FINANZBLOG24


Interessante Blogs verlinkt man nicht nur in der Blogroll – man bringt gleich einen Beitrag darüber.

In der Schweiz scheint mein Finanzblog noch ohne «nennenswerte liebe Konkurrenz» zu sein. Anders im grossen Kanton. Seit Oktober 2005 ist der FINANZBLOG24 online. Konkurrenten sind wir eigentlich nicht, die Gomopa und die Marti+Partner können sich eher ergänzen oder im Finanzblog gegenseitig bereichern.

Zwei Einträge habe ich herausgepickt:

  • Alles Müller oder was? Interessant, was da zu lesen ist. Und vielleicht hat es noch einen zweiten Grund, die Müller Produkte etwas kritisch zu betrachten. Gentechnisch veränderte Produkte stossen bei Feinschmeckern nicht auf offene Ohren. Ich geniesse zur Zeit Greyerzer Biomilch – bei Carrefour Schweiz gekauft. Dieser ist (zur Zeit) noch kleiner als Denner.

    Nur etwas erstaunt mich beim FINANZBLOG24. Die letzte Bemerkung. Müller will seinen Wohnsitz nach Österreich verlegen, um Steuern zu sparen. Sind die dort noch tiefer, als bei uns, wo Müller meines Wissens heute Steuersitz hat?

Das Lesen ist bei beiden Blogs gratis – bei FINANZBLOG24 in einer Rubrik sogar kostenlos. Weiterhin viel Spass und Erfolg.

Bluhmbergs Pressedienst


Das Blog http://bluhmbergspressedienst.twoday.net/ hat letzten Samstag verschiedene Finanzblogs vorgestellt.

Danke Bluhmberg, die Idee gefällt mir. Ich bin Berner, ein geborener Hauptstadt Schweizer und die sind bekanntlich etwas langsam und deshalb wage ich mal den Versuch, jeden dieser Blogs etwas näher an zu schauen. Alle auf einmal, das ist mir zu schnell, zu viel. Die Zürcher sprechen ja auch doppelt so schnell wie wir – nur brauchen sie dreimal soviel Worte. Und damit sie ihr Mundwerk unterbringen, sind angeblich auch die Trams doppelt so gross, wie in Bern. Aber in Bern-West ist ein Fuchs für das Tram und dabei meint er eigentlich, dass das Tram für die Füchse sei. Da wird ihm hoffentlich ein (Binde)-Strich durch die Rechnung gemacht. Wenn er sich mit dem Tram so gut auskennt, wie mit dem Flugzeug der Vogelgrippe Symptome, dann darf gelacht werden.

Österreicher oder dort Schweizer Witze gäbe es ja auch noch, aber dafür hat Blumbergspressedienst einen ganz anderen Schreibstil. Sachlich, nicht abschweifend und vielfach den Finger aufhebend. Dieses Blog ist eine Ergänzung und manchmal trifft man sich wieder – wie zum Beispiel bei SwissKap.

Über den Blogger ist nicht viel heraus zu finden. Vielleicht macht er einen entsprechenden Kommentar. Vielleicht nicht. Das ist ja das Schöne, dass man anonym schreiben kann oder unter sich zu erkennen gibt. Beides macht Spass und beides toleriert man. Manchmal gar nicht so einfach, Geheimes geheim zu behalten. Aber wir kennen ja das Bankgeheimnis bestens und dies wird auch in der Bloggosphäre verwendet. Es gibt wenige Ausnahmen. So der Kassier von swissblogpress, der müsste, wenn er dann endlich das Postfinance-Konto hätte, nebst dem Blognamen auch den persönlichen Namen kennen – falls er einmal mahnen müsste.

Wenn sie bei Blumbergspressedienst etwas herumsurfen stossen sie auf weitere interessante Blogs. Die wilde hilde hat vielleicht auch ein Flair für Weine. Übrigens, meine Ernte wird am Samstag eingefahren. Etwas spät! Ich hab ja gesagt, dass ich Berner bin. Und trotzdem erstaunlich, dass ich den ersten und bisher einzigen unabhängigen Finanzblog habe – oder wer kennt andere?

Bluhmberg, es freut mich, regelmässig nach Österreich schauen zu können. Und vielleicht auch mal über den Teich, dort wo heute Bloomberg die Tagesgewinner schon vor Börseneröffnung bekannt gibt – bravo, echt demokratisch. Und da wäre bei «unserem Bluhmberg» auch noch ein happywinner verlinkt. Mal schauen, ob die dort raus finden, wer hinter www.finanzblog.at steckt – wird demnächst vermutlich auch umgeleitet. Es stehen einige Änderungen an.

Über Bluhmberg weiter zu recherchieren scheint zwecklos zu sein, seine Spuren enden im Jahr 1620, aber dafür ist er regelmässig mit aktuellen Beiträgen im Netz wie mit dem Media-Markt. Von Österreich ist es etwas weit bis zu uns, aber du kannst heute Abend gerne bei mir übernachten und morgen bist du in 20 Minuten beim Media-Markt in Lyssach. Das heutige Inserat: Notebook für CHF 690.– – 60 GB, XP Pro, DVD, 512 MG, 15.4″, Wlan. Ich bin doch nicht blöd, denn das Eröffnungsangebot lässt eher auf Campieren schliessen.

