Weinfonds – zum Dritten – nur was für Spieler


Risiko und Rendite haben gewisse Abhängigkeiten und man muss nur ein gut klingendes Produkt in einen Fonds integrieren und schon weiss man, was mit dieser Warnung gemeint ist – Weinfonds machen Schlagzeilen.

Manchmal sind wir betriebsblind und sehen gar nicht, dass es Investments gibt, die plötzlich boomen und wie Pilze aus dem Boden schiessen, von denen früher keiner gesprochen hat. Venture Capital, Private Equitiy, Rohstoffe all das sind Gebiete, die heute fast gang und gäbe sind, aber vor 10 oder 15 Jahren nur einem kleineren Teil der Anlegergilde bekannt war. Wenn nicht der Aficionado, meine Ansprechperson für Cigarren-Fragen aller Art, zwei mal mit einem Artikel über Weinfonds aufgetaucht wäre, hätte wir den Weinboom praktisch verschlafen.

Bevor sie in Weinfonds zuschlagen, lesen sie doch noch schnell, was ich schon so alles zwischen den Zeilen geschrieben habe. Nicht das alles schlecht sein müsste und keine Rendite erwirtschaften wird – aber dem Risiko ist Beachtung zu schenken. In dieser Beziehung gibt es Expertenmeinungen, die zumindest vor einem Investment gelesen werden müssten. Und wer die Finger eh von Fonds dieser Art lässt, findet aber viele Hinweise, die es auch bei anderen Fonds zu beachten gibt: Personen die in irgend einer Form mithelfen, Kostendetails …

– der Drink Tank – 10 Beiträge und was für welche

– WeInvestment – mit der Rendite des Weininvestments

Planet-Bordeaux

Das talk about Wein möchte ich ihnen nicht vorenthalten – hier treffen zum Teil obige Weinprofis auch auf Amateure. Ganz interessant – aber Zeit müssen sie haben. Und zum Schluss noch die Home Page von Mario Scheuermann – Best of Wine. Lesen sie einmal das Interview und sie sehen selbst, wie mancher Weinfonds eigentlich eine gute Investitionsmöglichkeit im Auge hat, wenn nicht die kleinen verzwickten Details wären … aber sie dürfen sich ruhig die andere Seite auch anschauen – Rare-Wine-Pool – versuchen sie doch mals das Beteiligungsangebot als pdf herunter zu laden und was sehen sie: ein total weisses Blatt …

Luxus – Teil 1 – Zeit und Leben


Luxus – was ist das eigentlich. Auf den übliche Begriff komme ich einmal während der Woche zurück. Luxus kann auch etwas anderes sein. Am Sonntag habe wir bei 34 Grad einige Weine degustiert …

… nur biologische Weine. Aber was ist «Bio» eigentlich. Bio heisst «Leben» und entspricht eher einer Grundeinstellung, denn einer Produktionsart. Beim Wein gibt es zwei wichtige Teile, während der Produktion. Im Rebberg läuft der wichtigste Teil der biologischen Produktion ab – die Trauben wachsen, bis sie gelesen werden. Nur hier, wo die Reben wachsen, sieht man, ob biologisch gearbeitet wird oder nicht. Beim zweiten Teil der Produktion, der Weinbereitung, ist nicht einmal sicher, ob sie mit einem Gaschromatografen feststellen können, ob ein Wein biologisch ausgebaut wurde oder nicht. Nicht biologischer Wein ist weder ungesünder noch ist biologischer Wein besser – gute Weinbereitung vorausgesetzt. Die Nachwelt und die Landschaft hat aber dem biologischen Weinbau zu danken.

Biorebbau bedeutet zumindest in den ersten Jahren Mehrarbeit, die sich aber im Laufe der Zeit durch Minderaufwendungen an Spritzmitteln etc. mehr als nur wettmachen. Immer vorausgesetzt, man vergleicht zumindest ähnliche Rebbaugebiete. Im Keller ist die biologische oder nichbiologische Weinbereitung vom Zeitaufwand in etwa gleich. Auch hier: Gleiches mit Ähnlichem verglichen. Aber worin besteht der Luxus von «bio». Aus Zeit und Besinnung. Bioweinbauern scheinen einen andern Taktgeber zu haben. Trauben brauchen Zeit und der biologische Rebbau ist eher Philosophie, denn eine Geldgier um auf einen aktuellen Trend auf zu springen und Geld zu verdienen. Echter Luxus so zu sagen.

In Barjac findet alle Jahre ein Biomarkt statt. Keine Angst, sie sind nicht ein Jahr zurück versetzt – im Biobereicht hat man eben Zeit. Der Anlass ist in der Agenda zu finden, aber man «schlachtet» die Veranstaltungen noch nicht zum Voraus aus. Das wird sich vermutlich in den nächsten Jahren ändern. Der Biomarkt hier dürfte zu einem Weinmarkt werden – jedes Jahr in etwa eine Verdoppelung der Aussteller. Und zu meiner Freude, ist auch ein «alt-bekannter» Anbieter dabei. Saint Gély – Côtes-du-Rhône. Kein Kleiner und nun auch im Bio-Sektor vertreten. Man hofft diesen zumindest ausbauen zu können – hoffen wir aber, dass die Weine im Preis nicht gross ansteigen – noch zählen sie in dieser Beziehung nicht zum Luxus. Ein anderer recht grosser ist auch dort – eher unsympathisch, rein abschlussorientiert, keine Zeit für Diskussionen. Der Sohn schon, er scheint tatsächlich aus einer anderen Generation zu stammen. Der Wein kommt aus der Gegend des andern Saint Gély- aus dem Pic Saint Loup, so zumindest seine Erörterung. Seine Weine schmecken nach Masse, flach. Sein Ort ist nicht im obigen Rayon verzeichnet und von der Flasche mit dem Pic Saint Loup auf der Etikette, hat er nur noch eine einzige 2001 Flasche – zum Vorzeigen. Die Etikette hat geänder, der Name auch. Ob er es mit dem Bio auch so genau nimmt, wie mit der Appelation?

Kontrolle gibt es eh keine. Bio ist das kleinste Problem, das man hier hat. Am Wein haben sich schon einige die Zähne ausgebissen – sogar Screwpull am einem Hortus. Le Creuset’s Clef du Vin, das noch nicht ganz jeder kennt, liefert weitere Diskussione über Wein … und einige Adressen, die man einmal aufsuchen müsste … Domaine BeauThorey der auch Romane und Weinbücher schreibt und seinen Nachbarn. Besuchen wollte ich den schon, aber da kam ein anderes Weinbaugebiet aus Portugal dazwischen – Wein aus den Azoren. Der Pic Saint Loup sollte auch etwas einfacher zu besteigen sein, als der Pico. Und das ist Luxus – sich Zeit zu nehmen. Etwas zu erleben, weg vom Stress. Für Viele ist Zeit echt Luxus. Aber gestern war es zu heiss, um auf einen Berg zu steigen. Schon fast zu heiss, um einen Abstecher zur Domaine Les Peyrières, zu Beaufort nach Dion oder zu den Vignerons de Tornac zu machen.

Zeit und Besinnung, das ist Luxus. Und wenn wir bei Tornac sind, wären wir schon fast in der Gallerie bei Florac, bei der Dame mit den Menschenrechten angelangt, die wir letzte Woche im Temple beim mythischen Wein in Saint Ambroix getroffen haben und und am Ende den Cuvée Saint Ambroise aus der Monastère de Solan, ein herrlicher Tropfen, jetzt noch eher rot denn Bernstein (ambre). Echter Luxus und etwas Zeit zum Geniessen haben. Oder zum Lesen, auf den Punkt gebracht über Luxus – das nächste mal aber, wieso der erwähnte Satz «Vielleicht verstärkt Luxus die Transformation von Konsum zu einer Ersatzreligion» etwas genauer angeschaut werden müsste. Nicht alles, was mit Bio angeschrieben wird, ist auch lebenswert, Luxus und genau gleich ist es mit der Religion. Und dass man sich auch zuweilen mit Wein die Finger verbrennen könnte, wird morgen ein Thema sein – eigentlich eine Fortsetzung.

Barjac foire au bio

Monastaire de Solan

«Dr. Doom rät jetzt zum Ausstieg aus Aktien»


Dieser Artikel ist am Montag in der Welt online erschienen. Hätten sie ihn damals gelesen, oder erst jetzt, nachdem «weltweit die Börsen abtauchen».?

Vor rund ein einhalb Jahren haben wir den Skeptiker Marc Faber, von den einen verehrt, von den andern belächelt, im Blog wiedergegeben. «Man sollte immer beide Seiten anschauen», habe ich damals geschrieben. Das macht auch Faber …

« … Ich bin seit 1970 an den Finanzmärkten aktiv und habe dabei festgestellt, dass sich alle fünf bis zehn Jahre eine gewaltige Kaufgelegenheit bietet. Man kann dann ohne Weiteres ein, zwei Jahre an der Seitenlinie stehen. Geduld ist oft der bessere Ratgeber als blinder Aktionismus. Wichtig ist auch die Streuung auf verschiedene Anlageklassen und Anlageregionen, wobei ich nicht in jenen Märkten kaufen würde, wo die Kurse schon stark gestiegen sind. Meiden würde ich das, was gerade Mode ist. Und ich habe immer viel von jenen Leuten gelernt, die gänzlich anderer Meinung waren, als von Menschen, die meine Ansicht teilten. Daher habe ich auch immer einen Teil meiner Anlagen entgegen meiner persönlichen Überzeugung angelegt … lesen sie den Artikel bei Welt online …» – und lesen sie vielleicht das Zitat nach einer Woche noch einmal …

Und noch einmal Faber:

«Ich bin davon überzeugt, dass im Falle einer Korrektur alles runtergehen wird, nur den Zeitpunkt kann ich Ihnen im derzeitigen Umfeld steigender Geldmengen nicht punktgenau vorhersagen.»

Ob der Zeitpunkt gestern war, weiss wohl niemand. Eines fällt auf, die Nervosität nimmt zu, aber es gibt zumindest einen weiteren Hinweis, dass wir noch nicht gerade vor einem Crash stehen – einige länderspezifische KGV sind noch nicht extrem hoch.

Neue Sicherheitslücken – wählen sie die richtige Bank


Bei einem Kunden (keiner meiner Vermögensverwaltungs-Kunden) einer grossen deutschen Bank ist diese Woche eine betrügerische Belastung erfolgt, die eigentlich die Sicherheitsbarrieren nicht hätte überschreiten dürfen.

Der Fall ist Wirklichkeit, aber da ich nur ein Beispiel kenne, das mir aus gut unterrichteter Quelle gemeldet wurde, beschränke ich mich auf dieses eine Vorkommen. Der Leser soll selbst entscheiden, ob dies ein zufälliger Einzelfall ist oder ob System dahinter steckt.

Die Schilderung sollte so erfolgen, dass niemand selbst ein betrügerisches Programm nachbauen kann und die erwähnten Firmen brauchen keinesfalls in dieses «Spiel» involviert zu sein – vermutlich wurden nur ihre Namen missbräuchlich verwendet.

Was ist geschehen. Auf das Geschäfts-Konto bei einer grossen deutschen Bank wurde 1 Euro-Cent als Test mit einer Pin-Nummer gutgeschrieben. Später erfolgte via Clickandbuy eine Belastung von EUR 50.– mit der gleichen PIN-Nummer.

Vermutlich wird mittlerweilen auch diese Internetplattform Strafanzeige eingereicht haben. Die grosse deutsche Bank hat gestern die Polizei eingeschaltet. Den Geschäftskunden hat man, nachdem dieser diese grosse deutsche Bank auf die Sicherheitslücke in ihrem Zahlungsverkehrssystem aufmerksam gemacht hat, nur schnodrig behandelt. Zugegeben, Missbräuche kann es immer wieder geben. Ich behaupte aber, dass ich zumindest mit zwei Geldinstituten in der Schweiz zusammen arbeite, wo so etwas in dieser Art nicht geschehen kann. Es fragt sich, wie viele Sicherheitsbarrieren eingebaut sind. Und vor allem, wie man mit dem geprellten Kunden umgeht.

Schlimm ist, dass bei solchen Fällen Firmen ausgewählt werden, die ein Image zu verlieren haben – zweihundert Tausend zufriedene Kunden schreibt Alphaload – die vermutlich jetzt mehr wissen als ich. Und erstaunlich, wir landen zum zweiten mal in der Schweiz – nach Zürich nun in Obwalden, nach Sarnen. Vielleicht ist die Walea GmbH auch nur ein unschuldig in Gutschrift oder Belastung erwähntes Opfer. Sicherheitssysteme muss man nur genügend weit vorne anzapfen, damit eine Zeitlang niemand etwas merkt.

Rechnen können sie selbst, EUR 50.– mal … Übrigens mein Mittelsmann ist nicht der Einzige der denkt, es könnte System dahinter stecken. Computerbetrug.de weiss mehr, auch der Name eBay fällt. Das erstaunt micht nicht. Ich sammle Briefmarken, besondere Druckarten und daneben versuche ich die Schweiz relativ komplet zu gestalten. Zwei teure Patria-Blocks habe ich billig ersteigert. Es könnte ja sein, dass man mal wirklich Schwein hat. Es waren zwei Fälschungen und solche wurden mit System mehrmals über eBay abgesetzt. Kontakt mit eBay auf zu nehmen ist gar nicht so einfach, auch wenn die im gleichen Kanton wie ich zu Hause sind. Der italiensiche Briefmarkenhändler hat dann einfach ein e-Mail erhalten und hat es dann sein lassen. Er verkauft immer noch – manchmal kontrolliere ich, ob er wieder gefälsche Ware anpreist. Meine Sammlung ist aber um zwei Stücke wertvoller.

Die Story wurde am 7.6.2005 in der BAZ von Patrick Roth geschrieben. Belegexemplar hat er mir keines gegeben – er ist vermutlich immer noch auf dem Zauberberg – keep running. Aber dafür kann man ja bei der BAZ für CHF 2.50 via Kreditkarte ein pdf-Exemplar kaufen. Nur brauche ich mehr Zeit, um zu diesem pdf zu gelangen, als diesen Beitrag zu schreiben. Hoffen wir mal, dass das einzugebende Kennwort, dem Passwort und nicht dem Benutzernamen entsprach. So fangen oft Softwareprobleme an.

Übrigens, falls sie eine Bank oder ein Finanzinstitut suchen, um Geld an zu legen oder Zahlungen zu machen – wir kennen welche, die mit Sicherheit die besseren Sicherheitssysteme haben. Eines davon ist auch im Blog mit einer etwas anders gelagerten Story geschildert. Diese haben sofort und gut reagiert – ich glaube, es hat alles in allem dreissig Minuten gedauert – und dem Kunden wurde toll geholfen – und der war auch noch selbst schuld (auch auch keiner meiner Vermögensverwaltungs-Kunden). Übrigens, der Mittelsmann und dieser Kunde arbeiten heute beide mit diesen zwei Finanzinstitutionen.

Etwas ist noch verrückt, beim Fall der grossen deutschen Bank, wird auch ein Name gehandelt, der in der IT-Sicherheit bekannt ist. Heute muss man vorsichtig sein – jeder Name wird missbraucht. Die Welt wurde durch das Internet «klein». Story’s erreichen mich im Ausland und sogar das BAZ-pdf ist jetzt am herunterladen. Demnächst stellen wir auch hier auf Breitband um … aber die Sicherheit beachten.

Wechselbank


Ferienzeit – Reisezeit und einige besuchen eine Wechselbank

Wechselbank

… Bank von der Brücke aufgenommen. Wechselkurse unterliegen Schwankungen und dann gibt es einen mehr oder weniger grossen Unterschied zwischen Verkaufskurs und Ankaufskurs. Manchmal reichen nicht einmal die 10-prozentigen Zuschläge auf die Interbank-Rate

… viel grösser kann ein Unterschied in 14 Tagen gar nicht sein – Bild Nr. 3 kommt ihnen vielleicht bekannt vordas sind echte Schwankungenbitte nicht lachen, die Situation ist an sich traurig. Aber die Gänse auf Bild neuen scheinen noch am Trockenen zu sein …

… von einem Finanzblog-Leser bei Spiegel Online gefunden …

… und bbc-news bringt Bilder über die anderen Tiere in Pangbourne, diese sind aber schon unterwegs zum German Polo Mastern in Sylt unterwegs. Wer andere Pferde vorzieht, die des Sponors zum Beispiel, käme auch in Pangbourne auf seine Rechnung – Bentley, Aston Martin, Jaguar …

Bentley

… ja zumindest habe ich einige Fotos geschossen. Entschuldigen sie bitte, ich versuche ja in meinem Beruf der Zeit etwas voraus zu sein, aber das hier war nicht geplant. Zufall soll es anscheinend nicht geben, aber daran pflege ich mich nicht zu hlaten. Wer die Brücke noch mit weniger Wasser anschauen will – voila, Wiki sei Dank. Übrigens, die Brücke ist mautpflichtig und das Restaurant auf der gegenüber liegenden Seite sehr zu empfehlen. Ebenso dasjenige bei der Kirche. The Swan, bei der Schleuse, sei nicht mehr empfehlenswert. Das war vor 18 Jahren anders – nie gedacht, dass ich je wieder dieses kleine Dorf besuchen würde. Damals mit der andern Tochter, die anscheinend einen Kick braucht …

Einheimisches Erdöl, Menschenrechte und Menschenpflichten


Eigentlich sind Menschenrechte und Menschenpflichten auch Themen, die in Finanzkreisen behandelt werden dürften – vor allem wenn sie an dem Erdöl-Ort der Schweiz behandelt werden – in Bivio.

Diese Veranstaltung ist im Blog von libref. dokumentiert. Dr. Dr. h.c. Gret Haller ist die Hauptreferentin. Gesponsort ist der zweitägige Anlass vom Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik der Universität Zürich und libref. Für CHF 150.– bieten wir vom 24. – 26. August 2007 zwei Übernachtungen mit Halbpension. Wenn sie mir in Zürich ein Hotel kennen, das mit ähnlichem Komfort für eine Nacht gleichviel verlangt, lassen sie es mich wissen.

Und wenn sich Personen via Finanzblog anmelden – bitte mit mir Kontakt aufnehmen – dann werden wir noch ein Zusatz-Referat auf die Beine Stellen – Bivio und das Erdöl (1. Seite links oben). Hier herrschen ähnliche Bedingungen wie auf rund 5000 Meter Meerestiefe und dort werden die letzten grossen Ölvorkommen vermutet. Mit Zitaten aus dem Wanderbuch von Peter Donatsch würden wir uns nicht begnügen. Einer würde mir helfen – mit viel Spass – aber zuerst lass ich Werner zu Wort kommen, wieso wir eine solche Veranstaltung machen und ich sag dann am Schluss, wieso eingentlich Leser des Finanzblog die richtigen Teilnehmer wären.

Vor zwei Jahren organisierten wir die „Kappeler Milchsuppe 2005“ als aktuelles Bekenntnis zur religiösen Toleranz. Mit der Zusammenkunft („Synode“) in Bivio möchten wir ein weiteres Signal aussenden, und zwar bewusst in „Bivio“ („Weggabel“), dem Schnittpunkt zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturräumen. Der Ort widerspiegelt unsere heutige „multikulturelle“ Spannung in der Schweiz, zu deren Bewältigung unsere Veranstaltung beitragen soll. Als Verantwortliche des „Schweizerischen Vereins für freies Christentum“ (1871 gegründet), resignieren wir nicht vor den Schwierigkeiten der heutigen Zeit, sondern rufen Sie auf zur aktiven Teilnahme in Bivio: zu klärender Orientierung, zu offenen Gesprächen und zum gemeinsamen Erlebnis!
Namens des Zentralvorstandes

Prof. Werner Gallusser
(Humangeograph i.R.)

Religion, Wirtschaft und Politik haben gegenseitige Abhänigkeiten. Von den Finanzanlagen her betrachtet, ist eine moderne, zukunfstgerichtetere Betrachtungsweise meiner Ansicht nach nicht nur sinnvoll, sondern zahlt sich langfristig auch in der Performance aus. Sei dies, weil man die Chancen/Risiken eines einzelnen Landes analysieren will, sich eher auf Titel beschränkt, die ethisch und ökologisch «in Ordnung, sauber» sind oder man will schlicht und einfach ein mulitinationales Unternehmen anschauen. Néstle, Novartis zum Beispiel, zwei riesige Schweizer Unternehmen – ähnlich und trotzdem Grund verschieden. Denken sie nicht auch, dass man im Verwaltungsrat manchmal über Menschenpflichten – und Menschenrechte spricht? Vielleicht spricht man sie auch nicht an, weil sie mit finanziellen Konsequenzen verbunden sein könnten …

Geologie Bivio

… geologisch etwas Abwechslungs reicher als Kreidegebiete und sie betreffen nicht ganz die gleichen Flüssigkeiten, die heutige beide auf Rekordständen sind …

martisches 6-Eck

… beim Anlageentscheid die Ethik und Ökologie nicht vergessen. Es wird sich auszahlen. Bei der Ökologie merkt man es langsam – man spricht jetzt davon, zumindest mal von CO2 …

Nur wer Fehler macht bewegt etwas…


Unser Finanzblogger weilt beim gallischen Hahn und er wird bestimmt guten Wein einkaufen.

Eine „schöpferische Pause“ wird ihm gut tun. Schliesslich soll er die grauen Zellen erneuern und die verbliebenen ordnen.

Falls er ein Glas in der Hand hat, soll er es gegen ein Gognacglas auswechseln, mental mit mir anstossen und das Glas, nachdem er es gekippt hat, an die Wand schmettern. So verabschieden wir unsere Fliegerkameraden, wenn sie Grenzen überschritten haben, wo es kein Zurück mehr gibt. Im Nachhinein werden Ursachen oder Fehler gesucht.

Kommissar Hunkeler hatte im Fall Livius eine Theorie entwickelt, die Theorie der Fehler.

„Es ist die einzige Theorie, an die ich glaube. Sie besagt, dass man nur mit Fehlern etwas bewegen kann. Wer keine Fehler macht, bewegt nichts. Nur Fehler sind produktiv. Korrektheit ist tödlich.“

Diese Theorie nützt dem Unglückspiloten von Basel von heute Mittag um 11 Uhr 25, Hans Georg Schmid nun rein nichts mehr. Denn es gibt nicht viele berühmte Piloten, die zugleich alte Piloten sind…

Mit den besten Grüssen aus Urwalden ob dem Wald, wo es etwas gar feucht und rauh zugeht, nach Gallien oder besser Narbonensis.

personalblogger

Medienmitteilung


AdLINK vermarktet erstes Premium-Blogportal Logcut.

«Mit der heutigen Lancierung von Logcut, dem ersten Schweizer Premium-Blogportal, eröffnet AdLINK Werbeauftraggebern exklusiven Eintritt in die Welt der Blogs. Bestand bis anhin das Problem der Unübersichtlichkeit und mangelnder Qualitätskontrolle bei den zahlreichen Blogs, bietet das Blog-Portal Logcut dem Leser einen einfachen und übersichtlichen Einstieg in die Welt des „Du und ich – Journalismus“. … ganzer Text als pdf-Datei (gleiches Fenster)»

Zum logcut Blogportal – und wenn ihr heute immer wieder auf den gleichen Beitrag stossen solltet, das ist eine Zirkelverlinkung, damit die Finanzblogleser auch LOGCUT kennen lernen – und umgekehrt. In Zukunft in der Blog-Roll unter «Aggregator / News Feeds» zu finden (oder als Lesezeichen oder Favorit speichern) … www.logcut.com

Zu AdLINK und adImmersion

Na ja, in Südfrankreich ein bewölkter Tag – aber ein sonniger für das Finanzblog.

«Nur wer über Informationen verfügt, kann sein Wissen einsetzen.»


Dieser Spruch stammt nicht von mir – von Peter F. Drucker. Ich behaupte nicht, alle Werke von ihm zu besitzen, geschweige denn diese selbst gelesen zu haben.

Über sechzig Bücher dürften es sein, unzählige Fachartikel und er selbst weiss vermutlich nicht, wie viele Artikel er am Anfang seiner Laufbahn in Deutschland, dann England und in Amerika für renomierte Zeitungen geschrieben hat.

Lesen sie die Überschrift dieses Blogbeitrages über Informationen noch einmal. Ein Wort ist entscheidend. Es steht weder gelesen, noch gesammelt – verfügt. Auf die Informatioen die in nützlicher Zeit, brauchbarer Form und entsprechend selektiert zurück gegriffen werden kann.

Das Zeitalter der Informationsflut wird für Viele noch lange nicht zu Ende gehen. Seit Tagen habe ich kein Börsengeschäft mehr gemacht – «laufen lassen». Langfrstige Informationen sind entsprechend seltener als kurzfrisitge. Die Informationsflut an Fonds, dervativen Produkten, Vorschlägen aus der Wirtschaftspresse – wobei letztere abgenommen haben, leider die interessanteren – und die Menge an E-Mail für alle Anlagekategorien, vermögen einige an den Rand des Wahnsinns zu treiben.

Einige meiner Informationen stelle ich sogar zur Verfügung – nur, die Entscheide ob man jetzt kaufen, verkaufen oder nichts machen soll, stehen nicht da. Diese sind den Kunden vorbehalten, denn die wissen, dass niemand jederzeit richtig liegen kann. Die Informationen verlangen am Schluss einen Entscheid des Management …

… aber zuerst müssen die Informationen verfügbar sein.

An dieser Stelle einemal ein Dankeschön an die Kollegen, die mich immer wieder anspornen, neue Erkenntnisse in die Praxis um zu setzten … das Blog ist in diesem Sinne eine Knowledge Datenbank. Manch grosses Unternehmen ist schlechter organisiert, als die Marti+Partner Vermögensverwaltung.

… wie man sich Informationen verfügbar macht, gibt es jetzt auch für jedermann zugänglich auf dem Netz zu lesen. Und in diesem Bereicht etwas ganz Wichtiges, ihre Sprache ist allgemein verständlich, was im Web 2.0 Bereich eher selten an zu treffen ist …

«Willkommen in der Welt des Wissens

Web 2.0 ist in aller Munde. Hype-Kritiker und Web 2.0-Heilsprediger halten sich die Waage. Eine Definition des im Umfeld von Tim O’Reilly entstandenen Begriffes gibt es nicht. Unser Team hat sich auf folgendes, inhaltliches Verständnis festgelegt: „Unter dem Begriff Web 2.0 wird die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung subsumiert. Die Tatsache nämlich, dass eine immense Vernetzung unter den Usern stattfindet und der virtuose Umgang mit den neuen Medien – respektive mit der Medienkompetenz – zur Selbstverständlichkeit wird – vor allem auch in Ausbildung und Beruf. Diese Entwicklung wird unterstützt durch neue Technologien und Anwendungen.“ … weiter ins Web 2.0 Wiki …»

Übrigens, haben sie sich heute schon ein smart-es Ziel gesteckt – «specific = spezifisch, measurable = messbar, achievable = erreichbar, relevant = relevant, und timed = terminiert» – genau gleich alt wie ich, die «Management by Objectives» – von Peter Ferdinand Drucker

Ihr «Smarties» – einer meiner Übernamen aus der Schulzeit

Warum mehr Bundesräte, Harry Potter und der Papst Blogger werden sollten


«Die Bibel bedeutet mir sehr viel» – das ist ein Ausdruck von Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Keine Angst, weder Bundesrat noch Finanzblogger haben einen Hitzschlag, sie sind nur sehr treffsicher …

… vielleicht bei bei mir nicht so, was die Deutsche Sprache anbelangt, eher der Umgang mit Dartpfeilen. Heute schiesse ich wild umher, denn ich habe noch drei andere Blogs, wo ich ab und zu mal was schreiben muss – libref oder Kirchgemeindeverband und heute eben für swissblogpress und die andern in Kopie. Eigentlich müssten die andern vom Vorstand dort auch schreiben, aber die organiseren Verlinkungen, damit wir bekannter werden und Quality Controll, um das Niveau zu halten. Das sind Ziele. Das müsste auch bei den Bundesratsmitgliedern so sein – Blogger Leuenberger ist die Ausnahme. Noch. Am 29. Mai schrieb er über eine Wiese – die Rütliwiese. Vermutlich hat aber die Blogwiese mehr Besucher. Ja, «Erlebnisse und sprachliche Beobachtungen als Deutscher in der Schweiz».

