El Tucan – die Win-Win-Situation «made in Switzerland»


Peter Höltschi von El Tucan aus Arch ist ein nachahmens wertes Beispiel für «best practice» im ethischen Bereich des Handels.

Über El Tucan habe ich schon berichtet. Kurz, als Vorspann. Nicht weil es zertifiziert wurde. Auch nicht, weil es sich unter seinen Decken gut schlafen lässt. Erfahrungen mit Hängematten habe ich schon früher gesammelt. Im Dschungel des mexikanischen Yucatan und in der Schweiz auf selbst importieren aus Guatemala. Für mich war es ein Zusatzverdienst während des Studiums. Höltschi macht das beruflich. Und ethisch wirklich wertvoll und deshalb lassen wir es in unserem Netzwerk auf mehreren Blogs erscheinen. Das ist wesentlich mehr als ein Schulbeispiel für gelebte Ethik … lassen wir doch den Inhaber selbst zu Wort kommen. Dafür ein herzliches Dankeschön! Wir gratulieren der Unternehmung zur Zertifizierung und wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn
… übrigens, die schönste moderne Brücke führt aus diesem Kanton nach Arch

«El Tucan erhält Zertifizierung der Internationalen Fair Trade Association (IFAT)

Als drittes schweizerisches Fair Trade Unternehmen erhält die El Tucan GmbH von der Internationalen Fair Trade Vereinigung (IFAT) die Zertifizierung als ausgewiesene Fair Trade Organisation.

El Tucan, ein kleines Unternehmen aus Arch, arbeitet seit 19 Jahren in enger Verbindung mit Produzenten in Mittel und Südamerika.

Diese Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang, als der Gründer von El Tucan, Peter Höltschi, sich 1989 in Guatemala auf die Suche nach den Produzenten eines Ledergurtes mit indianischem Stoffbezug machte. Eine mehrtägige Odyssee führte ihn in die abgelegensten Orte des guatemaltekischen Hochlandes und in die schwüle Hitze des Zuckerrohrgürtels an der Pazifikküste. Die damals geknüpften Beziehungen verbanden erstmals unterschiedlichste Produzenten mit dem Endverkäufer. Mit der Stoffbandweberin Rosa Ajpacaja und dem Sattler Julio Armas knüpfte El Tucan ein Netzwerk aus Kunsthandwerkern, welches Heute, fast 20 Jahre später, allein in Guatemala 30 Kunsthandwerker umfasst. Von der Kinderlatzhose zur Frauenblusen, vom Dekorationsartikel zur Hängematten, eine riesige Palette an Produkten die auf Schweizer Märkten, in ausgesuchten Geschäften und via Internetshop www.eltucan.ch angeboten werden

Die direkte Zusammenarbeit und die Umgehung der Zwischenhändler, garantieren hohe Wertschöpfung für die Produzenten und den Ursprungsort, sowie qualitativ hoch stehendes Kunsthandwerk für die Kunden für El Tucan.

Eine Win-Win Situation, die selbst in Südmexiko Aufmerksamkeit erregt hat.

Seit 2004 baut Peter Höltschi in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Sekretariats für soziale Entwicklung des Bundesstaates Yukatan in den ärmsten Gemeinden Frauengruppen auf und verbindet diese zu einem regionalen Netzwerk. Kleine Gruppen bilden die Zellen zu einem dynamischen, grossen Unternehmen, aus dem in Zukunft Hängematten in die ganze Welt vertrieben werden.

Das langjährige Knowhow von El Tucan als Endverkäufer in der Schweiz und die in Guatemala gemachten Erfahrungen verleihen dem Projekt eine einmalige Dynamik. Dies animiert verschiedene Gemeinden Yukatans wie auch die staatliche mexikanische Kommission für indianischen Fortschritt, zur Unterstützung des Projektes.

Ein Schweizer Kleinstunternehmen schafft somit die Grundlage zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Gebieten, welche zu den ärmsten der nördlichen Hemisphäre gehören.

2 Arbeitsstellen in der Schweiz verbessern die Lebensgrundlage von mehr als hundert KunsthandwerkerInnen in Mittel und Südamerika und ihren Familien.

Das ist Fair Trade, das ist El Tucan.»

Peter Höltschi

Storch

Ein Tukan? Nein, aber dieser Storch verlässt eben die Gemeinde Arch (Bern) Richtung Flugplatz Grenchen (Solothurn).

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Tscharnergut – ein Quartier und ein Wein

Vor zwei Jahren erschienen:
Wein als Anlageobjekt

Vor drei Jahren erschienen:
Zinsen bleiben sehr tief – wie lange?

