Der Weihnachtsbaum und die Weihnachtsbank

2018 neigt sich dem Ende zu, 50 Jahre nach 1968.

Statt eine Prognose zu machen, zitiere ich:

„Auf der Erde wird man Geschöpfe sich unaufhörlich bekämpfen sehen, mit sehr schweren Verlusten und zahlreichen Toten auf beiden Seiten. Ihre Arglist kennt keine Grenzen. In den riesigen Wäldern auf der Welt fällen ihre grausamen Mitglieder eine riesige Zahl an Bäumen. Sind sie erst mit Nahrung vollgestopft, wie wollen sie ihr Bedürfnis befriedigen, jedem lebenden Wesen Tod, Trübsal, Verzweiflung, Terror und Exil zuzufügen … O Erde! Worauf wartest du, um dich zu öffnen und sie in die tiefen Spalten deiner großen Abgründe und deiner Höhlen zu reißen und dem Angesicht des Himmels ein so grausames und furchtbares Monster nicht mehr zu zeigen!“

Leonardo da Vinci, dessen 500. Todestag wir nächstes Jahr gedenken, hat dies geschrieben. Jeder soll selbst entscheiden, ob sich viel geändert hat. Persönlich gesehen, habe ich eine mühsame Baustelle in der Hammerschmitte. Aus Denkmalschutz-Kreisen eine Bemerkung dazu: „Es ist einfach unglaublich, welche Folgen das leichtfertige Handeln eines (unfähigen) Handwerkers haben kann, der in seiner Selbstsicherheit einfach drauflos wurstelt. Da überdauert ein Haus Generationen, um innert kürzester Zeit eine Bauruine zu werden!“ Nur nicht verzweifeln, das wird in Ordnung gebracht.

Ob das Haus nun 400 oder 600 Jahre alt ist, kann man mit den Funden in Archiven nicht schlüssig beweisen. Die Logik schliesst eher auf 1430 als Baujahr. Wichtige Daten scheinen auch heute noch zu verschwinden. Man denke nur an die Unterlagen zur P-26, die nach nochmaligen Recherchen alles andere als eine Geheimarmee war. Finanzblogleser wissen das seit Jahren.

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Hier noch der „grüne Geist“ vom Chalet im Lochbach, Oberburg. Interessant ist, dass der militärische Zaun des AMP noch heute mitten an die Hausmauer dieses Gebäudes, das Schweizer Geschichte „geschrieben“ hat, an die Rückseite ragt. Bei Google rechts unten zu sehen und 150 m davon Bäume in der Bildmitte Bäume, die seit anfangs Jahr nicht mehr stehen – nur Lothar war stärker.

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Der Felsenkeller am Lochbach, beim Seelein, nun baumlos. Hier sollen einmal Kartoffeln gelagert worden sein. Da weiss vielleicht ein anderer mehr.

Am 3. Januar haben wir Glück gehabt.  Einen guten Meter kracht die grosse Tanne vor uns bei Windstille auf den Boden. Drei Stunden hat sie mit den Wurzeln gegen die Kraft des Sturmtiefs Burglind, in Frankreich Eleanor genannt, getrotzt. Absolute Stille. Blick nach oben und Danke sagen! Dieses Jahr gibt es keinen Weihnachtsbaum, eher warmes Feuer von harzigem Tannenholz.

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Der blutrote Tannenbaum vor dem Technopark in Zürich erregt Geister und mich zum Nachdenken an. Jede Bank hier ist menschenleer. Dezember, 14 Grad und immer noch Blätter an den Bäumen. Für mich ein Superjahr. Alteingesessene Pflanzen haben das hitze- und nach dem Frühling regenarme Jahr meist gut überstanden. Die biologischen Immigranten der Oberflächen-Wurzler haben das  anders erlebt.

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Welche Rindenfarbe hat die Platane? Zurzeit sieht man fast nur ganz helle Bäume, oft noch belaubt. Wir haben ja auch immer noch Herbst. Ein extrem reiches Jahr für Beeren und Früchte. Die schönsten Rebberge seit Jahrzehnten. Prost. Ein Jahr wo nicht nur „Der MorgenBlätter fallen lässt und Medienkonzerne fusionieren.

Die Bänke sind leer. Überall und dort wo man sitzen möchte und auf den Zug wartet, hat es keine. Da steht ein Samichlous vor einer Bank …

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… nein, es ist ein Fuchs.

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Tobsy war hellblau. Schauen sie einmal bei der UBS am Hauptsitz vorbei. Wunderschön gemacht. Ob die Aussicht auf die Bankenwelt auch so schön ist?

2018 wird in die Geschichte eingehen. Wahrlich, Rindviecher haben Politik gemacht! Wählt in Zukunft zwischen aphrodisierender Hornkuh- oder Stummelkuh-Milch. Mindestens noch zwei Jahre Ärger im Stall. Dann immer Sommerzeit! Der Schulbeginn kann um eine Stunde aufgeschoben werden. Das löst Pendlerprobleme. Greenwich gehört dann eh auch nicht mehr zu „Europa“.

Gute Gesundheit ist eh das Wichtigste, dass gewünscht werden kann und hoffen wir, dass mit dem Organoid in Zukunft Leben gerettet werden kann. Falls sie nicht wissen, was ein Organoid ist … nicht verzweifeln, lieber von Anfang an dabei sein.

Viel Geld wünschen ist eher eine Zeiterscheinung. Der Finanzplatz Schweiz dürfte wieder einmal weltweit zukunftsweisend sein. Das Vollgeld wurde zwar abgelehnt, aber die SNB, die vor über 100 Jahren zum gleichen Zweck gegründet wurde, darf, muss weiter schöpfen. Die Grossen finanzieren sich selbst – die Verkaufspreise sind ja auch entsprechend hoch – und viel geschöpftes Geld geht in eine Branche. Die Bankbranche. Bitte sagen sie nicht Finanzbranche, denn Finanzen heisst nichts anderes als Geld und es muss nicht zwingend alles in Courtage, Retro oder Petro affine Derivative, Index- Fonds, ETF … angelegt werden – indexiertes, abgesichertes, nur durchschnittliches, aber meist gelobtes Gambling.

Neu ist eine Frau mehr im Bundesrat. Alles im ersten Wahlgang. Alles klar. Abtretenden weint man selten nach. Freunde, Feinde, wie das so in allen öffentlichen Ämtern ist. Nur an eins müsst ihr denken. JNS resp. BR JSA will die Crypto Nation Switzerland. Jeder kennt nur Bitcoins. Nicht alles ist Casino. Es gibt weit mehr Kryptowährungen … und es werden neue dazu kommen. Seriöse. So nach dem Motto: Totgeglaubte „Inseln“ leben länger und trotzdem werden sie mal in der Krypta begraben.

Geniesst das Leben, „kämpft weiter, habt’s heiter, es geht weiter“ … so was wie eine Rückbesinnung an den Ernst des Lebens und die andern, die von uns gehen mussten. Ein echt spannendes und überraschendes 2019 wünscht SMS

Stephan Marti Schweiz, Schmiedrued oder Saint Ambroix

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