Nationalrat J.N. Schneider: KMU sind Adler, keine Muscheln


«Wenn i e Muschle wär, so tät i eifach zue – wenn i e Muschle wär, de hätt i myni Rue» sang Polo Hofer 1975 als Rumpelstilz. Erfahren sie heute von einem anderen bekannten Berner, wieso es immer wieder Personen gibt, die den Lebenslauf der Muschel nicht wählen.

Den Link zur Tischmesse übergeben wir doch einfach Patrick – dem neuen Blogger aus Langenthal – herzlich willkommen – hier sein Beitrag bei Vuithier.blogspot.

Es gilt das gesprochene Wort! JC EXPO Langenthal, 22. September 2007

Eröffnung durch Nationalrat Johann N. Schneider-Ammann

Sehr geehrter Herr Präsident
Sehr geehrte Aussteller
Werte Expo-Besucher
Sehr geehrte Damen und Herren

· Ich freue mich sehr, inmitten von so jungen, motivierten, unternehmerisch denkenden und handelnden Leuten stehen zu dürfen.
· Wenn ich so in die Runde schaue, dann darf ich meinen Glauben an unsere starken KMU und ihre wirtschaftliche Kraft mit gutem Gewissen behalten und kann getrost in die Wirtschaftszukunft der Region blicken.
· Ich gratuliere Ihnen, dass Sie den Mut gehabt haben, etwas Neues in Angriff zu nehmen, und gratuliere Ihnen zu Ihrer JC EXPO.

· Ich weiss, dass Sie enttäuscht sein mögen, weil Sie mit mehr als mit den etwas über 30 Ausstellern gerechnet haben, die sich hier und heute an Ihrer Tischmesse präsentieren.
· Sie wollten doch Ihr Netz vergrössern, die regionalen Grenzen sprengen und zeigen, dass man in Langenthal nicht nur Oberaargauer Luft atmen kann.
· Ich kann Sie trösten: Aller Anfang ist schwer, aber nur den Tüchtigen gehört die Welt!
· Dazu möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen: Einer alten indischen Schöpfungsgeschichte zufolge schuf Gott zunächst eine Muschel und legte sie auf den Meeresboden.
· Dort führte sie kein aufregendes Leben. Den ganzen Tag über tat sich nichts anderes, als ihre Klappe zu öffnen, etwas Meereswasser hindurchfliessen zu lassen und dann wieder die Klappe zu schliessen.
· Tagaus, tagein gab es nichts anderes für sie als Klappe auf, Klappe zu, Klappe auf, Klappe zu,…
· Dann schuf Gott den Adler. Ihm gab er die Freiheit, zu fliegen und die höchsten Gipfel zu erreichen. Es existierte fast keine Grenze für ihn.
· Allerdings zahlte der Adler für diese Freiheit einen recht hohen Preis: Täglich musste er um seine Beute kämpfen.
· Nichts fiel ihm einfach so zu.
· Wenn er Junge hatte, musste er oft tagelang jagen, um genügend Futter heranzuschaffen. Aber diesen Preis bezahlte er gerne.
· Schliesslich schuf Gott den Menschen und führte ihn zuerst zur Muschel und anschliessend zum Adler.
· Dann forderte er ihn auf, sich zu entscheiden welches Leben er führen wolle.
· «Das ist wohl einfach», werden Sie sagen.
· Natürlich sollte sich jeder Mensch für das Leben eines Adlers entscheiden.
· Aber es ist etwas geschehen, mit dem wohl keiner gerechnet hatte.
· Viele Menschen haben sich gegen das Leben der Muschel aber auch gegen das Leben des Adlers entschieden.
· Sie wollten zwar die Vorteile des Adlers für sich haben, aber nicht den Preis dafür zahlen.
· So haben Sie sich ein Tier gesucht, das ihren «Anforderungen» gerecht wird.
· Und sie haben das Tier schliesslich auch gefunden: die Ente.
· Sie werden zugeben: Ente und Adler mögen gewisse Gemeinsamkeiten haben, vergleichbar sind jedoch nicht.
· Sie, werte anwesende Aussteller, haben sich weder für die Muschel noch für die Ente entschieden – sondern eben für den Adler.
· Sie wollen überzeugen und kämpfen, weil sie davon überzeugt sind, dass es das Richtige ist.
· Ich kann Sie darin nur unterstützen. Das ist echtes Unternehmertum.

· Ich werde häufig gefragt, was ich denn am Unternehmertum so faszinierend finde.
· Das sind aus meiner persönlichen Warte heraus schwergewichtig 4 Dinge:
– die Gestaltungsmöglichkeiten
– der Motivationsraum
– der Umgang mit Druck
– die Multikulturalität
· Es macht ausserordentlich Spass, den Freiraum und den Handlungsspielraum zu nutzen, den man als Unternehmer geniesst.
Wo sind die zukunftsträchtigen Märkte, welche Innovationen lassen sich vermarkten, wo befindet sich mein Unternehmen morgen?
Damit dieser unternehmerische Freiraum nicht eingeengt sind, muss es darum gehen, die im Wege stehenden administrativen Hürden niedrig und die gesetzlichen Regelwerke schlank zu halten.
· Der Umgang mit den Menschen, die man motivieren kann, ihre besten Leistungen zu erbringen, erfüllt einen mit Genugtuung.
Und der Mensch muss trotz aller Technisierung und Computerisierung im Mittelpunkt stehen und bleiben.
· Die Belastbarkeit, der Umgang mit Druck können heikel werden. Es muss darum gehen, nur den Eu-Stress, den guten Stress entstehen zu lassen.
Das beste Rezept dafür sind Spass an der Arbeit und die Überzeugung, dass man das Richtige tut.
· In meinem Unternehmen habe ich das Glück, Internationalität leben zu können.
Die stetige Auseinandersetzung mit anderen Denkweisen, anderen Kulturen, anderen Ansichten öffnet den eigenen Horizont und zwingt, die eigenen, vielleicht festgefahrenen Ideen, zu überdenken.

· Nun, liebe ausstellende JC s: Sie haben Ideen, sie wollen sie in die Welt hinaustragen, sie wollen etwas bewegen, sie wollen Wirkung erzielen.
· Damit haben Sie Unternehmertum bewiesen.

· Gerne zitiere ich in diesem Zusammenhang ein Wort von Nicolas Hayek: «Der Unternehmer ist ein Künstler, voller Fantasie, mit Innovationsgeist, offen für alle Ideen, fähig, sich selbst und unsere Gesellschaft in Frage zu stellen … Diese Eigenschaften erlauben ihm, neue Produkte und neue Arbeitsplätze und damit nachhaltige Reichtümer für alle zu schaffen. Ein Unternehmer muss auch die Fantasie und den Mut haben, alle Hindernisse zu überwinden. Die einzigen für mich unüberwindbaren Hindernisse sind Tod und Steuern!»
· Lassen Sie sich nicht entmutigen, fahren Sie weiter, machen Sie heute einen guten Job, damit Sie morgen doppelt so Aussteller haben und übermorgen weitere abweisen müssen, weil der Platz nicht für alle ausreicht.
· In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche und an Erfahrung reiche erste JC EXPO!

Die Rede als pdf (gleiches Fenster)

Nationalrat J.N. Schneider

… Nationalrat Johann Niklaus Schneider …

Tischmesse

… an der Tischmesse der Jungen Wirtschaftskammer

Jüngste JWO

… so jung sind die Teilnehmer in der Regel nicht und mit 40 kommt die Altersguillotine – aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Und wenn nicht alle Teilnahmebedingungen richtig kommuniziert wurden, so hat mich der Besuch vom blogmitpep sehr gefreut. Viel Glück im Stall (die wohnen echt in einem Dorf mit Wiesen und so …) und um auf deinen Bloglink zu reagieren …

2 x Schneider

… das ist nicht nur echter Wahlkampf – im Kanton Bern J.N. Schneider zwei mal auf die Nationalratsliste – sondern auch eine Rede, die sich mancher Blogger oder Leser zu Herzen nehmen sollte. Es ist auch nicht Vetternwirtschaft, denn ich kaufe vermutlich nie in der Firma Ammann ein und für die Umgebung und den Garten kann man allenfalls einmal eine Maschine mieten. Und wenn wir schon beim Garten sind, machen wir noch den Link zu den Finanzen, zur Börse … an beiden Orten gibt es Ungeziefer, Insekten, genau genommen Heuschrecken … und die gilt es zu bekämpfen. Aber der Finanzblogleser kennt ja dieses Thema

… und wer noch mehr über Muscheln (Seite 11) erfahren will, Preisgekröntes von Polo Hofer und Kurt Marti

Burma, Pakistan, Thailand und Griechenland haben eine Gemeinsamkeit …


… das Militärregime, zumindest bis 1974 noch in Griechenland. Und Spanien war drei Jahre später noch eine Diktatur und dann gab es noch die kommunsitischen Länder. Historisch gesehen vor kurzer Zeit noch als Tourist bereist und heute vielfach normale EU-Länder …

… die Geschichte ändert mit Riesenschritten. Irgend wie haben solche Länder, solche Bewegungen immer fasziniert, zum Analysieren animiert. Wann haben sie das erste mal Aktien oder Obligationen in Griechenland gekauft? Griechenland war vor kurzem noch ein EMMA-Land, diese Thematik an zu schauen zahlt sich aus. Auf der einen Seite Länder, die man gerne bereist und sich Gefahren aussetzt, wenn man zu viel erfahren will. Das Militär in Griechenland oder die Guardia Civil in Spanien waren die besten Informationsquellen, was zur Zeit Sache war. Immer freundlich bleiben, sonst kann es ins Auge gehen.

Die Unruhen in Myanmar werden vermutlich in einer solchen Betrachtungseise mit grosser Sicherheit Änderungen herbeibringen. Positive für einen grossen Teil der Bevölkerung. Der Schmuggel von Drogen wird weiter stattfinden. Ich schätze mal, das diese Exportquelle grösser ist, als der offizielle Export, der rund 1/3 Prozent der Bundesrepublik Deutschland beträgt. Myanmar oder Burma, wie das CIA richtig schreibt (nicht nur diese Seite anschauen) ist in etwa doppelt so gross wie Deutschland und hat halb so viele Einwohner. Aber bitte nicht gleich Aktien von Birma kaufen, das braucht noch einige Jahre. Vermutlich finden sie dann zumal auch mehr Informationen über den Myanmar Securties Exchange Centre – Internetadresse oder Mail finde auch ich nicht.

Hoffen wir mal für die Menschen in Burma, dass es gut heraus kommt. Es könnte der Beginn eines Militär-Putsches sein. Taktisch (Teil einer kurzfristigen Strategie) könnte das Militär das System von Thailand über nehmen. Mal abwarten, wie die Reaktionen von China und der USA ausfallen werden – beide Länder dürften die grössten finanziellen Verflechtungen über den Schmuggel haben. Wieso das System von Thailand – jeder hat doch immer das Gefühl, Thailand sei ein ganz normales Land, ein Reiseland. Ich werde in den nächsten Tagen auf libref. darüber berichten. Dort können sie auch mehr über Pakistan – eine weitere Militärdiktatur – lesen. Thailand ist ein judikatives Militärregime. Ein nicht ganz einfaches Thema, denn auch in der Schweiz funktioniert nicht alles ganz so zwischen Judikative und Executive – die Weltwoche sagt dem: «Die Dunkelkammer lebt» – Holenweger, Roschacher und Blocher lassen grüssen.

Irgendwie gibt es auf der Welt doch noch mehr eigenwillige Regime, Diktaturen, als man vermutet. Fast so schlimm sind die lästigen «Produkteheinis», eben konnte sogar eine Französisch.

Eine kleine Bitte an all die Telefonverkäufer, die gestern und heute angerufen haben und auch Übermorgen wieder anrufen werden. Der Ton, die Sprache ist vom Militärischen nicht weit entfernt. Sie sind als Verkäufer nach drei, vier Worten erkannt. Lest, wie ich Länder, Firmen, Branchen beurteile und dann versteht ihr vermutlich, wieso ich euch Telefonverkäufer als eine der grössten Finanzplagen der heutigen Zeit empfinde …

… und danke den Anrufern, die an einer Vermögensverwaltung interessiert sind, wie ich sie pflege. Beim ersten Kontakt hört man den Unterschied in der Stimme des Anrufenden in Sekundenbruchteilen.

«“BURMA“ STATT „MYANMAR“
SPIEGEL ONLINE benutzt ab sofort den Namen Burma anstelle der offiziellen Bezeichnung Myanmar. Die Staatsbezeichnung „Union Myanmar“ hatte die Militärjunta 1989 eingeführt. Die Uno und das Auswärtige Amt sprechen von der Union Myanmar. Für die USA und Regimegegner wie Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hingegen gibt es aus politischen Gründen nur Burma. Trotz des Junta- Dekrets wurde das Land in den deutschsprachigen Medien meist weiterhin Burma bzw. Birma genannt.» … das ist gelebte Solidarität …

«wer nicht liberal ist, hebe die Hand»


«Ausser konservativen Linken schmückt sich heute jeder mit dem Etikett «liberal». Und was, bitte, heisst das überhaupt?»

Ein Artikel von Daniel Binswanger. Für manche kein schöner Artikel. Ich kenne so genannte «Liberale», die vermutlich nicht einmal feststellen werden, dass sie nichts anderes als konservativ sind. Einige nehmen das «liberal-konservativ» bei allen Gelegenheiten in den Mund. Wer in diesem Link sucht, findet den Falschen, der zumindest wissen sollte, dass in der Praxis «liberal-konservativ» noch unsinniger als die Wortkonstruktion «links-rechts» ist. Man ist nicht entweder und oder, man ist allenfalls in der Mitte. Ich denke, als vermutlich einer der ganz Liberalen des Kantons Bern darf ich diese ketzerische Bemerkung machen. Entweder ist man liberal oder konservativ. Wer eine konservative Denkweise hat, hat meistens nicht auch gleichzeitig eine fortschrittliche. Und wer zum Beispiel in wirtschaftlichen Fragen fortschrittlich ist und zum Beispiel in Frauenfragen konservativ, der ist sicherlich nicht ein Liberaler – vielleicht möchte er es eben sein. Auf dem Flugplatz sagt man denen Windfahnen – vielleicht gibt es auch in Politik und Alltag einen Ausdruck dazu. Die Geisteshaltung hat wiederum nichts damit zu tun, dass man in einer Demokratie nicht bereit wäre, einen Kompromiss zu erzielen.

Nun aber der Artikel – er ist ganze fünf Seiten lang und manchmal alles andere, als süffig zu lesen. Kämpfen sie sich durch. Nerven sie sich, wenn Binswanger an griffig wird. Ein wirklich toller Artikel. Herzliche Gratulation.

«Geheimplan, Ausländerkriminalität, Klimaerwärmung: Der Wahlkampf verschafft sowohl den erwartbaren als auch den unerwarteten Knüllern der Politagenda hohe Beschallungsintensität. Etwas diskreter, dafür aber auf breiter Front verhilft der heisse Herbst auch einem politischen Grundbegriff zur Renaissance, der eine lange Geschichte hinter sich hat und für die Entwicklung des schweizerischen Nationalstaate wohl wichtiger ist als jeder andere: der Liberalismus … lesen sie weiter in DAS MAGAZIN …»

liberale Position

… testen sie ihre eigene Position aus – mein ehemaliger Beitrag über smartvote. Die Erklärungen stimmen immer noch, es hat aber einige tote Links, weil smartvote ist noch präziser geworden – eine tolle Hilfe für die Nationalratswahlen und interessant für die Ständeratswahlen. Bei letzteren habe ich das Gefühl, dass ich so fortschrittlich bin, dass ich dies in unserem Kanton noch ohne Computer schaffe.

Übrigens, Extremisten finden sie nur in den vier Ecken, genau gesagt fast nur im links-liberalen und im rechts-konservativen Flügel. Es gibt noch andere Extremisten, die seit fünf Jahren beweisen, dass es im Kanton Bern auch Personen gibt, die extrem schnell sind – der schnellste Velokurier – ob er seinen Tarif liberal bekannt gibt?

«Ist die Schweiz Spitze?»


«Stillstand gleich Rückschritt» – im Punktmagazin ist ein Artikel über die Schweiz – geschrieben vom SECO zusammen mit dem KOF (Konjunkturfoschungsstelle) und der OECD

Normalerweise liest man einen Bericht von Anfang bis allenfalls am Schluss. Bei Romanen und Krimis liest man den Schluss, damit man weiss, wie die Geschichte ausgeht oder um Zeit zu sparen. Hier sparen wir nicht Zeit, aber der erste Satz im Fazit hat es in sich – er ist unten fett geschrieben – «Die Schweiz darf sich keinesfalls zurücklehnen.» Ganz so einfach ist es halt eben in der Schweiz nicht immer. Da gibt es zum Beispiel eine neue Zeitung und die soll angeblich «CH» heissen – der Link ist www.punkt.ch und der folgende Artikel ist im «PUNKT» erschienen – der Link ist www.punktmagazin.ch – so kompliziert ist das in und mit der Schweiz.

