Samstag – es wird vermutlich programmiert

Oh Gott, heute geht eine digitale Zahlung dreimal länger, als dies mit einem Einzahlungsschein war.

Na ja, über einen meiner ehemaligen Arbeitgeber habe ich schon einige Male geschrieben.

Einige Male wiederholt – mit Zeugen.

Na ja, wenn man genügend lange wartet, hat einer am Programm herumgeschraubt, dass auch die sechs letzten Zahlen der ID abgefragt werden.

Und da gibt es noch so ein schönes Erlebnis von gestern:

Die Einladung zur GV der Alumni BFH Wirtschaft erhalte ich wieder in Briefform. Jedes Mal steht, «dass normalerweise per e-Mail eingeladen wird. Leider haben wir zurzeit keine gültige Emailadresse von dir.»

Also, von euch kann sicher niemand etwas dafür, dass meine Mailadresse nicht gefunden wird. Sie lautet seit über 30 Jahren

marti at martischweiz dot ch (Hier in Prosa, aber versuchen sie doch, die Adresse zu kopieren.)

Anfangs der 80-iger Jahre habe ich selbst das Who’s Who der GBEB (damals noch die Gesellschaft Berner Betriebsökonomen HWV) zusammengestellt und die Adresse-Administration hatten wir beim WBZ, das heuer auch den 50 Geburtstag feiert.

Der kaufmännische Leiter war einer von uns, im Rollstuhl und bei einem Besuch habe von ihm ein Lob erhalten. Ein Behinderter hat mir Rivella eingeschenkt – mehr als die Hälfte lief über den Tisch – und ich sagte ihm merci und nahm einen Schluck. Das waren die Pannen von früher, heute gibt es andere Pannen. Ich denke zurück an die Veranstaltung, als uns KI von einem Dozenten der BFH im Cinématte vorgestellt wurde. Er brauchte gute fünf Minuten um meine Frage ob die KI nicht einfach sehr gute Programmierung mit extrem schnellem und grossen Datenzugriff ist, mehr oder weniger zu bestätigen.

Heute haben wir meistens Mühe mit einfachen administrativen Vorgängen. Die Zeit fehlt, um sie sauber abzuschliessen. Die Programme ändern dauernd und werden vor allem grafisch aufgebessert … aber oft nicht ausreichend von Aussenstehenden getestet.

1978 hatte ich an der HWV den ersten programmierbaren Finanzrechner – polnische Notation und per Zufall arbeitet auch die Programmiersprache Joy damit (da kommen jetzt nur Eingeweihte nach). Na ja, ich habe über 50 Jahre IT-Erfahrung, am Anfang noch EDV (Eh Du Vröhliche) … .

Denn Termin für die 50. GV kannte ich schon, aber ich habe mich noch nicht abgemeldet, weil ich nicht wusste, ob ehemalige Delegierte früher eingeladen werden, oder ob meine E-Mail wieder mal nicht erfasst wurde. Ich werde an diesem Datum in Südfrankreich oder allenfalls in Nordspanien sein … wetterabhängig. Als Ehrenmitglied denke ich an euch und lasse alle ganz herzlich grüssen.

Und noch etwas, vergesst nicht am Sonntag auf Sommerzeit umzustellen – eine Stunde vorwärts. Nicht ganz so einfach, denn der 30. April ist auch an einem Mittwoch und nicht wie in der Einladung am Dienstag.

Tanken ist wieder angesagt. Dort funktioniert die Karte seit Jahren immer anstandslos. Aber die «5 Rappen sparen pro Liter» (Seite 11) haben es neu in sich. «Sie müssen den Code im Handy Scannen!» Und was macht der gute Handyman oder die Handywomen … Mobile raus, scannen, einige Sekunden warten und was macht dann die Verkäuferin? Sie lächelt und scannt den Strichcode. Mir bringt das nur negative Wartezeit und der Verkäuferin auch. Ein Verkäufer hätte den gleichen Mehraufwand. Wer profitiert? Coop! Was laden die wohl alles vom Mobile herab, aber es ist doch so, die Geheimdienste schauen auch nicht immer genau hin.

