Oben ohne – zumindest der Chevrolet Camaro


Wetten, dass Tausende mit mir gerne dieses Wochenende getauscht hätten. Das sanfte Grollen eines Chevrolet Camaro Coupé oder Convertible ZL1 in den Ohren und eine „steife Brise“ um den Kopf.

Das ist kein bezahlter PR-Beitrag – aber es könnte einer sein. Für Produkte und Dienstleistungen, die mich überzeugen mache ich solches auch gegen Honorar. Würde auch mehr Zeit hineinstecken. Eine Sparte sozusagen, die im Finanzblog denkbar ist. Echt, ehrlich, sogar Nachteile die man erwähnt. Das entspricht der heutigen Zeit, dem aktuellen Trend. Wieso ich das Glück habe, für drei Tage und einige hundert Kilometer Beifahrer zu sein? Das sind die schönen Seiten der jetzt echt durchlebten „Menschenrechte und Fahrzeugpflichten“.

Chevrolet Camaro ZL1 Coupé oder Convertible

Camaro kommt von Camarade, die Freundin oder der Freund. Erste hat chauffiert und vielen anderen einen Spontanbesuch abgestattet – hier beim Personalblogger.

Camaro und Ruckstuhl-Garagen

Das könnte fast ein echter Alexander Camaro sein, bei den Ruckstuhlgaragen. Höllenlärm hier. Nicht der Chevi, der macht keinen Lärm, das nennt man Sound. Damit die Position definiert sei – rund 1000 m östlich und 500 m südlich vom Beginn der Piste 28. Dieser Hinweis vor allem für die nur beruflich „Abgehobenen“ in der Nachbargemeinde. Ja, nur fliegen sei schöner.

Schönheit ja, zumal da man darüber streiten kann. Und dabei gibt es nur einen kleinen Prozentsatz an Fussgängern, die stehen bleiben oder Automobilisten die freundlich grüssen. Der Camaro lebt, wie viele Amerikaner – Autos wohlgemeint – vom understatement. Stattliche zwei Tonnen Leergewicht die in 5,6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt werden könnten finden die einen. Die anderen, nicht zu begeisternden sagen dem Brachlast und übersehen, dass pro Kilo Nutzlast ein kw Energie zur Verfügung steht – 405,17 Pferdestärken oder 399,62 horsepower. Die X-Type-Katze hat 231 PS und der Lotus Elise II braucht zum Beschleunigen einen Zehntel mehr. Somit hätte ich auch zwei Fragen geklärt, die vermutlich nicht in einem Tunnel gefallen waren – hier war eine Verständigung etwas schwierig. Nur die Musikanlage hätte hier die Fahrgeräusche übertönen können. Der 3-tägige Gesamtverbrauch lag bei 11,9 Litern bei knapp 600 Kilometer – 1,5 Liter weniger, als die „Vorfahrer“. Und dabei wurden die knapp 300 Kilo Nutzlast rege ausgenützt. Oder anders gesagt, man kann die Fahrt auch auf dem Rücksitz geniessen. Einen wirklich ökologischen Fahrstil habe ich auf diesen Kilometern nicht miterlebt. Spass innerhalb der (leider) gesetzten Limiten muss bei diesem Auto sein. Zumindest, wenn man diesen 6162 Kubikzentimeter-Motor einmalig übers Wochende testen und geniessen kann. Ein Verbrauch, den auch wesentlich kleinere und schwächere Autos ausweisen.

Camaro Verbrauch

Sicherheit kommt vor Schönheit. Zum einen kommt es aktiv gesehen auf die Fahrweise an und in dieser Beziehung geniesse ich es, von einer Autofreakin – im positiven Sinn gemeint – verwöhnt zu werden. Zum andern die passive Sicherheit. Die Masse des Camaro und vor allem Technik verhilft zu einer Strassenlage, die seinesgleichen sucht. Bitte, nicht übermütig werden. Die Physik ist auch hier überlegen. Und manchmal auch die Einsicht, nicht an die Grenzen zu gehen, obschon die manchmal fast nicht ersichtlich sind. Die Breite ohne Spiegel ist 1917 mm – knapp unter zwei Meter. Darf man nun bei einer Autobahnbaustelle auf die Überholspur? JA. Die „Verordnung über die technischen Anforderungen
an Strassenfahrzeuge
“ (VTS) legt in Artikel 38, 1bis, g, fest, dass „Spiegel und andere Systeme für indirekte Sicht sowie deren Halterungen, Sichthilfen, Profilanzeiger“ zur Bemessung der Fahrzeugbreite nicht mitgerechnet werden. Zumindest bis zur nächsten SVG-Änderung kann ich bei Diskussionen nun aufs Finanzblog verweisen. Aber es gibt Autofahrer, die würden besser auch gar nie rechts fahren.

Camaro in der Breite

Bei genügend Platz und wenn die Türen ganz geöffnet werden, wären zwei Parkplätze ganz praktisch.

