China, Indien und die Bananrepublik USA


Chinesische und indische Aktien würde ich nicht kaufen sagt Marc Faber in einem Interview mit cashdaily.

Sie wissen dass Dr. Doom von vielen als schillernde Person betrachtet wird. Meiner persönlichen Meinung nach zu Unrecht. Er spricht manches an, das mir gefällt. Nur bei der Schätzung von Zeiteinheiten habe ich mehr Vertrauen. Oder ist es nun Fahrlässigkeit?. Es macht Spass, zu lesen, was er sagt. «Das ähnelt einer Bananenrepublik.» Erstmals hat vermutlich der Amerikaner O. Henry (eigentlich William Sydney Porter) diesen Ausdruck in der Novelle «Cabbages and Kings» (Kohlköpfe und Könige) erwähnt. Seinem Lebenswandel nach dürfte Henry eher zu ersteren als zu den Königen gezählt haben. Nun wendet Faber den Ausdruck Bananerepublik für die USA an. Falls sie mit amerikanischen Bananen spekulieren wollen – der Preis betrug gestern 9 bis 15 USD für 40 lb (rund 18 Kilo) – der Verkaufspreis rund USD 1.20, in der Schweiz etwa das Doppelte.

«Die Bubble ist in China, nicht in den USA» meint Faber. Das ganze Interview bei cashdaily dauert gute 17 Minuten – in der Printausgabe vom 23.10.07 ist die gekürzte Fassung. Vielleicht nimmt man nicht gleich alles für bare Münze, aber zu 100% widersprechen wird wohl niemand. Einer ganz kritischen Stimme in einem alten Kommentar hat keiner widersprochen. Vielleicht auch eine Bubble? Der erwähnte Schreiber hat seine Dissertation über den Rechtsmissbrauch im Aktienrecht geschrieben. Hier ist nicht die Rede von der Banane, sondern vom Pfirsich – peache.

Ob Pfirsich oder Banane, ich mag beide Früchte und von der Wärme her sogar Bananenrepubliken. Und wenn alles Schall und Rauch ist, morgen wird aus einer warmen Republik, genau genommen Guyana etwas Rauchiges genossen. Dieses «Ding» von Forbes Burnham (burn …) ist älter als die letzten kubanischen … Mehr dazu demnächst an prominenter Stelle – Kopie natürlich im Finanzblog …

Bananen

… für meinen Geschmack sind die noch nicht dunkel genug, dafür jetzt schon süsser und weniger mehlig, als ab und zu Konkurrenzprodukte … Bananen werden übrigens schiffsweise über das Telefon desjenigen gehandelt, der mir obige «Dinger» geschenkt hat …

flacher Pfirsich

… einige sind manchmal flach, andere nur platt. Der flache Plattpfirsich – eine der ältesten und besten Sorten die ich kenne …

Burnham

… Burnham … burn Ham … geräucherter Schinken? Nein, sie werden sehen, wir behalten unsere Linie und genau das ist, was mir bei Faber gefällt. Seine extreme Linie, aber es ist eine. Andere haben etwas wankelmütige, so wie eben die Börse ist. Da schreibt man von langfristig und Herdentrieb und die gleichen Schreiber sind vierzehntäglich auf fünf Pfeile ausgerichtet. Da lodert Feuer in Seiten wie «Übertriebene Rezessionsängste – Der Abschwung beginnt im Kopf» richtig gut – von Dr. Klaus Wellershoff. Er schreibt ähnlich über die USA. Ich habe dazu den Busfahrer l genommen oder mit der Krise im Kanton Bern verglichen, die viele gar nicht bemerkt haben.

Rauch ist nicht nur an der Börse. «Kalifornien in Flammen – mehr als 500 000 auf der Flucht. Die Nationalgarde will mit 1500 Mann helfen. Über die Anzahl können sie sich selbst ihre Gedanken machen. Vielleicht ist es aber besser, wenn Bush nicht zu viele Leute sendet, die Hälfte des benötigten Einsatzmaterials ist in Irak! Wie nennen jetzt einige, solche Republiken? Und zum Schluss noch eine Feststellung. Ein Busch hat noch andere Nachteile – er kann auch Rauch verursachen, gar brennen – auch schon fast eine Novelle.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *