Es tut sich was auf dem Erdöl- und Erdgas-Markt


Citroën bringt ein Erdgas-Auto heraus, das man zuhause betanken kann und Lukoil plant durch Miliardenübernahme von kasachischen Reserven weltweit zur Nummer 3, was die vermuteten Ölreserven anbelangt, aufzusteigen.

Not macht erfinderisch – sagt man. Oft ist es auch nur der Geldbeutel der drückt, resp. die Fantasie von Unternehmen, die Chancen sehen, weil sich zur Zeit die Welt, so wie es scheint, umstrukturiert.

Citroën ist in Frankreich eine Kultmarke – im Gegensatz zu Renault und Peugeot. Citroën ist auch so stolz, dass ihre Homepage in Französisch erscheint. Ich möchte fast behaupten, dass Citroën die einzige grosse Automobilmarke ist, die nicht zuerst mit einem Englischen Text aufwartet. Versuchen sie es doch mal: www.irgendeine-automarke.com. Jaguar, Ford und andere Engländer und/oder Amerikaner haben da sprachliche Vorteile.

Bei Citroën ist eine Idee neu – man kann zuhause auftranken. Der Kompressor wird zusammen mit dem Partner Gaz de France gratis zur Verfügung gestellt. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich zuhause nicht nur Erdgas tanken kann, sondern gleich meinen Kompost mitvergasen kann. Aber zumindest heute tanken die Franzosen noch an der Tankstelle – kein Erdgas.

Wer Aktien von Lukoil besitzt kommt vielleicht längerfristig als andere in den Genuss von Erdgasreserven, und kann zuhause «eigenes» Gas tanken oder sich zumindest heute mal einige Liter mehr Benzin leisten, falls er die Aktien nicht schon zu früh verkauft hat. Wer in China lieber mit Flugpetrol spekulieren möchte oder eine alternative Fortbewegungsart sucht, kann mit uns ruhig Kontakt aufnehmen. Es gibt sie auch heute noch, die Titel, die man einfach lange genug im Depot liegen lassen muss und dazu braucht es manchmal fast eine Portion Kaltblütigkeit.

2 Gedanken zu „Es tut sich was auf dem Erdöl- und Erdgas-Markt“

  1. Zuyox, dem Artikel kann ich leider nur zustimmen. Ich treffe ab und zu Leute, die keine Zeitung lesen, nichts aufschreiben und Notizen, die man ihnen gibt, nicht ausführen, weil sie nicht lesen können. Und das Schlimme daran ist, dass sie nicht den Mut haben, mit andern darüber zu sprechen – es gibt in der Schweiz und auch in Frankreich Kurse, damit man wieder lesen lernt – und schreiben.

    Damit Mr. President keine Mühe hat, gibt es obenstehenden Link. Falls ihm die Übersetzung zu wenig verständlich ist, kann er ja mit Google Kontakt aufnehmen, denn glücklicherweise können auch in den USA die meisten Menschen lesen. Aber der Prozentsatz der praktischen Analfabethen dürfte ähnlich hoch oder gar höher sein, als in Frankreich.

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