Blogroll als Nachschlaghilfe verwenden


Einige Tricks, wie man einen Blog als Arbeits-Hilfsmittel verwenden kann.

Ein Blog kann man auch «missbrauchen» – die meisten Besucher lesen «nur» die Beiträge und dabei stecken in dieser Software auch Möglichkeiten, ganz andere Sachen fest zu halten.

Die Blogroll lässt es meist zu, dass man nicht nur fremde Blogs verlinkt, sondern auch Links, die einem das tägliche Leben vereinfachen. Klicken sie einmal in meiner Kategorie «FINANZ-SUCHE / HILFEN» etwas herum.

Viele Zeitungen und Zeitschriften können nachgeschlagen werden, mit Newslink finden sie die Zeitung ihrer Wahl – weltweit. Und mit dem englischen Wikipedia finden sie vermutlich alle Börsen der Welt.

Wenn ich einmal unterwegs bin und meine Bookmarks (Favoriten) haben sollte, so finde ich die auch im Blog – aber im geschützten Bereich. Das Blog ist mein Nachschlagewerk, das zur Verfügung steht, wenn irgendwo ein Internetanschluss vorhanden ist. Man kann so weit gehen, dass man seine Adresssammlung im Hintergrund zur Verfügung hat. Oder Briefvorlagen, Musikverzeichnisse und und und …

Da ich frei bin meine Blogthemen zu wählen, nehme ich oft etwas, das mich gerade interessiert. In der Zeit, in der ein Blogbeitrag entsteht, analysiere ich oft eine oder mehrere Aktien. Der Zeitaufwand dazu ist meist grösser, als das Schreiben des Beitrages. Viel Zeit einsparen kann man, wenn man sich mit Suchmaschinen recht gut auskennt. Mit der Suchfunktion im Blog finde ich frühere Beiträge. Bei Citron zum Beispiel habe ich einem Kunden meine Gedanken mitgeteilt und der Beitrag dient anschliessend als Diskussionsbasis. Ob wir dann verkaufen, halten oder kaufen finden sie meist aus dem Text nicht heraus, dies einerseits um Haftungsprobleme zu umgehen und andererseits dürfen dann solche Beiträge mit recht gutem Gewissen auch in restriktiveren Ländern als der Schweiz gelesen werden.

Beim Thema Wein über das vielleicht alle vierzehn Tage einmal etwas geschrieben wird, sind Namen und Adressen «versteckt», die manchmal ganz nützlich sind. Zum Thema Wein bin ich von Kollegen «verführt» worden, die gerne etwas von meinem Hobby wissen möchten, den ein Blog führen muss Spass bereiten, sonst lässt man das Schreiben lieber bleiben.

Wenn sie einen interessanten Link kennen, lassen sie es mich wissen, die Blogroll lässt sich immer wieder ergänzen und falls sie einen toten Link entdecken, kann man den löschen oder eine Alternative suchen. Verfassen sie einfach ein E-Mail oder einen Kommentar.

2 Gedanken zu „Blogroll als Nachschlaghilfe verwenden“

  1. Toll! Ein Weblog ist ein äusserst preiswertes Wissensmanagement-Tool. Einige Banken verwenden (neben Wikis) auch Weblogs im Intranet. Dies in Research-Abteilungen und auch für die Analysten: Jede zu analyisierende Aktie oder Branche erhält einen eigenen Weblog. Die Inhalte sind manifest und wiederverwendbar, Interaktion von und mit KollegInnen ist ermöglicht und je nach dem können diese Analysten-Weblogs als Extranet-Lösung z.B. auch Vermögensverwaltern zugänglich gemacht werden.

    Wer sich für konkrete Anwendungsbeispiele interessiert, kann sich bim Finanzblogger melden. Er kennt die passenden Ansprechpartner 😉

    Beste Grüsse, A.

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