«Die schriftlichen Produkte und Präsentationen sind von sehr guter Qualität. Sie überzeugen durch moderne Layouts und hervorragende Visualisierungen.»  Staatsbetriebe schauen vielfach nur auf das Aussehen, aber nicht auf die Funktionalität. Und alle wollen nur noch fürs Mobile programmieren. Die guten IT-Erfahrenen können mit dem Handy meist sehr gut umgehen. Mein Widerstand gegen diese Taschentelefonkabinen haben zum Glück nur ganz wenige Menschen. Diejenigen, die ich bis jetzt kennen gelernt habe, hatten Krebs mit einer Chemotherapie und die haben heute in den Fingern einen höheren ohmschen Widerstand. Die SBB hat darüber nur gelacht, als ich ihr dies mitteilte. Aber es geht bei ihr ja auch fast Jahrhunderte, bis sie echt rollstuhlfähig ist. Echte Probleme geht man nicht gerne an. Möglichst schnell … wie das US-Datenleck. Die obersten Chefs sollten mal ihre eigenen Anwendungen austesten. Da würde auch heute noch ganz viel Erstaunliches zu Tage befördert.

Weinen und Tränen ist nicht das Gleiche. Krokodilstränen entstehen aus einem andern Grund, als der Trauer, unserem Weinen … und ich übe mich nun in Weinen. Vielleicht auch wieder mal mit einem, den ich schon länger kenne. Ringier – Migros-Magazin und jetzt wieder Ringier – der Weinjournalist Hans Schneeberger. Habe ich nie bemerkt, aber ich trage länger als du ein Hörgerät … «Geschenk» der Schweizerischen Militär Armee. Wovon in einem solchen Fehlentscheid von Investition, sollte man Armee eigentlich mit einem E schreiben. Sein Tipp: kauft einige Flaschen 2023/24 – mengenmässig die schlechtesten seit 1961. Und für Eingeweihte – 1961 war ein Spitzenjahrgang.

Zum Schluss meldet sich noch Avira «Standort ist sichtbar». Nur, das Fenster lässt sich nicht schliessen – ctrl, alt, delete und dann Programm schliessen. Herrlich, alle Tage zehn neue Sachen … das drückt auf unsere volkswirtschaftliche Produktivität. Vielleicht sollten wir solche «Übungen» langsam aber sicher abstellen, die kosten nur Geld und Nerven und bringen eigentlich für den Benützer, den Kunden wenig bis gar nichts.

Testen, testen, testen und noch einmal testen, bis ein geändertes oder neues Programm freigegeben wird. Und zu guter Letzt, als ich alles auf Facebook verlinken will – «keine Internetverbindung» mit Quickline. Keine Unterbrüche! Ist ja logisch, wer kein Internet hat, kann es auch nicht mitteilen … es sei denn, man habe die Möglichkeit auf einen andern Hotspot zuzugreifen.

Und nun das Höchste, Facebook lehnt meinen Beitrag ab. Das erste mal in 20 Jahren. Ich glaube, heute spüren alle die partielle Sonnenfinsternis und dabei ist nicht alles so schlimm.

Zweimal «HOCH» für den Westen …

… vielleicht gibt es ein drittes Mal. Der Ferne Osten holt rasend schnell auf.

20 Jahre zurück geblickt. Zuerst war es der «Sonnenstrom», die Photovoltaik, die an China abgegeben wurde, jetzt die Automobilbranche und welcher Industriebereich folgt in den nächsten Jahren? Vermutlich die Chemie, Pharma und das Gesundheitswesen! Erinnern wir uns ans Jahr 2006. Die Solarbranche hatte technische Probleme. 2007 habe ich über dreissig chinesische Visitenkarten an der gleichen Messe gesammelt. Die Sonnenwärme ist immer noch so etwas wie ein Stiefkind. Im Sommer 2008 bin ich mit meinen Kunden aus der Sonnenenergie ausgestiegen. Sie haben profitiert, dass wir vier Jahre früher eingestiegen sind.

