" Minskys Theorie der Finanzkrisen hat wieder Konjunktur"


Hyman Minsky sah schon früh die große Krise voraus. Seine Überzeugung: Die Finanzbranche sorgt im Aufschwung für Schuldenblasen – zwangsläufig …

… lesen sie weiter in der Wiwo …

„Der Garten Eden ist nicht genug

Die Schlange gehört zum Paradies dazu: Weil Hyman Minsky das sinngemäß beständig behauptete und gegen alle Widerstände verteidigte, ist der 1996 verstorbene Finanzmarktforscher zurzeit gefragt. Er ist der Ökonom, in dessen Büchern und Aufsätzen Angehörige seiner Zunft, aber auch Politiker und Politikberater stöbern – auf der Suche nach einer Lösung dieser so elementar erschütternden Krise. Er ist der Ökonom, der den intelligentesten Plan unter allen verfügbaren vorgelegt hat für das, was sich im Moment an den Kapitalmärkten abspielt oder eben nicht. Die Krise verliert deshalb nichts vom Weltbildzerstörungspotential, das ihr innewohnt – aber sie wird begreifbar … lesen sie weiter bei der FAZ …

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Topmanager erwarten das Ende der Baisse» – ein Aprilscherz?

Vor zwei Jahren erschienen:
Haben Immobilien-Beteiligungen eher Aktien- oder Immobilien-Charakter?

Vor drei Jahren erschienen:
Apple und Äpfel – sie kommen und gehen

Vor vier Jahren erschienen:
1. April und Börsengerüchte

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Ein Gedanke zu „" Minskys Theorie der Finanzkrisen hat wieder Konjunktur"“

  1. “Die Menschen gleichen oftmals gewissen Raubvögeln,
    welche mit einer solchen Gier die Beute verfolgen, daß sie einen größeren Vogel nicht bemerken, der über ihnen schwebt, um sie zu töten.”
    Vom Staat, Buch I. Kapitel 40
    N. Machiavelli

    Wenn er Recht hat, dann eben, hat er Recht und wenn „Rules for fools“ waren, dann eben die große Kadderadatsch-Vorstellung mit existenziellem Erlebnischarakter zur allgemeinen ausgeblasenen Finanzeier-Untergrundlage!

    Doch halt, bitte nicht das Kind mit dem ganzen Bad auschütten! ! !
    Auf keinen Fall jetzt den Kapitalismus abschaffen:
    Achtung unser Herrgott hat bei einem Philosophen u n d Theologen für uns alle Hiern regnen lassen!

    Auszug:
    Der Theologe und Philosoph Richard Schröder (SPD) über die Wirtschaftskrise, die DDR und den Religionsunterricht

    „Schafft bloß nicht den Kapitalismus ab!“
    Von Das Gespräch Führte Daniel Friedrich Sturm 24. März 2009, 02:12 Uhr

    Der Theologe und Philosoph Richard Schröder (SPD) über die Wirtschaftskrise, die DDR und den Religionsunterricht

    „Wir befinden uns in einer schweren Wirtschaftskrise. Was sind die Ursachen der Krise?

    Richard Schröder:

    Wir haben einen Mangel an internationalen Regeln. Außerdem hat lange ein Zeitgeist geweht, in dem mancher sagte: Je weniger Regeln, desto besser. Das war falsch. Wir haben bereits auf nationaler Ebene erlebt, dass es Regeln bedarf, bis der Kapitalismus eine Wohltat wird. Das Streikrecht etwa musste durchgesetzt werden. Der Staat also musste regulieren, um ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Kapital herzustellen. Auf internationaler Bühne ist das viel schwieriger, weil die Staaten ungern Souveränität abgeben.

    Zuweilen wird die Krise mit der Gier von Managern erklärt. Wie kommt es zu diesem Erklärungsmuster?

    Schröder:

    Wenn Menschen nicht erklären können, was Menschen geschehen lassen, neigen sie zu Sündenbocktheorien. „Gier“ aber hat diese Wirtschaftskrise nicht verursacht. Oder wie will man erklären, dass vor fünf Jahren plötzlich die „Gier“ ausgebrochen sein soll? Ein bestimmter Anteil von Menschen ist doch immer darauf aus, reich zu werden. Das sieht man an den Lottoschaltern. Will man jetzt die Krise bekämpfen, indem man appelliert: Seid nicht so gierig – spielt nicht mehr Lotto?“

    Ende

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