Geld- , Verkehrs- und Datenströme – Warnung vor LinkedIn

Geldströme und Verkehrströme zu beobachten ist faszinierend und noch viel mehr, wie man sie „bezwingen“ will.

Die Schweiz steht in den USA immer noch unter Beobachterstatus. Nicht ganz einfacher Tabak. Schauen wir bei der NZZ, denn volkswirtschaftliche Belange werden dort meist besser erklärt. Volltreffer. Schauen sie sich die zweite Statistik mal genau an – die Schweiz schlägt oben aus. Sollte einem zu denken geben. Da beobachten nicht nur die USA was passiert, sogar ich.

All diejenigen, die immer für freie Marktwirtschaft schreiben und das liberal nennen, rufen hier aus. Es geht ums eigene Fleisch, um den eigenen Profit. Wenn eine ausländische Währung billiger wird, müssen Ausländer mehr von ihrem Geld in die Finger nehmen, um den Schweizer Exporteuren Waren abzukaufen. Der Schweizer erhält zwar gleichviele Franken, aber der Ausländer schaut sich eher um, ob er ein nicht schweizerisches Produkt billiger erhält. Das ist freie Marktwirtschaft. Liberale Marktwirtschaft. „Wir sind nicht rechts oder links, sondern liberal.“ Mit solchen Fehlaussagen wird sogar Plakatwerbung gemacht. Es schreibt jeder Abhängige am liebsten so, dass er seine Pfründe erhalten kann.

Schön an unseren Güterströmen ist auch, dass 3-4% des BIP (Bruttoinlandprodukt) gar nie in der Schweiz waren. Kaffee, Öl, Gold, Diamanten? Auf Tabelle 3 ist der Leistungsbilanzsaldo zu sehen. 10% plus für die Schweiz. Wir haben im Ausland 10% Vermögen angehäuft. Das ist stark vereinfacht ausgedrückt. Etwas mehr bei Wikipedia und dann halt ab in die Lehrbücher.

Einer, der Sachverhalte auch auf die spielerische Art vermitteln kann, ist Asterix. Was wird er über Italien erzählen? Übrigens, seit 1959 gibt es die Comics – mehr auf Comedix. Zurück zu den Geldströmen. Auslandreisen werden billiger, wenn der Schweizer Franken stärker wird. Das durfte ich mal richtig ausnützen. Der USD ist vor Jahrzehnten extrem stark gefallen. „Sale“ in USA war das. In der letzten Zeit, sind da nicht allzu grosse Schwankungen. Grob 10% vom Tiefst zum Höchst in den letzten beiden Jahren, oder rund ein Prozent wurde der USD in dieser Zeit billiger.

Der Bericht, den die Amerikaner herausgegeben haben, scheint interessantes zu zeigen. Seite 22, die Eingriffe der SNB und Seite 31 gefällt mir viel besser. Das beruhigt, Schweizer zu sein. Hoffentlich bleibt das – Reserven 109% vom BIP – GDP.

Doch noch fast einfacher sind Verkehrsströme als Geldströme in den Griff zu kriegen. Oder könnte es gar sein, dass Amerikaner und Schweizer gleich denken. Aber auch hier sehr wahrscheinlich nicht alle. Aber über Verkehr wird viel geschrieben. Ein Kommentator meint, dass eine digitale Geschwindigkeitsanzeige anfangs Dorf ihn immer zum Bremsen motiviert. Wäre es nicht viel besser, wenn er nicht bremsen müsste? Oder bei der SNB, wenn sie nicht bremsen würden? An meiner Meinung zum Euro halte ich fest und andere beobachten das gar von anderen Währungen aus.

Bei LinkedIn scheint wieder mal extrem viel faul zu laufen. Datenklau von LinkedIn selbst verursacht oder ist da einer am Schabernack treiben? LinkedIn hat mir schon vor Jahren jemanden vorgeschlagen, den ich zu meinem beruflichen Netzwerk hinzufügen könnte. Fast zehn Jahre früher, als dies dann offiziell bekannt wurde.

Kann man LinkedIn einfach löschen? Dann wäre es an der Zeit, dies ins Auge zu fassen.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *