HEULER: Börse «SCOACH» (e) heisst … «Stehlen mit grösster Heimlichkeit» (d)


… trotz Namensabklärung durch eine Agentur bei der Namensgebung voll daneben gegriffen: Urban Dictionary– scoach «To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.»

Scoach, ein Zusammenschluss von SWX und Deutscher Börse, für strukturierte Produkte hat den besten Namen gewählt, den man sich vorstellen kann …

… he, das ist so wunderschön, hier gleich noch einmal:

«To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.»

Auf Deutsch übersetzt heisst das: «Stehlen mit grösster Heimlichkeit. Normalerweise «skoach» geschrieben. Der Tathergang des Diebstahls / das Gesetz der Entwenung (jur.).»

Die meisten Firmen-Neugründungen dürften heute eine englische Bezeichnung aufweisen. Viele sind zwar in Englisch sattelfest, aber weil es nicht ihre Muttersprache ist, kennt man die Slang-Ausdrücke nicht. Es empfiehlt sich, vielleicht auch für andere Firmen, einmal im Slang-Lexikon – im Urban Dictionary – seine Firma nach zu schlagen. Ja, meine Frau will sich auch «umtaufen» lassen. Scoach schnell umbenennen in scouch geht auch nicht, denn bei scouchie kommen mir die T-Shirts von Yoda in den Sinn.

Und bei skoach findet man auch den «five finger discount». I got it for a five finger discount! Ob damit die Discountwolke von letzter Woche gemeint ist oder der Satz im erwähnten Heft auf Seite 26 «Der Sekundärmarkt für Express-Zertifikate bietet Renditeschnäppchen».

Stehlen ist nie schön – egal auf welcher Seite man sitzt. Aber ich klaue ja auch. Aficionado hat im Beitrag zu scoach einen so schönen Kommentar gemacht, dass ich daraus gleich diesen Beitrag erstellen musste. Sein extrem kurzer und trockener Kommentar samt Link, dürfte wohl Einigen etwas zu denken geben:

Scoach bedeutet laut dem Slang-Lexikon (http://www.urbandictionary.com):
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To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.
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Ja, welch treffend Name für eine Börse ;-))))))))

Welch treffender Name für eben diese Börse. Der Aficionado steckte am Samstag noch ganz im Nebel, in einer Wolke so zu sagen – aber über die etwas andere Discountwolke erst am Dienstag – geschrieben am Sonntag, da auch ich manchmal auf Achse bin. Zum Glück nicht unterwegs nach Karlsruhe, wie das ein Teil unseres Netzwerks vergeblich versucht hat. Stundenlanger Stau, wenige hundert Meter nach der letzten Ausfahrt. In Krisensituationen merkt man meistens am schnellsten, ob Denkmuster echt hinterfragt werden. Rückwärtsfahren ist verboten. Wir vier sassen ja auch stundenlang herum, aber mit Ricci und Maria … war es echt angenehm. Aber auch da gab es einige Denkmuster zu hinterfragen. Das Sternchen war aber die gratis Stadtrundfahrt durch Basel – dank des deutschen Navigationsgerätes. Beim Fahrverbot haben wir dann einfach gewendet. Es war nicht das Uraltgerät, das vor Jahren auf der Autobahn gemeldet hat: «Bitte wenden!»

Wenn man immer alles lesen würde, wäre da noch der Blogbeitrag bei Rolotec – ob sich dieser Hans Fischer auch schon Gedanken über seinen Namen gemacht hat?

Mit einfach angewandtem Wissensmanagement hätten die beiden Börsen diese Panne verhindern können. Wie, das sagt ihnen Aficionado gerne bei einer Cigarre und einem guten Glas Whiskey (es kann auch ein anderer sein) und bei mir können sie zuhören, wie man ab CHF 50’000 ein persönliches massgeschneidertes strukturiertes Produkt erstellen lässt. Ihre Markterwartungen müssen sie aber selbst definieren – ich helfe ihnen aber dabei – und dann hilft uns in diesem Fall die UBS weiter – ohne Spekulation oder Tarnkappe.

Stealth Bomber

… Stealth (heimlich) Bomber in der Nähe von Wall Street … da gibt es auch einige unterschiedliche Deutungsweisen – weitere Bilder bei Visipix von Hannes Keller – mit «Die Blumen des Bösen» hat er sich mehr Gedanken zum Namen seiner Kunstausstellung gemacht als Andere bei ihrer Namensgebung.

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