«Energie sparen» – Tipps nicht nur für Jugendliche


Heute mache ich es mir einfach – ich lass meinen Sohn schreiben. Ein 5-minütiger Vortrag ist fachlich als interessant beurteilt worden und es gibt einige Tipps zum Energie sparen. Zum Beispiel bei der Wassermischbatterie den Hebel immer auf kalt stellen.

«Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen, ich begrüsse euch ganz herzlich zu meiner Überzeugungsrede über das Thema Energie sparen.

Ich finde Energie sparen ist ein sehr aktuelles Thema welches alle von uns angeht, deswegen habe ich mich für dieses entschieden.

Energiesparen

Heutzutage könnten wir uns eine Welt ohne Strom oder Erdöl gar nicht mehr vorstellen. Erdöl brauchen wir nicht nur als Treibstoff sondern auch für viele andere Produkte wie z.B. Kunststoff, Medizin und zur Stromproduktion. Und ohne Strom würde kein einziges elektronisches Gerät mehr funktionieren. Überlegt euch mal, wie viele Stromfresser ihr in eurem Zimmer habt!

In den letzten par Jahren ist der Energieverbrauch stark gestiegen obschon viele Sparmassnahmen bereits wirksam sind. Doch wenn wir weiterhin so viele Rohstoffe zur Energiegewinnung aufbrauchen, werden diese in einigen Jahren nicht mehr vorhanden sein. Um das zu verhindern, sollten wir alle mithelfen unsere Ressourcen zu sparen.

Auf dieser Statistik könnt ihr den steigenden Energieverbrauch der Schweiz zwischen 1970 – 2006 erkennen und in welchen bereichen am meisten Energie gebraucht wird.

Energieverbrauch

Besonders problematisch für die Umwelt ist der Verbrauch fossiler Energieträger z.B. Erdöl, Uran oder Gas. Bei deren Verbrennung entstehen Luftschadstoffe und CO2 (Kohlenstoffdioxid). Diese CO2-Emissionen tragen zur globalen Klimaerwärmung bei. Sie lassen sich vorderhand nur durch eine Verbrauchsreduktion vermindern:
Entweder über eine rationellere Energieverwendung oder über den Ersatz durch erneuerbare Energien. Wie Wasser, Wind- und Solarenergie.

Energiequellen

Biomasse ist nur sinnvoll, wenn sie aus Abfall oder allenfalls Holz gemacht wird. Was jedoch sehr schlecht ist, ist Agrotreibstoff, aus Nahrungsmittel. Das ist betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll, weil man erstens Nahrung aufbraucht und zweitens müsste man 4-mal die Fläche von Deutschland anpflanzen, damit jeder Deutsche Auto fahren könnte. Hingegen Agrotreibstoff aus Dünger ist wiederum sehr gut.

Was Ihr tun könnt um Energie zu sparen und die Umwelt dadurch zu schützen ist:

10 Tipps zum Energiesparen

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Methoden welche ihr einhalten solltet.

Ich versuche mich an diese Sparmassnahmen zu halten, nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch wegen den hohen Kosten.

Ein sehr grosser Teil dieser Kosten wird durch das heizen verursacht. Deswegen ist es wichtig, dass man eine sehr gute Isolation im Haus hat. Heizen mit Holz ist auch eine gute Möglichkeit, da holz nicht so viel Co2 produziert. Es wäre auch nicht teuer, da man das Holz im Wald suchen könnte und es nicht kaufen müsste.

Ich hoffe ich habe euch ermutigt, selber etwas gegen den hohen Energieverbrauch zu unternehmen.

Ich zum Beispiel nehme das Fahrrad um zur Arbeit oder in die Schule zu fahren

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.»

Hier noch ein Bild von Thomas – bei der Weinlese am 21. Oktober 03 – und morgen dann etwas über diesen und anderen Wein. Übrigens, das Wort «Dünger» im Vortrag war für Kuhmist gedacht. «Das kann ich doch vor der Klasse nicht sagen.» Wieso nicht? Auf der Welt wird soviel Scheisse gemacht, dass sich hier nicht all zu viele aufregen sollten. Es sind aber nicht nur die Kuhfladen, sondern die gesamte Biomasse gemeint die wieder verwertet wird. Aber keine für die menschliche Ernährung einsetzbaren Nahrungsmittel. Ich wiederhole etwas aus dem Vortrag, aber es gibt doch immer noch jede Menge Leute, die solchen «Mist» machen.

3 Gedanken zu „«Energie sparen» – Tipps nicht nur für Jugendliche“

  1. Energiesparen kann Spaß machen und manchmal kann mit geringem Aufwand eine ganze Menge erreichen. Deshalb finde ich Tipps wie diese zum Energiesparen sehr hilfreich und wichtig.

  2. Hallo! LEDs sind meiner Meinung nach noch besser, als Energiesparlampen. Letztere enthalten nämlich giftiges Quecksilber, weshalb sie als Sondermüll entsorgt werden müssen. Außerdem benötigen sie immer eine gewisse Zeit, um richtig hell zu werden. LEDs sind nicht nur unheimlich sparsam (gegenüber Glühbirnen können sie bis zu 85 Prozent an Energiekosten einsparen) und ungiftig, sie sind auch sehr robust. Deshalb bietet sich auch der Einsatz im Außenbereich an. Eine gute Überlegung also auch für die Weihnachtsbeleuchtung.
    Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium

  3. … ja seit dem Beitrag sind mehr als vier Jahre verstrichen … in LEDs hat sich einiges gemacht. Wer nicht muss, soll zuwarten. Diese werden garantiert viel billiger, da sie eigentlich praktisch keine Herstellungskosten haben und jetzt haben die Japaner gleichzeitig in zwei Unternehmungen LEDs entwickelt, die 270 resp. 300 Grad abstrahlen. Die entsprechen in etwa der Leuchtröhre – also zuwarten.

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