D A CH – RKS NMK AL MNE

Mühe mit der Überschrift? Der Headline, wie das heute heisst! Dann sind sie noch nicht so richtig europafähig. Sie sind mit den Kraftfahrzeug-Nationalitätszeichen nicht ganz vertraut. Einiges, was in acht Ländern auffällt … oder eben auch nicht.

Für eine Strecke, die andere in vier Stunden schaffen, brauche ich lieber vier Tage. Leider habe ich noch kein bezahlbares NAVSTAR GPS gefunden, das die grünen (sehenswerten) Strecken zeigt und bezahlbar ist. Das bedeutet, dass für mich umfangreiches Kartenmaterial unentbehrlich ist bis sich mein Bruder oder mein Cousin meldet und aus ihrem Expertengebiet eine Alternative gefunden haben. Das heisst im Normalfall etliche Ziele neu eingeben und die «kürzeste Strecke» wählen. Herrlich, wie sie so Länder erkunden können.

Unbekannte Täler, Seen, Kirchen, Klöster und via …

Pfarrer Braun landen sie in München. Landen? Nein, hier sind wir gestartet und der Zollbeamte erklärt uns, dass in Deutschland die Identitätskarte nicht gültig ist! Und das, einen Tag nachdem Deutschland wählt und Österreich im Endspurt ist. Merz ist gewählt. Das ist bei uns die Bezeichnung eines Fahrzeuges, das in Stuttgart produziert wird und hier sind wir in der BMW-Stadt. Für welche Fahrzeuge wird am Flughafen geworben? Für die Bayern oder Mercedes, Audi, Volkswagen, Porsche? Sicher nicht. Aiways und MG. Der erste hat immerhin die Generalvertretung für Europa in München – Hauptsitz in Shanghai. MG – Morris Garage – ist etwas komplizierter. Zuerst britisch, Austin, Leyland, dann Rover, dann bei BMW und ein Teil ging nach China oder Indien zu Tata. Zuvor wurde Jaguar selbständig, dann ein Teil von Ford und landete auch bei Tata. MG wird heute in China produziert. Was zumindest geblieben ist, das Signet und das Renomee des Namens. Zwei Chinesen werben in München – das ist Autogeschichte oder ist es der Anfang des Untergangs der deutschen Automobilbranche?

Überspringen wir kurz die Reise durch die drei Länder von Ex-Jugoslawien und Albanien. Zurück in Deutschland, unterwegs mit meinem Jaguar und was zeigt Volkswagen? E-Auto für 20’000 Euro, die Morgenlektüre in Friedrichshafen. Vor 1 1/3 Jahren habe ich geschrieben, was ich von den E-Autos von Volkswagen gehalten habe. Zusätzliches habe ich von einem Ehepaar aus Dresden mitbekommen, mit denen wir oft auf unserer Reise diskutiert haben … und Geburtstage gefeiert. Den 80-igsten und einen Tag später meinen 70-igsten. Ja, Deutschland muss schleunigst umdenken, wenn sie am Ball bleiben wollen. Ich liebe den 2. Merz – man kann nicht immer 17 sein …

… ich wünsche allen, dass sie auch mitsingen können wenn «einmal da wirst du 70 sein» so weit ist – sicherheitshalber kommt der Refrain schon am Anfang.

Die Schweiz muss vermutlich auch umdenken. Bei der Ruag ist es ja «nur» ein Verdacht auf Betrug etc. Die Zahlen im Internet zeigen, dass dies ja «knapp unter» 100 Franken je Schweizer ausmacht. Die amerikanische Autostadt Detroit scheint auch nicht mehr auf dem neusten Stand zu sein. Trump will ja die Wissenschaft reduzieren. Vermutlich will er die «eingesparten Leute» in anderen Gebieten beschäftigen. Einige wüsste ich. Deutschland und andere lassen grüssen. Akustik in Flughallen, Flugzeugen und Bussen – es war ein Merz. Himmelschlecht, aber wir wollen wissen, was 500 Millionen Lichtjahre von uns entfernt abläuft. In der Forschung würde viel mehr erreicht, wenn Querköpfe nicht gemieden, sondern gefördert würden und es weniger lohnmässige Mittläufer gäbe. Quer zumindest im Denken und nicht allenfalls krankheitsbedingt.

