Kleinwasserkraftwerke und Hochwasser

Am 29. September 2017 findet die Exkursion Kleinwasserkraftwerke statt. Einige Bilder von Gestern – „Land unter“ in unserer Umgebung.

Kurz vor fünf Uhr wird es dunkel, es prasselt und donnert. Blitze sind keine zu sehen, denn es giesst in Strömen. Das Sonnensegel bei meinem Gartensitzplatz ist längst zerrissen. Die Eisenstange, die noch eine Ecke hält ist total gekrümmt – inklusive des 10er Armierungseisen. Es stürmt, wie ich es bei der Hammerschmitte noch nie erlebt habe. Die Dachrinnen und der Ablauf sind voll, das Wasser ergiesst sich in Strömen auf der ganzen Südseite. Dann dreht die Windrichtung und das ganze Spiel wiederholt sich auf der Nordseite, Hagel setzt ein. Nach rund einer halben Stunde ist der Sturm vorbei.

Glück gehabt. Die Rued steigt kräftig, aber die macht mir weniger sorgen, als das Rinnsal hinter dem Haus. Es fehlt nicht viel, dass das Abflussrohr, das unter der Strasse in den Bach geht, das Wasser nicht mehr fassen kann. Mit dem Rechen Gras und kleine Äste entfernen, die am Gitter hängen bleiben. Sollte einmal kein Rechner, rechnen kann eh selten die Obrigkeit, da sein, gibt es wieder eine Überschwemmung. Der Kanton hat es so gewollt und die Behörden kennen das Risiko. Der ehemalige Kantonsingnieur, der die Strasse durch die Matt neu gebaut hat, kennt auch den weiteren Nachteil. Das Strassenniveau ist heute höher als früher und Wasser hat die Eigenschaft, dass es nach unten fliesst und die Mauer gegen den Bach lässt das Grundwasser nicht mehr so schnell abfliessen. Früher hatte man viele solcher Probleme im Griff und heute staunt man, wie viele Bausünden begannen werden.

Nicht jammern, es ging ja noch einmal gut. Das Wasser, das auf dem Weg dahin fliesst, bringt Blätter und Gras mit und verstopft den Senklochdeckel, es nimmt den falschen Weg, gegen das Haus. Auf Hauchdeutsch heisst das Dohlendeckel, aber fragen sie mich nicht, was das mit Dohlen zu tun hat. Eine Abwasserrinne würde dieses Problem lösen. Man kennt das Problem seit mindestens acht Jahren. Extreme Regenfälle werden in Zukunft garantiert nicht abnehmen. Die Klimaschwankungen lassen grüssen.

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Sobald man Zeit hat,  den Fotoapparat zu holen, ist das Ganze schon fast vorbei. Das sind nur die Probleme eines einzigen Hauses. Was aber geschieht, wenn ganze Dörfer, Städte und Täler nicht auf Hochwasser ausgelegt sind, zeigt die Aargauer-Zeitung. Im Ruedertal haben wir relativ gesehen, noch Glück gehabt. Ich entschliesse mich, nach Hirschtal zu fahren. Dort gibt es garantiert einmalige Bilder des Wasserkraftwerks der Firma Pfiffner Messwandler AG, das wir an der Exkursion besichtigen werden.

Auf dem Weg dorthin gibt es schon einiges zu sehen. In Kirchrued ist die Feuerwehr am Keller auspumpen und einige Stellen sehen wie im Winter aus – stärkerer Hagelschlag.

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Das ist nicht die erste Problem-Stelle, aber hier halte ich mal auf der Strasse, sorry, dem Geschiebe an. Es hat nur wenige Unentwegte, die recht langsam fahren …

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… und den Schlossruedsee bestaunen …

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… und missachten auch nicht das Parkverbot …

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… und auch hier sind nicht alle Parkplätze belegt. Ganz alles fotografiere ich nicht. „Die Kürbisse frei Haus“ puttygen download windows , schneller als die A-Post schaue ich nur an. Vom Hang vor die Haustüre geschwemmt. Nicht zwei drei … Kubikmeter weise. Halloween ist geradezu erholsam.  Vermutlich sind die Kürbisse noch nicht ganz reif. Angeschwemmt wurden sie mit allen Ranken und Blättern. In einem Spielfilm wäre dies zum Lachen, hier zum Weinen.

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Die Aussicht auf einen See soll etwas Beruhigendes haben – mit Blick auf das KKW Gösgen. Nach 5/4 Stunden ist schon wieder „schönes Wetter“ …

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… und auf unserer Exkursion werden sie garantiert keinen See mehr sehen, dafür Eindrücke erhalten. Vermutlich wird es sie etwas elektrisieren.

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Eindrücke auch hier, aber elektrisch läuft nichts mehr. Verstopft oder sicherheitshalber abgestellt? Und was ist mit dem Schlauch? Antwort gebe ich keine. Das sind Fragen, die sie am 29.9. stellen können. Haben sie sich das Datum eingetragen. 17.00 beim Empfang des Gebäudes im Hintergrund. Hoffentlich kommen nicht viele, damit ich viele Fragen stellen kann. Spass beiseite, aber Energie ist ein unerschöpfliches, spannendes, ja elektrisierendes Thema.

Eben im Radio: man geht in Zofingen von einem Schaden in 3-stelliger Millionen-höhe aus. Was wäre mit guter Planung vermeidbar gewesen? Planung ist extrem wichtig, denn Feuer kann man bekämpfen, Wasser nicht. Wasser ist extrem notwendig und fast nicht einzuschätzen. Ich kann ihnen an der Exkursion über die drei Schluchten erzählen, wo wir ein Hochwasser hatten, das weit weit über 100 Meter war, oder Frankreich, wo es rund 20 Meter gab. Wasser ist die wichtigste chemische Verbindung auf der Welt. Für den Menschen gibt es noch ein chemisches Element, das wichtiger ist – Sauerstoff. Zahlen rund um Wasser können zum Staunen anregen. In einem normalen Jahr liefere „ich“ rund 8 000 000 Liter Wasser, die durch die Suhre fliessen. Als Eselsleiter kann ich mir knapp 1000 Liter pro Stunde merken. Energie und Wasser faszinieren mich. Als Präsident sage ich ja, dass ich für Umweltschutz zuständig bin und nicht für Vögel und jetzt staune ich, wie oft ich schon über diese geschrieben habe …

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… und Holz sind es auch etliche Male. Freuen sie sich, nicht auf das Unwetter, das wir hatten, sondern auf die Exkursion. Ein fast endloses Thema.

Aber merken sie sich zwei Sachen.

  1. Hartes Brot ist nicht hart. Kein Brot ist hart.
  2. Wasser ist weniger schlimm, als kein Wasser.

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Wasser fliesst zudem oft ab. Es dauert manchmal und auch meine Kamera war leider keine Nikonos, nicht ganz wasserdicht. Die Linse beschlagen. So konnte ich am andern Kraftwerk oberhalb keine Fotos machen … oder hätte einen extremen Weichzeichner … und so wollen wir an der Exkursion nicht diskutieren. Alles ansprechen und ich versuche recht neutral zu bleiben, Vor- und Nachteile abzuwägen. Das ist mein Beruf, nebst Venture Capital und dies wird sicher auch zur Sprache kommen. Merken sie sich eins. In diesem Sektor sagt man, dass eins von zehn Projekten zum Erfolg führt. Oder neun auf der Strecke bleiben.

Auf dem Weg nach Hause habe ich noch über das Wirbelstromkraftwerk diskutiert. Wenn diese Personen an die Exkursion kommen, dann haben wir garantiert keine Zeit, das nebenan liegende Rapid-Museum als Zugabe anzuschauen. Vermutlich könnten wir den „Abend füllen“, wenn wir mit der Dame über Hochwasserprobleme im Kanton Aargau diskutieren.

