Bluhmbergs Pressedienst


Das Blog http://bluhmbergspressedienst.twoday.net/ hat letzten Samstag verschiedene Finanzblogs vorgestellt.

Danke Bluhmberg, die Idee gefällt mir. Ich bin Berner, ein geborener Hauptstadt Schweizer und die sind bekanntlich etwas langsam und deshalb wage ich mal den Versuch, jeden dieser Blogs etwas näher an zu schauen. Alle auf einmal, das ist mir zu schnell, zu viel. Die Zürcher sprechen ja auch doppelt so schnell wie wir – nur brauchen sie dreimal soviel Worte. Und damit sie ihr Mundwerk unterbringen, sind angeblich auch die Trams doppelt so gross, wie in Bern. Aber in Bern-West ist ein Fuchs für das Tram und dabei meint er eigentlich, dass das Tram für die Füchse sei. Da wird ihm hoffentlich ein (Binde)-Strich durch die Rechnung gemacht. Wenn er sich mit dem Tram so gut auskennt, wie mit dem Flugzeug der Vogelgrippe Symptome, dann darf gelacht werden.

Österreicher oder dort Schweizer Witze gäbe es ja auch noch, aber dafür hat Blumbergspressedienst einen ganz anderen Schreibstil. Sachlich, nicht abschweifend und vielfach den Finger aufhebend. Dieses Blog ist eine Ergänzung und manchmal trifft man sich wieder – wie zum Beispiel bei SwissKap.

Über den Blogger ist nicht viel heraus zu finden. Vielleicht macht er einen entsprechenden Kommentar. Vielleicht nicht. Das ist ja das Schöne, dass man anonym schreiben kann oder unter sich zu erkennen gibt. Beides macht Spass und beides toleriert man. Manchmal gar nicht so einfach, Geheimes geheim zu behalten. Aber wir kennen ja das Bankgeheimnis bestens und dies wird auch in der Bloggosphäre verwendet. Es gibt wenige Ausnahmen. So der Kassier von swissblogpress, der müsste, wenn er dann endlich das Postfinance-Konto hätte, nebst dem Blognamen auch den persönlichen Namen kennen – falls er einmal mahnen müsste.

Wenn sie bei Blumbergspressedienst etwas herumsurfen stossen sie auf weitere interessante Blogs. Die wilde hilde hat vielleicht auch ein Flair für Weine. Übrigens, meine Ernte wird am Samstag eingefahren. Etwas spät! Ich hab ja gesagt, dass ich Berner bin. Und trotzdem erstaunlich, dass ich den ersten und bisher einzigen unabhängigen Finanzblog habe – oder wer kennt andere?

Bluhmberg, es freut mich, regelmässig nach Österreich schauen zu können. Und vielleicht auch mal über den Teich, dort wo heute Bloomberg die Tagesgewinner schon vor Börseneröffnung bekannt gibt – bravo, echt demokratisch. Und da wäre bei «unserem Bluhmberg» auch noch ein happywinner verlinkt. Mal schauen, ob die dort raus finden, wer hinter www.finanzblog.at steckt – wird demnächst vermutlich auch umgeleitet. Es stehen einige Änderungen an.

Über Bluhmberg weiter zu recherchieren scheint zwecklos zu sein, seine Spuren enden im Jahr 1620, aber dafür ist er regelmässig mit aktuellen Beiträgen im Netz wie mit dem Media-Markt. Von Österreich ist es etwas weit bis zu uns, aber du kannst heute Abend gerne bei mir übernachten und morgen bist du in 20 Minuten beim Media-Markt in Lyssach. Das heutige Inserat: Notebook für CHF 690.– – 60 GB, XP Pro, DVD, 512 MG, 15.4″, Wlan. Ich bin doch nicht blöd, denn das Eröffnungsangebot lässt eher auf Campieren schliessen.

Bluhmberg

… bei blumbergs pressedienst zu einem guten Zweck entwendet …

2 Gedanken zu „Bluhmbergs Pressedienst“

  1. So ein fleissiger Schweizer, dieser Herr Marti! Es stimmt, dass es ein miteinander kooperierender Freundes- und Kollegenkreis ist, der die von Dir genannten Blogs bespielt. „bluhmberg“ – den Ferry Bluhmberg gibt es wirklich, ebensi die Bluhmberggasse in Wien – war anfangs tatsächlich als Fake- und Satireseite geplant, ganz exakt WEGEN der US – Corporation BLOOMBERG (New Yorker Bürgemeister!). Wir haben diese Strategie geändert. „Chef“ der Gruppe ist Michael Alexander Wilcke, der das happywinner-blog betreibt. Hilde Suppan ist eine gute Bekannte der alkoholkranken und bösen Männerrunde (Scherz!). Was bei uns fehlt, ist ein Impressum, das die genauen Rechtsverhältnisse aufzeigt. Daran haben wir gar nicht gedacht, weil die Magazinseiten ohnehin ein ellenlanges Impressum enthalten. Alles Gute Herr Marti aus Wien.

  2. … wenn ich das nächste mal in Wien bin, müsste ich ja direkt einen Abstecher in die Bluhmberggasse machen. Vielleicht im Sommer, wenn die Geranien vor den Fenstern blühen, damit es ein „sinnvolles“ Bild gibt – wie damals im Kaiser-Stuhl an der Schrödergasse …

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