«Wasser bewegt Börse weltweit»


Eben habe ich mit SAM und Valser über Wasser diskutiert – hast du mir auch noch einen Tipp?» Simone Leitner von der Hotelrevue ruft an.

Ja, der steht in obigem Link und bei SAM habe ich vielleicht mal einen Fehler gemacht. Einer der mit mir zusammen gearbeitet hat, wollte mich dort anstellen. Ich bin dann selbständig geblieben. Vielleicht weniger verdient, aber mehr Lebensqualität gehabt. Und die gilt es zu geniessen – es weiss niemand, wann er kein Wasser mehr trinken kann. Und das ist der lebenswichtigste Rohstoff unserer Erde und aus diesem Grunde bin ich ethisch gegen eine Privatisierung. Es gibt auch Vorteile, zum Beispiel die riesigen Summen um Leitungsnetze zu sanieren – London, New York, Paris und Mexiko lassen grüssen. Denken sie daran, der Marti hat es schon einmal gesagt, Wasser wird teurer als Benzin.

Noch darf ich Wasser trinken und zur Zeit gerade Valser – aber nicht dasjenige, das dank Luigi Colani eigentlich schuld ist, dass ich der FDP beigetreten bin – das französische Vals vivaraise von Vals-les-Bains in der Ardeche. Aber anscheinend noch zu wenig bekannt. Und mit dem eigenen Quellwasser in Südfrankreich versuche ich heute die Bewässerung zu perfektionieren. Irgendwann mal wird dies auch nicht mehr möglich sein und dann wird das Wasser rund um die Cèze nur noch zum trinken und Kanufahren verwendet. Das ist keine Wasserverschwendung, wie jetzt mancher Ultra-Grüner zu beobachten scheint, das ist der Lauf der Jahrhunderte, ja Jahrtausende. Die Methoden der Römer kommen vielleicht wieder.

Qualitätsunterschiede bei Quellen und die eigenen Geschmacksvorlieben und Vorschriften sind vielfältig und auch im Wassersektor gibt es Änderungen. Vor drei Jahren war Nestlé in den Schlagzeilen, wo heute die Finanzbranche steht. Auch die Wasserbranche hat ihre Heilmittel und «mein Gott Walter» schon im Adventskalender haben wir über Änderungen berichtet.

Eine solche, die noch erwähnt werden müsste – das Dorf Vals verdient pro Liter verkauften Valserwasser 0,5 Rappen. Nicht viel – aber es ist eine Möglichkeit, dass die Besitzer von Wasser mitverdienen können. Wasser sollte der Bevölkerung gehören und nicht einigen wenigen börsenkotierten Grosskonzernen und Bierbrauereien.

Und wer es immer noch nicht glaubt, dass Wasser total unterschiedlich schmeckt, die Hotelrevue hat es getestet.

Vals-les-Bains

… die Hauptstrasse in Vals (F vivarais) ist störker befahren als in Vals (CH Graubünden) und führt erst noch durch die Abfüllanlagen …

Vor einem Jahr erschienen: TGV – nur zweitschnellste Bahn der Welt

Vor zwei Jahren erschienen: 1 : 0 für die Hühner

Vor drei Jahren erschienen: Citron – end of pipe

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig

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