Wenn wir die darin erwähnte Rot auch noch ins Gespräch bringen, dann wird es ein langer Abend. 140 Seiten „Zur Ermittlung der natürlichen Niedrigwasserabflüsse Q347 im schweizerischen Mittelland“ liegt zwei Meter neben mir bereit. Schweizerische Datenaufnahme zur Wassergeschichte. Signiert vom Verfasser. Und wenn sie mich überfordern, fragen wir mal den Ehemann der Gotte meiner ältesten Tochter an, ob er etwas über Hydrologie erzählen kann. Eigentlich schade, dass ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe. Ich möchte, ich wüsste ähnlich viel wie Rolf und vor allem ich könnte so viel bewegen.

Vielleicht ist er genauso ausgelastet, wie die Spezialisten vom WWF: „Im Moment bin ich mit Wasserkraftwerken wirklich massiv zugedeckt und es stehen auch einige grosse Neukonzessionierungen an…. Grundsätzlich ist es aber sehr wichtig, immer wieder an die Basis zu gehen und die Problematik der Kleinwasserkraft aufzuzeigen …“. Basis. Das ist halt Ansichtssache. Ja, ich geniesse es, zwischen extremen Meinungen zu sein, im Sandwich, Und was ist das beste am Sandwich – der Schinken mitten drin. Und demjenigen, der wie mein ehemaliger Praktikant und dann Geschäftsführer heisst, aber nicht identisch ist, wünsche ich viel Durchhaltewillen, denn dass was er zwischen … und  … schreibt, ist viel wichtiger als Beruf, Geld.

Beachten sie das letzte Bild im letzten Link. Vor 32 Jahren war das die Foto einer Geburtsanzeige. „Wir hoffen, dass nach dreissig Jahren die Welt nicht wüst und öde ist“ (sorry, den genauen Text müsste ich im oberen Stock nachschauen).

Sie ist es und wird es bleiben! Arbeiten sie mit uns daran.

Genuss zu Fuss – 27. August 2017

KonzentrierBAR und BioDio – lasst euch überraschen.

Beschreibung genuss zu fuss                                                Zum Vergrössern auf Bilder klicken.

Plan genuss zu fuss

Genuss zu Fuss Flyer zum runterladen.

Genuss zu Fuss in Schlossrued – konzentrierBAR mit BioDio, das Spiel um biologische Vielfalt im Siedlungsraum – Standort 10 (orange) – Luchs

Rundgang Schwalben in Schlossrued

Mehlschwalben und Mauersegler sind verwandter, als der Goldfasan und der Globi. Alle ansässig im Ruedertal. Den ersten dreien ist gemeinsam, dass sie der Klasse der Vögel zugeordnet sind.

Der Mauersegler sieht zwar wie eine Schwalbe aus, ist aber keine. Ganz schwarz und fliegt uns bis zu 200 kmh um die Köpfe. Hier sprechen sie in Mundart von Spire. Kommt das vom engl. Kirchturm? Oder vom Mädesüss (Spirea), das zurzeit im Ruedertal wunderschön blüht? Oder wird man mit Spiere findig? Ru(e)dern, segeln – die Spiere ist in der Seemannssprache ein Rundholz. Und die Mehlschwalbe heisst vermutlich so, weil sie einmal im Mehl gelandet war und deshalb einen weissen Bauch hat. Diese Fragen sind noch offen.

Alle andern wurden durch Walter Bolliger geklärt. Der Mauersegler macht echt eine Bauchlandung, wenn er auf dem Bauch landet. Gesunde Vögel können aber entgegen der Volksmeinung wieder starten. Walter könnte man stundenlang zuhören. Einmal verspricht er sich. Das Nest des Mauerseglers wird aus bis zu 1500 Mehlklümpchen gemacht. Lehm korrigiert er sofort … alle lachen.

Rund 70 Nester zählen wir. Und sollten Mauersegler keinen Schlafplatz mehr finden, dann schlafen sie einfach in der Luft. Das scheint mir eine echt praktische Eigenschaft zu sein.

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Lehm, Holz, Beton – Vogelhäuser kann man auch stricken:

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Sechsundzwanzig Personen haben teilgenommen. Einer kam erst gegen neun Uhr. Er war auch am Rundgang der Naturschutzkommission und brachte eine ganz nette Karte mit: „… sorry viumau, tut mir sehr leid, dass wir unseren Anlass auf den 16. planten.“ Merci, Absicht haben wir nie vermutet. Auf die digitalen Möglichkeiten stiess in der Zwischenzeit  sogar Marlies – die Höchste oben im Tal. Talvereinssitzung in Zukunft vielleicht ohne Schwergewicht Termine.

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Ponys, Schaffe, Kühe, von oben den Globi bei der Turnhalle, die 19-jährige weisse taube Katze, die seelenruhig mitten auf der Strasse liegt und sich auch durch das Fernlicht des Fahrers nicht stören lässt. Diese und andere Tiere sahen wir und Erdkröten hörten wir. Und sogar der Besitzer des Goldfasans nahm an unserem Bummel teil, wie ich schon bei der Begrüssung feststellen konnte. Einige vermuteten, dass dieser Vogel vor drei Tagen von einem Tier gerissen wurde. Muss wohl ein anderes gewesen sein, dass Todesschreie von sich gab. So einfach einzufangen ist ein Goldfasan nicht. Extrem schnell und schwupps, mehrere Meter hoch auf der Traubenkirsche. Mal schauen, wie lang e es dauert, bis er die 830 Meter Luftlinie schafft. Er könnte wenn er möchte. Die Briten, wo dieser Chinese auch in Freiheit lebt, würden ihm jetzt ein Weibchen zur Verfügung stellen. „Zuhause“ erwartet ihn nur Ärger – ein angriffslustiges zweites Männchen. Singen kann er nicht so schön und wenn wir den letzten Satz dort lesen, dann gibt es auf der Alpensüdseite angriffslustige mit Hahnenfedern, die wunderschön anzuhören und -sehen sind, obschon die manchmal fast wie eine Guggenmusik tönen.

Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Elisabeth und Köbu Müller und Walter Bolliger, der uns durch den Abend begleitete und unter anderem auch von den 700 km Todesfallen in Ägypten erzählte. Jetzt beschleicht mich nachträglich ein schlechtes Gewissen. Ich war vermutlich der einzige, auf dem Grillplatz, der eine Geflügelbratwurst verspeiste.

Hier noch der Beitrag der AZ über die Konkurrenzveranstaltung: „Ruedertal als Glögglifroschtal„.

Die diebische Elster … kein Kommentar möglich

 

Klauen ist heute nicht mehr in. Man nervt digital und versucht, dass man auf illegalen Seiten landet. Die Kommentarfunktion wird wohl gesperrt.

Sorry, insgesamt über 200 Kommentare, das ist mir zuviel. Da muss der Riegel geschoben werden. Nehmt notfalls ein Mail aus der Adressliste.

Ein Vogel hat vor 200 Jahren – am 31. Mai 1817 genau – auch für verbrecherisches Aufsehen gesorgt. Die diebische Elster von Gioachino Rossini, schlichthin der Komponist der lustigen Oper.

Vögel muss man mögen. Wir haben im Tal einen diebischen Goldfasan. Der hat den Zwerghühnern Futter weggefressen. Wenn wir den fangen können, droht ihm nicht die Strafe, die Gottardo für die Elster vorgesehen hat. Er würde vermutlich in Gefangenschaft bleiben … bei einem Vorstandsmitglied. Dieser hat sogar Gänse und da kommt mir wieder Rossini in den Sinn – Tournedos Rossini mit Gänseleber. Ein Graben trennt die Schweiz – versuchen sie mal, ob mir dieser Link gelungen ist … wenn ja, nicht weitersagen.

