Pensionskassen – technische Spielereien?


Der BVG-Mindestzins, der Risikoabschlag und die Schwankungsreserven sind finanztechnische oder rein buchhalterische Grössen, an denen die einten Pensionskassen Freude haben und andere sich die Zähne aus beissen.

Ende September 07 wurde der Mindestzinssatz ab 2008 auf 2,75 Prozent festgelegt. Heute erweist er sich als schwer zu überweisende Hürde. Eigentlich geht es hier nur um politische Hürden, um zu kurzfristiges und zu ängstliches Denken. Wenn diese Gelder bis zu 100 Prozent in Aktien angelegt werden könnten, wären die ausbezahlten Renten höher. Die durchschnittliche Anlagedauer liegt nämlich deutlich über zehn Jahren – ich schätze etwa 18 Jahre. Das kann jede Kasse für sich selbst ausrechnen oder allgemein: Pensionskassenbeitragsjahre geteilt durch zwei (Austrittsalter von 58 bis 65 Jahren minus Eintrittsalter von 25 bis 30 geteilt durch zwei). Rechnen sie nur mit dem schüttelnden Daumen und keinesfalls auf Nachkommastellen genau. Es gibt zu viele Unbekannte, die hier einfliessen.

Vorgestern habe ich über langfristige Aktienrenditen geschrieben. Das gleiche Spiel würde, wenn politisch uneingeschränkt erlaubt, auch bei Pensionskassen funktionieren.

Nehmen sie mal an, die Asset allocation würde auf 50% Obligationen und Geldmarkt sowie 50% Aktien ausgelegt. Langfristig sind mit Schuldnerpapieren 3,5 bis 4,5 Prozent zu verdienen und mit Aktien 5 bis 8 Prozent. Und wohlgemerkt, das sind keine utopischen Sätze. Beides zusammen ergibt eine durchschnittliche Rendite von 4,25% bis 6,25% – der Schnitt wiederum 5,25% – gerundet 5 Prozent.

Diese Zahl von 5% ist nicht zufällig, denn ich erhalte von meinen Kunden erst eine Gewinnbeteiligung, wenn ich diesen Satz überschritten habe.

Hier laufen Finanzpolitik und Personalpolitik zusammen und deshalb empfehle ich jetzt auf dem Personalblog weiter zu lesen

Vor einem Jahr erschienen: SNB – 99. Generalversammlung und doch schon 100

Vor zwei Jahren erschienen: Die Tessiner haben manches einfacher – ein Jahr später gärte es in diesem Haus gemäss The Cigar Blog und aus Brissago erzählte man mir vor 10 Tagen über den Verkauf der Fabbrica Tabacchi von Burger und Söhne (Dannemann) an die «Italiener» (Achtung, hier kann es sich vielleicht um ein Gerücht halten)

Vor drei Jahren erschienen: Autobahnvignette klebt nicht

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«Kartoffeln aus Aegypten» und «Reis aus Thailand»


Der Reis ist letzte Woche in Thailand das erste mal für über 1000 USD je Tonne gehandelt worden. Die Nahrungsmittel werden immer teurer weil ein Teil davon zu Treibstoff verarbeitet wird.

Bei Reis funktioniert ein Weltmarktpreis besser, als bei Kartoffeln – dies hat praktisch nur mit der Haltbarkeit, resp. die Kosten dafür zu tun. Nun wurde der Import von Kartoffeln aus Aegypten freigegeben – zwei lange Güterzüge.

«Bauern-Protest gegen Kartoffeln aus Ägypten

Zollkontingent durch das Seco in mehrfacher Hinsicht kritisiert

Verschiedene Schweizer Bauernorganisationen wehren sich gegen den Import von Kartoffeln aus Ägypten. Diese seien sowohl in Bezug auf die Lagerbestände wie auch in ethischer Hinsicht fraglich … lesen sie weiter bei der NZZ Online … »

Mehr zur Hungerrevolte und Ernährungskrise und «Biosprit – Verbrechen gegen die Menschheit».

Nahrungsmittel werden uns in der nächsten Zeit des öfters beschäftigen und vermutlich auch beim «Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)» zur Sprache kommen. Konflikte zwischen DEZA und SECO dürften programmiert sein. Hier einige Bilder von der BEA über die Kartoffel. Als Finanzmensch hatte ich in meinem Pflichtenheft noch einige Prozent «Public Reflations Aufaben» und stand vermutlich während sechs Jahren mehrmals in diesen Hallen Red und Antwort über Sprit, Äpfel und eben Kartoffeln … und einmal haben wir Ballone aufgeblasen und da könnten heute noch einige platzen …

Kartoffeln aus Peru

… Kartoffeln in der Sonderausstellung über Peru …

Trachten aus Peru

… irgend jemand musste die Kartoffeln ja in die Schweiz bringen …

Kartoffelwelt

… die Kartoffelwelt … und das Zentrum liegt zur Zeit in Langenthal …

Riesenkartoffel

… so grosse Riesenkartoffeln wird wohl auch mein Nachbauer, sorry Nachbar nicht importieren … aber gab es da nicht noch einen Spruch: «Die voluminöse Expansion bestimmter subterrarer Agrarprodukte stehen klar in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten.»

Viele Information finden sie bei Swissaid – auch über das Inernationale UN Jahr der Kartoffel 2008 – und einen Hinweis auf das Symposium «Tu das Brot in den Tank – verschärfen Agrotreibstoffe den Hunger?»

Und falls sie wieder einmal unterwegs sind, so seien sie fairunterwegs – mit oder ohne Agrotreibstoffe.

Vor einem Jahr erschienen: Biomilch, Plastikmilch, Katzenmilch …

Vor zwei Jahren erschienen: Magere Ausbeute

Vor drei Jahren erschienen: Tunnel – gesprengt, gebohrt oder gedeckt

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«Wenn Geld gebraucht wird, ist die Krise womöglich schon vorüber»


Heute der fünfte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Um erfolgreich zu sein, darf man/frau an der Börse nur mit Geld arbeiten, das man in den nächsten Jahren nicht braucht – oder derjenige, der fast nichts hat und auch mit Nichts leben könnte.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Aus obigem Artikel der Zeit zitiere ich einen einzelnen Satz:

«Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren» schrieb der ungarische Börsenguru André Kostolany in seinem Buch „Die Kunst, über Geld nachzudenken“.»

Nur, in der heutigen Zeit begreifen viele den letzten Satzteil nicht richtig – «wer kein Geld hat, muss spekulieren». Es gibt vermutlich Zehntausende die in der Schweiz spekulieren und hoffen ans grosse Geld zu kommen. Mindestens 95% dieser Menschen machen einen Denkfehler: Sie hätten kein Geld und müssten spekulieren. Sie leben auf einem recht hohen Niveau und haben einige Tausend Franken auf der Seite – mit denen «Spielen» sie dann an der Börse. Vermutlich bei Swissquote denn der Werbung nach suchen die ja Leute die das letzte Hemd in der Finanzkrise verloren haben. Gewinnen wird hier vor allem die Bank. Und die andern werden auch das nächste Hemd wieder verlieren.

Vor allem junge Leute haben in der heutigen Zeit eine grosse Chance. Sie müssen das verdiente Geld nicht gleich in den Konsum stecken – man und frau könnte sparen und ganz klein anfangen. Ein Aktiengeschäft mit CHF 1000 zum Start. Zugegeben, der Spesenanteil ist hier höher, als wenn sie mit CHF 1000’000 starten. Beachten sie nun die vier Punkte, die ich in den vergangenen vier Wochen etwas durchleuchtet habe und legen sie alle Jahre CHF 1000 dazu. Von 25 bis zum Alter von 65. Mit einer Rendite von 5% (tiefe langfristige Aktienrendite) haben sie den dreifach eingebrachten Betrag – CHF 120’000. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% gib es das 5-fache, CHF 200’000. Und wer durch eine gute Auswahl eine absolut realisitsche Rendite von 10% erreicht, erhält das 10-fache und gleich noch seinen Einsatz zurück – CHF 440’000.

Einige werden jetzt feststellen, dass der genaue Betrag bei CHF 442’592.56 liegt und der noch versiertere Mathematiker kommt auf CHF 487’851.81 – schliesslich haben sie vorschüssig eingezahlt und die Aufgabe ist so gestellt, dass er den Rückzug im Alter von 66 Jahren macht. Wer so denkt, wird nie Erfolg haben. Es braucht die Gelassenheit dazu, die Zeit vorüber gehen zu lassen. Im zweiten Punkt haben wir gesehen, dass die Zukunft oft dem Zufall überlassen ist. Wir brauchen eine Linie, eine Strategie, Wissen, Zeit zum Lesen – Technik, Medizin, Biologie, Energie, Wirtschaft und auch Volkswirtschaft. Ob es dann 400′ oder 500′ sind ist fast nebensächlich. Wichtig wäre, dass wir das System durchziehen – alle Jahre einen Tausender einlegen. Die meisten wollen aber konsumieren und nicht sparen.

Da wären wir dann bei der eigens verursachten Finanzkrise. Der Konsum auf Kredit. Alles was aus Amerika kommt, kommt bei uns 10 Jahre später. Wetten. Ein kleines Beispiel gefällig. Einfach so aus dem Leben gegriffen. Aber es sind untrügliche Anzeichen. Wissen sie welchen Anteil von Pferdetransporter ein Händler zusammen mit einem Leasing-Vertrag verkauft? Jeden zweiten. Der Pferdesport war früher etwas für die Reichen, dann für die Angefressenen, heute die Snobs und morgen … aber Achtung, Ausnahmen gibt es überall.

Ein guter Start wäre doch Iconomix der Schweizerischen Nationalbank – ein Lernprogramm über die Ökonomie – und um diese kommen sie nicht herum wenn sie ihren Einsatz verzehnfachen wollen.

Vor einem Jahr erschienen: Biomilch, Plastikmilch, Katzenmilch …

Vor zwei Jahren erschienen: Magere Ausbeute – Direktanlagen vorziehen und nicht einfach x-welche Fonds

Vor drei Jahren erschienen: Rothrist ab: 08.15 – Mattstetten an: 5 vor 12

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«Börsenrätsel von Simbabwe» und «Leitfaden für Diktatoren»


Die Hyperinflation wütet in Simbabwe – 1998 war sie bei 32% und heute bei 150’000% …

… von Montag zu Montag wird alles 30 mal teurer. Und morgen ist es schon wieder 4 mal teurer – Tendenz steigend.

«Das Börsenrätsel von Simbabwe

Präsident Mugabe kämpft um die Macht, das Volk mit Armut und Hyperinflation – ein Ei kostet mittlerweile zehn Millionen einheimische Dollar. Gleichzeitig boomt die Börse, die Aktienkurse steigen noch schneller als die Preise … lesen sie weiter bei DIE ZEIT … »

Ob sie in Simbabwe an der Börse investieren wollen, ist ihnen überlassen. Meine Kunden sind höchstens via Schweizer Titel an diesem Land in irgend einer Form beteiligt – die Schweiz ist nach Südafrika und knapp hinter China der dritt grösste Handelspartner. Mutige lesen sicherheitshalber noch einen mittlerweilen drei Jahre alten Artikel:

«Leitfaden für Diktatoren

Wie zerstört man ein Land? Robert Mugabe, Präsident von Simbabwe, weiß es … lesen sie weiter in DIE ZEIT … »

Vor einem Jahr erschienen: Vier Jahre Bullenmarkt – naht das Ende? – der Dow Jones ist heute praktisch gleich hoch, aber der Dollar 14% tiefer – der SMI rund 21% tiefer!

Vor zwei Jahren erschienen: Warnsignale?

Vor drei Jahren erschienen: Unterschied zwischen Börse und Gemüsemarkt

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Vögel, Abschied nehmen und Differenzen


Ein Vogel hat es geschafft. Wir gratulieren ganz herzlich. Andrea Vogel hat nach 150 Jahren als erster die Sahara durchquert. Daraus kann man und frau einiges lernen.

Vielleicht habe ich es schon einmal geschrieben, aber Andrea wird doch seinem Namen gerecht. Die einzigen Vögel die ich sonst noch kenne, welche die Sahara durchqueren, sind die Zugvögel. Doch da gibt es noch einen. «Ein Spatz kreist über mir. Spatzen, Cola und Nescafé haben etwas gemeinsam: Die Population der Spatzen ist gross, Nestlé ist der grösste Nahrungskonzern der Welt und Coca Cola hat bestimmt auch nichts zu klagen. Und vor allem: Alle drei sind in jedem hintersten Ecken der Welt anzutreffen.» Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach, wird er sich wohl gesagt haben, nachdem er 2000 Kilometer lang keine Wege zur Verfügung hatte – dort noch ohne Cola und Nescafé, geschweige denn einem Nespresso.

Börsenkotierte Unternehmen sind in den hintersten Ecken der Welt angesiedelt und wenn sie es aus der Sicht von Andrea anschauen, dann dürften es nach der Sahara-Durchquerung eher die vordersten Ecken gewesen sein. Abschied nehmen von der Sahara. Die Markenprodukte der Kleiderhersteller, Parfumfabrikanten, Nahrungsmittelkonzerne, Sportartikelfabriken haben in eingeholt. Er wird an die Differenzen denken. Die Strecke und die Erlebnisse beim Queren der Wüste – drei Monate hat er berichtet. Morgen Abend wird mit grösster Wahrscheinlichkeit das Fernsehen berichten, am Samstag die Printmedien – wir lieben den Vorsprung.

Differenzen sind nie einfach. Mathematisch arbeiten die meisten mit den ursprünglichen Grössen, aber die Differenzen sind wichtig. Bei den Börsenkursen und zwei Punkten auf der Welt – der zurückgelegten Differenz. In der Wüste über 3000 Kilometer, als ehemaliger Nachbar 200 Meter. Und wie es der Zufall so will, wohnt dort zumindest dem Namen nach, wieder ein Vogel der Gattung Alaudidae. Meter bleiben Meter, aber Differenzen können auch anders verstanden werden und sind oft grösser als 200 Meter oder 3000 Kilometer. Keck wie der Andrea eben so ist, wird er mehr über die 200 Meter wissen wollen und wir über die Wüste. «Wie viele Jahre alt ist das Wasser in zwei Kilometer Tiefe unter der Sahara (Zahl in Ziffern)?» Freuen wir uns über das was Andrea Vogel erzählen wird. Dem Projektbeschrieb nach wird es garantiert nicht langweilig werden.

Vor einem Jahr erschienen: Buchhaltungsproblem der neuen Blogger-Art

Vor zwei Jahren erschienen: Tschernobyl – einige nicht ganz quere Gedanken

Vor drei Jahren erschienen: Das Jahr der Mikrokredite – Oikocredit

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Schweizer Immobiliengespräche Nr. 51


Renditen von Liegenschaften lassen sich absolut mit Aktien vergleichen – aber auf unseren Immobilienmarkt hat die Subprimekrise nicht einen so grossen Einfluss.

Eine Studie vom Bundesamt für Wohnungswesen sorgt für eine kleine Überraschung – lesen sie ab Seite 6 im heutigen Immobilienbrief.

Schweizer Immobilienmärkte 2007 trotz Subprimekrise im Aufwärtstrend und ebenso ergeht es den institutionellen Investoren in Deutschland. Im Finanzblog kommen wir in einem späteren Beitrag noch einmal auf die technische Seite zurück. Diese Infos stammen aus einem spannenden Vortrag, der mir bestätigt, dass in Finanzkreisen überwiegend kurzfristig gedacht wird. Es gibt Ausnahmen – aber die sind dünn gesät.

Schauen sie sich in diesem Zusammenhang mindestens die Grafik auf Seite 4 an. Die Performance beträgt über drei Jahre aufgerechnet:

– 0% Performance für Obligationen

– 1% Performance für Schweizer Immobilien- fonds – das müsste einige überraschen, eher wundern

– 22% Performance für Aktien

– 25% Performance für Immobilien

Aber aufgepasst – das Timing macht es aus – langfristig gesehen sind immer die Aktien Sieger geblieben. Und hier noch ein kleiner Tipp. Schauen sie sich in Zukunft in der Schweiz vermehrt Altliegenschaften an – beobachten sie die Entscheidungen über die Dumontpraxis. Fragen sie uns – wir zeigen ihnen die Vorteile.

… der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim …

Immobrief

Vor einem Jahr erschienen: Frankreich: barré à gauche – suivre deviation à droite

Vor zwei Jahren erschienen: «Jelmoli in Russland»

Vor drei Jahren erschienen: Öl – Oel – Oil

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Pontius Pilatus, James Bond und die Flugzeuge


Pontius Pilatus ist wohl das erste, was der Mehrheit in den Sinn kommt, wenn man von Pilatus spricht …

… und dabei sieht man diesen Berg vom Firmengelände der Pilatus Aircraft gar nicht. Pontius sagt man nach, dass er Jesus zum Tod am Kreuz verurteilte. Wir wissen es nicht. Aber ich weiss, dass ich ohne grosses Geschick jedes Sport- oder Trainingsflugzeug und jede kleinere Privatmaschine in sehr kurzer Zeit mit Bomben bestücken kann. Handwerkliches Geschick reicht aus. Über Lieferungen von Nicht-Kriegsmaterial, das man in Krieg führende Länder verkauft, können wir stundenlang diskutieren. Darf man, darf man nicht, wo kann man sich sonst das gewünschte Flugzeuge besorgen oder nimmt man eines, das nicht in der Schweiz produziert wurde. Fragen über Fragen, die niemand beantworten kann. Es gibt hier nur die eigene Meinung.

Schauen wir lieber die positve Seite an – die überwiegt ganz eindeutig. Ein Unternehmen das in Privatbesitz ist und so viele Zahlen bekannt gibt, hat eine eigene Philosophie. Wer sich mit Zahlen auskennt, kommt den Verdacht nicht los, dass Piltatus ehrlichere Zahlen präsentiert, als manches börsenkotierte Grossunternehmen. Beim Firmenrundgang mit der Jungen Wirtschaftskammer Oberaargau dürfen sie sogar alles fotografieren. Nur soll man die Fotos nicht gewinnbringend veräussern. Vermutlich wären das dann meine ersten …

Pilatus als Geschenk

… und technisch konnten wir alle Fragen stellen. Sie wurden beantwortet. Eine Dame hat mir im Anschluss erzählt, dass sie lieber in ein Flugzeug gestiegen wäre, als zu wissen, wie man fräst, presst, nietet … absolut nachvollziehbar. Aber man(n) schaut sich gerne herum und vernimmt mehr über StarragHeckert und andere Maschinenbauer. Vermutlich hätten wir sogar in ein Flugzeug steigen dürfen – man hätte fragen sollen. Obiges Flugzeug wird nicht als Weihnachtsgeschenk verpackt, sondern ist in der Malerei. Trotzdem fast ein Geschenk aber nicht mit der Filmserie von Dexter zu verwechseln …

Pilatus und das Matterhorn

… und für einige unter uns, gehört Fliegen fast zum täglichen Brot – allenfalls nicht immer in einer solchen Flugposition vor dem «Pilatus». Das wäre eher etwas für James Bond gewesen, dessen Goldfinger auf dem Werksgelände mit gedreht wurde …

petronas

… dürfte mal mit Petronas angeschrieben gewesen sein und einigen kommt da sicher der Ausflug vom letzten Jahr in den Sinn – Sauber und Albert … aber die Modelle von Pilatus werden nicht in diesem Windkanal ausgetestet, dafür dürfte die Mitarbeiter-Beteiligung am Gewinn mustergültiger als bei BMW geregelt sein … ich denke, das Personal ist gut gehalten. Mann und Frau sieht auch keine unfreundlichen Gesichter – arbeiten scheint hier Spass zu machen, das Produkt zu begeistern …

Pilatus Maintenance

… die Maintenance, die Pflege, scheint hier für Flugzeuge und Personal zu stimmen …

Propeller

… hier wird vermutlich nicht ein 12-propelliger Typ hergestellt …

Propellerforschung

… aber hier wird an einem Propeller mit 6 Flügeln geforscht … Pilatus P12 oder P21 oder …

Propellerhalle Pilatus

… und am neuen Gebäude ist unverkennbar, dass hier in den nächsten Tagen auch etwas mit Propeller-Blättern gefertigt werden dürfe …

