«Der Gesang der Rohstoffe» – 8-tung auf die Sirenen


Irgendwie erinnert einem zur Zeit die Börse an die Fahrten von Odysseus. Während der Reise hatte er und seine Mannschaft zahlreiche Abenteuer zu bestehen und Unglücksschläge zu erleiden. Kommt ihnen das nicht bekannt vor? Damals gab es nur Schiffe die sinken konnten – Ballone gab es noch keine die platzen konnten.

«Die (un)endliche Rohstoff-Geschichte

von Tobias Bayer (Frankfurt)

Die Kreditkrise hält die Börsen in Schach. Nur Rohstoffe feiern eine beispiellose Rally. Gold und Platin kletterten auf Rekordstände, Öl ist in Reichweite der 100-$-Marke. Experten warnen jetzt vor einer wachsenden Spekulationsblase … lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland …»

Supermost

… langfristig betrachtet brauchen sie vermutlich nicht auf Supermost um zu steigen …

Ölballon

… oder von einem echten (Blaser-) Ölballon abzuspringen – vielleicht hilft ihr Beten in der Kirche? Die Frage ist nur, treffen sie ihre Entscheide vor oder nachher. Fragen kostet nichts

«Die neuen Mächte» – die Erdölmächte


Länderkenntnisse und Branchenkenntnisse sind heute eigentlich viel wichtiger, als ein rudimentäres Wissen über die Finanzanalyse von Aktien. Vor einigen Jahren hat man mich ausgelacht, als ich Lukoil kaufte. Was, ein russischer Titel? Die Zeit, ja DIE ZEIT lässt die Zeit etwas Revue passieren.

«Die neuen Mächte

Von Mark Schieritz

Der hohe Ölpreis bewirkt eine gigantische Umverteilung in der Weltwirtschaft – und gefährdet die westliche Vormachtstellung.

Rund 40 Milliarden Dollar für den venezolanischen Linkspopulisten Hugo Chávez, 50 Milliarden für das Regime von Mahmud Ahmadineschad in Teheran, 125 Milliarden für Wladimir Putins »gelenkte Demokratie« und fast 300 Milliarden Dollar für die luxusverliebten Scheichs am Persischen Golf … lesen sie weiter bei DIE ZEIT …»

SF DRS: «Gold auf dem Allzeithoch!» – Quatsch, sagt das Finanzblog


Liebes Schweizer Fernsehen, die Amerikanisierungs-Welle hat euch wohl mit voller Wucht breitsseits erwischt. Vielleicht müsste euch einmal jemand sagen, dass wir in der Schweiz immer noch – und vermutlich noch eine ganz grosse Weile – mit dem Schweizer Franken, dem CHF rechnen. Wenn ihr schon in der Tagesschau von Allzeithoch sprecht, dann beherzigt doch den Spruch, der beim Finanzblog im Banner steht: «Weiter denken ist unser Beruf.»

Das Gold ist im USD – US Dollar – auf einem Allzeithoch. Beim Schweizer Franken wird das Hoch aber garantiert nicht in den nächsten Tagen überschritten. Am 21. Januar 1980 war der Goldpreis im USD je Unze, genau genommen je Feinunze auf 850 USD. Im Schweizer Franken hat dies etwas mehr als CHF 39’000 gebeben – so meine Erinnerung. Einen entsprechenden Langfristchart habe ich im Internet nicht gefunden. Auch Oanda liefert keine so langen USD-Kurse, also müssen wir schätzenderweise nachrechnen.

Hier ist ein langfrstiger Chart der korrekt sein dürfte. 1979 habe ich zwischen knapp 2 CHF und 1.50 je USD bezahlt – die billigste Reise, die ich je erlebt habe. Suchen sie keinen USD-Chart, der weiter in die Vergangenheit zurück geht, sonst überdenken sie sich vielleicht einige Lobeshymnen über die heutige USA. Zum Rechenbeispiel zurück. 850 mal rund 1.60 (damaliger Kurs) geteilt durch 1.11 (heutiger Kurs) mal 32,15 Unzen (so viele hat ein Kilo) ergibt etwas über CHF 39’000. Da fehlen immer noch etwa 25 Prozent – das Allzeithoch lässt noch etwas auf sich warten.

Und der freundliche Berater am Fernseher erwähnt doch noch, dass er sein Goldvreneli nicht verkaufen wolle. Allzeithoch hin oder her, die Grossmutter hat es ihm geschenkt und er hängt daran. Für die Grossmutter war es vermutlich auch viel Geld. Aber schon sie hat in CHF gerechnet. Sie hat sicherlich wesentlich weniger verdient und heute fragt man sich wirklich manchmal, wie ob alle Finanzleute ihren Lohn auch wirklich verdienen. Egal ob in USD, CHF oder EUR.

Das Manager-Magazin hat einen interessanten Artikel dazu – über USD 1000 je Unze noch in diesem Jahr. Absolut möglich, aber ich würde keine Wette eingehen, dass das Allzeithoch gegenüber dem CHF wirklich geknackt würde. Und vermutlich sehen wir auch demnächst wieder mal günstigere Preise. Mit Gold können sie schön Geld verdienen. Entweder haben sie Glück, sind ein Tradertalent oder haben fast fahrlässig viel langfrisitges Durchstehvermögen.

Lesen sie, was im Finanzblog in den letzten fast schon drei Jahren stand:

Gold – ein Rauschmittel

Gold lässt sich mit Kartoffeln vergleichen – und der 8-Jahres-Zyklus – heute echt spannender anzuschauen, als damals – zum Glück haben wir nicht verkauft

Goldigen Zeiten entgegen – der arbeitet heute vielleicht für das Fernsehen

Sind goldige und blende Zeiten bald vorbei? – wir verkaufen immer noch nicht

Gold auf 8000 USD je Unze – wirklich eine Utopie?

Rohstoffe auf den Punkt gebracht

Astrologische Goldpreis Prognosen

Ich wünsche ihnen goldige Zeiten und «Nerven wie Stahlseile» – übrigens der Titel einer spannenden TV-Serie. Aber in den Archiven vermutlich auch nicht zu finden.

Eröl, Sandbrot, Wüstenpiloten und digital introvertierte Blogger


Herbie: «Hast du am 25. auch ein Adventskalender-Fenster?» Er hilft mir gleich selbst aus der Patsche. Der Personalblog-ger schreibt selbst. Ich denke, ihn hat es gepackt und er hat auch davon profitiert. Und dann noch ein Merci für alle, die am Adventskalender gearbeitet haben.

Erdölförderung, Hintergrundsdienst

Ein Bericht von Herbert Odermatt – Personalblog

Wir sind uns gewohnt den Stecker in die Dose zu stecken und schon läuft der Rasierer, z.B. ein Sixtant von Braun, der Toaster oder es heizt das Bügeleisen, z.B von Jura, auf.

Wir sind uns gewohnt, an der Zapfstelle den Tiger in den Tank zu fassen, die Petrollampe als Sturmlampe anzuzünden. Wir sind uns auch gewohnt, den Gashahn zu öffnen, die Flamme zu dosieren und schon lässt sich ein Ei kochen, auch nach der «Ogi-Methode».

Wir sind uns gewohnt, im Spätherbst die Heizung einzuschalten und diese erst im April oder Mai wieder auszuschalten. Die Wohnung ist auf 21°C geheizt. Den Slogan «Heizen mit Öl» kann man täglich lesen, als ob alternative, bzw. erneuerbare Energieträger ein Tabu wären. In warmen Zonen werden Geschäfts- und Wohnräume mittels Air Condition von 35-40°C auf 20°C heruntergekühlt. Dabei sind diese Bauten meist nicht einmal so gut gedämmt, wie unsere Häuser. Während man bei uns begriffen hat, dass man nicht ins Freie heizen soll, kühlt man dort auch noch die Umgebung…

Am Beispiel des «Wüstenfliegers», der u.a. in Libyen im Einsatz war, soll gezeigt werden, dass im Hintergrund viel Sisiphus-Arbeit erforderlich war und ist, damit das schwarze Gold sprudelt und letztlich zu den Verbrauchern gelangt. Sein Einsatz liegt zwar schon eine Weile zurück. Er zählt heute zu den alten Piloten (es gibt viele alten Piloten und es gibt viele berühmte Piloten. Aber es gibt nur wenig alte und berühmte Piloten).

Die Wüstenpiloten taten damals ihren Dienst weit ab von der Zivilisation. 4 Wochen Einsatz, 4 Wochen Unterbruch, für Urlaub zu Hause. Während des Urlaubes mussten jeweils Pflichtlektionen im Simulator (Nachtflug, Flüge nach Instrumenten) absolviert werden! Die Mannschaften waren während des Einsatzes hohen Temperaturen ausgesetzt (Klimadiagramm Sheba). Sie flogen im Durchschnitt etwa 100 Stunden pro Monat. Die Tätigkeiten umfassten:

  • Bohrstellen versorgen
  • Wasserstellen bedienen. Man musste 80- 100km weit fliegen, um eine Wasserpumpe ein- oder auszuschalten. Wenn Wasser gefunden wurde, konnte dies aus etwa 20m Tiefe gepumpt werden. Die Wassertemperatur lag etwa bei 10-15° Celsius und das Wasser war von höchster Qualität. Im Umkreis von etwa 150 km oder mehr, gab es aber kein zweites Bohrloch!
  • Unfallpikett
  • Luft-Taxi für den Crew-Change. Man bringt die Leute zum grösseren Flughafen in Sbha,von wo diese mit einem grösseren Flugzeug nach Tripolis und von dort schliesslich nach den Destinationen in Europa weiter fliegen.
  • Ersatzteile zubringen
  • Verpflegung transportieren (Frischfleisch , Gemüse u. Obst)
  • Suche von Pannenfahrzeugen oder solche, die sich verirrt haben, besonders nach dem «Gibli», dem warmen Wüstenwind, der auch Sandstürme auslöst.
  • Transport der Geologen an vorbestimmte Positionen

Das Werk des Gibli, innerhalb von ein paar Stunden

Folge: Blokade für ewa eine Woche, bis das Flugzeug ausgepuddelt und danach mittels Zugfahrzeug auf «befestigten Grund» geschleppt werden konnte. Wasservorrat und Notproviant reichten exakt aus…

Die Start- und Landebahnen waren meist improvisierte Landefelder im Wüstensand, in einem Wadi (ausgetrocknetes Flussbett) oder es wurde einfach eine Strasse benutzt.

Strasse als Start- und Landebahn

Ein eher ungeeignetes Wadi

Der Pilot musste den Platz aus der Luft rekognoszieren! Je nach topografischer Beschaffenheit waren starke Böen, ausgelöst durch Konvektionsströmung bzw. Thermik vorhanden.

Gelände für eine Notlandung ungeeignet!

Die Navigation war meist sehr anspruchsvoll. Es musste viel nach Sicht und Stoppuhr geflogen werden. Das ist umso schwieriger, je stärker der Wind, dessen Stärke und Richtung nur ungenau bekannt waren, blies.

Das Tal ist für die Navigation gut geeignet. Ein Rückmarsch würde Tage dauern.

Man lernte jeden Busch oder Baum kennen, um diese als Navigationspunkte in der endlosen Wüste, verwenden zu können.

Eingesetzte Flugzeutypen: Der Pilatus Porter oder auch Jeep der Lüfte hat sich sehr schnell empfohlen, auch im Einsatz in der Wüste. Daneben waren die Twin Otter, siehe auch im Bild, die BN-2 Islander von Britten Normen sowie auf grösseren Plätzen die Fokker F-27 anzutreffen.

Die Piloten sind für ihre Maschine verantwortlich. Sie erstellen die Flugbereitschaft, Zwischenflugkontrollen und am Abend die Retablierung. Dass trotz grosser Erfahrung hin und wieder der Schlendrian durchbricht, zeigte sich an verschiedenen Flugunfällen. Wer bei der Flugbereitschaft die Steuerlockierungen nicht entfernte, steckte kurze Zeit nach dem Start im Sand… meist mit fatalen Folgen! Und wer seine Ladung nicht richtig verzurrte, der fiel nach Turbulenzen wie eine reife Zwetschge vom Himmel. Und wer die Hinweise der Meteoberatung ausser Acht liess, erlebte ein Flame-out wegen Vereisung, eine Notlandung in ungeeignetem Gelände oder eine Wasserung in der grossen Syrte. Grosse Aufmerksamkeit ist dem Sand zu widmen. Spezielle Filter sind zum Schutz der Triebwerke (Propellerturbine) angebracht. Diese müssen regelmässig gereinigt werden.

Treibstoff wurde mit Lastwagen geliefert. Die Qualität war gut und der Reinheitsgrad hoch, so dass bei der Betankung keine zusätzliche Filterung nötig war.

Die Piloten waren in klimatisierten Containern untergebracht. Entweder war man im Einsatz, oder auf Pikett. Dienst und Pikett dauerte 24 Std/Tg an 7 Tagen jeweils während 4 Wochen! Anfänger wurden systematisch auf die Wüstenfliegerei eingewiesen. Walter hatte gute Voraussetzungen. Er besass Lizenzen für Unterhalt und Wartung sowie eine Instruktorenlizenz für den Pilatus Porter. Der Wüstenkoller konnte ihm nichts anhaben. Schwierig wurde es erst dann, wenn nicht richtig gekocht wurde! Wichtig war, stets genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Er konnte sich gut selber beschäftigen. Als Radioamateur war er mit der Welt verbunden, jedoch nur als Zuhörer. Senden durfte er von Libyen aus nicht! Das wäre streng bestraft worden. Mit der Bevölkerung gab es praktisch keinen Kontakt. Die Arbeitsplätze waren wirklich in der Wüste!

Das Vordringen der modernen Technik hat auch Auswirkungen auf die Nomaden in der Wüste. Jahrtausende war es das Kamel, bzw. das Dromedar, welches Reichtum und Einfluss des Besitzers ausdrückte. Das änderte, als das erste Auto dort auftauchte. Die moderne Welt zerstört Traditionen… Aber selbst modernste Technik kann nie ganz auf bewährtes, altes Wissen verzichten.

Bewährtes mit dem Modernen verbinden… im Hintergrund eine Bohreinheit für die Wasserförderung

Vibratoren im Dienste der Geologen

Die Geologen setzten nicht mehr TNT ein, um die Schichten zu untersuchen. Sie arbeiteten mit Vibratoren und netzartig ausgelegten Sensoren, deren Anzeigen zentral erfasst und in entsprechende Dateien verwandelt wurden. Im Bild sind 4 Vibratoren zu sehen.

Bohrturm für die Ölförderung

Gebohrt wurde bis in Tiefen von 3000m ! Das bedingt mehrmaliges Aus- und wieder Einfahren der Bohrgestänge und Bohrköpfe.

Die Tuareg in Libyen sind eine kleinere Volksgruppe und leben vor allem im Südwesten des Landes. Sie sind heute weitgehend sesshaft geworden. Aber das Brot aus dem Sand wissen sie noch zuzubereiten. Die frühesten Einwohner Libyens sollen mit den Berbern verwandt sein.

Warum wird jemand Wüstenflieger? Es sind mehrere Punkte zu erwähnen: Möglichkeit zu fliegen, Reiz des Abenteuers, Meisterung der Herausforderung, selbständige und eigenverantwortliche Arbeit, fern ab von kleinkarierter Betriebshierarchie, indirekt: Stärkung des Selbstvertrauens, des Vertrauens in sein Wissen und sein Können. Relativ guter Verdienst. Praktisch keine Gelegenheit, das Geld auszugeben. Nachteil: Lange Zeit ohne Familie. Diese hat ihren Anteil am Erfolg des persönlichen Einsatzes geleistet.

Für den Dämmerungs- oder Nachtflug bereit

Zusammenarbeit unter Bloggern

Die Idee mit dem Adventskalender andere Blogs vorstellen ist sicher nicht schlecht – 18 Blog haben etwas beigetragen – manchmal mehr, manchmal weniger. Es spielt keine Rolle. Eine Rolle spielt aber das Thema oder die Themen, die gewählt werden.

Energie, Klimawandel, moderne Kommunikation! Ich stelle es fest, wenn wir am «Stammtisch» diskutieren, jeder kennt die Thematik, jeder weiss viel dazu und jeder weiss es immer besser. Zumindest wenn keiner etwas für die Nachwelt festhält. Wenn dann analog oder gar digital etwas aufzeichnet werden muss, dann wird es langsam und ganz schnell ruhig. Wir haben rund 100 Blogs angefragt, ob sie einen Beitrag bringen – 18 sind es, die etwas publiziert haben – bis auf einen in alfabetischer Reihenfolge:

– Bundesrat Moritz Leuenberger – Notizen zu Politik und Gesellschaft

alliance.yoda.ch – Beobachtungen in der Blogsphäre

Christa Markwalder Bär

Daily Fraggle – ich will doch nur spielen

Citytripnews-blog für flüge und reisen

edemokratie – Der politische Ort im Internet!

Finanzblog – Weiter denken ist unser Beruf

GEBSN

Kirchgemeindeverband des Kanton Bern – kgv adp

Klaus J. Stöhlker weblog – Unternehmensberatung für Öffentlichkeitsarbeit

libref. liberal reformiert – libéral réformé – liberal reformed

Monsieur Fischer L’ART DE LIBERTÉ

Personalblog – in der Balance

«Roll on! Der ganz alltägliche Wahnsinn bekommt eine Chance!» – Roman Angst, Bahnhofkirche Zürich

Sackstark – check daily – don’t miss the best!

Tari Eledhwen – Sandra Infanger – Original Schweizer Qualität Co2 frei gut für Umweltschutz

THINK ABOUT– Mein Schreiben, mein Atmen. (wechselnder Text)

Worldblogforum – Committed to Improving the State of The Blog

Mindestens neun Schreiber haben wir gefunden und mit drei Personen ein Interview geführt. Danke für die Mitarbeit, es hat Spass gemacht. Sollte es nächstes Jahr wieder einen Adventskalender geben, wird der vermutlich anders aussehen. Flashig statt Power Pointig, vielleicht auch ein einfacheres Thema, damit mehr Blogger den Mut finden etwas zu schreiben. Vielleicht hat ein bekannter Blogger recht, der sagt, man bloggt nur für sich selbst, fühlt sich wohl innerhalb der vier Bildschirmrahmen im eigenen Blog. Der digital Introvertierte, der doch so extravertiert ist, dass er ein weltweit einsehbares Blog anbietet. Auch derjenige, der sich nicht gemeldet hat, ist mutiger, als die anderen 7 Millionen Schweizer, die kein Blog führen. Auch ihnen gebührt Achtung.

Wir haben mindestens 30 Personen kennengelernt, angefangen mit dem, der über das Handy spricht bis zu dem der es in der Schweiz eingeführt hat, der andere der 20 000 Fahrzeuge betreut, eine Nationalrätin die bloggt, eine die schon viel länger bloggt und Nationalrätin werden will, einer der mal Nationalrat war und heute Bundesrat ist, einer der Gewerkschaftssekretär war, ein Regierungsstatthalter, ein Bahnhofspfarrer, ein Kommunikationswissenschafter und Journalisten, ein Stadtpfarrer, Professor, Student, Normalsterbliche, einige Pensionierte, Weltenbummler, und und und … und einen Gefängnisdirektor ….

Moderne Kommunikation – Zusammenarbeit mit dem Pfarrverein

… der selbst Pfarrer ist und sagt Pfarrer sind Kommunikatoren und in der Adventszeit beschäftigt, wie in anderen Monaten auch – aber im Dezember nimmt es die Bevölkerung eher wahr. Er wohnte in Grafenried, sein Vater war dort Pfarrer, wir wurden dort von seinem Nachfolger getraut. Dieser kleine Ort haben wir zufälligerweise am 1. Dezember angetroffen, also schliessen wir auch mit ihm. Erwachsenenbildung wird mit mehreren Kirchgemeinden gemeinsam durch geführt. Nun sucht der Pfarrverein weitere Beispiele, wo sich einzelne Gemeinden melden sollen. Ja, vielleicht können wir sogar unsere Erfahrungen vom Adventskalender einbringen. Melden können sie sich bei Pfarrer «frank punkt naumann ät pfarrverein punkt ch».

Es ist nicht einfach, heute Personen zu finden, die gratis arbeiten, Freiwilligenarbeit verrichten. swissblogpress gibt aber ein kleines Dankeschön in Form einer Gratismitgliedschaft von einem Jahr. Wer bis jetzt kein Blog hat und im neuen Jahr eines einrichtet, soll uns darauf aufmerksam machen. Einen Blogger können wir nicht aufnehmen, er hat uns abgesagt. Und das ist auch richtig so. Er muss als Bundesrat neutral bleiben. Aber es hat uns gefreut, dass er mitgemacht hat. Vielleicht stand er sogar etwas mehr unter Druck als all die andern, die wirklich freiwillig mitgeholfen haben.

Besten Dank an alle, es hat trotz Zeitaufwand echt Spass gemacht und ich habe einige ganz interessante Personen kennen gelernt und von anderen mehr erfahren. Und euch, liebe Leser, auch ein ganz herzliches Dankeschön.

Stephan MartiFinanzblog

über den Wolken

Adventskalender 25

… der «Biber« erklärt, warum und wegen welchem Biber ich schreibe – und morgen folgt das 26. Adventskalender-Fenster und das zeigt dann, wie lange ich schon schreibe … ich wünsche eine schöne und fröhliche Weihnachten.

Weiter zum Adventskalender 25

Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden – hier das Word Dokument 25 (html)

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

«Unsere Mobilität wird sich massiv verändern»


(sorry, hier etwas spät – man müsste «draft» in «published» ändern)

«Unsere Mobilität wird sich massiv verändern» sagt Martin Lochbrunner, der das Transport-Business besser kennt als ich …

… ich, als Kleinewicht hatte einmal das Vergnügen (echt) 138 Fahrzeuge, zum grössten Teil Trucks, im Raume Bern, Aarau, Luzern ein zu setzten. Im Einflussgebiet von Planzer (Alinghi lässt grüssen, aber der Klabautermann Heinz Holliger ist eher meine Welt), Galliker (dort wo der nächste noch grössere Weinberg ist) , Schöni (mit dem ich schon Sauerkraut gegessen habe), Dreier (diesem Namen sind wir auch schon begegnet) und wie sie alle heissen und auch Marti ist mir nicht verwandt – alles «kleinere Fische». Lassen wir einmal einen wirklich Grossen, eher Unbekannten über Mobilität zu Wort kommen – und dann noch etwas zur Mobilität von Bloggern.

«Flottenmanagement und Klimawandel – Unsere Mobilität wird sich massiv verändern

Beim Thema Klimawandel steht immer auch die Mobilität im Brennpunkt. Ob ein Unternehmen seinen Fuhrpark selbst verwaltet oder das Flottenmanagement in externe Hände legt: Hier bestehen gewaltige Potentiale in Hinblick auf die Ökologie. Wie diese sich umsetzen lassen und wo Unternehmen auch wirtschaftlich profitieren können, erklärt Martin Lochbrunner, CEO der Mobility Solutions AG, im Interview.

Die „Klimadiskussion“ bleibt weiter voll im Gange. Die Mobilität ist dabei ein wichtiges Thema: Die Wirtschaft kann kaum Einschränkungen in Kauf nehmen, doch jeder Kilometer bedeutet unterm Strich eine Belastung für die Umwelt. Was kann modernes Flottenmanagement beitragen, um diese Belastung so gering wie möglich zu halten?

M. Lochbrunner: Jedes nicht produzierte Fahrzeug bedeutet in der Gesamtenergiebilanz eine geringere Belastung. Ziel muss also die höhere Produktivität und Auslastung der vorhandenen Fahrzeuge sein. Dafür müssen wir die entsprechenden Konzepte schaffen. Dies bedingt den Einsatz neuester Technologie im Bereich Telematik und Verkehrsleitung. Wir brauchen optimale Routenführung und effiziente Fahrzeuge für unsere Transporte. Hier müssen wir sicher weiteres Know-how entwickeln, gleiches gilt auch für den Bereich der alternativen Antriebstechnologien und Treibstoffe, wie Benzin mit Alkoholzusatz oder Diesel mit Biozusatz.
Für den Eigentümer des Fuhrparks ist ein Reporting über die Ist-Daten entscheidend; man kann keine Nachweise über CO2-Einsparungen bringen oder neue Massnahmen einleiten, ohne die entsprechenden Daten zu kennen.
Wir können nicht ohne Mobilität leben, aber wir können Sie effizienter gestalten.

Unternehmen suchen neue Lösungen
Dass ein Anbieter von Flottenmanagement das nötige Know-how hat, bedeutet längst nicht, dass bei den Unternehmen auch der Wille vorhanden ist, dieses umzusetzen. Wie stark kann hier überhaupt Einfluss genommen werden?

M. Lochbrunner: Das beginnt natürlich in der Beratung – und wir stellen mittlerweile generell fest, dass die Kunden hier schon recht sensibilisiert sind, aber schlicht nicht wissen, was sie tun können. Deswegen muss ein Anbieter von Flottenmanagement in der Lage sein, entsprechend zu beraten. Beispielsweise muss man sagen können, was es bedeutet, im Kurzstreckenverkehr Fahrzeuge mit Partikelfilter einzusetzen, oder welche Probleme sich aus dem Hybrid-Betrieb ergeben können. Die meisten Kunden sind grundsätzlich für solche Lösungen offen.

Ein Anbieter für Flottenmanagement oder Full Service Leasing kümmert sich darum, dass Mitarbeiter per Auto mobil sind. Wird es für die Zukunft auch Teil der Aufgabe sein, Alternativen aufzuzeigen, falls es für bestimmte Strecken sinnvolle gibt?

