bauen Züge, manche kommen auf das falsche Geleise, aber ein Triebwagen bleibt uns erhalten und Micheline Calmy-Rey hat das als Präsidentin gut gemacht. War vermutlich nicht immer einfach auf oder Hinter den sieben Gleisen. Hoffen wir, dass es nach dem Ausscheiden von Bundesrat Blocher mit dem gleichen Drive weitergeht und weiterhin straff angepackt wird. Das Fachliche wird auch nicht zu kurz kommen. So schlecht hat er es nicht gemacht, nur «c’est le ton qui fait la musique», aber …

Ventcent: … die Rechnung macht frau mit dem Wirt, nicht dem Maurer und mit kräftigen Händen zerschlägt man auch mal feines Glas. Jasmin Hutter ist die Ausnahme – zum Glück nur eine die über andere spricht und sich charakterisiert. Ein Gleis als Sackgasse, das zur einsamen Bank führt – bildlicher als bei Sandra kann man es nicht schildern. Aber unsere Weihnachtseinkäufe kommen zu kurz und die verschiedenen Meinungen wird es in der Politik eh weiterhin geben.

Einsame Bank fotografiert von Sandra Infanger

die Einsame Bank im Wald … von Sandra Infanger – danke an «Die Bloggerin.com > Tari Eledhwen aus Solothurn» , dass wir dein Bild zeigen dürfen …

Barbara: Ob ihr dank der Baumhausse überhaupt noch einen Weihnachtsbaum kriegt? Es ist zum weinen, wie der Wein-Nachts-Engel. Die stressigsten -Tage stehen uns noch bevor und Bäume kann man im Internet kaufen um Geschenke darunter zu legen, zum Beispiel eine Eisenbahn und Gleise.

Martischweiz: Es ist kurz vor Weihnachten, Fritzli geht zur seiner Mutter und sagt: «Du Mama, du kannst die Eisenbahn vom Wunschzettel streichen denn ich habe nämlich zufällig eine im Wandschrank gefunden!» Hier noch einige Umwelt-Tipps rund um den Weihnachtsbaum, wie man ihn entsorgen kann …

Ventcent: … an vielen Orten gibt es noch der Umwelt zuliebe unsinnigen Brauch des Christbaum-Verbrennens. Ob der in deiner Nachbargemeinde wieder geplant ist? Dann macht ihr es besser – Strom aus Tannenbäumen und wenn es ungespritzte Inlandware ist, so fressen Pferd und Pony diese liebend gerne ab …

Martischweiz … aber anders als in der Politik. Das Harz kann dran bleiben, der Wachs muss weg. Übertreiben sie nicht beim Baumkauf, das ist der Politik vorenthalten …

Barbara: … und bleibt am Ball – auch Samstags und Sonntags geht es hier weiter. Vielleicht schreibst sogar du etwas – Kommentar unten genügt. Am Sonntag erfahrt ihr übrigens, welche «Gratiszeitung» nächstes Jahr mit der viert grössten Auflage starten wird. Wie schon geschrieben, diejenigen die man bei den Gleisen erhält, haben eine wesentlich kleinere Auflage. Nur soviel – es ist keine politische Zeitung. Aber eine die am Sonntag zum zweiten Advent passt …

Ventcent: … manchmal müsste man einigen den Wind aus den Segeln nehmen, Aufgeblasenen oder solchen die auf dem falschen Gleis sind oder gar dem, dessen Gleis als solches fast nicht erkennbar ist und dann gibt es noch ganz wirre, deren Gleis mal Kapriolen zu machen scheint. Solche zum Beispiel, die offiziell gewählte Personen als Meuchelmörder titulieren. Die haben in der Schweizer Politlandschaft nichts zu suchen. Das ist eine Gefahr für die Schweiz, milder kann man das nicht titulieren …

Kunstlinie

Martischweiz: … noch hat die SVP zwei Bundesräte und es liegt nun an den Parteimitgliedern und Delegierten, welchen Kurs sie wählen wollen. Es ist wie bei den Banken. Teilen macht meistens keinen Sinn, das hat Amerika mit der Subprime-Krise ganz eindrücklich bewiesen.Der Bundesrat ist ein Kollektivgremium und die Schweiz eine Demokratie. Wer es nicht glaubt, die Schäfchen passen sich manchmal der Mehrheit, der Vernunft an und es wäre doch schön, wenn ich als FDP-Parteimitglied wieder einmal einem SVP-Kandidaten oder halt vielleicht der einen oder andern neuen Partei eine Stimme geben könnte.

Schafe

… angepasste Schafe sind manchmal nicht schlecht, auch wenn das Ranking vielleicht fällt.