In die Automobilbranche habe ich – Irrtum vorbehalten – nur einmal investiert. Nicht extrem ökologisch – sorry heute ESG-mässig (viel Spass beim Lesen … echt ironisch gemeint). Früher war dies die Emissionszentrale der Schweizer Gemeinden. Die hat auch unüberlegt investiert. Investiert haben wir in das leichteste Zwischengetriebe von Asha. Aufgekauft von Mercedes in Zusammenarbeit mit McLaren. Ich schrieb damals «Änderungen in der Automobilbranche brauchen seine Jahre, Jahrzehnte». Diese scheinen nun endgültig angebrochen zu sein. Na ja, bei Mercedes werden vermutlich nur die guten Leute gehen – Kündigungsprämien. Tesla’s Cybertruck scheint Probleme zu haben. In die Aktie scheint etwas Bewegung gekommen zu sein. Zumindest charttechnisch scheint der Weg gezeichnet zu sein und sie fliegt aus dem NX-25. Die Schweiz wird auch erwähnt. Und wie reagiert China mit dem BYD? Die zwei Minuten Film sind absolut sehenswert – für uns eigentlich unvorstellbar. Am Flughafen München wurde für zwei chinesische Autos geworben – es können auch noch einige andere sein (144Einträge!). Flugzeuge haben zumindest in Heathrow am Boden Probleme. Nicht ganz ideal, wenn man vermutlich nur einen Hauptstecker hat, der mal 24 Stunden gezogen wurde. Aber auch in Beznau gab es einen Stromausfall – erstaunlich, dass der Berliner Kurier am schnellsten berichtet. Die AXPO ist auch im Netz zu finden – nicht ganz aktuell. Wie geht es wohl dem ehemaligen Pi. Sorry, wenn die Bilder verschwunden sind … ich habe vom Ruedmilan gezügelt und die Bilder nicht erfasst. Sie sind aber immer noch unter meiner Tastatur, wo ich gerade schreibe … und sicherheitshalber auch ausgelagert. Sicherheitshalber – die Info von Keystone erfolgte 6 3/4 Stunden nach der Schnellabschaltung. Der Bund will in 10 Minuten informieren, wenn ein tragisches Unglück geschieht. Via DAB+. Ich weiss immer noch nicht, wo mein Schutzkeller ist. Gehe dann halt in den Weinkeller. Hoffen wir auf Frieden und keine gravierende Panne. Die Schweiz ist nicht gerüstet für solches Unheil. Und vor 49 Minuten warnte Rösti, dass wir eine Stromlücke bekommen werden. Das ist fast so klar, wie das Amen in der Kirche. Hier wird es interessante Kommentare geben – bis jetzt schon 18. «Das wird über 30 Jahre gehen.» Ja, wenn man solche Bauinstanzen hat, wie im Kanton Aargau. «Schön, wenn jeder seinen eigenen neuen Stromer hat.» Ironie off!

In der Schweiz ist eher alles wie immer. Korruptionsdetails von der Ruag, die SNB steht vor einem Trumpschock – die Währungsreserven betragen ja «nur» rund hunderttausend Franken je Einwohner. Gespannt dürfen wir sein, was mit dem Nationalen Adressdienst laufen wird. Mindestens drei Verwaltungen haben etwas dazu geschrieben. Na ja, nur drei, vermutlich gibt es noch andere, habe nicht lange gesucht … sonst halbkantonal nach 26 Kantonsnummern. Dann hat zumindest noch die Post ein nationales Verzeichnis. Die scheint wenigstens die Ortschaften richtig verdrahtet zu haben. Wie oft kommt Post zu mir, die mit Schmiedrued-Walde angeschrieben ist. Entweder oder, zusammen ist inoffiziell. Am schönsten ist aber die Migros. Ich habe die Staubsaugersäcke mit der neuen Bezeichnung doch noch erhalten, aber meine Adresse, Matt 18, wollten sie nicht akzeptieren. Die gibt es nicht. Die arbeiten auch mehrst-spurig, das Migrosmagazin kommt im 18 Jahr an diese unbekannte Adresse. Wie viele funktionierende Staubsauger wurden weltweit schon weggeworfen, weil es keine passenden Säcke mehr gibt?

Und kurz zuvor:

Sicher nicht das einzige Institut, das in letzter Zeit recht häufig Mühe hat.

Verständnis, das haben auch andere nicht. Und mich nähme noch wunder, wie man ohne Handy die 3-D Secure bewerkstelligen kann, dies ist die Umleitung von «postfinance.ch/newcard», das eigegeben werden muss. Hoffentlich kriegen solche Analysten nicht noch eine Prämie, falls sie freiwillig gehen.

Tolle Leistung: unterhalb der Briefmarke gestempelt und erst noch auf dem Kopf. Totales Vertrauen in die Postlogistik. Die wird aber jetzt verstärkt durch einen, den ich als einen der ersten Blogger kennen gelernt habe. Daniel … viel Glück und Spass.

Am Abend kommt noch ein Artikel über den Goldverkauf der SNB vor 25 Jahren. «Wie es zum womöglich teuersten Fehlentscheid der Schweizer Geschichte kam.» Im Text steht: «… denn generell war eher mit einem sinkenden Preis gerechnet worden.» Wie bei Aktien – es gibt immer gleichviele Kilo die gekauft und gleichviele Kilo die verkauft werden! Es gibt praktisch immer die entgegengesetzte Meinung, wie sich ein Markt längerfristig entwickeln könnte. Beachten sie den Goldchart im oberen Link oder hier ein anderer historischer Goldkurs in CHF. Beachten sie aber, dass die Schwankungen je nach Stichtag und Quelle innerhalb eines Monats riesig sein können. Anfangs 90-iger Jahre manchmal mehrere tausend Franken – mal 1000 in einer halben Stunde. Ich habe einem Kunden empfohlen nicht zu kaufen. Der Kunde ist König. 50′ Verlust in einer halben Stunde – er hat es verkraftet und ich habe ihm geraten, das Gold langfristig zu halten. Seine Tochter hat mir über zehn Jahre später mal gedankt. Heute wäre es fünfmal mehr, als beim Kauf zu 16′.

Im Kleinen kann mann und frau sparen, wenn nicht abgestempelte Briefmarken ein zweites Mal verwendet werden. Und jetzt hat diePost den Vogel endgültig abgeschossen – 13.50 für ein Paket mit Revisionsunterlagen in einem schönen Block nicht abgestempelt. Hätte ihn lieber gestempelt und echt gelaufen.

Dafür könnte die Post demnächst für einen weiteren Skandal sorgen! Wer kriegt die Kryptomarken (zu sündhaft teuren Preisen verkauft) und Marken, die nur in beschränkter Auflage erhältlich sind? Zum Beispiel 1967 Exemplare «Samstig-Jass» – maximal drei pro Bestellung – nicht Kunde. Und Deutsch, oder eine andere Landessprache, kann diePost schon lange nicht mehr: Crypto – Angst ist die härteste Währung. Und wie heisst der, dem vor einigen Monaten etwas naheglegt wurde. Cryilo?

Erstaunlich, einige seltene Exemplare treten an ähnlichen Stellen wieder an den Tag. Krypto Krypto Krypto – können sie täglich anschauen und neue Meldungen lesen. Lykke – nicht like. Na, eine weitere Krypto die in der Krypta landete. Übrigens, von Basel habe ich schon lange nichts mehr gehört. Kommen sie aber mit Krypto nicht auf den Hund, lesen sie lieber einige Weisheiten über Glück.

Die schweizerische Stahlindustrie macht auch wieder mal Schlagzeilen. Wenn ein Unternehmen Stellen abbaut, dann steigert es im besten Fall seine Produktivität. Ich habe jahrelang in solchen Firmen gearbeitet, auch solche, die durch Automation produktiver wurden. Nur, jetzt haben wir ein anderes Phänomen. Mitarbeiter müssen abgebaut werden, damit überhaupt noch etwas produziert werden kann. So ändern sich die Zeiten. Die Stahlbranche konnte ich ab den frühen 80-iger etwas mitverfolgen. Bei Kofmehl herrschen immer noch gewisse Aktivitäten. Und etwas weiter nördlich scheint auch Alex unter die AHV-Bezüger gegangen zu sein. Ja, die Zeiten ändern sich.

Wissen sie, was ein Hörgerät kostet?

CHF 4.99 – kein Witz. Es funktioniert und da es in wenigen Jahren von EUR 20.-, dann CHF 12.-, über CHF 9.99 und EUR 7.47 noch einmal stark im Preis gesenkt wurde, dürfte es für hochrote Köpfe sorgen. Den jetzt noch wie Pilze aus dem Boden schiessenden Akustiker-Geschäften dürfte es demnächst etwas schwammig gehen … «gsehsch du e Schwumm, de stüpf ne um».

Braun ist doch eine schöne Farbe. Erinnern sie sich an einen Whisky oder an einen Bordeaux aus dem Barrique und erraten sie nun, was das ist?

Ein Stück Eichenholz, das man in den Wein im Stahltank schmeisst, damit er einen Eichengeschmack bekommt … aber heute gibt es noch ganz andere Methoden. Prost.

Im Westen wäre langsam ein Umdenken angesagt!

Das erste deutschsprachige Finanzblog wird 20 Jahre alt

Danke Hans, wir sehen uns am Donnerstag, danke Peter, dem spitzen IT-Journalist, R.I.P. und auch ein Merci an die UBS-Bern, die damals mit mir ein Börsenblog eröffnen wollte.

Sie hat die Bewilligung von Zürich nie erhalten, aber ich habe das zum Auslöser genommen, das erste deutschsprachige Finanzblog zu erstellen. Der Name, ganz einfach aus dem Englischen übersetzt. Börsentipps habe ich nie gegeben, denn es gibt bei jedem Anlagetipp drei Möglichkeiten. Entweder steigt das Vehikel, worauf die meisten hoffen, oder dann fällt es, worauf solche setzten, die leer verkaufen oder dann bleibt es gleich, was ganz selten passiert. Es sei denn, man nehme Festverzinsliche und es gibt weder Reaktionen von Nationalbanken oder Staatshäuptern. Das war in den letzten 20 Jahren eher selten. Heute trump-hen aber einige leider mit solchen Möglichkeiten.