M. Lochbrunner: Es gibt zwei Aspekte: Erstens ist die ideale Kombination der verschiedenen Verkehrsträger zu suchen – beispielsweise gibt es für die Strecke Bern-Zürich nichts besseres, als den Zug zu nehmen und erst in Zürich ins Auto zu steigen, das dann von einem Car-Sharer zur Verfügung gestellt wird. Wir kooperieren hierfür mit den grössten Car-Sharern in der Schweiz und in Deutschland, mit Mobilty und der Deutschen Bahn. Zweitens ist die Auslastung der Fahrzeuge bedeutend zu erhöhen. Sicher gilt es auch, kreative Lösungen zu finden: Zum Beispiel können Fahrzeuge, die über das Wochenende nicht genutzt werden, für den privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt werden. Denn wie gesagt: Jedes Fahrzeug, das nicht produziert werden muss, bedeutet eine geringere Belastung für die Gesamtenergiebilanz.

Der richtige Verkehrsträger
Was insgesamt heisst, dass sich das Flottenmanagement immer mehr in Richtung Mobilitätsmanagement weiterentwickeln wird…

M. Lochbrunner: Das ist richtig. Es beginnt damit, zuerst das einzelne Fahrzeug bezüglich Kosten zu optimieren, dann die gesamte Flotte zu durchleuchten, wo sich Fahrzeuge abbauen lassen, und dann ein echtes Mobilitätsmanagement zu entwickeln, also die richtigen Verkehrsträger einzusetzen. Die Zukunft verlangt diesen Weg und unsere Branche wird sich entsprechend entwickeln müssen.

Wird sich an unserem Mobilitätsverhalten Ihrer Einschätzung nach grundlegend etwas verändern?

M. Lochbrunner: Mittlerweile stehen bei der Mobilität nicht mehr nur das reine Bedürfnis und die Ökonomie im Vordergrund, sondern eben auch die Ökologie. Diese beiden Ansprüche müssen keine Widersprüche sein: Gesparter Treibstoff ist bare Ökonomie. Das Problem liegt vielmehr in unserer Gesellschaft: Mobilität ist einerseits ein Grundbedürfnis, andererseits sind hier pure Emotionen im Spiel. Wenn wir es schaffen, diese Emotionen herauszunehmen, also nicht übermotorisiert und mit viel zu breiten Reifen herumzufahren, nur dann können sich Ökonomie und Ökologie ergänzen. Dies ist aber ein Prozess, welcher über Jahre oder möglicherweise erst über einen Generationenwechsel erfolgen kann. Sie sehen an den Fahrzeugen auf der Strasse, wie viel Emotion heute noch drinsteckt. Meine Kinder urteilen da schon viel rationaler als meine Generation.

Kann ein Anbieter von Flottenmanagement es sich überhaupt leisten, seinem Kunden so etwas zu sagen?

M. Lochbrunner: Es ist doch auch unsere Pflicht, die Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, dass die eingesetzten Fahrzeuge einen Einfluss auf die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit haben. In einer Öffentlichkeit, die ökologisch derzeit enorm sensibilisiert ist. Ich denke nicht, dass es geschätzt wird, wenn man bei der Kundschaft mit einem grossen SUV vorfährt. Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Kunden auf den Verbrauch und den CO2-Ausstoss, aber auch auf das damit verbundene Image aufmerksam zu machen.

Die Fahrzeugflotte als CI-Element…

M. Lochbrunner: Ganz genau. Unser Konzern achtet beispielsweise darauf, dass seine Fahrzeuge in der Öffentlichkeit als angemessen, effizient und einsatzgerecht wahrgenommen werden. Und umgekehrt können Sie mich als Beispiel nehmen: Wenn bei uns ein Lieferant mit einem dicken Schlitten vorfährt, gehe ich immer davon aus, dass wir noch Potential bei den Preisen haben, schliesslich kennen wir als Flottenmanager ja die damit verbundenen Kosten…

Mobilität wird teurer
Lassen Sie uns noch einmal auf das geänderte Mobilitätsverhalten zurückkommen: Was wird denn konkret anders werden?

M. Lochbrunner: Es gibt genau drei Elemente, die mobil sein müssen: Personen, Güter und Informationen. Diese stehen untereinander in gegenseitiger Abhängigkeit. Sie können etwa einen Personentransport einsparen, indem Sie Informationen richtig verteilen, oder indem Sie ein persönliches Gespräch durch ein Telefonat ersetzen. Solche Substitutionen, intelligente Kombinationen und effiziente Transporte werden immer wichtiger. Hier liegen grosse Möglichkeiten, es setzt aber auch moderne Technologie voraus: Sie müssen wissen, wo Ihre Fahrzeuge sich befinden, ob sie beladen sind oder noch Kapazitäten haben. Natürlich bedingt dies auch grosse Investitionen, deswegen sind sinnvolle Kooperationen unerlässlich.
Die Mobilität ist heute sehr günstig, was sich aber in absehbarer Zukunft ändern wird. Ich bin überzeugt, dass sich nicht mehr jeder Mobilität im heutigen Massstab wird leisten können. Freizeitmobilität wird zu Gunsten der zur Grundversorgung benötigten Mobilität eingeschränkt werden. Ich erwarte, dass dies in einer ersten Phase sicher über den Preis beziehungsweise über neue Abgaben wie z.B. Road-Pricing gesteuert wird. Es wird auch eine selbständige Verknappung geben: Die asiatischen Märkte saugen Ressourcen wie Energie ab. Dass diese damit auch ohne Abgaben automatisch teurer werden, versteht sich von selbst. Deshalb bin ich überzeugt, dass sich das Verhalten bezüglich der Mobilität massiv verändern wird.

Martin Lochbrunner (martin.lochbrunner at post dot ch) ist CEO der Mobility Solutions AG. Das Unternehmen ist eine Konzerngesellschaft der Schweizerischen Post und für das Flottenmanagement des Konzerns verantwortlich. Seit dem 1. Januar 2005 bietet es seine Dienstleistungen für umfassende Mobilitätslösungen auch Dritten an.»

(obenstehendes Interview wurde auch in der Zeitschrift Blickpunkt KMU, Ausgabe 5/2007, veröffentlicht)

Mobility Solution

Da wäre noch eine ketzerische Frage. Wieso arbeiten die Post, die Bundesverwaltung, die Bahn (wird vermutlich auch einen eigenen Zug mit Fahrzeugen fahren) und das Militär nicht zusammen. Hier könnte man Know How und Macht bündeln, gegen die Lieferanten noch grösser antreten. Aber diese Frage wird uns am 24. Dezember nicht beantwortet. Sie ist Departements überschreitend und vermutlich ist die Massnahme Nr. 17 noch nicht einmal richtig andiskutiert worden. Nebst der Umwelt würden wir auch grosse Summen an Steuern einsparen können, denn all die öffentlichen Fahrzeuge bezahlen sie und ich … gar nicht zu denken an all die Goldrand-Lösungen der 26 Kantone und der Einwohner- und Burgergemeinden. Das wäre ein Job für mich, da würde ich den selbständigen Vermögensverwalter glatt an den Nagel hängen – einzige Bedingung: 10 Prozent der Ersparnisse sind für mich!

Nur über die Biotreibstoffe, die alles andere als Bio sind, müssten wir noch einmal diskutieren. Vor 25 Jahren ungefähr habe ich den CEO Martin das letzte mal in Grafenried gesehen, der Ort, der etwas mit dem 1. und dem letzten Fenster im Adventskalender zu tun haben wird. Nicht dass dort per Zufall Paul «mein wandelndes Lastwagenlexikon» wohnt – ganz anders – eben zufälligerweise, oder dank den Suchmaschinen, wie so oft in diesem von swissblogpress organisierten 24 Tagen. «Unsere Mobilität wird sich massiv verändern» – nicht nur Transport mässig, auch die Mobilität, Flexibilität und Vernetzung der Schweizer Bloggerszene. Rund 100 Blogger haben wir angefragt, etwas zu schreiben. Etwelche mobile haben wir engagieren können – herzlichen Dank. Die meisten bloggen in ihrem Scheckenhaus und dabei liefern sie so viele Rohstoffe, dass man viel mehr vernetzen könnte. Das wird die Zukunft sein – vielleicht beginnt ein neues Kapital mit dem World Blog Forum vom 11. – 13. Juli in Bern. Ob Energie politische Massnahmen oder Web 2.0-Vernetzung – kreative Köpfe sind gefragt. Und gut organisiert müssen sie sein und schnell schreiben und Gedanken fassen können, diese vernetzen. Ein Beitrag, wie der vorliegende sollte nicht viel mehr alszwei Stunden Arbeit in Anspruch nehmen – das Telefon gestern Nachmittag nicht eingerechnet.

Roman und Daniela haben eine Hilfe – die Blog-Praxis – als Beispiel das Sammeln von Daten – Ideen haben, mobil bleiben. Der Adventskalender ist hier nicht unbedingt eine Anfangsaufgabe – aber hat Spass gemacht – die Ideen für die letzten zwei Tage sind schon im Kopf … aber wir müssen extrem mobil bleiben. Danke an alle, die mitgeholfen haben und denjenigen, die die letzten zwei Tage noch bestreiten werden.

Adventskalender 22

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Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden – hier das Word Dokument 22 (html)

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

Bali-Rummel und Holzfäller


Etwa gleich lang habe ich im Internet einen Artikel gesucht, wie die wirklich notwendige Verhandlung in Bali gedauert hat – einige wenige Minuten …

… dank den Amerikanern. Oder müsste es nicht eher heissen, weil die Amerikaner den Einwänden der Inder erst in den letzten Minuten zustimmten? Für einige Politiker scheint die ganze Bali-Übung noch mühsamer gewesen zu sein, als die politischen Holzfällermethoden, die wir zur Zeit in der Schweiz geniessen.

Schade, dass viele engagierte Personen darunter leiden müssen, dass immer wieder diejenige Grossmacht quer steht, der zur Zeit über alles betrachtet, zu den aktivesten Klimaerwärmern gehört. «Nusa dua-mer’s halt. Gas gewe, lenger lewe.» Ich hör ihn schon, einer der ab und zu einen Kommentar abgibt der in dem Land wohnt, wo ich den Artikel gesucht habe. In Deutschland, genau genommen in der Wirtschaftswoche letzte Woche – Bali-Rummel.

Dieser verlinkte Artikel ist absolut lesenswert und zeigt, dass viele der erst kürzlich dazu gekommenen Umweltschützer, meist fanatische Bio-Grüne gegen Energie-Grüne sind. Seit über 10 Jahren schreibe ich, dass Umweltschutz nur funktioniert, wenn er über den Geldbeutel geht und zwar am einfachsten, wenn man Geld einsparen kann – ohne Subventionen. Und die Reise der Teilnehmer an die UN-Klimakonferenz wurde vermutlich in den meisten Fällen gesponsort, der Flug wurde bezahlt.

10 oder 14 Tage hat die Konferenz gedauert, aber die genaue Zahl der Tage ist fast nebensächlich denn die letzte Halbe Stunde – nach dem offiziellen Schluss – hat erst das wichtigste Ergebnis gebracht. 10’000 (über zehntausend) sind hingegangen um den Erfolg zu erleben, zu feiern – etwas Gutes für die Klimaerwärmung gemacht zu haben. Die durchschnittliche Flugdistanz dürfte rund 20 000 km betragen (hin und zurück) und einige mussten sogar zwei mal hin. Das sind 200 Millionen Killometer – 4500 mal rund um die Welt. Und mit diesem Flugzeug konnten sie nicht fliegen, die haben allesamt Erdölprodukte in die Luft geblasen und mit CO2 in Hülle und Fülle die Klimaerwärmung angeheizt. Aber wie auf dem Foto unterhalb des Flugzeugs zu sehen ist, gibt es dieses Vergnügen vermutlich auch in Bali.

Ob politisch oder aus Umwelt-Gründen. die Erde scheint zur Zeit nicht ganz richtig zu drehen – ob es an den vielen Sternschnuppen oder der Mars-Jupiter-…-Konstellation liegt? Auf alle Fälle wird in den vergangenen und kommenden Wochen mit starker Steigerung des agressiven Verhaltens von Menschen gerechnet. Und vielleicht sollte man ab und zu die Sterne fragen, denn solche sehen zumindest die Deutschen, wenn sie bemerken, wie viel sie die Umwelt in Zukunft zu kosten kommt.

Und auf mich zeigt man mit dem Finger, weil ich ein Cheminée habe. Genau vierzehn Tage bleiben ihnen noch, um ein nicht geprüftes ein zu bauen. Aber auf diese Heizungsart und ganz speziell die Eiche, werden wir vermutlich noch nächste Woche zurückkommen … aber erst einmal, was man mit Tannenbäumen auch noch machen könnte …

Tannenbaum

… man nehme einen Tannenbaum – übrigens die Bahnhofkirche habe ich besucht aber der bloggende Pfarrer Angst war nicht dort – ich versuch es wieder einmal …

Holzfäller

… der Holzfäller für den Weihnachtsbaum wartet schon neben Gleis 18. Und wenn ich mich nicht täusche ist dies Bild von Ferdinand Hodler und irgendwo habe ich schon mal aus (oder bei) Ignoranz eine Fälschung gesehen. Da kommt mir noch der makabre Witz vom Holzfäller in den Sinn, der zum Scharfrichter befördert wurde und nach dem Schlag auf ein hämisches Grinsen des Verurteilten nur sagte: «Nick doch einisch!»

