Recycling von Zellen

Zellen – denken sie gleich an ein Gefängnis? Das liegt an der heutigen Zeit. Es geht aber hier um den Nobelpreis für Medizin an Yoshinori Ohsumi.

大隅 良典 – das Ganze tönt fast Chinesisch für uns, es ist aber japanisch. Die drumrum Umstände sind interessant, was in den Zellen geschieht, ist für den Otto-Normalverbraucher vermutlich noch nicht nachvollziehbar. Ohsumi fing in New York mit seiner Arbeit an und ging nach Japan zurück. Wieso blieb er nicht? Erkennen die Amerikaner nicht, was für Potenzial dahinter steckt. In Sachen Krebs, habe ich das vor Kurzem beschrieben – die zwei Millionen suchen wir immer noch.

Und jetzt müsste es bei einigen „klick“ machen. Nicht Esotherik, sondern Biologie steckt hinter dieser Maschine.

Na ja, Zufälle gibt es nicht. Vermutlich sollten wir im Osten nach Geld suchen, mit denen zusammen arbeiten. Die waren schon vor weit über tausend Jahren in der Medizin weiter, als wir im Westen.

Wenn wir schon bei Zufall sind gibt es Chanchen, die einige nicht schnallen, andere erblicken oder wie im Lied, das eben gespielt wird, klauen.

Das Auge des Tigers von den Survivor (die Überlebenden, die Hinterbliebenen) – ein Riesenerfolg ab 1981 und …

… und Unother Brick in the Wall von Pink Floyd, gibt es da nicht irgendwie geklaute Passagen. Zudem gibt es noch Rechtsstreitereien. Nicht untereinadner, sondern mit Dritten. Das hatten wir doch schon mal behandelt, wer wie klaut und wer welche Musik liebt, sogar wenn meine Zellen aufgehört haben zu leben. Wünsche an die Hinterbliebenen.

Zellen, da kommt eine aktuelle Meldung quer – Türkei suspendiert mehr als 12’000 Polizisten. Und wer es lieber intelligent hat, der liest über das maschinelle Lernen bei Google in Zürich. Toller Artikel und vielleicht sind diese Leute – sorry Maschinen – mal so intelligent, dass sie kriminelle Mails via Gmail – ein Google-Unternehmen – unterbinden können. Lest mal den obigen Link über die 2 Millionen durch, die einer bei euch hätte. Das Finanzblog hat zur Zeit keinen Ärger mehr mit den Spam-Mails von einigen Vögeln … aber jetzt leidet der Ruedmilan an diesen Fresszellen.

Und zum Schluss noch über Zellen, die wir fressen und in Hautzellen wandern … oder geniessen – die Wunderknolle (Seite 69f und 83) – schon wieder aus Schnebis Zeitung. Afllenfalls hat er in seinem Grosskonzern sogar einen rosaroten Nagellack für Knoblauchzehen. Die Chinesen produzieren rund 4/5 der Weltproduktion. Sollten sie Knoblauch nicht vertragen, so suchen sie solchen aus europäischen Anbau, vorzugsweise aus dem Süden. Wieso? Vermutlich sterben auch hier einige Zellen ab. Chinesisch für sie? Na bitte, hier das Blog von Wu Heng – Goggle Translate hilft weiter, falls sie es nicht verstehen.

Russland und EU contra Schweiz und Ukraine


Geld regiert die Welt und deshalb liefert die Schweiz zurzeit wesentlich mehr Güter nach Russland – anstelle der EU.

Ja 25 Stunden ist es her, dass die NZZ aus dem Hauptgewerbe althergebrachter Zeitungen zum Denken anregte und die alte Dame zählte bis gestern zu den ältesten Zeitungen der Schweiz. Die NZZ ist keine Zeitung im eigentlichen Sinn mehr, sondern eine softwaremässige Dienstleistungsfirma, die durch die TA-Media – die grosse Konkurrenz – drucken lässt. Die NZZ – N steht meiner Information nach für Neu, seit 1780. Das Universum ist noch älter. Traurig? Beileibe nicht. Über diese alte Dame habe ich schon des öfteren gelästert und vorgestern mit einer jungen Dame diskutiert, die die Branche kennt und liebt. Jung, ja sie wird halb so alt sein wie ich, wenn sie ab nächster Woche zwei Monate Mexiko geniessen wird. Acht Jahre älter, als ich dort herumtrampte. Die Zeitung, die ich Monate zuvor und danach in der Schweiz las, hatte mein Vater abonniert. Er hat heute noch die gleiche Zeitung. Seit 70 Jahren liest er die gleiche Zeitung … gehört auch in den TA-Media-Verbund … und ist mit der jungen Dame auch gen-biologisch eng verbunden.

Aber das bewegt weltpolitisch nicht. Mexiko wird keine Irrfahrt ins Unglück, obschon man aus Mexiko mal das eine und das andere Unbequeme hört. Die Ukraine, die bewegt. Müsste eigentlich „Font 48“ haben, um entsprechend wahrgenommen zu werden. Zumindest Teil 1 ist echt lesenswert. Und wer liefert Ware in diese Region? Die Schweiz vervielfacht anscheinend bis um den Faktor 10 – die Tageswoche liefert Zeilen. Wer das geschrieben hat, entgeht mir. Dänu, wir müssten im Nachbarschaftsbereich wieder mal in den Sperber schauen.

Und warum ist die Ukraine so interessant? Der Rohstoffe, der Industrie und der Landwirtschaft wegen. Zweitgrösstes Land in Europa! Hättens sie es gewusst? Ehrlich? Es ist doch so weit drüben im Osten. Keine 1000 Kilometer von Grenze zu Grenze. Spanien ist allenfalls weiter weg. Und weil die EU nicht mehr nach Russland liefern kann, läuft das Ganze jetzt über die Schweiz. Garantiert. Klever? Nein, leider heute typisch. Wir haben immer schon die Lücken gesucht und bei denselben ausgeholfen. Immer? Vermutlich immer.

Und warum ist die Ukraine wirklich so interessant? Darum. Charttechnisch gesehen dürfte der Ölpreis auf 70$ sinken. Sinken? Ja, ich nehme nicht an, dass der USD extrem steigen wird. Die haben zurzeit einige innerstaatliche Probleme. Farblich betrachtet müsste man die auf schwarz/weiss reduzieren. Traurig? Ja.

Gefährlich, so was zu schreiben. Vermutlich nein. Der Fichenskandal hat auch Jubiläum. Und meine Fiche war verschwunden. Ich hatte in der Schweizer Militär Armee einen „so interessanten Job“, der von Amtes wegen fichiert werden musste. Nur – die Fiche fehlte. Catalan von P-26 ist leider verstorben … ob er alles aufgeschrieben hat? Oder ob das Alles im Nirwana verschwunden ist?

Verschwunden, wie unsere Briefmarken, über solche die zur Zeit im SRF1 diskutiert werden… Mr. Hertsch, Zumstein berichtet … ich demnächst auch.

Weltbuchhaltung, Abfall und der Turm von Basylon


Wachstum, win win Situationen, Geldschöpfung, Krieg, Religionen, Frieden – alles muss finanziert werden.

Einnahmen sind bei andern immer Ausgaben, auch wenn die Geldmaschinerie heute weltweit Noten druckt und druckt und dies heute hinter dacht wird. Wieso? Vor allem weil die einen befürchten noch ärmer zu werden, wegen der andern, die noch reicher werden wollen … und es vielfach auch werden.

Jeder schaut für sich, will mehr als der Freund und Nachbar besitzen. Auto, TV und Telefon sind Statussymbole. Heute wird viel Geld oft „sinnlos“ ausgegeben. Konsumgesellschaft nennt man dies. Vermutlich erlebe ich es nicht mehr, dass die Menschheit vernünftig wird und einsieht, dass alle leben könnten. Wieso braucht es drei TV in einer Wohnung. Und das ältere Modell reicht nicht aus. „High“ ist in, aber gehört werden in der heutigen Zeit oft noch mp3-Konserven mit kleineren Datenraten. Qualitätsmässig nicht mehr Steinzeit, aber wer heute auf dem höchsten Niveau ist, kommt an die zahlbaren Qualitäten aus den 70er-Jahren heran. Optische und akustische Täuschungen sind gefragt. Handy und wie das moderne Kommunikationsmittel heissen mag … weg vom 10-Finger-System. Hin zum System Adler – kreisen, suchen und anschlagen. Fast wie mit Hilfe der Drohnen im Nahen Osten.

Zugegeben, es ist einfacher ein Äimäckäppeltatschskreen aufs Matterhorn zu schleppen, als meine Schreibmaschine, die ich mal für 25 Franken gekauft habe. Einen Weihnachts-Neujahrsbrief habe ich darauf geschrieben. Schön zum Anschauen. Antiquität sagt man dem. Und Antiquitäten werden aussterben. Man schmeisst alles weg.

