Langsam kommt der Koller …

… einfach so einige Betrachtungen zur Notstandszeit.

Toll, DiePost gibt eine Briefmarke zur Coronageschichte heraus. Echt eine gute Idee. Die Marke kostet CHF 5.–. So steht es auf allen Infokanälen. Alle? Nicht ganz. Auf DiePost findet man noch nichts – nur das, was vor rund einer Woche in der Lupe vorgestellt wurde. Ich erhalte auch den Newsletter der Lupe. Der kam nicht. Hier ein Bild der Briefmarke.

Absolut sensationell diese Briefmarke. Das heisst seit über 100 Jahren, als die Pro Juventute Marken 1912 „erfunden“ wurden, ist der Frankaturwert und der Zuschlag immer angegeben worden. 5 und 1 ergibt 6 – auf dem Bogen steht für 10 Marken aber 50.–. Wann der Ersttag ist, finde ich zur Zeit noch nicht heraus. Herzlichen Dank, dass DiePost mit dieser Briefmarke gratis zustellt.

In diesem „Institut“ habe ich einmal gearbeitet. Und noch in einem andern, das heute Schlagzeilen macht. Ethanol ist Mangelware. Huch, so schön. Attisholz, wo der mal gebrannt wurde, sind wohl meine wirksamsten Beiträge (und Mails) gewesen. In Attisholz war ich oft und auch in Delsberg. Der vordere Link zeigt im vierten Bild die Tanks … die durfte ich als Stift vermessen … und in den Tabellen mit der Temperatur umrechnen, um den richtigen Inhalt zu erhalten. Ziemlich eindrücklich für einen KV-Lehrling.

Ich hab dann studiert und mich mit BWL herumgeschlagen … eigentlich hat Prof. Max Boemle geschlagen … seine Hiebe hab ich verkraftet, meist sogar genossen. Das BWL ist auch Schuld, dass wir zu wenig Schnaps haben, um alles zu desinfizieren. Abkürzungen scheinen beim Bund Glücksache zu sein. Meiner Ansicht nach, haben einige der Departemente in der Schweiz zur Zeit Mühe … den Armeeangehörigen, die für den Corona-Notstand Dienst leisten, mit der Chance, dass sie sich anstecken, werden nicht alle Diensttage angerechnet. So schlechte Noten hat die Schweizer Militär Armee seit Jahrzehnten nicht mehr erhalten. Wenn es dann wirklich mal zu wenig Soldaten hat, könnte man ja Notrecht ausüben. Ich bin kein Miliz-Armeegegner … aber stellt euch mal vor, was die aushecken, wenn wir mal wirklich eine militärische Notlage haben sollten – was ich  keinesfalls hoffe.

Übrigens, falls sie die Briefmarken zu kaufen versuchen, so nehmen sie obigen Link -um zu diesen Briefmarken gelangen. Zum Glück gibt es in der Homeschoolphase keine Noten … die dürften ziemlich gering ausfallen: “

COVID-19 Solidarität, Kleinbogen

Produktnummer A344311

Kleinbogen mit 10 Marken à CHF 1.00+5.00 Spende, gummiert, ungestempelt

Bei diesem Artikel kann es zu Lieferverzögerungen kommen

CHF 50.00″

Eine absolute Sensation … der erste April ist ja schon vorbei – der Versand ist gratis – sie bezahlen nur die Spende.

Noch was zum ersten April. Es gab welche, die mich verrückt nannten, ins Tivoli Spreitenbach einkaufen zu gehen, wenn der Corona-Notstand ist. Um die Mittagszeit, am letzten Tag im März, waren höchstens 10 Menschen dort. Eine habe ich dreimal gesehen … sie hat im Lidl Produkte gesucht. Der ist neu und nicht nach dem Standard eingerichtet. Jedes Produkt ist am gleichen Ort in allen Läden zu finden … in den neuen Lidl’s nicht mehr. Ein Grund, diesen Laden zu meiden. Zweimal war ich im Tivoli. Am letzten Tag des 50-jährigen Jubiläums und im ersten Jahr. Als 15-jähriger unterwegs zu meiner Gotte – damals noch mit dem 5-Gänger. Schön gelegen … später an meiner Samstags-Trainingsstrecke: Bern – Zürich – Bern in maximal 6 Stunden.

