«Die USA sind kein Vorbild»


«Die USA sind ein Beispiel dafür, wie man mit radikaler Deregulierung eine Gesellschaft ruiniert. Das schreibt der Starökonom Paul Krugman in seinem neuen Buch, einer Abrechnung mit George W. Bush. Im Gespräch mit manager-magazin.de erklärt er, von welchen Amerika-Klischees sich die Europäer besser verabschieden – im eigenen Interesse …

lesen sie weiter im manager-magazin

… die einzelnen Bereiche können sie mit obigem Link anwählen:

Teil 1: „Die USA sind kein Vorbild“
Teil 2: „Wer arm ist, entkommt dem Hurrikan nicht“
Teil 3: „Protektionismus liegt nicht im US-Interesse“
Teil 4: „Republikaner bedienen Rassismus“
Teil 5: „Amerika muss ein westliches Land werden“
Teil 6: „Clinton war unentschlossen und ungeschickt“
Teil 7: „Der Boom basierte nicht auf Steuersenkungen“
Teil 8: „Amerikas Vorsprung ist nicht beeindruckend“
Teil 9: „Mindestlöhne sind nicht schädlich“»

Alle 9 Teile zusammen sind in der Druckversion ersichtlich.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Sicko – besser Filme schauen statt Börsen analysieren?

Vor zwei Jahren erschienen:
trade-net Kurslisten

Vor drei Jahren erschienen:
Gendiagnosen für Design-Babys

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig

«Amerikaner lassen ihre Autos stehen»


Drei Ökonomen/Volkswirte N. Gregory Mankiw, Lutz Kilian und Paul Edelstein zeigen auf, dass die Amerikaner immer weniger Autofahren. Der Finanzblogger erläutert, wieso das in den USA besser funktioniert als in Europa.

«Sie fahren die dicksten Autos und verbrauchen am meisten Benzin: Doch jetzt zu Beginn der Driving Season schränken sich die Amerikaner ein. Viele bleiben wegen der hohen Spritpreise über den Sommer zuhause. Und die Landwirtschaft entdeckt das Maultier wieder … weiter bei FINANCIAL TIMES Deutschland …»
Druckversion (Teil 1 und 2)

Was sind die Hintergründe, dass die Amerikaner heute weniger autofahren? Wissen sie wie viel ein Liter Benzin in den USA kostet? Je nach Gegend zwischen einem Franken und CHF 1.40. Billiger als in der Schweiz. Die EU-Ländern haben noch bedeutend höhere Preise. Üblicherweise verdient der Handel in Europa mehr, denn ein grosser Teil der verschiedensten Produkte ist in den USA meist günstiger als bei uns. Beim Treibstoff ist der Unterschied aber nicht auf die Handelsmarge, sondern hauptsächlich auf die Steuerbelastung zurück zu führen.

Wenn der Benzinpreis täglichen Schwankungen unterliegt, ist der Ölpreis schuld. Ein Aufschlag macht in den USA und Europa auf den Liter gleich viel aus. Aber prozentual ist dieser bei einem bisher günstigen Preis wesentlich höher und schmerzt mehr. Der Treibstoff hat sich in den USA innert weniger Jahre rund verdoppelt. In der Schweiz macht die prozentuale Teuerung nicht einmal die Hälfte aus und in den EU-Ländern ist es noch entsprechend weniger. Zudem fahren die Amerikaner im Schnitt deutlich mehr Kilometer als wir.

Die weltschlechteste Ökoeffizienz bei Fahrzeugen haben zudem immer noch die Amerikaner. Dies ist übrigens ein Hauptpunkt den Al Gore im Film «eine unbequeme Wahrheit» seinen Landsleuten vorwirft. Diesen Nachteil werden die Amerikaner garantiert über wenige Jahre stark senken müssen. Die amerikanische Automobilindustrie denkt zwar, dass sie in einigen Jahren die Effizienz erreichen, welche die Chinesen heute schon haben. Der Senat wird aber garantiert in kürze ein Machtwort sprechen und Änderungen einleiten.

Die grösseren Distanzen werden die Amerikaner gegenüber den Europäern vermutlich mit ihrer Fahrweise wettmachen. Diese ist wesentlich angenehmer, ruhiger und ökologischer. Die Amerikaner werden uns im Treibstoff-Verbrauch unterbieten, wenn wir unseren recht aggressiven Fahrstil nicht ändern. Ohne diesen liesse sich sehr viel Treibstoff einsparen.

Autobahn

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

Schweizer Immobilienbrief Nr. 29 – neu mit Börsenkursen

Vor zwei Jahren erschienen:

Überall Rauch

Vor drei Jahren erschienen:

Aufatmen für Deutschland? Tief durchatmen erstmals!

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LOHAS – einige Lifestyle-Beispiele


Der extreme Öko-, Bio- oder Ethikfundi stirbt aus – die LOHAS kommen.

Im gestrigen Beitrag wurde auf die «Lifestyle of Health and Sustainability» hin gewiesen zu denen nebst vielen aus meinem Bekanntenkreis auch ich zähle. Drei Beispiele von der Lifefair, was hier an Produkten gekauft wird, die einem höheren Lifestyle zugeordnet werden und in ihrer Art soziale, ethische und/oder ökologische Vorteile aufweisen.

1. Eine wunderbare, braune Bettdecke. Von Hand durch Indianerfrauen gefertigt. Sie erhalten einen wesentlich höheren Lohn als vergleichbare Arbeiter in der Gegend. www.eltucan.ch – lesen sie selbst. Peter Höltschi wird seine Geschäftsphilosophie demnächst persönlich auf dem Finanzblog vorstellen. Er handelt vorwiegend mit Matten, Hängematten oder Acessoirs.

eltucan

2. €CO-Tuning – weniger Treibstoffverbrauch und mehr Leistung. In der Schweiz bei OptiCar erhältlich …

WWF Jaguar

… sogar einen Jaguar kann man tunen. Aber bitte nicht die für mich schönste aller Raubkatzen, die einen WWF-Prospekt ziert. Die Frage ist nur, wieso optimieren die Autokonzerne die Einstellungen nicht gleich selbst? Aber aufgepasst, nicht jedes Tuning bringt einen Minderverbrauch an Treibstoff. Etwas vorsichtig gerechnet dürfte sich eine softwaremässige Umstellung des Motors ab einmaligen 20’000 – 30’000 km lohnen.

3. Die Automobilbranche ist stark vertreten – BMW, Citroën, Honda, Saab. Lifestyle mit einem Anflug von Öko. Ich habe schon einmal vom Autosalon in Genf berichtet. Ein kleiner Nischenmarkt. Gut ist aber, dass man sensibilisiert. Bei den Münchnern gibt es das Gratis-Ravensburger-Spiel «Öko-Power». Wie vor 40 Jahren gewinnt die Karte mit den meisten PS (333), sorry heute kW (245) oder der schnellste Wagen (300 km/h). Zumindest beim Verbrauch gewinnt der Tiefste – der indische Reva Greeny mit 1,1 Liter Benzin-Äquivalent als Elektroantrieb, Reichweite 80 km. Hand aufs Herz. Möchten sie diesen?

Muss sich der Benzinpreis tatsächlich verdoppeln, bis weniger gefahren wird. Über dieses Phänomen berichte ich diese Woche. Aus einem Land, das die Verdoppelung erreicht haben dürfte.