«Kämpfer wider den Zeitgeist» – die meiner Ansicht nach korrekteste Würdigung der Arbeit von Bundesrat Christoph Blocher (NZZ 14.12.07 – Seite 17 – falls der Artikel zu einem Dead link führen würde).

Im Adventskalender finden sie einen passenden Gegenstand zur Adventskrippe – eine gute Stunde nach dem Holzfäller aufgenommen. Und nach Bali muss man nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben, dass dieses fast weisse Schaf mit der Elektro-Kettensäge statt mit dem Beil bearbeitet wird. Einige Minuten zuvor habe ich den Blogbeitrag mit der Eiche zugesprochen erhalten und kurz vorher Staatskundeunterricht genossen. Die Frage von gestern ist geklärt – die Fraktion kann selbst entscheiden, sie ist in der Rechtsform eines Vereins organisiert. Rechtlich versucht man aber in der Adventszeit zu klären, ob Nationalräte zwei Fraktionen angehören können und ob sie der Mutterpartei angehören müssen, und und und … Es war interessant und es dürfte in Zukunft auch noch spannend bleiben. Von wem ich das weiss? Vom Grossrat, der gestern im Adventskalender erwähnt wurde. Zufälligerweise auf dem Weihnachtsmarkt getroffen, zehn Minuten mit ihm, sorry eher mit der Frau gesprochen. Er war vier mal am Telefon. Eine kleine Pause ist ihm zu gönnen. Er arbeitet zur Zeit wie die Deutschen – 35-Stunden-Woche. Nur das in zwei Tagen und mehrmals die Woche. Am Samstag auch. Wir gratulieren – nicht ihm, der gewählt wurde – seiner Tochter, die heute 2-jährig wird.

Adventskalender

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Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

Umwelt- und Energiefragen


Im Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung , die offenbar auch in der Schweiz spürbar ist, wird viel darüber geredet, was zur Minimierung der Treibhausgase unternommen werden könnte und sollte. Auch wird ausgelotet, was die Einzelperson dazu tun könnte.

Gehen wir mal einigen Facts nach: Die Wirtschaft konnte in den letzten Jahren nicht genug Mobilität und Flexibilität für die Arbeitnehmenden predigen und fordern. Diese haben sich auf das veränderte Angebot eingestellt. Man sehe sich die riesigen Pendlerströme an, die täglich grosse Strecken zu ihren Arbeitsplätzen zurücklegen. Wenn das eine Unternehmung bezahlen müsste, würde sie diesen Kostenfaktor nicht einfach schlucken. Sie hätte sich schon lange etwas dagegen einfallen lassen, z. B. durch Dezentralisation von Produkteeinheiten.

  • Die Schweizer Wirtschaft ist auf gute Vernetzung und ein engmaschiges Verkehrsnetz angewiesen. Ein Binnenland ohne Rohstoffe muss mit jenen Möglichkeiten arbeiten und wirtschaften, die es hat. Die Nähe von Kunden und Lieferanten, aber auch von Spezialisten, Geldinstituten usw. gleich um die Ecke ist ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsfaktor.

  • Die Fortbewegung aus eigener Kraft und mit öffentlichen Verkehrsmitteln wirkt positiv auf Umwelt und Gesundheit.

  • Dass Pendler vermehrt auf die Bahn umsteigen, liegt auf der Hand. Das tun viele aber nicht in erster Linie der Umwelt zuliebe, sondern weil sie dazu gezwungen werden. Dass der Umstieg auf den ÖV positive Seiten hat, ist unbestritten.

  • Nicht alle Arbeitsplätze sind ideal per ÖV zu erreichen. Und jetzt, wo alle mobil sind, beginnt man die Pendler zu schikanieren. Parkplätze werden aufgehoben. Dafür werden teure Parksilos angeboten.

Organisationen wie der VCS wiederum setzen sich dafür ein, dass es immer weniger Parkplätze und dafür mehr Politessen in städtischen Gebieten gibt. Überall werden Tempo 30ig Zonen eingerichtet. Wozu? Leidet unser Land nebst dem Versicherungswahn auch unter einem Sicherheitswahn??? Nulltoleranz um jeden Preis? Wollen wir wirklich unsere relative Freiheit einem goldenen Käfig opfern? Mir wäre mehr Eigenverantwortung und dafür weniger staatliche Vormundschaft lieber. Autoraser-Hysterie?

  • Roadpricing wird ernsthaft diskutiert. Eben hat der Bundesrat «Grünes Licht für das Roadpricing» beschlossen, vorerst für Versuche und Abklärungen. Die Wirtschaft wird’s freuen! Sie kann damit rechnen, dass bei Realisation zusätzliche Bauvolumina ausgelöst werden. Firmen oder Gewerbegemeinschaften werden sich neu organisieren müssen und ihre Standorte dorthin verlegen, wo die Kunden freie Zufahrt haben. Die Zentrumsbewegung kehrt einmal mehr ins Gegenteil um. Nur das Gewerbe in den vorgesehenen Zonen, welches kontinuierlich gewachsen und in vielen Beziehungen gut verankert ist, wird sich gegen eine Benachteiligung zu wehren wissen.

  • Mit dem Roadpricing macht man den Verkehr nicht flüssiger. Genau das müsste aber ein Ziel sein. Mit der gleichen Logik müsste man am Gotthard Tunnelgebühren einführen, um Staus zu verhindern. Falsche Logik? Weiter wäre zu überlegen, wie die ausländischen 40-Tönner aus der Agglomeration vertrieben werden könnte.
Die Entwicklung des privaten motorisierten Verkehrs zeigt auf, dass dafür ein grosses Bedürfnis besteht. Ich habe verstanden, dass der private Verkehr die Kosten für Strassenbau und -unterhalt deckt. Reden wir doch von «Markt». Bei grosser Nachfrage, muss das Angebot entsprechend angepasst sein. tut man das nicht, wird die Nachfrage abgemurkst – aber man redet dannn immer noch von marktgerechtem Verhalten. Man soll sich doch endlich für den Markt entscheiden!

  • Das dicht besiedeltste Land der Welt darf wohl ein dichtes Verkehrsnetz haben, das auch gebraucht wird. Der Gesamtenergieverbrauch hat sich seit 1945 gewaltig gesteigert. Aber auch die Bevölkerung hat zwischen 1980 und 2000 um 14% zugenommen. Der Verbrauch der Gesamtenergie beginnt sich asymptotisch zu entwickeln. Erneuerbare Energie beginnt sichtbar zu werden, auch wenn der Anteil noch gering ist.

Diskussion:

Die Wirtschaft richtet sich weltweit nach dem ökonomischen Prinzip. Dieses beinhaltet nicht zwingend auch ökologische und soziale Aspekte. Ein kleines Land wie die Schweiz muss da mitziehen. Und die Ökonomen auf der ganzen Welt können nicht ohne grenzenlosen Glauben an das Wachstum leben.

Die rasante Verbreitung des Wissens führt dazu, dass rentable Produktionsstandorte irgendwo auf der Welt aufgebaut werden können. Einst wohl erarbeitete Kompetenzen in den Industriestaaten zerrinnen wie der Schnee an der Sonne.

Thomas Jefferson, der dritte Präsident der Vereinigten Staaten beschrieb Wissen folgendermaßen:

»Wer von mir eine Idee empfängt, erhält für sich eine Anleitung, ohne die für mich zu verringern; so wie der, der seine Kerze an meiner anzündet, Licht erhält, ohne meines zu verdunkeln.«

Damit nahm Jefferson den modernen Begriff eines öffentlichen Gutes vorweg. Somit ist körperloses Wissen für Entwicklung ein wirklich globales öffentliches Gut und wie andere öffentlichen Güter wäre das Angebot ganz unzureichend, wenn es lediglich aus privater Initiative entstände.

Die Globalisierung führt dazu, dass weitere Volkswirtschaften am Aufschwung teilhaben wollen. Die sind vorerst kaum bereit, strengere Umweltauflagen erfüllen zu müssen. Was die reichen Wirtschaftsstandorte bisher hatten, wollen diese nun auch.

Es gibt gravierende Verschmutzungen, die man durchaus effizient bekämpfen könnte. Denken wir nur an die vielen Tanker – Katastrophen.

Die Problematik ist wo anders begraben: Die Weltbevölkerung nimmt exponentiell zu. Wüsten breiten sich aus und das Wasser wird knapp. Steigen die Meere wegen der Erwärmung, wird der Boden knapper und Lebensräume werden zerstört.

Die Anzahl der «Werkzeuge» die der Mensch entwickelt nimmt auch exponentiell zu. Würden die Menschen die geschaffenen Mittel zum Nutzen ihres Wohlstandes einsetzen, könnte viel Leid eliminiert werden. Aber man baut lieber Waffen, um sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, schürt Intrigen, um die Machtverhältnisse zu schützen und kümmert sich ernsthaft keinen Deut um die Folgen. Hilfswerke und spendenfreudige Nationen dürfen sich jeweils nachträglich mit den sozialen Folgen befassen und diese bezahlen. Würde man die Regeln der Produktehaftpflicht nach US-amerikanischen Regeln, beispielsweise für Streubomben einführen, wäre das Problem schnell gelöst.

Selbst im Vatikan lebt man lieber alten Ideologien nach, anstatt, dass man sich um die echten Probleme kümmert.

Der Vatikan hilft dem Kapitalismus, der eine steigende Weltbevölkerung will, sagt der Theologe Eugen Drewermann.

Ob die globale Erwärmung tatsächlich nur von Menschenhand geschaffen ist, weiss noch niemand ganz genau. Der Einfluss der Sonnenaktivität kennt man auch noch nicht.

Dank Internet kann jedermann die Sonnenaktivität direkt mitverfolgen, ohne sich teure Geräte anschaffen zu müssen oder von Wolken gestört zu werden. Besonders groß und aktuell ist das Datenangebot beim europäisch/amerikanischen Sonnenbeobachtungssatelliten SOHO, von dem auch die meisten Bilder auf dieser Seite stammen. SOHO beobachtet die Photosphäre, die darüberliegenden Atmosphärenschichten (Chromosphäre und Übergangsschicht) sowie die Korona. Die mit verschiedenen Instrumenten in verschiedenen Wellenlängenbereichen aufgenommenen Einzelbilder lassen sich zu Videofilmen kombinieren, die die Dynamik der Phänomene besonders schön zeigen:

Niemand muss abwarten, bis der Beweis da ist, dass das bisherige Verhalten katastrophal ist. Ein anständiger, verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit der Natur ist jederzeit angebracht. Voreiliger Gehorsam gegenüber internationaler Organisationen (OECD) und persönliche Profilierungsgelüste, um vielleicht einmal (als Magistrat) in die Geschichte einzugehen, sind wohl fehl am Platz. Solange:

«…Die Mehrheit der chinesischen Flüsse weist eine extrem schlechte Wasserqualität auf, dreiviertel der Seen sind durch den extrem hohen Verbrauch von Dünger und Pestiziden in der chinesischen Landwirtschaft verseucht. Etwa 30% der Industrieabwässer und 60% der städtischen Abwässer werden ungeklärt in die Flüsse abgeleitet. Zu der Verschmutzung der Flüsse durch Abwässer und der drastischen Reduzierung der Fischbestände kommen sinkende Wasserstände und Grundwasserpegel. In manchen nördlichen Regionen sinkt der Grundwasserspiegel um einen Meter jährlich, außerdem ist das Grundwasser in vielen Orten durch die Schwerindustrie kontaminiert. In zahlreichen Großstädten des Landes ist die Trinkwasserqualität durch toxische Bestandteile gesundheitlich bedenklich und immer noch haben ca. 300 Mio. Menschen in China keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser…» mehr unter:

braucht ein Kleinstaat wie die Schweiz nicht Winkelried zu spielen! Globale Probleme können nur «global» gelöst werden.

von Herbert Odermatt – Personalblog

Waldsterben

Adventskalender 11

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Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

04. Dezember – Wasserkraft: Bio-Grüne gegen Energie-Grüne


Wasserkraft, die Massnahme Nr. 4 von Bundesrat Leuenberger. Abgedroschene Materie, wie es scheint – keiner will schreiben. Dann mach ich es selber, der Finanzblogger seit Jahrzehnten ein liberaler ökolomischer Grüner (ökologisch und gleichzeitig ökonomisch). Daneben existieren die sogenannten Fundis, die ganz anschaulich bei Wasserkraft in zwei Lager geteilt werden können – die Bio-Grünen und die Energie-Grünen. Die haben das Heu nicht auf der gleichen Bühne – die einen wollen was wächst fluten, die andern aus Artenschutz nicht. Und dann gibt es noch die Fischer …

… und Frau Barbara Rhabarberblust und Herr Ventcent Düsewind, die sich ganz spontan für ein Interview zur Verfügung stellten und dem Anfängerblogger einige Tricks beibringen …

Düsewind: Guter Trick mit obigem Link – Kontrolle über den Adventskalender total. Guter Name, im Internet selten vertreten, den könnte man beim vergangenen Hudelwetter gleich als Blog Name für einen neuen Blogger nehmen. Aber er müsste schon Ideen haben, was zu schreiben. Und im Düsewind schreiben können, schadet auch nichts. Sausewind bringt wie Beispiel beweist nichts. Düsewind!

Rhabarberblust: 19 Google-Einträge über ihren Namen. Rhabarberblust ist geil! Kein einziger Eintrag.

Martischweiz: Und nur 29 wenn man das Wort trennt, vorausgesetzt die Rhabarber ist richtig geschrieben.Heute spicken wir mit Ironie und Sarkasmus. Das haben viele Blogleser gerne. Andere hingegeben verstehen oft keinen Spass und können das bitterböse Quentchen Wahrheit nicht herausfilter.

Düsewind: Wie mit der Musik. Eine halbe Million soll für Schacher Seppli

Rhabarberblust: … «Dr Schacher Seppli» heisst es genau, der hat den Doktortitel …

Martischweiz: … und wenn man es genau nimmt, ist es dr Schacher Seppeli. Ich wäre eh für die Natur gewesen, vor allem für Heugümper und jetzt kommen wir der Wasserkraft langsam näher. Wasser kommt vom Himmel und daher wäre ich für Heavenly Club von les Sauterelles. Mit Toni Vescoli habe ich einmal längere Zeit telefoniert und was mich beeindruckt hat, der hatte auch einen Bauernhof, vielleicht eben auch mit Gras und Heu. Der könnte vermutlich über das heutige Thema auch einiges Berichten.

Rhabarberblust: Martischweiz? Dein Übername aus Schulzeiten, wie ich einmal gelesen habe. Weil es Marti «wie rote Hunde» gibt. Und einige kläffen laut und gut. Ich bin die Barabara. Machen wir es einfach und mir gefällt die Alperose und vor allem die Arve, die bei der Erhöhung der Grimselstaumauer geschützt werden muss. Zirbelkiefer heisst dieser seltene Nadelbaum.

Ventcent: Und wieso ist der selten? Weil der so gut Schmeckt. Nicht dass diese Kiefer mit dem eigenen Kiefer zermalt wird, aber es gibt doch etwelche urchigen Arven-Stuben (Wohnzimmer) und viele Möbel. Das Harz ist es, was es ausmacht und weil die Bäume in den höchsten Regionen wachsen, wachsen sie halt langsam. Aber diese Dinger werden im Grimselgebiet aufgeforstet.

Barbara: Versuch du mal aus Pinienkernen Bäume zu ziehen, das geht lange.

Stephan: Aber es geht und vielleicht werden die Grimselstaumauererhöhungsgegner zu Grimselwindparkfreunden. Es ist verrückt, mit welchen Argumenten heute gekämpft wird. Bio-Grüne ziehen gegen Energie-Grüne in den Kampf. Eines kann ich mit Garantiertheit sagen. Wenn die mit Windrädern auf der Grimsel Strom erzeugen wollen, wird dieser teuer und extremen Leistungsschwankungen unterworfen sein. Mit Wind habe ich schon viel Geld für meine Kunden verdient, aber dort oben macht lieber Strom mit Wasserkraft.

Ventcent: Damit ich es nicht vergesse, etwas vom besten, wo heute überall Unsinn mit der Ökologie geleistet wird, steht in der Wirtschaftswoche 47 – 49 – Falsche Versprechen als 1. Teil. Ein Satz daraus: «In Zeiten, in denen sich fast jeder Politiker ein grünes Image verpasst, hat Ökologie öffentliche Hochkonjunktur.» Die Wiwo geht hart ins Gericht, aber sie schreibt über Deutschland mit 29 Massnahmen …

Barbara …. und in Deutschland ist der Umweltschutz, oder wie auch immer man das zur Zeit nennen soll, ein Milliarden-Geschäft. Wir Schweizer nehmen lieber auf Fischer Rücksicht, damit auch dort die Artenvielfalt und die Häufigkeit auf dem Teller erhalten bleibt.

Stephan: Wir meinen nicht Monsieurfischer mit dem andern Adventskalender, der gestern nach Weihnachten duftete (keine Arven, eher Tannen/Fichten). Die Macht der «Madenkranführer». Da könnte man stundenlang erzählen. Bannwil mit Stausee, Wynau mit Stausee und Ruppoldingen mit Stausee.

Barbara: Da ist jeder schon mal durchgefahren. Mit der Bahn von Olten nach Bern oder auf der Autobahn (im Bild rechts – Autobahnkreuz A+/A2 Richtung Westen und Norden und von der anderen Seite Richtung Osten und Süden). Viele haben Zeit, das neu errichtete Wasserkraftwerk lange an zu schauen, denn vom Radio her kennt man heute Rothrist bestens, fast besser, als Rivella

Ventcent: Schaut euch mal dort die Gegend an, herrlich. Beide Richtungen der Grünen und die andern sind zufrieden. Man müsste wirklich wieder einmal hingehen.

Stephan: Zu einnachtender Stunde habe wir das gestern erledigt. Lag am Weg und dann treffe ich mich mit einem Fischer. Da konnte man einige Fotos schiessen – aber bei dem Sturmwetter und der Dunkelheit? Derjenige der fährt, wird auch mal einen Adventskalender-Beitrag bringen – ich bin überzeugt. Aber nicht über Wasser, das er meisterlich durchpflügen kann und mit den Ruderschlägen Fische vertreibt.

Lasst euch überraschen. Er ist bei seinem Sport froh, wenn er genügend Restwasser hat. Wenn dies gewährleistet ist, gibt es zwischen zwei der drei Stauseen in meiner Nachbarschaft noch einen vierten. Der Tipp über Ruppoldingen zu schreiben kommt von einem, der sich ganz am Anfang mit Restwasser herumgeschlagen hat, um Grundlagen für den Nationalrat zusammen zu tragen. Wir haben beide die gleichen engsten Verwandten.

Ruppoldingen

Vermutlich zur Zeit eines der anschaulichsten Beispiele, wie sich Grüne, Bio Grüne und Energie Grüne und Ökonomen gefunden haben. Keine Kompromisse eingehen, sondern alle mit neuen Ideen zufriedenstellen.

Fischtreppe

… vermutlich wird die Fischtreppe rege benützt – ich konnte keinen sehen, es war praktisch Nacht …

Autobahn Rothrist

… mal keinen Stau auf der N1, jetzt wo man den Tannenbaum bei der ATEL sieht – den Stausee sehen die wenigstens, von Frühjahr bis Herbst echt recht nicht, weil viele Bäume und Sträucher die Sicht verdecken. Übrigens, der PC auf dem geschrieben wurde, wird mit 39,4% Wasserkraft angetrieben.

Adventskalender

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Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

Abfallentsorung und Recycling müsste man vermindern (können)


In der Presse mehren sich Artikel über «End of Pipe» Lösungen. Bei einigen kann man an der Börse sogar schön Geld verdienen. Das Übel sollte aber an der Wurzel gepackt werden damit weniger Abfall entsteht. Die Sondermülldeponie Kölliken nur so als Beispiel.

Hoffen wir mal, dass das smdk Kölliken für immer das eindrücklichste Abfallprojekt der Schweiz bleibt. Heute ist Kölliken nicht zu übersehen und vor einigen Jahren hat man eher an einen Gewerbebetrieb gedacht, als an eine Sondermülldeponie. Auf dem Gras über der zugedeckten Deponie haben Tiere geweidet. In den späten siebziger Jahren wurde die Grube gebaut. Wenige Jahre später geschlossen. Rund 10 Jahre später wurde die Abluft und das Schmutzwasser gereinigt. Kurz nach der Eröffnung dieser Anlage hat ein Fachmann unter vorgehaltener Hand gesagt: «Meiner Ansicht nach reicht dies nicht, wir sitzen hier auf einem Pulverfass. Eine Abschottung gegen das Grundwasser wird auch nicht ausreichen. Vermutlich gibt es nichts anderes, als den Abfall abzutragen und zu verbrennen. Auf mich hört keiner. Das sei zu teuer.» Die kurz später geplante Drainagewand soll 16 Mio kosten und 2001 fertig erstellt werden.

Anfangs dieses Monats ist das letzte Bauwerk eröffnet worden und es ist etwas teurer und grösser geworden, als ursprünglich vor dreissig Jahren geplant wurde. Die Sanierung wird rund 1000 (tausend) mal mehr kosten, als die Gestehungskosten der Grube. Und immer waren Fachleute, Experten dabei. Abfall wird immer ein etwas undurchsichtiges Gebiet bleiben.

Kölliken smdk

Kölliken smdk 1

Kölliken smdk 2

Ökologisches 68-er Blut in Frankreich – manchmal geht es langsam


«Revolution bei Foie Gras» nennt die Financial Times die Pläne von Sarkozy Frankreich endlich auf die Ökologie aufmerksam zu machen …

… 1968 hat man schon über die Umwelt gesprochen und es dürfte so der Zeitpunkt sein, als aus den damaligen Hippies die ersten Öko-Fundies wurden. Damals musste man noch extrem sein, sonst hat niemand hingehört. Umweltschutz fand damals nur für eine Minderheit statt und doch hat es sie gegeben, die Menschen mit gesundem Verstand. «Das macht man nicht.» Die einzige Erziehung zum Schutz der Umwelt, damals, vermittelt von Eltern, Schule und unserem Pfarrer.

Ein Beispiel aus dieser Zeit. Kollege Winu und ich so bis zu den Knien im Wasser. Turntag und nur Regen und dann spielt weitere Nässe keine Rolle. Wir sind in einer von Flüssigkeit gefüllten öffentlichen Verladestelle. Das Wasser brennt, die Füsse werden rot und im Lagergebäude meint dann einer. «Ihr müsst halt nicht dort baden, wo uns eine Salzsäureflasche hinein gefallen ist.» Ein Schild oder gar absperren. Wozu auch. Irgendwie und irgendwann wird das Zeugs schon so verdünnt und verdunstet sein, dass nichts mehr geschieht. Das war damals in der Schweiz – in Frankreich geht das manchmal immer noch so zu.

Le Grenelle , ein Quartier in Paris hat damals Schlagzeilen gemacht. Pompidou konnte die Unruhen schlichten. Unruhen ist vielleicht das Wort für die Geschichtsbücher, wir haben es eher als Schlachten in Erinnerung. Schwarz-Weiss, Farbe gab es noch nicht und geschaut haben wir immer bei Winu (Erwin), die hatten halt schon ein Fernsehgerät. Rund 40 Jahre später findet der zweitägige Umweltgipfel in Paris statt. Zuvor wurde drei Monate in Grenelle unter Fachleuten diskutiert.

Nun liegen Vorschläge vor die Frankreich durchsetzen wird. Wenn wir zwischen der Ökologie und der Ökonomie einen Kompromiss zu machen suchen, so haben die Franzosen den am besten erreicht. Das französische Muster dürfte weltweit wegweisend sein und vermutlich wird Frankreich die USA beeinflussen können.

Was gestern in Paris geschah, wird auf die Aktien einen grossen Einfluss haben. Nicht nur in Frankreich. Das haben viele Sarkozy nicht zugetraut. Wie die Financial Times schreibt, es ist eine Revolution, er krempelt Frankreich um.

Vielleicht begreift die Welt nun langsam, dass Umweltschutz, Ökologie eigentlich alle angeht und nicht nur die Grünen und die Grün Liberale Partei diese in ihr Parteiprogramm aufnehmen müssten. Strategisch denken muss man. Sarkozy kann dies und Al Gore hilft beim Medienwirbel.

Leider hat noch nicht ganz jeder mit Ökologie Erfahrung der darüber schreibt, oder schreiben muss … z.B. «So sehen die Patronen aus, die im Schiessstand jahrelang im Boden lagen.» Im Schiessstand bleiben die Hülsen, in Frankreich liegen sie in den Wäldern und Feldern und bei einer Schiessanlagen sind die (Blei)-Kugeln im Kugelfang eingedrungen.

Aber eben, Ökologie und Umweltschutz, da kennt sich jetzt jeder aus. Vor zwei Jahren waren wurden wir noch oft als Extremisten verschrieben. Manchmal dauert es lang, bis sich Wichtiges durchsetzt, oder zumindest durch zu setzen beginnt.

Gestern nun, hat Sarkozy in Frankreich Geschichte geschrieben. Übrigens Grenelle kommt nicht von greneler – narben.

Wer gewinnt die Zukunft – Papier, Filz, Web oder die Mafia?


Vor 2 1/2 Jahren habe ich die Frage gestellt: «Was ist ein Blog? Sind Zeitschriften noch nötig?» Wenn sie damals diesen Artikel aufmerksam gelesen haben und den Mut gehabt haben, die richtigen Schlüsse zu ziehen, dann hätten sie rund 100 Prozent verdient

… nur manchmal kommt man nicht ganz so einfach an die Informationen. Es ist fast wie bei der Mafia. Nicht dass man welche umlegt, aber Informationen will man nicht immer weiter geben. Es hat zwar stark gebessert, aber wenn man einen beherrschenden Aktionär hat, sind Informationen auf anderen Wegen zu beschaffen. Geschäftsberichte sind wohl erhältlich und die haben sich ganz schön gemausert, seit ich die Papierbranche etwas im Auge behalte. Aber der Rohstoff Papier hat mich eh immer mehr begeistern können, als Geschäftsberichte. Ich habe selbst zu viele erstellt um zu wissen, wie man das macht. Ob börsenkotiert oder nicht. So fruchtbar (kein Schreibfehler) aussagekräftig sind sie selten. Entsprechen den Anforderungen und je offener, desto mehr neue Ationäre. Das Hilft dem Aktienpreis – zumindest demjenigen, der sie schon hat.

Man kann fast sagen, je umfangreicher und weniger Bilder, desto weniger aussagekräftig. Ich bin ja nicht Historiker – ich will die Zukunft beurteilen. Und in diesem Sinn ist das meiste Papier schlicht und einfach nicht zu gebrauchen. Fast nicht zu gebrauchen, denn vieles steht zwischen den Zeilen. Nicht nach Worten wie Goodwill, FER-Richtlinien, Cash Flow oder Netto-Umsatz suchen. Der EBIT – dieses Wort brauch ich wohl nicht zu erklären – macht auch nur richtig Spass, wenn man den nach Geschäftsbereichen oder noch lieber nach Produktgruppen sieht. Ich will die Marge wissen, wie viel man wo verdienen kann. Ich will wissen, was ist ein Molekularsieb und vor allem, wozu braucht man sie. Das möchte ich zu einem Zeitpunkt wissen, wo noch nicht jeder man davon spricht.

Im Halbjahresbericht der CPH steht jetzt von der boomenden Nachfrage nach Molsieben und es sind auch einige Branchen angegeben, wo diese eingesetzt werden: Ethanol- und Industriegas-Produktion, mit den Autoabgasen hat es etwas zu tun und mit anderen Branchen, die heute Friedensnobelpreis würdig sind. Ob Al Nobel Al Gore ausgezeichnet hätte, das weiss ich nicht, aber vermutlich hätte er eher in den Bereichen Medizin und Physiologie, Physik, Chemie, Wirtschaftswissenschaften und vor allem Literatur gesucht, als unter Frieden. Für mich ist dies nicht ganz nach voll zieh bar, aber gut, dass er ausgezeichnet wurde.

Es ist nämlich langsam an der Zeit, dass man sich um die Ökologie Sorgen macht. Nicht dass wir gleich über reagieren wie dies die Welt jetzt macht, sondern mit Vernunft das ganze durchziehen. In den letzten 12 Monaten wurde über Ökologie mehr geschrieben, als ich in den dreissig vergangenen Jahren seit ich mich mit dieser beschäftige, gesehen habe. Heute scheint jeder ein Experte und vor allem Finanzprodukt-Kreateur zu sein. Wenn sie schön und ehrlich Geld verdienen wollen, müssen sie früher als im Boom oder gar erst im Hip einsteigen. Sie müssen Papier wälzen und zum Beispiel mal nach schauen, was Zeolithe sind und wenn sie dann am Schluss nicht mehr wissen, was CPH für eine Abkürzung ist, dann fangen sie an, solche Gebiete langsam zu begreifen. Ist jetzt die Chemie Papier Holding gemeint, CPH als Verbindung von Kohlenstoff mit Phosphor und Wasserstoff (falls dies überhaupt möglich ist) oder CPh als der Säure-Laugen Messwert, der Ph-Wert. Sie müssen ihn nicht gleich selbst berechnen können.

Papier wird es noch lange geben. Es gibt immer mehr Post, die meist ungelesen weggeschmissen werden muss. Und da wären wir beim Abfall, ein Gebiet bei dem die Mafia in ihrem Filz stark engagiert ist und deren Zahlen vermutlich bei der Waste-Management-World (Seite 49 – 53) nicht vollständig aufgeführt sind. Immerhin ist Europa weltweit führend in der Wiederverwendung von Papier. Und da sehen sie eine weitere Problematik der Rohstoffbeschaffung. Über 20 Millionen Tonnen gehen in den chinesischen, südasiatischen Raum und die Tabelle ist von 2005.

Papier ist nicht ganz einfach zum beurteilen aber geduldig. Fragen sie halt mal einen Blogger, der teilweise ohne Papier auskommt, was er von Papier hält, ob man jetzt noch kaufen soll – oder doch schon lieber die Finger davon lassen müsste. Wichtig ist, das Firmen, die im Papiergeschäft tätig sind, langfristige Ideen entwickeln. Das machen heute Abend vielleicht auch einige Blogger bei swissblogpress. Mal schauen, ob die so alt werden, wie einige, die total verfilzt sind und mit der Mafia zu tun haben – der Borsalino – «Der Hut der Hüte». Der Hut ist aus Filz – not web. Nur einen Schönheitsfehler hat es im heutigen Artikel der Bernerzeitung. Da steht www.borsalino.com und ich helfe jede Wette, dass die in den letzten Jahren mehr Trafik erhalten haben, weil einige ehemalige BZ-Journalisten, einige andere und der Finanzblogger www.borsalino.ch gegründet haben. Der Link funktioniert immer noch, obwohl er seit vielen Jahren unter Cash läuft. Ein Drittel der Besucher der Börsenplattform gehen immer noch mit Borsalino hinein.

Wie überall, manchmal ist es ganz praktisch wenn man Zugang zur Mafia (sorry, ich finde keinen offiziellen Link), zum Filz und wer weiss ich allem hat. Nur eben, über Zahlen müssen sie sich eigene Gedanken machen oder jemanden beauftragen, der das für sie macht. Jeder muss seine Informationen haben, ob auf Papier oder im Internet, die Fülle wird an beiden Orten zunehmen, aber vielleicht nicht die Qualität. Es wird immer schwieriger heraus zu finden, wann die Ampel von grün auf orange wechselt. Wenn die Ampel auf rot ist (hier ausnahmsweise mal unten), dann ist es zu spät. Die Zeiten ändern eben. Und heute vermisse ich den Cash nicht mehr, schätze dafür Cashdaily zum schnellen durchblättern und mancher, vermisst vielleicht die Ampeln auf Seite 3 – dem dailyradar.

Und hier ist noch ein Foto der CPH – die Wahl dürfte nicht so schwer sein: wirz bald!

CPH

… von aussen sieht Manches manchmal etwas anders aus …

«Neuer Schub oder grüne Mogelpackung»


Die Wirtschaftswoche hat als fundiertes Magazin den Mut, einmal die Ökobranche, speziell die grünen Kapitalanlagen, an zu prangern. Es boomt leider manchmal an Orten, die wenig bis nichts mit Ökologie zu tun haben …

… aber ich und die meisten andern tätigen nicht nur reine ökologische Anlagen und deshalb könnte man ja eigentlich solche Artikel, links liegen lassen. Im Gegenteil, sie helfen ab zu schätzen, ob echte ökologische Anlagen bommen werden oder solche, die es eben nur vermeintlich sind.

«Neuer Schub für grüne Kapitalanlagen

Die Klimaschutzdebatte heizt auch grüne Kapitalanlagen an. Doch häufig ist nur das Etikett umweltfreundlich. Was wirklich ökologisch ist – und für Anleger profitabel.

Das ist Jammern auf hohen Niveau: Während die Deutschen schon über Preissteigerungen von 20 bis 30 Prozent für Milchprodukte stöhnen, müssen die Mexikaner mit dem verdoppelten Preis ihres Grundnahrungsmittels Mais zurande kommen … http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/2178/id/303815/SH/35fe02275630cfd0f0050170e2f783/depot/0/index.html …»

Der Einschub «Ordnungspolitische Sünden» von Prof. Dr. Joachim Weimann von der Uni Magdeburg ist nur in der Printausgabe uneingeschränkt erhältlich oder sie melden sich für ein Abonnement (2. Beitrag) an (vier Wochen kostenlos).

Nur zwei kritische Passagen daraus: «… Auf der einen Seite Subventionen in ineffiziente Technologien wie die Solarenergie, auf der anderen haarkleine Vorschriften, wer wie viel Kohlendioxid reduzieren muss. …» und « … Betriebe, die in diesem Jahr besonders wenig Kohlendioxid erzeugt haben und daher noch ungenutzte Emissionsrechte verkaufen könnten, bleiben auf den Papieren sitzen. Umweltfreundliches Verhalten wird so bestraft. …»

Im gedruckten Artikel ist auch die wunderschöne Grafik der EMPA vom Mai dieses Jahres zu sehen. Dort ist genau ersichtlich, welches Grundprodukt für Biotreibstoffe wo an zu siedeln ist. Die EMPA ist ein Bundesbetrieb (der Schweiz) und es ist zu hoffen, dass auch andere Bundesbetriebe Schlüsse daraus ziehen. Nach zu lesen im Finanzblog – bereits im April dieses Jahres. In der gleichen Woche kam eine Einleitung zu diesem Artikel – den man mit einer aktuellen Meldung über die Firma Borregaard bereichern müsste – vermutlich wird die Meldung vom September in den nächsten Tagen im Netz stehen.

Ökologie ist nicht so einfach, wie es in diesen Boomzeiten der Anschein macht und in Schweizer Bundesämtern ist es auch nicht so einfach, Gehör zu bekommen. Einige Kommentare werden nicht aufgeschaltet. Ich vermute, weil sie nicht genehm sind und nicht ins Konzept passen. Man lässt lieber Globi (keine Wertung seiner Kommentare – aber der Name ist gut) zu Wort kommen. Aber mindestens ein Langethaler hat es geschaft – der 104. und zur Zeit letzte Kommentar von henusode

Umweltbelastung

… hier die umfangreichere Original-Grafik der EMPA – aus der Pressemitteilung über «Biofuel» (Seite 3)

2 Staatsmänner – 2 Länder – 2 Energietaktiken – 2 teure Leuchten …


… genau genommen die nach rund 200 Stunden gestorbene Osram-Energiesparleuchte und die nicht lieferbare von Philips. Der Bürger kämpft heute mit anderen Problemen, als Bundesrat Moritz Leuenberger oder Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Beide wenden zur Zeit zwei ganz unterschiedliche Energie-Taktiken an …

… und vermutlich muss jeder die Ideen des andern später auch gleich noch übernehmen. Beide Meldungen erscheinen am gleichen Tag in der Presse. Wer jetzt denkt, dass man deshalb ganz schön schnell auf die Energie-Problematik, einige sagen dem Klima, reagiert hätten, dürfte falsch liegen.

«Sarkozys cleverer Schachzug

Nicolas Sarkozy will Frankreich zur europäischen Energiegrossmacht ausbauen. Mit einem Kniff schweisst er aus dem Gaskonzern GDF und dem privaten Versorger Suez einen «europäischen Energiechampion».

Im Energiesektor spielt der französische Staat von jeher die zentrale Rolle. Über den Staatskonzern GDF kontrolliert Paris grosse Stromanbieter im Ausland und baut das AKW-Geschäft in den USA aus … lesen sie weiter bei espace.ch …»

Pyrrhussieg (zur Gas-Fusion)

Mainz (ots) – Präsident Sarkozy ist stolz. Mit der Fusion der Gas-Konzerne GDF und Suez steigt Frankreich endgültig zur Energie-Großmacht auf. Die «Grande Nation» … lesen sie weiter im Presseportal von der Allgemeinen Zeitung Mainz …»

Ja «Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht.» Nur bleibt den Deutschen das Lachen weg – Energie politisch gesehen zumindest.

Auch in der Schweiz gibt es vermutlich einen Pyrrhussieg – andere betiteln das als «Kraftakt gegen Energieverbrauch» in der BZ, «Energie-Revolution», von heute, exakt genau von Vorgestern, aber betitelt mit Revolution. Das dürfte ja etwa gleich übertrieben sein, wie wenn in der neuen Rechtschreibung endlich Revoluzion geschrieben würde (fast wie das Potential einer Mozion).

Spass beiseite, Energie sparen müssen wir. Die 26 Massnahmen, die ergriffen werden sollen, sind im Internet gar nicht so einfach zu finden. Hier mal der Klimabericht des UVEK, zum Lesen empfohlen. Aber ich gebe nicht Ruhe, bis ich die 26 Massnahmen im Detail kenne. Auch im Blog von Bundesrat Leuenberger sind sie nicht zu finden. Schade, dabei hätte das doch so ein schönes Thema für den diesjährigen Adventskalender im Dezember gegeben. Von der Jahreszeit her haben wir heute einen recht milden Winter und von der Klimaerwärmung diskutieren wir erst wieder gegen das Wochenende. Wenn der Faden jetzt abreisst, ich gehe mal Holz ins Umluft-Cheminée legen. Damit es warm ist und kein (französisches) Gas verbrannt werden muss. Übrigens, wie heisst der deutsche Name für Cheminee, damit wir nicht gleich an einen rauchenden Schornstein denken. Auch den Kopf nie rauchen lassen. Hier sind die Massnahmen – dem Departement Leuenberger sogar übergeordnet – via news.admin zu finden:

Aktionsplan erneuerbare Energien8 Massnahmen

Aktionsplan Energieeffizienz18 Massnahmen

Sinnigerweise sind die Dokumente mit einer Sperrfrist versehen – 3.9.2007. Diese Papiere hätten vor 10 Jahren veröffentlich werden müssen.

Sarkozy und Leuenberger handeln, müssen langsam aber sicher handeln, bevor es zu spät ist. Das sind nicht Politiker, die alles hinterfragen, es sind eher Staatsmänner, die endlich mal etwas bewegen wollen. Trotz den Hindernissen, die sich in den Weg stellen werden. Nicht nur Politik und Wirtschaft. Es gibt auch ganz viele Kleinigkeiten, die beseitigt werden müssten …

… zum Beispiel bei Energie-Sparlampen. Die 7 und 11 Watt Leuchten, die zum Teil seit Jahren ihren Dienst versehen, scheint man einigermassen im Griff zu haben – nur dass sie immer noch viel zu teuer sind. Hier lässt sich mit ganz schönen Margen viel, viel Geld verdienen. Und die billigsten sind gar nicht einmal die schlechtesten. Die von IKEA halten in der Praxis ganz gut …

… im Gegensatz zu den 20 Watt-Energie-Sparlampen, welche die meisten Personen noch gar nie gesehen haben. Diejenige von OSRAM leuchtet nicht mehr. Das waren einige wenige hundert Stunden, die das teuere Ding gebrannt hat. Die Technik resp. die Billigproduktion (und der teuere Verkauf) lässt zu wünschen übrig. Osram, auch wenn die Hauptseite im Internet-Seite auf Englisch ist, stammt aus München, gehört Siemens und früher noch der Deutschen Gasglühlicht und der AEG (was diese Abkürzung heisst, lesen sie am 13. des Adventskalenders 2005). Mal schauen, ob OSRAM einen Kommentar abgibt …

… und diejenigen von Philips sind nicht lieferbar – ich warte seit gut zwei Monaten auf 20 Watt-Lampen. Liebe Migros, lieber Denner ich weiss, gestern wurden euch die Hände etwas gelockert, aber ihr hättet vermutlich die Macht, dass hier etwas geschieht. Oder wird wieder IKEA der erste sein, der in diese Nische springt. Licht ist leben. Und man könnte doch von 40-Watt Birnen auf 20 Watt-Energie-Sparlampen umstellen. Es braucht weniger Strom und die Lebensqualität ist extrem viel besser … immer vorausgesetzt, sie brauchen nicht sofort helles Licht und gehören nicht zu den hellsten drei Nidwaldnern oder Solothurnern – die 3 Lampen auf dem Stanserhorn, resp. dem Weissenstein …

… sinnigerweise um 11.55 veröffenltich – 5 vor 12 für diejeigen, die erst jetzt anfangen, Energie zu sparen und/oder immer im Dunkeln wohnen …

Osram defekt - Philips nicht lieferbar

… oben OSRAM Delux EL Longlife (hier verstehe ich etwas ganz Anderes darunter) 20W/827 – nach rund 200 h Brenndauer mausetot – und unten PHILIPS PL-Electronic Ambiance 20W/827 (Ambience tönt gut – 6 waren lieferbar, aber damit es einiger Massen aussieht, sollten auch die drei andern noch ersetzt werden – à CHF 26.20!!!)). Übrigens, die alten kommen dann nach Frankreich – dort sind sie noch weniger gut erhältlich) …

Regenbogen

… die drei hellsten Solothurnern wären von hier auch sichtbar, wenn sie nicht mit Wolken verhangen wären, wie gestern. Und dem Regenbogen gleich, freue ich mich, wenn Energiesparlampen im Laden zu kaufen sind, die das Mittagslicht der Sonne wieder gegen. Nicht das bläuliche oder rötliche Licht – Weihnachtsstimmung im Dezember ist genug.

«Das sind normale Sommergewitter»


Ralph Rickli hat vor knapp 14 Tagen der BernerZeitung ein Interview gegeben. Vermutlich werden die Sommergewitter aber in den nächsten Jahren, Jahrzehnten zunehmen.

Die Klimaerwärmung ist ist die eine Seite, die Kapriolen, die das Wetter macht zumindest diejenige die wir erleben, sehen die andere. Etwas ironisch berichtet Andreas Thiel über Gliese 581c und die nächste Eiszeit und Blocher provoziert und relativiert. Denn wir wissen die Wahrheit nicht …

… aber in den letzten Tagen gab es einige Eindrücke, die schon etwas zu denken geben mögen. Wie gesagt, immer zwei Seiten zu betrachten versuchen. Manchmal haben aber Gewitter einen Vorteil gegenüber der Börse – man kann sich mit einem Regenschirm schützen. Aber nicht immer …

Rickli Daniel Hochwasser Langenthal

… Daniel Rickli stellt zwei Fotos zur Verfügung. «D’Langete chunnt»!. Vielleicht hat er sie schon einmal durch die Strassen von Langenthal fliessen sehen – das wäre dann so etwa im Kindergartenalter gewesen. Das letzte Mal vor Weihnachten 1991 …

Daniel Rickli Langenthal Hochwasser

… einige haben bis vor Kurzem gedacht, dass wir nie mehr ein Hochwasser in Langenthal erleben werden. Wie man sich im Wetter immer wieder täuscht. Man vergisst extrem schnell und das ist beim Wetter und an der Börse das Gleiche. Übrigens, die beiden Fotos sind aus den Räumlichkeiten der UBS geschossen worden …

Hochwasser in Zürich

… und so sieht es gleichentags in Zürich aus. Gute 20 cm Kies bedecken die Strassen nach dem Gewitter – 14 Grad. Und eine halbe Stunde vorher bin ich bei 26 Grad mit Sonnenbrille unterwegs gewesen und habe mich gewundert, weshalb die auf dem Zürichsee Sturmwarnung haben. Knappe 10 Minuten später wussten wir wieso …

Intersolar Freiburg Parkplatz

… und kurz darauf sah es an der Intersolar Freiburg auf dem Parkplatz etwas chaotisch aus. 32 000 Besucher – zwei Jahre zuvor waren es 19 000. 2008 schätzt man in München 35 000 Besucher – ich denke, es dürften 50 000 werden. Meine Eindrücke werde ich demnächst in einem Blogbeitrag festhalten.

Am nächsten Tag war die Welt «wieder in Ordnung» – zumindest bis am Abend. Und wer nach diesen Gewittern mit dem Wagen bis zu dieser herrlichen Aussicht fährt, sollte nicht nur über einen geeigneten Wagen verfügen, sondern wissen, wie man sich im Gelände das einem Bachbett gleicht verhalten muss. Aber es hat echt Spass gemacht, Nervenkitzel muss manchmal sein – wie für viele an der Börse. Mit Risiken um zu gehen ist nicht für jeden das Geeignete …

Palmenstrand in Bern

… das war vor zwei Wochen und gestern Abend sah es am Palmenstrand in Bern wieder kritisch aus – wie vor zwei Jahren wird es hoffentlich nicht mehr aussehen. Zum zweijährigen Gedenken gibt es ein Fest – vielleicht mit Langenthaler Rattenbier/Mattenbier … wir bleiben am Ball …

Alinghi-Transporter in Bern

… und fünf Minuten später, die Ampel auf Rot, erinnert der Alinghi-Transporter, dass wir ja die erfolgreichste Nation von Wasserratten sind …

«Ich hoffe, das hört bald auf»


Über die Klimaerwärmung wird tagtäglich geschrieben, entsprechende Fonds und derivative Produkte schiessen wie Pilze aus dem Boden.

Heute ist jeder ein Umweltapostel und alle wissen, wie warm die Welt in einigen Jahrzehnten sein wird. Wissen wir es wirklich so genau? Was wir genau wissen ist, dass der Mensch mit unserer Erde fahrlässig umgegangen ist. Es gibt aber kein einziges Programm weltweit, das wirklich genau sagen kann, wie es in Zukunft weiter geht. Zur Zeit scheint es, dass jedermann auf irgend eine Weise mit der Umwelt Geld verdienen kann. Beratungsaufträge, Forschungsaufträge oder ganz einfach an der Börse Geld verdienen. Vor Jahrzehnten schon haben einige gewarnt – ich auch. Meistens wurden wir ausgelacht. Nun ist alles hysterisch und denkt, die Welt ist kurz vor dem Untergang. Aber vermutlich wird die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen. Was aber wissenschaftlich gesichert ist, dass sich das Weltklima wieder einmal in einer Umbruchphase befindet und das ist genau gleich wie an der Börse. Vor einer massiven Kurskorrektur gibt es gegen oben und unten viel die grösseren Ausschläge. Und solche hätte es beim Klima auch gegeben, wenn keine Menschen auf der Welt wären.

Nicht dass ich verharmlosen will, aber es schadet nie, auch die andere Seite zu Wort kommen lassen. Das Erstaunliche ist, dass viele die jetzt entgegen der allgemeinen Tendenz reden, sich seit Jahrzehnten mit der Umwelt befassen und fundierte Kenner der Materie sind. Es schadet nicht, diese Seite in den eigenen Anlagestrategien auch an zu schauen, denn schon mehrmals haben sich Umweltphänomene als viel zu hoch aufgeblasene Ballons erwiesen. Und wenn dies zutreffen sollte, müssten wir bei den heute boomenden Titel aussteigen, sobald sich die Wahrheit abzuzeichnen beginnt. Nur wann das ist und ob, wissen wir nicht.

«Ich hoffe, das hört bald auf»
Peer Teuwsen

Der renommierte US-Klimatologe Richard S. Lindzen bezweifelt die Schuld des Menschen am Klimawandel. Al Gore hält er für einen Hysteriker. Man solle sich doch bitte auf wesentlichere Probleme als die Rettung der Erde konzentrieren … lesen sie bei der Weltwoche weiter …» mit einigen zusätzlichen Links am Schluss des Beitrages

Hier noch der Wikipedia Eintrag über Richard S. Lindzen (nur englisch) – wer sich weiter mit diesen Thesen beschäftigen will, ein Protokoll einer Veranstaltung von National Public Radio vom März 2007 (auch in Englisch, aber sehr lesefreundlich – bis auf die Anzahl Seiten).

InterSolar – wir horchen und sehen herum


Zum letzten Mal besuche ich die InterSolar in Freiburg

… und vielleicht nimmt man ab 2008 den Weg nach München in Kauf. Das Ausstellungsgelände wird zu klein. Eigentlich ganz praktisch, wenn dann das Ausstellerverzeichnis gleich mit den entsprechenden Internet-Auftritten der Aussteller unterlegt wäre. Aber die Namen sind aktuell und PhönixSonnenStrom ist jetzt unter Phoenix Solar zu finden. Mein Augenmerk wird aber vermutlich eher in Richtung China gehen und dann nimmt mich Wunder, ob die Sonnenwärme, im Gegensatz zur Photovaltik, stärker zulegt, denn diese beiden Gebieten dürften in nächster Zeit vermehrt zum Thema werden. Wir werden ja sehen …

… und am nächsten Tag dürfte es etwas vom Rebschneckle zu geniessen geben.

Art | Basel – die Kunst, aus Abfall Kunst zu machen


Art | Basel ist jedes Jahr wieder eine Augenweide. Es gibt immer Neues zu entdecken …

… dieses Jahr sah man Abfall! Echten, richtigen Abfall aus dem Güselsack, nicht dass sie zerstreut wären, aber einige Künstler haben es geschafft, richtigen Abfall ausstellen. Ob sie dafür einen Käufer finden, scheint mir zumindest im Jahre 2007 noch eine andere Frage zu sein. Wer in die Kunst investieren will, muss die Kunst beherrschen einen Trend zu erkennen, der noch gar keiner ist. Andy Warhol hat einige Werke gemacht, die am Anfang garantiert die wenigsten beachtet haben oder hätten. Vermutlich würde er selbst staunen, welche Preise die Leute bereit sind für seine Werke zu bezahlen. Ein hingepinselter Turnschuh einige hundert Tausend – Euro versteht sich. Heute weiss man alles über seine Kunst – aber nicht ganz alles über sein Privatleben.

Wenn sie also ein Werk eines jungen oder (noch) unbekannten Künstlers kaufen, notieren sie sich seine Lebensgeschichtes. Jeder kann Kunst kaufen – es gibt in der Schweiz schätzungsweise 100’000 Leute, die von sich sagen, Kunst zu machen. Die meisten können aber (noch) nicht davon leben. Kunstinvestoren haben es wie Venture Capitalisten – die werden oft ausgelacht. «Spinnst du, so etwas zu kaufen.» Wenn man in 10 Künstler investiert, ist man sehr erfolgreich, wenn 1 -2 réusieren. Dieses Geschäft scheint mir für die Allgemeinheit noch wesentlich komplizierter zu sein, als sich mit Aktien an der Börse zu beschäftigen. Gehen sie an die Art, es macht Spass. Jedes Jahr ist etwas anderes zu sehen – wie Blumen verpackte Menschen habe ich vermisst und bARTtwürste gab es auch keine …

Sitzgelegenheiten

… aber viel mehr Sitzgelegenheiten – übrigens, die Stühle sind für die meisten Abfall, weil defekt, angesägt …

Bettler

… und einer fand nicht mal mehr einen Stuhl. Ich denke, einige Besucher hätten genügend Geld echte Bettler zu unterstützen – diesen hier können sie vermutlich kaufen und zu Hause aufstellen …

Kunst

… Kunst? Abfall? Unordnung? …

Kunst oder Abfall

… oder ist dies Kunst? Abfall? Unordnung? Auf alle Fälle sollte ich meinen Kindern gegenüber seit Gestern etwas toleranter sein – sie könnten ja einmal entdeckt werden!

Spekulieren darf man ja – aber halten sie sich lieber an perfektes Handwerk, das ganz andersARTig ist. Kwang-Young Chun ist mir nicht erst dieses Jahr aufgefallen. Das ist jetzt ein ganz unverbindlicher Anlagetipp. Aber wie vermutet, er ist nicht mehr ganz billig und Leute, die sich von ihm etwas kaufen, können mit Risiko umgehen – oder dann spielen so «läppische» Beträge für die keine grosse Rolle. Und hier ist der Link zu ihrer ersten Million. Anleitung zum reich werden.. Beachten sie Seite 15 – das Vexierbild mit van Gogh. Kunst macht nicht alle reich und manchmal muss man lange warten. Aber seien sie beruhigt, der Trend heute geht zu lebenden Künstlern und solche lernen sie viel einfacher auf der Liste 07 kennen …

Liste 07

USA in Umweltpanik – 20 Jahre zu spät?


Ökologie-Insider – und zu denen wage ich mich zu zählen – haben schon vor 10 oder 20 Jahren den Klimaschutz ernst genommen. Heute spricht jeder davon – der Umwelt und denjenigen die darin leben soll es recht sein.

Entschuldigen sie, dass der volle Genuss dieses Blogbeitrages mindestens zwei Stunden in Anspruch nimmt.

«Die Vereinigten Saaten von Amerika» – gefunden in DAS MAGAZIN. Die USA war immer schon ein Land der Gegensätze und deshalb zum Zigarrenraucher Arnold Schwarzenegger eine Ergänzung – jetzt fährt er mit Ethanol – bleibt die Frage, aus was produziert? Ein anderer Satz aus dem Artikel: «Für die IT-Barone ist die Alternativenergie das nächste grosse Ding.» Mit Garantie werden in den nächsten Monaten einige Bankhäuser Aktien-Anlagen in den USA wieder empfehlen – bis vor kurzem haben die meisten europäischen Häuser vor Anlagen in den USA gewarnt – der Hypotheken wegen. Etwas dürfen wir nie vergessen. Wehe, wenn die Amerikaner losgelassen … die haben meist mehr Unternehmensmut als auf unserem Kontinent.

Aber auch in Europa gibt es einen Baron, der sich vor genau zwei Monaten zu Wort meldete: Der Blackbaron, Stefan Baron, Chefredakteur der Wirtschaftswoche – Trop de zèle (der Eifer – der Trieb), über das grassierende CO2-Fieber. Dies als Einblick, bei uns Editorial, zu über 20 Seiten Umweltbewusstsein. Lesen sie zumindest den ersten Kommentar.

“The great global warming swindle“ – 74 Minuten Film von CHANNEL4

Am Sonntag haben sie vielleicht mehr Zeit, diesen Film an zu sehen – deshalb bringe ich am Montag keinen Blogbeitrag. Der Aficionado wird vermutlich auch keinen bringen, der ist im «Zeitdruck». Vielleicht sieht man sich als Gäste im Lady Cigar Club. Schwarzenegger wird nicht dabei sein aber aus der Wiwo ein Inserat der British American Tobacco. Später einmal mehr über «Not macht erfinderisch» – wer die Printausgabe (noch) hat – Seite 85/Nr. 12 2007. Zufall, eben spielt die LP «Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst» … im Qualm der Zigaretten … Mädchen können das nicht … am Ende lache ich! Werbung hilft bei Aktienanalysen. Übrigens, das Lied hat ein Mann für eine Frau geschrieben – Gunter Gabriel für Juliane Werding.

Ob Sigmar Gabriel verwandt ist, weiss ich nicht, aber sein Interview «Ich bin nicht die Spassbremse» ist in der gleichen Wiwo-Ausgabe. Zum Lesen sehr empfohlen. Die rechte Linke und die linke Rechte sind gleicher Meinung. Dies dürfte auch mit dem Umdenken von Bush zu tun haben – die Konservativen möchten den Präsidentensitz nicht an die Liberalen verlieren. Der Klimawandel wird zur Wahlkampftaktik werden, damit sich dort nichts wandelt. Wir werden ja sehen …

… alles Informationen welche Aktienbesitzer interessieren müssten. Aber die Börse ist extrem langsam. Schauen sie sich doch einmal «wie deutsche Unternehmen gerüstet sind» – sie dürfen ruhig gleich nach Henkel … auf den letzten Platz klicken. Einige haben noch nicht bemerkt, was sich zur Zeit auf der Welt wandelt – nicht nur das Klima. Aber sehr viel wegen des Klimas. Und deshalb auch mein Beitrag am Sonntag. Diverse Zeitschriften liegen zu Hause und die obigen Links nützen jetzt meiner nächsten Generation um Arbeiten in der Uni zu schreiben und vermutlich auch später des Klimas wegen.

Klimawandel

… um wie viel wird das Meer tatsächlich ansteigen?

Lichtverschmutzung – Lichtsmog und die Börse


In den nächsten Jahren dürfte im Bereich der Lampen- und Leuchtmittel-Hersteller einiges ändern.

Die Energiesparlampe (Kompaktleuchtstofflampe) soll eingeführt werden und die Glühlampen oder Glühbirne verbannt werden. Mehr darüber in einem älteren Blog-Beitrag. Ganz so einfach dürfte ein Wechsel nicht sein, denn in grösserem Mass eingeführte Sparlampen dürften zu massiven technischen Problemen führen. Die Phasen im Haus müssten überall entsprechend angeschlossen sein, was vor allem bei älteren Häusern nicht der Fall sein dürfte. Und zweitens werden die Energieverteiler und -hersteller mit den unterschiedlich genutzten Phasen einige Überraschungen erhalten.

Es ist rein theoretisch denkbar, dass Energiesparlampen zu Stromausfällen führen können. Wo man nun investieren soll, ist gar nicht so einfach, denn meistens handelt es sich um kleine Umsatzanteile jener Firmen, die in diesem Bereich produzieren oder handeln.

Licht ist im Internet ein Thema mit 1000 Varianten. Eins davon ist die Lichtverschmutzung oder der Lichtsmog.

Denken sie in grossen Zeiträumen – heute spricht an der Börse keiner über Lichtverschmutzung, in etwa 10 Jahren dürfte es zum Thema werden, wie heute die Klimaerwärmung eines ist. Die «richtigen» Aktien früh kaufen und warten – vielleicht sind sie dann auch mal von Anfang an dabei. Die durchschnittliche Jahresperformance sagt nicht viel aus. Denken sie langfrisitg, verdienen sie mehr und schonen sie ihre Nerven

Die Lichtverschmutzung in der Schweiz (tolle Karte) ist nicht so schlimm, wie zum Beispiel in französischen Ballungszentren oder in Italien. Die stärkste Lichtverschmutzung finden sie rechts unten neben Gallarate (unterhalb von Como). Schade dass die Karte nicht bis Mailand reicht. «Schön» oder eben schlecht käme auch Belgien daher. Ich mag mich an Autobahnbeleuchtungen erinnern, die die Nacht zum Tag machen. Aber wie das Internet zeigt, wird man auch in Belgien langsam schlauer. Das kennen wir bei uns in Langenthal schon lange. Die Strassenbeleuchtung wird zeitgesteuert abgeschalten. Etwa so der grösste Unsinn, den es gibt. Das Tageslicht ist wetterabhängig, aber das scheinen einige Politiker und Bürokraten noch nie gehört zu haben. Und bei uns schaltet man im Winter das Licht ab, wenn die Kinder zur Schule müssen. Und jetzt wäre es eigentlich sinnvoll, dass Autofahrer die Schüler und Velofahrer sehen. Hier stehen wieder einmal Ethik und Umweltschutz diametral gegenüber.

Bei der Lichtverschmutzung kommt es auch darauf an, welche Lampen man nimmt. Wir haben zum Teil die besten – aber die sind bei Kreuzungen um 90 Grad verdreht und in der Nacht hat man das Gefühl, ein Auto komme hinter dem Haus hervor und das bei einer Einmündung, wo sie Jurist sein müssten um zu wissen, ob jetzt hier der Rechtsvortritt gilt oder nicht. Standardisierung ist ein Gebiet das oft vernachlässigt wird. Hier eine Karte von Deutschland – sind die Farben vergleichbar oder gar identisch? Hier spricht man von «Die Farben entsprechen dem Verhältnis zwischen der künstlichen und der natürlichen Himmelshelligkeit» – Link Lichtverschmutzung. Auf der Schweizerkarte wird von Magnitudenverlust gesprochen. Sorry, hier wäre ich allenfalls überfordert, die Messskalen mathematisch an zu passen. Aber wie gesagt, sie haben vermutlich noch einige Jahre Zeit bis die Finanzbranche dieses Umweltproblem zum Jahresthema macht.

Nacht

… Aufnahme aufgehellt, damit zumindest einmal rechts das Spital sichtbar wird …

Nacht 1

… Original (gleicher STandort) eine Sekunde aus der Hand fotografiert, mit 1600 ISO. Das obere Bild ist 5/8 Sekunden, 1600 ISO bei Stromausfall – nur das Wetter kann man sich nicht auswählen. Zudem wurde dieses Foto eine Dreiviertel-Stunde früher geschossen – um 22.00 Uhr war das Tageslicht wesentlich stärker zu sehen, als der Lichtsmog

Energie-STADT – im Dunkeln STATT-Energie


Nichts ist eindrücklicher, als wenn man der Bevölkerung in der Nacht vor dem Energiestadt-Tag auf eindrückliche Art zeigt, was passiert, wenn der Strom für 40 Minuten ausfällt.

Bessere Werbung ist nicht möglich – es werden garantiert wesentlich mehr Leute kommen und sich Sorgen um die Energie machen. Das hätte man besser schon vor 20 Jahren getan, aber damals war Langenthal eine absolute Un-Energie-Stadt. Unsere geplante Heizung mit Wärmepumpe und Sonde wurde abgelehnt und das Regenwasser durfte nicht versickert werden. Und wie dies in der Schweiz halt so ist, die Politik meist vergangenheitsorientiert am aufräumen. Heute bezahlen wir, weil wir das Regenwasser nicht versickern lassen.

Plötzlich dunkel. Hat jemand was gemacht? Nein! Taschenlampe ergreifen (die meisten suchen die nun im Dunkeln), Kerzen anzünden und auf die Stadt heruntersehen. Herrlich dunkel. Echt schön. Der eine Nachbar hat sein Haus mit Kerzen schön erhellt, der andere sucht mit einer kleinen Kerze, ob er noch andere findet. Ein Blick zu den Sicherungen bringt nicht viel, da ist sicher alles in Ordnung. Wer zuerst in den Keller geht, hat vermutlich nicht öfters mit Stromunterbrüchen gelebt. Wer es kennt, schaut immer zuerst, ob der Nachbar noch Licht hat.

In San Blas – Mexiko – gab es (1978) jeden Abend einen Stromunterbruch. Im Restaurant hat man darauf gewartet und sich dann ab der Stille und der Dunkelheit gefreut. An einem Tag liefen die Ventilatoren und das Radio in voller Lautstärke weiter. Der Wirt sagte mir, dass dies seit Monaten nie mehr geschehen sei, das sei ja schrecklich, die Leute möchten den gut einstündigen Stromausfall. Da wir in der Dschungel-Beiz waren hat es funktionniert – er hat dann die Haupsicherung raus gedreht.

Bei uns ist es dunkel – nicht ganz alles. Der Spital hat Licht und das ist sehr beruhigend und auch die SBB fährt, was nicht immer der Fall ist. Sie hat ein eigenes Stromnetz. Und am Berg (am Jura-Südfuss) brennen die Lichter auch, dann wird wohl nicht halb Europa Stromausfall haben. Alles ist erklärbar, nur eine Frage stellt sich

Wieso schlagen die Kirchenglocken ganz normal 10 Uhr (22 Uhr)?

Die eine Glocke zumindest dürfte mit einem Gegengewicht angeschlagen werden – so wie die alte Standuhr.

Energiestadt im dunkeln

… Langenthal, die Energie-Stadt liegt im Dunkeln …

Spital mit Licht

… das Spital mit der eigenen Notstromversorgung, der Nachbar mit Kerzenlicht und Links vom Spital die Neu-Bech-Burg – sie hatte Pech, konnte die Dunkelheit nicht geniessen. Wenn sie mehr über die heutige Veranstaltung des Energie-Stadt-Tages lesen wollen, dann scrollen sie nach unten oder kommen zwischen 0.30 Uhr und 16.00 Uhr an die Marktgasse – Transport ist organisiert. Die Autos fuhren leider auch gestern, ganz still war es nicht …