Mustang und Camaro wissen sich zu helfen

Jeder hat seine Art, am Sonntag seine Probleme zu lösen. Und an einigen Orten macht der Muttertag breite Parkplätze rar. Leere Parkplätze dürfte es heute in Detroit geben. Zumindest als ich Ende der Siebzigerjahre dort die Mustang-Produktion besuchte, war diese Maschine noch ein Jugendtraum. Fasziniert hat mich damals vor allem die „Chaotische Produktion“. Rotes Rad, grünes Rad, zwei schwarze Räder, ein gelbes und am Schluss hatte jeder Wagen vier der Karosserie entsprechende montiert und eines im Kofferraum. Oder eben schwarze, wie auf obigem Bild. Beim Camaro sollten sie nicht vier gleiche montieren – der hat vorne und hinten leicht unterschiedliche Grössen. Hier die technischen Daten, für diejenigen, die in den Links zu wenig die für die meisten massgebenden Fakten gesucht haben.

Camaro im Regen

Kaum zu sehen, aber clever. Regendicht ist er auch und das bei erlebtem Sturmwind. Obschon man beim Schliessen leicht den „Affengriff“ auf der linken Seite einsetzen musste, damit er schön in der Verankerung einrastet. Dürfte eine Einstellungssache sein. Danke an Fabio Balzarini, der bei der Übernahme das Fahrzeug erklärte, für die vielen Informationen und die Begeisterung für diesen aussergewöhnlichen Wagen. Eigentlich müssten sie dann persönlich zu einer längeren Testfahrt belohnt werden, um zu schauen, ob das Dach nun sauber einrastet. Der Verriegelungsgriff lässt sich so leicht drehen.

Ponyklasse

Der Camaro wird unter den Muscle Car. als Pony Car eingestuft. Der Begriff kommt von den wild lebenden Mustangs, die wie diese Rennpferde auf dem Bild ein kleineres Stockmass (Risthöhe) haben und deshalb als Ponys bezeichnet werden.

Preis der Villiger Söhne

Geballte Kraft, genau genommen drei „mickrige“ Pferdestärken am Preis der Villiger Söhne an den Renntagen in Aarau. Danke dem Sponsor für einige Stunden Unterbruch und der kraftvollen Fat Lady. Exakt vier Wagenbreiten länger war P.J. Dell mit seiner Partnerin am Rennen. Zufall – den soll es ja nicht geben. Dafür müssen zwei Daten in Triengen und dem Country Alpen-Open-Air auf der Klewenalp festgehalten werden. Vielleicht ein andermal für diejenigen, die dann arbeiten (müssen).

Stall Humbert wird zweiter

Kurz vor dem Ziel – wer gewinnt? Von Auge nicht auszumachen. Wie beim Camaro wird auch in Hundertstel gerechnet. Sechs zurück liegt der zweite aus dem Stall Humbert (hinten). Vermutlich hätte ich wetten sollen, denn das wäre mein Favorit gewesen – den einzigen, den ich kenne.

Camarobrille

Zumindest am Rücklicht sollten auch Laien den Camaro erkennen. Ziehen wir doch einmal die Camarobrille ab und schauen uns noch einige Fahrzeuge an, die am Wegrand standen.

Smart mit Anhänger

Vielleicht dürfte hier die Anhängerbreite zum Problem werden – echt smart.

Camaro und Fiat Nuovo 500t

Herrlich schöner Vergleich. Der „Kleine“ ist fast so gross, wie der Motorraum des Grossen. Einer hat einen V8 -Motor und die anderen einen Heckmotor. Und die „Gelben“, der Fiat 500 (2007), der „Neue“ hat einen Frontmotor mit 875 bis 1368 ccl. Ein echter Fiat 500 ist nicht zu sehen – Topolino, das Mäuschen, da meist grau, nebst klein. Ebenso ist weit und brei kein offizieller Cinquecento auszumachen. Die beiden Grauen hinter dem Camaro sind Fiat 600 – seicento, aber auch dies nur der Übernahme. Diesen Fahrzeugtyp kenne ich aus Erfahrung – ein Fahrzeugspass der etwas anderen Art. Bei den Roten dürfte es sich um den Fiat Nuovo 500 handeln – einer mit Anhänger. Für genaue Details fragen sie nicht den aus der Hammerschmitte sondern den aus der Wagenschmitte in Neerach. Der Blaue ist vermutlich ein New Holland … vielleicht demnächst etwas über das Traktoren-Geschicklichkeitsfahren des Männerchors vom 31.5./1.6.2014 in Schmiedrued – zuschauen ist gratis aber garantiert nicht vergebens. Wer will und darf, kann auch selbster fahren

Für absolute Camaro-Fans … und hier behaupte ich, wer solche Seiten dauernd anschaut, wird nie einen Camaro fahren, geschweige denn kaufen … schade, es macht wirklich Spass – auch als Beifahrer. Schön, hat doch der eine ganz normale Schweizerkarte mitgenommen, damit wir an Ecken kamen, die noch selten einer gesehen hat – geschweige denn ein weisser Camaro mit schwarzen Rennstreifen, die fast jeder geil findet – und ich nicht mitordern oder entfernen lassen würde. Streifen machen schlank – abmagern wäre fehl am Platz. Ein Fahrzeug zum geniessen, mit dem man keine Rennen machen muss. Understatement pur.

Und wer hat bei Fahrzeugen das Understatement erfunden. Sicherlich nicht die Amerikaner, sondern die Engländer. Und welches Land trägt auch die Englische Krone? Das können sie bei „was hat Beton und Champagner mit der Natur in England zu tun?“ nachlesen. Kanada. Und bauen nun wirklich die Amerikaner den Camaro. Ja, aber genau betrachtet die Kanadier. Den Link kann man sich fast auswendig merken – www.gm.ca – General Motors und „ca“ – circa – steht für Canada. Es tut mir leid, aber diese Homepage ist gleich chaotisch aufgebaut, wie man sich das aus dem südlichen Nachbarland, der USA, gewohnt ist. Camaro-Fans sollen nicht verzweifeln – „Browse by make“ – links oben – das retouschierte Schweizerkreuz anklicken … und wer ist zuoberst? Oshawa, eines der grössten Autowerke der Welt und mit Auszeichnung für die beste Ausgangsqualität der Fahrzeuge in Nordamerika – zumindest für den Camaro können wir das überprüfen.

Camaro ein echtes Siegerbild

„Mein Camaro“ – hier mit dem echten Siegerbild … wäre eigentlich eine zweiwöchige Testfahrt nach Südfrankreich wert, um zu testen ob der Fussraum auf langen Fahrten auch für Grossgewachsene, die vermutlich nicht Gott erschaffen hat, geeignet ist. Na ja, den entsprechenden Beifahrer würde ich kennen. Vielleicht wäre es sogar besser, wenn er nicht selbst fahren dürfte, wie 1978 beim 150 millionsten-Ford-Motor, der heute in Detroit im Museum zu bestaunen ist. 2012 waren es schon 350 Millionen Fahrzeuge. Damals hätte ich vermutlich Kalifornien unsicher gemacht – heute sind die Jugend- und Drangjahre vorbei. Geniessen ist an der Ordnung. Ja, die Zeiten ändern sich. Könnte ja sein, dass man alt wird. Also, der Rat an die Jungen. Kauft euch einen Wagen, der preislich drin liegt – nichtfahren wäre eh noch günstiger. Oder noch etwas sparen. Der relativ kleine Aufpreis zum Beispiel zu einem Fiat 500l Trekking ist erstaunlich und dabei hat der Camaro dann noch viele Pluspunkte, die beim Kleinen gar nicht als Zubehör aufrechenbar sind.

Camaro oben ohne

Der Camaro ist wirklich ein sportliches Fahrzeug und Pech für die, welche übers Wochenende aktiv Sport betrieben haben – Fussball oder …

die 10 schönsten Meilen der Welt

die 10 schönsten Meilen der Welt gerannt sind.

Bernard Matheka und mein Bruderherz

Erster wurde Abraham Tadesse und bis zu Kilometer 10 passierten die fünf Erstklassierten innerhalb zwei Sekunden. Demjenigen, dem ich gratulieren möchte und wie die „geklonte“ Rangliste aus der Bernerzeitung zeigt, vor Bernard Matheka aufgeführt ist, sah die Siegergruppe von der Monbijoubrücke und passierte sie am unteren Teil der Gerechtigkeitsgasse. Finden sie selbst raus, wer das nächste mal vielleicht mitfahren darf, denn an den Autosalon 2015 gehen wir sicher wieder … für einen weiteren Tagessieg drücke ich jetzt schon die Daumen.

Der Camaro ist für junggebliebene, verantwortungsvoll geniessende Fahrer … und Beifahrer. Und einen herzlichen Dank allen anderen Beifahrern für Speis und Trank und ein ganz herzliches Dankeschön der Gewinnerin.

2 Gedanken zu „Oben ohne – zumindest der Chevrolet Camaro“

  1. Louis Chevrolet, ein Schweizer der in den USA anwurzelte! Er war Autorennfahrer und Gründer von „Chevrolet“. Wir bedanken uns für die kurze „Spritztour“! Der V-8 Motor hat einen feinen Sound! Ich hatte eine kurze Zeit einen „Chevy“- de Luxe, Jahrgang um 1952. Dieser war mit einem 6-Zylindermotor ausgerüstet und hatte ein Dreigang-Getriebe mit Schaltung am Lenkrad und 4 Türen. Beim sorgfältigen Fahren brauchte die Maschine etwa 14 Liter. Aber man brachte es auch auf 27…!

  2. Hast nicht alle Links durchgelesen. Als 8-jähriger ist er nach Frankreich gezogen und im Alter von 22 gings in die USA. Waschechter Schweizer sozusagen.
    In den USA hatte ich im Staat der Orangen einen orangen Gremlin – das wohl am meisten kritisierte Fahrzeug. Aber die GMC-Kiste liess sich auch mit knapp über 10 Litern fahren. Hängt stark mit dem Fahrstil der Amerikaner zusammen und vor allem mit den in Florida gut kontrollierten Limiten – 85 km/h. Nicht in beruhigten Quartierstrassen – auf der Autobahn.

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