Bluhmberg

… bei blumbergs pressedienst zu einem guten Zweck entwendet …

Alles hat sein Ende


Alles hat sein Ende – nur die Wurst hat zwei. Für die Römer galt Limes, selbst in Germanien.

Die Bibel spricht vom Ende der Zeit an verschiedenen Stellen, und viele Sekten befassen sich intensiv mit dem Thema. Es gibt Interpretationen. Die universale Harmonie wird die Erde und ihre Sonne vergehen lassen. Das scheint festzustehen. Ob das direkt mit dem Ende des Universums zu tun hat, ist unwahrscheinlich. Falls die Raumzeit möglicherweise endlich wäre, jedoch keine keine Grenzen hätte, würde das bedeuten, dass es keinen Anfang des Universums geben würde. Einen Zeitpunkt der Schöpfung würde es dann kaum geben…. das ist eine Option der Kosmologen. Die Kirchenmänner freut so etwas weniger, denn es könnte ihren Machtanspruch und Einfluss erschüttern.

Unser Schreibermeister wird sich mit einem kleineren Ende befassen und sich bald wieder dem Emmentaler und dessen Löchern, es gibt spezielle „Lochstudien“, widmen, anstatt „azorischen“ Schlemmereien zu frönen.

Ich habe gehört, der Emmentalerkäse hätte deswegen so grosse Löcher, dass man dazwischen Brot essen könne.

Der Schreibermeister wird froh sein, dass er seinen Blog wieder nach seinem Gusto bewirtschaften kann und, dass ihm da niemand unkontrolliert Schaden beschert.

Da Blogs langfristig gehortet werden lohnt es sich zu überlegen, was man wann, wie und warum von sich gibt. Es wird bestimmt ein „Fichenwärter“ darauf warten, dass er Rückschlüsse ziehen kann, um den Blogger zu katalogisieren oder zu enttarnen.

Die Privatsphäre wird immer dünner.

Es ist letztlich eine Frage des persönlichen Rückgrates, seine Ansicht Kund zu tun.

Der Schreibermeister ist zurück. Sicher wird er soviel an Energie aufgetankt haben, dass er uns wieder regelmässig mit interessanten Artikeln und kritischen Bemerkungen bedienen wird.
Die Ferien sind zu Ende, es beginnt ein neuer Alltag. E guete Start i di neu Wuche!

Wenn einer eine Reise in die Freiheit tut


Mannigfaltige Gründe veranlassen mich, eine Reise zu tun. Geschäft, Familienanlass im Ausland, Besuch von Freunden, Ferien, Reiselust, letzte Reise in die ewigen Jagdgründe usw. Damals lud uns der ältere Sohn zu sich ein. Er stellte uns seinen Schatz vor. Später reisten wir wieder hin, zur Hochzeit. So lernten wir Singapur und auch etwas von Malaysias Ostküste am chinesischen Meer kennen. Der jüngere Sohn stiess mit seiner Frau aus Canada auf der Pazifikroute zu uns. So umkreiste unsere Familie praktisch gleichzeitig im „Teamwork“ den Globus.

Wenn einer eine Reise tut, dann vielleicht nur, um seinen Freiheitsdrang zu befriedigen. Er entflieht in die Freiheit, oder er befreit sich von widerlichen oder belastenden Umständen. Die Motivation sucht ihre Kompensation.
Das ist ein Bedürfnis der inneren Freiheit. Funktionell versucht die Psyche, das „Danfossventil“, im unterbewussten Bereich den Ausgleich zu schaffen.

Eine „versilberte“ Reise bringt Erkenntnisse, Abstand zum Alltagstrott und wirkt wie Dünger in der grauen Masse.

Es kann sein, dass ich eine rein geistige Reise tue. Dann allerdings sollen nicht Illusionen dominieren und die gute alte Zeit nehmen wir als Erfahrungsschatz mit, mehr nicht.

Als Bürger eines „freien“ Landes stelle ich fest, dass ich gar nicht so frei bin, weil alles und das letzte geregelt ist.
Als persönliche Freiheit bleibt vom gesamten Handlungsspielraum, abzüglich der vorhandenen Einschränkungen, zum Beispiel physische, rechtliche materielle/ökonomische oder moralische Beschränkungen, nicht mehr viel übrig.

Im Arbeitsprozess ist jemand weitgehend fremdbestimmt, sowohl als Arbeitnehmer, als Vorgesetzter wie als Unternehmer. Als Arbeitnehmer gilt: „Wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing‘ „. Als Vorgesetzter ist er nach unten Chef und nach oben Untergebener, also im Sandwich. Dem Unternehmer bestimmen die Kunden, die Konkurrenz und die Globalisierung den Takt. Was wird globalisiert? Der hohe Lebensstandard oder die Armut? Die Kapitalisierung der Renditen oder die Sozialisierung dessen, was keine Gewinne abzuwerfen vermag? Das Gefälle reich – arm? Die Verslumung? Der Stress? Die Ideologie des Stärksten? Das Ökonomische Prinzip in Reinkultur ohne ökologische und ohne soziale Komponente? Die Unternehmung hat ihre eigene Philosophie, besser Ideologie, denn letztlich dient sie der Gewinnmaximierung.