Ich verzichte alles aufzuzählen, was sich geändert hat. Was gleich geblieben ist, wäre vermutlich schneller aufgelistet. Picken wir ganz wenig heraus und fangen mit der Musik an, denn heute kam die Hitparade vom März 1974. Damals war ich im «Prüfungsstress» und Erholung suchte ich in unserer Discothek. Susi 4 und die Welt war wieder in Ordnung. Das am meisten von ihr gespielte bei uns war «48 kaputt«. Die meisten andern Lieder haben wir auch gebracht. Und dann vor 20 Jahren:

Schnappi, das kleine Krokodil – Platz 1 auf der Jahresliste. Suchen sie in der Liste selbst nach Immergrünen. Das fällt heute leichter (Stand Mitte März). Platz 2 – Patent Ochsner. Büne, «Tag und Nacht» viel Erfolg. Im 74 für mich noch der Hanspeter, 6 Stockwerke unter uns. Ich frage mich heute, wie dass Musiker eigentlich noch überleben können. Und beachten sie nun Platz 24 – «Keith Jarrett – The Köln Konzert«. Das Konzert fand nicht 2025 statt, sondern 1974. Das scheint ein echter/echtes Evergreen zu sein. Bei mir die 359. und 360. Schallplatte in meiner umfangreichen Sammlung – Doppelalbum auf Vinyl. Was wurde in den letzten 6 Stunden noch so alles gespielt? Nur eine kleine Revue – Endo Anaconda mit Stiller Has (Fäderlicht) – ich habe dich in bester Erinnerung (R.I.P.). Polo Hofer (Sommer 68) – innerert zwei Tagen mit zwei Personen «Duzies» gemacht und mit Polo, R.I.P., einen Pinot aus Oberhofen getrunken und gestern einen aus Weiningen. Dann noch Persönlich, ja Christine Lauterburg wie sie leibt und lebt.

Bis jetzt zwei Stücke mit etwas «ungewöhnlicher» Musik, wobei mir bewusst ist, dass dies für viele noch gelinde ausgedrückt ist. Und wenn man Schnappi betrachtet, scheint es doch viele Menschen zu geben, die Freude an solchen Musikstücken haben. Hier noch eines vom Hampelstern Terzett.

Wie das Bild, bevor es abgespielt wird, werden sie in Kuhzunft allenfalls noch als Duo auftreten oder Matthias Wilhelm, R.I.P., leider ersetzen müssen. Gestern habe ich diese Mitteilung erhalten. Mit zwei Bildern, du als Velofahrer, genau so, wie ich dich kennengelernt (am Schluss) habe.

Matthias, ich behalte dich in bester Erinnerung. Das reicht für heute. Das Couvert, in dem deine Todesanzeige steckte, zeige ich das nächste Mal. Ein schönes Stück für meine spezielle Briefmarkensammlung über postalische Irrläufer. Aber solche gibt es heute wesentlich häufiger, als vor 20 Jahren und alle sprechen heute von KI. Im musikalischen Sektor, höre ich mir noch eine Schallplatte von Beny Rehmann an. Beide lebten in der Schweiz knappe zehn Kilometer voneinander.

Noch einige Bilder aus der Umgebung wo Matthias lebte im November letzten Jahres:

Die Extern Steine im Teutoburger Wald.

Das Hermannsdenkmal

… in Detmold.

Kleiner Nachtrag: Polo hätte heute seinen 80-igsten Geburtstag – diese Meldung ist 4 Minuten alt, als ich sie sehe und zur Zeit ist noch der ganze Beitrag zu lesen. Und nota bene haben wir heute 5 Jahre Lockdown zu Corona. Alles Gute und beste Gesundheit.

Nachtrag am Montag-Morgen: «Peter Bichsel ist tot». Die Solothurner-Zeitung schreibt es etwas vernünftiger. Der Beitrag ist zehn Minuten alt. Peter, in genau einer Woche wärst du 90 Jahre alt geworden. Ist alles gesagt? Du hättest noch Vieles zu sagen. Ich schreibe nur. Besten Dank, was ich alles mit dir erleben durfte und auch dir einen guten letzten Flug.

Damals nachdenkend, heute betrübt. Hier noch etwas auf libref.

Leider muss ich zwei Tage später noch einen Nachtrag schreiben. Ellen Ringier hat dies verdient. Michael, ich wünsche dir und deinen beiden Kindern viel Kraft. Ellen musste viel zu früh gehen. Ich habe euch über meine Ex-Frau kennengelernt, dann über Borsalino, Fritz und Fränzi und über einen Bekannten. Er war auch Pelzhändler, wie ihr Vater. Dank des Nachlasses unseres gemeinsamen Bekannten habe ich ein Land und Leute kennengelernt, denen Ellen sehr nahe stand. Ich wünsche euch allen viel Mut und hoffe, dass bald Frieden eintreten möge.