«Die Schweiz darf sich keinesfalls zurücklehnen. Obwohl verschiedene internationale Rankings uns in die Spitzenplätze bringen, zeigen einige der Analysen,
dass wir in den letzten Jahren Rückschritte gemacht haben. Die Politik und die Wirtschaft ha –
ben grosse Hausaufgaben zu lösen: Bildung ist das Fundament der Wettbewerbsfähigkeit: attraktive Innovationsförderprogramme und ein wettbewerbs fähiges Steuersystem für KMUs und Grossbetrie be bilden das Rückgrat der Wirtschaft. Forschung und Innovation lassen die Nation nachhaltig wachsen und mit einem ordentlich geführten Haushalt können erfolgreiche Rahmenbedingungen gesetzt werden.«

Lesen sie den Ausführlichen Bericht im Punktmagazin ab Seite 7

«Die Finanzbranche entdeckt das Web 2.0»


«Besser spät als nie: Mehr als ein Jahr, nachdem „das neue Internet“, das viel zitierte Web 2.0, Nutzer und die Medienlandschaft elektrisierte, zeigen nun auch immer mehr Finanz-Webseiten wie WhoFinance.de, Sharewise.com oder der Pionier Stockpickr die Vorzüge des user generated content.»

«Das Problem ist hinlänglich bekannt: Die Bundesbürger und die Aktie – das geht nicht so recht zusammen … lesen sie weiter bei yeald.de …»

Gefunden im Blog von Rolotec.

«Besuchen Sie ein Restaurant mit unzähligen Sternen.»


Leider bin ich vor zwei Monaten mit swiss geflogen – aber jetzt ist alles anders. Jetzt würde ich mich, gemäss Werbung, wie zu Hause fühlen. Also freuen sie sich auf ihren Ferienflug …

… ich schildere nur, wie ich kulinarisch verwöhnt wurde. Sie werden kein bisschen Mitleid mit mir haben, sie gönnen mir meinen (kulinarischen) Höhenflug. Fangen wir doch mal mit den Spezialitäten aus verschiedenen Regionen der Schweiz an …

Laugensandwich

… erstaunlich, was in Basel so alles wächst und gedeiht. Ich hab es überlebt, obwohl ich Allergiker bin. Fliegen – ja da isst auch der Teufel in der Not. Wenn sie mindestens zwei Semester Chemie hinter sich haben, können sie das auch selber backen. Und dann gab es noch den Schweizer Schoggi, «der mir den Abschied versüsst». Süss und gut sind zweierlei. Die swiss.com, nicht die Swisscom, gehört ja bekanntlich der Lufthansa und in Deutschland gibt es auch die bessere Schockolade. Ich denke nicht an eine Milchschnitte, sondern an Edelschockolade (2. Bild). Übrigens die Reklame mit dem Schweizer Restaurant mit den unzähligen Sternen habe ich im Cigar Clan 5/07 gefunden. Aber wer jetzt fliegt, dem servieren sie gute Schweizer Schockolade – die gibt es. Die allerbeste wird im Wallis gemacht und vielleicht kredenzen sie ihnen auch einen Walliser-Wein. Da gibt es viele schöne Rebensäfte. In der Zwischenzeit wurden sogar in Zürich Weine prämiert (Ürsu, hier findest du alle gesuchten Ausstellungsdaten) …

Australischer Wein

… wir hatten noch Wein aus Australien. Neuseeland wäre noch einige 1000 km weiter weg. Die liegen ziemlich genau auf der andern Seite der Weltkugel. Abgefüllt wurde er in Basel. Und wenn ich an die Degustationen mit dem früheren Kellermeister von Coop zurück denke, haben die auch heute noch etwelche Tropfen, die wesentlich besser schmecken. Aber wie gesagt, das ist ja Geschichte. Auch der Bordeaux der Air France wurde vor Jahren getrunken – die Swiss gibt wenigstens Gläser aus echtem Glas. So hat halt jede Fluggesellschaft seine eigene Kultur. Und vielleicht gibt es morgen an der Tischmesse auch Wein aus Plastikgläsern – aber zuerst muss ich schauen, dass ich heute die neueste Weinkreation aus dem Bordeaux kaufen kann. Nur so als Gag …

Restaurant

… ohne Anspruch auf irgendwelche Sterne, das überlassen wir der Swiss, die noch einige Änderungen plant und mehr als eine Milliarde investieren will.

Aber beim Fliegen wird alles besser. 50 000 Bäume werden gespart, weil in Zukunft die Papiertickets elektronisch erstellt werden. Ob dann jeder zuhause sein Ticket auch noch mal ausdruckt? Vielleicht bräuchte es in diesem Fall sogar mehr Bäume, das wäre echt keine Sternstunde. Aber geniessen sie jetzt die Sterne beim Flug – gemäss Werbung müsste das auch in der Economy-Class der Fall sein. Guten Flug.

Und sollten sie zu Hause bleiben, können sie sich überlegen, welche Aktien steigen werden, weil sie trotz Mehrkosten mit zusätzlichen Fluggästen rechnen.

Religion ist auch in der Schweizer Wirtschaft ein Thema


Die einen finden es feige, die Mehrheit will aber Landreserven lieber der Wirtschaft als der Religion zur Verfügung stellen. Urteilen sie selbst. Andere wiederum gewichten dies neutral, nehmen es vielleicht nicht einmal zur Kenntnis …

… so vielleicht auch, dass in den drei von mir betreuten Blogs in den letzten Tagen der 1000. Beitrag aufgeschaltet wurde und bis Ende Oktober über 1 000 000 mal diese Blogs besucht wurden. Zur Zeit sind täglich rund 1600 Visits zu verzeichnen, Tendenz immer steigend. Mit der Stichwortsuche bei Google von «finanzblog», «libref» und «kirchgemeindeverband» finden sie jeweils das entsprechende Blog an erster Stelle. Danke unseren Lesern, für ihre Treue, denn die täglichen Visits schwanken erstaunlicherweise sehr wenig und nehmen regelmässig zu. Kleinere «Rückschläge» sind eigentlich nur in Ferienzeiten zu verzeichnen und dies wird vermutlich in den nächsten drei Wochen der Fall sein, denn die Reisebüros haben nach dem verregneten Sommer einen sehr grossen Ansturm zu verzeichnen. Allen die dem gewohnten Alltagsleben entfliehen, wünsche ich eine schöne Zeit und nehmen sie es mir nicht übel, wenn sie in den nächsten Tagen vermutlich mit einem voraus geschriebenen Thema beliefert werden. Und vielleicht fällt wieder einmal ein Tag aus, aber hier können sie sich das Lesen vereinfachen, indem sie bei den gewünschten Blogs einen RSS-Feeder abonnieren.

Folgender Originalbeitrag war gestern beim Kirchgemeindeverband des Kantons Bern zu lesen:

Belp immer noch unorthodox … «ungewöhnlich, unkonventionell, eigenwillig» …

… so zumindest der Header, als wir das letzte mal über das orthodoxe unorthodoxe Belp berichteten. Wenn man einer mutigen Journalistin Glauben schenken darf, dann muss unser Lead mit einem weiteren Wort ergänzt werden: feige!

0,08 Prozent oder 0,8 Promille der Stimmberechtigten von Belp (Seitenumbruch 19/20) sind nicht nach den alten Toleranzzahlen betrunken, sondern diese sechs (6) zeigen Toleranz oder sind, demokratisch gesagt, uneinsichtig oder … Hier muss sich jeder seine eigene Meinung machen. Wir berichten selten über politische Entscheide. «Gemeinde kauft Tamilen Land weg» – hier noch etwas ausführlicher und hier noch als neutrale Meldung von ref.ch.

Religion ist nicht immer einfach, «manchmal steht man zwischen zwei Fronten und wird fast zerrissen» aus «“Samuel, pass auf!“, sagte er sich.» Samuel Lutz, abtretender Synodalratspräsident hat dies gesagt. Dieser Artikel aus der BernerZeitung von Montag, 17. September ist leider nicht im Internet zu finden. Am Donnerstag, 20. September um 18.30 findet im Berner Münster der Abschiedsgottesdienst statt.

Text: Stephan Marti-LandoltFinanzblog

Finanzwelt flippt und die Kuh sieht keinen roten Heller mehr


«Hurra, der Welt geht es ab heute wieder gut.» Mit voller Pulle in die Börse rein. Heute ist es am besten, wenn sie ein Studium in Massenpsychologie absolviert haben – Volkswirtschaft oder Betriebswirtschaft scheinen ganz am falschen Platz zu sein. Und da scheinen noch andere Rindviehcher zu sein, die uns Sorge bereiten.

– «US-Leitzinse entfachen Kursfeuerwerk» – weiter bei SPIEGEL ONLINE

– «US-Notenbank senkt wichtigen Leitzins» – Video bei wiwo

– «US-Notenbank macht den Euro stark wie noch nie» – weiter bei WELT ONLINE

… «doch der Dollar ist so schwach wie nie zuvor» ist auch zu lesen. Nur hier gibt es schon etwas zu bemerken. Es fragt sich, woher man schaut. Wir Schweizer konnten den Dollar während mindestens zweier Phasen um deutlich über 5 Prozent billiger kaufen. Gönnen wir es der EU, dass sie eine starke Währung hat. Achtung, was jetzt geschieht ist extrem kurzfristiges Denken und vielleicht merkt einer, dass es der heutigen Welt ja gar nicht so schlecht geht – wirtschaftlich zumindest einigen Industrienationen.

Den Amerikanern geht es im Schnitt nun mit den tieferen Zinssätzen auch besser – aber nur im Schnitt. Der überraschte Busfahrer wird heute nicht viel besser dastehen, als vor einem Monat. Sie können selbst mit den Mortgage Rates in den USA herumspielen. Sein Lohn war gleich hoch, wie die Hypotheklast, die er monatlich tragen musste – USD 4000. Sie können es drehen und wenden wie sie wollen, er steckt immer noch voll im Dreck. Das halbe Prozent weniger löst den meisten ihr Hypotheken-Problem nicht. Aber, hurra, im Schnitt haben wir es heute viel besser, oder zumindest ein halbes Prozent besser und genau betrachtet eigentlich ein halbes Prozent anders.

Die Rindviehcher sind an allem schuld. Diejenigen, die fast kopflos Geld aufnehmen und vor allem, diejenigen, die das Geld zur Verfügung gestellt haben. Es ist wie früher. «Kreditler» und «Finänzler» sind zweierlei Leute. Die Kreditspezialisten versuchen, die gleichen Risiken wie die Finanzspezialisten ein zu gehen und ihren Höhenräuschen nach zu eifern. Sie übersehen, dass die entsprechenden Chancen fehlen, finanztechnisch nicht möglich sind. Bei einer Hypothek gibt es nur den Zins und allenfalls Rückzahlungen der Schuld. Und umgekehrt hat die Welt jetzt das Gefühl, dass alle Probleme gelöst seien, denn zur Zeit spielen die Finänzler verrückt.

Es schadet nie, wenn man beide Seiten kennt und da haben es einige Vermögensverwalter oder Anlageberater in der Schweiz viel einfacher. Im Gegensatz zur USA zum Beispiel dürfen unsere Banken beide Geschäfte anbieten – mit Kundengeldern Hypotheken finanzieren. Ein weiterer Vorteil ist, wenn sie mit Finanzleuten zusammen arbeiten können, die zumindest auch mal in einer kleineren Einheit, vielleicht in einer Filiale einer grösseren Region gearbeitet haben. Beide Seiten zu kennen und deren Probleme zu verstehen, ist enorm hilfreich. Ich bin froh, beide Seiten zu kennen und bin überzeugt, dass man als Generalist entgegen dem heutigen Trend weiterkommt und die bessere Performance erzielen kann.

Wäre aber der Busfahrer in der Schweiz, bekäme er mit Kühen ein Problem – seine Lebenshaltungskosten würden wieder teurer. Diese Rindviehcher wollen den Milchpreis um 6 Rappen je Kilo anheben. Die Kuh gibt aber ihre Milch in Liter ab. Nur ist eben ein Liter rund 28 Gramm schwerer, als ein Kilo und so betrachtet, hat die verarbeitende Industrie schon mal rund 2,5 Prozent gewonnen. Der Preis eines Kilo Käses soll um bis zu CHF 1.50 ansteigen. Grob gerechnet ergibt 1.50 durch 0.06 in etwa 25. 25 Liter genau genommen, denn unser Mathlehrer hat immer gesagt, nie Äpfel mit Birnen vergleichen. Diesen Link nur, damit der amerikanische Busfahrer auch versteht, was wir meinen. Nur, meines Wissens gibt es keinen Käse, zumindest nicht essbaren, der 25 Liter (oder Kilo) Milch je Kilo (oder Liter?) verkaufsfertigen Käse benötigt. Der Parmesan liegt bei rund 16 Liter, der Emmentaler bei etwa 12 und im Schnitt geht man von rund 10 Litern aus. Das würde 60 Rappen entsprechen und nicht dem 2,5-fachen.

Die lieben Rindviehcher erklären heute jede Zahl auf drei Kommastelllen genau und doch liegt man oft um Faktoren daneben, nur eben, der Busfahrer wird wohl weiterhin sein Haus verkaufen müssen, wenn er nicht schon Konkurs gegangen ist und die liebe Kuh sieht keinen roten Heller mehr. Wird aber in den nächsten Monaten etwas weniger Fettgehalt produzieren. Das ist aber nur die Natur, keine Absicht. Absichtlich will man aber auch am Fettgehalt mit verdienen. Statt bis zu 5% Fett will das BAG – Gesundes Amt für Bundheit oder o.ä. – sich mit 3.5 Prozent begnügen. Dass dies ein Genussproblem ist, wissen wir, aber genau genommen müsste jetzt der Rahm wie der amerikanische Zins sinken. Statt CHF 6.80 je Liter Vollrahm dürfte dieser höchsten CHF 6.– kosten …

… wetten, dass der Rahmpreis in der nächsten Zeit in der Schweiz ansteigt, weil die Milch teurer wurde und es angeblich zu wenig Rindviehcher gibt? So legt jeder die Zahlen zu seinen Gunsten aus und dies geht nur, bis bis ein neuer «Monte Angge-Balle» zu Fasnachts-Zeiten bestiegen werden kann.

Tischmesse – Finanzblog lässt sich in die Karten gucken


Oh je, schon wieder eine Ausstellung – und diesmal muss ich noch selbst ausstellen. In vier Tagen ist es soweit. Die Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren – zwei Stunden sollten genüben und sie werden eben im Blog festgehalten. Sie sind herzlich eingeladen, am Samstag 22. September 2007 in der alten Mühle Langenthal – ich lass mir mal etwas mehr als im Blog in unsere Karten gucken …

… ganz alles werden sie nicht erfahren, das ist den Kunden vorbehalten. Sie werden aber einige Geschäftsberichte, einige Präsentationen für Finanzanalysten vorfinden, die noch heute in unseren Kundendepots sind – einige wenige wurden verkauft. Keiner soll in der Lage sein, ein Depot nach zu bilden, denn dies wäre vermutlich auch nicht sinnvoll. Zudem stellen diese Titel weder eine Kaufs-, Verkaufs- noch Halten-Empfehlung dar.

Der Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren ist eine Investition. Eine Zukunftsrechnung. Was in der Vergangenheit war, interessiert uns nicht.

Die Note 6 ist die beste, diese hätte ich bei einer BWL-Arbeit fast erhalten, mein Kollege hätte sie verdient, wenn uns nicht Prof. Dr. Max Boemle eine 2 (zwei), etxrem ungenügend, gemacht hätte. «Es soll euch in den Kopf gehen, dass die Investitionsrechnung eine Zukunftsrechnung ist. Alles was gewesen ist, ist nice to know und sonst gar nichts.»

Viele haben damals den gleichen Fehler gemacht. Sie erhielten keine «Spezialnote». Aber Boe meinte noch so ironisch. «Ihr zwei werdet dies niemals vergessen.» Er hat uns im Verlaufe der Jahre noch einmal eine 2 gegeben. «Der Umsatz ist nicht massgebend, das was hängen bleibt ist einzig entscheidend.»

Zwei der wichtigsten Weisheiten, wenn sie langfristig in Aktien investieren wollen. Es gibt noch andere, ganz so einfach ist es nicht. Alle werden das nie begreifen. Meine ex-Freundin hat damals die bessere Note erhalten als ich. Sie hat beide Male die Fehler auch gemacht und zufälligerweise trifft sie sich am Donnerstag mit einer Kollegin, die zur Zeit im Nachbarbüro meines Kollegen, obgiger Leidensgenosse, arbeitet und sich ab meinem Ausstellungskonzept – das eben jetzt entsteht – die schönen langen blonden Haare ausreissen wird.

Marketingprofi – und vor kurzem hat sie aber gesagt, du musst so sein, wie du bist. Dann hast du Erfolg. Und was machen wir an der Tischmesse? Diskutieren über Titel mit Erfolg – und solchen, wo es weniger geklappt hat. Wichtig ist nur, dass sie im Durchschnitt über dem Durchschnitt liegen. Besuchen sie uns an der Tischmesse in Langenthal, der Stadt des Durchschnitts. Nur muss ich sie enttäuschen, ich bin nicht Durchschnitt – etwas grösser, etwas schwerer und eben in der Performance um Einiges besser … aber wie gelesen, was war interessiert uns nicht, die Zukunft ist massgebend …

… und deshalb der Spruch im Leaderbord vom Finanzblog:

«Weiter denken ist unser Beruf.»

Finanzblog

Verkleinert haben wir das Leaderbord hineinkopiert, damit sie mal selber über die folgenden Aktien oder Regionen-Fonds weiter denken können (alfabetisch und kein einziger Link führt auf eine Firmenseite):

ABB, Anglogold, Brasilien, Borsalino, BWT, China, Citron, Credit Suisse, CPH, Christ, Dilemma um Emma, Exeter, Feintool, Indien, Lukoil, Phönix (da gäbe es zwei verschiedene), Precious Woods, Russland, SNB, Solarworld (40 EP – aber Eurocents), Sportech (Rodime), Sulzer, SW Umwelttechnik, UBS, Valiant, Vestas und Zürich – es sind nicht abschliessend alle aufgezählt. Mit einigen der erwähnten arbeite ich sogar zusammen.

Es hat relativ viel Ökologie, Energie und Rohstoffe, Industriewerte, Banken und BRIC – nur habe ich das meiste gekauft, bevor dieser Ausdruck kreiert wurde. Man muss nur früh genug sein, Zeit und Mut zum Warten haben und in dieser Zeit kann ich ruhig etwas im Blog schreiben und gleichzeitig einige Titel oder Gebiete analysieren.

Das ist meine andere Art zu arbeiten. Und heute Nachmittag werde ich einen Keller bei einer Kundin räumen, denn das gehört manchmal auch dazu – aber da sind wir dann schon in ganz persönlichen Sachen und diese vertrauen uns unsere Kunden halt auch mal gerne an – Privat Banking ganz privat eben.

Und wenn sie die Haftungsbedingen gelesen haben, dürfen wir ihnen der Ehrlichkeit halber auch verraten, dass in unseren Depots auch schon Titel lagen, die selbst keine Tischmesse mehr durchführen können … Cargolifter, Invent, Swissair, swissstair (aber da kann man noch mit mir über Ideen im Venture Capital bereich sprechen), Venturix – ja ganz alle werden nicht ein BigStar. Und am Samstag sprechen wir auch über Risiken und das martische 6-Eck – von 10 – 16 Uhr – schauen sie mal rein. Vielleicht gibts noch was anderes zum anschauen.

Finanzblog

… täglich lesen und auch mal Geld verdienen – oder noch besser, Kunde von uns werden …. – das Blog können sie trotzdem lesen.

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 36


Indexe blicken in die Vergangenheit und Baubewilligungen in die Zukunft …

… und deshalb ist es manchmal sinnvoller, einige Zeilen (zum Beispiel auf Seite 11) zu lesen, als sich den Kopf über Indexe zu zerbrechen. Wer nicht am Seminar war, ist ja eigentlich selbst schuld, aber vielleicht hat man am 3. Oktober 07 Zeit und Lust das Immobilien-Gespräch «ImmobilienPortfolio-Diversifikation mit Topsegment-Immobilien – Liebhaberei versus Renditedenken?» in Zürich zu besuchen (Seite 1).

Wer eher von der Bauseite, denn von der Finanzseite her kommt, schaut sich vielleicht die Globalisierungs-Möglichkeiten auf der letzten Seite an. Aber der «grösste Ärger» kommt aus Zürich. Im nächsten Jahr soll der Prime Tower gebaut werden – 125 oder 126 Meter hoch. Das passt Basel nicht, denn diese blieben nur fünf Jahre Schweizermeister mit ihrem 105 Meter hohen Messeturm. Wir Berner haben uns daran gewöhnt, dass das Berner Münster mit 100 Meter nicht mehr das höchste Haus der Schweiz ist – es war es aber über 120 Jahre lang. Wer überbietet als nächster …

… weiter als pdf-Datei im gleichen Fenster – nur die Börsenkurseals PDF-Datei

… oder zum herunterladen auf …

Immobrief

Bern >Münster und Bundeshaus
Berner Münster und Bundeshaus in Bern sind nicht im Bau. Am Münster und im Bundeshaus wird eigentlich dauernd repariert …

Messeturm Basel

… der Messeturm Basel – 5 Meter höher – aber nicht ganz so imposant, berühmt und bestaunt …

Warum Religion in der Wirtschaft nicht zu unterschätzen ist


Kreationismus – diese Wortschöpfung ist ebenso eigenartig, wie der Glaube, der dahinter steckt.

Da stellt doch über das Wochenende einer meiner Kollegen fest, dass Religion ja manchmal sogar bis ins Geschäftsleben hinein spielt. Und einige haben ganz verschiedene Ansichten von Religion. Unter libref oder dem Kirchgemeindeverband hat es einige Beiträge, die zumindest am Rande auch etwas mit Finanzen zu tun haben. Aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass es noch andere Leute gibt, die mit Finanzen zu tun haben und sich auch mit Religion beschäftigen – häufig aber auf evengelischere und leider zum Teil auch auf fundamentalistischere Art. In letzten Tagen wurde ich mehrmals auf dieses Thema angesprochen und liberal und ironisch wie ich eben bin, habe ich mir heute Mittag beim Essen eines Schweins-Koteletts einige Gedanken gemacht.

«Der Mensch hat 12 Rippenpaare, die oberen sieben Rippen sind sternale, die achte bis zehnte asternale und die unteren beiden enden frei in der Muskulatur. Die sternalen Rippenpaare werden auch als „echte Rippen“ (Costae verae) bezeichnet, die Rippenpaare 8-12 als „unechte Rippen“ (Costae spuriae). Die unteren beiden Rippenpaare (11,12) nennt man auch „fliehende Rippen“ (Costae fluctuantes) … mehr unter Rippe bei Wikipedia nach zu lesen …»

Für Anhänger der Evolution könnte obige Aussage nicht stimmen, falls die Kreationisten doch recht haben sollten, denn seit diesem Eingriff müssten evolutionsmässig weibliche Menschen 12 Rippenpaare haben und männliche nur 11 1/2. Oder nicht? Wenn sie über diese Fragestellung nach zu denken beginnen, dann sind sie mit grösster Wahrscheinlichkeit kein Kreationist – oder Kreatonist wie viele schreiben. Durch die Falsifizierbarkeit können sie meine Ausführungen und die folgenden Links auf ihre Beweiskraft überprüfen.

Über dieses Thema könnte man tagelang philosophieren und deshalb zuerst einige seriöse und lesenswerte links und am Schluss noch ein wenig Humor.

– «Definition Kreationismus und Intelligent Design» – gelesen bei der wiwo

– «Darwin oder Gott» – wiwo

– «Fantastische Annahmen» – wiwo – Druckansicht wählen (sonst 10 Seiten)

Gott bloggt – für Kreaionisten nicht zu empfehlen – dem blogmitpep Danke für den Tipp»

– nur noch für ganz Liberale – «Humor auf Wolke 7»

– da haben wir uns vor zwei Jahren schon mal zu Wort gemeldet

Der Nebelspalter – Ausgabe über Darwin – CHF 6.80 die sich lohnen

Text: Stephan Marti-LandoltFinanzblog

Beitrage in der Kategorie «dummy load blog» (Ersatzlast) sind entweder im Original auf libref oder dem Kirchgemeindeverband erschienen.

Natriumperborat, Natriumsilikat und Geld – wie die Deutschen waschen


Henkel ist 100 jährig und vermutlich rein zufällig gelten ab dem gleichen Jahr verschärfte Gesetze im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Henkel – das nachhaltige Unternehmen

Henkel – das ethische Unternehmen. Gut gemachte «Kinderwerbung» fällt als solche nicht auf und bleibt Jahrzehnte lang im Hinterkopf haften. Aber die Werbung muss ehrlich sein und das können die wenigsten Konzerne. Henkel kann sich hier meiner Meinung nach echt in Unschuld waschen. Und wen wir schon ehrlich ansprechen, die erste Fernsehwerbung für Persil war mit Peppo Brehm – die seltsamen Methoden … eine Denkweise die mich begeistert, ehrlich.

100 Jahre – rein in die Zukunft

Das Geld unserer Kunden wird heute fast anhand eines Persilschein gewaschen. Nein, Spass beiseite, wir arbeiten seriös und vor zwei Jahren habe ich einmal geschrieben, wenn es uns weiterhin gibt, ist der Revisor zufrieden. Es gibt uns immer noch und mittlerweilen haben wir den drei-jährigen Revisionszyklus. Vermutlich als einige der wenigen unabhängigen Vermögensverwaltungen in der Schweiz. Das war ein (geld-)wasch-echter Reklame-Spruch. Das einzig schade ist, dass die Diskussionen mit Herrn Jurd spärlicher werden. Der oberste Revisor der Schweizer Geldwäsche kommt bei mir persönlich vorbei. Das ehrt mich und alles «nur» weil er mich vor Jahren kennen lernen wollte. Aus meinem Lebenslauf hat er gesehen, dass ich vier Jahre lang das Hauptbuch einer Eidgenössischen Verwaltung geführt habe. Heute gibt es vermutlich nur noch zwei unabhängige Bundes-Buchhaltungen – die Post und die SBB (Schweizerische Bundesbahn) – und in einem gewissen Sinn auch die Swisscom. Damals gab es auch drei – SBB, PTT und dort wo eben andere kurz nach mir in der gleichen Abteilung gearbeitet haben. Ob das wohl unser damaliger Chef ist? Absolut denkbar.

«Kampf gegen Geldwäsche: Frühwarnnetz deutscher Kreditinstitute hat noch Lücken

Ab dem 15. Dezember 2007 gelten verschärfte Gesetze im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Europäische Banken müssen ab diesem Stichtag ihre Kunden und Transaktionen noch genauer unter die Lupe nehmen … lesen sie weiter bei steria mummert

… den Link habe ich im Finanzblog24 von Mark gefunden – Danke

Persil

… das ist mein Persil und wenn wir schon waschen, dann Total anders und in Frankreich mit dem ganz ursprünglichen Persil von Unilever oder von Henkel mit leChat – für die Katze (un chat), nein, exakt der Kater auch le matou …

Persilschein

… wer sich in Unschuld wäscht erhält vielleicht auf Grund des «Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus» (Entnazifizierungsgesetz) einen Persilschein – bei Wikipedia gefunden – beim GwG gibt es «nur» einen Revisionsbericht samt Verfügung (so müssen Rechnungen im öffentlichen Verkehr genannt werden).

Der Hybride Kunde – 2. Teil – «preiselastisch»


Der zukünftige gutbetuchte Konsument wird mit dem Porsche vorfahren und bei Lidl und Aldi einkaufen und anschliessend im Luxusgeschäft weiter shoppen gehen – der hybride Kunde. Sein Gefühl für Preis/Leistung muss stimmen.

Im 1. Teil habe ich die Tabakwerbung gestreift. An einem Ort mit Warnhinweise, am andern indirekte Werbung für Drogen. In Deutschland scheint man straffer zu arbeiten. Der Kioskiero Ricci Riegelhuth aus Bad Vilbel zeigt das ganz deutlich. Ricci muss man erlebt haben. Der Mensch hat ein Fachwissen und Schalk. Einmalig. Ein Kommentar beschreibt ihn «durch und durch lebendige Zigarre». Und wie umgeht man jetzt das Werbeverbot und bekommt Einblick in die ehemaligen Seiten – die sind nämlich wirklich interessant – zum Beispiel die Seite von Vegas Robeina (gleiches Fenster – pdf-Dokument). Was einmal im Internet publiziert wurde, findet man meistens wieder – es gibt historische Datenbanken und einfachere Tricks. Raucherwerbung scheint in der Praxis nicht so ganz durchdacht zu sein. Sie wissen, was ein Dromedar ist – was kommt ihnen hier in den Sinn. Ja so ein Kamel gibt diesem Tier einen falschen Namen …

Ricci Riegelhuth

… der «Grosse unter den Kleinen» hat das nicht nötig. Seinen Kiosk wollen wir uns einmal ansehen. Er trägt den gleichen Ring wie Don Alejandro Robaina. Man diskutiert über Hilfswerke, wo man ehrenamtlich mitarbeitet. In der Cigarren-Branche kennt man ihn. Auch an der Ausstellung in Basel. In etwa 5 Stunden haben wir schätzungsweise 100 Besucher gesehen – viel mehr sind nicht gekommen. Auch das liegt vielleicht an der Werbung. Aber für Ausstellungen wäre sie (noch) nicht verboten. Keiner ist der Tipp Besucher, der von Stand zu Stand geht und allen nur ergattbaren nützlichen und unnützlichen Gratis-Kleinkram in der Plastiktüte verschwinden lässt. Diese haben wir am Eingang erhalten …

Kleinkram

… Die Schokolade von Lidl diente als Zwischenverpflegung – schmeckt übrigens herrlich zu Cigarren (in Deutschland gekauft – ich denke be-rausch-end ) – haben wir auch am Stand von Bossner gehört, die kommen demnächst auch mit Schokolade. Der Preis spielt in Zukunft höchsten eine Rolle, dass er entweder sehr tief oder sehr hoch angesetzt sein muss. Das Mittelmass wird in Zukunft immer mehr vernachlässigbar. Solche Erkenntnisse sind nicht neu, aber an einer solchen Ausstellung ganz gut zu beobachten. In der Tüte war nicht alles von Anfang an drin. Einige Cigarren kamen im Verlauf des nachmittags dazu – eine ist erwähnenswert. Diejenige rechts vom Zigaretten-Aschenbecher mit der Freiheitsstatue. Man beachte das Deckblatt. Zum Glück ist es ein Longfiller, ein Stumpen wäre glatt auseinander gefallen – aber das Ding schmeckt nicht besser. Einige grosse Namen machen es sich zu einfach. Viele Kleine haben darauf schon reagiert. Es gibt tausendende von verschiedenen Cigarren und man wird in Zukunft vermehrt preiswerte mit ganz gutem Geschmack anbieten. Auch wenn sie Nichtraucher sind, dieses Phänomen findet man zur Zeit bei den unterschiedlichsten Luxusprodukten. Wer das Kaufverhalten richtig analysieren kann, kann damit Geld verdienen – die Aktien kaufen, die solche Strömungen früh erkennen. Vom ethischen Standpunkt her gibt es vermutlich nicht viele Aktien, die von Cigarrenhäusern sind …

Cohiba

… teure bekannte Cigarren werden heute massenweise gefälscht. Unbekanntere oder günstigere Marken nicht. Die Marge ist entscheidend. «Ist die gefälschte Cigarre jedoch aus gutem Rohmaterial hergestellt, ist es nahzu unmöglich, sie am Geschmackvon einer echten zu unterscheiden.» Das steht im cigar clan. 10 Prozent finden am Geschmack die Fälschung heraus. Das bedeutet nichts anderes, als dass es Produkte gibt, die gut oder sehr gut schmecken und einen Bruchteil von «Inprodukten» kosten. Ricci erzählt in diesem Zusammenhang, wie er Udo Lindenberg kennen gelernt hat. Der Name Panikorchester scheint Sinn zu machen …

Sherlock holmes

… an der Ausstellung wird es garantiert keine gefälschte Ware haben – Sherlock Holmes scheint ja auch da zu sein …

Robaina

… aber ganz so alt dürfte dieser Humidor doch nicht sein – Ricci erzählt auch mal von der Zigarrenlegende Robaina, welcher ihm schon einen Besuch abgestattet hat …

Premium

… und der dritte im Bunde, der immer etwas zu berichten weiss – der Nachfolger von Aficionado – Premium der Blogger und Cigarrenhändler höchst persönlich …

Ricci Ringelhuth

.. danke Ricci, toller Tag, viel genossen und viel gelernt – «die beste Zigarre ist die, die ihnen schmeckt» …

Zigaretten-Dreh-Automat

… und da wär noch der Zigaretten-Dreh-Halbautomat (mit Warnung natürlich) für den heutigen Besuch – Milch werden wir vermutlich nicht Literweise trinken, denn hier schreib das BAG demnächst auf die Packung «Warnung vor dem Trinken: «Milch wurde künstlich hybridisiert, damit sie von Inari bis Limasol genau gleich schlecht schmeckt

«Finanzprofis warnen vor neuer Kredit-Klemme»


Einen zugestellten Artikel von Aficionado möchte ich euch nicht vor enthalten. Irgend wie erinnert er an das Kreditdebakel das vor rund zwei Dezennien in der Schweiz seinen Anfang …

… und erst mit der Liquidation der Dezennium Finanz AG Ende 2002, rund ein Jahrzehnt nach der Übernahme der faulen Kredite der Berner Kantonalbank, sein Ende nahm.

«Milliardenmarkt Schuldpapiere von Anna Seith

Den hypernervösen Finanzmärkten droht ein neuer, gefährlicher Engpass: In dieser Woche müssen Schuldverschreibungen über 130 Milliarden Dollar erneuert werden – doch der Markt dafür ist wie tot. Die Angst wächst, dass wieder Banken in die Existenzkrise schlittern … weiter in SPIEGELONLINE …»

Bei der Kantonalbank von Bern, wie sie damals noch hiess, gingen 3 Milliarden verloren. Heute hat der Kanton Bern nicht ganz eine Million Einwohner. Das heisst, für jeden Einwohner gab es mehr als CHF 3000 Schulden. Das ist eine hohe Zahl, aber zwingt keine der führenden Volkswirtschaften in die Knie.

In den USA sind jetzt 130 Milliarden USD gefährdet. Die USA hat etwas mehr als 300 Millionen Einwohner – das ergibt pro Person rund CHF 500. Sorry, liebe Leser, die Finanzbranche hat nicht nur ein Problem, die Finanzbranche ist ein Problem. Hier tummeln sich 10’000ende, die kein Verhältnis mehr zur Realität haben. Ich hab es Ende August schon einmal geschrieben – 3000 CHF gefährdete Kredite je Kopf – kein Klacks, aber dies hat rein gar nichts mit Weltuntergang zu tun.

Und wenn sie jetzt diese Zahl nehmen und überlegen, dass es auch andere Länder betrifft, die den Amerikanern Geld geliehen haben, wird die Zahl noch kleiner – und wenn sie die Inflation anschauen, dann entsprechen die CHF 3000 der Berner heute etwas mehr. Wer wie die «echten Finanzprofis» genau auf eine Kommastelle rechnen will, der findet in meiner Blogroll den Teuerungsrechner unter Finanzsuche/-hilfen …

… und wenn sie lieber wissen möchten, was wir im Kanton Bern so für Probleme haben, dann schauen sie mal beim Kirchgemeindeverband vorbei – übrigens testhalber mit dem neuen Signet …

Der hybride Kunde – Teil 1 – ethische Discountwolke


Rauchen tötet – Rauchen kann tödlich sein – rauchen lässt ihre Haut altern. Das tut sie übrigens auch sonst. Auf allen Raucherzeugnissen muss eine Warnung sein. Wirklich auf allen? Und gibt es bei Raucherwaren nicht einige für den Kunden frappante Unterschiede? Vier an der Suisse Tabac – dem Genuss erlegen, einige Fragen zum Marketing einer «verhassten» Branche» und dass wir Konsumenten mal hüst und mal hott sind – hybrid so zusagen …

Ethik kann man weder messen noch befehlen – Ethik ist eine Einstellungssache. Jeder hat ein ethisches Gefühl, aber leider manchmal ein extrem lausiges. Zwei Beispiele gefällig? George Bush stellt anhand des neuen Videos der Al Qaida fest, «in was für einer gefährlichen Welt wir leben». Vermutlich hat er meinen Beitrag vor zwei Jahren gelesen: Bush – weder Busch noch Baum. Gefährlich ja, aber vermutlich denkt er nicht ans rauchen. Meine differenzierten Einstellungen zum Rauchen habt ihr vielleicht schon vor gut zwei Jahren gelesen – geändert hat sich nichts und das Autofahren ist immer noch gefährlich. Noch während des schreiben des Beitrages ruft der Personalblogger an – unverschuldeter Totalschaden auf der österreichischen Autobahn. Baustelle, Lastwagen – zum Glück keine Verletzten.

Osama Bin Laden neuestes Video scheint es auch in mindestens zwei unterschiedlichen Varianten zu geben. 8760 Videos können sie anschauen – und man weiss nicht, wo sein Laden ist. Man denkt wieder einmal an 9/11 zurück. Auch ohne Rauchen wäre die Welt schon gefährlich genug. Dies ist keine Warnung, dies ist eine ganz einseitige Feststellung.

Die Welt kann nämlich ganz schön sein – inkl. Rauchen. Und abschreckende Werbung muss nicht sein. Auf einer Einzelverpackung für eine Cigarre steht keine. Im Gegenteil: «Einzigartig, for the fine art of smoking (2x) oder Limited edition, hand made, Reserva, gar XO». Aber ob man sich auf Werbung immer verlassen kann – XO eXtra Old ist Auslegungssache und Geschmacksache …

Bosner Cigars

… die Zigarren-Messe scheint zu gefallen. Wie an andern Ausstellungen, die meisten Damen sind hübsch. An einem Ort der Kommentar – «Fragen sie meinen Chef» oder «Keine Ahnung, ich arbeite sonst nicht für dieses Unternehmen». Frau Loskutnikov (Bild) von Bossner gibt über alles Auskunft, nur was den Generalimporteur anbelangt, ist seine Sache, er kenne die länderspezifischen Gegebenheiten. Sie weiss Bescheid, erzählt auch über Schokolade, Cognac. Lesen sie die Geschichte ihres Vaters (Bossner anklicken). Lesen sie am Schluss über Sponsoring – das Wichtigste: Krankenhäuser, Altersheime, Internate, Schulen. Etisch gesehen hat Rauchen oft zwei Seiten …

… wechseln wir zu einem andern Stand – dort rühmt man sich auch um eine russische Geschichte – Davidoff himself hat mir damals eine Cigarre geschenkt – Bossner auch. Die bleiben in Erinnerung – das ist Werbung. Die «Puro Robusto – Capa Dominicana» gibt es nicht – eine andere übrigens auch nicht. Die Robusto ist so robust, dass sie noch gar keiner geraucht hat – die gebe es erst in zwei Monaten. Dafür könnten wir Cigaretten kaufen …

Zigaretten

… etwas unscharf. Es ist vielleicht auch besser, die Marge betrage 68 Prozent. Nicht schlecht. Rechnen sie mal nach … fast 75 Prozent – für den Käufer eine echte Discountwolke. Falls die an einem Ort ohne und am andern mit MwSt rechnen, sind es noch 72,5% – aber die Mehrwertsteuer erstaunt mich auf dieser Ausstellung schon lange nicht mehr. Alles hat zwei Seiten, die der Kunde laufend verdauen muss, ja zum Teil sogar selbst wählt – der hybride Kunde eben …

Aficionado

… und es gibt ihn noch, den anderen, Faden graden (jetzt wird er lachen), der Aficionado, wie er leibt und lebt, hier von seinem Solothurner Nebel leicht umwoben. An was denkt er wohl? An Bossner oder an den, der ihm Maria angedreht hat …

… demnächst mehr – und wer nicht warten möchte schaut beim anderen «Aficionado der Zweite» oder «Aficionado der Jüngere» vorbei – bei Premium von The Cigar Blog

Krass Grass

… und überlegt sich, wieso auf dieser Büchse kein Warnkleber sein muss, echt grass …

HEULER: Börse «SCOACH» (e) heisst … «Stehlen mit grösster Heimlichkeit» (d)


… trotz Namensabklärung durch eine Agentur bei der Namensgebung voll daneben gegriffen: Urban Dictionary– scoach «To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.»

Scoach, ein Zusammenschluss von SWX und Deutscher Börse, für strukturierte Produkte hat den besten Namen gewählt, den man sich vorstellen kann …

… he, das ist so wunderschön, hier gleich noch einmal:

«To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.»

Auf Deutsch übersetzt heisst das: «Stehlen mit grösster Heimlichkeit. Normalerweise «skoach» geschrieben. Der Tathergang des Diebstahls / das Gesetz der Entwenung (jur.).»

Die meisten Firmen-Neugründungen dürften heute eine englische Bezeichnung aufweisen. Viele sind zwar in Englisch sattelfest, aber weil es nicht ihre Muttersprache ist, kennt man die Slang-Ausdrücke nicht. Es empfiehlt sich, vielleicht auch für andere Firmen, einmal im Slang-Lexikon – im Urban Dictionary – seine Firma nach zu schlagen. Ja, meine Frau will sich auch «umtaufen» lassen. Scoach schnell umbenennen in scouch geht auch nicht, denn bei scouchie kommen mir die T-Shirts von Yoda in den Sinn.

Und bei skoach findet man auch den «five finger discount». I got it for a five finger discount! Ob damit die Discountwolke von letzter Woche gemeint ist oder der Satz im erwähnten Heft auf Seite 26 «Der Sekundärmarkt für Express-Zertifikate bietet Renditeschnäppchen».

Stehlen ist nie schön – egal auf welcher Seite man sitzt. Aber ich klaue ja auch. Aficionado hat im Beitrag zu scoach einen so schönen Kommentar gemacht, dass ich daraus gleich diesen Beitrag erstellen musste. Sein extrem kurzer und trockener Kommentar samt Link, dürfte wohl Einigen etwas zu denken geben:

Scoach bedeutet laut dem Slang-Lexikon (http://www.urbandictionary.com):
—–
To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.
—–
Ja, welch treffend Name für eine Börse ;-))))))))

Welch treffender Name für eben diese Börse. Der Aficionado steckte am Samstag noch ganz im Nebel, in einer Wolke so zu sagen – aber über die etwas andere Discountwolke erst am Dienstag – geschrieben am Sonntag, da auch ich manchmal auf Achse bin. Zum Glück nicht unterwegs nach Karlsruhe, wie das ein Teil unseres Netzwerks vergeblich versucht hat. Stundenlanger Stau, wenige hundert Meter nach der letzten Ausfahrt. In Krisensituationen merkt man meistens am schnellsten, ob Denkmuster echt hinterfragt werden. Rückwärtsfahren ist verboten. Wir vier sassen ja auch stundenlang herum, aber mit Ricci und Maria … war es echt angenehm. Aber auch da gab es einige Denkmuster zu hinterfragen. Das Sternchen war aber die gratis Stadtrundfahrt durch Basel – dank des deutschen Navigationsgerätes. Beim Fahrverbot haben wir dann einfach gewendet. Es war nicht das Uraltgerät, das vor Jahren auf der Autobahn gemeldet hat: «Bitte wenden!»

Wenn man immer alles lesen würde, wäre da noch der Blogbeitrag bei Rolotec – ob sich dieser Hans Fischer auch schon Gedanken über seinen Namen gemacht hat?

Mit einfach angewandtem Wissensmanagement hätten die beiden Börsen diese Panne verhindern können. Wie, das sagt ihnen Aficionado gerne bei einer Cigarre und einem guten Glas Whiskey (es kann auch ein anderer sein) und bei mir können sie zuhören, wie man ab CHF 50’000 ein persönliches massgeschneidertes strukturiertes Produkt erstellen lässt. Ihre Markterwartungen müssen sie aber selbst definieren – ich helfe ihnen aber dabei – und dann hilft uns in diesem Fall die UBS weiter – ohne Spekulation oder Tarnkappe.

Stealth Bomber

… Stealth (heimlich) Bomber in der Nähe von Wall Street … da gibt es auch einige unterschiedliche Deutungsweisen – weitere Bilder bei Visipix von Hannes Keller – mit «Die Blumen des Bösen» hat er sich mehr Gedanken zum Namen seiner Kunstausstellung gemacht als Andere bei ihrer Namensgebung.

«Gewinne machen mit Edeltropfen»


Mit Wein kann man es sich bequem machen und mit dem Schreiben über den selbigen auch …

«Das Geschäft mit edlen Tropfen floriert. Anleger können direkt auf Luxusweine setzen – oder Aktien von Edelwinzern kaufen.

Von FOCUS-MONEY-Autor Florian Junker

Auch Japaner und Chinesen sind auf den Geschmack gekommen – sie erwärmen sich zunehmend für den vergorenen Rebensaft und gleichen das abflauende Interesse von Franzosen und Italienern aus. Der Weinabsatz, der laut Organisation Internationale de la Vigne et du Vin im vergangenen Jahr bei rund 16,85 Milliarden Flaschen lag, dürfte deutlich steigen … weiterlesen bei Focus.de …»

Hier der Chart von Constellation Brands (Seite 6 im Bericht) und der Link für die Internationale Organisation für Rebe und Wein (Organisation Internationale de la Vigne et du Vin) – vermutlich brauchen sie das ganze Wochenende, um alles an zu schauen. Für viele manchmal vermutlich zu wissenschaftlich aber interessant, zum Beispiel die Weinsorten der Welt (über 500 Seiten, wer über ein langsames Modem verfügt, braucht einige Minuten zum Heraufladen), ab Seite 45 sind die Rebsorten alfabetisch aufgelistet – von Agizjum bis zu Zierfandler auf Seite 52 – Zinfandel und etwelche andere fehlen.

Wer Rebsorten auswendig lernen will, versucht sich die 6504 Sorten von A la Reine bis Zweigelt zu merken. Erstere können sie auch als Virginatabak rauchen, wobei es sich nicht um die genau gleiche Gattung von Pflanzen handeln dürfte. Anscheinend gibt es Leute, die auch Weinblätter rauchenich esse die lieber. Solche Diskussionen kann man allenfalls am Samstag an der Suisse Tabac in Basel führen oder vielleicht gibt es nächste Woche sogar einen privaten Drehworkshop mit pep. Frische Chasselat und Pinot Noir Blätter kann ich zur Verfügung stellen, verdorrte hat es am Boden. Ich halte mich dann eher an einen Zweigelt.

Gefunden habe ich den zitierten Artikel von Focus.de im «the drink tank» von Mario Scheuermann dessen Planet Bordeaux in meiner Blogroll zu finden ist.

Weinkeller

… in diesem Weinkeller dürften auch jetzt noch einige Flaschen Zweigelt zu finden sein …

Discountwolke von Scoach – Börse für strukturierte Produkte


Die Pressemitteilung, dass Scoach am 1. September den Handel eröffnet ist schon fast einen Monat alt …

… aber sie wird sich morgen an der IAM Düsseldorf, der Internationalen Anlegermesse im neuen Kleid präsentieren. In der Schweiz an der STP-Messe – Struktuierte Produkte Messe – vom 17./18.10.07 in Zürich. Hand aufs Herz, haben sie schon von scoach gehört?

Wer nicht auf Zürich warten mag, besorgt sich das Anlageberater- und Vermögensverwalter-Magazin von scoach. Grafisch sehr ansprechend, interessant, aber aufreisserisch, hard selling was strukturierte Produkte anbelangt. Einer, Stefan Schulze, schreibt es ganz klar und deutlich: «Faible für Optionsscheine … um ein noch breiteres Publikum für die Welt der verbrieften Derivate zu begeistern … bis heute handelt er spekulativ …». Ehrlich, erinnert mich an vergangene Zeiten, als man noch jünger … Das Titelbild zeigt Eier, zerbrechliche Eier und aus einem schaut ein Küken hervor.

Das Heft macht Spass – auf der einen Seite, weil man (ich auch noch) etwas lernen kann und zum andern, weil man Schmunzeln muss. Man schreibt eben von Warren Buffett … nur in Papiere investieren, deren Geschäft man auch versteht. Der Schluss: ein Underlying ist nur dann attraktiv, wenn er sich dafür interessiert und die Gesellschaft eine positive Geschäftsentwicklung aufweist. Sie haben richtig geraten, der letzte Satz stammt sicherlich nicht von Buffett.

Wenn sich scoach, immerhin stecken swx und die Deutsche Börse dahinter, hingibt, dass solche Banalitäten (um nicht zu sagen betriebswirtschafltlicher Schwachsinn) abgedruckt werden, muss man nicht erstaunt sein, wenn der nächste Crash von Hedge-Funds (Seite 13 – 6.9.07) dervativen Produkten ausgeht, denn man ist «begeistert von ausgefeilten Strategien» oder «in Phasen konstant steigender Märkte sind sie ein ideales Instrument, um Anlegen an die Thematik heranzuführen». Das munzige Problem ist nur, wir wissen nicht ob morgen die Märkte steigen oder crashen – wir leben von Vermutungen. Soll noch einer sagen, bei über 207 000 kotierten Produkten, dass die Übersicht immer gewährt ist. Also immer etwas an die zerbrechlichen Eier denken und wer nicht grosse Beträge absichert, soll sich bewusst sein, dass er spekuliert.

Der Internetautritt ist übersichtlich und schön gestaltet – einige dürften aber einer Bildschirmlupe benötigen. Dafür hat es schöne Finanzinstrumente – die Discount-Wolke zum Beispiel, oder die Indexe, die in einem verkleinerten Windows-Fenster hilfreich sein können. Ein vielseitiger Internetauftritt – schauen sie Deutschland und die Schweiz an, man findet zum Teil unterschiedliche Sachen.

Am interessantesten scheint mir im Heft der Artikel über die «Neue Generation» zu sein – die sogenannten N-11 – next eleven. Und zum Schmunzeln diese beiden Sätze: «Auch Aktienkurse sind für Anleger von strukturierten Produkten wichtig. Deshalb können ab sofort auch Aktienkurse auf www.scoach.com abgerufen werden». Eine solche Erkenntnis setze ich eigentlich für Finanzblog-Leser voraus.

Scoach, denke ich, ist eine Worterfindung. Nicht verwechseln mit coach – scotch – scorch (so ein Leo), denn das Letzte bedeutet anbrennen, verbrennen – und je nach gewähltem Produkt sollten sie dies vermeiden.

Discountwolke

… Diskountwolke – wählen sie eher diejenigen, die näher zum Index-Windows sind …