Steigt die Börse – fällt die Börse?


Weder noch – sie bleibt (be)stehen. Die Börse ist ein Handelsplatz und kann demzufolge weder steigen noch sinken. Anders sieht es mit den Börsenkursen aus und hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen.

Die Börse wird bei uns im Allgemeinen mit den Börsenkursen gleichgestellt. Frau/man versteht, was man meint. Wir sind uns eigentlich einig, obwohl wir von etwas Falschem sprechen und dabei gibt es die erste Börse «von der Beursen» in Antwerpen seit rund 600 Jahren. Mathematik, Psychologie, Betriebswirtschaft, Astrologie und mit welch andern «Disziplinen» die Börsenkurse geschätzt oder versucht werden zu deuten: es bleiben Vermutungen. Und das ist auch viel schöner, denn sonst würde meine Arbeitstätigkeit viel weniger Freude bereiten.

Entscheiden sie selber wer Recht hat – oder haben beide Recht – oder beide ein Bischen?

Wie lange steigt die Börse noch? von Rolf Biland, VZ Zürich

Finanzexperten erwarten Kurseinbrüche an den Börsen von Mathias Meitner, die Welt.de

Computer in Panne – weder Lothar noch Katrina waren schuld


Wie das Leben so spielt, irgendwann ist jeder von einer IT-Panne betroffen. Halb so schlimm, andern geht es viel schlechter – Schlamm in den Alpenländern und Sturm in den Südstaaten der USA. Afrika haben wir noch gar nicht mal erwähnt. Dort sterben Tausende an Hunger und Infektionskrankheiten – täglich.

Wenn dann schon mal alle meine Computer recht gut (ganz gut eh nie) laufen, dann hat Zürich mal wieder Probleme. Ich will ihnen keinen Bären aufbinden, aber mein Braunbär aus dem gestrigen Blog (nach unten scrollen – er wird wieder verlinkt) wurde gestohlen. Ich hab nicht vergessen, das Bild hinaufzuladen, denn ausgedruckt liegt er neben mir. Dann eben noch einmal. Speichern geht nicht, aber der ganze Artikel ist gelöscht.

Mit Sabotage könnte man via Virus vermutlich «speichern» und «löschen» vertauschen. Früher konnte ich das noch – Kabel vertauschen. Heute ist das nicht mehr nötig. Andere sorgen schon dafür, dass einige Computer nicht mehr laufen und ganze Stromnezte zusammenbrechen. Na zumindest kommt jetzt dann der Neumond und es sollten ruhigere Zeiten folgen. Für den Vollmond gibt es einen SMS-Dienst.

Der ist auch einfacher vorherzusagen, als ein Unwetter. In den USA hat die Warnung geklappt – hunderttausende sind vor Katrina gewarnt worden. In der Schweiz bei den Unwettern zu wenige. Welche Warnung einfacher wäre können sie selbst entscheiden. Nur ein kleiner Hinweis dazu. Flüsse halten sich auch bei Überschwemmungen relativ exakt an geografische Verhältnisse.

Gestern meldeten sich die zweiten über Lothar zu Wort. Der sei schuld am vielen Schwemmholz, respektive diejenigen, die nicht aufgeräumt haben. Ich war drei Tage früher mit der Analyse im Netz. Natur und Technik kann (könnte) man verbinden. Man muss nur Ideen haben. SMS-Warnung über Tsunamis. Die Idee ist grundsätzlich gut – aber hier verdienen einige ganz toll mit der Angst der Touristen. 50 Rappen im Tag während zwei Wochen, das geht ja noch – und hier will man Geld abholen, mit der Masse der Kunden. Einheimische in gefährdeten Gebieten Afrikas können sich das meist nicht leisten – für rund CHF 200.– für drei Jahre SMS-Bereitschaft kann man dort eine Menge Lebensmittel kaufen – wenn sie überhaupt erhältlich sind.

Hier noch ein Beitrag zum Vergleich von Lothar und Katrina – den Lothar hat mein Barometer noch verkraftet. Bei Katrina wäre er unten durch und nochmals hochgestiegen. Hectopascal und Millibar (auf den alten Metern) sind identisch – siehe Masseinheiten.

Heute wird es garantiert nicht stürmisch und regnerisch.

Ansturm auf Alaska – Für sie gelesen


/> die Öl aus der Prudhoe Bay im Norden in die 789 Meilen entfernte
Hafenstadt Valdez leiten sollte. Im Öl-Fieber zahlte das
Pipeline-Konsortium aus BP, ConocoPhilips und ExxonMobil ungeheure
Löhne. Einfache Schweißer verdienten 2000 Dollar pro Woche. Collard
auch. Seither hat er Alaska nicht mehr verlassen, er ist heute Pilot.

Auch Mark Begich erinnert sich an die Zeit, als Anchorage „Boomtown“
war. Kokain und käufliche Liebe hätte es zwar nur in ein paar rauhen
Ecken gegeben, beschwichtigt er. Doch dann gibt er zu, daß auch er,
einst Besitzer eines Nightclubs war. Heute ist er Bürgermeister der
größten Stadt Alaskas, und wo einst sein Club „The Motherload“ stand,
steht heute die Sullivan Arena, der wichtigste Sportkomplex der Stadt.

Die Arena wurde in den frühen Achtzigern gebaut, ebenso wie fast alle
anderen öffentlichen Einrichtungen. Denn der Pipeline-Bau und das Öl,
das seit 1979 floß, hatten Geld in die Stadt gebracht, der es
plötzlich so gut ging wie nie zuvor. Doch das Glück währte nur kurz.
Mitte der Achtziger fiel der Preis unter 10 Dollar je Barrel und das
Geld tröpfelte nur noch. Die Stadt versank einer Depression.Pelze und
Edelmetall Ein Problem zieht sich durch die gesamte neuere Geschichte
Alaskas: Man lebte stets von Rohstoffen, die ausgebeutet wurden, bis
sie erschöpft waren. Entsprechend zyklisch verlief die Konjunktur. Das
begann mit dem Pelzhandel in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,
als Alaska noch unter russischer Flagge war. Die Trapper jagten
rücksichtslos, bis manche Tierarten so gut wie ausgestorben waren.
Dann brach der Handel ein, und den Russen fiel es nicht schwer, Alaska
1867 an die Amerikaner zu verkaufen.

Der Goldrausch Ende des 19. Jahrhunderts ließ Städte wie Juneau und
Douglas entstehen. Doch wieder war der Spuk nach wenigen Jahren
vorbei, und obwohl Alaska 1959 zum 49. Bundesstaat der USA gemacht
wurde, galt das Gebiet nicht gerade als Wachstumsmarkt. Schon gar
nicht nachdem das Karfreitags-Beben von 1964 Teile von Anchorage in
Schutt und Asche gelegt und eine Flutwelle die Stadt Valdez so gut wie
vernichtet hatte.

Dann kam das Öl. Und darauf kann man sich nicht mehr verlassen. Nun
ist Stabilität Programm, sind sich Bürgermeister Begich und der Chef
der Anchorage Economic Development Corporation (AEDC), Robert Poe,
einig. Diversifizierung heißt das Zauberwort. Zwar stammen noch immer
89 Prozent der Staatseinnahmen aus dem Öl- und Gas-Sektor, zwar fängt
man weiter Lachs und handelt mit Holz, und in Minen im ganzen Land
werden Edelmetalle abgebaut. Doch die beiden schnellst wachsenden
Sektoren für Anchorage sind Tourismus und Logistik.

