Falsch verdrahtet …

Falsch verdrahtet ...

… und schon geht nichts mehr.

10 Prozent Aktionstag und dann eine doppelte Liftpanne, da kommt einem unweigerlich fast die Filmsatire «Borat» in den Sinn. Übrigens, Lüthi-Aufzüge (siehe obenstehenden Moblog) sind aus Stahl, Glas und aus Holz, genau genommen aus Lindenholz – Schindler aus Ebikon.

Schindler Rolltreppe

… diese Schindler Rolltreppe aus Stein in einem Einkaufszentrum von Lissabon hat in solchen Fällen gewisse Vorteile … falls die beiden links (nicht sichtbar) laufen, werden diese der Bequemlichkeit halber bevorzugt.

… einige Bilder


… die Ferien sind vorbei und geblieben sind viele Erinnerungen aus den Azoren.

Cable and Wireless

… einst der europäische Knoten für die weltweite Kommunikation … und heute wird via WLAN gearbeitet (der Beitrag entstand letzte Woche auf der Insel Flores) …

Wasserflugzeug

… der Mittelpunkt zwischen Europa und Amerika …

Wal

… der Lampenölproduzent Europas …

Pico

… mit einmaligen Kulissen …

Pico Wolken

… und herrlicher Sicht auf das Wetter, das für Europa „vor Ort produziert“ wird – vom höchsten Berg Portugals, dem 2350m hohen Pico …

Lava

… mit langfristigen Trends …

Wellen

… und kurzfristigen Wellen …

Thunfisch

… bereit für Konservendosen …

45 grad

… und den etwas unüblichen Verkehrswegen.

Alles in Allem eine Inselgruppe die gefällt. Entschuldigen sie bitte die teilweisen Bildflecken, aber dasWetter scheint wirklich hier zu entstehen. Wer die täglichen Regengüsse nicht mag, bleibt lieber zu Hause.

Und noch eine Warnung zum Pico ist angebracht. Dieser Vulkan kann es in sich haben – Regen und Nebel sind in Minutenschnelle vorhanden und dann kann es gefährlich werden. Letzte Woche ist eine Amerikanerin tödlich verunglückt. Vielleicht hat sie – wie ich – auch den ausgeschilderten Weg genommen, der am Anfang sogar als Bergweg markiert ist und dann die eigentlich gesperrte Strecke genommen. Der richtige, leichtere, etwas längere, aber ohne Kletterkünste zu meisternde Weg ist nicht ausgeschildert – das ist eben Portugal. Aber ein fantastisches Erlebnis. Und der Wind darf nicht ausser Acht gelassen werden. Bei schönstem Wetter können innert Minuten langanhaltende Sturmböen von weit über 100 km/h überraschen.

Neues Land …

Neues Land ...

Dieser Teil der Erde ist sogar jünger als ich – der Vulcano dos Capelinos wurde 1957 bis 1958 geboren. Am westlichsten Zipfel der Insel Faial (Fayal) ist eine der faszinierendsten Landschaften der Welt – so kann man sich den Mond vorstellen. Unwirtlich und doch hat sich wieder Leben eingefunden – Pflanzen und Vögel. Weitere Bilder – nicht via Handy – in einigen Tagen …

… Essen und Geniessen …


Portugal ist nicht der französischen Küche gleich zu setzen.

Zum Glück ist nur das Frühstück im Hotelpreis inbegriffen. Oder anders gesagt, zum Glück sind wir in mehreren Hotels. Vom Kontinent zum Inselhüpfen ist Eines geblieben. Die Portugiesen sind keine alte Hochkultur in Sachen Essen und Trinken. Aber sie werden immer besser – zumindest nehmen die guten Küchen laufend zu. Suchen sie aber einmal echt amerikanisches Fastfood, so reicht ein Städteflug nach Lissabon und sie werden an jeder Ecke „verwöhnt“. Es ist ähnlich wie mit den Aktien, die wirklich guten Sachen werden selten empfohlen – suchen ist angesagt. Es lohnt sich und das zu Preisen, die einem das Suchen echt zur Freude machen.

Uebrigens, die Ess-Kultur lässt viel auf ein Land und dessen zukünftige Entwicklung schliessen. Wer kann sich was leisten, was lässt man stehen … solche Indices sind selten in Börsenblättern aufgeführt.

Spanferkel

… es braucht nicht immer Fisch zu sein …

Portugal und Essen …


Am portugiesischen täglichen Menuplan können wir beim SMI profitieren …

… denn die herrlichen Früchte der Azoren sind höchstens via Givaudan in den Yoghurts vertreten und das im 4-Stern-Hotel, das sich beim Eingang mit grosser Tafel als 3-Stern-Hotel präsentiert und höchstens deren zwei wert ist. Terra Nostra Furnas – auf „unserer Erde“ herrschen verschiedene Ansichten, verschiedene Rating-Methoden und verschiedene Geschmäcker.