Wer gläubig ist, sieht sich mit Geboten konfrontiert, den Gehirnpickern „du darfst nicht“ (aber man kann!) , „du sollst“ (warum soll ich?). Wer Auto fährt, dem werden viele „Abzockersteine“ an den Wegrand gelegt. Auch werden ihm vermehrt die Parkplätze streitig gemacht. Wer fliegerisch aktiv ist, dem wird bald der Luftraum rationiert und die Bürokratisierung nimmt kein Ende. Den Rauchern werden die Aschenbecher weggenommen, was mich keineswegs stört. Wegen der Mobilität werden immer mehr Strassen gefordert. Der Prozess ist abgeschlossen, wenn jede freie Fläche zubetoniert oder asphaltiert ist. Dafür werden die zulässigen Geschwindigkeiten dauernd herabgesetzt. Der Prozess wird abgeschlossen sein, wenn die Geschwindigkeit Null erreicht ist. Dann erst wird das sinnlose Treiben durch leere Strassen sichtbar werden. Da die Strassen nichts mehr nützen, wird man sie wohl abreissen – um sie später wieder zu bauen…Die Sicherheitsexperten und die Statistiker werden sich freuen. Bei Geschwindigkeit Null, müssen auch die Verkehrsunfälle Null sein.

Wer Politik macht, wird von aussen bedrängt. So meint Frau Bundesrätin Leuthard, die Milliarde an die Osthilfe müsse bezahlt werden, allein schon wegen den guten Beziehungen zur EU. Wenn die Politiker das Volk nach seiner Meinung gefragt hätten, bevor sie Versprechungen gemacht haben, wären sie nun freier im Entscheid – und, wenn soviel bundesrätliche Abstimmungswerbung nötig ist, mahnen die inneren Gefühle zur Vorsicht. Man droht mit Erpressung von aussen, um seine Politik schmackhaft zu machen. Verbreitung von Angst nach dem Muster: Wenn du nicht glaubst, dann hat es Konsequenzen.

„Letztlich verstehe ich unter Freiheit das Vermögen, gegen die Statistik zu handeln (es gibt nur statistische Ursachen); und das wäre in der Tat ein Kennzeichen aller lebendigen Materie“ (Antoine de Saint Exupéry, Carnets)

Kehren wir von unserem „geistigen Ausflug“ oder „Handstand“ zurück zur Realität. Die Arbeit ruft und nimmt mir ein bisschen Freiheit, während sie mir auch welche gibt.

Minarette ja, Minarette nein, Kirchtürme…



Es wird derzeit viel über Minarette geredet, geschrieben, politisiert. Beim breiten Volk stellt man Verunsicherung und Ängstlichkeit fest. Bereits formieren sich Gruppierungen, die das Verbot von Minaretten via Volksinitiative erreichen wollen. Da geht es offenbar nicht mehr nur um Meinungsverschiedenheiten.

In der Bundesverfassung ist im Artikel 8 die Rechtsgleichheit, im Art. 15 die Glaubens- und Gewissensfreiheit und im Artikel 23. Die Vereinigungsfreiheit festgeschrieben. In Art. 185 ist aber auch die Wahrung der äusseren und inneren Sicherheit erwähnt.

Es gibt in der Schweiz Synagogen der jüdischen Glaubensanhänger, einen Mormonen-Tempel in Zollikofen, mehrere Moscheen aber bisher „nur“ zwei Minarette nämlich in Genf und in Zürich. Die griechisch Orthodoxen haben ihr Zentrum in Münchenstein, und neuerdings haben die Sikhs ein Zentrum in Langenthal. Warum soll man keine Minarette dulden? Die Türme der christlichen Landeskirchen werden wohl nicht in Frage gestellt. Sie gehören aus Tradition dazu. Minarette gehören traditionell nicht in die Schweiz. Aber es gibt Entwicklungen, die mit der Tradition brechen.

Warum herrscht wegen Minaretten Verunsicherung? Die Minarette gehören zu den Moscheen des Islam. In diesem Zusammenhang werden Fragen gestellt. Die Medien bringen heute viele Informationen in die Stuben der Gesellschaft. Was an Informationen über den Islam daher kommt, ist erschreckend und daher ist es verständlich, dass Ängste geschürt werden. Beispiel: in Aceh (Indonesien) wurde die Scharia wieder eingeführt!

Konfessionen, respektive ihre Anhänger neigen oft dazu, fundamentalistisch, dogmatisch, fanatisch, intolerant, ideologisch und machtgierig zu sein. Anders als etwa die Philosophie, die für neue Erkenntnisse offen ist und die durch ihre Anwendung keine Gewinnabsicht hegt, beharren die Lehren der Konfessionen auf ihrer Meinung. Sie wollen diese mit allen Mitteln durchsetzen.

Der Mensch will den Sinn des Lebens verstehen. Vielen dient der Glaube dazu. Weil der Glaube für viele Menschen eine Notwendigkeit darstellt, wird diese Notwendigkeit als Mittel zur Macht ausgenützt. Wer nicht offen für neue Erkenntnisse und bessere Einsichten ist, steht im Widerspruch zur Philosophie.