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig

2 Gedanken zu „El Tucan – die Win-Win-Situation «made in Switzerland»“

  1. Investieren – sicher in Sachwerte

    Das Photovoltaikunternehmen SolarArt e.K. emittiert Genussrechte als Nachhaltige direkte Unternehmensbeteiligung

    Bis zum Ende des Jahres 2008 hat die SolarArt e.K. die Platzierung von 2 Millionen Euro für ihr Genussrecht geplant. Immer mehr Anleger möchten mehr Eigenkapital in Unternehmerische Beteiligungen investieren. Unternehmensbeteiligungen weisen im Vergleich zu anderen Anlageklassen die höchsten Renditen auf. SolarArt e.K. Genussrechte 2008 erhalten eine Grundausschüttung mit 8% p.a.

    Genussrechtskapital stärkt die Eigenkapitalbasis des Photovoltaikunternehmens und soll das weitere Unternehmenswachstum in Deutschland fördern. Eine direkte Unternehmensbeteiligung die auf gesellschaftliche und ökologische Belange Rücksicht nimmt. Die Anleger partizipieren dabei am Unternehmenserfolg. 10% des Jahresgewinns werden zusätzlich an die 2.000 Genussrechtsinhaber ausgeschüttet.

    SolarArt e.K. vermarktet Solarstromanlagen in Form von technisch getrennten Einzelanlagen. Jeder Investor wird dabei Eigentümer einer eigenen Anlage. Überwiegend öffentliche Dachflächen gewähren ein gutes Risikoprofil. Die Auswahl der Projektstandorte erfolgt nach strengen Kriterien. Ein Research-Team aus erfahrenen Photovoltaik-Spezialisten sorgt dafür, dass nur renditestarke Objekte mit der richtigen Kombination aus Lage, Ausrichtung, Neigung und Sonnenhöffigkeit in das Vertriebsportfolio aufgenommen werden.

    Anleger brauchen einen breiten Brachenmix um wirtschaftliche Krisen zu überstehen. Für den privaten Anleger sind auch Genussrechte interessant, in die man schon mit relativ kleinen Beiträgen einsteigen kann um für einen soliden Vermögensaufbau zu sorgen. Das Genussrechtskapital der SolarArt e.K. ist für Anleger geeignet, die ihr Kapital mittelfristig für 5 Jahre investieren möchten. Schon ab 1.000.- € ist ein Genussrecht erhältlich.

    Genussrechte zählen zu den Gewinnern der Abgeltungssteuer, da bislang laufende Einkünfte und Veräußerungsgewinne nicht mehr mit dem persönlichen Steuersatz des Anlegers versteuert werden müssen, sondern mit dem meist geringeren Satz der Abgeltungssteuer.

    Eine Investition in SolarArt e.K. Genussrechte 2008 sind eine Investition in den Klimaschutz. Schon ab 1.000.- € Beteiligung wird Ihre persönliche CO2-Strombilanz ausgeglichen.

    Der Genussrechtsprospekt mit Zeichnungsschein steht zum Download unter http://www.solarart.de bereit oder einfach direkt bei SolarArt e.K. unter 09343627690 anfordern

  2. 8-tung, bitten lassen sie die Finger von diesem Wertpapier. Es wird einige Male in verschiedenen Beiträgen beworben. Diese Art zu werben ist total unseriös und wir lassen das Beispiel mal so stehen. Als negativer Anschauungsunterricht.

    Wer auf dem Finanzblog Werbung betreiben will, kann mit mir Kontakt aufnehmen und dann machen wir einen Beitrag, aber wie immer aus Haftungsgründen ohne Kaufempfehlung. Demnächst werde ich vermutlich über einige dubiose deutsche Vertiebsgesellschaften berichten, von denen mir einige bekannt sind. Alle schaffen nach Hardselling Methoden via Telefon und hier scheint sich eine neue Masche an zu bahnen.

    Übrigens, der Zufall, den es nicht geben soll, heute habe ich Kontakt mit El Tucan gehabt. Vielleicht sehen wir uns demnächst, denn eine Bekannte von ihm stammt aus Schmiedrued und nächsten Samstag ist er im fast Nachbardorf Schöftland am Markt an zu treffen. Und El Tucan habe ich angefragt, ob er etwas schreiben möchte. Noch sind mir die Ideen nicht ausgegangen, auch wenn ich seit einigen Monaten weniger schreibe, aber das liegt eher an der Zeit.

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