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Besuch aus Basel. Ich pfeiffe unserem Ruedmilan. Er nähert sich bis auf wenige Meter. Einer der Besucher kann nicht wie der Gabelschwanzteufel pfeiffen … dafür durch die Finger und ganz extrem laut. So schnell habe ich noch nie drei Raubvögel gesehen, die sich aus dem Staub machen. Staub ist ja Dreck und die hecken in den nächsten zehn Minuten einen Angriff auf der andern Seite des Hauses aus …

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… und proben den Erdkampf und sind damit mindestens auf Linie der Expertengruppe. Sollten sie diesen Link nicht lesen können, ganz unten auf „vielleicht später“ klicken.

 

Exkursion Kleinwasserkraftwerke – Hightech Anlage getestet

Am 29. September 2017 findet die Exkursion über die Kleinwasserkraftwerke statt.

Treffpunkt 17.00 Uhr beim Eingang der Pfiffner Messwandler AG, Lindenplatz 17, Hirschthal. Entlang der Suhre sehen wir und hören über ökologische, ökonomische und technische Klippen der Stromproduktion. Zum Schluss braucht das Kraftwerk Magen allenfalls Flüssiges aus der Biberburg.

Dieser Text ist unter den Veranstaltungen zu lesen. Einfach so hereinkopiert. Und kopieren möchten sie vielleicht das sensationelle Kleinwasserkraftwerk der Afag in Huttwil. „Faszination Bewegung.“ Pur. Einfach so mal zu einem Personal Revival konstruiert. Vor dreissig Jahren war ich dort CFO wie das heute so schön heisst und treffe etliche bekannte Gesichter vom damaligen kaufmännischen Lehrling bis zum pensionierten Hausfotografen und ehemaligen Nachbar. Damals von 80 auf 200. Nicht Kilometerstunden oder Stundenkilometer wie es eigentlich falsch heisst, sondern im Mitarbeiterbestand. Daneben noch so eine neue Software auf PRIME-Computern aufgebaut, die etwas später in die IBM-PPS-Lösung integriert wurde. Beruflich meine verrücktesten Jahre. Von der CAD-Stückliste über alle Hauptbücher bis hinein in die laufende Kalkulation. Dort habe ich spätestens gelernt, dass die „Buchhaltung“ in etwa das einfachste Gebiet in den Finanzen ist. Daneben immer High-Tech vom Feinsten.

Besten Dank an Fritz, Leiter Forschung, der bei der Buebeglungge im Huttuwald diesen Film gedreht hat. Für gut 150 Leute wurde aber auch der örtliche Grill benützt. Meine Bratwurst aber kam vom Velofelgen-Plastikbecher-CD-Ständer Grill. Dasliess ich mir nicht nehmen.

Sollten sie an einem einsamen Fluss- oder Bachlauf einmal nicht gerade über diese Metallteile und einem halben Eisenfass verfügen können, geht es noch etwas einfacher. Hier die Bauanleitung.

zu gelauscht: Gewässerverschmutzung …

Gestern hatten wir Vorstandssitzung – unter anderem haben wir über solche Sachen diskutiert.

Der Goldfasan scheint seit Wochen im Tal heimisch zu sein und der Besitzer ist unbekannt. Er scheint sich über mehrere Kilometer zu bewegen.

Auf unserer Seite, wo wir den Vorstand vorstellen, sollen Bilder rein. Nicht etwa ein normales Foto, fast mit Bergün vergleichbar. Wäre ein Film allenfalls erlaubt? Ein Vogel soll rein. Vier Vögel werden abgebildet. Diese vier verstehen eh mehr von Vögeln als ich. Ich hab allenfalls eine Meise oder gar mehrere. Natur- und Vogelschutz Verein Rued – ich bin für die Natur zuständig. Anscheinend gehören ja Vögel nicht zur Natur, sonst würden sie im Vereinsnamen ja nicht aufgezählt. Spass beiseite, den Bär haben die vier für mich ausgelesen.

Gefällt mir, denn vorgestern habe ich über den Bären geschrieben – und keiner hat es vorher gewusst. Es wird das Foto aus dem Jasper- und Banff-Nationalpark sein. Leicht versteckt steht er rund 15 Meter vor uns.

Ungeeignet, für eine gute Aufnahme. Trick wie im Bärengraben anwenden. Nicht pfeifen. Rüebli! Nur wo hernehmen. Also mit Stein ersetzen. Klappt. Er kommt auf rund 10 Meter zu uns. Immer noch nicht perfekt. Zweiter Stein. Dressiert. Rund 8 Meter.

Sieht doch so niedlich aus, aber immer noch nicht Format füllend. Dritter Stein – neuer Weltrekord im Autoeinsteigen. Der Bürostuhl mit Raketenantrieb hätte keine Chance, die Beschleunigung ist zu klein. Zumindest sehen sie auf diesem eine quere Foto von mir. Josef, perfekt wie er immer ist, wollte wissen, ob ich mit einem Rollband gemessen habe. Guter Blick reicht.

Sein Blick galt am Vormittag eher dem Bach. Da gab es Lehmverschmutzungen, verursacht durch den Ablass eines Speichers für ein Kleinwasserkraftwerk. Ein heikles Eisen. Erstens wollen wir nicht in Laufendes eingreifen und zweitens können sie allenfalls an der Expedition über Kleinwasserkraftwerke mehr darüber erfahren. Naturschützer sind gegen solche Kraftwerke und sie werden vom Bund nicht subventioniert. „Im Moment bin ich mit Wasserkraftwerken wirklich massiv zugedeckt und es stehen auch einige grosse Neukonzessionierungen an. Meine Ressourcen sind wirklich etwas eingeschränkt …“. Das schreibt der angefragte Gewässerexperte von WWF Schweiz.

Es gibt sicher spannende Momente, denn im Energiesektor ist jeder Fachmann, jeder hat seine Ansicht, seine Meinung und es wimmelt nur so von Hirngespinsten und Halbwahrheiten, die herumgeistern. Wer es noch nicht gemerkt hat, dass bei der Energie Welten aufeinander prallen, sollte es spätestens mit der letzten Abstimmung gemerkt haben. Neutral zu bleiben, ist hier eine echte Kunst. Ich werde es versuchen. Mit der Energie mache ich es seit 50 Jahren so. Den ersten Vortrag über Atomenergie hatte ich ein Jahr bevor das einzige öffentlich wirklich bekannte der sieben Forschungs- und Versuchsrektoren in Lucens 1968 für acht Monate in Betrieb ging. Ob man seither viel in der Vorgehensweise und der Informationspolitik gelernt hat, wage ich zu bezweifeln. Die Geschichte des VAKL liest sich wie ein ganz schlechter Roman.

Kommen wir doch noch mal auf die Gewässerverschmutzung zurück. Diese Nacht war diese vermutlich schlimmer. Lehmabtrag durch Regen und dem Schaum nach auch andere natürliche Substanzen. Aber es geht auch anders:

Der Bellandur Lake – aber seien sie beruhigt, unsere Sirupbar, die konzentrierBAR am „Genuss zu Fuss“ wird nicht mit diesem Wasser betrieben.

Und nicht vergessen: 16. Juni 2017 – Rundgang Schwalben bei Fam. Jakob Müller. Besammlung Schulhaus Schlossrued 19.00  Uhr bei schönem Wetter bräteln am Waldrand. Höhlenbesichtigung für Kinder.

Sorry für die Terminkollision mit der Naturschutzkommission. Wir waren früher und sollte jemand den Veranstaltungskalender des Tals nicht finden – bei uns ist er aufgeschaltet. Wir geben uns Mühe, dass die versandte aktuelle Version aufgeschaltet wird. Es ginge auch einfacher. Irgendwer müsste auf einer Internetseite einen digitalen, öffentlichen oder Gruppenkalender aufschalten, den zumindest alle anschauen können. Den Google Kalender oder andere kann man sich sogar in den eigenen Kalender integrieren.