Gestern hat Werner die Geschichte eines Biedermeiersofas erzählt. Zumindest die letzten Stunden vor der geplanten Vernichtung. Gratis. Das Überziehen war teurer. Bleiben wir beim alten Sofa, wie man die Weltbuchhaltung zumindest beim „Gewinn“ erhöhen könnte.

Eine Möglichkeit, um volkswirtschaftlich Geld, Vermögen, Einkommen an zu häufen – wie sie dem auch immer sagen wollen – ist sich zu überlegen, welche Abfälle noch jemand brauchen könnte. Da werden nicht nur Rohstoffe vergraben und versenkt. Da würde ein Sofa vernichtet, das heute super aussieht. Mit dem Geld für ein eingespartes neues Sofa, kann Werner sich ein vielleicht unnötiges TV. die Reparatur der schludrig angebrachten Windabdeckung und ein Bier zum erfreuen finanzieren. Keine Ahnung, wer seinen Windschutz angebracht hat. Sturm in der Schweiz ist angesagt und da muss der Schutz verstärkt werden. Schlechte Arbeit, was heute zum Glück noch nicht bei allen üblich ist, oder Kostendruck, ich weiss es nicht. Auf der Welt ist es genau gleich. Alles was erhalten werden kann, trägt zum Volkswohl bei. Er könnte sich ja mit dem gesparten Geld Bier … „ein Loch ist im Eimer“ und da wären wir schon beim gleichen Problem. Zypern ist auf der Welt, wir, die Schweiz, die EU, einige andere und die restlichen Erdteile – vielleicht mal auch unsere Trabanten. Eingespartes Geld kann für andere Anschaffungen ausgegeben werden. Nur der Sofaproduzent in Schweden verkauft via Ikea ein Sofa weniger. Und der Besitzer soll ja damals einer der reichsten Männer gewesen sein. Das haben sie sicher gewusst. Scrollen sie zwei Abschnitte im Link nach unten. Kennen sie die Seite mit der Doppel-S auch?

Also, Werner hat sein Sofa gratis – der Abfall wurde weiter verwertet. Traurig, was heute alles weggeschmissen wird. Bevor sie etwas wirklich Brauchbares entsorgen müssen, überlegen sie sich, wer etwas brauchen könnte – weltweit, wenn man es abfalllogistisch anschaut. Träsch-ibey … trash-ebay. Weiter wäre mondial Geld einzusparen, wenn weniger schludrig, fehlerhaft gearbeitet würde. Darüber schreibe ich jetzt wenig, das will ich separat einmal nachholen – ein Fass ohne Boden – entstanden in der industrialisierten Welt. Vor allem durch die sogenannten KMU’s. Die „Grossen“ haben eine andere Masche. Nicht reparierbar oder „schnell kaputt“.

Nicht ausgewerteter Abfall und schlechte Arbeit erhöhen zwar kurzfristig die Produktionsmöglichkeiten von Ersatzprodukten einiger Hersteller oder Dienstleister. Nur, hier geht der Volkswirtschaft eine Menge Geld verloren, das sinnvoller eingesetzt werden könnte. Einnahmen des Einen, sind immer Ausgaben eines oder mehrerer Anderen. Sie verbrennen ihr Geld ja auch nicht. Derjenige, der Geld beim Sofa eingespart hat, wird es auch nicht verbrennen.

Heute Abend kommt noch eine Sendung auf SRF über weggeworfene Lebensmittel. Ein Drittel der produzierten Nahrungsmittel landet auf der Halde. Sie können sich das noch viel eindrücklicher vorstellen. Halb so viel wie wir essen, werfen wir fort. Die Hälfte, die auf dem Teller liegt, ist schon Abfall oder zu diesem bestimmt.

1. Vor dem wegwerfen – immer überlegen, wer das Ganze, allenfalls Teile davon oder die Rohstoffe weiter brauchen kann

2. Beim Arbeiten allenfalls das Hirn einschalten – Denken kann, richtig angewandt, Ausgaben reduzieren

3. Reparaturmöglichkeit für globalgedachte Produkte

4. Wenn sie einmal was „Vernünftiges“ wegwerfen müssen, wollen – rufen sie mich an – ein vermittelter Empfänger kann sich allenfalls etwas Zusätzliches leisten – und sie müssen keine Entsorgungskosten bezahlen

Eingesparte Ausgaben können für schlechtere Zeiten angespart werden, oder es kann eine bessere Qualität bei neuen Einkäufen sein – biologisch, gesünder, stabiler, langlebiger. Sie können sich den Lebensstil verbessern. Oder was für andere tun. Geld spenden. Oder noch besser, wenn sie keine Sofas mehr in der Schweiz verkaufen können, produzieren sie welche in der Dritten Welt und bilden die Leute vor Ort aus und entlöhnen sie anständig, dann steigt auch deren Lebensstandard. Sie müssen in Zukunft vielleicht nicht mehr Abfallhalden durchwühlen. Hier eine Warnung. Wer sich dieses Video anschaut, begibt sich in die Wirren von Syrien. Zwei drei Schritte weiter und sie sehen Bilder, die sie vielleicht nicht gut verdauen können. Die Sprachen verstehe ich nicht mehr, die Bilder schon. Bilder aus dem Krieg und dort wären Viele froh, wenn sie all unseren Abfall bekommen könnten – essbar oder nicht.

An seine Religion erinnert man sich, wenn es einem schlecht geht. Ansonsten ist für viele die Kirche nebensächlich. Das könnte ein Grund sein, weshalb praktisch alle Kriege mit dem Glauben zu tun haben. So gesehen ist es ja gut, dass die Kirche nicht einen massenhaften Zulauf in der Schweiz verzeichnet. Also halten wir den Produktions- und Denkstandort Schweiz proper und an ihm fest, nutzen die guten Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Roche und hoffen nicht, dass es der Turm von Basylon wird.

Weiter, schneller und immer höher. Das momentan drittgrösste Gebäude der Schweiz hat diesen Platz 120 Jahre eingehalten. Das Berner Münster. Dann hielt der Rekord vom Messeturm Basel acht Jahre und nach vier Jahren wird Basel das heute höchste Haus in der Schweiz, den Prime Tower in Zürich um fast 50 Meter überragen.

Martisches Sechseck

Kosten einsparen macht sich direkt in der Rendite bemerkbar. Zumindest bei Aufwendungen. Bei Investitionen dauert es nur etwas länger, bis abgeschrieben wird. Aber hiermit begeben wir uns in Dimensionen, die Politiker oft nicht nachvollziehen können. In der Bauwirtschaft wurde nicht antizyklisch gebaut … die Baubranche wird vermutlich Vorreiter sein, wenn anderen das Geld ausgeht oder die Preise zu hoch werden. Wetten!


Aktuell bei libref. – liberal reformiert: „Pflichtlektüre über Peter Bichsel“

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Liberalisierung im Strommarkt – ein gutes Geschäft!“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„“Ist der Franken bereits zu schwach?“ – oder zu starkt?“

Vor 2 Jahren erschienen:
Finanz-Halloween

Vor 3 Jahren erschienen:
Lass dir Zeit zum Leben

Vor 4 Jahren erschienen:
Rohstoffmarkt – die Zwiebel

Vor 5 Jahren erschienen:
CS in der Rehabilitation

Vor 6 Jahren erschienen:
Boe wird 80 – herzliche Gratulation an Prof. Dr. Max Boemle

Vor 7 Jahren erschienen:
Ranking / Prozente – Suche von Schuldigen und ihre Tiere – Claude Longchamp kommentiert auf ganze Zahlen

Vor 8 Jahren erschienen:
Historische Wertpapiere – historischer Wertkarton

Vor 9 Jahren erschienen:
Unterschied Nanobeschichtung und Asbestbeschichtung

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Süsses und "400 Milliarden im Ausland verloren"


„Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“

„Die Rettungspakete haben deutsches Vermögen geschützt“ – ganz so deutsch und deutlich habe ich es bisher von keinem aus dem „grossen Kanton“ gelesen. Zufall, dass ich das Thema das erste Mal mit der konkreten Frage nach der Herkunft der Investitionen in Griechenland, beim Jubiläum von Chocolat Frey gestellt habe?

Knapp zwei Jahre sind seither vergangen und mittlerweile können sie die Schockolade-Fabrik der Migros sechsmal in der Woche besuchen – nur am Montag ist Frey-Tag und geschlossen.

Über die Schoggi Unkunks haben wir vor Ostern diskutiert. Wie viele stellen in der Schweiz Schockolade her – vierzehn nein sechszehn? Vermissen sie die Toblerone – zu finden unter Mondelez – die Aktie scheint mehr Erfolg zu zeigen, als der neue Name von Kraft Foods seit eineinhalb Jahren. Und die letzte aufgeworfene Frage – Maestrani ist halt doch Munz.

Schockolade, die schwarze bis weisse Masse ist nicht so ganz durchsichtig. Europafinanzen noch weniger. Mit dem Streitgespräch werden sie aber etwas transparenter.

Übrigens, die 400 verlorenen Milliarden machen pro Deutschen ziemlich genau EUR 5’000 aus. Vermutlich nicht aus Vermögen, sondern Schulden, aufgenommenen Krediten finanziert.

Freude!? Berner KKW Mühleberg geht 2019 vom Netz


Der 30. Oktober 2013 dürfte in die Geschichte der Hauptstadt Bern eingehen. Das AKW Atomkraftwerk in der Nachbargemeinde Mühleberg geht 2019 vom Netz. Freude herrscht! Ja aber, hoffentlich hält es noch diese sechs Jahre. Rendite vor Risiko!

Aus ökonomischen Gründen kommt es vom Netz. Nicht aus ökologischen, geschweige denn ethischen Gründen. In der digitalen BernerZeitung ist zu lesen: „Das AKW Mühleberg wird aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz genommen. Bei den aktuell tiefen Strompreisen sei ein kein rentabler Bertrieb möglich,“ sagt die Vorsitzende der Konzernleitung der BKW FMB Energie, Suzanne Thoma. Haben sie den letzten Satz genau gelesen? „Ein“ oder „kein“? Diese Ironie ist nicht lange sichtbar, denn sie steht zuoberst bei den aktuellen Meldungen. Wird schon bald vergessen sein, dass es ein „unternehmerischer, nicht politischer Entscheid“ ist.

Wenn aus Kostengründen das Werk stillgelegt wird, dann wird nur das Allernötigste in die Sicherheit investiert. Diesen Grundsatz werden sie sicherlich nicht vergessen. Hoffen wir mal, dass die letzten sechs Jahre ohne Zwischenfall vorbei gehen. Seit Fukushima hätte der Mensch eigentlich nachdenklicher werden sollen. Und wir wissen auch, dass Mühleberg noch mehr als sechs Jahre unsicher sein wird, denn die von mir veröffentlichte Idee eines Saanetunnel wurde erst mehr als ein Jahr später von der BKW erwähnt und wird aus Kostengründen garantiert nie gebaut werden.

Hoffen wir doch, dass das vierzig jährige Weinfass, wie es ein Bauingenieur bezeichnet hat, durch die Eisenbänder sicher bis zum Rückbau zusammengehalten wird …

AKW Mühleberg und Veloständer

… sonst müssen in Zukunft vielleicht einige mehr als im Januar 2008 das Velo benützen. „Dürfen“ wäre immer erlaubt. Übrigens, als das AKW – Atomkraftwerk – gebaut wurde, sprachen die Betreiber aus PR-Gründen immer von KKW – Kernkraftwerk. Das Wort Atom wurde damals vermieden, was die DIN/ISO Norm noch heute macht.

Rentenklau oder Rentengeschenk


Ja oder Nein am 7.März zum BVG-Umwandlungssatz einlegen? Die weniger schlechte Variante ist ein NEIN, denn es wurde noch selten eine Abstimmung mit so vielen unrichtigen oder falschen Argumenten geführt.

„Das zwingt die Pensionskassen zu immer riskanteren Anlagestrategien mit unseren Vorsorgegeldern.“ Entschuldigen sie bitte, aber wer so etwas schreibt, der versteht entweder viel zu wenig von langfristiger Vermögensverwaltung, lässt sich durch schöngefärbte Verkaufsprospeskte beeinflussen oder ist in einem Interessekonflikt. Und hier scheint es einige zu geben.

Über manche Pensionskasse kann man schlechte Zeiten eines Betriebes dämpfen. Sozialpläne können die Pensionskassen tangieren und damit wird der Problem verursachende Betrieb entlastet und die anderen Versicherten belastet. Mit Geldern aus dem Heimfall oder zu viel Prämien kann dies finanziert werden. Der Heimfall (wenn verstorbene Versicherte wenig Rente bezogen haben, und das verbleibende Sparkapital nicht an die Erben, sondern die Pensionskasse geht) ist ein weiteres Problem, das nicht in die heutige Zeit passt … dem könnte man Rentenklau sagen.

Langfristig und im Gesamten gesehen, spielt eine Kürzung des Umwandlungssatzes keine Rolle … allfällige Überschüsse kommen wieder den Versicherten zu gut … nur vielleicht Generationen übergreifend und der einzelne Leidtragende ist ein anderer Versicherter. Ob die Lebenserwartungen in Zukunft wirklich ansteigen, wage ich zu bezweifeln. Der Durchschnitts-Schweizer lebt heute eindeutig ungesünder. Zudem würde der Umwandlungssatz zum zweiten mal gekürzt. Insgesamt mehr, als die Lebenserwartung stieg.Aber wer mag sich noch an das Jahr 1982 erinnern, als die erste Schattenrechnung in der Schweiz eingeführt wurde … drei Jahre, bevor die neue 2. Säule gesetzlich verankert wurde.

Drei Grossbetriebe waren damals an diesem Pilotprojekt beteiligt. Einer ist nicht mehr börsenkotiert und ins Ausland verkauft worden, der zweite ist heute an der Börse und der dritte wurde aufgekauft und sein Mutterhaus ist auch an die Börse gekommen. Und wie das mit Softwarehäusern ab und zu der Fall war, musste die Pensionskasse auch neu organisiert werden. Ich habe meine auch gewechselt und mit dem erlangten Wissen in den nächsten Jahren eine weitere soft- und hardwaremässig umgestalltet und vier andere selbst administrativ geführt.

Erstaunlicherweise ohne grosse administrative Kosten und als Kleinkassen sogar erfolgreich. Ich bezweifle noch heute, dass viele grosse Kassen eine kostengünstigere Verwaltung und bessere Anlagenperformance aufweisen. Aber die Materie ist kompliziert geworden. Das sieht man an den vielen Äusserungen von renomierten Personen, die manchmal fast ins lächerliche gehen. „Es handelt sich nicht um eine Rentensenkung sondern eine Rentenverlängerung“, nur so als Beispiel. Ich lege ja im Finanzblog auch nicht alles auf die Goldschale, aber wenn man, sprich frau im Fernsehen Rente mit Rentenzahlungszeit, Auszahlungszeit oder wie sie das nennen wollen, geichsetzt, dann komme ich nicht umhin, an politisch gefärbte Ambitionen zu denken.

Mit Betriebswirtschaft hat die heutige Abstimmung nicht viel zu tun. Zumindest mit den Äusserungen von JA und NEIN, aber im Grunde genommen, ist es ein recht kompliziertes betriebsswirtschaftliches Them, das heute leider zu oft von der rein sozialen Seite angeschaut wird. „Die Linke will die 2. Säulezerstören, um die Altersvorsorge zu verstaatlichen.“ Lieber Hans, das hat Prof. Wittmann schon vor Jahrzehnten vorgeschlagen und vermutlich wäre das Gros der Versicherten, von doch etlichen löblichen Ausnahmen abgesehen, besser gefahren.

Wie wäre es, wenn die Beitragsjahre verlängert würden? Statt mit 25 beim Sparteil zu beginnen, schon in der Lehrzeit oder bei Erwerbsbeginn. Ein überzeugendes Argument dagegen habe ich noch nie gehört. Kennen sie eines? Das waren einige Denkanstösse, was man ändern könnnte und wenn der Mindestzinssatz nicht für ein Jahr sondern eine grössere Periode festgelegt würde, gäbe das andere Rentenzahlungen. Man kann es auch anders ausdrücken: Bei der Pensions das Ersparte beziehen und selbst anlegen oder von einem Unabhängigen anlegen lassen … auch wenn die JA-Sager wissen, dasss wir im Kapitalmarkt nur noch sinkende Renditen haben werden. Ich weiss dies nicht, bin nicht Hellseher, aber langfristig werde ich sowohl zwei oder vier Prozent schlagen.

Wer es noch etwas prägnater mag, kann sich stundenlang auf dem Netz verweilen oder beim personalblog nachlesen.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Schall und Rauch II – Finanzprodukte verbieten

Vor zwei Jahren erschienen:
Soll ich jetzt Aktien oder Obligationen kaufen?

Vor drei Jahren erschienen:
Maréchal Foch – das Unbekannte, Unberechenbare bei Wein und Börse

Vor vier Jahren erschienen:
Unterschied zwischen Auto- und Senf-Einkauf

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Markenartikel oder No-Name?


„Promarca fordert mehr Härte gegen Produktkopien – Umsatz über 10 Mrd CHF …

… Bern (awp/sda) – Markenartikel sind beliebt: Der Nettoumsatz der im Schweizerischen Markenartikelverband Promarca organisierten Unternehmen hat 2008 erstmals die 10-Milliarden-Grenze überschritten. Die Verkäufe legten zum Vorjahr um 5,3% auf 10,26 Mrd CHF zu … weiter bei swissinfo …

Markenartikel scheinen also „in“ zu sein. Nur ein ganz wichtiges Element fehlt heute beim Markenartikel – der identische Preis an allen Verkaufsstellen. Und sollte es doch einmal einen festgelegten Preis geben, dann ist dieser vielleicht sogar als unerlaubte Preisabsprache einklagbar.

