Umweltgift schwächt das menschliche Immunsystem



[ Forschung und Entwicklung ] Von hodermatt um 10:30

Kunststoffe sind oft Ersatz für andere Materialien. Anstelle von Stahlrohren für Trinkwasserleitungen wurden oft PVC-Rohre eingesetzt. Vorteile: flexibel, korrosionsfrei, preiswert. Wie sich jetzt herausstellt, gibt es einen ernsthaften Nachteil. Im PVC ist die hochtoxische Chemikalie Dibutylzinn (DBT) enthalten welche auch in der Fischerei, im Segel- und Motorbootsport und in der Schifffahrtindustrie als Antifaulmittel in den Anstrichfarben für den Aussenschutz der Boote verwendet wird.

Über die Nahrung kommt das Gift in den menschlichen Körper (PVC-Wasserrohre, PVC-Flaschen, Fische, Meeresfrüchte)

Ein internationales Forschungsteam der Universität Basel und der Universität von Kalifornien, San Diego, belegt in einer Studie die Toxizität der Chemikalie Dibutylzinn auf unser Immunsystem. Das Umweltgift stört die Regulation von Genen des Immunsystems, indem es die Aktivierung eines für den Entzündungsprozess wichtigen Rezeptors hemmt. Dibutylzinn gelangt durch Trinkwasser von PVC-Leitungen und durch den Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten in den menschlichen Körper. Mehr in Information Wissenschaft: …Umweltgift schwächt das menschliche Immunsystem…

Originalbeitrag
Alex Odermatt et al.

Dibutyltin Disrupts Glucocorticoid Receptor Function and Impairs Glucocorticoid-Induced Suppression of Cytokine Production
PloS ONE (2008)

Die Grunlagenforschung wird es ermöglichen, Ursachen von Krankheiten auf die Spur zu kommen.

„(…) Am bekanntesten sind Wasserrohre aus Blei, die bereits von den alten Römern gefertigt wurden. Manche Historiker sehen in der chronischen Bleivergiftung der Römer durch die Wasserleitungen einen wesentlichen Grund für den Niedergang des römischen Weltreiches. Auch bei uns gibt es noch Bleiwasserrohre, insbesondere in den nördlichen Bundesländern, in Berlin bestehen noch heute 30% der Wasserleitungen aus Blei (evtl. durch Wasseranalyse prüfen lassen oder den Hausbesitzer fragen). Mehr in „Gesundheit: …Gifte im Alltag und wie man sich schützen kann…

Der kommende Kondratieff-Langzeitzyklus sieht eine ganzheitliche Gesundheit als Wachstumslokomotive für das 21. Jahrhundert vor.

„(…) Eine empirische Analyse zeigt, daß der Gesund­heits­sektor der Träger des neuen Lang­zyklus sein wird. Wichtigste Motoren werden der Bedarf nach psychosozialer Ge­sund­heit und die moderne Biotechnologie sein. Während die Bio­technologie schwer­punkt­mäßig den Umgang mit körperlicher Ge­sund­heit revolutio­nieren wird, werden durch psycho­so­ziale und psychotherapeutische Kompetenz die bisher wenig erforschten inneren Informationsprozesse im Menschen, das weite Feld der seelischen, sozialen und spirituellen Poten­tiale besser verstanden und erschlossen werden. Neben diesen beiden Hauptsäulen werden auch andere Bereiche des Gesundheitssektors wie Medizintechnik, Pharma­industrie, Naturheilkunde, alternative und komplementäre Medi­zin, Ernährungsindustrie und Teile des Umweltschutzes unverzichtbare Beiträge leisten.

Mehr in kodratieff: …Der sechste Kondratieff – die neue lange Welle der Konjunktur…

Wollen die Forschungsinstitute den Zug nicht verpassen, sollten sie Ihren Forschungsteams Umfelder schaffen, dass sich dies prioritär ihrer Kernkompetenzen widmen können. Zu den Umfeldern:

Bereitstellen der Infrastruktur , organisatorisch, finanziell (Mittelbeschaffung), personell, administrativ, materiell (Laborräume, Labormittel), Patentangelegenheiten, Verteilung der Mittel nach sachlichen und leistungsbezogenen Gesichtspunkten, usw.

Die Absichten, den Forschungsstandort zu stärken, müssen mit Hochdruck umgesetzt werden. Sie dürfen nicht zu Lippenbekenntnisse verkommen (Förderung der kantonalen Universitäten , siehe da auch projektgebundene Beiträge.

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