Heiliger Krieg passt nicht in unsere Gesellschaft genau so wenig wie die Scharia (sie ist im Grunde religiöses und politisches Gesetz zugleich!). In der Schweiz ist die Bundesverfassung massgebend. Auch Parallelgesellschaften (Grossfamilie) mit eigenen, ungeschriebenen Gesetzen passen nicht in unser System. Und Blutrache kann nicht toleriert werden.

Wer in unserem Land lebt, muss sich den Gesetzen und den Gepflogenheiten anpassen und er muss sich integrieren. Das würde u.a. bedeuten, dass ein Prediger oder Imam etwa gleich hohen Anforderungen bezüglich Ausbildung genügen müssten, wie die Theologen der christlichen Religionen hierzulande! Imame müssten zuerst beweisen, dass sie das hiesige Gesellschaftssystem verstehen, dass sie Gesetze kennen, eine Ahnung von Demokratie haben und sich mit den hier geltenden Gegebenheiten vertraut gemacht haben. Das würde letztlich der Integration dienen. Volksverhetzer allerdings wären fehl am Platz. Wer feststellt, dass er Verunsicherung auslöst, jedoch von sich überzeugt ist, wird vertrauensbildende Massnahmen angehen. Einer „Weltreligion“ sollte es an Mitteln dazu nicht fehlen.

Gegen das Beten Andersgläubiger und deren Konfession ist nichts einzuwenden. Es wäre dann etwas einzuwenden, wenn Beten bzw. Konfession mit Politik verbunden wird oder ist. Sollten jedoch politische Absichten hinter der Religion stecken, dann ist Vorsicht durchaus am Platz. Minarette haben mit Glaubensfreiheit nichts zu tun. Sie deuten eher auf Machtansprüche hin, die religiös-politischer Natur sind und markieren Präsenz.

Dr. Wolfgang Schäuble, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Fraktion, hat sich gegenüber den Anhängern des Islam in Deutschland klar ausgedrückt: „Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar!“ Genau so darf die Bundesverfassung nicht verhandelbar sein.

Ein Minarett mehr oder weniger scheint mir weniger wichtig. Ein Muezzin oder ein Ersatz mittels Lautsprecher allerdings brauchen wir nicht. Beten kann man auch ohne Werkzeug und ohne Minarett – violà! Vielleicht fehlt es gewissen Leuten am nötigen Fingerspitzengefühl dafür aber bestimmt nicht an Durchsetzungsvermögen. Eine Unterwanderung beispielsweise wird nie plötzlich erfolgen sondern sachte, unauffällig und wohl durchdacht.

Persönlich würde es mich interessieren, wie eine Bibel oder ein Koran aussehen würde, wenn diese Bücher heute geschrieben würden. Die Schreiberlinge kämen wohl nicht darum herum, die wissenschaftlichen Erkenntnisse bis mindestens zum Urknall und, so möglich, den Urknall selbst einzubeziehen. Der Begriff Gott bekäme bestimmt eine andere Qualität!

* Die katholische Kirche hat sich bereits 1951 dem Urknallmodell angeschlossen, weil es mit der Bibel in Einklang stehe. Aber 1981, an einer Konferenz über Kosmologie, die von den Jesuiten im Vatikan durchgeführt wurde, stellte die Kirche fest, dass sie sich im Falle Galilei falsch verhalten hatte. Nun lud sie Fachleute ein, um sich von ihnen in kosmologischen Fragen beraten zu lassen. Am Ende der Konferenz gab es eine Audienz beim Papst. Dieser erklärte, dass er nichts dagegen einzuwenden hätte, dass sich die Wissenschaftler mit der Entwicklung des Universums nach dem Urknall beschäftigten. Den Urknall selber dürfte aber nicht erforscht werden, weil er den Augenblick der Schöpfung darstelle und daher das Werk Gottes sei. Dass man vorher darüber gesprochen hat, dass die Raumzeit möglicherweise endlich sei, aber keine Grenzen habe, was bedeuten würde, dass es keinen Anfang und somit keinen Augenblick der Schöpfung gäbe, wusste der Papst nicht. ( *Stephen Hawking: „Eine kurze Geschichte der Zeit„).

Die (christliche) Religion hat ihre Rolle als Hüterin der Naturwissenschaften vor über fünfhundert Jahren verloren. Damals begann eine neue Zeit. Vom Islam wird die Moderne abgelehnt, auch wenn äußerlich eine Anpassung an die heutige Zeit vollzogen werden soll. Das Ziel einer Islamisierung Europas ist erkennbar. Aus dieser Sicht ist es nicht verwunderlich, wenn sich Widerstand formiert.

Hut, Melone, Zylinder


oder – gross, grösser am grössten

Die EU hat sich sehr schnell, sehr weit ausgedehnt. Am 01. 01. 07 werden es 12 neue Länder sein, die innerhalb von drei Jahren dazu gestossen sind. Von einer Explosion zu reden wäre falsch, auch von einer Detonation ist keine Rede, denn die Detonationsgeschwindigkeit liegt zwischen 2000 und 9000 m/s. Waffentechnisch als Vergleich wäre eher der Begriff einer Deflagration angebracht. Sie bewegt sich zwischen einigen Bruchteilen von Millimetern bis mehreren 100 Metern pro Sekunde. Eine kontrollierte Deflagration bezeichnet man als „Abbrand“.

