Alle 3 Sekunden 4 neue Autos …


… das mal grob gesagt, die Weltproduktion. Ob mit oder ohne ökologische Fahrzeuge spielt hier keine Rolle – der ökologische Anteil ist noch viel zu gering. Einige Bilder vom 79. Auto-Salon in Genf.

Das 5. Jahr „Heisse Luft“ und Eindrücke vom Autosalon hat schon Einiges aufgezeigt. Die Autowelt scheint sich doch langsam zu ändern. Nicht die abgebildeten Kinder, Frauen und meine Lieblings-Katzen wollen wir noch einmal aufwärmen. Die Ökologie in Genf ist aber aufgewärmt. Eigentlich sogar kalter Kaffee und schätzungsweise dürfte das noch weitere fünf Jahre so bleiben, bis wirklich brauchbare, bezahlbare – sprich Massen taugliche – und vernünftigen Treibstoff brauchende Fahrzeuge zur Verfügung stehen werden.

Aber die Thematik Ökologie ist erkannt, die meisten Hersteller haben irgend etwas an zu bieten und sei es auch nur das Cockpit mit FSC-zertifiziertem Holz. Ich liefere einmal einige Bilder, die eigene Gedanken hervorrufen sollen und der Personalblogger, technisch versiert, wird vielleicht wieder die Tippenbezeichnung bei den Bildern anbringen..

BlueTDI von Volkswagen

… Blue Planet hat eigentlich mit Wasser etwas zu tun … Bleu Pétrole erinnert an Alain Bashung, der am gleichen Tag starb, als diese Fotos geschossen wurden, wird viel länger in Erinnerung bleiben … eindrücklich für alle die, welche Taratata von F2 gesehen haben …

Hybrid von Giugiaro

… ein Hybrider … etwas Gekreuztes

Bio Power von Saab

… Bio Power und bei dieser Schwedischen Automarke sehen einige eher rot …

echt Biopower von Saab

… rot kann ganz schön sein und echt Biopower …

Autogas von Irmscher

… ob der Aufpreis mit dem günstigeren Treibstoff amortisiert werden kann, ist zumindest ökologisch-finanziell fraglich …

Greenline oder Marroni

… Mr. Marroni hat an diesem Tag noch einmal einheizen müssen … der Winter war halt extrem lang … aber sorry Jürg, das Druckluft-Fahrzeug haben wir übersehen …

Bleu Centenaire

… zumindest die Bezeichnung dürfte ökologisch und sinnvoll sein …

Commarth

… mir kommt eben Hans Christian Andersen in den Sinn …

Teslar Roadster

… mit Hand Wound Stator … ökologisch fragt sich nur, wie der elektrische Strom gewonnen wird …

Toyota Printplatine

… hoffentlich funktioniert das Fahrzeug besser, als dies das eletronische Schaltschema verspricht …

Volvo mit Snowbard Heckscheibe

… ob die Heckscheibe mit Snowboard-Film ein Verkaufsschlager wird und die Konzernbilanz aufwerten wird …

Citroen total bullish

… zumindest ist man bei Citroen Total bullish – RedBull und GreenBull ergeben YellowBull . Fast zu viel des hybrieden Spiels …

Peugeot

… auch die Konzernmutter setzt auf seine Art hybried …

Dodge Circuit EV

… der elektrische Verkaufsschlager aus dem Hause Dodge. Seit über 80 Jahren gehört diese Automarke zu Chrysler … ob sie es wohl noch einmal so lange „mitmachen“?

Die Beiträge über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Auch Affen können an der Börse erfolgreich sein!

Vor zwei Jahren erschienen:
Geldwäscherei – durchwegs positive Bilanz

Vor drei Jahren erschienen:
Indien handelt seit gestern mit Kokosnüssen an der Börse.

Vor vier Jahren erschienen:
Magisches Dreieck – Martisches 6-Eck – Magie?

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4 Gedanken zu „Alle 3 Sekunden 4 neue Autos …“

  1. besonders ernst ist dieser beitrag (besonders die bildunterschriften) wohl kaum gemeint. trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass der orange dodge ein dodge ciruit ist und es sich dabei keineswegs um den „verkaufsschlager“ handelt. vielmehr müsste das e-mobil mit den vielen lotus-komponenten (u.a. grosse teile der karosserie des lotus europa) zuerst mal in serie gebaut werden.