Ja, Termine zu planen und einzuhalten ist nicht ganz einfach. Wenn das Vergessen zur Tagesordnung wird, sollte man sich ernsthaft Gedanken machen.

Goldfasan im Ruedertal

Die Umgebung der Hammerschmitte scheint auf exotische Tiere einen Anreiz auszustrahlen.

Vor knapp zwei Jahren haben wir einen Karakal eingefangen. Kaum zu glauben, aber der Goldfasan, der es heute in meinem Bächlein gemütlich gemacht hat, lies sich nicht einfangen. Vermutlich wissen wir aber, wo der schöne Vogel entwichen ist. Nur, da nimmt keiner das Telefon ab. Vielleicht sind sie am suchen. Derweil der Fasan vermutlich in Richtung nach Hause ist.

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Nach Wiki soll der Goldfasan nur in China und in England frei lebend vorkommen. In England ist er vermutlich ausgebüxt und hat es sich gemütlich gemacht. Eine Partnerin zu finden wird in der Schweiz nicht so ganz einfach sein. Also, nach Hause in die Voliere.

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Na ja, er schaut mir nachdenklich zu, aber dann ab in den Steilhang. Zumindest findet er vermutlich genügend Nahrung in der Umgebung.

Vernehmlassung zum Konzept 2030 von BirdLife Schweiz

Die allgemeinen Bemerkungen zum Entwurf des Konzept 2030 von BirdLife Schweiz finden sie in der Info 1/17 – April auf Seite 3 und den Konzept-Entwurf als PDF.

48 Seiten – entschuldigen sie mich, wenn ich da mit der Natur vergleiche: Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr. Ein äusserst umfassendes Werk für ein Konzept. Es lässt alle Spielmöglichkeiten zu und in keinem Punkt kann man wirklich dagegen zu sein. Nur, mir fehlt Konkretes. Zwei Punkte sind mir aufgefallen.

  • Eine gemeinsame internationale GIS-Plattform für zumindest die Erfassung der Vogelstandorte wird nirgends erwähnt. ÖkoloGISch, bioloGISch, strateGISch, ornitholGISch, hydroloGISch, leGISlativ reicht mir nicht. LoGISch? Die Anliegen sollten bekannt sein, denn sie wurden von uns auf kantonaler und nationaler Ebene vorgetragen.
  • BirdLife gehört zu den drei grössten Naturschutzverbänden der Schweiz. Im Konzept auf Seite 27 sieht man die Verteilung von BirdLife in der Schweiz. Spätestens hier sei die Frage erlaubt, weshalb man nicht eine Zusammenarbeit anstrebt. Der Natur wär es sicher recht. Die beiden andern grossen Verbände dürften pro natura und JagtSchweiz sein. Oder ist es der WWF Schweiz. Wir kennen nicht einmal unsere „Konkurrenz“.

Wer sich äussern will, kann das über uns oder direkt an werner.mueller@birdlife.ch mit Kopie an info@birdlife-ag.ch bis am 10. Juni machen. Besten Dank.

Der Gebrüder Grimm’sel Stausee

Märchen haben den Vorteil, dass sie immer gut ausgehen.

Fast immer. Aber gut für wen? Den Wolf, die Prinzessin, die Räuber oder das Waisenmädchen? „Doppelt bitter für Umweltverbände„. Auch dieser Titel dürfte nicht ganz der Wirklichkeit entsprechen. Viel dazu brauche ich nicht mehr zu schreiben – das geschah vor zehn Jahren und geändert hat sich nicht viel. Immer noch Bio-Grüne gegen Energie-Grüne. Und ich selbst bin mittendrin, wie im Sandwich. Was ist das beste am Sandwich? Der Schinken mittendrin. Na ja, nur um die Hälfte die Staumauer zu erhöhen bringt keinem etwas.

Das Moor, die Arven. Sorry, manchmal finde ich das einen Verhältnisblödsinn. Nichts dagegen, dass man die Natur schützen will, aber um welchen Preis. Vermutlich werde ich am 29.9.17 mit der Exkursion Kleinwasserkraftwerke etwas deutlicher, wie heute oft auf Flusskrebse und Fische mehr Rücksicht genommen wird, als auf Menschen. Und die meisten sind ja überzeugt, dass der Klimaanstieg nur durch selbigen erzeugt wird und die Gletscher deshalb schmelzen. Oder anders gesagt, Arven gedeihen auch 200 Meter höher. Übrigens, sind sie schon mal am Grimselstausee entlang gelaufen? Das ist übrigens auch mit Kindern zu bewerkstelligen. Nur damals hatte es vermutlich weniger Wanderer, als es diesen Sommer haben dürfte.

Vor zehn Jahren kam auch Toni Vescoli im Beitrag vor. Von ihm gibt es ein Stück, die „N1“, das ich leider nur als Youtube-Konserve habe. Hier sieht und vor allem hört man die Gegensätze. Eine fährt mit Grimselstrom rund um die Grimsel rum und Toni singt über die Autobahn …

… und wir sprachen meist über Wasser, das ohne Druckleitung seine Kraft hat.

Vereinsversammlung – Kurzbericht

Die Vereinsversammlung vom Natur- und Vogelschutz Verein Rued fand am 10.3.2017 in der Pizzeria Sternen Schmiedrued statt.

Der statuarische Teil verlief reibungslos und es wurde gar nie abgestimmt. Die Vereinsmitglieder haben immer einstimmig geklatscht. Hätten wir nicht alle gesehen, wie sie sich an der  Akklamation beteiligten, hätte rein rechtlich die Frage nach Nein-Stimmen und Enthaltungen gestellt werden müssen. Der Mitgliederbeitrag bleibt bei CHF 35.– obschon wir für den Dachverband mehr abliefern müssen. Da dies der momentane Kassabestand zulässt, wurden auch die Getränke aus der Kasse bezahlt.

Am meisten Freude bereitete den Anwesenden bei der Programmvorschau die Exkursion „Kleinwasserkraftwerke“ vom 29.9.2017 mit einer Besichtigung der Pfiffner Messwandler AG in Hirschtal. Nebst dem eigenen Blog www.ruedmilan.ch wurden die neuen Möglichkeiten bei einer Nistkastentour im Referat von Stephan Marti, dem Präsident, erläutert.

In der heutigen Zeit wäre es theoretisch kein Problem, die Daten mit einem Handy unter einem Vogelhaus stehend, in eine GIS-Datenbank (Geografisches Informations System) einzugeben. In der Praxis sieht das anders aus. Handnotizen werden erfasst, teilweise von verschiedenen nicht koordinierten Personen und wenn es gut kommt, werden diese Daten auf einer von zwei grösseren Datenbanken in der Schweiz von Drittpersonen eingetippt. Ziel sollte sein, dass alle Naturschutzbeflissenen  eine gemeinsame öffentliche Plattform bedienen. Wieso nicht die von BirdLife International, die auch ein Erfassungs-App hat?

Unsere Vogelkästen sind wertvoll, weil einige bedrohte Arten zu wenig natürliche Nistgelegenheiten finden. Die Vogelwarte Sempach schreibt: “ Ein neuer Brutvogel-Atlas soll Grundlagen liefern, um gefährdete Arten besser schützen zu können. Hunderte von Ornithologen machen sich in den nächsten 4 Jahren auf die Suche nach einheimischen Brutvögeln. Aus den gesammelten Daten wird die Vogelwarte Sempach einen Atlas erstellen, der in Umfang und Präzision weltweit einmalig ist.“ Es wird 2018 ein wertvolles, hilfreiches Buch

Der Vorstand des NVV Rued hat erlebt, wie unsystematisch und ohne Hilfsmittel gearbeitet wird. Ein halbes Jahr nach der Felderfassung sollten wir Ergänzungsmaterial in Monatsfrist über Zugsvögel liefern, die schon lange im Süden sind. So die Praxis. Die Ornithologen, die 100 km2 betreuen könnten durch viele Naturschützer ergänzt werden. Der verlinkte Film zeigt Herrn Vogel in der Umgebung von Zofingen. Den sollten wir einmal kennen lernen. Diese Stadt lebt zum Teil von Software, die einige Freaks, darunter auch der Referent, aufgebaut haben – www.borsalino.ch, heute Bargeld genannt.