Vor allem auf letzterem Sektor ruhen die Hoffnungen des Staates. Daß
Anchorage binnen weniger Jahre zu einem der wichtigsten
Warenumschlagsplätze der Welt wurde, hat man der geographischen Lage
zu verdanken. Anchorage liegt zwar am Ende der Welt. Doch da
Flugrouten oft über den Polarkreis führen, ist sie irgendwie auch im
Zentrum. Die Entfernungen nach New York, London und Tokio sind etwa
gleich, und „in neun Flugstunden erreichen wir 95 Prozent des
wirtschaftlich entwickelten Teils der Erde“, sagt Flughafen-Chef Mort
Plumb.

Plumb weiß, daß sich für Cargo-Unternehmen ein Zwischenstop in Alaska
immer lohnen wird. Denn für Langstrecken brauchen Frachtflugzeuge zu
viel Benzin und können weniger Ladung aufnehmen – das drückt auf die
Margen. Die Unternehmen rechnen genauso, wie sich nach dem jüngsten
bilateralen Abkommen zwischen USA und China zeigt: Jeweils 111 neue
Flugverbindungen wurden beschlossen, von den bisher geplanten laufen
bereits mehr als die Hälfte über Anchorage. Insgesamt rechnet Plumb
mit bis zu 200 neuen Stopps in den nächsten Jahren.Hohe Investitionen
Um den Ansturm bewältigen zu können, investiert man gerade 50 Mio.
Dollar in neue Anlagen, darunter eine breitere Start- und Landebahn,
die auf den neuen Airbus A-380 zugeschnitten ist. Das weltgrößte
Frachtflugzeug soll ab Herbst 2007 über Anchorage fliegen, sowohl
FedEx als auch UPS haben Maschinen bestellt und bauen wiederum ihre
Docks aus.

Vor allem für den Marktführer FedEx ist der Standort Anchorage Gold
wert. Dank internationaler Abkommen und einer eigenen Zoll-Abfertigung
garantiert das Unternehmen Übernacht-Service zwischen sämtlichen 51
Flughäfen, die von Alaska aus angeflogen werden – darunter Tokio,
Seoul, Singapur und die FedEx-Zentrale in Memphis, Tennessee.

„Anchorage ist unser Tor nach Asien“, bestätigt FedEx-Alaska-Chef
Michael Higley. Asien wiederum ist für FedEx die Zukunft. Das Wachstum
im US-Geschäft ist zuletzt zurückgegangen, während das Geschäft mit
China im vergangenen Jahr um satte 50 Prozent zugelegt hat. Während
Higley bereits jetzt 400 ein- und ausgehende Flüge pro Woche zählt,
soll sich der Betrieb bald verdreifachen.

Das sind gute Nachrichten für Anchorage. FedEx gehört mit 1350 Stellen
schon jetzt zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region, weitere 300
Jobs soll die laufende Expansion bringen. Auch der Flughafen wird
verstärkt einstellen. Der größte Arbeitgeber der Stadt beschäftigt
schon jetzt 15 000 Leute und stellt damit jeden neunten Job. Doch Mort
Plumbs Vision von Anchorage als logistischer Drehscheibe des immer
schneller wachsenden Handels zwischen den USA und China schließt einen
ganz neuen Dienstleistungssektor ein, der von Flugzeugwartung über
Lagerhallen mit Kühleinrichtungen bis in den Hightech-Sektor reicht.
Hightech spielt sich noch weitgehend an der Universität von Anchorage
ab. Dort arbeiten Studenten an neuen Radiofrequenz-Etiketten, die
nicht nur im häufig diskutierten Einzelhandel zum Einsatz kommen
sollen, sondern vor bei der Paketabfertigung, wo dieses schneller
identifiziert werden könnten.

Alaska ist bei Arbeitnehmern beliebt. Gute Gehälter – das
Pro-Kopf-Einkommen ist noch immer höher als der US-Durchschnitt –
sorgen für eine Fluktuation von nur drei Prozent in der FedEx-Zentrale
von Anchorage. Im Hauptquartier in Memphis sind es 80 Prozent. Nicht
genug Kälte Robert Poe begründet das auch mit der reizvollen
Landschaft Alaskas. „Ich hatte mein erstes Job-Angebot von Shell in
Houston“, erinnert sich der AEDC-Chef. „Es war Dezember, hatte 35 Grad
Celsius, und die Leute haben weißen Staub auf ihre Tannenbäume
gesprüht. Ich wußte sofort, daß das nichts für mich war.“

Poe schätzt hingegen das Klima im nördlichsten Bundesstaat. Während
die Sommer ausgesprochen schön seien, seien auch die langen, dunklen
Winter durchaus zu bewältigen – für den Privatmann und die
Unternehmen. Flughafen-Chef Plumb beeindruckt Gäste gerne mit dem
Hinweis, daß man den Flugverkehr in fünfzehn Jahren nur ein einziges
Mal einstellen mußte, was zudem nicht am Schnee gelegen habe, sondern
an den Angestellten der Flugsicherheit, die während eines Sturms den
Tower verlassen hatten. Zum Vergleich: Der New Yorker Flughafen JFK
stellt den Betrieb jeden Winter mehrfach ein, weil die Landebahnen
eingeschneit sind.

Anchorage hat ein ganz andere Problem mit der Kälte: Es gibt nicht
genug davon. Jedenfalls nicht im direkten Einzugsbereich des
Flughafens, wo es an gekühlten Lagerhallen mangelt. Diese jedoch
brauchen Alaskas Fischer, die ihre Ware weltweit exportieren und für
die Frische höchste Priorität hat. Um so mehr, als man seit einigen
Jahren fast exklusiv das Luxus-Segment des Restaurantsektors
anspricht. Damit wiederum reagiert die Branche auf die starke
Konkurrenz aus Chile und Norwegen, deren kommerzielle Lachsfarmen vor
zehn Jahren die Preise zerstört haben. Auf Drängen der Fischer soll
nun bis nächstes Jahr direkt am Flughafen ein Frischezentrum
entstehen. Ein rentable Investition. Schließlich verlassen täglich 75
Tonnen Fisch die Stadt.

Fisch ist es auch, was immer mehr Angler in den hohen Norden zieht.
Touristen sind ein weiteres Element der wirtschaftlichen Zukunft des
Staates. Schon heute sorgt der Fremdenverkehr für 20 000 Arbeitsplätze
allein in der Stadt, sagt Tourismus-Chef Bruce Bustamante. So hat man
gerade das Naturhistorische Museum erweitert, demnächst sollen
Fußgängerzonen geschaffen werden. 2007 soll ein neues Kongreßzentrum
Messen für bis zu 5000 Personen ermöglichen. Der Bürgermeister strahlt
Angesichts solcher Zahlen strahlt Bürgermeister Begich. Anchorage mag
als „Boomtown“ im Öl-Rausch manches Abenteuer geboten haben.
Langfristig aber ist konjunkturelle Stabilität das Ziel, und auf die
kann Begich zählen. Erst am Morgen, bei der Vorstandssitzung der AEDC,
begutachtete er neue Pläne für eine Expansion am Frachthafen, der bis
in fünf Jahren seine Dock-Kapazität verdoppelt haben will.

Überall in der Stadt wird gebaut. „Alle paar Monate kann ich ein neues
Gebäude einweihen“, meint Begich stolz. Im Regal neben seinem
Schreibtisch liegen noch Souvenirs aus einer Zeit die war, aus
Treibholz und Rentier-Geweihen geschnitzt. Daneben liegt ein Bauhelm
mit seinem Namen. Der ist heute viel mehr Zeichen für den Zustand des
Staates im hohen Norden.

Artikel erschienen am Do, 25. August 2005

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© WELT.de 1995 – 2005
Vollständige Url des Artikels: http://www.welt.de/data/2005/08/25/765014.html»

Einige Links dazu: AlaskaAnchorageADN – Anchorage Daily News (aktuelles Wetter ist heute weltweit verfügbar) – UAA (University) – FedExJFK (John F. Kennedy international Airport New York) – Öl – Oel – OilHouston (very American Site )- ExxonMobilBPConocoPhilips

Im Artikel nicht erwähnt, aber zum Thema passend: Vereinheitlichung von Royal Dutch und Shell

Gerüchteküche – weiterdenken ist unser Beruf


Bitte keine Telefons und E-Mails mehr. Es stimmt, 30 wollen im Grossen Rat mitreden. «Wollen» ist nicht das richtige Wort – sie wollen Stimmen für unsere Region und Partei sammeln – «möchten» ist vielleicht besser gewählt. Börsenkurse sind schwieriger zu schätzen, als dass es nicht allen 30 gelingen wird, Grossrat zu werden.

Der Rat wird von 200 auf 160 verkleinert und in unserer Region möchte man vier Sitze für die FDP behalten. Das heisst, jeder soll mitmachen und Stimmen sammeln, damit wir in Bern immer noch was zu sagen haben. Die Listen sind noch nicht komplett. Von der Statistik her gesehen sind die Chancen verschwindend klein – schätzungsweise 4 – 8 % – je nach Anzahl Listen und zu erhaltender Sitze. Aber von der Wahrscheinlichkeit her betrachtet, ist es denkbar das man gewählt wird. Und dann packen wir es an.

Die zweite Frage: Was würdest du dann machen? An Ideen mangelt es mir vermutlich nicht, aber oft muss man in der Politik etwas fast dem Zufall überlassen, denn Querdenker oder Weiterdenker werden nicht von allen akzeptiert. Aber wie gesagt: Weiterdenken ist unser Beruf.

Beispiel gefällig? In den heutigen Zeitungen wird von den Ursachen der Überschwemmungen geschrieben – ich habe das Gestern gemacht. Das war viel zu spät. Man muss im Voraus diskutieren – und vor allem Handeln. (Punkt)

Noch eins? Man wundert sich, wieso viel mehr Schwemmholz kam, als 1999. In diesem Jahr wehte noch Lothar. Spät (nicht Lothar Späth – ein bewundernswerter ex-Politiker) im Jahr – genau am 26. Dezember, dem Stephans-Tag, meinem Namenstag . Der Zivilschutz hilft dann aufräumen. Bei Hochwasser und im Mai 2000 im Wald. Ich, als Logistiker und selbst motorsägegewandt, bin eher zuständig bis zum Wald. Nur wenn Behörden-Tag ist, wird man in den Wald abdelegiert. Vielleicht gar nicht schlecht, denn mein Nachdiplomstudium in Umwelt-Management löst einige Fragen. Da staunen dann einige Politiker und Fachleute manchmal.

Finanzen und Wirtschaft und dann noch ethisch und sozialverträglich, sind auch anspruchsvolle Themen. Denken ist unser Beruf – es ist im Wald wie in der Politik. Ein Sturm kommt, einige kommen weg. Andere schwimmen obenauf, fallen auf – aber sind morsch. Daher zumindest das viele Schwimmholz in der Aare. Die meisten sind aber gesund, nicht morsch – im Wald wie in der Politik.

Warten wir mal bis zum 22. Oktober 2005 – 2. Kapeller Milchsuppe – Thema «Integration in der Schweiz». Ich bin an diesem Tag im Kanton Zürich. Im Kanton Bern wird dann entschieden, ob ich auf der Liste bleibe.

Wenn ich nicht gewählt werde, ist dies nicht weiter schlimm. Wichtig ist, für unsere Region Stimmen zu holen. Wir sind eine Frontregion im Kanton zu den Nachbarn Aargau, Luzern, Solothurn, sehr nah zu Basel, Jura und natürlich Zürich – keine Randregion. Es ist nur eine Frage des Blickwinkels, der Ideen und des Wollens.

… vielleicht gäbe es dann noch mehr zu lesen!

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Wasser – baulicher Schutz oder Versicherung – 2. Teil


Es braucht in Zukunft noch mehr baulichen oder organisatorischen Schutz vor Unwettern, denn diese beruhen mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht alleine auf den durch Umweltverschmutzungen der Menschen verursachte Treibhauseffekt .

Die Arche Noah wird uns in Zukunft keine Hilfe sein – auch nicht der Glaube an Gott. Unwetter wie sie zur Zeit bei uns herrschen kann man allenfalls mit baulichen Massnahmen, gesetzlichen Regelungen oder mit sehr hohen Versicherungsprämien in der Auswirkung etwas reduzieren, aber nie verhindern. Der Link von Gestern (1. Teil) auf die Arche und Mister President soll keinesfalls eine Frömmigkeit vortäuschen, die ich ganz sicher nicht habe. Ich bin Liberal, im wahren, echten Sinn und auch hier ganz sicher nicht neo-liberal. Und aus liberaler Einstellung meinerseits kommt halt mal meine Ironie, manchmal gar Sarkasmus.

Danke Hans (meine journalistische Kontrollstelle). War ich jetzt über mich sarkastisch genug? Und ich versuche auch, mich in Zukunft zu bessern. Aber es ist wie mit dem Hochwasser, nach einiger Zeit vergessen wir wieder. Dies ist eine Art Schutz, ein psychischer Schutz. Der kann aber gefährlich werden. Ich kenne es vor allem aus Südfrankreich. Dort wo vor drei Jahren grosse Überschwemmungen waren, wird wieder gebaut. Der erste wird noch gewarnt, der zweite auch noch und plötzlich denkt man erst wieder daran, wenn alles vom Wasser neu überschwemmt ist.

In der Schweiz gibt es für verschiedene Arten von Niederschlägen dazu Gefahrenkarten für Lawinen, Hochwasser und entsprechende Alarmkarten. Aber noch nicht überall und lückenlos. Informationen über Naturgefahren erhalten sie bei Planat oder aktuell mit Bildern vom Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG) – der Leiter Dienst Risikomanagement wird gerade gesucht – keine einfache, aber vermutlich hochinteressante und anforderungsreiche Stelle.

Der bauliche Schutz gegen Wasser verlangt viel Wissen, Ideen und Kompromisse. Versuchen sie sich mal einen baulichen Schutz in der Berner Matte vorzustellen. Vor Ort ist dies praktisch nicht lösbar. Zwei Meter hohe Mauern machen den Charm der Matte total kaputt und im Normalfall ist ja gerade das Wasser dort der Reiz. Die Aare kann auch tiefer gelegt, verbreitert, umgeleitet oder der «Nachschub» entlastet werden. Der Bausektor verdient, die öffentliche Hand bezahlt und die Versicherungen sind dankbar für die Gratis-Risikominderung. Ein schönes Beispiel in der Schweiz kommt wohl aus meinem Arbeits- und Wohnort – der Entlastungsstollen von Langenthal (sorry kein Bildmaterial gefunden – holen wir vielleicht am Sonntag nach, falls jemand mit mir ans Status-Quo Konzert in Huttwil kommt).