D A CH – RKS NMK AL MNE

Mühe mit der Überschrift? Der Headline, wie das heute heisst! Dann sind sie noch nicht so richtig europafähig. Sie sind mit den Kraftfahrzeug-Nationalitätszeichen nicht ganz vertraut. Einiges, was in acht Ländern auffällt … oder eben auch nicht.

Für eine Strecke, die andere in vier Stunden schaffen, brauche ich lieber vier Tage. Leider habe ich noch kein bezahlbares NAVSTAR GPS gefunden, das die grünen (sehenswerten) Strecken zeigt und bezahlbar ist. Das bedeutet, dass für mich umfangreiches Kartenmaterial unentbehrlich ist bis sich mein Bruder oder mein Cousin meldet und aus ihrem Expertengebiet eine Alternative gefunden haben. Das heisst im Normalfall etliche Ziele neu eingeben und die «kürzeste Strecke» wählen. Herrlich, wie sie so Länder erkunden können.

Unbekannte Täler, Seen, Kirchen, Klöster und via …

Pfarrer Braun landen sie in München. Landen? Nein, hier sind wir gestartet und der Zollbeamte erklärt uns, dass in Deutschland die Identitätskarte nicht gültig ist! Und das, einen Tag nachdem Deutschland wählt und Österreich im Endspurt ist. Merz ist gewählt. Das ist bei uns die Bezeichnung eines Fahrzeuges, das in Stuttgart produziert wird und hier sind wir in der BMW-Stadt. Für welche Fahrzeuge wird am Flughafen geworben? Für die Bayern oder Mercedes, Audi, Volkswagen, Porsche? Sicher nicht. Aiways und MG. Der erste hat immerhin die Generalvertretung für Europa in München – Hauptsitz in Shanghai. MG – Morris Garage – ist etwas komplizierter. Zuerst britisch, Austin, Leyland, dann Rover, dann bei BMW und ein Teil ging nach China oder Indien zu Tata. Zuvor wurde Jaguar selbständig, dann ein Teil von Ford und landete auch bei Tata. MG wird heute in China produziert. Was zumindest geblieben ist, das Signet und das Renomee des Namens. Zwei Chinesen werben in München – das ist Autogeschichte oder ist es der Anfang des Untergangs der deutschen Automobilbranche?

Überspringen wir kurz die Reise durch die drei Länder von Ex-Jugoslawien und Albanien. Zurück in Deutschland, unterwegs mit meinem Jaguar und was zeigt Volkswagen? E-Auto für 20’000 Euro, die Morgenlektüre in Friedrichshafen. Vor 1 1/3 Jahren habe ich geschrieben, was ich von den E-Autos von Volkswagen gehalten habe. Zusätzliches habe ich von einem Ehepaar aus Dresden mitbekommen, mit denen wir oft auf unserer Reise diskutiert haben … und Geburtstage gefeiert. Den 80-igsten und einen Tag später meinen 70-igsten. Ja, Deutschland muss schleunigst umdenken, wenn sie am Ball bleiben wollen. Ich liebe den 2. Merz – man kann nicht immer 17 sein …

… ich wünsche allen, dass sie auch mitsingen können wenn «einmal da wirst du 70 sein» so weit ist – sicherheitshalber kommt der Refrain schon am Anfang.

Die Schweiz muss vermutlich auch umdenken. Bei der Ruag ist es ja «nur» ein Verdacht auf Betrug etc. Die Zahlen im Internet zeigen, dass dies ja «knapp unter» 100 Franken je Schweizer ausmacht. Die amerikanische Autostadt Detroit scheint auch nicht mehr auf dem neusten Stand zu sein. Trump will ja die Wissenschaft reduzieren. Vermutlich will er die «eingesparten Leute» in anderen Gebieten beschäftigen. Einige wüsste ich. Deutschland und andere lassen grüssen. Akustik in Flughallen, Flugzeugen und Bussen – es war ein Merz. Himmelschlecht, aber wir wollen wissen, was 500 Millionen Lichtjahre von uns entfernt abläuft. In der Forschung würde viel mehr erreicht, wenn Querköpfe nicht gemieden, sondern gefördert würden und es weniger lohnmässige Mittläufer gäbe. Quer zumindest im Denken und nicht allenfalls krankheitsbedingt.

Die Reise war super und die Hotels toll. Eigentlich waren es nur Kleinigkeiten, die wegen des Arrangementpreises sicher nicht ins Gewicht fallen, wie wir mit bis zu 5-Sternen sieben Nächte in Hotels verbrachten. Danke an die rsd-reisen. Der Reiseleiter war etwas eigen. Zig-mal am Tag sprach er ins Mikrofon ohne die Lüftung abstellen zu lassen. Wenn sie im hinteren Teil des Busses sind, rund um die Hinterachse und wenn die Strassen noch schlecht sind, hört man über die Lautsprecher nur ein Gemurmel. Es dauerte auch zwei Tage, bis er den Ratschlägen an ihn, doch das Mikrofon mit einem Windschutz zu versehen, mit einem Tuch nachkam. Er sei so angespannt, jeweils die Bemerkungen abzulesen, dass er die Lüftung nicht beachten könne. Ablesen! Und was er erzählte, liess manchmal aufhorchen. «Der zweitgrösste See in Europa» – es gibt zig grössere. Oder der «drittgrösste Fluss ins Mittelmeer». Allenfalls mit der jemals gemessenen Höchstwassermenge – HHQ – nach Rhone und Nil. Bei der mittleren Wassermenge – MQ – allenfalls auf Platz fünf. Da haben sicher sogar hydrologisch Vorbelastete Mühe an die richtigen Zahlen zu kommen. Rolf und Benu kennen vielleicht ein «Mittel» oder einen Link.

Vier herrliche Länder – echt sehenswert. Natur pur, zumindest an den meisten Orten und zig-km dem grünen Band Europas entlang. Etwa gleich lang, die Baustellen von Autobahnen und bei Häusern sieht man oft nicht, ob das Geld schon ausgegangen ist oder ob die gedenken, allenfalls mal die Bauten doch noch fertig zu stellen. Es gibt unendlich viele Baustellen, extrem viele Tankstellen – wo meist keiner am Tanken ist – und es fallen die vielen Merz-edes auf. So eine Dichte gibt es nicht mal in Deutschland. Hier einige Bilder von der Reise durch einen Teil des Balkans:

Zweimal Bau von Autostrasse – resp. von Autobahn.

Viele Architekten setzten sich ein Denkmal.

Die oft gesehene andere Seite. Viele Gegenden, wo jedes zweite Haus leer und verlottert ist. Chancen für andere … Glas Trösch und Geberit, einige Schweizer Hersteller, denen man begegnen kann. Die Schweiz hat andere Probleme: Anzahl Zimmer minus eins ergibt die Mindesbelegung. Alles über eine Leiste schlagen, das ist der Untergang der Schweiz. Nehmen sie lieber die Chancen gemäss der besuchten Juwelierfabrik in Angriff – das Gold soll bis Ende Jahr auf 4500$ steigen. Das hat allenfalls einen Nachteil. Sie müssten mehr Vermögenssteuern bezahlen. Jetzt noch einsteigen, das machen sie auf eigenes Riskiko. Ich kann erst Anfangs 2026 sagen, ob sie Recht hatten. Oder doch besser einen Tansanit kaufen? Zumindest die Preise für Leder und Teppiche sind schon stark gestiegen, auch wenn im Schnitt maximal ein Drittel des angeschriebenen Preises verlangt wird. Ob Nordzypern, Türkei, ex-Jugoslawien, es sind zum Teil die gleichen Anbieterfamilien. Teppiche können vom Einzelstück nach Jahren zur Massenware werden, aber jeder zumindest zweite Stock zeigt schönere Einzelstücke, als die meisten Museen bei uns, geschweige denn viele Teppichhäuser.

Vermutlich gäbe es in diesen vier Ländern noch viel Schönes zu entdecken. Eine der weltweit grössten Schluchten – die Tara-Schlucht zum Beispiel.

Aber es gibt auch die andere Seite. Leider oft so … oder so:

Russisch-orthodox … und demnächst einige andere Kirchen und Moscheen auf libref.ch.

Am Schluss noch quer durch Bayern und Baden-Württemberg. In Friedrichshafen ins Zeppelin– und ins Dornier-Museum. Interessant, vor allem für die, die noch nicht viel über dieses Gebiet wissen. Schön gemacht, aber alles mit Flugzeug- und Busglas versehen. Oft fast wie ein undurchsichtiger Spiegel. Entspiegeltes Glas kennen die noch nicht. Falls jemand das aus Bützberg liest, Gruss an Erich. Oder vielleicht anfangs November mal nach Leipzig an die MUTEC gehen, die zusammen mit der Denkmal stattfindet. Ja, die Forschung ist schon da, aber keiner weiss es. Übrigens, die Reise wurde für uns dank Bild der Wissenschaft möglich.

Wenn die mageren Museums-Beschreiben nicht weiterhelfen, gibt es noch das Wiki, das wesentlich mehr Informationen bietet – hier zum Beispiel die D0 214. Die erwähnte Literatur zeigt allenfalls die damaligen Industrieprobleme auf und beim Zeppelin wäre vermutlich auch noch mehr zu erfahren, wieso eigentlich der Cargolifter misslang. Schade, hier hat Deutschland allenfalls Chancen verpasst.

Entschuldigen sie, wenn ich ab und zu – oder fast immer? – direkt bin. Andere sind es auch. Nur viel zu Wenige. Hier ein Beitrag vom Infosperber – von Urs P. Gasche. «Vor 40 Jahren wurde ich als Chefredaktor abgesetzt«. Ihn hab ich schon gemocht, als noch im Fernsehen war und wir wissen es längst, Zufälle gibt es nicht. Wir hätten mit ihm nach der Fahrt durch Albanien in Nord-Mazedonien am Ohridsee feiern können. Keine Ahnung, ob Martina oder Gasche älter ist – maximal 24 Stunden Differenz ist theoretisch möglich. Ursula hätte ihn vorgestellt, denn sie weiss, das Peter, wie sie ihn nennt, nicht nur schreiben, sondern auch kochen kann. Beide am 1. März 1945 auf die Welt gekommen und sie kennt noch einen, der aber genau zwei Jahre älter ist. Franz Hohler – natürlich auch per Du.

Minderwertigkeitskomplexe habe ich sicher nicht, denn mit mindestens einem, der im Beitrag von Gasche erwähnt ist, bin ich per Du. Mit Rudolf Hafner habe ich lange diskutiert, denn mit der Geschichte um Marti-gnohne – oder wie der hiess – habe ich auch einiges aus erster Hand mitbekommen. Vermutlich lag das daran, dass wir den gleichen «Saldo» hatten, dem ich die Migros-Daten geben konnte. Hier etwas zu den Bilanzfälschungen von Coop. Ich muss wieder mal nach Dresden, denn Marti-na kennt Putin persönlich. Einen, der Gasche erwähnt, kannte ich nicht persönlich. Holte aber noch CHF 100′ rein, weil ich dem Vizedirektor sagte, er müsse mir hier visieren, dass wir dem nicht die Betreibung androhen dürfen. Er hat nicht visiert, mich aber rund vierzehn Tage später im meinem Büro gelobt. Das Geld war hereingekommen und im Nachhinein hoffte ich, dass die Angestellten den ausstehenden Lohn doch noch aus einer andern Bundeskasse erhalten haben.

In meiner Zeit in und rund um Bern war ich Bund-Leser – manchmal dreimal mit einer andern Ausgabe pro Tag und in Langenthal wechselte ich, weil der Bund anscheinend nicht wusste, dass der Oberaargau zum Kanton Bern gehört. Na ja, meistens hatten wir auch die andere Zeitung auf Lager, dort wo ich arbeitete. Und nun freue ich mich auf die Diskussionen mit meiner Tochter und dem Bloggötti – die kennen diese Journalistenrichtung besser aus eigenen Quellen als ich … oder habe ich Haue verdient? Na, einer wird sich an diesem Artikel, an der (oder dem?) ersten Foto, freuen. Unser Zürcher Spider-Man mit französischem Kostüm. Natürlich auch an der Fasnacht getragen.

Seid ehrlich und sorgt dafür, dass wir Frieden erreichen. Alles andere kostet viel Geld … und noch viel mehr Menschenleben. Hoffen wir, dass sich solcher Kriegsaufbau wieder legt. Der Einbezug von Kindern – Horror im Kubik …

… und hier das letzte Bild aus einem der vier Ländern RKS NMK AL oder MNE an einem Strand (Meer oder See verrate ich nicht). Es ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt. Das Militärfahrzeug habe ich zwei Mal ganz aufgenommen, es hat im Sand herumgekurft und Fahrer war vermutlich der Sohn des Soldaten, der ihm den «Spass» erlaubt hat. Er hat mir fast angriffsartig gedroht, dass man keine Militärfahrzeuge fotografieren darf. Sie können aber dreimal raten, was er auf meine Antwort, wer wohl mehr Ärger haben wird, wenn ich das ganze Bild veröffentliche, gemacht hat. Fahrerwechsel und mit Vollgas durch die Menschenmenge, die ihm zugeschaut hat.

Tolle Ferien, aber oft über unsere Zukunft nachgedacht und diskutiert. Hoffen wir für Deutschland, dass sie sich keinen Sch-Merz eingehandelt haben. Oder wie heute KKS – Keine Klare Stellungname. Ein weiterer Zahlen- und Statistiksalat: die Erbschaftssteuer (ganzer Artikel heute noch offen).