Es wäre eine Chance für eine ökonomische Ökologie, aber leider gibt es noch wenige die beide Gebiete studiert haben. Von der bei allen Beteiligten angeregten gemeinsamen Diskussion hört man nichts. Es wird nicht ganz einfach sein, denn die Schweizer wollen eigenständig bleiben und auch im Naturschutz will jeder seine Pfründe schützen.

Am 15. März findet im Naturama eine Veranstaltung über das AGIS statt – sie ist schon ausgebucht. Eine tolle GIS-Plattform. Sie kennen unsere Ideen und der Mauersegler, der im Brutvogelatlas im Ruedertal garantiert nicht stimmen wird, orientiert sich nicht an Grenzen und trumpiert sich nicht bei hohen Mauern. Immerhin, wir haben Zeit, die nächste Datensammlung wird voraussichtlich 2033 starten. Vielleicht weiss dann der Buntspecht auch, dass das zweifüssige Lebewesen, das dauernd und überall mit den Fingern tickt, keine Körner oder Würmer sucht … sondern irgendwas Internettes, vielleicht gar seine Hausnummer und Informationen über seine Mitbewohner online erfasst.

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Ergebnisse der Umfrage:

  • Tagesausflüge/Exkursionen werden Halbtagesveranstaltungen vorgezogen

Folgende Veranstaltungen stossen auf Interesse:

  1. Rebbergwanderung
  2.  ARA putty download , Biogasanlage und Recyclingzentrum sowie Besichtigung eines Rhododendron-Parks und Saurierspuren
  3. Blumen-/Gemüsebörse oder Salatzucht, sowie Drohneneinsatz beim Tierschutz oder eine Straussenfarm
  4. Nussbäume oder Alpacas
  5. Altkleidersamlung oder Recycling einer Verteilzentrale, sowie zwei Projekte, wo selbst „Hand angelegt“ werden müsste

Bei der Gestaltung der nächsten Jahresprogramme werden wir diese Liste wieder zur Hand nehmen. Neue Ideen sind immer willkommen und wir nehmen diese gerne auf.

Hier noch der Vereinsversammlung 2017 – Seiten aus WB_021 vom 17. März 2017. Besten Dank für die Berichterstattung.

Jahresbericht NVV Rued 2016

Wenn sie den Jahresbericht 2016 in Prosa erwarten, dann muss ich sie enttäuschen – das war letztes Jahr eine Ausnahme.

Vieles ist schon internett erfasst und da wollen wir doch nichts Neues dazu erfinden. Wie in einem Blog üblich – Altes wird von neuem nach unten verdrängt.

Jahresprogramm 2016

Verschiedene Vorstandsmitglieder haben mehrere auswärtige Veranstaltungen besucht – Sensenkurs in Gränichen – gesamtschweizerische Naturschutztagung in Unterentfelden (da braucht nicht nur einer zu gehen, da können alle teilnehmen) – Regionalhöck, da waren wir zu zweit und können dies auch belegen – Milan Ausgabe 1-2017, Seite 31 (ist noch nicht aufgeschalten). Vermutlich habe ich nicht alles erfasst, aber die Zeit eilt so schnell … nehmen sie doch einfach im diesem Jahr auch mal teil.

Ob alle Nistkästen ausgemistet wurden, wage ich zu bezweifeln. Aber wir haben das mit Bananenschachteln gemacht und alten Papiere durchgeschaut, was wir archivieren wollen. Das umfangreiche Material von birdlife Aargau und Schweiz haben wir entsorgt und eine Adressliste erstellt, dass nun alle Mitglieder und einige Opinienleader die Informationen in Zukunft direkt erhalten. Es fehlen aus der Vergangenheit noch einige Protokolle, aber vermutlich finden wir die auf dem einen oder anderen PC … wenn sie nicht heute Abend schon an der Vereinsversammlung als aufgefunden gemeldet werden.

Zudem haben wir über das geplante Windkraftwerk Kulmerau/Kirchleerau berichtet und als erste festgehalten, dass dieses vermutlich aus ökonomischen Überlegungen nicht gebaut wird. Ganz herzlich möchten wir Rolf danken, der uns die Information zur geplanten Verschiebung in ein zu rodendes Waldstück, wo die Wasserfassung ist, als erster zukommen liess.

Herzlichen Dank auch allen Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz – die einen mehr, die andern berufsbedingt etwas weniger. Und ein herzliches Dankeschön für den Besuch unserer Veranstaltungen … und das ihr als Mitglied des Natur- und Vogelschutz Vereins zur Natur schaut. Und gestattet mir noch einmal die Frage: Zählen Vögel nicht auch zur Natur?

Was so alles im Vereinsjahr 2016 abgelaufen ist, sehen sie in den verschiedenen Blogeinträgen.

 

GIS-Kurs

Im Naturama findet ein GIS-Kurs statt – Geografisches Informations System.

Schade eigentlich, jede Veranstaltung wird zig-fach kommuniziert, aber diese sehe ich erst heute. Eine Woche vor dem 15.3.2017 um 19.30. Da bin ich in Genf, meinem Konjunkturbarometer, allenfalls auf dem Weg zurück nach Hause.

Sie arbeiten mit dem AGIS (A für Aargau). An der Vereinsversammlung von diesem Freitag, werdet ihr auch einige Bilder daraus sehen.

Für Vogelstandorte ist dieses System suboptimal, wie es heissen müsste. Besser als alles, was es bisher für uns gab, aber „nur“ für den Kanton Aargau. Den Vögeln ist das egal, die fliegen nach Süden, ob da nun einige gedachte Grenzen sind oder nicht. Vögel fliegen nicht kantönliweise, die fliegen global.

Kinderleicht soll das sein. Wieso muss ich dann zuerst mal einige zig Menschen überzeugen, dass der Aargau, die Vogelwarte Sempach, birdlife etc. uns den Zugang zur weltweiten Datenbank öffnen soll. Und wieso ist nur schon der abgedruckte Link im Milan zum GIS-Kurs sofort als Irrläufer zu erkennen? Kinderleicht, alles. Nur eben für die meisten nicht. Und die meisten IT-Spezialisten haben viel zu wenig Fantasie.

Eurogeo hat den Status einer UNO-NGO erhalten. Eine Nachricht, mit der die allermeisten Leser nichts anfangen können. Vermehrte Ausbildung schadet sicher nicht und vor allem, gemeinsame Datenbanken nutzen wäre sinnvoll. Das ist das Ziel der United Nations.

Eurogeo UN-NGO-Status

Dieses Bild habe ich geklaut. Nicht selbst geschossen. Mein Bruder wird mir verzeihen, dass ich sein Bild aus dem Facebook kopiert habe. Herzliche Gratulation und vielleicht sehen wir uns mal in Genf bei der UN im Menschenrechtssall.

10. März 2017 – Generalversammlung

GV um 20.00 im Restaurant Pizzeria Sternen in Schmiedrued – oder schon ab 18.00 wer auf eigene Kosten etwas essen will.

Generalversammlung (GV), Hauptversammlung (HV), Mitgliederversammlung oder Jahresversammlung. Welches ist jetzt die richtige Bezeichnung für einen Verein? Die Vereinsversammlung gemäss ZGB Art. 64. Die GV ist bei juristischen Personen vogesehen. Eigentlich das Einzige, das ich bisher mit Sicherheit wusste. Die HV gibt es rechtlich nur in Deutschland und entspricht unser GV. Aber wir können dem sagen, wie wir wollen.

GV – 10.3.17 20.00 Uhr im Sternen Schmiedrued
Traktanden
1. Begrüssung
2. Wahl des Stimmenzählers
3. Protokoll der letzten GV
4. Jahresrechnung und Revisorenbericht
5. Jahresbeitrag Fr. 35.-
6. Jahresbericht des Präsidenten
7. Tätigkeitsprogramm 2017
8. Verschiedenes

Anschliessend halte ich ein Referat  über „Möglichkeiten des Internets für den Natur- und Vogelschutz“. Wer eine Idee hat, kann mir diese oder einen Link vorgängig zukommen lassen. Ideen sind auch am Abend willkommen, denn dieses Gebiet ist unerschöpflich.

Wer auf eigene Kosten etwas essen will: wir treffen uns ab 18.00 Uhr im Restaurant und zeigen im Hintergrund Bilder aus der Natur.

Hier das erste Bild – vor einem Bier nach einem Ausflug in leichtem Gallop durch die verschneiten Hochalpen vom Ruedertal.

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Pino Serratore, der Wirt. Lassen sie sich überraschen, ob es auf der Pizza da Pino wirklich Kiefernholz hat. Buon appetito ist garantiert.

Jahresbericht NVV Rued 2016

Rückblick auf das Vereinsjahr 2016

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Mit dem Vortrag von Walter Bolliger über die Naturschutzkommission.

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  • 27. Mai – Exkursion in Walde und Bräteln im Schwimmbad

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Mit einer der wunderschönen von Brigitta Frey gestalteten und von Josef Brunner gefertigten Tafeln – nur, die Bewilligung bei der Gemeinde einzuholen ist recht unmständlich … und deshalb hängen diese selten an den Ortseingängen von Walde, Schmiedrued oder Schlossrued

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  • 18. Juni – Waldumgang 2016 mit dem GR Schmiedrued-Walde, dem Forstbetrieb Leerau-Rued, der Naturschutzkommission …

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… dem gesichteten Meister Grimmbart, einem Maisfresser …

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… und genau 765 432 Ameisen, die sichtlich Freude an dieser Störzone hatten.

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Mein Vortrag beschäftigt nun einige Wissenschaftler, weil ich behauptet habe, dass die meisten bei uns vorkommenden invasiven Neophyten eigentlich Archäophyten sind und vor Columbus zu uns kamen und vielfach aus Asien stammen. Die schönste Diskussion dazu gab es in Bethlehem am Bern-Fest. Wir haben auch über die Venusfliegenfalle diskutiert, die garantiert bei der W.Nuss vo Bümpliz eine wichtige Rolle spiel.

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… die Haselnuss vom Baum-Hasel, er wird bis 20 Meter hoch und stammt aus den Dinariden.

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Wer nicht mitkam, hat nebst dem Wetter viel verpasst.

  • Mit Josef zusammen besuchte ich die Vorständekonferenz. Immer wieder eine Gelegenheit Gedanken auszutauschen und Anliegen vorzubringen.
  • Im Hintergrund gab es einige Mails und Beiträge über die Windkraft. Wissen ihr alle, dass der Windpark schlussendlich im Wald, auf Quellfassungsgebiet projektiert wurde? Das Projekt wurde zu Grabe getragen – wir haben das auf Ruedmilan Monate zuvor prophezeit.

Herzlichen Dank, an alle die uns dazu im Hintergrund informiert haben und allen, vor allem den Vorstandsmitglieder, die sich in diesem relativ anstrengenden Jahr für die Natur, die Vögel und uns allen eingesetzt haben. Merci.

Man at work …

… was soll das jetzt mit dem Natuschutz- und Vogelschutz-Verein Rued zu tun haben?

Ganz einfach … hier wurde der Vortrag zur GV vorbereitet. GV, so sagen alle, fast alle – im Blog bisher unter der Kategorie „Hauptversammlung“.  Und nun ganz korrekt unter Vereinsversammlung – ZGB Art. 60ff –  ein Blog ist wirklich praktisch als

  • Ideenspeicher
  • Gedächtnisstütze
  • Linksammlung
  • Bilderarchiv
  • Geschichtenarchiv und Nachschlagewerk – wie das Logbuch. Nur  ist heute das Neueste zuoberst zu finden.

Einem ehemaligen Chefredaktor der BernerZeitung, dem verstorbenen Meckermann und der UBS ist es zu verdanken, dass das deutschsprachige Finanzblog erfunden wurde. Nicht viel später der grösste Börsenrückgang aller Zeiten. Vor ziemlich genau 12 Jahren und schon damals mit Naturschutz-Themen. Das Bild entstand im Monument Valley vor knapp vierzig Jahren und diente vor 32 Jahren als Geburtsanzeige. Sie hilft heute den Digitalbereich in einem grossen Medienhaus mitzugestalten

Ich suche Interessierte, die mithelfen. Einen Bericht schreiben, den man aufschalten kann. Oder vielleicht finden wir eine junge oder junggebliebene Person, die hier ein schönes Übungsobjekt hat und sich allenfalls in die GIS-Möglichkeiten einleben möchte. Dazu später mehr. Unterstützung wäre gewährleistet.

Meine EDV und IT-Erfahrungen … auf alten IBM-Anlagen noch mittels Kabel, die umgesteckt wurden um sie zu programmieren, gemäss HP der erste Schweizer mit einem programmierbaren Finanzrechner (in LA gekauft),beim grössten Lohn- und dem Liegenschaftspaket der Schweiz Projektleiter, früher immer das neueste Handy – heute reicht mir ein alter Knochen. Wer von euch hat so eine Kernobstklingel oder ein Konkurrenzprodukt? Apfel anbeissen. Hände hoch! Wer hat Internetanschluss? Wer weder noch? Dann eine PPS-Lösung, die anschliessend von IBM integriert wurde und das bekannteste Venture Capital – www.borsalino.ch.

Ja, dann droht man mir an, dass ich das Präsidium vom NVV Rued übernehmen muss, kann … durfte. So, da musste etwas Teuflisches her. Ein Blog über den Gabelschwanzteufel. Kein Rotmilan, ein Ruedmilan – damit der Name einfach zu merken ist.

Kookaburra wäre nicht so einfach zu merken … aber er zeigt, was man in ein Blog stellen kann. Wir wollen nicht kopieren, wir sind einmalig und zitieren korrekt. In rund 2000 Beiträgen keine Reklamation – das muss so bleiben. Der Lachende Hans wurde als Kinderlied kopiert zum Welterfolg (Youtube am Anfang dieses Beitrages).

Mit ruedmilan.ch landen wir auf dem Blog, haben aber eine Homepage daneben aufgeschaltet – der allergrösste Teil der anderen laufen andersrum. Bei uns immer zuerst das Neueste. Bei einem der allerersten Beiträge mit dieser Philisophie habe ich Peter Bichsel zum 80-igsten gratulieren können.

Wir wollen nicht das perfekte Blog, die schönste Homepage. Etwas Brauchbares. Wer reklamiert, darf mithelfen – ohne Kosten für den Verein zu generieren. Bisher hat die Seite den Verein nichts gekostet – alles gesponsort.

Biodiversität im Siedlungsraum …

… contra Zerstörung, so wie es heute vielfach leider läuft. Einige Eindrücke von der BirdLife-Naturschutztagung, der 20.

Die Referate werden bei BirdLife Schweiz aufgeschaltet – aber vorerst halte ich einiges fest und es würde mich freuen, wenn das nächste mal mehr als einer aus dem Ruedtal dabei ist.

Hoffentlich haben nicht alle einen Gehörschaden davongetragen. Nicht der Referate wegen, sondern der Akkustik beim Mittagessen. Die war richtig grauenhaft. Eines der schlechtesten Beispiele der Schweiz, die ich kenne, wenn sich rund geschätzt 200 Personen unterhalten. So ist unsere Zeit. Es gäbe viele Beispiele, wie man dem Probelm auf den Leib rücken könnte. So ist es auch in der Natur. Man wüsste wie, aber Vieles wird noch nicht gemacht. Deshalb die Vorträge, wie man es machen könnte. Und übrigens, die schlechte Akkustik ist in der Bauschule Aarau in Unterentfelden zu finden. Nicht eben ein gutes Ohmen für die Bauausbildung. Hoffen wir, dass die Schüler dort aus schlechten Beispielen lernen und in Zukunft nur Gutes erreichen. Vorbilder für Akkustik finden wir in Kirchen. Wenn sie Lust haben, begleiten sie uns zum Reformationsjubiläum nach Bern und erleben sie beim liberalen Pilgern einige Gotteshäuser, die gute Beispiele sind. Und eine Dame, die heute einen Vortrag hielt, möchte ich da einbauen. Für die Natur müssen sich alle einsetzen, auch die Kirche.

Auf die einzelnen Referate nehme ich nicht Bezug, aber aus meiner eigenen Erfahrung gibt es hier einige Zusatzbemerkungen. Viel Spass.

Das Gebiet um die Limmat wurde als abschreckendes Beispiel erwähnt. Weinigen als guter Gegensatz hervorgehoben. Besuchen sie mal das Kloster Fahr und dessen Umgebung.

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Langenthal, meine alte Heimat, wurde als gut vernetztes Gebiet für Tierkorridore gezeigt. Wie sieht es mit dem gepanten Autobahnzubringer aus? Wir haben darüber zu Dritt diskutiert. Es gilt einiges zu beachten.

Naturfindetstadt.ch geht ab 2017 von der Stadt Baden ans Naturama. Merkt euch diese Adresse. Mit Schildern „hier findet Naturschutz statt“ könnten wir auch im Ruedertal durchführen.

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Basel und die Bäume. Mit dem Habegger wird geprüft, ob ein alter Baum noch hält. Andernorts wird einfach mal mit der Motorsäge das Risiko aus Haftpflichtgründen minimiert.

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„20,7 tote Vögel pro Windenergieanlage“

 

In der „Medienmitteilung von BirdLife Schweiz vom 28.11.2016: Heute hat das Bundesamt für Energie eine Studie zu Schlagopfern an der Windanlage Peuchapatte im Kanton Jura veröffentlicht. Die Studie ergab 20,7 tote Vögel pro Windenergieanlage und Jahr.“

Das ist eine ganz traurige Medienmitteilung. Einerseits, dass so viele Vögel gestorben sind und vermutlich noch viel mehr sterben werden. Auf der andern Seite bringt diese Medienmitteilung nur einige reisserische Sätze, aber keine brauchbaren Daten und schon gar keinen Link.

Hier ist das Dokument über Le Peuchapatte:

„Vogelzugintensität und Anzahl Kollisionsopfer an Windenergieanlagen am Standort Le Peuchapatte (JU) – Schlussbericht
Publikationsnummer:
Projekt:
501139 – Zusammenhang zwischen Vogelzugintensität und Anzahl Kollisionsopfern an Windenergieanlagen
Datum der Veröffentlichung:
17.11.2016
Autor/in:
Janine Aschwanden, Felix Liechti“
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Damit sie die 20,7 Vögel, die im Durchschnitt an den drei Windturbinen erfasst wurden, nachvollziehen können, wären einige genossene Semester Statistik keinesfalls von Nachteil. Von beiden Seiten her wird auf extreme Art informiert. Viel zu wenig oder viel zu viel. Das ist der Tod der Ökologie, des Umweltschutzes. Gegen die Umwelt ist niemand, aber sie wird nur geschützt, wenn der Sinn verstanden wird. Wenn jeder sieht, was er machen muss. Komplizierte Sachen einfach erklären und nicht ganz Kompliziertes einfach weglassen.
Und das „heute“ machte mich stutzig. Wie will BirdLife gleichentags eine Bundesstudie und dann noch aus dem Energiebereich präsentieren. Man weiss, dass solche nie einfach zu verstehen sind. BirdLife hat es zu diesem Thema ja nicht einmal geschafft, aus der Projektgruppe uns Talbewohnen zu informieren, dass im Wald neue Standorte für die Windturbinen geplant wurden. Und es wurde von allen Seiten versprochen, dass die Beteiligte Bevölkerung immer sofort informiert wurde.
NGO’s und der Energiesektor haben bei der Information versagt. Von letzterem sind wir uns das gewöhnt. Wir kennen nichts anderes, würden einige sagen, aber bis auf die zweitletzte Information hat es eigentlich fast mustergültig geklappt. Die ganze Geschichte ist nun bekannt und ich danke an dieser Stelle meinem „Netzwerk“ und vor allem denen ganz herzlich, die per Kommentar, Mail oder Telefon heisse Informationen an den Mann bringen.
Sollten sie im 76-seitigen Bericht auf den Transekt oder die Transekte stossen, so hat das nichts mit Schaumwein oder Religion zu tun. Und damit die Kirche tatsächlich im Tal bleibt, lest doch mal etwas über USRIII.

 

Vogelstandorte mit GIS-App erfassen

Es wäre doch schön, wenn wir unter einem Vogelnest oder -haus stehend, den Standort und weitere Angaben gleich in einer GIS-Datenbank festhalten könnten.

Das war ein Diskussionspunkt vor zwei Wochen. „Gibt es nicht!“ Gibt es halt doch, wie wir feststellen durften. Auslöser war die Mehlschwalbenzählung für den Vogelatlas. Ich habe Daten gefunden aus der Zählung 1994. Falls diese Vögel noch leben sollten, haben sie vermutlich zig-tausend Kilometer hinter sich gebracht. Alte Daten bringen nichts. Aktuelle sind interessant. Und wir können auch unsere Vogelhäuser erfassen, damit wir auf Google Earth sehen, wo sich diese befinden.

Zudem wäre es doch schön, wenn bei einem Sonntagsauflug den Kindern gezeigt werden kann, wer hier im Haus 18 wohnt.

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Zum Vergrössern auf Bild klicken – wenn sie auf der Datenbank von Ornitho.ch eingeloggt sind, kann ich diese Daten via Google Earth sehen und feststellen, dass hier vier Standorte von Blaumeisen sind.

Die Erfassung von Hand auf Ornith.ch ist relativ mühsam. Aber mit etwas Übung kommt man sogar zu einem Erfolgserlebnis. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Standort herauszufinden. Auf der Karte und den Punkt einzeichnen oder mit Hilfe des Handys die Koordinaten feststellen, notieren und dann eintragen. Immer noch mühsam.

Eine gute Diskussion mit der Vogelwarte hilft weiter. Nicht dass ich hier gleich die App finde puttygen , damit alles viel schneller und bequemer geht, aber die Information, dass eine App existieren soll. In Deutschland werde ich fündig. Bei Ornitho.de finde ich den Hinweis für Android-Smartphones.

„Mit dieser App können Sie Ihre Beobachtungen von Vögeln und vielen anderen Tiergruppen wie Säugetieren, Amphibien, Reptilien, Schmetterlingen, Libellen etc. schnell und einfach festhalten.

Die Meldungen werden anschliessend mit diversen webbasierten faunistischen Datenbanken (z.B. http://www.ornitho.ch, http://www.ornitho.it, http://www.ornitho.de, http://www.ornitho.fr, http://www.ornitho.at, http://www.ornitho.cat, siehe komplette Liste in den Nutzungsbedingungen) synchronisiert. Auf diese Weise brauchen Sie nur eine App, um alle Ihre Naturbeobachtungen zu erfassen – europaweit!