Die Reise war super und die Hotels toll. Eigentlich waren es nur Kleinigkeiten, die wegen des Arrangementpreises sicher nicht ins Gewicht fallen, wie wir mit bis zu 5-Sternen sieben Nächte in Hotels verbrachten. Danke an die rsd-reisen. Der Reiseleiter war etwas eigen. Zig-mal am Tag sprach er ins Mikrofon ohne die Lüftung abstellen zu lassen. Wenn sie im hinteren Teil des Busses sind, rund um die Hinterachse und wenn die Strassen noch schlecht sind, hört man über die Lautsprecher nur ein Gemurmel. Es dauerte auch zwei Tage, bis er den Ratschlägen an ihn, doch das Mikrofon mit einem Windschutz zu versehen, mit einem Tuch nachkam. Er sei so angespannt, jeweils die Bemerkungen abzulesen, dass er die Lüftung nicht beachten könne. Ablesen! Und was er erzählte, liess manchmal aufhorchen. «Der zweitgrösste See in Europa» – es gibt zig grössere. Oder der «drittgrösste Fluss ins Mittelmeer». Allenfalls mit der jemals gemessenen Höchstwassermenge – HHQ – nach Rhone und Nil. Bei der mittleren Wassermenge – MQ – allenfalls auf Platz fünf. Da haben sicher sogar hydrologisch Vorbelastete Mühe an die richtigen Zahlen zu kommen. Rolf und Benu kennen vielleicht ein «Mittel» oder einen Link.

Vier herrliche Länder – echt sehenswert. Natur pur, zumindest an den meisten Orten und zig-km dem grünen Band Europas entlang. Etwa gleich lang, die Baustellen von Autobahnen und bei Häusern sieht man oft nicht, ob das Geld schon ausgegangen ist oder ob die gedenken, allenfalls mal die Bauten doch noch fertig zu stellen. Es gibt unendlich viele Baustellen, extrem viele Tankstellen – wo meist keiner am Tanken ist – und es fallen die vielen Merz-edes auf. So eine Dichte gibt es nicht mal in Deutschland. Hier einige Bilder von der Reise durch einen Teil des Balkans:

Zweimal Bau von Autostrasse – resp. von Autobahn.

Viele Architekten setzten sich ein Denkmal.

Die oft gesehene andere Seite. Viele Gegenden, wo jedes zweite Haus leer und verlottert ist. Chancen für andere … Glas Trösch und Geberit, einige Schweizer Hersteller, denen man begegnen kann. Die Schweiz hat andere Probleme: Anzahl Zimmer minus eins ergibt die Mindesbelegung. Alles über eine Leiste schlagen, das ist der Untergang der Schweiz. Nehmen sie lieber die Chancen gemäss der besuchten Juwelierfabrik in Angriff – das Gold soll bis Ende Jahr auf 4500$ steigen. Das hat allenfalls einen Nachteil. Sie müssten mehr Vermögenssteuern bezahlen. Jetzt noch einsteigen, das machen sie auf eigenes Riskiko. Ich kann erst Anfangs 2026 sagen, ob sie Recht hatten. Oder doch besser einen Tansanit kaufen? Zumindest die Preise für Leder und Teppiche sind schon stark gestiegen, auch wenn im Schnitt maximal ein Drittel des angeschriebenen Preises verlangt wird. Ob Nordzypern, Türkei, ex-Jugoslawien, es sind zum Teil die gleichen Anbieterfamilien. Teppiche können vom Einzelstück nach Jahren zur Massenware werden, aber jeder zumindest zweite Stock zeigt schönere Einzelstücke, als die meisten Museen bei uns, geschweige denn viele Teppichhäuser.

Vermutlich gäbe es in diesen vier Ländern noch viel Schönes zu entdecken. Eine der weltweit grössten Schluchten – die Tara-Schlucht zum Beispiel.

Aber es gibt auch die andere Seite. Leider oft so … oder so:

Russisch-orthodox … und demnächst einige andere Kirchen und Moscheen auf libref.ch.

Am Schluss noch quer durch Bayern und Baden-Württemberg. In Friedrichshafen ins Zeppelin– und ins Dornier-Museum. Interessant, vor allem für die, die noch nicht viel über dieses Gebiet wissen. Schön gemacht, aber alles mit Flugzeug- und Busglas versehen. Oft fast wie ein undurchsichtiger Spiegel. Entspiegeltes Glas kennen die noch nicht. Falls jemand das aus Bützberg liest, Gruss an Erich. Oder vielleicht anfangs November mal nach Leipzig an die MUTEC gehen, die zusammen mit der Denkmal stattfindet. Ja, die Forschung ist schon da, aber keiner weiss es. Übrigens, die Reise wurde für uns dank Bild der Wissenschaft möglich.