In ganz Portugal werden ihnen von Morgens bis Abends Nestle-Produkte feilgeboten. Der Nestle-Aktionär darf sich ruhig freuen. Eigenes Suchen lohnt sich meistens des Geschmacks wegen … gestern gab es Blutwurst mit Ananas. Sensationell, vergessen sie unsere Blutwürste und frisch geerntete Ananas aus Mittelamerika und schon gar nicht die, welche man bei uns kaufen kann. Geniessen sie das nicht ganz einfach zu findende gute Essen und lassen sie ihre Aktien an den Essgewohnheiten der Portugiesen teilhaben.

Essen auf den Azoren

… Endverarbeitung, Zwischenverarbeitung und „Produzent“…

Wenn einer eine Reise tut


Wie viele Länder haben sie schon bereist …

… im Blog von Douwe Osinga finden sie eine Hilfe der visited countries

besuchte >Länder

… Idee gefunden bei Regis Nomadenleben – bei mir sind es 40 Länder oder 17 Prozent, wobei die Zahlen in der heutigen Zeit häufigen Schwankungen unterliegen – die DDR, die Tschechoslowakei, die Sowjetunion und Jugoslawien gibt es nicht mehr …

Kultur und Börse

Kultur und Börse

Eine gute Firmenkultur zahlt sich aus. Das Unternehmen hat Erfolg und die Börsenkurse steigen. Die Kultur kann zur Spitze führen.

Herbie wird vielleicht in der ersten Hälfte Oktober mein Stellvertreter. Er kann schreiben. Über Philosophie, Kultur, Pensionskassen, Personal oder über das Wetter. Und über Diamanten die er dem Wetter, den Wolken und seinem Wissen und Können in der Fliegerei zu verdanken hat. Ich fliege dann auch, genau genommen dort hin, wo das schöne Wetter gemacht wird. Auf die Azoren. Drei Wochen Ausland – drei Wochen kein Finanzblog – das ist keine Kultur. Vielleicht gibt es mal Pausen. Aber sicher nicht gleich wochenlang, wo wir Blogger doch so gespannt auf nächste Woche warten. Blogkultur in der Schweiz. Und ich im Ausland – schaut jeden Tag kurz hinein!

Herbie hat Kultur, aber vielleicht zu wenig Mut. Er wird ab und zu schreiben – das Passwort hat er. Herbies hat man gestern in Bern keine gesehen. Aber Hummer und gleich deren zwei – Auto EmotionenAutokultur in Bern. Die Messe war noch nicht offen – aber reingeschaut haben wir trotzdem. Uns hat der alte Ford Thunderbird mehr gefallen. Kurz zuvor habe ich auf der Autobahn einen Alinghi-Lastwagen überholt. «Adieu Serono. Die See ruft?» .Kultur ist nicht für jeden das gleiche. Aber für irgend Etwas sollte sich jeder begeistern können.

Begeistert haben uns auch die Aussagen von vier CEO über «Was führt(e) mich an die Spitze?» – eine Veranstaltung der Berner Wirtschaftskammer der Jungen und der GBEB. Hier einige Tipps der Herren Wetter von Orange (nicht WETTER an die 300), Bucher von PostFinance, Jocham von ZLB Behring (ehemals Zentrallabor) und Stücheli von T-Systems:

– Fragen stellen
– Sich täglich einmal blamieren
– Fehler sind erlaubt
– dienen kommt vor verdienen
– Karriere kann man nicht planen
– ehrlich – kein Scheinbild
– Mut zu sagen es ist nicht blau, es ist rot
– Show funktioniert nicht
– die Emotionalen sind langfristig die Erfolgreichen
– die Excel-Sheet-Tippen kommen nicht zur Spitze
– Mut zur Kreativität (der Vorteil der Amerikaner)
– Multikulti und unterschiedlich ist erfolgreicher
– geniesst jeden Tag (es kann der letzte sein)
– heute gibt es wieder etwas Neues, etwas Interessantes

Einiges davon haben sie zumindest schon einmal gehört oder gelesen. Das ist Kultur. So etwas zahlt sich langfristig an der Börse aus. Erstaunlich nur, dass diese Art von Führung öfters bei nicht kotierten Firmen angewendet wird.

Wenn sie Morgen etwas Kultur erleben wollen, echt Multikulti, dann schauen sie in Langenthal vorbei – der Sikhs-Tempel wird offiziell eröffnet. Hier noch ein Link für solche, die gestern Fernsehen geschaut haben – der „CEO“ von World Telecommunication Network (weisser Turban).

BWJ GBEB

Hochpreisinsel: Weg damit!

Hochpreisinsel: Weg damit!

