Kleine Mitteilung …


„Die Schweiz sagt Ja zum Informationsaustausch“

… je kleiner mein Beitrag, desto wichtiger könnte der Inhalt sein. Schön, am heutigen Tag werfen die Reaktionen über das Schwarzfahrerregister mehr Wellen, als die über das Nein zur Pauschalbesteuerung in der Schweiz, geschweige denn, das Thema im Lead. Das Bankgeheimnis wird damit zu Grabe getragen.

Auch die Berichterstattung bei der UBS, geschweige denn bei der CS, waren „über“-erwähnenswert. Das Interessante ist zudem erst in den letzten Abschnitten zu lesen.

Mitteilungen, welche die Brisanz noch gar nicht richtig aufzeigen. Ein Tag, der in die Geschichte eingehen dürfte.

Geständnisse belasten die CS, die UBS mit neuer Konzernstruktur, die Bereitschaft, steuerrelevante Informationen innerhalb der OSZE automatisch auszutauschen und die gegenläufige Beibehaltung der Pauschalbesteuerung – ich mag mich nicht besinnen, dass je an einem Tag solch wichtige Meldungen über die Finanzbranche in den Medien erschienen. Und dies nicht in den letzten Tagen, sondern Jahrzehnten.

2 Gedanken zu „Kleine Mitteilung …“

  1. Alles schön und gut… doch für die USA gilt eine Extra-Wurst. Sie werden künftig die Gelder ansaugen und bewirtschaften, egal woher diese kommen. Und es gibt noch Länder, die das Abkommen nicht unterzeichnet haben. Es wird also genügend Gelegenheit geben, Geld zu verstecken!

  2. Ja mancher würde gerne Geld verstecken, nicht dass er könnte, sondern wenn er hätte. Und vermutlich würden diese, wenn sie Geld hätten, es weniger machen, als solche, die schon viel haben und durch Steuerhinterziehung netto mehr haben – vermutlich nicht mal mit einem schlechten Gewissen.

    Diskutiere mal mit einem, den du gut kennst, ob er jetzt aus Asien nach Amerika gehen möchte.Er stammt aus dem gleichen „Laden“, wo ich auch 7 Jahre gedient habe. Und über diesen ist zu lesen, dass sich einige Wenige nicht an die Spielregeln gehalten haben. Vielleicht sind es auch einige mehr, aber der allergrösste Teil hat die Gesetze eingehalten und wir leiden nun untern den schwarzen Schafen. Schwarzgeld war immer ein „heisses Eisen“. Empfehlen durfte es man nie. Und vermutlich gibt es auch bei den neuen Regelungen Lücken die klevere (sag rücksichtslose) Akteure ausnützen werden. Die Rechtslegung heute ist ja darauf ausgelegt, Lücken „sinnvoll“ zu ergänzen.

    Heute habe ich 9 Stunden mit einem ex-Banker diskutiert, die Hammerschmitte angeschaut und praktisch an der Gemeindegrenze blühende Frauenschuhe angeschaut – echt wilde. Ich habe fast Feierstimmung gehabt, auch wenn JNS sorry BSA relativiert, dass der Mist noch nicht ganz gekarrt ist.

    Zumindest eines ist klar, damit Orchiden im Mittelland wachsen, braucht es alles andere als Mist. Wortspielereien, ich habe mir einen Titel für mein Buch notiert. Da wird es auch um Schwarzgeld gehen, um geerbtes, das vermutlich weder von den deutschen noch schweizerischen Erben zum richtigen Zeitpunkt deklariert wurde. Alles ehrenwürdige Leute und einer hat sogar bei … … das steht dann im Buch, falls ich nicht vorher …

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