JWO

… was nicht mehr fliegt, kann anders benützt werden …

Mirage Aufklärer

… und das sind keine Pilatus Trainer, sondern Mirage Aufklärer im Mirage-Center Stans – die Foto-Objektive sind noch enthalten, die früher mal in Höhen bis zu 15 Kilometern eingesetzt wurden. Ein toller Tag, danke allen und nach den Raketen aus Langenthal bin ich gespannt, was das dieses Jahr noch alles für Überraschungen folgen werden … und über die Flugzeuge erzählt uns vielleicht der Personalblogger noch etwas – er hat auch mal bei Pilatus Aircraft gearbeitet …

Vor einem Jahr erschienen: etha+ (r) – a l c o suisse – grüner Treibstoff

Vor zwei Jahren erschienen: Abschied von der BernerZeitung BZ – der Hilfeschrei wurde erhört, die BernerZeitung bringt wieder sehr viel über die Wirtschaft – zudem hat der Stand an der BEA einige Reklamationen weitergeleitet

Vor drei Jahren erschienen: Jow Downs – Dow Jones heute unter 10’000? – er hat die magische Zahl nicht unterschritten – genau 10’000 aber «getupft»

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Langfristig denken – und Crashs und Finanzkrisen sind Nebenschauplätze


Heute der vierte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Langfristig denken – und man/frau ist langfristig auch bei den Erfolgreichen.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Langfristig denken ist alles andere als einfach. Erstens müssen sie sich vom täglichen Druck der Börse nicht ergreifen lassen und das ist oft einfacher gesagt, als getan. Und zweitens müssen sie so viel Wissen auf mindestens einem Gebiet haben, dass sie auch überzeugt sind, dass hier langfristig Erfolg vorhanden sein wird. Es nützt nichts, wenn sie wahllos etwas kaufen und nach zwanzig Jahren schauen, wie hoch jetzt diese Aktien sind. Dann machen sie es eher wie der Affe im ersten Beitrag – vielleicht haben sie Glück.

Langfristig müssen sie überzeugt sein von einem Unternehmen, einem Produkt oder eine Sparte, die sich extrem stark entwickeln wird. Ich selbst habe einige Unternehmen, die ich auf mehrere Jahre als bisher unentdeckte Trouvaille bezeichne. Einige sind im Finanzblog auch beschrieben. Es können auch Branchen, neue Technologien, aufstrebende Länder sein. Sie müsseneben etwas finden – auch wenn andere sie auslachen. Mich hat mancher über Photovoltaik und Gold ausgelacht. Sollen sie doch, wir lassen uns Zeit.

Drittens, müssen sie viel lesen – aber das Richtige. Wissen und lesen ist nicht das gleiche – denn sie müssen ihr Wissen immer wieder neu aufdotieren. Tagtäglich! Ich erhalte pro Tag im Schnitt 20 Unternehmens-Analysen und etwa gleich viele Mails mit Empfehlungen. Picken sie sich darin nur das heraus, was sie wirklich brennend interessiert. Am Freitag zum Beispiel, als ich diesen Beitrag schrieb, habe ich keine einzige Empfehlung angeschaut – es waren nicht meine Titel, meine Branchen. manchmal schaut man drei vier an. Wenn sie langfristig Erfolg haben wollen, brauchen sie vor allem eins:

Um langfristig Erfolg zu haben, brauchen sie eine eigene Meinung!

Und wenn die Börse halt mal nach unten geht, ja was soll es. Dann kann man wieder einmal etwas kaufen und irgendwann wird es wieder steigen. Geduld haben zahlt sich in barer Münze aus. Die ganz grossen und erfolgreichen Anlagegurus, die grossem vermögen gekommen sind, haben ausschliesslich eine langfristige Denkweise. Ich kenne keine einzige Ausnahme. Auch Venture Capitalisten denken langfristig – nur hier ist das Risiko höher.

Lesen sie lieber eine technische Revue, ein medizinisches Journal oder etwas das ihnen Spass macht und das man in irgend einer Art an der Börse erwerben kann, als eine Börsenzeitung und sie werden Erfolg haben. Aber meist erst langfristig.

Vor einem Jahr erschienen: Salatölralley – Pflanzenöl als Treibstoff ist unethisch

Vor zwei Jahren erschienen: Peugeot Citroën

Vor drei Jahren erschienen: Gemeinsamkeiten zwischen Wein und Börse in Frankreich

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«Sachverständige schlagen Alarm»


Über Nahrungsmittel, die Landwirtschaft und Biotreibstoffe – meist nur Agrar-Treibstoffe – habe ich den vielleicht wichtigsten Artikel auf den Tag genau vor einem Jahr geschrieben – jetzt folgen die Sachverständigen. Eigentlich schneller als ich gedacht habe, aber die Brisanz dahinter ist dringend zu lösen.

Beim Biotreibstoff ist die Grundsatzfrage: «Wo fallen biologische Stoffe an oder können angebaut werden, welche die Lebensmittelkette nicht (stark) beeinträchtigen? Zudem müssen diese mit anderen Produktionsketten im Einklang stehen!»

Das war meine Forderung. Bundesrat Moritz Leuenberger hat bei der EU darüber gesprochen. Die steuerliche Begünstigung für umweltschonende Treibstoffe in der Schweiz enthält für mich etwas viele «kann-Formulierungen».

Angesichts der Nahrungsmittelkrise fordern Experten eine radikale Neuausrichtung der globalen Landwirtschaft … lesen sie weiter bei espace.ch … »

International Assessment of Agricultural Science and Technology for Development vom International Assessment of Agricultural Science and Technology for Development – viele Zusatzinformationen am 15. April 2008

IAASTD

Vor einem Jahr erschienen: Bioethanol – ist der wirklich biologisch? – auch Borregaard Luterbach ist heute wieder aktueller denn je – «Gestank ist amtlich bestätigt»

Vor zwei Jahren erschienen: Porsche Diesel

Vor drei Jahren erschienen: Gen-«Ethik» ethisch betrachtet

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The Olde Deer, der neue Grossrat und der Barriqueur


Über Hans Hirsch, so nenne ich John Deer und Stag, der männliche Hirsch, habe ich schon geschrieben. Und heute schreiben wir über den Grossrat Hans und seinen «The Olde Deer», meinen Kollegen, der ihn schon probiert hat und den andern, Turan der Grossrat, der ihn am Samstag versuchen will.