Eine interessante Ergänzung zum Punkt 1 – El Tucan, der Tukan. Beim Tukan einem Specht mit überdimensionierten Schnabel sehen Weibchen und Männchen gleich aus. El Tucan ist keine Anlage für das Wertschriftendepot – aber in Zukunft vielleicht von Firmen die mit der Erkenntnis wie ein Tukan-Schnabel aufgebaut ist, extrem leichte Verbundstoffe nach zu ahmen versuchen. Die Original PowerPointPräsentation von Marc Meyers der UC San Diego ist anspruchsvoll und nicht ganz vollständig. Ganz junge Tukane kippen beim Gehen oft um – das Spassigste was ich in der Tierwelt je beobachtet habe (bei der Radiostation von Flores in Guatemala).

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Orbit-iEX – Smith Premier No. 4 and 5

Vor zwei Jahren erschienen:
Gold auf 8000 USD 1 UZ

Vor drei Jahren erschienen:
EURalisierung gestoppt?

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Ökologie und Ethik nicht auf die lange Bank schieben


Nicht nur für meine Kunden und zukünftigen Kunden habe ich die LiFEfair besucht – auch aus Eigeninteresse als LOHAS und Spass an Diskussionen mit Anhängern der «seichtgrünen Biohème».

Noch war sie eine Insider-Messe aber bei der nächsten Auflage dürfte es ein Gedränge geben. «Ökologie» und «Ethik» ist «in». Die beiden Themen werden nicht mehr auf die lange Bank geschoben, auch wenn es in der Maag-Halle in Zürich bei den Referaten noch leere Plätze gab …

lange Bank

… so ändern die Zeiten! Alles wird individueller, persönlicher. Auch Bänke sehen vermehrt einem Sofa gleich. Ethik und Nachhaltigkeit werden heute gelebt und zwar mit zunehmender Integration von Lifestyle. Das «Jutte statt Plastik» Denken herrscht nicht mehr vor. Immer mehr kommen Genussmenschen auf den Geschmack, dass Bio besser schmeckt und eine ethische Lebenseinstellung gesünder ist.

Die Anleger stellen zudem fest, dass sie in der Ökologie seit Jahren eine überdurchschnittliche Anlageperformance erzielen. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen..

LOHAS – gemeint ist der Personenkreis der mit «Lifestyle of Health and Sustainability» umzugehen weiss, die Neo-Ökos oder auch Biohème genannt.

Eines ist ihnen eigen. Sie geniessen Essen, Trinken, fahren, fliegen, duschen warm … – aber sie tragen zur Umwelt sorge und gehen mit den Menschen ethisch um.

Der extreme Öko-, Bio- oder Ethikfundi stirbt aus – die LOHAS kommen

erFritzung

Morgen lesen sie über einige Beispiele von LOHAS-Anbietern.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Berner Tagi: Finanzblog – bleibt (vorderhand) selbständig – wir sind es immer noch!

Vor zwei Jahren erschienen:
Kundenzufriedenheit – Kundenunzufriedenheit

Vor drei Jahren erschienen:
Orbit-iEx – Ausstellungen als Gradmesser für die Wirtschaft

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Gorilla oder Guerilla? Weblogs vs Journalismus!


Heute erhalten sie die Antwort, warum Blog-Beiträge überhaupt gelesen werden und ob Blogs die Zeitungen verdrängen oder ergänzen.

Weblogs versus Journalismus
Sind Blogger «Journalisten»?
Eine Befragung von Schweizer Blog-Netzwerken

Hauptseminararbeit

von Matthias Gerber – Thunstrasse 85 – 3006 Bern – 078 765 88 69 – matthias dot d dot gerber at gmail dot com oder matthias dot gerber at gorillas dot ch

Universität Freiburg, Departement für Gesellschaftswissenschaften:
Medien- und Kommunikationswissenschaft
Hauptseminar „Borderline-Journalismus“
Prof. Dr. Louis Bosshart

Diese Arbeit muss von allen Journalisten gelesen werden, die der Ansicht sind, Blogger seien eine Gefahr für den papierenen Journalismus. Zur Pflichtlektüre gehört die Arbeit auch für Blogger, die der Meinung sind, auf die Printmedien könnte verzichtet werden.

Die Arbeit ist hoch spannend, auch wenn viele unserer Blogger- und Journalisten-Kollegen sagen werden, das haben wir ja längst gewusst. Wissen und aufzeigen können ist zweierlei. Es braucht in der heutigen Zeit beide und es wäre schön, wenn das Verständnis für die gegenseitige Ergänzung verfestigt werden könnte. Das ist eine Art Guerilla-Marketing oder wie die Gorillas sagen, eine Guerilla-Kommunikation. Nehmt es einem Finanzmenschen der als Ergänzung in Marketing abgeschlossen hat, nicht über, wenn ich scherzhaft von Gorilla-Marketing spreche – ich scheine kein Einzelfall zu sein.

«7 Fazit und Ausblick
In dieser Arbeit wurde das Ziel verfolgt, herauszufinden, ob die Bloger von Swissblogpress und Blogwerk „Journalisten“ sind. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die befragten Blogger journalistischen Handlungsweisen nachgehen und die meistgenannten Motivationsgründe fürs Bloggen auf ein journalistisches Rollenselbstverständnis hinweisen. Zudem war eine professionelle journalistische Erfahrung unter den Befragten weit verbreitet. Zwar lässt sich nicht sagen, dass sich die Blogwerk- und Swissblogpress-Blogger selbst als Journalisten sehen, doch erfüllen sie die Kriterien journalistischer Qualität und Ethik.
Es hat sich herausgestellt, dass sich die Wahrnehmung journalistischer Funktionen und das Verbreiten der eigenen Meinung für Blogger durchaus nicht ausschliessen müssen. Daraus
lässt sich auf ein neuartiges publizistisches Verständnis schliessen. Die Bezeichnung „neue Art von Journalismus“ stiess bei den Befragten auf Akzeptenz, was diesen Schluss stützt.
Dass der professionelle institutionelle Journalismus besonders erfolgreiche Blogger mit grossen Reichweiten im Kampf um die immer knapper werdende Ressource Aufmerksamkeit als Konkurrenten betrachten, kann angesichts der fortschreitenden Verbreitung von etablierteren, aktiveren, seriöseren und professionelleren Blogs mit qualitativem journalistischen Inhalt als verständlich betrachtet werden. Andererseits wurde mit der vorliegenden Studie nachgewiesen, dass einige Blogger bezüglich ihrer journalistischen Merkmale nicht weit davon entfernt sind, dem professionellen institutionellen Journalismus die Stirn zu bieten.
Dennoch sollten Blogs nicht als Ersatz des traditionellen Journalismus angesehen werden. Sie bieten jedoch angesichts ihrer Authenzität, der interaktiven, vernetzten Kommunikationsstruktur eine interessante Ergänzung.
Die Frage ob sich das Verhältnis der beiden „ungleichen Brüder“ (vgl. Sixtus 2005), künftig in Richtung Symbiose oder Konkurrenzkampf entwickeln wird, anerbietet sich als spannender Gegenstand einer weiterführenden Studie.»

Herzlichen Dank Herr Gerber, dass diese Arbeit hier präsentiert werden kann. Sie verdient es beachtet und verlinkt zu werden.

Vor einem Jahr erschienen: Souverän durch den Stau – Bern rollt

Vor zwei Jahren erschienen: Porzellan für Kenner

Vor drei Jahren erschienen: Bern 23.45 – die Polizei, dein Freund und Helfer?

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Luftfeuchtigkeit


Auf dem Weissenstein, über den Wolken driftete der Finazblogger von „seinem“ Thema ab. Er begann, für einen Vermögensverwalter, ungewöhnliche Fragen zu stellen.

Es waren die grossen Luftmassen, welche die Bise zwischen dem Jura und den Alpen an uns vorbei Richtung Genf und von dort ins Rhonetal, wo sie Ursache für den Mistral sind, verfrachtete. Ich versprach ihm, etwas über die Feuchtigkeit zu erzählen. Mehr im personalblog … Luftfeuchtigkeit …

Viel Spass beim feuchten Thema, Herbert Odermatt

Vor einem Jahr erschienen: Farben und Schlaf beim Personalblogger zurückgeklaut

Vor zwei Jahren erschienen: Bauen – etwelche Schlagzeilen

Vor drei Jahren erschienen: Geldwaschen ist ein Risiko

Halt immer noch sehr aktuell: Eurovision, Columbus und Börse

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 53


Factory Outlet Centers FOC sind im kommen.

– Internationale Immobilienanlagen: Diversifikationseffekt wird immer wichtiger
– Schweizer Hotellerie: Steigerung der Nachfrage aus Europa
– Factory Outlet Centers: Weiterhin dynamisches Wachstum

Am meisten Spass macht die Abkürzung für die Outletcenters – FOC. Die Preise sind dort ja meistens etwas günstiger, als im normalen Fachgeschäft, aber keineswegs gratis. Und das bedeutet die Abkürzung «foc» eigentlich – free on Charge. Und in Finanzkreise denkt man an «Fill or kill» wenn man die Abkürzung hört – fok (keine Splittung des Auftrages).

… der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim …

Immobrief

Vor einem Jahr erschienen: USA in Umweltpanik – 20 Jahre zu spät?

Vor zwei Jahren erschienen: Wasser hat Vor- und Nachteile

Vor drei Jahren erschienen: Merkel dir einen ökologischen Wechsel

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Oboist Heinz Holliger – die Gebutstagsgratulation der ganz besonderen Art

Heute darf ihnen das Finanzblog eine Sensation präsentieren. Und der Zufall will es, dass es gerade heute ist. «Heinz Holliger – Leben und Werk» von Katharina Jing An Gebauer.

Musik verbindet. Musik kann aber auch die Geister trennen, denn nicht jeder liebt den gleichen Musikstil. Nur eines ist ganz sicher, Heinz Holliger ist – sagen wir es in unserer Finanzsprache – ein Anlagetipp der Weltklasse, Tendenz stark steigend.

Lieber Heinz, 69 Jahre, auf den Tag genau, das ist schon eine ganz beachtliche Leistung. Wir gratulieren ganz herzlich. Wir? Ich und eine Dame. Eine andere, als du jetzt vermutest. Darüber aber später. 76 wär doch etwas. Zumindest die Seite 76 im 100. Geschäftsbericht der Schweizerischen Nationalbank – offizielle Feierlichkeiten und du Heinz Holliger, dirigierst. Das hat bisher noch keiner geschafft. Im verlinkten Beitrag müsste ich heute um ehrlich zu sein, einiges ändern. Deine Musik würde ich am heutigen Tag nicht mit geschlossenen Augen oder mit der Aussicht auf die Bergwelt geniessen. Bei Vollmond – es war eine wundervolle Nacht, noch leicht bewölkt.

Es gibt Menschen die hören fast nie Musik. Zu diesen gehöre ich ganz sicher nicht. Und dann gibt es diejenigen, die klassische Musik nicht mögen. Aber vielleicht modernen Jazz. Und da kenne ich Leute, die plötzlich beides anhören. Im Repertoire als Musiker, Komponist, Dirigent findet man bei Dr. h.c. Heinz Holliger Musik, die die Klassik und Modern Jazz verbindt. Ich sage das so in meiner Art als ehemaliger DJ der auch mal klassische Stücke auflegte. Zum Beispiel eines aus Nabucco. Sorry Heinz, das ist nur eine kleine Zwischenbemerkung, denn mein Blog ist auch so eine Art Tagebuch, Gedächtnisstütze, mein weltweit verfügbares Notizbuch.

Solothurn – ja vielleicht verbindet die Oper von Verdi. Aber wechseln wir doch nun zu Wien. Auch hier gibt es eine Dame die das Finanzblog liest und an meinen Paparazzi-Bildern von dir Freude hat. Musik und das Interne verbinden.

Katharina Jing An Gebauer
Katharina Jing An Gebauer – ich kann es heute nicht verkneifen, ein Bild einer Dame ins Netz zu stellen. So ist das eben im Internet. Man sieht ein Bild, weiss nicht wer das geschossen hat und vielleicht lernt man sich, wie das Leben so spielt, einmal persönlich kennen.

Bachelorarbeit von Katharina Jing An Gebauer

über

Heinz Holliger – Leben und Werk

Mehr als nur Lebenslauf oder Biografie.

Katharina Jing An Gebauer gebührt ein ganz herzliches Dankeschön. Einmal, dass diese Arbeit hier präsentiert werden darf und für die Arbeit selbst. Das umfangreichste Werk über Heinz Holliger im Internet und ab Seite 36 die Literaturliste mit vielen Links – ein echtes Zeitdokument. Zufälle gibt es nicht. Das Dokument habe ich an einem aussergewöhnlichen Tag erhalten. Am 20. Mai 2008 – gerade rechtzeitig um es am Geburtstag von Heinz auf schalten zu können.

Schneewittchen - Küsse - Heinz Holliger

Details aus Notenbeispiel 3 (Schneewittchen, Epilog) – Seite 33 …

Ursula und Heinz Holliger-Hänggi

… Ursula und Heinz Holliger-Hänggi (einziges Foto im heutigen Beitrag von mir).

Nachtrag (29.12.16), damit die Wikipedia über Heinz Holliger nicht im Niwana von Kaywa landet. Zudem wurde das Video nicht zu Hoststar transferiert und dafür nun eins, das in diesen Beitrag passt und nicht nur meinen Kindern ihren sympathischen Grossonkel näher bringt:

Hier der Beitrag, wo Katharina Jing An Gebauer meine drei Bilder über Holligers fand. Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht und so schaut doch mal, was der Ex-Dirigent unseres Männerchors Peter Lindenmann und die heutige Dirgentin Anastasija Kadiša für Musik machen … auch andere Gratulationen sind im Finanzblog verlinkt.
Vor einem Jahr erschienen: Scalping – skalpieren an der Börse

Vor zwei Jahren erschienen: Eurovision, Columbus und Börse

Vor drei Jahren erschienen: Hans Moser – mein persönlicher Klon?

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Taliban, Al-Qaida, Selbstmordaschläge und LivingEducation – gerade zum Trotz


Von hodermatt, personalblog:

Aus Pakistan berichtet: Dr. Yahya Hassan Bajwa, 47, Kommunikationswissenschaftler & Dolmetscher, Dozent; www.livingeducation.org und www.dasteshafqat.org.pk

LivingEducation
Sozialprojekte
5400 Baden
PC Konto: 60-223344-6

sowie Tamara Senn*)

*) Tamara Senn kommt aus Läufelfingen/BL und studierte an der Fachhochschule Zentralschweiz; sie ist diplomierte Betriebsökonomin, FH. Während ihrer Studienzeit war sie Studentin von Dr. Yahya Hassan Bajwa.

