Der Mensch lebt nicht vom Geld allein …

… seine Gesundheit ist es die ihn am Leben hält. Mancher Gesunde sollte jetzt vielleicht einige Minuten bei den folgenden Bildern und Zitaten verweilen und ganz besonders diejenigen die immer ans Geld denken,oder unter Dauerdruck und -stress steht, Probleme wälzen. Gesundheit kann sekundenschnell bei jedem zum Thema Nr. 1 werden. „Mich trifft es ganz sicher nicht!“ Das hab ich auch mal gedacht.

Schön ist es, wenn man genügend Geld hat. Zugegeben. Seit beinahe 20 Jahren hängt der Sax-Spieler mit dem Spruch „Der Mensch lebt nicht vom Geld allein“ in meinem Büro. Nicht als Warnung. Als Philosophie. Aber viel schöner als Geld, ist die Gesundheit. Gestern vor einem Jahr bin ich „entlassen“ worden. Das Schild war für mich damals unerreichbar, den Text habe ich erst heute gelesen. Die Treppe dorthin war zu abschreckend und nicht rollstuhlgängig. Aber wenn jemand erwähnt hätte, was darauf steht, ich wäre hochgekrückt. Damals 60 Kilo, heute 50% Performance dazu. Kraft und Beweglichkeit nehmen laufend zu.

Achtsamkeitsfad

Im „Jetzt“ leben. Mal abstellen. An einem Arbeitstag einen Spaziergang einschalten. Das würde vielen gut tun. Nicht nur den Geldmenschen. Der Gesundheitheit ist es fürderlich. Einige Krankheiten haben in unserer Zeit Hochkonjunktur …

Bank und Barmelweid

… einige sind tödlich oder schränken das zukünftige Leben extrem ein, andere können hier in einzigartiger Umgebung gepflegt gesund werden. Gesünder werden wäre vielleicht der richtige Ausdruck. Manchmal braucht eine Genesung Jahre … die Kraft fehlt, die Beweglichkeit, bei einem will das Denken nicht recht. Wer das durchgemacht hat, der sagt eher im Spass „ach, sie hatten nur ein Burnout“, er weiss, was dahinter stecken könnte. Vielleicht sogar die gleichen Ursachen.

Wie lässt sich erklären, dass heutzutage in Firmen Mitarbeiter und Chefs reihenweise einem Burnout zum Opfer fallen?

Der Zwang zur finanziellen Gewinnsteigerung setzt alle Mitarbeiter unter grossen Leistungsdruck, vor allem solche im mittleren Management. Die beruflichen Perspektiven sind häufig ungewiss und einem ständigen Wechsel ausgesetzt. Der Wettbewerb nicht nur zwischen den Firmen, sondern auch innerhalb der Firma ist sehr gross. Die Produktivität pro Mitarbeiter wird ständig angehoben. Wer nicht mitmacht, dem droht Stellenverlust. Kommunikation innerhalb der Betriebe und informelle soziale Kontakte fallen der Effizienzsteigerung und dem Intranet zum Opfer. Es muss immer alles schneller und besser und strukturierter werden. Wer in dieser Hast nicht bewusst seine eigenen Grenzen zieht und lernt, sich selbst Sorge zu tragen, kann schnell in ein Burnout geraten.

Gefunden in der GESUNDHEIT Sprechstunde

Wovor warnt die Verfasserin? „Der Mensch lebt nicht von Geld allein.“ Sie erholt sich mit den Pferden. Einer im 5. Stock, wo auch ich drei Monate lag, wollte diese Woche noch einmal so gerne auf seine Weid zu seinen Pferden. Sie werden ihn missen …

Asthuegel oder Asthaufen

… ich kann jetzt den Wald um die Klinik anschauen. Es strengt noch an, aber man hat riesig Freude. Man hat Zeit die Asthaufen anzuschauen, die die kleinen Viecher nicht mehr missen möchten. Heute vermutlich subventioniert. Ich würde lieber mit dem ehemaligen Oberförster Robert diskutieren, der in der Nachbargemeinde wohnte. Nicht über Geld, ich will auch keines für meinen Asthügel, den ich zuhause errichtet habe. Auch nicht über seine Todesursache, über sein Alter damals, lieber über die Ökologie. Die nimmt man wahr. Jetzt …

akw goesgen und alpen

…jetzt die Alpen, die doch recht seltene Stromstange und die meisten sehen nur das stromproduzierende AKW Gösgen und die Dampffahne. Die meisten sagen sowieso Rauchfahne. Eine solche gab es vor kurzem zwei Bilder weiter oben im Vordergrund. Haben sie es gesehen. Haben sie sich genügend Ruhe genommen, wir sind schliesslich auf dem 8-samkeitspfad …

himmelsspuren

… Himmelsspuren, da kommt mir George Clooney und Nespresso in den Sinn … „it’s not your time“ … er hat Glück gehabt, ich habe Glück gehabt, sie hoffentlich auch …

… die andern Videos machen auch Spass. Spass ist wichtig für die Gesundheit und im Himmel soll es keine Autos geben, es kommen keine Manager hinein und in einem anderen wird gesagt „so sexy“. Und wie heisst der Buchtitel von Oswald Kolle, der im Alter von 81 Jahren kürzlich verstorben ist? „Der Mensch lebt nicht vom Geld allein!“

Vielleicht hilft ihnen dieses Buch. Ich kann mit ihnen ganz anders zusammen arbeiten. Helfen sie sich selbst. Denkbar ist, dass wir eine Wunschliste erstellen. Die Wünsche müssen sie sich aber selbst erfüllen. „Ich doch nicht.“ Ich wünsche ihnen das, aber empfehlen sie mich doch bei ihrem Partner oder ihren Mit- und Gegenarbeitern. Da hat es garantiert welche dabei, welche ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Man sagt, dass es nie zu spät sei. Da bin ich heute ganz anderer Meinung. Urplötzlich kann es zu spät sein.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: „Teure Krankenversicherung – Umverteilung von unten nach oben“

Vor einem Jahr im Finanzblog:
„9’999 Euro legal am Zoll vorbei – Bargeldtransport in die Schweiz“

Vor zwei Jahren erschienen:
Sprechen – Schreiben – Schweigen / Yes, we can!

Vor drei Jahren erschienen:
Clef du Vin – Clef du Cigars

Vor vier Jahren erschienen:
Strom – die Inseln Schweiz und Azoren

Vor fünf Jahren erschienen:
Design Preis Schweiz – heute ist die Preview des designers‘ saturday – danke für die Einladung, Schmiedrued hat diesmal Vorrang

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3 Gedanken zu „Der Mensch lebt nicht vom Geld allein …“

  1. Es ist schön, wenn ein Jubiläum gefeiert werden kann. Wertvoll ist es hier deswegen, weil dem Lebensfilm lediglich ein Stück herausgeschnitten wurde. Jetzt ist er neu geklebt. Er spielt sich weiter ab. Dem Betroffenen sei herzlich gratuliert.

    Die Frage, warum Chefs ihre Mitarbeitenden reihenweise in ein Burnout treiben ist aus einer anderen Sicht schnell beantwortet: Es fehlt ihnen am Respekt vor den Mitarbeitenden und es fehlt ihnen der Wille, sich für die Mitarbeitenden zu interessieren.
    Ein Geranienkistli entfaltet seine Schönheit erst dann, wenn es einen Platz an der Sonne hat. Wenn nicht, verkümmern die Geranien…

    Wer sich für die Mitarbeitenden interessiert und sie respektiert, der besorgt für Sie für einen gebührenden Platz an der Sonne – dann ergibt sich alles andere, was nötig ist, um eine hohe Leistungsfreude abzurufen, von selbst.
    Wer etwas „technisch deformiert“ ist, ich zähle mich dazu, vergleicht ein Burnout mit einem Akkumulator, dem man dauernd mehr Energie entzieht, als das Ladegerät zu liefern vermag. Der Akku wird nicht nur geleert, er nimmt auch Schaden. Um dies zu vermeiden, sind moderne Ladegeräte mit einem Tiefenentladeschutz ausgerüstet. Ist die kritische Grenze erreicht, lässt sich keine Energie mehr entziehen. Um nicht plötzlich ohne „Pfuus“ dazustehen, muss die Anlage mit genügend Kapazität, mit grösseren oder mehreren Akkus, ausgerüstet werden!
    Betriebswirtschaftlich würde es bedeuten, die Arbeit mit mehr Leuten zu verrichten. Da wo körperliche Arbeit geleistet werden muss, sind die Grenzen weitgehend bekannt. Wo mit dem Kopf gearbeitet wird, sind diese Grenzen weniger gut sichtbar. Ist die Belastung dauernd zu gross, kann sich der innere Druck, der als Unterdruck verstanden werden kann, derart entwickeln, dass im Extremfall eine Implosion stattfindet. Dies ist dann der Fall, wenn die betroffen Person den Suizid als einigen Ausweg erkennt.

    Zum grossen Glück passiert der finale „Entscheid“ meist nicht, die Implosion findet nicht statt. Grund dafür ist die wundersame Heilkraft der verbliebenen Restenergie, von der jeder Mensch mehr besitzt, als allgemein angenommen wird. So soll ein Mensch am Lebensende meist höchstens etwa 70% seiner gesamten verfügbaren Leistung verbraucht haben! Oft braucht es Hilfe von aussen um diese abrufen zu können. Man nehme sie mutig an!

    „(…) Die Depression ist gleich einer Dame in Schwarz. Tritt sie auf, so weise sie nicht weg, sondern bitte sie als Gast zu Tisch und höre, was sie zu sagen hat.)“ C.G. Jung zugeschrieben

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