Wer produziert denn eigentlich die wichtigsten Markenartikel? Das ist manchmal gar nicht einfach fest zu stellen. Übrigens, dieser Link zeigt keine 100 Markenartikel an … rund 2/3 davon. Nehmen wir einmal Hakle. Kimberly-Clark ist börsenkotiert, produziert in Niederbipp und wie sich das fürMarkenartikelhersteller gehört, für die verschiedensten Grossverteiler. Und sind nun die No-Name-WC-Papiere schlechter? Vermutlich nicht, aber sicher billiger. Interessant ist eine Betriebsbesichtigung des Lagers. Da sieht man oft bei verschiedenen Unternehmen andere Verpackungen, gross aufgedruckt auf der Palette, für wen die Sendung bestimmt ist.

Da gibt es nur eines zu lernen. Kaufen sie privat das Produkt das ihnen im wahrsten Sinn des Wortes richtig in der Hand liegt. Schauen sie vielleicht auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und ein Teil der Marge gehört ihnen. Bei Aktien machen sie es vielleicht anders, kaufen sie die Aktie, wo eine grosse Marge drauf ist … allenfalls bleibt dann beim Gewinn auch mehr hängen und die Aktie steigt. Schämen sie sich nicht, wenn sie Nestlé im Depot haben und eine Eigenmarke einkaufen.

Welches Tier haben sie bei Hakle gesehen? Einen jungen weissen Labrador. Ist der nun für Hakle, dessen Papier es auch in verschiedenen Farbnuancen gibt, der einzige, der mit diesem Hund werben darf? Wieso nehmen die eigentlich einen Hund und nicht den bekanntesten, den schwarzen Bolo? Zumindest hat er nichts mit einem Polo-Pferd zu tun.

Aber irgendwie habe ich diesen niedlichen Hund schon einmal gesehen und gleich denkt man an Prodkuktpriaterie – bei Pedigree von Mars International, einem Familienunternehmen, nicht börsenkotiert. Ob der Hund hier wohl Produkte von Hakle kauft oder mit dem schwarzen Beutel zufrieden ist? Sie können „solange Vorrat“ eine Packung ausprobieren. So steht es zumindest in einem Magazin eines Grossverteilers, der Markenartikel, Eigenmarken und Billigmarken hat. Wenn sie Glück haben, vom gleichen Hersteller. Wie lange wohl der Vorrat reichen wird und ob die dazu gelieferte Welpen-Box beschränkt ist. Keine Ahnung, wie alt ihr Hund ist, wenn er nicht mehr als Welpe gezählt wird. Spielt vermutlich keine Rolle, man will nur ihre Adresse, damit man sie wieder anschreiben kann.

Nestlé geht hier im gleichen Magazin schon „feiner“ vor. Irgendwo, mit viel kleinerer Schrift – versteht sich ja wohl – steht „die ersten 3000 Antworten erhalten ein Gratismuster. Dafür wollen sie kein Geburtsdatum und keine Rasse, nur ihren persöhnlichen Namen. Felix heisst das Produkt und ist für Katzen vorgesehen. Wenn sie für ihr Essen nicht viel ausgeben wollen, dann bevorzugen sie doch mal ein normales Lebensmittel … vielleicht halt ein No-Name. Oder möchten sie gar dem Leitthema der Coopzeitung huldigen – Schlanken oder schlemmen? Zudem gibt es neu die Tierfreundecommunity … wohl überflüssig zu sagen, welcher Hund abgebildet ist!

Der Chefredaktor meint im Editorial „hätten sie lieber Knäckebrot und Wasser?“ Da dürfte allenfalls ein Tierfutter Appetit anregender sein. Gefährlich ist es ganz sicher nicht. Beim Hersteller wird das Futter von Menschen verkostet. Wenn es den Menschen schmeckt, schmeckt es auch den Tieren.

Und wenn sie in ein Venture Capital investieren wollen, das unter anderem Tierfutter produziert, dann melden sie sich bei mir um zumindest über die Risiken zu diskutieren. Es wird dort teilverarbeitet wo ich einmal gearbeitet und Tierfutter „degustiert“ habe.

So jetzt ist Zeit Camargue-Reis zu essen. Aber dies wird bei mir wohl etwas länger dauern als beim Onkel Ben. No-Names haben manchmal noch andere Vorteile und ich bin halt kein Markenfetischist.

Die Beiträge über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Alles in Butter? Oder doch etwas Käse?

Vor zwei Jahren erschienen:
40 und 60 Jahre – Israel und Marshallplan

Vor drei Jahren erschienen:
Warnung vor Finanzcrash

Vor vier Jahren erschienen:
Stagnation, Rezession, Deflation – steigert das Bruttosozialprodukt

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Inflationswarnung – Hände weg von Obligationen?


Ein kleiner Artikel über die Inflation und schon dürfte manchem die heutige Situation an der Börse zu denken geben.

In Zeiten wo Aktien tief sind, kauft man hochverzinsliche Obligationen. Pech gehabt, denn heute ist beides ziemlich tief. Wer wird gewinnen. Werden die Aktien in den nächsten Monaten weiter steigen oder die Zinsen. Ich persönlich gehe von letzterer Variante aus. Wie das aber so ist, werden wir rückblickend sehen, ob die Reaktionen so eingetroffen sind. Nur eines ist zu beachten. So schlimm ist die Situation nicht. Es gibt immer Möglichkeiten Stock Picking zu betreiben, es gibt immer antizyklische Aktien, Gelegenheiten, Geld sinnvoll zu investieren.

Soll man aber unter der Annahme einer Inflationsgefahr Obligationen kaufen? Vorsichtigerweise nein, denn die Kurse werden in diesem Fall sinken. Wenn diese Papiere bis zum Verfall gehalten werden, erzielt man die heute geltendene Rendite. Aber aufgepasst, nicht alles was in Konsumentenzeitungen angepriesen wird, ist auch sinnvoll zu kaufen. Eine Biermarke die angeblich 7,5% im CHF abwirft muss vorsichtig stimmen. Obligationen können im Kurs stark schwanken und wenn das Zinsniveau steigt, sinkt der Kurs. Und nun zwei Artikel, wieso die Inflation steigen könnte … und damit auch die Zinsen.

Warum die Inflation kommt

Der Welt droht durch die Wirtschaftskrise eine Geldentwertung. Warum? Unter anderem, weil die Firmen im nächsten Aufschwung mit der Produktion nicht nachkommen werden … lesen sie weiter in der ZEIT ONLINE …

und der darin angesprochene zweite Beitrag

Sind Inflationswarnungen Panikmache? Keinesfalls!

ie Preise fallen und bestärken jene, die die Inflationswarnungen des Finanzministers für absurd halten. Spätestens im Sommer werden sie eines Besseren belehrt werden … lesen sie weiter in er ZEIT ONLINE …“

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Kaffeesatz lesen» und der Fahrstil von James Bond

Vor zwei Jahren erschienen:
Energie-STADT – im Dunkeln STATT-Energie

Vor drei Jahren erschienen:
Richtung der Wall Street

Vor vier Jahren erschienen:
… begnügen sich nicht mit dem Durchschnitt …

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alle, jeder, keiner, niemand und König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte


Freitag der 13. … der Absolutismus ist nicht nur mir ein Gräuel. Das darf aus den Kommentaren auf den Beitrag „„Gebt das Geld in Frauenhand.“ – der Finanzblogger bleibt männlich!“ geschlossen werden.

Der Journalismus schreibt heute oft über „Alle“. Das sind 100 Prozent und meist gibt es einen Anteil der Bevölkerung, die nicht im Gleichschritt laufen. Der Absolutismus war in den vergangenen Jahren auch in der Finanzwelt zu finden. Zumindest kann man das Gefühl haben. Aber eben, es sind nicht immer alles Mitläufer oder Mitstreiter. Es gibt auch anders Denkende. Heute lehnen die meisten das damals herrschende Wirtschaftssystem, den Merkantilismus in der heutigen Zeit ab. Wenn sie die einleitenden Zeilen lesen und Fürst, Graf, König mit Präsident, CEO, CFO etc. ersetzen, könnte der Artikel über die vergangenen Monate, Jahre berichten.

Bildlich gesehen schien es doch in der vergangenen Zeit wieder einige Ludwig XIV, Louis le Grand, Ludwig der Sonnenkönig gegeben zu haben. Oder soll man lieber Louis Quatorze sagen, denn jetzt kommen einem die Sesselkleber in den Sinn. Sessel wie Louis Treize, Quatorze, Quince, Seize … und deshalb sage ich bei meiner Büropolstergruppe immer, das sind Louis 99. Es war ja auch nicht ganz jeder Louis oder Ludwig ein Absolutist, eher Methusaleme, selten Spinner und Eremiten, wie einer im Kommentar sagt. Nehmen sie auch die Zahlen nie für absolut. Wenn sie sich in 14 Tagen mit Louis statt Ludwig treffen wollen, dann sind es für diesen nur 13 Tage. Wenn sie ihn wirklich sehen wollen, dann einigen sie sich auf 15 Tage.

Und wenn sie sich mit einem Österreicher zum Gespräch auf einem Sessel treffen wollen, wird dies ziemlich hart, er meint damit den Stuhl. Sie können jetzt mit dem Inhaber eines Lehrstuhls über die heutige Zeit und den Absolutismus diskutieren und da kommt ihnen garantiert, ach du Sch… ein anderer Stuhl in den Sinn. Und dann sprechen sie automatisch über Krawattenträger und ihre Synonyme, den Sesselfurzer, die Masse, die nach rennt, nach plappert und da habe ich auf einen Kommentar folgende Behauptung abgegeben:

… ich lese: alle, niemand, keiner und jeder!

Das ist absolut, das entspricht 100 Prozent. Und das stimmt garantiert mit den behandelten Themen weder für Frauen, Männer … geschweige denn Mediokraten und Investmentbanker. Dabei ist der letztere Ausdruck von Herbie schon viel prägnanter gewählt, als Finanzfachleute o.ä., die in den meisten Medien angegriffen werden.

Statt 100 Prozent schaut man oder frau in eingegrenzten Gebieten lieber eine Standardverteilung resp. Normalverteilung an. Ich würde schätzen, dass 1 s dem zitierten Artikel entsprechen würde (s oder σ = Standardabweichung.

Und auf die Finanzbranche umgelegt:

– 1 s wer sich nicht den herkömmlichen Risikoprofilen verpflichtet fühlte
– 2 s welche Derivativ -und Hebel-Produkte empfohlen haben
– 3 s wer nicht ganz oben mitmischte und direkt in die Krise führte.

Oder anders gesagt, höchstens:

– 68,27 Prozent waren Bonus geil und bis
– 95,45 Prozent haben nicht nur auf Direktanlagen*) gesetzt und nur maximal
– 0,27 Prozent sind für den heutigen Schlamassel direkt verantwortlich

Für Zahlen habe ich ein „relativgutes Gspürri“ und ich würde sagen dass die Wissenschaft auf ähnliche Resultate kommen wird.

*) vor dem Finanzcrash wurde ziemlich genau das Achtfache an Volumen an der „Börse gedreht“ wie Direktanlagen!

Nehmen wir uns doch König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte als Beispiel. Der hatte zwei Untertanen und einen Staatsbeamten, Lukas der Lokomotivführer der oft die Geleise verlassen hat – aber immer wieder gut nach Hause kam. Wer mehr über diese Geschichte lesen will, kann dies beim Modelbaufan König machen, der sinnigerweise auf Märklin baut. Aber wie sie selbst nachlesen können, es sind auch bei dieser 150-jährigen Unternehmung nicht alle gleich. Hoffen wir auf die Überdurchschnittlichen mit ethischer Haltung, auf die Welt und andere hoffen auf Spielzeug. Das ganze ist kein Spiel, keine Geschichte. Wirklichkeit, die aber garantiert Geschichte wird. Nicht einfach bei eBay zu handeln.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Gemeinsamkeit von Muscheln, Schnecken, Zähnen, Steinen, Cigaretten und Münzen

Vor zwei Jahren erschienen:
Neuere Zürcher Zeitung …

Vor drei Jahren erschienen:
Art des Treibstoffes – nicht festgelegt

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HNWI – ticken die wirklich ganz anders?


Die HNWI – High Net Worth Individuals – die gut bis überaus sehr gut situierten Personen haben mehr Geld, als die meisten anderen …

Lukrative, aber anspruchsvolle Klientel

von Heino Reents

Von Krise bislang keine Spur: Vermögensverwalter und Banken konkurrieren verstärkt um vermögende Investoren. Die ticken aber ganz anders als die Retail-Anleger … lesen sie weiter in der Financial Times Deutschland … „.

Das sind ganz normale Menschen, wie alle anderen, nur haben sie mehr Geld. Es gibt HNWI, die nicht mehr oder weniger Performance haben, als der Durchschnitt. Und es gibt sogar welche, die wechseln ständig ihren Berater, weil der eben ein schlechtes Resultat erzielt hat. Vielleicht sind diese auf einen „Verkauf-Schnuri“ hereingefallen oder aber sie machen den Fehler, den die meisten Anleger machen. Sie denken und handeln nicht langfristig. Und langfristig heist, dass man auch seinen Berater lange hat. Zumindest lange genug um zu sehen, dass er nicht Umsatz sondern Rendite erzielen will. Es gibt Kunden, die kennen mich seit fast 20 Jahren und das gibt es auch bei Banken ganz selten. Es sei denn, der Berater …

Eine solche Beratung biete ich auch für weniger als eine halbe Million an. Aber mit Kleinkunden geht dies nicht, weil man sonst für die grösseren keine Zeit mehr hat. Für die Kleineren gibt es aber zwei Lösungsmöglichkeiten, falls sie langfristig auch profitieren wollen. Sparen oder die Anlagen selbst betreuen … aber nicht traden oder ständig die Titel wechseln. Wer wirklich Erfolg haben will, muss seine Titel einige Jahre liegen lassen können. Es ist wie beim Wein. Die Alten sind die Guten und die modern ausgebauten, auf den Geschmack getrimmten, sind eher für die „Derivativ-Kundschaft“, die kurzfristig denkenden,

Ein Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – einer Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn. Er wird auch im Personalblog aufgeschaltet.

… und der Artikel hat mir der „Aficionados Blog“ gesandt. Merci.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Sekten, Sex, Polygamie und Blogg-Aden

Vor zwei Jahren erschienen:
Wenn einer eine Reise tut – drei schreibende Kollegen möchten mich in drei neue mitnehmen – Kuba, Pakistan und Rumänien – vielleicht eine Frage der Zeit

Vor drei Jahren erschienen:
EU kippt Gentechnik-Verbot

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig, gewinnorientiert

Pensionskassen – technische Spielereien?


Der BVG-Mindestzins, der Risikoabschlag und die Schwankungsreserven sind finanztechnische oder rein buchhalterische Grössen, an denen die einten Pensionskassen Freude haben und andere sich die Zähne aus beissen.

Ende September 07 wurde der Mindestzinssatz ab 2008 auf 2,75 Prozent festgelegt. Heute erweist er sich als schwer zu überweisende Hürde. Eigentlich geht es hier nur um politische Hürden, um zu kurzfristiges und zu ängstliches Denken. Wenn diese Gelder bis zu 100 Prozent in Aktien angelegt werden könnten, wären die ausbezahlten Renten höher. Die durchschnittliche Anlagedauer liegt nämlich deutlich über zehn Jahren – ich schätze etwa 18 Jahre. Das kann jede Kasse für sich selbst ausrechnen oder allgemein: Pensionskassenbeitragsjahre geteilt durch zwei (Austrittsalter von 58 bis 65 Jahren minus Eintrittsalter von 25 bis 30 geteilt durch zwei). Rechnen sie nur mit dem schüttelnden Daumen und keinesfalls auf Nachkommastellen genau. Es gibt zu viele Unbekannte, die hier einfliessen.

Vorgestern habe ich über langfristige Aktienrenditen geschrieben. Das gleiche Spiel würde, wenn politisch uneingeschränkt erlaubt, auch bei Pensionskassen funktionieren.

Nehmen sie mal an, die Asset allocation würde auf 50% Obligationen und Geldmarkt sowie 50% Aktien ausgelegt. Langfristig sind mit Schuldnerpapieren 3,5 bis 4,5 Prozent zu verdienen und mit Aktien 5 bis 8 Prozent. Und wohlgemerkt, das sind keine utopischen Sätze. Beides zusammen ergibt eine durchschnittliche Rendite von 4,25% bis 6,25% – der Schnitt wiederum 5,25% – gerundet 5 Prozent.

Diese Zahl von 5% ist nicht zufällig, denn ich erhalte von meinen Kunden erst eine Gewinnbeteiligung, wenn ich diesen Satz überschritten habe.