Salaam aus Pakistan Tamara und Yahya

„(…) Pakistan ist bekannt und berüchtigt für die langjährige Auseinandersetzung zwischen den Weltmächten am Hindukusch, den Taliban und Al-Qaida. Zwar weiss niemand so genau, ausser der Weltmacht, wer Al-Qaida (aktuell, bpb, Islamismus) ist, doch dies spielt für die leidende Bevölkerung Pakistans keine Rolle. Heute sind die Medien voll mit Berichten über die abgesetzten Richter – wie wenn keine anderen Probleme in Pakistan existieren würden. Die verschiedenen Minister reichen sich die Türklinken, bis nun die Minister der Pakistan Muslim Liga von Nawaz Sharif geschlossen zurückgetreten sind. Pakistan ohne Regierung. Da halfen die Meetings zwischen den Politiker der Pakistan People’s Party und der Muslim Liga weder in Pakistan, noch Dubai, noch England. Auf den Mond, müsste man vielleicht die Politiker schiessen.

Selbstmordanschläge, Taliban und Demokratie

Die vergangenen Berichten waren geprägt von den Streiks der Anwälte nach der Entlassung der Richter im obersten Gerichtshof (Supreme Court) anfangs 2007 durch den heutigen Präsidenten Musharraf. Geprägt von den Selbstmordanschläge, besonders im Grenzgebiet zu Afghanistan. Dann die missglückte Rückkehr des wegen Korruption abgesetzten Ex-Premierministers Nawaz Sharif nach Pakistan. Die erfolgreiche Rückkehr in die Heimat der wegen Korruption abgesetzten Ex-Premierministerin Benazir Bhutto nach dem Deal zwischen Bhutto und Musharraf. Im Dezember dann die Ermordung der einzigen demokratischen Hoffnungsträgerin des Westens, Benazir Bhutto, war ein Höhepunkt der traurigen Berichterstattung. Noch trauriger im Westen wohl die Erkenntnis, nachdem das Vermächtnis der Ermordeten verlesen wurde, dass – ganz nach demokratischem Verständnis -, Benazir Bhutto ihren Ehemann Asif Zardari, ehemals als Mr. 10% bekannt, zum Chef ihrer Familienpartei, der Pakistan People’s Party, erkoren hatte. Darauf folgte der Grösste PR Gage in der politischen Landschaft Pakistans, als aus ihrem Sohn Belawal Zardari, Belawal Bhutto Zardari wurde – später nur noch Belawal Bhutto. Somit lebt die Legende „Bhutto“ weiter – auch wenn verfälscht, doch das spielt in Pakistan, der gefälschten Rolex, Omegas oder Breitlings, keine Rolle. Ach ja, ganz nebenbei wurde noch anfangs Jahr gewählt – fast ohne Wahlbetrug und fast ohne Anschläge. Die neue Regierung ist gerade dabei, sich wieder aufzulösen…

Die wirklichen Probleme kann man in Zahlen ausdrücken

Kostete letztes Jahr das Kilo Reis noch 40 Rupien, so muss man heute bereits 96 bezahlen. Ein Liter Öl kostete einst 72 Rupien, heute mehr als doppelt soviel: 145. Zucker war einmal 19 Rupien, unter der neuen Regierung, die Preise wie vor 15 Jahren versprochen hat, 29 Rupien. Für Linsen, das Essen der armen Leute, legte man einmal 35 Rupien pro Kilo hin – heute 65. Für ein Kilogramm Pfeffer bezahlte man 2007 70 Rupien, 2008 bereits 230 – der Ausdruck „Pfeffersäcke“ aus dem Mittelalter kommt mir da in den Sinn. Ein Kilo Mehl, ein lebensnotwendiges Lebensmittel, kostet heute 20 Rupien, letztes Jahr noch 13. Treibstoff – z.B. ein Liter Diesel – kostete letztes Jahr 29 Rupien, seit einigen Tagen 53 – Tendenz steigend. Doch die Medien trauern den abgesetzten Richtern nach…

Christen, Muslime – und die Möglichkeit des friedlichen Zusammenlebens

(Text: Tamara Senn) Leistet man den westlichen Medien folge, dann sollte sich ein Westler erst recht nicht in ein Land begehen, welches sich seit Jahren am Rande des Abgrundes befindet. Erst recht ist man als Christ in Pakistan an Leib und Seele bedroht. Christen sind in Pakistan nicht anerkannt und zwischen Muslimen und Christen treten immer wieder Spannungen auf. Zwischen all diesen Problematiken trotzt Living Education all den Widrigkeiten und kämpft mit aller Kraft für ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen, Hindus und Muslime.

Tamara Senn mit Kindern aus dem Dorf in Paran bei Faisalabad, anlässlich des islamischen Osterfestes vom Okt. 2007

Es geht nicht um Religionen, sondern in erster Linie geht es um Menschlichkeit, egal welcher Religion ein Mensch angehört. Friedenspädagogik, Menschlichkeit und Nächstenliebe sollten bei jedem Menschen an erster Stelle stehen und nicht die Frage nach der Religionszugehörigkeit. Genau diese Grundsätze vermittelt LivingEducation seinen Schülerinnen tagtäglich. Eine eindrückliche Szenen, welche ich mit Schülerinnen von LivingEducation erleben konnte, sah wie folgt aus:

Tamara Senn mit Mädchen vom Internat in Athal – Bhara Kau/Islamabad.

Christen und Muslime besammeln sich gemeinsam. Christen singen Psalmlieder. Muslime singen Lobeshymnen zum Propheten Mohammed. Eine Christin meint, sie kenne auch eine Lobeshymne zum Propheten Mohammed und beginnt alleine die Lobpreisung zu singen. Christen wie Muslim bedecken ihr Haupt als Zeichen des Respekts gegenüber den heiligen Büchern. Dieses Beispiel zeigt ganz deutlich, dass ein friedliches Zusammenleben zwischen verschiedenen Religionen durchwegs stattfinden kann und stattfinden sollte. Denn letztlich geht es um Respekt, Toleranz und Menschlichkeit und nichts anderes.

Meine Beweggründe nach Pakistan zu reisen lagen darin, dass ich meine Diplomarbeit, welche ich im Jahre 2007 für LivingEducation schrieb, in die Theorie umzusetzen. Für mich ist es der zweite Aufenthalt bei LivingEducation und jedes Mal ist der Aufenthalt in Pakistan ein besonderes Erlebnis. Es ist mir ein Anliegen, dass die falschen Bilder, welche in den Köpfen unserer Gesellschaft eingebrannt sind, verschwinden – Ganz nach dem Motto: Nicht nur Krisen – das andere Gesicht Pakistans.

Dr. Yahya Hassan Bajwa und Tamara Senn

Da kann nur noch das „elfte“ Gebot, welches selbst die Christen nicht kennen, nachgereicht werden: „Du sollst aufgeschlossen sein!“

«Einkaufen bis zum Umfallen»


Weltweit soll der Wohlstand erhöht werden – so will es die UNESCO. Die Frage ist nur, ob uns Wohlstand wirklich glücklicher und reicher macht.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Clive Hamilton weiss, dass wir einiges falsch machen – ich zitiere einige Passagen aus dem Beitrag «Einkaufen bis zum Umfallen» aus dem GDI IMPULS Herbst 2007 – nicht ganz billig, aber den Preis mehr als wert.

– Im Gleichschritt mit der Verschuldung wurde Shopping zur Freizeitbeschäftigung ganzer Nationen.

– Einkaufen bis zum Umfallen.

– Wir sind einem ständigen Druck ausgesetzt, uns zu besseren, schlankeren, reicheren, gebildeteren Personen zu entwickeln.

– Doch ebenso, wie unser Materialismus zunimmt, verarmen unsere persönlichen Beziehungen.

– Aber selbst, wenn sie die angestrebeten finanziellen Ziele erreichen, sind sie keineswegs zufrieden.

Shopping ist Ausdruck von Inhaltsleere – und der Versuch, sie zu bekämpfen.

Wichtiger, als mehr zu haben, ist es, mehr als die anderen zu haben.