Am Samstag wird der erste Whisky vom Hasli-Bier vorgestellt – diese Biermarke sollten sie schon lange kennen. Dies ist keine Aktienempfehlung – jeder muss selber analysieren und entscheiden. Vergnügen ist aber inbegriffen. Der Whisky soll sehr gut sein und das sagt einer, der einige Gemeinsamkeiten mit mir hat. Wein, kennt auch den Gefängnisdirektor – wir sind zum Glück nie seine «Kunden» gewesen – und er ist auch Blogger. Zudem testet er in diesem Beitrag den Barriqueur. Vielleicht müsste man eher Garigueur sagen. Müssen wir mal selbst austesten. Der Chef der Vinothek Vuithier

The olde deer und Eric Vuithier

… und hier sein Vater und die ersten Flaschen von The Olde Deer die ich zu Gesicht bekomme …

Grossrat Hans Baumberger

Grossrat Hans Baumberger, der «jüngste» im Kanton Bern und trotzdem schon ein «alter Hirsch», eben wie sein Whisky. Herzliche Gratulation und viel Spass …

Mehmed Turan

… und wenn es klappt schaut eben Mehmed Turan, Bürgerrat der Stadt Basel und Grossrat von Basel Stadt vorbei. Ich hab ja immer schon gesagt, dass Politik nicht ganz einfach zu begreifen sei.

Vor einem Jahr erschienen: Bioethanol – ist der wirklich biologisch?ich bin schon ein klein bisschen stolz, dass ich ein früher war, als die Sachverständigen! Morgen mehr …

Vor zwei Jahren erschienen: … oder Rohstoffrallye

Vor drei Jahren erschienen: Millau – Bauqualität in der Schweiz und Frankreich

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«Südamerika könnte Milliarden verdienen»


Die Idee des Handels mit Luftverschmutzungsrechten beim nachhaltigen Waldanbau ist nicht neu. Zudem schreibe ich relativ häufig über den Regenwald – wenn es richtig gemacht wird, können sogar Kleinanleger etwas Geld verdienen.

Sogar die Weltbank weiss, dass sie bei Precious Woods ihre Umweltsünden mit Emmissionsrechten wenigstens neutralisieren kann. Aber es ginge noch in wesentlich grössen Rahmen – in Milliardenhöhe.

«Ein weltweiter Handel mit Luftverschmutzungsrechten könnte dabei helfen, den Amazonas zu retten. Für südamerikanische Länder wäre sein Erhalt ein Milliardengeschäft, wie eine aktuelle Studie zeigt. Allerdings sind dafür noch drei wichtige Hürden zu nehmen … lesen sie weiter bei SPIEGEL ONLINE … »

Vor einem Jahr erschienen: (Mineral-)Wasser – und seine Qualen – Teil 3

Vor zwei Jahren erschienen: Warnsignale?

Vor drei Jahren erschienen: Europa leicht angebrannt – Beobachtungen am Himmel

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«Soros sieht das Schlimmste noch kommen»


Die Meinung von Soros sollte bachtet werden und zudem ist zu bemerken, dass nach meiner Meinung vom Januar der Frühling noch mehr als zwei Monate andauert.

Übrigens, gekauft haben wir damals Öko-Pellets-Aktien die noch nicht kotiert sind. Über diesen Titel werde ich im Verlaufe des Jahres mehr berichten. Zum Artikel von Soros gibt es vielleicht noch an zu fügen, dass eine Finanzbranche in den USA vermutlich noch in die Bedrouille kommt – die Leasingfirmen. Und es gilt weiter zu beachten, dass hier auch Schweizer Banken tätig sind. Nur dürfte das Ausmass hier kleiner als in der Subprime-Branche sein.

«Für den Starinvestor haben die Aufsichtsbehörden auf ganzer Linie versagt: Der unregulierte Handel mit Kreditderivaten habe die Krise herbeigeführt, wettert er. Und: Die Folgen werden nicht so schnell überwunden sein, wie es Regierungen und Zentralbanken gerne hätten … lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland … »

Vor einem Jahr erschienen: Demografie – globale Stagnation

Vor zwei Jahren erschienen: Boîte noire in Frankreich

Vor drei Jahren erschienen: Tabak – Ökologie oder Ethik

«Hektik bringt nichts»


Heute der dritte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Wir schauen einmal wieso Hektik nichts bringt.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Die beiden früheren Beiträge – auch Affen können erfolgreich sein und die Zukunft kennt keiner finden – sie hier. Hektik schaltet den Verstand aus und wenn man aus Hektik heraus reagiert, so macht man meist Fehler. Die Vergangenheit hat es schon oft bewiesen. Nichts machen ist meist besser, denn die Börse wird wieder steigen. Wann wissen wir nicht, aber es gibt Anhaltszahlen, dass die Börse im Durchschnitt rund 8 Prozent pro Jahr steigt. Das heisst nichts anderes, als dass vor allem junge Leute und auch ältere das Geld, auf das sie einige Jahre nicht angewiesen sind, in Aktien anlegegen sollten. Oder Liegenschaften. Aber es braucht eigentlich mehr Verständnis, wenn man mit Liegenschaften Geld verdienen will, weil man sich auf eine einzelne Branche konzentriert.

Bei Aktien sollte man ausgewogen investieren. Verschiedene Länder und verschiedene Währungen. Es ist zu berücksichtigen, dass wenn man in der Schweiz in Aktien investiert, verschiedene Währungen meist schon durch unsere Exporte berücksichtigt sind. Die Unternehmen sind meist von anderen Währungen abhängig – Euro, USD und je länger auch asiatische Währungen und solche von aufstrebenden Märkten, sogenannten Emerging Märkten – kurz EMMA genannt.

Gestern hat mir einer gesagt, er hätte jetzt UBS gekauft. Billiger werden sie nie mehr. Und ein anderer hat gesagt, dass dieser Titel noch auf CHF 20 hinterunter fällt. Es tut mir leid, ich kann hier kurzfristig nicht weiterhelfen. Ich weiss es nicht, was die Titel machen werden. Ich kann nur Vermutungen und Überlegungen anstellen – und diese Meinung ist ausschliesslich meinen Kunden vorbehalten. Die lesen sie nie im Finanzblog, denn Schätzungen ab zu geben ist unseriös, weil wir die Zukunft nicht kennen. Zumindest die kurzfristige nicht. Also keine Hektik, sondern staffelweise kaufen. Zum kaufen erwischt man höchsten aus Zufall den tiefsten Stand und beim Verkaufen ist es das selbe. Wir können aber sagen, dass heute sicher nicht der beste Zeitpunkt zum verkaufen ist. Pech hat, wer halt Geld braucht. Es gibt nichts wichtigeres in diesem Geschäft, dass sie immer über eine angemessene Liquidität verfügen. Diese Woche hat mir wieder einmal eine ganz grosse Kennerin und Könnerin gesagt, dass sie immer 20 Prozent Reserven hat.

Immer, das ist eigentlich übertrieben, denn diese Reserven brauchen wir, wenn totale Hektik aufkommt. Wir kaufen dann ab und zu etwas und wenn es dann bergauf geht, wird wieder verkauft um Liquiditätsreserven auf zu bauen. Es geht nie nur bergauf. Und in der heutigen Zeit kann man auch erwähnen, dass es nie nur talwärts geht. Also keine Hektik, sondern alles gelassen nehmen und sich entspannen. Aber das ist wirklich einfacher gesagt als gemacht. Die Gelassenheit zeichnet den Profi aus. Und das Alter, die Erfahrung und auch, welche Bücher man gelesen hat. André Kostolani oder Peter Lynch und die kleinen und grossen Meister. In den nächsten Tagen ist auch wieder ein Beitrag im Finanzblog geplant, wo ein bekannter Anleger warnt. Und vergessen sie die alte Weisheit nicht – wenn jemand verkauft, so kauft ein anderer. Diese Tatsache bringt zwar vielen negativen Stress – den sogenannten Dis-Stress, der tippisch für die Hektik ist. Einen positiven Stress, den EU-Stress gibt es meiner Meinung an der Börse nicht, aber die Euphorie. Und diese ist in etwa gleich schlecht wie die Hektik. Also, ruhig Blut.

Hektik ist etwas Verrücktes. Bisher sind Aktientitel zum Beispiel bei der Bekanntgabe eines grösseren Stellenabbaus immer gestiegen. Das Unternehmen kann Kosten sparen. Die UBS-Aktie hat vor einigen Tagen total gegenteilig reagiert. Von der menschlichen Seite her betrachtet wäre statt eines Stellenabbaus, eine Lancierung eines neuen Produktes oder einer neuen Sparte besser. Viele Grossunternehmen hätten das Geld dazu. Aber meist fehlt es an den Ideen im obersten Kader – oder dem Willen.

Vor einem Jahr erschienen: Die Rhône bei Wien …

Vor zwei Jahren erschienen: Energiepreise in Frankreich

Vor drei Jahren erschienen: Rohstoffe – mageres Schwein, Zucker und Zahlenakrobatik – haben sie damals schon gekauft?

Couchepin, Pestallozi und der ethische Hofnarr


Vermutlich ist Johann Heinrich Pestalozzi an unserem Volkswohlstand nicht ganz unschuldig. Er hatte die Volksschule für arm und reich eingeführt …

… und dank unserem guten Ausbildungs-Niveau zählt die Schweiz heute zur Spitze. Friedrich Engels lag bei der Beurteilung der Zukunft der Schweiz voll daneben …

Pestalozzi Gedenktafel Langenthal

… genau gleich erging es Winston Churchilll. In der Politik ist es besser, wenn man nicht immer alles glaubt, obschon dieser bedeutendste englische Staatsmann am 15. September 1946 im gleichen Haus weilte – dem Hotel Bären Langenthal. Vermutlich wird der Aktienkurs nicht ansteigen, obschon heute wieder ein Staatsmann zu Besuch war …

Pascal Couchepin

… Bundespräsident Pascal Couchepin – unser zuständiger «Bildungs-Minister». «Kopf, Herz, Hand» – so Pestalozzi (s. erstes Zitat vom Personalblogger).

Die Langenthaler Rede von Johann Heinrich Pestalozzi kann jeder selbst durchlesen. Hier die Zusammenfassung. Bei libref habe ich die Erlaubnis «Pestalozzi und die Gründung der Sekundarschule Langenthal» von Pfarrer und Stadthistoriker Simon Kuert zu publizieren (vermutlich über das kommende Wochenende).

Einige Sprachfetzen, Zitate möchte ich aber festhalten die sind es wert, dass man darüber nachdenkt:

– «Pestalozzi würde heute nicht die Industrie ankreiden, sondern die Finanzbranche.»

– Wir wollen Nein sagen zu einer hasserfüllten, fertigmachenden Streit- und Diskussionskultur wie wir sie aktuell gegen eine demokratisch gewählte Bundesrätin erleben» – auf diesen Satz gab es den längsten Applaus des ganzen Tages und ich habe viele Berner SVP-Mitglieder und Politiker beobachtet, die applaudiert haben

– «In der Politik gibt es immer mehr Polemik. Es ist Zeit, über die Werte in der Gesellschaft zu diskutieren. Mit Pestalozzi anzufangen ist eine grosse Chance.»

– «Was der ethische Hofnarr zum Geld sagt: Es braucht einen Wandel in der Mentalität!»

Der letzte Satz stammt von Prof. Dr. Helmut Kaiser, Sozial- und Wirtschaftsethiker, Zürich/Pfarrer in Spiez. Er hat 5 Visionen vorgestellt die aus Pestalozzis Rede abgeleitet wurden. Diese 5 Visionen sind es wert eingehend betrachtet zu werden. Da es mir via Blogs schon einige Male gelungen ist Hofnarr zu spielen und auf ironische Art etwas zu bewirken, wird vermutlich seine ganze Rede ohne Lizenzgebühren veröffentlicht werden dürfen. Die Anfrage läuft. Wirtschafts- und Finanzleute dürfen gespannt sein.

Schneider Couchepin Rufener

… Bundesrat Couchepin und die Herausgeber der Neuauflage der Langenthaler Rede, Johann N. Schneider-Ammann (links) und Thomas Rufener, Stadtpräsident von Langenthal

Käseweltmeister

… und am Schluss noch der Käseweltmeister, dessen letzter Satz in Erfüllung ging. Ob sie wohl über die Kappeler Milchsuppe diskutieren? Übrigens, das Bild mit einem Referenten an der zweiten Kappeler Milchsuppe kommt bei libref. «Wer gemeinsam isst, vergisst seine Feindseligkeiten». Ethik hin oder her, der Geschichte nach sind sie nach dem Essen in die Schlacht gezogen. Aber das war vor Pestalozzis Zeiten. Übrigens, vieles was Pestalozzi gesagt und geschrieben hat, ist heute noch gültig. «Eine Feier mit Mahnfinger»

Vor einem Jahr erschienen: Vom Büro aus den Gletscher betrachten …

Vor zwei Jahren erschienen: Social Managment

Vor drei Jahren erschienen: Vorlieben – bei einigen bis zu 100 Prozent

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Schweizer Immobiliengespräche Nr. 50


Der 50. Schweizer Immobilien Brief – fast eine Jubiläumsausgabe – wie gwohnt mit interessanten Themen die viele nicht missen möchten. Herzliche Gratulation an Remi Buchschacher – mach weiter so.

Die Compliance bleibt gewährleistet – ein Interview über die SUVA Immobilien mit Details die vermutlich nur wenige kennen.

Turbulente Zeiten für die internationalen Immobilienmärkte, aktueller denn je, hier die neuesten Schlagzeilen: IWF befürchtet Verluste von 945 Milliarden Dollar (zum Teil mit einigen sehr guten Kommentaren). Grob gesagt eine Billion USD Verluste – eine 1 und 12 Nullen oder anders gesagt pro Amerikaner rund CHF 3000. Die werden das überleben auch wenn die meisten dies zur Zeit viel dramatischer sehen. Zudem verkauft die IWF im gleichen Atemzug 403 Tonnen Gold – pro Kopf 120 Franken oder Dollar.