Die Versicherungen können Prämien anpassen, die brauchen nämlich auch nicht nur Schäden zu bezahlen. Ja und vielleicht braucht es die hohen Trottoire in Langenthal doch noch einmal. Zum Umgang mit Hochwasserrisiken (Einleitung Seite 4 – Ironie des Schicksals) wüsste Rolf Weingartner garantiert noch viel zu berichten. Vermutlich geniesst er zur Zeit die Aussicht auf den Thunersee nicht und hat keine Zeit, sich über den Fussball-Erfolg von Thun im Stade de Suisse in Bern zu freuen. Thun und Bern haben jetzt andere Sorgen.

Aufräumen heisst reinigen, bauen, schützen, versichern und und und … und einige die helfen sind börsenkotiert.

In Thun hätte man gar nicht spielen können, der Fussballplatz war überschwemmt. Er sah aus wie dieser hier im März 2002 an der Donau – und vermutlich wird dieser im Verlaufe des heutigen Tages noch einmal so aussehen.

PS nur für Hans: eigentlich würde ich gerne etwas Ironisches anbringen, so zum Beispiel, dass man ja gentechnisch veränderter Reis hier anpflanzen könnte – aber diesmal lass ich es sein. Noch was Sarkastisches! Heissen sie wirklich Hans?

Wasser – baulicher Schutz oder Versicherung – 1. Teil


«Land unter» zum ersten mal praktisch flächendeckend in der Alpennordschweiz. Und im Süden von Europa herrscht Dürre. Ist wirklich alle Schuld den Menschen zuzuweisen?

Je nach Landschaft sieht man die Auswirkungen von Wasserschäden über Jahre oder aber die Natur erholt sich in kürzester Zeit. Zudem waren es sicherlich nicht die schlimmsten Überschwemmungen, die wir in unserem Land je hatten. Aber es sind weitaus die schlimmsten, seit wir Menschen Aufzeichnungen machen – 1999 war nicht so gross. Und rund 150 Jahre zurück endete die «Kleine Eiszeit» und vor rund 10 000 Jahren die Eiszeit (Pleistozän) in dieser Zeit hat es vermutlich auch Überschwemmungen weit grösseren Ausmasses gegeben.

Kleiner Tipp: lesen sie den letzten Link mal in Ruhe durch – Eiszeit (als druckbares pdf). Als Überblick finde ich diesen Artikel grossartig, denn er zeigt auf, was auf unserer Erde auch ablaufen würde, wenn es den umweltverschmutzenden Menschen gar nicht gäbe. Aber den gibt es und in ganz stattlicher Zahl von vielleicht 8 Milliarden.

Ich glaube, dass es extrem wichtig ist zu begreifen, dass nicht nur der Mensch alleine am Treibhausklima und dem Klimawandel schuld ist. Die Klimazyklen mit den Daansgard-Oeschger-Ereignissen dürfte auch Einiges an die heutigen Wettersituationen beitragen.

Wenn wir «nur» dasjenige zu mindern versuchen, das der Mensch verursacht, schützen wir uns nicht, was alleine von der Natur kommt. Ich möchte ja nicht auf Panik machen, aber heute wird fast ausschliesslich auf diejenigen gehört, die gegen die Menschen «wettern» – damit kann im ökologischen Bereich Unmengen an Geld verdient werden. Trendy sein, In sein. Auf den «falschen Dampf setzt» man damit garantiert nicht – es ist gut, dass es diese Seite gibt. Aber was, wenn man nur «einseitig auf den Dampfer setzt»? Dann geht der Dampfer auch unter. Dann braucht es dann vielleicht wieder eine Arche.

Renaturierungen sind auf der einen Seite wichtig und auf der andern braucht es bauliche Massnahmen / vielleicht einen Damm.

Holz-Stahl-Brücke unterhalb von Wangen an der Aare – wo jetzt ein reissender Fluss ist, befindet sich sonst der obere Teil eines Stausees (Bannwil).

Neuer «Finanzblog» – Moneycab herzlich willkommen!


Moneycab hat ihren Newsletter neu überarbeitet – jetzt in Blog-Form

Liebe Newsletter-Schreiber, danke für alle E-Mails die tag-täglich zugestellt werden. Aber viele fliegen ungelesen als digitalen Müll schon auf Host-Ebene raus und finden den Weg nicht einmal bis zu meinem Arbeitsplatz.

Dann gibt es andere, die stossen ab und zu und manchmal des öftern auf Interesse. Und dann gibt es eben noch den Newsletter von Moneycab – und dieser wird immer gelesen. Na sagen wir mal, wir lesen die Überschriften der einzelnen Themen und picken das raus, was uns gefällt oder Spassmacht. Das Schöne im Gegensatz zu manch anderem Info-Lieferant – er kommt einmal täglich und jetzt zudem noch farbig und übersichtlicher.

Wer dahinter steckt? Fünf Personen und vermutlich eine Grossbank, die Credit-Suisse (oder wie sie heute eben heissen mag) als Partner. Vermutlich werde ich am Donnerstag von einem andern Borsalino-Gründer aufgeklärt.

Liebe Moneycab, danke für eure unentgeltichen Dienstleistungen und nehmt es mir nicht über, wenn meine Startseite immer noch www.borsalino.ch ist – auch wenn diese schon seit etlichen Jahren auf www.cash.ch/boerse umgeleitet wird. Das sind halt die «guten alten Erinnerungen».

Mehr über Blogs und auch BlogKnowHow hat ein neues Outfit bekommen. Und aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass dies dem schlechten Wetter über das Wochenende zu verdanken ist. Und die andern sollten dankbar sein, wenn sie nicht darunter zu leiden haben. Dazu einige Bilder aus dem «Blick» – einem Blick vom Ringier-Verlag von oben aus dem Helikopter. Und dass unser geplanter Helikopter-Flug am Samstag vermutlich ins Wasser fällt, ist ein kleines Übel.

3-sprachiges Blog – Übersetzungshilfen


Das Internet bietet Übersetzungshilfen an, die heute noch viel zu wenig genutzt werden.

Aus Kosten- und wohl noch eher Zeitgründen schreibt man auf Deutsch, welches auch nicht unsere eigentliche Muttersprache ist, und lässt dann eine Übersetzung auf Französisch oder Englisch sein. Und ein dreisprachiges Blog sieht man selten – vielleicht gibt es noch gar keins.

Es mag einfachere Möglichkeiten geben, als diejenige, die ich im separaten Blog beschreibe, aber sie funktionieren, sind recht einfach und schnell. Und das Schöne daran, es wird nicht nur der Text übersetzt, sondern auch die Seiteneinträge und teilweise sogar weiterführende Links mit deren Inhalt.

Für noch einfachere oder perfektere Lösungen bin ich immer zu haben. Kommentar genügt.

Also, fortan vermutlich als erster Schweizer Blog in drei Sprachen.

Traduction en Français – Translation into English


A) Allemand / Français

B) German / English

C) Deutsch / andere Sprachen

A) La traduction en Français

Traduisez le texte allemand d’un thème de jour avec Google en français. La traduction n’est pas parfaite, mais c’est une aide utile.

1. Retenez la date d’apparition du thème de Blog que vous voulez traduire.

2. Allez à l’aide de traduction de Google: http://www.google.fr/language_tools?hl=fr

3. Copiez ce-ci: http://finanzblog.kaywa.com/20050819 et modifiez la date conformément au point 1. Si vous mettez seulement http://finanzblog.kaywa.com vous recevez environ les cinq dernières thèmes en vingt secondes.