Bemerkenswerterweise geben dagegen zwanzig bis dreissig Prozent der Befragten aus den tieferen Einkomensschichten an, dass sie sich tatsächlich alles Nötige leisten könnten.

– Die Bürger der reichen Länder geben mehr Geld für Haustiere als für Entwicklungshilfe aus. (Anm.: haben sie etwas anderes erwartet?)

– Das Konsumverhalten erreicht ungeahnte Stadien der Absurdität, aber die wenigsten von uns wollen das sehen.

– Menschen, die nach äusseren Belohnungen streben, neigen zur Depression.

– … was die Unglücklichen von den Glücklichen unterscheidet, besteht darin, ob sie in ihrem Leben einen Sinn und Zweck sehen.

Und das Fazit:

– Die Ironie darin, dass jene, die sich einem Leben in grösstmöglichem Reichtum verschreiben, höchstwahrscheinlich immer unzufrieden sein werden.

– Alles in allem zeigt sich, dass das Streben nach Geld, Rum und Schönheit zu einer tieferen Lebensqualität führt als jenes nach Beziehungen, Selbstvertrauen und Gemeinschaftswohl.

-Da ab einem bestimmten Punkt mehr Einkommen nicht zu mehr Wohlbefinden führt, lenkt uns die nationale Obsession für Wirtschaftswachstum von jenen Dingen ab, die unser Leben tatsächlich verbessern würden.

– Der Weg zu einem reicheren und erfüllteren Leben besteht darin, sich einer übergeordneten Sache zu widmen.

Anders gesagt. Die Konsumgüterindustrie wird nicht zurück gehen. Oder ironisch gesagt: Es lebe die Wegwerfgesellschaft.

über den Wolken

.. über den Wolken wird die Freiheit wohl grenzenlos sein … oder sind sie eher dr Tipp, der den Genuine Progress Indicator (GPI) sinken lässt oder den Life Satisfaction Index (LSI) nicht steigern kann …

Vor einem Jahr erschienen: Fritier-, Fusel-, Salatöl, ein Bobo und die zwei DJ

Vor zwei Jahren erschienen: Steuern – ein leides Thema, besonders wenn man den Immobiliensektor verfolgt. – steuerlich gesehen gibt es demnächst wieder eine tolle Sparmöglichkeit – fragen sie uns. Ganz legal. Bevor sie anrufen, lesen sie noch einmal den obigen Beitrag.

Vor drei Jahren erschienen: Meldung über Meldung aus den USA – (Anm. persönliche Warnung an Sa – nicht lesen

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Die Schockoladen und die Schattenseiten unseres Planeten


Punkt schreibt diesmal über eine Kugel – den Planeten Erde.

Heuer ist das Internationale Jahr des Planeten – entschuldigen sie bitte, aber mit dieser Veranstaltung habe ich Mühe. Es sollte immer so sein. Vermutlich wäre es sogar sinnvoller, einmal «2000 Jahre Sonntag» zu feiern. Schauen sie nur einmal das erste Ziel an: Reduzierung der Risiken für die Gesellschaft durch natürliche und menschlich verursachte Katastrophen! Der Satz dürfte von einem PR-Menschen stammen. Die Chinesen und Burmesen finden dieses Ziel vermutlich als etwas zu spät angepackt. China sprach von 10’000 Toten bei einem Erdbeben, das 500’000 Häuser zerstört haben soll. Nun sind es schon 40’000. Eine ungefähre richtige Zahl werden wir nie erfahren – die Informationspolitik der Chinesen hat eine eigene PR-Ausrichtung.

Es war vor 25 Jahren so als die ersten Hinrichtungen von den Chinesen verschwiegen wurden. Damals wurden wir als Touristen in Datong aufgehalten als wir einer grossen Menschenmasse folgten. Wir hatten keine Ahnung wohin diese Chinesen gingen. Da es aber genügend Studenten gab die Englisch konnten, haben wir von diesen Hinrichtungen erfahren. Sie wurden hingerichtet wegen kleineren Diebstählen. Man wollte ein Exempel setzen. Ich habe damals mit einigen Journalisten in der Schweiz diskutiert. Keiner wollte die Meldung bringen. Und heute nimmt man Warnungen die im Internet standen und auf das Erdbeben aufmerksam machten vom Netz. In Burma lässt man nicht einmal Hilfstruppen aus dem Ausland zu – aber wir feiern das Jahr des Planeten.

Hoffen wir, dass der doch noch einige Jahrzehnte für uns erträglich weiter durchs Weltall fliegt. Und heute ist jeder noch so kleine Finanzberater ein Spezialist für Umweltfragen. Überall werden Umwelt-, Bio-, Öko- und ethische Anlagen nur so empfohlen. Im Prinzip ist dies gut, die Leute denken vielleicht wirklich mal über unseren Planeten nach. Aber aufgepasst, das könnte zum Hype führen, zum Ökobubble wie damals die Titel der Nasdac und dem neuen Markt. Angeblich stecken wir in der Finanzkrise und wenn ich Kundendepots anschaue, so sind die zur Zeit bei entsprechend ökologisch verdrahteten Kunden schon wieder höher, als Ende letzten Jahres. Beim SMI fehlen in etwa noch 10 Prozent.

Nicht das ich gegen Umwelt bin. Im Gegenteil. Bei der Credit Suisse wollte ich eine Diplomarbeit über die Einführung von ökologischen Fonds schreiben. Sie kam nicht zustande, weil eine Einzelarbeit nicht möglich war und sich keiner an einer solchen Arbeit beteiligen wollte. Ein Dozent hat mir damals gesagt, dass er jetzt die Welt nicht mehr begreiffe. Mit Umweltaktien habe ich für meine Kunden viel Geld verdient – und werde es weiterhin machen. Nur wenn man in der Masse ist, muss man immer schauen, dass man einen Türplatz hat um rechtzeitig und sicher abspringen zu können.

Und bedenken sie immer eines – Umweltvorhaben gelingen meist nur, wenn der Staat, die Politik mitmischt. Freiwillig funktioniert es nur, wenn ein Unternehmen Geld einsparen kann.

Lesen sie mehr über unseren Planten im Punktmagazin. Es macht Spass. Einiges haben sie vermutlich noch nicht gewusst.

Wenn die Zeit reicht, werde ich auf den Montag noch etwas zu den angetönten Erhöhungen des globalen Wohlhabens schreiben. Und wer mich privat gut genug kennt, weiss, dass ich heute selbst einmal am Planeten drehen werde – Richtung Sonnseite.

Martisches 6-Eck

… Marti + Partner – der Zeit immer etwas voraus – zum Wohl des Kunden – und nicht erst seit 99 …

Vor einem Jahr erschienen: Rauchen, die Bibel und die kommende Prohibition

Vor zwei Jahren erschienen: Hochbegabte

Vor drei Jahren erschienen: Armut in der Schweiz

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«Fünf-Punkte-Plan für Mineninvestoren»


Gold, Edelmetalle haben seit Jahrtausenden ihren Reiz auf die Menschheit. Was den Minenaktien fehlt, ist der schöne Glanz – es ist einfach ein Papier …

… aber eines, über das man einiges wissen muss. Ob sie jetzt noch einsteigen müssen, weiss ich nicht. Im gleichen Heft aus dem unten stehender Artikel stammt verrät Marc Mobius den besten Anlageratschlag den er je erhalten habe: «Nicht wie ein Schaf der Herde folgen.» Mobius dürfen sie sich ruhig als Vorbild nehmen. Mir und meinen Kunden zu Gute gekommen ist, dass diese fünf Punkte nicht erst seit diesem Jahr bekannt sind – sie galten schon im letzten Jahrtausend.