Simonetta Sommaruga stellt vier Forderungen, damit die Schweiz von der Hochpreisinsel wegkommt.

Im Vergleich der Schweiz mit Frankreich ist unser westlicher Nachbar meist billiger- mal abgesehen von einigen Ausnahmen. Erwähnenswert ist zum Beispiel der Preis für 95iger Benzin von CHF 2.36. Aber mit Suchen findet man hier Preise von ca. 2.20. Anderes ist meist billiger – und oft recht deutlich.

Simonetta Sommaruga verlangt:

  • Parallelimporte für patentierte Güter möglich machen
  • Gegen Absprachen zwischen Hersteller und Händler vorgehen
  • Unnötige technische Handelshemmnisse sollten verschwinden
  • nicht noch einmal alles prüfen und die Kontroll- und Zulassungsbehörden der EU für voll nehmen

Diesen Forderungen gibt es nicht mehr viel an zu fügen. Dagegen sind diejenigen, die dank diesen vier ungelösten Punkten viel Geld verdienen. Es sind wenige, aber meist mächtige Personen und Unternehmen. Und wenn in Frankreich auf diese Weise Geld verdient wird, sind es prozentual noch weniger dafür um so mächtiger.

… der Stahl in Frankreich kommt einem gar nicht so teuer vor, trotz der Rohstoffknappheit – schuld sind nicht nur die Tagespreise sondern auch die Preisstruktur … das Bier und die Glace ist auch billiger. Zur Zeit sind hier aber einige Läden ausverkauft …

Technische Probleme – Hilfe gesucht

Technische Probleme - Hilfe gesucht

… das war nicht unser Mittagskonsum -das Bild wurde in Frankreich aufgenommen und heute von Aficionado beim Austesten meines Handy in den Blog gestellt. Die liebe Technik. Weiss jemand wie man mit dem Nokia 5140i ein Bild und gleichzeitig einen Text in den Blog stellt. Oder hat Sunrise da seine Hände im Spiel, da immer ein Werbespruch mitgesandt wird.

Kann jemand helfen? Oder soll ich damit leben oder gar ein neues Handy zulegen? Auf alle Fälle wird morgen wieder ein Bild gesendet, das dann vermutlich auch wieder ohne Kommentar sein wird – direkt aus der InterSolar in Freiburg.

Generalversammlung

Generalversammlung

General ist er nicht, aber doch immerhin Oberst und sorgt für Heiterkeit an der Hasli-Bier Generalversammlung.

Es ist wie alle Jahre wieder – wegen der statutarischen Traktanden kommen nur wenig Teilnehmer. Und manch einer bleibt sogar fern, weil gleichzeitig das erste Spiel an der Fussball-Weltmeisterschaft läuft. Noch 30 Tage (aktuell 27 1/2 Tage) läuft die WM und da wird doch noch das eine oder andere Spiel zu sehen sein, haben wohl die Anwesenden gedacht. Peinlich, aber einige Personen in meiner Nachbarschaft fühlen sich in ihren Gesprächen von der GV gestört. Frau/man hat wichtigere Probleme. Ob sie wohl auch Aktien zeichnen wollen? Auf alle Fälle scheint das Bier berauschender als die Zahlen zu sein, aber was soll es, alles geht weiter und wird gut kommen. Frau/man harrt auf das Traktandum «Diverses».

Hans Baumberger lässt sich nicht so leicht erschüttern. Bis das Haslibier gleich alt ist, wie sein Arbeitgeber – 101 Jahre Glas Trösch – wird noch viel Bier zu trinken sein. Über die WM darf er keine Werbung machen, das macht Bud oder Budweiser – hier als Auflockerung etwas Werbung. Aber etwas Fussball muss schon sein:

«Ein Engel erscheint einem Fussballfan. Ich hab zwei Nachrichten, Zuerst die Gute: Du wirst nach deinem Ableben im himmlischen Finalspiel antreten dürfen. Und die schlechte Nachricht. Das Spiel findet nächste Woche statt.»

Noch einen für Wissenschaftler: «Am Start steigen 10 in eine Bahn ein und an der nächsten Haltstelle 11 aus. Der Biologe: die haben sich vermehrt. Der Statistiker: 10 Prozent liegt in der Toleranzgrenze. Und der Wirtschaftsmathematiker: Wenn jetzt einer einsteigt, ist die Bahn leer.

Und noch einer für Marketingforscher: Wir haben an der Generalversammlung willkürlich 15 Personen ausgesucht und gefragt, was sie trinken. Alle 15 trinken Bier. Wir wollten weiter wissen, welches Bier sie gerade trinken. Alle 15 trinken Hasli Bier. Fazit: Die ganze Schweiz trinkt Hasli Bier.»

… nächstes Jahr kommt das Traktandum «Diverses» wieder … «think global – drink local».