4. Donnez le pair de langues souhaité (allemand comme langue d’origine)

B) Translation into English

With Google the German text of a daily topic can be translated easily into English. The translation is not completely perfect, but helpful.

1. Indicate the date of appearance of the topic of the Blog which you want to be translated.

2. Go to the translation assistance of Google: http://www.google.co.uk/language_tools?hl=e

3. Enter those: http://finanzblog.kaywa.com/20050819 and change then the date in accordance with point 1. If you put only http://finanzblog.kaywa.com you receive approximately the five last topics within about twenty seconds.

4. Chose the desired language pair (German as source language)

C) Übersetzung in andere Sprachen

Mit Google lässt sich der Text eines Tagesthemas in andere Sprachen übersetzen. Die Übersetzung ist nicht perfekt, aber eine nützliche Hilfe.

1. Merken sie sich das Erscheinungsdatum des Blog-Beitrages den sie übersetzen möchten.

2. Gehen sie zur Übersetzungshilfe von Google: http://www.google.ch/language_tools?hl=de

3. Geben sie diesen Link ein: http://finanzblog.kaywa.com/20050819 und ändern sie das Datum gemäss Punkt 1

4. Geben sie das gewünschte Sprachpaar an (Deutsch als Ursprungssprache)

Überwachung – wer sollte eigentlich wen überwachen?


Der Entwurf des Bundesgesetzes zur Stärkung der inneren Sicherheit untersteht dem fakultativen Referendum. Sind jetzt Zeiten wie während des «Kalten Krieges» angesagt?

Ich denke die Suppe wird nicht so heiss gegessen und der Entwurf aus dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement von Christoph Blocher ist eben erst ein Entwurf. Aber was für ein Wurf!

Dabei werden wir doch schon überwacht. Das US Government – hier noch ein Link für Personen mit fortgeschrittenen Englisch-, resp. Amerikanisch-Kenntnissen www.firstgov.gov – hat meinen Blog auch schon besucht. Vermutlich sogar mehrmals, den technisch ist es lösbar, einen Besuch geheim zu halten oder einen Mittelsmann einzusetzen.

Nach was wird denn gesucht? Nach Stichworten! Rang Nr. 1 bei mir ist «Atom» – aber nicht in dieser Beziehung sondern als «a(tom)», wie es vermutlich in meinem über 20 jährigen Original DOS-Verzeichnis von IBM noch nicht beschrieben wurde. Aber sie können sicher sein, dass die folgenden Stichworte einige Computer veranlassen, nach dem Rechten zu sehen:

Atom und AtomBlog
rechtsextrem – davon distanziere ich mich ganz eindeutig
Kernenergie, Kernkraftwerk und Gösgen
Terrorist und Terrorismus
usw usf uam etc …

Dass heute jemand aus der «Russian Federation» mein Blog besucht hat, scheint heute schon akzeptabel zu sein.

Dabei könnte man viel interessantere Sache suchen und abklären. Hier einige Möglichkeiten – die sind alle echt und taufrisch. Wieso verlangt Sunrise 93 Rappen für 10 Sekunden «Eingehende Verbindungen – Roaming» und für eine «Ausgehende Verbindung» von 2 Sekunden CHF 2.40 – lieber Hans Peter, jetzt seid ihr endgültig total übergeschnappt. Zweitens erneuert eine Kreditkartengesellschaft meine Clubkarte – nachdem ich vor rund fünf Jahren ausgetreten bin und seither nie mehr eine Karte erhielt. Danke, ich werde die beim nächsten Flug für einen VIP Airport- und Business-Lounges-Besuch brauchen. Diese Karte werde ich unterschreiben, trotzdem ich damit die Mitgliedschaftsbedingungen anerkenne – es ist ja eine Gratiskarte. Und drittens bei «Die Post» könnte man ja erschnüffeln, wieso die mir ein E-Mail schicken und eine digitale Postkarte gratis anbieten, für die ich dann ihrem Link folgend CHF 2.20 bezahlen müsste, aber nicht kann, weil der nächste Link zu Yellownet nicht funktioniert, wenn man eine Benützeridentifikation hat.

Ich behaupte jetzt ganz frech, dass unser Polizeistaat dieses Gesetz gar nicht imstande wäre, ein zu halten. Technisch vielleicht schon, aber die Unmengen an Informationen müssen schlussendlich noch von Menschen beurteilt werden. Und da sehe ich in unserem «Fehlerjahrzehnt» schwarz. Zum Glück sind einige der genannten Institute nicht börsenkotiert, sonst müsste ich eine Verkaufsempfehlung abgeben – obschon ich prinzipiell auf dem Blog keine Empfehlungen abgebe, damit auch Personen aus den USA, Japan, Grossbritannien und den Cayman Inseln mitlesen dürfen, denen das sonst untersagt wird. Vermutlich werden auch Selbstgespräche in der Schweiz in nächster Zeit nicht flächendeckend abgehört.

Ja, Usama Bin Laden – most wanted terrorist – und FBI, wo das Bild zu finden ist, werden die heutige Besucherquote vermutlich erhöhen.

Dieser Blogbeitrag wird aber sicherlich nicht dazu führen, dass von der Kontrollstelle GwG der Revisionszyklus wieder verkürzt wird, den mit der Geldwäsche nehme ich es exakt. Ich suche halt «anständige» Kunden und versuche entsprechend zu verhalten. Vermutlich sind wir eine der ersten Vermögensverwaltungen in der Schweiz, denen der zweijährige Revisionszyklus bewilligt wird. Danke meinen Kunden und den Beteiligten der Eidgenössischen Finanzverwaltung EFV.

Übernahmekandidaten und Firmeninformationen


Die Kleinen werden geschluckt! Das muss für den Aktionär nicht negativ sein. Es zahlt sich aus, wenn man auf die richtigen Firmen gesetzt hat. Aber meistens braucht es Geduld – und Nerven.

Saia-Burgess bekämpft die Übernahme nicht, bei Leica-Geosystems drückt das Personal seine Besorgnis aus und vor rund einem Monat schreibt die FuW dass eine mögliche Partnerschaft zwischen der Schaffner Holding und LEM geprüft werde.

Ich kann jetzt zum Beispiel Fritz Gantert, CEO der Schaffner anrufen und fragen ob dies stimme. Es hat aber keinen Sinn, weil:

1. Er darf und wird keine vertraulichen Informationen weitergeben. Alles andere folgt unaufgefordert elektronisch – danke an dein Team, Fritz.
2. Wenn eine Übernahme oder Ähnliches bekannt gegeben wird, es dann schon reichlich spät zum Handeln ist.
3. Bei einem Gerücht die Börse nach oben – oder unten – tendieren kann.
4. Allfälliges Insiderwissen nicht ausgenützt werden darf.

Es gibt noch viele andere Gründe, wieso man nicht jedem Gerücht nachrennen soll. Viel besser ist, zum Teil Jahre vorher Firmen anzuschauen und dann mit allen Hoch und Tiefs zu halten. So lernen sie auch, die Firma besser zu kennen. Gehen sie auch an die Generalversammlungen, denn dort fallen manchmal die tiefsinnigeren Fragen als an einer Presse- oder Analystenkonferenz. Und lachen sie nicht über sogenannte «GV-Schnuris». Gehen sie diesen Fragen nach und seien sie nicht alleine von der kunstvoll dargebrachten Abwehrantwort des VRP, CEO oder CFO beeindruckt.