Die Sprache ist bei Bloggern eh ganz verschieden. Lieb, nett, ungeistreich und belanglos bei den meisten und viel zuwenig träf und/oder perfekt und/oder sarkastisch/ironisch und/oder echt geistreich, neue Ideen, aktuelle Ideen bringend und/oder fachlich geschweige denn gar futuristisch. Und weil ich so treffsicher bin – zufälligerweise einmal an der swisseglise – habe ich für ein halbes Jahr Literatur geschossen, die ich nicht abonnieren würde. Zumindest bis jetzt. Aber wie bei Blogs, man muss ab und zu über den eigenen Gartenhag schauen und immer beobachten, was die Andern machen. Die lassen den Bundesrat Merz – englisch kommt zuerst – über den 1. August berichten. Nein nicht die Bundesratspräsidentin Calmy-Rey – elle est en top, pas seulement chez Google. Und auch nicht die privaten Sponsoren für den diesjährigen Rütlianlass. Johann Niklaus Schneider dürft ihr – zumindest die Berner – dieses Jahr noch einmal auf den Wahlzettel schreiben. NR JNS tut auch was für Aktionäre und gegen Heuschrecken. Es braucht auch nicht gleich jeder eine Strassenwlaze oder beim andern Sponoren Nicolas G. Hayek eine Swatch oder gar einen Smart, als Geschenk zu kaufen. Beide haben etwas Weihnächtliches in ihren Vornamen …

… und der 1. August ist, für die meisten zumindest, noch kein «heidnisches» Fest geworden. Lesen sie, was Bundesrat Merz berichtet. Es ist lesenswert. Aber bitte, über einige religiöse Gefühlshudeleien elegant hinweg sehen. Das ist die Sprache und stehen tut es in einer freikirchlichen Zeitung. Es ist wie an der Börse – das Beste ist immer noch, wenn sie ihren Feind, Konkurrenten, Handelspartner, Freund oder wie sie den betiteln wollen, gut kennen. Und eine Fahnenstange für den ersten August pflanze ich auch nicht – erfolglos in der Gärtnerei gesucht. Hier in Frankreich würde man eh denken, dass hier eine medizinische Betreuung zu finden ist. Es ist ein Kreuz, die Farbenwahl. Und Äpfel werde ich auch keinen geniessen. Es gibt weisse Pfirsiche, Nekatarinen, Aprikosen, Birnen, herrlich duftende Melonen und die letzten Kirschen..

Dieser für viele unbekannte Bundesrat Merz hat also Einiges zu berichten. Er ist so abwechslungsreich, wie die Früchte in Frankreich. Von der Seite kennt man ihn weniger. Er spricht über Menschenrechte zu Zeiten Napoleons aber libref. ist der Zeit voraus, erwähnt das «Strahlenmeer», das bei der Jugend nicht mehr ankommt – gemeint ist nicht das Strahlenmeer von Kashiwazaki. Er stellt die Frage: «Warum geht es uns so gut? Und unter welchen Bedingungen wird es uns auch zukünftig so gehen?» Er schreibt nicht gerne Karten. Aber ein Mann, der in Bloggerkreisen eher konservativ betrachtet wird, müsste eben ein Blog schreiben. Seine Gedanken selbst rüberbringen, das kann man nur selbst und vielleicht hat man einmal Glück mit einem Journalisten oder einem Buchschreiber. Merz liest neu Mercier. Pascal Mercier gebürtiger Peter Bieri. Der schreibt ganz andere Sachen, als der Blogger Pascal Mercier – das ist ja ein Finanzblogger. Falls sie sich nicht entscheiden können, welchen Mercier sie lesen wollen, dann trinken sie halt einen Mercier – das geht schneller, gut sind alle. Klar, Merz müsste Blogger werden. Wir können auch eine Ghostwriter organisieren – aber die Ideen und Gedanken müssen die eigenen sein.

Sie können ja demnächst auch ein anderes Buch lesen – Harry Potter and the deathly Hallows. Die tödlichen Heiligen oder wie man das übersetzten müsste, wissen die Götter und die haben betriebswirtschaftlich genau drei Möglichkeiten, denn Cash Cows werden nie erschossen, die lässt man weiterleben:

– Harry Potter stirbt nicht – 50 % Wahrscheinlichkeit
Harry Plotter steht später wieder auf und es geht business-orient weiter – 75 % Wahrscheinlichkeit
Harry Blogger lebt in unseren Kreisen weiter – 100 % Wahrscheinlichkeit.

Die werden weiter Melken und der letzte (die exakte Schreibweise ist jedem selbst überlassen), der als Blogger auftreten müsste, ist Papst Benedikt der fünf vor zwölfte und dieser beschränkt sich eher aufs Käsen. Sein päpstliches Dokument ist auf seine absolute Monarchie zurückzuführen. Ich denke, er müsste eine etwas moderne Kommunikationsform einführen. «L’état, c’est moi!», dieses Prinzip galt vor rund zwei Jahrhunderten in Frankreich. Erstaunlich, da landen wir zum zweiten mal bei Napoleon. Die Einstellung, «gekannt habe ich diesen nicht, habe aber seine Stühle geerbt», reicht in der heutigen Zeit nicht mehr. Er müsste bloggen oder zumindest nach Bivio kommen, denn viele haben Pflichten, aber einige vergessen das manchmal …

… ihr Finanzblogger, alias …

Martischweiz

Weinfonds oder eigener Weinkeller – mit Art e-schocken


Um bei Wein Geld zu verdienen, gib es nebst der Produktion und dem Weinhandel, noch zwei andere Möglichkeiten …

«Starkes Interesse an Weinfonds

Januar nächsten Jahres ist es so weit: Dann beginnt Weinhändler Jan-Eric Paulson den Ausverkauf seines „Rare-Wine-Pools“, eines Weinfonds mit erlesenen Tropfen, die über fünf Jahre lang in seinem Depot schlummerten … lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland

Die zweite Möglichkeit ist zumindest mir sympathischer. Nicht dass ich darüber streiten will, welche mehr Rendite bringt. Falls überhaupt. Und dies gleich als Warnung, wer kein Risiko eingehen will, kann oder darf, soll solche Fonds meiden und wer zusätzlich nichts von Wein versteht oder zumindest nicht bereit ist, vorhandene Literatur zu studieren, dem hilft auch der eigene Weinkeller nichts.

Ein Weinkeller ist besser als jeder Fonds. Wenn sie einen schlechten Wein in einem Fonds haben, tragen alle das Risiko und den Verlust und daher ist zu hoffen, dass ihr Weinkeller – den sie schon haben oder noch anzulegen gedenken – nicht nur Nieten enthält. Die Kosten tragen sie alleine, können aber auch entsprechend sparen – bei ihnen ist es Freizeit, das Fondsmanagement will verdienen. Wenn ein ungeeigneter Wein doch noch trinkbar ist, können sie ja einen eigenen Weinfonds machen – diesen hier mit Artischocken.

Es gibt auch eine andere Zubereitungsart, eine Art ohne zu schocken. Artischocken brauchen eigentlich nie gerüstet zu werden – höchstens bei ganz jungen die total spitzigen Stacheln abschneiden – aber diese besten aller Artischocken finden sie praktisch nur in Ober-Italien (und auch dort nur ganz selten und an wenigen Marktständen). Eine wirklich frische und junge Blume, eine Distel, bei der bis mit dem Stängel alles essbar und ein Genuss ist. Bei den überlicherweise erhältlichen, entfernen sie die Häärchen – aber erst beim Essen. Falls der Stängel nicht schmeckt, dann haben sie einfach zu alte Artischocken erhalten. Aber trösten sie sich, wie beim Wein muss man suchen, bis man die guten Stücke kaufen kann.

Der eigene Weinkeller hat einen weiteren Vorteil. Man muss nicht alles auf die Seite legen um später einmal mit Gewinn verkaufen zu können. Wein kann man auch trinken. Falls er zu jung ist, kann man dem mit einem physikalisch-chemischen Trick abhelfen. In der Schweiz noch ganz verpönt, in Frankreich bei Kennern bekannt und verwendet und bei manchen Weinbauern in der «Billigvariante» seit Jahrtausenden praktiziert. Ein Geheimnis? Nein, aber den «Schlüssel zum Wein» stellen wir ein anderes mal vor …

Artischocke

… so sehen Artischocken aus. Es gibt schönere – aber suchen sie mal welche nördlich der Alpen. Heute Abend werden unsere eigenen Artischocken geernet. Einen teuren Wein dazu zu nehmen wäre schade, auch diese Schweizer Artischocken werden einen starken Eigengeschmack haben, wie Cynar – der Artischockenlikör – aus dem Hause Campary. Was gesund, was gut ist, können sie selbst entscheiden.

Hier noch ein Link auf den Wein-Index Liv-ex und die 100 zu Grunde liegenden Weine. Gefunden beim Blog Planet Bordeaux. Wer den Index nachbilden will – bitteschön, wenn sie ganze Flaschen kaufen wollen, müssen es zumindest 5000 Flaschen oder ein Mehrfaches davon sein.

« Warum die Aktien weiter steigen werden»


Die Börse steigt und steigt und steigt …

«Wertpapiere auf Rekordkurs – ob in Amerika oder in Europa: Dax und Dow Jones verzeichneten am Freitag jeweils ein Allzeithoch. Heute startete der deutsche Index erneut freundlich. Und das wird so weitergehen: US-Investor Ken Fisher, einer der reichsten Amerikaner, sieht „eine großartige Zeit für Aktien“. WELT ONLINE hat mit ihm gesprochen … weiter bei welt.de … »

Die Kommentare darf man auch lesen … und wir erinnern uns, dass bei Aktien fast immer zwei Meinungen vertreten sind. Einer will kaufen weil er denkt, dass diese weiter steigen werden und der andere verkauft, weil er hier keine Zukunft mehr sieht. Und wenn es der Zufall will, kauft dann jener diese Aktien, die der andere verkauft hat, um die seinigen zu kaufen. Man müsste halt einfach immer auf der richtigen Seite einsteigen …

Bank – engl. Bench – Benchmark


Bank – auf Englisch Bench. In der Anlageperformance wird oft mit einer Benchmark verglichen, vielfach bei Banken. Was hat die Benchmark mit unserer Sitzbank zu tun?

Die Benchmark, als Mass, ist im Schreinergewerbe schon lange gebräuchlich. Sie kommt tatsächlich von der Bank her. Nicht von der Sitzbank, sondern von der Werkbank, die beide Bench heissen. Bei einer Bank ist es äusserst praktisch, wenn alle vier Füsse gleich lang sind, die gleiche Benchmark haben.

In der Betriebswirtschaft hat 1979 – vor nicht einmal dreissig Jahren – die Firma Xerox dieses Wort als Massstab neu geprägt. Xerox ist ein Titel, den wir vor Jahren gekauft haben – mit Xerox lässt sich nicht nur Gedrucktes vervielfachen, auch Einstandspreise.

bench

Mit Xerox kann man kopieren. Jemand findet sogar die Idee mit dieser Bank so gut, dass er kopieren wird. Der Vater von Mark arbeitet bei der Stadtverwaltung von Esher und würde vermutlich auch eine idillischen Platz zugesprochen erhalten, wo er seine Bank aufstellen könnte. Um über das Leben nach zu denken. Hoffen wir einmal, dass er noch viele Jahre warten muss und die Spenden des Working Men’s Club Esher des CIU, der seit wenigen Jahren auch Frauen aufnimmt, für dessen Heilung eingesetzt werden können. Für drei Pfund im Jahr haben sie Zutritt zu 3000 CIU-Clubs in Great Britain. Diesen Beträge könnten wir in der Schweiz als Benchmark für Clubs setzen.

Soziale Clubs dieser Art kenne ich in der Schweiz nicht. Für Gäste ist es etwas Einmaliges. Man und Frau wird sofort integriert und lernt Leute aus den verschiedensten Berufen, sozialen Verhältnissen und den unterschiedlichsten Einkommensklassen kennen. Alle sind hier gleich und holen sich das Bier an der Bar beim Constable oder bei meinem Namensvetter. Bei Steve, bei dem als Barkeeper jeder Handgriff sitz, ist mir etwas aufgefallen. Er schaut immer gerade aus, wendet selten seinen Kopf. Zudem hält er beim Bier einschenken seinen Daumen am Glasrand. Nach einer halben Stunde klärt mich Ray auf.«Seinen engsten Freund nimmt er nie mit in die Bar. Seinen Blindenhund.»

Die Bank auf dem Bild wurde von Bärbel gestiftet und hat seine Geschichte – eine Benchmark fürs Leben, fast ein Grabstein. Und weil Freud und Leid oft nahe bei einander sind, hier der versprochene Link zum Klingelton «Radjiv 07» (zuerst registrieren) – der bringt praktisch alle wiederzum Lachen.

«Die Europäer arbeiten, um zu leben …


… – die Amerikaner leben, um zu arbeiten»

Gesellschaftskrititer, Philosophen und Futurologen wie Jeremy Rifkin polisieren. Vielleicht haben sie nicht immer Recht, aber es ist mehr als ein Körnchen Wahrheit dabei. Wer schon mehrmals im finanzblog gelesen hat, wird den Vergleich zwischen Amerikaner und Europäern nach vollziehen können, Spass am Artikel aus dem Credit Suisse Bulletin 2/07 haben. Eigentlich aus dem zweiten, denn schon 1907 gab es das Bulletin – diese Publikation ist im 113. Jahrgang!

Wer wirtschaftsorientiert ist, liest ab Seite 63 ganz normal weiter und lässt sich vom letzten Abschnitt überrasschen. Wer eher aus kirchlichen Kreisen kommt oder sich für beides interssiert, soll zuerst den letzten Abschnitt lesen – und plötzlich erscheint die Welt in einem anderen Zusammenhang. Viel Spass.

«Gesellschaftskritiker Jeremy Rifkin polarisiert. Als Berater zahlreicher
Regierungen und Konzerne stellt er provokative Themen
zur Diskussion, etwa die Risiken vonMegacitys, das Ende des
amerikanischen Traums und die Notwendigkeit, unsere Gattung
zu erhalten und unseren Planeten zu bewahren … weiter im Credit Suisse Bulletin ab Seite 63 …»

Wer sich identifiziert hat und in der Schweiz wohnhaft ist, kann direkt auf das pdf-file gelangen.

30-fach billigere Bodenpreise für Topp-Weinlagen


England kann aus Markenschutzgründen keinen Champagner herstellen, aber … Schaumwein der sich sehen und vor allem trinken lässt.

Für einige Wenige ist es absolut kein Geheimnis mehr, dass England sehr gute Weine und zum Teil auch Schaumweine, Sekt auf Topp-Niveau herstellt.

«Und in neueren Zeiten frotzelte Peter Ustinov, er stelle sich die Hölle so vor: „Italienische Pünktlichkeit, deutscher Humor und englischer Wein.“ … lesen sie weiter bei der FAZ …»

Ustinov hatte in einem gewissen Sinn recht – ganz alle englischen Winzer haben das noch nicht mitbekommen, dass man nicht dem süssen deutschen Wein nacheifern sollte. Wer in Shampers Wine Bar in London war, weiss, dass England einiges zu bieten hat, das der Standard Tourist sich nicht träumen liesse. Ich würde entgegen diesem Link sogar behaupten, dass der Weg von Piccadilly Circus kürzer ist, vorausgesetzt, sie nehmen den richtigen U-Bahn-Ausgang. Gegen Norden hoch bis zur Beak Street und dann links bis zur Kingly Street. Königlich die Weine dort. Die Engländer waren früher im Weinhandel tätig als die Franzosen. Nicht dass die Engländer jetzt in Sachen Wein und Champagner den Franzosen die Show stehlen – aber in den letzten Jahren hat sich einiges geändert und es gibt einige Trouvaillen zu finden. Und Abwechslung macht das Leben süss – am liebsten ganz trocken.

Der süsse Wein aus Erdbeeren, Holunder, Kaffee oder Schokolade ist immer noch einfacher zu finden, als die doch noch recht seltenen guten Gewächse. Sie haben richtig gelesen – die Briten machen aus fast allem Wein. Schokolade und Kaffee habe ich nicht versucht – es gab keine offenen Flaschen zum Degustieren. Vielleicht hätte ich eine kaufen müssen, denn wer hat schon davon genossen??? Sie können solche Getränke selbst herstellen – sauber arbeiten ist das wichtigste Gebot.

Sir Peter Ustinov, der russisch-deutsch-französisch-britische Schweizer (Länder können bei ihm ausgetauscht werden) mit dem feinen englischen Humor wäre heute vermutlich sogar zu Scherzen gegen die Champagne aufgelegt. Vorteile abbauen, an der Börse wie beim Wein. Dazu gründete er auch das Peter Ustiov Institut zur Erfoschung und Bekämpfung von Vorurteilen.

Ich möchte den FAZ-Artikel nicht wiederholen, er ist noch keine 24 Stunden alt und stiehlt mir fast die Show. Gewiss nicht, denn ich habe Anfangs dieser Woche die Böden in englischen Süden etwas angeschaut und da gibt es Gleiches zu finden wie in der 100 km entfernten Champagne – nur sind die Bodenpreise um Faktoren billiger. Die Franzosen, genauer gesagt einige Champagner-Produzenten sind am Land aufkaufen. Wer Geld und Lust hat, kann dies sofort tun – die Preise werden vermutlich nicht so schnell steigen. Aber warten sie lieber bis in den Winter und schauen sie sich das zu erwerbende Land bei Schneefall an. Sie können extrem viel Geld einsparen.

Denbies bad vineyard

… der Vordergrund deutet darauf hin, dass alles erfroren ist. Die Show beim Rundgang zeigte die winterliche Stimmung. Und genau dort, wo es etwas mehr Schnee hatte, gibt es keine Reben mehr. Denbies ist auf der einen Seite das grösste Weingut in England und eines der grössten privaten von Europa. Für kurze Zeit ist es aber nur die Nummer 2 in England. Nächste Woche wird weiter angepflanzt, aber nicht in den obersten Lagen und dann ist man wieder Nummer 1 …

West Chiltington

… hier irgendwo in West Chiltington, zwischen Nutbourne und Pulborough versteckt, vor den Augen der Autos geschützt, muss die Nummer Eins sein – Nyetimber – not open for the public. Seinen Schaumwein können sie in Waitrose kaufen. In einigen Tagen wird er, was die Anzahl Rebstöcke anbelangt – sorry, so zählen die Engländer – nicht mehr auf der Spitzenposition sein, aber zumindest was die Schaumweinproduktion anbelangt, ist er nicht so schnell vom Platz 1 zu verweisen. Nur Schaumweine in kleinster Produktions-Breite und -Tiefe. Da müsste eine ganz anständige Marge heraus springen …

Denbies champagner Rüttelpult

… Denbies macht nicht nur Schaumweine – auf die andern komme ich später einmal zurück – und was für welche.

Beim International Wine Challenge ist zu lesen:

«England Sparkles & Japan Triumph in their 1st Year

The steady rise of England as a world class wine producing nation has once again been recognised. This year the IWC judges felt that a sparkling wine from the Denbies Estate in Dorking, Surrey merited the first ever English Trophy. The Greenfields Brut 2003 was the only English wine to be awarded a gold medal in the 2007 IWC and was then re-tasted and awarded it’s well deserved trophy.

Sake was perhaps the most hotly contested category this year, with 228 entering the challenge for the first year. An amazing 130 were awarded medals including 10 golds. Six trophies were awarded to sake with one picking up two prestigious awards. For a full list of trophy winners visit our results pages.»

Denbies 2

… und auf was für Böden wächst nun Champagner oder der Schaumwein von Denbies – die Bilder finden sie im gestrigen Beitrag – auf Kreide resp. Kalkstein.

Ein anderes Mal vielleicht etwas über deutschen Sekt oder sie wollen schon jetzt einen Blick ins Sekt-Lexikon werfen. Oder möchten sie doch lieber einen «Söiblume»-Barrique geniessen – einen englischen Dandelion Wine. Wieso das eine tun und das andere nicht lassen. Aber achtung, die Geschmäcker sind verschieden, vielleicht mögen sie lieber Löwenzahn Honig – schauen sie doch mal bei der Hexenküche vorbei.

Danke an Nikon und Foto Erhardt


On the road again – ja wenn einer eine Reise tut und fünf Tage fotointensives Herumreisen mit einem Datendesaster endet, ist man froh, wenn weiter geholfen werden kann.

Rund 500 digitale Fotos waren nicht mehr lesbar. Totaler Datensalat. Selber schuld, ich hätte ein Kabel nicht zuhause liegen lassen sollen, dann hätte ich die Dateien ab meinem Microchip auf das Notebook spielen können. Die grossen NEF-Bilder (RAW) sind futsch – da kann man keine Poster mehr machen. Das ist aber nicht so schlimm, denn das JPG-Bild reicht meist. Und diese konnte ich dank dem Tipp von Nikon-Support und dem Gratisprogramm von Foto Erhardt doch noch retten. Foto recovery und die Bilder werden wieder hergestellt. Der Kompi arbeitet noch eine Zeit lang, aber der Schreck ist vorbei.

kleinster Polospieler

… der jüngste Polospieler, den wir getroffen haben – der Sohn einer der besten englischen Polospieler …

Andrew

… Andrew schiesst eben ein Tor …

Pferde nach dem Spiel

… die Polo-Pferde nach dem Spiel …

andere Pferde

… manchmal sieht man auch andere Pferde

Klippe

… die aus diesem Material gemacht wurden. Auf diesem Material werden in England ganz erstaunliche Resultate erzielt, aber dazu morgen mehr …

Möve

… hier noch ein Bewohner der Kanal-Klippen

Eichhörnchen

… und ein Eichhörnchen, dass sich in London nicht stören lässt …

Hilfe - leerer Benzintank

… wenn jemand daneben geholfen wird …

Nikon London

… schon in London hätte mir geholfen werden können. Aber hier war die Welt noch in Ordnung. Geholfen hat der Nikon-Support Europa. Merci.

Und ein merci auch an den gratis smart PC-Inspektor – seit drei Stunden stellt er die NEF-Dateien wieder her – bis jetzt wurden 260 Bilder rekonstruiert. Wir können also in Zukunft auch grossformatige Drucke und Poster herstellen.

