GIMS – no particular place to go zum herumchucken

gims.swiss“ – sie wissen nicht was das ist? Vermutlich die erste Geneva International Motor Show – oder ganz einfach der 87. Autosalon in Genf.

Abkürzungen sind Trumpf und vor allem Englisch:

Genf ist wirklich kein particular (besonderer) place to go. Zumindest nicht dieses Jahr um den Autosalon zu besuchen. Viele haben ihn verpasst – die Zuschauerzahlen sind in den letzten Jahren genau genommen rückläufig. 40 000 weniger als vor einigen Jahren. Die Welt will getäuscht werden! Die Verbrauchslüge (Seite 18). Nicht nur die Dieselfahrzeuge stinken, sondern neuerdings sogar der Mercedes-Benz Prospekt. Nach geschätzten vierzehn Tagen hat sich aber der Geruch doch weitgehend verzogen. Das soll das älteste Automobil sein? Der Schweizer Rivaz hat den Verbrennungsmotor im Automobil schon 88 Jahre früher erfunden und gefahren. In der Automobilbranche stinkt vieles zum Himmel und Quantensprünge gab es in den letzten 11 Jahren nicht.

90 Prozent der normalen neuen Autos finde ich eigentlich hässlich und je länger je mehr sehen alle ähnlich aus. Aber es gibt einige Ausnahmen.

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Sechs Monteverdi sind ausgestellt, wobei mir seine Geländewagen nie gefielen. Auch nicht die Nachfolger der verschiedensten Autofirmen. Die ersten 167 Range Rover, die auch das englische Königshaus fuhr, baute Peter Monteverdi. Er machte mit diesem Fahrzeugtyp Automobilgeschichte. 22 Autos sind neu im Verkehrshaus zu sehen. Das Museum in Binningen ist geschlossen. Falls sie Kleinserien mögen und über etwas Kleingeld verfügen, empfehle ich den LaFerrari Aperta – 708 kW (963 PS) – die 70-Jahr-Jubiläums-Variante kostet nur 2,3 Mio. Nicht Lira, Euro und nur noch im Occasionsmarkt erhältlich.

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Jaguar F – aber ich wiederhole mich. Der Vorgänger, der E, ist mittlerweile 56 Jahre alt und der abgekupferte Toyota 2000 GT ein halbes Jahrhundert alt – bis Ende Juni im Classic Center Schweiz zu sehen. Danke für den Eintritt. In den VIP-Bereich werde ich aber nicht eingelassen. Sie haben keine Zutrittskarte! Hatte ich vor 16 Jahren auch nicht. Sieht man mir an, dass ich keinen neuen kaufen will. Oder haben sie ein schlechtes Gewissen? Ist ja in der Autobranche zum Teil an der Tagesordnung und nicht nur bei den Wagen fürs Volk. Kurz vor Torschluss klappt der Aufstieg in den gesicherten Teil und kann mit Karin über Raubkatzen sprechen.

Der Autosalon ist der schönste Konjunkturbarometer in der Schweiz und wer nicht nur rassige Fahrzeuge anschauen will, der sieht hier die Trends.

Hoffentlich wird meine Raubkatze auch zum Oldtimer – zumindest der älteste in der Schweiz mit Anhängerkupplung und dabei gab es drei Typen in England. Autos die auf Inseln gebaut wu(e)rden haben etwas Faszinierendes – ob diese Insel mit vielleicht demnächst zwei Ländern oder Japan. Es gibt sogar Leute, die tragen Raubkatze und andere, die „lieber nackt als im Pelz“ sind. Jasmin ist heute nicht am Autosalon – sie hat den freien Tag. Sie wurde fiat von meinem Freund, mit dem ich gestern einen Wein getrunken habe. Zusammenhang erkannt? Nicht so einfach. Meine Tochter hat den Viano am Autosalon betreut – und Wiktionary „meinten sie vino?“.

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Mein Begleiter wird bei obigem Abschnitt schmunzeln, denn Vino haben wir nur in der Zubehörhalle getrunken und er hat nicht ganz die Traummasse der Dame die aus London gekommen ist um den Fiat 124 zu präsentieren. Mit dem ersten Platz hat er ja schon mal ein Foto in seiner Sammlung. Die Sexy Tradition war ja mal anders und scheint in diesem Jahr vor allem am Journalistentag Gültigkeit zu haben.

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Es gibt auch andere, die sich für den 124iger und speziell für den Spider interessieren – im Grunde genommen ein Mazda.

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Wunderschöne Kurven sind in. Die flachen Formen verschwinden langsam und zumindest viele Wagen sind mit Dellen und Wellen ausgestattet. Was sagt da Mr. Stromlienkoeffizient dazu? Übrigens, von vorne kriegen die Rolls Royces von mir das Zertifikat „potthässlich“. Erinnert mich an ihren ehemaligen Panzerwagen, obschon heute unbewaffnet.

Hier sehen sie, was mann mit schlanken, beweglichen Beinen alles machen kann – der Erfinder des Duckwalks. Es gibt noch eine Steigerung.

Zwei der begnadetsten Gitarristen …

… Steigerung pur mit „Hey, Bo Diddley. Am Salon sind auch einige schöne Amerikaner zu sehen.

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Der Motorenöl- und Pneusektor ist heiss umkämpft. Wer die Einstandspreise kennt, weiss wieso. Ab einem Fass oder auch für Pneus können sie mit mir Kontakt aufnehmen. Ich leite die Anfrage an meinen Partner weiter … das ist echt kein Witz. Auch für Autobatterien hat er unschlagbare Verkaufspreise – sogar Schweizer Batterien – das ist ein Insidertyp. Bei anderen Fahrzeugen wird der Markt auch neu aufgemischt – Migros steigt gross in den Fahrradmarkt ein. Falls jemand an einer neuen Generalvertretung interessiert ist, wir öffnen ungeahnte Preis-Leistungs-Möglichkeiten für qualitativ super Zweiräder – auch Motorräder, wenn jemand Lust hat. Diese Marke kennt man in Europa zumindest schon in Frankreich. Kein kleiner, ein riesengrosser, bei uns unbekannter. Ein Joint-Venture mit einem Weltmarktführer.

Der Ölmarkt wird umgeschichtet. Wieso brauchen die Saudis Geld?

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Die schönsten Erinnerungen über den Ford Mustang sind schon bald vierzig Jahre her. Speziell sind dort die Farben erwähnt und diese hier passen eigentlich ganz harmonisch dazu. In diesem Link ist auch meine Fahrt mit dem 150-millionsten Ford zu lesen. Amerikanische Wagen können echt begeistern. Einige ganz spezielle durfte ich dort fahren. Am 20. Mai ab 16.00 Uhr zeigen wir einige ganz besondere Fahrzeuge beim Schulhaus in Schmiedrued-Walde … unter anderem einen Bürostuhl mit Raketenantrieb. Bei uns aber neu mit 20 Kilo Schub. Der Männerchor ist zurzeit am einholen aller Bewilligungen. Nicht verpassen! Aber bleiben wir doch bei den Beinen.

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Eine Darbietung von Ford … den männlichen Mittänzern nach zu beurteilen, aber die Damen sind irgendwie doch anziehender.

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Vermutlich ist dieser Ford EcoBoost nicht im Standard-Sortiment von Lego zu haben. Wieso sind hier keine Kinder rund herum. Die sind schon im Bett. Wir haben uns zu lange in der Halle 7 aufgehalten. Dort war auch etwas nicht ganz alltägliches zu sehen:

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Einige Aussteller waren nur knapp die halbe Zeit an der Messe.

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Diesen Aussteller möchte ich einmal anschauen … vielleicht gar in Kombination mit Rhododendren und Saurierspuren. Normalerweise sieht man am Autosalon eher Fahrzeuge mit Spurverbreiterung …

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… es ist auch der in der Spur verkürzte VW-Bus von Continental zu sehen. Hier eine schöne Bildergalerie. Am Salon sind aber auch ganz andere Fahrzeuge zu sehen.