Einkaufszentren sind nicht so meine Sache … meistens zu viele Menschen. Spreitenbach fasziniert. Es wurde auf der grünen Wiese bei einem Hochhaus gebaut und jetzt ist es etwas grösser. PD Dr. Martin Geiser hat mal im Oberaargau eine Studie gemacht und erklärt, wie der Zusammenhang zwischen den beiden Gegenden ist. Schauen sie sich mal am Abend an, wenn sie von Basel gegen Egerkingen fahren … das sah vor Jahrzehnten anders aus.

Ich berichtete über die Bank, Banken und Bänke im Tivoli Spreitenbach. Schauen sie sich ab Seite 241 (242) das Oberaargauer Jahrbuch an. Jetzt wird es familiär. Der Bruder schreibt, dessen Schwester an unserer Hochzeit gesungen hat und ihr Vater hat als erster im Tivoli eine Bankfiliale eröffnet – Bank Langenthal und der Chef war der Direktor Burkard. Unvergesslich, wie Clarence immer in seinem  Becher aus Silber den Wein genoss. Er war ein richtiger Banker … und heute hat es im Tivoli 5 Bank- oder Postomaten. Warmer April … ist es wohl schon Zeit, um Pos-Tomaten zu pflanzen. Und dann folgt im Jahrbuch Geiger mit seinen Überlegungen, wo man bauen soll. Ich habe ihn einige Male erlebt … sensationell. Der Zeit voraus … das ist heute leider selten.

Im Migros-Magazin ist eine Anzeige für die Corona-Marke … Die Post ist da. Für alle. Auch heute … sie kam spät, wie noch nie. Aber wenn ich den Verträger sehe, gibt es immer tolle Kurzgespräche. Kurz? 2 Meter Abstand mindestens. Total sympathisch – nicht der Abstand – mein „Lieferant“.

Einmal bin ich einige Stunden in Shoppy-Schönbühl rumgetigert. Ganz genau, bis ich über 100 Markenartikel bei der Migros gefunden habe. Markenartikel in der Migros, das gibt es doch nicht. Vor 40 Jahren gab es die halt schon, aber man hat nicht davon gesprochen. 80 Prozent Marktanteil für Triangoli … wer weiss heute noch, was das ist?

Übrigens, beim Postshop müssen sie allenfalls viermal nach vorne klicken, bis sie die Marke bestellen können … wenn sie nicht schon den Koller haben. Kaufen sie einen Block … und vielleicht finden sie das Ausgabedatum heraus. So wie sich DiePost heute mit der Briefmarkenausgabe verhält, wäre sie vor 50 Jahren von allen Ausstellungen verbannt gewesen. Schlimmer als damals Albanien oder die aarabischen Staaten. So ändern die Zeiten … und wir hoffen, dass sich diese auch demnächjst ändern.

Und nun noch der bundesrätliche Spruch: Bleiben sie gesund. Und ich füge hinzu, wenn sie es nicht sind, so werden sie es hoffentlich wieder oder haben nicht zuviele Schmerzen … die Mittel sind ja immer noch knapp.

2 Gedanken zu „Langsam kommt der Koller …“

  1. 7. April 2020 – 9.26 Uhr kommt der Newsletter:
    … Sie kostet lediglich den Zuschlag von 5 Franken pro Marke, den Taxwert von 1 Franken übernimmt die Post. Machen Sie mit! Mit dem Kauf der Briefmarken leisten Sie gemeinsam mit der Post einen Solidaritätsbeitrag: Sie spenden 50 Franken, die Post schenkt Ihnen 10 Franken Briefmarken … Ausgabedatum ist nicht erwähnt.

  2. Total verrückt. Ich habe geschrieben: „Noch was zum ersten April. Es gab welche, die mich verrückt nannten, ins Tivoli Spreitenbach einkaufen zu gehen, wenn der Corona-Notstand ist. Um die Mittagszeit, am letzten Tag im März, waren höchstens 10 Menschen dort.“
    Heute habe ich vernommen, dass uns jemand von weitem erkannte … international bekannt … wir sahen uns das letzte Mal mit einem ausländischen Botschafter: https://finanzblog.ch/2020/02/angklung-findet-anklang/
    Shopping-Center und Migros. Sie dürfen drei mal raten, bei welcher Grossgenossenschaft sie angestellt ist. „Big brother is watching you“!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *