Lichtverschmutzung – Lichtsmog und die Börse


In den nächsten Jahren dürfte im Bereich der Lampen- und Leuchtmittel-Hersteller einiges ändern.

Die Energiesparlampe (Kompaktleuchtstofflampe) soll eingeführt werden und die Glühlampen oder Glühbirne verbannt werden. Mehr darüber in einem älteren Blog-Beitrag. Ganz so einfach dürfte ein Wechsel nicht sein, denn in grösserem Mass eingeführte Sparlampen dürften zu massiven technischen Problemen führen. Die Phasen im Haus müssten überall entsprechend angeschlossen sein, was vor allem bei älteren Häusern nicht der Fall sein dürfte. Und zweitens werden die Energieverteiler und -hersteller mit den unterschiedlich genutzten Phasen einige Überraschungen erhalten.

Es ist rein theoretisch denkbar, dass Energiesparlampen zu Stromausfällen führen können. Wo man nun investieren soll, ist gar nicht so einfach, denn meistens handelt es sich um kleine Umsatzanteile jener Firmen, die in diesem Bereich produzieren oder handeln.

Licht ist im Internet ein Thema mit 1000 Varianten. Eins davon ist die Lichtverschmutzung oder der Lichtsmog.

Denken sie in grossen Zeiträumen – heute spricht an der Börse keiner über Lichtverschmutzung, in etwa 10 Jahren dürfte es zum Thema werden, wie heute die Klimaerwärmung eines ist. Die «richtigen» Aktien früh kaufen und warten – vielleicht sind sie dann auch mal von Anfang an dabei. Die durchschnittliche Jahresperformance sagt nicht viel aus. Denken sie langfrisitg, verdienen sie mehr und schonen sie ihre Nerven

Die Lichtverschmutzung in der Schweiz (tolle Karte) ist nicht so schlimm, wie zum Beispiel in französischen Ballungszentren oder in Italien. Die stärkste Lichtverschmutzung finden sie rechts unten neben Gallarate (unterhalb von Como). Schade dass die Karte nicht bis Mailand reicht. «Schön» oder eben schlecht käme auch Belgien daher. Ich mag mich an Autobahnbeleuchtungen erinnern, die die Nacht zum Tag machen. Aber wie das Internet zeigt, wird man auch in Belgien langsam schlauer. Das kennen wir bei uns in Langenthal schon lange. Die Strassenbeleuchtung wird zeitgesteuert abgeschalten. Etwa so der grösste Unsinn, den es gibt. Das Tageslicht ist wetterabhängig, aber das scheinen einige Politiker und Bürokraten noch nie gehört zu haben. Und bei uns schaltet man im Winter das Licht ab, wenn die Kinder zur Schule müssen. Und jetzt wäre es eigentlich sinnvoll, dass Autofahrer die Schüler und Velofahrer sehen. Hier stehen wieder einmal Ethik und Umweltschutz diametral gegenüber.

Bei der Lichtverschmutzung kommt es auch darauf an, welche Lampen man nimmt. Wir haben zum Teil die besten – aber die sind bei Kreuzungen um 90 Grad verdreht und in der Nacht hat man das Gefühl, ein Auto komme hinter dem Haus hervor und das bei einer Einmündung, wo sie Jurist sein müssten um zu wissen, ob jetzt hier der Rechtsvortritt gilt oder nicht. Standardisierung ist ein Gebiet das oft vernachlässigt wird. Hier eine Karte von Deutschland – sind die Farben vergleichbar oder gar identisch? Hier spricht man von «Die Farben entsprechen dem Verhältnis zwischen der künstlichen und der natürlichen Himmelshelligkeit» – Link Lichtverschmutzung. Auf der Schweizerkarte wird von Magnitudenverlust gesprochen. Sorry, hier wäre ich allenfalls überfordert, die Messskalen mathematisch an zu passen. Aber wie gesagt, sie haben vermutlich noch einige Jahre Zeit bis die Finanzbranche dieses Umweltproblem zum Jahresthema macht.

Nacht

… Aufnahme aufgehellt, damit zumindest einmal rechts das Spital sichtbar wird …

Nacht 1

… Original (gleicher STandort) eine Sekunde aus der Hand fotografiert, mit 1600 ISO. Das obere Bild ist 5/8 Sekunden, 1600 ISO bei Stromausfall – nur das Wetter kann man sich nicht auswählen. Zudem wurde dieses Foto eine Dreiviertel-Stunde früher geschossen – um 22.00 Uhr war das Tageslicht wesentlich stärker zu sehen, als der Lichtsmog

4 Gedanken zu „Lichtverschmutzung – Lichtsmog und die Börse“

  1. Besten Dank für ihre Broschüre – sehr lesenswert und lehrreich. Nicht nur Menschen können sich ab Licht stören … diejenige, die ich eben angeschaut habe, scheint zumindest in dieser Hinsicht gut zu sein. Eine Broschüre, die nicht nur für Techniker ist …

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