Wasser geht vor dem Öl aus …


predigt vor allem Peter Brabeck-Lemathe

… auch zu Recht, denn sauberes Wasser ist ein Luxusgut. Nur bis auf einige militärische Waffen und vielleicht mal durch High-Tech-Energie-Produktion kann man Wasser vernichten. Aber verschmutzen kann man es und auf lange Zeit versickern lassen. Es liegt immer in den vier Aggregatszuständen – gefroren – flüssig – gasförmig – vor. Der letzte Zustand ist die Holländische Treibhaus-Tomate und die Gurke. Diese verbraucht mehr Kalorien beim Verzehr, als sie selbst abgibt. Ein negatives Lebensmittel, so zu sagen.

Lassen sie sich aber nicht immer von den genannten Zahlen aufs Glatteis führen. In der (nur) Printausgabe von „Das Magazin & The Economist“ steht: „Um eine Kalorie aus Saaten zu produzieren, braucht es ungefähr einen Liter Wasser … um die täglichen Nahrungsmittel eines Kaliforniers zu produzieren, sind etwa 6000 Liter Wasser nötig.“

Das eine stimmt, das andere ist 1000 mal daneben. Drei Monate während meiner Ausbildung habe ich mich mit Kalorien und gesunder Ernährung aus einander gesetzt – bei der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Damals hiess sie noch Vereinigung, aber der Kalorienrechner gibt Auskunft. Nur der Bedarf an Gurken pro Tag kann er nicht rechnen.

Und übrigens, eine Tasse Kaffee braucht 145 Liter Wasser – der Wasser-Fussabdruck zeigt es auf. Und Néstle hinterlässt auch Fussspuren. Eine Tasse Néspresso, auf die normale Menge hochgerechnet, dürfte wesentlich mehr Wasser verbrauchen und die Geschichte mit Perrier kennen wir ja auch. Die produzieren dort auch guten Wein und selbigen kann man ja auch predigen.

Bern Schwellenmätteli

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
17. Januar 2008
«Der Gesang der Rohstoffe» – 8-tung auf die Sirenen

Vor zwei Jahren erschienen:
In Immobilien investieren und die richtige Richtung einschlagen.

Vor drei Jahren erschienen:
Tiermehl wird bald zu Diesel

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