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Frohe Weihnachten zwischen Ems und Feldberg

… hier landen die meisten Tannenbäume und zur Zeit dürfte da nicht nur leichter Regen sondern eher eine Gewitterstimmung herr- oder frauschen – hinten im Bild liegt Felsberg, das gestern Frau Bundesrätin Evelin Widmer-Schlumpf gefeiert hat und rechts im Bild ist die Ems Chemie und wer es nicht glaubt, dort habe ich den schönsten Mann der Schweiz kennengelernt und dank einem Pfarrer sind wir «per Du»…

Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden – hier das Word Dokument 14 (HTML)

Zusammenstellung, Fotos (ohne die einsame Bank) und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

Die Schulbank: Schluss-, Leer-, Daneben-, Weg-, «Über-alle-Berge»-Bildung …


… lehren, lernen und nicht leeren. Nur keine Angst, wir sind so aus-, weiter- und vielleicht sogar eingebildet, dass wir uns zutrauen, einiges über die Aus- und Weiterbildung (Massnahmen 8 resp. 14) im swissblogpress Adventskalenders zu schreiben. Unter «Bildung» versteht man mehr als unter «Aus», «Weiter» oder «Fort» – und vielleicht ist einiges über das man über Energie Effizienz oder Erneuerbare Energien gebildet wurde, schon wieder «fort».

Aber zuerst noch eine kleine Ausbildung für die BAZ. «Ein Blog ist ein im Internet geführtes Tagebuch.» Das kann in der Tat so sein … die Clementindli hatten gestern tatsächlich keine Kernen und das Büsi vom Thesi ist wieder auf der Tisch geklettert. Das waren Probleme, die wir gestern tatsächlich besprochen haben. Ein Blog soll aber Gedanken und nicht nur Erlebtes von einem Tag bringen, sondern das Zusammengefasste, was man so zwischen 9 und 19 Lehr- und Wanderjahren gelernt hat zu abstrahieren. Übrigens, die BAZ hat, wie wir aus gut unterrichteter Quelle wissen, auch einen Basler-Stadtjournalisten, der Schlagzeilen macht. Suchen könnt ihr selbst, er schreibt sicherlich kein Tagebuch. Auch Bundesrat Leuenberger nicht, der obigen Artikel «gebildet» hat. Ich gehe jetzt einmal von der Annahme aus, dass unser E-Mail ins Bundeshaus gelesen wurde. Merci. Einen speziellen Dank über Ironie und einer Bergpredigt (falls sie den Artikel nicht lesen können, unten auf den Drucker klicken). Unsere beste Bergpredigt war voller Ironie und dem zu Folge für Zuhörende sehr lehrreich.

Noch einen Gedanken aus dem gestriegen Tagesablauf. Der Pius vom A330 zur Dame mit dem Büsi: «Wenn ihr in der Medizin die Ärzte gleich ausbilden würdet, wie wir Piloten in der Luftfahrt, dann hätten diese schon vieles von einander lernen und manches Menschenleben erhalten oder Leid mindern können.»

Nun lassen wir aber den Personalblogger schreiben. Zum Glück war er gestern nicht dabei – ich wäre jetzt noch nicht zu Hause. Er kennt sich in den Tätigkeiten der beiden bestens aus – nur auf einem andern Level. Mal etwas mehr als etwas weniger – man kann es schlecht messen, die Resultate nicht die Bildung sind massgebend.

Aus- Fort- und Weiterbildung

1) Ausbildung

Von der Schule, der Berufsschule, den höheren Schulen wird erwartet, dass diese der Wirtschaft Leute mit jenen Kenntnissen anbieten, die dort gesucht werden. Aber die Gesellschaft kennt verschiedene Anforderungen. Die industrielle Produktion sucht andere Fähigkeitsschwerpunkte als Forschung und Entwicklung. Die Verwaltung wiederum muss sich anders positionieren als der Finanzdienstleistungssektor usw.

« …Pestalozzi wollte mit einer ausgeglichenen Bildung von Kopf, Hand und Herz die künftige menschliche Gesellschaft verbessern, sah also die Gesellschaft als Funktion der Schule. Seine Ideen haben den Aufbau der Schulen weltweit beeinflusst….
… Solche Zielsetzungen verloren in den letzten Jahrzehnten als Folge der schnellen technischen Entwicklung, der Veränderungen in der Gesellschaft, der Achtundsechziger-Bewegung und der kategorischen Forderungen von Seiten der Wirtschaft zusehend an Bedeutung. Wissen erhielt erste Priorität. Kurzfristige Interessen favorisierten die sogenannt nützlichen Fächer, die musischen und die handwerklichen gerieten immer mehr ins Abseits. Von Pestalozzis Kopf, Hand und Herz blieb fast nur der Kopf. Die Schule wurde zu einer Funktion der heutigen Gesellschaft. … « Quelle: Bildungsreform – (zumbrunn.com)

Wir gehen jetzt hier davon aus, dass mit der Bologna-Reform neue Grundlagen geschaffen sind, die erst einmal in der Praxis erprobt werden müssen. Daher verlieren wir uns nicht weiter in diesem Thema. Für Kritik am Bolognamodell ist gesorgt:

„Andrea Deplazes, SIA Direktionsmitglied und Vorsteher des Departementes für Architektur an der ETH in Zürich, meinte, die Bolognareform sei ein interessanter Ansatz, und sie habe Vorteile wie zum Beispiel die erleichterte Mobilität der Studierenden. Ausserdem habe die Bolognareform dazu geführt, das Ausbildungssystem der Schweiz kritisch zu hinterfragen. Die Reform sei aber weder gut durchdacht noch wirklich zu Ende überlegt. Dies falle nun den Schulen zu, und führe zu unkoordinierten Programmen.» Mehr unter

2.) Fort- und Weiterbildung aus unternehmerischer Sicht

Unter der Voraussetzung, dass jeder/ jede für sich selber verantwortlich ist, gehört es zur persönlichen Pflicht, „long live learning“ zu betreiben, um mit dem Fortschritt der Wissenensentwicklung Schritt zu halten und um sich laufend am Stand der Technik zu orientieren.

«…Mechanismen des E-Learning, der digitalen Wissensvermittlung, der Qualifizierungsmöglichkeiten im Sinne von Long Live Learning sind ebenso gefragt wie Animation, Sport, Spiel und Spaß in der E-Unterhaltungselektronik…“.

Weil aber nur bestens geschultes Personal für Höchstleistungen bereit sein kann, liegt die Wissenserhaltung auch im ureigensten Interesse des Betriebes bzw. Arbeitgebers. Betriebliche Fort- und Weiterbildung macht daher Sinn.

In der Fortbildung hat man oft den Eindruck, die Betonung liege auf „Fort“ ( weg vom Arbeitsplatz)

Man sieht auch oft, dass sich Vorgesetzte an allen möglichen „Veranstaltungen“ tummeln, dann aber die Aufgabe nicht wahrnehmen um das Erlernte intern weitergeben. Sie sichern sich einfach einen Wissensvorsprung und geben jeweils nur weiter, was unbedingt nötig ist. Hier hätte die höhere Führungsinstanz ihren Handlungsbedarf geltend zu machen.

«Mediokratische (mittelmässige) Manager gehen nicht nur mit der Ressource Kreativität schlecht um. Sie tun sich überhaupt manchmal schwer mit der Ressource Mensch. Das zeigt sich unter anderem in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Ehrgeizige Unternehmen heuern auf dem Arbeitsmarkt die besten jungen Leute an, die sie für ihr Geld kriegen können. Sie offerieren ihnen anständiges Salär, moderne Büros, gut eingerichtete Laboratorien und die Aussicht auf eine interessante Berufskarriere. Aber dann gehen sie mit diesen Menschen in vieler Hinsicht falsch um. Die jungen Menschen dürfen nichts gestalten, denn die Manager, die für ihre Entwicklung verantwortlich sind, sind nicht selten der Ansicht, dass die „Ochsentour“, der lange Marsch durch verschiedene Bereiche und Hierarchieebenen der Institutionen, noch niemandem geschadet hat. So verplempert man Potenzial, Energie und Motivation.

Man blockiert oder zerstört Humanressourcen, indem man die Mitarbeiter nicht lobt, wenn sie eine gute Leistung vollbringen. Machen sie hingegen Fehler, kriegen sie es sogleich zu hören, und manchmal fühlen sie sich dabei unfair, wenn nicht gar rüpelhaft behandelt….““ » (Quelle: Gottlieb Guntern, Maskentanz der Mediokratie)

Was ist wäre tun? Eine Übersicht
Ziel: Förderung der Mitarbeitenden so, dass die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben bewältigt werden können. Laufende Erreichung der Qualifikation in einem sich stetig verändernden Umfeld. Eine der besten Entwicklung stellt die Erhaltung der « Arbeitsmarktfähigkeit – Überlegungen zur Verantwortung von Unternehmen» dar.

Die Personal-Entwicklung grob zweigeteilt:

1. Interesse des Mitarbeiters
 Personnalbildung als „notwendigen“ Bedarf des Mitarbeiters
 Laufbahn- und Karriereplanung als „gewünschtes“ Bedürfnis des Mitarbeiters.

2. Interesse des Arbeitgebers
Einzelheiten:
Die Mitarbeiterbeurteilung liefert die Qualifikation, woraus die Entwicklungsbedürfnisse des Mitarbeiters erkannt werden, die zu entsprechenden Entwicklungs-Massnahmen führen. Ebenfalls als Folge der Mitarbeiterbeurteilung wird das Fähigkeitspotenzial verdeutlicht (intellektuelle Fähigkeiten, Leistungsbereitschaft, Motivation u. Verhalten, bisherige Entwicklung, Entwicklungspotential), was auch zu den Entwicklungsmassnahmen führt.
In der Personalplanung wird der Personalbedarf Hinweise auf Fähigkeitspotenzial und allfällige Entwicklungsmassnahmen aufzeigen. Der aktuelle Personalbestand verlangt nach Personalgewinnung oder Personal-Freistellung. Danach entspricht der P-Bestand dem Soll.