Einen weiteren Blick in die Finanzwelt hinein erlaubt der Artikel «Private Equity Fonds». Wer hier die Gebühren und die Gewinnbeteiligung anschaut, der sollte langsam merken wieso einige Finanzhäuser so extreme Boni und Gewinne ausweisen. Der Kunde bezahlt – meist ohne es so richtig zu merken. Es geht auch billiger – ich verlange zum Teil nicht einmal die Hälfte.

Die Bierbranche, resp. was von dieser als heimatlicher Teil übrig geblieben ist, lesen sie in «Warteck Invest baut Portfolio weiter aus». Am heutigen Tag dürfte aber eher der Verkauf von Eichhof – das sind die mit dem Pilatuswasser – an Heineken interessieren

Und auf der letzten Seite wollen wir morgen Paul die Daumen drücken. Die erste Verleihung des „Award für Marketing + Architektur“ findet am 11. April 2008 im KKL Luzern statt.

… der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim …

Immobrief

Vor einem Jahr erschienen: Finanzfiasko …

Vor zwei Jahren erschienen: … als Grossrat hat es nicht gereicht …

Vor drei Jahren erschienen: Vevey links liegen lassen

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«Energie-Mix der Zukunft»


Wenn stocks wirklich einmal einen Artikel bringt der einige langfristige Überlegungen enthält, dann müssen wir den im Finanzblog erwähnen …

… auch wenn sie das Meiste schon in irgend einem meiner Beiträge finden können. Eine beachtenswerte Zusammenfassung:

«Der Ölpreis steigt unaufhörlich. Auf Agrarrohstoffe ist der Funke bereits übergesprungen. Kohlendioxid ist verpönt. So wird die Versorgung in zehn Jahren aussehen – und so mischen Anleger mit … lesen sie weiter bei stocks … »

Vor einem Jahr erschienen: Meta – Finanzsuchmaschine

Vor zwei Jahren erschienen: Steuern – ein Argument für oder gegen Immobilien?

Vor drei Jahren erschienen: Gold – ein Rauschmittel

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«Die Welt in Zahlen»


«brand eins» dürfte gefallen. Kennengelernt durch Ricci, den Kioskiero, den Cigarren-Aficionado – brand eins …

… nichts mit Zigarren-Brand. Eher mal «die Welt in Zahlen». Ein Beispiel daraus: «Von der amerikanischen Internetseite Yahoo gespeicherte Informationen pro User und Monat: 811.» Es gibt sogar eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Zahlen. Und da wäre noch ein spezieller Beitrag über «Banker sind Fachleute für Zahlen» – wenn sie es denn nur wollen.

Vor einem Jahr erschienen: Finanzfiasko …

Vor zwei Jahren erschienen: Umdenken rund um Energie

Vor drei Jahren erschienen: Phönix SonnenStrom – Photovoltaik

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Die Zukunft kann niemand voraussagen


Heute der zweite Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Wir schauen einmal in die Zukunft.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

«Auch Affen können erfolgreich sein» – das haben wir gesehen. Aber auch Affen können die Zukunft nicht besser beurteilen als der Mensch. Im Gegenteil. Das ist die Domäne des Menschen. Manche liegen mit ihren Prognosen zwar arg daneben, aber es wird immer wieder gedeutet oder zumindest versucht, was die Zukunft bringen möge.

Ich Teile die Zukunft jetzt mal in drei Phasen ein: eine Woche – 5 Jahre – eine Generation (25 – 30 Jahre).

Fangen wir bei der Generation an. Nicht mal die Dauer einer Generation ist voraussagbar. Man kann sie statistisch exakt ermitteln, aber nur, wenn man Annahmen trifft. Und eben diese Annahmen sind die Krux. Je nach Zeit und Gesellschaft betrug die Dauer einer Generation von knapp 15 Jahren bis zu gut 40 Jahren. Wir werden vermutlich bei 25 – 35 Jahren liegen. Kriege, Hungersnöte, Volkswohlstand und -Gesundheit beeinflussen die Generationenlänge. Und noch etwas das ganz wichtig ist – die Technik. Die Technik im weiteren Sinn, inklusive der medizinischen und genetischen Forschung. Es ist nicht möglich zu sagen, was genau die lange Zukunft bringen wird. Die Kernfusion als Energiegewinnung wird wohl produktionsreif sein. Krebs kann teilweise geheilt werden. Die BRIC-Länder werden noch nicht den Wohlstand wie die EU haben und die Schweiz dürfte zu dieser noch mehr verwachsen sein. Versuchen sie selbst eine Prognose zu machen.

Fünf Jahre ist schon eine lange Zeit, aber in der Börsenwelt ist sie für einige wenige Anleger vermutlich die wichtigste Periode, die es zu beurteilen gibt. Diese kleine Gruppe macht auch regelmässig eine gute Performance und es sollte nicht erstaunen, dass aus dieser Gruppe die meisten ganz wohlhabenden Leute kommen. Die Zukunft auf plus minus fünf Jahre ein zu schätzen, ist das Wichtigste. Aber sie brauchen wie der Affe ein System oder zumindest eine gleichbleibende oder ähnliche Handlungsweise und Wissen, viel Wissen und eine eigene Meinung. Das ist auch der Grund, wieso ich das Finanzblog oft als Nachschlagewerk brauche und am Ende eines Beitrages diejenigen vor den verschiedenen Jahresfristen aufzeige. Das gibt ein Feeling für die Zeit. Manchmal müssen wir unabhängigen Vermögensverwalter länger warten. Auf den Goldrun musste ich länger warten und auch bis sich die Sonnenenergie durchgesetzt hatte – dafür haben sich beide ganz herrlisch schön ausbezahlt.

Warten muss man an der Börse können und das können eben die wenigsten Menschen. Am aller wenigsten die Finanzmenschen. Die sind kurzatmig programmiert. Sie versuchen oft auf ein Jahr hinaus zu denken, schaffen aber meist nur eine Woche. Zumindest in der heutigen Börsenzeit. Schauen sie zum Beispiel einmal die täglichen Bewegungen der UBS an. In den letzten vier Wochen war praktisch an jedem dritten Handelstag die Spanne von Tiefst zu Höchst über 10 Prozent und viermal gab es Kurssprünge des Schlusskurses von einem Tag zum andern von deutlich über 10 Prozent. Das hat nichts mehr mit Vernunft zu tun und voraussagen kann dies schon gar keiner mehr.

Es ist unmöglich genau zu sagen, was in fünf Minuten, in einer Stunde, in einem Tag an der Börse sein wird. Man verlässt sich auf die Verhaltensmuster des Menschen – nur kann der bei besonderen Ereignissen ganz anders reagieren als gewohnt. Wir schauen uns das nächsten Montag mit der UBS an – Hektik nennt man dann das. Der dritte Grund, wieso wir nicht in Panik fallen sollen.