Bergbau-Aktien sind risikoreich, versprechen aber hohe Gewinne. Worauf Anleger unbedingt achten sollten.

Anleger, die in den Bereich Rohstoffe investieren wollen, haben viele Möglichkeiten. Wer sich dafür entschieden hat, über Aktien von Bergbauunternehmen am Rohstoffboom teilzuhaben – einer der riskantesten Wege –, der sollte die folgenden fünf Punkte beherzigen … weiter bei stocks … »

Goldmnen

… falls sie im Geschäftsbericht ihrer Beteiligung solche Gold-Minen abgebildet finden, sollten sie die Checkliste noch einmal kurz durchsehen …

Vor einem Jahr erschienen: Goldman Sachs unter Blogger-Beschuss

Vor zwei Jahren erschienen: «Ruhe vor dem grossen Sturm»

Vor drei Jahren erschienen: Augen auf – beim Autokauf

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig

Der Stromzähler wird reformiert, katholisch, muslimisch …


Fast unbemerkt werden in der Schweiz Datenbanken bereinigt, harmonisiert, verlinkt, die es in Zukunft technisch ermöglichen würden, die Schweiz mit Dienstleistungen aus zu staffieren, wie es vermutlich kein anderes Land der Welt nur annähernd könnte.

Themen, die in die Zukunft schauen, sind oft nicht als Finanzthemen erkennbar – es sei denn, man bringe genügend Phantasie auf oder komme gar auf neue Ideen. Fangen wir mit einem kleinen, praktischen Beispiel an – mit Betty Bossi. Mit einer Auflage von 850 000 dürfte diese Zeitschrift von Ringier und Coop in jeder 4. Haushaltung landen. Rein durchschnittlich haben zwei bis drei meiner Nachbarinnen dieses Heft abonniert. Eine hat es garantiert. Sie hat es mir nicht gesagt. Ich habe es am Bildschirm gesehen. Dahinter steckt Software. Eine immens grosse Tabelle oder ein GIS – ein Geoinformationssystem. Mehr darüber im GIS-Wiki.

Bis hierhin haben wohl die meisten nicht extrem viel Neues gelernt. Die meisten Häuser in der Schweiz sind bei Google oder Search zu finden. Schauen sie doch mal, wie weit weg sie von mir sind – bei meinem Kontakt im Bubble auf der Landkarte auf «von hier» klicken und ihre Strasse, Hausnummer und Ortschaft eintippen. Knappe drei Sekunden später wissen sie, wie weit es ist, wie lange die Fahrt dauert und wo sie jeweils in welche Richtung ab zu biegen haben.

Demnächst wird alles noch genauer möglich sein. In Zukunft wird jede Person in der Schweiz eindeutig einem Haus zugeordnet. Die personalisierte Werbung wird extrem zunehmen. Vielleicht nicht auf die Einzelperson, sondern einen Strassenzug, in dem reiche Leute wohnen. Der Datenschutz sollte kein Problem sein – das ist lösbar. Von der öffentlichen Hand wird man die Steuerdaten vermutlich nicht erhalten – das ist Italien vorbehalten, aber die haben garantiert keine verfügbaren Grunddaten wie wir in der Schweiz. Bei einigen Schweizer Gemeinden und Kantonen kann man noch heute die Steuerdaten einsehen. Es gibt Ortschaften, wo sogar Broschüren gedruckt wurden. Und wenn man nicht an solche Daten herankommt, dann werden die Häuser und Wohnungen ganz einfach nach Kaufkraftklasse eingeschätzt. Zu Fuss schaffen sie pro Tag einige Hundert Häuser.

Die öffentliche Hand wird Geld für die aufgearbeiteten Grunddaten erhalten und die Privatwirtschaft, wird die Daten entsprechend vernetzten. Das macht man schon heute – nur in Zukunft extrem viel genauer. Schaue sie heute einmal ihren Stromzähler an. Ihren persönlichen Stromzähler. Hier werden auch sie verdrahtet.

Im Grunde genommen ist die schweizerische Volkszählung von Sylvester 2010 der Auslöser dieser gesamt schweizerischen Datenbereinigung. Für den Kirchgemeindeverband des Kantons Bern habe ich mich dazu eingelesen. Hinter der Thematik steckt garantiert viel mehr, als wir heute zu ahnen glauben. Einen kleinen Vorgeschmack mit der PowerPointPräsentation.

Wer mehr wissen will, sucht unter den Stichworten Registerharmonisierung (ganze 33 Einträge ohne doppelte), GERES oder RegV oder auf den Link beim KGV Bern.

Marketingfachleute, Datenbankspezialisten, Konsumgüter-CEO’s, Aktionäre – hier wird Geschichte geschrieben – und keiner merkt es.

Vor einem Jahr erschienen: Rauchen, die Bibel und die kommende Prohibition

Vor zwei Jahren erschienen: Heute – praktisch einen Tag zu früh! – ein Beispiel, wie Ideen umgesetzt werden können – aus dem gleichen Haus wie Betty Bossi

Vor drei Jahren erschienen: Sober Q – nicht nur ein Computer-Virus

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«Kaffeesatz lesen» und der Fahrstil von James Bond


Die Charttechnik dürfte langsam wieder aus der Schublade genommen werden – aber bitte: immer noch aufpassen. Und nie alleine auf die Charttechnik verlassen.

Die Chartisten sind ein Volk für sich. Mit einigen kann man ganz normal reden, für die anderen gibt es nur die Charts. Dass dem in der Praxis garantiert nicht so ist beweisen die vielen Schliessungen von Chartabteilungen in den letzten Monaten – Krisensituationen sind mit Charts nie zu lösen.

Es tönt vielleicht verrückt, aber die astrologischen Einschätzungen die mir vorliegen, haben die Wirklichkeit in den letzten Monaten besser wiedergegeben. Übrigens, Iris Treppner hält auf der Astro-Börse einige Prognosen gratis zur Verfügung. Eine Bemerkung nur für Iris: Dein Spezialhoroskop trifft erstaunlicherweise (ja ich bin immer noch etwas skeptisch zu eurer Zunft) recht gut zu. Aber ich hoffe mal, dass der Getriebeschaden nächstes Jahr ausbleibt. Muss den Un-Tipp mal meinen indischen Kollegen stecken. Mit Ausfällen ist zu rechnen.

Rechnen tun auch die Computer für die dort erwähnten Probleme. Jaguar scheint zumal das Problem erkannt zu haben. Die Stabilitätskontrolle versagt ihren Dienst, wenn der Radumfang nicht an allen Rädern gleich ist. Die beiden vorderen wurden gewechselt, weil ich bei einem Felssturz in den Bergen ausgewichen bin (gottlob) und dann noch so einen 20 cm grossen in einer 45-prozentigen Schräglage getroffen habe. James Bond lässt grüssen – aber nicht die, welche bei Como geübt haben. Die Differenz beim Radumfang dürfte klein sein und der Schlupf der in Kurven entstehen kann, müsste softwaremässig abgefangen werden. Solche Probleme dürften einfacher zu programmieren sein, als Programme für die Charttechnik.

Mit den drei Wassernüssen, war Mitsubishi gemeint. Wie Chartisten wollen auch die alles beweisen. Dass auf der Simulationsfahrt mit permanent angetriebenen vier Rädern, die Kurven spürbar leichter bewältigt werden und erst noch eine kürzere Rundenzeit herausgefahren werden können. Das Phänomen kenne ich seit rund acht Jahren aus eigener Erfahrung. Nur Mitsubishi fährt auf der Vergleichsfahrt mit 4-Rad langsamer in die Kurven und beschleunigt auf den geraden Stücken mehr. Ganz alle lassen sich mit so plumpen Werbetricks nicht überzeugen.

Ja, wo Zahlen eine Grundlage spielen, da muss man etwas vorsichtig sein:

«Kaffeesatz lesen

von Jens Korte

Stellen Sie sich vor, Sie verlaufen sich im Dschungel und stoßen auf ein Eingeborenendorf. Um zu überleben, müssen Sie die Regeln der Dorfbewohner annehmen, auch wenn es nicht Ihren Gewohnheiten entspricht, es Ihnen sogar deutlich gegen den Strich geht … weiter bei FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND … »

Vor einem Jahr erschienen: «Dreckiges Geschäft – moralisch umstrittene Aktien» – 1. Teil

Vor zwei Jahren erschienen: Richtung der Wall Street

Vor drei Jahren erschienen: Lotus – der Natur abgeschaut – ein Nano-Effekt

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100'000 people there – Finanzblogger in der Kirche


Pfingstmontag – da sprechen wir mal nicht vom Geld, sondern von einer Veranstaltung die am Samstag in der Kirche stattfand. In Zaire mindestens sieben mal abspielen. Als DJ habe ich dies vor über dreissig Jahren wesentlich mehr gemacht.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Längs u breits

längs u breits

Längs u breits …

breits u längs

… oder doch eher «breits u längs». Die Ansagerin Renate: «Lueget se a u es ergit sich vo säuber.»

Pedro Lenz

Pedro Lenz wurde vor wenigen Tagen mit dem Literaturpreis des Kantons Bern ausgezeichnet. Mulitkulturell wie er ist kennt und beschreibt er ausführlich den Geruch der Eisbahn und des Zweifränklers, der statt für eine Ovomaltine für sieben mal Anhören des Stücks «In Zaire» von Johnny Waklin aus dem Musikautomaten ausgegeben wird …

… Lenz erinnert sich nicht nur an Ali sondern auch, dass …

Werner Aeschbacher

Werner Aeschbacher heute nur rund drei bis vier Prozent seiner Schwyzer-Örgeli mitgenommen hat. Das älteste – 114 Jahre – tönt wundervoll. Danke den beiden Künstlern und der Vereinigung für eine liberale refomierte Landeskirche Langenthal – unsere «Sektion Langenthal».

Der Originalbeitrag ist im Blog von libref erschienen.

Vor einem Jahr erschienen: ALU – ZKB – feindliche Bankfusion?

Vor zwei Jahren erschienen: Swisscom – die richtige Partnerwahl!?

Vor drei Jahren erschienen: Spitze mit Risiko: USA – Italien – Basel

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 52


Hotelzimmer – wer hat nicht Erinnerungen die wach werden. Wir wollen aber in die Zukunft blicken damit sie in einigen Jahren auf eine gute Performance mit Hotels zurück blicken können.

«Als Investor ist man gut beraten, sich zu aller erst nach einem geeigneten und erfahrenen Betreiber umzusehen. Denn wer das Geschäft nicht versteht, wird früher oder später Probleme bekommen.» Früher, wenn man die Betriebswirtschaft ausser acht lässt und wunderschöne, teure Paläste aufstellt, die eigentlich am falschen Ort stehen. Wir haben gestern abend über ein Hotel diskutiert, das unfreiwillig den Besitzer gewechselt hat. Die Investitionskosten geteilt durch die Anzahl Betten hat eine Zahl ergeben, die um mehr als die Hälfte zu hoch war. Es wäre manchmal doch gut, man würde Kennzahlen (von denen es fast zu viele gibt) berücksichtigen. Entsprechend wurden die Übernachtungspreise angesetzt. Kein Problem, wenn der Standort stimmt und auch in der Zwischensaison genügend Gäste buchen. Pech, wenn der «Adel» nicht nach «Boden» geht.

Soll man bei alten Hotels sanieren oder kann man noch einige Jahre zuwarten? Der Standort ist entscheidend. Remy und ich waren diese Woche in einem solchen Hotel. Keine Ahnung, wie die Zimmer sind, denn wir haben Referaten und einer Diskussion zu gehört. Marmor hier, Marmor dort und dazwischen Kabelstränge wie an einem Live-Konzert mit Fernsehübertragung. Wenn es die Besucher nicht merken, es sie nicht stört oder es fast zu diesem Hof gehört, dann investieren sie lieber später und generieren noch einige Jahre Umsatz mit Buffet und Wein. Die Investitionsrechnung wird es zu schätzen wissen. Einige kleine Investition würden schon viel bringen. Zum Beispiel helle Energiesparlampen. Die schummrige Beleuchtung ist allenfalls für einen Tanzanlass geeignet. Ich will niemandem zu nahe treten, denn vermutlich haben sie Lieferengpässe mit der Firma Osram. Mal schauen, was der Mutterkonzern, die Siemens, mir nächste Woche für ein elektronisches Gerät zum testen überlässt. Dieses hat nichts mit Licht zu tun, aber allenfalls mit einem Aktienkauf oder einem Nichtkauf zweier verschiedener börsenkotierten Unternehmen.

Im Detail steckt der Teufel. Wenn es um Hotels geht, schauen sie doch beim Schweizer Immobiliengespräch vom 5. Juni in Root vorbei. Und wenn sie mehr über den Büroarbeitsplatz und die Arbeitskultur im Jahre 2030 (Seite 6f) wissen wollen, können sie mich fragen. Der Arbeitsplatz muss Freude machen. Ob sie nun viel oder wenig Papier herum liegen haben – das entscheidet der persönliche Arbeitsstil. Und falls sie sich im Immobiliensektor weiterbilden wollen: MAS Immobilienmanagement – Master of Advanced Studies (Nachdiplomstudium) – Seite 3. Diese Ausbildung dürfte langfristig im Trend liegen. Beim gleichen Rektor habe ich vor einer guten Dekade Umweltmanagement gepaukt. Das lag damals auch noch nicht auf der Beliebtheitskala zu oberst. Manches ändert mit der Zeit. Lesen sie ab Seite 2ff – GreenBuildings und Klimaschutz.

… der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim …

Immobrief

Hotelseminar

Vor einem Jahr erschienen: Frankreich, Frankreich

Vor zwei Jahren erschienen: 4-Rad-Antrieb – bald Allgemeingut?

Vor drei Jahren erschienen: Spargel bildet – habemus Asparagus

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60. Geburtstag – Gelobtes Land oder böses Israel?


Israel ist eines der schönsten Länder, das ich je bereist habe und ich habe hüben wie drüben in Palästina ganz tolle Leute kennen gelernt. Mehrere bleibenden Freundschaften wurden in Israel gefestigt oder geknöpft. Ein spannendes Land – in jeder Hinsicht …

… und mit Spannung um zu gehen ist nicht ganz einfach. Vor allem wenn die Spannung über Jahrzehnte andauert. Es wird zum Druck. Für alle. Einige können damit erstaunlicherweise recht entspannt umgehen, andere leisten Widerstand was absolut nachvollziehbar ist und über die Fanatiker will ich mich nicht gross äussern. Es ist jener kleine Bevölkerungsanteil, der den eigenen Reihen das Leben schwer macht und das Zusammenleben mit den anderen erschwert, verunmöglicht.