Die Entwicklungsmassnahmen rufen nach einem Management Development-Plan, dieser beinhaltet:

Beförderungsplanung, Nachfolgeplanung, Aus-, Fort- und Weiterbildungsplanung (intern/extern), Versetzungsplanung, Fach- und Verhaltensbildung.
Personal-Bildung Übersicht
Träger: eigene Ausbilder/Instruktoren, externe Institutionen, Trainer
Ort: on the job, unmittelbar am Arbeitsplatz; off the job, externe Ausbildung, Schule; job rotation im Betrieb, auch extern; job design, die Arbeit wird dem Mitarbeiter angepasst , zu Hause (Selbststudium)
Inhalt: allgemeine Ausbildung, aufgabenorientierte Ausbildung Führungsschulung
Adressaten: Alle Mitarbeitenden,vom Lehrling bis zum Direktor und die Ausbilder selbst.

Aus unternehmerischer Sicht besteht das Ziel der Personalentwicklung darin, einer Vielzahl von Mitarbeitenden der Belegschaft unternehmerische Qualifikationen zu vermitteln.
Unternehmerisches Verhalten sollte also von möglichst vielen Mitarbeitenden angewandt werden. Die Beschränkung auf nur wenige Entrepreneure und Intrapreneuere wäre zu wenig nachhaltig und zu blauäugig.
Unter diese Optik gehört die Entwicklung von unternehmerischen Kernkompetenzen wie:

* Fähigkeit und Bereitschaft zu Innovation, auch in strategischer
Hinsicht
* kooperativer Selbstorganisation
* schnelle und wirksame Umsetzung von Ideen
Dass diese Anstrengung auf die Visionen, übergeordneten Ziele und Strategien ausgrichtet sein müssen, ist selbstredend. Schon deswegen wäre „Kursitis“ zum Fenster hinaus geworfenes Geld. Viel mehr ist eine strukturelle Personalentwicklung angesagt.

Offt wäre es gut, man könnte den Nürnberger Trichter ansetzen!

von Herbert Odermatt – Personalblog

Die Koordination von Aus- und Weiterbildung im alternativen effizienten Energiebereich wird eine Knacknuss sein – eine Langfristaufgabe -ein Generationenproblem. Mit Bildung wird viel Geld verdient – auf unterschiedliche Arten. Vor 20 Jahren war ich selbst in der Berufsbildung engagiert. Vor rund 15 Jahren habe ich eine Arbeit über die ökologischen Weiterbildungen in der Schweiz geschrieben – 53 verschiedene Kurse wurden angeboten. Wenn ich für die schlechtesten das Wort «Migroskurs» wählen würde, würde ich die Migros total beleidigen, denn ihre Kurse, von denen ich einige kenne, sind auf extrem viel höherem Niveau, als was zum Teil in der Aus- und Weiterbildungswelt angeboten wird. Ich hatte damals den zweitbesten Ausbildungsgang gewählt (Bewertung erfolgte durch andere) – ein NDS in Umweltmanagement – es hätte noch ein Zusatz-Studium in Bologna gegeben, das besser benotet wurde.

Zwei heute passende Tages-Schlagzeilen:
– «Affront gegen Bush»
– «14 Massnahmen – Klimapaket gebilligt» – vorgestern waren es noch 29 Massnahmen

Schnellzugs-Schulbank

… nicht jede Schulbank kann im Schnellzugs-Tempo absolviert werden …

Adventskalender

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Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden – hier das Word Dokument 06(HTML)

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

Nachtrag: Zibelechueche oder Böllewäie


The Postman always rings twice – in Kriminalroman wird immer geplant …

… und im Leben manchmal nicht. Da gibt es den Zufall oder zumindest die herzliche Überraschung. Mit der «die Post» versandte Pakete sind zwar nicht viel langsamer als manche Internet-Verbindung, aber es reicht nicht, dass das FIM Desk in Bern meinen Blogbeitrag lesen kann und ich jetzt schon, auf zweimaliges Klingeln, ein Paket in Empfang nehmen konnte. Das sind eben die mit denen es anders gehen kann und wohlgemerkt, im positiven Sinn.

«Um zu zeigen, dass wir «Bärner» nicht so langsam sind, wie uns nachgesagt wird, haben wir den „Zibelemärit“ zum Anlass genommen, um Dir bereits jetzt für die gute Zusammenarbeit im 2007 zu danken … »

Was bleibt mir da anders übrig, als Frohe Ostern zu wünschen. Spass beiseite, bei der Schweizerischen Kreditanstalt, wie die Credit Suisse damals hiess, habe ich einmal im Dezember ein Schaufenster mit Osterhasen gestaltet: «Wir sind der Zeit voraus.» Ein etwas heikles Thema wie ich später als Ratspräsident erfahren musste, als einer meine Idee in der Kirche aufgreifen wollte.