Wenn die mageren Museums-Beschreiben nicht weiterhelfen, gibt es noch das Wiki, das wesentlich mehr Informationen bietet – hier zum Beispiel die D0 214. Die erwähnte Literatur zeigt allenfalls die damaligen Industrieprobleme auf und beim Zeppelin wäre vermutlich auch noch mehr zu erfahren, wieso eigentlich der Cargolifter misslang. Schade, hier hat Deutschland allenfalls Chancen verpasst.

Entschuldigen sie, wenn ich ab und zu – oder fast immer? – direkt bin. Andere sind es auch. Nur viel zu Wenige. Hier ein Beitrag vom Infosperber – von Urs P. Gasche. «Vor 40 Jahren wurde ich als Chefredaktor abgesetzt«. Ihn hab ich schon gemocht, als noch im Fernsehen war und wir wissen es längst, Zufälle gibt es nicht. Wir hätten mit ihm nach der Fahrt durch Albanien in Nord-Mazedonien am Ohridsee feiern können. Keine Ahnung, ob Martina oder Gasche älter ist – maximal 24 Stunden Differenz ist theoretisch möglich. Ursula hätte ihn vorgestellt, denn sie weiss, das Peter, wie sie ihn nennt, nicht nur schreiben, sondern auch kochen kann. Beide am 1. März 1945 auf die Welt gekommen und sie kennt noch einen, der aber genau zwei Jahre älter ist. Franz Hohler – natürlich auch per Du.

Minderwertigkeitskomplexe habe ich sicher nicht, denn mit mindestens einem, der im Beitrag von Gasche erwähnt ist, bin ich per Du. Mit Rudolf Hafner habe ich lange diskutiert, denn mit der Geschichte um Marti-gnohne – oder wie der hiess – habe ich auch einiges aus erster Hand mitbekommen. Vermutlich lag das daran, dass wir den gleichen «Saldo» hatten, dem ich die Migros-Daten geben konnte. Hier etwas zu den Bilanzfälschungen von Coop. Ich muss wieder mal nach Dresden, denn Marti-na kennt Putin persönlich. Einen, der Gasche erwähnt, kannte ich nicht persönlich. Holte aber noch CHF 100′ rein, weil ich dem Vizedirektor sagte, er müsse mir hier visieren, dass wir dem nicht die Betreibung androhen dürfen. Er hat nicht visiert, mich aber rund vierzehn Tage später im meinem Büro gelobt. Das Geld war hereingekommen und im Nachhinein hoffte ich, dass die Angestellten den ausstehenden Lohn doch noch aus einer andern Bundeskasse erhalten haben.

In meiner Zeit in und rund um Bern war ich Bund-Leser – manchmal dreimal mit einer andern Ausgabe pro Tag und in Langenthal wechselte ich, weil der Bund anscheinend nicht wusste, dass der Oberaargau zum Kanton Bern gehört. Na ja, meistens hatten wir auch die andere Zeitung auf Lager, dort wo ich arbeitete. Und nun freue ich mich auf die Diskussionen mit meiner Tochter und dem Bloggötti – die kennen diese Journalistenrichtung besser aus eigenen Quellen als ich … oder habe ich Haue verdient? Na, einer wird sich an diesem Artikel, an der (oder dem?) ersten Foto, freuen. Unser Zürcher Spider-Man mit französischem Kostüm. Natürlich auch an der Fasnacht getragen.

Seid ehrlich und sorgt dafür, dass wir Frieden erreichen. Alles andere kostet viel Geld … und noch viel mehr Menschenleben. Hoffen wir, dass sich solcher Kriegsaufbau wieder legt. Der Einbezug von Kindern – Horror im Kubik …

… und hier das letzte Bild aus einem der vier Ländern RKS NMK AL oder MNE an einem Strand (Meer oder See verrate ich nicht). Es ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt. Das Militärfahrzeug habe ich zwei Mal ganz aufgenommen, es hat im Sand herumgekurft und Fahrer war vermutlich der Sohn des Soldaten, der ihm den «Spass» erlaubt hat. Er hat mir fast angriffsartig gedroht, dass man keine Militärfahrzeuge fotografieren darf. Sie können aber dreimal raten, was er auf meine Antwort, wer wohl mehr Ärger haben wird, wenn ich das ganze Bild veröffentliche, gemacht hat. Fahrerwechsel und mit Vollgas durch die Menschenmenge, die ihm zugeschaut hat.

Tolle Ferien, aber oft über unsere Zukunft nachgedacht und diskutiert. Hoffen wir für Deutschland, dass sie sich keinen Sch-Merz eingehandelt haben. Oder wie heute KKS – Keine Klare Stellungname. Ein weiterer Zahlen- und Statistiksalat: die Erbschaftssteuer (ganzer Artikel heute noch offen).

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert