Biosprit – der Agrotreibstoff der 2. Generation


Über die pflanzlichen Treibstoffe liest man seit einigen Monaten viel. Zu Recht. Denn Treibstoffe aus Nahrungsmitteln sind weder ethisch, ökologisch noch finanziell sinnvoll.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Bei der finanziellen Betrachtungsweise wollen wir einmal nur über die «alten Industriestaaten» sprechen. Dort ist der Volkswohlstand höher, dafür bei den anderen der Landwirtschaftssektor meist wesentlich grösser.

Treibstoff aus Nahrungsmittel kann nur billiger angeboten werden, weil er subventioniert ist. Die Gesamtkosten ohne Steuern, Abgaben, Gebühren etc. sind bei Lebensmitteln höher.

Das ist eine Behauptung von mir. Es darf ruhig jemand das Gegenteil beweisen, falls er das kann.

Der nachstehende Artikel der Wiwo ist sehr ausführlich, einige Passagen sind gleich doppelt abgesetzt. Eine kleine Ergänzung ist nötig. Die so genannte 2. Generation an Treibstoffen ist nicht neu. Das bekannteste Beispiel mag wohl der Holzvergaser im 2. Weltkrieg gewesen sein. Interessant dürfte auch sein, dass der Fort-T als erstes Auto ab Fliessband für Treibstoffe aus Nahrungsmitteln entworfen wurde. Erdöl war damals noch erheblich teurer.

«Holz für den Motor

Die Nutzung von Biosprit aus Raps und Getreide wird heftig kritisiert: Sie schade dem Klima und verteuere Nahrungsmittel. Kann die neue Generation an Biotreibstoffen diese Makel beheben? … weiter in der WIWO … »

Die SWISSAID hat Ende Mai ein Symposium über «Tu das Brot in den Tank – verschärfen Agrotreibstoffe den Hunger?» organisiert. Ich werde dazu Beiträge zu organisieren versuchen.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Art | Basel – die Kunst, aus Abfall Kunst zu machen

Vor zwei Jahren erschienen:
Sind goldige und blendende Zeiten vorbei?

Vor drei Jahren erschienen:
Wohin geht der USD? Gute Charts können helfen! – am besten zugetroffen hat der «handgestrickte» von oben links nach rechts unten – der langfristige Trend!

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