Hoffentlich bringt sie das nicht zum weinen und aus Bern wünscht man, dass dies nicht beim Anblick der Börsenkurse geschieht …

UBS FIM Desk Bern

… sondern höchsten beim Zibele schäle. Das Rezept für einen „Zibelechueche“ eine Böllewäie, polyglott und nicht auf Züri Slängikon angewiesen,wie man am Hauptsitz zu sagen pflegt, liegt bei. Im Internet mit Butter und für uns die besten Wünsche, dass 2008 wie dür e Anke geit. Besten Dank nach Bern.

Die Halloween-Bank und andere Streiche


In der Kategorie «Bank – Bänke – Banken» lasen sie über den Tod, Umwelt- und Bankprobleme. Zufällig? Heute geht es um Bubenstreiche und Anlagestreiche. So ein richtiges Gruseln müsste ihnen jetzt schaudernd den Rücken runter gehen, denn es folgt die Nacht von Halloween

… die bei uns langsam ins Schwanken kommt. Schwanken tun auch die Kürbiserträge. Extrem, wie die Börse, vor allem mit derivativen Produkten und die Erträge werden flacher. Flacher werden manchmal auch Böse Buben. Die heutige Halloween-Nacht ist die Nacht der bösen Geister, der bösen Buben. Da muss man nicht gleich ein Philosoph sein oder Busch heissen, um das zu wissen. Beim diesem Link müssen sie nur den letzten Satz lesen (allenfalls den verlinkten Link geniessen) und dann, obschon es traurig ist, schmunzeln. Man kommt in dem Land, wo schon von Kohlköpfen (Gemüse) die Rede war, das von andern als Fruchtrepublik der Gattung Musa (nicht Muse) tituliert wurde, manchmal nicht umher, auf den Stockzähnen zu lachen. «Ein zündelnder Bub löste einen der Waldbrände aus

Zum Glück gehören Kürbisse zu den Beeren. Falls nicht nur böse Buben diese Nacht Streiche ausführen, wenn böse Mädchen mithelfen, nennen wir die in Mundart «Beeri» (blöd). Da Halloween aus den USA kommt und dort durch ein Zündholz des bösen Buben rund 20 Häuser verbrannt sind, sollten wir den einheimischen Warner besser zu hören. Mani Matter hat schon vor Jahren gesungen «I han es Zündhölzli azündt». Man lernt nie aus. Ich eingeschlossen. Oder haben sie gewusst, dass Matter in der Region Langenthal geboren wurde? In Herzogenbuchsee.

Waldbrände gibt es immer wieder und die sind für die Natur sogar gut (kein Witz). Ich habe bisher fünf erlebt. Einen in Israel, drei in Südfrankreich, zwei davon im Dorf wo ich Ferien verbrachte und den grössten in der USA. Da ist sogar im Wald und auf den Feldern das Rauchen unmittelbar gefährlich.

Eine Frage habe ich noch: Warum kann im Land der Katastrophenfilme, der unzähligen Flugzeuge, Helikopter und der Nähe zum Meer solches immer noch in diesem Ausmass geschehen? Weil sie an Halloween glauben?

Könnte es sogar sein, dass die Waldbrände noch zusätzlich auf das amerikanische Hypotheken-Problem drücken? Könnte es sein, dass nicht alle belehnten und verbrannten Häuser richtig versichert waren? Das Land selbst hat heute im Gegensatz zu den meisten anderen Waldbränden weniger wert. Es will, kann keiner mehr dort leben. Es geht eine Zeit, bis alles aufgebaut ist. Bei vielen anderen Waldbränden die absichtlich gelegt wurden, will man erreichen, dass Wald- und Ödgebiet in Bauland umgezont werden. Damit wertlosen Land zu wertvollem wird.

Könnte es sein, dass manche Banken daher jetzt noch schlechtere Abschlüsse erzielen oder zumindest präsentieren? Trotz Halloween, zu Geisterbanken werden die Grossen wohl nie. Diese waren dem Vatikan vorbehalten. Die guten grossen bleiben gross – und gut. Wie bei Halloween und den Banken, es beruht alles auf dem Glauben. Ich denke sogar, dass Schwankungen manchmal gut tun. Es ist nicht das erste mal und wird sicherlich nicht das letzte mal sein. Mit Schwankungen müssen wir leben können. Um es ganz genau zu nehmen, leben wir in meinem Beruf sogar von Schwankungen. Ich habe die auch gerne. Das sind manchmal Kaufgelegenheiten. Aber die Schwankungen liegen ja nicht nur an den Hypotheken. Das Haus des Busfahrers gehört nach dem Brand nun einer Versicherung. Versicherungstechnisch ist der Schaden überblickbar. Die Story mit dem Carry Trade wird aber weiter gehen. Wie beim Zündholz. Auch hier haben schon viele gewarnt. Der Kasino-Kapitalismus müsste aber zuerst abflachen! Zu viele Hedgefonds und derivative strukturierte Produkte mischen mit.