Hier laufen Finanzpolitik und Personalpolitik zusammen und deshalb empfehle ich jetzt auf dem Personalblog weiter zu lesen

Vor einem Jahr erschienen: SNB – 99. Generalversammlung und doch schon 100

Vor zwei Jahren erschienen: Die Tessiner haben manches einfacher – ein Jahr später gärte es in diesem Haus gemäss The Cigar Blog und aus Brissago erzählte man mir vor 10 Tagen über den Verkauf der Fabbrica Tabacchi von Burger und Söhne (Dannemann) an die «Italiener» (Achtung, hier kann es sich vielleicht um ein Gerücht halten)

Vor drei Jahren erschienen: Autobahnvignette klebt nicht

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China auf den Punkt gebracht


Das Punktmagazin bringt einmal mehr eine Ausgabe über China …

… über das Jahr des Schweines haben wir geschrieben und hoffentlich hat mein Wunsch damals geholfen. «Viel Schwein an der Börse» und vermutlich doch ein gutes Händchen haben geholfen das letzte Jahr mit einer schönen Performance zu überstehen. Aber vielen soll dies nicht gelungen sein. Auch nicht dem Nikkei – rund 25% Verlust, das erste Schweinejahr seit 1959 …

… über das Jahr der Ratte und die Tablarkühe haben wir vor kurzem geschrieben. Aber Achtung, letztere geben nur unbedeutend Milch, die Chinesen dürften mehr ordern. Da müsste man sich einige Gedanken darüber machen.

Die verschiedenen Aktienindizes von China und Co. werden verglichen. Es gibt auch einige chinesische Titel in den USA oder London. Betrachten sie zum Beispiel einmal Fortune Oil fünf Jahre zurück. Das sind Titel, die nicht unserer Logik entsprechen. Dies ist keine Anlageempfehlung und schon gar keine kurzfristige. Aber je mehr sie wissen, desto weniger begreifen sie was in China wirklich abläuft. Oder aber sie wissen, wer wo Aktien kaufen darf und wo nicht – und wie vermutlich kopflos sie dies tun. Der Chinese oder Schinese wie unser Nachbar zu sagen pflegt, denkt halt etwas anders und die fehlende Demokratie lässt einiges nicht zu.

Und vielleicht wird China wieder so mächtig wie vor 200 Jahren – damals erwirtschafteten sie mehr als einen Drittel des weltweiten BIPs (Bruttoinnlandprodukt). Das dürfte etwas zu Lasten der alten Westeuropäer gehen. Möglich, dass wir im Depot einen Ausgleich schaffen können wenn wir unsere Blue Chips besitzen die auch in China bekannt sind. Oder entsprechend an afrikanischen Ländern beteiligt sind, mit denen China zusammen spannt um seinen Rohstoffhunger zu decken.

Eine Anlage-Idee in der Schweiz hatte am Montag auch Zhèng Fil-Chloz aus Peking – oder eben heute aus Běijīng Shì – den Olympiade Freunden empfehle ich diese Seite.

Vor einem Jahr erschienen: Shanghai, chinesische Immobilien … und ein weiteres Jahr des Schweines …

Vor zwei Jahren erschienen: 100 Tage – heute ist alles anders – exakt noch 99 Tage – aber 10 000 Kinder dribbeln vorher

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Zwei unterschiedliche Meinungen über Hedge-Fonds


Hedge-Fonds werden hoch gejubelt oder verdammt. Einzelne Fonds zu beurteilen ist einfacher als die Gesamtheit, denn hier denke ich dass wir weiterhin auf einem Pulverfass sitzen – auch wenn es renommierte Magazine nicht gerne hören, geschweige denn Finanzinstitute.

«Wirtschaftswunder: Je Risiko, desto Bonus

von Alain Zucker

Die Bankenkrise lässt sich auf eine simple Wahrheit reduzieren: Viele kluge Leute fällten viele törichte Entscheidungen, in dem sie auf Pump Milliarden von Dollars auf dubiose Wertpapiere setzten. Was die Banken aber beachten sollten, wenn sie dieser Tage ihre Kadermitarbeiter zu Bonusgesprächen laden: Sie haben diese Finanzjongleure dafür bezahlt, viel zu grosse Risiken einzugehen … weiter in das Magazin …»

Der Trend läuft zwar nicht so, wie dieser Artikel empfiehlt. In den USA wurde die Regulation S und die Rule 144 angeblich entschärft. Die Haltedauer für vorbörslich gekaufte Aktien beträgt noch 6 Monate, bisher waren es 12 Monate. Aber es gibt noch, sagen wir mal tapfere Banken (Leo weiss mehr), die stellen stur auf 24 Monate – das wäre dann die Haltedauer für Mehrheitsbeteiligungen. Hier der Link für meinen Bänker, den er dann weiterreichen kann – SEC proposed Rules.

«Hedge-Fond – die verkannten Segenbringer

Sie sind ein beliebter Sündenbock für Merkel & Co: Hedgefonds geraten immer wieder ins Visier der Politik – und gelten vielen als Gefahr für Stabilität und Wirtschaft. Zu Unrecht, kritisiert Christian Reiermann: Die aktuelle Finanzkrise haben staatlich beaufsichtigte Banken verschuldet … weiter im SPIEGEL ONLINE …

Ich denke, der Spiegel hat schon bessere Artikel verfasst und es würde mich nicht erstaunen, wenn er in den nächsten Monaten einen gegenteiligen Bericht bringen würde. Am Grundprinzip des Börsenhandels hat sich nichts geändert – einer kauft, der andere verkauft. Aber im ersten Artikel steht eine ganz wichtige Weisheit: «… es fehlt der Anreiz, die Verluste zu minimieren, denn ihre Optionen sind wertlos, egal ob der Aktienkurs einen oder zwanzig Franken unter den Ausübungspreis fällt …» geschrieben von Zucker, nicht Zocker.

Vor einem Jahr erschienen: Blogosphère und Blogopole – auch damals – Facts sind nicht gefragt, nur Meinungen und diese liegen bekanntlich oft daneben

Vor zwei Jahren erschienen: Glänzender Stahl, rostiges Metall und Ragusa – ein Ort der mit Schokolade und Weltpolitik zu tun hat

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Börse – Unterschied zwischen Ballon, Seifen- und Kaugummiblasen


«Mr. Big Bubble» schreibt das Magazin über Alan Greenspan. Das ist hart, etwas zu hart. Aber herzlichen Dank, das ist eine totale Ehrerbietung – ich habe vor etwas mehr als 2 (zwei!!) Jahren geschrieben: «Hoffen wir, das sich Greenspan, zu Deutsch Grünspan, nicht im Nachhinein als gesundheitsschädlich und umweltgefährdend herausstellt». 1 : 0 für das Finanzblog.

«Mr. Big Bubble

von Philipp Loepfe

Die Finanzwelt liebte US-Notenbankchef Alan Greenspan. Heute gilt seine Zinspolitik als Hauptgrund für die Krise. Was lief falsch? … weiter in Das Magazin …»

Schaum

… Schaum! Welche Blase wird grösser? Beim Ballon und beim Kaugummi gibt es in der Regel nur eine Möglichkeit – an der Börse würde man besser nicht alles auf eine einzige Blase setzen …

«Der Minusmann

von Lukas Hässig

Was hat Marcel Ospel bei seiner Bank noch verloren? Ein paar Milliarden Franken. Marcel Ospel wird sich nicht mehr lange an der Spitze der UBS halten können. Chronik einer Karriere mit ungutem Ende … weiter in Das Magazin …»

Blasen entstehen

… wird sie schon bald Platzen … übrigens, der Service hat sich nicht geändert und zudem habe ich bei einem hier nicht näher genannten Finanzinstitut einen Wunsch für bestehende und neue Kunden eingegeben. Ab rund CHF/EUR 250’000 würde sich für sie vermutlich ein Gespräch mit einem Pionier lohnen

«FINANZKRISE – Web-Bank zieht Kreditkarten ein – UBS drohen Ermittlungen

Finanzkrise und kein Ende: Eine britische Internetbank, Tochter der Citigroup, entzieht 160.000 Kunden die Kreditkarte – eine einmalig drastische Aktion. Dem Finanz-Schwergewicht UBS droht juristischer Ärger in den USA. Für die deutschen Banken beginnen Wochen der Wahrheit … weiter im SPIEGEL ONLINE …»

Blase vor dem Platzen

… gleich platzt sie … oder doch noch etwas länger Luft hineinblasen? Seifenschaum hat einen Vorteil – wenn eine Blase platzt, nimmt man die nächste. Beim Kaugummi muss man zuerst noch kauen und beim Ballon ist vermutlich alles zerfetzt. Hätte man nicht alles auf ein Schiff (oder eben Ballon) gesetzt!

eplatzt

… geplatzt- wenn sie es an der Börse richtig machen, kommt eine neue Blase zum Vorschein. Nur nicht den Fehler machen und aussteigen – oder mit Wasser runterspühlen.

Vor einem Jahr erschienen: Die Bank – die rote Bank und der Tod Legate sind recht verbindlich, der Empfänger muss den Zweck einhalten auch wenn er Lust hätte, geschenkt erhaltenes Geld anders ein zu setzen. Kundenwünsche sind uns auch nach dem Tod nicht egal. Überlegen sie es sich zweimal, wem sie etwas schenken. So sind die heutigen Lebenden. Ob die auch mal was verschenken werden?