Sich eine eigene Meinung zu machen ist nicht einfach, schon gar nicht, wenn man in Betracht zieht, wie informiert wird:

«Böses Israel

Gelobtes Land? Getadeltes Land. In vielen Schweizer Medien kommt Israel auffallend schlecht weg. Das ist falsch und gefährlich … lesen sie weiter in DAS MAGAZIN … »

… oder sachlich in der BAZ

… oder etwas einseitiger, obschon manch einem Schweizer das vielleicht in die Nase gestochen hat. Die wirklichen Hintergründe werden wir nie kennen lernen, es gibt nur Vermutungen. Stellvertretend lassen wir Jesus zu Wort kommen. Nicht weil ich den Werbechef von Jesus kennen gelernt habe, sondern weil unter Einbezug der Religion eine vernünftige Diskussion zur Zeit fast nicht möglich ist. Probleme müssen politisch gelöst werden …

… oder «Mit Nuklearwaffen gegen die Mullahs» wie es die Frankfurter Allgemeine im FAZ.net beschreibt. Die wohl dämlichste Überschrift die sich finden lies. Eine Gratulation oder der Glückwunsch zu Friede wäre angebrachter. Egal ob dies dann im Text auch zur Sprache kommt. Vermutlich haben die den Artikel aus «das Magazin» noch nicht gelesen.

Vor einem Jahr erschienen: Frangreich, Frangreich – das Blog mit dem Tick-er

Vor zwei Jahren erschienen: Mach mal Pause – Coca Cola, Valser und Henniez

Vor drei Jahren erschienen: GM-Xianyou-63 und GM-II-Youming-86

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«Britische Notenbank gibt Entwarnung»


Beim tiefsten Punkt kaufen, beim höchsten verkaufen. Das trifft meist keiner. Umgekehrt gibt es viele, welche die Spitzen exakt aber falsch erwischen, in Panik handeln. Ob die Notenbank recht hat, wissen wir nicht …


… aber es ist zumindest eine Meinung. Und mit verschiedenen Meinungen müssen wir uns einen Konsens bilden. Übertrieben wird jeweils in beiden Richtungen – nach unten und nach oben. Es ist wie beim Wetter. Wir müssen noch etwas auf der Hut sein, denn die Eisheiligen sind noch nicht vorbei und wenn man es genau nimmt, finden die nicht Mitte Mai statt, sondern später. Das hat mit dem Gregorianischen Kalender zu tun. An vieles wird gedacht, aber einiges wird oft vergessen. Vielleicht ist die Börse halt auch etwas später dran, als die Briten denken.

Die britische Notenbank hat Hoffnungen auf einen Wendepunkt in der Finanzkrise geweckt. In ihrem halbjährlichen Stabilitätsbericht schrieb die Bank of England, die Korrektur an den Finanzmärkten sei womöglich zu weit gegangen … lesen sie weiter bei FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND … »

Vor einem Jahr erschienen: Microsoft schielt wieder auf Yahoo! – zugegeben, in der heutigen Zeit wirkt dies etwas verwirrlich

Vor zwei Jahren erschienen: Ölpreise und Aktienkurse im Gleichschritt

Vor drei Jahren erschienen: Feiern und Entlassungen über Auffahrtupdate nennt man heute die Streichung von 5500 Stellen

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«Wie man in den Wald ruft» und Bäume pflanzt


Wenn wir nicht gerade in der sogenannten Finanzkrise steckten so würde die Börse sicherlich wieder über den Klimawandel hyperventilieren.

Unbestritten, es ist gut, wenn wir langsam für die Umwelt etwas machen. Vor 10, 15, 20 Jahren haben wenige hin gehört und jetzt sind wir daran, einiges falsch zu machen. Wir denken zu klein karriert und manchmal vergessen wir einiges. Hier geht es nicht um einige tausend Franken – es geht um Milliarden. Und wer die richtige Nase hat, kann viel Geld verdienen. Oder verlieren, wenn er auf das «falsche Pferd» setzt.

Es ist wichtig, alle Seiten an zu hören und die folgenden zu lesen. Einer der besten Artikel über die «Klimakatastrophe», die ich seit einiger Zeit gelesen habe.

«Wie man in den Wald ruft

… so tönt es nicht immer zurück. Ein Gespräch mit dem grossen Forscher Josef H. Reichholf über die Natur und den Menschen in Zeiten der Klimahysterie … lesen sie weiter in Das Magazin … »

Ist ihnen oben die neue Suchmaschine aufgefallen – echocho startet Klimaschutz-Suchmaschine – und ecocho unterstützt das Wachstum von je zwei Bäumen, bei 1000 Suchanfragen. Wenn jeder mal klickt, müssten einige Bäume gepflanzt werden.

Vor einem Jahr erschienen: Kantonalbanken erüllen ausgefallenste Wünsche

Vor zwei Jahren erschienen: Westside und Westsidestory

Vor drei Jahren erschienen: Was ist ein Blog? Sind Zeitschriften noch nötig?

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Wir haben es geschafft, ab in die nächste Finanzkrise!


Geschafft haben wir es noch nicht, aber lesen sie bis zum letzten Abschnitt, warum wir in Zukunft wieder in eine Finanzkrise rutschen werden – es sei denn, man würde die Ratschläge von Prof. Dr. Walter Wittmann befolgen.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Wer seine Vorlesungen miterlebt hat, weiss dass bei seinen utopischen Ideen ein Körnchen Wahrheit darin steckt – und wer sich mit den Aussagen und Ratschlägen von Wittmann auseinander setzt, stellt fest, dass es sich um Lösungsvorschläge handelt die Vieles verbessern würden. Ein nicht ganz unbequemer Zeitgenosse – aber einer der imposantesten im Finanzbereich.

Der folgende Artikel ist vielleicht in der Beitragsserie «Geld und Finanzen – leicht erklärt» nicht ganz einfach verständlich und deshalb empfiehlt es sich allenfalls, den Text halblaut vor sich hin zu lesen. Ein Trick der keine Wunder bewirkt, sondern nur die Konzentration steigert. Im Anschluss an die Serie «Nur keine Panik», zeigt dieser Artikel, wie man in Zukunft Fehler vermeiden könnte.

«So sind die Banken zu regulieren»

… «Ein hochriskanter dritter Bereich sind Derivate im Allgemeinen und strukturierte Produkte im Besonderen. Diese haben sich explosionsartig vermehrt, sind in unvorstellbare Dimensionen vorgestossen. Man darf diese künstlichen nicht mit echten Produkten wie zum Beispiel Aktien, Obligationen oder Gold verwechseln. Sie bestehen sozusagen nur auf dem Papier, und sie werden (nur) von den Emittenten garantiert. Im Falle einer Pleite droht der Totalverlust. Solche Produkte werden immer komplexer und entsprechend unbeherrschbar. Man kann sie nicht (mehr) verstehen» ... den ganzen Artikel bei espace.ch lesen …

Normalerweise zitiere ich den Lead eines Artikels, aber dieser Abschnitt ist so extrem wichtig, dass ich diesem den Vorzug gebe – wer regelmässig das Finanzblog liest, weiss wieso. Hier noch einige Wörter, die der eine oder andere nicht versteht und mehr wissen möchte. Den Zusammenhang begreift man auch wenn man diese Ausdrücke einfach «überliest»:

oroliberal
Hebel – man kann mit einem Franken 20 bis 30 Franken bewegen (im erwähnten Beispiel)
Carry-Trades
Junk-Bond
Securties Lending – aus dem Englischen übersetzt (Wertpapierleihe)

Vor einem Jahr erschienen: Einfach vergessen: Aktientipps per E-Mail – und Olivenöl – und ein Tipp für Weingeniesser

Vor zwei Jahren erschienen: SNB – zwischen den Zeilen lesen?

Vor drei Jahren erschienen: Der Spargel ist schuld

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