Eine Frage habe ich noch? Warum können solche Rückschläge bei Banken immer wieder in diesem Ausmass erfolgen, wo sie doch immer und ewig die strukturierten Produkte zum absichern empfehlen? Wenn man die eigenen Sachen nicht absichern kann, kann man dann das für andere machen? Taugen die nichts oder sind die etwa viel zu teuer?

Halloween-Bank

… die Halloween-Bank, die Freude macht. Kommen sie bei mir vorbei, sprechen über ihre Anlagesorgen und ich zeige ihnen diese Bank in unserer Nachbarschaft …

Wechselbank


Ferienzeit – Reisezeit und einige besuchen eine Wechselbank

Wechselbank

… Bank von der Brücke aufgenommen. Wechselkurse unterliegen Schwankungen und dann gibt es einen mehr oder weniger grossen Unterschied zwischen Verkaufskurs und Ankaufskurs. Manchmal reichen nicht einmal die 10-prozentigen Zuschläge auf die Interbank-Rate

… viel grösser kann ein Unterschied in 14 Tagen gar nicht sein – Bild Nr. 3 kommt ihnen vielleicht bekannt vordas sind echte Schwankungenbitte nicht lachen, die Situation ist an sich traurig. Aber die Gänse auf Bild neuen scheinen noch am Trockenen zu sein …

… von einem Finanzblog-Leser bei Spiegel Online gefunden …

… und bbc-news bringt Bilder über die anderen Tiere in Pangbourne, diese sind aber schon unterwegs zum German Polo Mastern in Sylt unterwegs. Wer andere Pferde vorzieht, die des Sponors zum Beispiel, käme auch in Pangbourne auf seine Rechnung – Bentley, Aston Martin, Jaguar …

Bentley

… ja zumindest habe ich einige Fotos geschossen. Entschuldigen sie bitte, ich versuche ja in meinem Beruf der Zeit etwas voraus zu sein, aber das hier war nicht geplant. Zufall soll es anscheinend nicht geben, aber daran pflege ich mich nicht zu hlaten. Wer die Brücke noch mit weniger Wasser anschauen will – voila, Wiki sei Dank. Übrigens, die Brücke ist mautpflichtig und das Restaurant auf der gegenüber liegenden Seite sehr zu empfehlen. Ebenso dasjenige bei der Kirche. The Swan, bei der Schleuse, sei nicht mehr empfehlenswert. Das war vor 18 Jahren anders – nie gedacht, dass ich je wieder dieses kleine Dorf besuchen würde. Damals mit der andern Tochter, die anscheinend einen Kick braucht …

Bank – engl. Bench – Benchmark


Bank – auf Englisch Bench. In der Anlageperformance wird oft mit einer Benchmark verglichen, vielfach bei Banken. Was hat die Benchmark mit unserer Sitzbank zu tun?

Die Benchmark, als Mass, ist im Schreinergewerbe schon lange gebräuchlich. Sie kommt tatsächlich von der Bank her. Nicht von der Sitzbank, sondern von der Werkbank, die beide Bench heissen. Bei einer Bank ist es äusserst praktisch, wenn alle vier Füsse gleich lang sind, die gleiche Benchmark haben.

In der Betriebswirtschaft hat 1979 – vor nicht einmal dreissig Jahren – die Firma Xerox dieses Wort als Massstab neu geprägt. Xerox ist ein Titel, den wir vor Jahren gekauft haben – mit Xerox lässt sich nicht nur Gedrucktes vervielfachen, auch Einstandspreise.

bench

Mit Xerox kann man kopieren. Jemand findet sogar die Idee mit dieser Bank so gut, dass er kopieren wird. Der Vater von Mark arbeitet bei der Stadtverwaltung von Esher und würde vermutlich auch eine idillischen Platz zugesprochen erhalten, wo er seine Bank aufstellen könnte. Um über das Leben nach zu denken. Hoffen wir einmal, dass er noch viele Jahre warten muss und die Spenden des Working Men’s Club Esher des CIU, der seit wenigen Jahren auch Frauen aufnimmt, für dessen Heilung eingesetzt werden können. Für drei Pfund im Jahr haben sie Zutritt zu 3000 CIU-Clubs in Great Britain. Diesen Beträge könnten wir in der Schweiz als Benchmark für Clubs setzen.

Soziale Clubs dieser Art kenne ich in der Schweiz nicht. Für Gäste ist es etwas Einmaliges. Man und Frau wird sofort integriert und lernt Leute aus den verschiedensten Berufen, sozialen Verhältnissen und den unterschiedlichsten Einkommensklassen kennen. Alle sind hier gleich und holen sich das Bier an der Bar beim Constable oder bei meinem Namensvetter. Bei Steve, bei dem als Barkeeper jeder Handgriff sitz, ist mir etwas aufgefallen. Er schaut immer gerade aus, wendet selten seinen Kopf. Zudem hält er beim Bier einschenken seinen Daumen am Glasrand. Nach einer halben Stunde klärt mich Ray auf.«Seinen engsten Freund nimmt er nie mit in die Bar. Seinen Blindenhund.»

