Spiegel und Schwarzmarkt-Chart


Der Spiegel feiert heute seinen 60. Geburtstag. Bundesrat Samuel Schmid auch – und trotzdem ist er vier Tage jünger.

Am Samstag, resp. Sonnabend, 4. Januar 1947 erschien die erste Nummer der wohl beliebtesten und am meist gehassten Zeitschriften Deutschlands. Entweder ist der Spiegel im Alter etwas ruhiger geworden oder ich lasse mich nicht mehr so schnell auf doch oft recht reisserische Themen ansprechen – vielleicht von beidem ein Bisschen. Aber vergessen wir das Gratulieren nicht. Beiden Jubilaren. Dem Blatt und dem im Kanton Bern beliebtesten Bundesrat. Samuel Schmid ist nämlich der einzige, der schon jetzt Steuern in Bern zahlt – zumindest schon mal im Kanton. Nehmen sie die Zahlen in diesem Artikel nicht zu genau unter die Lupe – es herrschen gröbere Unklarheiten.

Unklar auch die Nummer 1 vom Spiegel. Sonst eigentlich klar, direkt, unverblümt. Oha, die drittletzte Seite ist Seite 24, dann müssten die beiden nicht nummerierten 25 und 26 sein. Hier wird nicht absichtlich verschwiegen, das war Usanz, dass die Titelseiten nicht gezählt wurden. Damals 24 resp. 28 Seiten – heute etwas mehr. Auch im Inseratenteil hat man aufgeholt. Damals 22 – drei davon Nivea Puder (mit Strich auf dem U), Dr. Oetker – August genau genommen – und Pelikan Füllhaltertinte, nicht Strahler. Dann noch Hans Grobe – Grobe und Lange, den Sammelwütigen immer noch ein Begriff, die Interphila.

Ich sammle auch. Briefmarken aber doch bewusster als Zeitschriften. Die Nr. 1 vom Spiegel habe ich und die Sonderausgabe zum 50. Geburtstag. Bitte rufen sie mich an, wenn sie eine Beratung oder einen Vermögensverwalter suchen, aber nicht, um eine vermeintlich wertvolle Nummer zu erhaschen – diese ist nachgedruckt und welch Zufall, auch gerade 10 Jahre alt. Im Grunde genommen sind solche Jubiläumszeitschriften für langfristige Anleger eine herrliche Informationsquelle. Was geschah in einem Zeitraum einer oder mehrer Dekaden. Was wird in Zukunft geschehen können?

Da hilft der Spiegel weiter – Autos im Jahre 2067 – und wenn die Prognose falsch ist, besänftig er: «Dann müssen wir eben wieder reiten lernen.» Oder der Euro-Islam 2067. Der Mensch, die Psychopharmaka und ganz allgemein die Buntesrepublik. Dieser Buchstabenkalauer ist leider nicht von mir, aber mit dem Link wissen jetzt auch die Älteren unter uns, was ein Scherzkeks oder a Scherzkübel genau ist.

Das meiste in «der Spiegel» sind aber keine Scherze, nur ein Spiegel. Sogar mit Kultur vermischt. In Berlin fand eben die deutsche Erstaufführung der Sinfonie Nr. 7 Opus 60 von Dimitri Schostakowitsch statt. Uraufführung vor 5 Jahren – geschrieben im Bombenhagel von Leningrad. «Suggeriert die zermalmende Gewalt der sinnlosen Kriegsmaschine.»

Der Satz hat nicht viel an Bedeutung verloren – leider. Aber zumindest müssen wir uns heute nicht an der Schwarzmarktkurve oder dem Schwarzmarkt-Index orientieren. Heute wäre dies der Schwarzmarktchart.«Butter zieht an, Kaffee fällt.» Auch Brot gibt es heute frei zu kaufen. Viel Brot wird heute weggeworfen. Das ändert vielleicht 2067, wenn wir wieder Pferde füttern müssen. Einige müssen das heute schon – die meisten aber freiwillig

Wenn sie lieber rückwärts reisen, nehmen sie die Zeitmaschine der Oper Chronoplan. Albert Einstein erklärt dann, wieso das Benzin relativ gesehen schon 2033 und nicht erst 2047 ausgehen wird.

Spiegel Nr. 1

5 Gedanken zu „Spiegel und Schwarzmarkt-Chart“

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    Redaktionelle Anmerkung:
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