Die Erfassung der Beobachtungen kann ohne Internetverbindung erfolgen. Dies dank der Möglichkeit, Karten vorgängig herunterzuladen und dann offline zu nutzen. Damit können Sie punktgenaue Lokalisierungen auch in Gebieten ohne Mobilfunk-Verbindung vornehmen.

Sie können zudem direkt im Feld die aktuellsten Meldungen einsehen, die andere Beobachter in Ihrer Umgebung gemacht haben (nur online).

Diese App wird vom EBCC (European Bird Census Council) für die Datenerhebung des Europäischen Brutvogelatlas 2 (EBBA2) empfohlen.“

Hier ist die App NaturaList zu finden.

Zudem gibt es noch Animaltracker, wie mir eben mit einem SMS gemeldet wurde. Merci.

Hier noch die Datenbank von Swiss Bird Alert. Zwei Datenbanken? Gibt das nicht Überschneidungen und vor allem, werden die zusammengeführt für den Vogelatlas oder ist dieser unvollständig? Wenn wir mehr wissen, berichten wir darüber. Schade eigentlich, dass wir in der Schweiz in Sachen Vögel nicht mit der „Konkurrenz“ zusammen arbeiten können.

Nun viel Spass. Aber es wäre denkbar, wenn wir im Ruedertal als ein einziger Benutzer mit einer E-Mail-Adresse und einem gemeinsamen Passwort auftreten. Dann können wir unsere eigenen Auswertungen viel einfacher machen. Auf der Karte. Sie können auch eine Excel-Tabelle erhalten. Ich habe selbst schon Ausbildungen für Excel gegeben, aber diese Tabelle will ich ihnen nicht vorenthalten:

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Das schnallt nicht einmal mehr WordPress – die Tabelle geht bis Spalte BL – etwas über 60.

Der Google Earth Download ist einfach zu installieren, falls sie dieses Programm noch nicht besitzen. Alles kostenlos, aber wissen müsste man dies.

Viele wissen noch nicht einmal, was GIS – Geografisches Informations System – ist. Obschon ich mal das Buch durchgelesen habe, frage ich doch lieber mal die internationalen Spezialisten. Zufälligerweise ist der eine mein Bruder. Ich vermute, dass innerhalb eines Jahres alle Natur- und Vogelschutzvereine über den Anfang der Recherche von mir und unserer früheren Präsidentin Katharina, von „oben“ weitere Informationen erhalten.

Aber bitte verwechseln sie GIS nicht mit dem gis der As-Dur und Gis-Moll. Sollten sie aber Vogelstimmen aufnehmen, können sie diese Daten auch auf die GIS-Datenbank laden. Und wenn der Österreicher Anton Horvat comediert  „GIS und es Letzte vom Letzten„, dann meint er die „Österreichische Billag“, den GIS Gebühren Info Service.

Ich gebe mir Mühe, dass ich alle eingehenden, wichtigen Informationen, als Kommentar erfasse. Der erste stammt aus diesem Digital Earth Center of Excellence. Auch ihr könnt gerne Kommentare abgeben. Und noch eine Bitte: bitte bitte bitte erfasst keine „Hafenkommentare“ oder möchten sie eine bitterböse Antwort?

Windkraft im Ruedertal zu Grabe getragen

 

 

Die Umweltinformationen  lassen zu wünschen übrig.

Über Trump wurden gestern mehrere Sendestunden verwendet. Dass das Windkraft-Projekt Kulmerau resp. Triengen und Kirchlerau von der CKW zu Grabe getragen wurde, vernahm man in Sendesekunden. Gestern um rund 16.30. Ich fuhr nicht über die Höhe nach Kirchlerau Richtung Langenthal, weil das Wetter zu schlecht war, es sehr stark windete. Das spürte man auch unten im Suhretal.
Von der Windausbaute her, wäre dieser Standort relativ gut geeignet. So wie die letzte Variante aussah – Rodung im Wald bei den Wasserfassungen – wäre sie ökologisch nicht vertretbar. Fast keiner informiert. Nicht mal unsere Interessenverbände. Es informieren noch weniger, wenn das Projekt eingestellt wird. Das Geld, die Finanzen gaben den Ausschlag, wie ich bereits vor einigen Monaten geschrieben habe.

mehr dazu:

Regional Diagonal von Radio SRF:

Bis heute Morgen haben erst einige wenige Zeitungen die Pressemitteilung ins Netz gestellt: die LuzernZeitung in zwei Regionalausgaben, die Pressebox (den Link müsste man sich merken), das Kommunalmagazin (müssten sich einige Behördemitglieder merken). Das sind alle deutschsprachigen Informationen und dann gibt es noch eine in der Romandie.

Die IG Lebensqualität oberes Suhretal und die Pro Kulmerauer-Allmend werden sich vermutlich später auch noch zu Wort melden, resp. Beiträge aufschalten. Nachtrag: Wie mir eben gemeldet wird, haben letztere sogar nach Aktuell einen Strich gezogen.

Es hat vielleicht sogar genützt, dass der Männerchor letztes Wochenende am Unterhaltungsabend „Aura Lee“ sang – ein Lied das früher fast ausschliesslich an Beerdigungen gesungen oder gespielt wurde. Der Präsident wird sich speziell freuen.

Nachtrag – per Mail erhalten: siehe Kommentar – 2016-11-04_wka-in-braunautg

Sceliphron Fertighäuser gesucht

Solltet ihr Bauten der Orientalischen Mauerwespe der Gattung der Grabwesten finden, so werft die bitte auf dem Estrich oder beim Entfernen an Häuserwänden nicht einfach weg – gebt sie uns.

Beim Karakal mussten wir etwa gleich lange nachforschen wie beim Herausfinden des Bewohners dieser wunderschönen Lehmbauten.

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Das ist kein Bienenhaus aus Lehm, das ist ein Wespenhaus – der Sceliphron curvatum – wenn sie das PDF aus diesem Link gelesen haben, wissen sie alles und können vielleicht sogar bestimmen, um welche der sechs Unterarten es sich hier handelt. Gefunden wurde dieses halbe Exemplar, das hier auf rohen Lehmziegeln liegt, in der Hammerschmitte – oder war es in Südfrankreich? Egal, diese wunderschönen Bauten der Mörtelwespe, wie sie auch genannt werden, kommen an beiden Orten vor. Je nach Lehm den sie vor Ort finden, noch etwas brüchiger.

Und was macht nun unsere Aktuarin Frey-ja? Ein haltbares Wespennest – echt göttlich. Da staunt man!

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So, nun sind beide Teile zusammengefügt. Einmal roh und einmal behandelt. Bitte nicht selber ausprobieren, wenn sie die riesigen Apparaturen zum Härten dieser kleinen Wunderwerke nicht zur Verfügung haben.

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Wer welche findet und sie nicht selbst aufstellen will, kann solche bei der Hammerschmitte oder bei Brigitta Frey im Schiltwald abgeben oder bei der Haustüre hinlegen. Sie werden nicht verbrannt, sondern mit 1000 Grad gebrannt. Aus einem Lehmwespennest wird ein Tonwespennest.

Dies ein Beitrag eines Lehmbauers und einer Töpferin und nun geht es zum Dritten, der auch Lehm verbaut und der dann Käse zu Fondue verbaut. Und davor und danach arbeiten wir noch für die Tombola. Wenn sie Lust haben, kommen sie heute Abend oder Morgen in die Turnhalle Walle – der Männerchor sing und wir brauchten noch einen Fotografen. 150 Tomolalose stehen zum Gewinnen bereit.

Vorenthalten möchte ich ihnen nicht, was die Menschen von diesen Wespen gelernt haben. Eine Idee aus Italien. Und wenn sie auf das YouTube Ikon klicken, dann folgt noch eine zweite Art, wie man herkömmliche Häuser mit einem 3D-Printer erstellen kann. Hier finden sie noch andere Anwendungsmöglichkeiten der weltgrössten 3D-Printer.