Die Bank auf dem Bild wurde von Bärbel gestiftet und hat seine Geschichte – eine Benchmark fürs Leben, fast ein Grabstein. Und weil Freud und Leid oft nahe bei einander sind, hier der versprochene Link zum Klingelton «Radjiv 07» (zuerst registrieren) – der bringt praktisch alle wiederzum Lachen.

ALU – ZKB – feindliche Bankfusion?


Die «Kategorie Banken – Bänke – Banken» hat mit dem Beitrag «die rote Bank und der Tod» angefangen – und heute schreiben wir über «Leichen».

Einige Banken haben heute mit der Leiche der Drucker zu schaffen – es geht nicht mehr alles so einfach durch den «Anken». Und dabei wollte man sich bei diesen Banken nicht auf der Bank ausruhen, sondern es den ganz grossen nach machen. Ein Teil scheint ihnen gelungen zu sein. Über den missratenen Teil haben wir berichtet bevor es weitere Leichen gab. Ob es nun mit Vögeli und Hofmann «genug Leichen» hat oder es die richtigen sind, können andere beurteilen. «Die Banken in der Kirtik» – Anton Affentranger von der Implenia fordert mehr Transparenz der Investoren.

Aber bitte, jetzt nicht nur auf die Banken und die Investoren schiessen. Es gibt auch die andere Seite muss man anschauen. Bei dieser Art von Geschäfte müssen Aktien angedient werden oder Optionsscheine von Aktien, die durch die Firma mittels einer Aktienkapitalerhöhung emittiert werden. Ganz einfach und durchsichtig sind solche Geschäfte nicht, manchmal gar schwer zu verstehen.

Und eine Frage. Heissen diese Geschäfte nun Dervatgeschäft , Derivategeschäft oder Dervativgeschäft?

Erstaunt es, dass einige plötzlich unsicher werden dürften? Sie haben vielleicht schon bemerkt, dass ich kein grosser Anhänger solcher Geschäfte bin und versuche, den Pferdefuss heraus zu finden und die Auswirkungen gegenüber der beabsichtigten Absicherung ab zu schätzen, damit es in den Kundendepots nicht zu viele Leichen gibt.

Und dann wäre da noch eine Frage? Gibt es in Kanada auch Kantonalbanken?

Oder andere die mit Aluminium für Alcoa gegen Alcan dealen?

grosse Bankenfusion

… übrigens bei dieser grossen Bankenfusion ist kein Material aus den grossen Alufusionen dabei … noch nicht.

Nachtrag (beide heute Mittag in der Post gelesen):

1: Bei CASHdaily (Seite 7) finden sie den interessanten Artikel «Bei der ZKB brannten alle Sicherungen durch» – eine kleine Unterüberschrift sagt eigentlich viel: «Die UBS unterstützt keine feindlichen Übernahmen». PS: falls sie einen Wechsel ins Auge fassen, wir arbeiten gerne mit der UBS zusammen.

2: Nach etwas zum Bild. Nie etwas auf die lange Bank schieben – es könnte zu spät sein. Es wurde am 4. Mai nachmittags gemacht und kurz darauf einem Ehepaar gezeigt. Er schaut ab und zu zum Pferd und den zwei Ponys. Kommt doch wieder einmal vorbei! «Später einmal, mir geht es heute nicht so gut.» Wir trennten uns bei der Pferdewiese. Er wird nie mehr zu den Tieren schauen können. Er starb am gleichen Tag. Ich kondoliere von Herzen und wünsche der Trauerfamilie viel Kraft.

Bank auf der Kippe


In der Schweiz ist selten eine Bank auf der Kippe und hier sind es gleich deren zwei …

Bank auf der Kippe

… Bänke kippen wesentlich öfters, als Schweizer Banken. Bis heute ist nur die Spar- und Leihkasse in Thun in den Konkurs gegangen.

«Der Zusammenbruch der Spar-und Leihkasse Thun vor 15 Jahren führte der Schweiz drastisch die Krise der Regionalbanken vor Augen. … lesen sie weiter bei NZZ-Online vom 4. Januar 2006»

Ein trauriges Kapitel der Schweizer Bankengeschichte, aber unsere Bankbranche ist gesund, sehr gesund. Weltweit gesehen absolute Spitze.

Unsere und zukünftige Kunden beraten wir gerne bei der Auswahl ihrer Bank.