  2. Heute ist Montag. Stephan hat das Wort. Er hat recht. Er hat immer recht – so der Paragraph 1 in seinem Credo. Und hat er einmal nicht recht, so Paragraph 2: gilt automatisch Paragraph 1. Sein Artikel löste spontan „Geistesblitze“ aus:

    *
    Alle 3 Sekunden 4 Neue Autos sind: 24x60x60x4/3 = 115’200 Autos pro Tag. Annahme: 1 Auto wiegt im Durchschnitt = 1 Tonne. Es werden demnach 115’200 Tonnen pro Tag oder 42’084’000 Tonnen an Auto’s bzw. an Material, vorwiegend Stahl, pro Jahr produziert oder verbraucht, wie sie wollen! – Man stelle sich vor, was an Energie, Transportkosten, Umtrieben usw. eingesparte würde, wenn die Autos durchschnittlich 1, 2, oder drei Jahre länger im Einsatz blieben (Von der Rohstoffgewinnung bis zur Einschmelze im Hochofen). Das hätte etwas mit Suffizienz (http://de.wikipedia.org/wiki/Suffizienz_(%C3%96kologie) zu tun, was Frau Dr. Angela Merkel (http://news.google.ch/news?hl=de&q=Angela+Merkel&um=1&ie=UTF-8&ei=H2rQSbyyMsSK_Qapyb3YDg&sa=X&oi=news_group&resnum=1&ct=title) sich wünscht – mit der von ihr gebilligten Verschrottungsaktion von Altautos tut sie jedoch das Gegenteil von dem, was sie sagt. U. a. soll dadurch Opel gerettet werden, ein Betrieb, der nie Steuern bezahlte aber durch die amerikanische Muttergesellschaft „GM“ kräftig gemolken wurde. Der deutsche Staatsbürger, eh schon von Steuern und anderen Abgaben gebutelt, wird an die Kasse kommen. Der Lohn des Sieges (http://personalblog.kaywa.com/nachgedacht/nichts-neues-unter-der-sonne-ii.html) musste schliesslich von jemandem bezahlt werden…

    * Blue TDI, damit kann der Besitzer dauernd unbehelligt „blau“ herumfahren. Das gilt auch für den Bleu Centenaire

    *
    ein Hybrider … etwas Gekreuztes: Stacheldraht ist demnach auch etwas hybrides: Ein Kreuzung eines Igels mit einer Schlange…

    * Der Commarth kommt mir vor, wie eine fahrende Batterie mit Notsitz

    * Das Durchzugloch von Peugeot ist wahrscheinlich am Umsatz der Apotheken beteiligt (verschnupfte Fahrer)

    * Ein Autosalon ist so etwas wie der Laufsteg in der Haut Couture: Das Gezeigte kommt nie auf den Markt, schon wegen den ausgemergelten, magersüchtigen Models wegen…

    * Hybride müsste man auf den Gesamtwirkungsgrad untersuchen. Beispiel: Ein E-Auto, welches einen Notmotor (Benziner, Diesel) zum Antrieb des Generators dient, wenn die Batterie leer ist. Zu beachten:

    * Max. mögliche Wirkungsgrade

    (indirekte Einspritzung) 25 – 35 % Benzinmotor
    (Direkteinspritzung) bis 37 % Dieselmotor
    (Nebenbrennraum) 35 – 40 % Dieselmotor
    (Direkteinspritzer) bis 45%
    Schaltgetriebe bis 99 %

    Annahmen:

    * Wirkungsgrad Benzin-Motor 35%
    Wirkungsgrad E-Motor 92%
    Wirkungsgrad einer Lithium-Ionen-Batterie 80% ( „Die Batterie ist der entscheidende Schlüssel zur Elektromobilität.“)

    Wenn alle drei Element zusammen wirken, wird der Wirkungsgrad
    0.35 x 0.92 x 0.8 = 0,257
    Wird der Benzinmotor mit dem Generator direkt gekoppelt
    ergibt sich ein Wirkungsgrad von
    0,5 x 0,92 = 0,322
    Nimmt man weitere Verluste (Getriebe) hinzu bleibt zuletzt etwa 0,25 übrig

    Die Dampfmaschine hat einen Wirkungsgrad von ca. 30%

    Wir können wieder den Holzvergaser einführen! Es wird dann welche geben die zuerste aus Holz , „Holz“ machen und Pellets verfeuern… Auch für Pellets im Vergleich zu Holz müsste man neutral den Gesamtwirkungsgrad errechnen!