Vor zwei Jahren erschienen: Chart Lehrgang (2) – mehrere Punkte, die Masse – fast wie Bubbles

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig

Wer wird Recht erhalten: Stiglitz oder Soros


Im Nachhinein werden wir es wissen – heute können wir würfen, raten oder haben eine eigene Meinung. Zwei recht unterschiedliche Ansichten …

«Soros sieht schlimmste Krise seit 60 Jahren
Der Finanzgigant ist davon überzeugt, dass die gegenwärtige Krise die Weltwirtschaft stärker verändert wird als alle Krisen nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Platzen der Immobilienblase sei der Superboom außer Kontrolle geraten … lesen sie weiter bei WELT ONLINE …»

Sie können den Artikel auch original auf Englisch im persönlichen Blog von Soros lesen. Einer der Grössten weltweit, aber keiner der mir immer imponiert. Wie Jérôme Kerviel hatte auch Soros Erfahrungen mit der Société Général gesammelt – nicht ganz so viele Nullen. Sollte er aber Recht bekommen, hat er vermutlich wie schon einige Male, seine Finger mit extrem riesigen Summen mit im Spiel. Ich wiederhole mich, aber Personen muss man in die Augen schauen, die blaue Farbe alleine macht es nicht aus.

«“Das Problem wird noch grösser

Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger für Wirtschaft, erwartet, dass die US-Finanzinstitute nochmals 100 bis 200 Milliarden Dollar abschreiben müssen. Seiner Meinung nach haben die Banken mit Absicht intransparent agiert … lesen sie weiter bei espace.ch …»

Diese Meinung gefällt mir besser und ich schätze mal, dass im Frühling das Schlimmste hinter uns liegt. Aber vermutlich sollten die Deutschen nicht zu früh aufatmen.

«Deutschland in der Sozial-Falle

Mindestlohn-Streit, Nokia-Eklat, Protest gegen hohe Managergehälter: Die Deutschen handeln, als sei die Globalisierung nur ein böser Traum. Volk und Politiker sind vereint im Umverteilungsrausch – das bittere Ende ist gewiss … weiter bei SPIEGEL ONLINE …

Ja, so genau weiss es keiner, wie die Welt weitergeht. Drehen wird sie noch lange und es gibt auch in jeder Situation Aktien zu kaufen, die sich gut entwickeln werden. Zur Zeit zeichnen wir eine ganz spezielle Aktie aus dem Ökobereich … welche, das wissen meine Kunden, immer vorausgesetzt sie sind nicht in Ländern wohnhaft, wo es einige Restriktionen gibt – aber die Amis werden nie begreifen, dass die Welt auch ohne ihr Zutun dreht.

Vor einem Jahr erschienen: Schweizer Immobilienbrief Nr. 21

Vor zwei Jahren erschienen: Ich mache – statt ich sollte machen

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Assessment-Center – gut oder schlecht für die Börse?


Die Börse zeigt, dass Konzerne mit der Auswahl des Kaders nicht immer eine glückliche Hand haben. Gibt es Wechsel, heisst dies nicht, dass es in Zukunft besser gehen wird.

Der Personalblogger wird sicher mein Thema noch ausführlicher aufgreifen. Er schreibt ja auch über die Nanotechnologie, zumindest dass diese in Fribourg ausgebaut werden kann und über die Schwarz Arbeit. Über diese sind sich vermutlich alle im HRM einig: die schadet nur. Ja das Personalblog wenn es mit der Zeit gehen möchte, müsste es Human Resource Management Blog heissen – vielleicht liegt das an den HMR. Ein Heilmittel gegen Schwarz Arbeit gibt es nicht und ich denke, volkswirtschaftlich gesehen ist die eher positiv zu bewerten. Administrative Kosten entfallen, beide Seiten fahren finanziell besser. Nur Vätterchen Staat erhält nichts, aber dieser handelt nicht immer kostenbewusst. Der Auftragnehmer ist zudem versicherungsmässig nicht so gut abgesichert, kann aber mit dem eingesparten Geld mit allergrösster Wahrscheinlich eine bessere Performance erzielen. Wie? Das erfahren jeweils meine Kunden – oder die, die es noch werden möchten.

Nicht dass ich Schwarz Arbeit empfehle, aber es gibt meistens zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen. Auch an der Börse ist es dienlich, wenn man einen Titel kaufen will, dass man sich mal in die Haut des Verkäufers zu stellen versucht. Wenn sie in ihrem bisherigen Leben mehrere Jahre auch die Funktion eines Personalchefs erfüllt haben, schauen sie bei einem Aktienkauf zwangsläufig auf die Personalauswahl. Ein Unternehmen ist im Grunde nur den Ertrag aus einer Liquidation wert, falls es nicht über Personal und Produkte verfügt. Und je besser die beiden sind, desto mehr wert ist ein Unternehmen.

Assessment Center werden auch unterschiedlich gewürdigt. Die Managerseminare sind mit Feuer und Flamme dafür. Genau aus diesem Grunde wurden sie auch eingeführt. Aber nicht in den 70-iger Jahren wie diese schreiben, sondern in den Nachkriegsjahren des 1. Weltkrieges um Mitarbeiter für den Geheimdienst in Deutschland aus zu lesen. Ob 80 Jahre später immer nur Leute gesucht werden müssen, die sich durchsetzen können und meist begnadete Redner sind, ist fraglich . Ich hatte gestern das «Vergnügen» zwei Banker an einem Vortrag zu erleben. Der eine schüchtern, musste alles ablesen aber hat sogar dem Techniker zum 78 Geburtstag gratuliert und ihm für seine Arbeit gedankt. Der andere der echte Zu-Vielredner, alles in der Vermögensverwaltung ist für uns kein Problem, ach ja das ist halt einfach so und wir haben ihnen die Produkte, die für sie alles auf einfachste wissenschaftliche Art lösen. Trudi Gerster erzählt ähnlich, aber interessanter und ehrlicher gemeint. Ihre Sympahtie können sie selbst zu ordnen.

Einer hat sicher schon Assessment Seminare hinter sich und gut abgeschnitten. Der andere käme bei Intelligenz-Tests oder herkömmlichen Test besser weg. Der Vielredner, der sicher für die Bank Bomben-Umsätze generiert und allenfalls kurzfrisig den Aktienkurs nach oben bewegen könnte, kennt garantiert mein Finanzblog. Es waren einige ganz spezielle Sachen im Referat erwähnt die man bei mir schon lesen konnte. Ich komme dann später einmal auf das Irrationale beim Martischen 6-Eck darauf zurück.

Wenn sie mehr über die Auswirkungen, Kostenfolgen und die schlechte Treffer-Rate von Assessment Centers lesen wollen, dann kaufen sie sich bild der wissenschaft – «Stress für nix! Zweifel am Assessment-Center.» Der Artikel wird vermutlich im März gratis aufgeschaltet. Der Artikel ist für Deutschland geschrieben, dürfte meiner Ansicht nach aber auch bei vielen Firmen der Schweiz seine Gültigkeit haben. Wer gerne viel liest (378 Seiten), dem kann geholfen werden. «Evaluation der Eignungsdiagnostik bei der Personalauswahl von Unternehmensberatern» von Tobias Plate.

Das Buch wäre etwas für die Festtage, werden da doch eine ganze Menge Leute börsenkotierter Firmen vermutlich freigestellte Zeit geniessen. Übrigens, ein guter Draht in eine Personalabteilung ist meist mehr wert, als einer in die Finanzabteilung. Finanzleute wissen meist, dass sie nichts berichten dürfen, ansonsten sie von der Börse gemahnt werden. Noch etwas Wichtiges. Es spielt selten eine Rolle wer geht. Das hat zwei Betrachtungsseiten. Interessant ist zu wissen, wieso sie gehen. Den Spatzen auf der Dachrinne zuhören kann amüsant sein.

Spatzen

… der Sperling (Spatz) ist überall an zu treffen, wird aber nicht von allen bemerkt …

Jaeger antwortet Blocher – Musik in meinen Ohren!


An der Börse gibt es immer zwei Tatsachen – einer kauft, der andere verkauft! Bei der Beurteilung der Gesamtwirtschaft sollte es aber nicht immer zwei Meinungen geben. Und wenn, dann ist es gut, dass Leute wie der Wirtschaftsexperte Franz Jaeger, dies kund tun.

«“Das ist Schwarzmalerei

Wirtschaftsexperte Franz Jaeger kritisiert Bundesrat Blocher für dessen Aussagen zur künftigen Wirtschaftslage hart: Er sollte besser Zuversicht ausstrahlen, als sich in Prognosen wagen, von denen er zu wenig verstehe.

Die US-Immobilienkrise zieht immer weitere Kreise. Nun muss auch Swiss Re Millionen abschreiben. Steuern wir auf eine Rezession zu, wie dies Bundesrat Christoph Blocher am Wochenende sagte?

Franz Jaeger: Nein. Ich stelle zwar … » – wer das Finanzblog regelmässig liest, wird eigentlich nichts Neues erfahren. Lesen sie gerade deshalb weiter – eine schöne Bestätigung …

… es sei denn, sie malen auch schwarz – aber da wissen wir ja: Sie können mit Schwarzmalen keine Sicherheit schaffen.

Das Referat vor zwei Jahren dürfte sich heute recht gut bestätigt haben. Oder möchten sie noch lesen, was ich über die Rezession geschrieben habe? Im letzten der drei Artikel ist die Deflation erwähnt und da wir spätestens seit gestern wissen, dass die Amerikaner anders und zu schnell drehen, wird vermutlich demnächst wieder mehr Schlagzeilen mit der Deflation gemacht (ohne Berücksichtigung von Japan – 17 heute). Wenn wir in Bern ins Rutschen kommen, nehmen wir Zahnräder zu Hilfe und in New York hilft man sich mit der deflationären Betrachtung einzelner Branchen, wie hier die Finanzbranche. Wenn sie investieren wollen, dann lieber in Branchen, die eine echte Wertschöfpung haben oder via einen aus der Finanzbranche, der manchmal über selbige schmunzelt.

«Dubai-City» will hoch hinauf – Babylon lässt grüssen


Über Dubai habe ich schon mehrmals geschrieben und die Bilder im Mehr-Jahresraffer von Dubai-Stadt …

… aus dem neuen Newsletter der der Geldwelt sind eindrücklich. Ob solche Extrem-Bauphasen längerfristig verkraftbar sind, wird erst die Geschichte zeigen. Stadtentwicklungen, beonders mit Hochhäusern, sind faszinierend. Der neue Stadtteil, der vor rund 40 Jahren in Bern-West zum Boden heraus gestampft wurde, hat ähnlich viele Einwohner, wie eine Kleinstadt. Dubai hat rund einen Fünftel der Einwohner der Schweiz – zumindest war dieses letztes Jahr noch so.

Gigantismus durchs Band. Dubai besteht fast nur aus Wüste und einige wenige Prozent sind durch die Stadt Dubai überbaut. 99 Prozent der Bevölkerung lebt in Dubai-Stadt. Das müsste man sich einmal ansehen Vielleicht auch einen Chart (2 Jahre nehmen) – der scheint den Wolkenkratzern nach zu eifern. Aber wie das so ist, manchem wird es da oben, wen er sich rumschaut, etwas mulmig im Magen. Und wenn man älter wird, verträgt man vielleicht auch nicht mehr so viel – oder man ist klüger geworden. Heute würde ich auch nicht mehr im 14. Stock von einem Balkon zum andern rüber klettern, nur um in die Wohnung zu kommen. Hat nur funktioniert, wenn die Balkontüre offen war. Ja es gab eine Zeit, wo nicht alle Kinder einen eigenen Schlüssel hatten – oder immer mit in die Schule nahmen. Und Baustellen hatten etwas abenteuerliches – die waren nie verschlossen. Nur der Baustellenlift. Man kletterte freiwillig zu Fuss in den 20. Stock oder höher, bis aufs Dach.

Dubai heisst Treffpunkt. Das islamische (Sunniten) Land Dubai hat prozentual in etwa gleich viele Christen, wie wir Muslime in der Schweiz haben. Und Dubai-City hat eine Gemeinsamkeit mit Langenthal – eine Sikh-Gurudwara (oder Gurdwarasahib), die einzige in den Vereinigten Arabischen Emiraten, resp. in Europa. Dubai, ein gemässigtes, aufstrebendes Land und Bundesrat Merz hätte seine Freude an diesem Steuerparadies. Geldinstitute und Erölgesellschaften zahlen Ertragssteuern – die andern sind für 50 Jahre von diesen Steuern befreit.

Bauboom heisst oft auch schnell Geld verdienen, lausige Ausführung von Arbeiten, Garantieschäden und Langzeitschäden, die nicht mehr durch Garantien gedeckt sind …


… es ist besser, man würde auf Qualität achten. Das ist dann die andere Seite des Lebens und schlimm wenn solche gefordert werden. Die Brücke war im Bau. Den Beitrag habe ich zufälligerweise letzten Donnerstag geschrieben – als diese Meldung noch nicht bekannt war. Es ist wie an der Börse, man muss leider immer beide Seiten anschauen. Und über Bauqualitäten – auch in der Schweiz – habe ich schon einige Male geschrieben.

Der Gorilla – besser als die meisten Anlageberater


Börsenspiele haben eine magische Kraft. Messen sie sich einmal gegenüber den Börsenempfehlungen eines Gorillias – catch the Monkey – bei sharewise.

«sharewise: Neues Finanzportal sorgt erstmals für Anleger-Transparenz bei Aktien.» Dieser Satz ist garantiert nicht von mir, denn hier ist ein Wort zu viel und eins zu wenig. «Erstmals»? Und das, nachdem es seit über 600 Jahren Börsen gibt! «Vielleicht» oder ein ähnliches Wort müsste noch in den Satz. Eine echte Anleger-Transparenz wird auch diese Plattform nie erreichen können. Das nur mal als Warnung, denn auf dieser Plattform kann jeder seine Meinung kundtun. Ob er etwas davon versteht, gar Profi ist (und auch wir liegen des öfters falsch – aber das Gesamtresultat ist massgebend) oder irgend einen Titel pushen möchte. Nicht blind den Vorschlägen Achtung schenken …

… aber zum lernen, spielen und um andere Meinungen ein zu holen, eine wunderschöne Börsenplattform – eine Aktiencommunity. Sie können auch ihre Meinung einbringen. Ich bleibe bei meinem Finanzblog. Hier schreibe ich, was für mich Sache ist. Sharewise kann jedem etwas bringen. Der Auftritt ist wirklich nicht nur für Schimpansen oder Gorillas gedacht. Aber messen sie sich mal gegen einen Affen, der Darts spielt. Der Wirtschaftsprofessor Burton Gordon Malkiel stellt fest, dass Affen besser als der Standard & Poor’s 500 abschneiden …

… und nun ist auch zu begreifen, warum die Masse Index-Funds und Index-Zertifikate kaufen. Sie wollen doch zumindest durchschnittlich abschneiden. Ich will mehr und meistens schaffen wir dies auch. Aber nicht kurzfristig. Und wissen sie, warum ich eigentlich nie an Börsenspielen teilnehme. Dass man sich blamieren könnte ist nicht so schlimm. Viel schwieriger zu verdauen ist, wenn man fiktives Geld einsetzt, einen stolzen Gewinn macht, aber der auch nur fiktiv ist. Hätte man doch wirklich diesen Titel gekauft …

… oder wie die Lehrtochter einmal im richtigen Zeitpunkt verkauft. Sie hat bei mir Rat eingeholt – gilt auch für sie. Da alle Lehrlinge im gleichen Lehrjahr in der Branchenkunde mitgespielt haben, wurde eine aggressive Anlagestrategie ausgewählt. Entweder man ist das Schlusslicht oder mischt vorne mit. Sie wurde Erste. Noch während des dreimonatigen Spiels wurden die Regeln geändert. Man resp. Frau durfte keine Optionen und Pennystocks mehr handeln. Der Spielleiter hat mit später einmal gesagt: «Das hätte ich ja eigentlich von Anfang an regeln müssen. Du hast mich ja auch teilweise ausgebildet.» Dann viel Spass beim Spiel …

… und falls sie keine Idee haben, nehmen sie was ganz Verrücktes, zum Beispiel MXEH. Bitte beachten sie, dass das keine Aktienempfehlung ist, solche mache ich im Blog nie und beachten sie das Risiko, denn wie selten gibt es Aktien, wo wirklich gespielt wird und eines müssen sie sich klar sein, die Leute der Max Holding können kämpfen und mit Max Fighters ganz hart zuschlagen. Echt martialisch, genau «MARTIAL ART X-TREME» wie im Header zu lesen ist. Sogar mit Mini-Blog, aber da schaff ich den genauen Link nicht, da kann mir vielleicht auch noch jemand beibringen, wie man einen solchen schnell kopieren kann. Mal schauen ob einer dies liest – sagen wir dem einfach mal Huber, fast so häufig wie Marti – dann finden sie in Zukunft ein Blog mehr in meiner Blogroll. Echt martialisch wie wir vor langem geschrieben haben und wenn sie ihr Risikoprofil anschauen wollen, dann nehmen sie das martische 6-Eck oder in diesem Fall eher das martialische 6-Eck.

Nehmen sie auf alle Fälle nicht immer alles tierisch Ernst, sondern haben Spass an Anderem, an Ausgefallenem, es darf auch mal Sackstark sein, man oder frau muss einfach immer überdurchschnittlich bleiben …

Gorilla

… und weil er so schön ist, gleich noch einmal. Er studiert übrigens das Anlegerverhalten der Leute im San Diego Zoo, exakt dem Wild Animal Park – genannt the WAP – das nur des Protokolls wegen. Bei Visipix hat es noch ein anderes Tier, welches eher für schlechte Anlagen zuständig sein soll, wenn man sich etwas rumhört …