Interessant sind auch in Gesellschaftsstudien Zusammenstellungen (Seite 6 z.B.) die meist am einfachsten bei den betreffenden Unternehmen selbst zu finden sind.

Hilfreich ist zudem der Aktienführer der «Finanz und Wirtschaft», der in gedruckter Form und in Griffweite die Telefonbücher seit Jahren überlebt hat.

Die NZZ hat vor Monatsfrist einen interessanten Artikel über unterbewerte Small Caps geschrieben, der immer noch lesenswert ist und beim Tagesanzeiger ist ein Artikel über die Eskalation der Gefühle von Prof. Rudolf Volkart erschienen, der mehr als nur betriebswirtschaftliche Theorie ist.

Was soll es denn heute sein? Panzer, Gaza-Streifen, Tunnel oder …

Es gibt so Tage, da weiss man nicht über was man schreiben soll. Nicht weil einem die Ideen fehlen, sondern weil zu viele aktuell sind. Picken wir mal einige heraus, die schon seit Jahren oder Jahrzehnten zu reden und schreiben geben.

Das Kriegsmaterialgesetz scheint zu wenig präzis zu sein, denn allem Anschein nach lässt sich daraus nicht ableiten, ob ein Verkauf von Schützenpanzer nach Irak zulässig ist oder eben nicht. Dieses Gesetz berücksichtigt auch ethische Bedenken, die aber vermutlich den meisten Personen (viel) zu wenig weit gehen. Für viele sind Waffen tabu – für andere sind sie nötig, damit sie überleben können. Ein trauriges Kapitel, aber vermutlich solange es noch Menschen gibt nicht auszurotten. Aber vielleicht rotten wir uns mit Waffen selbst aus. Die Thematik ist alles andere als neu – Südafrika – das Kriegsmaterialembargo 1963 (gefunden via Google bei der GSoA – Gruppe für eine Schweiz ohne Armee). Dazu kommt mir ein alter Spruch in den Sinn, der leider auch heute noch seine Gültigkeit hat:

Jedes Land hat eine Armee. Die eigene oder eine fremde!
Oder eine eigene Geheimarmee – die p-26 oder p26!

Zeit und Lust über das AMP-Burgdorf und das Lochbad zu schreiben habe ich nicht. Die Situation auf der Welt ist zu angespannt und über die Beschaffung der Eurocopter gibt es nichts mehr zu ergänzen – allgemein habe ich schon Worte verloren, dass bei Evaluationen auch mal was schief läuft. Vor allem wird heute der Gaza-Streifen mehrmals für Schlagzeilen sorgen – nicht das erste mal – und vermutlich auch nicht das letzte mal.

Dann wäre da noch der vielleicht einmal leerstehende TGV-Tunnel. Im Côtes-du-Rhône fährt der TGV ohne Tunnel, wo wir Schweizer doch noch welche bauen würden. Ja, wir Berner lieben Tunnel über alles.

Eine Aloutte III (auch ein Eurocopter) versorgt einen «Winter-Gebirgs-Kurs» in Simplon-Dorf der rund 10 Tage von der Aussenwelt abschnitten war – 2.50 Meter Neu-Schnee in einer Nacht. Kaum zu glauben, was gut evaluiertes Material alles aushält – und vor allem wie lange es brauchbar ist (jahrzehntelang). Kaum zu glauben, genau 10 Tage alt war ich, als die erste Aloutte II flog. In 14 Tagen ist mein erster Alouette-Flug angesagt. «Freude herrscht». Das Bild wurde von mir im März 1980 geschossen – zu finden bei Visipix.com

Vogelgrippe – Verbreitung via Geflügel-Zugvögel?


Die einen Medien machen auf Angst – die andern beschwichtigen, ja verniedlichen gar. Wo ist die Wahrheit zu suchen? Wo zu finden?

«Mit einem neuartigen Impfstoff hoffen deutsche Forscher die weltweit verbreitete Geflügelpest in den Griff zu bekommen.» Sie hoffen dies (wissen tun sie es nicht), weil sich das Geflügel-Grippevirus nur im Geflügel verbreiten kann und eine Ausweitung in Wildvögeln nicht zu erwarten sei!

Frage Nr. 1:
– Ist die Geflügel-Grippe nicht identisch mit der Vogel-Grippe?

Frage Nr. 2:
– Sind Wildgänse nicht auch sogenanntes Geflügel?

Im Handelsblatt sieht man dies etwas anders. Angst machen hat keinen Wert, aber zumindest etwas beobachten darf man das Ganze schon. Dort wo ein Missstand herrscht, kann oft Geld verdient werden. Die Frage ist nur wie und wie viel und dies muss jeder Anleger für sich entscheiden. Nur noch die richtige Aktie finden und schon kann auf eine ethische Weise Geld verdient werden.

… müssten Wildenten demnächst schon angekettet werden?

Weitere Beiträge zu diesem Gebiet:

gen-ethische Betrachtungen
Mein Grossvater kannte die Vogelgrippe noch nicht – seine erste Frau starb aber in der Grippewelle 1918 (heute sagt man Pandemie)

Frankreich und Windenergie


Südfrankreich ist nach den Atlantikküsten eine der besten Regionen Europas um Windenergie zu erzeugen.

Der Mistral ist nicht nur der bekannteste Wind in Frankreich sonder es war früher einmal der schnellste Zug in Europa. Dieser TEE-Zug wurde in Frankreich durch den TGV ersetzt. Im Unterlauf der Rhône werden die Winde bis heute viel zu wenig für Windkraft genutzt. Vermutlich wird sich mit der Neugestaltung des Gesetzes für Erneuerbare Energien in den nächsten Jahren Einiges ändern. Auf alle Fälle sucht die WEB-Windenergie Neugeld, um auch in Frankreich 6 neue Windkraftwerke zu bauen.

Bei Montélimar-Sude steht wohl das meistbeachtete Windkraftwerk in Frankreich. Nicht zu übersehen von der Autobahn aus – vielfach länger, als den Autofahrern lieb ist, den hier ist ein bekannter Bouchon, ein Zapfen. Und denselbigen ziehe ich lieber links und rechts der Autobahn und des TGV heraus – in den Côtes du Rhône. Meiner Meinung nach eines der weltersten Weinbaugebiete, was Qualität und Preisleistung anbelangt. Zu meinem Glück fahren die Meisten hier durch und dann hat das Côtes-du-Rhône bei uns auch nicht den besten Ruf, denn früher war es fast immer der billigste Wein, den man bei uns in Restaurants erhalten konnte.

Windenergie, TGV Autobahn – und auf dem Bild nicht sichtbar – links und rechts je ein grösseres Kernkraftwerk

Flugzeug(-Aktien) am Boden und in luftigen Höhen


Die Canadairs dürfen wieder fliegen und Waldbrände löschen. Hochs und Tiefs von Klein-Flugzeug-Aktien. Als Alternative ATV und Quad, die nur für Mutige geplante Luftsprünge machen.

Waldbrände sind in Südeuropa leider fast zur Tagesordnung geworden. Bei uns, am Rande der Cevennen in Südfrankreich, hat es in den vergangenen neun Monaten praktisch nichts geregnet. Gestern in der Nacht war ein kleines Gewitterchen mit rund zehnmaligem Donnergrollen. Ein Gewitter wie in der Schweiz – nur dass es hier meist ganz fein regnet und nicht aus Kübeln giesst. Und wenn dann mal ein rechtes Gewitter vorkommt, dann zählt man weit über 1000 Blitze pro Stunde – alle 3 Sekunden ein Knall. Mich fasziniert so was, denn es hat nicht das gefürchige Echo wie in den Alpen – aber Kleinkindern behagt dies ganz und gar nicht.