Wenn sie etwas pronostizieren wollen, dann machen sie das mit dem Wetter. Ich behaupte jetzt einmal, dass ich in einer Stunde bei über 20 Grad auf dem Balkon frühstücken werde. Sie sehen, es geht nicht jeder von der gleichen Beurteilung der Zukunft aus. Ich werde garantiert recht haben, denn ich kenne das Wetter hier in Südfrankreich. Nun schätzen sie aber einmal wie das Wetter in einem Jahr sein wird. Vermutlich ähnlich – die Börse dürfte in dieser Hinsicht um einiges komplizierter sein. Aus diesem Grunde gebe ich auch nie Schätzungen oder Prognosen ab, wo ein Index in Zukunft stehen könnte. Ich bin Philosoph und Querdenker und nicht Magier, Zauberer oder Prophet.

Vor einem Jahr erschienen: Wo Berge sich erheben – etwas über Müll

Vor zwei Jahren erschienen: 1 : 0 für Diesel

Vor drei Jahren erschienen: Berna Biotech hat Grippe …

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«Wasser bewegt Börse weltweit»


Eben habe ich mit SAM und Valser über Wasser diskutiert – hast du mir auch noch einen Tipp?» Simone Leitner von der Hotelrevue ruft an.

Ja, der steht in obigem Link und bei SAM habe ich vielleicht mal einen Fehler gemacht. Einer der mit mir zusammen gearbeitet hat, wollte mich dort anstellen. Ich bin dann selbständig geblieben. Vielleicht weniger verdient, aber mehr Lebensqualität gehabt. Und die gilt es zu geniessen – es weiss niemand, wann er kein Wasser mehr trinken kann. Und das ist der lebenswichtigste Rohstoff unserer Erde und aus diesem Grunde bin ich ethisch gegen eine Privatisierung. Es gibt auch Vorteile, zum Beispiel die riesigen Summen um Leitungsnetze zu sanieren – London, New York, Paris und Mexiko lassen grüssen. Denken sie daran, der Marti hat es schon einmal gesagt, Wasser wird teurer als Benzin.

Noch darf ich Wasser trinken und zur Zeit gerade Valser – aber nicht dasjenige, das dank Luigi Colani eigentlich schuld ist, dass ich der FDP beigetreten bin – das französische Vals vivaraise von Vals-les-Bains in der Ardeche. Aber anscheinend noch zu wenig bekannt. Und mit dem eigenen Quellwasser in Südfrankreich versuche ich heute die Bewässerung zu perfektionieren. Irgendwann mal wird dies auch nicht mehr möglich sein und dann wird das Wasser rund um die Cèze nur noch zum trinken und Kanufahren verwendet. Das ist keine Wasserverschwendung, wie jetzt mancher Ultra-Grüner zu beobachten scheint, das ist der Lauf der Jahrhunderte, ja Jahrtausende. Die Methoden der Römer kommen vielleicht wieder.

Qualitätsunterschiede bei Quellen und die eigenen Geschmacksvorlieben und Vorschriften sind vielfältig und auch im Wassersektor gibt es Änderungen. Vor drei Jahren war Nestlé in den Schlagzeilen, wo heute die Finanzbranche steht. Auch die Wasserbranche hat ihre Heilmittel und «mein Gott Walter» schon im Adventskalender haben wir über Änderungen berichtet.

Eine solche, die noch erwähnt werden müsste – das Dorf Vals verdient pro Liter verkauften Valserwasser 0,5 Rappen. Nicht viel – aber es ist eine Möglichkeit, dass die Besitzer von Wasser mitverdienen können. Wasser sollte der Bevölkerung gehören und nicht einigen wenigen börsenkotierten Grosskonzernen und Bierbrauereien.

Und wer es immer noch nicht glaubt, dass Wasser total unterschiedlich schmeckt, die Hotelrevue hat es getestet.

Vals-les-Bains

… die Hauptstrasse in Vals (F vivarais) ist störker befahren als in Vals (CH Graubünden) und führt erst noch durch die Abfüllanlagen …

Vor einem Jahr erschienen: TGV – nur zweitschnellste Bahn der Welt

Vor zwei Jahren erschienen: 1 : 0 für die Hühner

Vor drei Jahren erschienen: Citron – end of pipe

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«So schlecht beraten Banken in der Finanzkrise»


Haben sie denn vor der Finanzkrise gut beraten? Mit Krisen müssen wir immer rechnen. Jeden Tag. Und da sollte ein Depot so aufgebaut sein, dass sie auch Krisen überstehen können.

«Guter Rat ist für Bankunden in Krisenzeiten schwer zu bekommen. Was soll man angesichts der Zitterbörsen tun? Sein Erspartes in Aktien stecken oder lieber auf dem Festgoldkonto parken? Auch Kundenberater sind derzeit verunsichert. WELT ONLINE hat sich Bankfilialen umgehört … weiterlesen bei Welt online ...

Ein Wertschriftenportfeuille sollte eigentlich immer langfristig aufgebaut sein und das bedingt, dass man die Wünsche und Ideen seiner Kunden kennt. Ein Kurssturz ist immer unangenehm, aber am besten fährt, wer warten kann. Das ist nicht immer einfach. Man willl zum Beispiel ein Haus kaufen. Dann muss man halt liquide Mittel schlecht verzinst liegen lassen. Und vielleicht werden ja sogar die Immobilien noch etwas billiger oder es hat zumindest bei einem einzelnen Haus weniger Interessenten. Meine Banken fragen oft, wieso ich so viel Liquidität bei den Kunden habe – eben deshalb. Die langfristige Performance wird besser sein, wenn man nicht Notverkäufe tätigen muss.

Es gibt aber Situationen, da ist sogar der abgebrüteste Vermögensverwalter meist etwas ratlos. Bei Scheidungsfällen zum Beispiel, die Hals über Kopf durchgeführt werden müssen. Man sagt ja, dass die Frauen sehr oft das bessere Anlageverhalten als Männer haben, aber in solchen Krisensituationen scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Im Kundenkreis erlebt man in den Jahrzehnten doch die eine oder andere Situation kennen und die Reaktionen waren meist die falschen – Schluss endlich für beide Seiten. Schuld daran ist ausschliesslich die reine Geldgier und in solchen Fällen kommt auch Toleranz nicht mehr zum Tragen.

Seien sie mit ihrem Bankberater etwas tolerant und vielleicht nicht gleich über alle Massen kauffreudig. Je mehr Crashs er schon erlebt hat und vor allem, wie er sie überlebt hat, desto gelassener ist er. Aber die meisten haben noch keinen Crash erlebt oder erinnern sich nicht mehr an die Symptome zu Beginn der Jahrtausendwende, im 1989 oder gar an den Oktober 1987.

Vor einem Jahr erschienen: (Mineral-)Wasser und seine Qualen – Teil 2

Vor zwei Jahren erschienen: Friedensmarsch

Vor drei Jahren erschienen: Citron – end of pipe

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig – auch in Krisensituationen ist fragen erlaubt!