Die Beton- und die Holderbank


Holderbank ist eine Ortschaft im Kanton Aargau und vor Jahren der Name von Holcim

… gestern sprach man noch Mundart, heute auch in der Schweiz Englisch, nicht einmal mehr nur Neu-Deutsch. Einige schreiben auch gleich Holzim, aber Holcim hat eigentlich nichts mit Holz zu tun.

Oder am Ende doch. Ehemalige Steinbrüche und Kiesgruben sind faszinierend und aus Umweltschutzgründen vielfach nicht öffentlich zugänglich. Aber nicht um den Menschen zu schützen, obschon Grubenhänge nicht ganz ungefährlich sein können. Viele der schönsten Biotope sind in stillgelegten Gruben zu finden. Zu meiner Kindheit gab es das noch – öffentlich zugänglich. Und am nicht renaturierten Aussehen haben sich wenige geärgert. Wir haben uns gefreut. Mit dem Velo, manchmal auch den Skier und am Schluss mit dem Töffli, dem Mofa, dem Hercules. Nur zwei Kollegen waren ganz artig und sind am Samstag immer mit Krawatte unterwegs gewesen. Das müssten sie ihrem Credo nach eigentlich auch heute – dem 100. Geburtstag von Robert Baden-Powell (Fussy/InfamInfamy kommentiert zu Recht, das er heute 150 würde). Die Pfadfinder arbeiten des öfteren mit Holz. Die basteln sogar 150 Meter lange Tannen um Brot zu backen – rund 40 Meter sind leider abgebrochen.

Die Holcim arbeitet aber eigentlich mit relativem Stein und einige sind dabei auch steinreich geworden. Ein Endprodukt, Beton lieben die Einen als Gestaltungselement und die Andern als vermutlich den wichtigsten Baustoff. Ich mache eben einen kleinen Unterbruch. Das Cheminée muss (mit Holz) nach beschickt werden – drei Seiten Verglasung, Sichtbeton mit Holzmaserung und rund 20 Jahre alt. Damals hatten noch viele einen Schock, dass man Beton im Wohnzimmer als Gestaltungsmittel brauchen kann.

Zementwerke haben auch eine Art Cheminée – der Zementofen und dann existieren auch noch Betonwüsten, aber darüber ein andermal …

Betonbank

… könnte der Farbe wegen fast in Langenthal stehen – Weltausstellungsgelände in Lissabon …

Holcim Zementofen

… Holcim Zementofen und ganz links ist noch eine echte Holcimbank sichtbar, vielleicht sogar eine Holderbank …

Die Bank – die rote Bank und der Tod


Wissen sie eigentlich genau, was eine Bank ist?

Die Bank hat mich in der einen oder andern Form immer schon interessiert, fasziniert. Ich habe schon auf einer Bank gearbeitet, viele Jahre sogar, andere habe ich aufgekauft und ich habe auch schon auf einer Bank geschlafen – am Meer, das Rauschen der Wellen (keine Elliot Waves) wirkt angenehmem, die Sandbank wärmend.

Bank, Bänke, Banken, Bänken sind abwechslungsreich und ich habe einige fotgrafisch festgehalten. Nicht nur aus Zufall. Bei einer Willensvollstreckung erhielt ich den Auftrag, ein bis zwei Tage mit den verschiedenen Legatnehmern zusammen zu arbeiten. Ich dürfte sogar den Namen der Legatgeber nennen – sie hat es mir erlaubt. Aber nur soviel, keine zehn Meter vor mir hüpft eben ihr ehemaliger „Übername“ herum. Weiblich, nicht ganz so schwarz wie der Tod – ob es wohl Zufall ist.

Das eine Legat und meine Arbeit dazu kennen sie schon ansatzweise – die 6000 Paar Schuhe in Bern und als Gratisbeigabe die 1000 Paar Schuhe in Langenthal. Einige hundert Paar Schuhe, die noch in gutem Zustand waren, gingen nach Tschernobyl. Die Ereignisse dort dürften auch zu einer Bank geführt haben, bei der man/frau auf zwei unterschiedliche Arten spenden oder ein Legat vermachen kann – bei einer Knochenmarkspenderband. Mit einer Knochenmarkspende rettet man Leben. Über 11 Millionen haben bereits gespendet.

Viele Vermögensverwalter nehmen solche Legats-Arbeiten nicht (gerne) an. Mir machen diese in einen gewissen Sinne gar Spass, es bringt Abwechslung, man lernt andere Menschen kennen und ich mache es eh nur, wenn es für einen guten Zweck ist und ich mich damit einverstanden erklären kann. Und etwas bedingt dies. Das man seine Kunden extrem gut kennt!

Beim andern Legat hatte ich mit zwei ganz unterschiedlichen Bankverwaltern zu tun. Der eine ist beim Verschönerungsverein Kassier, der andere Materialwart …

Friedhofbank

… er wartet jede einzelne Bank, auch jene, die am nächsten beim Grab steht. Sie starb mit über achtzig, schnell, schön. Sie ist einfach eingeschlafen und hat zeitlebens nie geraucht …