Lieber Artenschutz in der Politik oder der Natur?

Die Artenvielfalt wird im Bundesamt für Umweltschutz aufs Eis gelegt. Wer steckt dahinter?

Hoffentlich nur aufs Eis gelegt und nicht ganz abgesägt. Ob die Kampagne wirklich Bundesrätin Sommaruga gestoppt hat, ist für mich fraglich. Wurde das nicht im Bundesrat diskutiert. Gar beschlossen. Das Meiste findet ja immer hinter verschlossenen Türen statt. Die Bundesrätin, im Aargau aufgewachsen, kennt die Problematik der Kollektiventscheide. Der Link führt zu Gabler. Für den hab ich einmal für einen Studenten doch einen ansehnlichen Betrag bezahlt. Heute schlägt man eher im Netz nach. Und Frau Sommaruga hat spätestens in Köniz gelehrt, dass es nicht immer einfach ist, einen Entscheid in der Öffentlichkeit zu präsentieren, mit dem man oder frau nicht einverstanden ist. Die Mehrheit bestimmt.

In diesem Vorrat von Bern wurde auch einer ausgebildet … ich sage immer der King Kong (Punkt 35). Politik ist nicht wirklich einfach. Und auch Artenschutz nicht. Nicht nur in der Schweiz. Auch für die nächsten Wahlen in Frankreich, wird über Le Pen, oder eher la Penne – Päng – diskutiert. Wie will die Politik für eine Artenvielfalt sein, denn bei denen ist manchmal eine Art echt zu viel.   Vor fünf Jahren hatte ich noch Hoffnung, dass sich ein Land nicht trumpieren wird. Dieser „Wiederansiedlungsversuch“ scheint endgültig gescheitert zu sein. In der Natur wäre das anders. Dort könnten wir wirklich einige Arten erhalten.

Mit dem „Nein“ zum Jagdgesetzt letzten September betreiben wir weiterhin Artenschutz. Aber einige Jäger, auch wenn ich mit dem per Du bin, scheinen das Prinzip gar nicht begriffen zu haben. Die beiden gesehenen Hirsche oberhalb der Hammerschmitte sollten keine Trophäe sein, sondern das wäre eben Wiederansiedlung. Sie wurden geschossen. Der Schütze ist ganz stolz. Sein Glück, dass ich Namen nicht gut behalten kann. Beides ist leider kein Jägerlatein.

In der Schweiz schiessen auch ehemalige Bundesräte. Wer Recht hat werden wir nie erfahren. Eben das Amtsgeheimnis und dabei gibt es ja auch das Öffentlichkeitsrecht. Entscheiden sie selbst, wo der Artenschutz einfacher ist. In der Natur oder der Politik? Oder die Artenvielfalt? Die Mittelländische Zeitung schreibt über Leerdenker, die keinen Durchblick haben. Der Artikel ist mir nun echt zu lang, um nicht nur quer zu lesen. Ja heute weiss jeder, dass die Sonne im Zentrum unseres Systems ist, auch wenn ein Professor in diesem Artikel Verschwörungstheoretiker durch den „Butter“ zieht.  Nur, eine Kirche war extrem lange dagegen, dass nicht die Erde in der Mitte ist und zudem war sie doch eine Scheibe.

Ja, wenn dann Leuenberger noch die Bibel ins Feld führt, wird es für einige zu viel. Aber Nächstenliebe ist sicher am richtigen Ort. Die schiessenden Bundesräte habe ich beide kennengelernt und mit ihnen diskutieren können. Mit dem einen mehr, dem andern weniger. Das „Du“ ist eigentlich unter Bloggern üblich und deshalb schauen sie mal, was mit dem Blog von Moritz geschehen ist. www.moritzleuenberger.blueblog.ch. Hier nimmt auch keiner Rücksicht auf politische Machenschaften. Hoffen wir, dass im Artenschutz die Ethik zum Zug kommt und Vielfallt schadet auch nicht.

Wer sich beim Bund noch etwas genauer informieren möchte, der kann dies bei meinem jahrelangen Begleiter, bei DerBund machen. Fast 150 Jahre Information … nicht nur einmal am Tag, mehrmals täglich gab es früher diese Tageszeitung. Toll, was man da alles finden kann. Probe aufs Exempel. Toll. Stellen sie sich mal die Menge an Zeitungen vor, die gescannt wurden. Über Fehler schmunzelt man. Die Schanaenpost, da ist keine Bananpolitik gemeint, dort wo ich oft meine Ferien abverdient habe. Bei Friedli kommt der Scanner auf Friedh. Ja Friedhof, da sind einige im Artikel erwähnt, die ich auch gekannt habe. Nicht wegen missachtetem Artenschutz, wegen dem Lauf der Zeit.

Von diesem ist auch bei meinem Jahresrückblick die Rede und ich wünsche ihnen ein gutes 2021 und beachtet doch dort die beiden letzten Zeilen.

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