Die Geschichte der Hammerschmitte

Meine Vermutungen habe ich bei einem Vortrag über Neophyten beim Naturschutz- und Vogel Verein Rued erzählt und hier der betreffende Ausschnitt.

„Eingeführt wurde auch die Tanne, die gemeine Fichte. Eingeführt aus unseren Bergen, über 1400 Meter. Ursprünglich gab es nicht einmal im Emmental Tannen. Also ein echter Archäophyt. Die ältesten Balken im Tal könnten über die Geschichte Auskunft geben. Das Tal gehörte ab 1429 den Herren von Rüssegg, die entlang der Reuss herrschten, im gleichen Jahr in Honau eine gedeckte Brücke bauten und den Habsburgern nahegestanden sein dürften. Ein Jahr danach haben vermutlich sie mit langen Fichten die Hammerschmitte aus strategischen Überlegungen an der engsten Talstelle gebaut. Die Herkunft und das Alter findet man mit der heutigen Technik ziemlich exakt heraus. Unter den Waldbäumen gibt es noch etliche Neophyten – z.B. die Douglasie.“

Irgendwann werde ich noch mehr dazu suchen. Den Link zur Brücke in Honau finde ich hier mit dem Jahr 1430 – war 1429 ein anderes Dokument oder habe ich falsch zusammengefasst. Man – zumindest ich  sollte immer alles gleich festhalten. Aber zur Zeit schreibe ich an einem „modernen“ Beitrag über die 500-jährige Reformation. Zumindest ist heute ein Berner in der Hammerschmitte.

 

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