    *
    Als Verbraucher interessieren mich in erster Linie Aufwand und Ertrag. Beim Kauf eines Autos ist die Gesamt-Kilometerleistung und deren Kosten in Relation zum Anschaffungspreis zu setzen. Ein praktisches Beispiel: Ich kaufte eine Occasion für Fr 6000.- (Mazda 626) bin damit 10 Jahre und rund 21’000 km gefahren. Nach Verwicklung in einen Unfall, musste das Auto unreparierbar entsorgt werden. Die Haftpflicht es Unfallverursachers leistete rund Fr 3000.-. Ergo musste ich in 10 Jahren 3000 Franken und die Kapitalisierung in Rechnung setzen. Auch ohne Unfall wäre es ein günstiges Auto gewesen, da der Unterhalt nichs Ausserordentliches verlangte.
    *
    Ein Umweltbewusster muss daran denken, dass ein E-Auto vielleicht direkt wenig Schadstoffe von sich gibt. Aber der Strom wird mittels Uran Enlager während ein paar Hunderttausend Jahren!), Erdöl. Erdgas oder Kohle erzeugt. Der Gesamtwirkungsgrad wird auch nicht sonderlich hoch sein…. würde man eine Gesamtenergiebilanz erstellen, würde man staunen!
    *
    Es gibt welche, die bereits jetzt auf „Wirkung“ achten: Cadillac, Corvette, Hummer; dies Spritrocheln will heute fast keiner mehr in der Schweiz. Es gibt immer Ausnahmen. Schliesslich muss jemand auch noch seine Idol-Autorolle ausleben wollen. Aber immer weniger wird ein „Ami-Fass“ (Treibstoff-Fresser aus den USA) als luxuriöser Lustsalon benötigt. andere haben gemerkt, dass sich im 30er-, 50er-, 80er, 100er- und 120er-geschwindigkeitsbereich alle Autos gleich verhalten, besonders vor dem Stopplicht. Und nur weil man in der Stadt ab und zu einen Trottoir-Randstein überfahren muss, benötigt man noch keinen Vierradantrieb. Aber was zum Teufel macht es denn aus? Es ist halt die Frage des Images. Das ist es was sich viel Automobilisten überziehen. Trotzdem, die Geschäfte laufen schlecht! Lesen Sie im Tagi: …Schweizer wollen keine US-Autos mehr… (http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Schweizer-wollen-keine-USAutos-mehr/story/13375582) Kompensation für den Angriff auf das Bankkundengeheimnis? Ein Wink an die Wirtschaftsministerin: Nachdem man offenbar mit Japan bezüglich Zinsbesteuerung gut vorankommt, gäbe es hier einen Hebel, um in Deutschland anzusetzen. Kaufen wir japanische, anstatt deutsche Autos oder aber…! Die Exportindustrie welche auch Zulieferer zu den Autobauern ist, will ja nicht zum Prügelknaben werden.

    * Die niederländische Autohandelsgruppe Kroymans Corporation (exportiert unter anderem exklusiv Cadillac, Corvette und Hummer in Europa) hat Ende vergangener Woche Insolvenzantrag gestellt. Grund sind laut dem Online-Branchendienst „Autohaus online“ Liquiditätsprobleme. Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/leverkusen/688087/Kroymans-meldet-Insolvenz-an.html

  3. … du bist ein Vielschreiber. Kannst ja mal das neue GDImpuls lesen. Da wird einiges über die Zukunft des Automobils geschrieben. Hoch interessant. Kannst dann mein Heft haben. Meine Salon-Ironie wird dort noch fortgesetzt … Wer längerfristig in die Automobilindustrie investieren möchte, sollte sich diese Ausgabe unbedingt kaufen – nicht ganz billig, aber (fast) immer gut.

  4. … ja Amade … ich konnte die Ironie nicht sein lassen. Hoffentlich verkennt keiner meinen Sarkasmus und schaut das eine oder andere als Verkaufsempfehlung an. Von obigen Fahrzeugen wird vermutlich nur der Volkswagen eine grössere Chance haben. Aber ich würde auch hier noch warten (wenn es geht). VW wird in zwei drei Jahren vermutlich mit wesentlich billigeren und ökologischeren Autos auf den Markt kommen. Ich denke, dass man in der Konzernleitung das Problem der Zukunft erkannt hat.

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