Das Merkelmeter – der Merkelmeter


www.merkelmeter.de ist die Internet-Adresse der WiWo – Wirtschaftswoche mit dem aktuellen Stand der Reform in Deutschland.

Einige Reformen hat Deutschland schon geschafft. Zum Beispiel in der Rechtschreibung. Unsicher sind wir schon lange und irgendwann mal schreibt jeder nach seiner persönlichen Reform (diese Freiheit leiste ich mir manchmal auch – beabsichtigt, manchmal nicht). Deutsche Sprache, swirige Sprache. «Me|ter, der, schweiz. nur so, auch das; -s, – (c) Dudenverlag.» Alles klar? Der Meter findet sich 133’000 mal bei Google und das Meter 28’600 mal. Beides ist zumindest in Deutschland zulässig.

Das Merkelmeter ist «sachlich» und entspricht eigentlich genau dem Zweck, den Stand der Reformen in Deutschland sachlich darzustellen. Die Skala ist zwar so gewählt, dass der Trend, zumindest rein optisch, ins Negative fallen kann. Das entspräche einem Rückschritt zum Stand am Ende der Ära Schröder. Er wurde an der Schröder-Uhr gemessen. Die Meter, weiblich, 53’000 Einträge (Mz) sind vielleicht nicht immer einfach zu interpretieren, geschweige denn das Zahlenmaterial zu liefern, um eine einzige Messzahl er erhalten. Nach zwei Jahren ist das Reformoptimum nach den Vorstellungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bei 50. Ein Optimum in einer einzelnen Unternehmung zu erreichen, geschweige denn überhaupt zu definieren, ist ein grosses Unterfangen – in einer Volkswirtschaft lassen wir uns überraschen. Ein kräftiger Anstieg wäre wünschenswert.

Einige Sachen lassen sich in Deutschland sicher noch «reformieren» – eine Schilderung eines Bekannten, der zumindest Deutschland, die Schweiz und Frankreich kennt und dies nicht nur ferienhalber:

Und hier noch eine kleine Story für ihren Weblog:

Ich hatte CHF10.000 als Bargeld dabei und wollte dies auf ein neu eröffnetes Bankkonto in der BRD einbezahlen. Die Postbank sagte mir, dass sie seit Einführung des Euro keinen Devisenhandel mehr betreibt. Eine andere Geschäftsbank wollte ohne Kontoeröffnung nicht wechseln. Als ich versuchte über einen Freund und dessen Konto dies Bargeld zu wechseln und auf mein Konto einzuzahlen, scheiterte dies an den horrenden Wechselgebühren von €450. Letztlich blieb mir noch übrig in die Schweiz zu fahren und das Geld wieder auf mein Konto einzuzahlen, was ohne Probleme erfolgte. Von dort aus konnte ich es nach der Gutschrift auf meine EU-Konten überweisen.

Und was lehrte mich dies?

1.) Was wird aus der Wirtschaft eines Landes, in dem die Banken Angst vor Bargeld haben.

2.) Die Grundlage von allem Wirtschaften ist Vertrauen. Wenn ich kein Vertrauen mehr habe, kann ich nur noch Verwalten, aber nicht mehr wirtschaften. Der Verwaltungs- und Kontrollakt erstickt jegliches Handeln und Wandeln! Die Deutschen waren und sind nicht nur die Exportweltmeister, sondern auch die Weltmeister im Intrigieren. Und auf dem Misthaufen der Intrigen gedeiht nur das Misstrauen! Wer nicht mehr vertraut, traut sich nicht mehr – oder!

mit freundlichem Gruss F…

Im geschilderten Fall bin ich nicht kontrollpflichtig, aber es handelt sich nicht um einen meldepflichtigen GwG-Tatbestand.

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