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Und solche, die hoffentlich nicht für immer schlafen gehen, wie der Renault Trezor

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… andere sind schon am schlafen …

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… und Chuck Berry ist am zweitletzten Ausstellungstag für immer verschlafen. Er war meiner Ansicht nach mehr King of Rock’n’Roll als Elvis, aber erfunden hat er ihn garantiert nicht. Einer der imposantesten Musiker und meist ohne eigenes Orchester auf Tournee. Live habe ich ihn nie gehört, nur seinen Mitstreiter Bo. Vergessen werden wir ihn nie. C’est la vie.

Es gibt nicht manches Lied von ihm bei dem er weniger herumjoggte oder müsste man herumchuckte schreiben.

Gute zwanzig Jahre, nachdem der Begriff rock’n’roll durch den DJ Alan Freed bekannt gemacht wurde, durfte ich in der eigenen Disco als DJ den brandneuen US-Hit „ding-a-ling“ auflegen. Beautifull obschon bei vielen Radio- und Fernsehstationen geächtet. Und was bitte schön bedeutet rock and rolling im Slang – wippen und im Bett herumrollen. Nicht nur Fahrzeuge rollen.

 

Rund 5 Milliarden mal hat sein Herz seit dem 18. Oktober 1926 geschlagen. Kennen sie im Automobilbereich eine Pumpe oder sonst ein bewegliches Teil, das 91 Jahre und genau 5 Monate hält oder so viele Takte hinter sich bringt? Der Automobilforschung dürfte es noch nicht langweilig werden.

Verschwörungstheorien … – Fortsetzung

… oder Wahrheit. Vielleicht wird es die Zukunft zeigen.

An einigen Verschwörungstheorien in den vergangenen Jahrzehnten war zumindest ein Quentchen Wahrheit dran. Dass wir in der Neuzeit mehr Ereignisse haben, liegt an verschiedenen Gründen (sicher nicht abschliessend) :

  • wir kommunizieren mehr und schneller (B-„Wochen“-Post ausgenommen)
  • wir vergessen einfach Ehemaliges aufzuschreiben
  • etliches wurde nachträglich bewiesen und zählt heute einfach zur Geschichte

Galileos runde Welt z.B. können sie heute in zwei Minuten jedem im Kindergarten erklären. Erstaunlich viele Theorien haben mit dem Glauben zu tun. Es wäre besser, ich würde Unglauben schreiben. In neuester Zeit kommen wieder viele Sachen auf. Die Zeit wird allenfall zeigen, ob was dran ist.

  • Deutlich vermehrt Gerüchte mit Pädophilen. Diese werden zum Teil mit der Pizza-Connection in Verbindung gebracht. Da bin ich sicher nicht der Richtige, um über Drogenhandel zu schreiben. Ich habe ein einziges Mal drei Züge Gras genommen. Schlagartiges Kopfweh hat mich seither immer abgehalten, es zu wiederholen. Viel gefährlicher war für mich dort der Garten in Fort Lauderdale, Florida … dort kann man Alligatoren antreffen. Oder noch viel schlimmer, eine Kokosnuss kann einem Jugendlichen den Schädel zertrümmern. Drei Links, drei Tatbestände, die Kopfweh und hoffentlich nicht nur Kopfschütteln verursachen, falls das neueste Gerücht wirklich war ist. Derjenige vom Geheimdienst in der USA, der meinen Bericht garantiert begutachtet, weiss mehr. Hi, enjoy the early morning! Bin eh auf der besseren Liste, weil ich solche Mails erhalte.
  • Luther als Ketzer. Das hat es schon in der Exeter-Verschwörung gegeben. Mein Kommentar ist in der BZ zu lesen. Interessant ist vielleicht, wie wenig Menschen sich dafür interessieren. Im Tagi scheint er nicht erschienen zu sein. Und das er getwittert hätte, steht schon seit längerem beim liberalen Pilgern. Übrigens, das ist ganz anders als eine Verschwörung geplant. Also haltet den 10. Juni frei.

Verschwörungstheorien

Heute ist wieder mal so ein Tag, wo man feststellt, dass Menschen anscheinend bis 125 Jahre alt werden sollen.