Vor etwas mehr als 60 Jahren sollte in Europa ein grosses Reich mittels militärischer Macht erzwungen werden. Wie man weiss, wurden die Ziele nicht erreicht. Der Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, so habe ich eine Aussage von Carl von Clausewitz, „Vom Kriege“, im Sinn. Schlaue Politiker kehrten diesen Satz vermutlich um, als es darum ging, alte Besitztümer „zurückzuerobern“. So könnte man es meinen. Aber die Idee eines vereinigten Europas stammte von Sir Winston Churchill.

Das grosse Reich oder die Vereinigung – wie man will – ist jetzt Realität – einfach mit anderem Namen und damit das Scheitern minimiert ist, hat man die ehemaligen Feinde unter einem Dach vereinigt….

Die bisherigen Schritte:
1957: Gründung der EWG (6 Länder)
1973: Dänemark, Grossbritannien und Irland stossen dazu (9)
1981: Griechenland kommt dazu, nun sind es schon 10 Länder
1986. Porugal und Spanien werden aufgenommen (12)
1995: Finnland, Schweden und Österreich erweitern die Gemeinschaft (15)
2004: Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Estland, Lettland, Littauen, Malta und Zypern ergnzen nun den Riesen (25)
2007: Bulgarien und Rumänien machen vorläufig den Abschluss (27)

Ob so ein kompliziertes Gebilde mit den verschiedenen Ethnien auf die Dauer erfolgreich zentral geführt werden kann, darf bezweifelt werden. Und was passiert, wenn der Energieengpass zu einer Notlage wird? Herr Putins „Manager“ werden es verstehen, die Schraube anzuziehen oder ihren Einfluss zu verstärken…. Vielleicht wird es nötig werden, föderalistische Strukturen einzuführen. Und was werden die „Ausgesperrten“ tun? Sie werden sich organisieren. Vorerst werden aus tausenden von Moldawiern Rumänen gemacht und aus aus slawisch Stämmigen aus dem Balkan, Bulgaren. Später wird halb Ex-Jugoslawien zu kroatischen Pässen kommen, sobald die Aussicht auf Aufnahme von Kroatien ruchbar wird. Einige Passvermittler werden sich eine rote Nase verdienen und die Mafia wird sich zu arrangieren wissen. Das grenzt an oder ist Korruption. Aber genau das wollte man ja den zwei neuen Mitgliedern austreiben! In Islamabad hat die Schweiz personelle Konsequenzen gezogen, als bekannt wurde, dass offenbar mafiöse Organisationen den Visa-Missbrauch für die Einreise in die Schweiz gesteuert haben. Bezogen auf den Moloch EU, sind das nur kleine Brötchen, die gebacken werden. Die Arbeitsmärkte werden es aber zu spüren bekommen, auch bei uns! Der Migrationsdruck wird anhalten, solange etwas zu holen ist! Hier werden die grossen Herausforderungen zu orten sein!

Es kann nur funktionieren, wenn genügend Arbeit, genügend Energie und global funktionierende Märkte vorhanden sind. Das flächenmässige Wachstum ist der augenscheinlichste Effekt, den man von der EU wahrnimmt. Die Arbeitslosigkeit konnte nicht reduziert werden und einhellige Freude über die Einheitswährung besteht auch(noch) nicht.

Mit Voraussagen vermute ich, ist es wie mit dem Wetter: Es gibt zuviele Unbekannte, daher lässt sich keine zuverlässige Langfristprognose erstellen! Politiker mögen es anders sehen. Sie wählen den Weg der einfachen Anworten. Wissenschaftler dagegen wählen den Weg der komplexen Antworten. Gibt es deswegen so wenig Wissenschafter in derPolitik?

Vielleicht ist Grossmutters Rezept besser: „Kommt Zeit, kommt Rat!“
Da wir nur kleine Rädchen im grossen Getriebe sind, benötigen wir entsprechend wenig Öl zum Funktionieren. Behüten wir dieses gut und pflegen wir unsere Nischen. Somit wären wir wieder bei den kleinen Dingen angelangt. Auch die müssen laufen, Moloch hin oder her- oder ohne diese kein Moloch! Auch mit kleinen Steinen kann man grosse Mauern bauen.
Herbie

Wetterlage


Schreibermeister Stephan ist vorerst nicht auf die Azoren geflogen. Ein Abstecher nach Südfrankreich hat andere Gründe, geht es doch darum, die etwas andere Pensionskasse (PK) in ihrer Funktion zu überprüfen. Es geht um eine Liegenschaft (die beim Liegen „schafft“ und auf die Dauer mehr Wert bekommt oder teuerungsbereinigt, diesen mindestens halten kann), deren Zustand usw.

Auf dem Hinweg muss Stephan in jene Wetterfront geraten sein, die uns am vergangenen Montag den weitverbreiteten Regen brachte. Die ganze Alpennordseite wurde einmal mehr sauber gewaschen.

Die eher etwas atypische PK ist für Stephan typisch. Er tut das Gegenteil von dem, was die breiten Massen tun oder was die Politik empfiehlt oder was die Finanz-Gurus verkünden. Vielleicht hat er das sicherere Risikokapital….

Während er sich um Gaumenfreuden, Flaschen die 1,5 ccm zu klein sind, und leckere neue Tropfen sowie um Kontakte zu den Winzern kümmert, baut sich in Südosteuropa ein Hoch auf – nicht meteorologisch, sondern politisch.

Die EU hat nämlich zwei Armenhäuser „gekauft“, obwohl die Kassen leer sind.

Die Rumänen und die Bulgaren können heute einen hinter die Binde giessen, denn per 01. 01. 07 gehören sie zum übergrossen „Kanton“.

Die Schweizer Politiker und andere Kreise glauben, dass man auch eine finanzielle Leistung erbringen müsse. Die Osthilfe-Milliarde sei ein Pappenstiel und mit links zu erbringen. Man wolle damit Märkte sichern. Im Makrobereich ist es offenbar anders als im Mikrobereich. Oder hat schon jemand der Migros Geld geschickt, nur weil diese ihr Einkaufscenter ins persönliche Einzugsgebiet gestellt hat? Aldi und Lidl würden sich die Hände reiben, würde man ihnen vergleichbare Subventionen nachwerfen!

Warum überlässt man die Geschichte nicht einfach den Gesetzen des Marktes? Die Milliarde ist doch nicht viel anderes als eine Subvention, derweil man hier zu Lande intensiv von Subventionsabbau redet.

Man zweigt also vom Volksvermögen Geld ab, „investiert“ in Länder mit dem Hintergedanken, man würde mit diesen deswegen mehr Geschäfte machen. Wäre schön zu wissen, wieviele Geschäfte nicht getätigt würden, ohne die eidgenössische Subvention! Das grenzt ja schon fast an Korruption, just das, was man als Missstand den zwei neuen Mitgliedern daurnd und mit Recht vorwirft. Ich sehe das ewas praktisch. Auch wenn man die Osthilfe-Milliarde ausgibt und auch noch vorgibt, dass es jeweils abgesprochene Projekte sind die finanziert würden und deren Effizienz man überprüfe, handelt es sich doch letztlich um ein Geschenk an das Kapital. Weil es ein Geschenk ist, gibt es keine Gegenleistung. Das Volk bekommt nichts dafür. Und weil es ein Geschenk ist, muss man es nicht den Gesetzen des Marktes unterwerfen, denn Geschenke sind keine Elemente des Marktes. Der Kohäsionsfond der EU kommt doch noch zum eidgenössischen Zustupf. Man sagt diesem einfach anders.

Sehen wir der Sache mit Zuversicht und Optimismus entgegen und hoffen wir, dass das Hoch nicht schon bald einem Tief, oder gar einem ausgesprochenen Zyklon (Tiefdruckwirbel) weichen muss. Den einfachen Menschen in diesen Ländern, die auch mit einem erlernten Beruf lediglich zwischen 250 und 300 Euro pro Monat verdienen, wäre etwas mehr zu gönnen.

Weil sich hier nun eine Bisenlage einstellt, wird das Rhonetal vom warmen Mistral beglückt (Föhn in umgekehrter Richtung). Die Reben im Rhonetal profitieren vom Mistral ähnlich wie die Reben in der Bündner Herrschaft vom Föhn. Stephan kann die kurzen Hosen und ein T-Shirt bereitlegen.
Herbie

Ferien des Schreibermeisters


Sehr verpublites Ehrlichkum, da wäre zum Bleistift…. sorry, ich habe die falsche Platte aufgelegt.

Geschätzte Leserinnen und Leser, lieber (Schreibermeister) Stephan

So einfach ist es. Der Schreibermeister geht in die Ferien. Dort will er die „Batterien“ aufladen, was vielleicht auf einen defekten Lademechanismus schliessen lässt. Aber er überlässt nichts dem Zufall. Er nimmt Verantwortung wahr und bestimmt aus Distanz einen „Stellvertreter“. Dabei ist gar nicht definiert, was das bedeuten soll. Ich werde ihn also nicht stellvertreten. Aber ich versuche, die eine oder andere Idee zu platzieren.

Vielleicht hat er sich kontinuierlich übertan, ohne es zu merken. Dann hätte er über die vefügbaren Kräftemittel gelebt. In seinem Fachjargon geredet: das Kapital verschleudert. Persönlich kann sowas zum „burn-out“ führen. Wenn’s ums Geld geht, könnte ein Konkurs, eine Baisse oder ein Börsencrash die Folge sein.

Gehen wir davon aus, dass es ihm einfach Spass macht, etwas anderes zu sehen. Er wird kaum abschalten, dafür aber andere Eindrücke sammeln und die Welt mit einer anderen Brille, quasi aus Distanz betrachten.

Als Flieger habe ich das jeweils auf schöne Art und Weise demonstriert bekommen. Am Boden, kurz vor dem Start erkennst du noch die Farbe in den Gesichtern der Zuschauer. Im Hintergrund nimmt man verschwommen etwas „Geografie“ wahr. Aber dann, wenn du den Gashebel langsam nach vorne schiebst, sämtliche verfügbaren „PS“ auf den Propeller wirken lässt, der das Gras hinter dir niederdrückt, und nachdem alle Zeiger im Grünen Bereich sind, der Windsack beachtet wurde und die Piste frei ist, lässt du die Bremsen los. Nun beginnt sich das Bild vor dir zu verändern. Das Pistenende kommt näher. Die Piste wird „kürzer“. Der Fahrtmesser zeigt an, dass die Rotation fällig ist. Ein leichtes Ziehen am Steuerknüppel, verändert das Bild erneut, die „Geografie“ verschwindet unter der Motorenverschalung. Die Tragflächen beginnen die Luft zu greifen. Nur noch der endlose, weite Himmel ist vor dir. Räder bremsen, Auftriebshilfe einfahren, Steigfluglage einnehmen, Trimmung setzen, aufmerksam in den Kopfhörer lauschen und den Luftraum systematisch überwachen. Dazwischen gibt es kleine „Zeitfenster“, wo man die Umgebung betrachten kann. Da wir kontinuierlich steigen, wird alles was unter uns ist anonymer. Gesichter würde man nicht mehr erkennen, Menschen gar nicht mehr ausmachen. Autos kann man noch sehen. Sie ähneln Ameisen. Wir sind in einer friedlichen Umgebung und können es sich uns kaum vorstellen, dass ein paar hundert bis paar tausend Meter weiter unten ganz andere Mentaltäten herrschen, wo man sich gar das Schwarze unter den Fingernägeln gegenseitig vergönnt….Die Welt bekommt eine andere Qualität. Und so ähnlich wird es dem Schreibermeister auf den Azoren ergehen. Er wird das „Zoom“ verstellen und nur noch die wichtigen Konturen erkennen, das Wesentliche!

Hoffen wir, dass er vom Azorenhoch, welches uns jeweils den schönen Sommer beschert, etwas mitbekommt. Das Wetter im Jahresverlauf bringt jetzt die Polarfront in südlichere Gegenden. Und weil Fronten immer auch Reibungsflächen zweier Luftmassen darstellen, ergeben sich Verwirbelungen die schliesslich in Tiefdruckwirbel ausarten und uns die herbstlichen Wetteränderungen bringen. Föhnlage mit anschliessender Regenperiode und dann das Gleiche in regelmässigen Abständen einige Male hintereinander, bis die Polarfront soweit südlich ist, dass uns diese Wirbel nicht mehr stören. Im Frühjahr kommt das ganze erneut auf uns zu, einfach in umgekehrter Reihenfolge. Die Polarfront wandert nach Norden. Bedingt durch die globale Druckverteilung befinden wir uns in einem Gebiet der vorherrschenden Westwinde. Deshalb kommt bei uns das Wetter meist aus westlicher Richtung über unser Land. Es ist nicht meine Aufgabe, Herrn Bucheli von Meteo Schweiz oder gar Herrn Kachelmann von „Kachelmannwetter“ zu konkurrenzieren. Aber im Laufe der Zeit habe ich gelernt, das Wetter zu beobachten und meine Schlüsse daraus zu ziehen.

Der Schreibermeister scheint ein unverbesserlicher Optimist zu sein! Ohne sich Rechenschaft darüber abzugeben, hat er mich mit Vorschusslorbeeren überhäuft. So quasi, ich habe die Vorgabe breit abgestützt gemacht, er wird es schon richten. Zwei der Aspekte: „Fliegerei“ und Meteo“ habe ich mal angerissen. Ob es meiner grauen Masse möglich ist, zu den anderen Themen etwas zu sagen, wird sich weisen.

Was habe ich aus der Fliegerei gelernt?
1. Du darfst Fehler machen, aber du darfst Fehler nicht wiederholen.
2. Wenn es pressiert, ist es bereits zuspät!
3. Die Überlebenschance wächst mit der Seriosität, wie man es macht. „Airmanship“ steht an erster Stelle.
4. Es gibt viele alte Piloten und es gibt viele berühmte Piloten aber nur wenig alte die zugelich auch berühmt sind.
5. Die Naturselektion ist deine ständige Begleiterin. Es lohnt sich, ein Arrangement mit ihr einzugehen!

Was habe ich von der Meteo gelernt?
1. Sie ist das wichtigste Element in der Fliegerei. Aber nicht nur. Sie ist mein ständiger Begleiter.
2. Es gibt kein „sicheres“ Wetter. „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist…“.
3. das Wetter passt sich nicht meinen Wünschen an. Ausserdem ist es nur kurzfristig prognostizierbar.

Das Wetter kennt seine eigenen Gesetze. Physikalisch glaubt an heute, das Wetter zu kennen. Das stimmt vermutlich auch weitestgehend. Die jeweiligen Aggregatzustände können erklärt werden und auch die Phänomene. Nur mit dem Ablauf und mit der Vorhersage ist man Grenzen ausgesetzt. Zuviele Unbekannt spielen mit.

Die Fliegerei glaubt man auch zu kennen.Trotzdem stürzen Flugzeuge ab und nehmen Menschen mit ins Verderben (oder in die Erlösung?).