Schweizer Immobilienbrief Nr. 32


Seit über 45 Jahren ist der Grundstückverkauf in der Schweiz an Ausländer durch eine Lex geregelt: von Moos, Celio, Furgler, Friedrich und Koller

Die Lex Koller soll aufgehoben werden. Hier hat jeder seine persönliche Meinung. Ich denke, dass sie der Schweiz Geld und Konsum bringt. Viel wichtiger ist meiner Ansicht, eine eidgenössische Reglung, wie und wo gebaut werden kann, anstelle von 26 verschiedene kantonalen Regelungen. Lücken hat es schon immer gegeben, denn die schönen Inserate in englischen Zeitschriften mit wunderschönen Anwesen in der Schweiz, sind sicherlich nicht für Heimwehschweizer gedruckt worden. Und zudem soll es ja auch Schweizer geben, die im Ausland ein Haus besitzen.

Im 32. Immobilienbrief hat es weitere interessante Themen. Nur eins möchte ich noch kurz aufgreifen – der Anstieg der Baupreise (Seite 10 ff). Vielleicht sind hier die Kantone auch nicht ganz unschuldig. Aufgrund meines Blogbeitrages über die Kosten und Planungsweise von Autobahnzubringern habe ich mit einem schweizerischen Baugeschäft gesprochen. Der CEO würde das Ganze für 100 Millionen bauen – das hat er dem zuständigen kantonalen Ingenieur gesagt. Also liegt meine meine Schätzung – gleiche Summe, da schön rund – nicht daneben und 170 Mio sind total übertrieben. Der Kantonsingenieur: «Wenn wir so bauen wollen, wollen wir so bauen. Wir können alles unten durch bauen, alles oben durch oder gemischt. Und eingesetzt haben wir kompetente Planungsbüros.» Auch über diese Aussage dürfte sich streiten lassen. Übrigens, in diesem Abschnitt steckt politische Brisanz, die im Hintergrund zu reden gibt. Der CEO wird keinen Kommentar machen, denn er hofft ja, dass 170 Mio ausgegeben werden.

… weiter als pdf-Datei im gleichen Fenster – nur die Börsenkurse als pdf-Datei

… oder zum herunterladen auf …

Immobrief

London oder nicht

… dieses Haus steht nicht in London – direkt am Meer. Wer Lust hat kann sich hier eine Wohnung kaufen und dies zu einem wesentlich tieferen Preis – nur, die Preise dürften sich in den letzten sechs bis sieben Jahren auch verdoppelt haben. Vorausgesetzt, die Lage stimmt und diese hier ist einmal. Wer im Ausland investieren will, kann dies hier machen – und das Interessante, nicht nur in Südengland. Aber mehr darüber ein anders mal …

Meister des Abrakadabra: Heinz Holliger – Preis der Zürcher Festspiele


Blogbeiträge im Voraus zu schreiben ist immer etwas heikel und wenn man dann noch gleich als Paparazzi gewirkt hat, besonders.

Es gibt einige Schweizer, die müsste man kennen. Ich denke sogar, dass es einen gibt, der in 50 oder 100 Jahren berühmter sein wird als heute – der Oboen-Spieler, Dirigent und Komponist Heinz Holliger. Daneben hat er noch eine Onkelfunktion und wie das so genetisch manchmal bedingt ist, haben zwei Geschwister nicht die gleich grosse Extraportion Musikintuiition erhalten. Aber genau diesen beiden ist es zu verdanken, dass ich einige unübliche Bilder schiessen konnte. Die eine Schwester hat eine Tochter, die mit mir, sobald sie diesen Beitrag lesen, ich irgendwo in London unterwegs sein dürfte (bitte geben sie uns einige Stunden Zeitunterschied – vor allem des ausgiebigeren englischen Frühstücks wegen) und die andere hat einen ganz runden Geburtstag gefeiert und sieht aus wie 70. Danke für die Einladung.

Heinz, herzliche Gratulation! Er: «Ich habe aber nicht Geburtstag!» Darauf Frau Keller: «Das ist doch wegen des Preises.» Vermutlich wird man morgen in den Zeitungen etwas darüber lesen – ich habe es am 28. Juni in der NZZ mitbekommen. Frau Keller, die ist immer dabei. Ich glaube noch nie ein Konzert gehört zu haben, ohne sie gesehen zu haben. Der älteste Musik-Fan, den ich kenne.

Warum habe ich bei Alinghi im Kommentar vom Klabautermann geschrieben, vom Meister des Abrakadabra. Nicht der Ausdrücke wegen, weil es stimmt, wenn sie seine Musik kennen. Normalerweise schliesse ich die Augen um der Musik zu zu hören – auf der MS Schilthorn habe ich den Niesen , die Blümisalp, den Thunersee und die Wolken angeschaut …

Heinz Holliger 1
Heinz Holliger 2
Heinz Holliger 3
Heinz Holliger 4
Heinz Holliger 5
Heinz Holliger 6
Heinz Holliger 7
Ursula und Heinz Holliger

… und Ursula Holliger – da müsste jetzt einmal jemand etwas schreiben, der noch mehr über Ursula weiss …

… die Gäste dieser Gesellschaft dürfen diese Fotos brauchen – für die anderen besteht ein Copy Right – Originalgrösse und weitere Bilder auf Anfrage (6 Mio Pixel – NEF – die meisten mit 300 mm aufgenommen) …

Polo – wer oder was ist das eigentlich genau?


Polo – nach dem gestrigen Blogbeitrag zu schliessen, ist auch ein ganz erfolgreicher Musiker aus dem Kanton Bern

… aber Polo ist nicht nur Kultur, sondern wie Golf ein Volkswagen und vielleicht nicht für das ganze Volk auch eine Sportart. Es kann ja sein, dass ich wieder einmal über einen Golfrasen schlendre, denn Ray – derjenige, der vor mir in ein U-Boot steigt, aber keine Golf-Klasse – hat einen solchen praktisch neben seinem Haus in Esher. Werde ihn mal fragen, ob seinen Stadtbewohner George Harrison der Beatles auch persönlich gekannt hat. Oder es könnte sein, dass wir uns ein Trabrennen dort anschauen – hoffentlich findet eines statt, dann kann ich alleine in die etwas grössere Nachbarstadt. London war lange Zeit die grösste Stadt der Weltwie das so ändern kann.

Die grössten Städte gab es einmal in dem Land, wo das Pferd auf dem Bild herstammt – aber vor Jahren in London gekauft, gegenüber dem British Museum. Antiquitäten waren damals auf einem preislichen Tiefpunkt und nur schöne Ware liess sich noch verkaufen. Und vermutlich wird dieses Stein- resp. Ton-alte Pferd im Wert ansteigen, denn es dürfte heute wieder Chinesen geben, die an solchen Sachen höchst erfreut wären.

Über Polo werde ich erst später einmal berichten, denn vermutlich werde ich dieser Tage einiges dazu lernen, nur mal soviel zum Poloball unten rechts. Das ist ein Erinnerungsstück, das ich vor fast 20 Jahren aus England mitgebracht habe. Prince Charles – genau, sie erinnern sich, der Sohn der Automechanikerin und Königin von England – hat den weit aus dem Spielfeld geschlagen. Keiner hat ihn eingesammelt und dann habe ich einfach mal die Wiese gereinigt, Abfall lässt man bekanntlich nicht einfach liegen. Vermutlich wird es zur Zeit in London gar nicht so einfach sein, irgendwo Abfall zu entsorgen, denn hier soll leider eine Bomben-Stimmung herrschen. Damals konnte man noch am Spielfeld zuschauen, wie die königlichen Mitglieder Polo spielten – keine Polizeikontrolle, nur das Eintrittsgeld in den Windsor-Park. Den müssten sie sich einmal anschauen, wenn die Rhododendren – baumhoch.

Polo