Na ja, dann hätte ich mal die Hälfte. An diesem Datum pflege ich nicht so oft die digitale Feder zu zücken. Auf Facebook, Xing etc. wird gratuliert, aus Asien, dachte, er wäre der erste, aber nicht fifo sondern fish ist usus – first in still here und dann die Delate-Taste und bei FB wird erwähnt, dass vor allem Männer über 40 an Verschwörungstheorien glauben.

Watson meldet sich bei mir – keine Ahnung, wie der zu mir kommt. Verschwörung? Über 40 ist ja wohl logisch, denn dann fängt das Wissen an umfangreich zu werden und diejenigen, die links im Gehirn stark sind, vernetzten. Nicht unter Leuten und – sorry mit – Geld, sondern unter den Synapsen oder wie die Dinger heissen. Ich freue mich immer über Frauen, die intensiv Politisches, Technisches, Progressives lesen. Ohne wissenschaftliche Nachforschung würde ich sagen, dass Männer weniger Literatur, Romane etc. lesen. Männer über 40, wäre jetzt einigermassen klar.

Eben kommt wieder ein SMS rein. Ne zwei und das neuere wieder zuerst. Grüsse aus dem verregneten und sauwindigen Amsterdam und dann „Glück ist die Kunst, einen Strauss zu binden mit Blumen, die du selber pflücken kannst“. Danke beiden, hier blühen Feuerbüsche in voller Pracht. Und gestern haben wir über Feinschneiden diskutiert. Hast du noch so eine Broschüre für einen, der mehr wissen möchte?

Eben kommt ein Telefon rein … und gleich noch eins. Hightechprojekt in der Schweiz. Da weiss auch einer mehr über einen, der heute auch feiert. Scheint ein guter Tag zu sein, keine Verschwörung.

„Der Begriff Verschwörungstheorie im heutigen Sinne wurde erstmals von Karl Popper eingeführt. Popper schreibt von der «Verschwörungstheorie der Gesellschaft» und kritisiert damit Vulgärmarxisten, die denken, dass sich alle Kapitalisten insgeheim in Hinterzimmern absprechen und die Unterdrückung der Arbeiterklasse planen.“ Das ist im Link von Watson erwähnt. War das nicht der Direktionsassistent von Sherlock Holmes? Wenn die richtig zitiert haben, dann ist das reiner Quatsch. „Alle Kapitalisten“ schreibt er. Der Gorbi ist ein Kommunist. Zumindest wurde er einmal als solcher „gehandelt“. Die Zeiten ändern. Und wir alle waren Kapitalisten. Nun kommt aber schneller als so langsam die Zeit, wo einige Kapitalisten zu etwas werden, das dazwischen liegt. Vielleicht gibt es auch schon einen Namen.

Was die über Verschwörungstheorie schreiben und wie viele Wissenschaftler die da einsetzen wollen ist ja hanebüchern. Sind das so Typen wie anno dazumal, als festgestellt wurde, dass ein Galilei nicht Recht hatte und die Erde zumindest damals noch ganz flach war? Und dann hat es Sprüche dabei, die stammen 100%-ig von Kreationisten. Garantiert Rechtsdenker, die neuroanatomische Ungleichheit. Populär ausgedrückt, wer auswendig lernen kann oder muss, das ist ein Rechter und diejenigen, die Zusammenhänge verdrahten, das sind die Linken. Zumindest mit einer gewissen Häufung für Rechtshänder.

Lassen wir es für heute, denn alles hat immer Vor- und Nachteile … wie schon vor Jahren an diesem Tag geschrieben – etwas Pech, das fast schon Freude macht.

Ist wirklich alles Verschwörung oder wissen wir manchmal einfach zu wenig?

Und falls sie das Manipulieren lernen wollen – 35 neue Verschwörer?

Nachtrag: Der Verschwörungsbegriff vernebelt das Denken – mein Namensvetter scheint sich auch zu nerven, dass jeder, der hinterfrägt ein Verschwörer ist. Könnte es sein, dass wir dieses Thema gleichzeitig aufgenommen haben, weil die geomagnetischen Stürme der Sonne in den vorangehenden 30 Stunden hoch waren? Oder ist das schon wieder eine Verschwörungstheorie?