Die Canadairs von Bombardier dürfen, ja müssen jetzt wieder fliegen und Brände löschen und sind nicht mehr gezwungen, am Boden zu bleiben. Die Frage ist aber, ob langfristig das Unternehmen börsenmässig nicht mehr am Boden bleibt. Vergleichen sie den 1-Monats-Chart und den 5-Jahres-Chart zum Beispiel in Toronto. In Kanada ist der Hauptsitz von Bombardier. Neben Kleinflugzeugen baut sie auch Eisenbahnen. Die nächste Sprache auf der Homepage dürfte chinesisch sein! Ob sie mit abheben wollen, bleibt ihnen überlassen. Zumindest am gehandelten Volumen scheinen viele frustrierte Anleger in den letzten zwei Jahren ausgestiegen zu sein. Vielleicht sind sie in Embraer eingestiegen, die Konkurrenz aus Brasilien, die sich seit ihrem Tiefstand Anfangs 2003 mehr als verdreifacht haben? Und wenn ihnen der Lebenslauf vom CEO und VR-Präsidenten Mauricio Botelho etwas Spanisch vorkommt, dann liegen sie nicht ganz richtig.

Bombardier Recreational Products , kurz BRP, ein anderes Unternehmen mit nicht nur dem gleichen Namen, sondern auch Fahrzeugen, wie sie nicht gleich jedefrau/jedermann fahren möchte. Sportboote, Waterjet, ATV (All Terrain Vehicle) und Quad dürften manch Herz höher schlagen lassen. Und das Erstaunliche ist, dass in diesem Bereich Franzosen und Amerikaner/Kanadier den gleichen Geschmack haben.

Foto: ATV und Quad gefunden bei BRP

Weitere Beträge zu diesem Themengebiet:

Europa leicht angebrannt – Beobachtungen am Himmel

Yuan nun gekoppelt an Dollar, Euro, Yen und Won


«Dafür sind die amerikanischen Leistungsbilanzdefizite und die chinesischen Devisenüberschüsse viel zu groß. Gleichzeitig ist der chinesische Kostenvorteil viel zu ausgeprägt, als daß er damit aufgewogen werden könnte. Aus diesem Grund redeten manche Experten sogar enttäuscht von einem „Non-Event”.
„Non-Event” oder Beginn einer weitergehenden Flexibilisierung der Währung?
Andere sehen darin allerdings den Beginn einer weitergehenden Flexibilisierung im Handel mit der chinesischen Währung. Darauf nicht nur das leichte Driften nach unten im Verhältnis zwischen Yuan und Dollar hin, nachdem es am 21. Juli von 8,2767 Yuan je Dollar auf zunächst 8,11 Yuan gesenkt wurde. Inzwischen liegt der Wechselkurs bei 8,1062 Yuan je Dollar.
Gleichzeitig gab es jedoch auch weitere Veränderungen. So haben inzwischen mehr Banken als bisher die Erlaubnis erhalten, Devisenterminkontrakte sogar mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr zu handeln. Gleichzeitig können diese Geschäfte auch für mehr Konten abgeschlossen werden. Bislang waren sie nur im Zusammenhang mit dem Waren- und Dienstleistungsverkehr zugelassen. Das deutet nach Einschätzung der Devisenexperten von Goldman Sachs auf Vorbereitungen dafür hin, den Markt effizienter zu machen, um ihn schließlich weiter Liberalisieren zu können.
Die chinesische Zentralbank hat weiterhin mitgeteilt, daß Dollar, Euro, Yen und südkoreanischer Won die Hauptkomponenten des Währungskorbs sind, der für das neue Wechselkursregime gilt. Die Zentralbank versucht damit, Informationen über den neuen Währungskorb zu liefern, ohne die genauen Gewichtungen der einzelnen Währungen preiszugeben. Mit solchen Informationen könnten die Investoren leichter abschätzen, bei welchem Niveau die Notenbank am Markt intervenieren wird.
„Die Auswahl der Währungen und ihre Gewichtungen im Korb richtet sich nach der Bedeutung der chinesischen Handelspartner,” sagte Notenbankpräsident Zhou Xiaochuan ín einer Rede am Mittwoch. In dem Korb sind außerdem noch der Singapur-Dollar, das britische Pfund, der malaysische Ringgit, der australische Dollar, der russische Rubel, der thailändische Baht und der kanadische Dollar. Es fehlen jedoch die Währungen von Hongkong und Taiwan, die viert- und siebtgrößten Handelspartner Chinas.
Auswahl des Währungskorbes an sich dürfte wenig überraschen
„Es gibt immer noch keine Hinweise über der Gewichtungen der Währungen. Die Auswahl der Währungen im Korb ist keine Überraschung,” sagte Stephen Green, Ökonom bei Standard Chartered Bank in Schanghai der Nachrichtenagentur Bloomberg. Wenn die Exportzahlen zugrunde gelegt werden, würde der Dollar 30 Prozent vom Währungskorb ausmachen, der Euro 20 Prozent und der Yen 20 Prozent, erläutert Green. Die größten Handelspartner des Reichs der Mitte sind gemessen am Volumen in absteigender Reihenfolge die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Japan, Hongkong, der ASEAN-Block, Südkorea, Taiwan, Rußland, Australien und Kanada.
„Die Länder mit einem jährlichen Handelsvolumen von mehr als 10 Milliarden Dollar sind sehr wichtig, und Länder mit einem Volumen von über fünf Milliarden Dollar können auch nicht ignoriert werden,” erläuterte Zhou. Die Zentralbank erklärte außerdem, daß die Gewichtung der Währungen in dem Korb auch von der Zusammensetzung der chinesischen Auslandsschulden abhängt. Diese beliefen sich im Dezember 2004 auf 228,6 Milliarden Dollar. Hinzu kommen 560 Milliarden Dollar an ausländischen Direktinvestitionen.
Auf Grund der Höhe der Währungsreserven Chinas dürfte das Land deutlich zu viele Dollar halten und bemüht sein, diesen Anteil nach und nach zu reduzieren. Da andere asiatische, arabische und auch osteuropäische Staaten ähnliches anstreben könnten, dürfte der Euro davon profitieren können. Nach unten dürfte er bei einer Schwächenneigung auf eine gewisse Nachfrage stoßen. Vor allem auch dann, wenn sich die amerikanischen Ungleichgewichte nicht glaubwürdig reduzieren sollten und wenn die amerikanische Zentralbank zögern sollte, die überzogene Dollarliquidität weiter zu reduzieren.»

Quelle: www.faz.net

Mitte Mai sprach Bush schon von einer Aufwertung des Yuan innert schs Monaten.

Gasfahrzeuge in Frankreich und der Schweiz


Die Schweiz hat zur Zeit etwas unter 50 Erdgas- und Biogastankstellen in Betrieb und Frankreich nur die Hälfte. Fährt in Frankreich praktisch niemand mit Gas?