Das wäre der erste Laufversuch in einem Blog. Mal sehen, ob die Strategie des Optimisten aufgeht. In diesem Sinne einen schönen Wochenanfang morgen am Morgen.

Herbie

Schreib mobil


Schreiben ist nicht jedermann/fraus Sache – wäre nicht mal was in den Ferien angebracht?

Hasta luego schreibt Afficionado als Letztes und verschwindet im Rauch oder irgendwo in den Wellen. Dort hat er Pech – er kann nicht mehr schreiben. Auf der einen Seite macht man es im Wasser selten und zweitens könnte ihm die Cigarre ausgehen und dann nur noch traurig für das Moblogging schiessen und senden. Auf einer Luftmatratze ginge es vielleicht, aber da sind wir wieder bei den Finanzen, der Börse und eben die wollte man ja in den Ferien vergessen. Aber die Börse verfolgt einem überall. Ach die armen Badegäste am Strand, die nur einfache Kleidung zu kaufen vermögen – keine mit schönen Aufschriften wie Adidas oder Adidies, Lacoste und wie sie alle heissen mögen. Das Gedicht von Leporello soll etwas holpern, aber das tun auch die Kleider hier – ungebügelt und vom Flussbad bis zur Disco einsetzbar.

Schreiben tun sie aber vielleicht nur eine Ansichtskarte, aber man darf ja, Frau/Mann ist angeschrieben und gehört zur UpperClass und falls die eine oder andere Queen nicht angeschrieben ist, so schreibt man halt gleich ein Buch oder Artikel über ihr Outfit. Hier ist jetzt Moblogging angesagt – fast höfliche Paparazzi gleich kann man in sekundenschnelle Bilder ins Netz stellen. Hüte sind heute eh angebracht und zu Hause würde man von den Heimreisenden über englisches Polo und Argentinier mehr erfahren können.

Wem das noch zu viel ist, der lässt Schreiben. Keinen Ghostwritter, selbst ist die Frau – zumindest wenn dies Malve Spass bereitet. Die kommt direkt aus Mainhatten und spricht akzentfreier Deutsch denn ich. Aber ob sie weiss dass die wilde Malve, sie ist gar nicht so, im grossen Kanton genau genommen Grosse Käsepappel heisst werde ich beim Frühstück feststellen. Wer diese Pflanze nicht kennt, bei uns heisst sie Chäslichrut. Diese börsenkotierte Salbe hilft vielleicht sogar Polydor . Leica ist vielleicht noch zu jung um zu schreiben, aber Leicas Blog ist eh schon belegt und da kommt mir beim Anblick dieses Zopfes in den Sinn, dass die früh aufstehen wollten. Um 08.00 frühstücken und auf den Markt gehen und zuvor schon Metall zuschneiden. Laibstatt und Deepartement sind vermutlich noch im Tiefschlaf.

Aber der Markt und die Musik rufen und vielleicht findet einer sogar das Schreibmobil, das Monoblog (erst in Ferienvorbereitung) oder das Stereoblog und damit wären wir wieder bei buenos vacaciones.

Und wer das Schreiben oder Arbeiten nicht lassen kann, es wird in China geschrieben, wo man für CHF 18 ein neues Velo kaufen kann. Ist für manche in den Ferien ganz praktisch und vergessen sie die Klimaanlage
Schreibmobil

… für die zu Hause gebliebenen – und die andern haben gestern Wanzen angeschaut – sie einmal di wa an wi di wa ta kann …

Gastbeiträge – Pure Blog Hosting


Schnell, interessant und zudem noch süffisant zu lesen sollten Blogs sein. Ihre Leser wissen, dass diese Welt verlinkt, vernetz, verdrahtet und trotzdem richtungsweisend sein muss. «Pure Blog Hosting» ist angesagt.

Jedes Blog hat seine eigene Ausrichtung. Nichtssagend und comment-vollst die einen, überdenkend, vielleicht sogar anregend, manchmal gar kopiert und deshalb, hab Dank, eher kommentarlos die andern. Wir werden in Zukunft öfters kopieren, Gutes von andern wiedergeben. Das Rad nicht neu erfinden, aber echte Blog-Gastfreundschaft, pure Blog Hosting, als Kult betreiben.

«Geld verdienen – Geld ausgeben» ist eigentlich der Lebensinhalt der meisten Menschen – reduziert auf vier Worte. Das tun, was Durchschnitt ist. Viele verdienen aber kein oder zuwenig Geld und vielen gelingt das sinnvolle Geldausgeben nicht. Das Ziel wäre, nach mehr zu streben. Nicht unbedingt nach mehr Geld.

Mit Freude Geld verdienen – Geld sinnvoll ausgeben! Spass am Leben haben und Spass zu haben, was andere schreiben. Pure Blog Hosting als Premiere sozusagen. Irgendwo zwischen dem Aufstehen in Neu Delhi und dem zu Bett gehen in Buenos Aires. Gestern schneller als die Normwelt und heute früh zurückblickend …

… zurückblickend und trotzdem vorausschauend, martialisch, aufwachend, über eine nicht verwandte Vetternwirtschaft …

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