Weit gefehlt, in Frankreich fährt «tout le monde» mit Gas. Mein Elektriker und Sanitärinstallateur, Mr. Berbel hat als eingefleischter Citroën-Fan jetzt einen Renault als Firmenfahrzeug. Und Bernard Bernard, mein Antiquar, ist von Volvo auf Volvo umgestiegen. Der Umwelt zuliebe? Nein, so was ist in Frankreich noch nicht oft anzutreffen, aber Gas tanken ist ganz einfach billiger, als mit Diesel, geschweige denn Benzin herumzufahren.
Erdgasfahren ist auch in der Schweiz billiger und erst noch umweltfreundlicher. zudem wird Erdgas von verschiedenen Staaten oder direkt vom lokalen Gasversorger finanziell unterstützt – Gas ist ihr Produkt, das sie verkaufen wollen. Wenn sie einfach mal Gasautos anschauen möchten, gehen sie an zum Beispiel an die Autobasel.

Gib Gas heisst der Leitspruch! Die Schadstoff-Emissionen weichen je nach Quelle stark von einander ab. Und dies hat nicht nur mit den verschiedenen Gasqualitäten der unterschiedlichen Förderländern zu tun. Meiner Ansicht nimmt man es mit dem Umweltschutz nicht so genau. Und das spielt ja auch gar keine Rolle, denn Gas ist eh sauberer als Benzin, geschweige den Diesel.

Umweltschutz funktioniert am einfachsten über das Portemonnaie, den Geldbeutel. Und erst recht, wenn keine Subventionen fliesen, wenn sich ganz einfach Umweltschutz auszahlt.

Gas in Frankreich erhält man als Erdgas – grob gesagt eine Tankstelle auf die Fläche der Schweiz. Die meisten fahren aber mit Propan-Gas, bekannt unter dem Namen Flüssiggas.

Aber so ganz aufs Benzin können sie zumindest hier in Frankreich noch nicht verzichten. Zum Starten oder als eiserne Reserve hat man hier eine Plastikflasche mit herkömmlichen Treibstoff dabei – auf dem Fussboden beim Beifahrersitz. Und hinten hängt irgendwo ein Campinggas-Anschluss im Laderaum, da jede Tankstelle in Frankreich auch gleich die passenden Flaschen dazu auf Lager hat. Dies hat nichts mit der modernen Technologie der Erdgasfahrzeuge zu tun – aber es funktioniert, zudem etwas mehr Umweltschutz und vor allem, es ist billiger. Das ist eben das so Erholsame in Südfrankreich – ça va!

USA – uneingeschränkt High-Tech-Nation?


Auf der einen Seite gilt die USA als Hightechnation – auf der andern Seite stecken sie noch hinter dem Mond, obschon sie die einzige Nation sind, die denselben bisher «bezwungen» haben.

Herztransplantationen sind noch immer nicht Routineangelegenheiten die ein Hausarzt kurz vor Feierabend durchführen kann. Aber die ganze Welt weiss, dass man sich ein Herz einer wild fremden Leiche einpflanzen kann. Dass einige hier Hemmungen haben, das ist ganz einfach zu verstehen. Das Herz ist nicht nur eine biologische Pumpe das Menschen in einem Organspenderausweis von Herzen verschenken dürfen. Das Herz ist auch Gefühl. Und manchmal hilft vielleicht ein Herzschrittmacher von Medtronics für ein besseres Gefühl.

Vermutlich wissen sie auch, woher Kinder kommen und was, resp. wen es dazu braucht, dass man solche (er-)zeugen kann. Und die Sache mit dem Storch nehmen ihnen nicht einmal mehr ihre schulpflichtigen Kinder ab – und an den Osterhasen glauben sie schon lange nicht mehr. Die Geschichte mit dem Weihnachtsmann lässt doch noch einige von uns Nichtamerikanern stutzen. Aber dass mit der Spende einer männlichen Rippe eine Frau gemacht werden kann, glaubt vermutlich kein Blog-Leser mehr.

Georges W. Bush erlaubt jetzt, dass man in den Schulen auch erzählen dürfe, dass die Geschichte der Welt allenfalls nicht nur in den 7 Tagen, wie sie in der Bibel beschrieben sind, entstanden sein könnte. Glauben sie immer noch uneingeschränkt, dass die Amerikaner nur eine Hightech-Nation sind? Vielleicht wird deshalb alles, ausser Nordamerika, bei Medtronics nicht aus der USA betreut

Lesen sie mehr über die Evolutionstheorie bei libref.

Mehr über einen gewissen Willhelm Busch und Mister President Georg Willhelm Bush

Blog und Konservatismus – echte Viren?


Das Blog ist nicht nur etwas für Junge – aber vor allem etwas für Junggebliebene. Oder zumindest im deutsprachigen Europa etwas für Trendsetter, obwohl wir dem angelsächsischen Sprachraum wieder einmal mehr nur nachlaufen (dürfen).

In GDI_IMPULS 1.05 ist über den neuen «Unruhestand» geschrieben und irgendwo steht, dass der Aktive in der heutigen Zeit sich rund 15 Jahre jünger fühlt, als in früheren Generationen. Und wer über viel Selbstbestimmung verfügt, mehr Gesundheit und Wohlbefinden zeigt. Immer mit dem statistischen Vorbehalt «signifikant». Und ich behaupte jetzt einmal, wer nicht konservativ (oder zumindest nicht überdurchschnittlich konservativ) ist, darf sich diese beiden guten Ohmen zu Herze nehmen. Wir werden länger, gesünder und aktiver leben. Gegen den Virus «Konservatismus» sind wir zwar immun, aber manchmal echt machtlos.

Zu hoch? Sorry, auch die aktuelle Ausgabe liest sich nicht wie ein Blog. Aber hochinteressant. Grossfirmen fallen im Ranking stark ab – individuelle Kleinfirmen liegen besser. Danke, das ist die beste Werbung für mich. Beim Individuellen geht ich soweit, dass der Rückschnitt meines Rosmarinhages nicht einfach entsorgt wird – eine Kundin erhält davon «frei Haus» geliefert. Vielleicht macht sie mir Rosmarinwein daraus.

Morgen kommt dann Simon (untenstehender Blog-Artikel) zu mir. Der ist mit seinem Lebensstil auch mindestens 15 Jahre jünger, als manch Gleichaltriger. Und was zeigt er mir am Freitag während der Vernissage ganz stolz – eine Flasche Schweizer Wein: Oeil de Perdrix, Ligerz, Halbliter. Ja es gibt gehaltvolleren dort. Selbst dieser Biowinzer Bruno Martin – hat sie. Aber vermutlich gibt es keinen Winzer, der besser mit Simon zu vergleichen wäre. Man schaue nur einmal die angepflanzten Sorten an. Doch es gäbe einen ähnlicheren – seinen Vater, Küfer und Brenner. Vielleicht sollte mein Vater eben diese Woche doch noch mal an den Bielersee. Heinz habe ich durch ihn kennen gelernt und Mr. Simon kann er übernächste Woche in Frankreich selbst aufsuchen – Cave du Temple. Wein scheint auch ein Virus zu sein.

Und auf was stösst man in eben diesen Gemächern des alten Tempels (Kirche) noch – auf andere Bloger. Mike fotografiert gerne – hier einige Bilder. Und das blogen scheint halt doch Virus zu sein. In England und den USA auf jeden Fall. Das deutschsprechende Europa ist aber infiziert. Und damit Mike nicht suchen muss, ein kleiner Teil meine Fotos sind bei Visipix.com von Hannes Keller zu finden.

Und morgen gibt es dann einen Chasselat Cuvé Hinterberg aus der eigenen Produktion und einen Domaine de Fischer 2003 gekauft bei Martin (hier jetzt Vorname) aus dem Hause Hammel.

Mehr über Viren
und ganz konservative Viren